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Kommentar:   

 
Manchmal hat man eben Lust darauf, etwas zu schreiben   ;0)

 
Web|log,  der;  -s,  <engl.>,  meist abgekürzt mit "Blog"
   
Digitales Tagebuch im Internet. Ein Weblog ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Es ist ein Medium zur Darstellung des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrung als auch der Kommunikation dienen und ist insofern mit dem Internetforum sehr verwandt. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als "bloggen" bezeichnet.

Quelle: http://www.wikipedia.de    


 
2016 31.
Jan

Ein fl√ľchtiger Blick, welchen ich heute beim Fr√ľhst√ľck auf¬†den Kalender geworfen habe, machte mich schlagartig munter. Ich habe n√§mlich mit Erschrecken feststellen m√ľssen, dass heute bereits der letzte Tag des ersten Monats im neuen Jahr ist¬†¬†¬† fragend

Es sind schon wieder 31 Tage vorbei und ich habe erneut noch nicht all das erledigt, was ich mir eigentlich vorgenommen habe. Das liegt bestimmt auch daran, dass meine Pläne leider immer etwas viel zu ehrgeizig sind    zwinker    aber man muss die Sachen ja schließlich positiv sehen und angehen    lachen

Immerhin habe ich es bisher vollbracht, sehr viel √∂fter zu lesen. Besonders die B√ľcher von Tom Rob Smith¬†haben es mir derzeit angetan. Das Buch Kind44 habe ich quasi verschlungen und nun verbringe ich meine zugegebenerma√üen rare Lesezeit mit Kolyma. Wenn¬†ich dieses Buch ausgelesen habe, dann hoffe ich, dass ich mir bei Francis auch das letzte Buch mit dem Protagonisten¬†Leo Demidow ausleihen kann – Agent 6. Ich finde die B√ľcher sehr spannend und gut recherchiert, denn es handelt sich dabei um viel Historisches, speziell aus Stalins Zeiten, was die Geschichten aber gleichzeitig auch ziemlich gruselig macht …

Gleich zu Anfang 2016 bin ich √ľber meinen Schatten gesprungen und habe mich trotz gedanklichem Aufschub bis April doch gleich am ersten Montag im Jahr bei einem ziemlich anstrengenden Sportangebot meines neuen Arbeitgebers angemeldet und qu√§le mich seitdem jeden Montag und Donnerstag mit¬†gewisser masochistischer Freude eine Schulstunde lang durch das¬†SYNRGY360-Trainingsprogramm.¬†Ich f√ľhle mich direkt danach zwar regelrecht kaputt, aber grunds√§tzlich tut das meinem B√ľrok√∂rper echt gut!

Zudem koche ich seit Jahresbeginn wieder etwas mehr selber und vor allen Dingen mit deutlich weniger Zucker. Apropos Zucker, ich verzichte zwar nicht komplett darauf Рdann wäre ich bestimmt unausstehlich Рaber ich versuche, die Zufuhr davon etwas besser zu kontrollieren und mir das nicht immer wieder in irgendwelchem Essen aus dem Supermarkt unterschieben zu lassen. Klappt!

Ach ja, das darf bei meinem kleinen Res√ľmee auch nicht fehlen: Ich habe den Januar gesund √ľberstanden!!! Dabei kr√§nkelten um mich herum etliche Leute … vielleicht bringt es ja doch etwas, dass ich jeden Morgen eine Messerspitze Ascorbins√§ure nehme und¬†so sehr¬†auf VitaminC in Pulverform schw√∂re ¬† ¬†standard ¬† ¬†und wenn nicht, dann liegt es eben am Placeboeffekt – so! ¬† ¬†zwinker

Wir haben nun unsere Hochzeitstagreise im Großen und Ganzen organisiert bekommen und ich freue mich schon auf ein paar sonnige Tage auf einer Insel in Atlantik, wo wir unseren 10. Jahrestag feiern werden. 10 Jahre! Und wir haben uns immer noch nicht umgebracht, sondern hängen nach wie vor jede freie Minute gern zusammen    zwinker
Ich finde das echt erstaunlich, freue mich aber sehr dar√ľber ¬† ¬†zwinker

Im Januar haben wir als Familie zu viert ein¬†tolles¬†Wochenende in Potsdam erlebt und an den anderen Tagen jede Menge Zeit mit unseren Freunden verbringen k√∂nnen – beides ist f√ľr mich pers√∂nlich enorm wichtig!

Mein Russischkurs neigt sich nun allm√§hlich dem Ende zu. Am letzten Dienstag war ich mit meinen Kursteilnehmern sogar schon im „Odessa“¬†essen, weil bei der allerletzten Stunde in 2 Tagen leider nicht alle Teilnehmer dabei sein k√∂nnen. Danach ist dieser Anf√§ngerkurs definitiv¬†vorbei und ich habe bis April Ferien … dabei sp√ľre ich Freude √ľber¬†die zus√§tzliche Freizeit, aber leider auch etwas Wehmut, denn ich werde diese Sch√ľler nun in diesem Kreise bestimmt nicht mehr wiedersehen.

