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Kommentar:   

 
Manchmal hat man eben Lust darauf, etwas zu schreiben   ;0)

 
Web|log,  der;  -s,  <engl.>,  meist abgekürzt mit "Blog"
   
Digitales Tagebuch im Internet. Ein Weblog ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Es ist ein Medium zur Darstellung des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrung als auch der Kommunikation dienen und ist insofern mit dem Internetforum sehr verwandt. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als "bloggen" bezeichnet.

Quelle: http://www.wikipedia.de    


 
2016 23.
Dez

… und deshalb bleibt leider auch ihr Blog-Baby etwas auf der Strecke – sie bittet euch, liebe Leser, um Entschuldigung. Aber seit dem letzten Wochenende mit den Kindern haben sich so viele Termine, Verpflichtungen und To-Dos in den Kalender eingereiht, dass für ein Stündchen Blogpflege einfach keine Zeit mehr übrig blieb.

Sogar eine kleine Raubtierfütterung gehörte dazu:

raubtierfuetterung

Selbstverständlich war nichts davon belastend oder negativ, doch wenn man auch in die schönen Dinge Stunden und Minuten investiert, nagt das an anderer Stelle am verfügbaren Zeitkontingent. Kurzum, Olga bzw. wir hatten trotz vollem Terminplan immer eine gute Zeit und machten uns definitiv keinen Stress. 

Da wäre gleich am Montag, nachdem sich die Kinder sonntags wieder zurück in ihre Studentenhöhlen verkrochen haben, gemeinsam mit den Walzogs ein abendlicher Reisevortrag zum Westen der USA zu nennen, da wir in 2017 beabsichtigen, mit ihnen dorthin zu fahren. Und ja, es kam schon jetzt ein wenig Fernweh auf, aber bis zum Sommer müssen wir vier doch noch etwas warten …

Danach folgten drei Weihnachtsfeierabende mit Arbeitskollegen und natürlich Olgas obligatorische VHS-Stunden am Donnerstag, die trotz Jahresendzeittrubel immer noch gut besucht waren – als Lehrer darf man ja sowieso nicht fehlen. Zwei Lesungen von Kurzgeschichten (einmal Lars Hitzing im Solo und einmal die gesamte Truppe der Phrase4) und ein geplanter aber nie durchgeführter Konzertbesuch im Deutsch-Russischen-Kulturinstitut (Annas Wohnung hatte am Ende einfach die größere Anziehungskraft) bildeten das Kulturprogramm der letzten 14 blogfreien Tage. Freunde kamen die letzten Wochen sowieso nicht zu kurz, denn das Geburtstagsfrühstück von Katja sowie der Weihnachtsmarktbesuch in Dresden-Loschwitz mit Michelle (unsere ehemalige VHS-Englischlehrerin) beanspruchten ebenfalls wertvolle das-wäre-Zeit-für-den-Blog-Stunden … aber missen wollten wir das auf keinen Fall.

Lediglich auf die Weihnachtseinkäufe in der (Neu-)Stadt und das Einpacken der wie immer zahlreichen Groß- und Kleingeschenke hätten wir verzichten können, aber dann würden enttäuschte Gesichter der OLCA-Familie den hier wartenden Bloglesern gegenüberstehen – für das, was am Ende gesiegt hat, braucht sich Olga bestimmt nicht rechtfertigen, oder ?     zwinker 

Und jetzt haben wir beide heute unseren letzten Arbeitstag gehabt und freuen uns riesig auf die viele Zeit, die wir ab morgen mit den Kindern verbringen dürfen, denn zwischen Weihnachten und Neujahr gibt es die von Olga schon im letzten Beitrag angekündigte Familienzusammenführung. Sorry, aber da bleibt bestimmt keine Möglichkeit für den Blog … deshalb auch jetzt mein Gastbeitrag, während Olga schon am traditionellen Kartoffelsalat bastelt und alles für den morgigen Abend mit allen OLCAs vorbereitet. Ihr seht, es geht uns gut, auch wenn wir kein bloggigen Lebenszeichen von uns geben.

Wir wünschen nun allen Lesern eine gemütliche, frohe und besinnliche Weihnachtszeit, viel Freude und Spaß mit der Familie und hoffen auf einen guten Rutsch in 2017 ohne größere Blessuren. Die OLCAs melden sich im Januar wieder regelmäßig mit spannenden Geschichten und schönen Fotos zurück – versprochen !

Die allerherzlichste Grüße aus dem Apartamento OLCA …



2016 25.
Nov

Auf diesem Foto sitzt Olga inmitten der neun bärigen Exponate ihrer baldigen Fotoausstellung beim Betriebsärztlichen Dienst des Universitätsklinikums Dresden (1. OG im Haus 70 in der Senefelder Straße 2, Zugang über Eingang an der Blasewitzer Straße):

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Die Ausstellung „Teddybären auf Achse“ wird voraussichtlich ab dem 29.11. zu sehen sein und bis Ende Januar die Flurwände des Betriebsärztlichen Dienstes schmücken. Aber wenn ihr lieb in den Kommentaren fragt, wird Olga hier im Blog sicherlich auch eine großformatige Sonderausstellung für Auswärtige und Verhinderte zum Besten geben …  lachen



2016 06.
Nov

Schon die alten Römer haben dieses Fleckchen direkt am Rhenus für sich entdeckt und es als Stadt Colonia Claudia Ara Agrippinensium (CCAA) genannt. Die Rede ist natürlich von Köln am Rhein. Aber warum Insel ? Ganz einfach:

  • hier gibt es eine eigene Sprache: den kölschen Dialekt bzw. Kölsch … von der Akademie för uns kölsche Sproch im „Das Kölsche Wörterbuch“ festgehalten –> „Dat es doch janz einfach !“
  • hier gibt es ein eigenes Nationalgetränk: das obergärige Kölsch … versucht das mal woanders in einer Kneipe zu bekommen !
  • hier gibt es eigene Nationalgerichte: lecker Flönz, den Halven Hahn, das Röggelchen, Himmel un Ääd, Hämchen, Rievkooche … zumindest die Namen sind schon einzig nur auf dieser Insel zu finden.
  • hier gibt es einen Nationalfeiertag bzw. gleich mehrere: die fünfte Jahreszeit namens Karneval … eigentlich beginnt die schon am 11.11. um 11:11 Uhr, aber der Höhepunkt sind Rosenmontag und Faschingsdienstag im Februar bzw. März – je nachdem wie Ostern fällt. Das jecke Treiben endet erst am Aschermittwoch mit der Nubbelverbrennung.
  • hier gibt es ein eigenes Entlohnungsystem: dat Bützje … am liebsten natürlich von einem Mariechen verteilt.
  • hier gibt es eine eigene Grundsicherung bei der Bierversorgung: sobald das Kölschglas leer ist, wird aus dem ständig durch den Schankraum kreisenden Bierkranz vom „Köbes“ (kölsche Kellner) nachgereicht … ungefragt ! Erst ein Bierdeckel auf dem Glas signalisiert „Isch häb keene Doosch mih !“
  • so manche Persönlichkeit ist nie von der Insel runtergekommen und bleibt somit überregional relativ unbekannt: z.B. Tünnes und Schäl, Böckderöck Wau-Wau oder Bullewuh … kennse nich ? Siehste !
  • die Einwohner selbst teilen die Insel in noch kleinere „Parzellen“ ein: Veedel … in einem solchen Stadtviertel befinden sich mit der Eckkneipe, dem Büdchen (oder auch Trinkhalle oder Kiosk), einem größeren Platz mit Bänken für Markt und Festivitäten, einem Supermarkt, einem Bäcker und einem Café eigentlich alles, was man zum Leben bzw. Wohnen braucht.
  • hier gibt es sogar eine eigene Gesetzgebung: das kölsche Grundgesetz mit 11 Artikeln … „Et kölsche Jrundjesetz“ genannt.
  • hier gibt es auch eine eigene Gattung von Gastarbeitern: die Heinzelmännchen zu Köln … nachzulesen im gleichnamigen Gedicht von August Kopisch.

Aber was hat uns nun eigentlich auf diese Insel verschlagen ? Es fielen gleich mehrere glückliche Umstände zusammen: Olga hat zwei Karten für die WDR-Show „Kölner Treff“ mit Bettina Böttinger bekommen, der auf das Wochenende folgende Montag war in Sachsen Feiertag (Reformationstag), wir hatten noch ein paar Überstunden für das Freimachen des vor dem Wochenende liegenden Freitags über und eigentlich ist es fast auf den Tag genau 15 Jahre her, daß ich mit einem 7,5-Tonner von Dortmund / aus dem Ruhrgebiet / aus Nordrhein-Westfalen in den wilden Osten ausgewandert bin. Also waren diese vier NRW-Tage von Freitag bis Montag Ehrensache !

Am Freitagmorgen wurde unser smartes Schlachtroß aus der Garage geholt und nach einem Frühstück in Dresden-Brisnitz fuhren wir einen kleinen Bogen über das Ruhrgebiet nach Köln. Dieser Umweg mußte sein, denn mich gelüstete es wieder einmal nach ein paar Leckereien aus meiner ehemaligen Lieblingspizzeria in Essen-Borbeck, wo ich zu meiner Schulzeit mindestens einmal die Woche einen großen Salat und Pizzabrötchen mit Knoblauchbutter vernichtet habe. Mit Olga war ich schon einmal während unserer NRW-Nostalgiefahrt vor fünf Jahren dort und der Sohnemann von Salvatore, welche mittlerweile den Laden führt, hat mich wie 2011 auch diesmal wiedererkannt.

