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Kommentar:   

 
Manchmal hat man eben Lust darauf, etwas zu schreiben   ;0)

 
Web|log,  der;  -s,  <engl.>,  meist abgekürzt mit "Blog"
   
Digitales Tagebuch im Internet. Ein Weblog ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Es ist ein Medium zur Darstellung des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrung als auch der Kommunikation dienen und ist insofern mit dem Internetforum sehr verwandt. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als "bloggen" bezeichnet.

Quelle: http://www.wikipedia.de    


 
2017 02.
Nov

Nachdem ich mich im M├Ąrz mit dem Thema „Mimik und Gef├╝hle“ gewidmet habe, war es nun an der Zeit, eine andere Seite der nonverbalen Kommunikation genauer anzusehen: K├Ârpersprache. Ich bin ziemlich sicher, dass jeder von uns auch ohne meine Erkl├Ąrungen bestimmte Gesten und K├Ârperhaltungen sofort verstehen wird … aber ich habe ja meinen Blog zum Schreiben ins Leben gerufen, also bleiben euch meine Kommentare nun nicht erspart    zwinker

Wir fangen mit dem Einfachsten an: Gesten

F├╝r mich ist das eine perfekte Verk├Ârperung f├╝r „Frauenpower“!

Auch starke Frauen haben ein gro├čes Herz.

Solange man auf diese eindeutige Geste R├╝cksicht nimmt …

… bleibt alles ok …

… sonst muss man mit einer eindeutig gezeigten Missbilligung seines Tuns leben.

Hier ist jemand keineswegs an einer Kontaktaufnahme oder einem Gespr├Ąch interessiert.

Hier ist es sogar noch eindeutiger, dass man sich jetzt gerade konzentriert und nicht gest├Ârt werden m├Âchte.

Die K├Ârpersprache dr├╝ckt zum Gl├╝ck nicht nur Abgrenzung, sondern auch freundschaftliche Zuneigung aus.

Man kann einfach nebeneinander sitzen und ├╝ber Gott und die Welt reden – die entspannte Haltung zeigt, dass man sich gegenseitig gut versteht.

Frauen sind da in der Regel ber├╝hrungsfreudiger als M├Ąnner und der Abstand auf der Sitzfl├Ąche l├Ąsst dennoch jede Menge Freiraum zu.

Oft genug reicht es auch, sich einfach gegenseitig den R├╝cken zu st├Ąrken, wenn man in die gleiche Richtung schaut.

Und wenn man sich gegenseitig h├Ąlt, kann man sich besser gegen B├Âses (und Nasses    zwinker   ) verteidigen.

Bei solch solider Vertrauensbasis bleibt noch genug Raum f├╝r Bl├Âdeln    zwinker

Darauf kann man ruhig mit einem Bierchen ansto├čen!

Und auch M├Ądels haben ein Recht darauf, Br├╝derschaft zu trinken    standard

In einer Beziehung m├Âchte man sich gern gegenseitig im Arm halten.

Und H├Ąndchenhalten geh├Ârt sowieso dazu, ganz gleich, wie lange man schon zusammen ist …

Das waren nat├╝rlich nur ein paar kleine Momente, welche von K├Ârpersprache gezeigt haben, was jeder von uns m├╝helos erkennen kann … es sei denn, man ist autistisch veranlagt. Es ist aber wirklich immer wieder spannend, Menschen um mich herum zu beobachten und sich dann Gedanken zu machen, was deren Haltung direkt oder indirekt ├╝ber ihren Gem├╝tszustand verr├Ąt. Ich f├╝r meinen Teil sage jetzt mit einer einfachen, besonders im asiatischen Raum oft vertretenen Geste:

Danke, dass ihr euch Zeit genommen habt, mich auf meiner Reise in die Welt der Gesten zu begleiten!



2017 01.
Nov

Unser Arbeitgeber w├╝nscht, dass man bereits im November des Vorjahres seine Urlaubstage f├╝r das gesamte Folgejahr einreicht – f├╝r einen 24/7-Unternehmen sowie Abteilungen mit Schichtbetrieb und im Vorfeld auszuarbeitenden Dienstpl├Ąnen auf jeden Fall ein Muss. Wir fanden Ende November 2016 den Gedanken recht reizvoll, den in Sachsen schon immer freien Reformationstag am 31.10. (diesmal ein Dienstag) dazu zu nutzen, um mit zwei weiteren Urlaubstagen am Montag und Mittwoch fast eine ganze Woche verreisen zu k├Ânnen. Da aber das Jahr 2017 gleichzeitig auch die gro├če 500 Jahr-Feier der Lutherschen Reformation sein sollte, gab es eben diesen freien Tag ausnahmsweise auch mal f├╝r alle 16 deutschen Bundesl├Ąnder und nicht nur f├╝r die f├╝nf im Osten. Die Vorstellung, sich dann mit unheimlich vielen Leuten die Autobahnen und Ferienunterk├╝nfte teilen zu m├╝ssen, fanden wir am Ende wieder nicht so umwerfend. Zudem hatten wir in den letzten Wochen sehr viel um die Ohren gehabt, weshalb wir recht kurzfristig beschlossen, die freien Tage doch lieber zu Hause zu bleiben und endlich mal ungest├Ârt sehr viel Zeit f├╝r lange aufgeschobene Aufgaben, Treffen, Vorhaben und Projekte zu nutzen – unser ber├╝hmt-ber├╝chtigter To-Do-Zettel … ein seit Jahren stetig anwachsendes und gelegentlich auch mal schrumpfendes OLCA-Urgestein.

Das Ergebnis eines Vorhabens hat uns am Ende selber sehr ├╝berrascht, denn wir stellten unerwartet fest, dass wir das Ausschlafen bis um 10 Uhr doch noch nicht verlernt haben! Normalerweise sind wir n├Ąmlich auch an freien Wochenenden mit 7 bzw. 8 Uhr recht fr├╝h wach, doch wenn man ├╝ber mehr als zwei Tage ein bisschen zur Ruhe kommt, schl├Ąft man offensichtlich auch etwas entspannter … sogar unabh├Ąngig davon, ob man mit oder ohne Zeitumstellung    zwinker
Nur die Qualit├Ąt meiner Tr├Ąume hat sich nicht verbessert, denn sie waren bunt und verwirrt wie immer bei mir    lachen

An den Ausspanntagen habe ich mir au├čerdem reichlich Zeit zum Lesen von B├╝chern geg├Ânnt – das fehlt mir im Alltag doch ziemlich oft.

