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Kommentar:   

 
Manchmal hat man eben Lust darauf, etwas zu schreiben   ;0)

 
Web|log,  der;  -s,  <engl.>,  meist abgekürzt mit "Blog"
   
Digitales Tagebuch im Internet. Ein Weblog ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Es ist ein Medium zur Darstellung des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrung als auch der Kommunikation dienen und ist insofern mit dem Internetforum sehr verwandt. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als "bloggen" bezeichnet.

Quelle: http://www.wikipedia.de    


 
2018 10.
Jun

Um ehrlich zu sein, ich kann keine vernĂŒnftige Antwort darauf geben, denn in meinem Leben kommt dieser Zustand so gut wie nie vor. Stattdessen gibt es ĂŒber jede Menge Erlebnisse zu berichten, die in den vergangenen zwei Wochen meine Schreibzeit fĂŒr sich beanspruchten    zwinker

Carsten und ich haben uns am Sonntag vor zwei Wochen recht spontan entschlossen, das schöne Sommerwetter fĂŒr einen Fahrradausflug auf dem Elbradweg zu nutzen. Es hat jede Menge Spaß gemacht und nach der Tour bis Pillnitz waren wir uns einig, dass wir uns ein spĂ€tes Mittagessen im Biergarten redlich verdient haben. Als Radfahrerin gönnte ich mir natĂŒrlich stilecht ein Radler    standard

Bei der Auswahl des Essens waren die Augen natĂŒrlich mal wieder etwas grĂ¶ĂŸer als der Mund    zwinker

Diese schöne, knusprige Haxe oben links bestimmte sogar völlig unerwartet noch den Ablauf der folgenden Tage. Ein StĂŒck von ihr hat sich nĂ€mlich in Carstens Speiseröhre als Nahrungsbolus festgesetzt und er konnte ab Sonntagnachmittag nichts mehr trinken und essen, weil der Pfropfen den Zugang zum Magen fest verschlossen hat. Atmen ging aber noch problemlos, sodass Carsten am Montag sowohl zum Sport gehen als auch zwei Meetings als Einladender abhalten konnte. Aber gegen 14 Uhr war Schluss mit Lustig und meine OrangenhĂ€lfte bewegte sich in die UKD-Notaufnahme, um das Problem endlich lösen zu lassen. Dank Magenspiegelung unter Vollnarkose war alles recht schnell erledigt und als ich nach meiner Arbeit an seinem Bett stand, war Carsten sogar schon wieder von allen SchlĂ€uchen befreit … nur die KanĂŒle sollte noch fĂŒr den Fall der FĂ€lle bis zur Entlassung dran bleiben.

Und hier ist ein Bild von seinem, wie wir es in der Familie genannt haben, „Alien“:

Die Haxe konnte ĂŒbrigens nix dafĂŒr, sie war wirklich lecker und ich habe sie am Dienstag noch völlig unfallfrei aufgegessen.

Da mein armer Mann dank Ă€rztlicher Hilfe nun wiederhergestellt war, konnte ich ganz beruhigt ein paar Tage spĂ€ter mit Anna zu einer FĂŒhrung durch die Ausstellung „Monster und Mythen“ ins Japanische Palais gehen.

Die Ausstellung ist klein, aber oho! Die riesigen Bewohner der Meere haben uns am meisten beeindruckt. Die FĂŒhrung war sehr entspannt und verstĂ€ndlich abgehalten, dazu war die junge Dame bestens ĂŒber alle AusstellungsstĂŒcke und die damit verbundenen Legenden und Geschichten informiert – es war sehr interessant und kurzweilig. Nachdem wir unseren Bildungsauftrag erfĂŒllt haben, gönnten Anna und ich uns noch einen schönen Abend beim Trinken und Schwatzen im Freien, denn das Wetter war wirklich einladend, um so lange wie möglich draußen zu bleiben. Inzwischen sind die SonnenuntergĂ€nge in Dresden sehr farbenfroh und richtig romantisch geworden:

Bei solch schönem Wetter macht es auch wieder sehr viel Freude, Menschen draußen im GrĂŒnen zu fotografieren. So passte es hervorragend, dass Manu und Ines, welche inzwischen ihr eigenes Tanzprojekt Irish Dance Women Dresden auf die Beine gestellt haben, ein paar Bilder fĂŒr ihre Homepage und andere Gelegenheiten brauchten. Bei den beiden komme ich irgendwie nie drum herum, mich auch mal vor die Kamera zerren zu lassen    zwinker

Wir haben sogar KrĂ€fte gemessen, doch auf dem Foto sieht man ganz deutlich den Unterschied zwischen einer Elfe und einer (haxenessenden) Steinbeißerfrau    zwinker

Beide MĂ€dels hatten in den letzten 14 Tagen auch ihren ersten großen Auftritt auf dem 3. Freitaler Irish Folk Festival und ich durfte natĂŒrlich ebenfalls viel knipsen und blitzen. Dabei hat Julia mich kurz gebeten, ihr Bierglas gegen meine Kamera zu tauschen … da ich dem MĂ€del mit den große Kulleraugen nichts abschlagen kann, ist so ganz nebenbei dieses Bild entstanden:

Hier haben Ines und Manu ĂŒbrigens die Rolle der Leprechauns ĂŒbernommen. In den HĂŒten, welche sie in der Hand halten,  ist das Geld, welches zahlreiche Zuschauer an die Musiker und TĂ€nzer gespendet haben, denn es wurde kein Eintritt zu der Veranstaltung verlangt. Es war insgesamt ein sehr fröhlicher und lustiger Abend!

Auf zum nĂ€chsten Ereignis: Wir haben schon lange vorgehabt, unsere OLCA-Mobile-Webseite auf den neuesten Stand zu bringen, schließlich ist der Suzuki Vitara schon seit dem 18. September letzten Jahres ebenfalls zum Familienmitglied geworden. Endlich haben wir es tatsĂ€chlich geschafft, unsere beiden fahrbaren UntersĂ€tze zu waschen und fĂŒr ein gemeinsames Fotoshooting im GrĂŒnen herauzuputzen. Das Ergebnis könnt ihr hier bewundern    standard

Gestern haben Carsten und ich uns wieder etwas Geschichtsunterricht gegönnt und liefen bei der Igeltour „Cottas Norden – Vom Wildwasser zur BestĂ€ndigkeit“ mit. Der Dresdner Stadtteil Cotta grenzt direkt an Briesnitz an und war somit frĂŒher, als wir noch im Haus wohnten, quasi unser Einzugsgebiet und wir kannten eben sehr viele Stellen der Tour.

Wir haben wie immer viel Neues erfahren und sind nun auf eine Tour durch das gesamte Cotta gespannt. Wenn wir es richtig verstanden haben, dann dĂŒrfte es wohl ĂŒber kurz oder lang eine solche FĂŒhrung von einem Igelaner geben.

Da wir schon in Hinterkopf hatten, dass Kirschenzeit ist, sind wir nach der Tour noch etwas weiter westlich nach BrabschĂŒtz gefahren, wohin wir inzwischen beinah jĂ€hrlich mindestens einmal zum KirschenpflĂŒcken fahren. Diesmal bemerkten wir, dass die unteren Äste der KirschbĂ€ume fachmĂ€nnisch gestutzt worden sind und somit nicht mehr alles vom Boden aus so gut zu erreichen war. Daher durfte Carsten seine KletterkĂŒnste und seinen Gleichgewichtssinn unter Beweis stellen:

Ich hĂŒpfte eher von unten, um an den einen oder anderen reich mit Kirschen bestĂŒckten Ast ranzukommen. Aber die MĂŒhe hat sich gelohnt, denn in etwa einer halben Stunde hatten wir zwei volle Plastikeimer gesammelt – die heimische Waage hat uns stolze 6 kg angezeigt.

