Home     I     Olgas Welt

     
 
 
   

 
Kommentar:   

 
Manchmal hat man eben Lust darauf, etwas zu schreiben   ;0)

 
Web|log,  der;  -s,  <engl.>,  meist abgekürzt mit "Blog"
   
Digitales Tagebuch im Internet. Ein Weblog ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Es ist ein Medium zur Darstellung des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrung als auch der Kommunikation dienen und ist insofern mit dem Internetforum sehr verwandt. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als "bloggen" bezeichnet.

Quelle: http://www.wikipedia.de    


 
2017 19.
Jun

Durch den Feiertag Christi Himmelfahrt am Donnerstag und einen BrĂŒckentag am darauffolgenden Freitag hatten Carsten und ich ein superlanges Wochenende vor uns. Also haben wir diese Tage im Nachbarland Tschechien verbracht und schauten uns vom 24. (Mittwochmittags losgefahren) bis zum 28. Mai (Sonntagabends zurĂŒckgekommen) einige, fĂŒr uns bislang noch unbekannte Gegenden in Böhmen an.

Unser erster Stopp war das StĂ€dtchen Gablonz oder wie es in der Sprache der Einheimischen richtig heißt: Jablonec nad Nisou. Die meisten von euch werden diese Stadt kaum kennen, aber fĂŒr diejenigen, welche in den Zeiten des Waschauer Pakts auf der Suche nach Geschirr oder Schmuck aus böhmischem Glas waren, wussten, dass alles von einem Betrieb namens Jablonex kam. Und diese Exportfirma hatte eben ihren Sitz in Jablonec / Gablonz.

Deshalb war natĂŒrlich ein Muss fĂŒr mich, dort das Museum fĂŒr Glas und Bijouterie zu besuchen. Immerhin hĂ€ngt dort auch die lĂ€ngste Halskette der Welt, welche auch einen Eintrag im Guinnessbuch der Rekorde inne hat … aber wer will so etwas schon tragen ?     zwinker 

Das Museum ist aus historischer, aber auch aus reiner MĂ€dchensicht sehr interessant. Wir haben sogar unter all den Devotionalien eine Möglichkeit fĂŒr ein Spielgelselfie entdeckt    standard

Dieses AusstellungsstĂŒck hat mir besonders gut gefallen, denn ich fĂŒhlte mich damit sehr verbunden. Zwar sind meine Gedanken nicht so blutrot, aber genau so verworren und chaotisch sind sie auf jeden Fall    zwinker

FĂŒr Touristen bietet die Stadt einen gut beschriebenen Rundgang an. Dieses Angebot haben wir dankbar angenommen und es nicht bereut. So konnten wir eben nicht nur die entspannt-verschlafenen GĂ€sschen der Stadt kennenlernen, sondern sind auch einige Punkte mit etwas Geschichte abgelaufen und konnten nach einem relativ steilen Aufstieg vom HĂŒgel diese Gegend in der Totalen bewundern.

Wir haben sogar, wie wir es genannt haben, Hobbit-Schloß entdeckt    zwinker    dies ist aber leider nicht im Rundgang erwĂ€hnt … warum nur ?     lachen 

Der Teufelsstein war aber schon als ein Punkt der Wanderroute gekennzeichnet:

Übrigens, die Neiße ist hier noch ganz klein und niedlich …

… dennoch reicht ihr Wasserfluß sogar fĂŒr eine recht große Talsperre aus.

Ach ja, ganz nah an dieser Stelle befindet sich eben das oben erwĂ€hnte VerwaltungsgebĂ€ude der Firma Jablonex, wo sich jetzt unter anderem ein großer Werksverkauf fĂŒr alle möglichen Waren aus böhmischem Glas befindet. Als Carsten zu dem Laden ging, wusste er noch nicht, was ihn so erwartet    zwinker

NatĂŒrlich bin ich aus diesem Blink-Blink-GeschĂ€ft (dieses Foto zeigt nur ein FĂŒnftel der gesamten VerkaufsflĂ€che) nicht mit leeren HĂ€nden herausgekommen    ;)

Auf unseren Reisen ist es so geregelt, dass ich kein Geld dabei habe und dass mein Mann dann eben immer alles bezahlen darf    lachen    am Ende waren es gerade mal 1662 Kronen … ca. 60 Euro. Ich habe mich nur auf ein wenig Schmuck beschrĂ€nkt und keine TrinkglĂ€ser und Glasplatten gekauft. An der Stelle konnte ich mich gut zusammenreißen, denn da weiß selbst ich, dass es in unserem Smart nicht so viel Platz dafĂŒr gibt und wir ja noch ein paar Tage unterwegs waren    zwinker

Unser nĂ€chstes Ziel war Pilsen. Die GrĂ¶ĂŸe dieser Stadt hat uns etwas ĂŒberrascht, aber eigentlich recht logisch, denn hier befindet sich eben nicht nur die weltbekannte Brauerei „Pilsner Urquell“ und die Skoda-Werke, sondern z.B. auch die in Europa zweitgrĂ¶ĂŸte und weltweit viertgrĂ¶ĂŸte Synagoge. Seht ihr auf diesem Bild zwei TĂŒrme mit roten Kuppeln? Relativ mittig, das ist sie.

Diese haben wir natĂŒrlich besucht. Carsten musste auf seine Kippa ganz schön aufpassen, denn sie war nur aufgelegt und drohte immer wieder abzurutschen. Ich hatte in meiner Reisetasche leider keine Haarklammern fĂŒr ihn …

In der Stadt habe ich zwei alte Bekannte aus meiner Kinderzeiten entdeckt – Spejbl und Hurvinek    standard

Und bei diesem guten, alten Bekannten aus einem, weit ĂŒber die tschechischen Grenzen hinaus berĂŒhmten Buch haben wir zu Abend gegessen    standard

Hier habe ich zum ersten Mal in meinem Leben sogenanntes „geschnittenes Bier“ probiert – eine Mischung aus Dunklem und Hellen. Der Geschmack hat mich positiv ĂŒberrascht!

Da wir gern durch Kellergewölbe laufen, wollten wir natĂŒrlich auch an der vom Brauereimuseum angebotenen FĂŒhrung durch die historischen Keller der Stadt teilnehmen. Zuerst gönnten wir uns aber ein kleines FrĂŒhstĂŒckchen auf dem Platz der Republik. Wie praktisch, dass man kein schattiges PlĂ€tzchen suchen musste, sondern sich ein einfach selber zusammenstellen konnte! Im Rahmen eines Kunstprojektes konnte man die BĂ€ume in Einkaufswagen ĂŒber den Platz schieben.

Es hat sich aber spĂ€ter herausgestellt, dass wir lieber hĂ€tten vorher die Tickets fĂŒr die deutschsprachige Tour durch die Keller kaufen sollen, denn diese waren ratz-fatz ausverkauft – obwohl wir noch eine gute halbe Stunde warten mußten. In Deutsch werden diese FĂŒhrungen nur zweimal am Tag angeboten, in Tschechisch dafĂŒr jede halbe Stunde. Da es eine Möglichkeit gab, einen Audioguide mit ErlĂ€uterungen in deutscher Sprache dazuzumieten und damit bei der tschechischsprachigen FĂŒhrung mitzulaufen, griffen wir zu. Wir mussten allerdings ganz schön grinsten, als wir feststellten, dass bei der Gruppe aus 11 Touristen gerade mal 3 Leute, nĂ€mlich nur eine Familie, Tschechen und alles andere Deutsche mit dem Audioguide waren    lachen

Ich will aber nicht meckern – das, was wir dank unseres Audioguides gehört haben, war spitzenmĂ€ĂŸig und man konnte sogar auf Wunsch die eine oder andere Legende noch dazu schalten – optimal fĂŒr mich! Wir liefen knapp eine Stunde durch völlig unterschiedlichen GĂ€nge und erfuhren nebenbei jede Menge ĂŒber die Geschichte der Stadt – ich kann das wirklich jedem nur sehr empfehlen!

Heute nur noch touristisch wertvoll, waren diese kilometerlangen Stollen damals unentbehrlich und wurden u.a. fĂŒr die Lagerung und vor allem KĂŒhlung von Bier und anderen Lebensmitteln genutzt. Jede Nische muss damals wohl voller Leckereien gewesen sein …

In den Eintrittskarten war auch ein Bierchen fĂŒr die volljĂ€hrigen Teilnehmer in der benachbarten Wirtschaft inkludiert und das ließ ich mir natĂŒrlich nicht entgehen    standard    zum GlĂŒck trinkt Carsten ja kein Alkohol!

Einen Aufstieg auf den höchsten Kirchturm der Tschechischen Republik wollten wir uns selbstverstĂ€ndlich ebenfalls nicht entgehen lassen. Zwar konnte man nicht auf die Gesamthöhe des Turms der St.BartholomĂ€us-Kathedrale von 102,6 m aufsteigen, aber der Blick aus 60 m Höhe war auch schon nicht von schlechten Eltern    standard

Als wir hinabstiegen, mussten wir auf meinen Wunsch noch einmal um die Kathedrale laufen, weil ich auf der Suche nach einem ganz besonderen Engelchen war, an welchen man sich festhalten und sich etwas wĂŒnschen konnte. Was glaubt ihr, welcher von diesen Köpfen wird wohl die geheimen WĂŒnsche erfĂŒllen können    zwinker    ?

Im Großen und Ganzen fand ich Pilsen wirklich sehr schön    standard

Aber außerhalb der Innenstadt erkennt man doch recht gut den Arbeitercharakter. Deshalb war ich nun auf unsere nĂ€chste Station Krumau bzw. die als ČeskĂœ Krumlov bekannte Stadt sehr gespannt. Diese Innenstadt gehört nĂ€mlich zum UNESCO-Weltkulturerbe – das habt ihr wohl nicht gewusst, was? Keine Angst, wir auch nicht. Wir mussten es von einem CouchSurfer-PĂ€rchen aus Sibirien (!) erfahren, die uns schon vor Jahren einen Besuch dieses Kleinods sehr ans Herz gelegt haben.
Merke: wir hören auf Empfehlungen und einen nett gemeinten Rat    lachen-xxl 

Wir haben das Kennenlernen dieser Stadt mit der Besichtigung des riesig angelegten Schlosses begonnen. Hier kann man dies im Ganzen (der hohe Turm samt GebĂ€udekomplex links) vom Aussichtspunkt auf der gegenĂŒberliegenden Seite der Moldau sehen:

Der Blick vom Schloss auf die gegenĂŒberliegende Seite sieht dann jedenfalls so aus:

Der spitze Kirchturm gehört zur St. Veit-Kirche – ebenfalls sehr sehenswert!

