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Kommentar:   

 
Manchmal hat man eben Lust darauf, etwas zu schreiben   ;0)

 
Web|log,  der;  -s,  <engl.>,  meist abgekürzt mit "Blog"
   
Digitales Tagebuch im Internet. Ein Weblog ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Es ist ein Medium zur Darstellung des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrung als auch der Kommunikation dienen und ist insofern mit dem Internetforum sehr verwandt. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als "bloggen" bezeichnet.

Quelle: http://www.wikipedia.de    


 
2013 28.
Aug

Es wei√ü sicher jeder, dass der Urlaub die sch√∂nste, aber auch die k√ľrzeste Zeit des Jahres ist. Auf jeden Fall haben Carsten und ich so 3 Wochen in der wundersch√∂nen und herrlich enspannten, allerdings etwas kostspieligen Schweiz empfunden. Der Wettergott war komplett auf unserer Seite und hat uns jede Menge Sommertage wie aus dem Bilderbuch sowie ein paar Regentage zum Entspannen, Lesen¬†und Spielen in der Ferienwohnung oder f√ľr einen Museumsbesuch beschert. Wir sind viel und oft¬†im¬†offenen Smart Cabrio durch die Gegend gefahren, waren auf den Bergen Rigi, B√ľrgenstock, Pilatus und Pragel¬†sowie auf der R√ľckreise sogar auf der Zugspitze, haben den Aletschgletscher (gr√∂√üter Gletscher Europas) gesehen und¬†St√§dte wie Zug, Z√ľrich, Luzern, Basel, Bern, Vaduz¬†und Schaffhausen besucht. Au√üerdem bewunderten wir den Rheinfall aus n√§chster N√§he, badeten im Vierwaldst√§ttersee und in der schnell flie√üenden¬†Aare. Kurzum: Es war ein toller Mix aus Natur, Kultur und St√§dtetouren. Dazu trafen wir uns mit den alten Bekannten und CouchSurfern Suse, Khrystyna & Kostya und Beat – es war einfach toll sie alle wieder in Persona zu sehen!¬†¬†¬†¬† herz¬†¬†¬†¬† Und das ist bei Weitem noch nicht alles, was wir erleben durften!

Und wir haben erfahren, dass die K√ľhe auf den Almen genau so viel Vertrauen und Sehnsucht nach Streicheleinheiten wie die dortigen Ziegen haben ¬† ¬† lachen¬†¬†¬†¬†¬†nur¬†die G√§mse und Murmeltiere waren leider nicht so zutraulich wie die oben genannten Glockentr√§ger ¬†¬†¬† zwinker

Gewohnt haben wir √ľbrigens in einem sch√∂nen St√§dtchen namens Weggis, welches von Mark Twain nach seinem Besuch als „der sch√∂nste Flecken der Erde“ beschrieben wurde.

Nat√ľrlich haben auch unsere B√§ren viel erleben d√ľrfen¬†¬†¬†¬† lachen¬†¬†¬†¬† diesmal durften sogar alle 4 mitreisen. Ich werde die vielen Bilder schnellstm√∂glich sichten und dann hier die sch√∂nsten pr√§sentieren ¬†¬†¬† zwinker

Nur¬†zwei Tage nach unserer Ankunft packten wir schon wieder¬†Koffer und Taschen in den Kofferraum, denn gestern ist Andrea zu ihrem Praktikum in die Ukraine, genauer gesagt, in meine Heimatstadt, aufgebrochen und wir haben sie samt¬†Gep√§ck f√ľr 3 Monate (2 Koffer, insgesamt 50 kg) zum Bus gebracht. Sie m√ľ√üte sogar¬†jetzt noch unterwegs sein und wenn alles gut geht morgen Nacht in Charkiw ankommen. Ich bin sehr gespannt, wie sie das Leben und die Leute dort findet ¬† ¬† zwinker
Aber es wird ganz gewiss alles gut werden!



2013 19.
Mai

Es ist wie immer gar nicht einfach aus der F√ľlle der Bilder nur eine kleine Auswahl zu treffen. Nach langem hin und her sind es nun 60 Aufnahmen aus¬†sehr erlebnisreichen 4 Tagen im Nachbarland geworden. Ich hoffe, es ist mir mit dieser Auswahl gelungen, die bezaubernde Atmosph√§re der beiden St√§dte Breslau (Wroclaw) und Krakau (Krakow) sowie das bedr√ľckende Bild¬†des KZ-Lagers¬†Auschwitz wider zu geben.

Auf der Fahrt zur√ľck nach Breslau haben wir vier (Carsten, Kasia, Rafal und ich) uns noch intensiv √ľber das Gesehene und Erlebte ausgetauscht, nat√ľrlich besonders √ľber den Auschwitz-Besuch. Ich denke, das haben wir alle gebraucht, um wieder zur Normalit√§t zur√ľckzufinden.

Ich freue mich sehr, dass ihr mich jetzt ein wenig auf unserer Reise begleiten konntet und hoffe, es hat euch trotz der außergewöhnlichen Mischung gefallen     lachen
Die versprochenen Breslau-Zwerge bekommen noch einen Extraeintrag, ich arbeite schon daran     lachen

 



2013 13.
Mai

Ich habe schon gedacht, dass ich diesen Besuch abblasen muss, denn es ging mir einige Tage zuvor nicht sonderlich gut. Aber gl√ľcklicherweise besserte sich mein Zustand, so dass Carsten und ich am Donnerstag¬†bzw. M√§nnertag¬†unsere Siebensachen ins Auto geworfen haben und zu unseren Freunden Kasia und Rafal nach Breslau gefahren sind. Wir haben sie und ihr T√∂chter vor ziemlich genau einem Jahr √ľber Couchsurfing kennengelernt. Breslau war schon seit Langem eine Stadt, welche ich unbedingt sehen wollte. Au√üerdem ist Kasia genauso an europ√§ischen Geschichte der 30er & 40er- Jahre des¬†20. Jahrhunderts interessiert und¬†darum beschlossen wir schon damals, dass wir mal gemeinsam¬†zu den¬†KZs¬†Buchenwald¬†und Auschwitz fahren sollten. Da die Stadt Auschwitz¬†zudem in der N√§he von Krakau liegt, bot es sich f√∂rmlich an, diese historische und f√ľr Polen ebenfalls sehr bedeutende Stadt wenigstens mal kurz pers√∂nlich kennen zu lernen.

