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Kommentar:   

 
Manchmal hat man eben Lust darauf, etwas zu schreiben   ;0)

 
Web|log,  der;  -s,  <engl.>,  meist abgekürzt mit "Blog"
   
Digitales Tagebuch im Internet. Ein Weblog ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Es ist ein Medium zur Darstellung des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrung als auch der Kommunikation dienen und ist insofern mit dem Internetforum sehr verwandt. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als "bloggen" bezeichnet.

Quelle: http://www.wikipedia.de    


 
2009 27.
Okt

Am Wochenende haben wir alle mal wieder ganz brav unsere Uhren um eine Stunde zurückgestellt. Als Konsequenz daraus folgte: Es wird relativ früh dunkel. Noch schaffe ich gerade so im Halbdunkeln nach der Arbeit nach Hause zu kommen, aber ich weiss, dass sich auch dieser Zustand bald ändern wird.

Unter diesen Umständen kann man wirklich ganz leicht depressiv und aggresiv werden. Aber es gibt auch wirksame, ganz einfache Mittel dagegen.

Es geht wie immer um das Geben und das Nehmen. Man nehme ein nettes Lächeln, ein freundliches Nicken, einen rücksichtsvollen Verkehrsteilnehmer, ein Essen im Kreis der Lieben, eine witzige Gegebenheit, ein schönes Lied im Radio auf dem Weg nach Hause nicht einfach als selbstverständlich hin. Man gebe an die Umgebung ein nettes Wort, ein herzliches Lächeln, ein ernst gemeintes Lob und etliche kleine freundliche Gesten.

Speziell bei mir waren es heute: eine amüsante Nachricht auf dem AB meiner Kollegin; mein Mann, welcher sofort aus dem Haus lief als ich mit dem Wagen vorm Haus anhielt und alle Einkäufe ausräumte und im Nieselregen nach Hause trug; CD mit den Liedern von Tony Braxton im Auto; ein kurzes, aber witziges Abendessen mit meiner Familie; eine liebe Freundin, welche heute als Gast bei der Wirbelsäulengymnastik erschien und mit welcher man immer so schön reden kann. Unter solchen Umständen kann mir auch die frühe Dunkelheit und der Nieselregen nichts anhaben. cool



2009 25.
Okt

Nun ist die schöne, uneingeschränkte Familienzeit vorerst vorbei. Morgen beginnt für alle OLCAs wieder der Alltag mit Schule, Arbeit und jeder Menge diverser Termine.

Die Woche mit meinen Lieben hat mir wirklich gut getan. Es ist schön, wenn man auch nette Sachen des Lebens ohne zu hetzen erleben kann. Wir haben die vergangenen Tage nicht nur fĂĽrs Ausschlafen und lange Mahlzeiten genutzt. Ein Tag Bummeln in der Dresdner Innenstadt war dabei, ein Besuch im DDR-Museum in Radebeul und ein gelassener Rundgang durch die Galerie „Alte Meister“ (nur Andrea und ich). Jede Menge DVDs von Klamauk made by Zucker, Abrahams und Zucker bis zu den nachdenklich stimmenden „The Day After Tomorrow“ und des Dokufilms „Home“ wurden zusammen gesehen. Auch etliche Spielrunden von Bowlen bis aus der Dresdner Stadtbibliotek ausgeliehenen „Tabu“, „Trivial Pursuit“ (ganz modern mit DVD) und „Genial daneben“ haben uns viel SpaĂź bereitet.

Essenstechnisch, zumindest in Bezug auf die verfügbaren Fast-Food-Möglichkeiten in Dresden sind wir nun auf dem neusten Stand. Zu den traditionellen Besuchen bei McDonalds, BurgerKing und Subway gesellten sich nun auch eine KFC-Mahlzeit und eine Runde Starbucks-Kaffee. Aber auch der Auftakt bei der MongBar mit Sushi und Gegrilltem aller Art war toll (abgesehen von dem von mir zerdepperten Glas  erroeten ).

Wir haben allerdings nicht nur gefaulenzt. In den Tagen schafften wir nebenher das Bett von Carsten und mir rückentauglicher zu machen, Stephanie hat Freundschaft mit meiner Nähmaschine geschlossen, man hat die zu klein gewordenen Sachen aussortiert und auch unser beeindruckend großer, aber kaum genutzter Serverschrank im Keller ist jetzt aufgrund der technischen Umstrukturierung in der Casa OLCA endgültig verschwunden.

Kurz zusammengefasst:  es war ein toller Familienurlaub! Ein paar Bilder aus der Zeit können interessierte Leser in meinem Album bei Picasa anschauen http://picasaweb.google.de/nimkenjakh



2009 21.
Okt

Nachdem wir in den letzten Tagen einige SprĂĽnge in der Zeit zusammen mit Marty McFly und Emmet Brown von der immer noch aktuellen und faszinierenden Filmtrilogie „ZurĂĽck in die Zukunft“ unternommen haben, wagten auch wir einen Sprung durch die Epochen.

Heute machten wir zusammen mit den Mädels eine Zeitreise in die DDR. Es ist vielleicht erstaunlich, aber  in unserem Haus gibt es keine Person, welche die DDR richtig kennenlernen konnte. Die Kinder sind in den Neunzigern geboren und ich kam auch schon nach der Wende nach Deutschland (im Jahre 1992). Nur Carsten hat als Einziger ein wenig von dem Regime östlich seiner Heimat mitbekommen, als er mit anderen Reisenden der Jugendgruppe die Transitstrecke passierte, um das Ziel Berlin zu erreichen.

