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Kommentar:   

 
Manchmal hat man eben Lust darauf, etwas zu schreiben   ;0)

 
Web|log,  der;  -s,  <engl.>,  meist abgekürzt mit "Blog"
   
Digitales Tagebuch im Internet. Ein Weblog ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Es ist ein Medium zur Darstellung des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrung als auch der Kommunikation dienen und ist insofern mit dem Internetforum sehr verwandt. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als "bloggen" bezeichnet.

Quelle: http://www.wikipedia.de    


 
2010 03.
Mai

Was ist das Schlimmste an einem gelungenen Familien- und Freunde-Wochenende? Richtig, man hat einfach keine Zeit für die virtuelle Welt    lachen

Aber die reale machte einfach zu viel Spaß, daher gibt es heute  nur eine sehr kurze Zusammenfassung. Am Samstag verbrachten Andrea und ich jede Menge Zeit beim Sushi-Essen und Reden. Im Alltag kommt man ja selten dazu, über Gott, Welt, Gefühle, Erinnerungen, Wünsche und Pläne zu sprechen, beim gemeinsamen Essen ist das aber ein Leichtes. Der Rest unserer Familie entschied sich für Döner zum Mittagessen. Ich denke, es ist wirklich überdeutlich, dass dieses Gericht bei uns besonders heiß geliebt wird. Carsten könnte, glaube ich, das gefüllte Fladenbrot nahezu jeden Tag essen und in Stephanie hätte er sogar dabei eine treue Begleitung    zwinker

Die beiden Döneresser waren aber so gemein und warteten auf unsere RĂĽckkehr vom Sushi, damit wir zusammen mit ihnen gehen, nicht zum Essen, sondern nur zur Gesellschaft. Der Dönermann grinste schon, als wir durch die TĂĽr gingen, denn am Abend zuvor waren die Freitaler, Carsten und ich schon dort, da die Bratwurstversorgung bei der nicht weit entfernten Walpurgisveranstaltung einfach grauenvoll war: viel zu wenig WĂĽrste fĂĽr viel zu viele Hungrige. Aber was soll’s    standard    Die Kinder besorgten sich statt der BratwĂĽrste lieber BrĂĽhwĂĽrstchen im benachbarten LIDL und wir leisteten uns eben das ALternativ-MenĂĽ der tĂĽrkischen Art. Ok, zurĂĽck zu Samstag. Nachdem die Döner verputzt waren, testeten wir noch gemeinsam eine kleine Eisdiele in der Nähe und waren positiv ĂĽberrascht: Das Eis schmeckte sehr gut, es gab nicht die ĂĽblichen Sorten, wie z.B. Vanille und Schoko, sondern Oreo-Kekse-Eis oder SĂĽĂźe Milch (mit Caramel, mhhhh …). Auch den Preis von 0,80 EUR pro (wirklich groĂźer) Kugel fanden wir völlig ok.

Am Abend hatten wir wieder die Freitaler zu Besuch, um endlich eine gemeinsame FilmlĂĽcke zu fĂĽllen. Keiner von uns hatte bislang den Tarantino-Streifen „Inglourious Basterds“ gesehen. Wir haben uns den Film ausgeliehen und machten es uns zu viert mit Efes-Bier, Wein und Knabberzeugs auf unserer Couch gemĂĽtlich. Ich fand ihn schon fast harmlos, denn nach „Kill Bill“ war ich eigentlich Schlimmeres von Quentin gewohnt, aber ich werde wohl nie ein groĂźer Fan von seinen Filmen werden, dafĂĽr sterben mir immer noch viel zu viele Leute während der Geschichte … unser Fazit: ganz gute Unterhaltung und Christoph Waltz hat den Oscar fĂĽr seine Rolle als SS-StandartenfĂĽhrer Hans Landa wirklich verdient!!!

Der Sonntag gehörte dem Lernen. Erst mussten die Kinder sich mit den Feinheiten der russischen Sprache beschäftigen, danach beschäftigte ich mich mit den Präpositionen im Hebräischen und anschlieĂźend fĂĽllten wir eine KinolĂĽcke der Kinder und schauten unsere neueste DVD an: „Avatar“. Die Bilder machen auch in 2D was her!AuĂźerdem schaffte ich endlich das Buch „Ich darf das, ich bin Jude“ von Oliver Polak zu Ende zu lesen, denn ich möchte gern am 27.5. zu seiner Lesung gehen und wollte mich wenigstens ein wenig darauf vorbereiten    standard     Und nun stecke ich mittendrin in einem anderen Buch, welches mir aber sehr von der Seele spricht. Es ist von Carol Klöppel, der Frau vom RTL-Anchorman Peter Klöppel, und heiĂźt  „Dear Germany: Eine Amerikanerin in Deutschland“. Klar, es gibt unterschiedliche Auffassungen zu verschiedenen Dingen hier in Deutschland, aber die anfänglichen Probleme mit der Sprache und der Lebensart der Einheimischen fĂĽr eine Amerikanerin und eine Ukrainierin unterscheiden sich kaum etwas    lachen