Breslau – die Polen¬†nennen es¬†WrocŇāaw – ist eine ganz bezaubernde Stadt! Vom Lebensgef√ľhl erinnerte sie mich sehr stark an Santiago de Compostela, denn auch hier wird Altes und Neues perfekt ausbalanciert. Wir haben im wahrsten Sinne des Wortes fr√∂hliches Jugendleben (Studenfestival „Juwenalia“) mitbekommen und¬†konnten sowohl unz√§hlige Kirchen als auch andere historische Ecken und Geb√§ude, z.B.¬†die Uni, besuchen. Au√üerdem habe ich etliche Zloty f√ľr polnische DVDs ausgegeben – ich freue mich schon auf den n√§chsten verregneten und terminfreien Sonntag ¬†¬†¬† lachen
Witzigerweise¬†gibt es √ľberall in dieser Stadt¬†verteilt 95¬†Bronzezwerge (polnisch: krasnale) und die, die ich fotografiert habe, werde¬†ich auch¬†in K√ľrze mal hier zeigen. Aber mein Herz hat definitiv die „B√§renstatue mit Zunge“ am Rathaus erobert ¬† ¬† lachen

Krakau – auf polnisch Krak√≥w¬†– ist ebenfalls einen Besuch wert und auch hier¬†fanden wir den interessanten Mix aus Studentenleben und ganz viel gelebter alte und neue Geschichte. Allerdings¬†wurde¬†diese Stadt schon seit L√§ngerem¬†exzessiv f√ľr Touristen erschlossen und so fehlte mir besonders das Eintauchen ins normale Leben der Einheimischen, welches ich in Breslau so genossen habe. Sehr beeindruckend fand ich den Marktplatz, aber auch das Schlo√ü ist grandios –¬†dabei darf man nat√ľrlich nicht den hin und wieder feuerspeienden Drachen am Ufer der Weichsel vergessen! Das J√ľdische Viertel¬†kommt vom Flair her¬†der Dresdner Neustadt recht nahe. Leider schafften wir es aber nicht mehr, noch die Ausstellung¬†in der¬†Fabrik von Oskar Schindler zu besuchen. Vielleicht wird das fr√ľher oder sp√§ter mal ein Grund sein, f√ľr eine zweite Reise nach Krakau zu kommen –¬†wer wei√ü …

Die Kleinstadt Auschwitz wird von den Polen OŇõwińôcim¬†genannt und¬†wird nat√ľrlich immer mit dem gr√∂√üten Vernichtungslager der Nazis in Verbindung gebracht. Dieses Ziel hat mich schon immer sehr interessiert, obwohl ich gleichzeitig etwas Angst vor diesem Besuch hatte. Kasia ging es √§hnlich und so kam es, dass sie trotz der relativen N√§he zu Breslau (etwa 2 Stunden Autofahrt) die Gedenkst√§tte¬†ebenfalls noch nie besucht hat. Zusammen und mit der Unters√ľtzung unserer M√§nner¬†lie√üen wir uns auf diese emotionsbeladene Reise ein. Da die F√ľhrungen durch das Lager Auschwitz und das Lager Auschwitz-Birkenau in verschiedenen Sprachen angeboten werden, trennten wir uns f√ľr¬†die Dauer von 4 Stunden –¬†Carsten und ich meldeten uns f√ľr eine in Deutsch gef√ľhrte Gruppe und Kasia und Rafal f√ľr die polnische an. Wir zahlten mit¬†35 Zloty¬†(ca. 10 Euro) pro Person etwas mehr¬†als unsere polnischen Freunde (20 Zloty), aber am Ende stellten wir im Gespr√§ch fest, dass unsere Gruppenleiterin sich wesentlich mehr Zeit f√ľr die Ausstellungsr√§ume und ihre Erkl√§rungen genommen hat und¬†sehr ausf√ľhrlich durch die beiden Lager f√ľhrte. Am Ende hat uns die Tour¬†emotional sehr ber√ľhrt und das Wetter h√§tte den Ernst des Themas nicht besser unterstreichen k√∂nnen: bei grauen Regenwolken wirkten die dunklen Baracken, die bedrohlichen Wacht√ľrme und die hohen Stacheldrahtz√§ume umringt von frischem, gr√ľnen Gras nahezu gespenstisch. Anfangs nieselte es nur, aber am Ende der F√ľhrung verst√§rkte sich der Regen … es w√§re irgendwie nicht richtig gewesen, einen derart traurigen Ort¬†bei strahlendem Sonnenschein und stahlblauem Himmel zu besichtigen.

Auf der R√ľckfahrt nach Dresden¬†brachten wir Kasia und Rafal noch auf halbem Wege nach Hause und¬†gegen 19 Uhr¬†hie√ü es auch f√ľr uns Abschied zu nehmen und¬†wieder zur√ľck nach Deutschland zu fahren – das verl√§ngerte Wochenende war leider¬†definitiv vorbei.

Polen ist auf jeden Fall eine Reise wert, zumal gerade Breslau mit ca. 2,5 Stunden Autofahrt¬†f√ľr uns doch so nah ist. Ich konnte meine Polnischkenntnisse etwas aufpolieren und √ľbte flei√üig das Sprechen mit¬†Einheimischen. Sie haben mich sogar recht gut verstanden!¬†Und zudem schmeckt das polnische Essen einfach¬†verdammt gut¬†¬†¬†¬†¬†standard¬†¬†¬†¬† das Bier √ľbrigens auch ¬† ¬† standard



2013 03.
Feb

Wer denkt, dass die Überschrift nur darauf hindeutet, dass ich ganz viel Zeit mit meinem Schatz verbringe, täuscht sich diesmal gewaltig     lachen     Selbstverständlich ist er auch in meiner Freizeit absolut unentbehrlich, aber das Leben birgt noch mehr Schätze in sich.

Am Freitagabend hatte ich einen „Schatz“ zum Tr√§umen gehabt – wir waren mal wieder beim allmonatlichen Couchsurfing-Treffen in Dresden dabei. Bei zahlreichen Gespr√§chen mit den vielen verschiedenen Leuten √ľber ihre gemachten und geplanten Reisen komme ich immer wieder aufs Neue ins Schw√§rmen, denn es gibt noch so viele Reiseziele, welche ich noch nie besucht habe, aber unbedingt noch sehen m√∂chte. So ein Treffen gie√üt¬†leider auch flei√üig √Ėl in mein Reisezielefeuer ¬† ¬† standard
Apropos CouchSurfing: dieses Jahr ergibt sich¬†wom√∂glich eine Kurzreise nach Polen bzw. Breslau und KZ Ausschwitz-Birkenau¬†…¬†schon seit Jahren¬†gro√üe Wunschziele von mir. Im¬†Mai planen wir Couchsurfer in Wrozlaw (Breslau) zu besuchen, welche im letzten Jahr bei uns zu Besuch waren – ich freue mich schon wahnsinnig drauf!

