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Manchmal hat man eben Lust darauf, etwas zu schreiben   ;0)

 
Web|log,  der;  -s,  <engl.>,  meist abgekürzt mit "Blog"
   
Digitales Tagebuch im Internet. Ein Weblog ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Es ist ein Medium zur Darstellung des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrung als auch der Kommunikation dienen und ist insofern mit dem Internetforum sehr verwandt. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als "bloggen" bezeichnet.

Quelle: http://www.wikipedia.de    


 
2022 17.
Mrz

Ich kann es einfach nicht fassen, wie schnell doch schon wieder eine Woche vorbei ist … erneut hinke ich gnadenlos mit dem Blogeintrag für die letzte Woche hinterher    traurig    tja, mit Stephanie und Sveta wird es eben nicht langweilig. Ja, Stephanie ist nun schon die 6. Woche am Stück bei uns. Doch Sonntag könnte es wohl endlich klappen und sie kann dann endlich in ihr eigenes Zimmer einziehen – wir sind ja alle sowas von gespannt!!!

Doch was hat sie in der fünften Woche so erlebt und sich wobei evtl. weiterentwickelt? Ersteres könnte man chronologisch aufzählen (das möchte ich diesmal aber nicht tun) und zweiteres ist echt schwer einzuschätzen, wenn man tagtäglich mit Stephanie zu tun hat. Es ist ein wenig so wie die Großelternphrase „Mensch Kind, Du bist aber groß geworden!“ … für uns ist vieles so normal geworden, dass wir einfach nicht mehr den direkten Vergleich zum Wie-war-es-mal-vorher haben. Sie isst mit uns am Tisch und kleckert immer weniger, sie puzzelt weiterhin unheimlich gerne und wagt sich auch immer wieder mal an neue Motive ran (i.d.R. 15-20 Teile), sie lässt uns im Home-Office relativ ohne Unterbrechung durcharbeiten, sie versucht immer mehr Handgriffe von uns zu kopieren und sie lässt sich auch immer mehr zeigen, um es dann relativ erfolgreich nachzumachen.

Unsere Vergleiche werden sicherlich erst wieder differenzierter, wenn wir sie nur am Wochenende bei uns haben und sie die Wochentage im Pflegezentrum verbringt. Ehrlich, wir lassen sie definitiv mit einem lachenden (endlich wieder etwas mehr Herr über die eigene Freizeit) und einem bitterlich weinenden Auge (sie wird uns im Alltag so sehr fehlen) gehen.

Wie schon angedeutet, will ich heute aber weniger über die „Standards“, wie z.B. Schreiben, Puzzeln, Sprechen, Trainings etc., berichten, sondern mehr über unsere Ausflüge und Erlebnisse.

Womit verbrachte sie in der Woche so die freie Zeit zuhause?

Zum einen mit dem Genießen des Wetters auf dem Balkon und dem Hören ihrer Musik:

Sie hat nun eine Leidenschaft für das deutsche Wordle entdeckt und stellt sich dabei echt nicht sonderlich dumm an:

Beim Beschäftigen mit ihren Holzklötzen wollte sie nicht nur von mir fotografiert werden, sondern auch gerne mal hinter der Kamera sein – voila:

Und wenn unser ukrainischer Gast Sveta und Stephanie Lust hatten und das Wetter stimmte, sind sie in der Siedlung spazieren gegangen bzw. gefahren:

Ich habe auch diese Woche weiter mit ihr in Fotoalben geguckt, um die alten Zeiten aufzufrischen und die Namen der Leute wieder in ihr Gedächtnis zu rufen:

Einen Abend haben wir vier gemeinsam unseren neuen Breakfast-Sandwichmaker ausprobiert, der am Ende sogar richtig gute und leckere Egg-McMuffins ausgeworfen hat:

Wir hätten echt nicht gedacht, dass das Werbeversprechen am Ende so gut klappt und vor allem der Eierteil so einfach gelingen könnte. Allerdings haben sich Carsten und Stephanie zuvor so einige YouTube-Videos angeguckt, um schon im Vorfeld etwas mehr über die Handhabung der zwei Abteile und des Trenners zu lernen. Mein Urteil: es hat sich echt gelohnt!

