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Kommentar:   

 
Manchmal hat man eben Lust darauf, etwas zu schreiben   ;0)

 
Web|log,  der;  -s,  <engl.>,  meist abgekürzt mit "Blog"
   
Digitales Tagebuch im Internet. Ein Weblog ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Es ist ein Medium zur Darstellung des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrung als auch der Kommunikation dienen und ist insofern mit dem Internetforum sehr verwandt. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als "bloggen" bezeichnet.

Quelle: http://www.wikipedia.de    


 
2015 25.
Jan

Meine vergangene Woche hat diese Beschreibung in der Tat voll und ganz verdient. Die Olga-Spalte in unserem Familien- bzw. mittlerweile ja nur noch P√§rchen-Planer war berstend voll, denn die Termine¬†scheinen¬†sich meistens einfach magisch anzuziehen. Denn kaum tr√§gt man eine Verabredung ein, schon f√ľllen sich alle anderen Tage quasi von ganz allein¬†¬†¬† zwinker¬†¬†¬† dennoch war es eine wirklich sehr, sehr¬†sch√∂ne Woche!

Am Montag war ich mit Andrea im Theater, um mein Geburtstagsgeschenk einzul√∂sen. Sie hat mir n√§mlich eine Eintrittskarte f√ľr¬† das St√ľck „Wie es euch gef√§llt“ im Staatsschauspiel Dresden geschenkt und eine zweite f√ľr sich besorgt. So wurde es ein richtig¬†sch√∂ner Mutter-Tochter-Abend. Die Umsetzung von Shakespeares Kom√∂die war allerdings alles anders als klassisch, aber es war dennoch witzig und wir beide hatten jede Menge Spa√ü. Es wird vermutlich nicht mein Theaterfavorit des Jahres werden, aber es ist sehenswert, wenn man auf unorthodoxe Umsetzungen von¬†Klassikern gut zu sprechen ist.

Am Dienstag war es nach einem Monat wieder an der Zeit, zur Phrase4 zu gehen. Da Sabine Dre√üler f√ľr ein halbes Jahr nach M√ľnchen¬†ausgewandert ist, um ihre Doktorarbeit voran zu bringen, gab es als „Quotenfrau“ eine andere junge Autorin: Gesine Sch√§fer. Sie hat mich positiv √ľberrascht, nicht zuletzt durch ihre gesten- und mimikreiche Art, ihre eigenen Geschichten vorzulesen. Nach der Lesung sind Carsten und ich noch f√ľr eine Portion Pelmeni ins Bistro Samowar eingekehrt. Letzten Endes haben wir nicht nur ein paar vor Ort vernichtet, sondern¬†auch gleich noch unsere Vorr√§te mit 3 verschiedenen F√ľllungen aufgef√ľllt: ganz klassisch mit Schweinefleisch,¬†einmal Schweinefleisch mit Pilzen¬†und als s√ľ√üe Variante noch Wareniki mit Sauerkirschen¬†¬†¬† zwinker

im-Samowar

Am Mittwoch kam eine gute Freundin zum Abendessen vorbei.¬†Nachdem sie sich verabschiedete und von Carsten nach Hause gebracht wurde, g√∂nnten wir uns noch die DVD¬†„Guardians of the Galaxy„. Ich fand Anfang und Mitte recht gut, aber als K√§mpfe den Bildschirm minutenlang f√ľllten, fielen mir immer wieder die √Ąuglein zu¬†¬†¬† zwinker¬†¬†¬† und Carsten hat’s bemerkt.
Ich brauche bei¬†Kampfszenen eben irgendwelche Spr√ľche und Dialoge, um dran zu bleiben¬†¬†¬† lachen¬†¬†¬† aber das Finale war dann wieder ganz passabel¬†¬†¬† zwinker

Am Donnerstag habe ich wie gewohnt Russisch unterrichtet. Ich mag meine VHS-Gruppe wirklich! Aber nach 2 Jahren werden wir¬†wohl doch getrennte Wege gehen m√ľssen, denn es fehlen noch ein paar Teilnehmer f√ľr das Zustandekommen eines 5. Semesters. Also werde ich demn√§chst Russisch nicht mehr donnerstags als Reaktivierungskurs f√ľhren, sondern dienstags eine Gruppe¬†absoluter Anf√§nger bekommen.