Einer dieser Eimer ist ĂŒbrigens inzwischen schon wieder leer    standard

Auf dem Heimweg hielten wir noch ganz kurz an der ehemaligen Grundschule unserer MĂ€dels an, denn Stephanies Klasse hat 2006 als Abschlussgeschenk an die Schule eine HĂ€ngebirke gepflanzt. Dieses magere BĂ€umchen haben wir damals im Auftrag der Klasse in einer GĂ€rtnerei besorgt und in den steinigen Untergrund eingegraben:

12 Jahre spĂ€ter sieht es schon ganz anders aus – wow:

Nur das Holzschildchen hat nicht lange ĂŒberlebt    zwinker
Die Birke aber hat sich trotz des mageren Bodens unglaublich prÀchtig entwickelt, oder?

Beim KirschenpflĂŒcken haben wir schon stetiges Grummeln aus der Ferne gehört, aber das darauf folgende Gewitter ĂŒber Dresden hat uns zum GlĂŒck erst bei der Fahrt nach Hause erwischt:

Den Abend verbrachten wir in den eigenen vier WĂ€nden und schauten uns beim gleichzeitigen Vernichten der ersten Kilos frischer Kirschen die von Videobuster zugeschickte DVD „Reset“ an. Obwohl ich Filme mit Action und Zeitreisen mag, fand ich diesen aber leider nur eher durchschnittlich. Da bereiteten mir die Kirschen mehr GlĂŒck und Freude    zwinker



2018 21.
Mai

Diesmal habe ich bei der Auswahl meiner Überschrift aus dem norddeutschen Dialekt bedient. FĂŒr alle unter uns, welche mit diesem Begriff nicht anzufangen wissen, eine kurze ErklĂ€rung: Es bedeutet „draußen und drinnen“. Und genau darĂŒber, was ich in den letzten Tagen drinnen und draußen erlebt habe, möchte ich ja berichten    standard

Das Wetter wird immer schöner und man hĂ€lt es zu Hause kaum noch aus. Unser kleines Cabrio darf endlich wieder die Garage verlassen und bringt Carsten und mich zu einigen bezaubernden Gegenden in der NĂ€he. Zum Beispiel zum Klosterpark Altzella. Wir wollten schon seit Jahren dorthin fahren und nun haben wir es endlich geschafft. Der Eintrittspreis liegt bei 4 EUR, aber dafĂŒr betritt man eine Oase der Ruhe und kann sich wenigstens ein wenig in die alten Zeiten versetzen:

Ich bin immer wieder von derartigen Decken beeindruckt, es sieht alles so leicht aus, wie ein gespanntes Sonnensegel!

Im Park selber hat man jede Menge Ruinen von der ursprĂŒnglichen Klosteranlage, die man ohne EinschrĂ€nkungen betreten kann. Kinder von anderen Besuchern, welche gleichzeitig mit uns im Park weilten, kletterten ĂŒberall herum. Carsten dagegen hat sich etwas Ruhe gegönnt und dem munteren Vogelgezwitscher zugehört.

Die Fensteröffnungen waren beeindruckend groß!

Nicht minder beeindruckend fand ich die 5 m hohen und sehr massiven Klostermauern, die sich um eine großzĂŒgige Wiese und gut erhaltenen Wandresten des SchĂŒttgebĂ€udes, in dem die Mönche einst ihre Getreideernte lagerten, zog.

Der Weg durch den Rasen entlang der Mauern fĂŒhrte zum meinen eigentlichen Ziel – einem KrĂ€utergarten, denn mein Fotoprojekt fĂŒr Mai heißt „KrĂ€uter“    standard
Auch wenn ich mit dem Veröffentlichen meiner Projektergebnisse immer wieder ins Verzug gerate, sie entstehen wirklich zum geplanten Zeitpunkt    zwinker

Da passte es natĂŒrlich wie die Faust aufs Auge, dass im Carus Vital, dem Fitnessstudio meines Arbeitgebers, in diesem Monat auch eine KrĂ€uterwanderung angeboten wurde. Julia hat uns beide ganz flink angemeldet und so haben wir zusammen mit einigen anderen Mitarbeitern des Klinikums erfahren, wie viel Essbares wir auf den Wiesen schon im GelĂ€nde haben – ich wĂ€re nie auf eine derartige Vielfalt gekommen! Wir haben in den zweieinhalb Stunden keine lange Strecke zurĂŒcklegen mĂŒssen, denn alles lag quasi zu unseren FĂŒĂŸen. Meine persönliche Lieblingsentdeckung bei dieser Wanderung ist der Sauerklee:

Ich bin ein großer AnhĂ€nger von Sauerampfer, aber diesen gibt es eben nicht ĂŒberall. Den Sauerklee zu finden ist dagegen ein Leichtes    standard    und ist seine Blattform nicht herzallerliebst?

Der junge Mann, welcher uns in die Geheimnisse der hiesigen KrĂ€uterwelt eingeweiht hat, trug seine Werbung ganz stolz auf der Brust    standard

Da er auch allerhand öffentliche KrĂ€uterwanderungen auf seine Seite anbietet, bin ich am Überlegen, mal bei einer weiteren mitzumachen. Sollte mich jemand aus Dresden und Umgebung dabei begleiten wollen – wir können uns bestimmt auf einen Termin einigen!

Eine weitere Veranstaltung, welche ich besucht habe, war krĂ€uterfrei, dafĂŒr aber prall gefĂŒllt mit interessanten, spannenden und lustigen Geschichten – ich war bei der letzten Phrase4-Lesung vor der Sommerpause.

Der Gastleser der Mai-Ausgabe war diesmal Jens-Uwe Sommerschuh, der dem Publikum unter anderem einen Einblick in sein zweites „Mimi“-Buch gewĂ€hrte. Ich glaube, ich muss jetzt tatsĂ€chlich mal das erste Mimi-Buch ganz dringend durchlesen, damit ich zur Veröffentlichung seines zweiten Buchs gut vorbereitet bin. Immerhin hat Jens-Uwe ein ganz besonderes Herz fĂŒr die kleine Haus- und Hof-Fotografin der Phrase4    standard

Das lange Pfingstwochenende und eine vielversprechende Wettervorhersage lockte Carsten und mich gestern wieder nach Draußen. Diesmal zog es uns ins Lausitzer Seeland. Wir waren dort zuletzt vor ziemlich genau 10 Jahren, damals noch mit unseren Kindern. Es hat sich seitdem einiges verĂ€ndert, denn die Stelle, welche wir uns damals fĂŒr das Picknick ausgesucht haben, ist jetzt schon gar nicht mehr erreichbar. DafĂŒr fanden wir einen anderen Weg zum herrlich tĂŒrkisblauen Wasser in den zugĂ€nglichen Gebieten!

Da stellt sich doch ganz schnell mal ein UrlaubsgefĂŒhl ein, nicht wahr? Die ParkplatzgebĂŒhr betrug 3 EUR fĂŒr den ganzen Tag und der von uns ausgesuchte Strand war frei zugĂ€nglich und noch nicht ĂŒberlaufen. Obwohl einige Familien ihre SprĂ¶ĂŸlinge ins Wasser gelassen haben, war es mir zum Baden noch zu frisch, aber im Wasser herumzulaufen ist bei mir ja Ehrensache    standard

Es gibt auch einen ordentlichen Fotobeweis: natĂŒrlich im Rahmen meiner 4. Obsession-Galerie.

Hier kann man den gesamten Strandabschnitt am Partwitzer See sehen, wo wir unter anderem auch in völliger Ruhe gepicknickt haben.

Da zwischen unserem Picknick mit „Meeresblick“ und unserer Heimfahrt doch einiges an Zeit verstrich, gönnten wir uns vor dem Heimfahren noch ein schnelles Abendessen im FĂ€hrgarten Johannstadt.

Mein armer Mann hat allerdings bei dem gestrigen Ausflug ein wenig leiden mĂŒssen, denn derzeit blĂŒhen alle GrĂ€ser wie verrĂŒckt, was den Leuten mit entsprechender Allergie gar nicht gut tut. Leider gehört er auch zu den Betroffenen, daher haben wir unser Abendessen schnell aufgegessen und verzogen uns anschließend in unsere vier WĂ€nde, um auf der Couch liegend die von Videobuster zugeschickte DVD „Victoria und Abdul“ zu schauen.