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Und das liegt bestimmt nicht an der wenigen Kundschaft der letzten Jahre, denn er konnte seinen Stehimbiß mittlerweile erweitern, indem er den Nachbarladen übernommen und zu einem Gastraum ausgebaut hat. Für mich bleibt der Geschmack dieser Sachen wohl immer ein Stück Heimat:

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Der Weg von Essen an der Ruhr zum Hotel in Frechen bei Köln wurde natürlich von der ach so bekannten Stausituation auf dem Kölner Ring (A1 & A3) begleitet, aber wir schafften es dennoch pünktlich einzuchecken, uns nach der langen Fahrt etwas frisch zu machen und dann auch rechtzeitig zum Einlaß in das WDR-Studio vor Ort zu sein. Wir sind zwar keine regelmäßigen Gucker des „Kölner Treff“, aber wir mögen beide den lockeren Interviewstil von Bettina Böttinger und wenn wir beim Zappen mal bei ihr ankommen, dann wird die Sendung in der Regel immer auch zu Ende geguckt. Diesmal hatte sie folgende Gäste am Tisch …

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von unten links nach oben rechts:

  • Patricia Riekel (Journalistin & ehemalige Chefredakteurin der BUNTE)
  • Gayle Tufts (gebürtige Amerikanerin & Entertainerin, tourt mit ihrem Programm „Superwoman“ und ist derzeit in Deutschland eine sehr gefragte Trump-Erklärerin)
  • Palina Rojinski (Moderatorin & Schauspielerin, besonders der Jugend bekannt als Sidekick von Joko & Klaas)
  • Wanja Mues (Schauspieler, seit 2014 besonders bekannt als Matula-Nachfolger in „Ein Fall für Zwei“)
  • Claudia Kleinert (Wetterfee in der ARD, erklärt ihre persönliche „Charismaformel“ in einem kürzlich erschienenen Buch)
  • Bettina Böttinger
  • Peter Wohlleben (Diplom-Förster und Baumversteher, sein Buch „Das geheime Leben der Bäume“ wurde weltweit zum Bestseller)
  • Björn Freitag (Sterne- & Fernsehkoch, Currywurst gehört weiterhin zu seinen Lieblingsgerichten)

Neben all den Prominenten, war es aber auch sehr interessant zu sehen, wie solche Sendungen gemacht werden und was sich alles so im Hintergrund abspielt: die Auswahl der im Vordergrund sitzenden Zuschauer, die ganzen Kameras und die jeweilige Kameraführung bei den Interviews, die für Bettina sichtbaren Regieanweisungen im Hintergrund (bis hin zur Verzweiflung bei Redezeitüberziehung und dem dann hochgehaltenen Schild „ENDE !“), der vorherige Stimmungsmacher und seine Klaschproben u.v.m..

Da der Abend am Ende der Sendung noch jung war (Kartenausgabe war 17:30 Uhr, Aufzeichungsbeginn 19 Uhr, Sendungsende 20:45 Uhr, Ausstrahlung im Fernsehen ist aber erst um 22 Uhr), konnten Olga und ich das lange NRW- bzw. Köln-Wochenende mit einem zünftigen Essen bei „Miss Pepper“ einläuten und fielen danach mit supervollen Bäuchen ins nahegelegene Hotelbett … begleitet von den letzten 30 Minuten vom „Kölner Treff“ im Fernsehen.

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Für den Samstag war vormittags der Besuch des Doms und die nähere Umgebung geplant, da wir schon ab 15 Uhr mit unserer langjährigen Freundin Alex (seit 2001 !!!) in ihren vier Wänden verabredet sind.

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Für Olga ist der Dom, seine vielen Altäre, der Dreikönigenschrein und die Besteigung des Südturms eine Premiere … 533 Stufen bis zur 97,25 m hohen Aussichtsplattform fordern allerdings ihren Tribut in Form von Knieschlackern und noch Tage später auftretendem Muskelkater in den Waden.

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Dafür erwartet einen dort oben ein so toller Ausblick über Köln und Rhein:

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Wieder unten angekommen, erkunden wir noch die Sehenswürdigkeiten der näheren Umgebung, wie z.B. den Ladenverkauf von „4711“ (Echt Kölnisch Wasser / Original Eau de Cologne), den Heinzelmännchenbrunnen und die insbesondere für ihre Liebesschlösser mittlerweile sehr berühmt gewordene Hohenzollernbrücke (siehe dort unter Trivia).

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Auf der flußaufwärts gerichteten Seite scheint bereits kein Zentimeter mehr ungenutzt …

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… aber die gegenüberliegende Seite dürfte noch Potential haben.

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Selbst diese Fluchttürwarnung verpufft … da hat sicherlich schon lange keiner illegal angebrachte Schlösser entfernt !

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Viel Zeit hatten wir allerdings nicht mehr und so mußten wir uns auch schon wieder auf den Rückweg zur Straßenbahnhaltestelle begeben …

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… um nach einem kleinen, auffrischenden Zwischenstop im Hotel noch rechtzeitig zum verabredeten Termin bei Alex, Manni und Töchterlein Annika erscheinen zu können.

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Wir haben uns schon seit 8 Jahren (guckst du hier bei Tag 9) nicht mehr gesehen und so kann sich jeder denken, daß beim vielen Aufarbeiten und Quatschen der Abend sehr, sehr lang geworden ist. Wir waren erst kurz vor der Zeitumstellung wieder im Bettchen     lachen

Für den Sonntag war ein ganzer Tag in der Innenstadt von Köln geplant und trotz kurzer Nacht konnten wir fast alle gesteckten Ziele erreichen – ohne groß aus der Puste zu kommen ! Diese waren unter anderem:

Essen-Pflichtprogramm Nr. 1: ne Currywurst

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Das berühmte Puppenspiele-Theater oder besser bekannt als Hänneschen-Theater … nur die Willy Millowitsch-Figur auf der Bank am Haupteingang haben wir nicht mehr gesehen, denn die wurde in 2014 auf den Willy-Millowitsch-Platz umgesetzt.

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Zwischendurch guckte ich Olga ein paar Male freudestrahlend an und schrie „Der Zoch kütt“, aber keiner hat sich mit mir gefreut      traurig    und Kamelle gab’s auch keine …

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Dafür ließ sich Olga aber sehr gerne mit dem echten Kölner (FC-)Jung Poldi fotografieren.

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Die Häuserzeilen Kölns sind wirklich schön aufgehübscht worden, insbesondere wenn man an die großen Zerstörungen im II. Weltkrieg denkt.

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Natürlich durften bei unserem Rundgang auch Tünnes und Schäl nicht fehlen !

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Eher durch Zufall kamen wir auch an der Einsturzstelle des Kölner Stadtarchives (passiert im März 2009) vorbei … allerdings ist bis heute noch nicht juristisch geklärt, wer nun eigentlich Mitschuld an diesem Unglück mit zwei Toten und einer Schadenssumme von ca. 400 Millionen Euro trägt.

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So wie der FC ist das Kölsch natürlich ebenfalls allgegenwärtig !

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Dies ist der wohl bekannteste Anbick von Köln: der Dom, der Rhein und die Hohenzollernbrücke.

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Ein Spaziergang am Rhein entlang, durch den Rheinpark und eine Fahrt mit der Rheinseilbahn (935 m Länge) sollten auf jeden Fall Bestandteil eines Köln-Besuchs sein.

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Und wer hätte es gewußt bzw. gedacht, aber auch diese Kameraden gehören schon seit den späten 60ern zur Stadt und Region –> wildlebende Halsbandsittiche sind irgendwie heimisch geworden und man schätzt die Gesamtpopulation im Rheinland auf ca. 5000 Tiere. Allein im Rheinpark haben wir so an die 50 Stück herumfliegen oder in den Bäumen sitzen sehen.

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Essen-Pflichtprogramm Nr. 2: Dicke Bohnen, Kölsche Kaviar mit Röggelchen (Blutwurst im Roggenbrötchen), Himmel un Ääd mit Flönz (Kartoffeln, Apfelstückchen, Zwiebeln und gebratene Blutwurst) und ein Apfelpfannkuchen (und das hat in keinster Weise etwas mit einem Berliner zu tun !!!) … samt Kölsch natürlich.

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Wir sind danach mehr als satt und selig ins Bett gefallen.

Am letzten Tag, eigentlich auch schon der Aufbruch gen Sachsen, habe ich einen Zwischenstop in Attendorn (eine echte Hansestadt im Sauerland !) eingeplant, um Olga mal die dortige Atta-Höhle (leider ist das Fotografieren in der Höhle nicht erlaubt) …

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… und die Biggetalsperre zu zeigen.

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Das herbstliche Farbenspiel von der Aussichtsplattform Biggeblick aus wird uns sicherlich ganz besonders lange in Erinnerung bleiben – so toll ! Selbst bei diesem trüben Wetterchen.

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Mit einem weiteren Zwischenstop in der neuen Wohnung von Andrea – Chemnitz liegt ja günstig auf dem Weg nach Dresden – ging dieses tolle, lange Wochenende dann doch leider zu Ende. Wir waren sehr begeistert und können auch allen anderen die Stadt bzw. Insel Köln für einen Kurzbesuch nur sehr ans Herz legen. Colonia Claudia Ara Agrippinensium ist wirklich eine Reise wert !

