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Kommentar:   

 
Manchmal hat man eben Lust darauf, etwas zu schreiben   ;0)

 
Web|log,  der;  -s,  <engl.>,  meist abgekürzt mit "Blog"
   
Digitales Tagebuch im Internet. Ein Weblog ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Es ist ein Medium zur Darstellung des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrung als auch der Kommunikation dienen und ist insofern mit dem Internetforum sehr verwandt. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als "bloggen" bezeichnet.

Quelle: http://www.wikipedia.de    


 
2014 14.
Dez

Nach langer Zeit komme ich, Heini, endlich mal wieder dazu, hier zu schreiben    standard
Wie wohl schon jeder mitbekommen hat,¬†dauert es nicht mehr lange und¬†der Weihnachtsmann oder das Christkind (je nach B√§renhabitat) kommt. Damit es b√§rig-gem√ľtlich wird, muss nat√ľrlich unbedingt auch ein Tannenbaum in die Bude¬†¬†¬† zwinker¬†¬†¬† und dieses Jahr gibt es einen bei uns, welcher b√§rfekt auf unsere Gr√∂√üe abgestimmt ist. Es bleibt nur zu hoffen, dass die Geschenke nicht auch so¬†klein ausfallen, nur weil¬†es eben keinen Platz f√ľr die Pakete¬†darunter gibt¬†¬†¬† zwinker

Ihr wollt ja sicher sehen, wie unser Bäumchen aussieht, nicht wahr? Schaut mal her:

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Die beiden Gro√üen haben ihn uns¬†gezeigt und gesagt, dass Kleiner Dinkelmann und ich das Schm√ľcken in die Pfoten nehmen sollen. Ich versuchte also schon mal hochzuklettern:

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Kleiner Dinkelmann war abär schneller. Ich denke, auf seiner Seite waren die Nadeln eben nicht so stachelig wie auf meiner:

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Ich habe ihm dann per Flaschenzug schon mal ein paar Glitzerkugeln nach oben durchgegeben:

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Er hat sie daraufhin irgendwie da oben fest gemacht:

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Ich schaffte es schließlich auch mal, da hochzuklettern und brachte dabei noch ein paar schöne Kugeln mit:

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Der arme Dinkelmann hat sich dann in den Bändern etwas verheddert, das sah aber irgendwie auch lustig aus    zwinker

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Weil¬†das B√§umchen von¬†uns B√§ren geschm√ľckt wurde, durfte nat√ľrlich auch ein passendes Schmuckst√ľck nicht fehlen¬†¬†¬† zwinker

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Tja, und dann¬†entdeckten wir zwei, dass es noch ganz, ganz viele Kugeln gibt und √ľberlegten schon mal, wie wir diese am Baum anbringen k√∂nnen:

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Nach dem Auspacken gönnten wir uns erst einmal eine Pause:

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Und nach dem Ausruhen schoben wir erst einmal eine ruhige Kugel¬†… davon gab es wie schon gesagt, ganz, ganz viele¬†¬†¬† zwinker

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Ab√§r fr√ľher oder sp√§ter mussten wir sie doch noch zum B√§umchen rollen und nun sa√üen wir von diesem Kugelb√§rg …

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Um mir den Aufstieg zu vereinfachen, hat der liebe Kleine Dinkelmann vorgeschlagen, dass wir eine Räubärleiter machen.

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Aber dann kam eine seltsame Eule vorbei (sie murmelte irgendwas von Geburtstagsgeschenk an Olga, oder so) und wir haben erst einmal wieder eine Pause gemacht:

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Sie fragte, ob wir sehen wollen, wie sie Schlittschuhlaufen kann. Kleiner Dinkelmann hat ein Bild gemacht und ich habe der Eule bei ihrem Herumfahren zugeschaut. Ich war wirklich sehr beeindruckt!

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Dann fuhr sie immer schneller und ganz plötzlich war sie wieder weg! Aber nun kam ein Rentier mit einer roten Nase vorbei. Es schob aus letzter Kraft einige Mandarinen vor sich her:

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Es war ganz offensichtlich schon ganz sch√∂n m√ľde und dabei haben wir¬†gerade mal¬†Adventszeit und noch gar nicht Heiligabend! Aber Rentiertraining ist eben ganz sch√∂n hart …

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Wir hatten Mitleid mit ihm und haben es zum Sitzen und Ausruhen unter unserem (so gut wie) fertig geschm√ľckten Tannenb√§umchen (ohne die doofen vielen kleinen Kugeln) eingeladen.