Nun folgt dem langen Pfingstwochenende die vorerst letzte kurze Arbeitswoche, aber ich kann schon jetzt verraten, dass meine Abende inzwischen wieder ganz gut mit interessanten Dingen verplant sind    standard



2018 31.
Mrz

Was erwartet ein Einwohner der Bundesrepublik Deutschland in der zweiten MĂ€rzhĂ€lfte? Etwas Sonne, etwas WĂ€rme und einen beginnenden FrĂŒhling – das mĂŒssten meiner Meinung nach die ĂŒblichen Antworten sein. Aber das Klima hatte in diesem Jahr mit uns ganz andere PlĂ€ne: Es gab richtig harten Frost und nochmals Schneefall …

Aber selbst diese ungemĂŒtlichen Begleiterscheinungen haben Carsten und mich nicht daran gehindert, jede Menge außerhĂ€usliche Unternehmungen ins Auge zu fassen    standard    besonders voll ist der Tag am 18. MĂ€rz geworden. Carsten und ich standen bereits um 10 Uhr am Dresdner Zwinger, denn wir wollten unbedingt bei der Igel-Tour „Dichter, Denker, Literaten – eine LiteraTour“ dabei sein.

Carsten hat beim Verlassen der Wohnung leider seine Handschuhe und sein „Ohren“ (= ein Fleece-Stirnband mit OhrenschĂŒtzern) vergessen mitzunehmen. Bei der fast 2-stĂŒndigen FĂŒhrung und viel Wind hat er das natĂŒrlich sehr bereut, wusste sich aber wenigstens etwas zu helfen:

Zudem schneite es auch etwas, doch wenigstens gab es jede Menge geometrisch perfekte und somit sehr kunstvolle Schneeflocken zu sehen, die auf unserer Kleidung landeten und verweilten:

Aber die FĂŒhrung war das Frieren wert! Der Igel-Mitarbeiter Matthias Stresow ist nicht nur sehr wissend, sondern teilt sein Wissen auch gern und unterhaltsam. Wir haben bislang schon mindestens an drei seiner FĂŒhrungen in diversen Stadtteilen bzw. zu verschiedenen Themen teilgenommen und alle waren Ă€ußerst interessant. Nur, so durchgefroren wie bei dieser, waren wir bislang noch nie    zwinker

Da ich gegen 14 Uhr auf dem Dampfschiff „August der Starke“ sein sollte, um bei der inzwischen traditionellen St. Patrick’s Feier die Auftritte der TĂ€nzerinnen von der Irish Dance Company im Bild festzuhalten, wollten wir uns nach der FĂŒhrung nur ganz schnell noch bei der KutscherschĂ€nke etwas Heißes zu essen gönnen, um wenigstens von Innen wieder ein bisschen warm zu werden.

Zu Feier des (grĂŒnen) Tages habe ich gleich mal die Gelegenheit genutzt, einen meiner neu erworbenen Verlaufsfilter, natĂŒrlich den GrĂŒnen, auszutesten. Bildlich gesehen wirkt das Ergebnis, wenn man viel Fantasie hat, wie eine Mischung aus weißem Winter und der Hoffnung auf frisches GrĂŒn des FrĂŒhlings    zwinker

Da man diesen Filter problemlos drehen konnte, habe ich auch ein Bild mit einem grĂŒnen Himmel anzubieten    standard

Das Schiff war natĂŒrlich auch passend zur Feier des Tages geschmĂŒckt …

… und ich selber trug natĂŒrlich auch grĂŒn:

Die Kombination aus „aufgrund des Windes durchgefroren“ und „zum Einstieg ein Minibecher Whiskey“ steht mir sichtlich ins Gesicht geschrieben –> ich sehe nach beidem immer so knallrot aus!

Die MĂ€dels haben insgesamt vier Auftritte auf zwei unterschiedlichen Decks absolviert, wobei eine Ecke aus meiner Sicht zum Tanzen vom Platzangebot her leider sehr minimalistisch ausfiel    standard

Nachdem das Schiff am Abend wieder in Dresden anlegte, gab es eine St. Patrick’s Day Parade durch die Dresdner Innenstadt. Ich bewunderte die MĂ€dels echt, da sie mit Winterstiefeln auf dem Kopfsteinpflaster genau so leicht tanzten, also wenn sie mit Softschuhen auf einem Teppichboden herumwirbeln:

Das gleiche haben sie nochmals in der NĂ€he der Wilsdruffer Straße auf dem von zahlreichen Touristen fest getretenen, aber glĂŒcklicherweise zum grĂ¶ĂŸten Teil schon weggefegten Schnee, unfallfrei wiederholen können:

Es war ein toller (Sams-)Tag und ein wunderschöner Abend, der im geheizten St. Patrick’s Day-Festzelt auf dem Postplatz langsam ausklingen durfte – toll gemacht, MĂ€dels!

Am darauffolgenden Dienstag packte ich erneut meine Kamera ein, diesmal aber ohne irgendein Farbmotto, denn bei der LesebĂŒhne Phrase 4 geht es mehr darum, zuzuhören, um neben der tollen acht Kurzgeschichten auch eine vorab bekannt gegebene Phrase von einem der vier Autoren zu erkennen und sich schnell bzw. laut zu melden. Spoiler: ich war diesmal zu langsam    standard    es muss an dem immer noch anhaltenden Winter gelegen haben:

Die Betreiber der VerĂ€nderBar, in der die LesebĂŒhne seit Jahren ihre Heimat gefunden hat, haben ĂŒbrigens einen leuchtenden, stimmungsvollen Hinweis mit auf den Weg gegeben:

Drinnen war es allerdings noch etwas kĂŒhl, aber nachdem man sich ein Glas Wein gegönnt und die Geschichten einen abwechselnd berĂŒhrt, bewegt, zum Nachdenken und zum Lachen anregt haben, wurde es schon sehr bald warm ums Herz.
Zur Stammbesetzung Francis Mohr, Henning H.Wenzel und Lars Hitzing gesellte sich diesmal Arne Hirsemann aus Leipzig dazu und er hat seine Geschichten sehr lebendig und emotional mit dem Publikum geteilt:

Und das war erst der Anfang, was mich davor abgehalten hat, einen fĂ€lligen Blogeintrag schon eher zu schreiben    zwinker

Mit Carsten war ich einen Abend im Kino, um uns „Unsere Erde 2“ anzusehen … und wir haben ihn fĂŒr richtig gut befunden! Das einzige, was auf uns etwas befremdlich wirkte, war GĂŒnther Jauchs Stimme als ErzĂ€hler – aber das ist wohl Geschmackssache …

Mit Anna war ich einen anderen Abend im Boulevardtheater, wo wir die Premiere von „Azzurro – Wie zĂ€hme ich einen Italiener“ gesehen haben – das StĂŒck macht echt gute Laune, zumindest fĂŒr unsere Generation, welche mit Italo-Pop immer wieder schöne Erinnerungen an die Jugendzeit verbindet und die den Film „Der gezĂ€hmte Widerspenstige“ vermutlich mehr als nur einmal gesehen hat. Warum? Weil man diesen damals soooooo toll fand    standard    Anna und ich waren uns einig: das StĂŒck ist auf jeden Fall einen Besuch wert!!!

Und wie man an uns sieht, sind die winterlichen Tage inzwischen Geschichte geworden    standard    man muss einfach nur die Zeit, bis der FrĂŒhling richtig ankommt, mit vielen schönen Unternehmungen und Menschen ausfĂŒllen, dann kann das Warten auch sehr kurzweilig sein!



2017 03.
Dez

Da geht man gestern ahnungslos durch Potsdam und schon ist man auf zahlreichen Nachrichtenportalen zu finden, wie z.B. hier bei STERN:

Stephanies unverkennbarer Haarschopf rechts, direkt daneben Andrea mit ihrem neuen Rucksack in tĂŒrkis, Carsten zwischen den beiden im langen Mantel und ich mit weißer BĂ€renmĂŒtze ganz links.

Hier der „Beweis“, daß wir das auf dem Foto wirklich sind:

Aber wir haben nix mit dem Bombenaufreger zu tun, stimmt’s Andrea ?

