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Kommentar:   

 
Manchmal hat man eben Lust darauf, etwas zu schreiben   ;0)

 
Web|log,  der;  -s,  <engl.>,  meist abgekürzt mit "Blog"
   
Digitales Tagebuch im Internet. Ein Weblog ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Es ist ein Medium zur Darstellung des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrung als auch der Kommunikation dienen und ist insofern mit dem Internetforum sehr verwandt. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als "bloggen" bezeichnet.

Quelle: http://www.wikipedia.de    


 
2017 05.
Mrz

In der vergangenen Woche haben wir uns vom Winter verabschiedet und den Fr√ľhling begr√ľ√üt. Zumindest hat das schon mal kalendarisch betrachtet gut funktioniert. Das Wetter spielte in den Tagen allerdings wirklich verr√ľckt! Da hatte man tats√§chlich das Gef√ľhl, dass der Winter √ľberhaupt nicht daran denken mag, dass er gehen soll, der Fr√ľhling aber mit aller Kraft versuchte, ihn von seiner Position wegzuschubsen. Ein Umschwung von strahlendblauem Himmel zu starkem Wind mit Schneeregen und zur√ľck passierte mehrmals t√§glich innerhalb von Minuten! Aber es hat uns dennoch nicht davon abgehalten, in den letzten sieben Tagen erneut ganz viel Sch√∂nes und Interessantes zu erleben    standard

Zwei Abende in dieser Woche verbrachten wir zusammen mit Ines und Torsten, denn wir wagen dieses Jahr im Sommer ein gemeinsames Urlaubsabenteuer und das erfordert noch einiges an vorheriger Planung.  So wie es bis jetzt aussieht, werden das ganz gewiss sehr superinteressante und lustige Tage werden! Au√üerdem haben wir zwei M√§dels ausgesprochen viel Gl√ľck, dass unsere beiden M√§nner viel Spa√ü beim Planen haben – sprich: verschiedene Angebote einholen, Preise und Beschreibungen vergleichen und sich einfach darum k√ľmmern, dass es eine im positiven Sinne unvergessliche Reise wird.

Mittwochabend geh√∂rte bei uns ganz klar der Kultur. So uneigenn√ľtzig wie wir nun mal sind    lachen     haben wir Anna zum Geburtstag im Juni eine Karte f√ľr eine Lesung von Wladimir Kaminer im Dresdner Boulevardtheater geschenkt und uns beide gab es dann als Begleitung und Bonus gleich noch mit dazu    zwinker

web-die-Karten

Vor der Veranstaltung kehrten wir noch f√ľr ein Abendessen bei Shou Sushi ein. Von dort rollten wir nach einer knappen Stunde mit vollen B√§uchen zur Lesung. Das Wetter war uns hold und so sind wir trockenen Fu√ües und mit einem viertelst√ľndigen Verdauungsspaziergang an unserem Ziel angekommen und erst dann go√ü es erneut in Str√∂men auf die Stra√üen der Stadt herunter. Den Rest des Abends haben wir uns von Herrn Kaminer seine bereits ver√∂ffentlichten und auch nigelnagelneuen Geschichten vorlesen und erz√§hlen lassen    standard    wir lachten wirklich Tr√§nen in Minutentakt! Ich finde, er wird mit jedem neuen Buch besser    verliebt    und mal Hand aufs Herz, sieht er nicht liebensw√ľrdig aus?

web-mit-Kaminer

Am Donnerstagabend hatte ich daf√ľr meinen eigenen „B√ľhnenauftritt“, denn ich stand erneut vor meinen Sch√ľlern und f√ľhrte sie gekonnt in weitere Geheimnisse der russischen Sprache im Rahmen eines VHS-Kurses ein. Eigentlich ist das ja schon wieder mal ein Folgeunterricht zu meinem vorherigen Erstsemsterkurs und in der Regel bleibt in etwa nur maximal die H√§lfte der urspr√ľnglichen Gruppe bei einem solch weiteren Halbjahr dabei. Diesmal f√ľhlte ich mich aber enorm geschmeichelt, denn im letzten Semester hatte ich 14 Teilnehmer und nun habe ich insgesamt 12 auf der Anwesenheitsliste stehen, wovon aber nur zwei Namen neu hinzukamen, weil die √ľbrigen Sch√ľler „Wiederholungst√§ter“ sind. Das verleiht mir viel mehr Fl√ľgel als jegliche Dosis Red Bull    zwinker

Damit auch ich mich als Lehrerin weiter entwickeln kann und nicht selbst auf der Stelle trete, wandelte ich bei meinem Hauptarbeitgeber f√ľr den Freitagnachmittag meine √úberstunden zu Freizeit um, damit ich an der VHS-Weiterbildung „Wie lernt man eigentlich fremde Sprachen? Erkundungen zwischen Neurowissenschaften, Lehrwerk und Unterricht“ von Barbara Biechele teilnehmen konnte. Die Zeit war eigentlich viel zu kurz f√ľr ein derart umfangreiches Thema, aber dennoch habe ich f√ľr mich einige neue Erkenntnisse mitgenommen und dazu noch einige Best√§tigungen daf√ľr, dass meine Art zu unterrichten gar nicht so schlecht zu sein scheint    standard
Auf jeden Fall bin ich jetzt noch um ein paar Ideen reicher, wie ich meinen Unterricht noch interessanter und praxisorientierter gestalten kann. Au√üerdem habe ich dort meine ehemalige Hebr√§isch-Lehrerin Margarete getroffen und nat√ľrlich haben wir uns in der Pause und auch nach dem Vortragende rege ausgetauscht, was es denn so in unseren Leben an Neuem gibt    standard

Jetzt (Sonntagnachmittag) warten Carsten und ich im Grunde genommen nur noch darauf, dass Stephanie heute Abend bei uns eintrudelt und sich f√ľr die n√§chsten 3-4 Tag einquartiert … morgen kommt sogar noch Andrea dazu. Dann ist unser Familien-Gl√ľckskleeblatt f√ľr einige Tage wieder vereint    standard

Es bleibt also auch in den kommenden Tagen alles sch√∂n positiv (&) spannend    zwinker



2017 15.
Jan

Eigentlich sollte ich schon mal einen R√ľckblick auf das vergangene Jahr wagen, aber ich werde euch statt dessen √ľber unsere ersten Wochen des neuen Jahres berichten – da war schon jetzt so viel los, wie es sonst f√ľr ein ganzes Jahr reichen k√∂nnte    standard

Wie ich bereits erw√§hnt habe, hat sich gleich am ersten Arbeitstag des Jahres unsere Waschmaschine in den Elektrohimmel verabschiedet. Nach vier Tagen ohne Waschknecht haben wir endlich eine Nachfolgerin ins Haus geliefert bekommen … zwischenzeitlich verfiel ich in die alte Hausarbeitsh√∂lle und musste W√§sche wie vor 40 Jahren mit der Hand waschen. Da lernt man doch gleich wieder die modernen Errungenschaften der Technik ganz anders zu sch√§tzen!