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Ich habe die letzten 4 Wochen irgendwie auch immer wieder Zeit f√ľr mein Monatsprojekt „K√∂rner“ gefunden, konnte aber wie √ľblich bei Weitem nicht alle Ideen umsetzen, welche ich im Kopf hatte. Ob das, was ich geschafft habe, euch gef√§llt, k√∂nnt ihr mir bitte dann in ca. einer Woche sagen, wenn ich euch die Bilder hier in gewohnter Art und Weise pr√§sentiere¬†¬†¬† zwinker

Und nun gilt es Рbloß noch einmal schlafen und dann haben wir schon den Februar in unseren Kalendern aufgeschlagen    lachen    dabei vertippe ich mich gelegentlich noch immer bei der Angabe der Jahreszahl    zwinker



2016 24.
Jan

Meine Mama hat ja schon geschrieben, dass wir am vergangenen Wochenende wieder einmal unterwegs waren. Ich, Heini, durfte auch mitreisen. Es ist wirklich sehr vorteilhaft, handtaschenklein zu sein    zwinker
Ich habe vorher auch meinen Kumpel, den Kl. Dinkelmann gefragt, ob er mitkommen möchte, abär er hat im Radio gehört, dass es kalt werden sollte. Da er nicht so ein dickes Fell wie ich hat, zog er es vor, doch liebär in der warmen Wohnung zu Hause zu bleiben.

Also, Potsdam. Ich habe festgestellt, dass es eine tierisch coole Stadt ist und man kann dort so viele spannende¬†Dinge entdecken – das ist echt Wahnsinn! Ich habe zum Beispiel zum ersten Mal in meinem Leben einen Chinesen gesehen. Er schaute zwar etwas grimmig drein, ab√§r ich konnte meine, vom Laufen ganz m√ľde Tatzen in der N√§he seiner w√§rmenden Laterne ein wenig ausruhen lassen.

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Nur die Unterhaltung wollte nicht so richtig in Gang kommen … mein Teddyb√§risch hat er nicht verstanden und ich verstand sein Chinesisch nicht¬†¬†¬† erroeten ¬† ¬†vielleicht lerne ich irgendwann mal seine Sprache noch, ab√§r sie ist f√ľr B√§ren echt schwierig – da kommen ja¬†keine „rrrrr“s¬† drin vor! Er nannte mich wohl auch deshalb immer „B√§ !“ ¬† ¬†zwinker

Ich habe au√üerdem einen Baum entdeckt, der so √§hnlich aussieht, wie der Baum der Seelen¬†der Na’vi aus „Avatar“. Als ich darin sa√ü, dachte ich ernsthaft dar√ľb√§r nach, hier vielleicht den zweiten Teil des Films zu drehen. Aber vielleicht etwas ver√§ndert … sowas wie „Ava-Teds“ zu drehen. Die Babelsb√§rg-Studios liegen ja schlie√ülich auch in Potsdam.

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Die Kulissen f√ľr irgendwas anderes hatte man auch schon im Innenhof des Filmmuseums aufgebaut, was ich mir nat√ľrlich aus allern√§chster N√§he angesehen habe. Na, wer findet¬†mich ?

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Sieht wirklich wie echt aus! Ab√§r das Klettern darauf hatte seinen Preis – mein Pops war ja nach oben gestreckt und k√ľhlte sich pl√∂tzlich ganz sch√∂n ab. Blo√ü gut, dass man da in dem Hof neben den Pappkulissenpavillions rechts und links auch so eine w√§rmende Rotlichtlampe f√ľr kleine B√§ren hingestellt hat!

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√úbrigens, das einzeln stehende¬†Geb√§ude hinter dem Filmmuseum hat man vermutlich zu oft gegossen und zu gut ged√ľngt – das ist ja echt riesig geworden und so sehr in die H√∂he geschossen!

Ab√§r zur√ľck zu meiner √úb√§rschrift, also dazu, dass Potsdam eine tierisch coole Stadt ist. Ich habe einen kurzen Augenblick nicht aufgepasst und schwuppdiwupp wurde ich von einem dicken und komischen L√∂wen fast verschluckt!

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Ich konnte ihn gerade noch √ľb√§rzeugen, dass ich kein Leckerbissen, sondern ein Tourist auf Abwegen bin! Und ich habe mich wirklich ein wenig verirrt, denn eine ordentliche Stadtkarte in Teddygr√∂√üe ist nach wie vor eine riesige Marktl√ľcke. Zum Gl√ľck habe ich ein paar s√ľ√üe Nilpferde getroffen, die ich nach dem Weg fragen konnte. Sie haben mir dann die richtige Richtung gefl√ľstert:

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Die wei√üen B√ľffel, welche ich danach getroffen habe, haben mich sogar einfach so nach Hause getragen! Das fand ich ob√§rsuperlieb von ihnen!

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Zu Hause angekommen suchte ich den geheimnisvollen Mr. Schnuffel, von welchem die ganze Familie so viel und so oft gesprochen hat:

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Ab√§r er hat sich irgendwo versteckt. Ich erinnerte mich an das Sprichwort „Mit Speck f√§ngt man M√§use“ und dachte mir meinen Teil dazu: „mit K√∂rnern lernt man Dsungarische Hamster kennen“. Immerhin habe ich ihn mit meiner¬†mitgebrachten Nuss- und K√∂rnerstange¬†aus seinem Versteck locken k√∂nnen:

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Dann kamen wir quasi Nase an Nase zusammen und haben uns blendend verstanden

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Am nächsten Tag wollten wir alle zusammen, allerdings ohne Mr. Schnuffel, in den Park Sanssouci gehen und Enten gucken. In der Nacht hat es abär ganz schön viel geschneit! Bloss gut, dass ich meinen Schal in Mamas Tasche mit reingeschmuggelt habe!

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Auf dieser Seite der Br√ľcke waren viel zu wenige Enten unterwegs. Ich habe gewartet und gewartet und meine Ohren waren ganz sch√∂n kalt geworden … da hat meine Mama auch noch meine M√ľtze aus ihrer Handtasche gezaub√§rt! Es ist und bleibt eben eine ganz zaub√§rhafte Mama, sag ich euch!

