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Kommentar:   

 
Manchmal hat man eben Lust darauf, etwas zu schreiben   ;0)

 
Web|log,  der;  -s,  <engl.>,  meist abgekürzt mit "Blog"
   
Digitales Tagebuch im Internet. Ein Weblog ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Es ist ein Medium zur Darstellung des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrung als auch der Kommunikation dienen und ist insofern mit dem Internetforum sehr verwandt. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als "bloggen" bezeichnet.

Quelle: http://www.wikipedia.de    


 
2015 02.
Mai

Wer kennt diesen Spruch nicht von älteren Leuten: „Früher war alles besser !“

Naja, ob das wirklich für alles gilt, möchte ich an dieser Stelle nicht bestätigen, aber bezüglich Fanta gebe ich dem Ganzen völlig Recht ! Ich habe immer gerne erzählt, wie gut mir damals noch eine Fanta geschmeckt hat, bevor man Ende der 80er der Meinung war, sie noch fruchtiger und süßer zu machen … nun habe ich sogar endlich mal die Chance bekommen, dies auch manchen Leutchen zu beweisen. Dank Coca-Cola gibt es derzeit nämlich die Sonderaktion „Fanta Klassik – Inspiriert vom Original (Rezeptur mit 30% Molkenerzeugnis)“. Ja, DAS ist wirklich der Geschmack meiner Kindheit und Jugend. Als Olga und ich vor ein paar Tagen die Klassik-Flaschen im Kaufland gesehen haben, nahmen wir mal eine mit, um auszutesten, ob es wirklich die alte Rezeptur ist. Heute dann der Einkauf einers Viererpacks und einer kleinen, aktuellen Fantaflasche, um mal eine direkte Gegenüberstellung zu haben.

fanta

Olga und ich sind uns einig: die alte Version schmeckt viel besser, ist etwas herber und eigentlich auch ungesüßt viel fruchtiger !

Also Coca-Cola: bitte auch diese Version wieder fest in euer Portfolio mit aufnehmen … zusätzlich zu Erdbeere, Lemon, Mandarine und Mango ist das doch bestimmt kein Problem, oder ? Nur die Flaschengröße könnte dann auch etwas größer als die derzeit nur erhältlichen 0,25 ml sein.

Also liebe Leser: wer mal wieder den Geschmack der alten Zeit auf der Zunge spüren will, kann hier getrost zugreifen und hoffentlich wie ich in Erinnerungen schwelgen.

Kleine Anekdote am Rande: in der 7. Klasse auf dem Gymnasium hatte ich mal eine Lehrerin namens Fanta    ;o)



2014 22.
Nov

Ich möchte hiermit noch zwei Nachreichen für den gestrigen Umzugsüberblick geben:

1.) Seit nun mehr als 40 Jahren verweile ich auf der Welt und bin immer ein Bastler mit MacGyver-Fähigkeiten und Heimwerker mit Passion gewesen … ich bin nun schon über 10 mal in Eigenregie umgezogen und habe die Einrichtung selbst vorgenommen … ich helfe Freunden und Bekannten nicht nur mit PC-Problemchen, sondern auch mit Bohren, Hämmern und Sägen … und ich habe bestimmt schon eine vierstellige, wenn nicht sogar fünfstellige Anzahl an Löcher in diverse Wände gebohrt, aber bis zu diesem Umzug habe ich dabei nicht ein einziges Mal eine elektrische Leitung, ein Wasserrohr oder ähnliche Versorgungsinfrastruktur getroffen. Doch diese alte DDR-Wohnung aus den 50ern hier schafft mich !!! Zu den mittlerweile zwei Leitungstreffern in der letzen Woche hat mich heute Stromleitungsfund Nummer 3 überraschen können – so’ne Sch***** !!!!!!!!!!!! Wenigstens ist „nur“ die Sicherung rausgeflogen und es funktioniert doch weiterhin alles wie gewohnt, aber es ist echt zum Mäuse melken … da ist man jahrzehntelang mit reiner Weste am Bohrhammer tätig und hier werden anscheinend gleich alle statistischen Fehltritte im Großpack nachgeholt    ueberrascht 
Zum Glück sind wir schon relativ weit fortgeschritten, sodaß die Trefferwahrscheinlichkeit rapide abnimmt … aber ich habe da leider noch ein paar Nägel einzuschlagen    fragend     mal sehen, was noch alles passiert.