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Die Mandarinen waren bei dem gem√ľtlichen Quatschen ganz zuf√§llig in unseren B√§uchen gelandet¬†¬†¬† unschuldig
Als Rudolf, so heißt das Rentier nämlich, weiter ziehen musste, um rechtzeitig im Stall zum Abendessen zu sein, machten wir noch schnell ein Erinnerungsbild zusammen.

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Und die vielen kleinen Kugeln? Naja, diesmal haben sie es noch nicht auf den Baum geschafft, abär es sind ja noch ein paar Tage bis zur Bärscherung Рbis dahin werden wir ganz bestimmt fertig sein!



2014 30.
Nov

Den November dieses Jahres werde ich wohl so schnell nicht vergessen. So voll habe ich¬†einen Monat noch nie in Erinnerung gehabt¬†¬†¬† lachen¬†¬†¬†¬† aber voll ist ja nicht automatisch mit „schrecklich“ gleichzusetzen¬†¬†¬† zwinker
Auf jeden Fall haben sich in diesem Monat ganz viele unserer Erwartungen erf√ľllt. Ein paar davon kann ich euch ja nun erz√§hlen¬†¬†¬† standard

Zum Beispiel haben wir es in der Tat geschafft – dank Carstens hervorragender Planung – unser Haus komplett leer zu r√§umen, zu putzen und heute endg√ľltig an unsere K√§ufer zu √ľbergeben. Hier die Ecke aus meinem Workshopraum, welche alle Leute kennen, die jemals bei mir zu einer Fotosession zu Besuch waren:

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Und dabei haben wir wie erwartet hinter dem Schrank, auf welchem einmal unsere Brotschneidemaschine stand, einen ganz gro√üen Haufen trockener Brotkr√ľmmel gefunden ¬†¬† lachen¬†¬†¬† ohne Abschlu√üleiste zur Wand hin fiel wohl so manches Schnittgut in den offenen Spalt …

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Wie erwartet, konnten wir die letzten Wochen sehr auf tatkr√§ftige Unterst√ľtzung unserer Freunde beim Renovieren und Umziehen z√§hlen:

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So verabschiedeten¬†wir uns heute wie erwartet von dieser Nummer an unserem Haus mit einem guten Gef√ľhl:

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Wer unsere neue Adresse braucht (z.B. f√ľr¬†Weihnachtspost¬†¬†¬† lachen¬†¬†¬† ), sie ist auf¬†unserer Homepage¬†(Button „Ruf“) zu finden.

Wie erwartet, haben wir uns auch recht schnell in der neuen Wohnung eingelebt und das Gros der Arbeiten¬†ist bereits erledigt. Solche Bilder geh√∂ren inzwischen (gl√ľcklicherweise !!!) der Vergangenheit an:

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Aber noch gef√§llt es dem Werkzeug sehr gut in unserer Wohnung (statt im Keller), denn es wird nach wie vor immer wieder f√ľr¬†weitere Versch√∂nerungsarbeiten gebraucht und somit stets und st√§ndig¬†aus dem Transportkorb ausgepackt, am Ort des Einsatzes kreuz und quer verteilt und am Ende wieder im Korb verstaut:

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Aber zur√ľck zu den¬†erf√ľllten Erwartungen¬†¬†¬† zwinker

Wie erwartet hatte ich auch dieses Jahr Ende November Geburtstag und da ich¬†zum vierten Mal in meinem Leben eine SCHNAPSzahl erreichte, durfte¬†jener bei unserer kleinen Zusammenkunft mit einigen Freunden im Restaurant Odessa¬†nat√ľrlich nicht fehlen, genau so wenig wie leckere Pelmeni …

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Wie erwartet kam auch Stephanie nach 2 Monaten Aufenthalt in Potsdam zu meinem Geburtstag in die Heimat. Und wie erwartet verbrachten wir gestern zu viert einen wundervollen Nachmittag mit¬†leckerem Essen im Ocakbasi, mit einem Besuch der Com√∂die Dresden, wo wir ganz viel Spa√ü bei dem St√ľck „Die Feuerzangenbowle“ mit Volker Zack in der Hauptrolle hatten und anschlie√üend noch mit einem Cocktail als Absacker in der Bar vom Motel One am Postplatz. Das obligatorische M√§delsknuddeln zwischendurch¬†durfte dabei nat√ľrlich auch nicht fehlen¬†¬†¬† zwinker

