Home     I     Olgas Welt

     
 
 
   

 
Kommentar:   

 
Manchmal hat man eben Lust darauf, etwas zu schreiben   ;0)

 
Web|log,  der;  -s,  <engl.>,  meist abgekürzt mit "Blog"
   
Digitales Tagebuch im Internet. Ein Weblog ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Es ist ein Medium zur Darstellung des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrung als auch der Kommunikation dienen und ist insofern mit dem Internetforum sehr verwandt. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als "bloggen" bezeichnet.

Quelle: http://www.wikipedia.de    


 
2017 10.
Dez

Man wĂŒnscht sich gegenseitig immer wieder eine besinnliche Adventszeit und tauscht sich oft im privaten GesprĂ€ch auch darĂŒber aus, dass man derzeit so viel Stress hat. Ich merke ebenfalls, dass auch bei mir bzw. uns gerade im letzten Monat des Jahres sehr viele Sachen zusammenkommen. Man möchte zum Beispiel am Jahresende noch einiges aufholen und erledigen, was man erfolgreich elf Monate lang vor sich hergeschoben hat, Weihnachtsmarktbesuche sind quasi eine perfekte Gelegenheit, um mit Freunden auszugehen und einen GlĂŒhwein zu trinken, die Weihnachtsfeiern mit Arbeitskollegen werden fĂ€llig, die Adventskalender mĂŒssen jeden Tag geöffnet werden … von den im Dezember obligatorischen Dingen wie Kekse backen, Geschenke organisieren, Postkarten schreiben und jeden Sonntag eine weitere Kerze am Adventskranz anzuzĂŒnden ganz zu schweigen – was fĂŒr ein Stress !!!    standard

Wenn ich jetzt gerade alles so aufzĂ€hle, fallen mir zwei Dinge auf. Zum einen könnte man vieles eigentlich auch in den anderen Monaten des Jahres machen: Kekse als Beilage zum Tee backen, sich mit Freunden zu einem Weinchen treffen, zusammen mit den Kollegen etwas unternehmen und sich auch im Alltag gegenseitig mal etwas Kleines schenken. Nur fĂŒr das tĂ€gliche PlĂŒndern eines Adventskalenders muss man wohl wirklich auf den Dezember warten … wobei ich glaube, dass es seit einigen Jahren im Handel auch einen Osterkalender nach gleichem Prinzip gibt. Aber so etwas muss ich fĂŒr meinen Geschmack nun wirklich nicht haben    standard

Und die zweite Sache? Mal ganz ehrlich, all das, was man im Dezember zu tun hat, ist doch definitiv etwas, was man besser als positiven Stress bezeichnen kann, oder nicht? Man muss doch eigentlich nur versuchen, alles soweit auszubalancieren, dass es neben Arbeit und Abarbeiten des vorweihnachtlichen To-Do-Zettels immer noch etwas Zeit zum Entspannen und zum Schlafen bleibt    zwinker

Einen wichtigen Punkt auf unserer familieninternen Advents-To-Do-Liste haben wir heute ĂŒbrigens auch endlich erfolgreich erledigt –> unsere traditionelle, jĂ€hrliche Grußwebseite zur Jahresendzeit ist nun online. Viel Spaß beim Entdecken, was wir uns diesmal als Motiv und PrĂ€sentationsebene ausgedacht haben    zwinker

Apropos Schlafen – ich könnte derzeit fast immer und ĂŒberall schlafen! Nicht umsonst finde ich BĂ€ren so klasse, dass ich sie schon beinah als mein Totem betrachten könnte, denn sie schlafen in der dunklen Jahreszeit ebenfalls ganz viel und ganz lange    zwinker
Das Thema Schlafen habe ich heute mit einer lieben Freundin auf Fazzebuck besprochen, doch im Vergleich zu mir ĂŒbertrifft sie mich derzeit sogar um LĂ€ngen, denn sie ist schwanger und da schlĂ€ft man bekanntlich noch viel, viel mehr    standard

Und sonst so bei mir? Den gestrigen Abend habe ich im quasi sĂ€chsischen Ableger Irlands verbracht, denn im Freitaler Kulturhaus gab es die schon seit Monaten geplante und sorgfĂ€ltig von der Irish Dance Company Dresden vorbereitete irische Party „Tap & Clap“ – ich durfte dabei auch wieder gaaaaaanz viele Bilder knipsen    standard

Es gab mehr als genug Fotomotive, denn es flatterten bunte Röcke der TĂ€nzerinnen ganz gekonnt ĂŒber den Tanzboden …

… und das Publikum wurde mehrmals zu unterschiedlichen MitmachtĂ€nzen auf die BĂŒhne geholt – dieses hatte offensichtlich ganz viel Spaß dabei:

Dazu gab es schöne Folklore-Musik von der Gruppe „Red  House“ …

… und richtig flotte Pub-Musik boten die fĂŒnf Bandmitglieder von „Clonmac Noise“ , welche fĂŒr diese Veranstaltung sogar extra aus Wolfsburg angereist sind!

Kurzum, es war ein rundum toller Abend!

Ab morgen werde ich mich dann aber wieder mehr den weihnachtlichen Dingen widmen: WeihnachtsmĂ€rkte mit Freundinnen unsicher machen, schon gekaufte Geschenke einpacken bzw. noch ein paar fehlende besorgen und vielleicht schaffe ich sogar noch, ein paar PlĂ€tzchen zu backen. Bis jetzt haben Carsten und ich so viele und so leckere GebĂ€ckstĂŒcke von lieben Freunden bekommen, dass mir das Backen noch gar nicht in den Sinn gekommen ist. Aber da wir deren Leckereien schon alle verputzt haben, sollte ich wohl langsam selber mal fĂŒr Nachschub sorgen    zwinker

Ich wĂŒnsche euch allen noch eine schöne und mit ausschließlich positivem Stress gefĂŒllte Adventszeit!



2017 26.
Nov

Heute ist ein ganz besonderer Tag fĂŒr mich. Es ist der einzige Tag im Jahr, an welchem ich das absolute Recht habe, mir diese Krone aufzusetzen    standard

Da Andrea sich zum Kaffeetrinken angekĂŒndigt hat, gab es bei uns eine besondere Torte, welche traditionell bei den OLCAs schon seit fast 20 Jahren zu Geburtstagen gekauft wird: Benjamin-BlĂŒmchen-Torte. Diesmal durfte ich die Elefantenfigur behalten – Geburtstagskind zu sein hat eben auch gewisse Vorteile    zwinker

Dieses Jahr habe ich keine große Feier gemacht, da mein Geburtstag auf den Toten-, oder wie ich heute bei einem Radiosender gehört habe, Ewigkeitssonntag gefallen ist. Aber es ist auch schön, wenn man mit guten Freunden in seinen Geburtstag von gestern auf heute reinfeiern kann – so geschehen gestern mit Kathrin und Axel,  nachdem wir neben Quatschen und leckerem Essen auch noch einen „Fotovortrag“ ĂŒber unsere USA-Reise aus dem Sommer zum Besten geben konnten.

Heute haben mir aber sogleich ganz viele Leute telefonisch, per Email und SMS gratuliert und sogar der Briefkasten hatte die noch am Samstag zugestellte Geburtstagspost parat. Ich fĂŒhle mich auch ohne große Feierlichkeiten glĂŒcklich!

Wie gesagt, erst kam zum Mittag Andrea vorbei und auch Anna hatte mal kurz Zeit fĂŒr Tee und Leckerlis sowie natĂŒrlich auch, um persönlich zu gratulieren. Aus dem „ich schau nur mal kurz vorbei“ wurden am Ende ĂŒber 2 Stunden, aber beim Quatschen und Lachen vergeht die Zeit wie im Fluge … egal ob mit 46 oder 47 Lenzen auf dem Buckel    zwinker

Am Ende meines 46. Lebensjahres habe ich gestern eine Art „Midlife-Crisis light“ durchlebt und wenn sich Carstens scherzhafte Bemerkung bewahrheiten sollte, dĂŒrfte ich somit ĂŒber 90 Jahre alt werden, denn 46 Jahre * 2 = 92 Jahre   zwinker
Warum kleine Kriese? Diesmal hat mich der Novemberblues irgendwie besonders stark in seinen Bann gezogen und ich könnte echt immer und ĂŒberall nur noch schlafen, denn gefĂŒhlt war es draußen durchgĂ€ngig grau, dunkel und ungemĂŒtlich. Aber zum GlĂŒck hatte ich auch jede Menge Highlights – insbesondere mit Freunden und Bekannten. Bei solchen grauen Tagen sind die Zeiten mit lieben Menschen einfach unbezahlbar und außerdem ist es Ă€ußerst gemĂŒtlich, wenn man beim Kerzenlicht und Weinchen (oder anderen GetrĂ€nken) zusammensitzt und klönt –> ob mit Klaudia & Uli am Samstag (18.11.), mit Anna & Julia am Dienstag (21.11.) oder eben gestern mit Kathrin & Axel – es ist einfach immer wieder schön, dass man ganz entspannt mit jemandem ĂŒber Gott und die Welt reden kann!

