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Kommentar:   

 
Manchmal hat man eben Lust darauf, etwas zu schreiben   ;0)

 
Web|log,  der;  -s,  <engl.>,  meist abgekürzt mit "Blog"
   
Digitales Tagebuch im Internet. Ein Weblog ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Es ist ein Medium zur Darstellung des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrung als auch der Kommunikation dienen und ist insofern mit dem Internetforum sehr verwandt. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als "bloggen" bezeichnet.

Quelle: http://www.wikipedia.de    


 
2013 30.
Jun

Nat√ľrlich merkt jeder von uns, dass die Zeit immer schneller vergeht, je √§lter man wird. Alles wird schneller, wir sind immer und √ľberall erreichbar und wenn unser Smartphone pl√∂tzlich keine Lust mehr hat oder man bei einer Umstellung durch Telefongesellschaften nicht mehr ins Internet kann, f√ľhlt man sich inzwischen wie von der Welt abgeschnitten.

Auch¬†aktuelle Filme bzw. Serien bringen uns mit ihren schnellen Schnitten, schnellen Abfolgen, k√ľnstlichem Ruckeln¬†und mehreren Kleinbildern in einem gro√üen Gesamtbild nicht unbedingt zur Ruhe, da man permanent h√∂llisch aufpassen muss, um nichts zu verpassen. Wir schauen uns zwar gern solche¬†Dinge an, aber wenn wir uns¬†etwas Ruhe und Gelassenheit inklusive¬†filmischer Unterhaltung g√∂nnen m√∂chten, greifen wir¬†immer wieder¬†mal zu¬†Machwerken aus guten alten Zeiten. Kameraschwenks laufen sehr viel entspannter ab, Verfolgungen werden nicht mit Ruckelpartien gleichgesetzt und auch die langsamen Schnitte entspringen sehr deutlich aus einer Zeit vor der MTV-√Ąsthetik mit „128 cuts per minute“.

Ich pers√∂nlich staune dann selber immer wieder, wie viel¬†Ruhe man¬†fr√ľher z.B. in eine Folge von „Auf Achse“ mit dem jungen Manfred Krug gepackt hat, denn f√ľr den¬†stimmungsvollen Aufbau von Fernfahreratmosph√§re werden auch mal 3 Minuten lang nur LKW-Fahrten durch die Landschaft gezeigt. Klar, LKW-Fahren ist an sich keine schnelle Sache, aber ich sch√§tze mal, dass man heute aus R√ľcksicht auf die erforderlichen Werbepausen die Reisebilder enorm abk√ľrzen w√ľrde. Damit ginge doch¬†aber das Gef√ľhl einer langen Fahrt verloren, nicht wahr?

Auch ein „James Bond“-Streifen mit einem jungen Sean Connery wirkt inzwischen nahezu entspannend auf mich. Selbst die B√∂sewichte sind, verglichen mit den modernen Ausf√ľhrungen solcher Rollen, nicht so gruselig wie jetzt.¬†Zudem hat die Brutalit√§t bei den K√§mpfen inzwischen ganz andere Dimensionen angenommen, die Waffen sind krasser und¬†die technische Ausstattung ebenfalls … stundenlange Nahk√§mpfe wirken aber auch¬†heute¬†noch einschl√§fernd auf mich¬†¬†¬†¬†¬†zwinker

Bitte, versteht mich nicht falsch, ich werde auch weiterhin dem Genre Actionfilm treu bleiben, hoffe allerdings, dass die Filmindustrie vielleicht nicht mehr nur noch auf das gro√ü inszenierte „KA-Wumm!“ achtet, sondern nebenbei auch eine interessante und wenigstens an manchen Stellen langsam erz√§hlte Geschichte vorweisen kann.

Nat√ľrlich hat die Schnelligkeit nicht nur in¬†realen Verfilmungen – insbesondere durch die 3D-Effekthascherei – ihren Platz erobert, sondern findet sich auch immer mehr in der Trickfilmindustrie wieder. Gestern haben wir uns „Die Monster Uni“ im Kino angesehen (wir waren vermutlich das einzige P√§rchen ohne Kind im ganzen gro√üen Saal¬†¬†¬†¬†¬†lachen¬†¬†¬†¬† ). Es war zweifelsohne nette Unterhaltung, aber die Geschichte¬†ist nicht mehr so gut und √ľberraschungsreich wie noch beim ersten Teil „Die Monster AG„. Schade fand ich √ľbrigens, dass die Leute immer noch nicht verinnerlicht haben, dass es sich lohnt, bei Pixar-Filmen bis zum bitteren Ende im Kinosaal zu bleiben. So haben die witzige Stelle ganz zum¬†Schlu√ü au√üer uns nur noch eine handvoll Familien gesehen – Pech f√ľr die Anderen!

