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Kommentar:   

 
Manchmal hat man eben Lust darauf, etwas zu schreiben   ;0)

 
Web|log,  der;  -s,  <engl.>,  meist abgekürzt mit "Blog"
   
Digitales Tagebuch im Internet. Ein Weblog ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Es ist ein Medium zur Darstellung des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrung als auch der Kommunikation dienen und ist insofern mit dem Internetforum sehr verwandt. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als "bloggen" bezeichnet.

Quelle: http://www.wikipedia.de    


 
2017 10.
Sep

Erneut liegt eine sehr intensive und ereignisreiche Woche hinter mir – sowohl auf Arbeit als auch im privaten Umfeld.

Mein Lieblingskollege durfte auf eine l√§ngere Dienstreise gehen und ich mutierte zur H√ľterin und Verteidigerin unseres B√ľros    lachen    … ich wei√ü nicht, wie das immer wieder passiert, aber jedes Mal wenn ich allein im B√ľro bleibe, dann kommen unz√§hlige Anfragen aus aller Herren L√§nder, die nat√ľrlich alle superdringend sind. Das muss man nat√ľrlich durch t√§gliches, telefonisches Nachfragen immer wieder betonen. Und auch pers√∂nliche Patientenbesuche direkt im B√ľro nehmen in solchen Zeiten rapide zu. Aber all das geh√∂rt nun mal zu meinem Job und so hei√üt es f√ľr mich, stets gem√§√ü dem Spruch der Pinguine aus „Madagascar“ zu agieren: „L√§cheln und Winken“    standard

Die Woche hatte selbstverst√§ndlich auch jede Menge richtig tolle Sachen zu bieten, denn ich kann stolz verk√ľnden, dass Carsten und ich uns inzwischen f√ľr ein neues Auto entschieden haben. Und zwar so fest, dass wir bereits am Dienstagnachmittag einen entsprechenden Kaufvertrag unterschreiben konnten. Wenn jetzt alles nach Plan geht, dann haben wir in ca. drei Wochen die Z√ľndschl√ľssel eines Suzuki Vitara 1.6 Allgrip M/T Limited mit Panoramaschiebedach in der Hand – und das sogar mit meinem alten KIA-Kennzeichen von 2011 bis 2014. Auch wenn die Kinder nicht mehr zu Hause wohnen, wird es ein etwas gr√∂√üeres Auto f√ľr uns zwei, denn man nimmt hin und wieder ja gerne auch mal Freunde oder Bekannte mit. Unser SMART Baujahr 2004 wird trotz seines Alters nicht in Zahlung gegeben, sondern als Zweitwagen und OLCA-Spa√ümobil weiterhin an unserer Seite bleiben, bis dass der T√úV uns scheidet.

Nach diesem Geldausgeben g√∂nnten wir uns noch ein wenig Kultur und besuchten eine Ausstellung, welche noch bis zum 14. September im Bahnhof Dresden-Neustadt zu besichtigen ist. Sie hei√üt „Faces behind the Voices“ und ist vom Berliner Fotografen Marco Justus Sch√∂ler ins Leben gerufen worden. Er hat zur Abwechslung mal die Leute fotografiert, welche fremdsprachige Filme synchronisieren und dadurch normalerweise nicht f√ľr den Zuschauer sichtbar sind – somit kennt man die Stimmen zwar aus dem Effeff, aber erkennen w√ľrde man die sprechende Person auf der Stra√üe nicht. Da Carsten und ich sehr gern Filme sehen, fanden wir es ganz spannend, bei dieser multimedialen Ausstellung die individuellen Vorstellungen dieser insgesamt 30 Personen per Kopfh√∂rer anzuh√∂ren und schon dabei versuchen zu erraten, woher wir diese Stimmen kennen. Bei manchen war es relativ einfach, bei anderen wiederum hatten wir bis zur Aufl√∂sung nur eine ganz leise Ahnung, wer es denn sein k√∂nnte. Und wenn der Sprecher mal Namen aufz√§hlte, die auf Anhieb keinem Gesicht zugeordnet werden konnten, so hatte man am Ende auf Knopfdruck noch kleine Bilder des jeweiligen Schauspielers auf einem Tablet angezeigt bekommen. Hier sieht man zum Beispiel das ber√ľhmte Gespann aus der Action-Filmreihe „Fast & Furios“: Martin Kessler ist die deutsche Stimme von Vin Diesel und David Nathan war die von Paul Walker

Wir hatten ganz viel Spa√ü dabei und eine Stunde bis 90 Minuten (so genau wissen wir das nicht einmal) vergingen beim Anh√∂ren, Raten und Bildbetrachten unglaublich schnell    standard

Der Mittwochnachmittag war bei mir schon vor ganz langer Zeit verplant worden. Anna hat mir letztes Jahr zum Geburtstag einen Gutschein von einer Schmuckwerkstatt namens Perlaffaire geschenkt und nun war es an der Zeit, diesen einzul√∂sen. Susanne hatte an diesem Tag ebenfalls noch freie Kapazit√§ten und kam kurzentschlossen zu unseren Bastelrunde noch dazu. Die Auswahl an Perlen ist dort echt √ľberw√§ltigend! Sich auf eine Auswahl f√ľr die eigene Kette zu konzentrieren fiel mir da genauso wie meiner Begleitung unglaublich schwer. Nachdem wir aber jeweils die ersten Perlen gefunden und auf einer Schablone aufgereiht haben, konnten wir uns in unseren Bastelraum zur√ľckziehen und bei einem (mitgebrachten) Weinchen die bunten Fundst√ľcke arrangieren und auff√§deln. Danach haben wir so richtig Blut geleckt, sodass sich Anna sogar noch an Ringen und Ohrringen ausprobiert hat und ich am Ende drei identische Ketten f√ľr uns alle machte, weil mein Entwurf den M√§dels so gut gefallen hat    standard

√úbrigens, diese Legebretter, die man auf dem Foto sieht, sind eine ganz gro√üe Hilfe beim Zusammensuchen der Perlen f√ľr das k√ľnftige Unikat mit pers√∂nlicher Note, denn damit kann man sie von Anfang an in die richtige Position bringen und nach Lust und Laune noch austauschen, bevor man mit dem eigentlichen Auff√§deln anf√§ngt. Der Bastelladen ist alles in allem sehr gem√ľtlich, die Ladeninhaberin ist eine supernette, sehr hilfsbereite und dabei dennoch nicht aufdringliche Person. F√ľr uns M√§dchen – egal in jedem Alter – ist diese Schmuckwerkstatt ein wahrer Paradies    :)
Nach dem Basteln sind Susanne und ich noch zum Sushi essen in die Altstadt gefahren. Anna musste leider absagen, denn sie war leider in fordernder Begleitung: Leon, ihr vierbeiniger Begleiter, hat unsere Bastelorgie zwar noch ganz geduldig abgewartet, aber danach wollte er noch seine Runde an der Elbe drehen und anschlie√üend nach Hause auf seinen Schlafplatz gehen. Zum Essen kam deshalb noch mein Mann dazu und so haben wir ganz w√ľrdig das Bergfest der Woche mit japanischen Delikatessen an der Frauenkirche im Restaurant Tamakuchi gefeiert.

