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Manchmal hat man eben Lust darauf, etwas zu schreiben   ;0)

 
Web|log,  der;  -s,  <engl.>,  meist abgekürzt mit "Blog"
   
Digitales Tagebuch im Internet. Ein Weblog ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Es ist ein Medium zur Darstellung des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrung als auch der Kommunikation dienen und ist insofern mit dem Internetforum sehr verwandt. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als "bloggen" bezeichnet.

Quelle: http://www.wikipedia.de    


 
2019 23.
Jan

Seit meinem letzten Blogeintrag ist inzwischen mehr als ein Monat vergangen – leider. Diese Tage waren aber eine sehr intensiv gelebte Zeit, mit diversen Höhen und einigen Tiefen.

Ich versuche mal, alles in KĂŒrze zu fassen und zu berichten … mal schauen, ob es mir mit der „KĂŒrze“ tatsĂ€chlich gelingt.

Am 20.12. (Donnerstag) habe ich meiner VHS-Gruppe am Ende des Unterrichts schöne Feiertage gewĂŒnscht und bin flink gegen 20:30 Uhr nach Hause geradelt. Zu Hause habe ich nur kurz und schnell etwas gegessen und danach packten Carsten und ich noch fehlenden Utensilien in unsere zwei Reisekoffer. WĂ€hrend ich noch unterrichtete, hat mein lieber Mann bereits einen One-Way-Mietwagen abgeholt, mit welchen wir dann auch kurz nach Mitternacht gen Frankfurt am Main aufgebrochen sind. Dieses Jahr haben wir aufgrund der gĂŒnstig liegenden Feiertage beschlossen, an zwei Arbeitstagen ebenfalls noch frei zu nehmen und somit fĂŒr fast zwei Wochen zu verreisen. Unser Ziel hieß New York City. UrsprĂŒnglich wollten wir zwar auch noch beide Kinder mitnehmen, aber als wir sie fragten, hatten sie bereits ihre eigenen PlĂ€ne geschmiedet und so waren wir eben nur als PĂ€rchen unterwegs. Carsten möchte gern noch seine eigene Sicht ĂŒber diese Reise schreiben, deshalb möchte ich hier noch nicht zu viel erzĂ€hlen, um seine Story nicht zu verderben. Außerdem bemĂŒhe ich mich ja um KĂŒrze …

Heiligabend verbrachten wir erst auf diversen WeihnachtsmĂ€rkten der Stadt und abends sahen wir im Kino einen zu diesem Tag sehr gut passenden Trickfilm an: „The Grinch“.

Carsten hat zwar beim Kauf der zwei Kinokarten etwas schlucken mĂŒssen (40 Dollar!), aber diese WohnzimmeratmosphĂ€re hat so einen Preis sicherlich verdient:

Soooo viel Beinfreiheit hatten wir noch nie!!!

Hier sieht man auf der Leinwand noch die Werbung! WĂ€hrend des Films haben wir natĂŒrlich keine Aufnahmen gemacht    standard

Ausgerechnet am Silvesterabend hat es sehr heftig geregnet (insgesamt hatten wir aber auch nur zwei Regentage wĂ€hrend unseres gesamten Aufenthaltes – also wollen wir uns mal nicht beschweren) und als wir bei unserem abendlichen Ausflug um 21 Uhr zur Grand Army Plaza kamen, …

… um dort um Mitternacht das Feuerwerk zu sehen, beschlossen wir kurzerhand, doch wieder zurĂŒck ins Hotel zu gehen. Zum einen weil wir mittlerweile trotz eines Regenschirms klatschnass geworden sind und zum anderen, weil wir auf die Nachfrage, ob ein Feuerwerk tatsĂ€chlich stattfinden wird, keine richtige BestĂ€tigung vom Veranstalter kam … es sah somit sehr nach einer Absage aus.

Das Bild gibt die NĂ€sse an den Beinen und FĂŒĂŸen leider nicht wieder, aber ihr könnt mir glauben, wir waren durch und durch bis auf die Haut nass!

So haben wir wenigstens den Menschen beim Jubeln auf dem Times Square im Fernsehen zugeschaut, waren aber im Gegensatz zu den seit Mittag auf dem Platz wartenden und sicherlich frierenden Massen in trockenen Sachen in unserem vertrauten Zimmer des Hotels in China-Town:

Am 1. Januar abends ging es zurĂŒck nach Hause und bereits am 3. Januar verdienten wir ganz munter wieder unsere Brötchen und das Alltagsleben hatte uns erneut fest im Griff. Das erste Wochenende des Jahres verbrachte ich als erstes damit, meinen VHS-Unterricht gleich fĂŒr drei Wochen vorzubereiten, denn die darauffolgenden Wochenenden waren bereits „verkauft“. Dazu kam noch jede Menge ĂŒblicher Arbeiten, die man so um einen Jahreswechsel zu erledigen hat wie z.B. alle Kalender auf das neue Jahr anzupassen.

Die erste volle Arbeitswoche war zudem durch die Nachricht, dass Annas Hund Leon schwer krank geworden ist (Magen verdreht) und operiert werden wurde, ziemlich getrĂŒbt. Irgendwie gehörte „Spatzi“ ja inzwischen auch zu uns …

Am Freitagmittag, dem 11. Januar, als Carsten und ich bereits im Auto unterwegs waren, um unseren ukrainischen Wochenendbesuch in der Dresdener Neustadt abzuholen, kam der Anruf von Anna, dass Leon nach anfĂ€nglicher Besserung nun doch ĂŒber die RegenbogenbrĂŒcke gegangen ist …

Da mussten sich Maria und ihr Freund Wowa noch etwas gedulden, weil wir unsere Route prompt abgeĂ€ndert haben und erst einmal zu Anna gefahren sind. Leon war schon am Vorabend und im Beisein der TierĂ€rztin verstorben, aber trotzdem war sie natĂŒrlich noch tieftraurig und da war ein Abstecher Ehrensache – wir können es nur zu gut verstehen. Ich wĂŒnsche, es geht ihm auf der anderen Seite des Regenbogens genauso gut, wie er es bei Anna hatte!

Nach dem Beileidsstopp bei Anna widmeten wir uns dann ganz dem Besuch aus der ukrainischen Stadt Dnipro. Maria war schon mal im Sommer bei uns, fĂŒr Wowa war Dresden Neuland. Wir haben unser GĂ€stefĂŒhrerprogramm daher so kombiniert, dass wir am Freitag das Schloß Moritzburg besuchten, denn das kennt jeder, der jemals „Drei HaselnĂŒsse fĂŒr Aschenbrödel“ gesehen hat. Es hat geschneit und die ganze Anlage sah in der weißen Pracht genauso wie im Film aus!