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Ich¬†bin dann¬†ganz sch√∂n √ľb√§rmutig geworden und habe einen Schneemann gebaut, um¬†dann zu vergleichen, wer von uns den gr√∂√üeren Kugelbauch hat. Ich glaube, ich habe gewonnen¬†¬†¬† zwinker

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Hier seht ihr mein vollendetes Schneewerk und mich nach getaner Arbeit:

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Ich bin danach ganz von alleine auf die Idee gekommen, bei Gelegenheit mal irgendwo noch ein paar Handschuhe f√ľr mich zu organisieren, denn Schnee ist irgendwie immer nass und kalt – egal ob in Deutschland oder zum Beispiel in Polen¬†…

Nach so viel frischer Luft und so viel Schnee sind wir alle zusammen in das ber√ľhmteste¬†K√§sekuchencaf√© der ganzen Stadt eingekehrt, wo auch ich mir ein eigenes St√ľck bestellen durfte:

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Ab√§r weil es so riesengro√ü war, habe ich es nat√ľrlich mit meiner Mama gro√üz√ľgig geteilt¬†¬†¬† erroeten
Es war sooooooooooooooooooooooooooooooooooo obärlecker!

Danach war unser Ausflug nach Potsdam aber auch schon wieder vorbei. Wir werden bestimmt noch einmal kommen, denn es gibt noch sicher ganz viel zu entdecken in dieser Stadt! Aber erst in einer wärmeren Jahreszeit, ok?



2016 18.
Jan

Es hat sich seit Jahren zu einer guten Tradition in unserer Familie entwickelt, irgendwann im Januar zusammen zu kommen und einen R√ľckblick auf das vergangene Jahr zu werfen. Damit man bei der lustigen/traurigen/sentimentalen Besprechung nicht den Faden verliert, gibt es einen vorbereiteten¬†Fragebogen, den wir vier im Vorfeld, meist direkt am Anfang des neuen Jahres, ausf√ľllen. Diese Geschichten und Erinnerungen, welche immer mit den einzelnen Antworten verbunden sind, werden dann beim gem√ľtlichen Beisammensein erz√§hlt¬†¬†¬† standard
Normalerweise haben wir uns daf√ľr bislang in der Casa bzw. dem Apartamento OLCA getroffen, doch diesmal haben wir den Standort nach Potsdam verlegt. Stephanie hat n√§mlich seit November zusammen mit Tobi eine WG gegr√ľndet und wir √ľbrigen haben sie bis dato noch nicht gesehen – ergo: das N√ľtzliche mit dem Sch√∂nen verbinden.

Deshalb sind Carsten und ich gleich am Freitag nach der Arbeit mit unserem Smart nach Potsdam gefahren. Andrea musste am Samstagvormittag noch bei einem blau-gelben schwedischen Möbelhaus an der Kasse ihre Brötchen verdienen und kam deshalb erst am Abend dazu.

Am Samstag hatten wir Erwachsenen mit Stephanie als kundige Reisef√ľhrerin genug Zeit, um uns die wichtigsten Sehensw√ľrdigkeiten des Stadtzentrums anzusehen. Die Markanteste davon ist wohl ohne Zweifel die Nicolaikirche:

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Sie hat f√ľr uns¬†irgendwie keine typische Kirchenarchitektur, aber es ist ein wirklich sch√∂nes und sehr beeindruckendes Geb√§ude – sowohl von Au√üen als auch von Innen!

Was uns auf jeden Fall bei diesem Rundgang aufgefallen ist, sind die starken Architekturkontraste. Die Stadt hat während des II. Weltkriegs enorm gelitten und man stampfte danach schnell Wohnraum aus dem Boden. Wenn man auf dem oberen Bild genauer nach rechts und links schaut, sieht man in der unmittelbaren Nähe schlichte, sozialistische Wohnkontainer a la Plattenbau oder WBS 70.

Ein weiteres Beispiel f√ľr unsere Ansicht gef√§llig ? Hier einmal die Nicolaikirche¬†aus einem anderen Blickwinkel gesehen:

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Das Haus 54/55¬†in der Lindenstra√üe, etwas weiter von der Nicolaikirche entfernt, hat ebenfalls sehr viel unserer Besichtigungszeit beansprucht. Darin ist eine Gedenkst√§tte f√ľr die Opfer politischer Gewalt im 20. Jahrhundert¬†(Gerichtsgeb√§ude – Nazigef√§ngnis – Sowjetgef√§ngnis – Stasigef√§ngnis) untergebracht. Von Au√üen ist das Geb√§ude v√∂llig unauff√§llig, aber im Innenhof merkt man, welche Dimensionen dieses Gef√§ngnis angenommen hat, um Andersdenkende – egal unter welcher Regierung – wegzusperren:

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Die Ausstellung ist ziemlich umfangreich und mit sehr vielen Biografien der H√§ftlinge, welche¬†entweder unter den Nationalsozialisten¬†1933-1945, nach der Eroberung durch die Sowjets unter der Willk√ľr des¬†NKWD¬†1945-1952 oder sp√§ter unter der Stasi 1952-1989 leiden mussten und meist unberechtigt in den Zellen dieses Hauses eingesperrt¬†wurden:

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Wie gesagt, wir haben dort jede Menge Zeit verbracht und kamen erst im Dunkeln wieder heraus:

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Diese Gedenkstätte ist einen Besuch wirklich wert!

