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Kommentar:   

 
Manchmal hat man eben Lust darauf, etwas zu schreiben   ;0)

 
Web|log,  der;  -s,  <engl.>,  meist abgekürzt mit "Blog"
   
Digitales Tagebuch im Internet. Ein Weblog ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Es ist ein Medium zur Darstellung des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrung als auch der Kommunikation dienen und ist insofern mit dem Internetforum sehr verwandt. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als "bloggen" bezeichnet.

Quelle: http://www.wikipedia.de    


 
2010 28.
Sep

In Sachsen ist mal wieder Regenzeit angesagt. Seit Samstag gibt es kaum eine Stunde, in welcher es nicht tropft, nieselt oder in Str√∂men regnet … naja, es ist zwar Herbst und das Wetter geh√∂rt dazu, aber trotzdem habe ich Sehnsucht nach ein wenig Sonne und buntgef√§rbten W√§ldern. Ich vermute, dieses Jahr wird mir der genussvolle Spaziergang in der Dresdner Umgebung mit vielen farbenpr√§chtigen Aufnahmen¬†eher nicht gelingen. Ein Gl√ľck, dass ich mir in den letzten¬†Jahren schon einen guten Vorrat an herbstlichen Fotomotiven zugelegt habe. So kann man im Trockenen sitzen, alte Bilder durchgucken und sich am Herbst erfreuen.¬†¬†¬†¬† verliebt

Der Regen hat eine eigenartige Wirkung auf die Menschheit: Das Gros der Leute¬†in meiner Umgebung ist entweder dauerhaft hundem√ľde oder permanent schlecht gelaunt. Bei manchen kombinieren sich diese beiden Eigenschaften und dann sehe ich nur zu, dass ich das Weite suche, um mir den Tag nicht zu verderben.¬†¬†¬†¬† zwinker¬†
Gl√ľcklicherweise habe ich eine optimistisch gestimmte Familie, es findet sich immer etwas, wor√ľber wir lachen oder uns am√ľsieren¬†k√∂nnen. Derzeit ist bei uns z.B.¬† das Spiel „Halli-Galli“¬†fast t√§glich angesagt. Das Spiel haben die M√§dels Carsten zum Geburtstag geschenkt –¬†ich habe sie zwar finanziell unterstz√ľtzt, aber die Idee stammt definitiv von ihnen. Es geht schnell und macht enorm viel Spa√ü, ich kann es nur empfehlen, denn es geht auch zu zweit zu spielen.

Gestern abends haben wir, die Gro√üen,¬†uns aber noch etwas anderes zum¬†Erheitern geg√∂nnt. In str√∂mendem Regen und tiefster Dunkelheit d√ľsten wir zum Zentralgasthof Weinb√∂hla. Ich habe n√§mlich vor einer Woche entdeckt, dass dort eine Lesung von Wladimir Kaminer¬†geplant¬†war und bestellte ganz geschwind die Tickets daf√ľr. Das war meine bislang l√§ngste Lesungserfahrung, es gab sogar eine Pause! Da uns seine Art zu sprechen (er hat einen ganz typischen russischen Akzent) nicht fremd war, haben wir den Abend wirklich genossen. Ich mag seine Geschichten wirklich gern, denn er schafft es aus dem Alltag heraus eine sch√∂ne, interessante, witzige und irgendwie philosophisch angehauchte Erz√§hlung zu stricken. So kamen wir erst kurz vor Mitternacht mit guter Laune und ich pers√∂nlich auch mit vom vielen Lachen schmerzenden Kiefer¬†nach Hause. Nat√ľrlich lie√ü ich es mir nicht entgehen, ein Buch von ihm signieren zu lassen, ich habe schon eins¬†zu Hause gehabt¬†¬†¬† lachen¬†¬†¬†¬†n√§mlich das mit dem sch√∂nen Namen „Es gab keinen Sex im Sozialismus“. Der Spruch stammt aus der Perestroika-Zeiten, aber das ist eine Extrageschichte, welche jedoch wohl jeder ehemaliger Sowjetb√ľrger noch ganz gut kennt.¬†¬†¬†¬† lachen