Zum Abschluß müssen wir manchem Kölner Inselbewohner aber vielleicht noch eine kleine Belehrung bzgl. der Tierwelt geben: nicht jedes Rüsseltier ist auch gleich ein Elefant … aber zumindest die Farbe stimmt schon mal überein     lachen-xxl

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2016 16.
Okt

Da ich meiner Verwandtschaft nachträglich noch ein paar Urlaubsimpressionen per Email habe zukommen lassen, kann ich euch mit dem gleichen Text (Copy&Paste sei Dank) ebenfalls noch ein paar unbekannte OLCA-Fotos und Informationen nachschieben – viel Spaß.

Wir zusammen mit der lokalen Schönheitskönigin am Tempel Pura Puseh Batuan:

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In die Tempelanlagen auf Bali kommt man nur mit gewickeltem Sarong und einer Schärpe, durch die die Trennung am Körper von Gut (oberhalb) und Schlecht (unterhalb) symbolisiert wird. Deshalb werden die Opfergabe oder auch andere Speisen (also alles beides „gut“) immer auf dem Kopf getragen und nicht an der Hand in Beuteln wie wir es tun würden.

Ein Pärchenbild vor einer Dschungelkulisse im Affenwald von Ubud:

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Eigentlich sind wir in der Regel in diesem Aufzug durch Bali gezogen, schon alleine wegen der Wärme und Luftfeuchtigkeit. Die Stadt Ubud könnte euch namentlich eventuell geläufig sein, wenn ihr den Roman „Eat Pray Love“ oder den gleichnamigen Film mit Julia Roberts kennen solltet.

Auch auf Bali gibt es die bekannte Tradition „Brunnen plus Geld = Glück“:

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Allerdings ist es im „Land der Millionäre“ unter Umständen sehr schwer, überhaupt an Münzen zu kommen. In Bali kam es sehr oft vor, daß wir das Maximum von 2,5 Millionen am Automaten abgeholt haben, was am Ende aber eigentlich gerade mal ca. 170 Euro entspricht. 15.000 Rupien sind in etwa 1 Euro und die größten Münzen wären 500 IDR (= ca. 4 Cent) und 1000 IDR (ca. 7 Cent), danach kommen schon die Scheine mit Werten von 1.000, 2.000, 5.000, 10.000, 20.000, 50.000 und 100.000. Deshalb wird in der Regel eigentlich alles nur mit Papier bezahlt und Münzen als Wechselgeld selten rausgegeben. Aber nur Münzen lassen sich eben gut in einen Brunnen werfen …     zwinker

Frisch geschlüpfte Schmetterlinge im Schmetterlingspark Taman Kupu-Kupu:

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Am Ende hielten alle Schmetterlinge so gut still, weil sie sich noch in der Trocknungsphase befanden und somit nicht wegfliegen konnten. War schon beeindruckend, was für Größen es so gab.
Hier mal ein kleiner, witziger Einblick in die indonesische Sprache: Schmetterling = kupu … Schmetterlinge (Mehrzahl) = kupu-kupu oder geschrieben sogar als „kupu2“ ! Weitere Beispiele wären anak-anak (Kinder), buku-buku (Bücher), orang-orang (Menschen) kata-kata (Wörter), kaki-kaki (Füße) und mobil-mobil (Autos) – alles Wörter, die wir beim Fernsehen sehr oft in den indonesischen Untertiteln gesehen haben. Das Internet hat uns dann über diese laufenden Dopplungen aufgeklärt.

Wir zusammen mit unserem Fahrer & Führer in der bekannten Tempelanlage Pura Tanah Lot:

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Er hat uns insgesamt 4 Tage über Bali gefahren und dabei die von uns vorher rausgesuchten Ziele angesteuert, um weitere Haltepunkte ergänzt und viele nützliche Tips und Vorschläge gegeben. Einen besseren wie er hätten wir wahrscheinlich nicht so schnell wieder finden können. Anfangs war er noch über das Hotel gebucht (pro Tag 900.000 IDR, wobei er gerade mal davon für 10 Stunden 100.000 IDR bekam = ca. 8 Euro), doch an den Tagen 3 & 4 engagierten wir ihn ohne Zwischenhändler und er bekam von uns trotzdem die vorher vom Hotel für die Touren veranschlagte Summe von 1 Mio. IDR (ca. 80 Euro) pro Tag. Das war uns die Sache auf jeden Fall wert – der Mann war klasse !!! Die Chemie zwischen uns stimmte direkt vom ersten Tag an.

Diese heißen Quellen mit Infinitypool ist ein von unserem Fahrer vorgeschlagenes Ziel:

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Wir stehen zwar nicht auf Selfies, aber in diesem Natural-Hot-Spring-Pool am Batursee gab es eben keine Fotohilfe von Dritten. Also wurde auch mal selbst auf den Auslöser gedrückt.

Sonnenaufgang auf der Katamaran-Kreuzfahrt:

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Unsere 4 Wochen Urlaubsreise waren aufgeteilt in 1 Woche Legian auf Bali, 1 Woche Kreuzfahrt mit einem Katamaran zwischen Bali und Lombok, wieder 4 Tage im Hotel in Legian auf Bali, 5 Tage in Dubai und 4 Tage in Abu Dhabi. Auf dem Katamaran konnten wir jeden Morgen um 6:30 Uhr (so nah am Äquator ist es immer ca. 6:30 Uhr Zeit für den Sonnenauf- und ca. 18 Uhr für den Sonnenuntergang) einen märchenhaften Sonnenaufgang betrachten … wir mußten dafür nur aus der Luke über unserem Bett (ja, ich steht AUF unserem Bett) klettern und wir hatten einen tollen Ausblick. Davon haben wir als morgendliche Bettflüchter (wir können eigentlich gar nicht mehr so richtig lange ausschlafen) natürlich jedes Mal Gebrauch gemacht.

Selfie Nummer 2 … beim Schnorcheln:

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Vor unserer Reise waren wir uns einig, daß die Kreuzfahrt mit den angekündigten Schnorchelgängen und Touren bestimmt DAS Highlight werden würde, und am Ende hat es sich auch genau so erfüllt. Bali ist wunderschön, die Vereinigten Arabischen Emirate sind wenigstens ein wenig WOW!, aber das Schnorcheln und die Unterwasserwelt in der Straße von Lombok hat all unserer Erwartungen erfüllt, wenn nicht sogar übertroffen. Wir sind sogar jetzt ein wenig angefixt und denken über einen Tauchlehrgang nach. Wir haben bei jeden Stopp eigentlich stundenlang Händchen haltend bäuchlings an der Wasseroberfläche getrieben, um die Fische, Korallen und anderen Meeresbewohnern, wie z.B. Schildkröten und riesige Mantarochen, bei ihrem Treiben zu beobachten und mit der eigens für diesen Urlaub angeschafften Unterwasserkamera zu knipsen. Langweilig wurde uns dabei nie ! Und fürs Sonnenbaden waren eigentlich die anderen Passagiere mehr zu begeistern als wir, denn wir liebten einfach das Wasser und die bis dato darin verborgenen Welt.

Ungelogen, man dürfte auf dem Foto ca. 2/3 der gesamten Insel sehen:

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Das Inselchen Gili Kedis hat uns besonders beeindruckt, denn außer dem breiten Sandstrand gab es auf dieser 70*70 Meter großen Insel nur noch einen Kiosk (im Hintergund links), eine Cabana (das Sonnenschutzhäuschen in der Bildmitte) und eine handvoll Bäume bzw. Palmen … sonst nix. Unsere Schiffscrew schickte uns zudem zum genau richtigen Zeitpunkt hier hin, denn vormittags hatten wir acht Gäste (zwei Katamarane mit jeweils zwei Pärchen an Bord) das Fleckchen ganz für uns alleine und erst gegen späten Mittag trudelten weitere Touristen mit ihren Booten ein. Die Unterwasserwelt rundherum konnten wir in ca. 1-2 Stunden erschnorcheln und haben dabei immer wieder etwas neues entdeckt, was wir bis dato so noch nicht gesehen haben. Ein Traum !

Apropos Traum, dieser Strand heißt sogar so –> Dream Beach:

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Der letze Tag der Katamaran-Kreuzfahrt machte den Abschied am nächsten Morgen (Einschiffung) so richtig schwer, denn neben dem Abenteuer, mit ca. 3-Meter-Spannweite großen Mantarochen zu schnorcheln, erwartete uns auch noch eine kleine Rundfahrt mit dem „Scooter“ (Motorroller) auf Nusa Lembongan zu den Mangroven und diesem kleinen Strandabschnitt Dream Beach.

Selfie Nummer 3 … auf dem Scooter:

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Daß wir noch nie auf so einem Gefährt gesessen oder es gar selbst gefahren haben, geschweige denn einen Führerschein für sowas besitzen (das Ding hatte defintiv mehr als 50 ccm und fuhr auch schneller als ein 50 km/h-Mofa), interessierte hier niemanden. Nach ein paar hundert Meter hatte ich den Dreh raus (ist fast wie Fahrradfahren) und wir stürzten und mit sechs Scootern (vier Pärchen und zweimal zwei Crewmitglieder) in den zum Teil sehr chaotischen Straßenverkehr Indonesiens. Auf dem Foto ist hinter uns Mutter & Tocher aus Frankreich und dahinter das Crewgefährt als Korsoende zu sehen … das Auto gehört bereits zum einheimischen Straßenverkehr und dient mitnichten zusätzlich unserer Sicherheit.