Halloween und Jahreszeit bringen etwas anderes Interessantes in den Fokus: K├╝rbis. Ich habe in der kurzen Zeit gleich zwei Male K├╝rbisbrot mit K├╝rbiskernen gebacken, wobei ich beim ersten Mal unabsichtlich etwas zu fl├╝ssigen Teig gemacht habe und es am Ende auf dem Backblech eher ein flaches Fladenbrot geworden ist. Die Besucher waren von dieser Darreichungsform zur Suppe und bestrichen mit Butter aber begeistert und so floss beim zweiten Mal schon etwas mehr Absicht in diese ungew├Âhnliche Form – sie l├Ąsst sich so eben sehr viel besser in kleine H├Ąppchen schneiden als bei einem „anst├Ąndigen“ Brot    standard
Logischerweise gab es auch dieses Jahr immer wieder mal K├╝rbissuppen, seitdem die Herbstfrucht k├Ąuflich erh├Ąltlich ist – zum Besuch der Kinder mal zur Abwechslung mit Kokosmilch und Ingwer:

Die K├╝rbisrezepte werden ├╝ber kurz oder lang in unserem Kochbuch erscheinen … ich gebe nach der Ver├Âffentlichung kurz Bescheid, versprochen    standard

Das erste (Fladen-)Brot wurde f├╝r einen Besuch von Andrea und Karl gebacken. Wir haben endlich mal wieder viel Zeit zum Quatschen gefunden und es blieb sogar genug Zeit, um zusammen zwei Runden Bezzerwizzer zu spielen. Die „Kinder“ ├╝bernachteten auch bei uns, aber leider konnten wir am darauffolgenden Morgen nicht mehr zusammen fr├╝hst├╝cken, da wir bereits mit Ines und Torsten f├╝r einen Brunch im Grunaer Espitas verabredet waren.

Das dortige Brunchangebot war wie immer umfangreich und lecker und diesmal gab es sogar noch eine ganz besondere Zugabe obendrauf! Da das mexikanische Fest Dia de los Muertos quasi vor der T├╝r stand, kam ├╝berraschend eine Gruppe entsprechend verkleideter Menschen ins Restaurant, welche tanzten und unentgeltlich Fotos von sich machen lie├čen:

Diese ├ťberraschungsaktion machte echt gute Laune, auch wenn es „nur“ eine Werbeaktion f├╝r das mexikanische Bier Sol war. Als weiteres i-T├╝pfelchen war im Angebot, dass man sich kostenlos passend zum bevorstehenden Feiertag schminken lassen konnte. Ines und ich haben von diesem verlockenden Angebot nat├╝rlich recht schnell Gebrauch gemacht    standard

Das beworbene Bier gab es dann sogar noch als Zugabe dazu, allerdings war es geschminkt nicht mehr so einfach, es auf gewohnte Art und Weise zu trinken    zwinker

Aber ich habe es dennoch mit etwas Zusatzgehabe geschafft    zwinker

Leider konnte ich meine Totenbemalung nur f├╝r ein paar St├╝ndchen und f├╝r Fotos im Gesicht behalten, denn am gleichen Abend war ich mal wieder mit Anna verabredet und wollten raus aus den Wohnungen. Wir gingen zusammen in den Club Tante Ju zu einem Konzert der Band Apparatschik:

Von Anna, welche diese Band schon einmal live erlebt hat, wusste ich, dass es keine Musik wird, bei der man ruhig auf seinem St├╝hlchen sitzen bleibt. Und so war es auch! Sie spielen j├╝disch-russisch-ukrainische Musik zum Mittanzen und es gab schon von Anfang an jede Menge Platz im Saal, um diesem Verlangen auch nachgeben zu k├Ânnen – wir hatten soooooo viel Spa├č!

Am Montagabend kam Julia vorbei, um sich von uns ├╝ber die Reise nach den Niederlanden erz├Ąhlen und Fotos zeigen zu lassen und speziell f├╝r diesen Zweck aus Friesland/Noord-Holland mitgebrachten K├Ąse sowie Bier zu genie├čen. Dazu gab es das bereits oben angesprochene, zweite K├╝rbis(fladen)brot. Das Bier ist alle geworden, vom K├Ąse haben wir ihr noch jede Menge mitgeben k├Ânnen und trotzdem liegt immer noch reichlich davon in unserem K├╝hlschrank. Aber es waren eben bei der Menge auch besondere Sorten dabei, wie z.B. mit Waldpilzen oder mit Spargel oder mit Nelken oder auch mit irischem Porter. Der klassische Gouda durfte bei der Auswahl nat├╝rlich auch nicht in mehreren Varianten fehlen    standard

Ich habe die letzten Tage zudem etwas Zeit gefunden, bei Tageslicht noch ein paar Bilder f├╝r mein Monatsprojekt „Blattwerk“ zu knipsen. Aber wie so oft, konnte ich mich nicht nur auf das eigentliche Thema konzentrieren, sondern fotografierte gleich noch ein paar andere Sch├Ânheiten entlang des Weges    standard

Das Wetter war leider nicht so wahnsinnig gut geeignet, um gro├če Spazierg├Ąnge zu machen. Aber eigentlich bin ich gar nicht so entt├Ąuscht, denn es passt perfekt zur meiner Erwartung an diese Jahreszeit, schlie├člich haben wir heute unsere Kalender ja auch schon auf November umgebl├Ąttert …

Morgen geht es nach f├╝nf Tagen Erholung und drei Tagen Pause wieder zur Arbeit. Doch schon am Freitag (also ├╝bermorgen !) sind wir beide schon wieder Mittagskinder, denn da kommen unsere M├Ądels zu uns nach Dresden ins Apartamento OLCA. Bei sowas z├Ąhlt schlie├člich jede Minute, die man zusammen verbringen kann, nicht wahr?



2017 04.
Okt

Nat├╝rlich habe ich gar nichts „gegen das Licht“ und erst recht nicht, wenn ich mich mit Fotografie befasse. Das Wort Fotografie bedeutet immerhin „die Lichtmalerei“.  Diesmal habe ich das Gegenlicht ganz gezielt gesucht, um damit das eine oder das andere Bild zu malen    standard

Nat├╝rlich lag es auf der Hand, zuerst an unbewegten Objekten die Wirkung des Gegenlichts auszutesten, wie z.B. die Kuppel der Yenidze, Ich mag das Leuchten des Glasdaches dieser ungew├Âhlichen Fabrik, speziell in den Augenblicken, wenn die Sonne untergeht und die Sonnenstrahlen die Kuppel so sch├Ân transparent erscheinen lassen:

Die gleiche Wirkung klappt auch bei Luftballons ganz gut:

Diese Seifenblasen schimmern durch das Licht der untergehenden Sonne noch bunter als man das sonst sehen kann:

Wenn man keine lichtdurchl├Ąssigen Objekte nimmt, dann ver├Ąndert sich die Wirkung, denn das Gegenlicht betont bei solchen Aufnahmen vor allen Dingen die Konturen. Manchmal werden die Gegenst├Ąnde deswegen schemenhaft gezeichnet:

Bei anderen Dingen wirken die feinen Elemente des Ganzen wie ein pr├Ązise ausgef├╝hrter Scherenschnitt:

Der Scherenschnitteffekt klappt ├╝brigens auch bei Menschen ganz gut:

Hier noch eine weitere Gegenlichtwirkung, welche ich bei diesem Fotoprojekt f├╝r mich entdeckt habe – Aureolen:

Ich finde, dass man damit die Konturen eines Objekts ganz weich nachziehen kann. Abh├Ąngig von der Position zur Lichtquelle kann man die mal beidseitig …

… oder auch nur von einer Seite wirken lassen:

Ganz zu Beginn habe ich vor dem Durchleuchten der transparenten Gegenst├Ąnde im Gegenlicht vorgeschw├Ąrmt. Diese Wirkung wird nat├╝rlich auch bei einem Ganzk├Ârperfotoshooting sehr gezielt einsetzen, um die Schokoladenseiten des Models zu betonen. Einfach weite, durchscheinende Sachen anziehen lassen und ab und zu das Kommando „Bauch rein!“ zurufen    standard