Am Donnerstag hatte ich meinen pers√∂nlichen Schulanfang: das n√§chste VHS-Herbstsemester ging f√ľr meine Sch√ľler und mich nun wieder los. √úberraschenderweise haben sich zu „meinen“ Teilnehmern aus dem vorherigen Halbjahr noch ein paar Neue dazugesellt, also werde ich an den Tagen, an denen alle vollz√§hlig im Klassenraum erscheinen, vor insgesamt 12 Russischinteressierten unterrichten d√ľrfen … und das im 3. Semester! Ich bin erstaunt (normalerweise waren wir dann nur noch zu sechst oder acht) und freue mich sehr √ľber diese indirekte W√ľrdigung. Mein Plan ist es nun, bis Weihnachten das Lehrbuch komplett zu beenden – also genau das letzte Drittel. Ich bin gespannt, wie leicht oder wie schwer sich das Vorhaben umsetzen l√§sst    zwinker

Am Freitagnachmittag lief alles wie gewohnt: Nach der Arbeit D√∂ner essen und einkaufen gehen. Nur ein Punkt der Planung hat leider nicht geklappt, denn Andrea wollte urspr√ľnglich gegen 18 Uhr zu uns sto√üen, musste aber absagen, da es ihr nicht so gut ging. Zum Gl√ľck f√ľhlte sie sich am Samstagvormittag wieder wohl und kam ins Apartamento OLCA. Wir hatten somit gestern und heute ganz viel Zeit zum Quatschen, Bilder gucken, zusammen Kochen und Abwaschen zu dritt    lachen
Ich habe mich au√üerdem schon vor l√§ngerer Zeit als Versuchskaninchen f√ľr ein Interview mit Andrea √ľber meine pers√∂nliche Intergrationsgeschichte angeboten – selbst daf√ľr hatten wir genug Zeit    :)
Im Gegenzug musste mein Kind als Model f√ľr mein September-Fotoprojekt „K√∂rpersprache“ herhalten. Das hat sie wirklich sehr gut und mit vollstem K√∂rpereinsatz gemacht    verliebt    hier schon ein kleiner Spoiler    zwinker

Sie ist inzwischen wieder bei sich in Chemnitz und ich bereite mich den Restsonntag schon mal mental auf die kommende Woche vor, denn auch in den n√§chsten Tagen sind einige interessante Treffen und Unternehmungen eingeplant. Und au√üerdem soll der Lieblingskollege ab Donnerstag wieder auf Arbeit sein und somit mehr Ruhe einkehren. Es wird also bestimmt wieder eine im positiven Sinne spannende Woche    zwinker



2017 05.
Feb

Da mir bewusst geworden ist, dass ich im Februar wieder das Gl√ľck habe, an zwei Wochenenden mit meinem Schatz auf Reisen zu sein und damit das Pech, keine langen Blogeintr√§ge zu schreiben, wollte ich nicht den Fehler des Vorjahres wiederholen und meinen Bericht √ľber die Ergebnisse meines Fotoprojekts auf sp√§ter schieben    standard
Deshalb zieht euch jetzt sch√∂n kuschelig an, damit ihr bei den Bildern √ľber die Sch√∂nheit von Eis und K√§lte selber nicht ins Frieren geratet    zwinker

Dieses Jahr ist der Januar recht frostig gewesen. So hatte ich die M√∂glichkeit, bei meinen Streifz√ľgen durch die Gegend verschiedenes Eisiges im Bild festzuhalten. Mal war es ein einzelner Eiskristall …

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… mal mehrere …

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… mal die gesamte gefrorene Fl√§che …

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… und mal haben sich die Eiskristalle zu Linien zusammengef√ľhrt:

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Gefrorenes Wasser sieht f√ľr die Menschen einfach nur faszinierend aus:

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Zu Hause mussten sich dann Tiefk√ľhlbeeren als Fotomodelle opfern    zwinker

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Aber am sch√∂nsten sehen f√ľr mich die eigenh√§ndig eingefrorenen Blumen aus. Ich hoffe, diese werden auch euch gut gefallen    standard    ganz egal ob in rosa …

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… gelb …

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… rot …

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… lila …

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… oder bunt gemischt …

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… sie w√§ren bestimmt eine Bereicherung f√ľr Elsas Schloss im Disney-Trickfilm „Frozen“ … hey, das ist ja zuf√§lligerweise der Titel meines Monatsprojektes !    zwinker

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Ich f√ľr meinen Teil hoffe nun, dass die frostige Zeiten vorbei sind und ich mich in etwas w√§rmerer Umgebung meinem neuen Projekt und damit der „Welt zu meinen F√ľ√üen“ widmen kann    lachen



2016 06.
Nov

Es gibt einen Nachteil, wenn der eigene Partner j√ľnger ist als einer selbst – der J√ľngere ist immer schneller¬†¬†¬† zwinker ¬† ¬†ergo, Carsten hat schon die wichtigsten Sachen von unserem tollen Wochenende in K√∂ln in Wort und Bild berichtet. Deshalb kann bzw. m√∂chte ich seinen Beitrag jetzt nur noch um ein paar pers√∂nliche Empfindungen erg√§nzen¬†¬†¬† standard

Auf jeden Fall war es f√ľr mich ein besonderes Erlebnis,¬†wenigstens einmal im Leben¬†bei einer TV-Aufzeichnung dabei zu sein. Ich habe schon vor langer Zeit bei TVTiCKETS aus purer Neugier den Newsletter abonniert und nun¬†gab es eben auch die Tickets zu 0,00 ‚ā¨ f√ľr den „K√∂lner Treff“¬†im Angebot¬†und da ich auch eine gute Auswahl an Terminen hatte, konnten wir uns den f√ľr uns besten aussuchen.¬†Bettina B√∂ttinger finden Carsten und ich schon lange sehr sympathisch und wir m√∂gen ihre nat√ľrliche und lockere Art mit den G√§sten in ihrer Runde zu sprechen sehr. Uns ist es nicht wichtig, die eigenen Konterfeis im Fernsehen zu sehen, deshalb war f√ľr uns die Sitzplatzzuweisung in der 2. Reihe optimal, um ungest√∂rt das ganze Geschehen hinter den Kulissen zu beobachten.

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Die roten Sessel in der Mitte sind f√ľr die G√§ste, dann gibt es einen inneren Kreis, wo man die redaktionellen G√§ste platziert hatte, danach kam ein ca. 1,5 m breiter Weg f√ľr die Kameraleute mit ihren Ger√§ten und¬†wir sa√üen gleich dahinter an weiteren Vierertischen – perfekt!

Nach der Aufzeichnung hat man die Chance, Fotos mit den G√§sten zu machen, Autogramme abzuholen und einfach ein paar Fragen an die Leute¬†zu stellen. Ich sammelte all meinen Mut und fragte die Gastgeberin, ob ich ein Foto mit ihr machen d√ľrfte. Am Ende gab es nicht nur ein Erinnerungsbild, sondern man hat sich auch kurz dar√ľber unterhalten, wie man am geschicktesten Br√ľckentage nimmt. Die Frau ist echt der Hammer und sie gibt einem das Gef√ľhl, dass man sich schon ewig kennt – ich war sehr beeindruckt, denn sie hatte keine Spur von Arroganz oder √úberheblichkeit, was man von TV-Leuten doch eigentlich irgendwie erwartet. Einfach eine klasse Frau!

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Und hier noch ein paar Eindr√ľcke von K√∂ln von meiner Seite. Die B√§ckerei „Merzenich“ scheint in dieser Stadt irgendwie an jeder Ecke eine Filiale zu haben – st√§ndig haben wir den Namen und da Logo gesehen. Da werden sogar belegte Br√∂tchen auf Paletten geliefert und verkauft¬†¬†¬† zwinker

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Wir haben jedenfalls einiges an Geld dort gelassen, wenn wir unterwegs Hunger bekamen    zwinker

In der Kölner Innenstadt lohnt es sich, das Treiben nicht nur auf den Straßen und Gassen zu beobachten, sondern gelegentlich den Kopf auch mal gen Himmel zu drehen, um z.B. den Kallendresser zu entdecken, wie er seinen nackten Ar*** in eine bestimmte Richtung zeigt:

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Oder auch den zu jeder vollen Stunde Zunge rausstreckenden Platzjabbek am Rathausturm:

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Ich m√∂chte an dieser Stelle au√üerdem zugeben, dass ich den richtig sch√∂nen goldenen Herbst in K√∂ln von ganzem Herzen genossen haben. Irgendwie ist in unserer Stadt dieses Jahr die goldene Komponente beim Herbsthergang etwas abhanden gekommen, um so mehr freute ich mich √ľber diese pr√§chtigen Farben in der Rheinmetropole:

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Und auch im Rheinpark gab es herrliche Ecken, wo man sich √ľber sonnige Herbsttage so richtig freuen konnte:

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Und in diesen Baum habe ich mich regelrecht verguckt    verliebt

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Wie es so aussieht, war ich aber nicht die einzige Herbsttagsgenießerin:

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Diese Skulptur von Gerhard Marks hei√üt Eva II. Die erste „Eva“ wurde 1938 als Gipsmodell angefertigt und wurde leider 1943 bei einem Bombenangriff, welcher das Altelier des K√ľnstlers in Berlin zerst√∂rte, stark besch√§digt. Deshalb formte er¬†sie sp√§ter, genauer im Jahre 1947, als „Eva II“ zu Ende. Ihre Frisur erinnerte uns allerdings sehr stark an eine bekannte ukrainische Politikerin ¬† ¬†zwinker

Auf jeden Fall kann ich als Fazit das gleiche sagen, was mein Mann schon in seinem Blogeintrag angedeutet hat Рein Ausflug nach Köln lohnt sich wirklich!