Als die Verantstalung vorbei war best√§tigte sich erneut meine Beobachtung, dass die Menschheit im Regen immer noch ungl√ľcklich bleiben m√∂chte, ganz egal, was man dagegen zu unternehmen versucht. An der Garderobe maulte man in der Schlange, dass es so lange dauert bis man seine Jacke wieder bekam (nur 2 Frauen flitzten hin und her) und dass die Akustik im Saal so schlecht war, dass man nichts verstanden hatte (Herr Kaminer benutzte ein Mikrofon und wir haben sogar in der vorletzten Reihe als P√§rchen unter anderen 498 Besucher alles verstehen k√∂nnen). Wenn jemand etwas zu motzen sucht, dann findet er es auch. Vermutlich aber auch an einem sonnigen Tag …



2010 26.
Sep

Diese √úberschrift ist aus dem Kommentar auf Facebook entstanden, denn so klang die R√ľckmeldung von Gaby als ich in 2 S√§tzen beschrieben habe, was wir uns im Gro√üen und Ganzen vorgenommen haben: Dieses Wochenende verlief komplett im Zeichen der Familie und Freunde.

Freitagabend genossen unsere Teenager ein sturmfreies Haus w√§hrend Carsten und ich durch Altk√∂tzschenbroda , einem Teil von Radebeul, stapften. Am dritten Wochenende im September ist dort immer Weinfest angesagt und der Federwei√üer flie√üt in Str√∂men.¬† Trotz der schlechten Wettervorhersage wurde es ein lauer, fast sommerlicher Abend und ich nippte hier und da an dem s√ľffigen Wein w√§hrend wir uns umherschubsen lie√üen. Irgendwann war¬†uns dieses¬†Geschubse an den St√§nden¬†zu doof und wir seilten uns mal in den einen, mal in¬†einen anderen Seitenhof ab, wo kleine Bands Live-Musik gespielt haben. Wahrscheinlich werden wir langsam alt, denn zu viel Publikumsverkehr auf solchen Festen passt uns nicht mehr so recht. Aber wir konnten immerhin die ersten gebrannten Mandeln dieser Saison kaufen, denn auf diese habe ich wirklich Appetit bekommen, weil sie sooooo sch√∂n gerochen haben!

Am Samstag standen auf dem Tagesplan: Russisch Unterrricht mit den M√§dels, Spanisch-Hausaufgaben mit Carsten und als Belohnung f√ľr die M√ľhen des Tages und um meinen ersten erledigten √úbersetzungsauftrag zu feiern, gingen wir¬†ins Dresdner „Sushi & Wein“-Restaurant. Ok, am Wein war mal wieder nur ich interessiert, aber Sushi finden schon wieder 3 Familienmitglieder toll. Stephanie kann auf dem Teller fast keiner Fischart etwas abgewinnen, die Ausnahmen sind Thunfisch aus der Dose sowie Fischst√§bchen, daher durfte sie a la Card, sprich Nudeln mit Fleisch und Gem√ľse, essen.¬† Wir fanden nicht nur das Essen sch√∂n, sondern auch die M√∂glichkeit wieder mal ungest√∂rt √ľber alles M√∂gliche zu reden: Freunde, Erinnerungen, Pl√§ne f√ľr die Zukunft, Gef√ľhle, usw., usw.. Unseren Nachtisch haben wir bei Burger-King eingenommen. Ich finde ihre neue s√ľ√üe S√ľnde „Dessert Shots“¬†n√§mlich ganz praktisch:¬† man isst etwas Verf√ľhrerisches, aber eben nur eine kleine Portion und hat danach kein schlechtes Gewissen. Am¬†leckersten ist¬† „Caramel“, die Geschmacksrichtung „Zitrone“ dagegen¬†fand ich am schlimmsten, weil am k√ľnstlichsten.

Am Sonntag stand S√§chsisch im Vordergrund. Wenn man schon Freunde aus dieser Gegend zu Besuch hat, dann kann man sich auch der Umgebung anpassen¬†¬†¬† zwinker¬†¬†¬† Wir haben schon lange keine M√∂glichkeit mehr gehabt, ausgiebig mit Jens und Sabine zu quatschen, dabei haben wir noch so viel gemeinsam unternommen, als unsere Kinder noch zusammen in die Schule gingen … urspr√ľnglich war eine Fahrradtour zum oben genannten Weinfest geplant, aber da es seit¬†Samstagmorgen¬†nur noch regnet, haben wir uns¬†lieber gem√ľtlich zu Hause hingesetzt. F√ľr diesen Plan B hatten Carsten und ich n√§mlich schon vorsorglich etwas Federwei√üen am Stand bei unserem Lieblingwinzer¬†gekauft¬†¬†¬† lachen¬†
Die H√§ndler auf allen M√§rkten tun mir an diesem Wochenende wirklich leid, denn das Wetter hat ihnen ganz gewiss im wahrsten Sinne des Wortes einen Strich durch die Rechnung gemacht …



