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Kommentar:   

 
Manchmal hat man eben Lust darauf, etwas zu schreiben   ;0)

 
Web|log,  der;  -s,  <engl.>,  meist abgekürzt mit "Blog"
   
Digitales Tagebuch im Internet. Ein Weblog ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Es ist ein Medium zur Darstellung des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrung als auch der Kommunikation dienen und ist insofern mit dem Internetforum sehr verwandt. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als "bloggen" bezeichnet.

Quelle: http://www.wikipedia.de    


 
2014 29.
Jun

Am Freitag bin ich so fr√ľh von der Arbeit verschwunden wie schon lange nicht mehr. Aber der Grund hierf√ľr war auch extrem wichtig, denn an diesem Tag¬†war bereits am fr√ľhen Nachmittag im Congress Center Dresden¬†die Zeugnisausgabe¬†und im Anschlu√ü der Abiball von Stephanies Jahrgangsstufe angesetzt worden.

Vorher sollten¬†sich noch alle h√ľbsch machen k√∂nnen und das am besten ohne zu hetzen. Es hat alles gro√üartig funktioniert. Wir waren sehr p√ľnktlich vor Ort und hatten damit genug Zeit, um noch das Familienfoto mit einer gl√ľcklichen Abiturientin und superstolzem Rest der Familie zu machen:

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Die Veranstaltung war f√ľr uns wundervoll. Stephanie musste insgesamt dreimal auf die B√ľhne: einmal um ihr Abizeugnis in Empfang zu nehmen, einmal um eine besondere Anerkennung der Tutoren zu bekommen und noch einmal um die Dankesrede ihres Kurses zu halten.

Das Essen war sehr lecker und das Ambiente richtig feierlich – alles stilvoll, aber nicht √ľberkandidelt.

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Es gab nat√ľrlich auch Spiele, bei welchen Sch√ľler, Eltern und Lehrer gegeneinander gespielt haben. Am Ende gewannen die Eltern – auch wenn ich nicht direkt mitgespielt habe, hat mir dieses Ergebnis schon irgendwie gefallen¬†¬†¬† zwinker

Kurz vor Mitternacht sind wir nach Hause gegangen und haben unterwegs unsere Gro√üe wohl zum letzten Mal¬†an ihrem Wohnheim abgesetzt, denn sie zieht im Juli¬†in ein anderes um. Eines, wo sie etwas mehr Platz f√ľr sich hat, als ihre derzeitigen 11 qm.

Also passt in unserem Leben derzeit wie immer der Spruch „Geht eine T√ľr zu, dann √∂ffnet sich daf√ľr eine andere“ und¬†auch bei uns bleibt nach einer erreichten Etappe nicht einfach alles stehen, sondern es¬†halten sich schon die n√§chsten Herausforderungen bereit. Aber auch diese werden wir alle in OLCA-Stehaufm√§nnchen-Manier meistern, da bin ich mir sicher¬†¬†¬† standard



2014 25.
Jun

Dass ich mal wieder eine etwas l√§ngere Schreibpause eingelegt habe, ist dem Umstand geschuldet, dass in meinem Leben erneut allerhand los ist. Da siegt eben das reale Leben √ľber das virtuelle¬†¬†¬† zwinker

Wobei einige Erlebnisse ohne Unterst√ľtzung¬†des Internets vermutlich nie passieren w√ľrden. Zum Beispiel h√§tten wir ohne dies nie ein so wundervolles Wochenende mit zwei jungen Kanadierinnen namens Val√©rie und Charlotte aus Montreal verbracht, denn ohne Couchsurfing¬†w√§ren wir uns wohl nie begegnet. Wir hatten ganz viel Spa√ü zusammen und lernten nebenbei¬†auch viel √ľber Kanada und insbesondere √ľber Quebec dazu. Unvergessen wird uns auf jeden Fall ein Austausch √ľber die Schimpfw√∂rter in den verschiedenen Sprachen bleiben. Ganz ehrlich, ich h√§tte nie gedacht, dass das Wort „Tabernak“, welches sich vom Tabernakel in der katholischen Kirche ableitet, so viele negative Gef√ľhle ausdrucken kann¬†¬†¬† zwinker
Wir revanchierten uns nat√ľrlich mit unserer Couch, Essen, einem Stadtrundgang und einem Ausflug in die S√§chsische Schweiz, wie z.B. auf den Berg Lilienstein:

