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Kommentar:   

 
Manchmal hat man eben Lust darauf, etwas zu schreiben   ;0)

 
Web|log,  der;  -s,  <engl.>,  meist abgekürzt mit "Blog"
   
Digitales Tagebuch im Internet. Ein Weblog ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Es ist ein Medium zur Darstellung des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrung als auch der Kommunikation dienen und ist insofern mit dem Internetforum sehr verwandt. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als "bloggen" bezeichnet.

Quelle: http://www.wikipedia.de    


 
2013 29.
Jul

Der Monat ist nahezu vorbei und nun bin ich der Meinung, dass ich die Bilder von Beeren und Fr√ľchten zeigen kann ¬†¬†¬† standard

Zuerst habe ich die „Models“ in meinem Garten ausgesucht. Gestatten: Johannisbeere, die rote:

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Hier ist sie schon bei den ersten Set-Aufnahmen:

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Himbeere, ebenfalls die rote, in ihrer nat√ľrlichen Umgebung:

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Hier ist sie schon etwas anders präsentiert:

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√úbrigens, die Himbeeren neigen dazu, bei einem Fotoshooting ein wenig Bl√∂dsinn zu machen ¬†und sich mit Bl√ľmchen zu schm√ľcken ¬†¬†¬† zwinker¬†¬†¬†¬† Was, ihr glaubt das nicht? Hier kommen die Beweise!

Beweis Nummer 1:

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Beweis Nummer 2:

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Dann kamen noch Heidelbeeren und weiße Johannisbeeren ins Spiel. Erst bleiben sie nur zu zweit:

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Und dann entstand ein Beeren-Mischmasch:

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Aber dann formierte sich das Beeren-Chaos zur folgenden Komposition:

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Die exotischste Komponente meines Fotoprojekts, erst einmal allein f√ľr sich:

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Die Kiwi r√ľckte dann zu den Heidelbeeren auf:

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Da dauerte es nicht lange, bis auch andere Beeren sich in der N√§he des Exoten wohlf√ľhlten:

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Die letzten Tage waren echt verdammt heiß, da wundert es bestimmt keinen, dass sich auch die Beeren nach einem Bad sehnten. Aber muss das gleich ein Champagner-Bad sein?

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Hier ist die badende Himbeere aus einem anderen, tieferen, Blickwinkel betrachtet:

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Das musste nat√ľrlich eine Heidelbeere auch ausprobieren ¬†¬† zwinker

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Aber allein zu baden ist auch f√ľr Obst auf Dauer zu ¬†langweilig ¬†¬† lachen

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Ich merke schon, meine Eigenschaft, alle Gegenst√§nde mit eigenem Leben zu f√ľllen, hat auch diesmal etwas Oberhand gewonnen. Aber ich hoffe, dass die Bilder euch dennoch gefallen haben ¬† ¬† unschuldig

In etwa einer Woche möchte ich dann mein Thema Nr. 8 in Angriff nehmen. Schweiz, wir kommen!



2013 22.
Jul

Auch in Dresden ist der Sommer endlich zu Hause: die Sonne scheint, es ist warm und man f√ľhlt sich schon an einem einzigen Wochenende fast wie im Urlaub. Carsten und ich wollten diesen Effekt noch¬†verst√§rken und haben in den vergangenen 2 Tagen folgende sch√∂ne Sachen gemacht:

– im Garten in der H√§ngematte liegen oder auf den Gartenst√ľhlen mit den F√ľ√üen im Sand sitzen und lesen, lesen, lesen

Рausschlafen, was in unserem Fall ein Aufstehen um 9 Uhr bedeutet und schon als Luxus empfunden wird     zwinker

– abends, wenn die M√ľcken besonders bissw√ľtig werden, einen Film gucken. Diesmal gab es zwei „Klassiker“ in unserem Hauskino-Programm: den allerersten „Final Destination“ zusammen mit Stephanie und den Western „Die glorreichen Sieben“ nur zu zweit. Der¬†letzte Streifen war f√ľr mich √ľbrigens mal wieder eine Premiere und damit¬†konnte eine weitere cineastische L√ľcke in meinem Kopflexikon geschlossen werden¬†¬†¬†¬† zwinker

Рeinen großen Eisbecher im Eiscafe Venezia geniessen und den Glanz des Goldenen Reiters aus nächster Nähe bewundern