Auf dem Weg mit dem Scooter hatten wir einen kleinen Fotostop an einem Aussichtspunkt:

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Unten links stehen irgendwo unsere beiden Katamarane und der Strand in der Bildmitte war unser Start- und Endpunkt mit den Motorrollern. Hier sind wir schon auf dem Rückweg vom Dream Beach und dem Sonnenuntergangsbeobachtungsposten Devil’s Tear zurück zum Strand. Und ja, wir sind alle heile sowie mit viel Spaß in den Backen zurückgekommen.

Gruppenbild unseres Katamarans:

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v.l.n.r.: Kapitän Tri, ein deutsches Pärchen aus Aschaffenburg und neben uns noch drei weitere Crewmitglieder

Gruppenbild der Passagiere beider Katamarane:

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v.l.n.r.: ein Pärchen aus Italien, Mutter & Tochter aus Frankreich, wir und das Pärchen aus Deutschland

Zwischenstopp auf unserer Dünensafari bei Abu Dhabi:

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Nachdem wir in Dubai eigentlich hauptsächlich nur Architektur (moderne, aber auch alte) besichtigen durften, hatten wir in Abu Dhabi eine Möglichkeit gefunden, auch mal raus in die Natur zu fahren. Standesgemäß mit dem SUV bzw. Allradjeep ging es geführt und mit insgesamt ca. 10 Fahrzeugen zunächst ab Mittag a la Rally-Paris-Dakar auf und ab durch die Dünen und endete am Abend in einer touristisch errichteten Beduinenoase inklusive arabischem Essen, Bauchtanz und einem atemberaubenden Sternenhimmel, den wir bislang nur noch besser auf Bali bzw. der Kreuzfahrt erleben durften – so deutlich wie dort zwischen den Inseln haben wir die Milchstraße noch nie sehen können.

… und nicht, daß ihr nun denkt, ich hätte vier Wochen lang immer die gleiche kurze Hose angehabt –> wir hatten im Vorfeld mal zwei identische gekauft (Männer können bei sowas bekanntlich pragmatischer als Frauen sein) und zwischendurch legten wir Dank Reinigungsmitteltube auch mal einen Waschtag ein.



2016 26.
Sep

Na, dann will ich mal anfangen, eine erste kleine Zusammenfassung unseres 4-wöchigen Sommerurlaubes zu geben. Mittlerweile sind wir ja schon wieder seit über zwei Wochen im Apartamento OLCA angekommen, haben es aber immer noch nicht geschafft, etwas hier im Blog darüber zu schreiben … die To-Do-Liste, der Arbeitsalltag und etliche Termine mit Freunden, Bekannten und leider auch Ärzten haben uns immer wieder davon abgehalten. Nicht zu vergessen 9463 Fotos und 159 Videos, die ebenfalls durchgesehen, aussortiert und genossen werden wollen. Nach der ersten Sortierung konnten wir uns immerhin schon auf 9097 Fotos und nur noch 100 Videos einigen, doch eigentlich soll noch sehr viel mehr reduziert werden. Die erste Fotoshow mit Freunden beinhaltete immer noch 630 Bilder und 16 Filme – die insgesamt ca. 2 Stunden mit Erklärungen und Anekdoten waren hoffentlich nicht zu langweilig für alle Beteiligten.

Bei der heutigen Zusammenfassung versuche ich natürlich (insbesondere fototechnisch) sehr viel kürzer zu treten, aber die anfängliche als „kleine“ bezeichnete Übersicht kann ich bestimmt nicht einhalten … am Ende wissen wir mehr.

Olga hat für das Urlaubsjahr 2016 als Thema „Strand & Wasser“ gewünscht und wie schon bei der Hochzeitsreise im Februar auf Gran Canaria konnten wir mit der indonesischen Insel Bali (2,5 Wochen) sowie den Emiraten Dubai (4,5 Tage) und Abu Dhabi (3,5 Tage) jene Vorgabe auch beim Sommerurlaub einhalten. Die Eindrücke dieser Strand- und Kulturreise werden mit Sicherheit noch einige Monate in unseren Köpfen herumwuseln: kilometerlange Sandstrände, eine uns völlig unbekannte Flora & Fauna, noch nie probierte Köstlichkeiten, ein direkter Kontakt mit dem Hinduismus und dem Islam, fantastische und uns völlig neuartige Welten unter Wasser, acht Tage lang auf einem Katamaran die Ruhe und Gelassenheit abseits vom Festland, völlig neue Transportmittel und das Gefühl, wenigstens in einem der beiden Länder mal Millionär zu sein !

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Fangen wir mit den Unterkünften an: wir hatten mit dem Bali Mandira Beach Resort in Legian zweimal eine traumhafte und grüne Hotelanlage mit tollem Personal, einem leckeren Frühstücksbuffet, mehreren Pools und nur ca. fünf Meter bis zum Strand bzw. Indischen Ozean.

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Unterbrochen wurde dieser Landaufenthalt durch eine Woche Herumschippern mit einem Katamaran (wir, ein anderes deutsches Pärchen und vier Crewmitglieder), dessen Interieur aufgrund der engen Möglichkeiten eher einem Ferienlager gleichkam, dafür mit einem Exterieur a la MasterCard aufartete: UNBEZAHLBAR ! Das an Board immer frisch zubereitete Essen – wenn auch in der Schärfe europäisiert – war megalecker, die angefahrenen Schnorchelspots von Lombok und den nahe Bali gelegenen Inseln traumhaft, die Ankerplätze samt Sonnenauf- und -untergang sowie einem Sternenhimmel inklusive breiter Milchstraße unvergesslich und die Crew trotz großer Sprachbarrieren mehr als hilfsbereit. Da werden enge Kojen und Kabinen ohne Schränke, eine Dusche mit nur erfrischendem Kaltwasser aus einem 400-Liter-Tank und eine Toilette mit „gewissen“ Extras zur reinen Nebensache.

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Bei der Rückkehr ins Bali Mandira Beach Resort wurden wir natürlich sofort vom Personal wiedererkannt und überschwänglich von allen unseren balinesischen Bekanntschaften begrüßt. Außerdem bekamen wir für die restlichen fünf Tage ein lohnendes Zimmerupgrade mit größerem und schönerem Badezimmerbereich.

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Unsere anfängliche Enttäuschung beim Zimmerbezug in Dubai gegen 6 Uhr morgens (doch kein City-View ?) löste sich in Wohlgefallen auf, als wir erfuhren, dass wir in dem uns jetzt zugewiesenen Zimmer erst einmal zur Ruhe kommen, duschen und schlafen könnten. Gegen Nachmittag würden dann unsere Koffer wie gebucht in ein Zimmer mit Stadtblick im 30. Stock des Nassima Royal Dubai gebracht werden …

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… und an dem Blick konnten wir uns dann weder am Morgen aus dem Bett noch am Abend aus der Badewanne heraus satt sehen !

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Eigentlich war dies unser einziges Refugium ohne direkte Meeranbindung, denn das letzte Hotel, das InterContinental in Abu Dhabi, verfügte ebenfalls über einen kleinen Privatstrand und einer nicht gerade kleine Poollandschaft. Natürlich gab es auch hier eine tolle Aussicht …

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Wechseln wir nun einmal von der Umgebung zu den Menschen, die einen solchen Aufenthalt natürlich auch immer sehr mit beeinflussen. Davor müssen wir aber wohl mal unsere eigenen Gedanken (!) bezüglich drei bislang näher kennengelernter Weltreligionen wiedergeben, denn die haben unserer Meinung nach ebenfalls sehr großen Einfluß auf das gesellschaftliche Miteinander. Bitte nicht übel nehmen, sollten wir mit der ein oder anderen Einschätzung nicht die allgemeine Meinung des Lesers treffen.

Durch die Heimat kennen wir natürlich das Christentum und durch Bekanntschaften und Freunde machen wir immer mehr die Erfahrung, daß nur noch die Wenigsten so richtig glauben bzw. gemäß der christlichen Vorgaben leben. Damit meinen wir in erster Linie natürlich das Beten und den Gang zur Kirche … ist eher selten geworden, oder nicht ? Demnach können wir irgendwie auch den allgemein vorherrschenden, gesellschaftlichen Umgang in Deutschland im Vergleich zu den jetzt gemachten Urlaubserfahrungen „tolerieren“: Unfreundlichkeit, Vorteilsverschaffung und Griesgrämigkeit sind doch mittlerweile irgendwie an der Tagesordnung und lassen sich mit der religiösen Loslösung vereinbaren. Uns sind ungläubige Christen mit egoistischen Zügen irgendwie lieber, als nach außen hin streng Gläubige, die aber dennoch nicht das Bild der eigenen Religion zeigen. Wir würden letzteres wohl eher als große Scheinheiligkeit bezeichnen.