2016 17.
Jul

Die letzte Woche war erneut mit vielen sch√∂nen Treffen ausgef√ľllt. Gleich am Montag war¬†ich um 18 Uhr¬†mit Natalia und ihrem Sohn Gleb zum Quatschen im „El Horst“ verabredet, denn aus meiner Sicht ist dieser beschauliche Biergarten in Mitten einer Kleingartensparte wirklich super f√ľr solche¬†Begegnungen geeignet … er liegt f√ľr uns zudem fu√ül√§ufig ganz in der N√§he und man kann sich¬†dort stundenlang ungest√∂rt und ohne Trubel unterhalten.
Ich habe die beiden Besucher aus Russland auf meiner Arbeit kennengelernt, weil das Kind bei uns behandelt wird, und auf Anhieb stimmte die Chemie zwischen uns. Wir hatten an jenem Abend beim Schnattern √ľber Gott und die Welt in unserer Muttersprache sehr¬†viel Spa√ü und verabschiedeten uns auch erst, als der Biergarten um¬†23 Uhr langsam seinen Betrieb einstellte.

Am Dienstagabend waren Carsten und ich bei Dana zum gemeinsamen Kochen nach Radebeul eingeladen. Sie kocht n√§mlich f√ľr ihr Leben gern und weil sie gleichzeitig auch Fitnesstrainerin ist, landen auf ihrem Teller eben verst√§rkt solche Sachen, welche man in Kochb√ľchern unter der Rubrik „Bewusste Ern√§hrung“ findet. Dass aber solches Essen nicht immer fad und farblos sein muss, davon haben wir uns sehr schnell √ľberzeugen lassen ¬† ¬†standard
Sie kreierte uns als Vorspeise einen Melonen-Feta-Salat mit Chilisosse und packte dazu gef√ľllte Zucchinir√∂llchen sowie die Eigencreation „Knusperchampignons“:

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Als Nachspeise gab es weiße Mousse au Chocolat und Baileyscreme:

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F√ľr den Hauptgang war allerdings ich zust√§ndig und deshalb gab es etwas aus meiner Heimat: Buchweizen mit Fleisch und Gem√ľse nach diesem russischen Rezept. Da ich das bereits schon einige Male gekocht habe, dachte ich am Ende leider gar nicht daran, ein Foto davon zu machen¬†¬†¬† lachen ¬† ¬†aber es sah so √§hnlich aus wie auf der verlinkten Seite¬†¬†¬† zwinker

Am Mittwoch landete erneut Gesundes auf meinem Teller, denn unsere Abteilung war nach dem Arbeitstag zu einem kleinen Gesch√§ftsessen im vegetarischen Restaurant „Brennnessel“ verabredet. Wer einmal in der Dresdner Innenstadt einen fleisch- und fischlosen Tag einlegen und trotzdem lecker essen gehen m√∂chte, der wird sich dort sicherlich sehr wohl f√ľhlen. Das Essen wird frisch zubereitet, die Speisekarte wird immer wieder alle drei Monate dem Obst- und Gem√ľseangebot entsprechend angepasst, die Portionen sind √ľppig und die Bedienung nett und nicht aufdringlich. Da das Wetter unbest√§ndig war, blieben wir drinnen sitzen, aber der gem√ľtliche Innenhof h√§tte mir an einem sonnigen Tag sicherlich auch ganz gut gefallen ¬†¬† standard

Donnerstag war bei mir ein Filmtag. Schon seit Langem wollte ich einen russischen Streifen¬†aus der neuen Zeit, er ist aus 2008, ansehen: –°—ā–ł–Ľ—Ź–≥–ł (Stilyagi) … in englischsprachigen L√§ndern ist er besser als Hipsters bekannt und er gilt als einer der besten Werke des modernen russischen Kinos. Wie es nun mal so ist, habe ich aber nie wirklich Zeit gefunden, ihn mir anzusehen. Zum Gl√ľck habe ich aber ein Kind, welches Russisch studiert und diesen Film einst¬†sogar in einem Seminar behandelte. Sie war schon damals sehr davon angetan und nun kam sie extra zu mir, damit wir ihn uns zusammen anschauen k√∂nnen ¬† ¬†verliebt
Ich schließe mich nun, nachdem ich ihn gesehen habe, der allgemeinen Meinung, dass dieser Streifen gut ist, auf jeden Fall an    standard

F√ľrs Wochenende hatte sich bei uns ein CouchSurferp√§rchen aus Indonesien (sie) und Pakistan (er) angemeldet und so haben wir am Freitag zu¬†unserem¬†traditionellen Kaufland-Wochen(end)einkauf die¬†Essensvorr√§te noch etwas umfangreicher als sonst aufgef√ľllt. Wir freuten uns schon sehr auf diesen Besuch, denn neben dem geplanten gemeinsamen Kochen (vegetarisch/halal/koscher) hatten wir so einige Fragen bzgl. ihrer L√§nder und Religion auf dem Herzen. Leider mussten sie uns aber kurzfristig am Samstagmorgen absagen, weil es dem M√§dchen schon in Prag, der Stadt, aus der sie zu uns mit dem Fernbus anreisen wollten, nicht sonderlich gut ging und vorzeitig nach Hause abreisen musste. Carsten und ich¬†hatten also¬†ganz pl√∂tzlich¬†jede Menge¬†unverplante Zeit zur Verf√ľgung …

Ergo¬†nutzten wir diese, um so manche Dinge der To-Do-Liste mit einem „leckeren Abend“ zu kombinieren. Wir fuhren am Nachmittag in die¬†Dresdner¬†Innenstadt, um mir¬†eine¬†Schnorchelausr√ľstung (Brille, Schnorchel & Flossen) f√ľr den baldigen Sommerurlaub¬†zu kaufen.¬†Danach kehrten¬†wir im Restaurant „Wohnstube“ im Swiss Hotel ein, um¬†in den Genuss eines¬†S√§chsisch-Schweizerischen Abendbuffets¬†zu kommen. Dadurch, dass wir seit Jahren eine Dresden-for-Friends-Karte¬†haben,¬†zahlten wir f√ľr das gute¬†Essen¬†zu Zweit nur die H√§lfte ¬† ¬†standard ¬† ¬†und probierten uns durch die lange Tafel an Vorspeisen, warmen Hauptg√§ngen, Salaten und vielf√§ltigen Nachspeisen. Zum herrlichen Abschluss setzen wir uns noch 30 Minuten zum Quatschen mit unseren Getr√§nken in den Innenhof und anschlie√üend rollten wir auf indirektem Weg durch die Stra√üen zum Altmarkt. Bei unseren Abstechern zur Br√ľhlschen Terrasse¬†und zum Neumarkt,¬†lauschten wir noch ein wenig den Kl√§ngen der Musik von K.I.Z., die gerade ein Konzert bei¬†den Filmn√§chten gaben, und Ludovico Einaudi, gespielt von einem Fl√ľgelspieler auf dem Platz vor der Frauenkirche. Wir genossen diesen sch√∂nen Sommerabend in vollen Z√ľgen!

Und heute, ja heute wollten wir urspr√ľnglich aufgrund des freigewordenen Wochenendes einen Ganztagsausflug unternehmen, aber die Wettervorhersage fiel f√ľr alle von uns angepeilten Ziele sehr ung√ľnstig aus … deshalb gibt es¬†eben einen v√∂llig entspannenden Sonntag im Apartamento¬†OLCA.

Ich hoffe, auch ihr könnt trotz der aktuell herrschenden Wetterkapriolen den Sommer und die Freizeit genau so gut genießen wie wir    verliebt



2016 24.
Jan

Meine Mama hat ja schon geschrieben, dass wir am vergangenen Wochenende wieder einmal unterwegs waren. Ich, Heini, durfte auch mitreisen. Es ist wirklich sehr vorteilhaft, handtaschenklein zu sein    zwinker
Ich habe vorher auch meinen Kumpel, den Kl. Dinkelmann gefragt, ob er mitkommen möchte, abär er hat im Radio gehört, dass es kalt werden sollte. Da er nicht so ein dickes Fell wie ich hat, zog er es vor, doch liebär in der warmen Wohnung zu Hause zu bleiben.