So schnell landet man als unbescholtene BĂŒrger auf „Verbrechensfotos“    zwinker

Dabei sind wir doch ganz Liebe und wĂŒnschen euch eine schöne Vorweihnachtszeit und einen ruhigen 1. Advent gehabt zu haben … Prost !!!



2017 10.
Sep

Erneut liegt eine sehr intensive und ereignisreiche Woche hinter mir – sowohl auf Arbeit als auch im privaten Umfeld.

Mein Lieblingskollege durfte auf eine lĂ€ngere Dienstreise gehen und ich mutierte zur HĂŒterin und Verteidigerin unseres BĂŒros    lachen    … ich weiß nicht, wie das immer wieder passiert, aber jedes Mal wenn ich allein im BĂŒro bleibe, dann kommen unzĂ€hlige Anfragen aus aller Herren LĂ€nder, die natĂŒrlich alle superdringend sind. Das muss man natĂŒrlich durch tĂ€gliches, telefonisches Nachfragen immer wieder betonen. Und auch persönliche Patientenbesuche direkt im BĂŒro nehmen in solchen Zeiten rapide zu. Aber all das gehört nun mal zu meinem Job und so heißt es fĂŒr mich, stets gemĂ€ĂŸ dem Spruch der Pinguine aus „Madagascar“ zu agieren: „LĂ€cheln und Winken“    standard

Die Woche hatte selbstverstĂ€ndlich auch jede Menge richtig tolle Sachen zu bieten, denn ich kann stolz verkĂŒnden, dass Carsten und ich uns inzwischen fĂŒr ein neues Auto entschieden haben. Und zwar so fest, dass wir bereits am Dienstagnachmittag einen entsprechenden Kaufvertrag unterschreiben konnten. Wenn jetzt alles nach Plan geht, dann haben wir in ca. drei Wochen die ZĂŒndschlĂŒssel eines Suzuki Vitara 1.6 Allgrip M/T Limited mit Panoramaschiebedach in der Hand – und das sogar mit meinem alten KIA-Kennzeichen von 2011 bis 2014. Auch wenn die Kinder nicht mehr zu Hause wohnen, wird es ein etwas grĂ¶ĂŸeres Auto fĂŒr uns zwei, denn man nimmt hin und wieder ja gerne auch mal Freunde oder Bekannte mit. Unser SMART Baujahr 2004 wird trotz seines Alters nicht in Zahlung gegeben, sondern als Zweitwagen und OLCA-Spaßmobil weiterhin an unserer Seite bleiben, bis dass der TÜV uns scheidet.

Nach diesem Geldausgeben gönnten wir uns noch ein wenig Kultur und besuchten eine Ausstellung, welche noch bis zum 14. September im Bahnhof Dresden-Neustadt zu besichtigen ist. Sie heißt „Faces behind the Voices“ und ist vom Berliner Fotografen Marco Justus Schöler ins Leben gerufen worden. Er hat zur Abwechslung mal die Leute fotografiert, welche fremdsprachige Filme synchronisieren und dadurch normalerweise nicht fĂŒr den Zuschauer sichtbar sind – somit kennt man die Stimmen zwar aus dem Effeff, aber erkennen wĂŒrde man die sprechende Person auf der Straße nicht. Da Carsten und ich sehr gern Filme sehen, fanden wir es ganz spannend, bei dieser multimedialen Ausstellung die individuellen Vorstellungen dieser insgesamt 30 Personen per Kopfhörer anzuhören und schon dabei versuchen zu erraten, woher wir diese Stimmen kennen. Bei manchen war es relativ einfach, bei anderen wiederum hatten wir bis zur Auflösung nur eine ganz leise Ahnung, wer es denn sein könnte. Und wenn der Sprecher mal Namen aufzĂ€hlte, die auf Anhieb keinem Gesicht zugeordnet werden konnten, so hatte man am Ende auf Knopfdruck noch kleine Bilder des jeweiligen Schauspielers auf einem Tablet angezeigt bekommen. Hier sieht man zum Beispiel das berĂŒhmte Gespann aus der Action-Filmreihe „Fast & Furios“: Martin Kessler ist die deutsche Stimme von Vin Diesel und David Nathan war die von Paul Walker

Wir hatten ganz viel Spaß dabei und eine Stunde bis 90 Minuten (so genau wissen wir das nicht einmal) vergingen beim Anhören, Raten und Bildbetrachten unglaublich schnell    standard

Der Mittwochnachmittag war bei mir schon vor ganz langer Zeit verplant worden. Anna hat mir letztes Jahr zum Geburtstag einen Gutschein von einer Schmuckwerkstatt namens Perlaffaire geschenkt und nun war es an der Zeit, diesen einzulösen. Susanne hatte an diesem Tag ebenfalls noch freie KapazitĂ€ten und kam kurzentschlossen zu unseren Bastelrunde noch dazu. Die Auswahl an Perlen ist dort echt ĂŒberwĂ€ltigend! Sich auf eine Auswahl fĂŒr die eigene Kette zu konzentrieren fiel mir da genauso wie meiner Begleitung unglaublich schwer. Nachdem wir aber jeweils die ersten Perlen gefunden und auf einer Schablone aufgereiht haben, konnten wir uns in unseren Bastelraum zurĂŒckziehen und bei einem (mitgebrachten) Weinchen die bunten FundstĂŒcke arrangieren und auffĂ€deln. Danach haben wir so richtig Blut geleckt, sodass sich Anna sogar noch an Ringen und Ohrringen ausprobiert hat und ich am Ende drei identische Ketten fĂŒr uns alle machte, weil mein Entwurf den MĂ€dels so gut gefallen hat    standard

Übrigens, diese Legebretter, die man auf dem Foto sieht, sind eine ganz große Hilfe beim Zusammensuchen der Perlen fĂŒr das kĂŒnftige Unikat mit persönlicher Note, denn damit kann man sie von Anfang an in die richtige Position bringen und nach Lust und Laune noch austauschen, bevor man mit dem eigentlichen AuffĂ€deln anfĂ€ngt. Der Bastelladen ist alles in allem sehr gemĂŒtlich, die Ladeninhaberin ist eine supernette, sehr hilfsbereite und dabei dennoch nicht aufdringliche Person. FĂŒr uns MĂ€dchen – egal in jedem Alter – ist diese Schmuckwerkstatt ein wahrer Paradies    :)
Nach dem Basteln sind Susanne und ich noch zum Sushi essen in die Altstadt gefahren. Anna musste leider absagen, denn sie war leider in fordernder Begleitung: Leon, ihr vierbeiniger Begleiter, hat unsere Bastelorgie zwar noch ganz geduldig abgewartet, aber danach wollte er noch seine Runde an der Elbe drehen und anschließend nach Hause auf seinen Schlafplatz gehen. Zum Essen kam deshalb noch mein Mann dazu und so haben wir ganz wĂŒrdig das Bergfest der Woche mit japanischen Delikatessen an der Frauenkirche im Restaurant Tamakuchi gefeiert.

