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Kommentar:   

 
Manchmal hat man eben Lust darauf, etwas zu schreiben   ;0)

 
Web|log,  der;  -s,  <engl.>,  meist abgekürzt mit "Blog"
   
Digitales Tagebuch im Internet. Ein Weblog ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Es ist ein Medium zur Darstellung des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrung als auch der Kommunikation dienen und ist insofern mit dem Internetforum sehr verwandt. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als "bloggen" bezeichnet.

Quelle: http://www.wikipedia.de    


 
2010 18.
Apr

Das ist wirklich die passende Überschrift fĂŒr die vergangenen Tage, denn selbst wenn man gut vorbereitet ist und denkt, alles organisiert zu haben, kann sich dieses durch eine einzige VerĂ€nderung der UmstĂ€nde absolut eigenstĂ€ndig und nicht wie geplant entwickeln.

Die Aschewolke aus Island war in der Planung der Dienstreise nach NRW definitiv nicht vorgesehen. Die Flugtickets wurden bereits vor einem guten Monat gekauft und man wĂ€hnte sich in gut organisierter und durchdachter Sicherheit. Ich war mir so sicher, dass ich pĂŒnktlich nach Hause komme, dass wir uns mit den Freitalern zu einem gemeinsamen Döneressen und einem Heimkinoabend fĂŒr den besagten Freitag in der Casa OLCA verabredeten.

Allerdings bereits mittags, mittendrin im Meeting beim Kunden, erreichte meinem Chef und mich die Botschaft, dass aufgrund der  Aschewolke aus Island auch unser RĂŒckflug nach Hause annuliert wurde. Wir hatten aber GlĂŒck im UnglĂŒck, da wir schon am Vortag  einen Mietwagen fĂŒr die Fahrt vom Flughafen unser Eigen nennen konnten. Einen zu mieten war am Freitag ein Ding der Unmöglichkeit, auch der Tausch auf ein etwas flotteres Modell als unser KIA Seed ging nicht mehr. Daher machten wir einfach das Beste aus der entstandenen Situation und beschritten im wahrsten Sinne des Wortes neue Wege, indem wir die erst vor Kurzem eingeweihte A38 nach Hause genommen haben. Diese Entscheidung passte unserer Navi-Dame ĂŒbrigensÂ ĂŒberhaupt nicht und sie bemĂŒhte sich redlich uns bei jeder Ausfahrt zur RĂŒckehr in das ihr bekannte Revier zu bewegen. Aber es gelang ihr nicht    lachen     Inzwischen wuchs die Sehnsucht meiner OrangenhĂ€fte so dermaßen an, dass ich nach Absprache mit meinem Chef den Wagen auf der letzten RasstĂ€tte vor der Heimausfahrt verlassen habe und auf meinen Abholer-Schatz wartete. Es war schon fast wie in einem Thriller: Eine Frau wird in einem Auto zum vereinbarten Übergabeort gebracht und ausgesetzt , da das Lösegeld brav bezahlt wurde   standard   . Unsere Freitaler waren ebenfalls bei der Abholaktion dabei und wir verbrachten den Rest des spĂ€ten Abend zusammen bei Baguette mit KĂ€se, Rotwein und einem nettem Plausch bevor ich nach Mitternacht in mein Bett gehen durfte    zwinker

Ausschlafen war fĂŒr den Samstag aber ĂŒberhaupt nicht vorgesehen, denn Andrea hatte um 11 Uhr ihre nĂ€chste Fahrstunde. Daher sind wir recht frĂŒh aufgestanden, um noch in aller Ruhe zusammen zu frĂŒhstĂŒcken. WĂ€hrend Andrea im Auto die Straßen unsicher machte, kĂŒmmerten wir uns um den ordnungsgemĂ€ĂŸen Zustand unserer 4 FahrrĂ€der, da wir nachmittags mit den Thieles nach Meißen zum Eisessen fahren wollten.

Der Wettergott war uns auf jeden Fall hold, es war zwar nicht sehr warm, aber die Sonne schien wie bestellt    standard
Die Tour hat echt viel Spaß gemacht, aber auch hier hat der Zufallsgott zugeschlagen. Georgs Fahrrad hatte kurz vor Meißen einen Platten. Aber auf die MĂ€nner ist immer Verlaß und so organisierten Axel und Carsten in guter Teamarbeit ganz schnell und preiswert einen neuen Schlauch und ließen alles von einem „außergewöhnlichen“ Fahrradprofi montieren.

Das Eis war lecker und mit gut gefĂŒlltem Bauch radelten wir dann die gleiche Entfernung (21km) wieder nach Hause zurĂŒck. Wir brachten unsere Drahteselchen in die Casa OLCA, machten uns frisch und fuhren mit dem Auto zu den Thieles um Kathrins Kartoffelsalat zu geniessen und die Singapur-Bilder von Axel zu bestaunen. Ich muss sagen, sein Dienstreiseziel war um einiges beeindruckender als meines, aber eine RĂŒckkehr mit dem Mietwagen wĂ€re in seinem Fall unter gleichen aschewolkigen UmstĂ€nden definitiv nicht möglich gewesen    standard

2 Antworten zu “Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt”

  1. EausP sagt:

    Alle Achtung 21 km hin – und wieder zurĂŒck!

  2. The BOSS sagt:

    das hĂ€tte ich sehen wollen, wie dein Chef ohne seine Wurzelholzausstattung und iphone-Schnittstelle von West nach Ost „seed“.

    lachen-xxl lachen-xxl lachen-xxl

    Tja, das Leben is kein Picknick…

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