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Manchmal hat man eben Lust darauf, etwas zu schreiben   ;0)

 
Web|log,  der;  -s,  <engl.>,  meist abgekürzt mit "Blog"
   
Digitales Tagebuch im Internet. Ein Weblog ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Es ist ein Medium zur Darstellung des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrung als auch der Kommunikation dienen und ist insofern mit dem Internetforum sehr verwandt. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als "bloggen" bezeichnet.

Quelle: http://www.wikipedia.de    


 
2015 18.
Jan

Carsten und mir war es sehr gut bewusst, dass wir ohne die tatkräftige Hilfe unserer Freunde es nie und nimmer geschafft hätten, unseren Umzug vom Haus in die Wohnung so schnell und so unkompliziert durchzuziehen. Und, da wir uns nun vollständig in den neuen vier Wänden eingerichtet und eingelebt haben, war es an der Zeit, uns bei unseren lieben Helfern zu bedanken. Es liegt auf der Hand, dass sich die russische Küche dabei mal wieder als liebevolles Dankeschön für Herz, Seele und Magen eignet. Da unsere eigenen vier Wände jetzt zu klein für so viele Leute sind, haben wir uns an die Räumlichkeiten „Baba Jaga“ erinnert. Dem Inhaber sind wir bereits bei unserer Wodkaverkostung in seinem damaligen Restaurant „Stroganoff“ begegnet und ein paar Jahr später schwatzten wir mit ihm zusammen in seinem damals neuen Bistro „Samowar“ in der Dresdner Neustadt – es war uns also bekannt, dass er eine eigene Pelmeni-Manufaktur unterhält. Deshalb haben wir beschlossen, bei ihm einen Pelmeni-Kochkurs für unsere Freunde zu buchen.

Am letzten Freitag war es dann endlich soweit. Als wir ankamen, war der Tisch am Ofen schon mit vielen leckeren Vorspeisen gedeckt, die Kerzen brannten und auch an russischer Musik mangelte es nicht:

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Hier noch ein Ausschnitt etwas näher    zwinker    besonders die gefüllten Eier waren unbeschreiblich lecker!

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Nach einer kleinen Stärkung inkl. der ersten Wodka-Runden wurden Häubchen und Schürzen ausgeteilt und wir durften uns in der Küche blicken lassen. Auf dem Foto überwacht Carsten in voller Montur und mit dem Nudelholz in der Hand zusammen mit dem Chef des Hauses, dass der Teig auch wirklich von allen ordentlich geknetet wird    lachen    er muss diesen ja danach auch zum Teil selbst ausrollen    zwinker

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Aber vorher kümmerte er sich noch mit Hingabe darum, dass die Fleischfüllung (aus echtem Fleisch!) erst den Weg zum Fleischwolf findet,

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dann ordentlich gewürzt wird

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und sich mit viel Kraft und Liebe sowie einiger Kostproben    zwinker    zu einem schmackhaften Pelmeniinhalt entwickelt.

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Jetzt war alles bestens vorbereitet und es ging gleichzeitig auf 4 Arbeitstischen los mit dem Ausrollen, Ausstechen, Füllen und Formen.

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Beim Formen hat man sich erst damit beschäftigt, die typische Pelmeniform hinzukriegen: Kreis ausstechen, Fleisch darauf packen, zusammen zu einem Halbkreis klappen, die Ränder fest andrücken und die Enden dieses geschlossenen Halbkreises dann zusammenbiegen. Es war am Anfang gar nicht so leicht, aber bald hatten alle den Dreh so gut raus, dass man schon andere Formen ausprobiert hat:

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Süß, der Teddy!!! Auch mit seiner herzhaften Füllung im dicken Bauch    zwinker

Als das Fleisch verbraucht wurde, durften wir die Arbeitskleidung ablegen und zurück an den Tisch gehen. Die Kochzeit unserer Ergebnisse wurde mit Quizfragen über Russland überbrückt … da war Herr Tanz schon perfekt vorbereitet, uns die Wartezeit zu verkürzen. Es dauerte aber auch gar nicht lange, bis wir die eigenhändig gemachten Pelmeni auf dem Tisch stehen hatten:

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So hat sie Ines von der anderen Tischseite gesehen und fotografiert:

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Wer mich kennt, weiss aber, dass es nicht nur dabei geblieben ist. Den obigen Standardteigtaschen folgten anschließend noch Wareniki (eine größere Ausführung und ohne zusammengeklappten Enden) mit Kartoffeln und Sauerkraut aus den gefrosteten Vorräten von Herrn Tanz – auch diese waren sehr lecker.

Als Nachtisch gab es dann Wareniki mit Kirschen. Hier hat Ines es zum Glück geschafft, wenigstens noch ein Foto zu machen, bevor sie alle schwuppdiwupp aufgegessen waren.

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Die Kirschfüllung war sogar der Favorit der Frauen, während die Männer, insbesondere mein eigener natürlich, eher von der Fleischversion angetan waren. So bekam Carsten sogar noch einen weiteren Teller mit Fleischpelmeni, da er freiwillig auf die süßen Wareniki verzichtete:

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Als Entschädigung musste er aber auch noch für ein ganz besonderes Portrait herhalten:

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Wir haben beim Essen alle gestellten Quizfragen sehr gut beantworten können, wobei manche davon – wenigstens für mich – sogar recht leicht waren, bei einigen aber mussten wir wirklich demokratisch abstimmten, was die Mehrheit für richtig hält, da keiner von uns die korrekte Antwort wusste. Am Ende hatten wir dann doch genug Punkte gesammelt, um als Gruppe einen Gewinn einzuheimsen. Den Lohn haben Carsten und ich als „Gastgeber“ erhalten: er hat eine Packung Würfel mit kyrillischen Buchstaben bekommen, um noch besser Lesen zu lernen und ich bin jetzt bestens für einen richtig harten Winter gerüstet, denn mit dieser Mütze sind meine Ohren definitiv unfrostbar    lachen

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Es war ein wunderbarer Abend und alle hatten ganz viel Spaß, wurden so richtig satt, lernten viel Neues über die sowjetisch-russische Kultur, probierten sich durch neue Wodkasorten und begannen das Wochenende so richtig zünftig deftig.

Ich kann diesen Kochkurs wirklich nur wärmstens weiterempfehlen    standard    vielleicht kommen wir auch noch einmal dorthin, um in gleicher oder ähnlicher Gesellschaft in aller Ruhe am Samowar zu sitzen und genüsslich Tee zu trinken, denn auch das kann man im „Baba Jaga“ (Berliner Straße 48 in Dresden-Friedrichstadt) machen    standard

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