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Manchmal hat man eben Lust darauf, etwas zu schreiben   ;0)

 
Web|log,  der;  -s,  <engl.>,  meist abgekürzt mit "Blog"
   
Digitales Tagebuch im Internet. Ein Weblog ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Es ist ein Medium zur Darstellung des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrung als auch der Kommunikation dienen und ist insofern mit dem Internetforum sehr verwandt. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als "bloggen" bezeichnet.

Quelle: http://www.wikipedia.de    


 
2019 30.
Jun

Am letzten Juni-Donnerstag dieses Jahres habe ich erneut einen Russisch-Kurs an der VHS zu Ende gebracht. Diesmal war es fĂĽr meine Teilnehmer besonders spannend: ich habe einen Konversationskurs durchgefĂĽhrt, bei dem nicht ich als Lehrerin die meiste Zeit reden musste, sondern sie selber. Ich habe allerdings festgestellt, dass es fĂĽr mich als Kursleiterin ebenfalls eine gehörige Herausforderung war, denn es gibt einfach keine LehrbĂĽcher und auch keine Leitlinien, wie man so einen Kurs gestalten kann. Da gab ich meinem Affen Zucker und erstellte einfach einen eigenen Unterrichtsaufbau und die dazugehörigen Methoden – schlieĂźlich hatte ich einst in meinem Studium als Lehrerin fĂĽr Russische Sprache und Literatur an der Uni Charkow auch solche Fächer wie „Methodik des Unterrichts“. Die Unterrichtsvorbereitungen waren dadurch zwar etwas zeitintensiv, dafĂĽr hatte ich aber auch unglaublich viel Freude, wenn ich im Unterricht merkte, dass Leute sich immer mehr trauten, offen zu reden. Nach lediglich 13 Abenden war aus meiner Sicht schon ein sehr groĂźer Fortschritt zu merken!

Aber nun ist bei mir, zumindest vorerst, Schluss mit dem Unterrichten. Zum einen habe ich sowieso wie gewohnt nach einem Semesterende Ferien, aber zum anderen beschloss ich auch nach langem Abwägen und Ăśberlegen, mal auf unbestimmte Zeit eine Pause von meiner Rolle als Kursleiterin einzulegen – zumal sich der Unterricht (zwei Stunden am Donnerstag) und die Vorbereitungen (i.d.R. 2-3 Stunden am Wochenende) ja auch noch zu meiner 40-Stunden-Arbeitswoche addieren. Ich habe fĂĽr mich diese Entscheidung schon am Anfang des Semesters gefällt und meine VHS-Chefin wusste ebenfalls beizeiten darĂĽber Bescheid. Auch meine Teilnehmer habe ich rechtzeitig informiert, dass es von diesem Kurs (leider) keine WeiterfĂĽhrung geben wird … nicht alle waren glĂĽcklich darĂĽber, aber es ist wie es ist.

Seit März 2012, also ganze sieben Jahre lang, habe ich nun parallel zu meiner Vollzeitstelle unterrichtet und es hat mir immer sehr, sehr viel SpaĂź gemacht. Aber nun merke ich, dass ich inzwischen eine kreative Pause gebrauchen kann. Dazu kommen noch einige andere Veränderungen, z.B. bei meinem Hauptarbeitgeber: meine unmittelbare Chefin wird das Unternehmen am kommenden Freitag fĂĽr immer verlassen und ab da ihre Zeit als fitte und reiselustige Rentnerin genieĂźen. Ich gönne ihr das von ganzem Herzen … aber weder ich noch andere Kolleginnen und Kollegen der Abteilung wissen derzeit, wie es mit der neuen Leitung weitergehen wird. Wir lassen uns einfach mal ĂĽberraschen    zwinker

Zurück zu VHS. Ich habe ursprünglich geplant, aufgrund der zum ersten Mal reduzierten Stundenanzahl von 13 Unterrichtseinheiten (normalerweise sind es 14 Abende mit insgesamt 3 x 45 min) bis zur letzten Minute ordentlich zu unterrichten, aber meine Gruppe hat mich überzeugt, dass wir am letzten Unterrichtstag genauso gut einfach nur alle gemütlich beisammen sitzen könnten. Jeder von ihnen und natürlich auch meine Wenigkeit hat etwas zum Buffet beigesteuert und so hatten wir am Ende eine recht gut gedeckte Tafel beisammen:

Auf dem Foto fehlen allerdings noch das GurkenschaumsĂĽppchen und der Pudding aus weiĂźer Schokolade mit Lavendel – die kamen erst ein wenig später dazu. Wir hatten eine schöne Mischung aus deutschen und russischen Gerichten – Völkerfreundschaft funktioniert beim Essen und Trinken nun immer noch am besten    zwinker

Da ich mich im Unterricht beim Thema „Hobby“ mal verquatscht habe und von meiner Affinität zu Bären berichtete, haben sich die Teilnehmer als Abschlussgeschenk etwas ganz Besonderes ausgedacht:

Ich fand das echt lieb! Ich bin der Meinung, dass dies nun eine wundervolle und sehr persönliche Erinnerung an meine Kursleiterzeit ist! Das Bärchen wurde von der Schwägerin eines Teilnehmers extra fĂĽr mich erschaffen! Als ich mit Karlchen nach Hause kam, seufzte mein Mann zwar ganz tief, rollte aber nur ganz leicht die Augen, sodass der Kleine auch mit seinem Segen ins Apartamento OLCA einziehen durfte    standard    seinem Teddyblick kann doch einfach keiner widerstehen, oder?    zwinker

Nun beginnt auch fĂĽr mich (zumindest am Donnerstagabend und am Wochenende) die unbeschwerte Sommerzeit, wobei ich ehrlich gestehen muss, dass es mir immer noch etwas komisch vorkommt, dass ich jetzt keine Unterrichtsvorbereitung mehr machen muss und mich nun jeden Abend mit Freunden und Bekannten verabreden kann. Ich denke aber, daran werde ich mich ganz schnell gewönnen    standard

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