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Kommentar:   

 
Manchmal hat man eben Lust darauf, etwas zu schreiben   ;0)

 
Web|log,  der;  -s,  <engl.>,  meist abgekürzt mit "Blog"
   
Digitales Tagebuch im Internet. Ein Weblog ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Es ist ein Medium zur Darstellung des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrung als auch der Kommunikation dienen und ist insofern mit dem Internetforum sehr verwandt. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als "bloggen" bezeichnet.

Quelle: http://www.wikipedia.de    


 
2016 22.
Okt

Als ich am Anfang des Jahrs meine Planung bekannt gegeben habe, wurde ich gefragt, ob es nicht zu langweilig ist, wenn man schon im Januar weiß, was man im Herbst fotografiert. Nun ja, der September ist der beste Beweis, dass zwischen PlĂ€ne schmieden und PlĂ€ne umsetzen eine große LĂŒcke klafft. Eigentlich schwebten mir einige GerĂ€tschaften, aufgenommen mit meiner Spiegelreflexkamera bei schönem Licht in den eigenen vier WĂ€nden, vor. Im September weilten wir jedoch im Urlaub und ich schleppe auf solche Reisen meine große Kamera aus einer Vielzahl von GrĂŒnden nicht mit, zumal sich unsere kleine Canon PowerShot auf Reisen als tolle Alternative bewiesen hat. Diesmal allerdings vertrug unsere kleine Reisebegleiterin wohl die hohe Luftfeuchtigkeit und MeerwassernĂ€he nicht sehr gut und quittierte ihren Dienst unwiderruflich am vorletzten Tag unserer Katamaranfahrt, sprich in der zweiten Urlaubswoche. Zum GlĂŒck hatten wir noch unsere Unterwasserkamera bei uns, mit welcher wir auch „normale“ Erinnerungsbilder machen konnten. ZurĂŒck auf Bali versuchten wir eine neue PowerShot zu kaufen, aber paradoxerweise war dieses Canon-Produkt dort immer teurer als in Deutschland. So holten wir uns die preiswertere Alternative Canon Ixus. Und die QualitĂ€t war – na ja … aber eben besser als gar nix. Erst in Dubai, genauer gesagt in der Dubai Mall, gelang es meinem Mann in einem Laden unsere Wunschkamera zu unserem Wunschpreis zu bekommen. Ergo, die QualitĂ€t mancher Bilder ist nicht so wie gewohnt, aber ich hoffe, wenigstens die Motive werden euch gefallen. Nun genug gequatscht, jetzt kann ich euch mal das Leben mit der Technik in den Vereinigten Arabischen Emiraten zeigen – wir sind punkt am 1. September mit dem Flieger in Dubai gelandet    lachen

FĂŒr das Gros der modernen Technikwelt braucht man jede Menge Strom. Die Stromversorgung kommt zwar fĂŒr den Endverbraucher aus der Steckdose, aber bis dahin wird die ElektrizitĂ€t ĂŒber große Strecken bewegt:

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Danach muss der Strom sich in einem wirren Kabelsalat zurecht finden:

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Aber dann kann man z.B. in einem Hotel die GÀste direkt mittels Fernsehbildschirms persönlich ansprechen:

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Der Bildschirm ist nicht mal besonders groß, aber passte grĂ¶ĂŸenmĂ€ĂŸig optimal zu den Zimmerausmaßen – diese Mega-AusfĂŒhrung wĂ€re definitiv ĂŒberdimensioniert, ist aber mit 500.000 Dirham bzw. 125.000 Euro geradezu ein SchnĂ€ppchen:

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Ein noch grĂ¶ĂŸerer Screen ist uns im integrierten Eisstadion der Dubai Mall aufgefallen. So kann man die SchlittschuhlĂ€ufer optimal mit aktueller Werbung fĂŒr die 1.200 GeschĂ€fte aus eben diesem Einkaufsparadies versorgen.

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In dieser Mall konnten wir ĂŒbrigens einen Blackberry Store entdecken. Als ĂŒberzeugte BB-Nutzer war das fĂŒr uns natĂŒrlich ein Muss, einmal alle Modelle darin anzusehen:

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Apropos Mobilfunk. Handys sind in VAE genau so kaum wegzudenken wie woanders auf dieser Welt. Uns hat besonders der Kontrast zwischen dem traditionellen Kleidungsstil und den modernen Smartphones fasziniert:

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Außerdem haben wir immer wieder Leute gesehen, welche mehr als nur ein Handy besitzen und nutzen – fĂŒr mich persönlich ist das schon ganz schön dekadent!