Also, Potsdam. Ich habe festgestellt, dass es eine tierisch coole Stadt ist und man kann dort so viele spannende¬†Dinge entdecken – das ist echt Wahnsinn! Ich habe zum Beispiel zum ersten Mal in meinem Leben einen Chinesen gesehen. Er schaute zwar etwas grimmig drein, ab√§r ich konnte meine, vom Laufen ganz m√ľde Tatzen in der N√§he seiner w√§rmenden Laterne ein wenig ausruhen lassen.

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Nur die Unterhaltung wollte nicht so richtig in Gang kommen … mein Teddyb√§risch hat er nicht verstanden und ich verstand sein Chinesisch nicht¬†¬†¬† erroeten ¬† ¬†vielleicht lerne ich irgendwann mal seine Sprache noch, ab√§r sie ist f√ľr B√§ren echt schwierig – da kommen ja¬†keine „rrrrr“s¬† drin vor! Er nannte mich wohl auch deshalb immer „B√§ !“ ¬† ¬†zwinker

Ich habe au√üerdem einen Baum entdeckt, der so √§hnlich aussieht, wie der Baum der Seelen¬†der Na’vi aus „Avatar“. Als ich darin sa√ü, dachte ich ernsthaft dar√ľb√§r nach, hier vielleicht den zweiten Teil des Films zu drehen. Aber vielleicht etwas ver√§ndert … sowas wie „Ava-Teds“ zu drehen. Die Babelsb√§rg-Studios liegen ja schlie√ülich auch in Potsdam.

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Die Kulissen f√ľr irgendwas anderes hatte man auch schon im Innenhof des Filmmuseums aufgebaut, was ich mir nat√ľrlich aus allern√§chster N√§he angesehen habe. Na, wer findet¬†mich ?

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Sieht wirklich wie echt aus! Ab√§r das Klettern darauf hatte seinen Preis – mein Pops war ja nach oben gestreckt und k√ľhlte sich pl√∂tzlich ganz sch√∂n ab. Blo√ü gut, dass man da in dem Hof neben den Pappkulissenpavillions rechts und links auch so eine w√§rmende Rotlichtlampe f√ľr kleine B√§ren hingestellt hat!

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√úbrigens, das einzeln stehende¬†Geb√§ude hinter dem Filmmuseum hat man vermutlich zu oft gegossen und zu gut ged√ľngt – das ist ja echt riesig geworden und so sehr in die H√∂he geschossen!

Ab√§r zur√ľck zu meiner √úb√§rschrift, also dazu, dass Potsdam eine tierisch coole Stadt ist. Ich habe einen kurzen Augenblick nicht aufgepasst und schwuppdiwupp wurde ich von einem dicken und komischen L√∂wen fast verschluckt!

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Ich konnte ihn gerade noch √ľb√§rzeugen, dass ich kein Leckerbissen, sondern ein Tourist auf Abwegen bin! Und ich habe mich wirklich ein wenig verirrt, denn eine ordentliche Stadtkarte in Teddygr√∂√üe ist nach wie vor eine riesige Marktl√ľcke. Zum Gl√ľck habe ich ein paar s√ľ√üe Nilpferde getroffen, die ich nach dem Weg fragen konnte. Sie haben mir dann die richtige Richtung gefl√ľstert:

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Die wei√üen B√ľffel, welche ich danach getroffen habe, haben mich sogar einfach so nach Hause getragen! Das fand ich ob√§rsuperlieb von ihnen!

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Zu Hause angekommen suchte ich den geheimnisvollen Mr. Schnuffel, von welchem die ganze Familie so viel und so oft gesprochen hat:

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Ab√§r er hat sich irgendwo versteckt. Ich erinnerte mich an das Sprichwort „Mit Speck f√§ngt man M√§use“ und dachte mir meinen Teil dazu: „mit K√∂rnern lernt man Dsungarische Hamster kennen“. Immerhin habe ich ihn mit meiner¬†mitgebrachten Nuss- und K√∂rnerstange¬†aus seinem Versteck locken k√∂nnen:

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Dann kamen wir quasi Nase an Nase zusammen und haben uns blendend verstanden

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Am nächsten Tag wollten wir alle zusammen, allerdings ohne Mr. Schnuffel, in den Park Sanssouci gehen und Enten gucken. In der Nacht hat es abär ganz schön viel geschneit! Bloss gut, dass ich meinen Schal in Mamas Tasche mit reingeschmuggelt habe!

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Auf dieser Seite der Br√ľcke waren viel zu wenige Enten unterwegs. Ich habe gewartet und gewartet und meine Ohren waren ganz sch√∂n kalt geworden … da hat meine Mama auch noch meine M√ľtze aus ihrer Handtasche gezaub√§rt! Es ist und bleibt eben eine ganz zaub√§rhafte Mama, sag ich euch!

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Ich¬†bin dann¬†ganz sch√∂n √ľb√§rmutig geworden und habe einen Schneemann gebaut, um¬†dann zu vergleichen, wer von uns den gr√∂√üeren Kugelbauch hat. Ich glaube, ich habe gewonnen¬†¬†¬† zwinker

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Hier seht ihr mein vollendetes Schneewerk und mich nach getaner Arbeit:

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Ich bin danach ganz von alleine auf die Idee gekommen, bei Gelegenheit mal irgendwo noch ein paar Handschuhe f√ľr mich zu organisieren, denn Schnee ist irgendwie immer nass und kalt – egal ob in Deutschland oder zum Beispiel in Polen¬†…

Nach so viel frischer Luft und so viel Schnee sind wir alle zusammen in das ber√ľhmteste¬†K√§sekuchencaf√© der ganzen Stadt eingekehrt, wo auch ich mir ein eigenes St√ľck bestellen durfte:

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Ab√§r weil es so riesengro√ü war, habe ich es nat√ľrlich mit meiner Mama gro√üz√ľgig geteilt¬†¬†¬† erroeten
Es war sooooooooooooooooooooooooooooooooooo obärlecker!

Danach war unser Ausflug nach Potsdam aber auch schon wieder vorbei. Wir werden bestimmt noch einmal kommen, denn es gibt noch sicher ganz viel zu entdecken in dieser Stadt! Aber erst in einer wärmeren Jahreszeit, ok?



2016 10.
Jan

Seit ein paar Jahren geh√∂rt bei mir zu einem gelungenen Jahresbeginn auch das Auspacken meiner Jahreskiste. Nat√ľrlich staunt man dabei immer wieder, wann, wo und mit wem man unterwegs war und was man Sch√∂nes und Unvergessliches in den vergangenen 365 Tagen erleben durfte. Diesmal hatte ich das Gef√ľhl, dass das Jahr 2015 derart ereignisreich war, dass die Kiste bis zum Jahresende nicht mehr reichen w√ľrde … der Deckel ging auf jeden Fall nicht mehr zu¬†¬†¬† zwinker
Als ich alle meine Erinnerungssch√§tze¬†mit Unterst√ľtzung¬†meines gr√∂√üten Schatzes ausgepackt hatte, wurde mir klar, wieso die Kiste nicht mehr richtig zu ging:

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Im Vergleich dazu kann ich noch den Inhalt der Erinnerungskiste von 2013¬†sowie von 2014¬†pr√§sentieren. Das war ja noch relativ √ľbersichtlich¬†¬†¬† zwinker

