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Kommentar:   

 
Manchmal hat man eben Lust darauf, etwas zu schreiben   ;0)

 
Web|log,  der;  -s,  <engl.>,  meist abgekürzt mit "Blog"
   
Digitales Tagebuch im Internet. Ein Weblog ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Es ist ein Medium zur Darstellung des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrung als auch der Kommunikation dienen und ist insofern mit dem Internetforum sehr verwandt. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als "bloggen" bezeichnet.

Quelle: http://www.wikipedia.de    


 
2018 15.
Mrz

Ich hoffe, ich kann tats├Ąchlich kurz zusammen fassen, was wir seit dem letzten Blogeintrag so alles erlebt haben … denn es ist nicht wirklich wenig gewesen    standard

Gleich am 1. M├Ąrz habe ich wieder mit dem Unterrichten der Russischen Sprache an der VHS angefangen. Ich habe zum ersten Mal in 6 Jahren eine Gruppe, welche sich auf das B1-Level wagt. Urspr├╝nglich hatte ich 5 Teilnehmer auf der Liste, ich wusste aber, dass noch 2-3 weitere ├╝berlegten mitzumachen. Als ich dann zwei Tage vor dem Unterrichtsbeginn eine Liste mit 12 Namen in der Hand hielt, war ich ziemlich ├╝berrascht. Sehr schmeichelhaft f├╝r mich: Es sind zu 90% Namen, welche schon mal bei mir im Unterricht zu unterschiedlichen Zeiten waren. Offensichtlich bin ich als Lehrerin gar nicht so ├╝bel    zwinker

Am darauffolgendem Freitag waren Carsten und ich „Mittagskinder“ (die Ossis unter euch sehe ich jetzt schon grinsen) auf Arbeit, denn wir hatten noch eine lange Fahrt vor uns: Zuerst sollte es nach Chemnitz gehen, um Andrea abzuholen und anschlie├čend nach Bremerhaven, wo Stephanie noch bis Ostern ihr Praktikum beim Alfred-Wegener-Institut machen darf. Wir haben dort eine ganz schicke, wenn auch nicht ganz preiswerte, Ferienwohnung gemietet und hatten ein richtig tolles Familienwochenende. Trotz der frostigen, winterlichen Temperaturen waren wir viel unterwegs und haben uns die Innenstadt angesehen:

Wir haben nat├╝rlich auch einige Stunden im Deutschen Auswandererhaus verbracht – sehr empfehlenswert! Anschlie├čend hockten wir noch recht lang im Caf├ę/Restaurant „Stadtgefl├╝ster“ zusammen. Auch eine Freundin von Stephanie, welche sie beim Praktikum im Institut kennen lernte, war sowohl im Museum als auch im Restaurant als Kind Nr. 3 bei uns – wir fanden sie klasse und hoffen, dass wir auf sie auch einen halbwegs passablen Eindruck gemacht haben    zwinker
├ťbrigens, im „Stadtgefl├╝ster“ habe ich einen bis dato mir v├Âllig unbekannten Kr├Ąuterschnaps probiert – bei DEM Namen war das ein Muss    standard

Aussprechen kann ich das aber immer noch nicht    zwinker

Bevor wir am Sonntag wieder nach Hause ins Sachsenl├Ąndle aufgebrochen sind, haben wir uns noch einen Aufstieg auf den Container-Aussichtsturm im Hafen geg├Ânnt. Ein sehr sch├Âner Rundumblick, aber es war ganz sch├Ân kalt da oben!

Gegen fr├╝hem Nachmittag mussten wir uns schon wieder von Stephanie verabschieden und sind gen Chemnitz bzw. Dresden aufgebrochen. Unterwegs, am Rande der Autobahn, entdeckten wir ein sehr einladend klingendes Einkaufscenter:

Ob man da als Namensvetter einen Preisnachlass bekommen h├Ątte, konnten wir nicht testen, denn am Sonntag sind die L├Ąden in Deutschland ja immer zu    standard

Als wir Andrea in Chemnitz absetzten, lernten wir noch ihren neuen Mitbewohner namens Egon kennen:

Er ist soooo s├╝├č! Wenn es um den Niedlichkeitsfaktor geht, kann er auf jeden Fall super mit Mr. Schnuffel von Stephanie mithalten, der leider inzwischen ├╝ber die Regenbogenbr├╝cke gegangen ist.

Das Kinderwochenende war (leider viel zu schnell) vorbei und nun standen wir vor einer neuen Herausforderung. Unser guter Smart-Opa hat schon vor unserem Urlaub Altersschw├Ąchen gezeigt, denn er wollte einfach nicht mehr starten – das Herz bzw. die Batterie war leer und hin├╝ber. Carsten hat daraufhin einen Termin in unserer Haus- & Hofwerkstatt ausgemacht und am Montag nach der Arbeit sollten wir unseren Kleinen hinbringen. Aber wie soll das gehen?! Ich habe mich schon krampfhaft an die Seiten in meinem Fahrschullehrbuch erinnert, wo beschrieben war, wie man ein Auto mit einem Seil abschleppt und egal in welcher Rolle ich mich hineinversetzte (als Zugpferd mit sachtem Anfahren oder als Anh├Ąngsel ganz ohne Servolenkung und Bremskraftverst├Ąrker plus keiner Warnblinkanlage), wohl war mir bei diesen Gedanken definitiv nicht. Aber der Mensch w├Ąchst ja mit seinen Aufgaben, nicht wahr? So hat Carsten unseren KFZ-Booster ganz ordentlich aufgeladen und nach einigen hartn├Ąckigen Versuchen und ganz viel Zittern sowie Bangen ist der liebe Smartie dann doch noch einmal angesprungen! Wir sind nach mehreren Minuten Gas-im-Stand-geben (wwwwrumm wwwwrumm) sehr vorsichtig Kolonne gefahren. Ich immer sch├Ân brav mit dem Suzuki hinter meinem Mann her, um im Falle eines Verreckers den nachfolgenden Verkehr mit der Wanrblinkanlage zu warnen und vielleicht auch etwas von der Stra├če zu schieben, aber am Ende ist alles gut ausgegangen und wir konnten unser kleines Cabrio ohne Probleme gleich in die Garage der Werkstatt hineinbringen –> Motor aus = kein Strom mehr = keine funktionierende Zentralverriegelung = ├╝ber Nacht musste das Auto unverschlossen gelassen werden. Ab Dienstagabend haben wir ihn aber schon wieder abholen k├Ânnen und ab sofort sind wir jederzeit f├╝r die n├Ąchste Cabrio-Saison bereit. Schade nur, dass das Wetter noch nicht so richtig mitspielen mag. Aber, wie sagt unsere Freundin Barbara in solchen F├Ąllen immer: „budet, budet“ (es wird, es wird)    standard    Recht hat sie!