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Was wir ganz witzig fanden, waren die als Palmen getarnten Funkmasten. Diese Idee der Verschleierung gefiel uns wiederum Ă€ußerst gut     standard

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Es gab aber noch ein paar andere technische Errungenschaften in den VAE, die uns sehr interessiert haben, wie z.B. diese Anlage fĂŒr eine FußgĂ€ngerampel:

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In den beiden Moscheen, welche wir als Nicht-Muslime auch von innen besuchen durften, haben wir elektronische Uhren entdeckt, welche nicht nur die tĂ€glich wechselnden Zeiten fĂŒr die obligatorischen fĂŒnf Gebete, sondern auch die Zeit des Sonnenaufgangs anzeigen. Dies ist besonders wichtig, weil das erste Gebet des Tages schon davor abgehalten sein sollte – so wurde es uns zumindest bei den beiden FĂŒhrungen erklĂ€rt.

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Aber DIESES Wunderwerk der modernen Technik hat uns zweifelsohne am meisten beeindruckt     zwinker

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Zu dem Holzrahmen mit der Aufschrift „Please touch the screen to brwoser photos“ fehlte wohl das kleine Extra, denn egal, wie oft wir da mit unseren Fingern rumtatschten, das Bild hat sich leider nicht verĂ€ndert    zwinker

Derzeit widme ich mich schon wieder intensiv zusammen mit meiner großen Spiegelreflexkamera dem diesmonatigen Projekt „Die Zeit steht still“, denn auch wenn der Titel etwas anderes vermuten lĂ€ĂŸt, die Wirklichkeit ist leider etwas anders … die Zeit fliegt viel zu schnell vorbei!



2016 16.
Okt

Da ich meiner Verwandtschaft nachtrĂ€glich noch ein paar Urlaubsimpressionen per Email habe zukommen lassen, kann ich euch mit dem gleichen Text (Copy&Paste sei Dank) ebenfalls noch ein paar unbekannte OLCA-Fotos und Informationen nachschieben – viel Spaß.

Wir zusammen mit der lokalen Schönheitskönigin am Tempel Pura Puseh Batuan:

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In die Tempelanlagen auf Bali kommt man nur mit gewickeltem Sarong und einer SchĂ€rpe, durch die die Trennung am Körper von Gut (oberhalb) und Schlecht (unterhalb) symbolisiert wird. Deshalb werden die Opfergabe oder auch andere Speisen (also alles beides „gut“) immer auf dem Kopf getragen und nicht an der Hand in Beuteln wie wir es tun wĂŒrden.

Ein PĂ€rchenbild vor einer Dschungelkulisse im Affenwald von Ubud:

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Eigentlich sind wir in der Regel in diesem Aufzug durch Bali gezogen, schon alleine wegen der WĂ€rme und Luftfeuchtigkeit. Die Stadt Ubud könnte euch namentlich eventuell gelĂ€ufig sein, wenn ihr den Roman „Eat Pray Love“ oder den gleichnamigen Film mit Julia Roberts kennen solltet.

Auch auf Bali gibt es die bekannte Tradition „Brunnen plus Geld = GlĂŒck“:

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Allerdings ist es im „Land der MillionĂ€re“ unter UmstĂ€nden sehr schwer, ĂŒberhaupt an MĂŒnzen zu kommen. In Bali kam es sehr oft vor, daß wir das Maximum von 2,5 Millionen am Automaten abgeholt haben, was am Ende aber eigentlich gerade mal ca. 170 Euro entspricht. 15.000 Rupien sind in etwa 1 Euro und die grĂ¶ĂŸten MĂŒnzen wĂ€ren 500 IDR (= ca. 4 Cent) und 1000 IDR (ca. 7 Cent), danach kommen schon die Scheine mit Werten von 1.000, 2.000, 5.000, 10.000, 20.000, 50.000 und 100.000. Deshalb wird in der Regel eigentlich alles nur mit Papier bezahlt und MĂŒnzen als Wechselgeld selten rausgegeben. Aber nur MĂŒnzen lassen sich eben gut in einen Brunnen werfen …     zwinker