W√§hrend unserer zwei Tage zog es uns recht h√§ufig ins Holl√§ndische Viertel …

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… denn wir waren insgesamt zweimal¬†im Caf√© Guam, denn die K√§sekuchen sind dort einfach unversch√§mt lecker und gut¬†¬†¬† verliebt

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An beiden Tagen war es hier im Gegensatz zur benachbarten Gastronomie¬†rappelvoll! Aber wir¬†bekamen zum Gl√ľck immer recht schnell einen Platz, denn schlie√ülich hatten wir ja auch unser „Vitamin B“ dabei – Stephanie verdient hier neben ihrem Studium nebenbei etwas Geld. Eine ihrer Kolleginnen hat sie beim ersten Besuch als Scherz sogar unsere gesamte Bestellung selber aufschreiben¬†lassen, denn schlie√ülich kennt sich unsere Kleine mit den K√ľrzeln dieses Cafes¬†bestens aus ¬† ¬†zwinker

Und nat√ľrlich waren wir auch einmal im Park Sanssouci¬†– hier sogar zusammen mit Andrea – und das¬†am Sonntag, nachdem es die ganze Nacht geschneit hat. Es war einfach bezaubernd und wir waren bei Weitem nicht die einzigen Spazierg√§nger, welche diese Winterlandschaft sichtlich genossen haben:

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Es gab an einer nicht zugefrorenen Stelle eines Sees¬†zahlreiche¬†Enten, die die Kinder total in den Bann gezogen haben. Also hat sich meine Familie an eine Br√ľcke gestellt und das Federvieh¬†fasziniert bei ihrem Treiben beobachtet. Leider¬†entging es den lieben Kleinen¬†dennoch nicht, dass ich sie gerade fotografieren wollte ¬† ¬†zwinker

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Ein Bild von mir und meinen M√§dels gibt es nat√ľrlich auch ¬† ¬†verliebt

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Und √ľbrigens, wir haben bei diesem Ausflug „unser“ neustes Familienmitglied kennen- und lieben gelernt. Nein, es ist nicht Stephanies Mitbewohner Tobi, obwohl er¬†von uns auch als Supertyp¬†eingestuft wird … er ist aber nur der¬†WG-Mitbewohner und nix weiter¬†¬†¬† zwinker
Das Neumitglied hört auf den Namen Mr. Schnuffel und hat unsere Herzen im Nu erobert. Wer kann denn schon so einem Blick widerstehen    zwinker    ?

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Auch wenn er aussieht wie eine Maus, ist er in Wirklichkeit ein Dsungarischer Zwerghamster¬†– klein, s√ľ√ü und sehr flink … nur manchmal hat¬†er f√ľr ein Foto¬†kurz still gehalten, wie hier auf Andreas Armen:

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Es war ein wundersch√∂nes Familienwochenende und wir hatten wie immer sehr viel Spa√ü zusammen. Da spielt bei uns der Standort f√ľr unser Zusammensein keine Rolle – Hauptsache wir haben uns¬†¬†¬† standard



2016 14.
Jan

Heute können wir wieder einen Geburtstag feiern Рmein Blog ist 9 Jahre alt geworden!

Ich finde, dass das ein recht stolzes Alter in unserer ach so schnelllebigen Zeit ist. Um ehrlich zu sein, bin ich selber erstaunt, dass ich so lange mit regelmäßigen Beiträgen durchgehalten habe, aber inzwischen ist dieser Blog sogar ein sehr wichtiger Teil meines Lebens geworden. Wenn ich es schon nicht fertig bringe, als Autorin fiktive Erzählungen zu schreiben, dann kann ich wenigstens hier ein paar Geschichten aus meinem Leben erzählen    zwinker    und einige Bilder kommen ja auch immer wieder dazu    lachen

Heute, an diesem besonderen Tag,¬†kann ich meinem kleinen Blog nur noch w√ľnschen, dass er weiterhin w√§chst und gedeiht und dass die Spamkommentare auch in Zukunft erfolgreich herausgefiltert werden – laut Askimet-Statistik¬†bis heute sage und schreibe 106.022¬†… davon alleine 99.960¬†aus den letzten 12 Monaten ! Und w√§hrend der letzten 10 min sind schon wieder 23 eingetrudelt und aussortiert¬†worden … wenigstens die Spammer scheinen meinen Blog also zu lieben ¬† ¬† zwinker
Aber der¬†gr√∂√üte Wunsch f√ľr meinen Blog ist, dass es mir auch bis zum 10. Geburtstag so viel Spa√ü macht, ihn mit neuen Inhalten zu f√ľttern und dass ihr alle ihm nach wie vor treu bleibt und ihn regelm√§√üig besucht … sonst bleiben mir am Ende ja nur noch die doofen Spammer ¬† ¬†zwinker

Geb-Tulpen-DT-FB



2016 13.
Jan

Auch dieses Jahr habe ich mir wieder einige Themen ausgedacht, welche ich entweder technisch oder inhaltlich als eine Herausforderung f√ľr mich sehe. Und so sieht nun mein Fotojahresplan f√ľr 2016 aus:

  • Januar –>¬†K√∂rner
  • Februar –> Bokehrfilter (nein, kein Schreibfehler !)
  • M√§rz –> Minimalismus
  • April –> Himmel, Wetter und Wolken
  • Mai –> DDR-Relikte und Sozialismus im Alltag
  • Juni –> Transportmittel
  • Juli –> Alt & Neu – Architekturgegens√§tze
  • August –> T√ľr und Tor
  • September –> Sch√∂ne neue Technikwelt
  • Oktober –> Die Zeit steht still
  • November –> Ein Frucht-Bad
  • Dezember –> Abstrakte Fotografien

Außerdem habe ich mir diesmal ein Ganzjahresthema ausgesucht, sprich ich habe 12 Monate lang Zeit, Aufnahmen dazu zu machen -> Ampeln und Schilder