Übrigens, auf dem obigen Bild war ich im obersten, rechten Torbogen:

Der gesamte GebĂ€udekomplex ist einfach nur ein Traum – einen mehr als herzlichen Dank an Julia (damals 19) und Ivan (damals 18) aus Sibirien, denen wir im August 2015 unsere schöne Stadt Dresden zeigen konnten und mit denen ich bis heute noch in sporadischem Kontakt stehe. Sie sind damals von Krumau zu uns ins SachsenlĂ€ndle getrampt und wurden dabei doch glatt von der deutschen Polizei direkt an der Autobahn aufgegriffen … aber das ist eine andere Geschichte.

Auf der Moldau werden jede Menge Floss- und Bootsfahrten angeboten, doch so sehr wir auch wollten, wir haben diesmal wegen der KĂŒrze unseres Besuchs darauf verzichtet, obwohl das ganz gewiss bestimmt ein richtig schönes Erlebnis ist.

Hier musste sich Carsten von seinen heißgeliebten Schuhen trennen, denn es war damit wahrlich nicht mehr angenehm, auf den Pflastersteinen der Altstadt zu laufen    zwinker    aber sie hatten ja schon einige Kilometer (u.a. auch Wien) hinter sich.

Zum GlĂŒck hatten wir noch ein anderes Paar seiner ich-kann-da-so-einfach-hineinschlĂŒpfen-Deichmann-Treter mit. So musste mein Mann seine Zehen nicht so prĂ€sentieren wie das Fussmodell dieser Sitzgelegenheit    lachen

Ansonsten muss ich bestĂ€tigen, dass diese Stadt ihren UNESCO-Titel zurecht trĂ€gt – ein wahrlich schönes Touristenparadies! Wenn bloß nicht so viele anderen Touristen in der Stadt wĂ€ren    zwinker

NĂ€chster Tag, nĂ€chster Stopp. Allerdings nur ein kleiner Zwischenstopp, aber immerhin erneut ein UNESCO-TiteltrĂ€ger. Es geht um ein authentisches, böhmisches Dorf namens HolaĆĄovice, im Deutschen als Hollschowitz bekannt.

Das Dorf ist in der Tat sehr, sehr malerisch … und sowas von klein und niedlich! Eine HĂ€userreihe links, eine HĂ€userreihe rechts und in der Mitte ein Dorfplatz mit einem Teich – das war’s.

So haben im Mittelalter wohl ganz viele Dörfer ausgesehen, allerdings bezweifle ich ganz stark, dass damals auch alles so adrett ausgeschaut hat    zwinker

Das Adjektiv „adrett“ passt als Beschreibung leider nicht zu unserem letzten Ziel dieser Rundreise – Budweis, auch bekannt als ČeskĂ© Budějovice ist da schon eher ein Kind der Industrialisierung. Gern wollten wir der Einladung der Tschechischen Tourismusorganisation folgen und die Stadt genauer kennenlernen, aber es gelang uns eher mĂ€ĂŸig. Aber der Reihe nach    lachen

Bei der Einfahrt in die Stadt konnten wir schon einen Punkt meiner Besichtigungsliste abhaken, denn die Koh-I-Noor-Fabrik wollte ich aus den gleichen GrĂŒnden sehen, wie Jablonex in Gablonz. Was in den alten BundeslĂ€ndern „Faber-Kastell“, war in den LĂ€ndern des sozialistischen Lagers das „Koh-I-Noor“. Man war einfach stolz, Blei- oder Buntstifte dieser Firma zu besitzen! Da war es fĂŒr mich sozusagen ein Muss, diese heilige StĂ€tte der Profi- und Hobbymaler (ich zĂ€hle aber eher zu den Ausmalern) zu besuchen    lachen

Ich wusste, dass es keinen direkten Fabrikverkauf gibt, deshalb wollte ich gern in dem dazugehörigen Laden in der Stadt ein wenig shoppen. Könnt ihr euch mein Gesicht vorstellen, als ich an dem Tag um ca. 14:30 Uhr vor der geschlossenen TĂŒr dieses Ladens stand?!

Er macht am Samstag nĂ€mlich schon um 12:00 Uhr zu und bleibt dann bis Montag 8:30 Uhr geschlossen … ich muss allerdings erklĂ€rend hinzufĂŒgen, dass man in Tschechien im Gegensatz zu Deutschland sonst sehr wohl am Wochenende, einschließlich des Sonntags, einkaufen gehen kann.

Dann die nĂ€chste EnttĂ€uschung: Auf dem Premysl- Ottokar-II.-Platz gab es ein Volksfest .. ergo, alles, was man sehen und fotografieren wollte, war mit diversen ĂŒblichen Buden und BĂŒhnen verdeckt.

Auf einer der BĂŒhnen tobte eine Band (anders kann man es nicht bezeichnen), welche wohl der Meinung war, dass laut zu spielen absolut ausreicht und melodisch zu spielen völlig ĂŒberbewertet wird. Ich glaube, der Samson vom gleichnamigen Brunnen wĂ€re am liebsten auch schnellstens von seinem Platz verschwunden, als er die krĂ€chzend gebrĂŒllten Lieder, im Original von Bob Marley und Simply Red, hörte …

Wir wollten die Stadt noch von der Spitze des Schwarzen Turms besichtigen, um einen mehr oder weniger ungestörten Blick auf bzw. ĂŒber die Stadt zu haben …

… aber diese hĂŒbsche TĂŒr zum Aufstieg war „aus technischen GrĂŒnden“ verschlossen – Mist!!!

Wir flĂŒchteten vor dem LĂ€rm in die benachbarte St. Nicolaus Kirche, um wenigstens etwas Stille zu genießen, aber es gelang uns jedoch nur bedingt, denn man hörte immer noch zu viel von Draußen bis ins sakrale Gewölbe.

Ich hoffe insgeheim, dass der SĂ€nger MikrofonquĂ€ler nach 22 Uhr unwissentlich ĂŒber diesen Irrstein auf dem Marktplatz schritt und deshalb bis zu Morgengrauen nicht mehr nach Hause gefunden hat! Der Legende nach soll dieser Stein eben genau diese Wirkung haben    lachen

Da es im Stadtzentrum nun nichts mehr gab, was uns noch hier halten wĂŒrde, gingen wir zur Kirche MariĂ€ Opferung. FĂŒr einen kleinen Obolus konnten wir nicht nur die Kirche besichtigen …

… sondern auch die Stille im Kreuzgang und im kleinen Garten genießen – das war echt schön!

NatĂŒrlich haben wir nach dem Hinausgehen den legendĂ€ren Wasserspeierfrosch an der Wand dieser Kirche gesucht. Es heißt nĂ€mlich, wenn dieser Frosch irgendwann das Dach erreichen sollte, wird die Welt untergehen – sieht noch nicht so aus, dass unsere Generation sich Sorgen machen sollte     zunge-rechts 

In dem Salzhaus in der NĂ€he dieser Kirche hat man ein Motorradmuseum untergebracht, aber wir vergnĂŒgten uns lediglich mit der Außenansicht.

Budweis spiel ĂŒbrigens ebenfalls eine Rolle im weltbekannten Buch „Der brave Soldat Schwejk“ von Jaroslav Hasek. Mit Sicherheit, weil der Schriftsteller selber in dieser Kaserne eine Zeit lang als Freiwilliger untergebracht war.

Summa sumarum konnten wir mehr oder weniger einiges von dem sehen, was wir uns im Vorfeld vorgenommen haben, einschließlich der hiesigen Humanoiden von Michal Trpak:

Zum Abschluss des Tages beschlossen wir, uns an die Ufer von Moldau und Maltsch, die hier zusammenkommen, zurĂŒckzuziehen und das alles, was wir in den vergangenen Tagen so erlebt haben, Revue passieren zu lassen.

Wir haben ja definitiv enorm viel gesehen und mussten das Ganze nun erst einmal verarbeiten. Auch wenn die Menge der Fotos und die LĂ€nge des Blogeintrags es nicht vermuten lassen, aber hier ist ja nur ein Bruchteil davon beschrieben und gezeigt worden    standard    aus diesem Grund verzogen wir uns auch schon recht frĂŒh in unser Hotel und am Tag drauf fuhren wir bereits vormittags zurĂŒck nach Hause gen Dresden.

Nachdem wir letztes Jahr schon Einiges aus dem tschechischen Leben sehen und erleben durften, plus die Erfahrungen dieses Jahres, lassen wir uns jetzt erst einmal eine kleine Pause fĂŒr weitere Erkundungen dieses Landes. Vielleicht sind wir aber bald doch schon wieder zu wandern dort, denn die Böhmische Schweiz ist ein wirklich wunderschönes Fleckchen Erde – wer weiß    lachen-xxl



2017 15.
Jun

Wie ihr schon sicher gemerkt habt, hat die Anzahl und die RegelmĂ€ĂŸigkeit meiner BlogeintrĂ€ge in den letzten Wochen ziemlich nachgelassen. Der Grund dafĂŒr waren einige Kurzreisen, welche wir auf ein normales und zwei verlĂ€ngerte, aber alle aufeinander folgende Wochenenden gelegt haben.

Unser erstes Reiseziel war vom 19. bis 21. Mai die Hauptstadt von Österreich. Ich war zwar schon einmal da, aber nur auf Dienstreise und das bereits vor knapp 20 Jahren. Diesmal wollten wir Wien richtig kennenlernen und dafĂŒr habe ich mir sogar extra Schuhe mit einer wolkenweichen Sohle gekauft. Ich muss gestehen, dass sich diese Investition wirklich sehr gelohnt hat.