Und ein weiteres November-Highlight möchte (und kann ich!) euch nicht vorenthalten: Carsten und ich waren am vergangenen Sonntag in der Preview von „Paddington 2

Der erste Teil kam vor 3 Jahren in die Kinos und schon damals habe ich mich in diesen wunderbar und liebevoll animierten RealfilmbĂ€ren verliebt. Die zweite abendfĂŒllende Geschichte ist ebenso gut gelungen und absolut zum Liebhaben! Der Film ist lustig und ein bisschen traurig, spannend und rĂŒhrend zugleich – einfach sehr zu empfehlen! Und das sage ich nicht nur, weil ich so bĂ€renverrĂŒckt bin    ;)

Heute ist der letzte Sonntag im November, der nĂ€chste wird bereits der 1. Advent sein. Ich freue mich schon auf die vielen Lichter in den Fenster der HĂ€user, auf die weihnachtliche Deko in den StraßenzĂŒgen, auf die schönen Dresdner WeihnachtsmĂ€rkte (habe bereits etliche Verabredungen im Kalender stehen) und einfach darauf, dass bereits in weniger als einem Monat die Wintersonnenwende stattfindet und ab da dann auch die Tage wieder lĂ€nger und heller werden.

Und heute noch? Heute gönne ich mir zu meiner eigenen Feier des Tages wahrscheinlich noch ein Sektchen    zwinker    trinkt ihr auch ein GlĂ€schen mit mit bzw. auf mich?



2017 08.
Nov

Ich weiß nicht, ob es alle schon mal wahrgenommen haben, aber auf unserer Familienhomepage gibt es unter anderem auch ein Kochbuch    standard
Die Rezepte, welche darin ihren Ehrenplatz finden, wurden alle eigenhĂ€ndig und eigenmĂ€genig durchgetestet und von meiner Familie fĂŒr gut befunden … andere Gerichte kommen da einfach nicht rein    standard    keine Chance !

In den letzten Wochen und Monate gab es darin, in dem erwÀhnten Kochbuch, kaum etwas Neues zu entdecken. Allerdings habe ich im Hintergrund immer wieder meine Kochexperimente in Form einer Datei abgespeichert. Am vergangenen Wochenende hat mein lieber Mann dann mal alle diese Dateien in die Hand genommen und 32 neue Rezepte in dieses virtuelle Buch einsortiert.

Also lade ich euch nun alle an dieser Stelle ein, sich die „NeuzugĂ€nge“, welche ganz treffend mit einem roten FĂ€hnchen „NEU!“ gekennzeichnet sind, anzuschauen. Wer weiß, vielleicht inspirieren diese EintrĂ€ge euch, meine lieben Leser, ebenfalls, mal ein paar neue Gerichte auszuprobieren. Gutes Gelingen! Und guten Appetit    standard



2017 01.
Nov

Unser Arbeitgeber wĂŒnscht, dass man bereits im November des Vorjahres seine Urlaubstage fĂŒr das gesamte Folgejahr einreicht – fĂŒr einen 24/7-Unternehmen sowie Abteilungen mit Schichtbetrieb und im Vorfeld auszuarbeitenden DienstplĂ€nen auf jeden Fall ein Muss. Wir fanden Ende November 2016 den Gedanken recht reizvoll, den in Sachsen schon immer freien Reformationstag am 31.10. (diesmal ein Dienstag) dazu zu nutzen, um mit zwei weiteren Urlaubstagen am Montag und Mittwoch fast eine ganze Woche verreisen zu können. Da aber das Jahr 2017 gleichzeitig auch die große 500 Jahr-Feier der Lutherschen Reformation sein sollte, gab es eben diesen freien Tag ausnahmsweise auch mal fĂŒr alle 16 deutschen BundeslĂ€nder und nicht nur fĂŒr die fĂŒnf im Osten. Die Vorstellung, sich dann mit unheimlich vielen Leuten die Autobahnen und FerienunterkĂŒnfte teilen zu mĂŒssen, fanden wir am Ende wieder nicht so umwerfend. Zudem hatten wir in den letzten Wochen sehr viel um die Ohren gehabt, weshalb wir recht kurzfristig beschlossen, die freien Tage doch lieber zu Hause zu bleiben und endlich mal ungestört sehr viel Zeit fĂŒr lange aufgeschobene Aufgaben, Treffen, Vorhaben und Projekte zu nutzen – unser berĂŒhmt-berĂŒchtigter To-Do-Zettel … ein seit Jahren stetig anwachsendes und gelegentlich auch mal schrumpfendes OLCA-Urgestein.

Das Ergebnis eines Vorhabens hat uns am Ende selber sehr ĂŒberrascht, denn wir stellten unerwartet fest, dass wir das Ausschlafen bis um 10 Uhr doch noch nicht verlernt haben! Normalerweise sind wir nĂ€mlich auch an freien Wochenenden mit 7 bzw. 8 Uhr recht frĂŒh wach, doch wenn man ĂŒber mehr als zwei Tage ein bisschen zur Ruhe kommt, schlĂ€ft man offensichtlich auch etwas entspannter … sogar unabhĂ€ngig davon, ob man mit oder ohne Zeitumstellung    zwinker
Nur die QualitĂ€t meiner TrĂ€ume hat sich nicht verbessert, denn sie waren bunt und verwirrt wie immer bei mir    lachen

An den Ausspanntagen habe ich mir außerdem reichlich Zeit zum Lesen von BĂŒchern gegönnt – das fehlt mir im Alltag doch ziemlich oft.

Halloween und Jahreszeit bringen etwas anderes Interessantes in den Fokus: KĂŒrbis. Ich habe in der kurzen Zeit gleich zwei Male KĂŒrbisbrot mit KĂŒrbiskernen gebacken, wobei ich beim ersten Mal unabsichtlich etwas zu flĂŒssigen Teig gemacht habe und es am Ende auf dem Backblech eher ein flaches Fladenbrot geworden ist. Die Besucher waren von dieser Darreichungsform zur Suppe und bestrichen mit Butter aber begeistert und so floss beim zweiten Mal schon etwas mehr Absicht in diese ungewöhnliche Form – sie lĂ€sst sich so eben sehr viel besser in kleine HĂ€ppchen schneiden als bei einem „anstĂ€ndigen“ Brot    standard
Logischerweise gab es auch dieses Jahr immer wieder mal KĂŒrbissuppen, seitdem die Herbstfrucht kĂ€uflich erhĂ€ltlich ist – zum Besuch der Kinder mal zur Abwechslung mit Kokosmilch und Ingwer:

Die KĂŒrbisrezepte werden ĂŒber kurz oder lang in unserem Kochbuch erscheinen … ich gebe nach der Veröffentlichung kurz Bescheid, versprochen    standard

Das erste (Fladen-)Brot wurde fĂŒr einen Besuch von Andrea und Karl gebacken. Wir haben endlich mal wieder viel Zeit zum Quatschen gefunden und es blieb sogar genug Zeit, um zusammen zwei Runden Bezzerwizzer zu spielen. Die „Kinder“ ĂŒbernachteten auch bei uns, aber leider konnten wir am darauffolgenden Morgen nicht mehr zusammen frĂŒhstĂŒcken, da wir bereits mit Ines und Torsten fĂŒr einen Brunch im Grunaer Espitas verabredet waren.

Das dortige Brunchangebot war wie immer umfangreich und lecker und diesmal gab es sogar noch eine ganz besondere Zugabe obendrauf! Da das mexikanische Fest Dia de los Muertos quasi vor der TĂŒr stand, kam ĂŒberraschend eine Gruppe entsprechend verkleideter Menschen ins Restaurant, welche tanzten und unentgeltlich Fotos von sich machen ließen:

Diese Überraschungsaktion machte echt gute Laune, auch wenn es „nur“ eine Werbeaktion fĂŒr das mexikanische Bier Sol war. Als weiteres i-TĂŒpfelchen war im Angebot, dass man sich kostenlos passend zum bevorstehenden Feiertag schminken lassen konnte. Ines und ich haben von diesem verlockenden Angebot natĂŒrlich recht schnell Gebrauch gemacht    standard

Das beworbene Bier gab es dann sogar noch als Zugabe dazu, allerdings war es geschminkt nicht mehr so einfach, es auf gewohnte Art und Weise zu trinken    zwinker

Aber ich habe es dennoch mit etwas Zusatzgehabe geschafft    zwinker

Leider konnte ich meine Totenbemalung nur fĂŒr ein paar StĂŒndchen und fĂŒr Fotos im Gesicht behalten, denn am gleichen Abend war ich mal wieder mit Anna verabredet und wollten raus aus den Wohnungen. Wir gingen zusammen in den Club Tante Ju zu einem Konzert der Band Apparatschik:

Von Anna, welche diese Band schon einmal live erlebt hat, wusste ich, dass es keine Musik wird, bei der man ruhig auf seinem StĂŒhlchen sitzen bleibt. Und so war es auch! Sie spielen jĂŒdisch-russisch-ukrainische Musik zum Mittanzen und es gab schon von Anfang an jede Menge Platz im Saal, um diesem Verlangen auch nachgeben zu können – wir hatten soooooo viel Spaß!