Am Freitag kam unsere kleine Familie mal wieder komplett zusammen. Wir besuchten gemeinsam unseren neuen D√∂nermann und er fand unsere Kleine einfach nur bezaubernd¬†¬†¬† lachen¬†¬†¬† f√ľr ihn war er immer nur „STEFFI !“ und zum Abschied gab es sogar zwei Lutscher f√ľr unsere M√§dels (18 & 21 !!!).
Nach dem Essen setzten wir uns gem√ľtlich in¬†unserem Wohnzimmer zusammen und lie√üen unser¬†Jahr 2014 Revue passieren. Das ist mittlereile seit 2009¬†eine Tradition geworden und alle OLCAs haben immer viel Freude daran, zu berichten, was man geplant und doch nicht geschafft hat, was der Film des Jahres war, worauf man h√§tte verzichten k√∂nnen usw.
Diesen Fragebogen f√ľllen wir immer im Vorfeld aus und das ist eine sehr gute Basis, um sich √ľber alles unterhalten zu k√∂nnen.

Samstag war f√ľr uns der Tag, an dem wir zusammen mit Freunden dank Annas Organisation viele guten Seiten der georgischen K√ľche kennenlernen durften. In einem Blockhaus¬†des¬†kleinen Ortes namens Lampertswalde gab es durch Eduard Ilg mit viel Liebe und Erfahrung¬†frisch zubereitete K√∂stlichkeiten wie Plow:

plow

Chinkali:

chinkali

und nat√ľrlich Schaschlik:

schaschlick

Es gab zum Abschluss auch noch einen sehr leckeren, herzhaften Kuchen namens Chatschapuri, aber er war schon vor dem Foto aufgegessen    zwinker

Und heute¬†durften Carsten und ich den Stadtteil namens Striesen, wo wir jetzt wohnhaft untergekommen sind, n√§her kennenlernen. Die¬†dazugeh√∂rige Igel-Tour „Wer sein Leben will genie√üen, der nimmt sein Bett und zieht nach Striesen!“ war √§u√üerst interessant, aber trotz, dass wir uns passend zum Wetter dick angezogen haben, froren wir am Ende der Tour (2 Stunden und 20 Minuten) wie die Schneider. Daf√ľr waren die Neuigkeiten und Informationen √§u√üerst lehrreich:¬†

  • Warum gibt es¬†ausgerechnet an Schulen oft einen oder mehrere Maulbeerb√§ume ?¬†
  • Wie genau entstand der Jugendstil und was ist es ?
  • Warum gibt es ausgerechnet in Dresden noch so viele Gr√ľnderzeith√§user ?
  • Warum war der Elch im letzten Jahr nicht der erste in Dresden ?
  • Wie genau war das mit den Germanen, Sorben und Deutschen ?
  • Warum gibt es in Striesen z.T. verschiedene Stra√üenbreiten in einem Stra√üenzug ?
  • Welche Bedeutung hatten damals Stuck- & Lampenkranz bzw. was steckt dahinter ?
  • Warum gab es damals trotz Abwasserinfrastruktur so viele Trocken- & Au√üentoiletten ?

Inzwischen haben wir uns aber wieder gut in der Geborgenheit unserer Wohnung aufgew√§rmt und werden¬†gleich noch eine Lovefilm-DVD, diesmal „Lucy„, anschauen.

Die n√§chste Woche sieht terminlich noch vergleichsweise entspannt aus … hoffentlich beschw√∂re ich mit dieser Aussage nicht noch etwas herbei¬†¬†¬† zwinker