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Mein Monatsprojekt hält uns ebenfalls ganz schön auf Trab Рin Dresden gibt es einfach zu viele schöne und interessante Brunnen. Aber dennoch hatten wir am Montag nach der Fotojagd abends zudem genug Zeit, um diesen romantischen Sonnenuntergang an der Elbe geniessen zu können:

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Und da ich schon √ľber die Fotos berichte, darf ich an dieser Stelle voller Stolz angeben, dass¬†sich f√ľr mich eine Chance ergab, alle 4 Autoren von Phrase4¬†bei einem Outdoor-Fotoshooting in der Dresdner Neustadt abzulichten – wir hatten ganz viel Spa√ü und die¬†(Einzel-)Portraits sind auch sehr gut und recht unkonventionell¬†geworden …¬†es sind ja auch au√üergew√∂hnliche Schriftsteller¬†¬†¬† standard
Ihre nächste Lesung gibt es erst nach der Sommerpause: im September. Einzelheiten und die nächste Phrase stehen auf deren Homepage.

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Ansonsten war ich zwischenzeitlich mal wieder mit den Teilnehmern meines VHS-Russischkurses im „Odessa“ essen – es war wie immer einfach nur super. Noch ist¬†unser Semester zwar nicht zu Ende, aber zu den n√§chsten Stunden werden immer mal einige Leute fehlen – Reisezeit fordert ihr Tribut¬†¬†¬† zwinker
Einer von ihnen, Michael, ist schon seit einigen Tagen mit¬†einem „Ural“ Motorrad unterwegs von Dresden nach Murmansk¬†und f√ľhrt einen Blog √ľber seine Reiseerlebnisse.

Und nat√ľrlich darf man den Zeitfresser namens Fussball-WM nicht √ľbergehen¬†¬†¬† lachen¬†¬†¬† wir schauen uns bei Weitem nicht alle Spiele an, aber der eine oder der andere Abend wird schon gern¬†mit 22 Million√§ren¬†und einem Ball gewidmet¬†¬†¬† zwinker

Wie man merkt, f√ľr Langeweile bleibt keine Zeit und das finde ich ganz gut so¬†¬†¬† zwinker



2014 15.
Jun

Der vergangene Donnerstag war mit Abstand der beste Tag der gesamten kurzen Woche. Die ganze Familie, besonders¬†aber nat√ľrlich¬†Stephanie, haben v√∂llig gesapannt¬†auf die Ergebnisse¬†f√ľr die schriftlichen Abipr√ľfungen gewartet. Die m√ľndlichen liefen ja schon wunderbar, aber die schriftlichen blieben eben √ľber zwei Wochen lang die gro√üen Unbekannten in unseren Berechnungen des Abischnitts unserer j√ľngeren Tochter.

Eine¬†SMS am sp√§ten Vormittag l√∂ste endlich¬†all unsere Spannung: Die Noten waren allesamt besser als wir gedacht haben und damit hat Stephanie ihren Gymnasiumabschlu√ü mit einer f√ľr uns sensationellen Endnote 1,8 geschafft!!! Ich war vor 3 Jahren schon von Andreas 2,2-Abischnitt¬†v√∂llig hin und weg und nun das¬†¬†¬† lachen¬†¬†¬† !!!¬†Ich war soooooo froh und soooooo gl√ľcklich! Das Kind nat√ľrlich auch, denn sie ist damit die Zweitbeste in ihrem Kurs und schon allein wegen der Endnoten bzw. der geschafften Schulzeit einfach nur happy!

In¬†zwei Wochen wird dann allerdings auch schon ihr Abiball, ein weiterer Lebensabschnittsh√∂hepunkt,¬†Geschichte sein …

Wenn alles nach Plan l√§uft, dann beginnt sie im Oktober in Potsdam ihr Studium der Geowissenschaften. Meine s√ľ√üe¬†Kleine und doch schon so gro√ü – ich kann das irgendwie immer noch nicht so richtig fassen ¬†¬†¬† verliebt¬†¬†¬† zwinker



2014 11.
Jun

Als ich die Planung f√ľr meine √ľber das Jahr verteilte Fotoprojekte machte, war ich so naiv zu denken, dass es im Mai jede Menge sonnige Tage geben wird und ich reichlich M√∂glichkeiten haben werde, sch√∂ne Schattenbilder im Freien zu machen. Pustekuchen! Das Gros der Maitage war mindestens bew√∂lkt, wenn schon nicht verregnet. Deshalb werde ich¬†ganz unauff√§llig zwei¬†Aufnahmen aus dem Juni¬†unterjubeln, denn nun scheint die Sonne schon seit Tagen wie bekloppt vom Himmel herab.¬†Ich habe¬†gerade mit Hilfe meines liebsten Kritikers¬†eine Auswahl getroffen und¬†f√ľhle mich¬†bereit, euch die Ergebnisse zu pr√§sentieren¬†¬†¬† zwinker
Zuerst kommen¬†die Bilder, welche in meinem Homestudio entstanden sind. Ich liebe Akelei und freue mich sehr, das sie auch in diesem wettertechnisch unseligen Mai rechtzeitig bl√ľhte und f√ľr mich Model stand.