Am Donnerstag hatte ich meinen persönlichen Schulanfang: das nĂ€chste VHS-Herbstsemester ging fĂŒr meine SchĂŒler und mich nun wieder los. Überraschenderweise haben sich zu „meinen“ Teilnehmern aus dem vorherigen Halbjahr noch ein paar Neue dazugesellt, also werde ich an den Tagen, an denen alle vollzĂ€hlig im Klassenraum erscheinen, vor insgesamt 12 Russischinteressierten unterrichten dĂŒrfen … und das im 3. Semester! Ich bin erstaunt (normalerweise waren wir dann nur noch zu sechst oder acht) und freue mich sehr ĂŒber diese indirekte WĂŒrdigung. Mein Plan ist es nun, bis Weihnachten das Lehrbuch komplett zu beenden – also genau das letzte Drittel. Ich bin gespannt, wie leicht oder wie schwer sich das Vorhaben umsetzen lĂ€sst    zwinker

Am Freitagnachmittag lief alles wie gewohnt: Nach der Arbeit Döner essen und einkaufen gehen. Nur ein Punkt der Planung hat leider nicht geklappt, denn Andrea wollte ursprĂŒnglich gegen 18 Uhr zu uns stoßen, musste aber absagen, da es ihr nicht so gut ging. Zum GlĂŒck fĂŒhlte sie sich am Samstagvormittag wieder wohl und kam ins Apartamento OLCA. Wir hatten somit gestern und heute ganz viel Zeit zum Quatschen, Bilder gucken, zusammen Kochen und Abwaschen zu dritt    lachen
Ich habe mich außerdem schon vor lĂ€ngerer Zeit als Versuchskaninchen fĂŒr ein Interview mit Andrea ĂŒber meine persönliche Intergrationsgeschichte angeboten – selbst dafĂŒr hatten wir genug Zeit    :)
Im Gegenzug musste mein Kind als Model fĂŒr mein September-Fotoprojekt „Körpersprache“ herhalten. Das hat sie wirklich sehr gut und mit vollstem Körpereinsatz gemacht    verliebt    hier schon ein kleiner Spoiler    zwinker

Sie ist inzwischen wieder bei sich in Chemnitz und ich bereite mich den Restsonntag schon mal mental auf die kommende Woche vor, denn auch in den nĂ€chsten Tagen sind einige interessante Treffen und Unternehmungen eingeplant. Und außerdem soll der Lieblingskollege ab Donnerstag wieder auf Arbeit sein und somit mehr Ruhe einkehren. Es wird also bestimmt wieder eine im positiven Sinne spannende Woche    zwinker



2017 05.
Feb

Da mir bewusst geworden ist, dass ich im Februar wieder das GlĂŒck habe, an zwei Wochenenden mit meinem Schatz auf Reisen zu sein und damit das Pech, keine langen BlogeintrĂ€ge zu schreiben, wollte ich nicht den Fehler des Vorjahres wiederholen und meinen Bericht ĂŒber die Ergebnisse meines Fotoprojekts auf spĂ€ter schieben    standard
Deshalb zieht euch jetzt schön kuschelig an, damit ihr bei den Bildern ĂŒber die Schönheit von Eis und KĂ€lte selber nicht ins Frieren geratet    zwinker

Dieses Jahr ist der Januar recht frostig gewesen. So hatte ich die Möglichkeit, bei meinen StreifzĂŒgen durch die Gegend verschiedenes Eisiges im Bild festzuhalten. Mal war es ein einzelner Eiskristall …

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… mal mehrere …

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… mal die gesamte gefrorene FlĂ€che …

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… und mal haben sich die Eiskristalle zu Linien zusammengefĂŒhrt:

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Gefrorenes Wasser sieht fĂŒr die Menschen einfach nur faszinierend aus:

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Zu Hause mussten sich dann TiefkĂŒhlbeeren als Fotomodelle opfern    zwinker

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Aber am schönsten sehen fĂŒr mich die eigenhĂ€ndig eingefrorenen Blumen aus. Ich hoffe, diese werden auch euch gut gefallen    standard    ganz egal ob in rosa …

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… gelb …

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… rot …

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… lila …

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… oder bunt gemischt …

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… sie wĂ€ren bestimmt eine Bereicherung fĂŒr Elsas Schloss im Disney-Trickfilm „Frozen“ … hey, das ist ja zufĂ€lligerweise der Titel meines Monatsprojektes !    zwinker

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Ich fĂŒr meinen Teil hoffe nun, dass die frostige Zeiten vorbei sind und ich mich in etwas wĂ€rmerer Umgebung meinem neuen Projekt und damit der „Welt zu meinen FĂŒĂŸen“ widmen kann    lachen



2016 06.
Nov

Es gibt einen Nachteil, wenn der eigene Partner jĂŒnger ist als einer selbst – der JĂŒngere ist immer schneller    zwinker    ergo, Carsten hat schon die wichtigsten Sachen von unserem tollen Wochenende in Köln in Wort und Bild berichtet. Deshalb kann bzw. möchte ich seinen Beitrag jetzt nur noch um ein paar persönliche Empfindungen ergĂ€nzen    standard

Auf jeden Fall war es fĂŒr mich ein besonderes Erlebnis, wenigstens einmal im Leben bei einer TV-Aufzeichnung dabei zu sein. Ich habe schon vor langer Zeit bei TVTiCKETS aus purer Neugier den Newsletter abonniert und nun gab es eben auch die Tickets zu 0,00 € fĂŒr den „Kölner Treff“ im Angebot und da ich auch eine gute Auswahl an Terminen hatte, konnten wir uns den fĂŒr uns besten aussuchen. Bettina Böttinger finden Carsten und ich schon lange sehr sympathisch und wir mögen ihre natĂŒrliche und lockere Art mit den GĂ€sten in ihrer Runde zu sprechen sehr. Uns ist es nicht wichtig, die eigenen Konterfeis im Fernsehen zu sehen, deshalb war fĂŒr uns die Sitzplatzzuweisung in der 2. Reihe optimal, um ungestört das ganze Geschehen hinter den Kulissen zu beobachten.

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Die roten Sessel in der Mitte sind fĂŒr die GĂ€ste, dann gibt es einen inneren Kreis, wo man die redaktionellen GĂ€ste platziert hatte, danach kam ein ca. 1,5 m breiter Weg fĂŒr die Kameraleute mit ihren GerĂ€ten und wir saßen gleich dahinter an weiteren Vierertischen – perfekt!

Nach der Aufzeichnung hat man die Chance, Fotos mit den GĂ€sten zu machen, Autogramme abzuholen und einfach ein paar Fragen an die Leute zu stellen. Ich sammelte all meinen Mut und fragte die Gastgeberin, ob ich ein Foto mit ihr machen dĂŒrfte. Am Ende gab es nicht nur ein Erinnerungsbild, sondern man hat sich auch kurz darĂŒber unterhalten, wie man am geschicktesten BrĂŒckentage nimmt. Die Frau ist echt der Hammer und sie gibt einem das GefĂŒhl, dass man sich schon ewig kennt – ich war sehr beeindruckt, denn sie hatte keine Spur von Arroganz oder Überheblichkeit, was man von TV-Leuten doch eigentlich irgendwie erwartet. Einfach eine klasse Frau!

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Und hier noch ein paar EindrĂŒcke von Köln von meiner Seite. Die BĂ€ckerei „Merzenich“ scheint in dieser Stadt irgendwie an jeder Ecke eine Filiale zu haben – stĂ€ndig haben wir den Namen und da Logo gesehen. Da werden sogar belegte Brötchen auf Paletten geliefert und verkauft    zwinker

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Wir haben jedenfalls einiges an Geld dort gelassen, wenn wir unterwegs Hunger bekamen    zwinker

In der Kölner Innenstadt lohnt es sich, das Treiben nicht nur auf den Straßen und Gassen zu beobachten, sondern gelegentlich den Kopf auch mal gen Himmel zu drehen, um z.B. den Kallendresser zu entdecken, wie er seinen nackten Ar*** in eine bestimmte Richtung zeigt:

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Oder auch den zu jeder vollen Stunde Zunge rausstreckenden Platzjabbek am Rathausturm:

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Ich möchte an dieser Stelle außerdem zugeben, dass ich den richtig schönen goldenen Herbst in Köln von ganzem Herzen genossen haben. Irgendwie ist in unserer Stadt dieses Jahr die goldene Komponente beim Herbsthergang etwas abhanden gekommen, um so mehr freute ich mich ĂŒber diese prĂ€chtigen Farben in der Rheinmetropole:

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Und auch im Rheinpark gab es herrliche Ecken, wo man sich ĂŒber sonnige Herbsttage so richtig freuen konnte:

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Und in diesen Baum habe ich mich regelrecht verguckt    verliebt

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Wie es so aussieht, war ich aber nicht die einzige Herbsttagsgenießerin:

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Diese Skulptur von Gerhard Marks heißt Eva II. Die erste „Eva“ wurde 1938 als Gipsmodell angefertigt und wurde leider 1943 bei einem Bombenangriff, welcher das Altelier des KĂŒnstlers in Berlin zerstörte, stark beschĂ€digt. Deshalb formte er sie spĂ€ter, genauer im Jahre 1947, als „Eva II“ zu Ende. Ihre Frisur erinnerte uns allerdings sehr stark an eine bekannte ukrainische Politikerin    zwinker

Auf jeden Fall kann ich als Fazit das gleiche sagen, was mein Mann schon in seinem Blogeintrag angedeutet hat – ein Ausflug nach Köln lohnt sich wirklich!