Das¬†Schlu√üwort¬†geh√∂rt „Auf Achse“:¬†noch mindestens 60 Folgen lang¬†werde¬†ich mir immer wieder mal etwas Entspannung beim Begleiten von G√ľnther Willers und Franz Meersdonk¬†g√∂nnen –¬†einfach, um ganz gem√ľtlich andere L√§nder von meiner Couch aus zu bereisen und deren Abenteuer ohne Handy, Kreditkarten, Navi, Laptop oder Tablet usw. zu erleben ¬† ¬† zwinker



2013 23.
Jun

Da die Wahrscheinlichkeit einer Wiederholung oder Erg√§nzung der Aufnahmen recht gering ist, entschied ich mich nun daf√ľr, diesmal die Ergebnisse meines Juni-Projektes¬†schon vor dem Monatsende zu pr√§sentieren.

Mein Mann und ich entschlossen uns kurzfristig, das bevorstehende sch√∂ne Wetter am Wochenende zu nutzen und am Samstagmorgen gaaaanz fr√ľh aufzustehen. Der Wecker war auf 4:15 Uhr gestellt und schon ca. 20 Minuten sp√§ter fuhren wir zur Bastei. Mein Schatz wirft mir (leider zu Recht ¬†¬†¬† traurig¬†¬†¬†¬† ) vor, dass ich¬†Fahrtzeiten bei meinen Planungen immer wieder au√üer acht lasse – so auch diesmal. Somit¬†war der¬†Sonnenaufgang¬†schon weit vor unserer Ankunft am Ziel vollzogen. Aber das Naturschauspiel, welches uns gezeigt wurde, war dennoch einfach umwerfend! Nebel und Sonnenstrahlen – das muss mal gesehen haben! F√ľr diejenigen, welche daf√ľr nicht mal ihr kuscheliges Bett am fr√ľhen Morgen verlassen m√∂chten, haben wir ein paar Bilder mitgemacht ¬† ¬† lachen

Lilienstein, das Wahrzeichen¬†des Nationalparks S√§chsische Schweiz, war wirklich beeindruckend: harte Felsen und weiche Nebelwolken zu seinen F√ľ√üen:

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Sonnenstrahlen und immer d√ľnner werdender Nebel zwischen den Bergen:

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Wir hatten etwa eine Stunde lang die ganze Bastei nur f√ľr uns und genossen das Gezwitscher der V√∂gel, welches man tags√ľber noch kaum wahrnehmen w√ľrde. Aber dann kamen noch 2 weitere P√§rchen vorbei, um das Aufwachen der S√§chsischen Schweiz zu erleben:

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Die menschenleere Basteibr√ľcke aus der Ferne … :

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… und aus der N√§he (ich stehe auf solche Schattenspiele!):

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Carsten genoss diesen bezaubernden Morgen mit Weitblick genau so wie ich:

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Als vom Nebel immer weniger zu sehen war, konnte man in der Ferne wunderbar sowohl den Lilienstein als auch die Festung Königstein erkennen. Links im Bild (das Braun) sieht man noch die Auswirkungen des Hochwassers vor nicht all zu langer Zeit:

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Aber die Sächsische Schweiz hat nicht nur Berge zu bieten, denn bei einem Spaziergang zum Hockstein in dieser Morgenstille und unter majestätischen Buchen kommt man sich wie in einem Märchen vor:

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Die lange Regenzeit vor dem Hochwasser hat nat√ľrlich auch fernab der Elbe ihre Spuren hinterlassen. Manche sehen darin nat√ľrlich nur eine l√§stige Drecksp√ľtzen, manche – so wie ich zum Beispiel – lieben¬†die Spiegelung der Grashalme und des Gr√ľns¬†¬† ¬† zwinker :

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Wusstet ihr, dass auch Fliegen in ihrer Freizeit, also wenn sie uns Menschen nicht auf den Wecker gehen, gelegentlich gern Verstecker spielen? Ich habe eine gefunden!