Am Montagabend kam Julia vorbei, um sich von uns ĂŒber die Reise nach den Niederlanden erzĂ€hlen und Fotos zeigen zu lassen und speziell fĂŒr diesen Zweck aus Friesland/Noord-Holland mitgebrachten KĂ€se sowie Bier zu genießen. Dazu gab es das bereits oben angesprochene, zweite KĂŒrbis(fladen)brot. Das Bier ist alle geworden, vom KĂ€se haben wir ihr noch jede Menge mitgeben können und trotzdem liegt immer noch reichlich davon in unserem KĂŒhlschrank. Aber es waren eben bei der Menge auch besondere Sorten dabei, wie z.B. mit Waldpilzen oder mit Spargel oder mit Nelken oder auch mit irischem Porter. Der klassische Gouda durfte bei der Auswahl natĂŒrlich auch nicht in mehreren Varianten fehlen    standard

Ich habe die letzten Tage zudem etwas Zeit gefunden, bei Tageslicht noch ein paar Bilder fĂŒr mein Monatsprojekt „Blattwerk“ zu knipsen. Aber wie so oft, konnte ich mich nicht nur auf das eigentliche Thema konzentrieren, sondern fotografierte gleich noch ein paar andere Schönheiten entlang des Weges    standard

Das Wetter war leider nicht so wahnsinnig gut geeignet, um große SpaziergĂ€nge zu machen. Aber eigentlich bin ich gar nicht so enttĂ€uscht, denn es passt perfekt zur meiner Erwartung an diese Jahreszeit, schließlich haben wir heute unsere Kalender ja auch schon auf November umgeblĂ€ttert …

Morgen geht es nach fĂŒnf Tagen Erholung und drei Tagen Pause wieder zur Arbeit. Doch schon am Freitag (also ĂŒbermorgen !) sind wir beide schon wieder Mittagskinder, denn da kommen unsere MĂ€dels zu uns nach Dresden ins Apartamento OLCA. Bei sowas zĂ€hlt schließlich jede Minute, die man zusammen verbringen kann, nicht wahr?



2017 23.
Okt

Mannomann, wir sind schon seit einer guten Woche zurĂŒck zu Hause und ich habe euch noch gar nicht von unserem Kurzurlaub im Norden der Niederlande berichtet! Ich versuche das jetzt mal nachzuholen, um wenigstens ein paar Einblicke in unsere sportlich sehr aktive aber ansonsten auch sehr entspannte Woche in Friesland und Noord-Holland zu gewĂ€hren    standard

FĂŒr unseren Sander-Mobil war das der erste große Ausflug in die Ferne und dazu gab es noch die Premiere mit dem neuen FahrradtrĂ€ger obendrauf. Hat Carsten beim allerersten Aufbauversuch vor der Abreise noch recht lange gebraucht, wurde er jeden Tag immer routinierter im Auf- und Abbau unserer Drahteselchen und der AnhĂ€ngerkupplungserweiterung.

Ich muss gestehen, unsere Neuanschaffung gefiel mir mit jedem Tag immer mehr. Und endlich habe ich mich auch getraut, ein wenig selber mit dem Wagen zu fahren:

Ich habe mich gefreut, dass ich trotz einer zweijĂ€hrigen Pause das Fahren mit einem Schaltwagen nicht vollends verlernt habe. Allerdings hat unser Sander-Mobil im Vergleich zu meinen damaligen KIAs und dem SMART jetzt noch ein paar technische Extras, die ich bislang nicht kannte oder gar genutzt habe. So muss ich mich nun z.B. mit einem Tempomat anfreunden, der hier gepaart mit einer Radarabtastung zum Vordermann beim Fahren auf der Autobahn oder Landstraße nicht mal FĂŒĂŸe auf den Pedalen fĂŒr Gas (Tempomat) und Bremse (Abstandsradar) benötigt. Das ist ein ganz seltsames GefĂŒhl! Jetzt bremst das Auto nĂ€mlich automatisch ab, sobald sich der vorgesehene Abstand zum vorderen Wagen verringert und beschleunigt selbststĂ€ndig nach meinem Ausscheren bzw. Blinkersetzen … so kann man hunderte von Kilometern zurĂŒcklegen, ohne dass das rechte Bein fĂŒrs Fahren genutzt werden muss. Ich bin da aber noch sehr misstrauisch, ob solche Automatismen immer tadellos funktionieren und fĂŒhle mich dementsprechend unsicher. Wir werden sehen, ob sich daran noch etwas Ă€ndern wird    standard

Tja, und was haben wir denn sonst noch so in Niederlanden gemacht? Wir haben eine große Stadt besucht und sehr viele kleine StĂ€dtchen und Dörfer. Im Amsterdam, die oben erwĂ€hnte Großstadt, meldeten wir uns zu einer dreistĂŒndigen, kostenlosen StadtfĂŒhrung in englischer Sprache bei New Europe Tours an und wurden nicht eine Minute enttĂ€uscht!

Das Wetter war genau so, wie man es von den Niederlanden im SpĂ€therbst erwarten hĂ€tte – es hat immer wieder ein wenig geregnet. Die FĂŒhrung von Kendra (gebĂŒrtig aus den USA) fĂŒhrte uns zu bekannten und weniger bekannten Orten, dazu haben wir einiges ĂŒber die MentalitĂ€t und das Leben der Amsterdamer und anderer NiederlĂ€nder aus ihrer Auswanderersicht erfahren. Auf diesem Foto ist sie auf der rechten Seite zu sehen:

Ihr Englisch war natĂŒrlich perfekt, aber das war kein Wunder, denn ursprĂŒnglich stammt sie aus Alaska, lebt allerdings schon anderthalb Jahrzehnte in Amsterdam. Außerdem hatte sie auf nahezu jede Frage eine plausible Antwort und grĂ¶ĂŸtenteils auch lustige Anekdoten. Es machte jedenfalls sehr viel Spaß mit ihr!

Die oben erwÀhnten, kleineren StÀdtchen haben wir auf eigene Faust angesehen. Zum Beispiel war ich von diesem Wappentier der Stadt Hoorn sehr angetan:

Dass diese Stadt noch keine PilgerstĂ€tte fĂŒr die zahlreichen Einhornfans der Moderne geworden ist, hat mich allerdings echt gewundert    zwinker

Über eine andere Stadt habe ich aus russischen Reisegruppen in sozialen Netzwerken erfahren – Giethoorn. Dort wird sie nĂ€mlich ĂŒberschwĂ€nglich als eine Oase der Ruhe und Entspannung bzw. als Venedig des Nordens beschrieben. Wir wĂŒrden aus unserer NĂ€he zum Spreewald eher den Vergleich mit der dortigen Haus-Wasser-Boot-Situation ziehen. Allerdings hat uns das etwas entferntere, von chinesischen und russischen Touristen kaum besuchte und somit recht von Einkaufsgelegenheiten befreie Dorf Dwarsgracht noch mehr gefallen:

Im Fischerdorf Urk haben wir ganz schnell entdeckt, woher dieses Dorf seinen Namen hat. Schließlich hat man den Namensgeber Orca unĂŒbersehbar am Hafen als Wasserspiel bzw. Springbrunnen verewigt:

Die grĂ¶ĂŸte DĂŒne von Niederlanden sollte natĂŒrlich ebenfalls von uns erkundet werden    standard    sie liegt im weiten und autofreien GelĂ€nde der Schoorlser DĂŒnen.

Allerdings haben wir es wohl irgendwie verpasst, den absolut höchsten Punkt von 54 m zu besteigen, doch unsere höchste Erhebung lag, wenn man der Karte glauben kann, auch schon bei bei 51 m. Ich finde, das reicht dicke    zwinker

Die Wege zwischen Schoorl, der rauschenden NordseekĂŒste und der diversen DĂŒnenwellen fĂŒhrte uns neben vielen Sandformationen auch durch herbstliche Mischwaldabschnitte … und diese waren im weichen Licht der Herbstsonne mĂ€rchenhaft schön!

Auf den Rat unserer B&B-Vermieterin Yvonne hin haben wir auch einen ganztĂ€gigen Ausflug auf die Insel Texel unternommen – das war eine hervorragende Empfehlung! Zumal wir an diesem Tag vom schönsten SpĂ€tsommerwetter mit blauem Himmel verwöhnt wurden:

In dieser Umgebung schmecken dann auch Pfannkuchen a.k.a. Pannekoeken noch besser als sonst    zwinker

NatĂŒrlich mussten in unserer Urlaubswoche auch so manche Fischbrötchen die sĂ€chsisch geprĂ€gten Gaumen verwöhnen – vor Ort schmeckt Matjes noch unvergleichlicher und unbeschreiblicher gut!