Zack, 420 Euro weg …

Und nun wissen wir, dass diese kaputte Wei√üware nur der Anfang war, denn am Morgen darauf verabschiedet sich eine Gl√ľhbirne mit einem Knall, sodass von mir noch mehr Aufmerksamkeit beim Aussuchen der Klamotten f√ľr die Arbeit im nun nicht mehr so gut beleuchteten Schrank gefragt war. Eine weitere Nebens√§chlichkeit ist der Plastikring von meinem Sport-BH, welcher direkt vor einem SYNRGY-Kurs kaputt ging – wahrscheinlich eine Folge der straffen Handw√§sche und des Auswringens. So musste ich zwischen den kurzen Pausen immer wieder an dem Stofffetzen rumr√ľcken, welcher eigentlich meiner linken Brust Halt geben sollte, aber so immer nach unten rutschte. Bis hier zum Gl√ľck alles Peanuts, denn diese Kleinigkeiten konnten eigenh√§ndig wieder in Ordnung gebracht werden.

Anders verhielt sich da schon der Riss bzw. Bruch an Carstens Fahrradlenker, denn hier war die einzige Konsequenz, dass sich meine Orangenh√§lfte nach einen neuen Drahtesel umsehen musste. Das alte Sch√§tzchen ist ja eigentlich sein Jugendrad aus 1986 und da hilft wohl nur ein Austausch des Lenkers nicht mehr so richtig, denn die Tretlager knirschen bereits herzerweichend und auch andere Auff√§lligkeiten wurden in letzter Zeit immer nur mit √Ėl, Werkzeug und Erhaltungswillen ein paar Wochen lang auskuriert.

Zack, erneut 500 Euro ausgegeben … und glaubt mir, was man heute so alles f√ľr ein Fahrrad hinbl√§ttern kann, hat ja fast schon den Wert einer kleinen Einbauk√ľche! Wir h√§tten nie gedacht, dass alleine schon weniger als 20 G√§nge die Auswahl so derma√üen einschr√§nken kann …

Nun wurde das Jahr gerade mal eine Woche alt und schon folgten die n√§chsten Opfer, denn am vergangenen Sonntag waren auch wir beide selber so etwas von kaputt. Wir f√ľhlten uns kurz nach dem Aufstehen und Fr√ľhst√ľck ganz komisch, es rumorte im Bauch, man war v√∂llig antriebslos und wir bekamen immer heftig werdende Kopf- und Gliederschmerzen. W√§hrend ich (wenn auch nicht 100%ig konzentriert) noch meine Dinge am Rechner erledigen konnte, hat Carsten nahezu 2/3 des Tages im Bett gelegen und geschlafen. Wir haben es auf das Essen vom Vortag geschoben, denn ich war der Meinung, der Rotkohl war schuld, doch Carsten dagegen vertrat die Meinung, meine Bratenso√üe w√§re zu fettig gewesen. Eine Freundin meinte jedoch am Tag darauf, dass das auch ganz nach dem Norovirus klingen w√ľrde und nachdem wir die Symptome (Durchfall wie bei uns oder Erbrechen oder gar beides zusammen) gelesen haben, teilen wir diesen Gedanken immer mehr. Zum Gl√ľck sind somit in unseren Augen die Lebensmittel wieder rehabilitiert    zwinker    und wir konnten sogar am Montag ganz pflichtbewusst auf Arbeit erscheinen.

Wenigstens mal ein „Kaputt“ ohne finanzielle Einbu√üen …

Ganz nebenbei haben wir dann noch in den letzten zwei Wochen das Vorhaben, unsere mittlerweile doch recht betagte Rechnerlandschaft aufzupeppen, zumindest soweit vorangetrieben, dass wir schon die neue Hardware bestellten und geliefert bekamen. Drei Rechner und ein neues Speichersystem (NAS) muss mein Mann jetzt „nur noch“ einrichten und zu den in unserem Haushalt funktionierenden Computerteilen hinzuf√ľgen … warum hat denn der Weihnachtsmann auch dieses Jahr wieder keinen Zeitexpander f√ľr die OLCAs im Geschenkesack gehabt?!?!

Zack, wieder verlie√ü eine nicht ganz unerheblich Summe Euronen unser Konto …

An diesem Freitag bzw. Wochenende kam Stephanie bei uns vorbei, um sich zusammen mit Carsten um die Beschaffung eines neuen Laptops zu k√ľmmern, denn bei ihrem alten, ebenfalls in die Jahre gekommenen Rechenknecht ist schon im Dezember letzten Jahres die Festplatte kaputt gegangen.

Das n√§chste Zack, auch wenn es diesmal nicht unbedingt unser Geld ist …

Und da das Kind schon seit geraumer Zeit mit dem Gedanken schwanger geht, sich ein kleines Auto f√ľr Potsdam bzw. Berlin zu kaufen, war das ebenfalls wieder mal ein Thema √ľber das stundenlang diskutiert wurde. Besonders eine Studentin muss ja bei der Anschaffung eines solch kostenintensiven Teils alles gut abw√§gen: Kauf, Versicherung, Steuern, Sprit, Reparaturen und was sonst noch alles dazukommt. Nachdem die theoretischen L√∂sungen gefunden waren, griff Stephanie dankbar Carstens Idee auf, am Samstagvormittag in Dresden ein paar Autoh√§ndler abzuklappern, um wenigstens die in Frage kommenden Marken und Modelle (z.B. VW up!, Skoda Citigo, Peugeot 108, Renault Twingo, Dacia Sandero und Citroen C1) bez√ľglich Platz, Haptik und Aussehen genauer unter die Lupe zu nehmen. Ich klinkte mich aus dieser Aktion aus, denn einer musste daheim bleiben, um das Paket mit den oben schon erw√§hnten Rechnern entgegen zu nehmen und auch das Mittagessen vorzubereiten    lachen

Im Endeffekt hat das stundenlange Anf√ľhlen und Ansitzen diverser fahrbarer Unters√§tze dazu gef√ľhrt, dass das Essen nicht mehr hei√ü war, als die beiden nach Hause zur√ľckkehrten … und dass Stephanie sich ausgerechnet beim letzten H√§ndler spontan f√ľr einen kleinen Gebrauchten entschieden hat. Nun geh√∂rt zu unserer OLCAschen Autofamilie eben auch ein wei√üer Hyundai i10, 8 Jahre alt und ca. 45.000 km auf dem Buckel, aber er scheint noch in einem sehr guten Zustand zu sein    lachen    ich habe ihn ja noch nicht live gesehen.