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Unser urspr√ľnglicher Plan beinhaltete nach dem Fotografieren¬†in aller¬†Herrgottsfr√ľhe ein Fr√ľhst√ľck in Bad Schandau, aber als wir¬†dort ankamen, wurde uns unser Denkfehler schmerzlich bewusst, denn das sch√∂ne St√§dtchen hatte immer noch ganz heftig mit den Nachwirkungen der Flut zu k√§mpfen. Die Leute konnten ja nun endlich in ihre H√§user und trugen¬†alles hinaus, was durch das Wasser unbrauchbar geworden war. Am Stra√üenrand lagen Berge von herausgerissener D√§mmung neben M√∂beln aller Art und, und, und … ein¬†trauriges Bild. Ich sch√§me mich in solchen Momenten Bilder zu machen … ich bringe es ein einfach nicht fertig. Ich fotografiere viel lieber Gl√ľckliches und Fr√∂hliches als Trauriges. Da habe ich eher das Bed√ľrfnis zu helfen und zu tr√∂sten. Ergo, aus mir wird wohl nie ein Zeitungsreporter werden …
Naja, jedenfalls waren nat√ľrlich all die B√§ckereien, welche wir noch von unseren Besuchen am 2. Hochzeitstag¬†bzw. bei unserem Ausflug vor einem Jahr mit Constanze und ihren Freunden¬†in Erinnerung hatten, auch ein Opfer¬†des Hochwassers geworden. Nur der Lidl hatte am Tag zuvor wieder aufgemacht und somit auch die dazugeh√∂rige B√§ckerei – das war die Rettung f√ľr unsere knurrenden M√§gen!

Von unserem Tisch vor dem Laden aus haben wir allerdings immer noch aufeinandergeschichtete Sandsäcke gesehen und die unteren waren nach wie vor klitschnass:

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Auf dem Weg zur√ľck nach Dresden machten wir noch einen kurzen Fotostopp im ebenfalls hochwassergeplagten K√∂nigstein, um die Festung aus einer etwas anderen Perspektive als gew√∂hnlich auf die Speicherkarte zu bannen:

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Und f√ľr diese Aufnahme ist mein lieber Mann extra noch einmal umgedreht und zur√ľckgefahren:

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Wir haben den Knipstag mit dem Lilienstein angefangen und nun auch beendet     lachen

Zu Hause fielen wir nat√ľrlich erstmal f√ľr zwei Stunden ins Bett, denn auch Erwachsene brauchen ihren Schlaf ¬† ¬† zwinkerNachdem wir wieder Kraft getankt hatten, machten wir uns noch auf den Weg zur Dresdner M√ľhle, welche anl√§sslich ihres 100-j√§hrigen Jubil√§ums schon vor langer Zeit einen „Tag der offenen T√ľr“ angepriesen hat. F√ľr uns war es allerdings sehr entt√§uschend, denn obwohl die gesamte Feier von 11 bis 20 Uhr ging, waren ab 15 Uhr keine F√ľhrungen mehr durch die Fabrik¬†m√∂glich. Wir schnappten uns frustriert eine Bratwurst und einen Teller Kesselsuppe und gingen¬†nach dem Aufessen¬†unverrichteter Dinge wieder nach Hause. Auf dem Weg zum Auto machen wir allerdings einen kleinen Abstecher an einem Delikatessenladen, an welchem wir sonst immer nur achtlos vorbei gefahren sind – „Via del Gusto“. Diesmal haben wir zwar noch nichts gekauft, aber ich sch√§tze mal, da√ü ich¬†zuk√ľnftig wohl doch ab und an¬†mal einen Teil meines Lohns¬†dort lassen werde¬†¬† ¬† zwinker

Es ist nun doch ein ganz schön langer Beitrag geworden, aber ich hoffe, ihr habt bis zum Ende durchgehalten     zwinker
F√ľr Juli sind Fr√ľchte und Beeren als Models geplant, daf√ľr werde ich dann aber wohl doch einen ganzen Monat brauchen und nicht nur einen einzigen Samstagsausflug¬†¬† ¬† lachen¬†¬†¬†¬†¬†aber: ich muss daf√ľr auf jeden Fall nicht so fr√ľh aufstehen!



