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Manchmal hat man eben Lust darauf, etwas zu schreiben   ;0)

 
Web|log,  der;  -s,  <engl.>,  meist abgekürzt mit "Blog"
   
Digitales Tagebuch im Internet. Ein Weblog ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Es ist ein Medium zur Darstellung des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrung als auch der Kommunikation dienen und ist insofern mit dem Internetforum sehr verwandt. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als "bloggen" bezeichnet.

Quelle: http://www.wikipedia.de    


 
2021 29.
Aug

Was war das für eine Woche!!! Statt zwei Personen an einem Tag hatte Stephanie diesmal Besuch von einer Person an zwei Tagen, am Donnerstag war der erste Jahrestag (ja, es sind tatsächlich schon mehr als 365 Tage seit dem Vorfall vergangen), aufgrund unseres dreiwöchigen Urlaubs sind wir derzeit (noch) jeden Tag bei ihr und zusätzlich gönnten wir uns zwischendurch sogar mal einen Ausflug nach Kalifornien – nein, nicht das in den USA, sondern das neben Brasilien    zwinker

Aber der Reihe nach …

Nach dem Besuch von Tobi und Lena aus Potsdam letzten Samstag (siehe vorhergehenden Blogeintrag) war Anfang dieser Woche Stephanies Freundin und ehemalige Volleyballmitstreiterin Eileen für zwei Tage da. Wir hatten sie schon am Sonntagabend vom Hamburger Hauptbahnhof abgeholt und sie verbrachte zwei Nächte in der Residencia OLCA. So konnten wir zum einen die beiden möglichst lange alleine lassen, hatten zum anderen aber auch die Gelegenheit, mit dem Besuch einmal durch die schöne Innenstadt von Lüneburg laufen zu können.

So viel sei vorweggenommen: Stephanie hat sich auch am Ende dieser Woche noch an alle drei Besucher erinnert und wusste zudem noch recht genau, was sie alles mit ihnen gemacht hat und erleben durfte. Es scheint ihr also sehr wichtig gewesen zu sein und deshalb haben diese Erinnerungen ihr stark vergessliches Kurzzeitgedächtnis überwunden – toll!

Am Montag konnten wir zwischen Stephanies Mittagessen (ca. 11:30) und ihrem Abendessen (ca. 17:30) die ganze Zeit bei ihr bleiben, da für sie keine Therapien angesetzt waren – das war natürlich ideal. Sie hat sich sehr über Eileen gefreut und sie zudem auch sofort erkannt. Kein Wunder, denn neben Andrea hat Eileen eigentlich bislang die meisten Videos und Updates von sich geschickt. So etwas bleibt selbst Stephanie im Gedächtnis.

Und da Carsten und ich nicht der Mittelpunkt an diesem Tag sein wollten, haben wir uns nach dem ersten Wiedersehen und der Geschenkeübergabe verzogen und sind für ein paar Stunden in der Nähe des Pflegezentrums spazieren gegangen – das Gelände und der Wald sind dafür weitläufig genug, befinden wir uns hier ja ganz am Rande der Stadt Lüneburg. Die beiden hatten jedenfalls ihren Spaß …

Am Dienstag teilten wir unseren Besuch terminbedingt in zwei Etappen auf. Vormittags hat Eileen aus Stephanies derzeitigem Lieblingsbuch „Das Neinhorn“ von Marc-Uwe Kling vorgelesen …

… und danach mit ihr das Fotoalbum zum 18. Geburtstag samt Texten von Freunden und Familie durchgeschaut – sie blieben bei den Leuten hängen, die beide kannten, z.B. vom Volleyballverein oder der Schule sowie natürlich auch bei Eileens eigenen Eintrag. Damals waren sie allerdings gerade einmal drei/vier Jahre befreundet.

Mittags standen bei Stephanie das Essen und eine Therapiestunde an, sodass wir zu dritt die Gelegenheit ergriffen und nach Lüneburg reingefahren sind. Zum einen, um unserem Besuch die wirklich sehr hübsche, alte und sehr gut erhaltene Innenstadt zu zeigen und zum anderen natürlich auch, um selbst etwas essen zu können.

