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Manchmal hat man eben Lust darauf, etwas zu schreiben   ;0)

 
Web|log,  der;  -s,  <engl.>,  meist abgekürzt mit "Blog"
   
Digitales Tagebuch im Internet. Ein Weblog ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Es ist ein Medium zur Darstellung des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrung als auch der Kommunikation dienen und ist insofern mit dem Internetforum sehr verwandt. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als "bloggen" bezeichnet.

Quelle: http://www.wikipedia.de    


 
2016 16.
Okt

Da ich meiner Verwandtschaft nachträglich noch ein paar Urlaubsimpressionen per Email habe zukommen lassen, kann ich euch mit dem gleichen Text (Copy&Paste sei Dank) ebenfalls noch ein paar unbekannte OLCA-Fotos und Informationen nachschieben – viel Spaß.

Wir zusammen mit der lokalen Schönheitskönigin am Tempel Pura Puseh Batuan:

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In die Tempelanlagen auf Bali kommt man nur mit gewickeltem Sarong und einer Schärpe, durch die die Trennung am Körper von Gut (oberhalb) und Schlecht (unterhalb) symbolisiert wird. Deshalb werden die Opfergabe oder auch andere Speisen (also alles beides „gut“) immer auf dem Kopf getragen und nicht an der Hand in Beuteln wie wir es tun würden.

Ein Pärchenbild vor einer Dschungelkulisse im Affenwald von Ubud:

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Eigentlich sind wir in der Regel in diesem Aufzug durch Bali gezogen, schon alleine wegen der Wärme und Luftfeuchtigkeit. Die Stadt Ubud könnte euch namentlich eventuell geläufig sein, wenn ihr den Roman „Eat Pray Love“ oder den gleichnamigen Film mit Julia Roberts kennen solltet.

Auch auf Bali gibt es die bekannte Tradition „Brunnen plus Geld = Glück“:

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Allerdings ist es im „Land der Millionäre“ unter Umständen sehr schwer, überhaupt an Münzen zu kommen. In Bali kam es sehr oft vor, daß wir das Maximum von 2,5 Millionen am Automaten abgeholt haben, was am Ende aber eigentlich gerade mal ca. 170 Euro entspricht. 15.000 Rupien sind in etwa 1 Euro und die größten Münzen wären 500 IDR (= ca. 4 Cent) und 1000 IDR (ca. 7 Cent), danach kommen schon die Scheine mit Werten von 1.000, 2.000, 5.000, 10.000, 20.000, 50.000 und 100.000. Deshalb wird in der Regel eigentlich alles nur mit Papier bezahlt und Münzen als Wechselgeld selten rausgegeben. Aber nur Münzen lassen sich eben gut in einen Brunnen werfen …     zwinker

Frisch geschlüpfte Schmetterlinge im Schmetterlingspark Taman Kupu-Kupu:

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Am Ende hielten alle Schmetterlinge so gut still, weil sie sich noch in der Trocknungsphase befanden und somit nicht wegfliegen konnten. War schon beeindruckend, was für Größen es so gab.
Hier mal ein kleiner, witziger Einblick in die indonesische Sprache: Schmetterling = kupu … Schmetterlinge (Mehrzahl) = kupu-kupu oder geschrieben sogar als „kupu2“ ! Weitere Beispiele wären anak-anak (Kinder), buku-buku (Bücher), orang-orang (Menschen) kata-kata (Wörter), kaki-kaki (Füße) und mobil-mobil (Autos) – alles Wörter, die wir beim Fernsehen sehr oft in den indonesischen Untertiteln gesehen haben. Das Internet hat uns dann über diese laufenden Dopplungen aufgeklärt.