2.) Die meisten Leser des Updates waren wohl von den Eßtisch-Variationen angetan und es kam auch die Frage auf, wie denn nun die finale Version aussieht … seit gestern haben wir den noch fehlenden Teppich organisiert und nun kann die Eßecke in vollem Glanz präsentiert werden (es fehlt wohl nur noch ein bischen Wandschmuck):

IMG_0115

Auch heute waren wir wieder fleißig und haben die Nachbarn mit *RRRRRRRRRRRRRRRRRRR*, *hämmer* und *klong* bei Laune gehalten, sodaß wir endlich unser Wohnzimmer zu 95% einrichten konnten – es fehlen nur noch ein paar kosmetische Kleinarbeiten. Wir haben dort nun Musik, TV, DVD und Olga ihre Bücherecke samt Lesemöglichkeit … es wird zunehmend gemütlicher in der Tittmannstraße 38, Wohnung 02-01 ! Morgen sind „Leisetreterarbeiten“ angesagt, denn den Sonntag wollen wir ausnahmsweise mal nicht auf Stromleitungssuche gehen    lachen



2014 22.
Nov

Eine solche Schreibabstinenz kennt man von Olga eigentlich nur dann, wenn sie im Urlaub ist … doch auch für die letzten Wochen hat sie eine gute Ausrede –> wir sind umgezogen !

01_visitenkarte

Wir haben die Casa OLCA mit 140 qm (einst zu viert !) verlassen und wohnen nun zu zweit im 60 qm großen Apartamento OLCA, bis unsere Ausreisepläne mit neuem Domizil spruchreif werden. Und eben für diesen Umzug innerhalb Dresdens haben Olga und ich viel Zeit, Schweiß und Arbeit investiert, denn wir mußten eine leere Wohnung mit Einbauküche renovieren, ein Haus leerräumen, alles Benötigte in die Wohnung stopfen und vor allem den kleinen Platz mit leeren Möbeln und vollen Kartons teilen – es ging manchmal wie beim Tetris zu !

ABER: wir hatten einen Plan !

02_der_plan

Und der hat uns vor so manche knifflige Situation beim Möbelschubsen gerettet   ;o)

Irgendwann sind wir dann mit einem Notbestand an Lebensnotwendigkeiten eingezogen, denn das Bad war einsatzbereit (nur das Duschen kam erst später), die Küche konnte einen kulinarisch versorgen (wenn auch mit einem äußerst improvisierten Eßtisch) …

03_esstisch_v1

… und eine Schlafstätte war auch schnell gefunden.

04_bett

Vor dem großen Möbelumzug am 15. mit einem 7,5-Tonner, haben wir fast all unsere Kleinigkeiten und Umzugskartons ein Wochenende vorher in die Wohnung gebracht und erst einmal in einem renovierten Zimmer verstaut.

05_zimmer_voll

Je nach Bedarf hat sich bei diesen Hin- und Herräumaktionen auch gelegentlich unser Eßtisch gewandelt – hier bereits Version 2.0:

06_esstisch_v2

Am letzten Samstag war es dann endlich soweit und mit der tollen Hilfe von Freunden konnten wir einen leeren LKW mit 7,5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht …

07_lkw_1

… bis zum Anschlag füllen …

08_lkw_2

… und hatten somit 90% des Interieurs von Briesnitz nach Striesen gekarrt. Eine zweite Tour beinhaltete am Ende nur noch wenige Möbelteile, die großzügig auf der gesamten Ladefläche verteilt werden konnten. Wir ackerten von 9 Uhr bis abends um 18 Uhr und Olga bekam danach auch prompt ihren Lieblingsplatz aufgebaut – die Hängematte !

09_haengematte

Ein paar Tage mußten wir dann noch mit dem Chaos leben, doch die Lebensumstände wurden zusehens besser … bis hin zu Eßtisch Version 3.0

10_esstisch_v3

Aber: die Möbel stehen nun an Ort und Stelle, die bisher möglichen Regale hängen an der Wand, die noch fehlenden wurden heute eingekauft und werden morgen angedübelt und es gibt keinen einzigen Umzugskarton mehr bei uns in der Wohnung … das Zeug aus diesen steht aber z.T. immernoch kreuz und quer in den Schränken oder zum Teil auch noch auf der Erde. Dafür wird wohl oder übel das noch folgende Wochenende draufgehen. Morgen wird wieder einmal Bohrterror gemacht, gehämmert und gesägt sowie hoffentlich endlich mal die TV-Technik angeschlossen (wir kamen bislang auch sehr gut ohne Glotze aus).