Ich bin selber gespannt, wie die Ergebnisse meiner Experimente und Fotofeldz√ľge aussehen werden. Aber egal wie es wird, ich werde diese¬†wie immer hier mit Stolz zeigen. Falls jemand vergessen hat, welche Themen ich schon „abfotografiert“ habe, braucht sie oder er nur bei¬†www.marvinchen.de¬†auf den Klingelknopf „Olgas Fotojahrespl√§ne“ zu dr√ľcken ¬† ¬†lachen

√úbrigens, ich bin nach wie vor gerne f√ľr kleine Fotosessions, vorrangig im Freien, zu haben ¬† ¬†zwinker

Eins ist auf jeden Fall sicher: Solche gem√ľtlichen Pausen wird meine Kamera bei diesen Pl√§nen vermutlich nicht sehr oft genie√üen k√∂nnen¬†¬†¬† zwinker

Fotojahresplan-2016webb



2016 10.
Jan

Seit ein paar Jahren geh√∂rt bei mir zu einem gelungenen Jahresbeginn auch das Auspacken meiner Jahreskiste. Nat√ľrlich staunt man dabei immer wieder, wann, wo und mit wem man unterwegs war und was man Sch√∂nes und Unvergessliches in den vergangenen 365 Tagen erleben durfte. Diesmal hatte ich das Gef√ľhl, dass das Jahr 2015 derart ereignisreich war, dass die Kiste bis zum Jahresende nicht mehr reichen w√ľrde … der Deckel ging auf jeden Fall nicht mehr zu¬†¬†¬† zwinker
Als ich alle meine Erinnerungssch√§tze¬†mit Unterst√ľtzung¬†meines gr√∂√üten Schatzes ausgepackt hatte, wurde mir klar, wieso die Kiste nicht mehr richtig zu ging:

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Im Vergleich dazu kann ich noch den Inhalt der Erinnerungskiste von 2013¬†sowie von 2014¬†pr√§sentieren. Das war ja noch relativ √ľbersichtlich¬†¬†¬† zwinker

Im vergangenen Jahr waren wir auf jeden Fall ziemlich oft essen    zwinker

  • Wir a√üen¬†f√ľnf Mal (zu Zweit¬†oder mit Freunden) im t√ľrkischen Restaurant¬†Ocakbasi, wobei wir zweimal davon alleine in der neuen Filiale auf der Gewandtstra√üe¬†waren und dann beschlossen haben, dass wir da nicht mehr hingehen wollen: das Personal ist schlecht organisiert und dazu sind auch noch die Preise um 3-4 Euro h√∂her als in dem urspr√ľnglichen Restaurant in der Dresdner Neustadt.
  • Shou Sushi¬†mit dem Running-Sushi-&-AYCE-Prinzip wird uns sehr wahrscheinlich auch 2016 wie schon im vergangenen Jahr (3x) wieder nicht nur einmal¬†sehen.
  • Eine sch√∂ne Neuentdeckung f√ľr uns war das Kaffee Wippler¬†am K√∂rnerplatz. Eine perfekte Adresse f√ľr ein Fr√ľhst√ľck ausw√§rts, vor allen Dingen auch am Sonntag.
  • Der Mexikaner¬†Espitas ist f√ľr uns eigentlich nicht neu, aber jetzt haben wir auch eine Filiale davon relativ in N√§he, im Stadtteil Gruna, gefunden und f√ľhlen¬†uns dort wohl … da werden wir gewiss wieder einmal mit Freunden oder der Familie hingehen.
  • Zu den sch√∂nen Neuentdeckungen der Dresdner Gastronomie im Jahre 2015 geh√∂ren auf jeden Fall¬†Caf√© L√∂sch, Oosteinde, England, England, Agra¬†und Zur Schmiede.
  • Dieses Jahr waren wir mit 17 Mal wieder √∂fter im Kino (2014 = 8), nicht zuletzt deswegen, weil wir zum Programmkino Ost nur einen gem√ľtlichen Spaziergang entfernt wohnen und den Kauf einer 10er-Karte zu sch√§tzen gelernt haben. Mit der Stra√üenbahn kommen nun wir im Gegensatz zu Briesnitz sehr entspannt zum UFA Kristallpalast, wo wir zudem noch die Vorteile einer Dresden-for-Friends-Karte¬†(von Mo-Fr nur 11 Euro f√ľr zwei Logenkarten) auskosten k√∂nnen.
  • √úberhaupt spielt seit dem Umzug nach Striesen der √Ėffentliche Personennahverkehr (√ĖPNV) mit den Dresdner Verkehrsbetrieben (DVB) in unserem¬†Leben inzwischen¬†eine recht gro√üe Rolle, was einige Fahrkarten in die Innenstadt, aber auch zu Wanderungen mit Freunden in der S√§chsischen Schweiz beweisen.
  • Die entfernteren Trips¬†f√ľhrten uns in 2015 stets gen Osten, denn die meisten Kassenzettel und¬†Eintrittskarten dieser Urlaubsreisen¬†sind in Polnisch oder Ukrainisch geschrieben.
  • Nat√ľrlich waren auch wieder einige IgelTouren-Tickets mit dabei – allerdings nur 5 St√ľck im Gegensatz zu 11 in 2014. Es werden im 2016 garantiert wieder ein paar Igelianer-Papierabschnitte in der Erinnerungskiste landen, denn aus dem aktuellen Programm haben wir uns die Termine von insgesamt 23 interessanten F√ľhrungen notiert.
  • Es sind einige bezaubernde Erinnerungsst√ľcke in Form von eingel√∂sten Gutscheinen¬†dabei, wie der Besuch einer Teddyb√§renausstellung mit Ines, ein Chicken-Curry-Essen, welches von Andrea und Karl gekocht wurde und ein¬†Familienbrunch mit beiden Kindern. Auch eine √§u√üerst liebevolle Muttertagskarte mit der Einladung zu einem Geheimtipp-Cafe von meiner Gro√üen fand damals ihren Weg¬†in die Kiste¬†¬†¬† zwinker
  • Theaterkarten … ja, die darf ich nat√ľrlich auch nicht vergessen!¬† Die meisten St√ľcke haben wir in der Com√∂die Dresden gesehen: „Rentner haben niemals Zeit“ mit G√ľnter und Barbara, „Ziemlich beste Freunde“¬†alleine und „Hei√üe Zeiten“¬†zusammen¬†mit¬†Gundel und Peter, welche ich als vorgezogenes Geburtstagsgeschenk bekommen habe.¬†Und mit¬†Andrea war ich gleich am Jahresanfang im Staatsschauspiel das St√ľck „Wie es euch gef√§llt“¬†angucken (ein Geschenk von ihr).
  • Unser sportliches Highlight war dieses Jahr auf jeden Fall der Schnuppertag vom Gleitschirmzentrum Dresden,¬†bei welchem¬†Carsten und ich die Kraft des Windes mal f√ľr uns arbeiten lie√üen¬†¬†¬† zwinker
  • Dass ich die Projekte von Phrase4¬†und Irish Dance Company Dresden (IDC)¬†nach M√∂glichkeiten und Kr√§ften unterst√ľtze, ist f√ľr meine Leser wohl ein offenes Geheimnis. Aber im Herbst 2015 unterst√ľtzte ich mit einer kostenlosen √úbersetzung zweier Geschichten von Sabine Dre√üler¬†ein gemeinn√ľtziges, musikalisch-literarisches Projekt namens Projekt –Ē. Drei Dresdner Musiker bereisten drei Wochen lang¬†diverse St√§dte in Sibirien, sangen dort und lasen Geschichten¬†von¬†Dresdner Autoren der Phrase4 auf Russisch und Deutsch f√ľr die russischen Besucher. Eine bessere Art zu zeigen, dass man trotz der allgemeinen politischen Entwicklung¬†kein (Klassen-)Feind ist, kann es aus meiner Sicht kaum geben. Irgendwie hat es mich stolz gemacht, dass ich ebenfalls einen Beitrag dazu leisten konnte und ich freute mich nat√ľrlich nicht nur √ľber die Schneckenpost aus dem fernen Russland von Stefan, Martina und Wilhelmine, sondern auch √ľber eine Einladung zur fotografischen Auswertung der Reise, welche wir uns nat√ľrlich nicht entgehen lassen konnten.

