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Kommentar:   

 
Manchmal hat man eben Lust darauf, etwas zu schreiben   ;0)

 
Web|log,  der;  -s,  <engl.>,  meist abgekürzt mit "Blog"
   
Digitales Tagebuch im Internet. Ein Weblog ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Es ist ein Medium zur Darstellung des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrung als auch der Kommunikation dienen und ist insofern mit dem Internetforum sehr verwandt. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als "bloggen" bezeichnet.

Quelle: http://www.wikipedia.de    


 
2015 28.
Apr

Die Woche verging wie gewohnt im Nu. Die Abende am Dienstag und Donnerstag sind nun bis Ende Juni durch Russisch- und Englisch-VHS-Kurse¬†fest verplant. Die anderen Tage f√ľllen sich erneut quasi von allein mit diversen Aktivit√§ten. So haben wir uns am Montag nach der Arbeit und dem Abendessen daheim die Doku „10 Milliarden –¬†Wie werden wir alle Satt?“¬†im Kino angesehen. Sehr interessant und zum Nachdenken anregend, wenn auch an manchen Stellen ein wenig langatmig. Aber es ist nun mal eine Doku und kein Actionfilm¬†¬†¬† zwinker

Eine √§hnliche Frage haben √ľbrigens¬†Carsten und ich uns am Samstag gestellt. Ok,¬†es ging dabei nur um 10 Leute und nicht 10 Milliarden¬†¬†¬† zwinker¬†¬†¬† und wesentlich brennender f√ľr uns war die Frage, wie wir sie alle an einen Tisch in unserer Wohnung unterbringen k√∂nnen – diese ist ja bekanntlich bedeutend kleiner¬†als unser Haus, wo das jahrelang problemlos ging. Das Essen,¬†allem voran¬†Pelmeni, Wareniki und polnische Pierogi, waren schon vor einer Weile gekauft worden und warteten nun¬†auf diesen einen Tag,¬†wo sie unseren B√§uchen zur Verf√ľgung¬†stehen sollten. Mein Mann¬†konnte mich wie immer¬†sehr beeindrucken und hat¬†in der Tat alles perfekt geplant, so dass wir alle an dem betagten, aber von mir hei√ü geliebten ovalen Tisch in der K√ľche Platz nehmen konnten. Wir hatten mit unseren Freunden wie immer unglaublich viel Spa√ü! Es gab viele interessante Geschichte zu h√∂ren und¬†viele Reiseerlebnisse, besonders aus dem asiatischen Raum, wurden ausgetauscht. Die Gespr√§che gingen kreuz und quer – es war einfach so sch√∂n lebendig! Ich habe das richtig genossen! Gastgeschenke hatten wir uns zwar nicht gew√ľnscht (jeder sollte nur viel Hunger mitbringen), aber es gab dennoch allerhand Blumen und Pflanzen. Ein Pfl√§nzchen¬†beeindruckt mich¬†wirklich sehr, denn ich wusste bis dato nicht, dass es Basilikumb√§umchen gibt. Ich rieche diesen Duft¬†so gern und so kann ich nun mein Nase immer wieder in die kleinen zierlichen Bl√§tter eintauchen und jederzeit den einmaligen Geruch nach Sonne und Urlaub¬†geniessen¬†¬†¬† zwinker¬†¬†¬† hoffentlich kann ich das B√§umchen auch richtig pflegen¬†¬†¬† ueberrascht¬†¬†¬† und somit lange erhalten !
Es waren bei den Mitbringseln auch¬†Gew√ľrze, Schokolade, Wein und¬†selbst gemalte Bilder¬†dabei – ich liebe unsere Freunde auch ohne diese, aber¬†es¬†hei√üt¬†ja kleine Geschenke erhalten die Freundschaft und ich habe mich sooooo sehr √ľber alles gefreut¬†¬†¬† verliebt

Am Sonntag danach war das Wetter nicht wirklich beständig, Aprilwetter eben. Aber Carsten und ich haben uns doch entschieden bei einer Igel-Tour mitzulaufen. Es ging um einen Stadtteil von Dresden, welchen wir beide bis jetzt nur vom Namen her kannten:

Kleinzschachwitz

Das Wetter drohte zwar eine Zeit lang mit Gewitter, aber zum Gl√ľck kamen f√ľr 5 Minuten bloss ein paar Tr√∂pfchen¬†von oben¬†herunter, bevor sich die Sonne¬†wieder am Himmel voll entfalten konnte. Die Tour war wie immer sehr interessant. Bei mir hat besonders die Geschichte √ľber den russischen F√ľrsten Putjatin gewirkt. Die von ihm einst gestiftete Schule dient auch heute noch als Kinder- und Jugendhaus und sieht au√üerdem f√ľr mich richtig toll aus!

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Es war also ein rundherum ein sch√∂nes Wochenende nach einer spannenden Woche. √úber die schon laufende Arbeitswoche freue ich mich auch, denn diese ist Dank des Feiertags am Freitag¬†f√ľr B√ľromenschen kurz und das Wochenende dagegen umso l√§nger¬†¬†¬†¬†zwinker
Ich hoffe also, dass ich viel¬†Zeit zum B√ľcherlesen finde und Heini hat bereits verk√ľndet, dass auch er wieder mal einen eigenen Eintrag schreiben m√∂chte¬†¬†¬†¬†standard



2015 19.
Apr

Das Wetter wird schöner und man merkt sofort einen enormen Tatendrang in sich. Da geht es auch mir nicht anders, irgendwie passiert jeden Tag etwas Interessantes    zwinker

Diesmal muss ich wirklich weit ausholen, genauer gesagt¬†ab dem¬†Samstag vor einer Woche. Zum¬†40. Geburtstag hat¬†Carsten einen Geschenkgutschein von Kathrin und Axel¬†f√ľr einen von ihnen gef√ľhrten Ausflug¬†nach Bautzen, inklusive¬†Mittagessen in einem sorbischen Restaurant, bekommen.¬†An besagtem Samstag¬†war es dann endlich soweit. Bautzen ist im Fr√ľhling wirklich sehr sch√∂n. Eine kleine, aber sehr h√ľbsche Stadt, finde ich. Dazu gilt sie inoffiziell als die Hauptstadt der Sorben. Gegessen haben wir im wundersch√∂nen und sehr zu empfehlenden Restaurant Wjelbik, wo wir von sehr freundlichen Frauen in traditionell sorbischen Trachten bedient wurden. Das Essen war sehr lecker, speziell die Nachspeise¬†und das sorbische Bier schmeckt ebenfalls sehr gut¬†¬†¬† standard

Da wir alles ganz brav aufgegessen haben, machte man auf unseren Wunsch hin auch ein Erinnerungsbild:

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Weil¬†die Stadt klein und gem√ľtlich ist, war auch unser Rundgang nicht sehr lang. Mein Mann f√ľhlte sich deshalb irgendwie nicht genug ausgelastet und nach langem Diskutieren f√ľgte ich mich am Sonntag meinem Schicksal und willigte mehr oder weniger freiwillig¬†zu einer 20 km langen Wanderung ein. Was man nicht alles¬†aus Liebe¬†macht! Das Wetter war auf unserer Seite, es gab nicht zu viele Wanderer und so¬†konnten wir sogar einige Tiere von ganz Nah sehen. Sogar ein schwarzes Eichh√∂rnchen lief ganz¬†ruhig vor uns her! Die Strecke haben wir dann in ca. 7 Stunden mit Pausen bew√§ltigen k√∂nnen. Hier ein typisches Olga-Pausenbild¬†¬†¬† zwinker