Frisch geschlĂŒpfte Schmetterlinge im Schmetterlingspark Taman Kupu-Kupu:

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Am Ende hielten alle Schmetterlinge so gut still, weil sie sich noch in der Trocknungsphase befanden und somit nicht wegfliegen konnten. War schon beeindruckend, was fĂŒr GrĂ¶ĂŸen es so gab.
Hier mal ein kleiner, witziger Einblick in die indonesische Sprache: Schmetterling = kupu … Schmetterlinge (Mehrzahl) = kupu-kupu oder geschrieben sogar als „kupu2“ ! Weitere Beispiele wĂ€ren anak-anak (Kinder), buku-buku (BĂŒcher), orang-orang (Menschen) kata-kata (Wörter), kaki-kaki (FĂŒĂŸe) und mobil-mobil (Autos) – alles Wörter, die wir beim Fernsehen sehr oft in den indonesischen Untertiteln gesehen haben. Das Internet hat uns dann ĂŒber diese laufenden Dopplungen aufgeklĂ€rt.

Wir zusammen mit unserem Fahrer & FĂŒhrer in der bekannten Tempelanlage Pura Tanah Lot:

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Er hat uns insgesamt 4 Tage ĂŒber Bali gefahren und dabei die von uns vorher rausgesuchten Ziele angesteuert, um weitere Haltepunkte ergĂ€nzt und viele nĂŒtzliche Tips und VorschlĂ€ge gegeben. Einen besseren wie er hĂ€tten wir wahrscheinlich nicht so schnell wieder finden können. Anfangs war er noch ĂŒber das Hotel gebucht (pro Tag 900.000 IDR, wobei er gerade mal davon fĂŒr 10 Stunden 100.000 IDR bekam = ca. 8 Euro), doch an den Tagen 3 & 4 engagierten wir ihn ohne ZwischenhĂ€ndler und er bekam von uns trotzdem die vorher vom Hotel fĂŒr die Touren veranschlagte Summe von 1 Mio. IDR (ca. 80 Euro) pro Tag. Das war uns die Sache auf jeden Fall wert – der Mann war klasse !!! Die Chemie zwischen uns stimmte direkt vom ersten Tag an.

Diese heißen Quellen mit Infinitypool ist ein von unserem Fahrer vorgeschlagenes Ziel:

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Wir stehen zwar nicht auf Selfies, aber in diesem Natural-Hot-Spring-Pool am Batursee gab es eben keine Fotohilfe von Dritten. Also wurde auch mal selbst auf den Auslöser gedrĂŒckt.

Sonnenaufgang auf der Katamaran-Kreuzfahrt:

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Unsere 4 Wochen Urlaubsreise waren aufgeteilt in 1 Woche Legian auf Bali, 1 Woche Kreuzfahrt mit einem Katamaran zwischen Bali und Lombok, wieder 4 Tage im Hotel in Legian auf Bali, 5 Tage in Dubai und 4 Tage in Abu Dhabi. Auf dem Katamaran konnten wir jeden Morgen um 6:30 Uhr (so nah am Äquator ist es immer ca. 6:30 Uhr Zeit fĂŒr den Sonnenauf- und ca. 18 Uhr fĂŒr den Sonnenuntergang) einen mĂ€rchenhaften Sonnenaufgang betrachten … wir mußten dafĂŒr nur aus der Luke ĂŒber unserem Bett (ja, ich steht AUF unserem Bett) klettern und wir hatten einen tollen Ausblick. Davon haben wir als morgendliche BettflĂŒchter (wir können eigentlich gar nicht mehr so richtig lange ausschlafen) natĂŒrlich jedes Mal Gebrauch gemacht.