Wir waren gut vorbereitet (dreimal dĂŒrft ihr raten, wer die meiste Arbeit in die Vorbereitungen gesteckt hat    standard    nein, ich war es nicht) und Carsten hat sogar einen AudioreisefĂŒhrer vom ADAC als MP3 herunterladen können, sodass wir interessante Geschichten ĂŒber diverse SehenswĂŒrdigkeiten dieser Stadt zu zweit, auf einer Bank sitzend und mit Knopf im Ohr lauschen konnten.

Übrigens, BĂ€nke gab es ĂŒberall in der Stadt und in jedem Park und davon wirklich jede Menge! Ich fand das echt super! SelbstverstĂ€ndlich gönnten wir uns ein paar richtig leckere Sachen und frĂŒhstĂŒckten unter anderem direkt im Cafe Sacher, um mit einer Sacher-Torte unsere ErnĂ€hrung kurzzeitig auf „zuckerhaltig-ungesund“ umzustellen … wenn schon, dann wenigstens mit einem Original    lachen

Wir haben ein StĂŒck zusammen gegessen, denn die Torte ist zwar megalecker, aber auch ganz schön mĂ€chtig …

Zum Schnitzelessen haben wir natĂŒrlich auch etwas ganz Feines aufgesucht und landeten ohne Reservierung beim FiglmĂŒller. Wir mussten ein wenig auf unseren Sitzplatz warten, aber dieser kleine Aufschub war perfekt im Eingangsbereich platziert und wir bekamen einen niedlichen 2er-Tisch direkt an der Bar und am Fenster. Das Warten aufs Essen hat sich ebenfalls mehr als gelohnt:

Was wir ansonsten gemacht haben? Wir haben immer auf die Warnschilder wie diese geachtet, weil es schon recht windig war:

Außerdem haben wir unseren Mist immer wie vorgeschrieben entsorgt und das, ohne das Misttelefon benutzen zu mĂŒssen    standard

NatĂŒrlich haben wir auch jede Menge bekannte SehenswĂŒrdigkeiten angeschaut, denn davon hat Wien wirklich allerhand im Angebot. Hier nur ein paar davon, denn ich kann hier unmöglich unsere gesamte Fotoausbeute von 800+ Bildern unterbringen    zwinker

Uns hat z.B. die Karlskirche sehr gut gefallen:

Darin durften wir sogar bis unters Dach steigen und das Innere der Kirche sehen, wie es sonst nur die Deckenmaler sehen können:

Ich fand das alles wirklich sehr beeindruckend!

Ich wollte auch unbedingt das Hundertwasserhaus mit meinen eigenen Augen sehen – wenn wir schon mal da sind:

Dabei habe ich festgestellt, dass bei den Internetbildern dieses Hauses ganz schön krĂ€ftig an der FarbsĂ€ttigung gedreht wurde … oder das Haus hatte frĂŒher tatsĂ€chlich eine sehr viel krĂ€ftigere Farbe an der Fassade gehabt. Sehr interessant war es, in einem Cafe am Haus einen Film ĂŒber Herrn Hundertwasser und seine Philosophie in Bezug auf dieses Bauwerk zu erfahren. Dieser ist wirklich sehr empfehlenswert und der Kaffee schmeckte dort auch gut    standard

Es ist bei Weitem nicht das Einzige, was es von diesem KĂŒnstler in der Stadt zu sehen gibt:

NatĂŒrlich waren wir auch im Prater und konnten aufgrund des Preises jeder Versuchung, mit dem einen oder anderen FahrgeschĂ€ft mitzufahren, grade noch so widerstehen    ;)

Alleine eine 30 minĂŒtige Fahrt mit dem durch den Film „Der dritte Mann“ bekannten Riesenrad hĂ€tte 10 Euro pro Person gekostet. Nee, das war es uns wirklich nicht wert.

SelbstverstĂ€ndlich schauten wir uns in der österreichischen Hauptstadt auch die wunderschön angelegten Parkanlagen mit dazugehörigen Palais an. Zuerst waren wir in Belvedere:

Dort ist von vorn bis hinten alles ganz ganz toll und hĂŒbsch:

Das Schloß Schönbrunn hielt auch mĂŒhelos das ein, was sein Name versprach – es war dort schön an sich und dazu gab es auch noch schöne Brunnen    standard

Leider waren wir dort gerade dann da, als die Vorbereitungen fĂŒr das Sommernachtskonzert auf Hochtouren liefen und aus dem Grund einige Wege, Parkabschnitte und auch Brunnen abgesperrt und nicht zugĂ€nglich waren.

Auf dem HĂŒgel steht ĂŒbrigens die Kleine Gloriette. Wir sind natĂŒrlich auch dort gewesen und haben den wunderbaren Ausblick auf den Park und das Schloß von der Anhöhe sehr genossen    standard

Da ich immer wieder großen Wert auf Denkmale der Sowjetischen Armee ĂŒberall in Europa lege, haben wir auch ein solches in Wien besucht. Hier heißt es ĂŒbrigens Heldendenkmal der Roten Armee:

Eine weitere Begegnung mit Erinnerungen an diverse kÀmpferische Auseinandersetzungen der Menschheit entdeckten wir relativ zufÀllig erst aus der Ferne und dann aus der NÀhe:

Das Motto des Heeresgeschichtlichen Museums stimmt mit meiner persönlichen Meinung absolut ĂŒberein:

Leider war unsere Zeit fĂŒr den Besuch der AusstellungsrĂ€ume zu knapp, deshalb schauten wir nur die AusstellungsstĂŒcke an, welche frei zugĂ€nglich im Hof standen.

Es gab bereits in diesem offenen Pavillon jede Menge zu besichtigen…

Was mir in Wien außerdem sehr gut gefiel, waren völlig unterschiedliche und nicht unbedingt klassische Kunstobjekte, wie zum Beispiel das Fat House von Erwin Wurm:

In seinem Eingang fĂŒhlte ich mich plötzlich so schlank und rank wie sonst sehr selten    zwinker

Übrigens, insgeheim hoffe ich immer noch, dass wir beim Projekt Pi von Ken Lum auch unseren kleinen Beitrag leisten konnten, indem wir diese Kennziffer durch unsere Anwesenheit in Wien beeinflussten    zwinker

Nach unserem sehr ausgefĂŒllten und lauffreudigen Wochenende in dieser bezaubernden Stadt sind wir von ihr wirklich sehr angetan. NatĂŒrlich haben die Einheimischen auch sehr viel dazu beigetragen, dass wir Wien so in unser Herz geschlossen haben. Alle waren unglaublich freundlich, nett und immer fĂŒr einen kleinen Schmunzler zu haben. Und ich bin immer noch in die Kellner dieser Stadt unsterblich verliebt – so eine ProfessionalitĂ€t mit Leichtigkeit und mit sehr gutem Sinn fĂŒr Humor – unbezahlbar! Aber auch von ihnen mussten wir uns an jenem Sonntag trennen, denn besonders die schönen und die interessanten Tage vergehen wie im Fluge.

Wir wussten aber, dass es erst nur ein Auftakt fĂŒr die weiteren WochenendausflĂŒge war. In der Woche darauf ging es fĂŒr uns nach Tschechien und danach nach London – aber diese Geschichten sind einen Extraeintrag wert    zwinker



2017 08.
Mai

Nachdem ich im letzten Jahr zuerst FrĂŒchte beim Eintauchen in kĂŒhles Nass und danach Farbtropfen als abstrakte Bilder fotografierte, war mir mal danach, auch einen kleinen „Sturm“ im Wasserglas zu entfachen    standard
Im russischen Netz gab es bei einer Fotografengruppe eine recht ausfĂŒhrliche Anleitung, wie man solche Bilder einfach in der KĂŒche und ohne teure AusrĂŒstung machen könne. Das habe ich dann auch mit Carstens Hilfe recht schnell nachgebaut. Nur eine Sache habe ich als Hausfrau im Herzen nicht machen wollen: meine FlĂŒssigkeiten kĂŒnstlich einzufĂ€rben, denn das Weinglas wollte ich ĂŒber kurz oder lang wieder mit gutem Wein fĂŒllen    standard

Das Fotografieren erforderte bei mir ziemlich viel Konzentration, denn ich musste das Glas fĂŒllen und dabei gleichzeitig per Fernauslöser meine Kamera bedienen. Aber es hat am Ende besser geklappt als anfangs gedacht    standard

Zuerst gab es einfach klares Wasser:

Das war schnell etwas langweilig. Also kamen noch ein paar PfefferminzblĂ€tter hinzu, denn dadurch entstand es aus meiner Sicht im Glas optisch etwas mehr Bewegung:

Auch wenn im Tutorial stand, man sollte lieber durchsichtige FlĂŒssigkeiten verwenden, konnte ich mich nicht zurĂŒckhalten und Milch kam auch zum Zuge    lachen

Diese lief natĂŒrlich sehr samtig-weich und es entstand beim Eingießen mit etwas Fantasie sogar eine Art planetarischer Nebel    zwinker    ich sollte aber doch noch etwas an den Farben verĂ€ndern, damit es wie im Weltall aussehen kann    zwinker

Durch die ViskositĂ€t ist auch die Tropfenbildung bei der Milch etwas ausgeprĂ€gter als bei Wasser:

Aber die Durchsichtigkeit ging in der Tat verloren, darum habe ich die Milch fĂŒr die nĂ€chste Fotorunde mit Wasser verdĂŒnnt … quasi nur noch 0,375 % im Fettanteil     zunge 

Dann habe ich ein paar Aufnahmen mit Pfeffi-Tee gemacht:

NatĂŒrlich durfte auch FrĂŒchtetee nicht fehlen.