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Danach waren wir aber platt, besonders ich. Ich¬†erhielt als „Bonus“ einen Mini-Sonnenbrand auf der Stirn (nur ein schmaler Streifen direkt am Haaransatz, wo ich wohl zu wenig Sonnenmilch aufgetragen habe) und¬†eine Blutblase am Fu√ü. Daf√ľr habe ich mir anschlie√üend einen langen Badewannenaufenthalt¬†geg√∂nnt und konnte ungest√∂rt im Buch „Der Fremdling“ von Max Frei schm√∂kern.¬†Nebenbei beobachtete ich, wie sich das Ostergeschenk der Kinder, ein goldenes Bade-Ei, vollst√§ndig im Wasser aufl√∂ste. Danach duftete¬†nicht nur¬†ich penetrant nach einer Mischung aus Vanille und Honig, sondern gleich die ganze Wohnung¬†¬†¬†¬†zwinker

Am Montag trafen wir uns zum Essen und Quatschen mit Katja und Gerd im¬†griechischen Restaurant¬†Olympia. Ich brauche wohl nicht zu erw√§hnen, dass wir danach kugelrunde B√§uche hatten. Ich habe mich bis dahin zum Gl√ľck von der Sonntagsstrapazen ganz gut erholt und so liefen wir sogar zu Fu√ü dorthin¬†sowie auch wieder nach Hause. Jetzt ist es ja f√ľr uns nicht mehr so weit bis dahin¬†…¬†der Verdauungsspaziergang tat echt gut¬†¬†¬† zwinker

Am Dienstagabend durfte ich wieder meine Kursteilnehmer in die Geheimnisse der russischen Sprache einweihen – davon habe ich schon gen√ľgend erz√§hlt und werde keinen mit weiteren Ausf√ľhrungen langweilen.

Mittwochs hat sich bei uns irgendwie ein Filmabend manifestiert, da¬†wir¬†gerne den Lovefilm-Postversandservice nutzen und somit immer mittwochs und samstags eine neue Silberscheibe eintrifft, wenn wir sie p√ľnktlich am Montag- und Donnerstagmorgen in den Postkasten geworfen haben. Diesmal¬†bekamen wir die DVD „Madame Mallory und der Duft von Curry“ zugestellt. Vorher aber machte ich meinen ersten Fahrradausflug in diesem Jahr, denn Carsten und ich sind zusammen zum Blauen Wunder gefahren,¬†da ich¬†dort f√ľr Sonntag ein Fotoshooting geplant hatte.¬†Deshalb wollte ich mir die M√∂glichkeiten, mein Model zu positionieren, vorher genauer ansehen. Unterwegs g√∂nnten wir uns ein Abendessen bei Curry & Co. Die Curryw√ľrste von dort sind in Dresden ziemlich ber√ľhmt, aber sie kamen nat√ľrlich nicht an die Gerichte ran, welche wir danach in oben¬†besagtem Film sehen¬†durften¬†¬†¬†¬†standard
Der Streifen ist √ľbrigens √§u√üerst sehenswert, weil mit viel Liebe gemacht und¬†zudem mag ich Helen Mirren¬†sehr ¬†¬† zwinker

Am Donnertagabend ging es f√ľr Carsten und mich¬†auf die Schulbank, denn wir haben uns gemeinsam f√ľr einen Business English-Kurs bei der VHS angemeldet und¬†wir hatten nun unsere erste Stunde. Es war sehr interessant festzustellen, wie viel¬†wir in dieser Sprache doch schon wissen! Man untersch√§tzt sich offensichtlich doch zu sehr¬†¬†¬† zwinker¬†¬†¬† aber es gibt auch noch einiges zu lernen und darauf freuen wir uns beide sehr!

Freitagabend war mal wieder Familienzeit, denn Stephanie weilte erneut in ihrer Heimatstadt    zwinker
Auf den¬†gemeinsamem Besuch beim neuen Haus&Hof-D√∂nermann (Jusuf erkannte¬†„seine Stephie“¬†sofort wieder,¬†obwohl wir die Kleine zun√§chst ganz alleine reingeschickt haben)¬†folgte anschlie√üend¬†ganz viel Zeit f√ľr den regen Austausch von Neuigkeiten und alten Geschichten – das war echt sch√∂n!