Ausnahmsweise ziehe ich jetzt mal kurz den Sonntag vor, denn der Samstag ist diese Woche mit Abstand Stephanies Höhepunkt geworden und soll somit auch ausreichend gewürdigt werden. Meiner Meinung nach ist am Sonntagnachmittag auf jeden Fall das niedlichste Foto von ihr entstanden:

Wir sind allesamt zu einem Treffen für ukrainische Flüchtlingen nach Reinbek gefahren und während Sveta und ich uns in dem Pfarrheim mit den Anwesenden auf Russisch und Ukrainisch unterhielten, durfte Stephanie den dortigen Hund nach Lust und Laune herzen:

Damit waren sie und Carsten auch sehr gut für die insgesamt 1,5 Stunden beschäftigt – verstanden haben sie sicherlich (fast) kein Wort    zwinker

Doch nun zum Samstag! Es sind an dem Tag zwei Selfies entstanden, da wir getrennte Wege gegangen sind. Während Sveta und ich „nur“ einen Spaziergang durch einen Wentorfer Wald gemacht haben …

… haben Carsten und Stephanie auf die Öffis zugegriffen und sind etwas weiter weg gefahren:

Der Kenner weiß Bescheid: sie waren in der Hamburger Innenstadt bzw. an den Landungsbrücken. Für Stephanie ein Mega-Event, denn die Menge an Eindrücken musste sie am Ende noch lange verdauen.

Hier wurden über 5 Stunden lang Vergnügen (Wetter ausnutzen, Hamburg angucken, lecker essen) und Testen miteinander kombiniert: Wie verhält es sich mit dem Rolli im ÖPNV? Gibt es überall Fahrstühle statt Treppen? Wo sind abgesenkte Bordsteine statt mit großen Schritten runterzuhüpfen? Und kommt man überhaupt überall durch? Fragen über Fragen, denen sich die beiden am Ende erfolgreich gestellt und sehr sehr viel dazugelernt haben. Für Stephanie war der Ausflug natürlich eine Mordsgaudi und wenn es nach ihr gegangen wäre, hätte der Trip sogar auch noch sehr viel länger ausfallen können    standard

Gegen 14 Uhr sind die beiden mit dem Bus (Niederflur) und der S-Bahn (Rollstuhlabteile) zum Hamburger Hauptbahnhof gefahren:

An einem Laden kamen sie dort natürlich nicht so ohne Weiteres vorbei:

Von dort tingelten sie dann über die Fußgängerzone, ein kurzes Stück an der Binnenalster entlang, über den Jungfernstieg, am Rathaus vorbei und an Fleeten und über Straßen bis zur Speicherstadt. Von da ist es dann auch gar nicht weit bis zu den Landungsbrücken:

Für Stephanie war bis hier schon alles Neuland, aber auch Carsten durfte sein Ersterlebnis haben, denn wir beide waren noch nie im Alten Elbtunnel, da immer irgendetwas dazwischen kam. Mit Stephanie hat er es nun geschafft und sie sind unterirdisch rüber auf die andere Elbseite gegangen:

Das hole ich aber auch irgendwann mal nach    zwinker

Vor allem die Sicht von dort auf die Hamburger Skyline mit Elbphilharmonie, Speicherstadt, Michel und den Landungsbrücken muss besonders toll sein:

Nach diesem Ausblick sind sie auch schon wieder Richtung Wentorf aufgebrochen – durch den Alten Elbtunnel zurück, mit der S-Bahn zum Hauptbahnhof (die Station „Landungsbrücken“ ist bzgl. Treppen und Fahrstuhl wohl ein kleiner Alptraum), mit der S-Bahn nach Reinbek (zum Glück mussten sie im Hbf den Bahnsteig nicht wechseln, denn beide Fahrstühle waren defekt) und das letzte Stück wieder mit dem Bus (hier lernte Carsten zum ersten Mal die Benutzung der eingebauten Rampe kennen und wie freundlich Mitreisende sein können).

Diesen Tag wird Stephanie nicht so schnell vergessen und wir haben ihr schon versprochen, dass es auch nicht ihr letzter (ÖPNV-)Trip nach Hamburg gewesen ist. Wenn der Frühling und Sommer endlich mal Einzug gehalten haben, stehen noch sehr viel mehr Ausflüge auf unserer Wunschliste: Zoo Hagenbeck, Aquarium Hagenbeck, Hafen-City, Stadtpark u.v.m.

Davon dann zu gegebener Zeit an dieser Stelle mehr …

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