2013 14.
Jun

kino

Aus aktuellem Anlaß möchte ich mal wieder das Wort ergreifen und eine Alltagssituation mit Euch besprechen: Geht ihr eigentlich noch ins Kino ? Und wenn nein, warum nicht ?

Olga und ich sind eigentlich Cineasten und gehen regelm√§√üig in die Filme, die uns interessieren oder gucken sehr gerne DVDs in der heimischen Kinozentrale … Beweis gef√§llig ? In diesem Jahr haben wir erst in der letzten Woche unseren ersten Film im Fernsehen von Anfang bis Ende angeguckt („8 Blickwinkel“ mit Dennis Quaid und Forest Whitaker), obwohl wir in 2013 bis heute schon 62 Filme¬†konsumiert haben – Olga f√ľhrt Buch bzw. Datei¬†¬†¬†¬† zwinker

Aber zur√ľck zum Thema und Aufreger. Der n√§chste, f√ľr uns interessante Streifen ist am Donnerstag angelaufen und so wollte ich gerade mal nachsehen, wann er denn so am Samstag im Kino unseres Vertrauens gezeigt wird. Der Film ist¬†kein 3D, er geht auch nur 90 Minuten und in der Regel haben wir nix gegen Parkett –> 8,20 Euro pro Karte !
Komisch, auf der Webseite hei√üt es aber, da√ü die Einzelkarte am Samstag nur 7,70 Euro kosten soll … woher kommen die 50 Cent Zuschlag, die bei genauerem Hinsehen sogar mit aufgef√ľhrt werden ? Auf der¬†Preis√ľbersicht hei√üt es bei den Zuschl√§gen:

  • Filmzuschlag: 0,50 Euro, 1,00 Euro, 1,50 Euro, 2,00 Euro (filmabh√§ngig)
  • Servicezuschlag: 0,60¬†Euro pro Ticket (bei einer Onlinereservierung mit garantierter Abbuchung !!!)
  • Logenzuschlag: 1,00¬†Euro
  • VIP-Loge: 2,50 Euro
  • 3D-Zuschlag: 3,00¬†Euro
  • 3D-Brille: 1,00 Euro pro St√ľck

Damit ist aber immer noch offen, warum unser 90-Minuten-2D-Film einen Zuschlag von 0,50 Euro hat …

Eine kurze Suche mit Google (denn bei den OLCAs gilt Google ist dein Freund) hat¬†die L√∂sung geliefert –>¬†es handelt sich um den sogenannten „Blockbuster-Zuschlag“ – den was ?!?!?!
Auf dieser Webseite¬†hei√üt es:¬†„[…] Man gab uns zu verstehen, dass es sich hierbei um einen Zuschlag handelt, den die Filmstudios den Filmen aufdr√ľcken, die zweifelsohne ein Blockbuster werden. Ihr wollt das sehen? Dann zahlt noch mal oben drauf! Die 50 Cent w√ľrden angeblich direkt an die Filmstudios gehen und das w√§re auch ‚Äěin jedem Kino“ so, verk√ľndete der d√ľnne, junge Mann hinter dem Tresen.“

Bei dieser Sachlage schlie√üe ich mich den Worten des Verfassers des obigen Beitrages an, denn auch wir halten das¬†f√ľr moderne Wegelagerei an der Kinokasse ! Und da wundert sich die Filmindustrie √ľber schwindende Kinobesucherzahlen ? Olga und ich meiden schon seit L√§ngerem 3D-Filme, weil wir den Zuschlag von 3 Euro nicht berappen wollen (manche Filme kommen ja nur noch in 3D in die Kinos, dann aber als 2D auf DVD) und¬†wir werden wohl auch nie freiwillig in den VIP-gestalteten iSense-Saal gehen –> Samstagabend, 3D-Film, iSense-Saal, Loge und √úberl√§ngenzuschlag macht *ka-ching!* f√ľr 2 Personen schlappe 32,40 Euro … Popcorn und Getr√§nk kommt da sogar noch mal extra. WOW !!!

Und welches Fazit ziehen Olga und ich nun daraus ? Entweder wir gehen in der Woche mit unserer „Dresden-for-Friends-Karte“ in ein anderes Kino und zahlen f√ľr beide 2D-Karten nur 11 Euro oder wir warten eben, bis der Film auf DVD kommt und¬†bestellen ihn dann via „Lovefilm“ f√ľr 2,50 Euro direkt ins Haus – schade ums Kino, denn daf√ľr wurden ja bekanntlich einmal Filme gemacht !