Gestern traf ich mich am Nachmittag mit Barbara, um zusammen eine F√ľhrung zur derzeitigen Ausstellung im Kraszewski-Museum zu besuchen. Es ging um das Leben und die Werke von einer sehr interessanten, polnischen Regisseurin – Agnieszka Holland. Ich bin durch eine Empfehlung von unseren Freunden aus Breslau auf sie aufmerksam geworden und war von ihrem Film „In Darkness“ sehr beeindruckt!

Am heutigen Sonntag¬†war f√ľr mich ein Aufstehen in aller Himmelherrgottesfr√ľhe angesagt, denn ich habe mich mit Ines zum Bildermachen schon¬†f√ľr 7 Uhr verabredet. Die Sonne war zum Gl√ľck sehr auf unserer Seite, aber es war am Anfang doch ganz sch√∂n kalt! Da durfte mein tapferes Model nat√ľrlich ihre Daunenjacke f√ľr die warme Schultern und den Heini f√ľr ein warmes Herz haben¬†¬†¬† zwinker

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Und nach etwa 3 Stunden Knipsen und Posieren hatten wir uns definitiv ein Kaffee und ein kleines St√ľck Kuchen verdient, oder nicht ?¬†¬†¬† zwinker

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Obwohl so voll, war es¬†eine echt tolle Woche! Allerdings ist die kommende schon jetzt genau so prall mit diversen Terminen gef√ľllt – ich werde nat√ľrlich wieder in gewohnter Blog-Manier berichten¬†¬†¬† standard



2015 11.
Apr

Meine Mama sagt immer wieder, dass es zwar schon April ist und Ostern vorbei ist, ab√§r der Fr√ľhling ist immer noch nicht zu sehen. Irgendwie hat er sich versp√§tet oder sogar versteckt, sagt sie. Da dachte ich mir, ich kann meiner B√§renmama doch mal bei ihrer Suche nach dem Fr√ľhling¬†helfen. Dass er nicht bei uns zu Huase verloren ging, das wusste ich schon und darum habe ich beschlossen, ihn drau√üen zu suchen

Zuerst habe ich im Fluß nachgeguckt, da war das Wasser abär zu schnell und ich konnte nichts erkennen:

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Ich wechselte meinen Standpunkt und bin auf eine einsame Insel angekommen. Die Palmen in Dresden sind echt mickrig! Ab√§r immerhin gr√ľn!¬†Da wusste ich, dass ich¬†wenigstens schon einmal die richtige Richtung erschnuppert habe.

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Der steinige Boden wurde mir zu kalt, da kehrte ich lieb√§r auf die „Gro√üe“ Erde zur√ľck. Ich musste daf√ľr ganz sch√∂n hoch klettern.¬†Wir¬†B√§ren k√∂nnen das ja b√§rfekt:

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Seht ihr das, was ich da oben gesehen habe? Sonne!

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Ich komme dem Fr√ľhling also etwas n√§her. Und da ich schon so im Klettermodus war, ging es dann gleich weiter auf einen Baum. Eine Pause war trotzdem¬†sch√∂n irgendwie n√∂tig:

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Abär dann bin ich endlich ziemlich weit oben angekommen:

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Und von oben habe ich ganz viele verschiedene Fr√ľhlingsboten entdeckt! Die waren wei√ü oder lila oder blau oder alles durcheinander!!! Schaut mal selber!

Hier ist ein einsamer weißer Bote:

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Und hier könnte ich mich glatt unter ihnen verstecken. Wenn nur meine Nase und die Augen nicht so verräterisch wären    *seufz*

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Dann habe ich einen blauen Boten aus der Nähe kennengelernt:

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Die Lilafarbenen kennen keine Einsamkeit, sie kommen immer alle im Rudel:

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Die roten Boten¬†wollten mir nichts sagen, sie waren so verschlossen und in sich gekehrt …

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Der erste gelbe Fr√ľhlingsbote war schon etwas gespr√§chiger, sprach ab√§r seeeeeehr leise, ich musste mich sogar auf die Erde legen, um sein Fl√ľstern zu verstehen:

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Er hat mir gesagt, dass die gelben Boten den engsten Kontakt zum Fr√ľhling haben und erz√§hlt,¬†wo ich die anderen¬†seiner Farbe¬†finden kann. Ich habe sie danach ge- und besucht:

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Und ratz-fatz kamen noch ganz viele gelbe Fr√ľhlingsboten dazu!