Gestern konnte ich mit meiner besten Freundin Anna im Dresdner¬†Museum Gr√ľnes Gew√∂lbe¬†„Sch√§tze“ der Zaren bestaunen. Die Sonderausstellung „Zwischen Orient und Okzident“ mit √ľber 140 herrlichen, kunst- und prunkvoll ausgestatteten Gegenst√§nden aus dem Kreml¬†ist nicht sehr gro√ü, aber f√ľr uns beide war sie perfekt. Bei vielen Sachen hatten wir¬†die gleichen Gedanken, erinnerten uns zusammen an einige historischen Filme aus unserer sowijetischen Kindheit, r√§tselten vor einer Russland-Karte aus dem 17 Jh. dar√ľber, was f√ľr St√§dte und Gegenden dort abgebildet¬†sind und tauschten unsere Erinnerungen aus dem Geschichtsunterricht √ľber das osmanische Reich aus. Es hat unglaublich viel Spa√ü gemacht, allein w√§re das nur halb so am√ľsant und interessant gewesen. Danach versackten wir zwei in einem Eiscafe, bis¬†man uns freundlicherweise gebeten hat zu gehen, damit sie abschlie√üen k√∂nnten.¬†Hier¬†wurde mir bewusst, dass ich auch den „Schatz“ der Freundschaft in meinem Leben auf jeden Fall¬†ber√ľcksichtigen muss.

Diesen „Freundschaftsschatz“ werden Carsten und ich auch heute noch genie√üen, da wir den Nachmittag mit Barbara verplant haben. Sie kommt urspr√ľnglich aus Th√ľringen und kennt sich dort hervorragend aus. Da wir f√ľr¬†unsere Hochzeitstagswoche nach Weimar fahren m√∂chten und sich daraus auch Ausfl√ľge nach Erfurt, Plauen und zu den Drei-Gleichen-Burgen¬†ergeben, lechzen wir buchst√§blich nach n√ľtzlichen Tipps.¬†Bestimmt ergeben sich nach dem heutigen Kaffeetrinken¬†noch ein paar¬†weitere Ausflugsziele¬†¬†¬†¬†¬†standard¬†¬†¬†¬† –> Urlaub, ick h√∂r dir trapsen!



2012 18.
Aug

Die Hoffnung, dass ich nach der R√ľckkehr in die eigenen vier W√§nde und in der Ferienzeit √∂fter schreiben kann, hat sich leider nicht erf√ľllt.

Deshalb nutze ich bereits Geschriebenes, um meinen Lesern einen kurzen √úberblick √ľber unsere Reiseroute und auch √ľber ein paar Eindr√ľcke anzubieten. Diese e-mails sind damals als Update so an die Kinder geschickt worden und jetzt nur ein wenig auf das Wesentliche gek√ľrzt. ¬†Nochmals zu Erinnerung: Dresden – Strassburg – Bordeaux – Bilbao – Santander – Oviedo – La Coruna – Santiago de Compostela – Porto – Salamanca – Madrid – Zaragoza – Barcelona – Marseille – Strassburg – Dresden mit einigen kleinen Abweichungen zu weiteren interessanten Stellen abseits der Autobahn ¬† ¬† lachen

Viel Spaß beim Lesen!

20.07. um 22:52 Uhr

Wir sind gut und staufrei in unserem ersten Etap Hotel angekommen ¬† ¬† :o)) ¬† ¬† als¬†Abendessen gab es ein Buffet im benachbarten Restaurant mit vielen¬†Leckereien zum vern√ľnftigen Preis. Ausserdem wurden wir wohl aufgrund
unserer Versuche Franz√∂sisch zu sprechen, von zwei benachbarten Tischen¬†bzw. Menschen, die dort gesessen haben, „adoptiert“ . Die Franzosen nutzen¬†offensichtlich auch gern die seltene Gelegenheit, mal Deutsch sprechen zu k√∂nnen ¬† ¬†¬†;o))

22.07. um 9:08 Uhr

Wir sind seit Gesternabend in Bordeaux. Haben uns gleich mit der Couchsurferin Jocelyne¬†getroffen, ein Weinchen in einer Weinbar getrunken, eine supermoderne Strassenbahn benutzt, festgestellt, dass die Einheimischen das Bezahlen¬†daf√ľr als √ľberbewertet sehen und den ersten Spaziergang durch die Stadt¬†gemacht. Heute sind wir um 8 Uhr aufgestanden und fahren nun in die¬†Innenstadt, um alles abzugrasen, was ein Touri gesehen haben muss ¬† ¬† :o))

22.07. um 20:15 Uhr

Wir haben jetzt die Innenstadt von Bordeaux abgegrast, stapften √ľber zwei¬†Flohm√§rkte und einen richtigen Markt, haben unsere ersten rohen Austern¬†gegessen, wilde Nutrias im lehmigen Garonne-Gew√§ssern entdeckt und unter¬†anderem festgestellt, dass die Toilettennutzung √ľberall gratis ist – daf√ľr¬†aber sind die Lebensmittelpreise ganz sch√∂n hoch. Was sch√§tzt ihr, was¬†eine Kugel Eis kostet? 2, 20!!! Wir dachten, wir holen uns dann lieber ein¬†McSundae f√ľr einen Euro, aber auch diese Eissorte kostet hier 2,15 EUR! Von¬†Burgerpreisen ganz zu schweigen ¬† ¬† ;o)
Ein wenig Sonnenbrand haben wir uns auch gegönnt, aber das gehört nun mal zum Sommerurlaub der Käseweissen     ;o))
Jetzt gehen wir uns noch irgendwas zum Abendessen organisieren und dann¬†in die Heia. Morgen geht es zur gr√∂ssten Wanderd√ľne Europas und danach¬†nach Bilbao.

23.07. um 22:59 Uhr

Wir sind seit heute Spätnachmittag im Baskenland. Davor hatten wir einen riesigen Sandberg zum Spielen gehabt und trauten uns sogar im Atlantik zu baden, denn das Wasser dort war um 2 Grad wärmer als die Ostsee bei unserem Hiddenseeausflug. In Bilbao ist die Beschriftung von allen möglichen Dingen zweisprachig: Spanisch und Baskisch und beide Sprachen haben so gut wie nichts gemeinsam. Morgen werden wir die Innenstadt ablaufen und vielleicht mal wieder einen Strandpaziergang machen.

24.07 um 22:23 Uhr

Wir haben heute die Innenstadt von¬†Bilbao abgegrast. √úbrigens, die Stadt heisst auf Baskisch Bilbo. Na, woran¬†denkt ihr bei diesem Namen? ¬† ¬† ;o)) ¬† ¬† Nachmittags waren wir wieder am Strand –¬†war echt sch√∂n, wenn wir auch nicht gebadet haben. Ganz viele¬†Spanierinnen im unterschiedlichen Alter lagen und sassen oben ohne –¬†ungewohntes Bild ¬† ¬† :o))
Heute waren wir relativ fr√ľh zur√ľck, so um 7 Uhr rum,¬†gammelten ein wenig im Hotel und bereiteten uns auf die morgige Fahrt nach¬†Santander vor. Nun schl√§ft Carsten schon, w√§hrend ich noch Abenteuer¬†von Auswanderern auf VOX anschaue und Notizen sowie e-mails schreibe.