Am Samstag gab es dann noch einen Stadtrundgang samt vieler Dresdner SehenswĂŒrdigkeiten …

… und am Sonntag brachten wir die beiden nach Potsdam zurĂŒck, wo sie fĂŒr die zweite Woche ihrer Reise Stephanies WG-Zimmer bekommen hatten. Nach dem Besuch in Dresden war ihre Reise nach Deutschland auch schon zu Ende, denn bereits in der Nacht von Sonntag auf Montag ging es fĂŒr die beiden zum Flughafen und von da zurĂŒck in die Ukraine.

Warum in Stephanies WG-Zimmer? Unsere Kleine befindet sich seit dem 6. Januar erneut in Bremerhaven, wo sie diesmal mit vier Monaten recht lange bleiben wird, da sie dort (hoffentlich) mit viel Elan an ihrer Bachelorarbeit werkelt. So konnte sie also ihr Domizil den Besuchern auf unsere Empfehlung hin ohne Probleme ĂŒberlassen.

Aufgrund unseres New York-Trips und ihretwegen haben wir diesmal unser Familientreffen zur Auswertung des letzten Jahres sowie der Übergabe der (verspĂ€teten aber nicht minder liebevollen) Weihnachtsgeschenke in den Norden verlegt. Kaum sind also Maria und Wowa weg und die OLCAs haben gerade mal eine Woche gearbeitet, folgt schon gleich am nĂ€chsten Wochenende wieder Reisestimmung.

Andrea haben wir auf der Hinfahrt noch schnell in Bremen von der Endhaltestelle ihres Flixbusses abgeholt und sind dann zu viert in ein angemietetes Loft am Neuen Hafen eingezogen. Stephanies Hostelzimmer wĂ€re fĂŒr das bevorstehende OLCA-Familienwochenende sicherlich zu klein und auch zu ungemĂŒtlich geworden. So hatten wir mit der Unterkunft nicht nur eine gemeinsame Wohnung zum Schlafen, sondern auch gleich noch eine gerĂ€umige KĂŒche zum Kochen.

Wir haben uns am Samstag fĂŒr den Besuch der Dauerausstellung Klimahaus Bremerhaven 8° Ost, entschieden. Darin bewegt man sich von Halle zur Halle entlang des 8. LĂ€ngengrades einmal um die Erdkugel, wobei man in den Teilen auch die entsprechenden KlimaverhĂ€ltnisse, z.B. fĂŒr die WĂŒste in Niger, die eisige KĂ€lte in der Antarktis oder auch das tropische Klima auf Samoa, hautnah spĂŒrt. Sehr zu empfehlen!

Zum Schluß durfte man auch noch auf das Dach des GebĂ€udes, wo wir in der JanuarkĂ€lte bibbernd einen farblich umwerfenden Sonnenuntergang erleben konnten:

Am Sonntag haben wir vor der RĂŒckfahrt nach Hause noch die Kugelbake besucht, ein aus Holz gebautes Seezeichen in Cuxhaven.

Diese Konstruktion markiert die MĂŒndung der Elbe in die Nordsee und im Vergleich zu diesem Teil der Elbe (das gegenĂŒberliegende Ufer ist am Horizont nicht mal zu erkennen gewesen!) wirkt der Abschnitt in Dresden wie ein Rinnsal.

Ansonsten habe ich auch mal wieder den acht Geschichten der sĂ€chsischen Phrase4-Autoren lauschen dĂŒrfen und mich dabei köstlich amĂŒsiert. An dem Abend war Mike Altmann als Gastleser mit dabei und er ist zweifelsohne ein verdammt guter Vorleser seiner witzigen Storys. Somit passte er also perfekt zu den ĂŒbrigen drei Stammautoren.

Die Flasche Wein hat diesmal Gabi gewonnen … sie hat am schnellsten von allen Anwesenden auf die nebenbei vorgelesene Phrase „Bestell es beim Universum“ reagiert:

Aber es wĂ€re ja sowieso irgendwie doof, wenn man mit der eigenen Phrase, denn diese habe ich im November abgeben dĂŒrfen, gewonnen hĂ€tte. Ich warte dann lieber auf die nĂ€chste Möglichkeit. Dass der Gewinnerwein gut schmeckt, hat auch Maria festgestellt, als wir die von mir bei der Novemberlesung gewonnene Flasche zusammen beim Schwatzen in unserer KĂŒche leer gemacht haben:

Zwischen all den gerade beschriebenen Ereignissen und den ĂŒbrigen Alltagsaufgaben haben Carsten und ich zusĂ€tzlich noch unsere Hochzeitstagsreise fĂŒr dieses Jahr ausgesucht und gebucht. Diesmal geht es auf Madeira und ich freue mich schon wahnsinnig darauf. Es wird wohl kein Badeurlaub werden, dafĂŒr ist die Insel nicht berĂŒhmt, aber es wird bestimmt viel gewandert.

Wir haben uns in diesem Jahr auch ein paar Neuanschaffungen gegönnt: Im Bett liegen unsere Köpfe nun auf neuen Kissen und im Keller steht mein neues Fahrrad. Davon gibt es noch kein Foto, es wird aber schnellstens nachgereicht, sobald ich mit Carstens Hilfe alle Details an meiner himmelblauen „Gazelle“ ergĂ€nzt habe – versprochen!

Übrigens: ich habe dieses Jahr beschlossen, mal eine Pause bei den FotojahresplĂ€nen einzulegen, denn noch habe ich die Projekte des vergangenen Jahres ja nicht mal zu Ende bringen können, weil ich die Ergebnisse hier noch nicht prĂ€sentieren konnte. Manchmal muss man sich wohl oder ĂŒbel die Zeit nehmen, endlich mal alles Liegengebliebene nachzuholen. Deshalb werde ich die nĂ€chsten 12 Monate dazu nutzen, die „alten“ Projekte komplett abzuarbeiten und die Themenbereiche fĂŒr das kommende Jahr (also 2020) abzustecken – andere nennen das mitunter „eine kreative Pause einlegen“.

Und wie fing euer Jahr 2019 an?