Die NiederlĂ€nder im Ganzen, die HollĂ€nder und die Friesen im Speziellen sind natĂŒrlich auch besonders berĂŒhmt fĂŒr leckeren KĂ€se, der uns ebenfalls ĂŒberall begegnete und superlecker geschmeckt hat. Dann gab es davon auch noch sooooo viele Varianten und man konnte in einem Laden in Giethoorn sogar fast von JEDER kosten!

Von jeder Sorte ein StĂŒck zu kaufen, wĂ€re zu viel des Guten gewesen, aber einige Geschmacksrichtungen (z.B. Spargel und Waldpilze) haben wir aus dem Laden gegen eine Zahlung befreien können    zwinker
Dass die Einheimischen ihren KĂ€se zweifelsohne lieben und ehren, beweist wohl am besten diese Tafel:

NatĂŒrlich haben wir nicht nur gegessen! Unsere Drahtesel kamen auch ganz gut ins Schwitzen … naja, um ehrlich zu sein, es waren eher wir zwei, die beim eifrigen Pedalentreten geschwitzt haben    zwinker
Besonders hart war fĂŒr mich, immer wieder lange Strecken gegen den Wind bzw. die steife Briese zu strampeln … und wenn dann sogar noch ein Aufstieg dazu kam! Aber ich habe dennoch alle Hindernisse ĂŒberwunden und bin jetzt sogar ziemlich stolz auf meine Leistung. Wir haben insgesamt drei Radtouren gemacht: eine mit 72 km, eine mit 42 km und eine mit 47 km. Wobei das die Werte sind, welche auf den ausgedruckten Radkarten und TourenĂŒbersichten standen. Da wir beim ersten Ausflug zwei Mal die Hinweisschilder ĂŒbersehen haben und deshalb etwas zurĂŒckfahren mussten, sind am Ende wohl eher 75 km geworden. Bei unserem letzten Ausflug sollte man ein StĂŒck mit einer FĂ€hre von einem Hinweisschild zum anderen kommen … diese fuhr allerdings nicht mehr und wir konnten klingeln wie wir wollten, obwohl sie laut Aushang eigentlich noch drei Tagen zu funktionieren gehabt hĂ€tte. So hat sich diese Route dann auch im Nu um weitere 5 km verlĂ€ngert.  Aber dennoch hat es uns definitiv immer sehr viel Spaß gemacht    standard

Besonders die dortigen Radwege habe ich als richtig angenehm zum Fahren empfunden!

Wenn unsereiner nicht gerade gegen den Wind ankĂ€mpfte, wĂ€hrend die schlauen Einheimischen völlig gechillt mit ihren e-Bikes an einem vorbeizogen, konnte man ĂŒberall postkartenreife Landschaften genießen. So wie dieser hier zum Beispiel:

Außerdem gab es ĂŒberall so viele Schafe!!!

Was jeden Ausflug natĂŒrlich enorm aufwertete, waren selbstverstĂ€ndlich die Pausen. Ob nun mit einem kleinen Imbiss verbunden …

… oder einfach nur, um auf einer der zahlreichen Banken zu sitzen, die Beine auszustrecken und völlig entspannt die Schönheit der Polderlandschaften zu genießen:

Summa sumarum war das trotz der körperlichen Anstrengung eine wunderbare Erholungswoche fĂŒr die Seele – die Gegend kann ich echt nur empfehlen! Ach ĂŒbrigens, es sind in diesem Urlaub fĂŒnf weitere „FĂŒĂŸe-im-Wasser„-Bilder entstanden – viel Spaß beim Entdecken!



2017 01.
Okt

Die vergangenen zwei Wochen waren voll des Lebens, so dass sich mein virtuelles Tagebuch ganz bestimmt vergessen und vernachlĂ€ssigt fĂŒhlte. Ich hoffe aber, dass sowohl mein Blog als auch meine Leserschaft ein wenig Nachsehen mit mir haben werden, wenn sie all das gelesen haben, was ich euch jetzt erzĂ€hlen möchte.

Eine zentrale Rolle in meiner Freizeitgestaltung hat zweifelsohne mein Mann schon allein durch die Tatsache, dass er Geburtstag hatte, bekommen. Ja, auch wenn die EhemĂ€nner junger sind als ihre Frauen, werden sie dennoch von Jahr zu Jahr Ă€lter    zwinker
Dieses Jahr hat er ein besonders großes Geschenk bekommen, allerdings durfte er das auch selber bezahlen    zwinker    wir haben uns nĂ€mlich fĂŒr ein neues Auto entschieden, weil jedes Mal, wenn wir als Familie etwas unternehmen wollten, es zu einer richtig spannenden und logistischen Herausforderung wurde, dass alle Familienmitglieder zum gleichen Zeitpunkt am vereinbarten Ort ankommen, obwohl wir manchmal sogar vom gleichen Ort aus starteten … im SMART gibt es eben nur zwei Sitze. Nun haben wir einen Suzuki Vitara in unsere Familie mit aufgenommen.

Und punktgenau an Carstens Geburtstag durften wir es aus dem Autohaus abholen … und das sogar mit meinem alten KIA-Nummernschild, welches ich von 2011 bis 2014 durch Dresden und das Umland gefahren habe. Eigentlich wollten wir so gerne wieder ein Cabrio haben, nur eben als Familienauto. Aber leider sind solche mittlerweile weit oberhalb des Betrags angesiedelt, welchen wir ausgeben wollten. Beim jetzigen Sandermobil (natĂŒrlich stilecht mit einem „S“ auf dem Lenkrad) haben wir beim Fahren immerhin ein Schiebedach fĂŒr die Frischluftzufuhr    standard

Nachdem wir also nach der Arbeit den Wagen abgeholt haben, sind wir damit natĂŒrlich auch schön in die Dresdner Innenstadt gefahren, um in der MĂŒnzgasse im „Steakhouse Alte MĂŒnze“ lecker zu essen. Wir konnten sogar draußen sitzen, denn es war warm und der fĂŒr den Abend angekĂŒndigte Regen blieb aus.

Damit war das Feiern fĂŒr Carsten aber noch nicht zu Ende. Seinen Geburtstag hatte er am Montag und am Sonntag verabredete sich unsere ganze Familie in Chemnitz zu einem Wiedersehen und Feiern. Stephanie kam nach dem WĂ€hlen in Potsdam kurz vorher zu uns nach Dresden, wir sackten unterwegs noch Andreas Freund ein und schon bald standen wir gegen Mittag vor der TĂŒr unserer Großen. In ihrer Wohnung galt aber zunĂ€chst die ganze Aufmerksamkeit ihrer neuen Mitbewohnerin Neda – einem TeddyhamstermĂ€dchen.

Noch ist sie ein wenig scheu, deshalb kann man auf dem Foto nur ein kleines bisschen von ihr sehen, aber ihr könnt mir aufs Wort glauben, sie ist eine wirklich SĂŒĂŸe! Allerdings war ich ob ihrer GrĂ¶ĂŸe ĂŒberrascht, denn sie ist um einiges grĂ¶ĂŸer als Stephanies Mr. Schnuffel … ist eben eine andere Rasse. Zusammen sind wir dann zu unserem Lieblingsrestaurant in Chemnitz gefahren, wo Andrea bereits vorsorglich einen Tisch fĂŒr ein Geburtstagskind plus vier Mitesser bestellte. Da war dann nicht nur der Tisch feierlich dekoriert, sondern fĂŒr den besondern Gast gab es auch einen passenden Kopfschmuck und extra liebevoll eingerichteten Nachtisch auf Kosten des Hauses:

Das (wieder selbst bezahlte) Geburtstagsfestessen meiner OrangenhÀlfte sah so aus:

Die Portionen der anderen Familienmitglieder waren nur unwesentlich kleiner, daher lag es auf der Hand, dass uns allen ein Verdauungsspaziergang um den hiesigen Schloßteich gut tun wĂŒrde. Um Enten bei Paddeln, Schnattern und Fressen zuzuschauen und dabei viel Spaß zu haben, ist man wohl nie zu alt    zwinker

Das Schloß in Chemnitz sieht jetzt im Herbst echt romantisch aus, findet ihr nicht auch?

Insgesamt habe ich das GefĂŒhl, dass wir dieses Jahr bislang sehr viel GlĂŒck mit den schönen Herbsttagen hatten – ich kann mich an der tĂ€glich verĂ€ndernden LaubfĂ€rbung einfach nicht satt sehen!