Auto

Egal, geschmeckt hat das Mittagessen trotzdem und das Kind ist √ľbergl√ľcklich, denn sie fand den Kleinen zu ihr passend (nicht nagelneu und somit als erstes Auto f√ľr sie als Fahranf√§ngerin zu kleineren, unbeabsichtigten Ber√ľhrungsaktionen etwas besser geeignet) und sie musste daf√ľr nicht mal an ihre finanziellen Grenzen bzw. an das ganze ersparte Budget gehen, um sich diesen leisten zu k√∂nnen    standard

Aber: Zack, erneut wandert Geld von unserem Konto in die deutsche Wirtschaft, da Carsten nat√ľrlich erst einmal Kaufvertrag und Anmeldung auf seinen Namen und mit Dresdner Kennzeichen genommen hat. Mit den ganzen b√ľrokratischen H√ľrden und M√∂glichkeiten w√§re unsere Kleine bestimmt zu sehr √ľberfahren worden … es ging eben alles so schnell!

Aber versteht mich nicht falsch: wir wollen und k√∂nnen als Fazit nat√ľrlich nicht meckern! Die ersten Tage des neuen Jahres sind einfach nur schon so mit Termine, Ereignissen und Unvorhergesehenem vollgepackt (ich habe euch einfach nicht alles erz√§hlen k√∂nnen!), dass ich gerade fast schon wieder reif f√ľr die Insel bin – aber die muss noch etwas warten … ja, zu unserem Hochzeitstag geht es erneut ans Meer, denn auch das haben wir jetzt in der letzten Woche gebucht und bezahlt    *katsching*    zwinker

Oh, bei all diesen Ereignissen habe ich es gestern v√∂llig au√üer acht gelassen, dass mein Blog seinen 10. Geburtstag hatte    erroeten
Ich fand diese Zahl selber wirklich erstaunlich, denn auch wenn ich nicht so oft schreibe wie manch andere Blogger, daf√ľr wenigstens aber jetzt schon seit dieser ziemlich langer Zeit. Also kann ich jetzt meinem Blog nur noch Folgendes sagen:

Nachträglich-Wein-web

Ich bin sehr gespannt, was die kommenden Tage noch mit sich bringen werden, bin aber der Meinung, dass ich nichts dagegen habe, wenn es nun etwas beschaulicher und entspannter zugehen k√∂nnte    zwinker



2016 11.
Okt

Vor dem Urlaub ist nach dem Urlaub und so, wie wir vor unserer Sommerreise schon immer wieder viel unterwegs waren, haben wir diesen Zustand nach der großen Alltagsunterbrechung erneut erreicht. Es gibt aber auch so viel zu tun und zu sehen, da kann man einfach zu schwer mit dem Allerwertesten nur auf der Couch bleiben    zwinker

Da wir von 1999 bis 2015 in dem Dresdner Stadtteil Briesnitz gewohnt haben, freuen wir uns, dass es nach unserem Wegzug aus der Gegend endlich auch eine Igel-Tour¬†√ľber dieses sch√∂ne Fleckchen gibt. Die F√ľhrung wurde jetzt zum zweiten Mal in diesem Jahr angeboten und war damit¬†die letzte in 2016. Kein Wunder, dass da eine riesengro√üe Menschentraube von fast 80 Leuten am Startpunkt zusammengekommen ist!¬† F√ľr uns war¬†es sehr interessant, alte Bilder von gut bekannten Stellen zu sehen.

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An manchen Orten schwebte sogar (besonders f√ľr mich) ein Hauch von Nostalgie mit, z.B. als wir im Innenhof des dortigen Pfarramtes standen und ich mir den gro√üen Walnussbaum in der Mitte des Hofs angesehen habe. Durch die T√ľr im Hintergrund ist Stephanie jahrelang zu ihren Fl√∂tenstunden gegangen und nach dem Unterricht sammelte sie im Herbst zusammen mit anderen Kindern immer einige Waln√ľsse vom Boden auf, welche sie danach ganz stolz nach Hause brachte.

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Au√üerdem habe ich¬†dank dieser F√ľhrung¬†endlich eine Erkl√§rung zur Au√üengestaltung der Briesnitzer Kirche bekommen. Mir ist nat√ľrlich schon vor langer Zeit aufgefallen, dass es so aussieht, als ob man wie bei einem Puzzle zuerst einen Rahmen gemacht hat und danach die W√§nde mit weniger geraden Steinen auff√ľllte.

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Nun wei√ü ich, dass es an der Beschaffenheit der Steine liegt, welche f√ľr den Bau verwendet wurden. Man hat damals logischerweise √ľberwiegend damit gebaut, was es in der Gegend¬†ausreichend vorhanden war¬†und das ist im Dresdener Westen nun mal eine Gesteinsart namens Pl√§ner. Diese gab es reichlich, aber f√ľr Bauwerke waren diese Steine dennoch nicht gut, da sie in bei ihrer Bearbeitung v√∂llig unberechenbar splittern k√∂nnen. Deshalb hat man beim Bau der Kirche die Kanten und Ecken aus best√§ndigerem Sandstein hochgezogen und nur die statisch weniger wichtigen W√§nde eben mit dem br√ľchigen und instabilem Pl√§ner gebaut. Wieder mal ein R√§tsel gel√∂st¬†¬†¬† lachen

Der¬†n√§chste Grund, unsere gem√ľtliche H√∂hle Wohnung zu verlassen, war sogar noch sehr viel wichtiger. Andrea hat in diesem Sommer bekanntlich ihren „Bachelor of Arts“ mit 2,1 absolviert und entschied sich, ihr Masterstudium an der Chemnitzer Uni zu machen. Da die Vorlesungen im Oktober losgehen sollten, hat sie sich schon vorweg eine Einraumwohnung in Unin√§he gesichert, denn nachdem unsere Gro√üe als Studentin schon in zwei unterschiedlichen Wohnheimen und danach in einer WG gelebt hat, wollte sie diesmal lieber etwas Kleines f√ľr sich ganz alleine haben¬†¬†¬† standard ¬† ¬†in Chemnitz ist der Wohnraum zum Gl√ľck noch bezahlbar. Das ist ein Blick von ihrem Wohn/Schlaf/Arbeitszimmer auf den Flur:

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Rechts sind die T√ľren zur K√ľche (hinten) und zum Bad (vorne) und links ist die Wohnungst√ľr. Es ist alles neu¬†renoviert und sch√∂n hell. Sehr √ľberraschend f√ľr uns war, dass ihr gesamtes Hab und Gut tats√§chlich ganz locker auf die Ladefl√§che eines 3,5 -Tonners passte. Eigentlich wollten wir nur¬†einen Transporter anmieten, aber da diese alle vergriffen waren, bekamen wir eben einen gr√∂√üeren Wagen als geplant.

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Nach dem Ausladen zu viert haben wir erst noch dem gelb-blauen M√∂belhaus aus dem Pippi-Langstrumpf-Land etwas Umsatz beschert und ein Baumarkt in der N√§he ist auch nicht gerade leer ausgegangen ¬† ¬†zwinker ¬† ¬†um die Montage der gekauften Einrichtungsgegenst√§nde mussten wir uns allerdings nicht mehr k√ľmmern. Ich f√ľr meinen Teil finde es klasse, wenn die M√§dels handwerklich begabte junge M√§nner in ihrer N√§he haben¬†¬†¬† zwinker

Als Dankesch√∂n an uns und nat√ľrlich auch an Andreas Freund Karl gab es ein oberleckeres Mittag-/Abendessen in „Mr. Meyers Diner“ im Westen¬†von Chemnitz. Carsten und ich haben dieses Restaurant im Mai bei unserem Stadt-Dreisprung entdeckt und f√ľr richtig gut befunden: Das Essen ist lecker und frisch, die Preise sind anst√§ndig und die Bedienung immer oberfreundlich und auch f√ľr viele Schandtaten zu haben¬†¬†¬† zwinker

Das war mein Hauptgericht:

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Ich glaube, da sieht auch ein Blinder mit Kr√ľckstock, was es bei mir zu essen gab¬†¬†¬† zwinker ¬† ¬†also spare ich mir jeder weitere Beschreibung. Dieses Ensemble hie√üt √ľbrigens „Mr. Oink¬†meets Mrs. Chicken“!

Als Nachtisch g√∂nnte ich mir zum Pott Kaffee noch ein St√ľck Nutella-Cheesecake.

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Das war sooooo lecker, aber auch soooooo mächtig, dass ich es echt nicht geschafft habe, am Ende wirklich alles aufzuessen    schreien
Das St√ľck im Hintergrund¬†ist √ľbrigens¬†auch ein Cheesecake (Snickers), aber mein Mann hat sich um seinen Nachtisch besser gek√ľmmert als ich mich um meinen – er hat ihn bis zum letzten Kr√ľmmel aufgegessen. Aber er hatte ja auch keine zus√§tzlichen¬†Muffins auf dem Kuchen ¬† ¬†unschuldig

Da wir gerade bei s√ľ√üen Sachen sind, muss ich euch noch etwas erz√§hlen. Wir waren an einem Abend nach der Arbeit bei Karin und Eberhard zu Besuch und bei ihnen leben derzeit insgesamt acht¬†Katzenkinder, weil ihre Momo diese vor ein paar Wochen zur Welt gebracht hat. Da muss man echt aufpassen, wo man hintritt und wo man sich hinsetzt:

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S√ľ√ü sind sie auf jeden Fall und schon fast alle vergeben. Im November gehen sie dann alle, unter anderem auch diese s√ľ√üe kleine Gl√ľckskatze,¬†zu ihren neuen Familien:

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Und ja, wir blieben auch diesmal standhaft und sind somit weiterhin haustierfrei    zwinker



2016 31.
Jan

Ein fl√ľchtiger Blick, welchen ich heute beim Fr√ľhst√ľck auf¬†den Kalender geworfen habe, machte mich schlagartig munter. Ich habe n√§mlich mit Erschrecken feststellen m√ľssen, dass heute bereits der letzte Tag des ersten Monats im neuen Jahr ist¬†¬†¬† fragend

Es sind schon wieder 31 Tage vorbei und ich habe erneut noch nicht all das erledigt, was ich mir eigentlich vorgenommen habe. Das liegt bestimmt auch daran, dass meine Pläne leider immer etwas viel zu ehrgeizig sind    zwinker    aber man muss die Sachen ja schließlich positiv sehen und angehen    lachen

Immerhin habe ich es bisher vollbracht, sehr viel √∂fter zu lesen. Besonders die B√ľcher von Tom Rob Smith¬†haben es mir derzeit angetan. Das Buch Kind44 habe ich quasi verschlungen und nun verbringe ich meine zugegebenerma√üen rare Lesezeit mit Kolyma. Wenn¬†ich dieses Buch ausgelesen habe, dann hoffe ich, dass ich mir bei Francis auch das letzte Buch mit dem Protagonisten¬†Leo Demidow ausleihen kann – Agent 6. Ich finde die B√ľcher sehr spannend und gut recherchiert, denn es handelt sich dabei um viel Historisches, speziell aus Stalins Zeiten, was die Geschichten aber gleichzeitig auch ziemlich gruselig macht …

Gleich zu Anfang 2016 bin ich √ľber meinen Schatten gesprungen und habe mich trotz gedanklichem Aufschub bis April doch gleich am ersten Montag im Jahr bei einem ziemlich anstrengenden Sportangebot meines neuen Arbeitgebers angemeldet und qu√§le mich seitdem jeden Montag und Donnerstag mit¬†gewisser masochistischer Freude eine Schulstunde lang durch das¬†SYNRGY360-Trainingsprogramm.¬†Ich f√ľhle mich direkt danach zwar regelrecht kaputt, aber grunds√§tzlich tut das meinem B√ľrok√∂rper echt gut!

Zudem koche ich seit Jahresbeginn wieder etwas mehr selber und vor allen Dingen mit deutlich weniger Zucker. Apropos Zucker, ich verzichte zwar nicht komplett darauf Рdann wäre ich bestimmt unausstehlich Рaber ich versuche, die Zufuhr davon etwas besser zu kontrollieren und mir das nicht immer wieder in irgendwelchem Essen aus dem Supermarkt unterschieben zu lassen. Klappt!