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Übrigens die Damentoilette in der Comödie hat eine herrliche Gestaltung    standard
Das habe ich wirklich nicht erwartet, aber ich fand es echt ganz toll    standard

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Besonders passend fand ich diesen Spruch:

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Passt ja perfekt zu mir    zwinker



2014 29.
Okt

Alles hat ein Ende und nun¬†r√ľckt auch f√ľr die Casa OLCA das¬†Unvermeidliche immer n√§her. Dem Kaufvertrag nach geh√∂rt das Haus ab November¬†nicht mehr uns, sondern unseren Nachfolgern. Das Geb√§ude bleibt bestehen, aber die Casa OLCA in der Form,¬†wie viele Freunde und Bekannte sie kennenlernten, wird es nicht mehr geben.

Naja, um ehrlich zu sein, hat sie bereits jetzt einiges beim Gem√ľtlichkeitsfaktor eingeb√ľ√üt. Viele M√∂bel sind schon abgebaut, einige R√§ume sind sogar schon ganz leer, andere wiederum sind eher pragmatisch und spartanisch als gem√ľtlich eingerichtet. Der Versuch, heute zum Abendessen, wie oft in den letzten Herbsttagen, eine Kerze anzuz√ľnden, scheiterte alleine schon daran, dass seit gestern Abend die Feuerzeuge und Streichh√∂lzer der Grabbelkommode zusammen mit vielen anderen kleinen Sachen in einem der¬†gepackten Umzugskartons untergekommen sind. Ein Gl√ľck, dass in meiner Handtasche ebenso viele praktischen Dinge Platz haben, unter anderem auch eine volle Streichholzschachtel¬†¬†¬†¬†standard

Der Haushalt ist maximal reduziert, die Sachen liegen nicht mehr dort, wo sie in den letzten Jahren ihren festen Platz hatten und ich merke, dass es an der Zeit ist, den Sprung in einen neuen Abschnitt unseres Lebens zu wagen.

Ab Montag wird es richtig ernst, denn dann bekommen wir die Schl√ľssel zu der Wohnung und k√∂nnen mit dem Streichen und Reinigen loslegen. Mitte des Monats ist dann der eigentliche Umzug geplant. Wenn ich unsere Pl√§ne f√ľr die Wohnungsausstattung anschaue, dann denke ich, dass es wohl weniger den Namen¬†„Apartamiento OLCA“, sondern eher „2-Raum-Villa Kunterbunt“ verdient. Die M√∂bel aus verschiedenen Hausr√§umen, wo sie jeweils passend nach Farbe zusammengestellt waren, werden nun eher nach passender Gr√∂√üe und Funktionalit√§t zusammengew√ľrfelt¬†¬†¬† zwinker¬†¬†¬† Hauptsache, alles passt so rein, wie wir uns das im Kopf vorgestellt und auf Papier hin- & hergeschoben haben.

Bitte seid in den n√§chsten 3-4 Wochen nachsichtig mit mir, denn ich werde wohl oder √ľbel sehr viel weniger Zeit f√ľr den Rechner sowie diesen Blog haben. Ich hoffe aber sp√§testens Ende November wieder in einen geregelten Alltag zur√ľck zu finden. Aber vorher werde ich auf jeden Fall noch meinen Monatsprojekt pr√§sentieren. Ich denke, wenn nichts dazwischen kommt, werde ich¬†das sp√§testens am kommenden Wochenende schaffen,¬†aber¬†schnell noch¬†bevor mein Rechner abgebaut wird¬†¬†¬† standard

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2014 04.
Okt

Ja, das klingt in der Tat wirklich sehr seltsam. Aber nun sind beide Kinder definitiv aus¬†unserem Haus ausgezogen. Montagabend war unser letztes gemeinsames Abendessen und am Dienstagmorgen unser letztes gemeinsames Fr√ľhst√ľck mit Stephanie in den vier Casa OLCA-W√§nden.