2015 18.
Jan

Carsten und mir war es sehr gut¬†bewusst, dass wir ohne die tatkr√§ftige Hilfe unserer Freunde es nie und nimmer geschafft h√§tten, unseren Umzug vom Haus in die Wohnung so schnell und so¬†unkompliziert durchzuziehen. Und, da wir¬†uns nun vollst√§ndig in den neuen vier W√§nden eingerichtet und eingelebt haben,¬†war es an der Zeit, uns bei unseren lieben Helfern zu bedanken. Es liegt auf der Hand, dass sich die russische K√ľche¬†dabei mal¬†wieder als¬†liebevolles Dankesch√∂n f√ľr Herz, Seele und Magen eignet. Da unsere eigenen¬†vier W√§nde¬†jetzt zu klein f√ľr¬†so viele Leute sind, haben wir uns an die R√§umlichkeiten „Baba Jaga“ erinnert. Dem Inhaber¬†sind wir bereits bei unserer Wodkaverkostung in seinem damaligen Restaurant „Stroganoff“ begegnet und ein paar Jahr sp√§ter schwatzten wir mit ihm zusammen in seinem damals neuen Bistro „Samowar“ in der Dresdner Neustadt – es war uns also bekannt, dass¬†er eine eigene Pelmeni-Manufaktur unterh√§lt. Deshalb haben wir beschlossen, bei ihm einen Pelmeni-Kochkurs f√ľr unsere Freunde zu buchen.

Am letzten Freitag war es dann endlich soweit. Als wir ankamen, war der Tisch am Ofen schon mit vielen leckeren Vorspeisen gedeckt, die Kerzen brannten und auch an russischer Musik mangelte es nicht:

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Hier noch ein Ausschnitt etwas n√§her¬†¬†¬† zwinker¬†¬†¬† besonders die gef√ľllten Eier waren unbeschreiblich lecker!

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Nach einer kleinen St√§rkung inkl. der ersten Wodka-Runden wurden H√§ubchen und Sch√ľrzen ausgeteilt und wir durften uns in der K√ľche blicken lassen.¬†Auf dem Foto¬†√ľberwacht Carsten in voller Montur und mit dem Nudelholz in der Hand zusammen mit dem Chef des Hauses, dass der Teig auch wirklich von allen ordentlich geknetet wird¬†¬†¬† lachen¬†¬†¬† er muss¬†diesen ja danach auch zum Teil selbst ausrollen¬†¬†¬† zwinker

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Aber vorher k√ľmmerte er sich noch mit Hingabe darum, dass die Fleischf√ľllung (aus echtem Fleisch!) erst den Weg zum Fleischwolf findet,

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dann ordentlich gew√ľrzt wird

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und sich mit viel Kraft und Liebe sowie einiger Kostproben    zwinker    zu einem schmackhaften Pelmeniinhalt entwickelt.

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Jetzt war alles bestens vorbereitet und es ging gleichzeitig auf 4 Arbeitstischen los mit dem Ausrollen, Ausstechen, F√ľllen und Formen.

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Beim Formen hat man sich erst damit besch√§ftigt, die typische Pelmeniform hinzukriegen: Kreis ausstechen, Fleisch darauf packen, zusammen zu einem Halbkreis klappen, die R√§nder fest andr√ľcken und die Enden dieses geschlossenen Halbkreises dann zusammenbiegen. Es war am Anfang gar nicht so leicht, aber bald hatten alle den Dreh so gut raus, dass man schon andere Formen ausprobiert hat:

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S√ľ√ü, der Teddy!!! Auch mit seiner herzhaften F√ľllung im dicken Bauch¬†¬†¬† zwinker

Als das Fleisch verbraucht wurde, durften wir die Arbeitskleidung ablegen und¬†zur√ľck an den Tisch gehen. Die Kochzeit unserer Ergebnisse wurde mit Quizfragen √ľber Russland √ľberbr√ľckt … da war Herr Tanz schon perfekt vorbereitet, uns die Wartezeit zu verk√ľrzen. Es dauerte aber auch gar nicht lange, bis wir die eigenh√§ndig gemachten Pelmeni auf dem Tisch stehen hatten:

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So hat sie Ines von der anderen Tischseite gesehen und fotografiert:

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Wer mich kennt, weiss aber, dass es¬†nicht nur dabei geblieben ist. Den obigen Standardteigtaschen folgten¬†anschlie√üend¬†noch Wareniki (eine gr√∂√üere Ausf√ľhrung und ohne zusammengeklappten Enden)¬†mit Kartoffeln und Sauerkraut aus den gefrosteten Vorr√§ten von Herrn Tanz – auch diese waren sehr lecker.