Glaubt mir, das ist nur ein kleiner Auszug meiner vielen sch√∂nen Gedanken und Erinnerungen, welche mir beim Auspacken der Kiste durch den Kopf gingen. Vor allem die tollen Besuche aus Nah und Fern kamen bei den diversen Tickets und Kassenzetteln zur√ľck ins Ged√§chtnis:

  • Begegnungen mit CouchSurfern aus Russland (Ivan & Julia, Sibirien), aus der Ukraine (Khrystyna & Familie, Kolomyja, und Andrij,¬†Lviv) und aus Polen (Ryszard & Agata in Hutki bei Kattowitz, sowie ein erneutes Wiedersehen mit Kasia, Rafal, Natalka und Zuzia aus Breslau in Dresden)
  • Besuche von Freunden aus entfernteren Gegenden, wie z.B. Adelaide in Australien (Marina, Sascha & Tim), Uelzen in NRW (Claudia & Jan) und Lyon in Frankreich (Anne & Nao) und ein¬†Gegenbesuch von uns in Hamburg (Constanze)
  • Nat√ľrlich verbrachten wir auch sehr, sehr viel Zeit mit unseren beiden M√§dels und trafen uns als vollst√§ndige OLCA-Familie √ľber das Jahr verteilt mehrmals in Striesen oder bei ihnen zuhause.
  • Zu guter Letzt kamen bei der Sichtung auch die Erinnerungen an die verschiedenen Anl√§sse und Unternehmungen mit unseren lieben Dresnder Freunden und Bekannten in¬†Dresden und der Umgebung hoch – eine vollst√§ndige Aufz√§hlung w√ľrde¬†allerdings den Rahmen dieses Blogeintrages sprengen, deshalb an dieser Stelle ein kollektives und sehr dankbares „Ihr seid einfach spitze !“

2015 … es war mal wieder ein sehr ereignisreiches Jahr und ich muss sogar zugeben, dass in dieser Erinnerungskiste eigentlich nur¬†ein Bruchteil unserer zahlreichen Erlebnisse wiederzufinden ist, denn meinen neuen Arbeitsvertrag habe ich z.B. lieber ordentlich abgeheftet und nicht zusammengefaltet dort hineingestopft¬†¬†¬† zwinker
Aber damit unsere erlebten Dinge und tollen¬†Ereignisse auf keinen Fall verloren gehen, wurde auch dieses Jahr nat√ľrlich ein ausf√ľhrliches Tagebuch geschrieben, auf dessen Basis es demn√§chst wieder einen zusammenfassenden Jahresbericht von den OLCAs geben wird ¬† ¬†lachen

Aber nun ist¬†wieder viel Platz in dem aufklappbaren, gr√ľnen Buch „Die Wichtigkeit kleiner Dinge“ und dieser muss jetzt durch das Jahr 2016 und euch aufgef√ľllt werden. Ich bin schon jetzt tierisch gespannt, welche Erinnerungsst√ľcke ihren Platz darin finden. Ihr auch?