Im vergangenen Jahr waren wir auf jeden Fall ziemlich oft essen    zwinker

  • Wir a√üen¬†f√ľnf Mal (zu Zweit¬†oder mit Freunden) im t√ľrkischen Restaurant¬†Ocakbasi, wobei wir zweimal davon alleine in der neuen Filiale auf der Gewandtstra√üe¬†waren und dann beschlossen haben, dass wir da nicht mehr hingehen wollen: das Personal ist schlecht organisiert und dazu sind auch noch die Preise um 3-4 Euro h√∂her als in dem urspr√ľnglichen Restaurant in der Dresdner Neustadt.
  • Shou Sushi¬†mit dem Running-Sushi-&-AYCE-Prinzip wird uns sehr wahrscheinlich auch 2016 wie schon im vergangenen Jahr (3x) wieder nicht nur einmal¬†sehen.
  • Eine sch√∂ne Neuentdeckung f√ľr uns war das Kaffee Wippler¬†am K√∂rnerplatz. Eine perfekte Adresse f√ľr ein Fr√ľhst√ľck ausw√§rts, vor allen Dingen auch am Sonntag.
  • Der Mexikaner¬†Espitas ist f√ľr uns eigentlich nicht neu, aber jetzt haben wir auch eine Filiale davon relativ in N√§he, im Stadtteil Gruna, gefunden und f√ľhlen¬†uns dort wohl … da werden wir gewiss wieder einmal mit Freunden oder der Familie hingehen.
  • Zu den sch√∂nen Neuentdeckungen der Dresdner Gastronomie im Jahre 2015 geh√∂ren auf jeden Fall¬†Caf√© L√∂sch, Oosteinde, England, England, Agra¬†und Zur Schmiede.
  • Dieses Jahr waren wir mit 17 Mal wieder √∂fter im Kino (2014 = 8), nicht zuletzt deswegen, weil wir zum Programmkino Ost nur einen gem√ľtlichen Spaziergang entfernt wohnen und den Kauf einer 10er-Karte zu sch√§tzen gelernt haben. Mit der Stra√üenbahn kommen nun wir im Gegensatz zu Briesnitz sehr entspannt zum UFA Kristallpalast, wo wir zudem noch die Vorteile einer Dresden-for-Friends-Karte¬†(von Mo-Fr nur 11 Euro f√ľr zwei Logenkarten) auskosten k√∂nnen.
  • √úberhaupt spielt seit dem Umzug nach Striesen der √Ėffentliche Personennahverkehr (√ĖPNV) mit den Dresdner Verkehrsbetrieben (DVB) in unserem¬†Leben inzwischen¬†eine recht gro√üe Rolle, was einige Fahrkarten in die Innenstadt, aber auch zu Wanderungen mit Freunden in der S√§chsischen Schweiz beweisen.
  • Die entfernteren Trips¬†f√ľhrten uns in 2015 stets gen Osten, denn die meisten Kassenzettel und¬†Eintrittskarten dieser Urlaubsreisen¬†sind in Polnisch oder Ukrainisch geschrieben.
  • Nat√ľrlich waren auch wieder einige IgelTouren-Tickets mit dabei – allerdings nur 5 St√ľck im Gegensatz zu 11 in 2014. Es werden im 2016 garantiert wieder ein paar Igelianer-Papierabschnitte in der Erinnerungskiste landen, denn aus dem aktuellen Programm haben wir uns die Termine von insgesamt 23 interessanten F√ľhrungen notiert.
  • Es sind einige bezaubernde Erinnerungsst√ľcke in Form von eingel√∂sten Gutscheinen¬†dabei, wie der Besuch einer Teddyb√§renausstellung mit Ines, ein Chicken-Curry-Essen, welches von Andrea und Karl gekocht wurde und ein¬†Familienbrunch mit beiden Kindern. Auch eine √§u√üerst liebevolle Muttertagskarte mit der Einladung zu einem Geheimtipp-Cafe von meiner Gro√üen fand damals ihren Weg¬†in die Kiste¬†¬†¬† zwinker
  • Theaterkarten … ja, die darf ich nat√ľrlich auch nicht vergessen!¬† Die meisten St√ľcke haben wir in der Com√∂die Dresden gesehen: „Rentner haben niemals Zeit“ mit G√ľnter und Barbara, „Ziemlich beste Freunde“¬†alleine und „Hei√üe Zeiten“¬†zusammen¬†mit¬†Gundel und Peter, welche ich als vorgezogenes Geburtstagsgeschenk bekommen habe.¬†Und mit¬†Andrea war ich gleich am Jahresanfang im Staatsschauspiel das St√ľck „Wie es euch gef√§llt“¬†angucken (ein Geschenk von ihr).
  • Unser sportliches Highlight war dieses Jahr auf jeden Fall der Schnuppertag vom Gleitschirmzentrum Dresden,¬†bei welchem¬†Carsten und ich die Kraft des Windes mal f√ľr uns arbeiten lie√üen¬†¬†¬† zwinker
  • Dass ich die Projekte von Phrase4¬†und Irish Dance Company Dresden (IDC)¬†nach M√∂glichkeiten und Kr√§ften unterst√ľtze, ist f√ľr meine Leser wohl ein offenes Geheimnis. Aber im Herbst 2015 unterst√ľtzte ich mit einer kostenlosen √úbersetzung zweier Geschichten von Sabine Dre√üler¬†ein gemeinn√ľtziges, musikalisch-literarisches Projekt namens Projekt –Ē. Drei Dresdner Musiker bereisten drei Wochen lang¬†diverse St√§dte in Sibirien, sangen dort und lasen Geschichten¬†von¬†Dresdner Autoren der Phrase4 auf Russisch und Deutsch f√ľr die russischen Besucher. Eine bessere Art zu zeigen, dass man trotz der allgemeinen politischen Entwicklung¬†kein (Klassen-)Feind ist, kann es aus meiner Sicht kaum geben. Irgendwie hat es mich stolz gemacht, dass ich ebenfalls einen Beitrag dazu leisten konnte und ich freute mich nat√ľrlich nicht nur √ľber die Schneckenpost aus dem fernen Russland von Stefan, Martina und Wilhelmine, sondern auch √ľber eine Einladung zur fotografischen Auswertung der Reise, welche wir uns nat√ľrlich nicht entgehen lassen konnten.

Glaubt mir, das ist nur ein kleiner Auszug meiner vielen sch√∂nen Gedanken und Erinnerungen, welche mir beim Auspacken der Kiste durch den Kopf gingen. Vor allem die tollen Besuche aus Nah und Fern kamen bei den diversen Tickets und Kassenzetteln zur√ľck ins Ged√§chtnis:

  • Begegnungen mit CouchSurfern aus Russland (Ivan & Julia, Sibirien), aus der Ukraine (Khrystyna & Familie, Kolomyja, und Andrij,¬†Lviv) und aus Polen (Ryszard & Agata in Hutki bei Kattowitz, sowie ein erneutes Wiedersehen mit Kasia, Rafal, Natalka und Zuzia aus Breslau in Dresden)
  • Besuche von Freunden aus entfernteren Gegenden, wie z.B. Adelaide in Australien (Marina, Sascha & Tim), Uelzen in NRW (Claudia & Jan) und Lyon in Frankreich (Anne & Nao) und ein¬†Gegenbesuch von uns in Hamburg (Constanze)
  • Nat√ľrlich verbrachten wir auch sehr, sehr viel Zeit mit unseren beiden M√§dels und trafen uns als vollst√§ndige OLCA-Familie √ľber das Jahr verteilt mehrmals in Striesen oder bei ihnen zuhause.
  • Zu guter Letzt kamen bei der Sichtung auch die Erinnerungen an die verschiedenen Anl√§sse und Unternehmungen mit unseren lieben Dresnder Freunden und Bekannten in¬†Dresden und der Umgebung hoch – eine vollst√§ndige Aufz√§hlung w√ľrde¬†allerdings den Rahmen dieses Blogeintrages sprengen, deshalb an dieser Stelle ein kollektives und sehr dankbares „Ihr seid einfach spitze !“

2015 … es war mal wieder ein sehr ereignisreiches Jahr und ich muss sogar zugeben, dass in dieser Erinnerungskiste eigentlich nur¬†ein Bruchteil unserer zahlreichen Erlebnisse wiederzufinden ist, denn meinen neuen Arbeitsvertrag habe ich z.B. lieber ordentlich abgeheftet und nicht zusammengefaltet dort hineingestopft¬†¬†¬† zwinker
Aber damit unsere erlebten Dinge und tollen¬†Ereignisse auf keinen Fall verloren gehen, wurde auch dieses Jahr nat√ľrlich ein ausf√ľhrliches Tagebuch geschrieben, auf dessen Basis es demn√§chst wieder einen zusammenfassenden Jahresbericht von den OLCAs geben wird ¬† ¬†lachen

Aber nun ist¬†wieder viel Platz in dem aufklappbaren, gr√ľnen Buch „Die Wichtigkeit kleiner Dinge“ und dieser muss jetzt durch das Jahr 2016 und euch aufgef√ľllt werden. Ich bin schon jetzt tierisch gespannt, welche Erinnerungsst√ľcke ihren Platz darin finden. Ihr auch?



2015 24.
Nov

Die vergangene Woche hatte immer wieder einige sch√∂ne Momente f√ľr mich parat.

