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Manchmal hat man eben Lust darauf, etwas zu schreiben   ;0)

 
Web|log,  der;  -s,  <engl.>,  meist abgekürzt mit "Blog"
   
Digitales Tagebuch im Internet. Ein Weblog ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Es ist ein Medium zur Darstellung des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrung als auch der Kommunikation dienen und ist insofern mit dem Internetforum sehr verwandt. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als "bloggen" bezeichnet.

Quelle: http://www.wikipedia.de    


 
2018 10.
Jun

Um ehrlich zu sein, ich kann keine vernünftige Antwort darauf geben, denn in meinem Leben kommt dieser Zustand so gut wie nie vor. Stattdessen gibt es über jede Menge Erlebnisse zu berichten, die in den vergangenen zwei Wochen meine Schreibzeit für sich beanspruchten    zwinker

Carsten und ich haben uns am Sonntag vor zwei Wochen recht spontan entschlossen, das schöne Sommerwetter für einen Fahrradausflug auf dem Elbradweg zu nutzen. Es hat jede Menge Spaß gemacht und nach der Tour bis Pillnitz waren wir uns einig, dass wir uns ein spätes Mittagessen im Biergarten redlich verdient haben. Als Radfahrerin gönnte ich mir natürlich stilecht ein Radler    standard

Bei der Auswahl des Essens waren die Augen natürlich mal wieder etwas größer als der Mund    zwinker

Diese schöne, knusprige Haxe oben links bestimmte sogar völlig unerwartet noch den Ablauf der folgenden Tage. Ein Stück von ihr hat sich nämlich in Carstens Speiseröhre als Nahrungsbolus festgesetzt und er konnte ab Sonntagnachmittag nichts mehr trinken und essen, weil der Pfropfen den Zugang zum Magen fest verschlossen hat. Atmen ging aber noch problemlos, sodass Carsten am Montag sowohl zum Sport gehen als auch zwei Meetings als Einladender abhalten konnte. Aber gegen 14 Uhr war Schluss mit Lustig und meine Orangenhälfte bewegte sich in die UKD-Notaufnahme, um das Problem endlich lösen zu lassen. Dank Magenspiegelung unter Vollnarkose war alles recht schnell erledigt und als ich nach meiner Arbeit an seinem Bett stand, war Carsten sogar schon wieder von allen Schläuchen befreit … nur die Kanüle sollte noch für den Fall der Fälle bis zur Entlassung dran bleiben.

Und hier ist ein Bild von seinem, wie wir es in der Familie genannt haben, „Alien“:

Die Haxe konnte übrigens nix dafür, sie war wirklich lecker und ich habe sie am Dienstag noch völlig unfallfrei aufgegessen.

Da mein armer Mann dank ärztlicher Hilfe nun wiederhergestellt war, konnte ich ganz beruhigt ein paar Tage später mit Anna zu einer Führung durch die Ausstellung „Monster und Mythen“ ins Japanische Palais gehen.

Die Ausstellung ist klein, aber oho! Die riesigen Bewohner der Meere haben uns am meisten beeindruckt. Die Führung war sehr entspannt und verständlich abgehalten, dazu war die junge Dame bestens über alle Ausstellungsstücke und die damit verbundenen Legenden und Geschichten informiert – es war sehr interessant und kurzweilig. Nachdem wir unseren Bildungsauftrag erfüllt haben, gönnten Anna und ich uns noch einen schönen Abend beim Trinken und Schwatzen im Freien, denn das Wetter war wirklich einladend, um so lange wie möglich draußen zu bleiben. Inzwischen sind die Sonnenuntergänge in Dresden sehr farbenfroh und richtig romantisch geworden:

Bei solch schönem Wetter macht es auch wieder sehr viel Freude, Menschen draußen im Grünen zu fotografieren. So passte es hervorragend, dass Manu und Ines, welche inzwischen ihr eigenes Tanzprojekt Irish Dance Women Dresden auf die Beine gestellt haben, ein paar Bilder für ihre Homepage und andere Gelegenheiten brauchten. Bei den beiden komme ich irgendwie nie drum herum, mich auch mal vor die Kamera zerren zu lassen    zwinker

Wir haben sogar Kräfte gemessen, doch auf dem Foto sieht man ganz deutlich den Unterschied zwischen einer Elfe und einer (haxenessenden) Steinbeißerfrau    zwinker

Beide Mädels hatten in den letzten 14 Tagen auch ihren ersten großen Auftritt auf dem 3. Freitaler Irish Folk Festival und ich durfte natürlich ebenfalls viel knipsen und blitzen. Dabei hat Julia mich kurz gebeten, ihr Bierglas gegen meine Kamera zu tauschen … da ich dem Mädel mit den große Kulleraugen nichts abschlagen kann, ist so ganz nebenbei dieses Bild entstanden:

Hier haben Ines und Manu übrigens die Rolle der Leprechauns übernommen. In den Hüten, welche sie in der Hand halten,  ist das Geld, welches zahlreiche Zuschauer an die Musiker und Tänzer gespendet haben, denn es wurde kein Eintritt zu der Veranstaltung verlangt. Es war insgesamt ein sehr fröhlicher und lustiger Abend!