Wie ihr seht, ist das einzig Alkoholische an dieser Fotosession lediglich mein Weinglas, denn einen guten Wein wollte ich nicht dafĂŒr „verschwenden“. Und das Glas musste nach jeder Bildserie ganz ordentlich ausgespĂŒlt und sehr sorgfĂ€ltig abgetrocknet werden. Am Ende des Tages durfte es sich ĂŒber den gewohnten Inhalt freuen, denn nach getaner Arbeit schmeckt ein Feierabendweinchen doppelt so gut    zwinker



2017 17.
Apr

Es hat lange gedauert, aber nun lĂ€sst sich endlich der FrĂŒhling an einigen Tagen auch in unserer Gegend samt Begleitung von Sonne und WĂ€rme blicken. Noch hat er sich zwar nicht fĂŒr einen dauerhaften Aufenthalt entschieden, aber wir lassen uns nicht durch seine Unentschlossenheit entmutigen und genießen einfach all das, was man nach einem langen Winter vermisst hat.

Zum Beispiel einen Wandertag als Familie (so passiert am 2.4.):

Hier haben wir schon wieder gut zu lachen, denn der lange und mit Steigungen gespickte Weg zu den Schrammsteinen liegt bereits hinter uns.

So haben wir den recht steilen Auf- und Abstieg absolut unfallfrei gemeistert    lachen

Die WĂ€rme eines schönen Freitagnachmittags (es war der 31.3.) lockte Julia, Randy, Carsten und mich auch zu einem Treffen bei unserem Haus- und Hofdönermann und danach beschlossen wir ganz spontan, dass sich dazu perfekt eine Portion Eis bei „Willy Vanilli“ als Nachtisch anbietet. Damit noch nicht genug, gönnten wir uns anschließend sogar noch einen gemĂŒtlichen Schwatz im nicht weit entfernten Biergarten „El Horst“ – mal ehrlich, so fĂ€ngt ein Wochenende doch wirklich toll an, oder nicht ?    standard

An einem anderen schönen Sonntag (9.4.) war unser Tagesprogramm ziemlich stark auf gutes Essen in noch besserer Gesellschaft ausgerichtet    standard    und wer uns kennt, weiss, dass wir beides stets sehr gut zu schĂ€tzen wissen    zwinker

Vormittags gab es leckeres und wirklich gesundes FrĂŒhstĂŒck bei Dana …

… und weil wir ganz schlecht im Schnorren sind, haben wir natĂŒrlich ein paar BeitrĂ€ge aus der russischen KĂŒche beigesteuert: eine kalte GemĂŒsesuppe namens Okroschka (die SchĂŒssel mit milchig-weißem Inhalt in der Mitte), einen traditionellen Schichtsalat mit Hering (hinten neben der Kaffeekanne), eine 1 Liter-Packung Birkensaft (leider nicht auf dem Tisch) und eingelegte Patissons (die gelben, kleinen KĂŒrbisse hinter der KĂ€seplatte). Ihre Dinkelvollkornbrötchen (ganz vorne rechts) mit WalnĂŒssen passten jedenfalls perfekt dazu! Und erst recht die zahlreichen selbstgemachten Aufstriche in den vielen kleinen Glasdöschen! Wir hatten nach dem Essen kugelrunde BĂ€uche, aber wenigstens ein reines Gewissen, weil man sich immerhin recht gesund ernĂ€hrt hat    lachen

Nachmittags genossen wir die Sonne im Garten von Ines und Torsten. Wie man sehen kann, ist deren Katze Lisa besonders gut im Genießen:

Sie wusste immer ganz genau, wo sie gerade am besten ihre Streicheleinheiten abholen konnte    zwinker

Ich fĂŒr meinen Teil freue mich außerdem enorm darĂŒber, jeden Tag das Erwachen der Natur zu entdecken. Ist es nicht faszinierend, zu sehen, wie die alten, schwarzen und knorrigen Äste frische, glĂ€nzende BlĂ€tter bekommen?

Auch ĂŒber die Bienen und andere Summ-Tierchen, welche schön eifrig bei der Arbeit sind,  freue ich mich sehr!

Da man bei dem Wetter wieder Ă€ußerst gerne seine gemĂŒtliche Wohnung verlĂ€sst, kann man auch einiges Neues entdecken. So haben Andrea, Carsten und ich gestern mehr oder weniger zufĂ€llig entdeckt, dass es in Dresden einen Edward-Snowden-Platz gibt … wenn auch nur inoffiziell:

Wir waren ĂŒbrigens zu dem hinter dem Straßenschild beworbenen Cafe „Eivissa“ beim Osterbrunch:

Das Essen war wirklich klasse, nur organisatorisch lief dort leider noch nicht alles rund. Wir wollen aber Nachsicht ĂŒben, denn es war fĂŒr die Mitarbeiter dieses CafĂ©s wohl das allererste des bald regelmĂ€ĂŸig stattfindenden Brunchens. Hoffen wir, dass sie kĂŒnftig das Buffet schon vor dem Eintreffen der GĂ€ste aufbauen und dass die Zuordnung der Kellner zu den Tischen klarer definiert wird. Vielleicht probieren wir es nochmals mit einem weiteren Brunch irgendwann in der Sommerzeit, denn diesmal war an das Sitzen unter Sonnenschirmen auf der Terrasse aufgrund von viel zu klein geratenen Temperaturen und immer wiederkehrenden RegengĂŒssen leider nicht zu denken …

Der Nachmittag, welchen wir in einer anderen, fĂŒr uns ebenfalls neuen LokalitĂ€t verbracht haben, war zwar schon um einiges sonniger, aber auch im CafĂ© „MilchmĂ€dchen“ blieben wir dennoch lieber drinnen, denn wir wissen ja, dass man im April nicht auf bestĂ€ndiges Wetter bauen kann    zwinker

Die selbstgemachten Kuchen dort waren wirklich oberlecker und sehr zu empfehlen!

Sie passen perfekt zu meinem ersten Eiskaffee dieses Jahres    standard    na, wer erkennt darin auch einen Osterhasen?

Dass es am Ende eine MilchmĂ€dchenrechnung (so stand es original auf der Quittung!) gab, versteht sich ja von selbst    standard

Wir haben dieses Jahr alles in allem ein eher gemĂŒtliches Osterfest gefeiert und eine sehr schöne, entspannte und lustige Zeit sowohl zu zweit als auch in Gesellschaft von Andrea und Karl verbracht, z.B. mit einem Spieleabend. Zum Zuge gekommen sind Halt mal kurz, das gute alte „Mensch Ă€rgere dich nicht“ und Potato Man – es gab bei jedem Spiel wirklich sehr viel zu lachen    lachen

Ansonsten haben Carsten und ich unsere viertĂ€gige, dienstfreie Zeit dazu genutzt, einiges vom Tisch zu bekommen, was schon viel zu lange darauf gewartet hat, endlich erledigt zu werden. Ich habe mir außerdem nach einer langen Pause wieder mal richtig viel Lesezeit verordnet – das tut immer wieder so gut!

Nun seid ihr an der Reihe, mir zu berichten, was ihr an den schönen FrĂŒhlingstagen und zu Ostern erlebt habt    zwinker



2017 26.
Feb

Dieses Jahr haben wir uns relativ spĂ€t um unsere Hochzeitstagreise gekĂŒmmert, aber wenigstens das Ziel stand bereits seit geraumer Zeit fest. Nachdem wir im Fernsehen mal einen Beitrag ĂŒber Sand bzw. darin auch von Sanddieben auf den Kapverden sahen (es wird ab 2:10 Minute fĂŒr diesen Blogeintrag relevant), wollten wir auf diese Inseln im Atlantik fliegen, bevor die gesamten schönen SandstrĂ€nde dort zur Geschichte werden. In unserem ReisebĂŒro konnten wir uns zwischen den Inseln Sal und Boa Vista entscheiden, die anderen acht Eilands dieser Inselgruppe vor der WestkĂŒste Afrikas werden noch nicht wirklich als Touristenziele angeboten. Wir entschieden uns fĂŒr Boa Vista und haben es echt nicht bereut    lachen

Bereits nach der Landung unserer Boing 737 hatten wir unsere erste Überraschung –> der Flughafen auf dieser Insel hat kein Dach! Damit wurde uns schlagartig klar, hier erwartet man keinen anhaltenden Regen, wie es derzeit bei uns Deutschland ĂŒblich ist.

IMG_0004

Nebenbei erwĂ€hnt hat dieser internationale (!) Flughafen auch kein Radar … es wird nur auf Sicht geflogen und gelandet bzw. gestartet!!! Keine Sicht, z.B. durch einen Sandsturm, dann eben auch kein Flughafenbetrieb – so einfach ist das. No Streß …

Unsere Hotelanlage Rui Karamboa glĂ€nzte wetterbedingt ebenfalls mit vielen offenen RĂ€umen und ÜbergĂ€ngen. Die weißen GebĂ€ude hinter meinem Mann sind keine Stadt, es gehört alles zu unserem Hotel (sichtbar ist hier ca. 1/4).

IMG_0100

Wie man sehen kann, gehört dieser Strand quasi dazu. Er war zu unserem großen GlĂŒck  immer noch mit ganz ganz viel Sand gefĂŒllt    zwinker

IMG_0071

Übrigens, Carsten hat die AkazienĂ€ste auf dem vorletzten Foto nicht einfach so angesehen – wir haben dort ziemlich große Heuschrecken mit ca. 10-15 cm entdeckt. GlĂŒcklicherweise hatten sie mehr Angst vor uns als wir vor ihnen und so flogen sie im Schwarm immer ganz schnell weg, sobald wir uns den BĂŒschen nĂ€herten.