Als Nachtisch gab es dann Wareniki mit Kirschen. Hier hat Ines es zum Gl√ľck geschafft, wenigstens¬†noch ein¬†Foto zu machen, bevor sie alle schwuppdiwupp aufgegessen waren.

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Die Kirschf√ľllung war¬†sogar der¬†Favorit der Frauen, w√§hrend die M√§nner, insbesondere mein eigener nat√ľrlich, eher von der Fleischversion¬†angetan waren. So bekam Carsten sogar noch einen weiteren Teller mit Fleischpelmeni, da er freiwillig auf die s√ľ√üen Wareniki verzichtete:

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Als Entsch√§digung¬†musste er aber auch noch f√ľr ein ganz besonderes Portrait herhalten:

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Wir haben beim Essen¬†alle¬†gestellten Quizfragen¬†sehr gut beantworten k√∂nnen, wobei manche davon – wenigstens f√ľr mich – sogar recht leicht waren, bei einigen aber¬†mussten wir¬†wirklich demokratisch abstimmten, was¬†die Mehrheit¬†f√ľr richtig h√§lt, da keiner von uns die korrekte Antwort wusste. Am Ende hatten wir dann doch genug Punkte gesammelt, um als Gruppe¬†einen Gewinn einzuheimsen. Den Lohn haben Carsten und ich als „Gastgeber“ erhalten: er hat eine Packung W√ľrfel¬†mit¬†kyrillischen Buchstaben bekommen, um noch besser Lesen zu lernen und ich bin jetzt bestens f√ľr einen richtig harten Winter¬†ger√ľstet, denn mit dieser M√ľtze sind meine Ohren definitiv¬†unfrostbar¬†¬†¬† lachen

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Es war ein wunderbarer Abend und alle hatten ganz viel Spa√ü, wurden so richtig satt, lernten viel Neues¬†√ľber die¬†sowjetisch-russische Kultur,¬†probierten sich durch neue Wodkasorten und begannen das Wochenende so richtig z√ľnftig deftig.

Ich kann diesen Kochkurs wirklich nur¬†w√§rmstens weiterempfehlen ¬†¬† standard¬†¬†¬† vielleicht kommen wir auch noch einmal dorthin, um in¬†gleicher oder √§hnlicher Gesellschaft¬†in aller Ruhe am Samowar zu sitzen und gen√ľsslich Tee zu trinken, denn auch das kann man im „Baba Jaga“ (Berliner Stra√üe 48 in Dresden-Friedrichstadt) machen¬†¬†¬† standard



2015 15.
Jan

Ich habe gestern zwar daran gedacht, aber der Zeitplan des gestrigen Tages hat mir letzten Endes dann doch einen Strich durch die Rechnung gemacht    zwinker

Aber nun möchte ich wenigstens einen Tag später hiermit meinem Blog zum 8. Geburtstag gratulieren!

nachträglich

√úber dieses Alter bin ich, um ehrlich zu sein, selber wirklich erstaunt. Ich h√§tte es damals wirklich nicht gedacht, dass ich so lange damit durchhalte und dass es mir mit der Zeit nicht weniger, sondern im Gegenteil immer mehr Spa√ü macht. Der Umzug auf unsere private Seite dank Carstens intensiver Arbeit und regelm√§√üiger Pflege hat der Blogentwicklung wirklich gut getan. Meine w√∂chentliche Blogpflege geh√∂rt inzwischen ebenfalls¬†fest zu meinen Terminen dazu. Wenn man einen Blog nicht regelm√§√üig mit Buchstaben versorgt, verk√ľmmert er doch am Ende ganz schnell¬†¬†¬† zwinker

Oft √ľberlege ich beim Einkaufen oder beim Autofahren, dass ich √ľber das eine oder das andere auch mal schreiben k√∂nnte. Aber oft bleibt es leider (oder zum Gl√ľck¬†¬†¬† zwinker¬†¬†¬† ?) nur bei den Gedanken und Ideen …
Dennoch freue ich mich, wenn ich meinen inneren Schweinehund in seine Hundeh√ľtte zur√ľckjagen und irgendetwas hier schreiben kann. Und noch mehr freue ich mich, dass das, was ich schreibe, auch noch einige Leute wirklich lesen wollen¬†¬†¬† zwinker¬†¬†¬† Danke, dass ihr immer wieder vorbeischaut, lest und hin und wieder kommentiert¬†¬†¬† verliebt !