Der Mittwoch war in Sachsen frei, weil wir immer noch den Bu√ü- und Bettag haben, wof√ľr wir als Arbeitnehmer nat√ľrlich blechen d√ľrfen. Aber so ein freier Tag im November, welchen¬†Carsten und ich zum Lesen, Kochen¬†und „Rocky“-Filme gucken genutzt haben, ist eigentlich schon eine √§u√üerst sch√∂ne Unterbrechung der Arbeitswoche ¬† ¬†zwinker

Am Donnerstagabend hatten wir zwei Besucher in unserer Wohnung, auf die wir uns immer freuen:¬†Anna kam nach einem Spaziergang mit dem Hund vorbei. Leon war platt und beanspruchte f√ľr sich recht schnell einen Platz auf dem Teppich vor der Couch. Diese¬†als solche¬†geh√∂rte aber ganz alleine Anna und mir, denn da Carsten wusste was wir vorhatten, fl√ľchtete er vorsichtshalber ins andere Zimmer. Ich habe w√§hrend unserer Ukrainereise auf einem Markt ein paar CDs mit Liedern aus den 70ern, 80ern und 90ern mitgebracht. Wohl gemerkt, alle Lieder sind aus der guten, alten Sowjetzeit, aber zum Gl√ľck nicht allzu¬†arg patriotisch ¬† ¬†zwinker
F√ľr diese H√∂r- und Erinnerungsfreuden trafen¬†Anna und ich uns schon einmal, denn es ist sehr interessant, die Lieder anzuh√∂ren, zu erraten und die pers√∂nlichen¬†Erinnerungen, welche mit diesen Liedern verkn√ľpft sind, zu teilen – es macht uns¬†beiden enorm viel Spa√ü ¬† ¬†standard ¬† ¬†und nat√ľrlich haben wir bei etlichen selber mitgesungen … worauf Leon¬†nach¬†einer gewissen Zeit¬†seine m√ľden Glieder vom Teppich erhob und sich in Carstens N√§he schleppte, wo er weder die alten Musikschinken, noch unser fr√∂hliches Gebr√ľll anh√∂ren musste¬†¬†¬† standard
Die ersten 210 Lieder, welche dank MP3-Format alle auf eine CD passten, konnten wir inzwischen durchhören, aber wir haben noch eine weitere, allerdings mit nur 136 Liedern, da liegen    lachen

Am Feiertag und Wochenende tauchten Carsten und ich ebenfalls in die Nostalgie der 80er/90er ein, denn die DVD-Box „Rocky-Saga“¬†wartete eigentlich schon etwas l√§nger auf ein Ansehen. Ich wusste zwar im Gro√üen und Ganzen noch, um was es in den Filmen 1-4 ging, aber da ich sie zum letzten Mal vor √ľber 20 Jahren angesehen habe, konnte ich mich nicht wirklich an etwas erinnern. Nun bin ich wieder Up-to-Date bez√ľglich¬†Adrian (seine Frau), Apollo Creed (Gegner in 1 & 2, Trainer in 3), Clubber Lang (Mr.T als Gegner in Teil 3), Ivan Drago (Dolph Lundgren als b√∂ser, russischer Gegner in Teil 4), Tommy Gunn (Rockys Trainerdeb√ľt in Teil 5) und Mason ‚ÄěThe Line‚Äú Dixon (Rockys Computergegner in Teil 6) ¬† ¬†standard ¬† ¬†… darauf eine Rocky-Fanfare !!!

Zum „Ausgleich“ schauten wir uns am Sonntagabend einen etwas anspruchsvolleren Streifen auf DVD¬†an:¬†Die Frau in Gold. Wer sich f√ľr das Thema Kunstraub und im Allgemeinen die Verbindung zwischen unseren Zeiten und dem Zweiten Weltkrieg¬†interessiert, soll diesen Film nicht verpassen. Ich fand, er ist sehr gut gemacht und Helen Mirren halte ich¬†ohnehin f√ľr eine gro√üartige Schauspielerin.

Auch wenn es scheinen mag, wir haben allerdings nicht nur Filme geschaut. Am Sonntagvormittag bekamen¬†wir √ľberraschend eine spontane Einladung in die Com√∂die Dresden, wo am Nachmittag richtig „Hei√üe Zeiten“¬†erlebt werden konnten ¬† ¬†standard ¬† ¬†Gundel und Peter haben nach einem Geburtstagsgeschenk f√ľr mich gesucht und kamen auf die Idee, zu fragen, ob ich ein Problem damit h√§tte, mein Geschenk schon ein paar Tage vorher zu erhalten ¬† ¬†zwinker ¬† ¬†… hatte ich nat√ľrlich nicht und so genossen wir zu viert eine lustige Vorstellung √ľber den Umgang mit und die √úberraschungen zu den Wechseljahren. Nun weiss mein Mann, worauf er sich bei mir √ľber kurz oder lang einstellen darf¬†¬†¬† zwinker ¬† ¬†Ich bin den beiden sooooo dankbar, dass sie diese geniale Idee hatten, mit uns spontan ins Theater zu gehen – es war ein toller Nachmittag!

Ansonsten haben Carsten und ich die letzten Tage etliche Spazierg√§nge unternommen, damit ich Bilder f√ľr mein Monatsprojekt „Fensterleben & ¬†-l√§den“ durch die Linse sammeln konnte. Bei unseren¬†Streifz√ľgen durch Striesen zeigte es sich f√ľr uns deutlich: der November war insgesamt sehr warm geraten. Das hat offensichtlich aber nicht nur den Menschen gut getan, den anscheinend ist die Natur wohl auch obgleich dieser Temperaturen voll reingefallen¬†¬†¬† zwinker

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Dieses Bild habe ich am Sonntagvormittag, den 22.11. aufgenommen !!!¬†Aber nun ist es auch bei uns in Dresden¬†sehr viel¬†k√§lter geworden und ich hoffe, dass das B√§umchen diese Wetterkapriolen ohne Sch√§den √ľbersteht …

Bei den Spazierg√§ngen haben wir √ľbrigens auch diese¬†Komposition auf dem Barbarossaplatz entdeckt.

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Wer lange Zeit auf dieser Bank verbringt, wird zwangsläufig zum Baumrindenexperten, denn irgendwas anderes sieht man bei dem Standort kaum    zwinker    da hat man wohl nicht nur sprichwörtlich ein Brett vor dem Kopf, sondern gleich den ganzen Baum    lachen

Die jetzige Woche wird f√ľr mich √ľbrigens auch weiterhin positiv verlaufen – trotz immens vollem Terminplan. Ich freue mich wie Bolle darauf, dass Stephanie wieder f√ľr ein paar Tage zu uns ins Apartamento OLCA kommt, dass ich am Donnerstag und Freitag frei bekommen habe, dadurch meinen Geburtstag am Donnerstag von morgens bis abends mit meinen drei Lieben¬†verbringen kann, am Tag¬†danach¬†so viel Zeit zur Verf√ľgung habe, um f√ľr den¬†Freitagabend leckere Sachen f√ľr meine Geburtstagsfeier mit Freunden zu kochen und nat√ľrlich freue ich mich unendlich auf den feierlichen Abend als solches – das muss eine besonders sch√∂ne Woche werden!



2015 09.
Aug

Eine der schönen Seiten unseren derzeitigen Lebens ist eine Mischung aus Planung und Spontanität. Vor allen Dingen muss man ohne Kinder und Verpflichtungen auch nicht mehr alles nur aufs Wochenende legen, es gibt ja zudem noch die freien Abende nach der Arbeit.

Am Dienstag haben Carsten und ich uns einen DVD-Abend geg√∂nnt: LoveFilm hat uns diesmal dazu den Film „Still Alice“ geliefert.¬† Das Thema Alzheimer ist eines, welches mich immer wieder besch√§ftigt. In dem Streifen „An ihrer Seite“¬†spielt diese Krankheit ebenfalls die Hauptrolle und den habe ich bereits vor einigen Jahren gesehen. „Still Alice“, f√ľr den Julianne Moore einen Oskar bekam, fand ich noch emotionaler, da¬†der Krankheitsverlauf auch aus der Sicht der betroffenen Person sehr eindrucksvoll gezeigt wird, sowie¬†die damit verbundenen √Ąngst, Unsicherheiten und das Begreifen, dass¬† man nicht wirklich etwas dagegen tun kann. Sehr emotional, sehr ergreifend und auch etwas deprimierend. Aber der Oskar als beste Darstellerin ist auf jeden Fall verdient – ich finde, sie hat diese Rolle wirklich brillant gespielt.