2018 28.
Nov

Schon im Juni 2015, als ich Fotos fĂŒr mein Monatsprojekt „BĂ€ume“ gemacht habe, war ich von den einzelnen Teile dieser außergewöhnlichen Pflanzen sehr angetan. BlĂ€tter kamen im Oktober 2017 als Sonderprojekt dran und dieses Jahr habe ich meine Aufmerksamkeit den Wurzeln gewidmet, denn ohne sie wird kein Baum ĂŒberleben. Wenn ein Baum entwurzelt ist, steht es nicht sonderlich gut um seinen Fortbestand:

Wurzeln suchen sich stets ihren Weg und lassen sich auch nicht von solchen Hindernissen wie Steinen …

… oder Felsen ausbremsen:

Im Gegenteil, sind solche Steine im Weg, werden sie umschlungen und als zusÀtzliche VerstÀrkung der Standhaftigkeit genutzt:

Nicht mal eine steile Wand kann Wurzeln auf ihrem Weg ausbremsen …

… und ein dazugehöriger Baum profitiert am Ende sehr von solcher HartnĂ€ckigkeit:

Aber Wurzeln sind auch beim Wandern stetige Begleiter. Mal zeigen sie dem Wanderer die Richtung, in die der Weg fĂŒhrt …

… mal können die knorrigen, knotigen Teile zu einer Stolperfalle werden, wenn man sie nicht beachtet …

… oder sie bilden hilfreiche Stufen, um einen Aufstieg zu vereinfachen:

Man kann bei eine eigenartigen Anordnung von sichtbaren Wurzelteile sogar etwas ins GrĂŒbeln kommen, ob diese eine Art noch nicht entzifferter Schriftzeichen des Waldes sind …

… und bei jemanden mit viel Fantasie erinnern einige davon sogar an Vertreter der Tierwelt    standard

Dies wĂ€re jetzt im Normalfall ein Ende meines RĂŒckblicks auf das Juli-Projekt, aber da ich dies erst so spĂ€t veröffentliche, erlaube ich mir (das nennt man wohl „kĂŒnstlerische Freiheit“   standard   ) noch weitere Bilder von Wurzeln zu zeigen, welche ich allerdings erst im August auf Hawaii gemacht habe.

Manche der nÀchsten Aufnahmen beweisen, dass BÀume unabhÀngig davon, ob sie in Europa oder in Polynesien beheimatet sind, ihre Wurzeln auf gleiche Art und Weise in die Welt ausstrecken. Findet ihr wie ich die Parallelen?

Das war ein Baum in einem erkalteten Lavafeld auf Big Island:

Dies sind diverse „Wurzelpfade“:

Aber es gibt natĂŒrlich auch ein paar andere Wurzelansichten, welche sich bei uns so nicht wiederfinden. Wenn ich z.B. die Wurzeln bei Palmen gesehen habe, konnte ich ein Bild in meinem Kopf nur schwer los werden: wie diese von ganz vielen kleinen Beinchen woanders hingetragen und wieder in die Erde eingesetzt wird – ich weiß, meine Fantasie ist manchmal sehr eigenwillig   standard

Die Wurzeln der Banyan-BĂ€ume kommen allerdings nicht selten von oben, was mich schon auf Bali sehr fasziniert hat:

Dadurch entsteht dann am Ende ein riesengroßer Baum, der nicht selten ein sehr weit verzweigtes Wurzeln-StĂ€mme-Geflecht zu bieten hat:

Dabei spielt es dann auch gar keine Rolle, dass all das aus unserer Sicht kreuz und quer wÀchst:

Diese Wurzel eines Regenbogeneukalyptus sieht sehr massiv und stabil aus. Dazu ist sie im gleichen Maße farbenfroh wie der gesamte Baumstamm – erinnert doch sehr an herablaufende Farbe, oder?

Und wenn ein Baum auf Hawaii seine Wurzeln nicht zu sehr in die Tiefe schicken kann, dann bleibt eben ein Teil gut sichtbar draußen:

Ich hoffe, ihr findet genau so wie ich, dass diesmal ein „Bonus“ zum Fotoprojekt eine durchaus passende ErgĂ€nzung zum eigentlichen, rechtzeitig durchgefĂŒhrten Projekt ist    standard



2018 18.
Okt

Ich habe im Internet immer wieder einige Bilder von einem kleinen MĂ€dchen gesehen, welches in Blumen oder auch in Obst oder GemĂŒse „gekleidet“ von ihrer Mama fotografiert wird. Damit ihr eine Vorstellung habt, was genau mich inspiriert hat, mich diesem Thema zu widmen, könnt ihr hier die von mir gemeinten Bilder mal ansehen.

Mir standen leider keine so kleine Models zur VerfĂŒgung wie bei Stefani von Alya Çağlar und dazu kam auch noch, dass es ja zunĂ€chst mein erstes Rantasten an dieses Thema werden sollte. Am Ende sind bei mir die Personen leider nicht so scharf geworden und auch die Proportionen stimmen nicht hundertprozentig ĂŒberein. Außerdem wĂŒrde ich beim nĂ€chsten Mal einen etwas ruhigeren Hintergrund wĂ€hlen. Aber ein paar der Aufnahmen kann ich euch doch mit gutem Gewissen hier mal zeigen    standard

Meine allerersten Versuche habe ich mit Ines und Manu vor dem Dresdner Kulturpalast in der Innenstadt gemacht:

Wie immer bei einem Fotoshooting mit den beiden, musste ich meine Kamera auch einmal aus der Hand geben und mich selber als Model vor die Linse stellen:

Ich vergesse bloß jedesmal, wenn wir uns verabreden, dass ich dann auch mal meine frau stehen muss und ziehe mich eher praktisch als schön an.  Aber was soll’s, so kommt mal mein BĂ€r auf dem T-Shirt gut zur Geltung    standard    hinter der Kamera fĂŒhle ich mich aber sehr viel wohler als davor    standard

Meine beiden MĂ€dels kamen im Juni fĂŒr ein verlĂ€ngertes Wochenende nach Hause und haben sofort zugesagt, ebenfalls fĂŒr diese Art der Fotos zu posen – ich habe ja so liebe Kinder!

Die beiden BlumenmĂ€dchen haben zuerst bunte „Röcke“ angezogen …

… anschließend haben wir „Kleider“ gebastelt    standard

Spaß hatten meine Modelle und ich in beiden FĂ€llen wirklich reichlich! Und es mussten insgesamt zwei BlumenstrĂ€uße Federn lassen, um die passende Form fĂŒr die grĂ¶ĂŸer gewachsenen MĂ€dchen als die auf den Originalen hinzubekommen. Ich weiß aber nun, was ich bei solchen Bildern in Zukunft verbessern könnte und damit haben sich diese Versuche doch auf jeden Fall gelohnt, finde ich    standard



2018 06.
Okt

Es war ein langer Urlaub auf vier verschiedenen Inseln und mit unzĂ€hligen StrĂ€nden – ihr ahnt schon, ich habe mehr als genug Möglichkeiten gehabt,  mich meiner 4. Obsession hinzugeben    standard

Beim Durchsicht aller Urlaubsbilder haben wir die passenden FĂŒĂŸe-im-Wasser-Bilder gleich notiert und Carsten hat sie bis heute ganz brav und ordentlich den jeweiligen StrĂ€nden zugeordnet. Deshalb haben wir uns nun auch die Zeit genommen, unsere Favoriten der jeweiligen Fotoserien zu ermitteln und jetzt steht die endgĂŒltige Auswahl in der Galerie „4. Obsession“ zum Anschauen bereit –> 39 NeuzugĂ€nge!