Nachmittags ging es dann in Runde 2 im Pflegezentrum und wir haben gemeinsam sehr viel Spaß gehabt und viel gelacht. So z.B. als beide mit tiefstem Sächsisch anfingen und u.a. den Ausspruch „Or’sch wer bleede !“ original zum Besten gaben. Bei der abschließenden Runde Mensch-ärgere-dich-nicht hat Stephanie sogar (fast ehrlich) gewonnen – bei ihr haben wir gelegentlich mal eine Ausnahme bzgl. Rauswurfzwang gemacht. Aber sie stellte alleine das gesamte Spielbrett auf, zog eigenständig ihre Spielfigur wie Carsten es ihr zeigte (sie hat noch große Probleme mit der Richtung und in den Ecken bzw. im Stall), zählte fast immer korrekt die gewürfelten Felder ab und würfelt mittlerweile ja sowieso schon komplett selbstständig.

Einmal begann Stephanie, nachdem ich sie zum dritten Mal rausgeworfen habe, von bislang „Mami“ auf „Olga“ umzuschwenken. Wir haben das dann aufgegriffen und wer nervte, wurde konsequent umbenannt: aus Eileen wurde Franziska, aus Carsten Bernd und Stephanie selbst mutierte zu Chantal. Erstaunlicherweise hatte sie mit den nun völlig anderen Namen keinerlei Probleme und nutzte sie ebenfalls dauerhaft im Spiel. Zudem rief sie nach ihrer Umbenennung zu Chantal sofort den Spruch „Heul leise!“ aus … wer es kennt, es ist ein Zitat aus „Fack Ju Göhte“ – also erneut eine Erinnerung aus alten Zeiten. Zack, ganz nebenbei einen neuen Weg dorthin gefunden    zwinker

Diese zwei Tage mit Eileen waren echt ein absolut gelungener Wochenanfang für Stephanie – wir haben bis heute noch sehr oft darüber gesprochen.

Am Mittwoch legten wir unsere Besuchszeit auf den Morgen, da Carsten und ich anschließend noch an die Ostsee fahren wollten. Diesmal statt wie bisher zum Füße-ins-Wasser-stellen, um in Kalifornien (Schleswig-Holstein) meine ehemalige Chefin – jetzt in Rente und derzeit dort im Urlaub – zu besuchen und den Abend mit viel Quatschen und leckerem Essen im Fischrestaurant zu verbringen. Aber auch diese außergewöhnliche Besuchszeit brachte schöne Erkenntnisse: das Kind lag noch im Bett und hatte gerade ganz alleine ihr Marmeladenbrot gegessen. Gut, die „Umgebung“ und ihr Lätzchen sahen dementsprechend aus, aber immerhin! Danach kümmerte ich mich um ihre Haare und sie bekam sogar eine Kopfmassage von mir, die sie wiederum sichtlich genoss:

Als wir zwischen Verwöhnprogramm und Abschied mit unseren Buchstabenkarten noch eine Runde „Länder, Städte und Gegenden mit den entsprechenden Anfangsbuchstaben“ spielten, blitzten ebenfalls wieder so einige Erinnerungen in ihr auf. Dementsprechend suchten wir nicht nur die uns bekannten Orte, wie z.B. USA, Potsdam, Quickborn, Dresden, Greiz, Italien, Helsinki, Spanien, Venedig, Bremerhaven, Verona, Island usw., sondern philosophierten mit denen fast immer noch ein wenig über die Verbindung zu uns, wann wir schon mal waren und wen wir dort kennen würden. Ich weiß, ich wiederhole mich … aber das mache ich gerne: bei ihrem Gedächtnis ist nicht alles verloren, sondern nur etwas verschüttet und muss mit unserer Hilfe wieder ans Erinnerungsnetz angeschlossen werden. Tschakka!!!

OK, wenn wir bis hier chronologisch geblieben sind, dann machen wir da auch gleich mal weiter – es folgt der Donnerstag. Zuerst wollten wir aufgrund unserer Rückkehr aus dem „ganz hohen Norden“ eigentlich mal einen Besuch aussetzen, aber ausgerechnet an diesem Tag war es einfach nicht möglich. Denn vor genau 365 Tagen, also am 26. August 2020, hatte Stephanie ihre beidseitige Lungenembolie, musste auf der Fahrt ins Krankenhaus dreimal reanimiert werden und fiel dann für mehrere Monate ins Koma. So einen Besuchstag können wir natürlich nicht ausfallen lassen und haben somit gemeinsam ihren Geburtstag 2.0 zelebriert.