2016 07.
Jan

Ich habe ihn fast 10 Jahre getragen, unz√§hlige Male durchbuchstabiert und immer wieder auf den immens wichtigen Bindestrich hingewiesen. Damals, nach¬†unserer Hochzeit, habe ich mich ganz bewusst entschieden, auch den Namen meines vorherigen Mannes zu behalten, denn immerhin tragen ja unsere Kinder auch seinen Nachnamen. Ich wollte damit kl√§renden Gespr√§chen in der Schule, zu welchem Kind ich denn geh√∂ren w√ľrde, einfach vorbeugen. Diese Ma√ünahme hat √ľbrigens trotzdem nicht immer bei allen Lehrern funktioniert¬†¬†¬† zwinker

Aber nun sind die beiden¬†M√§dels gro√ü geworden – selbst unsere j√ľngere mutiert in knapp einem Monat von Teen zu Twen – und ich muss zu keinen Elternabenden, -versammlungen und √§hnlichen Veranstaltungen mehr auftauchen, um mich √ľber das Leben meiner¬†Kinder zu informieren.
Außerdem feiern Carsten und ich in diesem Jahr unseren 10. Hochzeitstag und ich habe nun entschieden, dass es an der Zeit sei, endlich den Namen seines Vorgängers abzulegen.

Darum bekam ich heute auf Arbeit die Erlaubnis des vorzeitigen Verlassens meines Arbeitsplatzes und fuhr zum Amt in den Dresdner Norden. Die b√ľrokratischen M√ľhlen haben am Ende¬†nur etwa eine Stunde gedauert und mich insgesamt 35 EUR gekostet:

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Aber nun darf ich einen kurzen und ziemlich eindeutig auszusprechenden Namen verwenden    zwinker
Olga Sander = insgesamt 10 Buchstaben, 4 f√ľr den Vornamen und 6 f√ľr den Nachnamen¬†¬†¬† standard
Ich sch√§tze, diese Einfachheit werden auch meine zuk√ľnftigen,¬†ausl√§ndischen Patienten zu sch√§tzen wissen, denn so ein Name ist auf jeden Fall leichter am Telefon durchzugeben als der vorherige, welchen ich zugegebenerma√üen auch mit gewissen Stolz recht lange behalten habe¬†¬†¬† standard

√úbrigens, es war sehr am√ľsant, als mir die Bearbeiterin meines Falls bei der √úbergabe¬†meiner abgegebenen Papiere offenbarte, dass genau sie damals im Jahre 2006 die Heiratsurkunde f√ľr uns das Dresdner Standesamt¬†erstellte. Sie fand diesen Zufall ebenfalls sehr erheiternd¬†¬†¬† standard

Und nun habe ich¬†mithilfe meines Mannes schon eine Liste erstellt, bei wem ich diese Namens√§nderung nun alles bekannt geben muss (z.B. Banken, Versicherungen, Arbeitgeber, Onlineh√§ndler), aber irgendwie werde ich das Gef√ľhl nicht los, dass da noch weitere¬†Institutionen¬†dazu kommen werden. Und nat√ľrlich muss ich auch mein Ausweis und Reisepass neu beantragen. Da wartet¬†vermutlich noch jede Menge Spa√ü mit diversen Beh√∂rden auf mich ¬† ¬†standard ¬† ¬†aber ich habe es ja selber so gewollt und entschieden¬†¬†¬† lachen



2016 03.
Jan

Bevor ich anfange, neue (Foto-)Pl√§ne f√ľr das Jahr 2016 zu schmieden, m√∂chte ich nat√ľrlich zuerst mein Fotojahresplan 2015 zum Abschluss bringen. Diesmal ging es um die Lebensmittel, welche wir alle gern in sch√∂n geschnittenen Scheibchen in irgendeiner Art und Weise mit mehr oder weniger Genuss vernichten¬†¬†¬† standard

Eine Scheibe rohe, ungeschälte Zwiebel wird wohl nicht so gern pur gegessen:

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Eine Scheibe Lachs ist dagegen öfter mal auch ohne Brot willkommen, sogar bei Vegetariern    zwinker

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Das gleiche gilt f√ľr eine K√§sescheibe:

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Aber bei einer Pastete mit Fleischst√ľckchen k√∂nnten die¬†Meinungen schon etwas auseinandergehen¬†¬†¬† zwinker

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Nach einer ordentlichen Grundlage kann man ja getrost zu Obst und Gem√ľse √ľbergehen ¬† ¬†lachen
Man kann daraus so viel machen! Zum Beispiel eine Vitamin C-Ampel    zwinker

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Oder einen gelben Tannenbaum    zwinker

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Im Wasser sieht eine Karambola-Scheibe wie ein Seestern aus:

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Aber auch eine Rolle als Supernova √ľbernimmt die¬†Scheibe einer¬†Sternfrucht nur zu gern¬†¬†¬† standard

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Wogegen eine Kaki-Scheibe wie eine kleine, warme Sonne aussieht:

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Tomaten hei√üen in Italienisch und in Russisch nicht umsonst „pomodoro“ bzw. „–Ņ–ĺ–ľ–ł–ī–ĺ—Ä“, was √ľbersetzt „Goldapfel“ bedeutet:

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Die gleiche, leichte Transparenz kann man bei passendem Licht auch einigen, nat√ľrlich in sch√∂ne d√ľnne Scheiben geschnittenen Zitrusfr√ľchten entlocken. Hier z.B.¬†eine Grapefruit:

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Und hier eine Zitrone:

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Auch eine Orange zeigt sich trotz ihrer dicken Haut …

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…doch √ľberraschend zart und leicht in ihrem Inneren.