Und sowas – sorry für diese Offenheit – haben wir im muslimischen Teil des Urlaubs vollends zu spüren bekommen. In den Emiraten, wo ca. 20% Einheimische täglich fünfmal dem islamischen Gebet nachgehen und auch so überall die religiösen Befindlichkeiten berücksichtigen, können wir nicht nachvollziehen, warum die restlichen 80% Gastarbeiter dieses Landes nahezu wie moderne Sklaven gehalten werden. Arbeitzeiten von bis zu 24/7-Diensten und nur 200 Dollar Entlohnung im Monat (die Kaufkraft dürfte in etwa der in Deutschland entsprechen), eine sehr offene Unfreundlichkeit gegenüber dieser „Diener“ und einer spürbar gesellschaftliche Meidung von Andersgläubigen, lassen sich unserer Meinung nach nicht im Entferntesten mit einer aus Toleranz und Nächstenliebe bestehenden Religion wie dem Islam vereinbaren. Lediglich solche Emirati, die für ihre Religion und ihr Land gesellschaftliche Werbung bzw. Aufklärung betreiben wollen, haben uns gegenüber einen vorhandenen Einklang mit dem Glauben und der damit verbundenen Lebensweise gezeigt. Hierbei wird uns insbesondere das Sheikh Mohammed Centre for Cultural Understanding (SMCCU) der Jumeirah-Moschee immer in bester Erinnerung bleiben, wo Muslime uns nicht nur durch die einzige, von Nicht-Muslimen zugängliche Moschee in Dubai führten, sondern auch bestmöglich den Glauben von A-Z, die Gebetsabfolgen, die Besonderheiten und die gesellschaftlichen Ausführungen zu erklären versuchten. Erkenntnis des Tages: die Theorie des islamischen Glaubens ist äußerst positiv, aber die gesellschaftliche Umsetzung, wie z.B. Glaubenskriege (aktuelles Beispiel ISIS), Frauendiskriminierung, Vollverschleierung und das von uns kennengelernte Ausbeuten der (auswärtigen) Arbeiterschaft, lässt oftmals zu wünschen übrig – doch auch damit hat sich die christliche Kirche bekanntlich nicht immer rühmen können !
Wer uns gegenüber immer sehr höflich, freundlich und zuvorkommend war, sind die vielen Servicekräfte und Arbeiter, die wir kennenlernen durften. Egal, ob aus Indien, Pakistan und von den Philippinen (diese drei machen wohl ca. 50 % aller Gastarbeiter aus) oder aus der Ukraine, Nepal und all den vielen anderen Ländern, die vertraglich gebundene Arbeiter in die V.A.E. schleppen, wir haben uns immer gut mit ihnen verstanden und konnten uns toll mit ihnen unterhalten. Im Nachhinein betrachtet haben sogar nur diese uns gegenüber den gastfreundlichen Charme von Dubai und Abu Dhabi entgegengebracht …

Aber warum erkläre ich das hier überhaupt alles ? Weil wir während unserer Reise ja auch den Hinduismus, mit der speziell auf Bali praktizierten Form des Hindu-Dharma-Glaubens kennengelernt haben … und diese Art der Religion und des gesellschaftlichen Umgangs hat uns sehr stark beeindruckt. Wir sind beide bekanntlich keine Gläubigen und denken auch eher selten an ein Geschöpf, was über allem steht und alles lenkt, aber auf uns wirkt die Lebensweise der Balinesen äußerst stimmig im Zusammenhang zwischen Glaubenstraditionen und dem gesellschaftlichen Umgang.

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Auf Bali wird viel und für alles gebetet, jedes Haus und jeder Ort verfügt über einen Tempelbereich, götterbesänftigende Opfergaben werden an allen nur erdenklichen Orten mit kurzen und langen Zeremonien verteilt, nahezu alle Tiere bekommen einen religiösen Status und man ist auch eigentlich für alles dankbar oder versucht das Schlechte mit Hilfe der Götter und durch Gebete abzuwenden.

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Und genau diese (zugegeben etwas übertriebene) Frömmigkeit spiegelt sich aber auch im Umgang mit den Mitmenschen und im Alltag wieder. Egal wo wir waren, ob in der Hotelanlage, in dem städtischen Moloch von Denpasar mit allen seinen direkt angrenzenden Städten oder weit draußen, abseits der Touristenpfade auf dem Land, uns wurden nur Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft und positive Energien entgegengebracht. Einer von uns fast zwei Wochen später angebrachten Reklamation in einem kleinen Touristenverkaufsladen wurde ohne Bon und Diskussion begegnet, falsch herausgegebenes Wechselgeld wurde auch nach zwei Minuten Unterhaltung über unsere Herkunft und der Meinung zur Insel vom Kassierer selbst hinterfragt und die überall entgegengebrachte Freundlichkeit hatte nie den bitteren Charme von Unterwürfigkeit oder Touristenbonus. Genau dieses Zusammenspiel von Glauben und gesellschaftlichem Umgang ist das, was wir eigentlich weltweit suchen und uns natürlich auch sehr in Deutschland wünschen würden. Ausgerechnet wir Deutsche hätten keinen Grund, chronisch schlecht gelaunt oder unglücklich zu sein.

Ich hoffe, wir konnten unsere Erfahrungen relativ verständlich beschreiben und haben keine Gefühle unserer Leser verletzt … wie gesagt, es ist nur die Wiedergabe unserer eigenen Erfahrungen und Meinung, ohne durch Pauschalisierung jemand anderem auf den Schlips treten zu wollen. Natürlich tauschen wir auch mit jedem gerne seine persönlichen Gedanken zu diesem Thema aus und sind offen für andere Meinungen.

Schwenken wir nun aber lieber einmal zu den übrigen Lebewesen dieser Reise um – manches kannten wir, manches war aber auch völlig neu für uns: eine überschaubare Anzahl an streunenden Hunden auf Bali, die aufgrund der religiösen Auslegung weder gehasst noch ignoriert werden, eine völlig neue und zum Greifen nahe Welt unterhalb der Wasseroberfläche mit farbenfrohen Seesternen und Fischen …

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… atemberaubende Korallenformationen, drei in der Brandung schwebende und zum Greifen nahe Mantarochen mit ca. 2,5 bis 3 Meter Spannweite …

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… in Dude-Manier (siehe „Findet Nemo“) dahin gleitende Schildkröten, vom Boot aus gesichtete Kleinwale, Delphine und fliegende Fische, Teiche voller riesiger Koi-Karpfen …

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… Affen an allen Ecken und Enden, die durch Kopi Luwak bzw. Katzenkaffee bekannt gewordenen Schleich-/Zibetkatzen, den kleinsten Hirsch der Welt namens Pudu(-Pudu) …

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… kleine und große Fledermäuse, handtellergroße Schmetterlinge und Käfer …

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… durch die Wüste spazierende Kamele und Dromedare und die überall herumkriechenden Eidechsen. Nur Schlangen und große Spinnen blieben uns zum Glück erspart ! Ach so: natürlich waren wir für all diese Begegnungen nicht in einem Zoo      zwinker

Auf unseren zahlreichen Ausflügen mit und ohne Führer …

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… z.B. durch den ruhrgebietsähnlichen Stadtzusammenschluß von Denpasar, Kuta (Australiens Mallorca) und Legian, an verschiedenen Stränden und Orten auf Balis Südhalbinsel sowie in der Mitte und im Osten, durch die von Baustellen geprägten Städte Dubai und Abu Dhabi, eine Wüstensafari im SUV samt erfahrenem Dünenlenker und natürlich die Inselchen und Traumstrände der Balisee und der Straße von Lombok, dienten uns nicht immer nur unsere Füße, sondern auch zum Teil bislang unbekannte oder zumindest wenig genutzte Transportmittel, wie z.B. ein Dingi bzw. Schlauchboot und Roller, welche auf Bali Scooter genannt werden und zum Teil fast 60% aller Verkehrsmittel auf den vollgestopften Straßen in und um Denpasar ausmachen …

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… Kamele und Kajaks …

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… sowie supergünstige Taxis auf Bali und in den V.A.E. (15 min ca. 3,50 Euro – damit startet unseres Wissens nach ein Taxi in Deutschland seine Fahrt !).

Natürlich fiel dabei auch so manche kuriose Fortbewegung auf:

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Bleibt zum Abschluß noch das Essen zu erwähnen. Wir haben in den zweieinhalb Wochen auf Bali bis zu einem Gürtelloch abgenommen, was aber bestimmt nicht an der Menge, sondern viel mehr an der Art und Weise des Essens gelegen hat, denn der gesamte Verlust wurde durch die eineinhalb Wochen in den Emiraten schnell wieder aufgeholt, als wir uns in erster Linie durch urbane Foodcourts der Malls und Einkaufspassagen verköstigen mussten und nicht mehr auf liebevoll zubereitete Hausmannskost aus einheimischen Warungs zurückgreifen konnten – der damit verbundene „Verlust“ der einheimischen, arabischen Küche ist so schade !

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Aber natürlich gab es auch auf Bali die eine oder andere Kalorienbombe … doch in der Regel wussten wir nicht, was wir da nun gerade verspeisten. Hauptsache es war lecker und wir hielten uns an den Rat unseres, an vier Tagesausflügen beteiligten Inselfahrers: „Je röter desto schärfer !“

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Seufz, wir sind nun am Ende der Kurzzusammenfassung (!) angekommen und alleine das Aussuchen und Ansehen der Fotos rief in uns beiden wieder Urlaubsreife und Fernweh hervor. Asien und die Inseln Ozeaniens haben uns schon etwas in ihren Bann gezogen und wir denken bereits über Ziele, wie die Philippinen, Thailand, Sri Lanka und Malaysia nach. Aber insbesondere an Indonesien hat Olga Blut geleckt, denn die Sprache scheint wohl sehr einfach gestrickt und somit leicht zu erlernen zu sein … in diesem Sinne „Terima Kasih“ fürs Begleiten und Durchlesen – eure standesgemäße Antwort müsste jetzt „sama-sama“ lauten     zwinker

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P.S.: und ja, auch wenn das für uns wahrlich nicht der Höhepunkt unserer Reise war, darf dieses Superlativ aus Dubai natürlich nicht fehlen: der Burj Khalifa in voller Größe

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2016 01.
Jul

Ein heutiges Fundstück aus der Rubrik „WOW !“ hat mich zu dieser kleinen OLCA-Episode animiert … was mal als Handstreich angefangen hat, wurde schon vor ein paar Monaten weiterentwickelt und ist nach dem heutigen Stand sogar noch ausbaufähig !