Am¬†Dienstag ist sie nach Potsdam gezogen. Allerdings erst einmal nur mit einem Rucksack, um ihren Mietvertrag zu unterschreiben, den Schl√ľssel abzuholen und am 1. Oktober zur Erstie-Veranstaltung zu erscheinen. Gestern hat sie alle Kartons und ein paar gew√ľnschte M√∂belst√ľcke von uns frei Haus Studentenwohnheim geliefert bekommen. Wir¬†mieteten¬†√ľber ADAC einen Transporter¬†und Carsten hat alles perfekt darin untergebracht und so festgezurrt, dass alles heil und ohne Probleme bei unserem Kind ankam.

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Andrea ist mit uns mitgefahren, so war die ganze Familie mal wieder f√ľr einen Nachmittag lang¬†vereint¬†¬†¬† standard

Das Wohnheim von Stephanie hat mir ganz gut gefallen. Sie hat eine 2er WG mit einem M√§del, welches dort schon eine Weile beheimatet ist (sie war allerdings nicht da)¬†und wohnt nun in einer relativ ruhigen und gr√ľnen Gegend der Brandenburgischen Hauptstadt. Die Gegend ist allerdings auch so ruhig, dass Stephanie bislang noch keine Gastronomie in der N√§he¬†entdeckt hat, wo wir h√§tten zu Mittag essen k√∂nnen¬†¬†¬† zwinker
Zum Gl√ľck¬†wusste sie aber¬†bereits, wo in den Schreberg√§rteng√§ngen ein Biergarten liegt. Da das Wetter perfekt f√ľr einen Besuch dessen war, konnten wir dort ganz gem√ľtlich sitzen, gutes, nach Norwegen auch echt preiswertes¬†¬†¬† zwinker¬†¬†¬† Essen¬†sowie ein Bierchen geniessen und den¬†Geschichten unserer gro√üen Kleinen lauschen. Sie muss ja jetzt als S√§chsin unter lauter¬†Preussen bestehen¬†¬†¬† zwinker¬†¬†¬† ein Gl√ľck, dass sie wenigstens¬†nicht nur¬†S√§chsisch, sondern auch astreines Hochdeutsch spricht¬†¬†¬† lachen

Ihr Zimmer im Wohnheim¬†sieht jetzt definitiv wohnlicher aus, da sie durch unsere Lieferung (samt Zuckert√ľte zum Lehrbeginn) dem Ganzen nun eine pers√∂nliche Note verleihen kann¬†¬†¬† standard
Daf√ľr ist allerdings nun ihr Zimmer in unserem Haus¬†komplett leer.¬†Fast alle M√∂bel aus ihrer Kinder- und Jugendzeit (etliches davon war sch0n im Jahre 1995 bzw sp√§testens 1996 gekauft worden) sind jetzt schon auseinandergebaut und sogar zum Wertstoffhof gebracht worden.¬†Denn auch unser Umzugstermin r√ľckt immer n√§her …

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2014 20.
Jul

Endlich scheint der Sommer in Dresden angekommen zu sein … die Temperaturen steigen und die Sonne scheint. Da rotiert nat√ľrlich auch meine Waschmaschine am heutigen¬†Wochenende mehrmals – so ein Wetter muss man nutzen, um alles schnell zu waschen, denn es trocknet ja auch schnell, wenn man¬†es gleich am fr√ľhen Morgen aufh√§ngen kann¬†¬†¬†¬†zwinker

Aber f√ľr diejenigen,¬†denen die Sommerhitze zu viel wird, gibt es von uns die versprochene Abk√ľhlung f√ľrs Auge¬†¬†¬† standard
Jetzt sind wir n√§mlich bereit, unser Versprechen einzul√∂sen und alle Brunnen nach Namen geordnet in einer Galerie¬†zeigen zu k√∂nnen,¬†die wir bei unseren Fotoprojekttour¬†durch Dresden und Freital entdeckt haben. Allerdings muss ich gestehen, dass ein paar Bilder von einer brunnenbegeisterten Arbeitskollegin von Carsten (mit ihrer Erlaubnis!)¬†zugearbeitet sind. Sie hat n√§mlich ein paar Aufnahmen, welche einfach toll Situationen zeigen, die wir aus unterschiedlichen Gr√ľnden leider nicht machen konnten ( z.B. Primavera mit Wasser oder Kugelbrunnen in Betrieb,¬†denn das Wasser war bei uns aufgrund einer Baustelle nicht eingeschaltet). Das absolute Gros ist aber nach wie vor aus¬†meiner Hand¬†¬†¬† zwinker