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Alle zusammen haben mir einstimmig gesagt, dass ich nicht mehr suchen muss. Ich habe damit den Fr√ľhling¬†tats√§chlich gefunden!

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Das wird meine Mama ganz sicher freuen! Ich habe √ľbrigens¬†bei meiner Suche nach dem Fr√ľhling aka Fr√ľhjahr aka Lenz sogar ein kleines Gedicht geschrieben. Lacht ab√§r nicht, ist n√§mlich mein erstes¬†¬†¬† zwinker

                Die Blumen duften so verschieden:
                Die blauen herb und weißen zart,
                und wäre die Seele nun im Frieden
                nur die Erde ist noch ganz hart.
                Das Schwänzel friert,
                die Ohren zittern,
                die Nase wackelt hin und her,
                der Lenz ist da, er kann ihn wittern,
¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬† ein ganz verz√ľckter Teddyb√§r.

Ganz schlimm oder geht es noch halbwegs    erroeten    ?



2015 08.
Apr

Das Thema habe ich mit Absicht auf den Monat M√§rz gelegt, denn seit einigen Jahren begleite ich die Irish Dance Company im 3. Monat des Jahres¬†zu ihren¬†diversen Auftritten anl√§√ülich des St. Patrick’s¬†Day. Da bleibt¬†eben etwas wenig Zeit f√ľr andere Fotoexperimente¬†¬†¬† standard
Damit es nicht nur bei einer Tanzart geblieben ist,¬†habe ich noch einige andere T√§nzerinnen aus meinem Bekanntenkreis gefragt, ob sie nicht Zeit und Lust f√ľr ein Fotoshooting h√§tten. Bei den meisten mangelte es an der Zeit, aber eine Sambat√§nzerin hatte beides und wir¬†konnten ziemlich schnell einen Termin vereinbaren. Und ich glaube, wir beide haben es nicht bereut¬†¬†¬† zwinker
Katja brachte insgesamt 3 verschiedene (eigenh√§ndig angefertigte!) Kost√ľme mit und damit sind dann jede Menge sch√∂ner Aufnahmen entstanden. Ich habe¬†bei diesem Shooting¬†festgestellt, dass es sehr viel einfach ist, T√§nzer zu¬†fotografieren, denn sie brauchen nur wenige korrigierende Anweisungen¬†bez√ľglich Licht und Schatten, aber¬†ich muss¬†weder sagen, dass sie l√§cheln sollen, noch dass sie in die Kamera schauen m√∂gen¬†¬†¬† zwinker

Wie √ľblich war es f√ľr mich verdammt schwer, mich auf wenige Bilder zu beschr√§nken¬† ¬† lachen
Diese habe ich nun am Ende¬†aus Katjas¬†Fotoausbeute¬†ausgesucht, wobei mir¬†die Darstellung einer Tanzfigur wichtiger war als wie bei Personen sonst √ľblich¬†eine Portraitaufnahme:

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Durch den √§u√üerst schicken, aber dadurch auch sehr hohen Kopfschmuck sind beinahe alle Aufnahmen im Hochformat geschossen. Bei meinen Irish Dance-Bildern tanzten meistens mehrere Leute zusammen und sie alle¬†waren g√§nzlich ohne zus√§tzlichen¬†Kopfschmuck, deshalb dominieren in dieser Bilderreihe eher Querformate. Bei diesen T√§nzen gibt es allerdings einen ganz anderen Knackpunkt: bei meist wenig Licht m√ľssen¬†schnelle Bewegungen eingefangen werden. Ohne Blitzlicht gibt es in solchen F√§llen nur „verschmierte F√ľ√üe“, aber dank¬†Blitzlichtgewitter habe ich jede Menge brauchbarer Bilder machen k√∂nnen.