Mit jener Barbara haben wir uns ├╝brigens am Mittwoch getroffen und sa├čen mit ihr ein paar Stunden im t├╝rkischen Restaurant „Ocakbasi“ in der Dresdner Neustadt beim Essen, Trinken und Schwatzen ├╝ber Gott und die Welt, ihre und unsere Reisen, aber auch ├╝ber Technik wie Handy und moderne Schrittz├Ąhler.

Am Donnerstag hatte ich wieder meinen Russischkurs und am Freitag wurden ein paar Haushaltst├Ątigkeiten erledigt. Dazu habe ich noch fehlenden Schlaf nachgeholt, indem ich mich „f├╝r 5 Minuten“ in meine H├Ąngematte legte und nach guten zweieinhalb Stunden ganz sanft von meinem Schatz geweckt wurde    :err├Âten

Am Samstag waren wir wieder mal den ganzen Tag auf Achse. Bereits vor einem knappen Jahr haben wir Torsten zum Geburtstag einen kulinarischen Ausflug in die USA geschenkt und nun schafften wir es endlich, einen passenden Termin zu finden, um diesen Gutschein einzul├Âsen. So kehrten wir mit gro├čer Vorfreude und noch gr├Âsserem Hunger in Chemnitz im Meyers Diner ein    standard

Auf deren K├╝che kann man sich immer verlassen! Dort w├╝nsche ich mir grunds├Ątzlich noch ein paar M├Ągen mehr, denn es gibt so viele leckere Sachen auf der Speisekarte, aber so wenig Platz im Bauch …

Nach dem Essen machten wir zusammen einen Verdauungsspaziergang um den Chemnitzer Schlo├čteich und konnten Ines und Torsten u.a. historisch bedeutende Stellen zeigen, wie z.B. diese Ernst-Th├Ąlmann-B├╝ste:

Und ganz nebenbei haben wir auch die ersten Anzeichen des nahen Fr├╝hlings entdeckt:

Vielleicht klappt es doch schon bald mit einem Cabrioausflug …

Am Sonntagabend waren Carsten und ich im Boulevardtheater. Die Eintrittskarten f├╝r die Superwoman-Show von Gayle Tufts habe ich letztes Jahr am Heiligabend ganz uneigenn├╝tzig meinem Mann als Weihnachtsgeschenk ├╝berreicht    zwinker
Wir waren auf einen reinen StandUp-Comedyauftritt eingestellt, aber das Programm hatte f├╝r uns eine unerwartete Wendung: Frau Tufts kann auch noch hervorragend live und auf Denglisch singen! Man entdeckt auch bei vermeintlich gut bekannten Personen immer wieder etwas Neues    standard

Anfang dieser Woche haben wir gleich damit verbracht, unsere Steuererkl├Ąrung f├╝r 2017 fertig zu machen. Klingt sehr streberhaft, aber in unserem Fall hei├čt das eigentlich, dass wir alle ben├Âtigten Unterlagen f├╝r das Treffen mit unserem Berater von Lohnsteuerhilfeverein zusammensuchen und an ihn ├╝bergeben m├╝ssen. Bin gespannt, welche Summe er diesmal wieder f├╝r uns zur├╝ckholen kann. In den vergangenen Jahren war der gute Herr ├Ąu├čerst erfolgreich und wir hoffen inst├Ąndig, dass er es auch weiterhin bleibt    zwinker

Und sonst so? Am Mittwoch war Carsten dienstlich den ganzen Tag in Hannover unterwegs, ich habe in den n├Ąchsten Wochen am Donnerstag regelm├Ą├čig bis 20 Uhr Russisch zu unterrichten und nach dem traditionellen Besuch beim D├Ânermann und nicht weniger traditionellen Wocheneinkauf am Freitag werde ich ganz eifrig meine vielen Akkus f├╝r die Kamera und den externen Blitz laden. Am Samstag ist n├Ąmlich St. Patrick’s Day und ich darf auch in diesem Jahr die T├Ąnzerinnen vom IDC bei ihren Auftritten begleiten – das wird mit Sicherheit wie immer ein sehr fr├Âhlicher Tag werden!

Ich merke, mein heutiger Beitrag ist am Ende doch nicht so kurz geworden wie ich gehofft habe, aber ich bin zuversichtlich, dass ihr ein wenig Nachsehen mit mir habt    zwinker



2018 19.
Jan

Der Jahreswechsel ist f├╝r uns / mich diesmal auf besonders leisen Pfoten angekommen und irgendwie habe ich das Gef├╝hl, dass es gar keine zeitliche Z├Ąsur gegeben hat. Gl├╝cklicherweise gibt es sch├Âne Rituale bei den OLCAs, die in meinem Fall einerseits ein Beweis daf├╝r sind, dass ein Jahr meines Lebens wieder vorbei ist, anderseits aber zeigen, wie sch├Ân das Jahr insgesamt war, was man so alles erlebt hat und auch mit wem. Dazu geh├Ârt zweifelsohne eben auch das Auspacken meiner Jahres- bzw. Erinnerungskiste. Ihr wollt sicher wissen, was sich diesmal so alles angesammelt hat, oder ? Das m├Âchte ich euch selbstverst├Ąndlich auch dieses Jahr (wie die anderen bisher: 2013, 2014, 2015 & 2016) nicht vorenthalten    zwinker

Und nun im Detail, was ein paar dieser Sachen zu bedeuten haben – ein Klick auf das Bild vergr├Âssert die ├ťbersicht und nach jeder Beschreibung wird ein Hinweis zur Position des Belegs gegeben.

Premieren des Jahres:

  • Zum ersten Mal bin ich dank S&V Mobility auf einem Segway gefahren (es war einst ein ganz uneigenn├╝tziges Geschenk an meine Orangenh├Ąlfte). Dabei habe ich so viel Spa├č gehabt, dass wir einen weiteren Segway Ausflug – ebenfalls ganz uneigenn├╝tzig – an Anna schenkten, damit auch ihr lang gehegter Wunsch mal in Erf├╝llung gehen konnte.    [oben links]
  • Carsten durfte zum ersten Mal in seinem Leben einen Trabant 601 lenken. Beim Kurven durch die Dresdner Stra├čen war ich mit meiner Beifahrerin-Rolle ganz zufrieden und so hat nur mein Mann nach der Fahrt ganz berechtigt seinen Trabi-F├╝hrerschein erhalten!    [oben links & oben rechts]
  • Beim 18. Dresdner Pflegetag durfte ich zum ersten Mal mit dabei sein und ich muss sagen, es gab wirklich jede Menge interessante Vortr├Ąge. Einen gro├čen Dank an meine Chefin, dass sie mich mitgenommen hat.    [mittig links]
  • Zum ersten Mal habe ich eine eigens kreierte Kette zusammengestellt und aufgef├Ądelt. Dabei war ich so erfolgreich mit meinem Entwurf, dass ich nach exakt dem gleichen Muster noch zwei weitere im Perlenladen herstellte: eine f├╝r Anna und eine f├╝r Susanne … ich habe auch schon gesehen, dass sie diese Werke tats├Ąchlich tragen und nicht nur aus H├Âflichkeit dankten    standard    [unten links]
  • Zum ersten Mal konnte ich beim Sommerfest meines jetzigen Arbeitgebers teilnehmen und war sehr von der gro├čen Organisation und der Zusammenkunft der vielen Mitarbeiter beeindruckt. Mehr durch Zufall habe ich dort auch eine Mutter getroffen, die wir bislang nur von gemeinsam besuchten Elternversammlungen von Stephanies Klasse im Gymnasium kannten. Beim Quatschen stellten wir allerdings fest, dass wir inzwischen seit fast zwei Jahren immer wieder dienstlich miteinander telefonieren, doch da wir beide nicht die gleichen Nachnamen wir unsere M├Ądels haben, war weder ihr noch mir klar, wer sich am anderen Ende des Telefon befand. Was f├╝r ein Aha-Erlebnis!!!    zwinker    [oben links]
  • Zum ersten Mal in meinem Leben bin ich ganz legal (nat├╝rlich gegen ein entsprechendes Zusatzentgelt) an jeder gro├čen und langen Schlange in einem Freizeitpark vorbeigetrabt. In den Universal Studios in L.A. darf man f├╝r 90$ mehr v├Âllig tiefenentspannt von ganz hinten nach ganz vorne gehen … mit einem „Front of Line“-Ticket um den Hals. Einen gro├čen Dank an Ines f├╝r die Idee, uns zu ├╝berzeugen, diese „Schummelp├Ąsse“ doch zu kaufen!    [lila Anh├Ąnger mit schwarzen B├Ąndchen mittig links]
  • Zum ersten Mal habe ich zu Ostern ein Geschenk bekommen, welches eigentlich gar nicht f├╝r mich bestimmt war. Andrea hat n├Ąmlich bei Oxfam Geld f├╝r ein Zicklein gespendet, damit das an eine bed├╝rftige Familie gegeben werden kann. Ich habe im Gegenzug einen K├╝hlschrankmagneten mit dem „kleinen Milchgesicht“ bekommen und bin zudem sehr stolz auf meine Tochter, die wirklich versucht, unsere Welt ein bisschen besser zu machen.    [mittig rechts]

Auf Reisen versuchen wir immer etwas Neues zu entdecken und davon gab es im Jahre 2017 zum Gl├╝ck auch wieder reichlich:

  • Unseren 11. Hochzeitstag verbrachten wir diesmal in einem RIU-Hotel auf den Kapverden. Die Anreise nach Boa Vista war mit ca. 5200 km die bislang gr├Â├čte Entfernung, die wir f├╝r diesen Anlass im Februar zur├╝ckgelegt haben … vom Hochzeitstag in Las Vegas mal abgesehen    zwinker   bin gespannt, wann das wieder getoppt wird und wie es weitergeht in den Reihen der OLCAschen Hochzeitstagsurlaube: Hamburg (Norddeutschland) – Bad Schandau (Ostdeutschland) – Antalya (S├╝dt├╝rkei) – Torremolinos (S├╝dspanien) – Prag (Tschechien) – Corralejo auf Fuerteventura (Spanien) – Weimar (Ost-Deutschland) – Schnaittach bei N├╝rnberg (S├╝ddeutschland) – Jelena G├│ra (Westpolen) – Playa del Ingl├ęs auf Gran Canaria (Spanien) – Praia de Salines auf Boa Vista (Kapverden). Ihr seht: mal zieht es uns in die W├Ąrme und mal bleiben wir in der Februark├Ąlte … Boa Vista z├Ąhlt da nat├╝rlich zu wohltemperierten Destinationen und hat uns mehr als beindruckt – die Insel ist auf jeden Fall eine Reise wert.    [diverse Dinge links/mittig oben]
  • In Wien schlenderten wir nicht nur ein verl├Ąngertes Wochenende durch die sch├Âne Innenstadt und die m├Ąrchenhaften Parks samt Schl├Âsser, sondern g├Ânnten uns auch ein oberleckeres St├╝ck Sachertorte im gleichnamigen Cafe.    [beiges Zuckerp├Ąckchen mittig]
  • Im Nachbarland Tschechien erkundeten wir bei einer einw├Âchigen Rundfahrt mal wieder ein paar St├Ądte: in Gablonz kauften wir selbstverst├Ąndlich den weltweit bekannten Glasschmuck, in Pilsen durften wir im Rahmen eines Braureibesuchs durch die unterirdischen G├Ąnge der Innenstadt wandeln, in Krumau galt es die Sch├Ânheit der Stadt zu bestaunen und in Budweis konnten wir bei einem kleinen Stadtfest hautnah mit dabei sein.    [diverse Dinge mittig]
  • London war schon seit Ewigkeiten ein Ziel meiner Reiselust und der Traum wurde im Jahre 2017 endlich erf├╝llt! Auch wenn es nur ein verl├Ąngertes Wochenende war und zeitgleich der schreckliche Amoklauf an der London-Bridge und im Bereich des Borough Market stattfand, hat mich diese Stadt mehr als nur in den Bann gezogen – da fahren wir bestimmt noch einmal hin!    [gar nicht erst suchen – zu versteckt]
  • Unseren Sommerurlaub verbrachten wir zusammen mit Ines und Torsten als Rundreise im Westen der USA: Los Angeles, Las Vegas und San Francisco, dazu zahlreiche Nationalparks (z.B. Joshua Tree, Death Valley, Zion, Bryce & Yosemite) und jede Menge anderer Highlights (z.B. Highway 1, Geisterstadt, Autostrand, Tierbegegnungen & ein Speedingticket ├╝ber 400$). Sorry Carsten, aber mit den beiden hat das Testen der verschiedenen Biersorten an jedem Ort viel mehr Spa├č gemacht als mit dir Abstinenzler … daf├╝r konnte er aber eben immer ohne vorheriges Auslosen mit dem US-typischen Monster von Auto fahren    standard    [die zwei Bottle Caps mit B├Ąren mittig]
  • Auch die IJsselmeer-Gegend war f├╝r Carsten und mich absolutes Neuland, ist aber ebenfalls f├╝r uns ein sehr lohnendes Ziel, um nach einer gewissen Zeit nochmals dorthin zu fahren. Insbesondere das nigelnagelneue Auto samt Fahrradtr├Ąger hat sehr zur guten Laune und Erkundung per Pedes und Drahtesel beigetragen.    [ebenfalls gar nicht erst suchen]

Und was haben wir sonst noch so im Jahr 2017 gemacht, unternommen, entdeckt und zelebriert ?