IMG_0305

Die Hotelausstattung fanden wir ĂŒbrigens ganz große Klasse … mitten im Februar schmeckt so ein Drink am Pool und in der Sonne gleich doppelt gut    zwinker

IMG_0127

Im gleichen Pool haben Carsten und ich dann an unserem Hochzeitstag eine Tauchschnupperstunde genommen. Der junge Mann rechts im Bild hat uns in die Geheimnisse des Tauchens angewiesen und heißt ĂŒbrigens Platini    standard

IMG_0666

Ich habe festgestellt, dass eine Taucherausstattung auf dem Kopf optimal die FĂ€ltchen in meinem Gesicht verschwinden lĂ€sst    zwinker

IMG_0681

An unserem 11. Hochzeitstag war auch das Bett besonders liebevoll dekoriert:

IMG_0715

Zur Feier des Tages gönnten wir uns ein Abendessen im afrikanischen SpezialitĂ€tenrestaurant des Hotels und es gab eine viel zu große Auswahl:

IMG_0764

So haben wir uns vom Buffet wieder von jedem ein bisschen auf den Teller gepackt:

IMG_0771

Die Schildkrötenbrötchen (oben mittig auf meinem Teller) hat man mit so viel Liebe und so kunstvoll gebacken, dass ich mir fast wie eine Mörderin vorkam, als ich die Beinchen und den Kopf abgerissen habe, um diese als erstes zu essen    erroeten

Aber wir haben natĂŒrlich nicht nur gefeiert, gefaulenzt und gegessen, sondern uns auch andere Ecken und Gegenden der Insel von Birte, einer wirklich erstklassigen Reiseleiterin von Boa Vista Tours, zeigen lassen. Unter anderem haben wir die Reste des Schiffswracks Cabo Santa Maria gesehen. Auf den Bildern im Internet, welche wir uns vorher angeschaut haben, war noch wesentlich mehr an dem gestrandeten Schiff dran, aber es war auch fĂŒr uns noch ausreichend zum Angucken da    zwinker

IMG_0455

Da merkt man wieder, was Salzwasser zusammen mit Wind anrichten kann. Diesen Gedanken hatten wir auch beim Besuch des Farols auf der Ostseite der ca. 30×30 km großen Insel. Dieser Leuchtturm ist allerdings nicht mehr in Betrieb.

IMG_0853

Auf eigene Verantwortung konnte man hineingehen und nach oben klettern. Die Leitern sind noch ziemlich stabil und der Blick von oben war eine solche Kletterei auf jeden Fall wert. Hier mal ein Ausblick zum Strand:

IMG_0861

Und hier von der kĂŒstenabgewandten Seite. Man kann unsere Pick-Ups (rot & blau) sehen. Ansonsten erinnerten uns diese Weite und diese Farben sehr an Australien.

IMG_0886

So klein diese Insel auch ist, es dauert immer eine Weile, bis man von A nach B kommt. Solche Pick-Ups, ĂŒberwiegend das unverwĂŒstliche Model Hilux von Toyota, sind schon eine sehr praktisches GefĂ€hrt, denn einen öffentlichen Nahverkehr gibt es auf der Insel nicht und ZweirĂ€der, egal ob mit oder ohne Motor, machen bei den dortigen Buckelpisten (es gibt auf der gesamten Insel nur drei kleine Abschnitte mit geteerter Straße) keinen Sinn. DafĂŒr können die Transportmittel auch sehr oft ziemlich traditionell sein:

IMG_1308

Carsten und ich fĂŒhlten uns auf der AußensitzflĂ€che der Pick-Ups richtig wohl, allerdings waren wir nach jedem Ausflug völlig verstaubt und hatten richtig stumpfe, glanzlose Haare. Das waren aber Kleinigkeiten im Vergleich zum gebotenen Fahrspaß!

IMG_1316

Wir hatten insgesamt jede Menge Spaß! Sowohl beim beim Springen von den feinen SanddĂŒnen der WĂŒste von Viana …

IMG_1382

… als auch beim Baden am karibisch anmutenden Santa Monica-Strand …

IMG_1438

… als auch beim Sammeln von FechterschneckenhĂ€uschen am Strand bei Porto Ferreira …

IMG_0953

… als auch beim Sandboarden …

IMG_1776

… als auch beim schlichten Sitzen am Strand im Sand unter einer Palme.

IMG_1161

Es war zweifelsohne eine schöne und bunte Woche. Ich fĂŒr meinen Teil habe mich besonders an den krĂ€ftigen Farben des Himmels und des Ozeans erfreut – es war ein wahrer Augenschmaus nach den „50 Shades of Grey“ eines deutschen Winters    lachen    ich hoffe ihr gebt mir spĂ€testens nach diesem Bild vom Santa Monica-Beach recht    zwinker 

IMG_1417

Jedenfalls scheint es so zu sein, dass auf Boa Vista der Sandklau vorerst noch kein Thema ist. Im Gegenteil, hier wird auf die StrĂ€nde sehr gut aufgepasst, denn demnĂ€chst werden mindestens fĂŒnf weitere Hotelkomplexe auf dieser Insel verteilt gebaut. Es wird bestimmt sehr positiv fĂŒr die Einheimischen sein, denn Hotels bringen eben auch viele ArbeitsplĂ€tze mit sich. Aber ich bin doch sehr froh, dass wir die Boa Vista noch in ihrer mehr oder weniger ursprĂŒnglichen Gestalt kennenlernen durften. Dazu konnte ich meine verschĂŒtteten Portugiesisch-Kenntnisse wieder ausbuddeln und anwenden. Wir haben wieder sehr nette Menschen getroffen und ihnen ein PlĂ€tzchen in unserem Herzen und auf unserer Wall of Visitors reserviert. Auch die Fotogalerie ĂŒber meine 4. Obsession wurde mit mehreren Bildern aufgefĂŒllt – ich wĂŒnsche euch viel Spaß beim Stöbern und Entdecken    standard



2017 29.
Jan

Ich habe meine Jahreskiste schon vor einigen Tagen zusammen mit meinem Mann geleert. Auch diesmal platzte sie buchstĂ€blich aus allen NĂ€hten, denn sie hatte erneut unfassbar viele schöne Erinnerungen zusammen zu halten. Nun genießt sie es vorerst wieder, lediglich ein paar Zettel im Inneren zu haben und deshalb auch mit einem geschlossenen Deckel zu sein    zwinker

Und beim Durchsehen haben wir unseren ersten RĂŒckblick auf das vergangenen Jahr 2016 geworfen. Prinzipiell lĂ€sst sich behaupten, dass wir einiges an Zeit fĂŒr Kultur, Bildung, Reisen und wie immer fĂŒr Essen investiert haben    lachen

Erinnerungskiste-2016

Zum Thema Kultur:

  • Wir haben uns ein paar mehr Veranstaltungen als sonst in der Comödie Dresden gegönnt. Das StĂŒck „Ganz großes Kino“ , bei welchen auch die Musikgruppe Firebirds eine große, gar tragende Rolle gespielt hat, gefiel uns ausgesprochen gut … machte es doch richtig gute Laune. Sehr herzlich gelacht haben wir beim Gastspiel von Gerburg Jahnke und ihrem Programm „Frau Jahnke hat eingeladen, mal gucken wer kommt“ –> gekommen sind Frieda Braun, Sarah Bosetti, Barbara Kuster und Katie Freudenschuss – alle sind sehr zu empfehlen!
  • Ich habe mit Ines, Torsten und Manu „eine Nacht im Russenpuff“ verbracht. Das dazugehörige Programm „Schwarze Augen“ mit Tom Pauls, Detlef Rothe und Katrin Weber ist echt grandios! Obwohl ursprĂŒnglich die Intention war, Tom Pauls auf der BĂŒhne zu sehen, war ich vom Auftritt der Katrin Weber wesentlich mehr beeindruckt – die Frau ist unglaublich wandlungsfĂ€hig!
  • Im „Theaterhaus Rudi“ schaute ich mit einigen Freunden und wissbegierigen Teilnehmern meines VHS-Russischkurses das StĂŒck von Nikolai Gogol „Die Heirat“ an.
  • NatĂŒrlich hatten Carsten und ich auch wieder ganz viel Spaß beim vereinsinternen St. Patrick’s Day, welchen die Irish Dance Company Dresden dieses Jahr zum 10. Mal ausrichtete.
  • Eine Veranstaltung von Cornamusa hat ebenfalls fĂŒr schöne Musik und flotte Tanzschritte auf der BĂŒhne gesorgt.
  • Ein besonderes Highlight fĂŒr mich war das Konzert von Juri Schewtschuk … eine Jugenderinnerung als alten Sowjettagen!
  • Und einen ehemaligen Kollegen singend auf der BĂŒhne live zu erleben kann man auch nicht alle Tage. Also ließ ich es mir nicht entgehen, Daniel Zieschang im Club Tante Ju bei der Release-Party von Projekt: Pandora zu sehen und zu hören – irgendwie enorm beeindruckend.
  • Ins Kino haben wir es wieder einmal nicht sonderlich oft geschafft („nur“ 5x … die Jahre davor waren wir immer zweistellig!), was man an der geringen Anzahl von Eintrittskarten sehen kann. Immerhin haben wir auf der großen Leinwand „X-Men: Apokalypse“, „Money Monster“, „Deadpool“, „Zoomania“ und „Star Trek Beyond“ angeschaut.
  • Mein eigener Beitrag zur Dresdner Kulturlandschaft war die Ausstellung „TeddybĂ€ren auf Tour“ , welche in zwei Tagen zu Ende gehen wird. Aber ich habe schon GesprĂ€che zu einem anderen Ausstellungsort aufgenommen und es sieht zumindest so aus, als dass meine BĂ€ren wohl noch mehr Leute sehen werden können    zwinker

Nun zur Bildung:

  • Gleich zur Beginn des Jahres durfte ich mich erneut als Ersthelfer bei DRK ausbilden lassen.
  • Carsten und ich haben wieder durch zahlreiche Igeltouren Teile unserer Stadt besser kennenlernen dĂŒrfen.
  • Dass ich Russisch unterrichte, ist ja schon lange bekannt, aber seit Herbst gebe ich auch Nachhilfeunterricht in Spanisch fĂŒr eine Kollegin. Ihren Dank hat sie zu Weihnachten u.a. auch mit sehr lieben Worten auf einer Karte zum Ausdruck gebracht, die selbstverstĂ€ndlich ebenfalls ihren Weg in die Erinnerungskiste fand.
  • Bei einem stundenlangen Besuch der Windsurfschule am Niederwarthaer Stausee lernten wir die Grundlagen und Schönheiten des Stand-Up-Paddlings.
  • Ist zwar nicht direkt Bildung, aber dennoch etwas Amtliches: Ich habe gleich im Januar meinen Doppelnachnamen gegen einen einfacheren eingetauscht und danach mussten natĂŒrlich mein Ausweis und mein Reisepass neu erstellt werden. Zumindest habe ich gelernt, was alles bei einer NamensklĂ€rung zu tun ist    zwinker
  • Bei einem Vortrag von Prof. Dr. Norbert Franz erfuhren Carsten, Andrea und ich einiges ĂŒber die „Russen in Hollywood“ und deren EinflĂŒsse.
  • Einen anderen Bildervortrag besuchten Carsten und ich zusammen mit Ines und Torsten im Flughafen Dresden. Es ging um den Westen der USA und der Vortrag hatte mit „Go-West – Von den Rocky Mountains zum Pazifik“ den dafĂŒr ĂŒberaus passenden Namen.