GegenĂŒber Freunden und Bekannten haben wir in den bisherigen ErzĂ€hlungen eigentlich immer etwas von ca. 20-25 Strandbesuchen erzĂ€hlt, die wir insgesamt in den vier Wochen besucht haben, aber anhand der Fotos und den genaueren Recherchen kommen wir nun sogar auf etwas ĂŒber 50 !!! Auf fĂŒnf StrĂ€nden waren wir von der Umgebung so begeistert, dass wir sogar völlig vergessen haben, ein Bild zu machen … aber ihr könnt uns glauben, auch da waren meine FĂŒĂŸe mindestens einmal drin. Und die ĂŒbrigen haben wir zwar angefahren, sind aber nicht reingegangen, sondern haben meist nur geguckt, Surfer beobachtet, Fotos geschossen und/oder den Blick in die Ferne schweifen lassen – mal wegen Wetter, mal wegen hohem Wellengang und mal weil wir an dem Tag schon unseren Strandbedarf zu GenĂŒge gestillt hatten … ja, sowas soll es auch (bei mir) geben    zwinker

Wer nun neugierig geworden ist und sehen möchte, welche feuchten Orte ich diesmal betreten durfte, sollte einfach mal hier klicken und relativ weit nach unten scrollen – 113 Orte waren schon vor Hawaii dokumentiert. Viel Spaß beim kleinen Hopping durch bzw. ĂŒber einen kleinen Teil (!!!) hawaiianischer StrĂ€nde!



2018 17.
Sep

Gestern war er vorbei, unser vierwöchiger Urlaub auf Hawai’i. Eigentlich ist mit diesem Satz schon alles gesagt … einerseits „wir sind wieder da“ und gleichzeitig „ein Urlaubstraum wurde wahr“   standard

In den vergangenen 30 Tagen haben wir unglaublich vieles erlebt. Wir haben diese vier hawaiischen Inseln besucht: Oahu, Kauai, Big Island und Maui – jede ist anders und hat ihre Besonderheit:

– OAHU ist die pulsierendste Insel mit der Hauptstadt Honolulu und einer ĂŒberwĂ€ltigenden Anzahl japanischer Touristen.

– KAUAI trĂ€gt ganz zu Recht den Beinamen „Garden Island“, denn sie ist in unseren Augen die grĂŒnste von allen … gleichzeitig ist sie erdgeschichtlich auch die Ă€lteste.

– BIG ISLAND ist dagegen eine ganz junge und immer noch wachsende Vulkaninsel, denn hier arbeitet die Göttin Pele eifrig daran, die InselflĂ€che durch stetige LavaflĂŒsse weiter zu vergrĂ¶ĂŸern.

– MAUI ist die touristischste von allen, aber die SonnenuntergĂ€nge auf den SandstrĂ€nden sind auch perfekt dafĂŒr geeignet.

Wir haben diesmal ĂŒberwiegend in B&Bs ĂŒbernachtet und bleiben mit einigen unserer „Herbergseltern“ sicherlich auch ĂŒber den Urlaub hinaus weiterhin im Kontakt. Insgesamt haben wir sehr viele interessante und liebenswĂŒrdige Menschen auf den Inseln getroffen. Auch die Tierwelt hat sich uns ebenfalls von ihrer besten Seite gezeigt.

Nur ein paar Beispiele: So viele Schildkröten haben wir gar nicht erwartet, aber wir sahen sie sowohl beim Schnorcheln als auch bei unseren zahlreichen StrandspaziergÀngen immer wieder mal in der Ferne und aus nÀchster NÀhe:

Wir fĂŒhlen uns ein wenig geehrt, dass wir einen von derzeit lediglich 1300 möglichen Hawaii-Mönchsrobben bei ihrem Landgang beobachten durften:

Das melodische Quaken (siehe Tabelle „Frog calls online“) von Coqui-Fröschen war unser allabendliches Schlaflied auf Big Island … fast 100 Dezibel bei solch einer GrĂ¶ĂŸe:

Auch das war völlig neu fĂŒr uns: Wir haben den Hurrikan Lane ĂŒberstanden und nebenbei eine Vorstellung davon bekommen, wie das Warnsystem auf Handys und via Radio auf diesen Inseln funktioniert.

Unsere Geschmacksnerven wurden in den vier Wochen allerhand neuen EindrĂŒcke ausgesetzt. Ich werde „Poke“, einen Fischsalat aus rohem Fisch, sehr vermissen und Carsten dĂŒrfte „Loco Moco“, einem Gericht aus Reis, einer flachen Frikadelle, einem gebratenen Ei und einer braunen Bratensauce, sicherlich etwas nachtrauern. Aber letzteres lĂ€ĂŸt sich bestimmt leichter nachkochen, als alleine schon die Zutaten fĂŒr ein ordentliches Poke (rohen Ahi, Thunfisch oder Lachs plus diverser, lokaler GewĂŒrzmischungen) zu bekommen    standard
Ich habe außerdem die VorzĂŒge einer Weißen Ananas sehr zu schĂ€tzen gelernt … die ist viel sĂŒĂŸer und enthĂ€lt kaum SĂ€ure. NatĂŒrlich aber auch von all dem anderen Obst, welches fĂŒr uns exotisch ist und dort vor dem FrĂŒhstĂŒck recht schnell mal kurz im Garten gepflĂŒckt werden kann.

Wir haben viel geschnorchelt, viel gebadet und waren auf der Spitze des höchsten Berges im ganzen Pazifikraum (Mauna Kea mit 4.205 m), um dort erst einen fabelhaften Sonnenuntergang ĂŒber den Wolken zu sehen und danach einen Himmel voller Sterne zu bewundern. Wir konnten jede Menge klassisch schöne, weiße SandstrĂ€nde sehen, waren aber auch auf StrĂ€nden mit schwarzem, grĂŒnem und rotem Sand.