  • Wir konnten gl├╝cklicherweise wieder sehr viel Zeit mit unseren Kindern verbringen: gegenseitige Besuche in Dresden, Potsdam und Chemnitz, haben viel gekocht und vielleicht noch mehr ausw├Ąrts gegessen, konnten stundenlang spielen und quatschen, haben gemeinsam die Ausg├Ąnge in den verwinkelten Wirren des Labyrinthehauses in Altenberg gesucht (und gefunden!) und machten uns gegenseitig immer wieder kleine und gro├če Geschenke mit und auch ohne Anlass. Auch wenn wir jetzt nicht mehr so nah beieinander wohnen (oder vielleicht gerade deswegen?)    zwinker    sch├Ątzen wir die gemeinsame Zeit nun umso mehr.
  • Wenn meine Kinder mal nicht in greifbarer N├Ąhe sind und ich dennoch jemanden zum Knuddeln und Schwatzen brauche, dann gibt es da noch das „Adoptivkind“ Julia von meiner Arbeit. Sie hat mich mich diese Jahr zudem immer ganz unkompliziert bei diversen Fotovorhaben unterst├╝tzt, wie z.B. bei den Monatsprojekten „Gegen das Licht“ und „K├Ârpersprache“ – daf├╝r gibt es im Gegenzug auch gerne immer wieder mal ein K├Ąffchen beim B├Ącker und etwas zu essen    zwinker
  • Apropos Essen. Diese, unsere Lieblingsbesch├Ąftigung ist nat├╝rlich auch im vergangenen Jahr bei uns nicht zu kurz gekommen, was die diversen Rechnungen durchaus eindrucksvoll belegen: 
    • Dank Andreas Umzug nach Chemnitz haben wir jetzt ├Âfter einen Grund, im Meyers Diner einzukehren.    [mittig links]
    • Wir waren mit Kindern beim allerersten Osterbrunch des Eivissa Cafes.    [mittig]
    • Im Milchm├Ądchen kann man bei sehr leckerem Kuchen und dazu passendem Kaffee auch f├╝r ganz lange Zeit versacken.    [mittig]
    • In der L’Osteria f├╝llten wir zu f├╝nft nach einem Wandertag unsere Energiereserven auf. Wer der f├╝nfte ist? Karl, Andreas Freund. Ja er geh├Ârt nach mittlerweile 5 Jahren schon irgendwie fest zur OLCA-Familie    zwinker    [mittig]
    • Nach ewigen Zeiten haben Carsten und ich uns mal wieder Essen nach Hause liefern lassen – im Schnizz vor Ort wird man ganz prompt bedient, zu Hause mussten wir eine gute Stunde auf unsere Bestellung warten … beim n├Ąchsten Mal gehen wir lieber wieder direkt dorthin    standard    [unten links]
    • Im mexikanischen Restaurant Espitas haben wir zusammen mit Ines und Torsten gebruncht und dabei live bzw. sogar hautnah miterlebt, wie man Dia de los Muertes auch in Deutschland feiern kann.    [unten mittig mit den Glitzersteinchen vom Schminken]
    • Wir haben inzwischen das ganz in unserer N├Ąhe befindliche, indisches Restaurant Agra sehr zu sch├Ątzen und lieben gelernt. Gutes, leckeres Essen und eine immer nette Bedienung. Dieser Genusstempel hat uns in 2017 gleich mehrmals gesehen und es wird sicherlich auch in 2018 so weitergehen    standard    [unten mittig und rechts]

├ťber Essen k├Ânnte ich sicherlich noch etliche Seiten f├╝llen (traditionell deutsch im Brauhaus am Waldschl├Âsschen, griechisch im Olympia, sommerlich im Biergarten El Horst, fleischig im Steakhaus Alte M├╝nze/Applaus, alpenl├Ąndisch im Swiss├┤tel, t├╝rkisch im Ocakbasi, russisch im Odessa, Running-Sushi im Shou, chinesisch im Dschingiskhan, …), aber Platz f├╝r ein bisschen Kultur muss auch noch sein:

  • Zusammen mit Anna waren Carsten und ich im Boulevardtheater bei einer Lesung von Vladimir Kaminer – egal wie oft man ihn schon geh├Ârt und gesehen hat, wie k├Ânnen nicht genug von ihm bekommen! Und Anna hatte am Ende ebenfalls Bauchschmerzen vor Lachen …    [oben mittig]
  • Am Abend des Konzerts von Apparatschik hat Carsten nur Taxidienste ├╝bernommen, denn Anna und ich hatten jede Menge Spa├č bei der Veranstaltung im Club Tante Ju, wo wir auch mal ganz verr├╝ckt unbeschwert das Tanzbein schwingen konnten, und er brachte zeitgleich Andrea mit dem Auto zur├╝ck nach Chemnitz, da aufgrund des Sturms keine Zug mehr gefahren ist.    [hellgr├╝nes B├Ąndchen samt Ticket unten mittig]
  • Das Programm „Schwer im Stress“ von Markus Maria Profitlich, welches wir gemeinsam mit Ines und Torsten besuchten, war leider nicht so spritzig wie wir es nach dem TV-Format „Mensch Markus“ erwartet h├Ątten … unseren Spa├č hatten wir dennoch.    [ebenfalls gar nicht erst suchen, da zu versteckt]
  • Im Kino waren wir in 2017 gerade drei Male – vor ein paar Jahren was das allerdings noch ganz anders: „Fast & Furious 8“ (super Action), „Valerian – Die Stadt der tausend Planeten“ (sagenhafte Bilder und das sogar mit starker Story!) und nat├╝rlich „Paddington 2“ (so s├╝├╝├╝├╝├╝├╝├╝├╝├╝├╝ss und knuffig!).    [1x links mittig & 2x rechts mittig]
  • Auch nominell weniger als die letzten Jahre sind wir im vergangenen bei Igel-Touren mit dabei gewesen. Aber zum einen gibt es dieses Jahr vielleicht mehr Gelegenheiten f├╝r die verpa├čten F├╝hrungen und zudem kamen auch schon wieder ein paar neue Interessante dazu – d.h. es k├Ânnte 2018 durchaus wieder mehr werden    zwinker    [rechts unten]
  • Nat├╝rlich durfte ich auch diesmal wieder die T├Ąnzerinnen von IDC als Fotografin beim St. Patricks Day und auch bei ihrer eigenen Veranstaltung „Tap&Clap“ begleiten.    [links unten]
  • Und ich habe in 2017 sogar selber einen kleinen Beitrag zum Kulturleben von Dresden beitragen k├Ânnen, denn meine Bilder „Teddyb├Ąren auf Tour“ wurden im Rahmen einer Vernissage in der Ver├ĄnderBar ausgestellt und zusammen mit einer Phrase4-Lesung er├Âffnet:

Puh ist das schon wieder viel Text geworden und eigentlich k├Ânnte ich noch viel viel mehr ├╝ber die bislang nicht erw├Ąhnten oder auch ├╝ber jedes einzelne St├╝ck schreiben, denn so viele Erinnerungen stecken in jedem Fetzen Papier und in der noch so kleinen Kleinigkeit, welche meine Jahreskiste vor ein paar Tagen preisgegeben hat. Aber ob man immer alles erz├Ąhlen sollte? Ich denke, ein paar Sachen lasse ich einfach mal nur als Bild so stehen … aber wenn ihr dennoch Fragen zu irgendetwas auf dem Foto habt (z.B. zum wei├čen Kn├Ąul da oben rechts    zwinker    ), beantworte ich euch diese sehr gern.