Vielleicht hat danach noch jemand Lust, etwas √§hnliches in eigener Gegend zu machen – ich w√ľrde so gerne auch¬†Bilder von anderen Brunnen sehen! Viel Spa√ü beim Gucken und Staunen, in welche Flie√üform der Mensch Wasser bringen kann¬†¬†¬† zwinker

Noch ein kleiner Hinweis: es sind insgesamt 132 Fotos und ab 100 Fotos wird die Galerie softwarebedingt in zwei Seiten aufgeteilt Рalso das Weiterblättern nicht vergessen, da man sich sonst 32 schöne Bilder entgehen läßt    standard



2014 07.
Apr

Irgendwie kam der Fr√ľhling in diesem Jahr so schnell und unerwartet. Letztes Jahr hat man wesentlich l√§nger auf ihn gewartet. Ja, ich weiss, ich weiss, man soll dar√ľber lieber nicht klagen, da nun alles bl√ľht und so erfrischend gr√ľn ist …¬†es sei denn man hat mit dem Heuschnupfen zu k√§mpfen ¬†¬† zwinker

Auch ich geniesse die¬†√ľberall bl√ľhenden B√§ume vom Herzen, aber einen Wermutstropfen bringt der Fr√ľhling f√ľr einen H√§uslebesitzer mit angrenzendem Grundst√ľck doch mit: der Garten will gepflegt werden. Ich habe das Gef√ľhl, in meiner unmittelbaren Nachbarschaft die einzige Familie zu sein, bei welcher beide noch 40 Std. die Woche arbeiten gehen. Oder meine Nachbarschaft hat heimlich G√§rtner angestellt. Oder die Gartenzwerge sind zum Leben erweckt worden und pflegen nun fleissig. Auf jeden Fall sind¬†die B√§ume der Nachbarn sch√∂n geschnitten, zu den ordentlich in Reih und Glied¬†gewachsenen Fr√ľhjahrsbl√ľhern sind noch etliche bunte Flecke aus der G√§rtnerei dazu gekommen und auch der Rasen ist vorbildlich gem√§ht. Wir hinken da traditionell eigentlich schon immer hinterher.

Aber ab heutigen Nachmittag geh√∂ren auch wir dazu, denn unser Rasen hat seinen ersten Schnitt des Jahres erhalten! Au√üerdem¬†erhielten etliche L√∂wenz√§hne eine kr√§ftige Wurzelbehandlung und auch der Bestand an erfrorenen und ausgetrockneten √Ąsten in unserem Garten ist nun stark dezimiert. Alles treibt nun schon von ganz allein wie verr√ľckt – der Fr√ľhling kommt eben in jeden Garten, unabh√§ngig davon wie stark man dessen Pflege betreibt¬†¬†¬† zwinker

Aber pssst, ich erfreue mich wie immer am stärksten an meiner Magnolie Рsie ist einfach nur bezaubernd und dabei so pflegeleicht!

Fr√ľhling-im-Garten



2013 09.
Dez

Inzwischen ist unser Dezember ganz weit fortgeschritten und somit wird¬†es h√∂chste Zeit, ein paar Ergebnisse aus meinem Fotojahresplan f√ľr den November zu pr√§sentieren – diesmal zum Thema „Handarbeiten“. Allerdings habe ich festgestellt, dass im vorletzten Monat des Jahres kaum Raum f√ľr kreative Ideen und ihre Umsetzung bleibt, wenn man im Gehirn gehetzt ist. Diese Erkenntnis muss ich auf jeden Fall beim Planen f√ľrs n√§chste Jahr ber√ľcksichtigen.

Aber genug gejammert, jetzt wird präsentiert     standard

Ein Wettlauf der Häkelnadeln und zwei haben ihr Ziel schon fast erreicht:

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Ein „Wollkn√§ueligel“ ¬† ¬† zwinker

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Die Häkelnadeln unter sich:

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Der Anfang einer Häkelgeschichte:

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Auch jede Strickstory hat einen Beginn:

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Die Scheren bringen sich in Position, aber so viel sei verraten: sie haben sich mangels Arbeit schnell zur√ľckgezogen ¬†¬†¬† zwinker

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Es gibt Gesichtsmodels, Fußmodels, Supermodels, Lichtmodels Рich hatte mein Wollmodel da     lachen

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Die Wolle leuchtet ja förmlich in ihren Händen:

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Aber dann hat sie die orangen Wollknäuel entdeckt:

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„Guck mal, ein Alien!“

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Dann hatte sie die Wolle auf den Ohren:

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…und auf den Augen:

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„Darf ich sie mitnehmen? Sie ist soooooo sch√∂n kuschelig!!!“

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Wie man unschwer erkennt, kann ich keine fertigen Produkte zum Verschenken oder Verkaufen hier anbieten. Aber wir hatten definitiv unseren Spaß     standard

Mein Dezemberprojekt steckt √ľbrigens auch noch in den Kinderschuhen. Ich hoffe, ich werde bis zum Wochenende endlich richtig 100%-ig gesund, damit ich mich mal auf einem Weihnachtsmarkt blicken lassen kann ¬† ¬† standard
Dr√ľckt ihr mir die Daumen?¬†¬†¬†¬† *liebguck*



2013 02.
Jun

Heute fr√ľh, so um 7 Uhr morgens, wachte ich auf und stellte fest, dass es bei uns im Haus keinen Strom gibt. Da es in Dresden bereits seit einigen Tagen nahezu ununterbrochen regnet, f√ľhlte ich mich prompt zur√ľck in den August 2002 versetzt, denn auch damals begann¬†das Jahrhunderthochwasser¬†mit einem mehrt√§gigen Regen und auch damals mussten wir ein paar Tage g√§nzlich ohne Strom meistern.

Nat√ľrlich habe ich prompt meinen Mann aus seinen Tr√§umen gerissen und ihm erz√§hlt, dass wir ohne¬†Strom sind. Da Carsten mehr von Elektrik versteht als ich, trabte er in den Keller zum Sicherungskasten, um mal nachzusehen, ob wirklich alle oder nur wir ohne Elektrizit√§t sind. Sein Bauchgef√ľhl best√§tigte sich, denn die Hauptsicherung (er nannte das Ding immer „Eff-i“) war rausgesprungen. Die L√∂sung war schnell in Sicht: Sicherung rein – Licht wieder da – perfekt … denkste ! Zu allem √úbel hatte ich zus√§tzlich zum FI-Rausfliegen auch noch den Tiefk√ľhlschrank gestern nicht richtig geschlossen und so suppte zusammen mit Wasser eine gr√ľnliche Fl√ľssigkeit auf den Boden,¬†da fast das ganze Tiefk√ľhlgut so gut wie aufgetaut war. Nach unseren Recherchen sprang die Sicherung um ca. 2 Uhr raus …

W√§hrend wir grummelnd die Pf√ľtze und alle Spuren des Abtauens aufwischten, flog¬†der FI¬†erneut heraus (???). Systematisch wie immer √ľberpr√ľfte mein Mann nun alle Elektroger√§te, welche im Kellergescho√ü eine Macke haben k√∂nnten und stellte¬†letzten Endes fest, dass die Schuld unserer Stromausfallmisere der Au√üenlampe an der Haust√ľr¬†zuzuschieben war. Nach mehr als 14 Jahren¬†scheint¬†die Dichtigkeit dieser¬†dem Dauerregen wohl¬†nicht mehr gewachsen zu sein – eine genauere Untersuchung wird zu einem sp√§teren, trockeneren Zeitpunkt folgen. Carsten deaktivierte sie und blockierte den Einschalter¬†–> siehe da,¬†wir waren wieder voll mit Strom aus der Steckdose versorgt ¬† ¬† lachen

In den¬†ersten Minuten ohne Elektrizit√§t ging mir, in Gedanken immer die 2,5 Tage Stromlosigkeit in 2002, meine Tagesplanung und vieles andere¬†durch den Kopf: Zeit am Rechner und Vorbereitung f√ľr mein Russischunterricht kann ich genau so vergessen, wie W√§schewaschen, Staubsaugen, Essenkochen, B√ľgeln,¬†DVD-Gucken … man wurde wieder mal daran erinnert, dass ohne Strom¬†so gut wie gar nichts in einem modernen deutschen Haushalt geht! Selbst warmes Wasser zum Duschen w√ľrde es¬†nicht geben, da k√∂nnte man sich wohl¬†nur noch¬†im Garten nackt tanzend einseifen ¬† ¬† zwinker