Auf zum nächsten Ereignis: Wir haben schon lange vorgehabt, unsere OLCA-Mobile-Webseite auf den neuesten Stand zu bringen, schließlich ist der Suzuki Vitara schon seit dem 18. September letzten Jahres ebenfalls zum Familienmitglied geworden. Endlich haben wir es tatsächlich geschafft, unsere beiden fahrbaren Untersätze zu waschen und für ein gemeinsames Fotoshooting im Grünen herauzuputzen. Das Ergebnis könnt ihr hier bewundern    standard

Gestern haben Carsten und ich uns wieder etwas Geschichtsunterricht gegönnt und liefen bei der Igeltour „Cottas Norden – Vom Wildwasser zur Beständigkeit“ mit. Der Dresdner Stadtteil Cotta grenzt direkt an Briesnitz an und war somit früher, als wir noch im Haus wohnten, quasi unser Einzugsgebiet und wir kannten eben sehr viele Stellen der Tour.

Wir haben wie immer viel Neues erfahren und sind nun auf eine Tour durch das gesamte Cotta gespannt. Wenn wir es richtig verstanden haben, dann dürfte es wohl über kurz oder lang eine solche Führung von einem Igelaner geben.

Da wir schon in Hinterkopf hatten, dass Kirschenzeit ist, sind wir nach der Tour noch etwas weiter westlich nach Brabschütz gefahren, wohin wir inzwischen beinah jährlich mindestens einmal zum Kirschenpflücken fahren. Diesmal bemerkten wir, dass die unteren Äste der Kirschbäume fachmännisch gestutzt worden sind und somit nicht mehr alles vom Boden aus so gut zu erreichen war. Daher durfte Carsten seine Kletterkünste und seinen Gleichgewichtssinn unter Beweis stellen:

Ich hüpfte eher von unten, um an den einen oder anderen reich mit Kirschen bestückten Ast ranzukommen. Aber die Mühe hat sich gelohnt, denn in etwa einer halben Stunde hatten wir zwei volle Plastikeimer gesammelt – die heimische Waage hat uns stolze 6 kg angezeigt.

Einer dieser Eimer ist übrigens inzwischen schon wieder leer    standard

Auf dem Heimweg hielten wir noch ganz kurz an der ehemaligen Grundschule unserer Mädels an, denn Stephanies Klasse hat 2006 als Abschlussgeschenk an die Schule eine Hängebirke gepflanzt. Dieses magere Bäumchen haben wir damals im Auftrag der Klasse in einer Gärtnerei besorgt und in den steinigen Untergrund eingegraben:

12 Jahre später sieht es schon ganz anders aus – wow:

Nur das Holzschildchen hat nicht lange überlebt    zwinker
Die Birke aber hat sich trotz des mageren Bodens unglaublich prächtig entwickelt, oder?

Beim Kirschenpflücken haben wir schon stetiges Grummeln aus der Ferne gehört, aber das darauf folgende Gewitter über Dresden hat uns zum Glück erst bei der Fahrt nach Hause erwischt:

Den Abend verbrachten wir in den eigenen vier Wänden und schauten uns beim gleichzeitigen Vernichten der ersten Kilos frischer Kirschen die von Videobuster zugeschickte DVD „Reset“ an. Obwohl ich Filme mit Action und Zeitreisen mag, fand ich diesen aber leider nur eher durchschnittlich. Da bereiteten mir die Kirschen mehr Glück und Freude    zwinker

2 Antworten zu “Wie buchstabiert man Langeweile?”

  1. Anna in Nashville sagt:

    wie immer ist es mir eine Freude euch
    auf euren Ausfluegen nach Nah und Fern zu begleiten
    …. vor Allem weuil ich das gemuetlich vom „Lap-Sessel“ aus tun kann.

    P.S. natuerlich war es mir (als seine Cybertante)
    eine ganz besondere Freude,
    dass es dem lieben Carsten wieder gut geht
    nachdem viele helfende Haende (und Herzen) sich um kuemmerten. <3

  2. Alex sagt:

    Schön, dass es Carsten gut geht und noch fröhlich unter uns weilt. Der Link zum Nahrungsbolus liest sich ja eher erschröcklich.

    Zum Thema Langeweile – meine Tochter kommt gelegentlich zu mir und jammert, dass ihr langweilig ist. Meine Antwort dazu: „Hast du es gut!“ standard

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