├ťbrigens, das Sammeln von Erinnerungsst├╝cken f├╝r 2018 hat in der nur kurz leer gewesenen Kiste schon l├Ąngst wieder begonnen   zwinker



2018 03.
Jan

2017 ist nun seit einigen Tagen Geschichte … ich hoffe, ihr seid alle gesund und munter im neuen Jahr angekommen. Ich w├╝nsche jedem von uns in 2018 Gesundheit, Gl├╝ck, Spa├č, Freude, nur sch├Âne Erlebnisse und dass die Kraft f├╝r die guten Vors├Ątze im Laufe der Tage und Wochen nicht nachl├Ąsst    standard

Ich habe ja eigentlich noch nichts ├╝ber unsere Feiertage berichtet – das m├Âchte ich nun nachholen, bevor das neue Jahr auch schon wieder zu alt wird    zwinker

Der Tag, an dem ich bei allen Adventskalendern die Zahl 24 gesehen habe, l├Ąutete das Ende der Vorweihnachtszeit ein und ist gleichzeitig viel zu schnell gekommen:

Beim Lotto-Adventskalender haben wir sage und schreibe 2 Euro gewonnen … nachdem unsere Kinder 7,50 Euro daf├╝r ausgegeben haben. Unser Sparschwein freute sich aber dennoch ├╝ber diesen „Gewinn“    standard

Die Kinder kamen bereits am Freitag ins Apartamento OLCA und gemeinsam nutzten wir die Familienzeit unter anderen daf├╝r, das nachzuholen, was eigentlich eine schon lang gepflegte OLCA-Tradition ist, aber aufgrund der Entfernungen zwischen uns und beiden M├Ądels innerhalb der Adventszeit leider noch nicht machbar war: Pl├Ątzchen backen

Hier mal ein Teil des Ergebnisses unserer M├╝he – dekoriert wie eh und je mit viel Liebe und viel bunter Zuckerdeko    standard

Es hat sich bei uns inzwischen auch eingeb├╝rgert, dass das B├Ąumchen zwar von Jahr zu Jahr immer kleiner wird, aber wenigstens der Geschenkeberg hat seine traditionelle Gr├Â├če zum Gl├╝ck beibehalten    zwinker

Es gab bei der Bescherung wie immer einige ├ťberraschungen, wie z.B. Eintrittskarten f├╝r ein neues Programm von Gayle Tufts f├╝r meinen Mann und mich:

Eine personalisierte Toblerone-Schoki gab es aber nicht nur f├╝r meinen Mann, wie er das in seinem Gastbeitrag neuerdings gezeigt hat …

… sondern f├╝r die gesamte Familie:

Beim Besorgen der Geschenke wurde nat├╝rlich auch R├╝cksicht auf Sonderw├╝nsche genommen. Ein Buch mit Kurzgeschichten von Lars Hitzing samt pers├Ânlicher Autorenwidmung und die Angabe der eigenen Mama als Urheberin des Autorenportraitbilds stand bei Andrea genau so auf der Liste, wie zahlreiche andere B├╝cher. Aber eine Widmung gab es eben doch nur hierbei    standard

Vielleicht klappt es ja auch mal, dass Andrea mich zu einer Lesung der Phrase 4 begleitet – w├Ąre ein guter Vorsatz f├╝r meine Gro├če    zwinker    der n├Ąchste Termin ist schon am 16.01.2018!

Zwischen den Feiertagen sind Carsten und ich brav zur Arbeit getrabt, w├Ąhrend die Kinder mit Papa und seiner Familie an der Ostsee urlauben konnten. Silvester haben wir dann aber alle jeweils wohnortnah gefeiert – Stephanie mit Freundin in Potsdam, Andrea in Chemnitz und wir in Dresden. Carsten und ich entschieden uns diesmal f├╝r einen Ausblick von der Bergstationsaussichtsplattform der Dresdner Schwebebahn:

Zum Jahreswechsel hat sich sogar eine ber├╝hmte Sehensw├╝rdigkeit von Dresden „verkleidet“: Das Blaue Wunder war rot und gelb angeleuchtet:

Selbstverst├Ąndlich haben Carsten und ich uns um Mitternacht des Jahreswechsels auf das Jahr 2018 angesto├čen – die Wahl der Getr├Ąnke sagt mal wieder ganz viel ├╝ber unseren Geschm├Ącker aus    zwinker

F├╝r Knaller und Raketen hatten wir, wie in den letzten Jahren auch, wieder kein Geld ausgegeben … aber auf meine Wunderkerzen verzichte ich nie    zwinker

F├╝r uns war es ein sch├Âner und ruhiger Rutsch ins neue Jahr. Ich hoffe, ihr habt auch so gefeiert, wie es f├╝r euch am besten gepasst hat. Uns war diesmal ein entspannter ├ťbergang ganz recht, denn das vergangene Jahr war ├Ąu├čerst turbulent und abwechslungsreich und megakurz bzw. schnell vorbei. Mal schauen, was das Jahr 2018 f├╝r uns bereit h├Ąlt – ich hoffe, nur Gutes …



2017 03.
Dez

Da geht man gestern ahnungslos durch Potsdam und schon ist man auf zahlreichen Nachrichtenportalen zu finden, wie z.B. hier bei STERN:

Stephanies unverkennbarer Haarschopf rechts, direkt daneben Andrea mit ihrem neuen Rucksack in t├╝rkis, Carsten zwischen den beiden im langen Mantel und ich mit wei├čer B├Ąrenm├╝tze ganz links.

Hier der „Beweis“, da├č wir das auf dem Foto wirklich sind:

Aber wir haben nix mit dem Bombenaufreger zu tun, stimmt’s Andrea ?