Au├čerdem kann man im Gegenlicht Schatten richtig gro├č werden lassen    standard    in diesem Bild, welches beim Fotoshooting der Phrase4-Autoren entstanden ist, sieht man dreifache Gegenlichtwirkung auf einen Blick: Transparenz beim wei├čen Hemd, Silhouetten der Dunkelbekleideten und dazu die schon angesprochenen gro├čen Schatten:

Mir hat das Fotografieren f├╝r dieses Projekt ├Ąu├čerst viel Spa├č gemacht, denn es sind jede Menge warme und sonnige Aufnahmen dabei entstanden. Gerade jetzt, mittendrin im Herbst, hoffe ich, dass ihr euch auch an der W├Ąrme der Bilder erfreut und genau so wie mein Model Julia selbst in der dunklen Jahreszeit die Sonne aus dem Herzen strahlen lasst:



2017 01.
Okt

Die vergangenen zwei Wochen waren voll des Lebens, so dass sich mein virtuelles Tagebuch ganz bestimmt vergessen und vernachl├Ąssigt f├╝hlte. Ich hoffe aber, dass sowohl mein Blog als auch meine Leserschaft ein wenig Nachsehen mit mir haben werden, wenn sie all das gelesen haben, was ich euch jetzt erz├Ąhlen m├Âchte.

Eine zentrale Rolle in meiner Freizeitgestaltung hat zweifelsohne mein Mann schon allein durch die Tatsache, dass er Geburtstag hatte, bekommen. Ja, auch wenn die Ehem├Ąnner junger sind als ihre Frauen, werden sie dennoch von Jahr zu Jahr ├Ąlter    zwinker
Dieses Jahr hat er ein besonders gro├čes Geschenk bekommen, allerdings durfte er das auch selber bezahlen    zwinker    wir haben uns n├Ąmlich f├╝r ein neues Auto entschieden, weil jedes Mal, wenn wir als Familie etwas unternehmen wollten, es zu einer richtig spannenden und logistischen Herausforderung wurde, dass alle Familienmitglieder zum gleichen Zeitpunkt am vereinbarten Ort ankommen, obwohl wir manchmal sogar vom gleichen Ort aus starteten … im SMART gibt es eben nur zwei Sitze. Nun haben wir einen Suzuki Vitara in unsere Familie mit aufgenommen.

Und punktgenau an Carstens Geburtstag durften wir es aus dem Autohaus abholen … und das sogar mit meinem alten KIA-Nummernschild, welches ich von 2011 bis 2014 durch Dresden und das Umland gefahren habe. Eigentlich wollten wir so gerne wieder ein Cabrio haben, nur eben als Familienauto. Aber leider sind solche mittlerweile weit oberhalb des Betrags angesiedelt, welchen wir ausgeben wollten. Beim jetzigen Sandermobil (nat├╝rlich stilecht mit einem „S“ auf dem Lenkrad) haben wir beim Fahren immerhin ein Schiebedach f├╝r die Frischluftzufuhr    standard

Nachdem wir also nach der Arbeit den Wagen abgeholt haben, sind wir damit nat├╝rlich auch sch├Ân in die Dresdner Innenstadt gefahren, um in der M├╝nzgasse im „Steakhouse Alte M├╝nze“ lecker zu essen. Wir konnten sogar drau├čen sitzen, denn es war warm und der f├╝r den Abend angek├╝ndigte Regen blieb aus.

Damit war das Feiern f├╝r Carsten aber noch nicht zu Ende. Seinen Geburtstag hatte er am Montag und am Sonntag verabredete sich unsere ganze Familie in Chemnitz zu einem Wiedersehen und Feiern. Stephanie kam nach dem W├Ąhlen in Potsdam kurz vorher zu uns nach Dresden, wir sackten unterwegs noch Andreas Freund ein und schon bald standen wir gegen Mittag vor der T├╝r unserer Gro├čen. In ihrer Wohnung galt aber zun├Ąchst die ganze Aufmerksamkeit ihrer neuen Mitbewohnerin Neda – einem Teddyhamsterm├Ądchen.

Noch ist sie ein wenig scheu, deshalb kann man auf dem Foto nur ein kleines bisschen von ihr sehen, aber ihr k├Ânnt mir aufs Wort glauben, sie ist eine wirklich S├╝├če! Allerdings war ich ob ihrer Gr├Â├če ├╝berrascht, denn sie ist um einiges gr├Â├čer als Stephanies Mr. Schnuffel … ist eben eine andere Rasse. Zusammen sind wir dann zu unserem Lieblingsrestaurant in Chemnitz gefahren, wo Andrea bereits vorsorglich einen Tisch f├╝r ein Geburtstagskind plus vier Mitesser bestellte. Da war dann nicht nur der Tisch feierlich dekoriert, sondern f├╝r den besondern Gast gab es auch einen passenden Kopfschmuck und extra liebevoll eingerichteten Nachtisch auf Kosten des Hauses:

Das (wieder selbst bezahlte) Geburtstagsfestessen meiner Orangenh├Ąlfte sah so aus:

Die Portionen der anderen Familienmitglieder waren nur unwesentlich kleiner, daher lag es auf der Hand, dass uns allen ein Verdauungsspaziergang um den hiesigen Schlo├čteich gut tun w├╝rde. Um Enten bei Paddeln, Schnattern und Fressen zuzuschauen und dabei viel Spa├č zu haben, ist man wohl nie zu alt    zwinker

Das Schlo├č in Chemnitz sieht jetzt im Herbst echt romantisch aus, findet ihr nicht auch?

Insgesamt habe ich das Gef├╝hl, dass wir dieses Jahr bislang sehr viel Gl├╝ck mit den sch├Ânen Herbsttagen hatten – ich kann mich an der t├Ąglich ver├Ąndernden Laubf├Ąrbung einfach nicht satt sehen!

Aber zur├╝ck zum Essen. Eine Woche vor dem Besuch in Chemnitz waren wir bei Dana zum Fr├╝hst├╝ck eingeladen – da gab es wesentlich ges├╝ndere, aber nicht minder leckere Kost    standard

Besonders toll finde ich, dass es keine enorm aufw├Ąndigen Rezepte sind, denn das Gros geht recht schnell zuzubereiten – ich bin jedes Mal sehr beeindruckt. Gerade heute habe ich mal ein K├╝rbisbrot nach ihrem Rezept gebacken – so lecker! Inzwischen ist wesentlich weniger davon ├╝brig als auf dem nach dem ersten Schnitt gemachten Foto    zwinker

Irgendwann werde ich mir auch mal Danas Lieblinge, diese Dinkelvollkornbr├Âtchen, vornehmen, denn bei ihr haben sie unbeschreiblich gut geschmeckt    standard