Wir haben insgesamt ĂŒber 10.000 Bilder gemacht, die nun allerdings noch gesichtet und ausgedĂŒnnt werden. Die Digitalfotografie erlaubt es zum GlĂŒck bzw. leider, von einer Sache immer schnell mal ein paar Bilder mehr zu machen, um danach das Beste von allen auszusuchen – und genau den letzten Schritt das mĂŒssen wir noch durchfĂŒhren    standard

Danach teilen wir auch in gewohnter Art und Weise gern unsere Fotosammlung mit euch, denn ich kann mir vorstellen, dass das Interesse daran groß sein dĂŒrfte    zwinker



2018 31.
Aug

Als ich mir dieses Thema fĂŒr meinen Jahresplan ausgesucht habe, schwebten mir einige Aufnahmen mit trockenen KrĂ€utern vor …

… dann kam ich aber auch auf den Gedanken, dass man die in der KĂŒche hĂ€ufig verwendeten KrĂ€uter natĂŒrlich auch frisch zeigen könnte:

Klar, zum Kochen brÀuchte man schon etwas kleiner geschnitten

Ich habe sogar einen ehrgeizigen Plan entwickelt, eigenen Dill auszusĂ€en, um diesen immer frisch zur Hand zu haben …

… ich muss allerdings zugeben, dass ich das inzwischen mehr als nur einmal probiert habe. Jedes Mal keimen die Samen sehr schnell und die kleinen PflĂ€nzchen schießen eifrig in die Höhe – aber dann klappen sie einfach zusammen. Ich gebe aber noch nicht auf    zwinker

Ich habe in Mai auch angefangen, mich intensiver mit den Pflanzen am Wegesrand zu befassen, denn es gibt ja wesentlich mehr essbare und heilende Pflanzen, welche man auch HeilkrĂ€uter nennen kann, als das, was man ĂŒblicherweise in eigener KĂŒche immer zum WĂŒrzen nimmt.

Dies hier erkennt bestimmt jeder auf Anhieb:

Eine Kamille ist immer leicht zu erkennen. Und wie sieht es mit diesem PflÀnzchen aus?

Schöllkraut kenne ich seit meiner Kindheit als „Zaubermittel“ gegen Kratzer und SchĂŒrfwunden    standard

Diese riesigen BlÀtter helfen auch als Heilkraut gegen Wunden:

Ja, hier reden wir von einer ĂŒberall wachsenden Klette    standard

Um mein Wissen ĂŒber das GrĂŒnzeug um uns herum zu erweitern, habe ich extra in diesem Monat bei einer KrĂ€uterwanderung mitgemacht. Dabei habe ich mich unter anderem wieder daran erinnert, dass diese Blumen tatsĂ€chlich sĂŒĂŸ schmecken und gar nicht giftig sind:

Man muss beim Zubeißen lediglich darauf achten, dass man keine Hummel mitkaut, denn das mögen sie bekanntlich nicht so sehr    zwinker    aber auf Klee fahren die dicken und felligen Bienenverwandten sehr wohl ab!

Im Klosterpark Altzella gab es auch einen mit viel Liebe angelegten, beschrifteten KrĂ€utergarten. Dort habe ich jede Menge PflĂ€nzchen wiedererkannt und jede Menge neu kennengelernt. Manche habe ich schon als pflanzliche Heilmittel zu mir genommen, hatte aber keine Vorstellung, wie ein Ysop …

… oder ein Mönchspfeffer eigentlich aussehen:

Wesentlich leichter war es bei Oregano …

… Liebstöckel …

… Thymian …

… und Rosmarin:

Dort, in dem KrÀutergarten, habe ich auch festgestellt, dass Salbei ganz unterschiedlich aussehen kann.

Die wohl bekannteste Salbeiart ist diese:

Es gibt ihn aber auch als Muskat-Salbei:

Und auch als grĂŒn-gelbe Version:

Einen Sauerampfer auf der Wiese oder am Wegesrand zu erkennen fiel mir schon immer leicht …

… das kann ich ĂŒber die BlĂ€tter von Blutampfer allerdings nicht behaupten:

Diese WissenslĂŒcke hat mich so aufgeregt, dass ich mich nicht entscheiden konnte, ob ich zur Beruhigung lieber auf Johanniskraut …

… oder auf Baldrian zurĂŒckgreifen sollte    zwinker

Die Mojito-Minze wĂ€re vermutlich noch sehr viel besser (mit WĂ€sserchen drumherum) gewesen     zwinker

Das Thema hat mich wĂ€hrend der Suche nach passenden Motiven fĂŒr mein Projekt wirklich gepackt. Und auf die Idee, dass Heilpflanzen auch eine ganz andere Wirkung, eher eine „lebensverkĂŒrzende“, haben können,  brachte mich das Buch „Giftmorde: 15 tödliche Anleitungen„. Ich habe das Buch von Francis Mohr, einem der Phrase4-Autoren geschenkt bekommen, er hat nĂ€mlich eine Geschichte zu diesem Buch beigesteuert. Leider war der Monat Mai dann schon zu Ende, als ich alle Kurzkrimis durchgelesen habe, sonst hĂ€tte mein KrĂ€uter-Fotoprojekt bestimmt auch eine giftige Seite erhalten. Vielleicht mache ich das Thema „Giftiges“ irgendwann zu einem eigenstĂ€ndigen Projekt, wir werden sehen, wie sich das Marienblatt so wendet    zwinker



2018 29.
Jul

Mit einer Mauer verbindet man gerade hierzulande eine schmerzhafte Geschichte der Teilung. Zum GlĂŒck muss das im Großen und Ganzen nicht immer der Fall sein. Klar, man zieht eine Mauer hoch, um sich abzugrenzen, aber auch um hinter ihr, wenn es brenzlig wird, Schutz zu suchen.

Der Schutz wird nicht nur den Menschen gewĂ€hrt, auch Pflanzen genießen die Geborgenheit durch hohe Mauern.

Die Steine sehen zwar hart und unnachgiebig aus, aber auch sie haben im Grunde genommen einen weichen Kern. Wenn die harte Oberschicht bröckelt, kommen die schwachen Stellen zum Vorschein.

Wenn darin dann sogar noch ein Samenkorn landet, wÀchst ein PflÀnzchen unter UmstÀnden direkt an der Mauer in die Höhe.

Mauern mĂŒssen nicht zwingend aus einem Naturstein bestehen …

… in einer Fabrik gefertigte Ziegelsteine tun es auch.

Oft werden Mauern auch von Menschenhand durch Farbe aufgehĂŒbscht.

Es muss natĂŒrlich nicht immer eine krĂ€ftige, vollflĂ€chig aufgetragene Farbe sein, denn ein paar liebevoll aufgemalte Margeriten tun es auch.