2013 09.
Jun

Das Fotothema des vergangenen Monats hie√ü „Blumen und Bl√§tter“ und mir ging es dabei nicht nur darum, mich¬†weiterhin nur mit der schn√∂den Technik zu besch√§ftigen, sondern diesmal auch ein M√§dchen sein zu k√∂nnen und sch√∂ne Bl√ľmchen zu fotografieren¬†¬†¬†¬†¬†lachen
Wobei ich schon sagen muss, dass das Kennen der Ausr√ľstung und der technischen M√∂glichkeiten bei der Umsetzung solcher Bilder auf jeden Fall vorteilhaft ist. F√ľr das Thema habe ich wieder mal meine Makroringe aus der Kiste geholt und versucht, damit Bilder¬†ohne Stativ zu machen. Wenn gerade mal kein Wind und kein gr√ľ√üender Nachbar vorbeikam, war die Ausschussquote sogar vergleichsweise gering. Nat√ľrlich ist es ganz bestimmt sehr viel besser, bei solchen Bildern¬†ein¬†Dreibein zu verwenden¬†oder, wie ich das bei der Fotowanderung am 1. Mai¬†gelernt habe, wenigstens mit einem Bohnensack. Den werde ich mir sp√§testens¬†bis¬†zum Sommerurlaub n√§hen!

So, genug gequatscht, jetzt werden Fotos gezeigt     standard

Blumentechnisch gesehen war der Mai 2013 mehr als außergewöhnlich. Normalerweise entstehen solche Aufnahmen nicht am 1. Mai, sondern irgendwann in März oder maximal in April:

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Manche Tulpen hatten √ľbrigens sogar kleine √úberraschungen in sich ¬† ¬† lachen¬†¬†¬†¬† unschuldig

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Manchmal waren diese Fr√ľhjahrsbl√ľher gegen√ľber einem Fotografen sehr offen:

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Auch tr√§nende Herzen waren dieses Jahr noch sehr sp√§t zu sehen, daf√ľr wirkten sie aber¬†umso sch√∂ner:

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Es gibt in meinem Garten eine Magnolie und auch auf ihre Blumen freue ich mich jeden Fr√ľhling wie ein kleines Kind:

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Ein Fr√ľhling ohne G√§nsebl√ľmchen?! Das gibt es einfach nicht!

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Es gab im Mai einige sonnige Augenblicke, auf die sich meine Akelei besonders gefreut hat:

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Auch die Weinblätter genossen das warme Licht vom Himmel:

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Der Flieder bl√ľhte – wie es sich geh√∂rt – p√ľnktlich in Mai, ihn hat der lange Winter nicht von seinem Zeitplan ablenken k√∂nnen:

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Es gab allerdings im letzten Fr√ľhjahrsmonat auch genug Regentropfen vom Himmel. Manche von ihnen blieben in den √Ąsten h√§ngen:

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Die Blautanne hat ebenfalls ein paar von den Tröpfchen aufgefangen:

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Aber die buntesten Bl√ľmchen wachsen wohl wie immer hinterm Zaun bei anderen Leuten ¬† ¬† zwinker

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Inzwischen sind die meisten der hier abgebildeten Pflänzchen schon verwelkt oder wurden vom anhaltenden Regen und Wind zu Unkenntlichkeit verändert.

Ich bin sehr gespannt, ob Petrus Dresden und die S√§chsische Schweiz im Juni endlich mal wieder dauerhaft sch√∂nes Wetter g√∂nnen wird, denn davon h√§ngt ganz stark ab, ob ich mein Vorhaben f√ľr Juni (Thema „Elbsandsteingebirge“) umsetzten kann.¬†Andernfalls muss ich mir schnell einen Plan B ausdenken¬†¬†¬†¬†¬†ueberrascht

Was w√ľrdet ihr mir eigentlich so als Ausweichprojekt vorschlagen?



2013 08.
Jun

Gestern habe ich eine neue Stufe in meiner persönlichen Lebensentwicklung erreicht: ich muss mich nur noch mit einem Teenager arrangieren, denn unsere Große ist am gestrigen Freitag vom Teenie zum Twen mutiert!