In diesem Sinne – auf ein neues Blogjahr!

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2015 13.
Jan

Wie auch vor einem Jahr wurde es f√ľr mich in der ersten Januarwoche an der Zeit, Platz in meiner Jahreskiste f√ľr¬†die neuen Erinnerungen zu schaffen und sich nochmals an die zahlreichen sch√∂nen Momente im Jahre 2014 zur√ľck zu erinnern¬†¬†¬† standard

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Man glaubt es kaum, aber hinter diesen Papierschnipseln befinden sich soooo viele sch√∂ne Augenblicke! Und ich habe nicht mal √ľber alles davon hier im Blog berichtet¬†¬†¬† zwinker

  • Auch dieses¬†Mal befindet sich darin meine Eintrittskarte f√ľr die¬†St.Patricks-Day-Veranstaltung, dazu auch noch mit einem von mir gemachten¬†Foto darauf¬†¬†¬† :)
  • Nat√ľrlich sind auch unsere Karten f√ľr Stephanies Abiball dabei
  • Trotz unserer erfolgreichen Abnehmerei sind wieder einmal einige Restaurantrechnungen dabei. Meistens erinnern sie mich an gem√ľtliches Essen mit den Kindern oder Freunden¬†samt viel Zeit zum Kl√∂nen und Quatschen
  • Die Eintrittskarten f√ľr das Technikmuseum in Sinsheim – der Traum meines Mannes wurde endlich wahr¬†¬†¬† :)
  • Einige Rechnungen vom „Odessa“ – ich kann dieses Restaurant als eine Oase der russischen K√ľche¬†nach wie vor nur w√§rmstens empfehlen. Inzwischen bin ich dort nicht nur √∂fters mit den Teilnehmern meines Russisch-Kurses gewesen, sondern habe¬†da auch meinen Geburtstag nachgefeiert
  • Das Restaurant „Zur Sonne“ – dort¬†feierten wir mit unseren Hausk√§ufern geb√ľhrend den unterschriebenen Kaufvertrag. Die beiden¬†Spr√ľche aus unseren Gl√ľckskeksen fanden wir an dem besagten Abend wirklich √§u√üerst passend¬†¬†¬† zwinker

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  • ein Warteticket mit der Nummer 244 – unter dieser Nummer wurden wir im B√ľrgerb√ľro aufgerufen und¬†mussten uns von unserer Haus- auf unsere Wohnungsadresse bzw. von Briesnitz nach Striesen ummelden
  • ein paar DVB-Tickets – nach sehr langer Abstinenz unsere ersten Versuche, wieder mal mit Bus und Bahn zu fahren. Es werden aber garantiert nicht die¬†Letzten sein¬†¬†¬† zwinker¬†¬†¬† daf√ľr haben wir die Haltestelle nun zu nah vor der Haust√ľr und der Weg in die Innenstadt ist nur noch soooo kurz (da lohnt sich das Autofahren einfach nicht mehr)
  • In diesem Papierberg kann man ebenfalls wieder einige Kinotickets finden, aber die steigenden Preise und das r√ľcksichtslose¬†Publikum halten uns immer mehr davon ab, Filme im Kino zu sehen (waren es 2013 noch 18 Besuche, so¬†machten in 2014 nur noch 8!)
  • Daf√ľr stieg die Anzahl der Theaterkarten deutlich an, denn in Dresden gibt es zum Gl√ľck jede Menge davon – noch haben wir nie eine Entt√§uschung erlebt. Auch kleinere B√ľhnen bieten gro√üartige Schauspielarbeit an!