Anmerkung aus gegebenen Anlass: bitte nicht denken, dass Stephanie mehrere Tage hintereinander immer das gleich T-Shirt tragen musste – die Fotos sind nur nicht immer chronologisch herausgesucht    zwinker

Zurück zum „Spezialtag“, der sogar noch ein paar andere tolle Neuigkeiten für uns parat hatte:

  • Stephanie wurde heute vom Personal aufgefordert, auch mal Linki zum Essen mit dem Löffel zu verwenden. Anfangs wollte sie natürlich nicht (typisch „Teenager“) und es ging selbstverständlich auch so einiges daneben, aber zum Ende hin soll sie sich gar nicht so schlecht geschlagen haben. Sie war richtig stolz auf sich!
  • Auf dem Nachrichtenblock stand diese tolle Nachricht: „Hallo Familie Sander, Stephanie hat heute in der Therapie 30 min im Standing gestanden.“ – wow! Standing heißt: sie stand relativ alleine mit durchgedrückten Knien auf ihren Beinen und wurde nur noch mittels Haltebändern einer Maschine unterstützt. Ihr Körper und ihr Kreislauf haben es ohne Murren mitgemacht!!!
  • Als wir nun nach längerer Zeit mal wieder die Memory-Kärtchen rausgeholt haben und natürlich mit dem Sechserpack (Wolke, Apfel, Möhre, Regenschirm, Birne & Huhn) anfingen, schaffte sie fast einen kompletten Durchgang – nur beim Apfel hatte sie etwas gezögert. Aber insgesamt ohne Fehler absolviert … das hatten wir noch nie! Selbst bei den restlichen Bildchen gelang ihr schon eine sehr viel höhere Erkennungsrate und sie hat so viel gewusst, wie noch nie: ca. 80% richtig und 20% falsch oder erst mit Hilfe.

Und was gibt es sonst noch so zu berichten ?

Wir haben mal wieder versucht, ihr den Schwesternruf nahezubringen. Doch auch weiterhin scheint es für sie komplizierter zu sein, als wir bislang dachten. Folgende Bewegungsabläufe bringt sie leider immer noch nicht als vollständige Aneinanderreihung zustande: den Drücker aufnehmen, ihn richtig in der Hand platzieren, mit dem Daumen von hinten stabilisieren und mit dem Zeigefinger auf die rote Aussparung drücken bis es klickt oder blinkt. Lag der Daumen einmal korrekt auf der Rückseite, klappte das Klicken schon ohne Probleme. Aber den Drücker erst einmal so weit vorzubereiten und in der Hand zu platzieren, da hat sie für sich leider noch kein Allheilmittel gefunden. Sie kann Münzen in den Fingern drehen, Spielkarten in der Hand drehen und sogar Besteck vernünftig greifen und nutzen, aber beim Drücker mussten wir nach ca. 30 min (etwas entnervt) aufgeben. Und das, obwohl sie eigentlich selbst immer weiter probieren wollte („Noch einmal !“) … bei nächster Gelegenheit werden wir das wieder aufgreifen, derzeit besteht zum Glück wohl noch keine Notwendigkeit, denn sie hat ja bislang immer irgendeinen Weg gefunden, sich bemerkbar zu machen – ohne zu nerven oder unangenehm aufzufallen.