R√ľckblickend kann ich behaupten (der selektiven Erinnerung sei Dank ¬†¬†¬† zwinker¬†¬†¬†¬† ), dass ihre Pubert√§t weitaus weniger schlimm verlief, als man in zahlreichen Ratgebern √ľber diese, ¬†f√ľr alle Beteiligten schwere Lebenszeit, ¬†vorher gelesen hat. Wir haben das als Familie ganz gut √ľberlebt und sind immer noch gut aufeinander zu sprechen ¬† ¬† lachen

Auf jeden Fall hatten wir gestern abends wieder jede Menge junge Leute im heimischen Wohnzimmer. Andreas urspr√ľngliche Idee, an der Elbe zu grillen, ist dieses Jahr mit Regen und¬†√úberschwemmungen wortw√∂rtlich ins Wasser gefallen. Darum hat sie uns um „Geburtstagsfeier-Asyl“ gebeten, was wir ihr¬†gew√§hrt haben. Wie k√∂nnte ich denn da „nein“ sagen? Zudem bin ich vor Neugier auf ihre Freunde fast geplatzt¬†¬†¬†¬† standard
So habe ich nicht nur ihre alten, bew√§hrten Schulfreundinnen und -freunde wieder gesehen, sondern auch ein paar ihrer KommilitonInnen wenigstens mal fl√ľchtig kennen gelernt. Sehr nette junge Menschen!

torte

Carsten und ich zogen uns allerdings zur√ľck und lie√üen die Jugend allein feiern. Wir kamen nur¬†zum Essen dazu, wobei Carsten als Grillmeister und Sp√ľler agierte. Mit der gro√üen Aufl√∂sung der Fete haben wir um 0:30 Uhr angefangen, aber erst eine Stunde sp√§ter waren wir soweit, auch unser Geburtstagskind¬†mit ihrem Karl nach Hause zu bringen. Da My¬†ganz in der N√§he wohnt, durfte sie nat√ľrlich ebenfalls mitfahren ¬† ¬† standard

Nun bleibt in unserer Familie blo√ü noch ein einziger Teenager √ľbrig, wobei wir inzwischen das Gef√ľhl haben, dass die gro√üen Eskapaden auch bei Stephanie bald pass√© sind. Sie hat nach einer „Null-Bock-Phase“ ihren Lernehrgeiz wieder entdeckt und¬†heute √ľbrigens ihre DELF– Pr√ľfung f√ľr das Niveau B1 abgelegt. Wir sind sehr gespannt, wie viele Punkte sie bekommen wird, aber das k√∂nnen wir erst in einigen Wochen erfahren. Unsere Daumen waren¬†den ganzen Tag¬†auf jeden Fall ganz fest gedr√ľckt!

Nach dem R√ľckblick auch¬†noch kurz¬†ein Lunschen in die Zukunft –> in etwa 2,5 Jahren kann ich sogar schreiben, dass wir nun endlich komplett teenagerfrei sind ¬† ¬† zwinker
Diese kurze Zeitspanne schaffen wir hoffentlich auch ohne böse Überraschungen     zwinker



2013 02.
Jun

Heute fr√ľh, so um 7 Uhr morgens, wachte ich auf und stellte fest, dass es bei uns im Haus keinen Strom gibt. Da es in Dresden bereits seit einigen Tagen nahezu ununterbrochen regnet, f√ľhlte ich mich prompt zur√ľck in den August 2002 versetzt, denn auch damals begann¬†das Jahrhunderthochwasser¬†mit einem mehrt√§gigen Regen und auch damals mussten wir ein paar Tage g√§nzlich ohne Strom meistern.

Nat√ľrlich habe ich prompt meinen Mann aus seinen Tr√§umen gerissen und ihm erz√§hlt, dass wir ohne¬†Strom sind. Da Carsten mehr von Elektrik versteht als ich, trabte er in den Keller zum Sicherungskasten, um mal nachzusehen, ob wirklich alle oder nur wir ohne Elektrizit√§t sind. Sein Bauchgef√ľhl best√§tigte sich, denn die Hauptsicherung (er nannte das Ding immer „Eff-i“) war rausgesprungen. Die L√∂sung war schnell in Sicht: Sicherung rein – Licht wieder da – perfekt … denkste ! Zu allem √úbel hatte ich zus√§tzlich zum FI-Rausfliegen auch noch den Tiefk√ľhlschrank gestern nicht richtig geschlossen und so suppte zusammen mit Wasser eine gr√ľnliche Fl√ľssigkeit auf den Boden,¬†da fast das ganze Tiefk√ľhlgut so gut wie aufgetaut war. Nach unseren Recherchen sprang die Sicherung um ca. 2 Uhr raus …