Wir zusammen mit unserem Fahrer & Führer in der bekannten Tempelanlage Pura Tanah Lot:

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Er hat uns insgesamt 4 Tage über Bali gefahren und dabei die von uns vorher rausgesuchten Ziele angesteuert, um weitere Haltepunkte ergänzt und viele nützliche Tips und Vorschläge gegeben. Einen besseren wie er hätten wir wahrscheinlich nicht so schnell wieder finden können. Anfangs war er noch über das Hotel gebucht (pro Tag 900.000 IDR, wobei er gerade mal davon für 10 Stunden 100.000 IDR bekam = ca. 8 Euro), doch an den Tagen 3 & 4 engagierten wir ihn ohne Zwischenhändler und er bekam von uns trotzdem die vorher vom Hotel für die Touren veranschlagte Summe von 1 Mio. IDR (ca. 80 Euro) pro Tag. Das war uns die Sache auf jeden Fall wert – der Mann war klasse !!! Die Chemie zwischen uns stimmte direkt vom ersten Tag an.

Diese heißen Quellen mit Infinitypool ist ein von unserem Fahrer vorgeschlagenes Ziel:

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Wir stehen zwar nicht auf Selfies, aber in diesem Natural-Hot-Spring-Pool am Batursee gab es eben keine Fotohilfe von Dritten. Also wurde auch mal selbst auf den Auslöser gedrückt.

Sonnenaufgang auf der Katamaran-Kreuzfahrt:

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Unsere 4 Wochen Urlaubsreise waren aufgeteilt in 1 Woche Legian auf Bali, 1 Woche Kreuzfahrt mit einem Katamaran zwischen Bali und Lombok, wieder 4 Tage im Hotel in Legian auf Bali, 5 Tage in Dubai und 4 Tage in Abu Dhabi. Auf dem Katamaran konnten wir jeden Morgen um 6:30 Uhr (so nah am Äquator ist es immer ca. 6:30 Uhr Zeit für den Sonnenauf- und ca. 18 Uhr für den Sonnenuntergang) einen märchenhaften Sonnenaufgang betrachten … wir mußten dafür nur aus der Luke über unserem Bett (ja, ich steht AUF unserem Bett) klettern und wir hatten einen tollen Ausblick. Davon haben wir als morgendliche Bettflüchter (wir können eigentlich gar nicht mehr so richtig lange ausschlafen) natürlich jedes Mal Gebrauch gemacht.

Selfie Nummer 2 … beim Schnorcheln:

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Vor unserer Reise waren wir uns einig, daß die Kreuzfahrt mit den angekündigten Schnorchelgängen und Touren bestimmt DAS Highlight werden würde, und am Ende hat es sich auch genau so erfüllt. Bali ist wunderschön, die Vereinigten Arabischen Emirate sind wenigstens ein wenig WOW!, aber das Schnorcheln und die Unterwasserwelt in der Straße von Lombok hat all unserer Erwartungen erfüllt, wenn nicht sogar übertroffen. Wir sind sogar jetzt ein wenig angefixt und denken über einen Tauchlehrgang nach. Wir haben bei jeden Stopp eigentlich stundenlang Händchen haltend bäuchlings an der Wasseroberfläche getrieben, um die Fische, Korallen und anderen Meeresbewohnern, wie z.B. Schildkröten und riesige Mantarochen, bei ihrem Treiben zu beobachten und mit der eigens für diesen Urlaub angeschafften Unterwasserkamera zu knipsen. Langweilig wurde uns dabei nie ! Und fürs Sonnenbaden waren eigentlich die anderen Passagiere mehr zu begeistern als wir, denn wir liebten einfach das Wasser und die bis dato darin verborgenen Welt.

Ungelogen, man dürfte auf dem Foto ca. 2/3 der gesamten Insel sehen:

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Das Inselchen Gili Kedis hat uns besonders beeindruckt, denn außer dem breiten Sandstrand gab es auf dieser 70*70 Meter großen Insel nur noch einen Kiosk (im Hintergund links), eine Cabana (das Sonnenschutzhäuschen in der Bildmitte) und eine handvoll Bäume bzw. Palmen … sonst nix. Unsere Schiffscrew schickte uns zudem zum genau richtigen Zeitpunkt hier hin, denn vormittags hatten wir acht Gäste (zwei Katamarane mit jeweils zwei Pärchen an Bord) das Fleckchen ganz für uns alleine und erst gegen späten Mittag trudelten weitere Touristen mit ihren Booten ein. Die Unterwasserwelt rundherum konnten wir in ca. 1-2 Stunden erschnorcheln und haben dabei immer wieder etwas neues entdeckt, was wir bis dato so noch nicht gesehen haben. Ein Traum !