Aber sonst lassen wir uns trotz eines verregneten Mai und nun inzwischen ja wohl auch Juni nicht unterkriegen. Es gibt so viel, was man auch in abgeschlossenen Räumen (mit Strom!) machen kann     lachen
So haben wir in der letzten Woche mal wieder allerhand erlebt: Ich hatte¬†an der VHS meine erste Stunde im Folgekurs √ľber Photoshop Elements, lebte 2 Tage lang als Strohwitwe, da¬†meine Orangenh√§lfte zu einer Veranstaltung nach Hamburg verschwand, besuchte¬†ganz allein eine Lesung von Francis Mohr¬†und¬†zusammen mit Carsten verbrachte¬†ich unz√§hlige Stunden beim Quatschen mit Kerstin am Montag (PC-Notdienst plus Pizza als Bezahlung), mit Susanne¬†und Manfred am Freitag (6 Stunden Verbalaustausch in der Mong-Bar) und mit Doro am Samstag (eigentlich hatten wir zum Grillen eingeladen, doch¬†es wurde ersatzweise ein Indoorplausch).¬†Zwischendurch guckte ich mit Stephanie mal wieder die DVD „X-Men“ und mit Carsten die Lovefilm-Zusendungen „Red Dawn“ und „Argo“¬†an. Nur das Lesen von Belletristik kam bei mir in dieser Woche definitiv¬†zu kurz, aber daf√ľr bin ich mit meinen vielen Fotozeitschriften ein gutes St√ľck vorangekommen. Und eine weitere Erkenntnis¬†gesellte sich in den letzten Tagen zu meiner jetzt schon schier unersch√∂pflichen Lebenserfahrung dazu: man kann beim Trommeln der Regentropfen auf das Schlafzimmerdachfenster verdammt gut schlafen¬†¬†¬†¬† standard

Ach so: und mein Garten findet den Regen √ľbrigens total toll, denn es w√§chst alles wie verr√ľckt! Nun h√§tte ich aber, ehrlich gesagt, absolut nichts dagegen, endlich mal wieder¬†ein sonniges Wochenende erleben zu k√∂nnen …¬†hauptsache¬†meine B√§ume und B√ľsche entwickeln sich¬†durch den¬†vorherrschenden Dauerregen nicht zu einem Regenwald¬†¬†¬† ¬†lachen



2013 14.
Apr

In den letzten Tagen haben¬†sich Viren aller Art¬†eingebildet, dass sie bei uns willkommen sind … was definitiv nicht der Fall ist, aber sie sind trotzdem gekommen ¬† ¬† teufel

Zum einen haben sie meinen K√∂rper √ľberfallen und schon am Mittwoch¬†fing ich an, sie mit allen m√∂glichen Mittelchen zu verscheuchen. Aber irgendwann habe ich dann doch aufgegeben und¬†am Freitag beschlossen, einen ganzen Tag¬†zusammen mit Kissen und Teddyb√§ren nur im Bett zu verbringen – die Teddys¬†sind ja wenigstens hustenvirenresistent. Somit bestand mein Freitag eben aus ein wenig Lesen, ein wenig Schlafen, von einem Reizhustenanfall wach werden, Tee trinken und die st√§ndige Wiederholung dieses Ablaufes. Meine Familie und Freunde hatten Mitleid mit mir und richteten¬†aufgrund dessen alle Pl√§ne nach mir aus. Eine f√ľr den Sonntag geplante Wanderung mit G√ľnter und Barbara wurde um zwei Wochen vertagt. Carsten und Stephanie haben ohne meine Hilfe die dringend ben√∂tigten Bretter f√ľr unseren Garten besorgt, um am Folgetag unseren Hang wirksam zu befestigen, sie haben¬†alle Eink√§ufe erledigt und auch die f√ľr Samstag geplante Gartenarbeit einfach perfekt erledigt. Ich bin mit dem Aussehen unseren Hangs auf der Terrassenseite sehr zufrieden und muss die neuen Bretter einfach nur mal zwischendurch etwas dunkler anstreichen, damit sie zum einen nicht mehr so ins Auge springen und zum anderen vielleicht etwas l√§nger halten. Bilder folgen – versprochen.