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  • Ich sehe zwischen all den Quittungen auch unseren ganz besonderen Kassenzettel (links oben) aus einem Baumarkt: Schattenrasen und D√ľnger. Das war wohl das letzte Mal, dass ich in der n√§chsten Zeit mein Geld f√ľr solche Dinge ausgegeben habe, denn wenn man keinen Garten mehr pflegen muss, dann braucht man nat√ľrlich keine Rasensamen¬†¬†¬† zwinker
  • Darunter liegt √ľbrigens¬†der Beweis, dass wir uns auch f√ľr Geschichte sehr interessieren – der¬†Beleg¬†vom R√∂mermuseum in Xanten (LVR). Endlich haben wir uns dieses im Mai 2014 angesehen, genau so wie das Herrmann-Denkmal … das hatten wir schon x-Jahre geplant und immer kam etwas dazwischen.
  • In Dresden haben wir viel Geschichte durch¬†unsere rege Teilnahme an diversen Igel-Touren geh√∂rt und selbst als langj√§hrige Einwohner (Carsten seit 2001 und ich seit 1995) noch ganz viel dazu gelernt. Diese Tickets sind beim Weiten nicht alle, welche den Weg in diese Kiste finden, denn¬†in 2015 geht es weiter – die n√§chsten Touren werden gerade im¬†aktuellen Jahresplan ausgesucht und ¬†angestrichen¬†¬†¬† lachen

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  • Das Bl√§ttchen mit dem Vermerk „Priorit√©“ (links unten) ist – leider – ein Andenken an unsere lieben Couchsurferinnen aus Kanada. Charlotte hat ihre Kreditkarte w√§hrend ihrer Tour durch Europa¬†verloren und ihre Mutti hat eine Neue per FedEx-Express an unsere Adresse geschickt.
  • und und und … so viele Erinnerungen !!! SCH√Ė√Ė√Ė√Ė√Ė√ĖN !!!!

Carsten und ich hatten auch diesmal wieder sehr viel Spa√ü daran, all die sch√∂nen Beweise der Erlebnisse¬†aus dem¬†vergangenen Jahr zu sichten und sich an Dies und Das¬†zur√ľck zu erinnern. Es war doch ein sehr ereignisreiches Jahr! Aber nicht nur die „gro√üen“¬†Meilensteine wie Stephanies Abitur oder Hausverkauf haben dazu beigetragen, dass wir uns gl√ľcklich f√ľhlten, sondern viele, viele Treffen, Begegnungen, Ausfl√ľge und nicht zuletzt das gute Essen¬†¬†¬† zwinker

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Aber nun ist es an der Zeit das Buch „Die Wichtigkeit kleiner Dinge“ im Jahre 2015 neu zu schreiben. Und was soll ich sagen – ein paar sch√∂ne Andenken haben bereits jetzt schon ihren Platz darin gefunden¬†¬†¬† standard



2015 10.
Jan

Neues Jahr, neue Ideen, neue Pl√§ne¬†–¬†ich kann einfach nicht anders¬†¬†¬† zwinker
Wenn ich auf den Kalender schaue, dann ist es jetzt wirklich höchste Zeit, mit meinem Fotojahresplan um die Ecke zu kommen. Denn schließlich warten die Januarbilder ja schon förmlich darauf, gemacht zu werden    zwinker

Allerdings m√∂chte ich mir f√ľr dieses Jahr die Freiheit rausnehmen u. U. adhoc die Themen zu wechseln, denn diese Lehre habe ich aus dem Jahr 2014 f√ľr mich gezogen. Ein Beispiel: mitten im Umzug Rauchbilder zu machen, war logistisch und materiell eine echte Herausforderung¬†¬†¬† lachen¬†¬†¬† ohne die tatkr√§ftige Hilfe¬†meines Schatzes w√§re das Ergebnis am Ende wohl ziemlich kl√§glich geworden¬†¬†¬† zwinker

Ok, nun kommt meine Wunschbildliste f√ľr dieses Jahr

  • Januar¬†– Stra√üen der Stadt
  • Februar – √Ėltropfen
  • M√§rz – T√§nze und T√§nzer
  • April – Kontraste
  • Mai – Skulpturen in meiner N√§he
  • Juni – B√§ume
  • Juli – Friedhofsimpressionen
  • August – Hundeleben
  • September – Spiegelungen
  • Oktober – Naturpfade
  • November – Fensterleben & -l√§den
  • Dezember – Scheibchenweise