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Der Querformat war selbst bei zwei Tänzerinnen immer noch vorteilhaft    zwinker

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Die Ausnahmen bestätigen aber die Regel    lachen    hier bei Tageslicht ging es auch ohne Blitz ganz gut und es ist ein Hochkantfoto geworden    zwinker

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Übrigens das Tanzen auf den Zehenspitzen beherrschen nicht nur Balletttänzer!

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Das¬†macht man in der Regel allerdings nur mit den sogenannten Hard Shoes …

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… auch wenn die Soft Shoes optisch mehr an¬†Ballettschuhe erinnern.

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Aus meiner Sicht liegt bez√ľglich Sambatanzen die Herausforderung mehr in der Beherrschung der Schuhabs√§tze, denn ich pers√∂nlich kann mit solchen nicht mal ordentlich auf der Stra√üe laufen¬†¬†¬† standard
Um so mehr war ich von Katjas Leichtf√ľ√üigkeit bei den Tanzschritten beeindruckt!

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Tja, wenn ich mit meinen Turnschuhen dazu gesellt h√§tte, dann h√§tte ich schon das erste Bild f√ľr mein Aprilprojekt im Kasten, denn das w√§re ein¬†wirklich starker Kontrast¬†¬†¬† zwinker



2015 06.
Apr

Wie jedes Jahr freute ich mich schon seit Tagen und Wochen auf 4 Tage Freizeit am St√ľck. Es wurde im Vorfeld zwar kein sch√∂nes Osterwetter prophezeit, aber da wir nicht mehr geplant hatten, bunte Eier im Garten zu verstecken, war uns das Wetter ziemlich gleichg√ľltig. Bei¬†kaltem Regenwetter kann man¬†sogar noch l√§nger im Bett lesen und braucht nicht einmal¬†ein schlechtes¬†Gewissen zu haben¬†¬†¬† zwinker

Am Gr√ľndonnerstag hatte ich schon seit dem fr√ľhen Morgen echte Freitagsgef√ľhle. Es war n√§mlich mein letzter Arbeitstag in der Woche, der Wochenmarkt, an welchem ich seit unserem Umzug jeden Freitag auf dem Weg ins B√ľro vorbeifahre, war aufgebaut und rege besucht,¬†an Abend gab es das OLCA-traditionelle D√∂ner-Wochenendessen und¬†danach folgte noch der Einkauf f√ľrs Wochenende¬†¬†¬† standard¬†¬†¬† … so ein herrliches Gef√ľhl!

Unser Karfreitag hatte danach die Rolle eines klassischen Gammeltages √ľbernommen: lange im Bett lesen, lange fr√ľhst√ľcken, Zeit am Rechner verplempern, entspannt Mittagessen kochen (Kartoffel-Blumenkohlauflauf – lecker, sage ich euch!) und¬†das¬†Gekochte dann auch ohne Hatz¬†verputzen zu k√∂nnen. Mit prall gef√ľllten B√§uchen landeten wir auf der Couch und g√∂nnten uns¬†die DVD¬†„Best Exotic Marigold Hotel“¬†als Vorbereitung f√ľr den bevorstehenden Kinobesuch am Samstag. Ganz ehrlich, die Woche davor waren wir¬†mit¬†zahlreichen Terminen so voll gepflastert, dass wir diesen einen Tag wirklich gebraucht haben, um von „Superschnell“ wieder auf „Normal“ zu kommen, besonders ich¬†¬†¬† zwinker