Aber zurĂŒck zum Essen. Eine Woche vor dem Besuch in Chemnitz waren wir bei Dana zum FrĂŒhstĂŒck eingeladen – da gab es wesentlich gesĂŒndere, aber nicht minder leckere Kost    standard

Besonders toll finde ich, dass es keine enorm aufwĂ€ndigen Rezepte sind, denn das Gros geht recht schnell zuzubereiten – ich bin jedes Mal sehr beeindruckt. Gerade heute habe ich mal ein KĂŒrbisbrot nach ihrem Rezept gebacken – so lecker! Inzwischen ist wesentlich weniger davon ĂŒbrig als auf dem nach dem ersten Schnitt gemachten Foto    zwinker

Irgendwann werde ich mir auch mal Danas Lieblinge, diese Dinkelvollkornbrötchen, vornehmen, denn bei ihr haben sie unbeschreiblich gut geschmeckt    standard

Aber auch wenn es so scheint, wir haben in den letzten Tagen nicht nur gegessen, sondern uns auch sportlich betĂ€tigt. Zum einen waren Carsten und ich ein Teil des Mitarbeiterteams, welches sich nach der Arbeit zusammengefunden hat, um die Regeln des Raftings auf der Wildwasseranlage in Markkleeberg kennen zu lernen. Wir waren von der dortigen Organisation der AblĂ€ufe sehr beeindruckt – es war alles so perfekt! Alleine vom Angucken hat z.B. ein Angestellter höchst professionell die GrĂ¶ĂŸen der NeoprenanzĂŒge bestimmt und auch die Zeiten fĂŒrs Umziehen, Anziehen, Sammeln und Einweisen konnten passender nicht sein. Nur beim ersten Blick auf die Anlage schoss mir ein zweifelnder Gedanke durch den Kopf: „Was hast du dir dabei gedacht!? Das ĂŒberlebst du nie!“

Da sowohl die AusrĂŒstung als auch die Kommandos, welche die Mitarbeiter des Kanuparks an andere Teams gegeben haben und die Tatsache, dass  bereits vor uns so viele andere Menschen auf dem Wasser in den Gummibooten unterwegs waren und es anscheinend schadlos und glĂŒcklich ĂŒberlebten, gab mir am Ende doch noch das GefĂŒhl, ich werde das schon irgendwie schaffen    standard

Die fast 45 minĂŒtige Einweisung und TrockenĂŒbung auf dem Rasen beinhaltete alles, was man dann im reißenden Wasser so benötigen wĂŒrde: Was ist zu tun, wenn man selber im Wasser landet, wie ziehe ich meinen im Wasser treibenden Mitinsassen ins Boot und natĂŒrlich die wichtigsten Kommandos, wie z.B. „VorwĂ€rts!“, „RĂŒckwĂ€rts!“, „Pause!“, „Achtung“ und andere, wurden witzig korrekt eingetrichtert. Und diese Vorbereitung auf alle EventualitĂ€ten war echt gut, denn das Team unseres Boots hat sich zwar gegen ein geplantes Kentern geeinigt, wurde aber dann kurz vor dem Ende doch noch durch eine ungĂŒnstige Konstellation an einer Stelle das „Opfer“ eines ungeplanten Kenterns. Die anfĂ€ngliche Theorie der Anweisung saß dann so gut, dass wir das unerwartete Baden in den Stromschnellen souverĂ€n und ohne Blessuren ĂŒberstanden haben    standard    diese Erfahrung hĂ€tte mir aber trotzdem auch gerne erspart bleiben können. Da hat mir das Fahren mit Bug voraus, mit Heck voraus, kreiselnd und auch kreuz & quer sehr viel besser gefallen. Selbst die vermeintlich kleinen Katarakte hatten es mitunter ganz schön in sich und man wurde zum Teil ganz schön durcheinandergewirbelt – trocken bleib man dabei auf keinen Fall!

Am Ende dieser aufregenden Fahrt wurden wir alle noch mit einem mÀrchenhaften Sonnenuntergang belohnt:

Wesentlich weniger Aufregung brachte da eine Fahrt mit dem Segway, doch der Spaß kommt auch hier nicht zu kurz. Das war diesmal ein ganz uneigennĂŒtziges Geschenk an Anna    ;o)    denn Carsten und ich haben das ja bereits mal im Sommer ausprobiert und fĂŒr ganz cool befunden. Da Anna mal in einem Nebensatz ihr Interesse daran verkĂŒndete, bekam sie kurzerhand einen Gutschein fĂŒr einen gemeinsamen Ausritt mit mir    standard
Auch diesmal haben wir uns vertrauensvoll an S&V Mobility gewandt und hatten erneut ein ganz besonders schönes Erlebnis – ich auf dem motorisierten Zweirad und Carsten mit dem mittels Pedal angetriebenen. Zuerst gab es fĂŒr Anna und mich eine Anweisung und Übungen auf dem Parcours im Fun-Park …

… aber danach ließ man uns auch wieder auf dem Elbradweg auf die Menschheit los. Carsten ist allerdings diesmal nur als Fotograf dabei gewesen und er dĂŒste um uns herum, um jede Menge Bilder von der Beschenkten, der Nutznießerin und dem Verantwortlichen zu machen. Dabei entstanden dann auch solche Actionfotos mit Dynamik:

Die Tour hieß nicht umsonst Canaletto-Blick, denn diesen hatten wir tatsĂ€chlich auf unserer Route und fĂŒgten uns ganz harmonisch mit unseren modernen, fahrbaren UntersĂ€tzen in die historische Landschaft Dresdens ein    standard

Ich fĂŒr meinen Teil fand auch diesmal das Fahren auf dem Elbradweg bedeutend schöner und entspannter als die Übungen auf dem Parcour. Meine slawische Seele verlangt eben in allen Lebenslagen nach unendlichen Weiten und der Fun-Park ist eben doch nur ein eingegrenztes GelĂ€nde    zwinker
Danke nochmals an Martin Moh von S&V Mobility fĂŒr diesen tollen Nachmittag. Ich mag seine Art, den AnfĂ€ngern die Angst zu nehmen, sehr und bewundere seine eigene Leichtigkeit beim Fahren – das will man dann natĂŒrlich auch selbst erlernen!

Nach dem Ausritt am Elbufer kehrten wir mit Anna noch fĂŒr ein StĂŒndchen beim Dresdener City-Beach zum Sitzen und zum Schwatzen ein. Da quasi schon die Nachsaison war, konnten wir aufgrund des fehlenden Andrangs die sonst so sehr begehrten SchaukelplĂ€tze fĂŒr uns erobern    standard

So, nun glaubt ihr mir bestimmt aufs Wort, dass ich dadurch kaum noch Zeit gefunden habe, mich zum Schreiben von BlogeintrĂ€gen hinzusetzen? Dabei habe ich schon auf die ausfĂŒhrliche Beschreibung und das Zeigen von Foto weiterer FreizeitaktivitĂ€ten, wie z.B. dem Einstieg der LesebĂŒhne Phrase4 in die neue Saison, bei welchem ich natĂŒrlich mit dabei war, einem Treffen mit Julia und Grit zum Schwatzen und Fotografieren fĂŒr mein Monatsprojekt, gleich mehreren Schnatterstunden und einem Besuch in der Salzgrotte mit der georgischen Patientin Tamara und einer Igeltour durch Trachenberge, verzichtet. Und nebenbei unterrichtete ich noch jeden Donnerstag ganz fleißig Russisch an der VHS, sodass ich mir jetzt zwei Wochen Ferien redlich verdient habe    standard

Mal sehen, ob der Oktober genau so viel Schönes und Spannendes zu bieten hat wie sein VorgĂ€nger    zwinker



2017 13.
Sep

Hallo, hier ist wieder euer UrlaubĂ€r Heini ! Puh, es war ganz schön harte Arbeit, die Bilder, welche von meiner ErobĂ€rung Amerikas bĂ€richten sollen, auszusuchen. Amerika ist nĂ€mlich riesengroß und da gab es eben auch sehr, sehr viel  zu entdecken und zu erobĂ€rn! Ich musste mich außerdem wirklich sehr anstrengen, denn ich sollte nebenbei weiterhin das Herz von Ines erobĂ€rn – und all das in nur 3 Wochen. Es war obĂ€ranstrengend … abĂ€r gleichzeitig auch obĂ€rschön … und fĂŒr mich auch sehr lehrreich.

Das wichtigste war natĂŒrlich Ines. Mit ihr habe ich endlich sehr viel Zeit verbringen können. Sogar so viel wie noch nie. Wir konnten an manchen Tagen ganz entspannt am Strand spazieren gehen …

… und sie hat mir bei diesen AusflĂŒgen vieles gezeigt und erklĂ€rt:

Dann sind wir mit unserem gaaaaaanz großen Auto …

… auch mal in die BĂ€rge gefahren:

Dort war es abĂ€r auch einmal mit 50 Grad Celsius ganz dolle heiß!