Ein anderes Übungsfeld hat sie dafür mal wieder mit Bravur absolviert: mit Scrabble-Steinen Wörter bilden klappt nahezu perfekt:

Was mit ihrem eigenen Namen anfing, endete schließlich mit allen aktuellen Familiennamen, die die Buchstabensuppe so hergab:

Ihr größtes Problem war dabei eher das Finden eines bestimmten Buchstaben aus der Menge an der vor ihr liegenden Spielsteinen. Zu 75% meisterte sie das umgehend, aber bei manchen Buchstaben suchte sie sich einen Wolf. Dabei lag es nicht an den Buchstaben selbst (die erkennt sie alle problemlos), sondern wohl eher an der Aufmerksamkeitsspanne oder ihrer Konzentration in dem Moment. Nach einer kurzen Pause oder Ablenkung, wie z.B. Trinken oder Quatschen, konnte sie mit unserer mündlichen Hilfe (heiß/kalt sowie oben/unten/rechts/links) dann doch noch fündig werden. Für das Erlernen des Gesamtprinzips haben wir anfangs lediglich 10 min gebraucht und wir ließen sie dabei aus 15 Buchstabensteinen das für sie völlig neue Wort PAGODE schreiben. Mehr nicht!

An einem anderen Tag legten wir ihr neun Buchstaben hin und Stephanie sollte erkennen, welchen unserer drei Namen sie daraus schreiben könne. Zu logischem Denken bzw. zur Nutzung des Ausschlussverfahrens, einer Strategie o.ä. ist sie noch nicht in der Lage, denn von selbst hat sie eben nicht auf Anhieb gesehen, das für Olga ein O und für Carsten ein C fehlte … ergo: es konnte ja nur ihr eigener Name STEPHANIE sein. Den Anfang schaffte sie auch recht fluffig, aber für das A hat es gefühlt unendlich lange gedauert, denn sie hat es unter den restlichen Buchstabensteinen nicht gesehen und wollte somit immer nur das I anlegen.

Dafür überraschte sie uns mal wieder bei einem anderen Versuch: sie sollte durchzählen, ob unser Kleingeld für ihre Kugel Eis zu 1,30 ausreichen würde … Carsten legte folgende Münzen auf den Tisch: 2 Euro, 20 Cent, 10 Cent & 5 Cent. Eigentlich ihre erste Begegnung mit Geld seit Langem, doch sie hat alle Münzen schnell und eindeutig identifiziert und zudem auf ihre eigene (etwas unkonventionelle) Art und Weise korrekt zusammengezählt. Bravo, lass dir deine Kugel schmecken und die Waffel muss du leider immer noch direkt an mich abgeben …

Am Samstag zeigte sie uns, dass sie nicht nur das Frühstück (Brot mit den Fingern), sondern mit einem Löffel auch das Mittagessen ganz alleine und ohne Aufsicht wegmampfen kann – ohne dabei gleich die Hälfte auf dem Teller, dem Tisch oder gar dem Schlabberlatz zu verteilen. Denn als wir reinkamen, lag sie im Bett (sie klagte laut Pflegepersonal kurz zuvor über Schmerzen im rechten Fuß) und hatte soeben ihren Teller Kartoffel-Gemüse-Eintopf leergelöffelt. Nun fehlt ihr eigentlich nur noch, dass sie mehr als Püriertes essen darf (der dafür vorgesehene Test ist am nächsten Mittwoch) und sie dann ihre ersten Schritte mit dem Messer bzw. mit dem Schneiden wagen kann. Mit dem Löffel scheppen und der Gabel aufspießen sowie dann zum Mund zu führen beherrscht sie bereits ausreichend.

Es bleibt dabei, Stephanie lässt sich durch nichts unterkriegen und sie behält eigentlich immer ihr Lächeln bei. Das war diesmal auch meine hauptsächliche Intention bei der Fotoauswahl – ist euch bestimmt schon aufgefallen. Denn Freude steht ihr einfach ins Gesicht geschrieben …

… sei es mit uns, mit dem Personal in der Pflegeeinrichtung, mit anderen Bewohnern oder auch den Besuchern aus ihrem vorherigen Umfeld, sowie mittlerweile auch aus dem aktuellen. Die oben abgebildete Taube aus Ton (Tontaube wäre zwar richtig, klingt aber eher nach einem abzuschießenden Diskus    standard    ) hat sie z.B. von jemanden aus der Geesthachter Klinik bekommen. Diese Person hat es sich an einem Vormittag nicht nehmen lassen wollen, einmal bei Stephanie vorbeizuschauen, da sie eh schon mal in der Nähe war. Unser Kind ist und bleibt einfach ein Steh-auf-Männchen … oder wie Carsten auf Ruhrpottsch sagen würde „Steht-auf-Männeken“.