Selfie Nummer 2 … beim Schnorcheln:

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Vor unserer Reise waren wir uns einig, daß die Kreuzfahrt mit den angekĂŒndigten SchnorchelgĂ€ngen und Touren bestimmt DAS Highlight werden wĂŒrde, und am Ende hat es sich auch genau so erfĂŒllt. Bali ist wunderschön, die Vereinigten Arabischen Emirate sind wenigstens ein wenig WOW!, aber das Schnorcheln und die Unterwasserwelt in der Straße von Lombok hat all unserer Erwartungen erfĂŒllt, wenn nicht sogar ĂŒbertroffen. Wir sind sogar jetzt ein wenig angefixt und denken ĂŒber einen Tauchlehrgang nach. Wir haben bei jeden Stopp eigentlich stundenlang HĂ€ndchen haltend bĂ€uchlings an der WasseroberflĂ€che getrieben, um die Fische, Korallen und anderen Meeresbewohnern, wie z.B. Schildkröten und riesige Mantarochen, bei ihrem Treiben zu beobachten und mit der eigens fĂŒr diesen Urlaub angeschafften Unterwasserkamera zu knipsen. Langweilig wurde uns dabei nie ! Und fĂŒrs Sonnenbaden waren eigentlich die anderen Passagiere mehr zu begeistern als wir, denn wir liebten einfach das Wasser und die bis dato darin verborgenen Welt.

Ungelogen, man dĂŒrfte auf dem Foto ca. 2/3 der gesamten Insel sehen:

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Das Inselchen Gili Kedis hat uns besonders beeindruckt, denn außer dem breiten Sandstrand gab es auf dieser 70*70 Meter großen Insel nur noch einen Kiosk (im Hintergund links), eine Cabana (das SonnenschutzhĂ€uschen in der Bildmitte) und eine handvoll BĂ€ume bzw. Palmen … sonst nix. Unsere Schiffscrew schickte uns zudem zum genau richtigen Zeitpunkt hier hin, denn vormittags hatten wir acht GĂ€ste (zwei Katamarane mit jeweils zwei PĂ€rchen an Bord) das Fleckchen ganz fĂŒr uns alleine und erst gegen spĂ€ten Mittag trudelten weitere Touristen mit ihren Booten ein. Die Unterwasserwelt rundherum konnten wir in ca. 1-2 Stunden erschnorcheln und haben dabei immer wieder etwas neues entdeckt, was wir bis dato so noch nicht gesehen haben. Ein Traum !

Apropos Traum, dieser Strand heißt sogar so –> Dream Beach:

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Der letze Tag der Katamaran-Kreuzfahrt machte den Abschied am nĂ€chsten Morgen (Einschiffung) so richtig schwer, denn neben dem Abenteuer, mit ca. 3-Meter-Spannweite großen Mantarochen zu schnorcheln, erwartete uns auch noch eine kleine Rundfahrt mit dem „Scooter“ (Motorroller) auf Nusa Lembongan zu den Mangroven und diesem kleinen Strandabschnitt Dream Beach.

Selfie Nummer 3 … auf dem Scooter:

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Daß wir noch nie auf so einem GefĂ€hrt gesessen oder es gar selbst gefahren haben, geschweige denn einen FĂŒhrerschein fĂŒr sowas besitzen (das Ding hatte defintiv mehr als 50 ccm und fuhr auch schneller als ein 50 km/h-Mofa), interessierte hier niemanden. Nach ein paar hundert Meter hatte ich den Dreh raus (ist fast wie Fahrradfahren) und wir stĂŒrzten und mit sechs Scootern (vier PĂ€rchen und zweimal zwei Crewmitglieder) in den zum Teil sehr chaotischen Straßenverkehr Indonesiens. Auf dem Foto ist hinter uns Mutter & Tocher aus Frankreich und dahinter das CrewgefĂ€hrt als Korsoende zu sehen … das Auto gehört bereits zum einheimischen Straßenverkehr und dient mitnichten zusĂ€tzlich unserer Sicherheit.

Auf dem Weg mit dem Scooter hatten wir einen kleinen Fotostop an einem Aussichtspunkt:

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Unten links stehen irgendwo unsere beiden Katamarane und der Strand in der Bildmitte war unser Start- und Endpunkt mit den Motorrollern. Hier sind wir schon auf dem RĂŒckweg vom Dream Beach und dem Sonnenuntergangsbeobachtungsposten Devil’s Tear zurĂŒck zum Strand. Und ja, wir sind alle heile sowie mit viel Spaß in den Backen zurĂŒckgekommen.