– an zwei Stadtf√ľhrungen teilnehmen. Dank unserer „Dresden-For-Friends“-Karte¬†k√∂nnen wir n√§mlich¬†beide zum Preis f√ľr eine¬†Person an den Standardf√ľhrungen von „Igeltour Dresden“¬†mitmachen. Und wenn das, was wir bei diesen beiden F√ľhrungen erlebt haben, als Standard beschrieben wird, m√∂chte ich mal wissen, was noch danach kommen kann! Es war n√§mlich √§u√üerst interessant und wir¬†durften zwei¬†Stadtteile, von welchen wir dachten, dass wir uns darin gut auskennen, aus einem ganz anderen Blickwinkel sehen – so viel Neues entdeckt und gelernt!
Die erste Tour hie√ü “ K√ľhl√∂bte mitten in Dresden“ und wir waren ungef√§hr 30 Leute. Ich arbeite in dieser Gegend schon fast 15 Jahre und habe in meinen Mittagspausen schon einiges erkundet, wusste aber z.B. nicht, dass¬†Otto Dix ganz in der N√§he ein Atelier hatte oder dass L√∂btau bei der Eingemeindung zu Dresden bislang der einwohnerst√§rkste Ort ist.
Die Gruppe bei der zweiten Tour „Mythos Dresden – Zerst√∂rung und Erinnerung“ war mit 8 Pers√∂nchen wesentlich kleiner, was aber vielleicht auch an dem doch recht schwierigen Thema liegt. Aber gerade dabei habe ich besonders festgestellt, dass wir trotz unserer zahlreichen G√§stef√ľhrungen durch die Innenstadt einige Dinge niemals gesehen oder besser gesagt bemerkt haben. Zum Beispiel ist mir¬†das Mahnmal zum 13./14. Februar 1945 auf dem¬†Altmarkt nie aufgefallen und ich wusste auch nicht, dass in der Stadt¬†zahlreiche Mahndepots platziert wurden. Ein solches Mahndepot ist diese Edelstahlh√ľlse, auf welche unser Kursleiter gerade zeigt:

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Es gab auch einige andere Entdeckungen f√ľr Carsten und mich, aber dass ich bis jetzt noch nie diesen Schriftzug an der katholischen Hofkirche gesehen habe, hat mich schon etwas betroffen gemacht:

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Seit 1945 prangt er an einer S√§ule direkt am Hauptportal und¬†es steht dort geschrieben¬†„Schlo√ü ist √ľberpr√ľft. Keine Minen. Chanutin“.¬†Ein √§hnlicher Schriftzug im Zwinger f√§llt sofort auf, aber diese Meldung entdeckt man vielleicht doch nur an einem sonnigen Sommertag, so ausgeblichen und verwittert sind die kyrillischen Buchstaben nach all den Jahren schon.

Wir haben nun also festgestellt, dass¬†auch nach vielen Jahren an einem Ort noch vieles zu entdecken gibt und werden¬†andere Angebote¬†der „Igeltour Dresden“ wohl auch k√ľnftig immer wieder nutzen, um noch mehr Entdeckungen direkt vor der Haust√ľr machen zu k√∂nnen.

Summa summarum war das ein wirklich fabelhaftes Wochenende und irgendwie habe ich mich¬†schon wie in einem Kurzurlaub gef√ľhlt … jetzt nur¬†noch 2 Wochen, dann kann auch der lange Urlaub endlich kommen ¬† ¬† lachen



2013 14.
Jul

Die letzte Woche war irgendwie extrem seltsam, es ging t√§glich immer wieder auf und ab und man hatte recht oft das Gef√ľhl, dass es sich gar nicht lohnt, etwas zu planen – es klappt doch eh nicht¬†¬†¬†¬†¬†traurig
√úbrigens, ich habe festgestellt, dass es diesmal nicht nur mich betraf, denn auch viele anderen Leute haben √ľber das Gleiche geklagt. Aber interessanterweise behielten alle eine Art Galgenhumor aufrecht und das Leben schenkte als Belohnung¬†auch ein paar sch√∂ne Momente ¬† ¬†¬†standard

Stephanie¬†brachte am Freitag ihr Zeugnis nach Hause und ich bin mit ihren Leistungen¬†mehr als zufrieden. Dass sie¬†manches noch besser kann, brauche ich ihr nicht zu sagen, denn sie ist schon von allein sehr ehrgeizig. Gleichzeitig bekam¬†sie auch ihr DELF-Ergebnis (Dipl√īme d’Etudes en langue fran√ßaise, ein freiwilliger Zusatztest) und sie liegt nur 3 Punkte hinter ihrer sprachbegabten und nun auch Franz√∂sisch studierenden Schwester: Andrea hatte damals 86 von 100, Stephanie hat eben 83 von 100 Punkten. Dass ich auch damit sehr zufrieden bin, versteht sich von selbst ¬†¬†¬† lachen¬†¬†¬†¬† Super gemacht, mein Kind!

