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Kommentar:   

 
Manchmal hat man eben Lust darauf, etwas zu schreiben   ;0)

 
Web|log,  der;  -s,  <engl.>,  meist abgekürzt mit "Blog"
   
Digitales Tagebuch im Internet. Ein Weblog ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Es ist ein Medium zur Darstellung des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrung als auch der Kommunikation dienen und ist insofern mit dem Internetforum sehr verwandt. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als "bloggen" bezeichnet.

Quelle: http://www.wikipedia.de    


 
2016 11.
Okt

Vor dem Urlaub ist nach dem Urlaub und so, wie wir vor unserer Sommerreise schon immer wieder viel unterwegs waren, haben wir diesen Zustand nach der großen Alltagsunterbrechung erneut erreicht. Es gibt aber auch so viel zu tun und zu sehen, da kann man einfach zu schwer mit dem Allerwertesten nur auf der Couch bleiben    zwinker

Da wir von 1999 bis 2015 in dem Dresdner Stadtteil Briesnitz gewohnt haben, freuen wir uns, dass es nach unserem Wegzug aus der Gegend endlich auch eine Igel-Tour über dieses schöne Fleckchen gibt. Die Führung wurde jetzt zum zweiten Mal in diesem Jahr angeboten und war damit die letzte in 2016. Kein Wunder, dass da eine riesengroße Menschentraube von fast 80 Leuten am Startpunkt zusammengekommen ist!  Für uns war es sehr interessant, alte Bilder von gut bekannten Stellen zu sehen.

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An manchen Orten schwebte sogar (besonders für mich) ein Hauch von Nostalgie mit, z.B. als wir im Innenhof des dortigen Pfarramtes standen und ich mir den großen Walnussbaum in der Mitte des Hofs angesehen habe. Durch die Tür im Hintergrund ist Stephanie jahrelang zu ihren Flötenstunden gegangen und nach dem Unterricht sammelte sie im Herbst zusammen mit anderen Kindern immer einige Walnüsse vom Boden auf, welche sie danach ganz stolz nach Hause brachte.

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Außerdem habe ich dank dieser Führung endlich eine Erklärung zur Außengestaltung der Briesnitzer Kirche bekommen. Mir ist natürlich schon vor langer Zeit aufgefallen, dass es so aussieht, als ob man wie bei einem Puzzle zuerst einen Rahmen gemacht hat und danach die Wände mit weniger geraden Steinen auffüllte.

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Nun weiß ich, dass es an der Beschaffenheit der Steine liegt, welche für den Bau verwendet wurden. Man hat damals logischerweise überwiegend damit gebaut, was es in der Gegend ausreichend vorhanden war und das ist im Dresdener Westen nun mal eine Gesteinsart namens Pläner. Diese gab es reichlich, aber für Bauwerke waren diese Steine dennoch nicht gut, da sie in bei ihrer Bearbeitung völlig unberechenbar splittern können. Deshalb hat man beim Bau der Kirche die Kanten und Ecken aus beständigerem Sandstein hochgezogen und nur die statisch weniger wichtigen Wände eben mit dem brüchigen und instabilem Pläner gebaut. Wieder mal ein Rätsel gelöst    lachen

Der nächste Grund, unsere gemütliche Höhle Wohnung zu verlassen, war sogar noch sehr viel wichtiger. Andrea hat in diesem Sommer bekanntlich ihren „Bachelor of Arts“ mit 2,1 absolviert und entschied sich, ihr Masterstudium an der Chemnitzer Uni zu machen. Da die Vorlesungen im Oktober losgehen sollten, hat sie sich schon vorweg eine Einraumwohnung in Uninähe gesichert, denn nachdem unsere Große als Studentin schon in zwei unterschiedlichen Wohnheimen und danach in einer WG gelebt hat, wollte sie diesmal lieber etwas Kleines für sich ganz alleine haben    standard    in Chemnitz ist der Wohnraum zum Glück noch bezahlbar. Das ist ein Blick von ihrem Wohn/Schlaf/Arbeitszimmer auf den Flur:

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Rechts sind die Türen zur Küche (hinten) und zum Bad (vorne) und links ist die Wohnungstür. Es ist alles neu renoviert und schön hell. Sehr überraschend für uns war, dass ihr gesamtes Hab und Gut tatsächlich ganz locker auf die Ladefläche eines 3,5 -Tonners passte. Eigentlich wollten wir nur einen Transporter anmieten, aber da diese alle vergriffen waren, bekamen wir eben einen größeren Wagen als geplant.

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Nach dem Ausladen zu viert haben wir erst noch dem gelb-blauen Möbelhaus aus dem Pippi-Langstrumpf-Land etwas Umsatz beschert und ein Baumarkt in der Nähe ist auch nicht gerade leer ausgegangen    zwinker    um die Montage der gekauften Einrichtungsgegenstände mussten wir uns allerdings nicht mehr kümmern. Ich für meinen Teil finde es klasse, wenn die Mädels handwerklich begabte junge Männer in ihrer Nähe haben    zwinker

Als Dankeschön an uns und natürlich auch an Andreas Freund Karl gab es ein oberleckeres Mittag-/Abendessen in „Mr. Meyers Diner“ im Westen von Chemnitz. Carsten und ich haben dieses Restaurant im Mai bei unserem Stadt-Dreisprung entdeckt und für richtig gut befunden: Das Essen ist lecker und frisch, die Preise sind anständig und die Bedienung immer oberfreundlich und auch für viele Schandtaten zu haben    zwinker

Das war mein Hauptgericht:

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Ich glaube, da sieht auch ein Blinder mit Krückstock, was es bei mir zu essen gab    zwinker    also spare ich mir jeder weitere Beschreibung. Dieses Ensemble hießt übrigens „Mr. Oink meets Mrs. Chicken“!

Als Nachtisch gönnte ich mir zum Pott Kaffee noch ein Stück Nutella-Cheesecake.

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Das war sooooo lecker, aber auch soooooo mächtig, dass ich es echt nicht geschafft habe, am Ende wirklich alles aufzuessen    schreien
Das Stück im Hintergrund ist übrigens auch ein Cheesecake (Snickers), aber mein Mann hat sich um seinen Nachtisch besser gekümmert als ich mich um meinen – er hat ihn bis zum letzten Krümmel aufgegessen. Aber er hatte ja auch keine zusätzlichen Muffins auf dem Kuchen    unschuldig

Da wir gerade bei süßen Sachen sind, muss ich euch noch etwas erzählen. Wir waren an einem Abend nach der Arbeit bei Karin und Eberhard zu Besuch und bei ihnen leben derzeit insgesamt acht Katzenkinder, weil ihre Momo diese vor ein paar Wochen zur Welt gebracht hat. Da muss man echt aufpassen, wo man hintritt und wo man sich hinsetzt:

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Süß sind sie auf jeden Fall und schon fast alle vergeben. Im November gehen sie dann alle, unter anderem auch diese süße kleine Glückskatze, zu ihren neuen Familien:

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Und ja, wir blieben auch diesmal standhaft und sind somit weiterhin haustierfrei    zwinker

Eine Antwort zu “Immer wieder auf Achse”

  1. Ines sagt:

    …na bald könnt ihr ja diese kleine Glückskatze in ihrer neuen Familie besuchen kommen herz

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