Aber auch wenn es so scheint, wir haben in den letzten Tagen nicht nur gegessen, sondern uns auch sportlich bet├Ątigt. Zum einen waren Carsten und ich ein Teil des Mitarbeiterteams, welches sich nach der Arbeit zusammengefunden hat, um die Regeln des Raftings auf der Wildwasseranlage in Markkleeberg kennen zu lernen. Wir waren von der dortigen Organisation der Abl├Ąufe sehr beeindruckt – es war alles so perfekt! Alleine vom Angucken hat z.B. ein Angestellter h├Âchst professionell die Gr├Â├čen der Neoprenanz├╝ge bestimmt und auch die Zeiten f├╝rs Umziehen, Anziehen, Sammeln und Einweisen konnten passender nicht sein. Nur beim ersten Blick auf die Anlage schoss mir ein zweifelnder Gedanke durch den Kopf: „Was hast du dir dabei gedacht!? Das ├╝berlebst du nie!“

Da sowohl die Ausr├╝stung als auch die Kommandos, welche die Mitarbeiter des Kanuparks an andere Teams gegeben haben und die Tatsache, dass  bereits vor uns so viele andere Menschen auf dem Wasser in den Gummibooten unterwegs waren und es anscheinend schadlos und gl├╝cklich ├╝berlebten, gab mir am Ende doch noch das Gef├╝hl, ich werde das schon irgendwie schaffen    standard

Die fast 45 min├╝tige Einweisung und Trocken├╝bung auf dem Rasen beinhaltete alles, was man dann im rei├čenden Wasser so ben├Âtigen w├╝rde: Was ist zu tun, wenn man selber im Wasser landet, wie ziehe ich meinen im Wasser treibenden Mitinsassen ins Boot und nat├╝rlich die wichtigsten Kommandos, wie z.B. „Vorw├Ąrts!“, „R├╝ckw├Ąrts!“, „Pause!“, „Achtung“ und andere, wurden witzig korrekt eingetrichtert. Und diese Vorbereitung auf alle Eventualit├Ąten war echt gut, denn das Team unseres Boots hat sich zwar gegen ein geplantes Kentern geeinigt, wurde aber dann kurz vor dem Ende doch noch durch eine ung├╝nstige Konstellation an einer Stelle das „Opfer“ eines ungeplanten Kenterns. Die anf├Ąngliche Theorie der Anweisung sa├č dann so gut, dass wir das unerwartete Baden in den Stromschnellen souver├Ąn und ohne Blessuren ├╝berstanden haben    standard    diese Erfahrung h├Ątte mir aber trotzdem auch gerne erspart bleiben k├Ânnen. Da hat mir das Fahren mit Bug voraus, mit Heck voraus, kreiselnd und auch kreuz & quer sehr viel besser gefallen. Selbst die vermeintlich kleinen Katarakte hatten es mitunter ganz sch├Ân in sich und man wurde zum Teil ganz sch├Ân durcheinandergewirbelt – trocken bleib man dabei auf keinen Fall!

Am Ende dieser aufregenden Fahrt wurden wir alle noch mit einem m├Ąrchenhaften Sonnenuntergang belohnt:

Wesentlich weniger Aufregung brachte da eine Fahrt mit dem Segway, doch der Spa├č kommt auch hier nicht zu kurz. Das war diesmal ein ganz uneigenn├╝tziges Geschenk an Anna    ;o)    denn Carsten und ich haben das ja bereits mal im Sommer ausprobiert und f├╝r ganz cool befunden. Da Anna mal in einem Nebensatz ihr Interesse daran verk├╝ndete, bekam sie kurzerhand einen Gutschein f├╝r einen gemeinsamen Ausritt mit mir    standard
Auch diesmal haben wir uns vertrauensvoll an S&V Mobility gewandt und hatten erneut ein ganz besonders sch├Ânes Erlebnis – ich auf dem motorisierten Zweirad und Carsten mit dem mittels Pedal angetriebenen. Zuerst gab es f├╝r Anna und mich eine Anweisung und ├ťbungen auf dem Parcours im Fun-Park …

… aber danach lie├č man uns auch wieder auf dem Elbradweg auf die Menschheit los. Carsten ist allerdings diesmal nur als Fotograf dabei gewesen und er d├╝ste um uns herum, um jede Menge Bilder von der Beschenkten, der Nutznie├čerin und dem Verantwortlichen zu machen. Dabei entstanden dann auch solche Actionfotos mit Dynamik:

Die Tour hie├č nicht umsonst Canaletto-Blick, denn diesen hatten wir tats├Ąchlich auf unserer Route und f├╝gten uns ganz harmonisch mit unseren modernen, fahrbaren Unters├Ątzen in die historische Landschaft Dresdens ein    standard

Ich f├╝r meinen Teil fand auch diesmal das Fahren auf dem Elbradweg bedeutend sch├Âner und entspannter als die ├ťbungen auf dem Parcour. Meine slawische Seele verlangt eben in allen Lebenslagen nach unendlichen Weiten und der Fun-Park ist eben doch nur ein eingegrenztes Gel├Ąnde    zwinker
Danke nochmals an Martin Moh von S&V Mobility f├╝r diesen tollen Nachmittag. Ich mag seine Art, den Anf├Ąngern die Angst zu nehmen, sehr und bewundere seine eigene Leichtigkeit beim Fahren – das will man dann nat├╝rlich auch selbst erlernen!

Nach dem Ausritt am Elbufer kehrten wir mit Anna noch f├╝r ein St├╝ndchen beim Dresdener City-Beach zum Sitzen und zum Schwatzen ein. Da quasi schon die Nachsaison war, konnten wir aufgrund des fehlenden Andrangs die sonst so sehr begehrten Schaukelpl├Ątze f├╝r uns erobern    standard

So, nun glaubt ihr mir bestimmt aufs Wort, dass ich dadurch kaum noch Zeit gefunden habe, mich zum Schreiben von Blogeintr├Ągen hinzusetzen? Dabei habe ich schon auf die ausf├╝hrliche Beschreibung und das Zeigen von Foto weiterer Freizeitaktivit├Ąten, wie z.B. dem Einstieg der Leseb├╝hne Phrase4 in die neue Saison, bei welchem ich nat├╝rlich mit dabei war, einem Treffen mit Julia und Grit zum Schwatzen und Fotografieren f├╝r mein Monatsprojekt, gleich mehreren Schnatterstunden und einem Besuch in der Salzgrotte mit der georgischen Patientin Tamara und einer Igeltour durch Trachenberge, verzichtet. Und nebenbei unterrichtete ich noch jeden Donnerstag ganz flei├čig Russisch an der VHS, sodass ich mir jetzt zwei Wochen Ferien redlich verdient habe    standard

Mal sehen, ob der Oktober genau so viel Sch├Ânes und Spannendes zu bieten hat wie sein Vorg├Ąnger    zwinker



2017 10.
Sep

Erneut liegt eine sehr intensive und ereignisreiche Woche hinter mir – sowohl auf Arbeit als auch im privaten Umfeld.