So schnell landet man als unbescholtene B├╝rger auf „Verbrechensfotos“    zwinker

Dabei sind wir doch ganz Liebe und w├╝nschen euch eine sch├Âne Vorweihnachtszeit und einen ruhigen 1. Advent gehabt zu haben … Prost !!!



2017 26.
Nov

Heute ist ein ganz besonderer Tag f├╝r mich. Es ist der einzige Tag im Jahr, an welchem ich das absolute Recht habe, mir diese Krone aufzusetzen    standard

Da Andrea sich zum Kaffeetrinken angek├╝ndigt hat, gab es bei uns eine besondere Torte, welche traditionell bei den OLCAs schon seit fast 20 Jahren zu Geburtstagen gekauft wird: Benjamin-Bl├╝mchen-Torte. Diesmal durfte ich die Elefantenfigur behalten – Geburtstagskind zu sein hat eben auch gewisse Vorteile    zwinker

Dieses Jahr habe ich keine gro├če Feier gemacht, da mein Geburtstag auf den Toten-, oder wie ich heute bei einem Radiosender geh├Ârt habe, Ewigkeitssonntag gefallen ist. Aber es ist auch sch├Ân, wenn man mit guten Freunden in seinen Geburtstag von gestern auf heute reinfeiern kann – so geschehen gestern mit Kathrin und Axel,  nachdem wir neben Quatschen und leckerem Essen auch noch einen „Fotovortrag“ ├╝ber unsere USA-Reise aus dem Sommer zum Besten geben konnten.

Heute haben mir aber sogleich ganz viele Leute telefonisch, per Email und SMS gratuliert und sogar der Briefkasten hatte die noch am Samstag zugestellte Geburtstagspost parat. Ich f├╝hle mich auch ohne gro├če Feierlichkeiten gl├╝cklich!

Wie gesagt, erst kam zum Mittag Andrea vorbei und auch Anna hatte mal kurz Zeit f├╝r Tee und Leckerlis sowie nat├╝rlich auch, um pers├Ânlich zu gratulieren. Aus dem „ich schau nur mal kurz vorbei“ wurden am Ende ├╝ber 2 Stunden, aber beim Quatschen und Lachen vergeht die Zeit wie im Fluge … egal ob mit 46 oder 47 Lenzen auf dem Buckel    zwinker

Am Ende meines 46. Lebensjahres habe ich gestern eine Art „Midlife-Crisis light“ durchlebt und wenn sich Carstens scherzhafte Bemerkung bewahrheiten sollte, d├╝rfte ich somit ├╝ber 90 Jahre alt werden, denn 46 Jahre * 2 = 92 Jahre   zwinker
Warum kleine Kriese? Diesmal hat mich der Novemberblues irgendwie besonders stark in seinen Bann gezogen und ich k├Ânnte echt immer und ├╝berall nur noch schlafen, denn gef├╝hlt war es drau├čen durchg├Ąngig grau, dunkel und ungem├╝tlich. Aber zum Gl├╝ck hatte ich auch jede Menge Highlights – insbesondere mit Freunden und Bekannten. Bei solchen grauen Tagen sind die Zeiten mit lieben Menschen einfach unbezahlbar und au├čerdem ist es ├Ąu├čerst gem├╝tlich, wenn man beim Kerzenlicht und Weinchen (oder anderen Getr├Ąnken) zusammensitzt und kl├Ânt –> ob mit Klaudia & Uli am Samstag (18.11.), mit Anna & Julia am Dienstag (21.11.) oder eben gestern mit Kathrin & Axel – es ist einfach immer wieder sch├Ân, dass man ganz entspannt mit jemandem ├╝ber Gott und die Welt reden kann!

Und ein weiteres November-Highlight m├Âchte (und kann ich!) euch nicht vorenthalten: Carsten und ich waren am vergangenen Sonntag in der Preview von „Paddington 2

Der erste Teil kam vor 3 Jahren in die Kinos und schon damals habe ich mich in diesen wunderbar und liebevoll animierten Realfilmb├Ąren verliebt. Die zweite abendf├╝llende Geschichte ist ebenso gut gelungen und absolut zum Liebhaben! Der Film ist lustig und ein bisschen traurig, spannend und r├╝hrend zugleich – einfach sehr zu empfehlen! Und das sage ich nicht nur, weil ich so b├Ąrenverr├╝ckt bin    ;)

Heute ist der letzte Sonntag im November, der n├Ąchste wird bereits der 1. Advent sein. Ich freue mich schon auf die vielen Lichter in den Fenster der H├Ąuser, auf die weihnachtliche Deko in den Stra├čenz├╝gen, auf die sch├Ânen Dresdner Weihnachtsm├Ąrkte (habe bereits etliche Verabredungen im Kalender stehen) und einfach darauf, dass bereits in weniger als einem Monat die Wintersonnenwende stattfindet und ab da dann auch die Tage wieder l├Ąnger und heller werden.

Und heute noch? Heute g├Ânne ich mir zu meiner eigenen Feier des Tages wahrscheinlich noch ein Sektchen    zwinker    trinkt ihr auch ein Gl├Ąschen mit mit bzw. auf mich?



2017 02.
Nov

Nachdem ich mich im M├Ąrz mit dem Thema „Mimik und Gef├╝hle“ gewidmet habe, war es nun an der Zeit, eine andere Seite der nonverbalen Kommunikation genauer anzusehen: K├Ârpersprache. Ich bin ziemlich sicher, dass jeder von uns auch ohne meine Erkl├Ąrungen bestimmte Gesten und K├Ârperhaltungen sofort verstehen wird … aber ich habe ja meinen Blog zum Schreiben ins Leben gerufen, also bleiben euch meine Kommentare nun nicht erspart    zwinker

Wir fangen mit dem Einfachsten an: Gesten

F├╝r mich ist das eine perfekte Verk├Ârperung f├╝r „Frauenpower“!

Auch starke Frauen haben ein gro├čes Herz.

Solange man auf diese eindeutige Geste R├╝cksicht nimmt …

… bleibt alles ok …

… sonst muss man mit einer eindeutig gezeigten Missbilligung seines Tuns leben.

Hier ist jemand keineswegs an einer Kontaktaufnahme oder einem Gespr├Ąch interessiert.

Hier ist es sogar noch eindeutiger, dass man sich jetzt gerade konzentriert und nicht gest├Ârt werden m├Âchte.

Die K├Ârpersprache dr├╝ckt zum Gl├╝ck nicht nur Abgrenzung, sondern auch freundschaftliche Zuneigung aus.

Man kann einfach nebeneinander sitzen und ├╝ber Gott und die Welt reden – die entspannte Haltung zeigt, dass man sich gegenseitig gut versteht.

Frauen sind da in der Regel ber├╝hrungsfreudiger als M├Ąnner und der Abstand auf der Sitzfl├Ąche l├Ąsst dennoch jede Menge Freiraum zu.