In Kiew habe ich einige Mauern mit wunderschönen und kunstvollen Malereien an Kirchen entdeckt,  Bei den Ă€lteren von ihnen waren die Farben im Laufe der Zeit etwas ausgeblichen …

… bei den neueren waren die Malereien noch richtig farbenfroh.

Alte GemĂ€uer sind fĂŒr einen Betrachter immer wieder besonders interessant.

Man ist beeindruckt ob ihrer Standhaftigkeit und auch ob ihrer StÀrke bzw. Dicke.

Mauern mĂŒssen aber auch nicht immer so dĂŒster historisch und sehr erwachsen aussehen    standard

Da lacht nicht nur ein Kinderherz!

Auch Hausmauern können sehr kunstvoll gestaltet werden.

Ich hatte im April wirklich viele interessante Mauern in Dresden und, dank meiner Dienstreise, auch in Kiew entdeckt. Vielleicht habt ihr jetzt auch Lust bekommen, die Mauern in eurer NĂ€he genauer unter die Lupe zu nehmen und diese auch mal ganz erstaunt anzusehen?

FĂŒr mich kann ich diese Frage nur mit einem „ja“ beantworten    standard



2018 10.
Jun

Um ehrlich zu sein, ich kann keine vernĂŒnftige Antwort darauf geben, denn in meinem Leben kommt dieser Zustand so gut wie nie vor. Stattdessen gibt es ĂŒber jede Menge Erlebnisse zu berichten, die in den vergangenen zwei Wochen meine Schreibzeit fĂŒr sich beanspruchten    zwinker

Carsten und ich haben uns am Sonntag vor zwei Wochen recht spontan entschlossen, das schöne Sommerwetter fĂŒr einen Fahrradausflug auf dem Elbradweg zu nutzen. Es hat jede Menge Spaß gemacht und nach der Tour bis Pillnitz waren wir uns einig, dass wir uns ein spĂ€tes Mittagessen im Biergarten redlich verdient haben. Als Radfahrerin gönnte ich mir natĂŒrlich stilecht ein Radler    standard

Bei der Auswahl des Essens waren die Augen natĂŒrlich mal wieder etwas grĂ¶ĂŸer als der Mund    zwinker

Diese schöne, knusprige Haxe oben links bestimmte sogar völlig unerwartet noch den Ablauf der folgenden Tage. Ein StĂŒck von ihr hat sich nĂ€mlich in Carstens Speiseröhre als Nahrungsbolus festgesetzt und er konnte ab Sonntagnachmittag nichts mehr trinken und essen, weil der Pfropfen den Zugang zum Magen fest verschlossen hat. Atmen ging aber noch problemlos, sodass Carsten am Montag sowohl zum Sport gehen als auch zwei Meetings als Einladender abhalten konnte. Aber gegen 14 Uhr war Schluss mit Lustig und meine OrangenhĂ€lfte bewegte sich in die UKD-Notaufnahme, um das Problem endlich lösen zu lassen. Dank Magenspiegelung unter Vollnarkose war alles recht schnell erledigt und als ich nach meiner Arbeit an seinem Bett stand, war Carsten sogar schon wieder von allen SchlĂ€uchen befreit … nur die KanĂŒle sollte noch fĂŒr den Fall der FĂ€lle bis zur Entlassung dran bleiben.

Und hier ist ein Bild von seinem, wie wir es in der Familie genannt haben, „Alien“:

Die Haxe konnte ĂŒbrigens nix dafĂŒr, sie war wirklich lecker und ich habe sie am Dienstag noch völlig unfallfrei aufgegessen.

Da mein armer Mann dank Ă€rztlicher Hilfe nun wiederhergestellt war, konnte ich ganz beruhigt ein paar Tage spĂ€ter mit Anna zu einer FĂŒhrung durch die Ausstellung „Monster und Mythen“ ins Japanische Palais gehen.

Die Ausstellung ist klein, aber oho! Die riesigen Bewohner der Meere haben uns am meisten beeindruckt. Die FĂŒhrung war sehr entspannt und verstĂ€ndlich abgehalten, dazu war die junge Dame bestens ĂŒber alle AusstellungsstĂŒcke und die damit verbundenen Legenden und Geschichten informiert – es war sehr interessant und kurzweilig. Nachdem wir unseren Bildungsauftrag erfĂŒllt haben, gönnten Anna und ich uns noch einen schönen Abend beim Trinken und Schwatzen im Freien, denn das Wetter war wirklich einladend, um so lange wie möglich draußen zu bleiben. Inzwischen sind die SonnenuntergĂ€nge in Dresden sehr farbenfroh und richtig romantisch geworden:

Bei solch schönem Wetter macht es auch wieder sehr viel Freude, Menschen draußen im GrĂŒnen zu fotografieren. So passte es hervorragend, dass Manu und Ines, welche inzwischen ihr eigenes Tanzprojekt Irish Dance Women Dresden auf die Beine gestellt haben, ein paar Bilder fĂŒr ihre Homepage und andere Gelegenheiten brauchten. Bei den beiden komme ich irgendwie nie drum herum, mich auch mal vor die Kamera zerren zu lassen    zwinker

Wir haben sogar KrĂ€fte gemessen, doch auf dem Foto sieht man ganz deutlich den Unterschied zwischen einer Elfe und einer (haxenessenden) Steinbeißerfrau    zwinker

Beide MĂ€dels hatten in den letzten 14 Tagen auch ihren ersten großen Auftritt auf dem 3. Freitaler Irish Folk Festival und ich durfte natĂŒrlich ebenfalls viel knipsen und blitzen. Dabei hat Julia mich kurz gebeten, ihr Bierglas gegen meine Kamera zu tauschen … da ich dem MĂ€del mit den große Kulleraugen nichts abschlagen kann, ist so ganz nebenbei dieses Bild entstanden:

Hier haben Ines und Manu ĂŒbrigens die Rolle der Leprechauns ĂŒbernommen. In den HĂŒten, welche sie in der Hand halten,  ist das Geld, welches zahlreiche Zuschauer an die Musiker und TĂ€nzer gespendet haben, denn es wurde kein Eintritt zu der Veranstaltung verlangt. Es war insgesamt ein sehr fröhlicher und lustiger Abend!