2010 23.
Sep

Nicht nur eines meiner Bilder sind jetzt im Internet¬† bei anderen Seiten zu sehen, ich kann¬†mich jetzt¬†auch noch mit 2 weiteren r√ľhmen.¬†¬†¬†¬† lachen

Hier ist Bonnie untergekommen:

Grusskartenversand

Und hier dient ein Weihnachtsbild, gemacht in der Casa OlCa sogar einem wohltätigen Zweck:

Aktion Weihnachtswichtel

Es sind also nicht nur die Bärenbilder gefragt.     zwinker

Auch wenn ich kein Geld damit verdiene freue ich mich sehr, dass die Bilder nicht nur auf meiner Festplatte schlummern, sondern auch f√ľr jemanden von Nutzen sein k√∂nnen.

Bei Pixelio stelle ich allerdings die meisten Bilder unter meinem Nickname „nimkenja“ ein, daher erscheint bei den beiden hier gezeigten Bildern eben dieser Urhebername.



2010 21.
Sep

Dass meine Teddys sich gern fotografieren lassen ist an und f√ľr sich ein offenes Geheimnis. Diese Bilder werden von sehr vielen Leuten geliebt. Daher beschloss ich ein paar davon auch in meinem Ordner bei Pixelio einzustellen. Dort k√∂nnen sich die Mitglieder dieser Plattform lizenzfreie Bilder f√ľr eigene Zwecke besorgen. Die Seite ist bei Bloggern, Vereinen und Kleinunternehmen sehr beliebt, da man jede Menge sch√∂ner Aufnahmen durchforsten¬†und diese je nach Vorgabe des Fotografen redaktionell oder kommerziell ohne Lizenzgeb√ľhren nutzen kann.
Also, zur√ľck zu den B√§ren¬†¬†¬† ;o)¬†¬†¬† ich wurde so nett angefragt, ob man¬†eines meiner Bilder auf der Homepage einsetzen d√ľrfe, dass ich einfach nicht „nein“ sagen konnte¬†¬†¬† :o)

Guckst du hier: Institut f√ľr Holistik¬†bzw. diese Unterseite

Soll ich eigentlich sagen, dass ich vor Stolz und Freude platzen könnte? So eitel ist halt der Mensch    ;o)



2010 19.
Sep

Mein Mann¬†versp√ľrt im Gegensatz zu mir nicht immer das Bed√ľrfnis seinen Geburstag in einer gro√üen Runde zu feiern. Deshalb beschlossen wir es dieses Jahr¬†wirklich ganz ruhig, sprich zu zweit, anzugehen, da die Kinder eh ein Papa-Wochenende hatten.

Zu Hause zu bleiben passte uns aber nicht wirklich, deswegen wurden 2 Pl√§ne „ausgearbeitet“: bei gutem Wetter ein Ausflug zum Alternativen B√§renpark nach Worbis in Verbindung mit dem¬†vor¬†ewigen Zeiten¬†geplanten Besuch der Gedenkst√§tte in Buchenwald oder bei schlechtem Wetter ein Schwimm- und Saunatag in den Badeg√§rten Eibenstock. Schon lange hatten wir¬†nicht so¬†derartiges Interesse an¬†Wetterprognosen f√ľr¬†ein Wochenende¬†gehabt, wie in dieser Woche!¬†¬†¬†¬† lachen¬†¬†¬†¬† Letzendlich beschlossen wir lieber den Tag im Freien zu verbringen.

Daher standen wir am Samstag schon um 5:30 Uhr auf, um uns eine Stunde sp√§ter¬†auf den Weg gen Westen zu machen, denn¬†wir hatten etwa¬†300 km vor uns. Der Wettergott war uns genau so hold wie der Stauverwalter (auf der¬† Gegenspur gab es einen LKW-Unfall, welcher die Autobahn f√ľr mehrere Stunden blockierte, da ein¬†Sattelschlepper quer auf der¬†Stra√üe stand – zum Gl√ľck alles nur Blechsch√§den). Es gab ein schnelles Fr√ľhst√ľck bei McDonalds, wobei Carsten sich mehr dem klassischen Fr√ľhst√ľcksangebot dieser Kette widmete, w√§hrend ich meinen Kaffee und¬†Bagel bei McCafe organisierte.