F√ľr einige Themen erhoffe ich mir, dass mir Freunde und Bekannte ein wenig¬†Unterst√ľtzung geben werden. Gerade f√ľr mein Augustthema w√§re es toll, wenn Leon, Rumo, Gomezz und vielleicht auch¬†Frieda samt ihren Frauchen ein wenig Zeit f√ľr mich h√§tten¬†¬†¬† zwinker
Auch bei den Spiegelungen wäre es fantastisch,  die eine oder andere Person als Model vor die Linse zu bekommen    zwinker

Aber unabhängig davon bin ich wie im letzten Jahr gern bereit, Porträts von Erwachsenen und Kindern, Aktbilder von Frauen im jeden Alter,  Veranstaltungsaufnahmen und Hochzeitsfotos zu machen. Ich verspreche sie auch weiterhin nicht ins Netz zu stellen, wenn das auf persönlichem Wunsch privat bleiben soll    standard

WPM$5187

P.S.: Ein herzliches Dankesch√∂n¬†an Ines f√ľr dieses bezaubernde Fotoschaaf!



2015 06.
Jan

Bevor ich meine neuen Fotopl√§ne festlege, m√∂chte ich nat√ľrlich zuerst noch das vergangene Jahr abschlie√üen. Das Gejammer √ľber zu wenig Zeit f√ľr die vielf√§ltigen Bilder erspare euch¬†¬†¬† zwinker
Wer hier regelmäßig mitliest, weiss ja ohnehin schon, was wir in den letzten Wochen und Tagen auf die Beine gestellt und erlebt haben    zwinker

An und f√ľr sich kenne ich mich mit¬†Kunst nicht so toll aus und¬†ich war¬†auch eine Niete im Kunstunterricht … Malen ist halt nicht meine St√§rke¬†¬†¬† zwinker¬†¬†¬† aber¬†zumindest¬†fototechnisch konnte ich mich nun ein wenig wie ein Malk√ľnstler f√ľhlen.¬†Allerdings habe ich nicht mit Farbe, sondern mehr mit Licht sowie Bits und Bytes¬†Stillleben kreiert¬†¬†¬†¬†standard
Dank Ines hatte ich zumindest eine Idee, worauf ich achten musste, aber umgesetzt habe ich es wohl vermutlich eher unorthodox als klassisch    zwinker

Angefangen habe ich einfach mit dem Klassiker Obst, denn das hat man schließlich schnell zur Hand:

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Auch eine Kerze findet sich ja immer ziemlich schnell:

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Ein Buch passt ebenfalls ganz gut dazu:

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Und hier mit einer Clementine¬†anstelle von¬†rotbackigen √Ąpfeln:

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Ein Whiskeyglas mit¬†passenden Inhalt sorgt f√ľr sch√∂ne¬†Glanzlichter und einen warmen Farbton:

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Es kamen zudem immer mehr Gegenst√§nde dazu …¬†¬†¬† zwinker

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und ein paar verschwanden wieder von der Bildfläche:

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Ist doch eine sch√∂ne Einstimmung auf einen gem√ľtlichen Abend¬†¬†¬† zwinker

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Hier pr√§sentiere ich ein paar (etwas schr√§ge)¬†Sachen, welche uns an die Verg√§nglichkeit erinnern k√∂nnten …

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Nun¬†etwas anders angeordnet, da mir gerade mal nach T√ľrmchenbau zumute war

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„Sillleben“ heisst im Russischen √ľbrigens –Ĺ–į—ā—é—Ä–ľ–ĺ—Ä—ā und das¬†stammt wiederum¬†vom franz√∂sischen „nature morte“, also tote Natur. Das verk√∂rpert f√ľr mich das folgende Bild irgendwie am deutlichsten,¬†selbst wenn es keine Kombination aus mehrere Gegenst√§nden darstellt:

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Und da soll mir noch einer sagen, dass Sch√∂nheit immer verg√§nglich ist! Wenn man sie ordentlich behandelt, bleibt sie noch ganz lange erhalten …

Damit ist mein Fotojahresplan 2014 komplett erf√ľllt¬†¬†¬† standard¬†¬†¬† und die Ideen f√ľr 2015 sind beinahe spruchreif –¬†genaueres werde ich wahrscheinlich am Wochenende berichten¬†¬†¬† standard