Auf zum nĂ€chsten Ereignis: Wir haben schon lange vorgehabt, unsere OLCA-Mobile-Webseite auf den neuesten Stand zu bringen, schließlich ist der Suzuki Vitara schon seit dem 18. September letzten Jahres ebenfalls zum Familienmitglied geworden. Endlich haben wir es tatsĂ€chlich geschafft, unsere beiden fahrbaren UntersĂ€tze zu waschen und fĂŒr ein gemeinsames Fotoshooting im GrĂŒnen herauzuputzen. Das Ergebnis könnt ihr hier bewundern    standard

Gestern haben Carsten und ich uns wieder etwas Geschichtsunterricht gegönnt und liefen bei der Igeltour „Cottas Norden – Vom Wildwasser zur BestĂ€ndigkeit“ mit. Der Dresdner Stadtteil Cotta grenzt direkt an Briesnitz an und war somit frĂŒher, als wir noch im Haus wohnten, quasi unser Einzugsgebiet und wir kannten eben sehr viele Stellen der Tour.

Wir haben wie immer viel Neues erfahren und sind nun auf eine Tour durch das gesamte Cotta gespannt. Wenn wir es richtig verstanden haben, dann dĂŒrfte es wohl ĂŒber kurz oder lang eine solche FĂŒhrung von einem Igelaner geben.

Da wir schon in Hinterkopf hatten, dass Kirschenzeit ist, sind wir nach der Tour noch etwas weiter westlich nach BrabschĂŒtz gefahren, wohin wir inzwischen beinah jĂ€hrlich mindestens einmal zum KirschenpflĂŒcken fahren. Diesmal bemerkten wir, dass die unteren Äste der KirschbĂ€ume fachmĂ€nnisch gestutzt worden sind und somit nicht mehr alles vom Boden aus so gut zu erreichen war. Daher durfte Carsten seine KletterkĂŒnste und seinen Gleichgewichtssinn unter Beweis stellen:

Ich hĂŒpfte eher von unten, um an den einen oder anderen reich mit Kirschen bestĂŒckten Ast ranzukommen. Aber die MĂŒhe hat sich gelohnt, denn in etwa einer halben Stunde hatten wir zwei volle Plastikeimer gesammelt – die heimische Waage hat uns stolze 6 kg angezeigt.

Einer dieser Eimer ist ĂŒbrigens inzwischen schon wieder leer    standard

Auf dem Heimweg hielten wir noch ganz kurz an der ehemaligen Grundschule unserer MĂ€dels an, denn Stephanies Klasse hat 2006 als Abschlussgeschenk an die Schule eine HĂ€ngebirke gepflanzt. Dieses magere BĂ€umchen haben wir damals im Auftrag der Klasse in einer GĂ€rtnerei besorgt und in den steinigen Untergrund eingegraben:

12 Jahre spĂ€ter sieht es schon ganz anders aus – wow:

Nur das Holzschildchen hat nicht lange ĂŒberlebt    zwinker
Die Birke aber hat sich trotz des mageren Bodens unglaublich prÀchtig entwickelt, oder?

Beim KirschenpflĂŒcken haben wir schon stetiges Grummeln aus der Ferne gehört, aber das darauf folgende Gewitter ĂŒber Dresden hat uns zum GlĂŒck erst bei der Fahrt nach Hause erwischt:

Den Abend verbrachten wir in den eigenen vier WĂ€nden und schauten uns beim gleichzeitigen Vernichten der ersten Kilos frischer Kirschen die von Videobuster zugeschickte DVD „Reset“ an. Obwohl ich Filme mit Action und Zeitreisen mag, fand ich diesen aber leider nur eher durchschnittlich. Da bereiteten mir die Kirschen mehr GlĂŒck und Freude    zwinker



2018 06.
Mai

Augen sind die Spiegel der Seele und damit haben sie auf jeden Fall auch mal ein eigenes Fotoprojekt in meinem Jahresplan verdient. Nun möchten wir ein paar Augen genauer unter die Lupe nehmen.

Zuerst habe ich Augen im eigenem Haushalt gesucht. Kartoffeln haben sich als unkooperativ erwiesen und auch auf Fettaugen konnte ich mich nicht verlassen. Aber ich fand kleine braune Äuglein bei unserem TĂŒrstopperbĂ€ren …

… einen traurigen Blick bei „Olga“, denn so heißt diese kleine Knautschkugel nun mal in unserem Haus …

…und auch Heidi, mein hilfreiches Lichtmodel, hat mir gern ihr Auge geliehen:

Anschließend musste ich meinen Mann ins Auge fassen:

Aber er war nicht der Einzige, der fĂŒr mich große Augen machte    zwinker

Andere machten dann lieber schöne Augen    zwinker

Und hin und wieder muss man auch auch mal beide Augen zudrĂŒcken …

… um spĂ€ter wieder ganz Auge sein zu können:

Übrigens, wie Heinrich Heine einst sagte, bedeuten grĂŒne Augen den FrĂŒhling der Seele:

Außerdem sieht mancher mit einem Auge mehr als ein anderer mit Zweien – ich finde, das passt perfekt zu meiner OrangenhĂ€lfte … ihm entgeht wirklich nichts    zwinker

Nun hoffe ich, dass ihr beim Lesen diesen Beitrags nicht die Augen verdreht habt und mein Bericht nicht vollends ins Auge ging. Die Schönheit liegt eben im Auge des Betrachters … ich hoffe, ihr werdet auch weiterhin meinen Blog im Auge behalten, denn ich möchte nur ungern ein Dorn in eurem Auge sein    zwinker



2018 11.
Apr

Nach langer Zeit schaffe ich, euer Heini, mal wieder die Tastatur an mich zu nehmen, um etwas zu schreiben. Ich erlebe immer ganz schön viel, abĂ€r die Tatzen kommen einfach nicht dazu, etwas einzutippen … wahrscheinlich ist das ein Familienproblem.

Ihr habt es schon von Mama gelesen, dass sie mit Papa in Florida waren. Ich war abÀr auch mit dabei! Als echter SeebÀr konnte ich so eine wasserreiche Reise doch nicht verpassen!!!

Diesmal wohnten wir sogar direkt in einem Boot und im Bett war genug Platz fĂŒr uns drei:

Wir waren in Miami und dort gab es soooooooo viel Wasser ĂŒbĂ€rall! Ich habe so viele verschiedene StrĂ€nde gesehen!

Nach dem kalten Winter hatte ich allerdings noch mein Winterfell an. Eigentlich viel zu warm, abĂ€r ein Fellwechsel im Februar kam trotz der zwei Wochen noch nicht in Frage. Also schwitzte ich lieber ein bisschen am Strand. Zum GlĂŒck gab es abĂ€r ganz viel Wind – der kam bestimmt von den Wellen, die ihn immer vor sich hergeschoben habe. Glaubt mir, ich konnte das lange genug beobachten:

Die StrÀnde waren sooooooooooooooooooooo unglaublich schön! So schön!!!!!!

