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Manchmal hat man eben Lust darauf, etwas zu schreiben   ;0)

 
Web|log,  der;  -s,  <engl.>,  meist abgekürzt mit "Blog"
   
Digitales Tagebuch im Internet. Ein Weblog ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Es ist ein Medium zur Darstellung des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrung als auch der Kommunikation dienen und ist insofern mit dem Internetforum sehr verwandt. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als "bloggen" bezeichnet.

Quelle: http://www.wikipedia.de    


 
2018 01.
Jul

Ein Besuch im Bärenwald Müritz stand bei mir schon lange auf der Wunschliste unserer Ausflugsziele. Zu Weihnachten im letzten Jahr habe ich von Carsten einen Gutschein für das Kennenlernen der dort lebenden Bären bekommen – irgendwann muss man doch seine Ziele auch erreichen    standard
Wie auf der Geschenkkarte versprochen, sollte ich nur ein Datum nennen und meine liebe Orangenhälfte kümmerte sich um die komplette Organisation … es wurde das Wochenende 16./17. Juni.

Da diese Anlage nicht so nah ist, wie der Bärenpark Worbis, den wir bereits zweimal besucht haben, planten wir gleich ein ganzes Wochenende für diesen Ausflug ein. Zusätzlich gab es nämlich genau so lange den Wunsch, einmal mit eigenen Augen den Müritzsee zu sehen. Deshalb haben wir das Städtchen Waren (Müritz), welches immerhin als Heilbad gilt, in unseren Reiseplan mit eingeschlossen.

Das Wetter war uns hold und so erlebten wir dort zwei richtig schöne Sommertage. Waren (Müritz) ist eine kleines und gemütliches Örtchen mit einer schnuckeligen Innenstadt:

Wir sind natürlich auch dort hindurch gelaufen und selbstverständlich bekommt man in Nähe von Wasser immer schnell Appetit auf ein frisches Fischbrötchen:

Schade fand ich hier in der Ladenpassage, dass es wie in vielen anderen Gegenden, welche wir bereits besucht haben, überwiegend die gleichen Ladenketten in den schmucken Fachwerkhäusern zu finden sind … dadurch sieht am Ende leider eine Einkaufszone aus, wie die andere.

Nach dem schnellen Stadtrundgang genossen wir die Ruhe und Beschaulichkeit, welche man an großen Gewässern fast immer verspüren kann:

Wobei es an diesem Hafenbereich leider nicht überall Stille gab, denn eine Möwenkolonie mit zahlreichem Nachwuchs sorgte für eine permanente, lautstarke Beschallung ohne Ruhepause:

Die konnte man beim besten Willen nicht überhören!

Wenn man aber diesen Bereich hinter sich gelassen hat, konnte man ganz unkompliziert eine richtig romantische (See-)Stimmung genießen. Diese entstand ganz von allein, sobald die Sonne sich langsam zum Horizont neigte.

Es dauerte gar nicht lang und die Welt um uns herum färbte sich leicht golden ein:

Der Sonnenuntergang war anschließend wirklich Gold wert!

Ist es nicht faszinierend, dass es völlig egal ist, wie viele Sonnenuntergangsbilder man schon in seinem Leben gemacht hat, man bekommt trotzdem niemals genug davon, oder nicht?

Am Sonntag fuhren wir dann in Richtung des eigentlichen Ziels – die Bären warteten sicherlich schon auf uns!

Aber es geht ihnen offensichtlich auch mit und ohne Besucher sehr gut in ihrem großzügig angelegtem und nach Bärenbedürfnissen gestalteten Wald. Neben ein paar Menschen scheint es gelegentlich auch mal andere, tierische Besucher hierhin zu locken:

Man gönnte sich ein ausgiebiges Schläfchen oder eine philosophische Denkpause in einer eigenpfötig gegrabenen Erdkuhle … einfach mal ganz gemütlich alle Viere von sich strecken:

Woanders konnten Bären mit ihren Kumpels abhängen, auch wenn ihnen hin und wieder wohl doch zum Gähnen langweilig war    zwinker

Hier haben Bären, mit denen das Leben es vorher offensichtlich nicht immer all zu gut meinte, auch wieder gut lachen – diesem fehlt die rechte Vorderpfote komplett, bei einem anderen ist die Linke nach einer Verletzung während seiner Gefangenschaft arg verkümmert:

Ich bin nach wie vor enorm von der Schönheit dieser Geschöpfe sehr angetan … vor allen Dingen liebe ich diese Öhrchen!

Ihr könnte mir glauben, dies stellt nur eine Miniauswahl der zahlreichen Fotos aus dem dortigen Bärenleben dar – so viele Bilder, wie ich mit meiner Spiegelreflex gemacht habe, könnte ich hier gar nicht sinnvoll verwursten bzw. veröffentlichen.

Aber ich wollte mich natürlich nicht beherrschen, wenn ich sie schon mal so nach (und vor allem sicher geschützt) vor die Linse bekam    standard

Es gab in dem Park auch noch ein paar andere Sachen rund ums Bärenleben. So stand z.B. in einem großen Tipi-Zelt unter anderem ein herrlicher Sessel in Bärenform – warum passte ich wohl perfekt dort hinein     zwinker

Oder auch ein Labyrinth mit Fragen rund ums Bärenleben, dessen Antworten die Richtung zum Ausgang wiesen. Hier ist mal eine davon … na, wie wäre eure Antwort darauf?    zwinker

Carsten und ich haben uns natürlich problemlos zum Ausgang des Labyrinths durchgekämpft    standard

Bären spielen in slawischen Märchen sehr oft eine große Rolle, da lag es eben auch auf der Hand, dieses Thema in direkter Nachbarschaft mit aufzugreifen:

Da musste ich dann natürlich auch rein! Schließlich kann man eine Baba Jaga nicht jeden Tag in ihrem Hühnerbeinhaus besuchen!

Ich gestehe, ich traue es mir nicht zu, echte Bären anzufassen, aber mit diesem Kumpel war es quasi Liebe auf den ersten Blick    zwinker

Das im Titel genannte Picknick bei den Bären hat es natürlich auch gegeben, denn dieser Holztisch war perfekt positioniert, so dass wir in Ruhe essen und dem bärigen Treiben zugucken konnten – sicherlich viel besser als Fernsehen!

Nachdem wir mehrere Stunden im Wald von Meister Petz verbracht haben, mussten wir leider schon wieder gen Dresden aufbrechen. Von unterwegs haben wir mal Stephanie angerufen, ob sie Lust, Zeit und Möglichkeit hätte, sich mit uns in „ihrer“ Stadt aka Potsdam zu treffen. Sie hatte alles und so wurde ein Treffen im Potsdamer Alex zum Sahnehäubchen dieses Wochenendes.

Doch leider gab es allerdings auch eine bittere Pille zu schlucken, denn während unseres Treffens mit dem Kind saßen im Alex zahlreiche Anhänger der deutschen Nationalmannschaft, welche ganz gespannt das Spiel Mexiko gegen Deutschland auf einem großen Fernseher mitverfolgten. Bekanntlich haben Jogis Jungs mit 0:1 verloren. Wir ließen uns dadurch die Laune dennoch nicht verderben … dafür war das ganze Wochenende einfach viel zu schön!

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