Dafür konnten wir in den letzten zwei Wochen eben viele Premieren feiern:
–   die erste Nacht im Apartamento OLCA (8.11.)
–   die erste Nacht in einem richtigen Bett (9.11.)
–   die erste Dusche mit neu aufbautem Duschvorhang (11.11.)
–   die ersten Bits & Bytes über den neuen Internetzugang (13.11.) … erstmals seit 2000 kein DSL von der Telekom !
–   das erste Frühstück an einem richtigen Eßtisch in der Küche (17.11.)
–   Zusage für einen Stellplatz in ca. 2 km Entfernung … damit das OLCA-Mobil unbeschadet über den Winter kommt
–   seit Jahrzenten und gefühlten 10000 Löchern in meinem Leben habe ich zum ersten Mal beim Bohren eine Stromleitung getroffen … und das an jenem Tag sogar gleich zweimal ! (18.11.)
–   Olgas erste Tippereien am eingerichteten PC-Arbeitsplatz (19.11.)
–   meine erste Fahrt mit dem Fahrrad zur Arbeit … 5 min, zu Fuß brauche ich ab sofort nur noch 15 min (20.11.)
–   und last-but-not-least unser erster gemeinsamer Umzug bzw. Einrichtung einer OLCA-Behausung    ;o)

Nun warten eigentlich nur noch Kleinigkeiten, Dekoarbeiten und letzte Handgriffe auf uns, die aber aufgrund der Menge leider etwas nervig sein können. Wir hoffen, daß wir bis zur ersten Übernachtung der Kinder (am 26.11. hat Olga Geburtstag und am darauf folgenden Wochenende wollen wir alle gemeinsam feiern – Stephanie kommt extra aus Potsdam) eine relativ vorzeigbare Wohneinheit haben – drückt uns die Daumen !

Wir möchten uns natürlich auch auf diesem Wege bei all unseren lieben Freunden und Umzugshelferlein bedanken, die beim Streichen, beim Transportieren, bei der Bereitstellung von Werkzeugen und der nahrungstechnischen Versorgung ihr Bestes gegeben haben – mit euch ging alles viel leichter von der Hand ! HABT UNENDLICHEN DANK DAFÜR !!!!     herz



2013 13.
Okt

Hier noch die ausstehende Meinung der OLCAs, wie weit man eigentlich dem deutschen Volk Mitschuld an den Verbrechen des 2. Weltkrieges geben könnte bzw. warum am Ende niemand etwas davon gewußt haben möchte.

Natürlich sind Olga und ich schockiert über das, was wir im Rahmen von Führungen und Ausstellungen bei unseren diesjährigen KZ-Besuchen in Buchenwald, Auschwitz und Theresienstadt gesehen und gelernt haben, aber kann man gleich das „ganze deutsche Volk“ dafür verantwortlich machen ? Vor allem noch jetzt, mehr als 60 Jahre danach ? Und wie konnte es eigentlich so weit kommen ? Wir haben uns spätestens im Anschluß an jeder Besichtigung viel darüber unterhalten … nach Auschwitz sogar mit Polen.

Ein paar Dinge müssen aber bereits im Vorfeld mit in Betracht gezogen werden:

1.) Wir sprechen jetzt über ein äußerst komplexes, geschichtliches Ereignis, welches mittlerweile über Jahrzehnte bis in jedes Detail untersucht und analysiert worden ist, d.h. wir haben heute ein zusammengetragenes Wissen und globale Kenntnisse, die während des Krieges nur sehr wenigen bekannt gewesen sein dürfte. Zudem sprechen wir über eine Entwicklung, die sich mindestens von 1933 bis 1945, also über mehr als 12 Jahre hingezogen hat.

2.) Wir betrachten die Möglichkeiten der Informationseinholung zum Teil immer etwas geprägt aus heutiger Sicht … zur damaligen Zeit wußte man zum Teil nicht einmal was in der Nachbarstadt passiert ist – geschweige denn in Berlin oder gar im Ausland. Zudem wurden spätestens ab Mitte der 30er alle Medien zu Propagandazwecke mißbraucht und gaben somit nur eine sehr einseitige Sicht der Dinge wider. „Whistleblower“ hätten nicht mal den Hauch einer Chance gehabt, Tatsacheninformationen an das deutsche Volk durchzugeben, denn ein Internet gab es noch nicht, Fernsehen für alle galt ebenfalls noch als Zukunftsmusik, Radio wurde frühzeitig kontrolliert und auch Zeitungen standen recht schnell unter staatlicher Kontrolle. Offizielle Bekanntmachungen wurden damals noch mit Plakaten an stark frequentierten Orten, z.B. am Marktplatz, publiziert – heute fast gänzlich ausgestorben. Und der Vorwurf, daß man Hitlers Absichten in seinem Buch „Mein Kampf“ hätte nachlesen können, kann mit der Tatsache entkräftet werden, daß Bücher nicht in dem Maße wie wir es heute kennen verfügbar waren, geschweige denn beworben wurden.