24.07. um 22:27 Uhr

Nachtrag: ja, Spanisch hilft uns schon, aber der Dialekt hier ist schrecklich und viele Vokabeln klingeln nicht mal in meinen Ohren vetraut     ;o))     Aber wir schlagen uns gut durch     :o))

25.07. um 21:43 Uhr

Wir haben unser Geld in Santander besucht, es geht ihm hier offensichtlich besser als in strandlosem Dresden     ;o)
Und ja, wir haben heute wieder an einem Sandstrand gegammelt und im Meer¬†gebadet ¬† ¬† :o) ¬† ¬† Nachmittags sind wir aber wirklich viel gelaufen, meine F√ľsse sind jetzt echt froh, einfach im Bett liegen zu d√ľrfen ¬† ¬† ;o)
Morgen geht es nach Oviedo, um UNESCO-gesch√ľtzte, pr√§romanische Kirchen zu¬†besuchen und nachmittags nach Gijon zum Sandstrand zu fahren ¬† ¬† ;o))

26.07. um 13:51 Uhr

Wir sind jetzt schon in Asturien angekommen und erkunden gerade das Städtchen Oviedo. Von hier bis zum Meer sind es 40km, daher ist das erstmal fraglich, ob wir heute noch baden gehen     ;o)
Bis jetzt hatten wir nur eine CSlerin getrroffen, Jocelyne in Bordeaux,¬†aber am Wochenende werden wir bei Emilio in La Coruna sein und in Porto werden wir uns mit Flavia treffen.¬†Marseille wird diesbez√ľglich am interessantesten, dort gibt es jeden¬†Mittwoch ein CS-Treffen am Strand ¬† ¬† :o)

26.07. um 22:52 Uhr

Wir haben heute auf die Strandgeschichte verzichtet, denn Carsten war platt und auch mir tat die Ruhe zum Lesen und Schreiben in einem klimatisierten Zimmer gut     :o))
Danach haben wir ein¬†paar Essenssachen f√ľr das morgigen Fr√ľhst√ľck besorgt und superlecker und¬†preiswert im hoteleigenem Restaurant gegessen.
Couchsurfer wollen wir nur¬†dort treffen, wo wir 2 √úbernachtungen haben, sonst ist das zu stressig. In¬†manchen St√§dten haben sich keine Leute zur√ľckgemeldet, in anderen ist¬†alles geritzt und in wieder anderen ist das noch in der Schwebe ¬† ¬† ;o)
Wegen der Brände: Wir werden durch Katalonien fahren, aber wir wollen in Barcelona 2 Tage verbringen. Ist allerdings erst ziemlich am Ende unserer Reise, Barcelona ist unsere letzte spanische Stadt.

27.07. um 20:45 Uhr

Wir sind jetzt unterwegs in La Coruna. Heute gab es an zwei verschiedenen Str√§nden einen Spaziergang, da d√ľrfte unsere Hornhaut an den Fusssohlen schon fast komplett weg sein ¬† ¬† :oD
Bei Emilio d√ľrfen wir erst um 21:30 Uhr auftauchen, vorher ist er nicht zu Hause. Deshalb haben wir schon auf eigene Faust Europas √§ltesten Leuchtturm besucht, ein paar Spiele von einem Strandfussballturnier angesehen und geniessen nun die Sonnenstrahlen auf einer Promenadenbank ¬† ¬† ¬†:o) ¬† ¬† ¬†Mal sehen, was wir morgen machen k√∂nnen, aber auf jeden Fall muss ich eine Ladung W√§sche waschen, denn Carsten schwitzt hier bei mehr als 30¬į ohne Ende ¬† ¬† ;o))

29.07. um 12:26 Uhr

So, La Coruna ist erforscht     :o)     nun sind wir auf dem Weg nach Santiago de Compostela, um Pilger anzugucken     ;o)

29.07. um 12:43 Uhr

Wir haben gerade La Coruna verlassen.¬†Erinnert ihr euch noch an Emilio? Wir haben in seiner, f√ľr eine Person¬†einfach riesigen (2 Schlafzimmer, zwei B√§der, grosses Wohnzimmer, K√ľche,¬†eine Art Musikzimmer und Terrasse unterm Dach) Wohnung geschlafen. Jetzt¬†sind wir unterwegs nach Santiago de Compostela. Wir haben schon¬†etliche Bilder¬†auf der Speicherkarte, 3000 km auf dem Tacho und der Taschenteddy Heini¬†macht sich als Reisefotomodel wie immer richtig gut ¬† ¬† ;o)
Wir haben etliche Strandspazierg√§nge und alte Kirchen hinter uns ¬† ¬† :o) ¬† ¬† Bald wird es mit¬†den Str√§nden f√ľr eine Weile aufh√∂ren, aber die Menge der Kirchen und alten¬†Geb√§uden wird sicher zulegen ¬† ¬† ;o)

30.07. um 11:16 Uhr

Wir sind nun unterwegs nach Porto. Santiago de Compostela hat uns in¬†jeder Hinsicht positiv √ľberrascht. Eine sch√∂ne, autentisch wirkende¬†Altstadt, Party f√ľr jedermann in einem kleinen Park, moderate Preise f√ľr¬†alles, insgesamt eine sehr lebendige Stadt mit tollem Flair! Die¬†Kathedrale, welche als Endpunkt der Pilgerreise gilt, ist gigantisch und¬†echt sch√∂n anzusehen. Ein paar Pilgerbilder haben wir nat√ľrlich auch¬†gemacht ¬† ¬† :o)
So, Zeit f√ľr unsere Fr√ľhst√ľcksrast ¬† ¬† :o))

30.07. um 13:43 Uhr

Wir sind in Portugal angekommen und haben uns eben noch die¬†historische Altstadt von Valenca angesehen. Das ist die erste portugiesische Stadt nach der Grenze, ihr Gegen√ľber auf der spanischen Seite und somit die letzte Stadt des¬†Landes heisst √ľbrigens Tui ¬† ¬† :o)) ¬† ¬† Wirklich! Nun fahren wir weiter nach Porto.

