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Kommentar:   

 
Manchmal hat man eben Lust darauf, etwas zu schreiben   ;0)

 
Web|log,  der;  -s,  <engl.>,  meist abgekürzt mit "Blog"
   
Digitales Tagebuch im Internet. Ein Weblog ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Es ist ein Medium zur Darstellung des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrung als auch der Kommunikation dienen und ist insofern mit dem Internetforum sehr verwandt. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als "bloggen" bezeichnet.

Quelle: http://www.wikipedia.de    


 
2014 24.
Feb

Wie schon vor einem Jahr durfte ich meine BĂ€reneltern bei ihrer Februarreise begleiten. Schließlich muss doch eine vernĂŒnftige Seele bei ihrem Hochzeitstag dabei sein und ĂŒberhaupt auf sie aufpassen. Bonnie ist diesmal auch mitgefahren, aber sie fand die Kuscheldecke in unserer Ferienwohnung so toll, dass sie tagsĂŒber lieber zu Hause blieb, auf unsere Sachen aufpasste und ihre Ruhe genoss.

1-Ankunft

Das ist so eine Superkuschelteddydecke! Ich habe gut verstanden, dass sie ein wenig allein sein mochte, schließlich hat sie im Alltag in der Casa OLCA mit meiner Wenigkeit, dem Großen Dinkelmann, dem Kleinen Dinkelmann und dazu noch einem wilden Wombat auszukommen. Da hat sie als einziges MĂ€dchen unter uns doch etwas Ruhe nötig.

Ich dagegen war immer mit auf Achse und zusammen mit Olga und Carsten habe ich insgesamt 9 Ziele besucht. Ich habe fĂŒr euch Leser anfangs 65 Bilder in die engere Auswahl fĂŒr diesen Eintrag einbezogen, aber das ist ja echt hammerviel! Deshalb versuche ich mich schweren KuschelbĂ€renherzens auf nur 3-4 Bilder pro Stadt zu beschrĂ€nken und damit sozusagen nur die absoluten Highlights meiner Reise zu zeigen.

 

Ziel Nummer 1: Augsburg

Diese Stadt war „brechtend“ voll von Wegen zu Brecht.

2-Augsburg1

Ich habe mir sein Haus von der Straße aus angeguckt und war auch in der BarfĂŒĂŸerkirche, in welcher er mal getauft wurde. Sein Vorname gefiel mir auch ganz gut, auch wenn er aus BĂ€rensicht nicht ganz korrekt geschrieben ist: Bertolt – da muss an zweiter Stelle doch eindeutig ein „Ă€“ rein, oder ?

Zudem habe ich in Augsburg einen Beweis gefunden, dass TeddybĂ€ren total heilend fĂŒr die Seele sind. Das sieht doch jeder (Yoga-)Frosch!

2-Augsburg3

Besonders hat mir in dieser Stadt eine groooooße Kirche gefallen, wohl auch weil sie „Dom unserer Lieben Frau“ heißt – ich finde echt toll, dass die Augsburger so etwas schönes fĂŒr BĂ€renmamas gebaut haben:

2-Augsburg6

 

Ziel Nummer 2: NĂŒrnberg

Hier versuche ich mich als HasenflĂŒsterer:

3-NĂŒrnberg3

Bin ich jetzt auf der NĂŒrnberger Burg oder auf dem NĂŒrnberger Schloß?

3-NĂŒrnberg5

Am Wöhrdersee habe ich schon mal mit einem erfahrenen Surfer das Trockensurfen geĂŒbt:

3-NĂŒrnberg7

 

Ziel Nummer 3: Bayreuth

Zuerst musste ich nach der Ankunft frĂŒhstĂŒcken, denn ich hatte einen riesigen BĂ€renhunger:

4-Bayreuth1

In der ganzen Stadt sind Spuren von einem Jean Paul verteilt. So wie es aussieht, hat er aber nur diese BĂŒcher aus Stein gemacht:

4-Bayreuth2

In Bayreuth gab es in einer Kirche endlich eine passende Bank fĂŒr einen kleinen BĂ€ren – schließlich möchte auch ich etwas von Kultur mitbekommen!

4-Bayreuth5

Was mich in Bayreuth aber am meisten ĂŒberrascht hat – dort gibt es echt große Dinos auf der Straße!