Der B√§renpark war toll! F√ľr mich als B√§renfan war es nat√ľrlich¬†wahnsinnig interessant zu sehen, wie sich die Meister Petze vertun, wenn der Mensch sie nicht st√§ndig rumkommandiert. Jeder B√§r hatte ein trauriges Schicksal hinter sich, bevor er in dieser gro√üz√ľgigen Anlage ankam. Als Zirkusb√§r oder als einer, welcher in einem engen K√§fig etliche Jahre verbringt, hat man kein einfaches Leben. In Worbis gibt es eine Zufluchtst√§tte f√ľr solche Tiere. Die j√ľngeren und fitteren B√§rlis teilen ihr Reich sogar mit einigen Kanadischen W√∂lfen, aber die „Rentner“ haben ihren eigenen, wolfsfreien Bereich,¬†die sogenannte¬†„Senioreresidenz“.¬†Die¬†B√§ren dort sehen und h√∂ren schlecht und¬†damit¬†k√∂nnten¬†ihnen die Isegrims¬†das Leben schwer machen, wenn es z.B. um die Futterverteilung ginge. B√§ren sind zwar Allesfresser, d.h. sie finden auch √Ąpfel und Eisbergsalat durchaus attraktiv, aber hin und wieder gibt es auch Hirsch oder Kalb im Ganzen und das finden die W√∂lfe nat√ľrlich √§u√üerst interessant. Ach, ich k√∂nnte jetzt Stunden dar√ľber schreiben, was ich alles gesehen und √ľber das Leben der B√§ren dazu gelernt habe …¬†¬†¬† lachen¬†¬†¬† Auf jeden Fall fand ich den j√ľngsten, 6-j√§hrigen B√§ren namens Pedro am lebhaftsten und von seinem Benehmen her am knuffigsten, aber auch Goliath √ľberzeugte mich durch seine Art, sich um ihn zu k√ľmmern und ihn dennoch¬†nicht auf seiner Nase herumtanzen zu lassen. Leider hat letzterer Arthritis und es f√§llt ihm nicht sonderlich leicht, sich zu bewegen.¬†Emma ist eine ganz besondere B√§rin, mit hellem dichten Fell, welches sie immer wieder an irgendeinem Baumstamm „gek√§mmt“ hat.¬† Auch die Anderen sind einfach sch√∂n zu beobachten, besonders zu den F√ľtterungszeiten und in den Stunden danach.¬†¬†¬†¬†zwinker¬†¬†¬† Die Einzelheiten √ľber jeden einzelenen Bewohner¬†dieses Parks kann man auf der liebevollen und sehr informativen Homepage nachsehen.

Nach ca. 4 Stunden in der b√§rigen, kauenden und schmatzenden¬†Gesellschaft hatten wir auch Hunger und g√∂nnten uns ein Mittagessen in einem kleinen Restaurant, welchen wir unterwegs gesehen und f√ľr vertrauensw√ľrdig befunden haben. Das Essen war superlecker, sowohl Carstens Roulade mit Kl√∂√üen und Rotkohl als auch mein Rehr√ľcken mit Steinpilzen und Kartoffelecken. Aber mein Essen war am Ende doppelt so teuer wie seins …¬†¬†¬† unschuldig

Danach fuhren wir nach Buchenwald. Als wir bei der Gedenkst√§tte ankamen, waren wir von der Gr√∂√üe der Anlage √ľberw√§ltigt. Wir versuchten, das Gel√§nde auf eigene Faust zu erkunden, schlossen uns aber bei der erstbesten Gelegenheit einer kostenlosen F√ľhrung an, welche leider schon nahezu vorbei war. Danach¬†sahen wir uns noch im Schweinsgalopp eine der vielen Ausstellungen an und gaben am Ende doch auf. Wir beschlossen nochmals zu kommen und einen ganzen Tag hier zu verbringen, denn alles andere w√§re dem Ganzen einfach nicht gerecht … von dieser Ged√§nkst√§tte wusste ich schon seit meiner Schulzeit, unter anderem durch das Lied „Buchenwalder Mahngel√§ut“¬†und es war einfach nicht richtig, sich mit der Geschichte dieses Ortes¬†nur oberfl√§chlich zu befassen. Aber auch¬†unser kurzweiliges Auseinandersetzen hat am Ende zu einer Diskussion √ľber die Schuldfrage der in diesem KZ Arbeitenden zwischen mir und meinem geliebten Geburtstagskind gef√ľhrt.