31.07. um 20:48 Uhr

Wir haben uns gestern mit¬†Flavia und ihrer Familie getroffen und es wurde ein sehr langer Abend ¬† ¬† :o) ¬† ¬† Heute schauten wir uns Portos Kirchen, Denkm√§ler und Br√ľcken an und f√ľllten unseren Essensvorrat in einem Supermarkt in einer Mall auf. Die¬†L√§den haben alle Schlussverkauf, aber ich kann nix Klamottiges kaufen wegen des Platzes im Auto ¬† ¬†*seufz* ¬† ¬†;o)
Daf√ľr habe ich echten Portwein und 2 B√ľcher¬†abgestaubt ¬† ¬† :oD

01.08. um 11:34 Uhr

Gerade qu√§len wir uns auf den Bergstrassen mit nur einer Spur hinter zahlreichen LKWs zur√ľck nach Spanien. Zuerst wollen wir uns einen¬†Naturpark ansehen und dann weiter nach Salamanca fahren. Zur Info: Lebensmittel in Spanien kosten in etwa genau so wie in Deutschland,¬†Portugal ist aber noch ein wenig g√ľnstiger. Unsere Steph h√§tten wir aber¬†in Portugal nicht zum Einkaufen schicken k√∂nnen, denn Fischgeruch ist dort allgegenw√§rtig, was bei der enormen Auslage und Vielfalt auch kein Wunder ist ¬† ¬† ;o)
In Porto sind¬†die Br√ľcken wegen ihrer Gr√∂sse sehr beeindruckend, die Kirchen sind alt und¬†interessant und die Denkm√§ler imposant ¬† ¬† :o) ¬† ¬† In Salamanca werden wir an der¬†Unifassade den ber√ľhmten, versteckten Frosch auf dem Totensch√§del suchen, er soll wohl Gl√ľck bringen ¬† ¬† :o) ¬† ¬† Die Uni¬†dort ist die √§lteste in Spanien. Und dort werden wir auch sicherlich wieder viel schwitzen, denn laut TV wird es in ganz Mittelspanien nicht unter 30 Grad,¬†sondern eher Richtung 40 sein. Wir lassen uns √ľberraschen ¬† ¬† ;o)

02.08. um 14:53 Uhr

Nun sitzen wir einem Strassencafe auf der Plaza Mayor und beobachten Leute hier     :o)     Die Altstadt ist echt schön und wir haben sowohl den Frosch auf dem Portal von der Uni als auch den Astronauten vom Kathedralenportal
gefunden. Mittagessen gab es diesmal bei McD, daf√ľr haben wir heute fr√ľh¬†ganz Spanisch gefr√ľhst√ľckt ¬† ¬† :o))

03.08. um 11:19 Uhr

Den gestrigen Spätnachmittag und Abend haben wir im Bett bei Fernsehen, Lesen, Sonnenblumenkerneknacken und Dösen verbracht     :o)     Aber wir brauchten eine Chillpause vor den Städten, die jetzt noch kommen, denn Madrid, Barcelona und Marseille haben um einiges mehr im Angebot als z.B. Salamanca oder Bilbao     ;o)
Wir werden in ca. 1 Std in Spaniens Hauptstadt ankommen und können schon bestimmt auch heute ein paar Plätze besuchen.

04.08. um 20:45 Uhr

So, das meiste unseres Madrider Plans ist jetzt besichtigt und¬†fotografiert worden. Meine F√ľsse wissen auch ganz genau, was sie heute¬†getan haben, Carstens Sohlen sind da irgendwie unempfindlicher ¬† ¬† ;o)
Das Metrosystem hier ist spitzenmässig, so können wir die grössten Entfernungen ganz bequem ohne Parklplatzsuche erledigen. Was nervt, sind die zahlreichen Bettler und Zigeuner in der Innenstadt, die wie von Zauberhand verschwinden, wenn man nicht mehr in den angesagten Tourigebieten ist     ;o)
Gestern haben wir uns mit Luisa, einer hiesigen Couchsurferin, getroffen , welche auch fliessend Deutsch sprechen kann. Sie hat ihr Kindheit und Jugend in der Schweiz verbracht      :o)      Jetzt bleiben uns noch ein paar Hochhäuser am Stadtrand und ein Abendessen in einer der zahlreichen Tapasbars in dieser Stadt, bis wir selig in unserem Zimmer schlafen können. Dann bis Zaragoza!

05.08. um 16:55 Uhr

Wir sind jetzt in unserer vorletzten spanischen Stadt, diesmal in¬†Aragonien, unterwegs. Hier ist es echt br√ľtend heiss! Wir warten noch auf¬†unsere Tour durch den Palast Aljaferia. Die Kirchen in Zaragoza sind echt¬†sehenswert, aber leider etwas schlecht klimatisiert. Es war schon sehr¬†seltsam beim Gottesdienst Frauen mit wedelnden F√§chern in der Hand zu sehen ¬† ¬† :o)

06.08. um 8:28 Uhr

So, in Zaragoza hatten wir unseren ersten Regen, nat√ľrlich an dem vom Hotel am weitesten entfernten Punkt ¬† ¬† :o) ¬† ¬† zum Gl√ľck nur recht kurz und in der N√§he gab es eine Bushaltestelle, wo wir unterkommen konnten. Abends g√∂nnten wir uns ein spanisches All-You-Can-Eat, wozu ich noch ein Liter Sangria nahm ¬† ¬† :o) ¬† ¬† ich habe danach geschlafen wie ein Stein, Carsten hatte aber mit dem vollen Bauch ganz sch√∂n zu k√§mpfen, der Arme ¬† ¬† :o)
Gleich geht’s unter die Dusche und dann nach Barcelona.

06.08. um 16:03 Uhr

So, wir sitzen jetzt in der Metro von Barcelona und lassen uns in einem¬†klimatisierten Waggon zur Sagrada Familia bringen. ¬†Dort werden wir ein wenig umherschlendern und gegen¬†6 Uhr abends treffen wir uns mit Katrin, die wir vor √ľber 10¬†Jahren durch die IDA-Liste kennengelernt haben, bislang allerdings nur¬†Kontakt per e-mail bzw. neuerdings Facebook hatten ¬† ¬† :o)
Morgen gibt es dann eine ganz laaaange Tour durch die Stadt     :oD

07.08. um 10:43 Uhr

Nun sind wir in unserer letzten spanischen Stadt dieser Reise¬†angekommen.¬†Gestern haben wir die Sagrada Familia aussen und innen besichtigt und¬†fanden das Ganze trotz der Baukr√§ne echt beeindruckend. ¬†Abends haben¬†wir uns mit Katrin getroffen und quatschten 3 Stunden lang in einer Bar am¬†Strand bis die Sonne verschwand und ihr und mir etwas zu kalt wurde ¬† ¬† :oD ¬† ¬† gestern fr√ľh (also bevor wir kamen) hatte es hier wohl ganz stark¬†gewittert, aber wir haben keine Spur mehr davon entdecken k√∂nnen ¬† ¬† ¬†;o)
Jetzt fahren wir mit der Metro in die Stadt f√ľr die gaaaanz lange¬†Tageslaufrunde ¬† ¬† :o)