Der Mittwochabend war dann schon um vieles fröhlicher    zwinker    eine Geburtstagsfeier zur Sommerzeit im Garten und in lustiger Runde hebt die Laune, nicht zuletzt dank einem kleinen Beitrag in Form von Whiskey. Vielen Dank nochmals, dass wir vorbeikommen und dabeisein durften, liebe Ines    verliebt

Am Donnerstag haben wir relativ spontan entschieden, ins Kino zu gehen und uns „Learning to Drive – Fahrstunden f√ľrs Leben“¬†anzusehen. Ein sehr sch√∂ner Film, es gibt etwas zu lachen und etwas zu bedauern, aber zum Gl√ľck alles ohne Kitsch – sehr zu empfehlen. Und Ben Kingsley macht auch als Inder bzw. Sikh eine tolle Figur!

Am Freitag verbrachten wir unsere Freizeit erneut mit einem (Love-)Film, aber diesmal ging es blutiger und schie√üw√ľtiger zu¬†¬†¬†¬† lachen ¬† ¬† –> Keanu Reevs als „John Wick“ …¬†wer auf Rachefeldz√ľge mit skurrilem Humor steht, wird diesen Film m√∂gen. Immerhin siegt am Ende die Gerechtigkeit – daf√ľr liebe ich ja¬†solche modernen M√§rchen f√ľr Erwachsene¬†¬†¬† zwinker

Der Samstag war urspr√ľnglich g√§nzlich unverplant, aber da Claudia und Jan aus Uelzen mal wieder einen Abstecher nach Dresden gemacht haben, verbrachten wir zusammen beim Schwatzen, Essen und Trinken einen wundervollen Abend in Hinterhofbierg√§rten der Dresdner Neustadt. Zuerst kehrten wir im¬†Raskolnikoff ein und unser Besuch war komplett √ľberrascht, wie gem√ľtlich es hinter der br√∂ckelnden Au√üenfassade sein kann ¬† ¬†lachen ¬† ¬†auch das zweite Ziel, das¬†Oosteinde,¬†hat sie positiv beeindruckt. Beide Lokalit√§ten sind klein, machen von Au√üen nicht viel her und Touristen fallen hier bestimmt nicht ein.
Wir waren allerdings sehr √ľber das nicht mehr vorhandene Wasser im Flu√übett der Priesnitz (geht direkt am Oosteinde entlang) erstaunt, denn erst im Juni haben wir noch einen langen Spaziergang in der Dresdner Heide entlang dieses Flusses gemacht und damals f√ľhrte er jede Menge¬†Wasser. Aber in Dresden und Umgebung hat es schon seit geraumer Zeit eben nicht mehr so richtig geregnet …

Heute sind wir f√ľr einen Sonntag verdammt zeitig aufgestanden: ich habe mich schon um 7 Uhr in der Fr√ľh f√ľr ein Fotoshooting mit Hund und Frauchen zu¬†meinem August-Fotoprojekt verabredet, damit wir beim Posieren nicht mit der¬†sengenden Hitze zu sehr¬†ins Schwitzen kommen. Ich glaube, das hat uns die Sonne wirklich √ľbel genommen, denn sie hat sich immer wieder hinter einer Wolkendecke versteckt. So hatten wir eben einen blassen statt strahlendblauen Himmel, aber unserem Spa√ü beim Fotografieren¬†hat selbst¬†das nicht geschadet¬†¬†¬† zwinker

geplante-Spontanität-web

Inzwischen vermeldet mir meine Backhilfe in Uhrform, dass unser Mittagessen fertig ist – ich sch√§tze, nach dem Essen werde ich mir erst einmal eine zus√§tzliche M√ľtze Schlaf g√∂nnen¬†¬†¬† zwinker
Auch das habe ich so gerade mal ganz spontan geplant    lachen



2015 19.
Jul

Die Woche verging wieder mal wie im Fluge! Auf Arbeit hatte ich erneut beide H√§nde voll zu tun, meine Kunden scheinen das Wort „Urlaub“ nicht mehr in ihrem Wortschatz zu haben¬†¬†¬† zwinker¬†¬†¬† daf√ľr waren die Abende einfach fantastisch und ich habe in den vergangenen Tagen so viel Sch√∂nes erleben d√ľrfen!

Am Montag gingen Carsten und ich ins Kino – der neue Terminator: Genisys¬†ist f√ľr uns ein Muss gewesen¬†¬†¬† lachen¬†¬†¬†¬†
Da wir uns die 3D-Vorstellung ersparen wollten, entschieden wir uns gleich f√ľr eine OV-Vorstellung. Unser Englisch m√ľsste ja gut genug sein f√ľr die Streifen dieser Art, denn schlie√ülich waren schon die vier Vorg√§nger (wurden am Wochenende davor in der Originalversion auf DVD angeguckt) nicht durch¬†besonders tiefsinnige Dialoge aufgefallen¬†¬†¬† zwinker
Aber im Terminator 5 kamen ja regelrechte Vortr√§ge zustande! Tiefsinnig waren sie dennoch nicht – so viel haben wir schon verstanden. Unsere Erwartungen an den Film waren nicht sonderlich hoch und diese hat er auf jeden Fall¬†erf√ľllt¬†¬†¬† zwinker

Der Dienstagabend war schon seit Wochen daf√ľr vorgesehen, mit Ines und Torsten in einen Biergarten zu gehen. Der Wettergott hat uns am besagten Tag stundenlang¬†beweisen wollen, dass er uns das nicht g√∂nnen mag, denn es hat tags√ľber¬†immer wieder geregnet. Aber am Abend zeigte sich das Wetter von¬†seiner Sonnenseite und wir genossen nicht nur ein Bierchen, sondern auch √§u√üerst leckeres Essen im kleinen √Ėrtchen Hartha. Das Restaurant Cafe am Kurplatz kann ich nicht¬†nur f√ľr laue Sommerabende w√§rmstens empfehlen, auch drinnen¬†ist das¬†richtig gem√ľtlich!

Am Donnerstag gab es leckeres Essen bei meiner besten Freundin Anna –¬†sie hat uns schon lange von ihren Beljaschi vorgeschw√§rmt und¬†nun war sie dran, sie f√ľr uns zuzubereiten. Die gebratenen, mit Hackfleisch gef√ľllten Teigtaschen waren in der Tat sehr lecker!!! Und f√ľr mich war das au√üerdem ein quasi Kindheitserinnerungsesssen¬†¬†¬† standard

Am Samstag gingen Carsten und ich zum Festival Umsonst & Draußen. Der Name war Programm Рes fand im Hechtpark statt und man zahlte keinen Eintritt.

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Es gab auch Essen und Musik, aber wir sind¬†vorrangig wegen der Lesung von den¬†Autoren der Phrase4 da gewesen – was soll ich machen, ich bin ein wenig s√ľchtig nach den Kurzgeschichten dieser¬†vier¬†¬†¬† zwinker¬†¬†¬†¬†Als Gastleserin war diesmal Bonny-Lycen Henze dabei. Sie hat uns sehr beeindruckt, denn sie las ca. 10 Minuten lang ihr Gedicht nicht vom Papier ab, sondern trug es aus dem Ged√§chtnis vor¬†– das war echt super! Viel Spa√ü bei der Lesung hatten nicht nur die Zuh√∂rer, sondern auch die Autoren selbst, die sich auf ihrer hei√ügeliebten Couch, welche extra f√ľr die Veranstaltung auf die B√ľhne gestellt wurde, sehr wohl f√ľhlten:

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F√ľr den heutigen Sonntag hatten Carsten und ich eigentlich eine Ganztagswanderung zur Schneekoppe geplant und uns als Begleitung f√ľr diese Tour Anna mit ihrem Hund Leon „gesichert“. Nun bekomme ich allm√§hlich das Gef√ľhl, dass der Berg¬†von uns gar nicht erobert werden will, denn wir hatten schon im Februar¬†kein Gl√ľck mit dem Wetter f√ľr einen Aufstieg und auch diesmal machte¬†uns die Wettervorhersage¬†keine Hoffnung auf einen sch√∂nen Wandertag¬†¬†¬† traurig¬†¬†¬†¬†Aus diesem Grund haben wir unser Ziel kurzfristig umdisponiert und fuhren heute¬†nach Tschechien statt nach Polen, da wir festgestellt haben, dass Anna noch nie¬†die Gegend¬†um die¬†Tyssaer W√§nden gesehen hat.