Oft genug reicht es auch, sich einfach gegenseitig den R├╝cken zu st├Ąrken, wenn man in die gleiche Richtung schaut.

Und wenn man sich gegenseitig h├Ąlt, kann man sich besser gegen B├Âses (und Nasses    zwinker   ) verteidigen.

Bei solch solider Vertrauensbasis bleibt noch genug Raum f├╝r Bl├Âdeln    zwinker

Darauf kann man ruhig mit einem Bierchen ansto├čen!

Und auch M├Ądels haben ein Recht darauf, Br├╝derschaft zu trinken    standard

In einer Beziehung m├Âchte man sich gern gegenseitig im Arm halten.

Und H├Ąndchenhalten geh├Ârt sowieso dazu, ganz gleich, wie lange man schon zusammen ist …

Das waren nat├╝rlich nur ein paar kleine Momente, welche von K├Ârpersprache gezeigt haben, was jeder von uns m├╝helos erkennen kann … es sei denn, man ist autistisch veranlagt. Es ist aber wirklich immer wieder spannend, Menschen um mich herum zu beobachten und sich dann Gedanken zu machen, was deren Haltung direkt oder indirekt ├╝ber ihren Gem├╝tszustand verr├Ąt. Ich f├╝r meinen Teil sage jetzt mit einer einfachen, besonders im asiatischen Raum oft vertretenen Geste:

Danke, dass ihr euch Zeit genommen habt, mich auf meiner Reise in die Welt der Gesten zu begleiten!



2017 01.
Nov

Unser Arbeitgeber w├╝nscht, dass man bereits im November des Vorjahres seine Urlaubstage f├╝r das gesamte Folgejahr einreicht – f├╝r einen 24/7-Unternehmen sowie Abteilungen mit Schichtbetrieb und im Vorfeld auszuarbeitenden Dienstpl├Ąnen auf jeden Fall ein Muss. Wir fanden Ende November 2016 den Gedanken recht reizvoll, den in Sachsen schon immer freien Reformationstag am 31.10. (diesmal ein Dienstag) dazu zu nutzen, um mit zwei weiteren Urlaubstagen am Montag und Mittwoch fast eine ganze Woche verreisen zu k├Ânnen. Da aber das Jahr 2017 gleichzeitig auch die gro├če 500 Jahr-Feier der Lutherschen Reformation sein sollte, gab es eben diesen freien Tag ausnahmsweise auch mal f├╝r alle 16 deutschen Bundesl├Ąnder und nicht nur f├╝r die f├╝nf im Osten. Die Vorstellung, sich dann mit unheimlich vielen Leuten die Autobahnen und Ferienunterk├╝nfte teilen zu m├╝ssen, fanden wir am Ende wieder nicht so umwerfend. Zudem hatten wir in den letzten Wochen sehr viel um die Ohren gehabt, weshalb wir recht kurzfristig beschlossen, die freien Tage doch lieber zu Hause zu bleiben und endlich mal ungest├Ârt sehr viel Zeit f├╝r lange aufgeschobene Aufgaben, Treffen, Vorhaben und Projekte zu nutzen – unser ber├╝hmt-ber├╝chtigter To-Do-Zettel … ein seit Jahren stetig anwachsendes und gelegentlich auch mal schrumpfendes OLCA-Urgestein.

Das Ergebnis eines Vorhabens hat uns am Ende selber sehr ├╝berrascht, denn wir stellten unerwartet fest, dass wir das Ausschlafen bis um 10 Uhr doch noch nicht verlernt haben! Normalerweise sind wir n├Ąmlich auch an freien Wochenenden mit 7 bzw. 8 Uhr recht fr├╝h wach, doch wenn man ├╝ber mehr als zwei Tage ein bisschen zur Ruhe kommt, schl├Ąft man offensichtlich auch etwas entspannter … sogar unabh├Ąngig davon, ob man mit oder ohne Zeitumstellung    zwinker
Nur die Qualit├Ąt meiner Tr├Ąume hat sich nicht verbessert, denn sie waren bunt und verwirrt wie immer bei mir    lachen

An den Ausspanntagen habe ich mir au├čerdem reichlich Zeit zum Lesen von B├╝chern geg├Ânnt – das fehlt mir im Alltag doch ziemlich oft.

Halloween und Jahreszeit bringen etwas anderes Interessantes in den Fokus: K├╝rbis. Ich habe in der kurzen Zeit gleich zwei Male K├╝rbisbrot mit K├╝rbiskernen gebacken, wobei ich beim ersten Mal unabsichtlich etwas zu fl├╝ssigen Teig gemacht habe und es am Ende auf dem Backblech eher ein flaches Fladenbrot geworden ist. Die Besucher waren von dieser Darreichungsform zur Suppe und bestrichen mit Butter aber begeistert und so floss beim zweiten Mal schon etwas mehr Absicht in diese ungew├Âhnliche Form – sie l├Ąsst sich so eben sehr viel besser in kleine H├Ąppchen schneiden als bei einem „anst├Ąndigen“ Brot    standard
Logischerweise gab es auch dieses Jahr immer wieder mal K├╝rbissuppen, seitdem die Herbstfrucht k├Ąuflich erh├Ąltlich ist – zum Besuch der Kinder mal zur Abwechslung mit Kokosmilch und Ingwer:

Die K├╝rbisrezepte werden ├╝ber kurz oder lang in unserem Kochbuch erscheinen … ich gebe nach der Ver├Âffentlichung kurz Bescheid, versprochen    standard

Das erste (Fladen-)Brot wurde f├╝r einen Besuch von Andrea und Karl gebacken. Wir haben endlich mal wieder viel Zeit zum Quatschen gefunden und es blieb sogar genug Zeit, um zusammen zwei Runden Bezzerwizzer zu spielen. Die „Kinder“ ├╝bernachteten auch bei uns, aber leider konnten wir am darauffolgenden Morgen nicht mehr zusammen fr├╝hst├╝cken, da wir bereits mit Ines und Torsten f├╝r einen Brunch im Grunaer Espitas verabredet waren.