Sich fĂŒr ein Foto auf die nackten Steine zu setzten, ging nur fĂŒr eine ganz kurze Zeit, denn sonst hĂ€tte ich am Pops sehr dunkles Fell bekommen:

Mein Pops hat abĂ€r auch ganz andere Abenteuer auf sich nehmen mĂŒssen. Wir haben unterwegs schöne, kuschelige Teddykakteen entdeckt und ich wollte wissen, ob sie wirklich so weich sind, wie sie aussehen:

Leider nicht … glaubt mir, das weiche Aussehen kann sehr tĂ€uschen, denn als ich von diesem Busch herunterkam, sah mein Hinterteil so aus:

Beim Absteigen bin ich auch kurz mit meiner Nase drangekommen:

Ich werde keinen Kaktussen Kakteen mehr vertrauen, egal wie sie aussehen! ÜbĂ€rhaupt wird der Name Teddy in Amerika sehr oft fĂŒr irgendwelche gar nicht bĂ€rige Dinge verwendet:

Ansonsten spielen BĂ€ren in Amerika und speziell in Kalifornien schon eine große Rolle. Man glaubt offensichtlich sogar dran, dass wir fĂŒr den Honig zustĂ€ndig sind    zwinker

Wenn das die Bienen wĂŒssten! Und Coca-Cola wirbt auch gern mit BĂ€rengesichtern und -tatzen, da musste ich meine Visage und die Tatzen natĂŒrlich genau so herhalten:

Und sie haben echt schöne Flaschen, mit den man bĂ€r die Dame seines Herzens zu einem glĂŒcklichen LĂ€cheln bringen kann:

Dazu habe ich Ines noch dieses BĂŒchlen gezeigt, um anzudeuten, was ich gerne mit ihr machen möchte …

… und schon hatten wir auch ein Bier-Candle-Light-Dinner zusammen    standard

Bloss gut, dass wir uns wĂ€hrend der Reise schon durch so einige Bierchen durchgetestet hatten und somit gut „trainiert“ waren    zwinker

Nach dem Bierchen bei Kerzenlicht gab es auch noch einen Abendspaziergang – sowas ist sehr rrrromantisch, sag ich euch!

Da kommen einem kleinen BĂ€ren schon ganz andere Wunschbilder in den Kopf …

… naja, abĂ€r es kam alles ein wenig anders als gedacht … die Bierchen kosteten ein schönes SĂŒmmchen und ich war irgendwann einfach blank. Meine Eltern um Geld anzubetteln, kam nicht in Frage. Also habe ich es mal am Ted(dy)automaten mit GlĂŒcksspiel versucht:

Leider wollte das GerĂ€t aber immer nur, dass ich irgendeinen Bill „inserte“ … mein Name ist abĂ€r Heini – das Spiel habe ich am Ende wohl irgendwie falsch verstanden:

Jedenfalls wurde ich ganz hochnotpeinlich aus dem Casino hinausgefĂŒhrt, denn noch bin ich keine 21 Jahre und durfte ja gar nicht spielen …

… und dann hat man die Leute auch noch ĂŒbĂ€rall vor mir gewarnt *peinlich*

Da hatte ich ihn direkt vor mir, den großen braunen Haufen …

… abĂ€r ish wollte nicht so leicht aufgeben und beschloss, dass ich mal in mich gehen sollte und um mein Inneres kĂŒmmern mĂŒsste:

Danach war ich auf der Suche nach einem passenden Ort fĂŒr ein Versteck, damit man mich trotz der 5000 Dollar Belohnung nicht findet. Manche RĂŒckzugsorte waren aber etwas zu klein geraten …

… und andere waren kaum zu erreichen, so weit oben lagen sie:

Vor Wut und Scham wĂ€re ich am liebsten 850 m tief in die Erde gekrochen, abĂ€r selbst in dieser tiefgelegenen Gegend gab es keinen passenden Ort fĂŒr mich:

Dort habe ich abĂ€r einen ganz schlauen SchamanenbĂ€r getroffen, der sich mal meine Sorgen angehört hat. Ein GlĂŒck, dass die BĂ€rensprache auf der ganzen Welt die gleiche ist, sonst hĂ€tten wir womöglich noch so ein VerstĂ€ndigungsproblem wie es die Menschen haben! Ihr erinnert euch sicherlich noch gut an die peinliche Situation von Paddington ? Ab der 20. Sekunde …

Er sagte, ich sollte mir von anderen BĂ€ren in Amerika die schönen Seiten in mir zeigen lassen. Mit diesem Gedanken machte ich mich auf den Weg, andere BĂ€ren zu befragen. Ich suchte im Tal des Todes …

… in der SandwĂŒste …

… an der KĂŒste …

… in den BĂ€rgen …

… habe so manche Staatsgrenze ĂŒbĂ€rquert …

… und schwebte in Lebensgefahr ĂŒbĂ€r ganz gefĂ€hrlichen, sehr tiefen AbgrĂŒnden.

Erst als ich wieder grĂŒne Gegenden erreichte,  bin ich innerlich zur Ruhe gekommen:

Dort habe ich tatsÀchlich die BÀren getroffen, die mich einfach mal so in ihre Mitte aufgenommen haben:

Ab da ging es mit mir wieder aufwĂ€rts und das Leben zeigte sich erneut von ihrer sĂŒĂŸen Seite    standard

Bei dieser Aussicht wurde mir bewusst, dass ich so ganz nebenbei ganz viel in Amerika entdeckt und mit meinem Herzen auch erobĂ€rt habe. Danach warf ich einen letzten Blick auf die berĂŒhmte BrĂŒcke, welche zwar Golden Gate heißt, abĂ€r in Wirklichkeit ganz rot mit Wolken obendrauf ist …

… und dachte, dass es nun an der Zeit ist, wieder nach Hause zurĂŒckzukehren, und den Freunden meine ErobĂ€rungen zu zeigen und ĂŒbĂ€r meine Erfahrungen zu bĂ€richten. Was ich hiermit nun ja auch getan habe.

Euer Heini, der ReisebÀr



2017 10.
Sep

Erneut liegt eine sehr intensive und ereignisreiche Woche hinter mir – sowohl auf Arbeit als auch im privaten Umfeld.

Mein Lieblingskollege durfte auf eine lĂ€ngere Dienstreise gehen und ich mutierte zur HĂŒterin und Verteidigerin unseres BĂŒros    lachen    … ich weiß nicht, wie das immer wieder passiert, aber jedes Mal wenn ich allein im BĂŒro bleibe, dann kommen unzĂ€hlige Anfragen aus aller Herren LĂ€nder, die natĂŒrlich alle superdringend sind. Das muss man natĂŒrlich durch tĂ€gliches, telefonisches Nachfragen immer wieder betonen. Und auch persönliche Patientenbesuche direkt im BĂŒro nehmen in solchen Zeiten rapide zu. Aber all das gehört nun mal zu meinem Job und so heißt es fĂŒr mich, stets gemĂ€ĂŸ dem Spruch der Pinguine aus „Madagascar“ zu agieren: „LĂ€cheln und Winken“    standard

Die Woche hatte selbstverstĂ€ndlich auch jede Menge richtig tolle Sachen zu bieten, denn ich kann stolz verkĂŒnden, dass Carsten und ich uns inzwischen fĂŒr ein neues Auto entschieden haben. Und zwar so fest, dass wir bereits am Dienstagnachmittag einen entsprechenden Kaufvertrag unterschreiben konnten. Wenn jetzt alles nach Plan geht, dann haben wir in ca. drei Wochen die ZĂŒndschlĂŒssel eines Suzuki Vitara 1.6 Allgrip M/T Limited mit Panoramaschiebedach in der Hand – und das sogar mit meinem alten KIA-Kennzeichen von 2011 bis 2014. Auch wenn die Kinder nicht mehr zu Hause wohnen, wird es ein etwas grĂ¶ĂŸeres Auto fĂŒr uns zwei, denn man nimmt hin und wieder ja gerne auch mal Freunde oder Bekannte mit. Unser SMART Baujahr 2004 wird trotz seines Alters nicht in Zahlung gegeben, sondern als Zweitwagen und OLCA-Spaßmobil weiterhin an unserer Seite bleiben, bis dass der TÜV uns scheidet.