Und mit dieser Überleitung kommen wir schon zu den Reisen   standard

  • Wir haben Annas Geburtstagsgeschenk vom letzten Jahr eingelöst und fĂŒhrten ihr persönlich die schönen Seiten der Ostsee, speziell von der Insel RĂŒgen vor.
  • Carsten und ich haben durch unsere Besuche bei Stephanie im Winter und im Sommer viele schöne, interessante und auch historisch bedeutende Seiten von Potsdam kennengelernt, u.a. die GedenkstĂ€tte Lindenstraße und das Schloß Cecilienhof.
  • FĂŒr unseren Stadt-Dreisprung im Mai haben wir CZK (tschechische Kronen) benötigt und wie wir anhand der Quittung gesehen haben, organisierten wir uns diese in der Reisebank am Hauptbahnhof. Zu dieser kleinen Rundreise gehört auch eine auf Papier gedruckte Zimmernummer eines Ibis Budget Hotels in Chemnitz.
  • Eine Wegbeschreibung fĂŒr die von Kerstin organisierte Wanderung zwischen Ober- und Niederwartha hat ebenfalls ihren Platz in meiner Erinnerungskiste gefunden. Beim schönstem Maiwetter wurde es ein total toller Tag mit gut gelaunten Leuten zum Teil nur aus ihrem, aber auch aus dem gemeinsamen Freundeskreis – so etwas könnte man in 2017 eigentlich gern wiederholen … mal sehen was mir da so einfĂ€llt.
  • Ein kleines PĂ€ckchen, auf welchem „Merica“ steht, ist eine kleine Erinnerung an unsere unbeschreiblich schöne Zeit auf Bali. Merica bedeutet auf Indonesisch „Pfeffer“ und ich habe es auf einem unserer Essensstopps bei den zahlreichen AusflĂŒgen auf der Insel zur Erinnerung mit eingesteckt.
  • Die blauen AI-PlastikbĂ€ndchen sind Andenken an unseren Hochzeitstagurlaub im Februar auf der Insel Gran Canaria – die landschaftliche Vielseitigkeit dieser Insel hat uns wirklich sehr imponiert!
  • Die gelben AI-PlastikbĂ€ndchen, die Visa-Stempelkarten und Boarding PĂ€sse sind wirklich als Letztes in die Jahreskiste gekommen, denn das sind unsere ErinnerungsstĂŒcke an den Familienurlaub zum Jahreswechsel mit den Kindern in Side.

Und last but not least – Essen:

  • Unsere Lieblings“futterstellen“ haben uns auch 2016 bei sich begrĂŒĂŸen dĂŒrfen: „Shou Sushi-Running“ , „Ocakbasi“ , „Rivoli“ , „Odessa“ , „El Horst“ , „Olympia“ und „Dschingiskhan“ in Dresden, sowie das CafĂ© „Guam“ in Potsdam … zum GlĂŒck bekommen wir bei unserem Haus-&-Hof-Dönermann, wo wir mindestens jeden Freitag das Wochenende einlĂ€uten, keinen Bon, denn dann wĂŒrde die Kiste ja schon nach kurzer Zeit ĂŒberquellen!
  • Den Spanier „Espitas“ in Gruna haben wir dieses Jahr gleich mehrmals besucht, denn wir können seit unserem Umzug nach Striesen bis dorthin wunderbar laufen oder mit dem Rad fahren. Beide Optionen fĂŒr den Heimweg sind nach einem reichlichen und leckeren Essen dort sehr hilfreich    zwinker
  • Der Besuch im „Zum Knipser“ war ein Dankeschön von Kathrin und Axel fĂŒr meine Familienfotos am Elbufer. Diese urige GaststĂ€tte an der Dresdner B172 ist eine interessante und liebevoll gefĂŒhrte LokalitĂ€t – der Besuch lohnt sich wirtklich sehr.
  • Zu Ostern wurden wir von Andrea und Karl zum Brunchen ins Restaurant „Zum Atrium“ eingeladen. Danach war ein ausgedehnter Osterspaziergang fĂŒr unsere prall gefĂŒllten BĂ€uche auf jeden Fall ein Muss    lachen
  • Die „Elbterrasse Wachwitz“ entdeckten wir mehr oder weniger zufĂ€llig, denn wir mussten mal in der Gegend etwas Zeit vor einer Igeltour ĂŒberbrĂŒcken. Nach einem Radausflug auf dem rechtsseitigen Elbradweg ist das zum Beispiel eine Ă€ußerst schöne Möglichkeit, mit einem fabelhaften Blick auf die Elbe etwas zu trinken und zu essen.
  • Eine andere Igeltour mit EssensverknĂŒpfung fĂ€llt mir beim griechischen Restaurant „Atlantis“ ein. Die Tour hat am Ende etwas lĂ€nger als gedacht gedauert und wir hatten einen Mordshunger. Statt wie geplant zuhause etwas zu kochen, sind wir kurzerhand dort eingekehrt. Zum GlĂŒck gab es trotz der nahenden Mittagspausenzeit doch noch etwas zu essen fĂŒr uns – dafĂŒr waren wir diesem Restaurant sehr dankbar!

Es gibt aber auch noch ein paar ganz besondere ErinnerungsstĂŒcke zu erwĂ€hnen, z.B. die Einladung zum 125. JubilĂ€um von Ines und Torsten, ein Brief von Andrea, in der sie sich wĂ€hrend unseres Sommerurlaubs mit unseren Nachbarn wegen der SchlĂŒsselĂŒbergabe fĂŒr den Briefkasten und die Wohnung abstimmt, eine Vollmachtkarte der Post, welche einst von Andrea fĂŒr mich ausgestellt wurde, damit ich ihre PĂ€ckchen abholen kann und welche nun nutzlos ist, weil sowohl mein Nachname nicht mehr stimmt, als auch weil Andrea ja seit September in Chemnitz wohnt, der Lieferschein eines Blumenversandes, ĂŒber den mir Stephanie zum Muttertag einen Blumenstrauß zustellen ließ, der Kassenzettel einer Zoohandlung fĂŒr eine HĂ€ngematte fĂŒr Stephanies Hamster Mr. Schnuffel und und und …

Dabei ist das alles eigentlich nur ein Bruchteil der wunderbaren AusflĂŒge, Treffen und Begegnungen, welche wir in 2016 erleben durften – das Jahr war so ereignisreich wie wohl keines jemals zuvor. Ich glaube, ich sollte deshalb so langsam mal mit unserem Jahresbericht anfangen, damit uns am Ende nicht noch die eine oder andere Erinnerung durch die Lappen geht    zwinker



2017 16.
Jan

Nachdem ich mich immer wieder damit beschĂ€ftigte, Menschen und GegenstĂ€nde beim Fotografieren nach Möglichkeit realitĂ€tsnah abzubilden, bekam ich auch mal Lust etwas zu machen, was man mit den Worten „Ist das Kunst oder kann das weg?“ wohl am besten beschreiben kann: abstrakte Bilder. Ein paar von meinen Kreationen aus Dezember möchte ich nun hier prĂ€sentieren.

Zuerst habe ich mit buntem Transparentpapier und einer Taschenlampe herumexperimentiert:

IMG_0042

IMG_0070

IMG_0090

Danach kam schwarzes Papier an die Reihe und als Beleuchtung diente ebenfalls nur unsere gute alte MagLight:

IMG_0139

IMG_0147

IMG_0154

Diese bunten Partyspießchen haben dank ihrer krĂ€ftigen Farben aus meiner Sicht auch ein hĂŒbsches, abstraktes Linienbild abgegeben:

IMG_0007

Sie habe ich danach nochmals verwendet, um diese Bilder zu machen:

IMG_0398

IMG_0459

Aber auch ohne die farbige Hintergrundbeleuchtung konnte man mit Farbtropfen im Wasser wunderbar abstrakte Bilder erzeugen:

IMG_0238

IMG_0193

IMG_0268

IMG_0312

In einem solchen Farbnebel sieht sogar ein Löffel im Glas spannend aus … finde ich jedenfalls    zwinker

IMG_0071

So, das war das letzte Projekt aus dem vergangenen Jahr, welches fototechnisch hiermit abgeschlossen ist. Nun schulde ich euch noch beim nĂ€chsten Blogeintrag die Bilder meines Jahresprojektes „Schilder“ und danach kann ich mich voll und ganz den Themen der neuen 12 Monate sowie einem Jahresprojekt widmen.



2017 15.
Jan

Eigentlich sollte ich schon mal einen RĂŒckblick auf das vergangene Jahr wagen, aber ich werde euch statt dessen ĂŒber unsere ersten Wochen des neuen Jahres berichten – da war schon jetzt so viel los, wie es sonst fĂŒr ein ganzes Jahr reichen könnte    standard

Wie ich bereits erwĂ€hnt habe, hat sich gleich am ersten Arbeitstag des Jahres unsere Waschmaschine in den Elektrohimmel verabschiedet. Nach vier Tagen ohne Waschknecht haben wir endlich eine Nachfolgerin ins Haus geliefert bekommen … zwischenzeitlich verfiel ich in die alte Hausarbeitshölle und musste WĂ€sche wie vor 40 Jahren mit der Hand waschen. Da lernt man doch gleich wieder die modernen Errungenschaften der Technik ganz anders zu schĂ€tzen!

