Home     I     Olgas Welt

     
 
 
   

 
Kommentar:   

 
Manchmal hat man eben Lust darauf, etwas zu schreiben   ;0)

 
Web|log,  der;  -s,  <engl.>,  meist abgekürzt mit "Blog"
   
Digitales Tagebuch im Internet. Ein Weblog ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Es ist ein Medium zur Darstellung des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrung als auch der Kommunikation dienen und ist insofern mit dem Internetforum sehr verwandt. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als "bloggen" bezeichnet.

Quelle: http://www.wikipedia.de    


 
2020 01.
Mrz

Im Augenblick habe ich das GefĂĽhl, dass ich meinen Blogeintrag mittels Ăśberschriften in ein paar Kleinstkapitel unterteilen sollte    standard    sonst wird es sicherlich chaotisch    zwinker

Meine neue Arbeit:
Ich habe inzwischen „mein“ neues Team kennengelernt. FĂĽr mich sieht es nach ein paar gemeinsamen Arbeitstagen so aus, dass wir als Kollegen gut miteinander auskommen wĂĽrden. Sie sind menschlich wirklich schwer in Ordnung und man duzt sich untereinander, so kommt man irgendwie noch schneller rein. Ich werde jetzt viel geschult, um schnell die Programme kennen zu lernen, mit denen ich zukĂĽnftig jeden Tag arbeiten werde. GlĂĽcklicherweise bin ich den Umgang mit Datenbanken und Warenwirtschaftssystemen gewohnt, denn das hilft mir nun sehr, die Zusammenhänge auch mit diesen, zum Teil völlig anderen Abläufen zu verstehen. Ich durfte sogar schon einige Bestellungen selber abarbeiten – natĂĽrlich unter Kontrolle meiner Teamleiterin, denn nach vier Tagen fĂĽhle ich mich natĂĽrlich noch nicht sattelfest im Hantieren mit dem System, um schon alles in Eigenregie zu erledigen. Ich denke aber, dass ich mich bis jetzt nicht all zu doof angestellt habe    zwinker    am Montag geht es weiter im Programm    standard

Unsere Wohnung in Wentorf:
Wir bekommen derzeit gefĂĽhlt jeden Tag Pakete und Lieferungen mit diversen Möbeln und Einrichtungsgegenständen, die wir uns bei verschiedenen Firmen online zusammengekauft haben. Da ich aber jetzt arbeite und somit tagsĂĽber nicht mehr als Entgegennehmer zu Hause bin, gehen Carsten und ich regelmäßig nach der Arbeit hier und da noch schnell unsere Pakete einsammeln. Denn DHL bringt die Pakete am liebsten in die Postfiliale, Hermes liefert alles in die Ă„nderungsschneiderei gegenĂĽber und nur die Amazon-Zusteller geben derzeit regelmäßig die Sendungen bei der Nachbarschaft ab. Vorteil dabei ist, dass man mit den Nachbarn ins Schwatzen kommt, was aus meiner Sichte den Zusammenhalt auf der Etage ungemein fördert. Auch mit dem Herrn in der Ă„nderungsschneiderei sind wir inzwischen auf das „Du“ umgestiegen. Wenn man kein Kind und keinen Hund hat, scheinen Päckchen und Pakete eine gute Gelegenheit zu sein, die Menschen in seiner Umgebung kennen zu lernen.