3.) Die Deutschen der 20er-Jahre waren aufgrund der Weltwirtschaftskrise verzweifelt und sahen in Hitler einen Mann, der sie vor dem Verhungern rettete und ihnen Arbeit, Ausbildung, Wohlstand, Erholung (Stichwort KdF) und ein bis dato fast unbekanntes Gemeinschaftsgefühl (Vereine und Organisationen) nicht nur in Aussicht stellte, sondern auch wirklich geben konnte. Zudem dürfte der soziale Druck, daß man den 1. Weltkrieg nicht nur angezettelt, sondern auch noch verloren hat, ebenfalls dazu beigetragen haben, daß man jetzt wieder auf Erreichtes stolz sein wollte.

4.) Dies alles und die Tatsache, daß die Machtergreifung bzw. Herrschaft Hitlers größtenteils nur durch Unterdrückung, Einschüchterung, Lügen, Putsche, Verschleierungen und Falschmeldungen möglich wurden, sollte man immer berücksichten, wenn man geneigt ist, die Fragen nach dem Wieso und Warum zu stellen: Warum hat niemand etwas gegen die Greultaten an Juden unternommen ? Warum hat sich niemand gegen die Kriegshandlungen gewehrt ? Wieso konnte man es zulassen, daß Millionen Menschen vergast worden sind ? Wieso hat man die Nazis überhaupt so weit gewähren lassen ? u.s.w.

Nun also ein Versuch, unsere Sicht der Dinge darzulegen. Wir glauben, daß die Euphorie der 30er-Jahre beim Volk ein kleines bißchen Betriebsblingheit aufkommen ließ, denn eine nicht ganz unerhebliche Anzahl von Zivilisten dürften sehr wohl über die schlimmen Zustände in den (Konzentrations-)Lagern Bescheid gewußt haben, denn es gab schließlich auch externe Angestellte in den Einrichtungen, es wurden von externen Firmen große Anlagen entwickelt bzw. in den Einrichtungen aufgebaut (z.B. Verbrennungsöfen mit damals sehr unüblicher Leistung) und umliegende Wirtschaftsbetriebe liehen sich in nicht gerade geringem Ausmaß Arbeiter für die eigene Produktion aus. Spätestens letzterer Gruppe hätte der miserable Zustand der Leiharbeiter auffallen müssen. Aber wie schon erwähnt, selbst wenn ein paar Bescheid gewußt haben, wie hätten sie ihr Wissen an das deutsche Volk weitergeben können ? Die Sowjets Amerikaner haben hier z.B. in Buchenwald einen in unseren Augen richtigen Schritt getan und führten die Einwohner Weimars nach der Befreiung quasi als Pflichtbesuch durch das Arbeitslager.

Zusammenfassend würden wir die damalige Situation des deutschen Volkes so beschreiben:

– der steile Aufschwung des Landes läßt das Volk euphorisiert und somit auch etwas betriebsblind werden

– der Unterdrückungs- und Überwachungsapparat der Nazis läßt das Volk vorsichtig und nicht hinterfragend werden

– die Propagandamaschinerie der Nazis läßt das Volk an die eigene Sache glauben („wir sind Gewinner“) und blendet mit einer einseitig negativen Berichterstattung („Der böse Jude“, „Kampf den Kritikern“)

– die Organisation in Vereinen und Gruppen, wie z.B. Hitlerjugend (HJ), Bund deutscher Mädchen (BDM), Kraft durch Freude (KdF) und natürlich der Wehrmacht vermittelt ein unschlagbares Gemeinschaftsgefühl, gibt gleichzeitig aber auch die unterschwellige Möglichkeit einer Gleichschaltung und frühen Beeinflussung bzw. Einimpfung von Ideologien

 
Fazit: Warum sollten also die Nachfolgegenerationen, zu deren auch wir uns zählen, weiterhin zur Verantwortung gezogen werden … eine Schuldigkeit besteht unserer Meinung nach nur in der Pflicht, soetwas nie wieder geschehen zu lassen. Und um das zu erreichen, helfen u.a. Besuche von Gedenkstätten bestimmt mehr, als nur blanke Theorie und das zeigen mit dem Finger auf DIE Deutschen. Was wir gesehen haben, hat uns wirklich erschrocken, bestürzt und betroffen gemacht – soetwas darf sich nie noch einmal wiederholen.