Wir verlie√üen das Gel√§nde und fuhren zu dem Mahnmal, welches wir immer von der Autobahn aus gesehen haben. Hier¬†gibt es¬†die genaue Beschreibung dieser gesamten Anlage. Aber sogar an solchen traurigen Orten kann man die herbstlichen Sonnenstrahlen geniessen, denn Sonne gab es dieses Jahr nicht wirklich oft zu sehen …

Die Bilder von beiden Ausfl√ľgen habe ich bei picasa hochgeladen: B√§renpark¬†und Buchenwald.

Es war ein wirklich sch√∂ner Tag und ich bin unglaublich froh dar√ľber, dass mein Mann die gemeinsame Zeit mit mir auch nach fast 9 gemeinsamen Jahren immer noch als das sch√∂nste Geschenk (im Vergleich zu¬†dem N√ľvi von Garmin¬†und einem Anti-Stress-Sack)¬†betrachtet. Denn ich geniesse die¬†Stunden und Tage¬†mit ihm genau so!¬†¬†¬†¬† verliebt



2010 15.
Sep

Das sagt ein Arbeitskollege von mir ziemlich oft und ich muss ihm irgendwie sogar recht geben. Es ist eine tolle Umschreibung des Zustands: ich habe ein supertolles Wochenende verbracht, aber komme seit Tagen nicht richtig dazu, mal dar√ľber zu berichten.

Und das Wochenende war einfach nur klasse. Schon allein wegen des Wetters: es war warm und sonnig!    lachen

So f√ľgten sich sogar ein trockener Tag und die M√∂glichkeit zusammen, dass ich noch schnell den Rasen¬†m√§hen konnte. Ok, vergessen wir das W√∂rtchen „schnell“. Da die Grashalme und G√§nsebl√ľmchen schon √ľber meine Kn√∂chel herausragten, war der Auffangkorb nat√ľrlich immer wieder im Nu voll. Aber was uns nicht t√∂tet, macht uns stark und ich habe jetzt eine gem√§hte und mal wieder seit Tagen klatschnasse Wiese hinterm Haus.

Das war allerdings nicht das Highlight vom Samstag. Viel sch√∂ner war unser Abend bei Kerstins Geburtstagsfeier in Zehren (liegt von uns aus gesehen hinter Mei√üen). Sie hat zu ihrem 40. ein ganzes Haus gemietet, wo wir nur unter uns waren und sowohl √ľber die K√ľche als auch die Aufenthaltsr√§ume¬†und Schlafzimmer verf√ľgen konnten. Davor hatte ich √ľbrigens noch nie den Begriff¬† „R√ľstzeitheim“ geh√∂rt. Man merkt, dass eine atheistische Erziehung manchmal wirklich zur Unkenntnis f√ľhrt …

Ich habe schon lange nicht mehr so viele Sterne am s√§chsischen Himmel gesehen wie dort! Es war einfach bezaubernd! Auch unsere Kinder hatten unerartet mehr Spa√ü¬†auf der Fete gehabt als sie vermuten konnten. Stephanie hat zwischen den G√§stekindern¬†zuf√§llig ein M√§dchen getroffen, welches mit ihr beim TJG-Projekt¬†„Point Of No Return“ mitgemacht hat. Die Welt ist doch ein Dorf, nicht wahr? Da unser Haus in der N√§he der Kirche mit angeschlossenem Friedhof lag, haben die beiden sich sogar einen n√§chtlichen Spaziergang zwischen den Gr√§bern geg√∂nnt. Sie waren aber ganz schnell zur√ľckgekommen, denn es war¬† dann doch ganz gruselig f√ľr die M√§dels gew0rden¬†¬† ¬†zwinker¬†¬†¬†¬†Ein paar¬†kleinen Igel, welche immer wieder die Wege der Menschen kreuzten, waren aber nicht daran schuld, denn sie wurden als s√ľ√ü empfunden und man versuchte sie sogar mit¬†Birnen zu f√ľttern.