Die schrägste Story ergab sich bei der Speditionsanlieferung von Paketen mit Bestandteilen von zwei Apothekerschränken, welche wir als eine kleine Erweiterung fĂĽr unsere KĂĽche auserkoren haben. Man hat uns vorab angerufen und verkĂĽndet, dass die Anlieferung zwischen 9 und 16 Uhr am Dienstag sein soll und der Anlieferer sich eine halbe Stunde vorher telefonisch melden wird. Was mir sehr recht war, denn so hätte ich die Chance gehabt, auf Arbeit eine Pause einzulegen, die Pakete von ihm in die Wohnung bringen zu lassen und dann wieder zurĂĽck zur Arbeit zu hechten. Die Lieferung kam allerdings erst gegen halb fĂĽnf an … als ich schon zu Hause war. Angerufen hat mich keiner. Es klingelte plötzlich an der TĂĽr und ich erklärte wie immer kurz an der Gegensprechanlage, wie man zu unserer Wohnung kommt. Es kam keiner, stattdessen klingelte es ein paar Minuten später erneut. Ich ging daher lieber runter. Dort stellte sich dann heraus, dass der Anlieferer die Zufahrt nicht gefunden hat. Ich erklärte ihm den Weg. Er kam mit einem kleinen LKW direkt an unsere HaustĂĽr, schob zwei lange und offensichtlich schwere Pakete auf den Rand der Ladefläche und schaute mich erwartungsvoll an. Ich öffnete freundliche lächelnd die HauseingangstĂĽr. Er schleppte unter sichtlicher MĂĽhe die beiden Pakete in den Flur, stellte sie dort ab, lieĂź mich unterschreiben und verschwand. Ich bin wirklich keine schwache Frau, aber mir war es absolut nicht möglich, diese Pakete hochzuheben! Hätte jemand gefilmt, wie ich diese Brocken zum Aufzug fortbewegt habe, wäre ich auf Youtube bestimmt schon ein Star mit ganz vielen Klicks geworden. So ungefähr muss es ausgesehen haben … allerdings ohne Seile und ich nur ganz alleine:
   

   
Mit dem Aufzug brachte ich die beiden Schränke noch in unsere Etage, stellte sie dort aber nur noch im Flur an die Wand:

Die Platten im Gang vom Aufzug zur unserer Wohnung wären fĂĽr meine Methode, diese Hammerteile zu bewegen, sicherlich nicht geeignet. Somit klebte ich einfach einen Zettel dran, dass die Pakete uns gehören und „gleich“ abgeholt werden und wartete auf Carsten. Es hätte sie sie ja ohnehin keiner allein schnell klauen und wegtragen können    zwinker
Auch mein wesentlich stärkerer Mann konnte übrigens die Pakete nicht tragen. Nur zusammen ging es endlich, das Ganze in unsere Höhle zu schleppen. Das Aufbauen hat sich auch als nicht sehr einfach erweisen. Ich bin echt froh, dass mein Mann handwerklich so begabt ist und dazu so viel Erfahrung hat.

Carsten hatte jedenfalls mit jeder Menge Schrauben (ca. 150 Stück!) und einer sehr erklärungskargen Aufbauanleitung zu kämpfen. Aber nun stehen die beiden Schätzchen in der Küche und wollen nur noch von mir befüllt werden:

Mein Mann schraubt allerdings seit deren Fertigstellung nun munter an anderen Möbelteilen weiter: Unterschrank und Spiegel im Gäste-WC, Nachtschränkchen im Schlafzimmer und gerade, während ich diese Zeilen schreibe, bastelt er aus zahlreichen Einzelteilen unseren Spiegelschrank fĂĽr das Badezimmer zum einem groĂźen Ganzen zusammen.

Interimswohnung:
Die möblierte Ăśbergangswohnung in der Ifflandstrasse in Hamburg-Hohenfelde wurde schon vorzeitig Ende Februar erfolgreich abgegeben. Den Vermieter und das Objekt wĂĽrde ich jederzeit in einer passenden Situation weiterempfehlen. Es ging jederzeit alles schnell und unkompliziert, alle Fragen wurden immer zĂĽgig beantwortet – wir waren sehr zufrieden und haben uns dort auch recht wohl gefĂĽhlt.