Wie seht ihr das ? Eure Kommentare sind jederzeit willkommen und werden keiner Zensur unterliegen.
Herzlichen Dank für euer Interesse an unserer Meinung,
       Olga & Carsten



2013 14.
Jun

kino

Aus aktuellem Anlaß möchte ich mal wieder das Wort ergreifen und eine Alltagssituation mit Euch besprechen: Geht ihr eigentlich noch ins Kino ? Und wenn nein, warum nicht ?

Olga und ich sind eigentlich Cineasten und gehen regelmäßig in die Filme, die uns interessieren oder gucken sehr gerne DVDs in der heimischen Kinozentrale … Beweis gefällig ? In diesem Jahr haben wir erst in der letzten Woche unseren ersten Film im Fernsehen von Anfang bis Ende angeguckt („8 Blickwinkel“ mit Dennis Quaid und Forest Whitaker), obwohl wir in 2013 bis heute schon 62 Filme konsumiert haben – Olga führt Buch bzw. Datei     zwinker

Aber zurück zum Thema und Aufreger. Der nächste, für uns interessante Streifen ist am Donnerstag angelaufen und so wollte ich gerade mal nachsehen, wann er denn so am Samstag im Kino unseres Vertrauens gezeigt wird. Der Film ist kein 3D, er geht auch nur 90 Minuten und in der Regel haben wir nix gegen Parkett –> 8,20 Euro pro Karte !
Komisch, auf der Webseite heißt es aber, daß die Einzelkarte am Samstag nur 7,70 Euro kosten soll … woher kommen die 50 Cent Zuschlag, die bei genauerem Hinsehen sogar mit aufgeführt werden ? Auf der Preisübersicht heißt es bei den Zuschlägen:

  • Filmzuschlag: 0,50 Euro, 1,00 Euro, 1,50 Euro, 2,00 Euro (filmabhängig)
  • Servicezuschlag: 0,60 Euro pro Ticket (bei einer Onlinereservierung mit garantierter Abbuchung !!!)
  • Logenzuschlag: 1,00 Euro
  • VIP-Loge: 2,50 Euro
  • 3D-Zuschlag: 3,00 Euro
  • 3D-Brille: 1,00 Euro pro Stück

Damit ist aber immer noch offen, warum unser 90-Minuten-2D-Film einen Zuschlag von 0,50 Euro hat …

Eine kurze Suche mit Google (denn bei den OLCAs gilt Google ist dein Freund) hat die Lösung geliefert –> es handelt sich um den sogenannten „Blockbuster-Zuschlag“ – den was ?!?!?!
Auf dieser Webseite heißt es: „[…] Man gab uns zu verstehen, dass es sich hierbei um einen Zuschlag handelt, den die Filmstudios den Filmen aufdrücken, die zweifelsohne ein Blockbuster werden. Ihr wollt das sehen? Dann zahlt noch mal oben drauf! Die 50 Cent würden angeblich direkt an die Filmstudios gehen und das wäre auch „in jedem Kino“ so, verkündete der dünne, junge Mann hinter dem Tresen.“

Bei dieser Sachlage schließe ich mich den Worten des Verfassers des obigen Beitrages an, denn auch wir halten das für moderne Wegelagerei an der Kinokasse ! Und da wundert sich die Filmindustrie über schwindende Kinobesucherzahlen ? Olga und ich meiden schon seit Längerem 3D-Filme, weil wir den Zuschlag von 3 Euro nicht berappen wollen (manche Filme kommen ja nur noch in 3D in die Kinos, dann aber als 2D auf DVD) und wir werden wohl auch nie freiwillig in den VIP-gestalteten iSense-Saal gehen –> Samstagabend, 3D-Film, iSense-Saal, Loge und Überlängenzuschlag macht *ka-ching!* für 2 Personen schlappe 32,40 Euro … Popcorn und Getränk kommt da sogar noch mal extra. WOW !!!