08.08. um 8:46 Uhr

Nun brechen wir zu unserer letzten Besichtigungsstation auf dieser Reise¬†auf und fahren nach Marseille. Gestern verbrachten wir den ganzen Tag in¬†Barcelona. Am sch√∂nsten fanden wir den Park G√ľell und die Aussicht vom Berg
Tibidabo. Carstens Beschreibung f√ľr diese Stadt „Hatz nach¬†Sehensw√ľrdigkeiten“ stimmt aus meiner Sicht voll und ganz. Nirgends anders gab es¬†solche Menschenmassen, welche wie Ameisen auf einer Zuckerstrasse auf¬†den von Guides und Reisef√ľhrer vorgegebenen Pfaden durch die Gegend¬†liefen. Am wenigsten haben mir die Ramblas gefallen: zu voll und zu viel¬†Schnullifax ¬† ¬† ¬†;o)

09.08. um 13:37 Uhr

Marseille ist eine riesige Baustelle und derzeit eine Stadt mit einem totalem¬†Verkehrschaos. Da leuchtet es uns ein, was die Filme „Taxi, Taxi“ und¬†„Transporter“ in ihrer Entstehung beg√ľnstigt hat: der Traum vom schnellen¬†Fahren in dieser Stadt ¬† ¬† ¬†;o)
Wir waren gestern abends am Strand, erst zum¬†Baden und Sonnen und dann zum CS-Treffen – alles total lustig und herzlich. Problematisch¬†war nur, dass sehr viele der CSler vorrangig nur franz√∂sisch sprachen, aber es gab¬†auch einige Deutsche unter ihnen. Ein M√§del aus K√∂ln hatte noch keine Bleibe und¬†wir haben sie zu uns ins Zimmer mitgenommen, du weisst ja, im „Etap“ hat¬†man ein zus√§tzliches Hochbett.¬†Jetzt besuchten wir eine Kirche oben auf einem Berg und qu√§len uns nun¬†nach und nach wieder in die Stadt hinein :o))

10.08. um 9:43 Uhr

Unser Auto ist vollgepackt und vollgetankt und wir verlassen nun definitiv die Strandgegenden von Europa um ein gutes St√ľck des Weges zur√ľck nach Hause zu schaffen …

11.08. um 11:13 Uhr

So, wir haben gerade unsere letzte Etappe angebrochen, aber die Nacht davor war schrecklich. Carsten ging es echt nicht gut, er hat das Klo in Strassburger Etap seeehr gut kennengelernt und wir wissen leider nicht genau, was die Ursache daf√ľr war. Aber er f√ľhlt sich momentan dennoch fit genug um zu fahren. Gerade haben wir die franz√∂sisch-deutsche Grenze √ľberquert und jetzt m√ľssen wir es bloss noch nach Dresden schaffen.

 



2012 12.
Aug

Die letzte Nacht haben Carsten und ich nach langer Zeit mal wieder in den eigenen vier Wänden verbracht. Die drei Wochen davor haben wir nämlich etliche Hotels und Hostels in Frankreich, Spanien und sogar in Portugal kennenlernen durften.

Da wir dieses Jahr unseren Urlaub kinderfrei gestalten durften, haben wir uns eine √ľber 6.000 km lange Rundreise durch Westeuropa ausgesucht. Carsten hat die Route geplant und Hotels reserviert, ich k√ľmmerte mich um die Sehensw√ľrdigkeiten der jeweiligen Ziele sowie ggf. um Treffen mit Couchsurfern und anderen netten Menschen vor Ort. Es waren sehr ereignisreichen Tage, aber nur im positiven Sinne.

Mehr gibt es leider erst in K√ľrze, denn im Augenblick sind wir noch eifrig am Waschen, Sichten der Bilder, Abarbeiten der angesammelten To-Do-Dinge, usw.
Aber wir leben noch und das nicht mal schlecht     zwinker



2012 24.
Jun

Es war eine ziemlich anstrengende, aber auch sehr interessante Woche. Die Tage waren lang und bis zum √Ąu√üersten ausgef√ľllt, die N√§chte waren dementsprechend kurz und ich weiss jetzt ganz genau, wie Steine schlafen, denn ich schlief genau so schnell ein und pennte genauso fest wie sie … bis der Wecker klingelte.

Unser Wochenende passte stresstechnisch und ausgef√ľllt total zum Rest der Woche: Gartenarbeit (hei√üt Pflanzen im Vorgarten verteilen und Auff√ľllen des Kr√§utergartens), Hausputz, W√§schewaschen, mit meiner Gro√üen in die Semperoper gehen und sich im Anschlu√ü von Carsten mit Nalan, einer Couchsurferin aus Antalya, abholen lassen, um dann den Abend mit Quatschen und gutem Essen in einer mexikanischen Kneipe ausklingen zu lassen. Das war mein Samstag¬†¬†¬†¬† lachen
Den Sonntag verbrachten wir nat√ľrlich mit unserem Gast und zeigten ihr die sch√∂nsten Ecken unserer wunderbaren Stadt:

Es war sehr sch√∂ne Zeit, denn f√ľr uns drei war das diesmal ein Wiedersehen. Wir haben Nalan im Februar 2009 an unserem ersten Abend w√§hrend des Urlaubs in Antalya zu Ehren unseres 3. Hochzeitstages kennen gelernt.

Zum Schlu√ü brachten wir sie noch um 16 Uhr zum Bahnhof, damit sie ihren Zug nach Hannover schaffen konnte, um rechtzeitig am dortigen Flughafen anzukommen. Wieder zu Hause angekommen schnappten wir uns unser kleines Kind und g√∂nnten uns ein „Abendessen“ beim goldenen M¬†¬†¬†¬† lachen

Nun steht nur noch Fussball auf dem Plan und ich bin sehr gespannt, wer es heute ins Halbfinale und somit als Gegner gegen die Deutschen schaffen wird: England oder Italien … n√§chste Woche verspricht zum Gl√ľck etwas mehr Erholung¬†¬†¬†¬† zwinker



2012 07.
Mai

Habe ich schon mal erw√§hnt, dass die Zeit von Tag zu Tag offensichtlich immer st√§rkere Fl√ľgel bekommt und dadurch immer schneller fliegt? Ich wei√ü, ich wei√ü, das ist¬†sowieso schon allen bekannt, nicht wahr?