4-Bayreuth6

Der tut aber nix, der ist handzahm. Habt ihr mich gefunden? Doch nicht im Maul!!! Guckt auf die Pfote!!!

 

Ziel Nummer 4: WĂŒrzburg

Zuerst waren wir alle auf der Festung Marienberg:

5-WĂŒrzburg1

In dieser Stadt habe ich einen echt coolen Verwandten gefunden:

5-WĂŒrzburg3

Ui, so viele Schlösser mit Namen und Herzen! Vielleicht sollte ich auch mal eines mit „Heini+Ines“ machen lassen?

5-WĂŒrzburg4

Und zu guter Letzt waren wir noch im Garten der Residenz WĂŒrzburg – die Anlage ist auch im Winter einfach toll!

5-WĂŒrzburg6

 

Ziel Nummer 5: Nördlingen

Nördlingen ist einfach eine saugeile Stadt!!!

6-Nördlingen2

Diese Schweineschnauze ist ja noch grĂ¶ĂŸer als mein BĂ€renriechkolben, nicht wahr?

Habe mich mal als KĂ€sebakterie versucht – knochenharter Job, sag ich euch!

6-Nördlingen3

Bei dem Kofferausverkauf bin ich beinah schwach geworden – solch schöne Farben!

6-Nördlingen4

Aber die Hartschalen sind doch nicht so meins – bin doch selber mehr der softe Typ     😉

 

Ziel Nummer 6: Rothenburg

Ich muss mit meinen BĂ€reneltern mal ein Wörtchen reden – vielleicht können wir bei unserer nĂ€chsten Reise doch lieber hier als in der Kapuzinerklause einkehren:

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In Rothenburg habe ich echt viele gut gekleidete und offensichtlich wohlhabende BÀren gesehen:

7-Rothenburg6

Aber sie waren alle in einem Glashaus eingesperrt und konnten gar nicht hinaus. Zudem waren die alle so steif und hatten einen Knopp im Ohr … ich mag keine Piercings. Da finde ich mein Leben schon lustiger und interessanter.

HĂ€tte ich gewollt und diesen Pilger namens Jakob ĂŒberredet, könnte man mich bis auf Weiteres auf dem Jakobsweg wiederfinden – ja, der startet sogar schon hier im Schwaben-, Franken- und BayernlĂ€ndle:

7-Rothenburg5

Aber meine soziale Ader hat gesiegt und ich bleibe bei meinen BÀreneltern. Wenigstens habe ich diesen kleinen KorbbÀren eine witzige Gute-Nacht-Geschichte erzÀhlt

7-Rothenburg7

 

Ziel Nummer 7: Ulm

Hier bin ich im Ulmer Stadtzentrum:

8-Ulm1

Zusammen mit meinen BĂ€reneltern erklomm ich die Spitze des grĂ¶ĂŸten höchsten Kirchturm der ganzen Welt … 768 Stufen ganz doll an Mamas Tasche klammern, das ist Arbeit sage ich euch !

8-Ulm2

Übrigens, die Fische in Ulm sind ganz schön gefĂ€hrlich und schnappen andauernd nach einem!

8-Ulm5

Zur Entspannung nach solchen lebensgefÀhrlichen Abenteuern durfte ich am Hochzeitstag an dem Bierchen von meiner BÀrenmama nippen:

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Ziel Nummer 8: Sinsheimer Auto- und Technikmuseum

Bloss gut, dass Bonnie nicht mitgekommen ist, denn das wĂ€re fĂŒr sie ja so laaaangweilig! DafĂŒr hatten mein BĂ€renpapa und ich einen echten BĂ€renspaß. Denn es gab Autos, mit welchen man zurĂŒck in die Zukunft kommen kann:

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Ich durfte auch schon mal fĂŒr den Ernstfall im Flieger ĂŒben:

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Das ist viel schwerer als man denkt! Zur Abwechslung wollte ich mal eine Lok fahren:

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Ich mache aber auch als KĂŒhlerschmuck auf einem Auto keine schlechte (BĂ€ren-)Figur

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Und bei alldem Spaß gehörten wir auch noch zur Elite bzw. zu den wichtigsten Besuchern. Hier ist der Beweis:

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Ziel Nummer 9: Bamberg

Hier durfte ich die Innenstadt als bronzenes Miniaturmodell angucken:

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Ich bin sogar persönlich dem „Äpfelweib“ aus der Geschichte „Der goldne Topf“ von E.T.A. Hoffmann begegnet:

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Im Rosengarten am Bamberger Dom durfte ich auf einen Baum klettern, einen letzten Blick ĂŒber die Stadt schweifen lassen und ĂŒberlegen, wie lange wir jetzt wohl nach Hause fahren werden:

10-Bamberg4

Ach ja, 3 Bilder pro Ziel auszusuchen war doch schwerer als gedacht, aber ich hoffe, es war trotzdem nicht zu viel fĂŒr euch    😉
Bis zur nÀchsten Abenteuerreise!

Habe euch alle lieb   :verliebt:

Euer Heini



2014 16.
Feb

Ich glaube, es gab am vergangenen Wochenende etwas mehr EnttĂ€uschung im Universum als sonst. Denn ich habe kein einziges Wort in meinem Blog geschrieben, was sonst eine ziemlich sichere Sache ist – dafĂŒr habe ich nun aber allerhand zu berichten    🙂

Zuerst ist unsere „Kleene“ am Donnerstag so richtig groß geworden, denn Stephanie wurde am 6. Feburar 18 Jahre alt. Sie hat einige kleine Geschenke von uns bekommen und sollte danach das Heiß-oder-Kalt-Spiel mitmachen. Als sie endlich das „heiß, sehr heiß hörte“, war sie mehr als ĂŒberrascht. Es ist mir in der Tat gelungen, sie im Glauben zu lassen, dass ich aufgrund von vielerlei diverser Verpflichtungen es einfach nicht schaffe, ihre 18 Jahre in Fotoalben zu verpacken. Ich bin aber zumindest mit dem Kleben komplett fertig geworden, nur die Beschriftung blieb bei einigen Alben noch aus. Nun ist die Zeit der GeheimniskrĂ€merei definitiv und endlich vorbei   :unschuldig:

Stephs-Alben

Das letzte Album hat keine Zahl, weil das ein GlĂŒckwunschsalbum ist – nochmals herzallerliebsten Dank an alle, die mitgemacht und ihre BeitrĂ€ge (grĂ¶ĂŸtenteils samt Foto) zugearbeitet haben – das Geburtstagskind war sehr gerĂŒhrt    :verliebt: :-x:

Am darauffolgenden Freitag sind wir direkt nach der Arbeit gen Schnaittach aufgebrochen, denn dort haben wir eine schöne und preiswerte Ferienwohnung fĂŒr unsere Hochzeitstagurlaubswoche gefunden. In der Wohnung haben wir nur einen einzigen Tag komplett von morgens bis abends verbracht, ansonsten waren wir immer schwer auf Achse und haben uns viele Ecken in Franken und Schwaben angesehen, welche uns schon seit Jahren interessiert haben: Augsburg, NĂŒrnberg, Bayreuth, WĂŒrzburg, Nördlingen, Rothenburg ob der Tauber, Ulm, Bamberg sowie das Auto & Technik Museum in Sinsheim. Nicht alles lag gleich um die Ecke, aber auf jeden Fall waren die Ziele schneller zu erreichen als von Dresden aus    😉

Nun haben wir unseren 8. Hochzeitstag hinter uns, welchen wir diesmal in Ulm verbracht haben. Unser Höhepunkt des Tages war der Aufstieg auf den höchsten Kirchturm der Welt und von dort konnten wir uns die Umgebung aus einer Höhe von 142 m ansehen. Um in diesen Genuss zu gelangen mussten wir allerdings 768 Stufen hinauf und die gleiche Anzahl auch wieder hinab bewÀltigen, was wir am Ende sogar ohne Muskelkater geschafft haben!

Olga-im-Ulmer-MĂŒnster

Das Hochzeitstag-/Abendessen gab es im historischen Brauhaus „Drei Kannen“ – nochmals einen ganz lieben Dank an Renate und ihre Ulmer Freundin Angelika fĂŒr diese Empfehlung!