Das war Virenstory Nr.1¬†… die andere fiel mir ganz beil√§ufig durch den un√ľbersehbaren Google Chrome-Hinweis „Achtung: Malware!“ auf, der sowohl meinen Blog als unsere gesamte Homepage betraf. Das √ľbrigens nat√ľrlich auch am eh schon √ľberf√ľllten Freitag. Ich habe¬†sofort meinen pers√∂nlichen Sysadmin informiert und nach einigen Nachforschungen hat Carsten sich zur√ľckgemeldet. Diese Meldung ist tats√§chlich wahr, allerdings lag¬†es nicht direkt an uns, sondern an unserem Webseitenhoster 1&1. Sowohl unsere Webseite inklusive meinem WordPress-Blog als auch die reine HTML-Webseite von der Feiermanufaktur¬†sind durch Schadcode erweitert worden – bei getrennten Pa√üw√∂rtern, unterschiedlichen Umgebungen und Sicherheitsmechanismen bleibt die einzige Gemeinsamkeit der Speicherplatz-Server. Als mein Mann von der Arbeit nach Hause kam, hat er in m√ľhevoller Handarbeit schnellstm√∂glich alle Dateien „desinfiziert“. Nun kann ich sagen, dass wir jetzt wieder clean sind.

Und die Schnupf- & Hustenviren werde ich auch demnächst los!     lachen



2013 04.
Apr

Und wieder ist ein Monat rum. Zum Gl√ľck war er etwas l√§nger als sein Vorg√§nger, so konnte ich wenigstens zwei Versuche unternehmen, das Fotomodel namens Essen ins rechte Licht zu r√ľcken.¬†Das Ganze hat sich √ľbrigens als eine recht schwierige Aufgabe entpuppt und etliche Aufnahmen mussten wieder √ľber die Regenbogenbr√ľcke ins Land der gl√ľcklichen Bits und Bytes gehen. Dabei konnten sie nicht mal was daf√ľr – ich habe mir¬†ein paar schr√§ge Experimente geleistet … die meisten allerdings unabsichtlich¬†¬†¬†¬† erroeten¬†¬†

Meine Lehre daraus:

  1. Immer das Fenster komplett abdunkeln, denn das Licht, welches durch die Fensterscheiben reinkommt, spiegelt sich vorrangig da, wo ich es gar nicht gebrauchen kann, z.B. im Weinglas.
  2. Makro ist beim Essen doch nicht so toll, wie ich zuerst dachte.
  3. Eine gro√üe Blende l√§sst zwar hellere Bilder zu, daf√ľr ist die Tiefensch√§rfe f√ľr die Katz.

Dank Carstens kritischem Blick konnte ich zwischendurch mein Fotoverhalten doch noch rechtzeitig meinen ehrgeizigen Zielen anpassen     lachen

Aber ein paar Bilder kann ich nun der √Ėffentlichkeit pr√§sentieren, auch wenn ich selber daran noch einiges zu bem√§ngeln habe ¬†¬†¬† zwinker¬†¬†¬†¬† vielleicht sind mir meine Leser etwas¬†gn√§diger als ich zu mir selber bin ¬† ¬† zwinker

Zuerst möchte ich euch gern zu einer Tasse Tee einladen:

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Die Geb√§ckkringel an der Tassenseite sind aus einem Russenladen und¬†hei√üen „Suschki“, was Trockengeb√§ck bedeutet. Sie schmecken meiner Familie in jeder Ausf√ľhrung ganz toll, besonders auf Reisen und beim Wandern. So sehen sie ohne Teebegleitung aus:

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Man kann den Tee √ľbrigens auch mit¬†Sahne trinken:

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Aber, um ehrlich zu sein, ist das nur die Spiegelung meiner Beleuchtung     lachen

Jetzt k√∂nnte man langsam zu etwas Kr√§ftigeren √ľbergehen … wie w√§re es mit ein paar gef√ľllten Champignons?

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Gef√ľllte Artischockenherzen h√§tte ich auch noch im Angebot –¬†dazu noch ein Gl√§schen Rotwein:

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Wer keine Artischocken mag, hat vielleicht Appetit auf gef√ľllte schwarze Oliven:

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Gr√ľne Oliven kann ich ebenfalls auftischen:

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Und √ľberhaupt, ich habe noch mehr gef√ľllte Sachen f√ľr meine G√§ste bereitgestellt:

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Und am Rotwein sollte es ja sowieso nicht mangeln     zwinker

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Ihr seid herzlich eingeladen !     standard

Im April werde ich austesten, welchen Blödsinn man mit einem Fish-Eye so machen kann. Noch habe ich keinen festen Plan, was genau mir unter die gebogene Linse kommen soll, daher bin auch ich gespannt, was ich euch am Ende des Monats präsentieren kann     zwinker