Mal schmal und einsam in einem kleinen Glas:

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Mal fast verlassen in einer Glasschale:

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Und mal gro√ü und mit reichlich Bl√ľten:

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Aber auch meine Kunstblumen haben ihr Bestes gegeben:

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Da kam sogar ein Schmetterling gern vorbei    zwinker

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Ein Geschenk von meiner lieben Freundin hat sich ebenfalls als schönes Motiv präsentiert:

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Genau so wie ein Andenken an eine liebe Nachbarin. Die kleine Amphora habe ich √ľbrigens¬†noch 1991 auf der Krim gekauft, als ich damals¬†als Studentin meine Ferien dort verbrachte:

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Dazu passte nat√ľrlich diese Aufnahme aus Xanten¬†(antik ist antik, egal ob griechisch oder r√∂misch¬†¬†¬† zwinker¬†¬†¬† ):

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Aber nun genug von Indoor-Bildern, es wird Zeit, dass auch ein paar Schattenaufnahmen von Drau√üen gezeigt werden. B√§ume geben nat√ľrlich viel Schatten und ich finde die Reihe der Orangenb√§umchen mit den ziselierten Blattwerkschatten einfach nur zum Verlieben sch√∂n:

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Farne sind genau so bezaubernde Schattenwerfer:

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Diese Allee gibt ein ganz besonderes Schattenbild ab:

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Bei so viel Gr√ľn¬†f√ľgen¬†sich¬†sogar Turmschatten authentisch in die Landschaft ein:

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Da muss ein Denkmal das nat√ľrlich genau so versuchen:

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Mein lieber Mann opferte sich ebenfalls einmal bereitwillig als Schattenmodel. Und nein, er hat keine Katze auf seiner Schulter    zwinker  

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Er war nicht der einzige Schattenmann, manche von ihnen haben sogar Hunde ausgef√ľhrt¬† ¬† zwinker¬†¬†

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Vielleicht sind sie irgendwann mal auch hier weiter gelaufen:

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Oder wollten zum diesen Haus gehen (mit ganz vielen kleinen Schatten Рbeinah ein Suchspiel    lachen    man achte besonders auf die Hausnummer):

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Oder wollten zu dritt hier ein weiteres Liebesschloß aufhängen:

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Dies ein Schattenwurf auf unserem Weg nach Hause Рich finde, unser Smartschatten sieht aus wie ein kleines Nilpferd    zwinker    stimmt doch, oder?

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Insgesamt fand ich das Projekt trotz widriger Wetterumst√§nde wirklich …

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Jetzt kommen als nächstes Dresdens Brunnen zum Zug    standard



2014 09.
Jun

Unsere Mama hat ja schon am 26. Mai angek√ľndigt, dass auch wir beide, sprich kleiner Dinkelmann und Heini √ľber unseren Ausflug ins Barockgarten Gro√üsedlitz berichten wollen. Aber auch kleine B√§ren haben im Gegensatz zur¬†langl√§ufigen Meinung einen gro√üen und vollen Terminkalender. Bloss gut, dass¬†heute ein Feiertag ist und es drau√üen¬†so warm ist, dass man sich beinah den Pl√ľschpelz verbrennen k√∂nnte – so findet b√§r doch endlich mal Zeit zum Schreiben.

Also, Großsedlitz ist eine wirklich faszinierende Welt und man kann dort allerhand erleben, sag ich euch. Der Transport in Papas Hemdtasche ist äußerst angenehm: Aus dieser Perspektive kann man viele Dinge ganz anders betrachten:

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Auch von hier sieht man supergut in die Ferne. Die h√ľbsche Frau mit den scharfen Krallen war sehr lieb zu uns beiden und ich glaube sogar, sie fand uns irgendwie ganz s√ľ√ü¬†¬†¬† erroeten

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Ich glaube, dieser Junge hatte da eine ganz andere Meinung von uns, dabei hat Heini nur einmal „Buh!“ gesagt:

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Bevor man uns nach diesem Scherz erwischte, fl√ľchteten wir zwei lieber erstmal in die B√§ume:

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Als wir wieder sicher waren, dass wir nicht mehr verfolgt werden, haben wir uns ganz gem√ľtlich ein wenig die Gesamtanlage angeschaut:

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Auf der anderen Seite entdeckten wir dann Orangenbäumchen:

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Wow, das mussten wir uns nat√ľrlich aus der N√§he ansehen:

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Heini hat sogar versucht eine zu pfl√ľcken, aber da sie noch nicht reif war, hat er sie lieber auf dem Baum gelassen:

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Danach haben wir uns auf eine Wiese gesetzt und das Wasser beim Plätschern beobachtet:

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Leider haben wir dabei vergessen, dass im Wasser auch gefährliches Getier lebt. Heini wurde ganz unerwartet von einem riesigen Fisch in sein Maul gezogen:

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Es gelang ihm zum Gl√ľck, sich daraus zu befreien:

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Aber dann war ich an der Reihe!!!

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Ich habe so ein Gl√ľck, dass Heini immer auf mich aufpasst:

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Aber meine Freude hielt nicht lange an, denn gleich danach wurde ich von einem Krokodil geschnappt:

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Diesmal habe ich blitzschnell reagiert und¬†es sofort zur√ľck gebissen:

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Das Krokodil hat mich daraufhin sofort wieder losgelassen    standard

Um danach all den Unholden aus dem Weg zu gehen, kehrten wir zwei lieber erneut auf eine Wiese zur√ľck und genossen einen sch√∂nen Sonnentag:

zum schluß

Das war ein wirklich sehr aufregender, aber auch ein toller Tag mit ganz vielen Abenteuern und mit einem guten Ende. Ich hatte auf jeden Fall allen anderen Bären ganz viel zu erzählen und nun kennt auch ihr unsere Geschichte von diesem bärenstarken Ausflug in den Barockgarten Großsedlitz    standard



2014 07.
Jun

Ich weiss nicht, ob¬†ihr¬†je auf unserer Eingangsseite¬†eine Klingel mit dem Namen Olgas Welt wahrgenommen habt. Ich gebe ja unumwunden zu, dass ich diese „Internetwohnung“ im Gegenteil zu meinem Blog eher stiefm√ľtterlich behandle. Aber Dank Carstens Einsatz¬†passiert nun auch dort etwas¬†mehr¬†¬†¬† verliebt

Er¬†hat jetzt n√§mlich meiner 4. Obsession¬†(z√§hlt man die Kinder und Familie nicht dazu, dann ist Nr. 1¬†das Lesen, Nr. 2 geht an die Sprachen und Nr. 3 geh√∂rt der¬†Fotografie) einen Daueraufenthalt darin genehmigt … welche das ist fragt ihr euch? Hmm¬†¬†¬† unschuldig¬†¬†¬†¬† … das werden wohl die Leser herausfinden,¬†die eine¬†Verbindung zwischen diesen¬†zwei Bildern herstellen k√∂nnen oder die einfach kurzerhand schnell auf die entsprechende Klingel klicken¬†¬†¬† zwinker

Bild Nummer 1:

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und Bild Nummer 2:

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Ob die L√∂sung richtig ist, kann man hier √ľberpr√ľfen – viel Spa√ü ¬†¬† lachen



2014 03.
Jun

Vor langer, langer Zeit haben wir bei einem unserer seltenen Aufenthalte vor dem Fernseher einen Bruchteil der WDR-Reihe „Wundersch√∂n!“ (ab 01:21:25) mit einem v√∂llig vom Regen durchn√§ssten, aber dennoch am√ľsanten Ingolf L√ľck gesehen. Daraufhin waren wir beide uns einig, dass wir unbedingt irgendwann einmal sowohl¬†die Externsteine als auch das Hermannsdenkmal¬†sehen m√ľssen¬†¬†¬† standard

Und da wir am Himmelfahrtswochenende beide noch einen Br√ľckentag¬†nehmen konnten, fuhren Carsten und ich am Mittwoch nach der Arbeit im str√∂menden Regen gen Dortmund – da war unser Hotel gebucht. Denn nat√ľrlich wollten wir bei unserem Ausflug nach NRW nicht nur die beiden oben genannten Sehensw√ľrdigkeiten sehen, sondern noch ein paar andere Ecken besuchen, welche wir schon vor langer Zeit ins Auge gefasst haben:¬†M√ľnster, Xanten und¬† au√üerdem wollten wir unbedingt mal eine Fahrt mit der Wuppertaler Schwebebahn machen sowie¬†eine Runde um die M√∂hnetalsperre drehen¬†¬†¬† lachen