Übrigens: unser kleiner Teddy Heini hat uns auf dieser Reise begleitet – sein Reisebericht folgt in KĂŒrze!

Aber nun sind wir wieder zu Hause und ab morgen startet erneut der Alltag. Wobei, was ist schon Alltag ? Wir haben schon wieder viele interessante Dinge in Aussicht, aber darĂŒber wird noch nichts verraten    😉



2014 02.
Feb

Wie bereits angekĂŒndigt, habe ich mir im ersten Monat dieses Jahres das Fotothema „Das geschriebene Wort“ ausgesucht.  Wenn man sich genauer umschaut, ist man ĂŒberall vom geschriebenen Wort umgeben, daher musste ich meine Wahl etwas begrenzen. Meine Entscheidung fiel auf 3 Bereiche, welche allerdings alle mehr oder weniger miteinander verbunden sind.

Den Bereich Nummer 1 habe ich „Druck“ benannt. Passt euch doch sicher auch ins Konzept, wenn ihr die Bilder gesehen habt. Also dann mal los:

druck

Zweisprachige BĂŒcher finde ich sehr faszinierend, zumal in diesem Buch HebrĂ€isch (von rechts nach links gelesen) und Russisch (von links nach rechts) vereint werden – viele komische Buchstaben fĂŒr deutsche Augen:

druck1

Manche BĂŒcher sehnen sich so sehr nach Freiheit, dass sie auch Schnee und KĂ€lte in Kauf nehmen, um mal aus den verstaubten BĂŒcherregalen herauszukommen und etwas frische Luft auf die Seiten zu lassen:

druck2

Das Buch der BĂŒcher durfte bei der Fotosession des Monats natĂŒrlich auch nicht fehlen:

druck3

Beim nĂ€chsten Bild habe ich nur eine Überschrift im Kopf  – „Zweimal uralt“:

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Und ein passender Name hierfĂŒr fĂ€llt euch, meine lieben Leser, auch ohne meine Hilfe sicherlich selbst sehr schnell ein   😉

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Oft genug bekommen die gedruckten Erzeugnisse auch eine persönliche, handschriftliche Notiz verpasst (ein Roman aus Carstens Deutschunterricht):

druck und schrift

Das ist ein ganz guter Übergang zum Bereich Nummer 2 – „Handschrift“. Erinnert ihr euch noch an die Zeiten, als bei uns in den BriefkĂ€sten nicht nur WerbeblĂ€tter oder Rechnung landeten, sondern auch solche Sachen   😉   ?

schrift1

Sie beinhalteten altertĂŒmliche Emails namens Briefe, welche nicht per einen Klick an unzĂ€hlige Leute gleichzeitig geschickt werden konnten, sondern immer eine individuelle Anfertigung waren. Selbst Kettenbriefe hat man damals noch ganz mĂŒhselig mit der Hand abgeschrieben und zur Post getragen … jeder Brief hatte somit seine eigene Handschrift:

schrift2

Auch eine Personalakte war vor langer, langer Zeit noch eine handschriftliche Sonderanfertigung wie hier z.B. in der Akte meiner Oma … aus den 30er Jahren:

schrift4

Aber zurĂŒck in die Gegenwart. Meine Lieblingsmodels wollten natĂŒrlich auch auf die Bilder. „So ein schönes Thema!“ meinten sie. „Da dĂŒrfen wir doch nicht fehlen!“   😀
Darum prĂ€sentiere ich Bereich Numero 3 eben BĂ€ren und BĂŒcher.

Bonnie hat die wichtigste TeddylektĂŒre fest im Griff:

bÀr

Heini ist von der Dicke der KinderbĂŒcher in unserem Haushalt sichtlich beeindruckt:

bÀr1

Bonnie hat diese Sammlung schon fĂŒr die eigene Freizeit gesichert:

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Aber sie wird die BĂŒcher nicht allein lesen, dann sie hat ein großes Herz fĂŒr kleinere BĂ€ren:

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Damit sind wir am Ende der heutigen Ausstellung angekommen. NatĂŒrlich habe ich wesentlich mehr Bilder als die hier gezeigten gemacht und die Auswahl fiel mir wie immer ganz schwer. Aber ich hoffe, dass euch das gefĂ€llt, was hier gezeigt wurde   🙂