Ach ja, das darf bei meinem kleinen Res√ľmee auch nicht fehlen: Ich habe den Januar gesund √ľberstanden!!! Dabei kr√§nkelten um mich herum etliche Leute … vielleicht bringt es ja doch etwas, dass ich jeden Morgen eine Messerspitze Ascorbins√§ure nehme und¬†so sehr¬†auf VitaminC in Pulverform schw√∂re ¬† ¬†standard ¬† ¬†und wenn nicht, dann liegt es eben am Placeboeffekt – so! ¬† ¬†zwinker

Wir haben nun unsere Hochzeitstagreise im Großen und Ganzen organisiert bekommen und ich freue mich schon auf ein paar sonnige Tage auf einer Insel in Atlantik, wo wir unseren 10. Jahrestag feiern werden. 10 Jahre! Und wir haben uns immer noch nicht umgebracht, sondern hängen nach wie vor jede freie Minute gern zusammen    zwinker
Ich finde das echt erstaunlich, freue mich aber sehr dar√ľber ¬† ¬†zwinker

Im Januar haben wir als Familie zu viert ein¬†tolles¬†Wochenende in Potsdam erlebt und an den anderen Tagen jede Menge Zeit mit unseren Freunden verbringen k√∂nnen – beides ist f√ľr mich pers√∂nlich enorm wichtig!

Mein Russischkurs neigt sich nun allm√§hlich dem Ende zu. Am letzten Dienstag war ich mit meinen Kursteilnehmern sogar schon im „Odessa“¬†essen, weil bei der allerletzten Stunde in 2 Tagen leider nicht alle Teilnehmer dabei sein k√∂nnen. Danach ist dieser Anf√§ngerkurs definitiv¬†vorbei und ich habe bis April Ferien … dabei sp√ľre ich Freude √ľber¬†die zus√§tzliche Freizeit, aber leider auch etwas Wehmut, denn ich werde diese Sch√ľler nun in diesem Kreise bestimmt nicht mehr wiedersehen.

und-da-ist-der-Monat-rum-we

Ich habe die letzten 4 Wochen irgendwie auch immer wieder Zeit f√ľr mein Monatsprojekt „K√∂rner“ gefunden, konnte aber wie √ľblich bei Weitem nicht alle Ideen umsetzen, welche ich im Kopf hatte. Ob das, was ich geschafft habe, euch gef√§llt, k√∂nnt ihr mir bitte dann in ca. einer Woche sagen, wenn ich euch die Bilder hier in gewohnter Art und Weise pr√§sentiere¬†¬†¬† zwinker

Und nun gilt es Рbloß noch einmal schlafen und dann haben wir schon den Februar in unseren Kalendern aufgeschlagen    lachen    dabei vertippe ich mich gelegentlich noch immer bei der Angabe der Jahreszahl    zwinker



2015 15.
Mrz

W√§hrend die Arbeitswoche einen gewissen Lebensrhythmus vorgibt, sind die Wochenenden frei gestaltbar, aber das wei√ü ja ohnehin jeder¬†¬†¬† zwinker¬†¬†¬†¬† und so ergeben sich in der Regel f√ľr zwei k√ľmmerliche Tage viel zu viele Optionen¬†f√ľr die¬†Tagesgestaltung.¬†Carsten und ich verbringen die Wochenenden meistens zusammen, aber gestern haben sich unsere Freizeitwege einmal getrennt.

Ich habe schon vor geraumer Zeit meiner Lieblingstanzgruppe IDC zugesagt, sie auch in diesem Jahr bei ihren St. Patrick Day-Auftritten in unserer Stadt mit der Kamera zu begleiten. Gestern war sozusagen der Auftakt auf dem Postplatz    :)

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Das Wetter war irgendwie typisch irisch …¬†so stelle ich mir es jedenfalls vor: ein wolkenbehangener Himmel, Nieselregen und¬†Temperaturen, welche sich nicht weit von der¬†0 entfernen wollen,¬†aber wenigstens noch¬†im einstelligen Plusbereich lagen¬†¬†¬† zwinker
Nat√ľrlich¬†hat das die sich bewegenden T√§nzerinnen fast gar nicht gest√∂rt und sie brachten mit ihren tollen, farbenfrohen Outfits richtig gute Laune in das Festzelt:

blog-IDC-Paddy-2015

Diesmal haben sie nicht nur selbst das Publikum unterhalten, sondern holten ab und an auch jede Menge Leute auf die Tanzfläche, um bei einigen Tänzen bzw. Polkas mitzumachen. Aber auch die anderen Musikbands waren super!

Nat√ľrlich habe ich jetzt schon ein paar Bilder f√ľr mein Monatsprojekt „T√§nze und T√§nzer“ schie√üen k√∂nnen, deshalb geize ich in diesem Eintrag erst einmal mit den Aufnahmen¬†¬†¬† zwinker

Carsten blieb gestern w√§hrend meines Fotoausflugs zu Hause. Nat√ľrlich w√§re auch er gern mitgekommen, aber er wollte eine¬†wichtige Sache endlich zu Ende bringen. Seit Mitte Januar basteln wir n√§mlich mit etlichen Unterbrechungen an unserem Jahresbericht 2014 und irgendwie gelang es uns nie, dieses Unternehmen zum¬†kr√∂nenden Abschluss zu bringen. Aber nun ist es vollbracht! Wer unseren ausf√ľhrlichen Jahresr√ľckblick lesen mag, kann gern entweder den neuen Klingelknopf auf www.marvinchen.de dr√ľcken oder die „faule“ Variante nehmen und einfach hier klicken¬†¬†¬† standard
Es ist aber v√∂llig gleich, wie ihr dorthin kommt, wir w√ľnschen euch in jedem Fall viel Spa√ü beim Lesen und Teilhabe an unseren Erlebnissen im Jahre 2014!