Wir haben uns wirklich immer bem√ľht alles aufzuessen, aber offensichtlich konnten wir die Wetterg√∂tter trotz dieser guten Tat nicht immer milde stimmen¬†¬†¬† zwinker¬†¬†¬† in M√ľnster (Tag 1) sind wir deshalb einige Stunden im Nieselregen gelaufen, was aber unseren Eindruck √ľber diese Stadt nicht geschadet hat. Eigentlich denkt man, dass¬†sie erzkatholisch ist und deshalb irgendwie alles starrsinnig sein muss, aber da es¬†zudem eine belebte Studentenstadt ist, hat¬†sie einen sehr positiven Eindruck auf uns hinterlassen – sehr zu empfehlen! Dort habe ich √ľbrigens zum ersten¬† Mal in meinem Leben eine Altbierbowle probiert – superlecker!!!

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Die Hauptattraktion in Xanten (Tag 2) war zweifelsohne unser Besuch in Colonia Ulpia Traiana. Geregnet hat es nicht, aber es war leider¬†den ganzen Tag bew√∂lkt … was aber auf jeden Fall die bessere Wahl war. Dort konnten wir voll und ganz in das Leben der alten R√∂mer eintauchen. Das wollte ich schon lange sehen und ich kann mir vorstellen, dass auch unsere Kinder, als sie noch kleiner waren, bestimmt ebenfalls sehr viel Spa√ü an diesem Besuch gehabt h√§tten.¬† Auf jeden Fall sa√ü ich zum ersten Mal in einem relativ¬†intakten (wenn auch nachgebauten) Kolosseum – ist schon irgendwie ein cooles Gef√ľhl¬†¬†¬† lachen

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Das Wetter bei unserem Ausflug am folgenden Tag (Nummer 3) in den¬†Teutoburger Wald war daf√ľr einfach top: strahlend blauer Himmel und massig viel Sonnenschein. Allerdings waren wir weder bei den Externsteinen noch beim Hermannsdenkmal¬†die einzigen, welche auf die Idee eines Ausflugs gekommen sind – voll war’s!

Nach all den Wanderungen in der S√§chsischen Schweiz, war der Aufstieg auf die Externsteine f√ľr uns beide kein Problem mehr – so gro√ü sind sie ja auch wieder nicht¬†¬†¬† zwinker

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Und auch die 20 Meter Treppenstufen im Sockel des Hermanndenkmal waren nach dem Aufstieg im Ulmer M√ľnster kein Thema mehr¬†¬†¬† zwinker

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An diesem Tag sind wir √ľbrigens endlich in den Genuss einer echten Cabriofahrt mit unserem Smart¬†gekommen. Aber in diesem Leben muss man ja bekanntlich f√ľr alles bezahlen und so betrachtete ich am Ende des Tages einige von der Sonne ger√∂teten Stellen auf meiner Haut (und ich habe mich wirklich eingeschmiert!), w√§hrend Carsten mit den Nachwirkungen des starken Pollenflugs von Gr√§ser und Roggen schwer zu k√§mpfen hatte.

Am Tag unserer R√ľckreise (Tag 4) waren wir in Wuppertal mehr als eine ganze Stunde mit der Schwebebahn unterwegs – ich finde die Idee solcher Bahnen richtig gut, denn sie m√ľssen sich mit keinen irdischen Verkehrsteilnehmern herumschlagen, welche permanent die StVO ignorieren. Allerdings kann ich mir vorstellen, dass die Leute, welche diese¬†Waggons alle 10 Minuten vor ihren Fenstern oder Balkonen vorbeischweben sehen m√ľssen, diese Meinung nicht unbedingt teilen werden …

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Unseren letzten Besichtigungs(zwischen)halt auf dem R√ľckweg¬†machten wir am M√∂hnesee. Zum Baden war es nat√ľrlich viel zu kalt, aber ein Spaziergang um den unteren See der¬†M√∂hnetalsperre ist ein Urlaub f√ľr die Seele, wenn man eine l√§ngere Reise vor sich hat und sich davor ein wenig die Beine vertreten m√∂chte.

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Danach ging es schnurstracks gen Dresdener Heimat. Zum Gl√ľck sind wir staufrei sowohl hin als auch zur√ľck durchgekommen und dank der H√∂rb√ľcher „Mitternachtsfalken“ von Ken Follett sowie „Resturlaub“ von Tommy Jaud ist uns die Reisezeit von ca. 5 Stunden doch noch sehr kurz vorgekommen.