Es wurde ein echt toller Ausflug! Unsere¬†Security passte sehr gut auf uns auf, selbst als wir zwei M√§dels (mithilfe meines starken Mannes¬†¬†¬† zwinker¬†¬†¬† )¬†es uns auf einem Baum gem√ľtlich gemacht haben, um ein Becherchen Prosecco zu genie√üen:

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Das war schlicht und einfach ein traumhaft schöner Tag und damit ein perfekter Abschluß einer erlebnisreichen Woche!

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In der kommenden Woche habe ich nicht mehr so viele Termine …¬†es wird ja¬†langsam Zeit, auch ein paar liegengebliebene Sachen wieder aufzuarbeiten¬†¬†¬† zwinker



2015 13.
Jun

Inzwischen ist sogar in Sachsen der Sommer angekommen. Noch wei√ü er zwar nicht, ob er hier¬†dauerhaft¬†bleiben m√∂chte, denn¬†die Au√üentemperaturen wechselten innerhalb einer Woche auch mal gern¬†von +18¬įC zu +32¬įC. Gl√ľcklicherweise passiert es hin und wieder aber, dass das Wetter auch wirklich zu unserer Wochenendplanung passt. So geschehen z.B. am vergangenen Wochenende. Wir waren¬†an beiden Tagen¬†mit so vielen Sachen besch√§ftigt, dass ich nicht einmal Zeit fand, zeitnah einen Blogeintrag zu verfassen¬†¬†¬† erroeten
Aber nun kann ich das ja nachholen und zumindest mal erklären, was mich denn so arg vom Schreiben abgehalten hat    zwinker

Am Samstag haben Carsten und ich mit unserem Cabrio¬†einen Ganztagsausflug nach Th√ľringen gemacht. Unser erstes Ziel war wie schon einmal im September 2010 der Alternative B√§renpark Worbis.

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Dieser Bär war ganz zahm, aber irgendwie fehlte mir bei ihm der Kuschelfaktor    zwinker

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Den hatten dann die anderen B√§ren daf√ľr um so mehr, nur war es leider nicht m√∂glich, sie zu streicheln oder anderweitig zu ber√ľhren ¬† ¬†zwinker ¬† ¬†wobei sich dieser Meister Petz bestimmt¬†gew√ľnscht h√§tte, dass man seinen Bauch krault. Da er aber keine kraulenden H√§nde in¬†seiner N√§he hatte,¬†musste er sich an einem Baumstamm schubbeln:

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Ein anderer Braunbärli machte einen Spaziergang durch das große Areal:

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Es gab f√ľr die B√§ren einige Leckerlies, welche von einer Parkmitarbeiterin gro√üz√ľgig √ľber den Zaun verteilt wurden. Besonders Waln√ľsse waren beliebt. Ich fand es vor allen¬†Dingen sehr knuffig, dass die B√§ren sich diese auf ihre Tatzen legten, sie m√ľhelos mit den Z√§hnen knackten, alles wieder ausspuckten und danach mit der Zunge nur das leckere Innere herauspickten. Die leeren¬†Nussschalen wurden am Ende¬†ganz einfach abgesch√ľttelt.

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Dass die Bären auch ein Mittagsschläfchen zu schätzen wissen, haben sie uns ebenfalls ganz nebenbei bewiesen:

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Ich war mal wieder √ľbergl√ľcklich, weil ich meine Lieblingstiere so entspannt aus der N√§he beobachten konnte ¬† ¬†standard

Unser zweites Ziel an dem Tag war der Nationalpark Hainich. Wir haben schon einiges √ľber den dortigen Baumkronenpfad geh√∂rt und wollten den nun endlich mal mit eigenen Augen sehen und nat√ľrlich auch dar√ľber laufen.

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Die Wege sind sehr breit und sehr stabil, aber auf manchen Abschnitten hat man¬†zur den behindertengerechten¬†Pfaden¬†eine Alternative angelegt, bei der doch schon ein gewisses Verst√§ndnis f√ľr die H√∂he, auf welcher wir uns befanden, sehr deutlich aufkam:

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Das sind schon gut 30 – 40 Meter …

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Zum Gl√ľck haben weder Carsten noch ich die H√∂henangst und somit¬†hatten wir auch auf den „Abwegen“ wirklich viel Spa√ü¬†¬†¬† standard

Der Ausblick von ganz oben (hier vom großen Aussichtsturm) ist auf jeden Fall einfach atemberaubend schön!

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Da hat man doch ein Gef√ľhl vom Urwald, oder?

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Nicht umsonst gehört dieser naturbelassener Buchenwald zum UNESCO-Weltnaturerbe. Ein Besuch dort ist auf jeden Fall sehr zu empfehlen.

Als wir gegen 22:30 Uhr nach diesem Ausflug wieder zur√ľck in Dresden ankamen, reichte unsere Kraft gerade mal dazu, alles auszupacken und sofort ins Bett zu fallen. Denn am Sonntag ging es bei uns schon wieder weiter mit sch√∂nen Dingen des Lebens¬†¬†¬† zwinker

Unser Sonntagsfr√ľhst√ľck gab es diesmal etwas sp√§ter als sonst und auch nicht zu Hause, sondern im Cafe Blumenau. Es war der ausdr√ľckliche Wunsch unseres Geburtstagskindes, denn Andrea ist an diesem Tag 22 Jahre alt geworden und nat√ľrlich wollten wir das mit ihr und Karl wenigstens ein bisschen gemeinsam feiern … die eigentliche Party √ľberlie√üen wir dann lieber ihren Freunden:

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Den misstrauischen Blick, wenn Mama die Kamera aus ihrer Handtasche hervorzaubert, haben die Kinder auch nach Jahren des Auszugs immer noch nicht verlernt¬†¬†¬† zwinker ¬† ¬†aber es war wirklich sch√∂n, mit den beiden zu essen und entspannt √ľber alles M√∂gliche zu plaudern. Nochmals alles Gute zum Geburtstag, meine Gro√üe¬†¬†¬† verliebt ¬† ¬†!

Danach kehrten Carsten und ich wieder f√ľr ca. 2 Stunden nach Hause zur√ľck, wo wir beim Verdauen der zahlreichen Leckereien die Lovefilm-DVD „Dein Weg“¬†angesehen haben. Nach dem Filmende¬†machten wir uns selber ganz schnell auf den Weg, denn wir wollten unbedingt zu unserer n√§chsten Igel-Tour nicht fehlen. Diesmal ging es um Plauen, ein Stadtteil im Westen von Dresden,¬† durch welchen ich nach unserem Umzug von Briesnitz nach Striesen nun t√§glich zur Arbeit fahre.

Die Tour war gro√üartig! Holger Lippert kann¬†unglaublich interessant erz√§hlen und wei√ü wirklich viel √ľber verschiedene Ecken zu berichten, welche ich als gehetzte Autofahrerin bislang nicht mal¬†richtig wahr genommen habe:

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Dieses Jugendstilhaus liegt allerdings nicht auf meinem Arbeitsweg, dieses hätte ich selbst hinter meinem Lenkrad wohl nicht so stark ignorieren können, denn es ist auf jeden Fall sehr auffällig, nicht wahr?

Nach der Exkursion g√∂nnten Carsten und ich uns noch einen Happen beim Shou Sushi, bevor wir umgehend zum¬†Programmkino Ost¬†fuhren, um eine Doku √ľber den Jakobsweg anzusehen – „Camino de Santiago„. Das war √ľbrigens nach „Dein Weg“ nicht unser letzter Film zu diesem Thema – am Mittwoch bekamen wir noch von LoveFilm die n√§chste DVD zu dem Thema zugeschickt, diesmal war es der franz√∂sische Streifen „Saint Jacques … Pilgern auf Franz√∂sisch„.¬†Wer weiss, vielleicht werden auch wir mal eines Tages unsere R√ľcks√§cke packen und auf diesem Weg laufen. Mit dem¬†Auto haben wir immerhin schon einige Teile davon¬†im Sommer 2012¬†gesehen und besuchten auch die Endstation Santiago de Compostela¬† ¬† zwinker ¬† ¬†aber ich und lange Strecken laufen …