Weniger zufrieden bin ich allerdings damit, dass am Freitagnachmittag eine Frau an einer Ampelkreuzung mein kleines (!) Auto √ľbersehen und ihren Wagen f√∂rmlich in meine rechte Seite hinein geschoben hat. Ich wei√ü nicht, wer von uns blechschadentechnisch mehr betroffen¬†ist, aber alles wirkte irgendwie absurd und unwirklich – wie in einem Film ohne Drehbuch. Auf jeden Fall waren wir beide¬†bzgl. Unf√§lle¬†absolute Laien und haben aufgrund von¬†leidlichem Blech-¬†aber keinem Personenschaden¬†nicht die¬†Polizei gerufen. Nun bleibt es abzuwarten, ob ich mich noch auf einen Gerichtsstreit einlassen muss oder ob sich die Frau¬†genau so¬†aufrichtig benimmt, wie sie das schon am Unfallort tat, wo sie ihre Alleinschuld zugab. Mein Autoh√§ndler hat bei den Worten „HUK Coburg“ n√§mlich gleich dazu geraten, einen Anwalt zu nehmen, weil diese Versicherung wohl sehr ungern bezahlt und sich mit der Gegenpartei¬†auch gerne mal streitet. Ich bin gespannt, ob ich mein¬†gutgl√§ubiges Verhalten bereuen werde oder die Menschheit noch nicht so ganz die Regeln des Anstands¬†vergessen hat.

Diesen zerm√ľrbenden √Ąrger am Ende zu meistern halfen mir zwei wunderbare¬†Treffen mit Freunden. Am Freitagabend genossen wir mit Kathrin und Axel¬†ein leckeres Buffet beim¬†Griechen¬†und hatten wirklich viel Spa√ü. Am Samstagabend haben uns Ines und Torsten¬†zu¬†sich eingeladen und auch dieser Abend wurde lang (erst um 1:30 Uhr lagen wir im Bett), aber kurzweilig.

Der heutige Tag entwickelte sich¬†dann gl√ľcklicherweise zu einem¬†Tag der totalen Entspannung mit lange im Bett liegenbleiben, viel Lesen,¬†die DVD „Chinese zum Mitnehmen“ gucken, Fotos f√ľr mein Monatsprojekt schie√üen und alles ganz ruhig angehen lassen. War irgendwie auch n√∂tig – ich sp√ľre schon jetzt, dass mir ein Urlaub¬†gut t√§te, aber bis dahin muss ich noch 3 Wochen Geld verdienen ¬†¬†¬† zwinker

Und noch etwas zum Thema Auto ¬†¬†¬† lachen¬†¬†¬†¬† Carsten hat √ľberlegt, dass wir am Samstag vielleicht mal die US Car Convention¬†besuchen k√∂nnten. Aber am Eingang angekommen, war uns die Schlange einfach zu lang und das Wuhling f√ľr 6 EUR pro Nase zu gro√ü. Zudem konnte man einige Autos auch schon so auf der Stra√üe sehen und h√∂ren,¬†was uns am Ende sogar ausreichte¬†¬†¬†¬† zwinker

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Auf jeden Fall bleibe ich bei meiner Meinung: Es war eine seltsame Woche und ich hoffe stark, dass die kommende besser wird!



2013 07.
Jul

Durch die zweite Wochenh√§lfte werde ich in den kommenden Tagen wohl lieber meine Waage meiden, denn sie wird mir ganz bestimmt keine Tendenz zu kleineren Zahlen zeigen k√∂nnen. Aber sie kann nichts daf√ľr ¬† ¬†¬†lachen¬†¬†¬†¬† es war einfach zu viel Essen mit dabei, daf√ľr aber immer ganz entspannt und nat√ľrlich stets in wunderbarer Gesellschaft.