Und welches Fazit ziehen Olga und ich nun daraus ? Entweder wir gehen in der Woche mit unserer „Dresden-for-Friends-Karte“ in ein anderes Kino und zahlen für beide 2D-Karten nur 11 Euro oder wir warten eben, bis der Film auf DVD kommt und bestellen ihn dann via „Lovefilm“ für 2,50 Euro direkt ins Haus – schade ums Kino, denn dafür wurden ja bekanntlich einmal Filme gemacht !



2012 26.
Nov

Wer möchte kann hier in Olgas Blog ab sofort einen Kommentar zu ihrem 42. Ehrentag abgeben … laut Douglas Adams ist 42 ja bekanntlich die Antwort auf die Frage nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest (man kenne das Buch oder gucke hier in die Wikipedia). Im Namen von Olga bedanke ich mich schon mal bei allen Gratulanten im Voraus.

 

Dann will ich auch gleich mal anfangen:

Hallo Schatz ! Ich wünsche Dir zu Deinem Purzeltag alles, alles Gute, viel Gesundheit, viel Erfolg, noch sehr viel Zeit mit mir, den Kindern, Deiner Familie und Freunden sowie ein goldenes Händchen bei allem was du anfängst. Ich habe Dich ganz doll lieb und freue mich auf heute Abend. Carsten



2012 20.
Okt

Was muß ich da gerade in der AOK-Plus Zeitschrift „on JOB 04-2012“ lesen:

„Jammerlappen – Bislang war es ein Gerücht, jetzt liefern englische Forscher den Beweis: Männer sind körperlich anfälliger als Frauen. Schuld ist ihr Immunsystem, das auf Infekte nicht so schnell und effizient reagiert wie das weibliche. Die Wissenschaftler untersuchten für ihre Studie zwar nur Mäuse, sind aber sicher, dass man die Ergebnisse auf den Menschen übertragen kann …“

Na klar, und als nächsten finden die gleichen Forscher nebenbei noch heraus, daß der Mensch einen unbändigen Heißhunger auf Käse hat – woher das nur kommt ?!    ;o)

Euch allen ein schönes Wochenende !



2012 31.
Aug

In unserem FSP-Urlaub (FSP= Frankreich-Spanien-Portugal) ist leider nicht immer alles glattgelaufen, denn wir haben einmal sehr schlechte Erfahrung mit dem madrilenischen Spiderman machen müssen   schreien

Zuerst war er noch ganz freundlich und wollte nur den direkten Wampenvergleich

Die Niederlage konnte er aber nicht ganz verkneifen und wurde aufmüpfig … da habe ich es ihm gegeben !

Leider mußte ich dann auch einiges einstecken – da hatte wohl jemand ein paar Chorizos mehr gefuttert   ueberrascht

Am Ende hatten Olga und ich das Nachsehen und wir wurden hopsgenommen …

Man merke: die Deutschen haben im Ausland einfach keine Chance …………………………….. gegen Spiderman !



2012 01.
Apr

Nicht selten hört man hierzulande, daß die Deutschen rückständig seien, da sie nicht auf ihr Bargeld verzichten können … würde ich ja gerne, doch gestern durfte ich bei der großen Ich-bin-doch-nicht-blöd-Elektrokette 3,99 Euro nicht mit der EC-Karte bezahlen. Kassiererinnenkommentar: „Erst ab 5 Euro !“

                                        IST DAS ABER BLÖD BEI DENEN !    ;o)



2012 27.
Mrz

Ich möchte ja nichts schuldig bleiben, deshalb sei an dieser Stelle noch der Ausgang des Parkknöllchens (Teil 1 siehe hier) verkündet –> es passierte auch nach 5 Monate Warten nichts !  *puh*

Da seit dem 18. Oktober nun schon deutlich mehr als ein Vierteljahr vergangen ist, sehen wir die Sache als verjährt an und übrig bleiben Spekulationen:

1.)    Hat die Obrigkeit selbst bemerkt, daß dieser Vorwurf des Falschparkens nicht haltbar ist ?

2.)    War der Zettel am Ende gar nicht für mich, sondern der verknackte Hintermann klemmte ihn aus Frust an meine Scheibe ?

3.)    War das alles nur ein Test ?

Wir werden die Wahrheit wohl nie erfahren, aber uns soll es egal sein … das nun gesparte Geld können Olga und ich viel schöner für einen Eisbecher ausgeben, schließlich ist der Frühling ja endlich auch in Deutschland angekommen. Leider muß auch diese Unternehmung noch warten *HUST*, denn Eis dürfte für unsere derzeit abklingende Erkältungen bestimmt nicht dienlich sein …