Wohnung in Dresden:
Meine allererste Arbeitswoche musste leider kurz ausfallen (nur MO-DO), da wir vom Vermieter Vonovia am Freitag um 13:30 Uhr einen Termin fĂĽr die Vorbegehung der Dresdner Wohnung bekommen haben. Wir wollten sehr gern vorab genauestens abklären, was alles gemacht werden soll und was vielleicht auch so wie es ist abgegeben werden kann. Die beiden Nächte (DO auf FR & FR auf SA) schliefen wir auf einer aufblasbaren Matratze … inmitten eines total leeren Raumes. Sie ist zwar breit genug fĂĽr uns zwei, aber im Laufe der Nacht wird die Luft darin nach und nach etwas weniger, also musste man immer zusehen, dass man mehr in der Mitte bleibt, um nicht vom Rand auf den harten Boden der Tatsachen zu rollen. Noch vor dem Termin haben wir alle Teppichböden abgezogen und zum Wertstoffhof gebracht:

Nun schaut uns nach jahrezehntelangem Verstecken in allen Räumen das tiefbraune DDR-Linoleum an. Die Räume hallen jetzt natürlich noch mehr als davor, da hört man gefühlt sogar jeden einzelnen Flügelschlag der ersten Fliege dieses Jahres, welche sich in unseren leeren Räumen verirrt hatte.
Die Vorabnahme war in unseren Augen ein voller Erfolg, denn wir mĂĽssen nur die Löcher in den Wänden mit Acryl (die Dame hat sehr auf diesem und keinem anderen FĂĽllstoff bestanden!) zuspachteln, aber wir mĂĽssen weder streichen noch die Tapeten in allen Räumen ablösen. Der FuĂźboden muss lediglich gefegt werden … man gibt sich also auch mit „besenrein“ als Abgabezustand zufrieden. Das bekommen wir locker hin. Nun mĂĽssen wir einen Termin mit dem zuständigen Hausmeister finden, vorher die zahlreichen Löcher an den Wänden zupinseln, die bereits auseinandergebaute KĂĽche zum Wertstoffhof bringen und dann die kahle Wohnung samt dazugehöriger SchlĂĽssel abgeben:

Damit wäre dann auch dieses OLCA-Kapitel zu einem glücklichen Ende gebracht.

Da uns in dem Dresdner Domizil die gesamte Infrastruktur wie Kochgelegenheit und Freizeitgestaltung fehlte, nutzten wir Freitagabend und am Samstag umso lieber die Chance, einige Freunde zu treffen: Kathrin & Axel, Anna, Katja, Holger & Daggi. Ich hatte sogar noch eine knappe Stunde Zeit, spontan meine ehemaligen Kollegen am Uniklinikum zu besuchen. Es war so schön, mit allen mal wieder von Angesicht zu Angesicht zu quatschen und sich auch in den Arm nehmen zu können!

Nachtrag:
Carsten hat mich gefragt, wie lange ich eigentlich vorhabe, die Blogeinträge ĂĽber unseren Umzug nach Wentorf  „Zwischenstand“ zu nennen. Meine Antwort war: „Bis wir nur noch eine Wohnung haben“. Wenn alles nach Plan geht, dann sollte dies spätestens Ende März der Fall sein    standard

Eine Antwort zu “Umzug nach Norden – Zwischenstand Nr. 6”

  1. SchneiderHein sagt:

    Guten Morgen Olga,
    wow, ich habe eben mal spontan einen alten Kommentar von Dir aus 2012 angeklickt – Linus als Zorro vor dem Rosenmontagsumzug vor dem Fernseher – und lande um GlĂĽck immer noch hier standard Da hat sich ja viel getan, seitdem wir uns aus den Blogaugen verloren haben!
    Liebe GrĂĽĂźe von Wolfgang und Silke und gutes Gelingen beim Job und der Einrichtung des neuen Lebensumfeldes!

Einen Kommentar schreiben

Click to Insert Smiley

standardzwinkertrauriglachenlachen-xxlkuessenzungezunge-rechtsnixbettelncoolerroetenfragendgelangweiltkrankschlafenschreiensprachlosengelteufelueberraschtunschuldigveraergertverliebtverruecktweinenblumeherzgeschenkuhr