Apropos Traum, dieser Strand heißt sogar so –> Dream Beach:

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Der letze Tag der Katamaran-Kreuzfahrt machte den Abschied am nächsten Morgen (Einschiffung) so richtig schwer, denn neben dem Abenteuer, mit ca. 3-Meter-Spannweite großen Mantarochen zu schnorcheln, erwartete uns auch noch eine kleine Rundfahrt mit dem „Scooter“ (Motorroller) auf Nusa Lembongan zu den Mangroven und diesem kleinen Strandabschnitt Dream Beach.

Selfie Nummer 3 … auf dem Scooter:

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Daß wir noch nie auf so einem Gefährt gesessen oder es gar selbst gefahren haben, geschweige denn einen Führerschein für sowas besitzen (das Ding hatte defintiv mehr als 50 ccm und fuhr auch schneller als ein 50 km/h-Mofa), interessierte hier niemanden. Nach ein paar hundert Meter hatte ich den Dreh raus (ist fast wie Fahrradfahren) und wir stürzten und mit sechs Scootern (vier Pärchen und zweimal zwei Crewmitglieder) in den zum Teil sehr chaotischen Straßenverkehr Indonesiens. Auf dem Foto ist hinter uns Mutter & Tocher aus Frankreich und dahinter das Crewgefährt als Korsoende zu sehen … das Auto gehört bereits zum einheimischen Straßenverkehr und dient mitnichten zusätzlich unserer Sicherheit.

Auf dem Weg mit dem Scooter hatten wir einen kleinen Fotostop an einem Aussichtspunkt:

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Unten links stehen irgendwo unsere beiden Katamarane und der Strand in der Bildmitte war unser Start- und Endpunkt mit den Motorrollern. Hier sind wir schon auf dem Rückweg vom Dream Beach und dem Sonnenuntergangsbeobachtungsposten Devil’s Tear zurück zum Strand. Und ja, wir sind alle heile sowie mit viel Spaß in den Backen zurückgekommen.

Gruppenbild unseres Katamarans:

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v.l.n.r.: Kapitän Tri, ein deutsches Pärchen aus Aschaffenburg und neben uns noch drei weitere Crewmitglieder

Gruppenbild der Passagiere beider Katamarane:

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v.l.n.r.: ein Pärchen aus Italien, Mutter & Tochter aus Frankreich, wir und das Pärchen aus Deutschland

Zwischenstopp auf unserer Dünensafari bei Abu Dhabi:

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Nachdem wir in Dubai eigentlich hauptsächlich nur Architektur (moderne, aber auch alte) besichtigen durften, hatten wir in Abu Dhabi eine Möglichkeit gefunden, auch mal raus in die Natur zu fahren. Standesgemäß mit dem SUV bzw. Allradjeep ging es geführt und mit insgesamt ca. 10 Fahrzeugen zunächst ab Mittag a la Rally-Paris-Dakar auf und ab durch die Dünen und endete am Abend in einer touristisch errichteten Beduinenoase inklusive arabischem Essen, Bauchtanz und einem atemberaubenden Sternenhimmel, den wir bislang nur noch besser auf Bali bzw. der Kreuzfahrt erleben durften – so deutlich wie dort zwischen den Inseln haben wir die Milchstraße noch nie sehen können.

… und nicht, daß ihr nun denkt, ich hätte vier Wochen lang immer die gleiche kurze Hose angehabt –> wir hatten im Vorfeld mal zwei identische gekauft (Männer können bei sowas bekanntlich pragmatischer als Frauen sein) und zwischendurch legten wir Dank Reinigungsmitteltube auch mal einen Waschtag ein.

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