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Manchmal hat man eben Lust darauf, etwas zu schreiben   ;0)

 
Web|log,  der;  -s,  <engl.>,  meist abgekürzt mit "Blog"
   
Digitales Tagebuch im Internet. Ein Weblog ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Es ist ein Medium zur Darstellung des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrung als auch der Kommunikation dienen und ist insofern mit dem Internetforum sehr verwandt. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als "bloggen" bezeichnet.

Quelle: http://www.wikipedia.de    


 
2008 25.
Apr

Ich war am Dienstag nach langer Zeit mal wieder Blut spenden.

Irgendwie war es mir so danach, denn ich habe das schon lange nicht mehr gemacht. Ich habe mich aber schon vor Jahren entschieden, das zu tun, nicht des Geldes wegen, sondern um zu helfen. Mein Blut ist ja fĂŒr alle, die Rh-negativ sind, zu gebrauchen, also sollte man damit wirklich nicht geizen :0) Die Ursache fĂŒr die fast 2 Jahre lange Pause war der etwas unangenehme Zwischenfall. Allerdings war ich definitiv selber daran schuld, denn ich habe die Empfehlungen, sich danach auszuruhen einfach nicht ernst genommen und bin zu Hause fĂŒr kurze Zeit zusammengeklappt. Naja, ich habe damals ziemlich sofort nach dem Blutabzapfen noch den Großeinkauf erldedigt, habe das ganze Zeug ins Haus geschleppt und ausgepackt – da hat der Körper eben auf dieser Art und Weise gezeigt, dass ihm eben 500ml Blut fehlen.

Diesmal war ich schlauer und wesentlich vorsichtiger und bewegte meinen Allerwertesten erst nach einer halben Stunde wieder heim und zog mich nach dem Abendessen einfach in den Fernsehraum zurĂŒck. Es ist alles gut gegangen und ich schĂ€tze, jetzt ist meine Vorsicht etwas gedĂ€mpft und ich werde es erneut öfter tun.

Ich gehe aber nicht mehr zu DRK, sondern zu einem Privatunternehmen namens Haema, es ist fĂŒr mich der kĂŒrzere Weg und es gibt dort zwar kein Essen, dafĂŒr aber 20 EUR fĂŒr die Urlaubskasse.

Eine Sache muss ich noch los werden :0) Wenn man schon spendebereit auf der Liege ist wird durchs Abfragen nochmals der Name und Geburtsdatum auf den Unterlagen mit den mĂŒndlichen Angaben der Spender verglichen. Als der junge Mann auf der Liege neben mir sagte, dass er 1987 geboren wurde wollte ich schon blöd fragen, warum die MinderjĂ€hrigen schon Blut spenden dĂŒrften. Zum GlĂŒck habe ich mir noch rechtzeitig auf die Zunge gebissen, denn mir fiel paar Sekunden spĂ€ter ein, dass ich in dem Jahr meinen Abschlußball hatte und im vergangenen Jahr hatte man doch schon ein Klassenreffen nach 20 Jahren organisiert :0)

Übrigens, die untersuchende Ärztin war aus Kasachstan und wir haben ein wenig in Russisch geschwatzt, ich habe doch den Akzent gehört und natĂŒrlich habe ich mich nach ihrer Herkunft erkundigt. Lange Quatschen konnten wir aber nicht, denn es gab erstaunlich viele Spendewilligen, ich schĂ€tze, die meisten des Geldes wegen.

2 Antworten zu “Blutspende”

  1. Anna sagt:

    Liebe Olga

    das Blutspenden ist ja wirklich so ueberaus wichtig und ich habe
    das auch jahrelang getan, erst in Stuttgrat und spaeter hier
    … bezahlt wird hier auch nicht und beim amerikanischen
    Roten Kreuz bekommt man nur Kaffee, Tomatensaft, Orangensaft,
    „Coke“ und verpackte schrecklich suesse Kekse. In Stuttgart bekam
    ich immer Wiener Wuerstchen, die ich sonst sehr selten ass.

    Ich konnte hier in den letzten Jahren leider nicht mehr Blut spenden,
    weil ich zu oft und insgesamt zu lange in Europa war und man wegen
    des Rinderwahns sehr vorsichtig ist.

    Vorher hatte ich in den letzten Jahren statt Blut Blutkoeroperchen
    gespendet., wo diese in einer Zentrifuge „ausgewaschen werden
    und das Plasma dem Koerper wieder zurueckgefuehrt wird.
    Diese Platelets halten sich jedoch nur ein paar tage, im gegensatz zu
    ganzem Blu, Man kann jedoch alle 28 tage „spenden gehen“.
    ich ging ziemlich regelmaessig, nachdem ich herausfand, dass ich
    das einarmig machen konnte und nicht beide Arme dazu benutzt wurde.
    Somit konnte ich die 90 Minuten, die der Prozess dauert mein Buch lesen,
    war nicht so „eingeschraenkt“ und musste mir auch nicht das „graessliche“
    Fernsehen anschauen . Gluecklicherweise bekamen die anderen Fernsehzuschauer Kopfhoerer.

    Seit einem Jahr hat mich mein Doc auf ein Mini Aspirin pro Tag
    (zum Blutverduennen) eingestellt und nun kann ich sowieso weder Blut
    noch „Platelets“ spenden. Ich war sehr uebrigens dankbar, dass ich in
    vergangenen Jahren relativ so viel Blut gespendet hatte, wie Thomas
    dann fuer seine Leukaemie verbrauchte.

    Dir und den Deinen
    wuensche ich ein schoenes Wochenende
    -Anna

  2. Renate sagt:

    Liebe Olga,lese heute erst deinen blog. Ja – vor Indien war ich auch oft Blutspenden.
    Hm …immer an der Uni – damals bekam man auch Geld …und noch eine „Jausen“ :))
    Frag doch mal bei der Uni bei euch nach …vielleicht gibt es ein bisschen mehr als zwanzig …ich finde das toll,wenn du Blutspenden gehst ! MĂŒsste ich vielleicht auch mal wieder nachfragen,ob ich wieder gehen darf …ab Indien war ich gesperrt …weil sie eben sichergehen wollen,dass man keine Krankheiten mitschleppt.

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