Nach diesem Geldausgeben gönnten wir uns noch ein wenig Kultur und besuchten eine Ausstellung, welche noch bis zum 14. September im Bahnhof Dresden-Neustadt zu besichtigen ist. Sie heißt „Faces behind the Voices“ und ist vom Berliner Fotografen Marco Justus Schöler ins Leben gerufen worden. Er hat zur Abwechslung mal die Leute fotografiert, welche fremdsprachige Filme synchronisieren und dadurch normalerweise nicht fĂŒr den Zuschauer sichtbar sind – somit kennt man die Stimmen zwar aus dem Effeff, aber erkennen wĂŒrde man die sprechende Person auf der Straße nicht. Da Carsten und ich sehr gern Filme sehen, fanden wir es ganz spannend, bei dieser multimedialen Ausstellung die individuellen Vorstellungen dieser insgesamt 30 Personen per Kopfhörer anzuhören und schon dabei versuchen zu erraten, woher wir diese Stimmen kennen. Bei manchen war es relativ einfach, bei anderen wiederum hatten wir bis zur Auflösung nur eine ganz leise Ahnung, wer es denn sein könnte. Und wenn der Sprecher mal Namen aufzĂ€hlte, die auf Anhieb keinem Gesicht zugeordnet werden konnten, so hatte man am Ende auf Knopfdruck noch kleine Bilder des jeweiligen Schauspielers auf einem Tablet angezeigt bekommen. Hier sieht man zum Beispiel das berĂŒhmte Gespann aus der Action-Filmreihe „Fast & Furios“: Martin Kessler ist die deutsche Stimme von Vin Diesel und David Nathan war die von Paul Walker

Wir hatten ganz viel Spaß dabei und eine Stunde bis 90 Minuten (so genau wissen wir das nicht einmal) vergingen beim Anhören, Raten und Bildbetrachten unglaublich schnell    standard

Der Mittwochnachmittag war bei mir schon vor ganz langer Zeit verplant worden. Anna hat mir letztes Jahr zum Geburtstag einen Gutschein von einer Schmuckwerkstatt namens Perlaffaire geschenkt und nun war es an der Zeit, diesen einzulösen. Susanne hatte an diesem Tag ebenfalls noch freie KapazitĂ€ten und kam kurzentschlossen zu unseren Bastelrunde noch dazu. Die Auswahl an Perlen ist dort echt ĂŒberwĂ€ltigend! Sich auf eine Auswahl fĂŒr die eigene Kette zu konzentrieren fiel mir da genauso wie meiner Begleitung unglaublich schwer. Nachdem wir aber jeweils die ersten Perlen gefunden und auf einer Schablone aufgereiht haben, konnten wir uns in unseren Bastelraum zurĂŒckziehen und bei einem (mitgebrachten) Weinchen die bunten FundstĂŒcke arrangieren und auffĂ€deln. Danach haben wir so richtig Blut geleckt, sodass sich Anna sogar noch an Ringen und Ohrringen ausprobiert hat und ich am Ende drei identische Ketten fĂŒr uns alle machte, weil mein Entwurf den MĂ€dels so gut gefallen hat    standard

Übrigens, diese Legebretter, die man auf dem Foto sieht, sind eine ganz große Hilfe beim Zusammensuchen der Perlen fĂŒr das kĂŒnftige Unikat mit persönlicher Note, denn damit kann man sie von Anfang an in die richtige Position bringen und nach Lust und Laune noch austauschen, bevor man mit dem eigentlichen AuffĂ€deln anfĂ€ngt. Der Bastelladen ist alles in allem sehr gemĂŒtlich, die Ladeninhaberin ist eine supernette, sehr hilfsbereite und dabei dennoch nicht aufdringliche Person. FĂŒr uns MĂ€dchen – egal in jedem Alter – ist diese Schmuckwerkstatt ein wahrer Paradies    :)
Nach dem Basteln sind Susanne und ich noch zum Sushi essen in die Altstadt gefahren. Anna musste leider absagen, denn sie war leider in fordernder Begleitung: Leon, ihr vierbeiniger Begleiter, hat unsere Bastelorgie zwar noch ganz geduldig abgewartet, aber danach wollte er noch seine Runde an der Elbe drehen und anschließend nach Hause auf seinen Schlafplatz gehen. Zum Essen kam deshalb noch mein Mann dazu und so haben wir ganz wĂŒrdig das Bergfest der Woche mit japanischen Delikatessen an der Frauenkirche im Restaurant Tamakuchi gefeiert.

Am Donnerstag hatte ich meinen persönlichen Schulanfang: das nĂ€chste VHS-Herbstsemester ging fĂŒr meine SchĂŒler und mich nun wieder los. Überraschenderweise haben sich zu „meinen“ Teilnehmern aus dem vorherigen Halbjahr noch ein paar Neue dazugesellt, also werde ich an den Tagen, an denen alle vollzĂ€hlig im Klassenraum erscheinen, vor insgesamt 12 Russischinteressierten unterrichten dĂŒrfen … und das im 3. Semester! Ich bin erstaunt (normalerweise waren wir dann nur noch zu sechst oder acht) und freue mich sehr ĂŒber diese indirekte WĂŒrdigung. Mein Plan ist es nun, bis Weihnachten das Lehrbuch komplett zu beenden – also genau das letzte Drittel. Ich bin gespannt, wie leicht oder wie schwer sich das Vorhaben umsetzen lĂ€sst    zwinker

Am Freitagnachmittag lief alles wie gewohnt: Nach der Arbeit Döner essen und einkaufen gehen. Nur ein Punkt der Planung hat leider nicht geklappt, denn Andrea wollte ursprĂŒnglich gegen 18 Uhr zu uns stoßen, musste aber absagen, da es ihr nicht so gut ging. Zum GlĂŒck fĂŒhlte sie sich am Samstagvormittag wieder wohl und kam ins Apartamento OLCA. Wir hatten somit gestern und heute ganz viel Zeit zum Quatschen, Bilder gucken, zusammen Kochen und Abwaschen zu dritt    lachen
Ich habe mich außerdem schon vor lĂ€ngerer Zeit als Versuchskaninchen fĂŒr ein Interview mit Andrea ĂŒber meine persönliche Intergrationsgeschichte angeboten – selbst dafĂŒr hatten wir genug Zeit    :)
Im Gegenzug musste mein Kind als Model fĂŒr mein September-Fotoprojekt „Körpersprache“ herhalten. Das hat sie wirklich sehr gut und mit vollstem Körpereinsatz gemacht    verliebt    hier schon ein kleiner Spoiler    zwinker

Sie ist inzwischen wieder bei sich in Chemnitz und ich bereite mich den Restsonntag schon mal mental auf die kommende Woche vor, denn auch in den nĂ€chsten Tagen sind einige interessante Treffen und Unternehmungen eingeplant. Und außerdem soll der Lieblingskollege ab Donnerstag wieder auf Arbeit sein und somit mehr Ruhe einkehren. Es wird also bestimmt wieder eine im positiven Sinne spannende Woche    zwinker



2017 03.
Sep

Ganz unbemerkt, mitten in der Arbeitswoche, verabschiedete sich der kalendarische Sommer bis zum nĂ€chsten Jahr und gab dabei die TĂŒrklinke in die Hand des Herbstes.

Dieser hat nun beschlossen, uns allen gleich von Anfang an zeigen zu mĂŒssen, worauf wir uns die nĂ€chsten Wochen einzustellen haben. Warum ? PĂŒnktlich am 1. September hat es den ganzen lieben Tag durchgĂ€ngig geregnet – so viel wie schon lange nicht mehr in Dresden. Und bereits einen Tag spĂ€ter besserte sich die unberechenbare Jahreszeit schon wieder und wir hatten erneut jede Menge Sonne. Ein stĂ€ndiges Hin und Her, wobei die Temperaturen so langsam immer mehr in den Pulli- und Jackenbereich fallen. Morgens verlasse ich in wĂ€rmender Kleidung das Haus, aber fĂŒr den Nachmittag ist man noch ungewiss, ob es warm wird oder man besser Schirm bzw. Regenponcho mitzunehmen hat.

Da das Wetter am 2. September es aber gut mit uns meinte, nutzten Carsten und ich den Samstagvormittag, um zwei Stubentiger von Carstens Arbeitskollegen zu versorgen, aber dies gleich auch noch mit einem Spaziergang zu verbinden. Das Programm der Katzenpflege beinhaltete wie schon die gesamte Woche das BefĂŒllen von Nass- und Trockenfutter in die entsprechenden NĂ€pfe, das Ausmisten des Katzenklos, etwas Kraulen und natĂŒrlich ein wenig Spielen. Da wir durch diesen Hausbesuch eh gerade in der NĂ€he waren, gingen wir noch zum 24. Geburtstag des Dresdner Backhauses, wo wir uns unter anderem auch mal die Produktionshallen besichtigen durften. An einer Stelle schauten wir unter anderem dem ersten Brotsommelier Tino Gierig beim Stollenmachen auf die Finger – der Teig gehorchte ihm aufs Wort und ließ sich bedingungslos kneten! Im Hof des Backhauses durften wir mit einer BrottĂŒte, welche vor zwei Wochen als Werbung fĂŒr diese Veranstaltung in unserem Briefkasten landete, eine Überraschung abholen: ein kleines KĂŒrbiskernbrot. Das war ja soooo lecker!

Unterwegs haben wir ĂŒbrigens noch ganz zufĂ€llig eine Bekannte von mir getroffen … unsere großen Töchter waren beste Freundinnen im Kindergarten. Andrea wurde allerdings schon ein Jahr eher eingeschult wĂ€hrend Janine noch ein weiteres schulfreies Jahr genießen durfte oder musste. Doch nach unserem damaligen Umzug in einen anderen Dresdner Stadtteil riss die Verbindung irgendwann gĂ€nzlich ab. Nun haben wir uns mal wieder auf den aktuellen Stand des Lebens unserer Kinder gebracht und voller Erstaunen festgestellt, dass die Zeit viel zu schnell vergeht. Zudem bestĂ€tigte sich damit erneut, dass Dresden ein Dorf oder zumindest Provinz sein muss, denn trotz 500.000 Einwohnern trifft man sehr hĂ€ufig Leute, die man von irgendwoher kennt.