Bis Ende Februar 2016 haben Olga und ich jeden Freitagnachmittag den Wochen(end)-Einkaufszettel aus dem Gedächtnis und mit prüfendem Blick in den Kühlschrank per Hand auf einem Notizblockklotzzettel (ach, ein so herrlich deutsch zusammengesetztes Wort) ausgefüllt – wie z.B. diesen hier:

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Danach kam uns die Idee, wenigstens die immer wiederkehrenden Dinge als gegeben bzw. optional auf DinA6-Größe (4fach-Ausdruck auf DinA4 und dann zurechtgeschnitten) vorgedruckt zu haben, um nicht doch mal etwas Wichtiges zu vergessen – das ist z.B. der von heute, nachdem schon die ersten Waren eingesammelt wurden:

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Jeder, der bislang diesen Vordruck bei uns an der Pinnwand gesehen hat, verdrehte ein wenig die Augen und dachte sicherlich mit einem Lächeln an die allseits bekannte Listengeilheit und Organisationswut der OLCAs. Aber heute haben wir im Kaufland tatsächlich noch DIE Steigerung gefunden:

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So eine Herausforderung kann man natürlich nur annehmen und deswegen bastel ich auch gerade an einer DinA3-Version mit Gang- und Lageplan des Kauflands inklusive aller Notausgänge und Ruheinseln    ;o)    wäre doch gelacht !

In diesem Sinne wünschen die OLCAs allen Lesern ein ruhiges und einfallsreiches Wochenende !



2016 19.
Jun

Eine Frage, die sich bestimmt schon einige ihrer treuen Leser gestellt haben werden. Noch bis Anfang dieses Jahres versorgte sie regelmäßig ihren Blog mit Wochenendeinträgen und die Bilderausbeute ihres monatlichen Fotoprojektes ließ am Anfang des Folgemonats eigentlich auch nicht lange auf sich warten. Nun zeigt der letzte Blogeintrag sogar schon das Datum 28.5. und das Mai-Projekt „DDR-Relikte & Sozialismus im Alltag“ ist ebenfalls ohne Auswertung … aber ich kann euch beruhigen, es geht ihr gut. Der Tag hat eben nur 24 Stunden und das Schlafbedürfnis samt seiner Inaktivität möchte davon unverschämterweise sogar noch den Großteil in Anspruch nehmen. So bleibt für Arbeit, Freizeit, Hobby, Mann, Lesen etc. leider immer nur ein sehr kleines Zeitfenster übrig, was wiederum sorgsam organisiert sein möchte.

Keine Bange, die regelmäßige Blog- und Fotoversorgung wird bald von ihr wieder in gewohnter Art und Weise aufgenommen werden. Da sie gerade jetzt auf einer Geburtstagsfeier ihrer besten Freundin ist und ich als einziger Deutscher dort wahrscheinlich eh nicht viel am Gesprächsverlauf teilnehmen könnte, habe ich mich für das Hüten des Apartamento OLCA entschieden und versprach ihr, mit diesem Gastbeitrag ihre letzten drei Wochen quasi in Vertretung zusammenzufassen. Ja, es sind tatsächlich schon wieder drei Wochen ins Land gezogen …

In denen haben wir zum Beispiel das kulturelle Angebot in Dresden mal wieder so richtig ausgenutzt:

  • An den Wochenenden nahmen wir an insgesamt vier Igeltouren teil –> 2 Teile „Niedersedlitzer Orts- und Industriegeschichte(n)“, „Wachwitz – Wo wohnt man schöner?“ und Teil 3 von „Blasewitz begreifen“ … eine im Vorfeld ausgesuchte Tour musste zwischenzeitlich aus Zeitgründen sogar ausgelassen werden.

igeltouren

  • An zwei Montagen zog es uns nach der Arbeit in die Innenstadt und ins Kino –> „X-Men – Apocalypse“ (der 6. Teil aller X-Men-Filme, der 3. Teil der „neuen“ Generation … OLCA-Empfehlung: das Thema ist für Nicht-Marvel-Fans wohl so langsam ausgelutscht!) und „Money Monster“ mit George Clooney & Julia Roberts (DER ist allerdings wirklich sehr zu empfehlen und hat von Anfang bis Ende eine echt spannende Story!).
  • Beim Besuch der Comödie konnte ich endlich ein weiteres meiner Weihnachtsgeschenke einlösen, denn das Programm „Frau Jahnke hat eingeladen, ma gucken wer kommt“ wurde am 29. Mai aufgeführt –> Gerburg Jahnke, den meisten wahrscheinlich eher aus dem Frauenkabarettduo Missfits bekannt, stand mit Frieda Braun, Sarah Bosetti, Katie Freudenschuss (die Frau ist ein Knaller!) und Barbara Kuster auf der Bühne und wer noch am gleichen Abend bzw. am nächsten Morgen keinen Muskelkater vom vielen Lachen hatte, dem ist einfach gar nicht mehr zu helfen – wir waren total begeistert!

jahnke

  • Vor drei Tagen ist Olga ohne mich, aber dafür mit „ihrer“ Anna im Theaterhaus Rudi gewesen und hat sich das Stück „Die Heirat“ angesehen. Diese Komödie von Gogol war komplett in russischer Sprache, sodass ich lieber auf dem heimischen Sofa versuchte, der deutschen Nationalmannschaft gegen Polen die Daumen zu drücken – naja, ist ja nur fast gelungen, denn beide trennten sich bekanntlich mit einem torlosen Unentschieden.

Jep, die EM 2016 ist zwischenzeitlich ebenfalls gestartet und so manchen Abend haben wir am Fernseher oder Dank stabilem Livestream auch öfters am PC die Vorrundenspiele um 18 und 21 Uhr mitverfolgen können. Letztere hatten für Olga im Zusammenspiel mit weichen Kissen und warmer Decke auf dem Sofa immer öfters ab der zweiten Halbzeit die gleiche Wirkung wie Schäfchenzählen … leider hat niemand dieses Jahr ein Public-Viewing am Königsufer hinbekommen, wie noch zu den letzten WMs und EMs. Da konnten auch langweilige Spiele bei schöner Kulisse, guter Essensversorgung und netter Unterhaltungen eine richtig tolle Abendveranstaltung sein.

Natürlich fehlt in dieser Aufzählung noch Olgas Fotohobby, wo schnell mal ein paar Stunden für das Knipsen draufgehen können, aber auch die Nachbearbeitung ist zeitlich nicht ganz zu unterschätzen. Neben einem Rundgang für das Mai-Projekt „DDR-Relikte & Sozialismus im Alltag“ durfte sie am 29.5. bei herrlichster Sonntagmorgenstimmung die gesamte Familie Thiele am Elbufer ablichten …

thieles

… und am 4.6. ihre Hupfdohlen vom IDC sowie andere Bekanntschaften aus jenem Musikerkreis beim 2. Freital Irish Folk Festival im Schloß Burgk über Stunden fototechnisch begleiten.

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Alleine durch diese drei Fotosessions kamen insgesamt fast 4 GB Daten bzw. 1325 Bilder zusammen, die zumindest alle mal gesichtet werden wollen.

Noch etwas vergessen? Ja, nämlich die zahlreichen Treffen der letzten drei Wochen mit Familienmitgliedern, Freunden und Bekannten.

Nach einer Igeltour in deren Gegend, machten wir noch einen kleinen Zwischenstop bei den Thieles, um die geknipsten Fotos nicht nur zu übergeben, sondern auch gleich noch gemeinsam anzuschauen und ein wenig auszuwerten. Auch wenn das Fotografenauge hier und da grobe Unzulänglichkeiten in Schärfe und Ausleuchtung entdecken konnte, waren Katrin und Axel von den vielen Fotos unheimlich begeistert – Mission erfüllt! Nebenbei konnten wir an dem Abend von deren Dachterrasse aus noch das erste richtige Unwetter dieser Schlechtwetterperiode über Dresden miterleben, denn Regenmassen und Hagelkörner mit bis zu 1 cm Durchmesser waren bis dahin noch nicht bei uns angekommen, wohingegen aus manchen Gebieten Deutschlands schon von Überschwemmungen und Verwüstungen berichtet worden ist.

hagel

Von dem Tag an bis gestern hatte die gesamtdeutsche Regenfront nun aber auch die Landeshauptstadt von Sachsen immer wieder mit Platz- oder Dauerregen heimgesucht, sodass z.B. ein Fahren mit dem Rad von bzw. zur Arbeitsstelle immer wieder zum Glücksspiel wurde. Infolgedessen sind unsere Regenponchos nun auch mal eingeweiht worden und konnten ihr Können unter Beweis stellen.