So, mein letztes Dankeschön gilt einer Therapeutin des Pflegezentrums, denn diese tolle Frisur habe ich in den letzten Tagen ums Verrecken nicht hinbekommen:

Die ansonsten recht zottelig wirkenden, kurzen Haare im Stirnbereich konnte ich jedenfalls nie so gut verstecken.

Doch ein wenig gedulden müssen wir uns schon noch, damit Stephanies Körper zu einer gewissen altersgemäßen Normalität zurückkehren kann. Denn durch der anfangs gegebene Medikamentencocktail hat zwar in vielerlei Hinsicht zunächst gute Dienste geleistet, führte allerdings im Nachhinein auch zu einem ziemlich starken Haarausfall – besonders am Haaransatz. Diese wachsen nun nach, werden aber noch einiges an Zeit brauchen, bis auch sie wieder mal so lang werden, dass sie mit in den Zopf passen. Die Medis haben insgesamt einen schlimmen Einfluss auf ihren Hormonspiegel gehabt. Dieser pendelt sich zum Glück seit den letzten Tagen wieder sichtlich ein, denn beim Kind kommt derzeit immer mehr die Pubertät mit allen Nebenwirkungen zum Vorschein … Pickel, plötzliche Stimmungsschwankungen sowie schnell fettenden Haare und Hautpartien. Man merkt, es gibt mehr als genug Baustellen an dem Projekt „Stephanie“    zwinker

Aber ich will mich nicht beklagen – sie bzw. wir konnten im letzten Jahr weitaus mehr schaffen als wir es uns auch nur annähernd zu träumen gewagt hätten. Und so werden wir gemeinsam mit Familie, vielen lieben Freunden und unermüdlichen Unterstützern aus Nah und Fern auch weiterhin die nächsten Schritte erfolgreich bewältigen … Carsten würde es „wuppen“ nennen     zwinker

2 Antworten zu “Wie geht es Stephanie ? … Fazit der siebenundvierzigsten Woche”

  1. Daniela sagt:

    Hallo ihr Lieben
    Sass grad im Garten beim Frühstück und habe mit Interesse wieder den Bericht gelesen.
    Ich freu mich über alles was ihr schreibt. Interessant war auch wie du etwas über den Einfluss der Medikamente geschrieben hast. Mich würde interessieren was sie alles bekommt und konntet ihr da mit entscheiden und euch nach Beratung ein gutes Bild über die Medikamente machen?
    Dann muss ich einfach wiedermal erwähnen wie positiv deine Beiträge immer formuliert sind. Sie strahlen soviel Geduld, Kraft, und Hoffnung aus. Was mich immer wieder dazu bewegt zu überlegen wie ich diese Situation bewältigt hätte. Ich komme immer wieder zu dem Ergebnis dass ich nicht weiss ob ich diese Kraft aufbringen hätte können oder ob mich so etwas nieder gemacht hätte. Aber vielleicht entwickelt man in so einer Situation irgendwie besondere Kraft weil alles andere keine Option ist. Stark sein für das Kind ist alles was zählt. Es stellt sich mir die Frage, gibt es für euch auch manchmal Tage an denen ihr keine Kraft mehr hattet/habt? Wie wirkt sich dies auf euer tägliches Leben oder auf die Ehe aus? Ich stelle mir das unheimlich schwer vor. Seid ihr euch immer einig oder gibt es auch Punkte wo ihr aneinander reibt? Viele Fragen, sorry. Wenn du Lust und Zeit hast kannst du mir gerne privat antworten. Somit wünsche ich euch weiterhin viel Kraft und Geduld! Wie man hier so schön sagt “ You guys rock!!!“.
    Liebe Grüße von Daniela

  2. Anne sagt:

    Ich hoffe sehr, dass Antworten auf Daniela‘s Fragen im Blog kommen, da sie mich natürlich auch interessieren würden.
    Die Fotos von Stephanie sind wirklich sehr schön. Man hat sogar den Eindruck, sie sei ein bissl schlanker als auf einigen früheren Fotos (oder werden die Fotos vielleicht etwas bearbeitet?)
    Weiterhin alles Gute Euch dreien! Macht Ihr toll!

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