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Manchmal hat man eben Lust darauf, etwas zu schreiben   ;0)

 
Web|log,  der;  -s,  <engl.>,  meist abgekürzt mit "Blog"
   
Digitales Tagebuch im Internet. Ein Weblog ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Es ist ein Medium zur Darstellung des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrung als auch der Kommunikation dienen und ist insofern mit dem Internetforum sehr verwandt. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als "bloggen" bezeichnet.

Quelle: http://www.wikipedia.de    


 
2011 16.
Nov

Ich habe es ja schon im vorherigen Post erwĂ€hnt, dass die TĂŒr der Casa OLCA ein zweites Wochenende in Folge fĂŒr russische Couchsurfer (es ist zugleich am 11.11.11 unser 33. CS-Besuchertreffen seit 2007) offen sein wird … am liebsten hĂ€tten wir diesen Besuch sogar glatt bei uns behalten!

Tanja und Anja fĂŒgten sich völlig unproblematisch in unsere alltĂ€glichen AblĂ€ufe ein und erfrischten mit einer Lebensfreude, die man nicht beschreiben kann, sondern einfach erleben sollte    standard    Die Unterhaltungen verliefen meist dreisprachig, weil beide MĂ€dels perfekt in Russisch und ziemlich gut in Englisch waren, aber nur Tanja konnte und wollte bei sich gebenden Gelegenheiten Deutsch sprechen. Wir haben ĂŒbrigens wieder mal sehr gestaunt, wie schnell slawische Studentinnen die deutsche Sprache erlernen können, denn nach nur 3 Monaten in St. Gallen (liegt zudem „nur“ in der deutschsprachigen Schweiz) konnte sie wunderbare, lange SĂ€tze bilden und das nicht nur zum Thema  Essen und Klamotten.

Wir latschten am Sonnabend durch die Stadt, wĂ€rmten uns mit einem GlĂŒhwein auf und schwatzten ĂŒber Gott und die Welt.

 Zum Schluß kehrten wir noch bei Curry & Co ein, um uns eine typisch deutsche SpezialitĂ€t zu gönnen. FĂŒr eine weitere habe ich ĂŒbrigens meine eisernen Prinzipien verraten, als ich schon im November einen echten Dresdner Christstollen gekauft und zusammen mit den MĂ€dels schon vor dem Weihnachtsfest gegessen habe. Sonst warte ich eigentlich immer recht brav bis zum Beginn der Adventszeit    zwinker

Da Tanja und Anja eine fĂŒr Dresden unverzeihliche cineastische LĂŒcke hatten, empfand ich es als meine Pflicht diese zu fĂŒllen. So verbrachten wir den Abend damit, unseren mĂŒden FĂŒĂŸen Ruhe und den Augen sowie Ohren den Genuss von „Drei HaselnĂŒsse fĂŒr Aschenbrödel“ (auf Russisch) zu gönnen – Carsten hat sich bei dieser Kinovorstellung lieber an sein Rechner verzogen    lachen

Ich dagegen konnte bereits wĂ€hrend des Films die Szenen mit Schloß Moritzburg betonen, denn am Sonntag nahmen wir dieses Bauwerk auch gleich live in Augenschein. Gegen Nachmittag brachten wir die beiden ReisemĂ€use in den Elbepark, da sie ab dort durch die Mitfahrzentrale eine Weiterfahrt nach St. Gallen ergattert haben.

Da ich die letzten beiden Wochenenden dann so gut im russischen Trott angekommen war, gönnte ich mir heute noch den krönenden Abschuß und traf mich im AuslĂ€nderrat zum Tag des Offenen Projektes mit einer Namensvetterin. Olga kenne ich von der Plattform odnoklassniki.ru und nach ca. 3 Jahren Schreiben haben wir uns nun entschieden, dass es mal an der Zeit ist, sich auch persönlich kennenzulernen. So nutzte ich den heutigen Buß-und Bettag um etwas Gutes fĂŒr die Gesellschaft  (habe nach besten Wissen und Gewissen bei PR-Gruppe des Vereins mitgemischt) und fĂŒr mich zu tun, denn die Chemie zwischen uns hat auf Anhieb gestimmt. Ganz ulkig war ĂŒbrigens immer wieder die Situation, wenn jemand „Olga“ gerufen hat, wĂ€hrend wir beide uns unterhielten. Klar, haben wir uns beide sofort umgedreht und synchron „ja“ gesagt    lachen
Zudem konnte ich bei dieser Veranstaltung einige bekannten Gesichter antreffen, z.B. MĂ€dels, mit denen ich vor etlichen Jahren regelmĂ€ĂŸig zu den feurigen KlĂ€ngen afrikanischer Musik getanzt habe.

Die national gemischte Truppe vom AuslĂ€nderat war ĂŒbrigens auch schon ein guter Übergang zur baldigen „deutschen“ Freizeit, denn in ca. einer Stunde werden Carsten und ich ins germanische Mittelalter eintauchen und uns die Speisen und GetrĂ€nke im „Anno Domini“  schmecken lassen. Dem Gerd, welcher uns eingeladen hat, sei Dank!

3 Antworten zu “Erfasst von der russischen Welle”

  1. HEike sagt:

    Ah..das klingt doch prima..so oder so Ă€hnlich machen wirs dann auch im Dezember…freu mich shcon..lGHeike

    Olga antwortet: genau, eine schöne Schlenderrunde durch die Innenstadt!

  2. Sal sagt:

    Das klingt nach ein paar schönen Stunden, die du und ihr hattet! :)

  3. prjanik sagt:

    Ihr habt schon GlĂŒhwein???
    Hier noch nicht (erst am WE) und was die Weihnachtssachen-Prinzipien angeht, die hab ich lÀngst aufgegeben. Sobald die Temperaturen es zulassen (und die Schokolade nicht schon beim Hingucken schmilzt), kaufe ich die Dominosteine.

    Ne Nebenfrage:gibt es in Dresden irgendwo original russische Prjaniken zu kaufen? Ich meine, die wirklich in Russland hergestellt sind, nicht dieses pseudo-zeugs aus den NachbarlĂ€ndern und Deutschland. Das schmeckt nĂ€mlich ĂŒberhaupt nicht :( Russische LĂ€den in Berlin gibt es nicht wenig, aber alles Importware, aber eben nicht die wahre *ggg* (was fĂŒr ein Wortspiel, fĂ€llt mir grad auf).

    LG, sascha lachen

    Olga antwortet: Aber klar doch! Wo Touristen unterwegs sind, bekommt man schon lange alles! Außer echte russischen Prjaniken, unsere in den RussenlĂ€den sind auch schon arg gut „integriert“…

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