2016 17.
Jul

Die letzte Woche war erneut mit vielen schönen Treffen ausgefĂŒllt. Gleich am Montag war ich um 18 Uhr mit Natalia und ihrem Sohn Gleb zum Quatschen im „El Horst“ verabredet, denn aus meiner Sicht ist dieser beschauliche Biergarten in Mitten einer Kleingartensparte wirklich super fĂŒr solche Begegnungen geeignet … er liegt fĂŒr uns zudem fußlĂ€ufig ganz in der NĂ€he und man kann sich dort stundenlang ungestört und ohne Trubel unterhalten.
Ich habe die beiden Besucher aus Russland auf meiner Arbeit kennengelernt, weil das Kind bei uns behandelt wird, und auf Anhieb stimmte die Chemie zwischen uns. Wir hatten an jenem Abend beim Schnattern ĂŒber Gott und die Welt in unserer Muttersprache sehr viel Spaß und verabschiedeten uns auch erst, als der Biergarten um 23 Uhr langsam seinen Betrieb einstellte.

Am Dienstagabend waren Carsten und ich bei Dana zum gemeinsamen Kochen nach Radebeul eingeladen. Sie kocht nĂ€mlich fĂŒr ihr Leben gern und weil sie gleichzeitig auch Fitnesstrainerin ist, landen auf ihrem Teller eben verstĂ€rkt solche Sachen, welche man in KochbĂŒchern unter der Rubrik „Bewusste ErnĂ€hrung“ findet. Dass aber solches Essen nicht immer fad und farblos sein muss, davon haben wir uns sehr schnell ĂŒberzeugen lassen    standard
Sie kreierte uns als Vorspeise einen Melonen-Feta-Salat mit Chilisosse und packte dazu gefĂŒllte Zucchiniröllchen sowie die Eigencreation „Knusperchampignons“:

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Als Nachspeise gab es weiße Mousse au Chocolat und Baileyscreme:

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FĂŒr den Hauptgang war allerdings ich zustĂ€ndig und deshalb gab es etwas aus meiner Heimat: Buchweizen mit Fleisch und GemĂŒse nach diesem russischen Rezept. Da ich das bereits schon einige Male gekocht habe, dachte ich am Ende leider gar nicht daran, ein Foto davon zu machen    lachen    aber es sah so Ă€hnlich aus wie auf der verlinkten Seite    zwinker

Am Mittwoch landete erneut Gesundes auf meinem Teller, denn unsere Abteilung war nach dem Arbeitstag zu einem kleinen GeschĂ€ftsessen im vegetarischen Restaurant „Brennnessel“ verabredet. Wer einmal in der Dresdner Innenstadt einen fleisch- und fischlosen Tag einlegen und trotzdem lecker essen gehen möchte, der wird sich dort sicherlich sehr wohl fĂŒhlen. Das Essen wird frisch zubereitet, die Speisekarte wird immer wieder alle drei Monate dem Obst- und GemĂŒseangebot entsprechend angepasst, die Portionen sind ĂŒppig und die Bedienung nett und nicht aufdringlich. Da das Wetter unbestĂ€ndig war, blieben wir drinnen sitzen, aber der gemĂŒtliche Innenhof hĂ€tte mir an einem sonnigen Tag sicherlich auch ganz gut gefallen    standard

Donnerstag war bei mir ein Filmtag. Schon seit Langem wollte ich einen russischen Streifen aus der neuen Zeit, er ist aus 2008, ansehen: ĐĄŃ‚ĐžĐ»ŃĐłĐž (Stilyagi) … in englischsprachigen LĂ€ndern ist er besser als Hipsters bekannt und er gilt als einer der besten Werke des modernen russischen Kinos. Wie es nun mal so ist, habe ich aber nie wirklich Zeit gefunden, ihn mir anzusehen. Zum GlĂŒck habe ich aber ein Kind, welches Russisch studiert und diesen Film einst sogar in einem Seminar behandelte. Sie war schon damals sehr davon angetan und nun kam sie extra zu mir, damit wir ihn uns zusammen anschauen können    verliebt
Ich schließe mich nun, nachdem ich ihn gesehen habe, der allgemeinen Meinung, dass dieser Streifen gut ist, auf jeden Fall an    standard

FĂŒrs Wochenende hatte sich bei uns ein CouchSurferpĂ€rchen aus Indonesien (sie) und Pakistan (er) angemeldet und so haben wir am Freitag zu unserem traditionellen Kaufland-Wochen(end)einkauf die EssensvorrĂ€te noch etwas umfangreicher als sonst aufgefĂŒllt. Wir freuten uns schon sehr auf diesen Besuch, denn neben dem geplanten gemeinsamen Kochen (vegetarisch/halal/koscher) hatten wir so einige Fragen bzgl. ihrer LĂ€nder und Religion auf dem Herzen. Leider mussten sie uns aber kurzfristig am Samstagmorgen absagen, weil es dem MĂ€dchen schon in Prag, der Stadt, aus der sie zu uns mit dem Fernbus anreisen wollten, nicht sonderlich gut ging und vorzeitig nach Hause abreisen musste. Carsten und ich hatten also ganz plötzlich jede Menge unverplante Zeit zur VerfĂŒgung …

Ergo nutzten wir diese, um so manche Dinge der To-Do-Liste mit einem „leckeren Abend“ zu kombinieren. Wir fuhren am Nachmittag in die Dresdner Innenstadt, um mir eine SchnorchelausrĂŒstung (Brille, Schnorchel & Flossen) fĂŒr den baldigen Sommerurlaub zu kaufen. Danach kehrten wir im Restaurant „Wohnstube“ im Swiss Hotel ein, um in den Genuss eines SĂ€chsisch-Schweizerischen Abendbuffets zu kommen. Dadurch, dass wir seit Jahren eine Dresden-for-Friends-Karte haben, zahlten wir fĂŒr das gute Essen zu Zweit nur die HĂ€lfte    standard    und probierten uns durch die lange Tafel an Vorspeisen, warmen HauptgĂ€ngen, Salaten und vielfĂ€ltigen Nachspeisen. Zum herrlichen Abschluss setzen wir uns noch 30 Minuten zum Quatschen mit unseren GetrĂ€nken in den Innenhof und anschließend rollten wir auf indirektem Weg durch die Straßen zum Altmarkt. Bei unseren Abstechern zur BrĂŒhlschen Terrasse und zum Neumarkt, lauschten wir noch ein wenig den KlĂ€ngen der Musik von K.I.Z., die gerade ein Konzert bei den FilmnĂ€chten gaben, und Ludovico Einaudi, gespielt von einem FlĂŒgelspieler auf dem Platz vor der Frauenkirche. Wir genossen diesen schönen Sommerabend in vollen ZĂŒgen!

Und heute, ja heute wollten wir ursprĂŒnglich aufgrund des freigewordenen Wochenendes einen Ganztagsausflug unternehmen, aber die Wettervorhersage fiel fĂŒr alle von uns angepeilten Ziele sehr ungĂŒnstig aus … deshalb gibt es eben einen völlig entspannenden Sonntag im Apartamento OLCA.

Ich hoffe, auch ihr könnt trotz der aktuell herrschenden Wetterkapriolen den Sommer und die Freizeit genau so gut genießen wie wir    verliebt



2016 24.
Jan

Meine Mama hat ja schon geschrieben, dass wir am vergangenen Wochenende wieder einmal unterwegs waren. Ich, Heini, durfte auch mitreisen. Es ist wirklich sehr vorteilhaft, handtaschenklein zu sein    zwinker
Ich habe vorher auch meinen Kumpel, den Kl. Dinkelmann gefragt, ob er mitkommen möchte, abÀr er hat im Radio gehört, dass es kalt werden sollte. Da er nicht so ein dickes Fell wie ich hat, zog er es vor, doch liebÀr in der warmen Wohnung zu Hause zu bleiben.

