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Manchmal hat man eben Lust darauf, etwas zu schreiben   ;0)

 
Web|log,  der;  -s,  <engl.>,  meist abgekürzt mit "Blog"
   
Digitales Tagebuch im Internet. Ein Weblog ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Es ist ein Medium zur Darstellung des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrung als auch der Kommunikation dienen und ist insofern mit dem Internetforum sehr verwandt. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als "bloggen" bezeichnet.

Quelle: http://www.wikipedia.de    


 
2015 13.
Sep

Da dieses Jahr kein gro√üer Urlaub von uns geplant war, machen wir wenigstens ein paar Kleinurlaube: Im Mai ging es an die polnische Ostsee, im August fuhren wir in die Westukraine¬†und im September g√∂nnten wir uns nun einige Tage im Norden Deutschlands. Die meiste Zeit haben wir in Hamburg verbracht, aber da wir bereits zu unserem 1. Hochzeitstag viel von dieser Stadt gesehen haben, pickten wir uns diesmal die besonderen Rosinen f√ľr Wiederholungst√§ter-Besucher raus¬†¬†¬† lachen

Zum Beispiel haben wir es jetzt endlich auch mal gepackt, den ber√ľhmten Fischmarkt auf St. Pauli, welcher nur sonntags von 5:00 bis 9:30 Uhr aufgebaut¬†ist, zu besichtigen. Daf√ľr mussten¬†wir uns zwar ganz fr√ľh am Morgen aus den Betten herausw√ľhlen, aber das war es auf jeden Fall wert! Es sah am Ende √ľberhaupt so aus, dass die Hamburger am Sonntag keinen Schlaf brauchen¬†¬†¬† zwinker ¬† ¬†der Markt war gerammelt voll! Es gab allerdings nicht nur Fisch zu kaufen, sondern mittlerweile wohl auch allerhand anderes Zeug, wie z.B. Pflanzen, H√ľhner und Kleidung¬†… Meeresbeute¬†bleibt aber zumindest im hinteren Teil des Marktes noch Hauptverkaufsware:

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Ich habe bei dieser Gelegenheit zwei T-Shirts mit Teddyb√§ren-Bildern abgestaubt. Eins davon¬†wird wohl mein zuk√ľnftiges B√§renfotoshooting-Shirt f√ľr den Fotografen werden, denn im Busenbereich sind zwei Teddys abgebildet und dazu steht ein passender Spruch: „Stop staring¬†at my Teddys“ darauf. Ich fand das jedenfalls¬†herrlich mehrdeutig ¬† ¬†zwinker

Wir haben uns danach¬†mit einer ganz lieben Person getroffen, welche wir seit 2012 nicht mehr gesehen haben, da sie nach Hamburg gezogen ist – Constanze. Zum Gl√ľck hat sie am Sonntag spontan noch etwas Zeit f√ľr uns gefunden und es war ein fabelhaftes Wiedersehen, so als ob es keine derart lange Funkpause dazwischen gab:

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√úbrigens, auf dem Weg zu unserem Treffpunkt mit ihr habe ich ein Deja-vu erlebt … kein Wunder bei dieser Farbkombination!

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Ja, wir sind tatsächlich ausgerechnet am ukrainischen Konsulat vorbeigelaufen    standard

Wir konnten in Hamburg nat√ľrlich auch endlich die seit ein paar Wochen kran- und ger√ľstbefreite Elbphilharmonie sehen. Man mag zu den Kosten stehen wie man will, beeindruckend ist das Geb√§ude schon, stimmt’s?

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Aber noch mehr beeindruckt hat uns eine Vorstellung des Musicals „Der K√∂nig der L√∂wen“. Es war eine ziemlich kurzfristige Entscheidung von uns, dorthin zu gehen (Freitagabend gebucht, Sonntagabend besucht) und wir hatten echt Gl√ľck, dass wir noch zwei zusammenh√§ngenden Sitzpl√§tze in der letzten Reihe ergattert haben. Da die Figuren und die B√ľhnenbilder aber so riesig und unglaublich gut ausgearbeitet¬†sind, sieht man wirklich auf allen Pl√§tzen – auch ganz hinten – alles supergut!

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Zwischen all den gro√üen und kleinen Events hatten wir zum Gl√ľck auch noch genug Zeit zum Verwielen, um z.B. an der Au√üenalster in der Sonne zu sitzen und die Wasserv√∂gel aus der n√§chsten N√§he anzuschauen:

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Oft genug habe ich nach so mancher Wandertour und Stadtrundgang das Gef√ľhl, F√ľ√üe in gleicher Gr√∂√üe zu haben wie dieses V√∂gelchen¬†¬†¬† zwinker
Wei√ü √ľbrigens jemand, wie dieser Vogel hei√üt? Diesmal ist es keine Fangfrage, ich m√∂chte nur sehr¬† gern mit eurer Hilfe meine Bildungsl√ľcke in Ornithologie schlie√üen ¬† ¬†standard ¬† ¬†unsere Vermutung liegt bei Teichhuhn oder Blesshuhn …

An unserer Verweilbank waren eine Schwanenmama und ihre K√ľken sehr zutraulich und fra√üen uns sogar Br√∂tchenreste ganz zart aus der Hand:

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Und ja, eine ebenfalls zutrauliche und neugierige Gans (links) ist ebenfalls mit von der Partie    standard

Dank eines Tipps von Constanze verbrachten wir auch etliche Stunden im Schanzenviertel. Diese Gegend ist vom Flair her mit der Dresdner Neustadt oder dem Hechtviertel vergleichbar: jung, hipp, alternativ und hat viele sch√∂ne Lokalit√§ten mit gutem Essen. Bei einem t√ľrkischen Restaurant habe ich einen Humpen sehr leckeren Ayran bekommen – nicht in fl√ľssiger Form wie normal, sondern frisch vom „Fa√ü“ gezapft und dadurch etwas sahnig-cremiger, deshalb auch diese Krone:

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Und auch die gef√ľllten Kartoffeln bei „Kumpir“ sind einen Besuch bzw. eine Bestellung auf jeden Fall wert!
Von dort ging es dann zur√ľck in die Innenstadt … quer durch den Planten un Blomen-Park:

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Wir g√∂nnten uns an den anderen Tagen wie immer auch ein paar Ziele au√üerhalb der gro√üen Stadt. Diesmal ging es zuerst zur Schiffsbegr√ľ√üungsanlage¬†Willkomm-H√∂ft:

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Wir mussten zwar ein wenig warten, bis ein ausreichend gro√ües Schiff mit mehr als 500 BRT vorbeigekommen ist, denn nur dann erfolgt eine Begr√ľ√üung oder Verabschiedung in Deutsch und in der Landessprache (bei uns war das Maltesisch) sowie die entsprechende Landeshymne. Vorbeigefahren sind ein paar Schiffe, aber leider immer zu klein, sodass erst die „Baltic Wind“ eine Verabschiedung (kam aus Hamburg und fuhr in Richtung Nordsee) mittels Lautsprecher bekam:

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Es ging weiter nach Westen … auf dem Nord-Ostsee-Kanal in Brunsb√ľttel hat man keine Zeit f√ľr solche Spielereien, denn in der dortigen Schleuse geht es streng nach Plan zu.

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Das Gros der¬†Schiffe waren allerdings alles andere als klein – hier kommt gerade der Kreuzfahrtdampfer „Saga Sapphire“ (bis 1999 noch¬†bekannt als „Europa“) aus Kiel auf die Schleuse zu:

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Keine Sorge, auch dieser Riesenpott passte hervorragend unter der Br√ľcke durch¬†¬†¬† standard
Wir h√§tten gerne noch das Schwesternschiff „Saga Pearl II“, aus den 80ern besser bekannt als das ehemalige¬†ZDF-Traumschiff „Astor“ und¬†aus der¬†DFF-Fernsehserie „Luv und Lee“ als „Arkona“, in der Schleuse bewundert, dieses musste aber wegen Niedrigwasser f√ľr ein paar Stunden in der Elbe ankern. Schade …

√úbrigens, bei dieser Reise sind noch weitere Bilder f√ľr meine 4. Obsession entstanden¬†¬†¬† zwinker

Total trockene F√ľ√üe hatte ich aber dann bei unserem Zwischenstopp auf dem Heimweg, denn Carsten hat die Gelegenheit genutzt, mir endlich die L√ľneburger Heide vorzuf√ľhren, da er von der Dresdner Heide damals doch recht¬†entt√§uscht war. F√ľr ihn gab es dort zu viele gro√üe B√§ume¬†¬†¬† zwinker ¬† ¬†in der L√ľneburger Heide ist der Wuchs erheblich niedriger, meint mein Mann.

Anmerkung¬†von Carsten: Hmmm, liegt wohl an der Tatsache, da√ü die L√ľneburger Heide eine HEIDE ist und die Dresdner Heide ein WALD …¬†

Naja, ein wenig hat es sogar mich √ľberzeugt …

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… denn¬†irgendwie sah es doch mehr nach Heidelandschaft aus:

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Ich hatte sogar die passende Farben bei meiner Kleidung ausgewählt:

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Als passionierte, aber nicht ausgebildete Steinesammlerin fand ich die Feuersteine oder wie auch immer sie hei√üen m√∂gen¬†in dieser Gegend einfach wundervoll. Wenn man sie gegen die Sonne h√§lt, erstrahlen sie in einem warmen Honigton – ein Gedicht f√ľr die Augen.

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√úbrigens, es gab in der Heide nicht nur niedrige Erika, sondern auch einige gro√üe B√§ume: solche Alleen s√§umten zum Beispiel ab und an die Wege. Unter diesen gro√üen, h√§ngenden √Ąsten f√ľhlte ich mich ein wenig wie im M√§rchenwald!

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Das Einzige, was wir lebendig nicht vor unsere Augen bekommen haben, waren √ľbrigens die ber√ľhmt-ber√ľchtigten Heidschnucken. Es gab sie in Gastst√§tten als Ragout, Gulasch oder Bratwurst oder auf einem Flohmarktstand als Gruppenbild … putzmunter auf der Wiese aber totale Fehlanzeige!

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Nun ja, ich habe schon Norwegen ohne echte Elche √ľberlebt, da werde ich wohl auch die Heide ohne Schnucken √ľberstehen¬†¬†¬†¬† zwinker

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