Nach dem Fr√ľhst√ľck an einer gro√üen Tafel im strahlenden Sonnenschein und anschlie√üendem gemeinschaftlichen Aufr√§umen f√ľhren wir gegen Mittag wieder zur√ľck nach Hause. Am Nachmittag waren Carsten und ich bei G√ľnter und Barbara zum Fischgrillen eingeladen. Die Kinder durften diesmal allein zu Hause bleiben. Die Zeit zwischen 17 Uhr und Mitternacht verfloss genau so schnell wie unser Rotwein ¬† lachen¬†¬†¬† Wir haben uns schon so lange nicht gesehen und hatten nat√ľrlich jede Menge zu berichten. Man bleibt zwar immer im e-mail Kontakt, aber ein Gespr√§ch bei Feuerchen an einem lauen Sommerabend ist nat√ľrlich viel sch√∂ner!

Aber f√ľr alles Sch√∂ne muss man irgendwann mal blechen und das taten wir am Montag. Da die M√ľcken an dem Wochenenende viel mehr Futterangebot bekamen als sonst √ľblich, genossen sie das gro√üz√ľgige Angebot, ergo es juckte √ľberall. Die kurzen N√§chte haben dazu beigetragen, dass wir am ersten Tag der Arbeitswoche unglaublich fr√ľh den Geschichten unserer Kopfkissen lauschten und der rasante Wetterumschwung von „sonnig und warm“ auf „kalt und regnerisch“ bescherte mir au√üerdem heftige Kopfschmerzen. Aber jetzt gew√∂hnt man sich schon langsam an die Regenwolken und¬†wir erinnern¬†uns einfach gern an das letzte Wochenende!



2010 10.
Sep

Ich liebe mein Leben so, wie es l√§uft. Es passiert jeden Tag allerhand, meistens zum Gl√ľck positive Dinge, √ľber dich ich mich freuen oder dar√ľber schmunzeln kann. Au√üerdem will (nicht m√∂chte!) ich noch so viel lernen und machen, dass mein Tag eigentlich mindestens doppelt so lang sein sollte wie die vorgeschriebenen 24 Stunden, damit ich alles irgendwie schaffe. In dieser Woche h√§tte ich aber noch wesentlich l√§ngere Tage gebraucht, denn es gab kaum einen Abend zu Hause ohne irgendwelche Termine au√üerhalb.

Der entspannteste Abend hatte ich am Montag, mit einem langen Abendessen im Kreise meiner Lieben und vielen Sachen zum Erzählen, Lachen und Bereden.

Am Dienstag flitzte ich schnell zu meinem Sport und besorgte danach noch ein Geschenk f√ľr¬†eine Freundin. Wir sind n√§mlich f√ľr das ganze Wochenende zu einer Geburstagsfete mit √úbernachtung eingeladen. Die Leute, welche 1970 geb0ren sind, haben in diesem Jahr einen runden Grund zu feiern¬†¬†¬† zwinker¬†¬†¬† und wie d√ľrfen dabei sein.

Am Mittwoch standen dann 2 Elternabende auf dem Plan. Gl√ľcklicherweise hat man wenigstens die Termine f√ľr die Klasse 9 und 12 nicht gleichgesetzt, sondern mit einer Stunde Unterschied. Ich muss einen Lob an die Lehrerinnen aussprechen, denn sie haben diese Veranstaltungen¬†nicht ins Unendliche ausgedehnt. Allerdings geb√ľhrt meine gr√∂√üere Anerkennungs der Klassenleiterin von Stephanie. Sie schafft, aufgrund ihrer eigenen Struktur solcher Abende¬†und auch der guten Vorbereitung, wesentlich mehr Informationen an die Eltern weiterzureichen als es in Andreas Klasse der Fall war. Wir rundeten den Mittwochabend am Ende noch mit einem Glas Wein in einer Kneipe mit Ellis Mutter ab, da wir uns schon einge Wochen nicht gesehen und miteinander gequatscht haben.