Also, Potsdam. Ich habe festgestellt, dass es eine tierisch coole Stadt ist und man kann dort so viele spannende Dinge entdecken – das ist echt Wahnsinn! Ich habe zum Beispiel zum ersten Mal in meinem Leben einen Chinesen gesehen. Er schaute zwar etwas grimmig drein, abĂ€r ich konnte meine, vom Laufen ganz mĂŒde Tatzen in der NĂ€he seiner wĂ€rmenden Laterne ein wenig ausruhen lassen.

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Nur die Unterhaltung wollte nicht so richtig in Gang kommen … mein TeddybĂ€risch hat er nicht verstanden und ich verstand sein Chinesisch nicht    erroeten    vielleicht lerne ich irgendwann mal seine Sprache noch, abĂ€r sie ist fĂŒr BĂ€ren echt schwierig – da kommen ja keine „rrrrr“s  drin vor! Er nannte mich wohl auch deshalb immer „BĂ€ !“    zwinker

Ich habe außerdem einen Baum entdeckt, der so Ă€hnlich aussieht, wie der Baum der Seelen der Na’vi aus „Avatar“. Als ich darin saß, dachte ich ernsthaft darĂŒbĂ€r nach, hier vielleicht den zweiten Teil des Films zu drehen. Aber vielleicht etwas verĂ€ndert … sowas wie „Ava-Teds“ zu drehen. Die BabelsbĂ€rg-Studios liegen ja schließlich auch in Potsdam.

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Die Kulissen fĂŒr irgendwas anderes hatte man auch schon im Innenhof des Filmmuseums aufgebaut, was ich mir natĂŒrlich aus allernĂ€chster NĂ€he angesehen habe. Na, wer findet mich ?

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Sieht wirklich wie echt aus! AbĂ€r das Klettern darauf hatte seinen Preis – mein Pops war ja nach oben gestreckt und kĂŒhlte sich plötzlich ganz schön ab. Bloß gut, dass man da in dem Hof neben den Pappkulissenpavillions rechts und links auch so eine wĂ€rmende Rotlichtlampe fĂŒr kleine BĂ€ren hingestellt hat!

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Übrigens, das einzeln stehende GebĂ€ude hinter dem Filmmuseum hat man vermutlich zu oft gegossen und zu gut gedĂŒngt – das ist ja echt riesig geworden und so sehr in die Höhe geschossen!

AbĂ€r zurĂŒck zu meiner ÜbĂ€rschrift, also dazu, dass Potsdam eine tierisch coole Stadt ist. Ich habe einen kurzen Augenblick nicht aufgepasst und schwuppdiwupp wurde ich von einem dicken und komischen Löwen fast verschluckt!

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Ich konnte ihn gerade noch ĂŒbĂ€rzeugen, dass ich kein Leckerbissen, sondern ein Tourist auf Abwegen bin! Und ich habe mich wirklich ein wenig verirrt, denn eine ordentliche Stadtkarte in TeddygrĂ¶ĂŸe ist nach wie vor eine riesige MarktlĂŒcke. Zum GlĂŒck habe ich ein paar sĂŒĂŸe Nilpferde getroffen, die ich nach dem Weg fragen konnte. Sie haben mir dann die richtige Richtung geflĂŒstert:

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Die weißen BĂŒffel, welche ich danach getroffen habe, haben mich sogar einfach so nach Hause getragen! Das fand ich obĂ€rsuperlieb von ihnen!

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Zu Hause angekommen suchte ich den geheimnisvollen Mr. Schnuffel, von welchem die ganze Familie so viel und so oft gesprochen hat:

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AbĂ€r er hat sich irgendwo versteckt. Ich erinnerte mich an das Sprichwort „Mit Speck fĂ€ngt man MĂ€use“ und dachte mir meinen Teil dazu: „mit Körnern lernt man Dsungarische Hamster kennen“. Immerhin habe ich ihn mit meiner mitgebrachten Nuss- und Körnerstange aus seinem Versteck locken können:

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Dann kamen wir quasi Nase an Nase zusammen und haben uns blendend verstanden

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Am nÀchsten Tag wollten wir alle zusammen, allerdings ohne Mr. Schnuffel, in den Park Sanssouci gehen und Enten gucken. In der Nacht hat es abÀr ganz schön viel geschneit! Bloss gut, dass ich meinen Schal in Mamas Tasche mit reingeschmuggelt habe!

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Auf dieser Seite der BrĂŒcke waren viel zu wenige Enten unterwegs. Ich habe gewartet und gewartet und meine Ohren waren ganz schön kalt geworden … da hat meine Mama auch noch meine MĂŒtze aus ihrer Handtasche gezaubĂ€rt! Es ist und bleibt eben eine ganz zaubĂ€rhafte Mama, sag ich euch!

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Ich bin dann ganz schön ĂŒbĂ€rmutig geworden und habe einen Schneemann gebaut, um dann zu vergleichen, wer von uns den grĂ¶ĂŸeren Kugelbauch hat. Ich glaube, ich habe gewonnen    zwinker

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Hier seht ihr mein vollendetes Schneewerk und mich nach getaner Arbeit:

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Ich bin danach ganz von alleine auf die Idee gekommen, bei Gelegenheit mal irgendwo noch ein paar Handschuhe fĂŒr mich zu organisieren, denn Schnee ist irgendwie immer nass und kalt – egal ob in Deutschland oder zum Beispiel in Polen …

Nach so viel frischer Luft und so viel Schnee sind wir alle zusammen in das berĂŒhmteste KĂ€sekuchencafĂ© der ganzen Stadt eingekehrt, wo auch ich mir ein eigenes StĂŒck bestellen durfte:

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AbĂ€r weil es so riesengroß war, habe ich es natĂŒrlich mit meiner Mama großzĂŒgig geteilt    erroeten
Es war sooooooooooooooooooooooooooooooooooo obÀrlecker!

Danach war unser Ausflug nach Potsdam aber auch schon wieder vorbei. Wir werden bestimmt noch einmal kommen, denn es gibt noch sicher ganz viel zu entdecken in dieser Stadt! Aber erst in einer wÀrmeren Jahreszeit, ok?



2016 10.
Jan

Seit ein paar Jahren gehört bei mir zu einem gelungenen Jahresbeginn auch das Auspacken meiner Jahreskiste. NatĂŒrlich staunt man dabei immer wieder, wann, wo und mit wem man unterwegs war und was man Schönes und Unvergessliches in den vergangenen 365 Tagen erleben durfte. Diesmal hatte ich das GefĂŒhl, dass das Jahr 2015 derart ereignisreich war, dass die Kiste bis zum Jahresende nicht mehr reichen wĂŒrde … der Deckel ging auf jeden Fall nicht mehr zu    zwinker
Als ich alle meine ErinnerungsschĂ€tze mit UnterstĂŒtzung meines grĂ¶ĂŸten Schatzes ausgepackt hatte, wurde mir klar, wieso die Kiste nicht mehr richtig zu ging:

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Im Vergleich dazu kann ich noch den Inhalt der Erinnerungskiste von 2013 sowie von 2014 prĂ€sentieren. Das war ja noch relativ ĂŒbersichtlich    zwinker