Zack, 420 Euro weg …

Und nun wissen wir, dass diese kaputte Weißware nur der Anfang war, denn am Morgen darauf verabschiedet sich eine GlĂŒhbirne mit einem Knall, sodass von mir noch mehr Aufmerksamkeit beim Aussuchen der Klamotten fĂŒr die Arbeit im nun nicht mehr so gut beleuchteten Schrank gefragt war. Eine weitere NebensĂ€chlichkeit ist der Plastikring von meinem Sport-BH, welcher direkt vor einem SYNRGY-Kurs kaputt ging – wahrscheinlich eine Folge der straffen HandwĂ€sche und des Auswringens. So musste ich zwischen den kurzen Pausen immer wieder an dem Stofffetzen rumrĂŒcken, welcher eigentlich meiner linken Brust Halt geben sollte, aber so immer nach unten rutschte. Bis hier zum GlĂŒck alles Peanuts, denn diese Kleinigkeiten konnten eigenhĂ€ndig wieder in Ordnung gebracht werden.

Anders verhielt sich da schon der Riss bzw. Bruch an Carstens Fahrradlenker, denn hier war die einzige Konsequenz, dass sich meine OrangenhĂ€lfte nach einen neuen Drahtesel umsehen musste. Das alte SchĂ€tzchen ist ja eigentlich sein Jugendrad aus 1986 und da hilft wohl nur ein Austausch des Lenkers nicht mehr so richtig, denn die Tretlager knirschen bereits herzerweichend und auch andere AuffĂ€lligkeiten wurden in letzter Zeit immer nur mit Öl, Werkzeug und Erhaltungswillen ein paar Wochen lang auskuriert.

Zack, erneut 500 Euro ausgegeben … und glaubt mir, was man heute so alles fĂŒr ein Fahrrad hinblĂ€ttern kann, hat ja fast schon den Wert einer kleinen EinbaukĂŒche! Wir hĂ€tten nie gedacht, dass alleine schon weniger als 20 GĂ€nge die Auswahl so dermaßen einschrĂ€nken kann …

Nun wurde das Jahr gerade mal eine Woche alt und schon folgten die nĂ€chsten Opfer, denn am vergangenen Sonntag waren auch wir beide selber so etwas von kaputt. Wir fĂŒhlten uns kurz nach dem Aufstehen und FrĂŒhstĂŒck ganz komisch, es rumorte im Bauch, man war völlig antriebslos und wir bekamen immer heftig werdende Kopf- und Gliederschmerzen. WĂ€hrend ich (wenn auch nicht 100%ig konzentriert) noch meine Dinge am Rechner erledigen konnte, hat Carsten nahezu 2/3 des Tages im Bett gelegen und geschlafen. Wir haben es auf das Essen vom Vortag geschoben, denn ich war der Meinung, der Rotkohl war schuld, doch Carsten dagegen vertrat die Meinung, meine Bratensoße wĂ€re zu fettig gewesen. Eine Freundin meinte jedoch am Tag darauf, dass das auch ganz nach dem Norovirus klingen wĂŒrde und nachdem wir die Symptome (Durchfall wie bei uns oder Erbrechen oder gar beides zusammen) gelesen haben, teilen wir diesen Gedanken immer mehr. Zum GlĂŒck sind somit in unseren Augen die Lebensmittel wieder rehabilitiert    zwinker    und wir konnten sogar am Montag ganz pflichtbewusst auf Arbeit erscheinen.

Wenigstens mal ein „Kaputt“ ohne finanzielle Einbußen …

Ganz nebenbei haben wir dann noch in den letzten zwei Wochen das Vorhaben, unsere mittlerweile doch recht betagte Rechnerlandschaft aufzupeppen, zumindest soweit vorangetrieben, dass wir schon die neue Hardware bestellten und geliefert bekamen. Drei Rechner und ein neues Speichersystem (NAS) muss mein Mann jetzt „nur noch“ einrichten und zu den in unserem Haushalt funktionierenden Computerteilen hinzufĂŒgen … warum hat denn der Weihnachtsmann auch dieses Jahr wieder keinen Zeitexpander fĂŒr die OLCAs im Geschenkesack gehabt?!?!

Zack, wieder verließ eine nicht ganz unerheblich Summe Euronen unser Konto …

An diesem Freitag bzw. Wochenende kam Stephanie bei uns vorbei, um sich zusammen mit Carsten um die Beschaffung eines neuen Laptops zu kĂŒmmern, denn bei ihrem alten, ebenfalls in die Jahre gekommenen Rechenknecht ist schon im Dezember letzten Jahres die Festplatte kaputt gegangen.

Das nĂ€chste Zack, auch wenn es diesmal nicht unbedingt unser Geld ist …

Und da das Kind schon seit geraumer Zeit mit dem Gedanken schwanger geht, sich ein kleines Auto fĂŒr Potsdam bzw. Berlin zu kaufen, war das ebenfalls wieder mal ein Thema ĂŒber das stundenlang diskutiert wurde. Besonders eine Studentin muss ja bei der Anschaffung eines solch kostenintensiven Teils alles gut abwĂ€gen: Kauf, Versicherung, Steuern, Sprit, Reparaturen und was sonst noch alles dazukommt. Nachdem die theoretischen Lösungen gefunden waren, griff Stephanie dankbar Carstens Idee auf, am Samstagvormittag in Dresden ein paar AutohĂ€ndler abzuklappern, um wenigstens die in Frage kommenden Marken und Modelle (z.B. VW up!, Skoda Citigo, Peugeot 108, Renault Twingo, Dacia Sandero und Citroen C1) bezĂŒglich Platz, Haptik und Aussehen genauer unter die Lupe zu nehmen. Ich klinkte mich aus dieser Aktion aus, denn einer musste daheim bleiben, um das Paket mit den oben schon erwĂ€hnten Rechnern entgegen zu nehmen und auch das Mittagessen vorzubereiten    lachen

Im Endeffekt hat das stundenlange AnfĂŒhlen und Ansitzen diverser fahrbarer UntersĂ€tze dazu gefĂŒhrt, dass das Essen nicht mehr heiß war, als die beiden nach Hause zurĂŒckkehrten … und dass Stephanie sich ausgerechnet beim letzten HĂ€ndler spontan fĂŒr einen kleinen Gebrauchten entschieden hat. Nun gehört zu unserer OLCAschen Autofamilie eben auch ein weißer Hyundai i10, 8 Jahre alt und ca. 45.000 km auf dem Buckel, aber er scheint noch in einem sehr guten Zustand zu sein    lachen    ich habe ihn ja noch nicht live gesehen.

Auto

Egal, geschmeckt hat das Mittagessen trotzdem und das Kind ist ĂŒberglĂŒcklich, denn sie fand den Kleinen zu ihr passend (nicht nagelneu und somit als erstes Auto fĂŒr sie als FahranfĂ€ngerin zu kleineren, unbeabsichtigten BerĂŒhrungsaktionen etwas besser geeignet) und sie musste dafĂŒr nicht mal an ihre finanziellen Grenzen bzw. an das ganze ersparte Budget gehen, um sich diesen leisten zu können    standard

Aber: Zack, erneut wandert Geld von unserem Konto in die deutsche Wirtschaft, da Carsten natĂŒrlich erst einmal Kaufvertrag und Anmeldung auf seinen Namen und mit Dresdner Kennzeichen genommen hat. Mit den ganzen bĂŒrokratischen HĂŒrden und Möglichkeiten wĂ€re unsere Kleine bestimmt zu sehr ĂŒberfahren worden … es ging eben alles so schnell!

Aber versteht mich nicht falsch: wir wollen und können als Fazit natĂŒrlich nicht meckern! Die ersten Tage des neuen Jahres sind einfach nur schon so mit Termine, Ereignissen und Unvorhergesehenem vollgepackt (ich habe euch einfach nicht alles erzĂ€hlen können!), dass ich gerade fast schon wieder reif fĂŒr die Insel bin – aber die muss noch etwas warten … ja, zu unserem Hochzeitstag geht es erneut ans Meer, denn auch das haben wir jetzt in der letzten Woche gebucht und bezahlt    *katsching*    zwinker

Oh, bei all diesen Ereignissen habe ich es gestern völlig außer acht gelassen, dass mein Blog seinen 10. Geburtstag hatte    erroeten
Ich fand diese Zahl selber wirklich erstaunlich, denn auch wenn ich nicht so oft schreibe wie manch andere Blogger, dafĂŒr wenigstens aber jetzt schon seit dieser ziemlich langer Zeit. Also kann ich jetzt meinem Blog nur noch Folgendes sagen:

NachtrÀglich-Wein-web

Ich bin sehr gespannt, was die kommenden Tage noch mit sich bringen werden, bin aber der Meinung, dass ich nichts dagegen habe, wenn es nun etwas beschaulicher und entspannter zugehen könnte    zwinker



2017 09.
Jan

Ich weiß, ich weiß, wir sind bereits im Jahr 2017 angekommen … aber ich habe da noch ein paar Projekte aus dem alten Jahr, welche ich nur zu gern noch zu einem Abschluss bringen möchte, bevor ich mich dann um die neuen Fotothemen- und Experimente kĂŒmmere    standard

Ich fange mit dem noch ausstehenden Fotoprojektbericht aus November an. Die Bilder waren alle rechtzeitig gemacht – ich schwöre!