Daher sind wir froh, dass es seit 2006 eine Möglichkeit in der Nähe von Dresden, nämlich in Radebeul, gibt, sich das Leben in der DDR in einem Museum anzusehen. Man findet in der Ausstellung, welche auf 4 Etagen eines groĂźen Gebäudes Platz gefunden hat, nicht nur die Alltagsgegenstände sondern auch die poltischen Informationen von der Entstehung der Deutschen Demokratischen Republik bis zu ihren letzten Tagen. Man bekommt dort übrigens keine Eintrittskarte, sonder ein „Visum fĂĽr BĂĽrger der Bundesrepublik Deutschland“. Das Visum gilt fĂĽr einen Tagesaufenthalt in „Kreisen laut Berechtigungsschein“ – welchen wir allerdings nicht bekommen haben   standard

Die Kinder waren nach dem Durchgang durch unterschiedliche Bereiche vor allen Dingen ĂĽber den Satz verblĂĽfft, welcher sowohl Carsten als auch mir herausrutschte: „Das hatten wir auch!“ oder etwas modifiziert: „Das kenne ich von meiner Oma“ (Carsten) oder „So etwas ähnliches von der Funktion, nur etwas anders gestaltet, hatten wir ebenfalls“ (mein Spruch). So groĂź waren also die Unterschiede zwischen West, Ost und Noch-Ă–stlicher offensichtlich doch nicht gewesen.

AuĂźerdem habe ich eine Chance fĂĽr die gute Tat des Tages genutzt und dem Museum zwei original verpackten StĂĽcke „Novum Universalreiniger“ geschenkt. Das hatte ich schon vor Jahren als „Erbe“ von Uwes Oma bekommen und seitdem bei uns im Schrank deponiert. Nun schmĂĽcken die beiden seifenähnlichen Reiniger die Regale des nachgebauten „Konsum“ im Radebeuler Museum.

Wer mehr über das Museum erfahren möchte kann gern einen Blick auf die Homepage http://www.ddr-museum-dresden.de werfen.



2009 13.
Okt

Eigentlich habe ich Anfang des Jahres, nachdem wir alle Ferien mit dem Vater meiner Kinder abgesprochen haben, gedacht, dass diese Woche sturmfrei sein wird. Aber leider ist er beruflich verhindert, so bleiben die Kinder auch diese Woche bei uns zu Hause. So wird in Casa OLCA auf jeden Fall mehr Leben in der Bude sein, da die Girls abends, nachdem sie morgens bis in die Puppen pennen können, noch lange Zeit  munter, mittleiungsfreudig und schmusebedürftig sind.

Gestern haben wir z.B. nach einem langen Abendessen, wo wir uns ĂĽber die Erlebnisse am Wochenende ausgetauscht und schon die Pläne fĂĽr die nächste Woche (alle OLCAs haben dann frei), konkretisiert haben, uns zusammen auf die Couch gepflanzt und „Die Maske des Zorro“ angesehen. Carsten meinte zum SchluĂź, dass dieser Film der schlechteste aller Zorro-Streifen sei, aber Mädels und ich könnten nur sagen, dass es der einzige ist, welchen wir je gesehen haben. Es war eine nette Unterhaltung, aber ich werde mir eine DVD davon doch nicht kaufen.

Bin gespannt, was die Mädels sich heute zum Mittagessen organisieren. Zur Auswahl stehen: Tütensuppen, TK-Pizza, Nudeln oder Reis mit Ketchup. Also all die Gerichte, die sie gern mögen, welche aber bei Carsten und mir keine Begeisterung hervorrufen. Bis auf die Pizza vielleicht.

Aber noch schlafen sie und ich flitze unter die Dusche, denn heute muss ich pünktlich nach der Arbeit zu Hause sein, um meine Sporttasche zu schnappen und meiner Wirbelsäule eine Stunde Bewegung zu gönnen.



2009 07.
Okt

Ja, es geht mal wieder um die Zeit standard

Gerade die letzte Woche war ĂĽbervoll mit den diversen Terminen. Am Wochenende waren die Mädels bei uns, da hat man die Minuten und Sekunden lieber in sie investiert statt am Computer. Mein Italienbericht steckt noch in den Babyschuhen, ich bin irgendwo bei Tag 5 angekommen. Abends habe ich inzwischen mal wieder mehr Lust lieber mit meinem Mann eine DVD anzugucken statt am Rechner zu sitzen. Es wird ja schon viel eher dunkel. In den letzten Wochen habe ich allerdings auf der Fahrt vom Hebräisch oder vom Sport ( beides in der Neustadt, auf der anderen Elbseite, so dass ich ĂĽber die BrĂĽcke fahren muss) beim Ăśberqueren der Elbe die märchenhafte Skyline von Dresden während der sogenannten „blauen Stunde“ genossen. Aber schon gestern war es eher eine Mischung aus Blau und Schwarz, mehr dunkel als blau. Vermutlich werde ich in der nächsten Woche die Umrisse von SchloĂź, Hofkirche und anderen Gebäuden schon mit dem tiefschwarzen Hintergrund zur Gesicht bekommen.

Ab Montag beginnen schon die Herbstferien. Die Kinder werden einige Tage beim Papa verbringen. Aber für die zweite Woche haben Carsten und ich uns Urlaub genommen und unsere Liste an Wünschen für die Unternehmungen reicht schon für 6 Wochen Sommerferien. Wir werden kombinieren müssen und ein paar Ideen für die nächsten freien Tage aufheben zwinker