2015 15.
Jan

Ich habe gestern zwar daran gedacht, aber der Zeitplan des gestrigen Tages hat mir letzten Endes dann doch einen Strich durch die Rechnung gemacht    zwinker

Aber nun möchte ich wenigstens einen Tag später hiermit meinem Blog zum 8. Geburtstag gratulieren!

nachträglich

√úber dieses Alter bin ich, um ehrlich zu sein, selber wirklich erstaunt. Ich h√§tte es damals wirklich nicht gedacht, dass ich so lange damit durchhalte und dass es mir mit der Zeit nicht weniger, sondern im Gegenteil immer mehr Spa√ü macht. Der Umzug auf unsere private Seite dank Carstens intensiver Arbeit und regelm√§√üiger Pflege hat der Blogentwicklung wirklich gut getan. Meine w√∂chentliche Blogpflege geh√∂rt inzwischen ebenfalls¬†fest zu meinen Terminen dazu. Wenn man einen Blog nicht regelm√§√üig mit Buchstaben versorgt, verk√ľmmert er doch am Ende ganz schnell¬†¬†¬† zwinker

Oft √ľberlege ich beim Einkaufen oder beim Autofahren, dass ich √ľber das eine oder das andere auch mal schreiben k√∂nnte. Aber oft bleibt es leider (oder zum Gl√ľck¬†¬†¬† zwinker¬†¬†¬† ?) nur bei den Gedanken und Ideen …
Dennoch freue ich mich, wenn ich meinen inneren Schweinehund in seine Hundeh√ľtte zur√ľckjagen und irgendetwas hier schreiben kann. Und noch mehr freue ich mich, dass das, was ich schreibe, auch noch einige Leute wirklich lesen wollen¬†¬†¬† zwinker¬†¬†¬† Danke, dass ihr immer wieder vorbeischaut, lest und hin und wieder kommentiert¬†¬†¬† verliebt !

In diesem Sinne – auf ein neues Blogjahr!

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2015 13.
Jan

Wie auch vor einem Jahr wurde es f√ľr mich in der ersten Januarwoche an der Zeit, Platz in meiner Jahreskiste f√ľr¬†die neuen Erinnerungen zu schaffen und sich nochmals an die zahlreichen sch√∂nen Momente im Jahre 2014 zur√ľck zu erinnern¬†¬†¬† standard

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Man glaubt es kaum, aber hinter diesen Papierschnipseln befinden sich soooo viele sch√∂ne Augenblicke! Und ich habe nicht mal √ľber alles davon hier im Blog berichtet¬†¬†¬† zwinker

  • Auch dieses¬†Mal befindet sich darin meine Eintrittskarte f√ľr die¬†St.Patricks-Day-Veranstaltung, dazu auch noch mit einem von mir gemachten¬†Foto darauf¬†¬†¬† :)
  • Nat√ľrlich sind auch unsere Karten f√ľr Stephanies Abiball dabei
  • Trotz unserer erfolgreichen Abnehmerei sind wieder einmal einige Restaurantrechnungen dabei. Meistens erinnern sie mich an gem√ľtliches Essen mit den Kindern oder Freunden¬†samt viel Zeit zum Kl√∂nen und Quatschen
  • Die Eintrittskarten f√ľr das Technikmuseum in Sinsheim – der Traum meines Mannes wurde endlich wahr¬†¬†¬† :)
  • Einige Rechnungen vom „Odessa“ – ich kann dieses Restaurant als eine Oase der russischen K√ľche¬†nach wie vor nur w√§rmstens empfehlen. Inzwischen bin ich dort nicht nur √∂fters mit den Teilnehmern meines Russisch-Kurses gewesen, sondern habe¬†da auch meinen Geburtstag nachgefeiert
  • Das Restaurant „Zur Sonne“ – dort¬†feierten wir mit unseren Hausk√§ufern geb√ľhrend den unterschriebenen Kaufvertrag. Die beiden¬†Spr√ľche aus unseren Gl√ľckskeksen fanden wir an dem besagten Abend wirklich √§u√üerst passend¬†¬†¬† zwinker

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  • ein Warteticket mit der Nummer 244 – unter dieser Nummer wurden wir im B√ľrgerb√ľro aufgerufen und¬†mussten uns von unserer Haus- auf unsere Wohnungsadresse bzw. von Briesnitz nach Striesen ummelden
  • ein paar DVB-Tickets – nach sehr langer Abstinenz unsere ersten Versuche, wieder mal mit Bus und Bahn zu fahren. Es werden aber garantiert nicht die¬†Letzten sein¬†¬†¬† zwinker¬†¬†¬† daf√ľr haben wir die Haltestelle nun zu nah vor der Haust√ľr und der Weg in die Innenstadt ist nur noch soooo kurz (da lohnt sich das Autofahren einfach nicht mehr)
  • In diesem Papierberg kann man ebenfalls wieder einige Kinotickets finden, aber die steigenden Preise und das r√ľcksichtslose¬†Publikum halten uns immer mehr davon ab, Filme im Kino zu sehen (waren es 2013 noch 18 Besuche, so¬†machten in 2014 nur noch 8!)
  • Daf√ľr stieg die Anzahl der Theaterkarten deutlich an, denn in Dresden gibt es zum Gl√ľck jede Menge davon – noch haben wir nie eine Entt√§uschung erlebt. Auch kleinere B√ľhnen bieten gro√üartige Schauspielarbeit an!

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  • Ich sehe zwischen all den Quittungen auch unseren ganz besonderen Kassenzettel (links oben) aus einem Baumarkt: Schattenrasen und D√ľnger. Das war wohl das letzte Mal, dass ich in der n√§chsten Zeit mein Geld f√ľr solche Dinge ausgegeben habe, denn wenn man keinen Garten mehr pflegen muss, dann braucht man nat√ľrlich keine Rasensamen¬†¬†¬† zwinker
  • Darunter liegt √ľbrigens¬†der Beweis, dass wir uns auch f√ľr Geschichte sehr interessieren – der¬†Beleg¬†vom R√∂mermuseum in Xanten (LVR). Endlich haben wir uns dieses im Mai 2014 angesehen, genau so wie das Herrmann-Denkmal … das hatten wir schon x-Jahre geplant und immer kam etwas dazwischen.
  • In Dresden haben wir viel Geschichte durch¬†unsere rege Teilnahme an diversen Igel-Touren geh√∂rt und selbst als langj√§hrige Einwohner (Carsten seit 2001 und ich seit 1995) noch ganz viel dazu gelernt. Diese Tickets sind beim Weiten nicht alle, welche den Weg in diese Kiste finden, denn¬†in 2015 geht es weiter – die n√§chsten Touren werden gerade im¬†aktuellen Jahresplan ausgesucht und ¬†angestrichen¬†¬†¬† lachen

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  • Das Bl√§ttchen mit dem Vermerk „Priorit√©“ (links unten) ist – leider – ein Andenken an unsere lieben Couchsurferinnen aus Kanada. Charlotte hat ihre Kreditkarte w√§hrend ihrer Tour durch Europa¬†verloren und ihre Mutti hat eine Neue per FedEx-Express an unsere Adresse geschickt.
  • und und und … so viele Erinnerungen !!! SCH√Ė√Ė√Ė√Ė√Ė√ĖN !!!!