Als ich das Fruchtprojekt auf den November legte, habe ich irgendwie völlig außer Acht gelassen, dass um diese Jahreszeit die Auswahl an Fotomodels etwas arg eingeschrĂ€nkt ist. Bei meinen ersten Versuchen stellte ich zudem sehr schnell fest, dass die FrĂŒchte auf gar keinen Fall zu klein oder zu leicht sein dĂŒrfen, denn so platschen einfach zu sachte. Wie zum Beispiel diese Blaubeere:

img_0088

Die frischen Cranberries benahmen sich sogar noch divenhafter:

img_0065

Immerhin haben sie zumindest als eine Handvoll ein besseres Bild abgegeben:

img_0054

Da Tomaten rein botanisch gesehen auch eine Frucht sind, habe ich es mir erlaubt, sie ebenfalls als Platschmodels einzusetzen    lachen

img_0060

Wie man unschwer erkennt, haben sie durch ihre GrĂ¶ĂŸe und Gewicht endlich mehr Wellen geschlagen. Aber die Aufnahmen mit nur klarem Wasser waren mir nicht genug und Milch hat sich dann als bedeutend bessere FlĂŒssigkeit erwiesen. Ihre ViskositĂ€t hat mir zu einigen, aus meiner sehr Sicht interessanten Bilder verholfen.

img_0038

img_0078

Wenn die MilchoberflĂ€che ganz ruhig war, konnte man sie glatt fĂŒr eine Spiegelung nutzen:

img_0055

Aber die Tomaten waren wohl immer noch nicht schwer genug, um große Wellen zu schlagen. Deshalb habe ich es mit einer Kumquat versucht:

img_0027

War schon besser und ich wurde mutiger und riskierte das Experiment mit einer Limette und einem Milchkaffee    zwinker

img_0117

Das war schon beinah ein Tsunami auf dem Fotoset – die Spritzer waren ĂŒberall zu finden! Sieht aber schon ziemlich schick aus, oder?

Und dann gab ich auch Trockenobst eine Chance. So wie es aussieht, passen getrocknete Aprikosen optimal zur Milch, denn sie fielen genau so hinein, wie ich es mir ursprĂŒnglich ausgemalt habe:

img_0104

Ich finde, es ist ein wirklich schöner Kraterring geworden. Beim nĂ€chsten Bild ist es meiner Meinung nach sogar noch besser:

img_0018

Übrigens, dieses Fotoprojekt hat am Ende sogar sehr zu meiner gesunden ErnĂ€hrung beigetragen    lachen



2017 04.
Jan

Als erstes möchte ich treulose Tomate meinen treuen Lesern ein gesundes, glĂŒckliches und friedliches Jahr 2017 wĂŒnschen!

Wir haben uns Ende 2016 fĂŒr ein Experiment entschieden und bereits Mitte Juni eine Familienreise fĂŒr die Weihnachts- und Silvesterzeit nach Side in der TĂŒrkei gebucht. Leider kamen, verursacht durch den Mitte Juli unternommenen Putsch in der TĂŒrkei und durch die daraus folgenden Konsequenzen, jede Menge VerĂ€nderungen auf das Land und uns zu. Zum Beispiel, dass die Touristenströme angefangen haben, das sonst sehr beliebte Urlaubsland zu meiden. Wir sind aber unserer Buchung treu geblieben und mussten knapp drei Wochen vor der Abreise, mitten im allgemeinen Weihnachtstrubel, erfahren, dass die Fluggesellschaft die Route Dresden-Antalya nun doch nicht mehr anbietet und wir deshalb am frĂŒhen Morgen ĂŒber Berlin-Tegel fliegen sollen. Nach einigen Überlegungen und verworfenen PlĂ€nen A, dann B und dann C, hat sich unsere Familie entschlossen, wenn schon nicht den Dresdner, dann wenigstens den anderen Heimvorteil fĂŒr die Übernachtung vor dem Flug am frĂŒhen Morgen am 25.12. zu nutzen: Stephanies Studentenbude in Potsdam. Gesagt, getan … wir holten die MĂ€dels am Heiligabend um 19 Uhr mit einem Leihwagen bei ihrem Papa ab und dĂŒsten gemeinsam in die Brandenburgische Hauptstadt. NatĂŒrlich gab es dort fĂŒr uns auch noch eine Bescherung. Na, wer findet auf dem Bild unseren eigens fĂŒr diesen Anlass organisierten und aufwĂ€ndig geschmĂŒckten Tannenbaum?    ;)

img_0007

Wie erhofft und geplant, flogen wir pĂŒnktlich und ohne große Komplikationen am 1. Feiertag ab Tegel in den sonnigen SĂŒden der TĂŒrkei, um dann gegen Nachmittag im Diamond Beach Hotel unser gebuchtes Familienzimmer zu beziehen. Hmm, den Fotografen der Webfotos wĂŒrde ich nur zu gern einmal kennenlernen, denn leider war die RealitĂ€t etwas anders als bei den diversen Reiseveranstaltern abgebildet. Auf deren Fotos gab es fĂŒr die beiden SchlafrĂ€ume nĂ€mlich immer so etwas wie Sofas, Sitzgelegenheiten und Tische … bei uns bestand die Zimmerausstattung gerade mal aus vier Betten, nur einem (!) Stuhl, einem (!) Sessel und einem kleinen Beistelltischchen – gesellige Runden sollen ja schließlich nicht im Zimmer stattfinden, sondern in der (leider zu dieser Zeit etwas zugigen) Lobby, in den mit Polstermöbeln gefĂŒllten AufenthaltsrĂ€umen und natĂŒrlich im Außenbereich. Im Sommer mag das völlig ausreichend sein, aber bei winterlichen Temperaturen von 5-10 Grad eben keine so gute Wahl. Aber wir wollen nicht klagen, denn das Essen war gut und landestypisch, das Wetter spielte ziemlich gut mit und bei Spa und Sport konnte auch so manche Stunde genossen werden.

Bei Regen haben wir viele der mitgebrachten Gesellschaftsspiele rausgeholt, wobei sich im Laufe der letzten Zeit mit Wizard, Bezzerwizzer kompakt und Stadt, Land, Fluss als Kartenspiel ein paar Favoriten entwickelt haben, zu denen jetzt wohl auch und auch Potato Man und ErzÀhl mal hinzukommen könnten. Ansonsten nutzten wir gerne öfters mal mit Notebook, iPad, Playbook, Handy oder Kindle Fire das kostenlose WLAN in der Hotellobby.

img_0585

Dass es kein Internetzugang in den Zimmern gab, fanden wir anfangs zwar doof, mussten dann aber auch ehrlicherweise feststellen, dass man dadurch nicht stÀndig durch die GerÀte abgelenkt wird und so die Urlaubszeit auf dem Zimmer (insbesondere morgens und abends) doch viel mehr zum Quatschen, Lesen, Schlafen und auch Spielen genutzt werden kann.

NatĂŒrlich haben wir uns auch innerhalb des Hotels sowie bei Außentouren etwas sportlich betĂ€tigt, was bei einer AI-Futterversorgung mehr als nötig  ist    ;)    …

img_0407

… haben antike SehenswĂŒrdigkeiten aus der NĂ€he angesehen …

img_0446

… konnten die Sonne genießen und Katzen streicheln …

img_0378

… und verliebten uns unsterblich in die ĂŒberall angebotenen GranatĂ€pfel …

img_0316

…so dass wir bei einem 14 km langen Strandspaziergang von unserem Hotel bis zur Altstadt von Side uns gleich mehrere GlĂ€ser solches frisch gepressten Granatapfelsaftes gönnten …

img_0332

… und uns dazu gleich noch von einem Fachmann zeigen ließen, wie man diese FrĂŒchte am geschicktesten verzehrfertig auseinander bekommt.

img_0358

Große Anziehungskraft fĂŒr mich hatte natĂŒrlich der nahe gelegene Strand der TĂŒrkischen Riviera …

img_0565

… und das Schauspiel zwischen Wasser und Wolken war wirklich unbeschreiblich schön!

img_0658

So in der Ferne (hinten links) lasse ich mir den Regen gern gefallen    zwinker

img_0648

NatĂŒrlich haben wir auch etliche Muscheln und einige Handschmeichler-Steinchen gesammelt    :)    und wir haben ĂŒberraschend viele Muscheln mit einem Loch an genau der richtigen Stelle fĂŒr eine Kette gefunden!

Zwischendurch erlaubten wir uns mit Hamam, Dampfbad und Massage etwas Wellness und schwitzten an manchen Tagen ein wenig im hoteleigenen Fitnessraum. Andrea traute sich sogar zum Hotel-Frisör, um sich einen neuen, kĂŒrzeren Haarschnitt zu gönnen. Sie hat sich definitiv schon im Vorfeld einen sehr guten und zu ihr passenden Stil ausgesucht und der dortige Figaro hat das wunderbar umgesetzt.

Tja, und dann kam auch schon Silvester:

img_0689

Da wir alle nicht so sehr fĂŒr durchorganisierte Partys zu begeistern sind, verzogen wir uns nach einiger Zeit im Restaurant bzw. am Buffet zum Quatschen und Spielen auf unser Zimmer. Von unserem Balkon hatten wir zudem einen viel wunderbaren Blick auf das zugegeben recht kleine Feuerwerk in diesem Stadteil:

img_0750

Die Silvesternacht war fĂŒr uns alle zudem oberkurz, denn bereits um 4 Uhr morgens wurden wir vom Transferbus abgeholt und zum Flughafen gebracht. Schon um 7:30 Uhr hob der Flieger ab und gegen 9 Uhr frĂŒh waren wir am Neujahrstag wieder in Berlin. Trotz des Schlafmangels bei der RĂŒckreise fĂŒhle ich mich nach dieser echt tollen Familienurlaubswoche genau so glĂŒcklich wie diese rote Katze in der Altstadt von Side    standard

img_0431

Ich hoffe, ihr hattet auch so wundervolle Feiertage im Kreise der Leute, welche ihr lieb habt und konntet die freie Zeit genau so genießen wie wir!

Nun ist das neue Jahr schon lĂ€ngst in vollem Gange und bei uns hat es gleich damit begonnen, das sich wĂ€hrend unseres Wocheneinkaufes plötzlich und unerwartet unsere Waschmaschine (vielleicht sogar mit einem großen Knall ?) in die ewigen JagdgrĂŒnde verabschiedete – aber das ist schon wieder eine ganz andere Geschichte    zwinker