Was aber nun die Herbstzeit angeht, scheint diese jetzt gerade mal richtig anzufangen und ich muss gestehen, dass ich mich sogar sehr darauf freue. Ich hoffe, dass ich wieder einen richtig goldenen Herbst erleben darf. Ich freu mich auf den frischen und wĂŒrzigen Geruch der bunten BlĂ€tter. Ich freue mich ĂŒber die Kastanien und weiß ganz genau, dass ich wie jedes Jahr welche einsammeln und voller GlĂŒck und Freude in meinen Jackentaschen nach Hause und ins BĂŒro tragen und dort dekorativ hinlegen werde. Ich freue mich auf den baldigen Überschuss von einheimischen, appetitlich riechenden Äpfel. Ich freue mich auf die pausbackigen, orange leuchtenden KĂŒrbisse und gehe im Geiste schon durch, was ich daraus kochen und backen könnte. Ich freue mich auch darauf, mit gutem Gewissen und nicht mehr mit dem GefĂŒhl, etwas verpasst zu haben, zu Hause bleiben zu dĂŒrfen, um einen Film zu gucken oder ein Buch zu lesen. Aber natĂŒrlich kenne ich auch die Kehrseite der Herbstmedallie: Regen, Dunkelheit und KĂ€lte. Dennoch ĂŒberwiegt bei mir die Vorfreude    standard

Ich wĂŒnsche uns allen eine mĂ€rchenhafte und gemĂŒtliche Herbstzeit!



2017 27.
Aug

Normalerweise ist fĂŒr mich der Mittwoch ein Bergfest der Arbeitswoche: Man hat bereits zwei Arbeitstage geschafft und hat lediglich nur noch zwei weitere vor sich. In dieser Woche wurde ein einfacher Mittwoch allerdings zu etwas ganz Besonderem. Carsten und ich haben rechtzeitig AntrĂ€ge auf Gleitzeitabbau gestellt und auch genehmigt bekommen, d.h. am letzten Mittwoch mussten wir nicht beim Arbeitgeber erscheinen … es lohnt sich also tatsĂ€chlich auch mal lĂ€nger zu arbeiten, um dadurch etwas mehr vom Leben zu haben    zwinker

Dieser arbeitsfreier Tag war fĂŒr uns beide sehr wichtig, denn noch haben unsere MĂ€dels Semesterferien und sie verabredeten sich, einen kleinen, gemeinsamen Schwesternurlaub in Sachsen und ThĂŒringen zu verbringen. Die letzte Station ihrer Kurzreisen war Chemnitz, Andreas derzeitige „Heimat“. Wir haben die Kinder gefragt, ob wir dazustoßen können, um einen OLCA-Familientag zu machen und beide haben sofort „ja“ gesagt.

Um 9 Uhr saßen wir in unserem Smartie und brachen gen Chemnitz auf. Unserer Treffpunkt war das amerikanische Restaurant „Meyers Diner“ , um dort gemeinsam und ausgiebig zu frĂŒhstĂŒcken. Wir hatten das Restaurant mal zufĂ€llig bei unserem Stadt-Dreisprung im Mai 2016 entdeckt und inzwischen ist unsere ganze Familie richtig begeistert davon. Es stimmt einfach alles: Das Essen ist lecker, die Bedienungen sind immer gut drauf und das Ambiente ist sehr liebe- und humorvoll gestaltet.

Alle Familienmitglieder waren pĂ€rchenweise pĂŒnktlich vor Ort angekommen und schon bald konnten wir beim Quatschen unseren Hunger stillen.

Gut gesĂ€ttigt parkten wir unseren Zweisitzer anschließend vor Andreas Wohnung und stiegen alle in Stephanies „(Zucker-)WĂŒrfelchen“ um … das weiße Auto auf dem obigen FrĂŒhstĂŒcksbild, direkt neben unserem Smart. Die Kinder haben fĂŒr unseren Familientag etwas Spezielles ausgesucht, doch bis dahin mussten wir noch ein wenig fahren: es ging zum Labyrinthehaus im Altenburg. Bereits der Weg dorthin glich einem Labyrinth, denn wir haben unterwegs keine Hinweisschilder am Straßenrand gesehen. Aber wie heißt es so schön: Wer suchet, der findet    standard    … oder wer vorher eine Webseite besuchen und ein Navi bedienen kann, kommt auch an    zwinker

Man merkt, es wird noch eifrig daran gebastelt, aber die vier Labyrinthe (Tinka Tempel, Kongo King, Tiefseelabyrinth und Zauberlabyrinth) im Inneren dieses Hauses sind schon perfekt vorbereitet. Man bekommt am Eingang ein Ticket zum Lochen und muss in den vier Welten insgesamt fĂŒnf versteckte Locher finden, um zu beweisen, dass man alles entdeckt hat. Drinnen ist es ziemlich dunkel, also mussten die Locher in den verwinkelten GĂ€ngen auch mal nur per Abtasten der WĂ€nde gefunden werden. Stephanie hat an diesem Tag bewiesen, dass sie ein richtiges GespĂŒr fĂŒr solche Aufgaben hat, denn sie hat vier der fĂŒnf möglichen ganz allein entdeckt. Lediglich den letzten noch fehlenden fand mehr oder minder per Zufall meine Wenigkeit – ich bin selber ĂŒberrascht, dass ich das geschafft habe    erroeten

Wenn man diese Welten und Labyrinthe erkunden möchte, sollte man keine Angst vor Dunkelheit haben und besser keine kleinen Kinder mit rein nehmen. Aber mit großem Nachwuchs und etwas Geduld macht das echt Spaß    zwinker

An diesem „Fluffy“ (wir haben ihn so aufgrund des mehrköpfigen Hundes aus Harry Potter genannt) sind wir auf der Suche nach dem endgĂŒltigen Ausgang aus den Labyrinthen gefĂŒhlt 1000x vorbeigekommen    standard

Wir erreichten das Ziel zuerst nur mit vier Lochungen und es wurde uns gesagt, dass doch noch eine fehlt – zum GlĂŒck prĂ€zisierte die nette Dame an der Kasse aber den Stempelort („Sucht mal bei der Mumie im Tinka Tempel“) , sodass wir wenigstens einen kleinen Anhaltspunkt hatten. Göttlich waren aber wohl unsere Gesichter mit der aus allen MĂŒndern gleichzeitig gestellten Frage: „Mumie?!?!?“. Also stĂŒrmten wir noch einmal die TĂŒr zu den Labyrinthen und kamen nach weiteren 20 Minuten Suche endlich mit vollstĂ€ndig gelochten Karten durch die TĂŒr „Zauberer“ heraus. DafĂŒr durfte sich dann jeder von uns als Belohnung etwas SĂŒĂŸes aus der großen Kiste nehmen.

Nachdem wir so knapp eineinhalb Stunden in den dunklen RĂ€umen verbrachten, freuten wir uns auf den sonnigen Tag im Freien. Der Spielplatz vor dem Haus, welcher an Wochenenden und in den Ferien garantiert gut besucht wird, war nun mitten in der Woche menschenleer. Das haben wir natĂŒrlich ein wenig fĂŒr uns ausgenutzt    zwinker    Andrea fĂ€hrt einmal mit der Seilbahn …

… Carsten und Stephanie drehten mehrere Runden im hölzernen Hamsterrad, wĂ€hrend ich lieber die große und gemĂŒtliche Liegeschaukel zu meinem Entspannungsplatz erklĂ€rt habe. Ich blieb so lange darin, bis von ganz allein aufhörte zu schaukeln    zwinker

Bloß gut, dass Carsten mich vorher ganz fleißig und hoch angeschubst hat    standard

Da er dafĂŒr bestimmt ganz viel Kraft aufwenden musste, hat er sich seinen „Mission Impossible Burger!?!“ ganz ehrlich verdient. Und ja, wir waren auch zum Abendessen wieder im Meyers Diner gelandet    lachen-xxl

Wir MĂ€dels waren zwar etwas zurĂŒckhaltender bei der Wahl der PortionsgrĂ¶ĂŸen unserer Gerichte, aber es war auch diesmal bei allen superlecker!

Alles in allem ein wirklich schöner, lustiger und kuscheliger Familientag und es fiel uns wie immer, ein wenig schwer, sich zu verabschieden. Aber wenigstens bleibt uns das schöne Familienbild, welches unser Lieblingskellner von uns gemacht hat, als eine wundervolle Erinnerung an diesen einfachen und gleichzeitig außergewöhnlichen Mittwoch.

Danke an alle Beteiligten … den Kindern fĂŒr die Organisation … dem Labyrinthehaus fĂŒr die Bespaßung … dem Diner fĂŒr das leibliche Wohl … und natĂŒrlich allen OLCAs fĂŒr diesen großartigen Zusammenhalt, der auch mit erwachsenen und ausgezogenen Kindern immer noch sehr innig besteht. Ich nehme das keineswegs als SelbstverstĂ€ndlichkeit hin!