Am Samstag, den 11.6., musste Olga gleich mehrere Treffen mit ehemaligen Arbeitskollegen aus Kartenhauszeiten unterbringen. Gegen 9 Uhr trafen wir uns mit zwei ehemaligen ihrer Zulieferer zu einem Frühstücksbuffet im „L’Art de Vie“, wo bis 14 Uhr nach Herzenslust geschlemmt und gequatscht werden durfte. Und schon am Nachmittag ging Olga dann alleine mit einer weiteren, damaligen Kundin Richtung Schillerplatz und tauschte sich mit dieser bis in die späten Abendstunden aus, während ich versprach, weiter an der heimischen To-Do-Liste zu schrauben.

Schon gleich am darauffolgenden Tag stand der nächste Besuch auf der Matte des Apartamento OLCA, denn mit Andrea und Karl war nach unserer Igeltour durch Blasewitz ein nachmittägliches Geburtstagskuchenessen aufgrund des 23. Geburtstages der Großen einberaumt worden.

andrea

In dem Zuge konnten die Kinder auch gleich noch die Fotos von ihrem Urlaubstrip nach Graz, Wien, Salzburg, Innsbruck und München zeigen und so manche Geschichte über getroffene Freunde und erlebte Abenteuer erzählen.

Ein Treffen habe ich noch! Letzten Montag verabredete sich Olga mit einer russischsprachigen Arbeitskollegin im Biergarten „El Horst“, wo sie zum Glück vor dem einen oder anderen Schauer unter die Überdachung schlüpften und sich bei Bierchen und Weinchen u.a. über die (sozialistische) Vergangenheit, die schönen und weniger erfreulichen Erlebnisse bei der Einbürgerung sowie die aktuellen Dinge des Alltags und im Uniklinikum austauschen konnten.

Endlich fast am Ende der Aufzählung angekommen, bleibt mir nun noch, den gestrigen Tag zu erwähnen, der uns beide derzeit im wahrsten Sinne des Wortes so richtig in den Knochen bzw. den Muskeln steckt. Über die Fitnessbude unseres Arbeitgebers haben wir uns für jenen Morgen zu einem zweistündigen Wakeboard-Schnupperkurs in der Kiesgrube Leuben angemeldet.

Zunächst konnten wir beide unser Glück beim Wakeboarden versuchen, was uns allerdings nach einer Stunde leider immer noch nicht besser gelingen sollte, als dass wir von der Seilmaschine so ungefähr 10 m über das Wasser geschleift wurden, während sich das Wakeboard schon bereits kurz nach dem Start in der Nähe des Steges verselbstständigte.

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Wie fast alle der ein Dutzend Neuanfänger fehlten uns am Ende die Koordination aller wichtigen Voraussetzungen und die entsprechende Technik für einen halbwegs guten Start hinaus auf den See. Also wechselten wir spaßeshalber mal auf Wasserski, doch auch hier gaben wir 45 Minuten lang kein sonderlich gutes Bild ab, nur, dass wir uns einen Tick besser auf den beiden Brettern hielten und nun somit ganze 30 m auf den See hinausgeschleppt wurden, bevor wir endlich aus der Balance geworfen die Zugleine losließen.

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Dennoch hat es uns sehr viel Spaß gemacht und bei nächster Gelegenheit würden wir es gerne noch einmal ausprobieren wollen – diesmal aber gleich auf Skiern statt mit dem Wakeboard. Jedenfalls begannen schon gestern Nachmittag das große Wundenlecken …

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… und der Modus des ganz vorsichtigen Bewegens, um nach Möglichkeit den aufkommenden Muskelkater entgegenzuwirken. Heute ist es an den Oberarmen und dem Oberkörper dann wirklich so schlimm, dass wir derzeit ungewohnt breitarmig, quasi wie Sumoringer, durch die Wohnung stapfen und auch schon über das Auslassen des morgigen SYNRG-Trainings in der Fitnessbutze nachdenken, da dessen Übungen derzeit etwas armlastig ausgelegt sind. Einzig die Ruhestellung auf dem Sofa oder im Bett scheinen wünschenswerte Positionen zu sein – wie mag es Olga da wohl gerade auf der Geburtstagsfeier ergehen? Tanzen wir auf keinen Fall für sie drin sein …

So, wer es tatsächlich bis zum Ende meines Eintrages geschafft hat, wird nun verstehen, warum Olga schlichtweg die Zeit fehlt, um selbst über das OLCA-Geschehen zu berichten und aus ihrem Fotofundus eine interessante Zusammenstellung für die Leser vorzubereiten. Aber ich kann euch versichern, dass auch viele andere Dinge ihrer liebsten Tätigkeiten derzeit total auf der Strecke bleiben – unsere To-Do-Liste scheint immer größer statt kleiner zu werden, so sehr wir uns auch bemühen.

Bitte drückt uns die Daumen, dass dieser Zustand nicht mehr lange anhält. Ein Blick auf den Kalender verrät Olga und mir, dass der Rest des Monats Juni und der gesamte Juli bislang noch recht unverplant zu sein scheint … mal sehen wie lange das auch so bleiben wird.



2015 03.
Sep

Einst war ein Mädchen aus den ukrainischen Karpaten (ca. 200 km südlich von Lemberg / Lviv) und sie wurde mit dem Studium „EU-Recht“ auf die westliche Welt (Italien, Frankreich, Deutschland, Schweiz, Spanien, …) losgelassen. Natürlich schnappt sie sich Jahre später in Frankreich (!) einen Jungen aus Uruguay – nichts liegt näher ! Und genau so verrückt / crazy / loca verlief nun auch ihre Hochzeitsnachfeier in Kolomyja in der Ukraine, zu der Olga und ich neben Franzosen, Uruguayer, Ukrainer, Schweizer, Ecuadorianer, Dänen, Italiener und Deutsche ebenfalls eingeladen waren … denn „normal“ gibt es für dieses Mädchen namens Khrystyna einfach nicht    lachen 

gruppenfoto

Da Olga gerade terminbedingt nicht zum Schreiben eines Blogeintrages kommt, möchte ich mal mit meinen Eindrücken den Anfang machen.

Für mich war dieser 10-tägige Trip in das Heimatland meiner Frau die bislang östlichste Bekanntschaft des eurasischen Kontinents und ohne die exzellenten Sprachkenntnisse von Olga wäre ich trotz meinem Englisch aufgeschmissen gewesen. Zudem gibt es so viele Dinge, die man als EU-Bürger und Europäer einfach verlernt hat, wie z.B. einen kontrollierten Grenzübertritt. Nach Polen alles wie immer: keine Zollstation, keine Paßkontrolle, keine Sonderhandlungen. Für die Ukraine sollten sich die angelesenen Vorbereitungen auszahlen: Paß vorhanden, Fahrzeugschein ist auf mich ausgeschrieben, die Grüne Versicherungskarte weißt UA als versichertes Land mit aus, das große „D“ auf weißem Grund prangt auf dem Heck des SMARTIE und ich hatte sogar einen Kontoauszug meiner Kreditkarte dabei, welche beweist, daß wir unseren Aufenthalt finanziell eigenständig bewältigen können. Kein Scherz, all das sind Vorgaben und Hinweise vom ADAC und dem Auswärtigen Amt, welche bei der Einreise in die Ukraine zu beachten sind … es lebe die EU und das Schengener Abkommen ! Ach ja: und wir haben etwas mehr als 60 min an der Grenze von Polen zur Ukraine zugebracht – echt crazy, gell ?    zunge-rechts 

Die aufmerksamen Leser werden an einer Stelle bestimmt etwas gestutzt haben, aber es ist wahr: wir sind die 1200 km nach Kolomyja mit dem SMART gefahren.

smart

Die A4 bzw. E40 führt direkt von Dresden durch ganz Polen bis zum ukrainischen Lemberg / Lviv und ist zu 90 Prozent in einem voll ausgebauten Autobahnzustand – der EM2012 sei Dank. Die restlichen 10% ähneln eher einer Bundesstraße und führen über unzählige Dörfer. Bis hierhin alles kein Problem für unseren kleinen Schwarzen. Die letzten 200 km zwischen Lemberg und Kolomyja sollten allerdings eine Herausforderung für Mensch und Maschine werden, denn hier überraschten teils bis zu 30 cm tiefe Schlaglöcher für ruckartigen Lenkmanövern oder endeten in einem dumpfen Schlag der Stoßdämpfer. Schließlich war eine Geschwindigkeit von 90 km/h freigegeben und die Straße wurde auch so von den übrigen Verkehrsteilnehmern befahren. Dabei sah die H09 noch richtig gut aus. Erst auf dem Rückweg von Kolomyja nach Lemberg zeigte sich auf der westlich verlaufenden Alternativstrecke H10 das wahre Ausmaß einer durch Wind, Wetter und Temperaturschwankungen zwischen -40 und +40 Grad stark belasteten Asphaltdecke, denn hier bewahrheitete sich die im Vorfeld beschriebene Schlaglochaneinanderreihung, bei dem sogar der ADAC vor „Fahren im Dunkeln“ abrät. Der Ukrainer sagt: „Es gibt keine Straßen, es gibt nur Richtungen !“ und „Hier fährt der nüchterne Fahrer Schlangenlinien und der Besoffene fällt durch Geradeausfahren auf.“ … das können wir nur bestätigen. Wir sind teils mit nur 20 km/h über mehrere kilometerlange Lochstrecken bzw. Buckelpisten gefahren, wo selbst ein Hindurchschlängeln von rechts nach links nicht mehr möglich war. An manchen Stellen hatte man sogar schon Schotterhaufen für die bevorstehende Flickaktion abgelegt – AUF dem Mittelstreifen !!!