Gestern war Carstens und meine erste Spanisch-Stunde an der VHS in Dresden. Ich habe meinem Mann gegen√ľber ein paar Vorteile, denn aufrund der Portugiesischkenntnisse sowie der F√§higkeit das „r“ sch√∂n zu rollen (da kommt mir meine Muttersprache zugute¬†¬†¬† unschuldig¬†¬†¬† ) f√§llt¬†mir¬†das Erlernen¬†dieser Sprache ein wenig leichter als ihm. Aber ich muss ihn loben, er kommt ganz toll mit. Jetzt muss ich f√ľr mich nur noch 2 Dinge √ľberlegen: Wie stelle ich mein st√§ndiges Best√§tigungskopfnicken sowie gemurmelter „mmh“s w√§hrend der Lehrererkl√§rungen¬†ab (kleine B√ľro- bzw. Telefongespr√§chskrankheit) und wie lernen wir am effektivsten die Vokabeln.¬†

Heute habe ich Spätdienst und am Wochenende findet die oben erwähnte Fete statt.

Ich freue mich schon auf die kommende Woche, denn dann habe ich am Montag, Mittwoch und Freitag keinerlei Termine    standard



2010 04.
Sep

Es ist eine absout erstaunliche Woche f√ľr mich gewesen: 2 M√§nner haben mir berichtet, dass sie Vater werden! Ich habe mich sehr f√ľr die Beiden gefreut! Bei einem ist es schon bald so weit (ein guter Beweis daf√ľr, dass M√§nner ganz gut Geheimnisse bewahren k√∂nnen¬†¬†¬† lachen¬†¬† ) und der andere hat noch bis zum n√§chsten Fr√ľhling zu warten.

Das Schönste ist, dass einer davon schon seit einigen Jahren mit seiner Freundin und ihren beiden Töchtern zusammenlebt. Na, erkennt jemand Parallelen zum OLCA-Leben?    zwinker     Aber die Mädchen aus seiner Beziehung beginnen gerade mal ihre Schullaufbahn, während unsere immer mehr in Richting Selbständigkeit abdriften. Also, macht euch keinen Kopf, es ist in der Casa OLCA kein Nachwuchs geplant.    lachen

Da¬†sich unsere M√§dels jetzt auch¬†selbst vertun k√∂nnen, geniessen wir nat√ľrlich die gewonnene Freizeit. Zum Beispiel gestern Abend: wir waren¬†mal wieder beim CouchSurfing-Treffen in der Neustadt, genauer gesagt in der Bar 100 auf der Alaunstra√üe. So ein Treffen ist immer sehr spannend, denn man sieht dort die Leute wieder, welche so wie wir sich hin und wieder in der reiselustigen Runde blicken lassen, aber es gibt auch immer neue Gesichter und mit Garantie auch immer eine oder mehrere interessante Unterhaltungen. Die gr√∂√üe √úberraschung des gestrigen Abends¬†erwartete uns aber nicht¬†bei den Couchsurfern, sondern es war der Mann¬†hinter¬†der Getr√§nketheke. Wir erkannten ihn erst auf den zweiten Blick, denn seit unserer letzten Begegnung sind gesch√§tzt 7 Jahre vergangen.¬†Felix, der Lieblingszivi aus Stephanies Kindergartenzeit, ist inzwischen etwas √§lter, gesetzter und auch Vater geworden. ¬†¬† lachen¬†¬†¬† Von seiner Tochter¬†haben wir zu diesen sp√§ten Tagesstunde¬†nat√ľrlich nur ein Bild gesehen …¬†ein 1 Jahr altes M√§dchen kann nicht anders als nur unbeschreiblich s√ľ√ü sein¬†¬† ¬†¬†herz

Die anderen Gespr√§chspartner waren ebenfalls toll. Maria und Tina, welche das Ganze¬†wie immer gut organisiert haben, ein paar Kumpels vom allerersten Treffen, welches¬†im Januar 2007 war, Leute aus¬†Dresden, Leipzig, M√ľnster, Brisbane …¬†jeder¬†hatte Interessantes von den verschiedenen Reisen und dem Leben zwischen¬†diesen¬†zu berichten und es gelang uns wie √ľblich nicht, mit jedem im Raum¬†ein Wort zu wechseln¬†¬†¬†ueberrascht¬†¬†¬†daf√ľr waren¬†es einfach mal wieder zu viele.¬†¬†Wir haben uns aber ganz toll mit¬†Yelena aus Tallinn unterhalten, mit welcher¬†ich¬†mal¬†Russisch, mal¬†Englisch und mal Deutsch¬†gesprochen habe. Sie bleibt der Arbeit wegen f√ľr die n√§chsten 11 Monate in Dresden und wir hoffen, dass wir uns auch au√üerhalb der monatlich einberufenen Treffen mal wiedersehen k√∂nnen.