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Eigentlich fast wie bei uns Frauen: außen Orangenhaut und innen verletzlich und zart    standard

Und da ich die Bilder zum Scheibchenthema im Dezember gemacht habe, d√ľrfen diese Stollenst√ľcke nat√ľrlich nicht fehlen¬†¬†¬† zwinker

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Mir als Fotografin hat dieses Thema nicht nur der Bilder wegen viel Spa√ü gemacht, ich habe nat√ľrlich nach dem Fotoshooting das Gros der Models auch aufgegessen. Nur die Zwiebelscheibe musste warten, bis sie verbraten werden konnte¬†¬†¬† zwinker

Damit ist mein Fotojahresplan f√ľr 2015 rechtzeitig erf√ľllt. Ich habe jetzt schon wieder eine ziemlich bestimmte Vorstellung, was ich mir auf die Fotofahne 2016 schreiben m√∂chte. Ich denke, in der kommenden Woche wird der Plan feststehen, denn schlie√ülich muss ich auch noch ein wenig Zeit haben, um neue Bilder f√ľr das Januarthema machen zu k√∂nnen ¬† ¬†lachen



2016 01.
Jan

Der erste Tag des Jahres ist am besten daf√ľr geeignet, gleich einen Punkt von meiner gedanklichen To-Do-Wunschliste umzusetzen: die Idee, √∂fter was zu schreiben, hat auch dieses Jahr ein Pl√§tzchen darauf gefunden¬†¬†¬† standard

Diesmal haben wir Silvester mit meiner besten Freundin Anna gefeiert. Sie hat das Problem der meisten Hundehalter: ihre¬†lieben Vierbeiner, neben zwei Katzen insbesondere ein ausgewachsener¬†Rhodesian Ridgeback, vertragen die Knallerei √ľberhaupt nicht gut. Deshalb sind wir am Abend des 31. zu ihr gegangen und urspr√ľnglich war nur eine kleine Gesellschaft aus ihr, dem Hund Leon und uns beiden¬†geplant. Aber wie es so¬†sch√∂n hei√üt: Wenn du Gott zum Lachen bringen willst, erz√§hl ihm von deinen Pl√§nen ¬† ¬†lachen
Sehr kurzfristig kam noch eine weitere Freundin von ihr dazu und¬†noch spontaner erschien eine halbe Stunde¬†vor Mitternacht ein weiteres P√§rchen aus ihrem Bekanntenkreis. Alles kein Problem,¬†wir hatten f√ľr alle genug Essen auf dem Tisch¬†¬†¬† standard

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Und das auf dem Foto ist bei Weitem noch nicht alles, denn wir hatten noch weitere¬†Vorr√§te auf dem k√ľhlen Balkon zwischendeponiert! So ist das eben, wenn zwei slawisch-gepr√§gte Gastgeberseelen aufeinandertreffen …
Da Anna alleine ist und im Alltag nicht besonders viel isst, schleppten wir am Ende der Feierlichkeiten noch einiges wieder zur√ľck in unsere OLCA-K√ľche. Zusammen mit dem √ľblichen Wochenendeinkauf sah¬†der Inhalt unseres K√ľhlschranks dann am ersten Morgen des Jahres 2016 so aus:

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Egal, wird schon weggehen – zur√ľck zu gestern: Die Zeit bis zum Jahreswechsel haben wir mit viel Quatschen und Essen wunderbar √ľberbr√ľckt. Au√üerdem konnten¬†wir einige andere zeitzonenbedingte Jahresbeginne durch das Ansto√üen mit einem Gl√§schen mitfeiern, denn unsere Familienmitglieder, Freunde und Bekannte leben eben nicht nur mit der mitteleurop√§ischen Zeit. So haben wir mit etwa 5 Stunden Versp√§tung zuerst¬†auf das australische Neujahr getrunken, danach kamen rechtzeitig das georgische, russische, ukrainische und letzten Ende auch das einheimische dazu ¬† ¬†standard

Aus R√ľcksicht auf Leons zartes Gem√ľt gab es dieses Jahr kein Feuerwerkgucken und auch keine selbstgez√ľndeten Wunderkerzen. Zudem knallte es drau√üen ja schon seit Nachmittag ganz doll¬†und der „kleine Zartbesaitete“ stapfte sehr nerv√∂s und etwas hysterisch hechelnd durch die Wohnung. „Sp√§tzchen“ (so ruft Anna ihn gerne)¬†f√ľhlte sich erstaunlicherweise in Carstens N√§he, genauer gesagt unter seinem Stuhl, irgendwie am wohlsten. Ich sch√§tze, er hoffte auf seinen gesicherten Schutz vor den b√∂se zischenden und knallenden Geistern von Drau√üen durch meinen gro√üen und starken Mann¬†¬†¬† lachen

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Carsten und ich¬†waren dann irgendwann zwischen 2 und 2:30 Uhr wieder in unseren eigenen vier W√§nden und ich landete umgehend¬†im Bett, wo ich augenblicklich einschlief. Mein lieber Mann r√§umte noch ganz im Alleingang unsere Futterk√∂rbchen mit den¬†vielen Resten aus und verstaute alles im K√ľhlschrank – daf√ľr bin ich ihm so dankbar ¬†¬† verliebt

Ich hoffe, ihr alle habt den Rutsch ins Neue Jahr auch so problemlos √ľberstanden wie wir. Ein leichtes √úbergewicht nach so einer Nacht z√§hle¬†ich nicht zu einem Problem, es ist doch vielmehr ein allj√§hrliches Ritual¬†¬†¬† lachen

Ich w√ľnsche euch allen ein gesundes, gl√ľckliches und friedliches Jahr 2016!!!

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