Am Samstag besorgten wir noch ein paar Kleinigkeiten im benachbarten Supermarkt und gönnten uns einen ausgedehnten Spaziergang durch Striesen. Vor dem Einkauf wollte Carsten unbedingt noch seine Sonnenbrille mitnehmen, nachdem wir die Einkäufe nach Hause brachten, nahmen wir statt dessen lieber einen Regenschirm mit. April, April, er weiss nicht, was er will    zwinker    so viel sei aber verraten: Aufspannen mussten wir den Wasserschutz jedoch nicht    lachen
Bei diesem Spaziergang haben wir ein Cafe entdeckt, welches wir ganz gewiss noch √∂fter besuchen werden – das Cafe L√∂sch. Sehr gem√ľtlich, sehr freundliche Bedienung, die Kuchen waren √§u√üerst lecker und auch das Preis-Leistungs-Verh√§ltnis fanden wir sehr angemessen.¬†Fast alle¬†Tische waren reserviert, das kennt man von einem kleinen Cafe eigentlich eher selten, aber das spricht daf√ľr, dass es nicht nur uns dort so gut gef√§llt¬†¬†¬† zwinker
Von da war es auch nur ein Katzensprung zum Programmkino Ost, wo wir uns um 17:30 Uhr den zweiten Teil des „Best Exotic Marigold Hotel“ angesehen haben. Der Erste war spitzenm√§√üig und es ist doch arg schwer so einen Film noch zu toppen. Der zweite war etwas schw√§cher von seiner Geschichte und hat etwas vom leichten Humor des Vorg√§ngers eingeb√ľ√üt, wir haben es aber nicht bereut, ihn uns angesehen zu haben. Da wir beim Heimgehen in der N√§he waren,¬†entscheiden wir uns zu einem Abendessen im „Paddy Foleys Irish Pub„. Das Lokal war rappelvoll!!! Wir haben gerade so noch¬†zwei Pl√§tze an der Bar und direkt¬†gegen√ľber der¬†Zapfh√§hne ergattert und konnten dem Wirt beim Zapfen und Malen¬†von Shamrocks im Stout-Schaum zugucken. Ich fand das v√∂llig faszinierend! Mal sehen, ob wir irgendwann es auch einmal schaffen, dort etwas eher aufzuschlagen und einen Tischplatz zu erobern¬†¬†¬† ;)

Ostersonntag¬†wurde ein richtiger Familientag, wenn auch alles andere als traditionell √∂sterlich gestaltet¬†¬†¬†¬†zwinker¬†¬†¬†¬†denn beide Kinder hatten Appetit auf Mamas Borschtsch und wollten¬†diesen im Vorfeld auch selber¬†mitkochen. Zusammen macht¬†das Schnibbeln und Zubereiten¬†nat√ľrlich wesentlich mehr Spa√ü. Ich habe au√üerdem noch ein neues Rezept¬†f√ľr Pampuschki (kleine Hefebr√∂tchen)¬†mit Knoblauchso√üe ausprobiert. Die Knoblauchso√üe war der Hammer: unsere Wohnung riecht immer noch danach¬†¬†¬† zwinker … leider¬†gibt es aber keine Bilder, denn das Essen war irgendwie zu schnell weg¬†¬†¬† zwinker
Zwischendurch gönnten wir uns noch einen Osterspaziergang im Großen Garten, das Wetter hat auch diesmal wie gestern perfekt mitgespielt!

Und nun sind wir zeitlich schon wieder beim Ostermontag angekommen. Heute war fr√ľhes Aufstehen angesagt, denn Stephanies Bus gen Potsdam sollte um 9:15 Uhr fahren. So haben wir uns noch mit Andrea und Karl zum gemeinsamen Fr√ľhst√ľck beim B√§cker im Dresdner Hauptbahnhof verabredet und verabschiedeten danach alle zusammen unsere Kleine. Jetzt ist es wieder an der Zeit, sich um das Mittagessen f√ľr lediglich zwei Personen, n√§mlich nur noch Carsten und mich, zu k√ľmmern. Essenstechnisch gelten zu den Feiertagen¬†bekanntlich ganz andere Regeln, auch bei uns –> viel zu viel und voller Kalorien. Sogar¬†unser Ostergeschenk der Kinder hatte ein entsprechendes Beipackzettelchen¬†¬†¬†¬†zwinker

Andreas-Osterhasen2015

Und wie waren euer Ostern so?