Carsten und ich hatten auch diesmal wieder sehr viel Spa√ü daran, all die sch√∂nen Beweise der Erlebnisse¬†aus dem¬†vergangenen Jahr zu sichten und sich an Dies und Das¬†zur√ľck zu erinnern. Es war doch ein sehr ereignisreiches Jahr! Aber nicht nur die „gro√üen“¬†Meilensteine wie Stephanies Abitur oder Hausverkauf haben dazu beigetragen, dass wir uns gl√ľcklich f√ľhlten, sondern viele, viele Treffen, Begegnungen, Ausfl√ľge und nicht zuletzt das gute Essen¬†¬†¬† zwinker

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Aber nun ist es an der Zeit das Buch „Die Wichtigkeit kleiner Dinge“ im Jahre 2015 neu zu schreiben. Und was soll ich sagen – ein paar sch√∂ne Andenken haben bereits jetzt schon ihren Platz darin gefunden¬†¬†¬† standard



2014 29.
Dez

In den letzten paar Tagen ist mir richtig bewusst geworden, dass ich ein echtes Winterkind bin. Was will  man ja auch sonst von einer Person erwarten, welche Ende November in den ukrainischen Weiten geboren wurde    zwinker

Auf jeden Fall geh√∂re ich hierzulande zu einer Minderheit, welche sich nun aufrichtig √ľber den reichlichen Schneefall freut¬†¬†¬† standard
Denn w√§hrend die Leute sich √ľber das Schneechaos aufregen, versuche ich immerzu einen Blick aus dem B√ľrofenster zu erhaschten, um das m√§rchenhafte Wei√ü zu sehen. Sobald alles schneebedeckt ist, f√ľhle ich mich wie in alten, guten Kindertagen …¬†mittendrin in einem Winterm√§rchen. Die B√§ume sehen so aus, als ob sie einer Strichzeichnung entwichen sind: nur schwarz und wei√ü, nichts weiter, was das Auge¬†von Wichtigem ablenkt und alles um sie herum wirkt so neu und so frisch!

Heute hat es in der Nacht noch mehr geschneit und da ich¬†fr√ľh aufgestanden bin,¬†weil ich zur Arbeit nicht zu sp√§t¬†aufbrechen¬†wollte, konnte ich aus dem Fenster eine beinah komplett unber√ľhrte, weiche Schneedecke sehen. Mein Auto abzufegen ging ganz¬† leicht, es war zum Gl√ľck nichts angefroren. Und dann genoss ich es mit einigen Gleichgesinnten (oder Leidensgenossen – je nachdem wie man das betrachtet)¬†in¬†einer Stadt ohne Hektik,¬†mit nur 30 km/h zu fahren. Es gab zum Gl√ľck heute Morgen kaum ein Auto auf der Stra√üe. Die Stra√üen waren noch nicht ger√§umt, und so glitzerte der Weg wei√ü statt dem gew√∂hnlichen Schwarz vom Asphalt. Diese Ruhe beim Fahren, der¬†Schein des Schnees im Licht der Stra√üenlaternen und den¬†Autolichtern¬†sowie mit bezaubernden Musik von Ludovico Einaudi im Hintergrund – das war der perfekte √úbergang von chilligen Feiertagen zum Einstieg in eine kurze Arbeitswoche¬†¬†¬† standard

Als ich abends nach¬†Hause fuhr, war es √§hnlich, aber nun waren die Stra√üen ber√§umt und von wesentlich mehr Autos befahren – der Zauber hat etwas an Ausstrahlung eingeb√ľ√üt. Aber¬†dann sah ich Familien mit kichernden, gl√ľcklichen Kindern, welche von ihren Eltern auf¬†Schlitten gezogen wurden und eine neue Seite vom¬†diesj√§hrigen Winterm√§rchen √∂ffnete sich wieder vor meinem Auge.¬† Das Buch der Winterfreuden hat unglaublich viele sch√∂ne Seiten und ich hoffe, ¬†auch ihr k√∂nnt diese geniessen!

winterfreude-web



2014 14.
Dez

Nach langer Zeit komme ich, Heini, endlich mal wieder dazu, hier zu schreiben    standard
Wie wohl schon jeder mitbekommen hat,¬†dauert es nicht mehr lange und¬†der Weihnachtsmann oder das Christkind (je nach B√§renhabitat) kommt. Damit es b√§rig-gem√ľtlich wird, muss nat√ľrlich unbedingt auch ein Tannenbaum in die Bude¬†¬†¬† zwinker¬†¬†¬† und dieses Jahr gibt es einen bei uns, welcher b√§rfekt auf unsere Gr√∂√üe abgestimmt ist. Es bleibt nur zu hoffen, dass die Geschenke nicht auch so¬†klein ausfallen, nur weil¬†es eben keinen Platz f√ľr die Pakete¬†darunter gibt¬†¬†¬† zwinker

Ihr wollt ja sicher sehen, wie unser Bäumchen aussieht, nicht wahr? Schaut mal her:

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Die beiden Gro√üen haben ihn uns¬†gezeigt und gesagt, dass Kleiner Dinkelmann und ich das Schm√ľcken in die Pfoten nehmen sollen. Ich versuchte also schon mal hochzuklettern:

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Kleiner Dinkelmann war abär schneller. Ich denke, auf seiner Seite waren die Nadeln eben nicht so stachelig wie auf meiner:

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Ich habe ihm dann per Flaschenzug schon mal ein paar Glitzerkugeln nach oben durchgegeben:

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Er hat sie daraufhin irgendwie da oben fest gemacht:

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Ich schaffte es schließlich auch mal, da hochzuklettern und brachte dabei noch ein paar schöne Kugeln mit:

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Der arme Dinkelmann hat sich dann in den Bändern etwas verheddert, das sah aber irgendwie auch lustig aus    zwinker

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Weil¬†das B√§umchen von¬†uns B√§ren geschm√ľckt wurde, durfte nat√ľrlich auch ein passendes Schmuckst√ľck nicht fehlen¬†¬†¬† zwinker

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Tja, und dann¬†entdeckten wir zwei, dass es noch ganz, ganz viele Kugeln gibt und √ľberlegten schon mal, wie wir diese am Baum anbringen k√∂nnen:

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Nach dem Auspacken gönnten wir uns erst einmal eine Pause:

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Und nach dem Ausruhen schoben wir erst einmal eine ruhige Kugel¬†… davon gab es wie schon gesagt, ganz, ganz viele¬†¬†¬† zwinker

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Ab√§r fr√ľher oder sp√§ter mussten wir sie doch noch zum B√§umchen rollen und nun sa√üen wir von diesem Kugelb√§rg …

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Um mir den Aufstieg zu vereinfachen, hat der liebe Kleine Dinkelmann vorgeschlagen, dass wir eine Räubärleiter machen.