Wir haben versucht, unser letztes Wochenende maximal auszuf√ľllen und haben damit gleich am Freitagabend begonnen. Die b√ľrofreie Zeit wurde mit einem Kinobesuch mit Freunden eingel√§utet.¬†Leider¬†muss ich der Bewertung des Films „The Cold Light of Day“¬†durch Cinema¬†zustimmen. Positiv f√ľr mich war, dass dort¬†Bruce Willis mitspielt, negativ,¬†dass er viel zu schnell stirbt und somit fr√ľhzeitig von der Bildfl√§che / Leinwand verschwindet¬†¬†¬†¬†lachen
Danach ist der Film trotz Verfolgungsjagden mit und ohne Schußwaffen nicht wirklich zu empfehlen, da die Story ziemlich schlicht gestrickt ist. Nach dem Film gönnten wir uns noch zusammen mit den Freunden einen Absacker in der benachbarten BK-Filiale. Unsere Schnatterrunde war im Gegensatz zu dem Streifen wiederum sehr interessant und die Zeit verging so schnell, dass wir irgendwann mit Schrecken feststellten, dass es schon weit nach Mitternacht ist.

Dabei wussten Carsten und ich, dass es f√ľr uns am Samstag kein Ausschlafen geben wird, denn wir haben uns schon um 10:00 Uhr mit einer Couchsurfer-Familie aus Polen verabredet … und zwar in G√∂nnsdorf, also ziemlich am anderen Ende der Stadt. Wir¬†planten, sie in die S√§chsische Schweiz zu entf√ľhren, denn sie haben diese Gegend in ihren 7 Tagen Dresdenaufenthalt noch nicht besucht. Wir¬†lernten die Vier bereits bei einem¬†Vorabtreffen am Mittwochabend in einem Biergarten kennen und stellten ziemlich schnell fest, dass die Chemie zwischen uns¬†mehr als 100%ig stimmt. Wie erwartet haben wir mit Kasia, Rafal und ihren beiden T√∂chtern aus Breslau¬†eine fabelhaften Tag verbracht und vermutlich alle Ecken auf Lilienstein¬†abgegrast¬†¬†¬†¬†standard

Leider √§nderte sich das Wetter am Nachmittag und statt mit unseren G√§sten noch wie geplant zum Felsenlabyrinth zu fahren, mussten wir im starken Regen in die gem√ľtliche und trockene Casa OLCA zur√ľck kehren. Hier¬†flog die Zeit beim Abendessen, Teetrinken und viel Erz√§hlen f√ľr die Erwachsenen genau so schnell dahin, wie sie f√ľr die beiden M√§dels beim Wii-Spielen und Playmobilkistepl√ľndern verging.¬†¬†Am Ende stellte man¬†auch diesmal erstaunt fest, dass die Uhr bereits den Beginn des n√§chsten Tages anzeigte und wir verabschiedeten uns¬†mit einem „Dobranoc“ bis zum baldigen Fr√ľhst√ľck.

Nach diesem packten unsere Besucher ihre Siebensachen zusammen, wobei diese Tätigkeit immer wieder von Spieleinlagen der Kinder sowie neuen Geschichten aus dem Reisefundus von allen Anwesenden unterbrochen wurde. Im Endeffekt blieben Carsten und mir gerade mal 10 Minuten zwischen dem Abschiedswinken von den Breslauern und unserem Aufbruch zum nächsten Termin Рund ich musste noch unter die Dusche steigen!

Kerstin aus Kaisitz lud uns¬†schon vor Wochen¬†zur Nachfeier ihres Geburtstags ein und vor dem geplanten Kaffeetrinken war noch eine gro√üe Spazierrunde geplant.¬†Typisch deutsch wollten wir uns nat√ľrlich nicht versp√§ten, um nicht den Anschlu√ü an die Laufenden¬†zu verlieren. Wir waren¬†am Ende sogar doch noch √ľberp√ľnktlich¬†¬†¬†¬†standard
Noch mehr Gl√ľck hatten wir mit dem Wetter, denn w√§hrend des¬†einst√ľndigen Spazierganges¬†gab sich der Himmel zwar gr√§ulich, es blieb aber trotzdem trocken. Der Regen startete erst dann, als wir bereits alle in der gem√ľtlichen Stube von Kerstins neu eingerichteten Wohnung sa√üen und uns √§u√üerst leckere, selbstgemachte Kuchen schmecken lie√üen.

Unser schlechtes Gewissen gegen√ľber der in diesen Tagen etwas vernachl√§ssigten Stephanie trieb uns¬†allerdings etwas eher als die anderen nach Hause. Das flei√üige Kind hatte zum Abendessen bereits Gem√ľsesalat zubereitet und sch√§lte auch ein paar Erd√§pfel, da sie¬†einen unb√§ndigen Appetit auf Bratkartoffeln¬†versp√ľrte¬†¬†¬†¬†¬†standard

Nach dem gemeinsamen Abendessen in trauter Runde forderten der Schlafmangel der letzten Tage und die ungewohnt vielen Stunden an der frischen Luft ihren Tribut. Deshalb endete unser sehr ereignisreiches Wochenende mit dem Steigen in unser Bett am Sonntagabend schon um 19:30 Uhr     erroeten     lachen

Aber¬†supercalifragilisticexpialigetisch war’s!¬†¬†¬†¬†¬† (na, wer kennt’s noch ?)



2011 31.
Dez

Heute gehen mir die jahresend√ľbliche Spr√ľche¬†durch den Kopf: “¬†Die Zeit¬†ist viel zu schnell vorbei gegangen“ und „N√§chstes Jahr treibe ich definitiv viel mehr Sport“. Es ist nun mal wieder 31.12, da bleiben einem solche Gedanken einfach nicht erspart¬†¬†¬† zwinker

Die letzte Woche des Jahres musste ich arbeiten, aber ich habe mich freiwillig daf√ľr gemeldet.¬†Allerdings f√ľhlten sich die Abende¬†wie ein Hauch von Urlaub an. Apropos Urlaub.

Unseren 6. Hochzeitstag werden wir auf den Str√§nden von Fuerteventura verbringen. Mal sehen, ob unsere m√ľhsam in¬†der VHS erworbenen¬†Spanisch-Kenntnisse¬†dort n√ľtzlich sein werden. Wenn auf der Insel wider Erwarten mehr Englisch und Deutsch gesprochen wird, dann m√ľssen wir bis zum Sommerurlaub warten, um zu erfahren, ob die Einheimischen uns verstehen k√∂nnen. Denn wir haben eine „kleine“ Westeuropa-Tour geplant, welche √ľber Frankreich und Spanien bis nach Portugal f√ľhrt.¬† Ich freue mich schon jetzt enorm drauf!