Gruppenbild unseres Katamarans:

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v.l.n.r.: KapitÀn Tri, ein deutsches PÀrchen aus Aschaffenburg und neben uns noch drei weitere Crewmitglieder

Gruppenbild der Passagiere beider Katamarane:

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v.l.n.r.: ein PĂ€rchen aus Italien, Mutter & Tochter aus Frankreich, wir und das PĂ€rchen aus Deutschland

Zwischenstopp auf unserer DĂŒnensafari bei Abu Dhabi:

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Nachdem wir in Dubai eigentlich hauptsĂ€chlich nur Architektur (moderne, aber auch alte) besichtigen durften, hatten wir in Abu Dhabi eine Möglichkeit gefunden, auch mal raus in die Natur zu fahren. StandesgemĂ€ĂŸ mit dem SUV bzw. Allradjeep ging es gefĂŒhrt und mit insgesamt ca. 10 Fahrzeugen zunĂ€chst ab Mittag a la Rally-Paris-Dakar auf und ab durch die DĂŒnen und endete am Abend in einer touristisch errichteten Beduinenoase inklusive arabischem Essen, Bauchtanz und einem atemberaubenden Sternenhimmel, den wir bislang nur noch besser auf Bali bzw. der Kreuzfahrt erleben durften – so deutlich wie dort zwischen den Inseln haben wir die Milchstraße noch nie sehen können.

… und nicht, daß ihr nun denkt, ich hĂ€tte vier Wochen lang immer die gleiche kurze Hose angehabt –> wir hatten im Vorfeld mal zwei identische gekauft (MĂ€nner können bei sowas bekanntlich pragmatischer als Frauen sein) und zwischendurch legten wir Dank Reinigungsmitteltube auch mal einen Waschtag ein.



2016 11.
Okt

Vor dem Urlaub ist nach dem Urlaub und so, wie wir vor unserer Sommerreise schon immer wieder viel unterwegs waren, haben wir diesen Zustand nach der großen Alltagsunterbrechung erneut erreicht. Es gibt aber auch so viel zu tun und zu sehen, da kann man einfach zu schwer mit dem Allerwertesten nur auf der Couch bleiben    zwinker

Da wir von 1999 bis 2015 in dem Dresdner Stadtteil Briesnitz gewohnt haben, freuen wir uns, dass es nach unserem Wegzug aus der Gegend endlich auch eine Igel-TourÂ ĂŒber dieses schöne Fleckchen gibt. Die FĂŒhrung wurde jetzt zum zweiten Mal in diesem Jahr angeboten und war damit die letzte in 2016. Kein Wunder, dass da eine riesengroße Menschentraube von fast 80 Leuten am Startpunkt zusammengekommen ist!  FĂŒr uns war es sehr interessant, alte Bilder von gut bekannten Stellen zu sehen.

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An manchen Orten schwebte sogar (besonders fĂŒr mich) ein Hauch von Nostalgie mit, z.B. als wir im Innenhof des dortigen Pfarramtes standen und ich mir den großen Walnussbaum in der Mitte des Hofs angesehen habe. Durch die TĂŒr im Hintergrund ist Stephanie jahrelang zu ihren Flötenstunden gegangen und nach dem Unterricht sammelte sie im Herbst zusammen mit anderen Kindern immer einige WalnĂŒsse vom Boden auf, welche sie danach ganz stolz nach Hause brachte.

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Außerdem habe ich dank dieser FĂŒhrung endlich eine ErklĂ€rung zur Außengestaltung der Briesnitzer Kirche bekommen. Mir ist natĂŒrlich schon vor langer Zeit aufgefallen, dass es so aussieht, als ob man wie bei einem Puzzle zuerst einen Rahmen gemacht hat und danach die WĂ€nde mit weniger geraden Steinen auffĂŒllte.