Ich habe ĂŒbrigens nicht nur so in der Gegend herumgesessen, ich habe auch viel Neues entdeckt. Zum Beispiel, habe ich einen großen, runden Stein mit weicher OberflĂ€che gefunden:

Ich lag nur ganz kurz oben drauf und dann ist dieser Stein von ganz allein kaputtgegangen!

Ich wusste gar nicht, dass ich ein gar so schwerer BĂ€r bin! Das muss einfach an meinem Winterfell liegen, anders ist das nicht zu erklĂ€ren. Nachdem ich mir abĂ€r diese ÜbĂ€rraschung etwas genauer angesehen habe, merkte ich, dass ich daraus sogar etwas ganz NĂŒtzliches machen kann. Wollt ihr wissen, was? Schaut mal her!

Eine echt unentbĂ€rliche Strandliegeschaukel! Leider war sie zu schwer zu transportieren  *bĂ€renseufz*  und deshalb habe ich sie dort fĂŒr den nĂ€chsten UrlaubĂ€r zurĂŒckgelassen.

An einem anderen Strand habe ich ganz viele SandmÀnnchen kennengelernt:

Doch ich glaube, sie waren schon viel zu lange in der Sonne, denn sie waren ja schon ganz schwarz! Und leider waren sie auch nicht wirklich gesprĂ€chig, dabei habe ich sie mehrmals gefragt, ob sie vielleicht eine AbkĂŒhlung wollen:

AbĂ€r vielleicht lag es auch an der Sprache: Ich spreche nĂ€mlich kein SandmĂ€nnisch und bei ihnen hakte es wohl am BĂ€rischen mit meinem sĂ€chsischen Dialekt. Wir werden es nicht mehr erfahren …

Mit einem Manatee habe ich dafĂŒr sehr schnell verstĂ€ndigt, denn am Ende verbindet Wasser uns alle!

Und Manatees sind einfach lieb! Ganz anders war es mir bei einem Tierchen, welches Papa gefangen hat und mir zeigen wollte:

AbÀr dann habe ich mich getraut, nÀher zu kommen und es war gar nicht schlimm:

Nur bei einem Alligator verzichtete ich vorsichtshalber mal auf AnnĂ€herungsversuche, denn meine Eltern sagten, die sind unheimlich schnell beim Beißen:

Dieser blonde King-Kong war dagegen ganz ganz zahm:

Ich habe mich ĂŒbrigens diesmal nicht nur mit StrĂ€nden und der Tierwelt beschĂ€ftigt, sondern auch mit moderner Kunst! Wir besuchten alle zusammen Wynwood, das ist ein Stadtteil in Miami, und schauten uns dort diverse WĂ€nde an. So viele bunte WĂ€nde habe ich noch nie in meinem Leben gesehen!

Manche betrachtete ich aus verschiedenen Blickwinkel und sie waren immer wieder schön!

Ich war fĂŒr einen kurzen Moment sogar selber ein Teil solches Kunstwerks:

Ihr wollt bestimmt wissen, wie ich das geschafft habe … dann zeige ich es euch:

Papa ist immer so ein hilfreicher Geist!

Wir besuchten auch eine Ausstellung mit vielen Buchstaben. Das war mal etwas anders als nur gemalte Bilder. Die SprĂŒche fand ich bĂ€rig!

FĂŒr die, die das letzte Bild nicht ganz entziffern können, hier der Text in diesem Spiegel: „Can you love yourself ?“ … meine Antwort: abĂ€r natĂŒrlich!

Miami ist eine so große Stadt, dass sie sogar noch eine kleine aufnehmen konnte: Little Havanna. Dort war alles auch sehr bunt, aber nicht mehr an den WĂ€nden, sondern einfach so auf der Straße. Dort habe ich einen Hahn getroffen – Rasse Riesig-Amerikanisch.

Ich habe meine Mama ĂŒbĂ€rzeugt, mal mit mir aufs Bild zu kommen.

Ich habe dort in einem Laden einem Mann zugeschaut, wie er aus vielen großen braunen BlĂ€ttern eine dicke Rolle fabriziert. Mama sagt, es gibt ganz viele Menschen, die so eine Rolle namens Zigarre anzĂŒnden und dann rauchen. Das ist definitiv nichts fĂŒr mich, denn so wird mein Fell ganz fĂŒrchterlich riechen und bekommt vielleicht sogar noch seltsame dunkelbraune Flecken!

Stattdessen habe ich liebÀr eine littlehavanesische Tracht anprobiert:

Da muss ich aber noch ganz schön reinwachsen!

Ich habe auch versucht, mit diesen beiden Herren ein GesprĂ€ch zu fĂŒhren, aber ich verstehe leider kein IbĂ€risch – ich merke, ich muss noch ganz viele Sprachen lernen!

Die zwei haben einfach ĂŒbĂ€rhaupt nicht verstehen können, dass es in diesem Teil der Stadt jemanden gibt, der ihre Mundart nicht kennt!

Da wollte ich vor Scham nur noch flĂŒchten! Zuerst habe ich mich als KĂŒhlerfigur auf unsere Mietwagen getarnt – von wegen kĂŒhl, das war ganz schön hot!

Irgendwann war ich auch mal auf einem kleinen Flughafen und schaute mir eine Zeitlang die herumstehenden Flugzeuge an:

Dann kamen meine Eltern und wir alle durften sogar in eines davon einsteigen und sind damit geflogen! Endlich durfte ICH auch mal am Fenster sitzen!

Außerdem durfte ich dem Piloten direkt ĂŒbĂ€r die Schulter schauen – das war echt spannend!

Danach, als wir gelandet sind, hatte ich Lust auf ein kĂŒhles Bierchen. AbĂ€r eine Entscheidung an diesem Strassenaufsteller, wo ich am Ende hingehen sollte, war schwer zu treffen:

Ich wollte schon gern das Risiko eingehen und endlich einen BĂ€ren aus dieser Gegend kennenlernen, abĂ€r so ein Bierchen nach einem aufregenden Tag hat dann doch ĂŒbĂ€rwogen:

Und dann … dann war meine Zeit als UrlaubĂ€r auch fast schon wieder vorbei. Ich ließ mir von der warmen Sonne mein Winterfell noch mal so richtig aufwĂ€rmen, damit ich die Zeit, bis der Sommer endlich bei uns in Dresden ankommt erkĂ€ltungsfrei ĂŒbĂ€rstehen kann:

Habt ihr gesehen, wie die Sonnenstrahlen direkt durch mich gingen? Mit dieser WĂ€rme im Herzen, im Fell und im Bauch bin ich dann wieder nach Hause zu meinen Kumpels geflogen – in einem sehr, sehr großen Flugzeug und diesmal ohne Fensterplatz.