Mein Lieblingskollege durfte auf eine l├Ąngere Dienstreise gehen und ich mutierte zur H├╝terin und Verteidigerin unseres B├╝ros    lachen    … ich wei├č nicht, wie das immer wieder passiert, aber jedes Mal wenn ich allein im B├╝ro bleibe, dann kommen unz├Ąhlige Anfragen aus aller Herren L├Ąnder, die nat├╝rlich alle superdringend sind. Das muss man nat├╝rlich durch t├Ągliches, telefonisches Nachfragen immer wieder betonen. Und auch pers├Ânliche Patientenbesuche direkt im B├╝ro nehmen in solchen Zeiten rapide zu. Aber all das geh├Ârt nun mal zu meinem Job und so hei├čt es f├╝r mich, stets gem├Ą├č dem Spruch der Pinguine aus „Madagascar“ zu agieren: „L├Ącheln und Winken“    standard

Die Woche hatte selbstverst├Ąndlich auch jede Menge richtig tolle Sachen zu bieten, denn ich kann stolz verk├╝nden, dass Carsten und ich uns inzwischen f├╝r ein neues Auto entschieden haben. Und zwar so fest, dass wir bereits am Dienstagnachmittag einen entsprechenden Kaufvertrag unterschreiben konnten. Wenn jetzt alles nach Plan geht, dann haben wir in ca. drei Wochen die Z├╝ndschl├╝ssel eines Suzuki Vitara 1.6 Allgrip M/T Limited mit Panoramaschiebedach in der Hand – und das sogar mit meinem alten KIA-Kennzeichen von 2011 bis 2014. Auch wenn die Kinder nicht mehr zu Hause wohnen, wird es ein etwas gr├Â├čeres Auto f├╝r uns zwei, denn man nimmt hin und wieder ja gerne auch mal Freunde oder Bekannte mit. Unser SMART Baujahr 2004 wird trotz seines Alters nicht in Zahlung gegeben, sondern als Zweitwagen und OLCA-Spa├čmobil weiterhin an unserer Seite bleiben, bis dass der T├ťV uns scheidet.

Nach diesem Geldausgeben g├Ânnten wir uns noch ein wenig Kultur und besuchten eine Ausstellung, welche noch bis zum 14. September im Bahnhof Dresden-Neustadt zu besichtigen ist. Sie hei├čt „Faces behind the Voices“ und ist vom Berliner Fotografen Marco Justus Sch├Âler ins Leben gerufen worden. Er hat zur Abwechslung mal die Leute fotografiert, welche fremdsprachige Filme synchronisieren und dadurch normalerweise nicht f├╝r den Zuschauer sichtbar sind – somit kennt man die Stimmen zwar aus dem Effeff, aber erkennen w├╝rde man die sprechende Person auf der Stra├če nicht. Da Carsten und ich sehr gern Filme sehen, fanden wir es ganz spannend, bei dieser multimedialen Ausstellung die individuellen Vorstellungen dieser insgesamt 30 Personen per Kopfh├Ârer anzuh├Âren und schon dabei versuchen zu erraten, woher wir diese Stimmen kennen. Bei manchen war es relativ einfach, bei anderen wiederum hatten wir bis zur Aufl├Âsung nur eine ganz leise Ahnung, wer es denn sein k├Ânnte. Und wenn der Sprecher mal Namen aufz├Ąhlte, die auf Anhieb keinem Gesicht zugeordnet werden konnten, so hatte man am Ende auf Knopfdruck noch kleine Bilder des jeweiligen Schauspielers auf einem Tablet angezeigt bekommen. Hier sieht man zum Beispiel das ber├╝hmte Gespann aus der Action-Filmreihe „Fast & Furios“: Martin Kessler ist die deutsche Stimme von Vin Diesel und David Nathan war die von Paul Walker

Wir hatten ganz viel Spa├č dabei und eine Stunde bis 90 Minuten (so genau wissen wir das nicht einmal) vergingen beim Anh├Âren, Raten und Bildbetrachten unglaublich schnell    standard

Der Mittwochnachmittag war bei mir schon vor ganz langer Zeit verplant worden. Anna hat mir letztes Jahr zum Geburtstag einen Gutschein von einer Schmuckwerkstatt namens Perlaffaire geschenkt und nun war es an der Zeit, diesen einzul├Âsen. Susanne hatte an diesem Tag ebenfalls noch freie Kapazit├Ąten und kam kurzentschlossen zu unseren Bastelrunde noch dazu. Die Auswahl an Perlen ist dort echt ├╝berw├Ąltigend! Sich auf eine Auswahl f├╝r die eigene Kette zu konzentrieren fiel mir da genauso wie meiner Begleitung unglaublich schwer. Nachdem wir aber jeweils die ersten Perlen gefunden und auf einer Schablone aufgereiht haben, konnten wir uns in unseren Bastelraum zur├╝ckziehen und bei einem (mitgebrachten) Weinchen die bunten Fundst├╝cke arrangieren und auff├Ądeln. Danach haben wir so richtig Blut geleckt, sodass sich Anna sogar noch an Ringen und Ohrringen ausprobiert hat und ich am Ende drei identische Ketten f├╝r uns alle machte, weil mein Entwurf den M├Ądels so gut gefallen hat    standard

├ťbrigens, diese Legebretter, die man auf dem Foto sieht, sind eine ganz gro├če Hilfe beim Zusammensuchen der Perlen f├╝r das k├╝nftige Unikat mit pers├Ânlicher Note, denn damit kann man sie von Anfang an in die richtige Position bringen und nach Lust und Laune noch austauschen, bevor man mit dem eigentlichen Auff├Ądeln anf├Ąngt. Der Bastelladen ist alles in allem sehr gem├╝tlich, die Ladeninhaberin ist eine supernette, sehr hilfsbereite und dabei dennoch nicht aufdringliche Person. F├╝r uns M├Ądchen – egal in jedem Alter – ist diese Schmuckwerkstatt ein wahrer Paradies    :)
Nach dem Basteln sind Susanne und ich noch zum Sushi essen in die Altstadt gefahren. Anna musste leider absagen, denn sie war leider in fordernder Begleitung: Leon, ihr vierbeiniger Begleiter, hat unsere Bastelorgie zwar noch ganz geduldig abgewartet, aber danach wollte er noch seine Runde an der Elbe drehen und anschlie├čend nach Hause auf seinen Schlafplatz gehen. Zum Essen kam deshalb noch mein Mann dazu und so haben wir ganz w├╝rdig das Bergfest der Woche mit japanischen Delikatessen an der Frauenkirche im Restaurant Tamakuchi gefeiert.