2015 03.
Jan

Man konnte gar noch so schnell gucken, dennoch waren die 365 Tage von¬†2014¬†im Nu vorbei. Diesmal haben wir das neue Jahr in Freital, zusammen¬†mit Ines und Torsten, begr√ľ√üt. Eigentlich sollte noch ein weiteres P√§rchen dabei sein, aber die R√ľsselseuche hat bei denen leider¬†ganze Arbeit geleistet¬†¬†¬† traurig

Das sollte unserer Vorfreude auf die Silvesterfeier dennoch kein Abbruch tun und so kamen wir perfekt gelaunt mit unseren Leckereien an, um diese auf den bereits gedeckten Tisch dazu zu stellen. Es war gar nicht so leicht, denn es standen schon allerhand andere leckere Häppchen darauf    standard
Es gab auch eine echte Feuerzangenbowlezubereitung, was¬†f√ľr mich¬†eine Premiere¬†war … ein fantastisches Flammenschauspiel!

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Carsten hat sogar ein Bild¬†mit mir geschossen und es prompt „Olga im Fegefeuer“ genannt – trotz der Verballhornung sieht es doch irgendwie imposant aus¬†¬†¬† lachen

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Nach dem Quatschen, Trinken und Essen hatten wir noch genug Zeit, um ein paar Spiele zu spielen. Zuerst¬†besch√§ftigten wir uns mit den (Spiel-)Regeln der DDR und haben „√úberholen ohne Einzuholen“ gespielt:

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Dreimal d√ľrft ihr raten, wer am Ende gewonnen hat¬†¬†¬† zwinker

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Ausgerechnet einer, der Sozialismus nie erlebt hat!¬†Aber Torsten war dicht hinter ihm dran. Carsten hatte zuerst das sozialistische Soll erf√ľllt: ein Telefon f√ľr 2000 Mark, ein Auto f√ľr 5000 Mark und 5 Anmeldescheine, eine Parteimitgliedschaft sowie das Erreichen von Wandlitz … nebenbei war er¬†auch noch der verdeckte Stasi, hatte einen Diplomaten-Persilschein f√ľrs Gef√§ngnis, konnte viel Geld scheffeln, mu√üte nicht ein einziges Mal¬†eine „Passiert-was-Karte“ ziehen und hatte nebenbei auch noch das Amt des Geldverwalters inne. Wenn das mal keine spionageverd√§chtige Infiltirierung war …

Daf√ľr haben wir M√§dels (mit dem gelben Pin) dann bei „Activity“ gegen die M√§nner eine bessere Partie hinlegen k√∂nnen.

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So vergingen die letzten Stunden von 2014 mit viel Spa√ü und es¬†wurde so langsam Zeit, die Sektgl√§ser zu f√ľllen:

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Auf den Tag genau nach einem Jahr war mein Gewinnsekt von der „Shamrock“-Silvesterfeier endlich¬†an der Reihe gek√∂pft zu werden¬†¬†¬† standard

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Und dann kamen meine heißgeliebten Wunderkerzen zum Einsatz    lachen

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Wir haben bestimmt genug von ihnen verbrannt, um alle b√∂sen Geister¬†in 2015 abzuschrecken! Danach nutzten wir noch das frische Jahr zum Quatschen und erst gegen 3 Uhr nachts sind wir¬†gen Striesen¬†aufgebrochen. Wenn das Jahr genau so gem√ľtlich, spa√üig und immerzu in guter Gesellschaft l√§uft, h√§tte ich gar nichts dagegen einzuwenden! Ich bin mal gespannt, wie die kommenden Tage, Wochen und Monate sich gestalten.

Aber vorher werde ich noch einmal meine Erinnerungskiste sichten und an die vielen sch√∂nen Erlebnisse aus 2014 zur√ľckblicken, um dann Platz f√ľr die neuen zu schaffen. Auch mein neuer Fotojahresplan wartet darauf, zusammengestellt zu werden, wobei ich ihn dieses Jahr aufgrund der geplanten Ver√§nderungen und anstehenden Auswanderungsaktivit√§ten wohl etwas lockerer setzten¬†muss¬†¬†¬† zwinker¬†¬†¬†¬† ich werde¬†an dieser Stelle wie immer¬†berichten¬†¬†¬† lachen