Im vergangenen Jahr waren wir auf jeden Fall ziemlich oft essen    zwinker

  • Wir aßen fĂŒnf Mal (zu Zweit oder mit Freunden) im tĂŒrkischen Restaurant Ocakbasi, wobei wir zweimal davon alleine in der neuen Filiale auf der Gewandtstraße waren und dann beschlossen haben, dass wir da nicht mehr hingehen wollen: das Personal ist schlecht organisiert und dazu sind auch noch die Preise um 3-4 Euro höher als in dem ursprĂŒnglichen Restaurant in der Dresdner Neustadt.
  • Shou Sushi mit dem Running-Sushi-&-AYCE-Prinzip wird uns sehr wahrscheinlich auch 2016 wie schon im vergangenen Jahr (3x) wieder nicht nur einmal sehen.
  • Eine schöne Neuentdeckung fĂŒr uns war das Kaffee Wippler am Körnerplatz. Eine perfekte Adresse fĂŒr ein FrĂŒhstĂŒck auswĂ€rts, vor allen Dingen auch am Sonntag.
  • Der Mexikaner Espitas ist fĂŒr uns eigentlich nicht neu, aber jetzt haben wir auch eine Filiale davon relativ in NĂ€he, im Stadtteil Gruna, gefunden und fĂŒhlen uns dort wohl … da werden wir gewiss wieder einmal mit Freunden oder der Familie hingehen.
  • Zu den schönen Neuentdeckungen der Dresdner Gastronomie im Jahre 2015 gehören auf jeden Fall CafĂ© Lösch, Oosteinde, England, England, Agra und Zur Schmiede.
  • Dieses Jahr waren wir mit 17 Mal wieder öfter im Kino (2014 = 8), nicht zuletzt deswegen, weil wir zum Programmkino Ost nur einen gemĂŒtlichen Spaziergang entfernt wohnen und den Kauf einer 10er-Karte zu schĂ€tzen gelernt haben. Mit der Straßenbahn kommen nun wir im Gegensatz zu Briesnitz sehr entspannt zum UFA Kristallpalast, wo wir zudem noch die Vorteile einer Dresden-for-Friends-Karte (von Mo-Fr nur 11 Euro fĂŒr zwei Logenkarten) auskosten können.
  • Überhaupt spielt seit dem Umzug nach Striesen der Öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) mit den Dresdner Verkehrsbetrieben (DVB) in unserem Leben inzwischen eine recht große Rolle, was einige Fahrkarten in die Innenstadt, aber auch zu Wanderungen mit Freunden in der SĂ€chsischen Schweiz beweisen.
  • Die entfernteren Trips fĂŒhrten uns in 2015 stets gen Osten, denn die meisten Kassenzettel und Eintrittskarten dieser Urlaubsreisen sind in Polnisch oder Ukrainisch geschrieben.
  • NatĂŒrlich waren auch wieder einige IgelTouren-Tickets mit dabei – allerdings nur 5 StĂŒck im Gegensatz zu 11 in 2014. Es werden im 2016 garantiert wieder ein paar Igelianer-Papierabschnitte in der Erinnerungskiste landen, denn aus dem aktuellen Programm haben wir uns die Termine von insgesamt 23 interessanten FĂŒhrungen notiert.
  • Es sind einige bezaubernde ErinnerungsstĂŒcke in Form von eingelösten Gutscheinen dabei, wie der Besuch einer TeddybĂ€renausstellung mit Ines, ein Chicken-Curry-Essen, welches von Andrea und Karl gekocht wurde und ein Familienbrunch mit beiden Kindern. Auch eine Ă€ußerst liebevolle Muttertagskarte mit der Einladung zu einem Geheimtipp-Cafe von meiner Großen fand damals ihren Weg in die Kiste    zwinker
  • Theaterkarten … ja, die darf ich natĂŒrlich auch nicht vergessen!  Die meisten StĂŒcke haben wir in der Comödie Dresden gesehen: „Rentner haben niemals Zeit“ mit GĂŒnter und Barbara, „Ziemlich beste Freunde“ alleine und „Heiße Zeiten“ zusammen mit Gundel und Peter, welche ich als vorgezogenes Geburtstagsgeschenk bekommen habe. Und mit Andrea war ich gleich am Jahresanfang im Staatsschauspiel das StĂŒck „Wie es euch gefĂ€llt“ angucken (ein Geschenk von ihr).
  • Unser sportliches Highlight war dieses Jahr auf jeden Fall der Schnuppertag vom Gleitschirmzentrum Dresden, bei welchem Carsten und ich die Kraft des Windes mal fĂŒr uns arbeiten ließen    zwinker
  • Dass ich die Projekte von Phrase4 und Irish Dance Company Dresden (IDC) nach Möglichkeiten und KrĂ€ften unterstĂŒtze, ist fĂŒr meine Leser wohl ein offenes Geheimnis. Aber im Herbst 2015 unterstĂŒtzte ich mit einer kostenlosen Übersetzung zweier Geschichten von Sabine Dreßler ein gemeinnĂŒtziges, musikalisch-literarisches Projekt namens Projekt Д. Drei Dresdner Musiker bereisten drei Wochen lang diverse StĂ€dte in Sibirien, sangen dort und lasen Geschichten von Dresdner Autoren der Phrase4 auf Russisch und Deutsch fĂŒr die russischen Besucher. Eine bessere Art zu zeigen, dass man trotz der allgemeinen politischen Entwicklung kein (Klassen-)Feind ist, kann es aus meiner Sicht kaum geben. Irgendwie hat es mich stolz gemacht, dass ich ebenfalls einen Beitrag dazu leisten konnte und ich freute mich natĂŒrlich nicht nur ĂŒber die Schneckenpost aus dem fernen Russland von Stefan, Martina und Wilhelmine, sondern auch ĂŒber eine Einladung zur fotografischen Auswertung der Reise, welche wir uns natĂŒrlich nicht entgehen lassen konnten.

Glaubt mir, das ist nur ein kleiner Auszug meiner vielen schönen Gedanken und Erinnerungen, welche mir beim Auspacken der Kiste durch den Kopf gingen. Vor allem die tollen Besuche aus Nah und Fern kamen bei den diversen Tickets und Kassenzetteln zurĂŒck ins GedĂ€chtnis:

  • Begegnungen mit CouchSurfern aus Russland (Ivan & Julia, Sibirien), aus der Ukraine (Khrystyna & Familie, Kolomyja, und Andrij, Lviv) und aus Polen (Ryszard & Agata in Hutki bei Kattowitz, sowie ein erneutes Wiedersehen mit Kasia, Rafal, Natalka und Zuzia aus Breslau in Dresden)
  • Besuche von Freunden aus entfernteren Gegenden, wie z.B. Adelaide in Australien (Marina, Sascha & Tim), Uelzen in NRW (Claudia & Jan) und Lyon in Frankreich (Anne & Nao) und ein Gegenbesuch von uns in Hamburg (Constanze)
  • NatĂŒrlich verbrachten wir auch sehr, sehr viel Zeit mit unseren beiden MĂ€dels und trafen uns als vollstĂ€ndige OLCA-Familie ĂŒber das Jahr verteilt mehrmals in Striesen oder bei ihnen zuhause.
  • Zu guter Letzt kamen bei der Sichtung auch die Erinnerungen an die verschiedenen AnlĂ€sse und Unternehmungen mit unseren lieben Dresnder Freunden und Bekannten in Dresden und der Umgebung hoch – eine vollstĂ€ndige AufzĂ€hlung wĂŒrde allerdings den Rahmen dieses Blogeintrages sprengen, deshalb an dieser Stelle ein kollektives und sehr dankbares „Ihr seid einfach spitze !“

2015 … es war mal wieder ein sehr ereignisreiches Jahr und ich muss sogar zugeben, dass in dieser Erinnerungskiste eigentlich nur ein Bruchteil unserer zahlreichen Erlebnisse wiederzufinden ist, denn meinen neuen Arbeitsvertrag habe ich z.B. lieber ordentlich abgeheftet und nicht zusammengefaltet dort hineingestopft    zwinker
Aber damit unsere erlebten Dinge und tollen Ereignisse auf keinen Fall verloren gehen, wurde auch dieses Jahr natĂŒrlich ein ausfĂŒhrliches Tagebuch geschrieben, auf dessen Basis es demnĂ€chst wieder einen zusammenfassenden Jahresbericht von den OLCAs geben wird    lachen

Aber nun ist wieder viel Platz in dem aufklappbaren, grĂŒnen Buch „Die Wichtigkeit kleiner Dinge“ und dieser muss jetzt durch das Jahr 2016 und euch aufgefĂŒllt werden. Ich bin schon jetzt tierisch gespannt, welche ErinnerungsstĂŒcke ihren Platz darin finden. Ihr auch?