Am Donnerstagabend traf ich mich mit meinen Teilnehmern vom VHS-Russisch-Reaktivierungskurs im Restaurant „Odessa„. Ich mag den sch√∂nen, versteckten Innenhofbereich, wo man ganz gem√ľtlich und fern vom Stra√üenl√§rm bis sp√§t in die Nacht sitzen kann. Der Tisch f√ľr uns 10¬†wurde schon vor zwei Wochen reserviert und meiner Bitte, uns die Speisekarte nur in Russisch zu geben und uns auch nur in Russisch zu bedienen, ist man sehr gern nachgekommen. Das Wetter war perfekt, alle waren gut drauf und so wurde¬†es am Ende f√ľr uns alle der l√§ngste Unterrichtstag, denn wir sa√üen¬†von 18:00¬†bis 23:15 Uhr und brachten dem Restaurant offensichtlich so viel Umsatz, dass selbst die von uns bestellte Wodkarunde¬†am Ende aufs Haus ging¬†¬†¬†¬†¬†lachen¬†¬†¬†¬† Ich wurde von meinen lieben Sch√ľlern v√∂llig √ľberraschend reich beschenkt: Blumen, Pralinen, ein Gutschein und – f√ľr mich das¬†Wichtigste –¬†eine Dankeskarte mit allen Unterschriften … ich war wirklich sehr ger√ľhrt! ¬†¬† verliebt

Als ich nach diesem bezaubernden Abend von meinem lieben Mann abgeholt wurde, half er mir auch zu so sp√§ter Stunde noch schnell meinen typischen Kartoffelsalat zu machen, denn schon am Folgetag sollte es mit dem Feiern weitergehen. Wie ich schon einmal berichtete,¬†habe ich am 4. Juli meinen pers√∂nlichen Unabh√§ngigkeitstag. Diesmal¬†fiel dieser Tag genau auf das Treffen mit den Russisch-Leuten (s.o.), aber am Freitag konnte ich ihn¬†auch im Kreise guter Freunde in der Casa OLCA feiern.¬†Nun kann ich mit Recht sagen, dass ich genau die H√§lfte meines Lebens in Deutschland verbracht habe! Ich finde das immer noch irgendwie unglaublich! Zum Jubil√§um haben Carsten und ich f√ľr unsere G√§ste etwas besonderes ausgedacht. Wir bastelten¬†f√ľr jedes Jahr meines bisherigen Lebens (1970 – 2014) eine Karte,¬†bei der auf der einen Seite ein Jahresereignis aus meinem Leben und auf der anderen ein Fakt aus der allgemeinen Geschichte standen.¬†Zus√§tzlich hat Carsten noch einen Stab mit den Jahreszahlen vorbereitet, damit das Sortieren der 44 Karten leichter geht. Das Ganze sah dann so aus:

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Der Schwierigkeitsgrad wurde zudem dadurch gesteigert, dass alles, was vor meiner Umsiedlung stattfand, in Russisch geschrieben wurde¬†¬†¬†¬†¬†lachen¬†¬†¬†¬† aber unsere Freunde haben sich super geschlagen und am Ende gab es eigentlich nur 2 Karten,¬†die vertauscht waren –¬†sonst passte alles! ¬†Danach wurde unser Grill angeworfen und man ging zum gem√ľtlichen (= kulinarischen) Teil des Abends √ľber ¬†¬†¬† zwinker¬†¬†¬†¬† √úbrigens, obwohl es ausgemacht war, dass die G√§ste nur etwas zum Essen beisteuern sollten, wurde ich auch an diesem Abend mit Blumen, S√ľ√üigkeiten, Tee, B√ľchern, Wein und vielen weiteren sch√∂nen und n√ľtzlichen Dingen f√ľr meinen Alltag beschenkt. An dieser Stelle muss es einfach mal gesagt werden: ihr seid alle verr√ľckt und ich habe euch echt vom Herzen lieb … das t√§te ich auch ohne Geschenke ¬† ¬† kuessen

Es blieb wie immer noch genug Essen √ľbrig, so dass ich es gar nicht n√∂tig hatte, am Wochenende irgendetwas zu kochen. Ein H√ľngerchen kam jedefnalls zu keiner Zeit auf … alleine am Samstag haben Stephanie, Carsten und ich¬†uns viermal (!) von Salaten, Steaks, W√ľrstchen und Brot ern√§hrt –> zum Fr√ľhst√ľck, zum Mittag- & Abendessen und¬†bei einem Mitternachtssnack¬†¬†¬†¬† zwinker¬†¬†¬†¬† wie gesagt, meine Waage wird¬†die n√§chsten Tage gemieden und kann einen Kurzurlaub geniessen ¬† ¬† zwinker