W√§hrend wir grummelnd die Pf√ľtze und alle Spuren des Abtauens aufwischten, flog¬†der FI¬†erneut heraus (???). Systematisch wie immer √ľberpr√ľfte mein Mann nun alle Elektroger√§te, welche im Kellergescho√ü eine Macke haben k√∂nnten und stellte¬†letzten Endes fest, dass die Schuld unserer Stromausfallmisere der Au√üenlampe an der Haust√ľr¬†zuzuschieben war. Nach mehr als 14 Jahren¬†scheint¬†die Dichtigkeit dieser¬†dem Dauerregen wohl¬†nicht mehr gewachsen zu sein – eine genauere Untersuchung wird zu einem sp√§teren, trockeneren Zeitpunkt folgen. Carsten deaktivierte sie und blockierte den Einschalter¬†–> siehe da,¬†wir waren wieder voll mit Strom aus der Steckdose versorgt ¬† ¬† lachen

In den¬†ersten Minuten ohne Elektrizit√§t ging mir, in Gedanken immer die 2,5 Tage Stromlosigkeit in 2002, meine Tagesplanung und vieles andere¬†durch den Kopf: Zeit am Rechner und Vorbereitung f√ľr mein Russischunterricht kann ich genau so vergessen, wie W√§schewaschen, Staubsaugen, Essenkochen, B√ľgeln,¬†DVD-Gucken … man wurde wieder mal daran erinnert, dass ohne Strom¬†so gut wie gar nichts in einem modernen deutschen Haushalt geht! Selbst warmes Wasser zum Duschen w√ľrde es¬†nicht geben, da k√∂nnte man sich wohl¬†nur noch¬†im Garten nackt tanzend einseifen ¬† ¬† zwinker

Aber sonst lassen wir uns trotz eines verregneten Mai und nun inzwischen ja wohl auch Juni nicht unterkriegen. Es gibt so viel, was man auch in abgeschlossenen Räumen (mit Strom!) machen kann     lachen
So haben wir in der letzten Woche mal wieder allerhand erlebt: Ich hatte¬†an der VHS meine erste Stunde im Folgekurs √ľber Photoshop Elements, lebte 2 Tage lang als Strohwitwe, da¬†meine Orangenh√§lfte zu einer Veranstaltung nach Hamburg verschwand, besuchte¬†ganz allein eine Lesung von Francis Mohr¬†und¬†zusammen mit Carsten verbrachte¬†ich unz√§hlige Stunden beim Quatschen mit Kerstin am Montag (PC-Notdienst plus Pizza als Bezahlung), mit Susanne¬†und Manfred am Freitag (6 Stunden Verbalaustausch in der Mong-Bar) und mit Doro am Samstag (eigentlich hatten wir zum Grillen eingeladen, doch¬†es wurde ersatzweise ein Indoorplausch).¬†Zwischendurch guckte ich mit Stephanie mal wieder die DVD „X-Men“ und mit Carsten die Lovefilm-Zusendungen „Red Dawn“ und „Argo“¬†an. Nur das Lesen von Belletristik kam bei mir in dieser Woche definitiv¬†zu kurz, aber daf√ľr bin ich mit meinen vielen Fotozeitschriften ein gutes St√ľck vorangekommen. Und eine weitere Erkenntnis¬†gesellte sich in den letzten Tagen zu meiner jetzt schon schier unersch√∂pflichen Lebenserfahrung dazu: man kann beim Trommeln der Regentropfen auf das Schlafzimmerdachfenster verdammt gut schlafen¬†¬†¬†¬† standard

Ach so: und mein Garten findet den Regen √ľbrigens total toll, denn es w√§chst alles wie verr√ľckt! Nun h√§tte ich aber, ehrlich gesagt, absolut nichts dagegen, endlich mal wieder¬†ein sonniges Wochenende erleben zu k√∂nnen …¬†hauptsache¬†meine B√§ume und B√ľsche entwickeln sich¬†durch den¬†vorherrschenden Dauerregen nicht zu einem Regenwald¬†¬†¬† ¬†lachen