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Nun weiß ich, dass es an der Beschaffenheit der Steine liegt, welche fĂŒr den Bau verwendet wurden. Man hat damals logischerweise ĂŒberwiegend damit gebaut, was es in der Gegend ausreichend vorhanden war und das ist im Dresdener Westen nun mal eine Gesteinsart namens PlĂ€ner. Diese gab es reichlich, aber fĂŒr Bauwerke waren diese Steine dennoch nicht gut, da sie in bei ihrer Bearbeitung völlig unberechenbar splittern können. Deshalb hat man beim Bau der Kirche die Kanten und Ecken aus bestĂ€ndigerem Sandstein hochgezogen und nur die statisch weniger wichtigen WĂ€nde eben mit dem brĂŒchigen und instabilem PlĂ€ner gebaut. Wieder mal ein RĂ€tsel gelöst    lachen

Der nĂ€chste Grund, unsere gemĂŒtliche Höhle Wohnung zu verlassen, war sogar noch sehr viel wichtiger. Andrea hat in diesem Sommer bekanntlich ihren „Bachelor of Arts“ mit 2,1 absolviert und entschied sich, ihr Masterstudium an der Chemnitzer Uni zu machen. Da die Vorlesungen im Oktober losgehen sollten, hat sie sich schon vorweg eine Einraumwohnung in UninĂ€he gesichert, denn nachdem unsere Große als Studentin schon in zwei unterschiedlichen Wohnheimen und danach in einer WG gelebt hat, wollte sie diesmal lieber etwas Kleines fĂŒr sich ganz alleine haben    standard    in Chemnitz ist der Wohnraum zum GlĂŒck noch bezahlbar. Das ist ein Blick von ihrem Wohn/Schlaf/Arbeitszimmer auf den Flur:

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Rechts sind die TĂŒren zur KĂŒche (hinten) und zum Bad (vorne) und links ist die WohnungstĂŒr. Es ist alles neu renoviert und schön hell. Sehr ĂŒberraschend fĂŒr uns war, dass ihr gesamtes Hab und Gut tatsĂ€chlich ganz locker auf die LadeflĂ€che eines 3,5 -Tonners passte. Eigentlich wollten wir nur einen Transporter anmieten, aber da diese alle vergriffen waren, bekamen wir eben einen grĂ¶ĂŸeren Wagen als geplant.

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Nach dem Ausladen zu viert haben wir erst noch dem gelb-blauen Möbelhaus aus dem Pippi-Langstrumpf-Land etwas Umsatz beschert und ein Baumarkt in der NĂ€he ist auch nicht gerade leer ausgegangen    zwinker    um die Montage der gekauften EinrichtungsgegenstĂ€nde mussten wir uns allerdings nicht mehr kĂŒmmern. Ich fĂŒr meinen Teil finde es klasse, wenn die MĂ€dels handwerklich begabte junge MĂ€nner in ihrer NĂ€he haben    zwinker

Als Dankeschön an uns und natĂŒrlich auch an Andreas Freund Karl gab es ein oberleckeres Mittag-/Abendessen in „Mr. Meyers Diner“ im Westen von Chemnitz. Carsten und ich haben dieses Restaurant im Mai bei unserem Stadt-Dreisprung entdeckt und fĂŒr richtig gut befunden: Das Essen ist lecker und frisch, die Preise sind anstĂ€ndig und die Bedienung immer oberfreundlich und auch fĂŒr viele Schandtaten zu haben    zwinker

Das war mein Hauptgericht:

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Ich glaube, da sieht auch ein Blinder mit KrĂŒckstock, was es bei mir zu essen gab    zwinker    also spare ich mir jeder weitere Beschreibung. Dieses Ensemble hießt ĂŒbrigens „Mr. Oink meets Mrs. Chicken“!

Als Nachtisch gönnte ich mir zum Pott Kaffee noch ein StĂŒck Nutella-Cheesecake.

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Das war sooooo lecker, aber auch soooooo mÀchtig, dass ich es echt nicht geschafft habe, am Ende wirklich alles aufzuessen    schreien
Das StĂŒck im Hintergrund ist ĂŒbrigens auch ein Cheesecake (Snickers), aber mein Mann hat sich um seinen Nachtisch besser gekĂŒmmert als ich mich um meinen – er hat ihn bis zum letzten KrĂŒmmel aufgegessen. Aber er hatte ja auch keine zusĂ€tzlichen Muffins auf dem Kuchen    unschuldig

Da wir gerade bei sĂŒĂŸen Sachen sind, muss ich euch noch etwas erzĂ€hlen. Wir waren an einem Abend nach der Arbeit bei Karin und Eberhard zu Besuch und bei ihnen leben derzeit insgesamt acht Katzenkinder, weil ihre Momo diese vor ein paar Wochen zur Welt gebracht hat. Da muss man echt aufpassen, wo man hintritt und wo man sich hinsetzt:

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SĂŒĂŸ sind sie auf jeden Fall und schon fast alle vergeben. Im November gehen sie dann alle, unter anderem auch diese sĂŒĂŸe kleine GlĂŒckskatze, zu ihren neuen Familien:

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Und ja, wir blieben auch diesmal standhaft und sind somit weiterhin haustierfrei    zwinker



2016 03.
Okt

Urlaub ist zwar eine wundervolle Auszeit vom Alltag, aber der Alltag holt jeden spĂ€testens nach der RĂŒckkehr erneut voll ein    zwinker    das habe ich besonders stark bei meinen FotojahresplĂ€nen gemerkt. Es ist Oktober und ich stelle erst jetzt die Bilder von meinem August-Projekt zur Schau. Aber lieber spĂ€ter als nie, stimmt’s? Auf jeden Fall ist mein Monatsprojekt gleichzeitig ein RĂŒckblick auf die lange Urlaubsreise. Fangen wir einfach mit den balinesischen DurchgĂ€ngen an.

Diesen hier habe ich als erstes entdeckt – es ist ein Durchgang von unserer Hotelanlage. Die Fratze oberhalb der TĂŒr und auch die beiden Statuen an den Seiten der Treppe sollen alles Böse davon abhalten, durch diese TĂŒr zu gehen. Ich fĂŒr meinen Teil konnte problemlos durchlaufen    zwinker

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Das gespaltene Tor von einem der zahlreichen Tempeln auf Bali. Solche Tore gehören unbedingt zu einer Tempelanlage dazu.

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Hier kann man sehen,  was bei solchen gespaltenen Toren wĂ€hrend einer der Zeremonien passiert, welche auf dieser Insel gefĂŒhlt tĂ€glich an irgendeiner Stelle stattfinden.

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Bali ist unter anderem auch fĂŒr seine Holzschnitzarbeiten bekannt. Die Gestaltung der folgenden vier TĂŒren bestĂ€tigt aus meiner Sicht eindeutig, dass diese Insel ihren Ruf zurecht hat.

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Hier noch zusĂ€tzlich ein Ausschnitt von der letzten TĂŒr, welcher mir persönlich sehr gut gefiel, weil ich diese feinen Details einfach wunderschön finde.

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Auch diese TĂŒr fand ich mĂ€rchenhaft schön.

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Hier habe ich ebenfalls einen Ausschnitt des Ganzen im Angebot.

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Hin und wieder mussten wir unterwegs auf den Pfaden kleine, metallene Tore öffnen, um weiter gehen zu können.

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Besonders symbolisch fand ich dieses Tor, welches uns aus einem kleinen Park heraus einen Blick auf den Bratan See und einen Teil vom Tempel Pura Ulu Danu Bratan erlaubte.

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Diese TĂŒr im Wasserpalast von Ujung fand ich außerordentlich faszinierend, diesmal nicht ihrer Gestaltung wegen, sondern wegen des Ausblicks, welchen sie uns geboten hat:

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In den VAE ging es bei den ganz alten Toren offensichtlich weniger um Schönheit, sondern mehr darum, diese ordentlich abschließen zu können.

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Im Allgemeinen fanden wir die TĂŒren in den historischen Teilen von Dubai und Abu Dhabi ungewöhnlich niedrig.

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Nebenbei erwĂ€hnt, wĂ€hrend die Art der Anbringung von Schlössern auf balinesischen TĂŒren fĂŒr uns ganz vertraut schien …

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…fanden wir die Art, Schlösser auf manchen arabischen TĂŒren anzubringen, ziemlich außergewöhnlich.

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An und fĂŒr sich könnte ich euch noch viele andere, schöne und in ihrer Art interessante TĂŒren und Tore zeigen, aber es ist jetzt wirklich an der Zeit, dieses hier zu prĂ€sentieren.

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Damit möchte ich andeuten, dass meine heutige Ausstellung jetzt auch (ab)geschlossen ist. Ich hoffe allerdings, dass ihr deswegen nicht so bedröppelt aus der WÀsche schaut, wie dieser Makak aus dem Affenwald von Ubud    lachen