Aber bis dahin freue ich mich √ľber die kleineren Dinge, welche ich in dieser Woche erleben durfte. Z.B.: wir trafen uns mit einer guten Freundin zum „Gehirnupdate“, da man beim Mailen festgestellt hat, dass unser¬†Informationen √ľber einander¬†irgendwie immer mehr auseinanderdriften und wir das √§u√üerst schade finden. Einen weiteren Abend habe ich m√§nnerlos mit einer anderen Freundin im KiF¬†verbracht. Ich habe schon lange mit dem Film „The Help“ gelieg√§ugelt und zwischen den Jahren hatte ich endlich auch Zeit daf√ľr. Ein sch√∂ner Frauenfilm, sehr zu empfehlen!

Gestern waren mein Schatz und ich erneut zusammen unterwegs. Ein Dresdner Couchsurferp√§rchen hat zum Spieleabend eingeladen und wir haben uns „angemeldet“. Im Gegensatz zu den CS-Treffen kam eine kleine, aber sehr lustige Gruppe zusammen. Mein Interesse f√ľr Strategiespiele a la „Siedler von Catan“ ist milde gesagt gering. Gl√ľcklicherweise war ich nicht die einzige, welche eher auf¬†lustige Kartenschiebereien steht.¬†Dabei hat¬†man noch genug M√∂glichkeiten, sich nebenbei zu unterhalten oder¬†eine Pause einzulegen,¬†wenn das Gespr√§chsthema¬†sehr interessant ist. Dann f√§llt es einem wesentlich leicher das zu tun, als in einer Situation, wo man gerade¬†das letzte St√ľck¬†eines fremden Landes zu erobern¬†¬†¬†¬†zwinker

Jetzt kenne ich auf jeden Fall die Spielregeln von „Alles Tomate“ (lustiges Memoryspiel f√ľr Fortgeschrittene), „Elf nimmt“, „DOG“ (dabei geht es¬†gar nicht um¬†Hunde – es ist eher als „Mensch, √§rgere dich nicht“ in einer alternativen Ausf√ľhrung zu beschreiben) und „Privacy“¬† (definitiv kein Familienspiel¬†¬†¬† zwinker¬†¬†¬† ). Wir hatten so viel Spa√ü beim Spielen, dass uns unsere Kissen und Decken¬†erst um 1: 30 Uhr¬†empfangen durften¬†¬†¬† lachen

Jetzt warten wir noch bis¬†die letzten beiden von¬†sechs eingeladenen Teenagerinnen zu Stephanies Party ankommen, damit wir zusammen essen k√∂nnen. Letztes¬†Silvester haben wir das neue Jahr mit Leuten begr√ľ√üt, welche etwas √§lter sind als wir, dieses Jahr ist die jungere Generation dran, uns zu ertragen¬†¬†¬† zwinker

Ich w√ľnsche allen meinen Bekannten,¬†Freunden und¬†Lesern¬†einen guten Rutsch ins neue Jahr 2012!



2011 19.
Dez

Ich bin wirklich sehr froh, dass meine wilde Medizinmischung aus Ingwertee, Honig, selbstgemachter H√ľhnersuppe und den Tabletten vom Arzt sowie viel Ruhe und Schlaf ihre Wirkung gezeigt haben.

Katja hat uns n√§mlich schon vor Monaten zur ihrer Geburtstagsfeier eingeladen. Das arme M√§del ist in Dezember geboren, da ist es nicht so einfach die Leute zum Feiern zusammenzutrommeln, insbesondere, wenn der Geburtstag wie dieses Jahr auf einen Adventssonntag f√§llt. Zu ihrem 30. hat sie daher alle bereits schon im Oktober¬†zum Reinfeiern eingeladen. Wir sind noch nicht sehr lange mit ihr befreundet und das Gros der G√§ste war uns daher unbekannt. Aber sie hat¬†das Problem f√ľr alle mit einer chronologisch gestalteten¬†Vorstellungsrunde wunderbar gel√∂st. Mein pers√∂nliches Aha-Erlebinis dieses Abends war das Kennenlernen ihrer j√ľngeren Schwester, denn beim Vorstellen schaute sie mich an und meinte „Ich kenne dich schon“. Ich war sprachlos, weil ich mir sicher war, dass ich au√üer Katjas Sohn noch keine Person aus ihrer Familie vorher gesehen habe. Auf meine Nachfrage, wo wir uns denn kennengelernt h√§tten, meinte Linda, dass sie mich von ihrer Arbeit her kennt. Ich w√ľhlte krampfhaft in meinem Ged√§chtnis, aber mir fiel echt nichts Passendes zu ihrem Gesicht ein. Ich musste mir die Bl√∂√üe geben und¬†sie fragen, wo sie denn ihre Br√∂tchen verdient. Als sie das Wort „Lidl“ aussprach und dazu noch die Adresse¬†der Filiale, wo ich oft genug in meiner Mittagspause die Eink√§ufe erledige, wusste ich Bescheid. Zum Gl√ľck bin ich ihr niemals negativ aufgefallen¬†¬†¬† lachen¬†¬†¬†¬†
Diese Begegnung hat mich noch mehr in meiner persönlichen Philosophie bestärkt, zu allen Dienstleistern immer nett zu sein, denn man weiß nie wann man sich wiedersieht. Tja, nun weiss ich noch besser, dass sich jede Kassiererin plötzlich als Schwester einer neuen Freundin herausstellen kann.

Das Reinfeiern f√ľhrte am Sonntagmorgen dazu, dass Carsten und ich f√ľr uns ungew√∂hnlich lange schlafen konnten und uns erst gegen 11 Uhr zum Fr√ľhst√ľck aufrafften. Wir¬†mussten uns dann allerdings ein wenig beeilen, da wir f√ľr 15 Uhr schon wieder Besuch erwarteten. Wir hatten¬†ein Couchsurferp√§rchen aus Dresden zum gemeinsamen Pl√§tzchenbacken eingeladen. Ich¬†k√ľmmerte mich vorab um Teig & Co und habe dann die meiste Arbeit in die H√§nde von Petra und Joris gelegt. Nach zwei Stunden Arbeit duftete unser Haus herrlich nach Vanillekipferln und Zimtpl√§tzchen¬† ¬†¬†standard
Danach entspannten wir uns bei einem Glas Rotwein auf unserer Couch.¬† Als die beiden nach Hause gingen, haben wir unsere Geb√§ckvorr√§te br√ľderlich aufgeteilt. Ich glaube, dass nun das, was bei uns blieb,¬†bis Heiligabend reichen wird. Allerdings hat Steph schon den Wunsch ge√§u√üert, selber nocheinmal Pl√§tzen zu backen, da werde ich dann wohl einiges zur Arbeit mitnehmen m√ľssen, denn wie mein Mann zu sagen pflegt: „Alleine essen macht dick“¬†¬†¬†¬†zwinker

Wer √ľbrigens wissen m√∂chte, wie unsere fleissigen¬†Pl√§tzchenb√§cker aussehen, m√∂ge hier klicken und gaaaanz nach unten scrollen¬†¬†¬† lachen-xxl