Am Donnerstag hatte ich meinen pers├Ânlichen Schulanfang: das n├Ąchste VHS-Herbstsemester ging f├╝r meine Sch├╝ler und mich nun wieder los. ├ťberraschenderweise haben sich zu „meinen“ Teilnehmern aus dem vorherigen Halbjahr noch ein paar Neue dazugesellt, also werde ich an den Tagen, an denen alle vollz├Ąhlig im Klassenraum erscheinen, vor insgesamt 12 Russischinteressierten unterrichten d├╝rfen … und das im 3. Semester! Ich bin erstaunt (normalerweise waren wir dann nur noch zu sechst oder acht) und freue mich sehr ├╝ber diese indirekte W├╝rdigung. Mein Plan ist es nun, bis Weihnachten das Lehrbuch komplett zu beenden – also genau das letzte Drittel. Ich bin gespannt, wie leicht oder wie schwer sich das Vorhaben umsetzen l├Ąsst    zwinker

Am Freitagnachmittag lief alles wie gewohnt: Nach der Arbeit D├Âner essen und einkaufen gehen. Nur ein Punkt der Planung hat leider nicht geklappt, denn Andrea wollte urspr├╝nglich gegen 18 Uhr zu uns sto├čen, musste aber absagen, da es ihr nicht so gut ging. Zum Gl├╝ck f├╝hlte sie sich am Samstagvormittag wieder wohl und kam ins Apartamento OLCA. Wir hatten somit gestern und heute ganz viel Zeit zum Quatschen, Bilder gucken, zusammen Kochen und Abwaschen zu dritt    lachen
Ich habe mich au├čerdem schon vor l├Ąngerer Zeit als Versuchskaninchen f├╝r ein Interview mit Andrea ├╝ber meine pers├Ânliche Intergrationsgeschichte angeboten – selbst daf├╝r hatten wir genug Zeit    :)
Im Gegenzug musste mein Kind als Model f├╝r mein September-Fotoprojekt „K├Ârpersprache“ herhalten. Das hat sie wirklich sehr gut und mit vollstem K├Ârpereinsatz gemacht    verliebt    hier schon ein kleiner Spoiler    zwinker

Sie ist inzwischen wieder bei sich in Chemnitz und ich bereite mich den Restsonntag schon mal mental auf die kommende Woche vor, denn auch in den n├Ąchsten Tagen sind einige interessante Treffen und Unternehmungen eingeplant. Und au├čerdem soll der Lieblingskollege ab Donnerstag wieder auf Arbeit sein und somit mehr Ruhe einkehren. Es wird also bestimmt wieder eine im positiven Sinne spannende Woche    zwinker



2017 29.
Aug

Dieses Thema ist eigentlich kaum in all seinen Facetten zu erfassen, denn ob wir Steine wahrnehmen oder nicht, man hat beim genauen Betrachten das Gef├╝hl, unsere gesamte Umgebung besteht aus ihnen.

Wir sind fasziniert von Steinen, ganz gleich ob sie klein und bunt sind …

… oder riesengro├č und im majest├Ątischen Grau gehalten wie der Half Dome in Yosemite Nationalpark …

… ob durch die ununterbrochene Bewegung im flie├čenden Wasser glatt geschliffen …

… oder in der Trockenheit der hei├čen W├╝stenluft zu gro├čen und schroffen Steinhaufen geformt:

Steine und Felsen gaben Menschen schon seit unfassbar langer Zeit Schutz vor Unwettern und Feinden. Aus einer H├Âhle heraus kann man die Umgebung immer noch ganz gut im Blick behalten, ohne selber aufzufallen:

Wenn die Gedanken in Stein gemei├čelt sind, dann ├╝berleben sie einige Generationen und liefern die Botschaften selbst an die Kindeskinder der Kindeskinder. Schade nur, dass man diese mit dem fehlenden Code nicht mehr richtig entziffern kann:

Wir nutzen Steine, um unsere Wege zu bauen:

Nat├╝rlich bauen wir damit auch seit unz├Ąhligen Jahrhunderten unsere H├Ąuser:

Menschen sind aber nicht die Einzigen, welche Steine als einen sicheren Ort zum Leben betrachten. Das wissen auch wesentlich einfachere Lebewesen dieser Erde, wie z.B. Muscheln:

Wenn man sich ein wenig mit den Steinen dieser Erde befasst, kann man von ihnen doch jede Menge lernen. Steine halten einander, solange sie selber die Kraft daf├╝r haben:

Steine bewegen uns, unsere Blicke nach oben zu richten und nach H├Âherem zu streben:

Auch wenn die Steine auf den ersten Blick nicht zueinander passen, kann man sie mit einer ruhigen Hand selbst zu einem gut ausbalancierten Turm aufeinanderschichten:

Sie bieten uns den besten Durchblick auf die sch├Ânen Stellen unseres Planeten:

Sie erinnern uns daran, dass diese Welt nicht eint├Ânig ist, sondern viele Farben zu bieten hat. Und auch daran, dass wir im Vergleich zu den Bergen und Felsen doch nur ganz kleine Gesch├Âpfe sind (k├Ânnt ihr meinen Mann auf diesem Bild erkennen?):

Trotz der sprichw├Ârtlichen H├Ąrte geben Steine auch mal genug nach, damit B├Ąume auf ihnen ├╝berleben k├Ânnen:

Und wir geben gern einzelnen Felsen aufgrund ihrer Form einpr├Ągsame und wiedererkennbare Namen, so hei├čt z.B. dieser Berg im Zion Nationalpark „Checkerboard / Schachbrett“:

Diese Steinformation im Valley of Fire hei├čt ganz zutreffend „Elephant Rock / Elefantenfelsen“:

Und woran erinnert euch diese Felsenform, welche wir in Joshua Tree National Park gefunden haben?

Wenn ihr an einen Sch├Ądel (Skull Rock) gedacht habt, liegt ihr richtig    standard

Auch wenn die Steine f├╝r sich allein nicht mehr riesengro├č wirken, untersch├Ątzt man diese schnell, denn schaut mal hierher: Der rote Punkt ist ein Auto auf einer Stra├če, welche wie ein schmaler Strich die steinige Landschaft durchquert:

Meine pers├Ânliche Lieblings(stein)formation, welche ich bei diesem Projekt entdeckte, ist die vollkommen m├Ąrchenhafte Landschaft im Bryce Canyon. Dabei ist dies nur ein kleiner Ausschnitt von jenem Naturschauspiel, aber ich hoffe, es kann euch genau so verzaubern, wie es bei mir der Fall war!

Mit diesem fantastischen Ausblick sind wir nun am Ende meiner Fotosammlung zum Thema „Steiniges“ angekommen. Ich f├╝r meinen Teil werde ab jetzt bei dem Spruch „Herz aus Stein“ nicht mehr an eine kaltherzige Person denken, sondern mich an die Gedanken erinnern, welche ich gerade mit euch geteilt habe. Und ihr?



2017 22.
Aug

Im Laufe des Jahres habe ich auf den Stra├čen unseres Stadtteils oder in den Gr├╝nanlagen des Uniklinikums, wo ich arbeite, Hasen, F├╝chse und anderes Getier gesehen. Auch Spechte waren immer wieder ganz flei├čig dabei, aus den B├Ąumen in der Gegend das Beste herauszuklopfen. Doch ausgerechnet in dem Monat, f├╝r welchen ich das Thema „Tiere in der Stadt“ vorgesehen habe, nahmen sie offensichtlich allesamt Urlaub, denn von denen bekam ich zum Zeitpunkt der unangek├╝ndigten Fotosessions im Rahmen eines mit Kamera bewaffneten Streifzuges rein gar nichts mehr zu sehen. Daf├╝r waren zum Gl├╝ck aber einige andere, die keine Angst davor hatten, in meinem Blog zu erscheinen, bereit, f├╝r mich zu posieren    zwinker    wie zum Beispiel diese jungen Falken samt ihres Betreuers und Aufpassers:

Auch Enten und G├Ąnse f├╝hlen sich ganz offensichtlich wohl in der N├Ąhe von Menschen:

Und wenn einem von ihnen der Trubel in der gro├čen Gruppe zu viel wird, dann kann man sich auch nach dem Baden an einem Brunnen in die Sonne stellen:

Einige gefiederte Stadtbewohner werden von den Menschen recht gut mit Futter versorgt …

… andere profitieren ├╝ber weniger offensichtliche, dennoch gut verf├╝gbare Futterstellen:

Wenn das nat├╝rliche Angebot zu eint├Ânig wird, findet sich in der N├Ąhe von Menschen immer wieder mal eine M├Âglichkeit, etwas Essbares zu ergattern:

M├Âwen haben sich zum Teil derart stark auf diese Art der Futterbeschaffung aus Abfalleimern spezialisiert, dass man ihnen inzwischen in den USA den wenig schmeichelhaften Beinamen „Ratten mit Fl├╝geln / rats with wings“ verpasst hat:

Es gilt allerdings bei M├Âwen wie bei Menschen die Regel: nicht alle sind so    zwinker

Es gibt eben auch Vogelarten, die auf eine direkte Nahrungsabgabe von Menschen gar nicht erst angewiesen sind, wie diese beiden Kolibris beweisen … da scheint sogar der Hund zu staunen, der aus dem Schatten das emsige Flattern beobachtet:

Apropos Hunde & Co: Nat├╝rlich spielen domestizierte Tiere in einem Stadtbild eine ganz gro├če Rolle. Manch eine Katze f├╝hlt sich dazu berufen, penibelst darauf zu achten, wer in ihr Revier hineingehen m├Âchte:

Bei den Beziehungen zwischen Hund und Mensch l├Ąsst es sich manchmal sehr schwer sagen, wer von den beiden eigentlich das Sagen hat:

Hunde erobern die Herzen der Herrchen und Frauchen eben im Nu und haben dadurch jede Menge Privilegien, egal ob im Auto …

… oder im Restaurant:

Da haben Pferde ein nicht so gem├╝tliches Leben, denn entweder sie tragen die Menschen auf ihrem breiten R├╝cken …

… oder sie haben au├čer ihrem Reiter auch noch weitere Lasten zu schleppen:

Wilde Tiere m├╝ssen, wenn sie in einer lauten, ├╝berf├╝llten und vielbefahrenen Gegend ├╝berleben wollen, auf alle Eventualit├Ąten im Stra├čenverkehr Acht geben, um nicht unter die R├Ąder zu geraten:

Anderseits, wozu auf Zebrastreifen achten, wenn man selber gestreift ist?

Beim Auswerten der Aufnahmen f├╝r das aktuelle Projekt bin ich zu dem Entschluss gekommen, dass wir in unserem direkten Umfeld immer mehr jede Menge gez├Ąhmtes und auch wildes Leben haben. Gerade V├Âgel haben sich optimal auf die N├Ąhe der Menschen in der Stadt angepasst. F├╝r sie gibt es ja auch jede Menge R├╝ckzugsm├Âglichkeiten: Wasserv├Âgel erfreuen sich an den Seen und Teichen, welche es an jedem Wohnort gibt …

… andere gefiederte Stadtbewohner finden gro├če und kleine Parks sowie zahlreiche G├Ąrten perfekt, um sich in unserer N├Ąhe wohl zu f├╝hlen. Manchmal hatte ich beim Fotografieren sogar das Gef├╝hl, dass nicht nur wir sie bei ihrem Tun und Handeln beobachten, sondern auch sie uns    standard



2017 04.
Aug

Ich habe mich in Bezug auf meine Fotoprojektberichte wieder derma├čen „verschuldet“    zwinker    aber immerhin mache ich wenigstens brav meine Aufnahmen passend zum jeweiligen Monatsthema … nur mit Onlinestellen hapert es. Ich glaube aber, jetzt k├Ânnte ich endlich die n├Ąchsten Tage bzw. Wochen nach und nach Ergebnisse meiner Fotoprojekte der gro├čen weiten Welt zeigen. Wir fangen mit dem Projekt an, welches ich mir f├╝r Mai vorgenommen und auch in dem Monat durchgef├╝hrt habe: Malerei.

Man kann seine Gedanken und Gef├╝hle mit v├Âllig unterschiedlichen Mitteln in Farbe zum Ausdruck bringen. Eine ganz klassische Version sind nat├╝rlich die guten alten, seit unserer Kindestagen bekannten, Buntstifte.

An und f├╝r sich hat man bereits in den jungen Jahren die meisten Maloptionen ausgetestet, meistens nat├╝rlich im Kindergarten und in der Schule. Denn wer von uns hat nicht wenigstens einmal im Leben mit Wasserfarben gemalt?

Ich muss allerdings gestehen, dass ich es nie vollbracht habe, solche zierlichen Gem├Ąlde zu erschaffen:

Stra├čenmalkreide kennen bestimmt auch alle von uns. Wer sie in verschiedenen Farben nach wie vor besitzt und dazu noch eine pfiffige Gesch├Ąftsidee hat, kann damit auch als Erwachsener den einen oder den anderen Cent dazu verdienen:

Hier forderte ein Stra├čenk├╝nstler n├Ąmlich dazu auf, Geld auf eine der zahlreichen (und fast vollst├Ąndigen) L├Ąnderflaggen zu legen. Ich gebe zu, von mir landeten M├╝nzen nat├╝rlich sowohl auf der ukrainischen als auch auf der deutschen Flagge    lachen

Die moderne Variante des Malens ist da schon eher etwas f├╝r richtig Ge├╝bte unter uns, denn ich f├╝r meinen Teil w├Ąre mit all den Dosen garantiert absolut ├╝berfordert    standard

Wer diese Kunst beherrscht, kann damit ganz neue, geheimnisvolle Welten erschaffen, wie man fast regelm├Ą├čig bei YouTube oder Fazzebuck zu sehen bekommt:

Oder so ein Sprayer kann schlicht und einfach die Leute um sich herum im Winter wie im Sommer zum Schmunzeln bringen:

Als Model eines Stra├čenkarrikaturisten sollte man sich grunds├Ątzlich lieber auch nicht all zu ernst nehmen    zwinker

Keine Sorge, das bin nicht ich …    zwinker

Eigentlich kann jeder von uns malen. Aber viele von uns haben schlichtweg Bammel vor einem wei├čen Blatt Papier oder einer unber├╝hrten Leinwand …

Dabei muss man sich einfach nur trauen, einen ersten Pinselstrich zu wagen …

… und danach entwickelt sich das Bild nach und nach …

… und kann am Ende ein echtes Kunstwerk werden, welches man voller Stolz selber betrachten …

… oder im Rahmen einer Ausstellung auch allen anderen zeigt, die es sehen wollen:

Als K├╝nstler baut man mitunter eine richtige Beziehung zum eigenh├Ąndig erschaffenen Bild auf:

Man bekommt im Schaffensprozess sehr wohl ziemlich dreckige Finger …

… aber daf├╝r darf man auch unbesorgt mal ganz dick auftragen    zwinker

Aber selbst wenn der Zahn der Zeit an der Kraft der Farben nagt und man die Brillanz des urspr├╝ngliches Bildes beim Betrachten eher erahnen als sehen kann, befl├╝geln die Bilder selbst nach Jahrhunderten noch unsere Fantasie und bringen uns zum Nachdenken:

Sie inspirieren uns unter Umst├Ąnden dazu, selbst nach einer langen Pause vielleicht doch mal selber wieder einen Stift anzufassen und damit die eigene Kreativit├Ąt nochmals auszuleben:

Ich w├╝nsche jedem dabei ganz viel Spa├č und Freude! Vielleicht darf ich das ein oder andere Bild aus eurer Hand irgendwann ja sogar mal als Teil einer Ausstellung sehen, wer wei├č    standard



2017 08.
Mai

Nachdem ich im letzten Jahr zuerst Fr├╝chte beim Eintauchen in k├╝hles Nass und danach Farbtropfen als abstrakte Bilder fotografierte, war mir mal danach, auch einen kleinen „Sturm“ im Wasserglas zu entfachen    standard
Im russischen Netz gab es bei einer Fotografengruppe eine recht ausf├╝hrliche Anleitung, wie man solche Bilder einfach in der K├╝che und ohne teure Ausr├╝stung machen k├Ânne. Das habe ich dann auch mit Carstens Hilfe recht schnell nachgebaut. Nur eine Sache habe ich als Hausfrau im Herzen nicht machen wollen: meine Fl├╝ssigkeiten k├╝nstlich einzuf├Ąrben, denn das Weinglas wollte ich ├╝ber kurz oder lang wieder mit gutem Wein f├╝llen    standard

Das Fotografieren erforderte bei mir ziemlich viel Konzentration, denn ich musste das Glas f├╝llen und dabei gleichzeitig per Fernausl├Âser meine Kamera bedienen. Aber es hat am Ende besser geklappt als anfangs gedacht    standard

Zuerst gab es einfach klares Wasser:

Das war schnell etwas langweilig. Also kamen noch ein paar Pfefferminzbl├Ątter hinzu, denn dadurch entstand es aus meiner Sicht im Glas optisch etwas mehr Bewegung:

Auch wenn im Tutorial stand, man sollte lieber durchsichtige Fl├╝ssigkeiten verwenden, konnte ich mich nicht zur├╝ckhalten und Milch kam auch zum Zuge    lachen

Diese lief nat├╝rlich sehr samtig-weich und es entstand beim Eingie├čen mit etwas Fantasie sogar eine Art planetarischer Nebel    zwinker    ich sollte aber doch noch etwas an den Farben ver├Ąndern, damit es wie im Weltall aussehen kann    zwinker

Durch die Viskosit├Ąt ist auch die Tropfenbildung bei der Milch etwas ausgepr├Ągter als bei Wasser:

Aber die Durchsichtigkeit ging in der Tat verloren, darum habe ich die Milch f├╝r die n├Ąchste Fotorunde mit Wasser verd├╝nnt … quasi nur noch 0,375 % im Fettanteil     zunge 

Dann habe ich ein paar Aufnahmen mit Pfeffi-Tee gemacht:

Nat├╝rlich durfte auch Fr├╝chtetee nicht fehlen.

Wie ihr seht, ist das einzig Alkoholische an dieser Fotosession lediglich mein Weinglas, denn einen guten Wein wollte ich nicht daf├╝r „verschwenden“. Und das Glas musste nach jeder Bildserie ganz ordentlich ausgesp├╝lt und sehr sorgf├Ąltig abgetrocknet werden. Am Ende des Tages durfte es sich ├╝ber den gewohnten Inhalt freuen, denn nach getaner Arbeit schmeckt ein Feierabendweinchen doppelt so gut    zwinker



2017 04.
Mai

Daf├╝r, dass ich grunds├Ątzlich Schulden nicht leiden kann, tappe ich immer wieder aufs Neue in meine eigene Schuldenfalle    zwinker    denn mein Kalender zeigt inzwischen, dass wir im Mai gelandet sind, dabei schulde ich meiner Leserschaft immer noch den Bericht ├╝ber die Ergebnisse meines M├Ąrz-Projektes. Diesen Schuldschein m├Âchte ich nun endlich loswerden    standard

Das Problem bei diesem Projekt lag nicht darin, dass man zu wenig Fotomaterial hat, sondern, dass die fotografierte Personen nat├╝rlich mit den Aufnahmen einverstanden sein sollten und das ist bei Weitem nicht immer der Fall. Jeder nimmt sich anders wahr und achtet auf ganz andere Dinge beim eigenem Portrait als der Fotograf    lachen    dementsprechend noch ein viel gr├Â├čeres Dankesch├Ân an all meine Modelle, die sich nicht extra f├╝r mich in Pose geworfen haben, sondern von mir in spontanen Situationen eingefangen wurden. So, genug gesabbelt, jetzt werden endlich die Fotos gezeigt!

Ich fange mit „Konzentration“ an. Diese ist vor einem B├╝hnenauftritt nat├╝rlich besonders gro├č, speziell, wenn die letzten Versionen der jeweiligen Abl├Ąufe angesagt werden:

Davor konnte man ja noch so sch├Ân entspannen, w├Ąhrend die Haare b├╝hnentauglich gemacht werden:

Unmittelbar vor dem Schritt auf die Bretter, die f├╝r manche die Welt bedeuten:

Und das L├Ącheln darf man nat├╝rlich auf gar keinen Fall vergessen    zwinker

Wollt ihr auch sehen, wie ein sehr, sehr, sehr gl├╝ckliches Gesicht aussieht    zwinker    ?

Wenn wir Musik lauschen k├Ânnen, welche uns unwahrscheinlich gut gef├Ąllt, strahlen wir buchst├Ąblich von innen, ohne zu viele Gesichtsmuskeln zu beanspruchen:

Und das ist wohl ein typisches Fl├╝ster-L├Ąster-Gesichtsp├Ąrchen, oder nicht ?    zwinker

├ťbrigens, nicht nur Frauen beherrschen ihr Gesichtsmuskelzusammenspiel sehr gut, denn M├Ąnner, besonders wenn sie Publikum haben, k├Ânnen das genau so gut. Hier ist ein ehrliches, entr├╝stetes Erstaunen, welches zur Geschichte von Francis Mohr, dem Vorleser, mit dazu geh├Ârt:

Am einfachsten ist es allerdings eine ganze Palette der Gef├╝hle bei der eigenen Tochter hervorzurufen, wenn man ihr ein paar Geschichten aus ihrer und der eigenen Vergangenheit erz├Ąhlt    lachen

Das „Echt jetzt?“-Gesicht:

Das „Na klar…“-Gesicht:

Das „Gar nie wahr!!!“ – Gesicht:

Das „Wei├č ich nicht mehr“-Gesicht

Und endlich zu meinem Lieblingsgef├╝hl, welches ich nicht nur bei meiner eigenen Familie am liebsten sehe, sondern auch bei allen anderen Menschen in meinen Umgebung sehr genie├če. Dieses Gef├╝hl ist n├Ąmlich so herrlich ansteckend und befreiend    standard

Ich habe keine Bilder von entt├Ąuschten und traurigen Gesichtern anzubieten, denn in solchen Situationen halte ich lieber meine Arme f├╝r eine tr├Âstende Umarmung offen, als meine Kamera im Anschlag … auch wenn es eigentlich m├Âglich w├Ąre, ein Bild f├╝r mein Projekt zu schie├čen. Ich hoffe, das k├Ânnt ihr verstehen, oder nicht?