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Im Dunklen hätten wir bei entsprechender Geschwindigkeit wie Evel Knievel abheben oder auf zwei Rädern fahren können. Aber der SMART hat es trotzdem geschafft ! Zwar weilt er gerade für eine Pflegekur beim Autoschrauber unseres Vertrauens, doch die sichtbaren Schäden, wie z.B. der Abriß einer Plastikhalterung und ein defektes Bremslicht halten sich in Grenzen. Morgen Abend wissen wir nach der Rechnungsbegleichung mehr – am Telefon fiel u.a. das Wort Kühlflüssigkeit.

Aber zurück zur Ukraine. Für mich ein Land der wirklich krassen, sichtbaren Gegensätze. Das Aussehen – hier mehr am Beispiel der Karpartengegend als an der Großstadt Lemberg – ist zum Teil ärmlich (Häuser, Autos, Straßen, Busse, Massen streunender Hunde, Müll überall, Kühe werden „spazierengeführt“, Pferdekarren auf der Straße, …), doch andererseits wieder innerhalb des Ärmlichen voller Anzeichen einer florierender Wohlstandsgesellschaft, wie z.B. viele neu gebauter und somit leuchtender Kirchen, moderne Autos und SUVs neueren Baujahres, zwischen zerfallenen Soziallismushäuschen einzelne renovierte Häuser und auf der Straße total aufgerüschte Frauen, als wären sie gerade direkt einer Prêt-à-Porter-Show aus Paris entsprungen. Sie staksen mit ihren High Heels durch den Staub der Straße und über die huckeligen Gehwege – es paßt für mich einfach nicht zusammen.

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Und trotzdem sind die Leute augenscheinlich damit zufrieden, gegenüber Fremden und Gästen überaus freundlich und jammern nicht so auffällig wie manch verwöhnter Deutscher. Das hat mich wiederum sehr beeindruckt !

Und die Hochzeit ? Absolut verrückt ! Ein Sprachen-Wirrwarr aus Englisch, Deutsch, Ukrainisch, Spanisch und Französisch, wobei mein Frauchen natürlich den schlimmsten Knoten in der Zunge bekam, da sie in alle Richtungen übersetzen mußte bzw. in vielen Sprachen Erklärungen abgegeben hat. So stand sie natürlich auch einmal vor mir und töffelte mich in Ukrainisch zu oder versuchte einer verdutzt dreinschauenden Ukrainerin auf Deutsch zu erklären, wie dies und jenes funktioniert. Aber Hut ab, sie war einfach spitze ! Durch sie konnte ich mich sogar fast 30 min mit Khrystynas Mutter unterhalten, obwohl wir beide keine gemeinsame Sprache haben. Fast alle Hochzeitsgäste unseres Hotels (die Ukrainer haben natürlich zuhause gewohnt und die Gastgeber waren bei der Familie untergebracht) suchten immer wieder Olga, wenn es um das Lesen und Verstehen kyrillischer Worte oder um Erklärungen und Namen ging. Selbst die Nachbestellung von Toilettenpapier ging über ihre Zunge, statt sich selbst mittels Händen und Füßen mit den Hotelbediensteten zu verständigen. In dem Sinne war Olga immer im Mittelpunkt. Wie auch beim Singen der Lieder während der Party, denn sie kannte schließlich die deutschen, die französischen und die ukrainischen Texte – mehr oder weniger auswendig. Den Rest besorgte der ausgeschenkte Wodka …

OK, so langsam sollte ich mal zum Fazit kommen … der Text ist eh schon länger als anfangs gedacht – zu viel könnte ich über die eineinhalb Woche in der Ukraine und Polen erzählen. Es war eine tolle Zeit und wir möchten uns auf jeden Fall bei allen Hochzeitgästen, bei den Familien und den CouchSurfern bedanken, die wir in den 10 Tagen getroffen haben. Wir hatten definitiv eine tolle Zeit ! Für Olga waren es eher Erinnerungen an die Jugendzeit und der Vergleich zwischen dem russisch geprägten Osten der Ukraine und dem EU-orientierten Westen. Für mich das Kennenlernen eines bislang nur aus der Theorie bekannten Landes und das Aufzeigen von Annehmlichkeiten in Deutschland und der EU, die nicht immer als selbstverständlich hingenommen werden sollten. Noch ein Beispiel ? Wasser aus dem Hahn. Für mich eine Reflexhandlung beim Einnehmen von Tabletten, für Olga in der Ukraine ein No-Go.

Und das Essen dort war MEGALECKER !!! Aber Schluß, ich komme sonst wieder ins Schwärmen und fülle weitere Zeilen …

essen



2015 02.
Mai

Wer kennt diesen Spruch nicht von älteren Leuten: „Früher war alles besser !“

Naja, ob das wirklich für alles gilt, möchte ich an dieser Stelle nicht bestätigen, aber bezüglich Fanta gebe ich dem Ganzen völlig Recht ! Ich habe immer gerne erzählt, wie gut mir damals noch eine Fanta geschmeckt hat, bevor man Ende der 80er der Meinung war, sie noch fruchtiger und süßer zu machen … nun habe ich sogar endlich mal die Chance bekommen, dies auch manchen Leutchen zu beweisen. Dank Coca-Cola gibt es derzeit nämlich die Sonderaktion „Fanta Klassik – Inspiriert vom Original (Rezeptur mit 30% Molkenerzeugnis)“. Ja, DAS ist wirklich der Geschmack meiner Kindheit und Jugend. Als Olga und ich vor ein paar Tagen die Klassik-Flaschen im Kaufland gesehen haben, nahmen wir mal eine mit, um auszutesten, ob es wirklich die alte Rezeptur ist. Heute dann der Einkauf einers Viererpacks und einer kleinen, aktuellen Fantaflasche, um mal eine direkte Gegenüberstellung zu haben.

fanta

Olga und ich sind uns einig: die alte Version schmeckt viel besser, ist etwas herber und eigentlich auch ungesüßt viel fruchtiger !

Also Coca-Cola: bitte auch diese Version wieder fest in euer Portfolio mit aufnehmen … zusätzlich zu Erdbeere, Lemon, Mandarine und Mango ist das doch bestimmt kein Problem, oder ? Nur die Flaschengröße könnte dann auch etwas größer als die derzeit nur erhältlichen 0,25 ml sein.

Also liebe Leser: wer mal wieder den Geschmack der alten Zeit auf der Zunge spüren will, kann hier getrost zugreifen und hoffentlich wie ich in Erinnerungen schwelgen.

Kleine Anekdote am Rande: in der 7. Klasse auf dem Gymnasium hatte ich mal eine Lehrerin namens Fanta    ;o)



2014 22.
Nov

Ich möchte hiermit noch zwei Nachreichen für den gestrigen Umzugsüberblick geben:

1.) Seit nun mehr als 40 Jahren verweile ich auf der Welt und bin immer ein Bastler mit MacGyver-Fähigkeiten und Heimwerker mit Passion gewesen … ich bin nun schon über 10 mal in Eigenregie umgezogen und habe die Einrichtung selbst vorgenommen … ich helfe Freunden und Bekannten nicht nur mit PC-Problemchen, sondern auch mit Bohren, Hämmern und Sägen … und ich habe bestimmt schon eine vierstellige, wenn nicht sogar fünfstellige Anzahl an Löcher in diverse Wände gebohrt, aber bis zu diesem Umzug habe ich dabei nicht ein einziges Mal eine elektrische Leitung, ein Wasserrohr oder ähnliche Versorgungsinfrastruktur getroffen. Doch diese alte DDR-Wohnung aus den 50ern hier schafft mich !!! Zu den mittlerweile zwei Leitungstreffern in der letzen Woche hat mich heute Stromleitungsfund Nummer 3 überraschen können – so’ne Sch***** !!!!!!!!!!!! Wenigstens ist „nur“ die Sicherung rausgeflogen und es funktioniert doch weiterhin alles wie gewohnt, aber es ist echt zum Mäuse melken … da ist man jahrzehntelang mit reiner Weste am Bohrhammer tätig und hier werden anscheinend gleich alle statistischen Fehltritte im Großpack nachgeholt    ueberrascht 
Zum Glück sind wir schon relativ weit fortgeschritten, sodaß die Trefferwahrscheinlichkeit rapide abnimmt … aber ich habe da leider noch ein paar Nägel einzuschlagen    fragend     mal sehen, was noch alles passiert.

2.) Die meisten Leser des Updates waren wohl von den Eßtisch-Variationen angetan und es kam auch die Frage auf, wie denn nun die finale Version aussieht … seit gestern haben wir den noch fehlenden Teppich organisiert und nun kann die Eßecke in vollem Glanz präsentiert werden (es fehlt wohl nur noch ein bischen Wandschmuck):

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Auch heute waren wir wieder fleißig und haben die Nachbarn mit *RRRRRRRRRRRRRRRRRRR*, *hämmer* und *klong* bei Laune gehalten, sodaß wir endlich unser Wohnzimmer zu 95% einrichten konnten – es fehlen nur noch ein paar kosmetische Kleinarbeiten. Wir haben dort nun Musik, TV, DVD und Olga ihre Bücherecke samt Lesemöglichkeit … es wird zunehmend gemütlicher in der Tittmannstraße 38, Wohnung 02-01 ! Morgen sind „Leisetreterarbeiten“ angesagt, denn den Sonntag wollen wir ausnahmsweise mal nicht auf Stromleitungssuche gehen    lachen