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Aber dann kam eine seltsame Eule vorbei (sie murmelte irgendwas von Geburtstagsgeschenk an Olga, oder so) und wir haben erst einmal wieder eine Pause gemacht:

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Sie fragte, ob wir sehen wollen, wie sie Schlittschuhlaufen kann. Kleiner Dinkelmann hat ein Bild gemacht und ich habe der Eule bei ihrem Herumfahren zugeschaut. Ich war wirklich sehr beeindruckt!

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Dann fuhr sie immer schneller und ganz plötzlich war sie wieder weg! Aber nun kam ein Rentier mit einer roten Nase vorbei. Es schob aus letzter Kraft einige Mandarinen vor sich her:

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Es war ganz offensichtlich schon ganz sch√∂n m√ľde und dabei haben wir¬†gerade mal¬†Adventszeit und noch gar nicht Heiligabend! Aber Rentiertraining ist eben ganz sch√∂n hart …

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Wir hatten Mitleid mit ihm und haben es zum Sitzen und Ausruhen unter unserem (so gut wie) fertig geschm√ľckten Tannenb√§umchen (ohne die doofen vielen kleinen Kugeln) eingeladen.

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Die Mandarinen waren bei dem gem√ľtlichen Quatschen ganz zuf√§llig in unseren B√§uchen gelandet¬†¬†¬† unschuldig
Als Rudolf, so heißt das Rentier nämlich, weiter ziehen musste, um rechtzeitig im Stall zum Abendessen zu sein, machten wir noch schnell ein Erinnerungsbild zusammen.

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Und die vielen kleinen Kugeln? Naja, diesmal haben sie es noch nicht auf den Baum geschafft, abär es sind ja noch ein paar Tage bis zur Bärscherung Рbis dahin werden wir ganz bestimmt fertig sein!



2014 30.
Nov

Den November dieses Jahres werde ich wohl so schnell nicht vergessen. So voll habe ich¬†einen Monat noch nie in Erinnerung gehabt¬†¬†¬† lachen¬†¬†¬†¬† aber voll ist ja nicht automatisch mit „schrecklich“ gleichzusetzen¬†¬†¬† zwinker
Auf jeden Fall haben sich in diesem Monat ganz viele unserer Erwartungen erf√ľllt. Ein paar davon kann ich euch ja nun erz√§hlen¬†¬†¬† standard

Zum Beispiel haben wir es in der Tat geschafft – dank Carstens hervorragender Planung – unser Haus komplett leer zu r√§umen, zu putzen und heute endg√ľltig an unsere K√§ufer zu √ľbergeben. Hier die Ecke aus meinem Workshopraum, welche alle Leute kennen, die jemals bei mir zu einer Fotosession zu Besuch waren:

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Und dabei haben wir wie erwartet hinter dem Schrank, auf welchem einmal unsere Brotschneidemaschine stand, einen ganz gro√üen Haufen trockener Brotkr√ľmmel gefunden ¬†¬† lachen¬†¬†¬† ohne Abschlu√üleiste zur Wand hin fiel wohl so manches Schnittgut in den offenen Spalt …

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Wie erwartet, konnten wir die letzten Wochen sehr auf tatkr√§ftige Unterst√ľtzung unserer Freunde beim Renovieren und Umziehen z√§hlen:

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So verabschiedeten¬†wir uns heute wie erwartet von dieser Nummer an unserem Haus mit einem guten Gef√ľhl:

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Wer unsere neue Adresse braucht (z.B. f√ľr¬†Weihnachtspost¬†¬†¬† lachen¬†¬†¬† ), sie ist auf¬†unserer Homepage¬†(Button „Ruf“) zu finden.

Wie erwartet, haben wir uns auch recht schnell in der neuen Wohnung eingelebt und das Gros der Arbeiten¬†ist bereits erledigt. Solche Bilder geh√∂ren inzwischen (gl√ľcklicherweise !!!) der Vergangenheit an:

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Aber noch gef√§llt es dem Werkzeug sehr gut in unserer Wohnung (statt im Keller), denn es wird nach wie vor immer wieder f√ľr¬†weitere Versch√∂nerungsarbeiten gebraucht und somit stets und st√§ndig¬†aus dem Transportkorb ausgepackt, am Ort des Einsatzes kreuz und quer verteilt und am Ende wieder im Korb verstaut:

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Aber zur√ľck zu den¬†erf√ľllten Erwartungen¬†¬†¬† zwinker

Wie erwartet hatte ich auch dieses Jahr Ende November Geburtstag und da ich¬†zum vierten Mal in meinem Leben eine SCHNAPSzahl erreichte, durfte¬†jener bei unserer kleinen Zusammenkunft mit einigen Freunden im Restaurant Odessa¬†nat√ľrlich nicht fehlen, genau so wenig wie leckere Pelmeni …

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Wie erwartet kam auch Stephanie nach 2 Monaten Aufenthalt in Potsdam zu meinem Geburtstag in die Heimat. Und wie erwartet verbrachten wir gestern zu viert einen wundervollen Nachmittag mit¬†leckerem Essen im Ocakbasi, mit einem Besuch der Com√∂die Dresden, wo wir ganz viel Spa√ü bei dem St√ľck „Die Feuerzangenbowle“ mit Volker Zack in der Hauptrolle hatten und anschlie√üend noch mit einem Cocktail als Absacker in der Bar vom Motel One am Postplatz. Das obligatorische M√§delsknuddeln zwischendurch¬†durfte dabei nat√ľrlich auch nicht fehlen¬†¬†¬† zwinker

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Übrigens die Damentoilette in der Comödie hat eine herrliche Gestaltung    standard
Das habe ich wirklich nicht erwartet, aber ich fand es echt ganz toll    standard

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Besonders passend fand ich diesen Spruch:

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Passt ja perfekt zu mir    zwinker