Das dortige Brunchangebot war wie immer umfangreich und lecker und diesmal gab es sogar noch eine ganz besondere Zugabe obendrauf! Da das mexikanische Fest Dia de los Muertos quasi vor der T├╝r stand, kam ├╝berraschend eine Gruppe entsprechend verkleideter Menschen ins Restaurant, welche tanzten und unentgeltlich Fotos von sich machen lie├čen:

Diese ├ťberraschungsaktion machte echt gute Laune, auch wenn es „nur“ eine Werbeaktion f├╝r das mexikanische Bier Sol war. Als weiteres i-T├╝pfelchen war im Angebot, dass man sich kostenlos passend zum bevorstehenden Feiertag schminken lassen konnte. Ines und ich haben von diesem verlockenden Angebot nat├╝rlich recht schnell Gebrauch gemacht    standard

Das beworbene Bier gab es dann sogar noch als Zugabe dazu, allerdings war es geschminkt nicht mehr so einfach, es auf gewohnte Art und Weise zu trinken    zwinker

Aber ich habe es dennoch mit etwas Zusatzgehabe geschafft    zwinker

Leider konnte ich meine Totenbemalung nur f├╝r ein paar St├╝ndchen und f├╝r Fotos im Gesicht behalten, denn am gleichen Abend war ich mal wieder mit Anna verabredet und wollten raus aus den Wohnungen. Wir gingen zusammen in den Club Tante Ju zu einem Konzert der Band Apparatschik:

Von Anna, welche diese Band schon einmal live erlebt hat, wusste ich, dass es keine Musik wird, bei der man ruhig auf seinem St├╝hlchen sitzen bleibt. Und so war es auch! Sie spielen j├╝disch-russisch-ukrainische Musik zum Mittanzen und es gab schon von Anfang an jede Menge Platz im Saal, um diesem Verlangen auch nachgeben zu k├Ânnen – wir hatten soooooo viel Spa├č!

Am Montagabend kam Julia vorbei, um sich von uns ├╝ber die Reise nach den Niederlanden erz├Ąhlen und Fotos zeigen zu lassen und speziell f├╝r diesen Zweck aus Friesland/Noord-Holland mitgebrachten K├Ąse sowie Bier zu genie├čen. Dazu gab es das bereits oben angesprochene, zweite K├╝rbis(fladen)brot. Das Bier ist alle geworden, vom K├Ąse haben wir ihr noch jede Menge mitgeben k├Ânnen und trotzdem liegt immer noch reichlich davon in unserem K├╝hlschrank. Aber es waren eben bei der Menge auch besondere Sorten dabei, wie z.B. mit Waldpilzen oder mit Spargel oder mit Nelken oder auch mit irischem Porter. Der klassische Gouda durfte bei der Auswahl nat├╝rlich auch nicht in mehreren Varianten fehlen    standard

Ich habe die letzten Tage zudem etwas Zeit gefunden, bei Tageslicht noch ein paar Bilder f├╝r mein Monatsprojekt „Blattwerk“ zu knipsen. Aber wie so oft, konnte ich mich nicht nur auf das eigentliche Thema konzentrieren, sondern fotografierte gleich noch ein paar andere Sch├Ânheiten entlang des Weges    standard

Das Wetter war leider nicht so wahnsinnig gut geeignet, um gro├če Spazierg├Ąnge zu machen. Aber eigentlich bin ich gar nicht so entt├Ąuscht, denn es passt perfekt zur meiner Erwartung an diese Jahreszeit, schlie├člich haben wir heute unsere Kalender ja auch schon auf November umgebl├Ąttert …

Morgen geht es nach f├╝nf Tagen Erholung und drei Tagen Pause wieder zur Arbeit. Doch schon am Freitag (also ├╝bermorgen !) sind wir beide schon wieder Mittagskinder, denn da kommen unsere M├Ądels zu uns nach Dresden ins Apartamento OLCA. Bei sowas z├Ąhlt schlie├člich jede Minute, die man zusammen verbringen kann, nicht wahr?



2017 01.
Okt

Die vergangenen zwei Wochen waren voll des Lebens, so dass sich mein virtuelles Tagebuch ganz bestimmt vergessen und vernachl├Ąssigt f├╝hlte. Ich hoffe aber, dass sowohl mein Blog als auch meine Leserschaft ein wenig Nachsehen mit mir haben werden, wenn sie all das gelesen haben, was ich euch jetzt erz├Ąhlen m├Âchte.

Eine zentrale Rolle in meiner Freizeitgestaltung hat zweifelsohne mein Mann schon allein durch die Tatsache, dass er Geburtstag hatte, bekommen. Ja, auch wenn die Ehem├Ąnner junger sind als ihre Frauen, werden sie dennoch von Jahr zu Jahr ├Ąlter    zwinker
Dieses Jahr hat er ein besonders gro├čes Geschenk bekommen, allerdings durfte er das auch selber bezahlen    zwinker    wir haben uns n├Ąmlich f├╝r ein neues Auto entschieden, weil jedes Mal, wenn wir als Familie etwas unternehmen wollten, es zu einer richtig spannenden und logistischen Herausforderung wurde, dass alle Familienmitglieder zum gleichen Zeitpunkt am vereinbarten Ort ankommen, obwohl wir manchmal sogar vom gleichen Ort aus starteten … im SMART gibt es eben nur zwei Sitze. Nun haben wir einen Suzuki Vitara in unsere Familie mit aufgenommen.

Und punktgenau an Carstens Geburtstag durften wir es aus dem Autohaus abholen … und das sogar mit meinem alten KIA-Nummernschild, welches ich von 2011 bis 2014 durch Dresden und das Umland gefahren habe. Eigentlich wollten wir so gerne wieder ein Cabrio haben, nur eben als Familienauto. Aber leider sind solche mittlerweile weit oberhalb des Betrags angesiedelt, welchen wir ausgeben wollten. Beim jetzigen Sandermobil (nat├╝rlich stilecht mit einem „S“ auf dem Lenkrad) haben wir beim Fahren immerhin ein Schiebedach f├╝r die Frischluftzufuhr    standard

Nachdem wir also nach der Arbeit den Wagen abgeholt haben, sind wir damit nat├╝rlich auch sch├Ân in die Dresdner Innenstadt gefahren, um in der M├╝nzgasse im „Steakhouse Alte M├╝nze“ lecker zu essen. Wir konnten sogar drau├čen sitzen, denn es war warm und der f├╝r den Abend angek├╝ndigte Regen blieb aus.

Damit war das Feiern f├╝r Carsten aber noch nicht zu Ende. Seinen Geburtstag hatte er am Montag und am Sonntag verabredete sich unsere ganze Familie in Chemnitz zu einem Wiedersehen und Feiern. Stephanie kam nach dem W├Ąhlen in Potsdam kurz vorher zu uns nach Dresden, wir sackten unterwegs noch Andreas Freund ein und schon bald standen wir gegen Mittag vor der T├╝r unserer Gro├čen. In ihrer Wohnung galt aber zun├Ąchst die ganze Aufmerksamkeit ihrer neuen Mitbewohnerin Neda – einem Teddyhamsterm├Ądchen.

Noch ist sie ein wenig scheu, deshalb kann man auf dem Foto nur ein kleines bisschen von ihr sehen, aber ihr k├Ânnt mir aufs Wort glauben, sie ist eine wirklich S├╝├če! Allerdings war ich ob ihrer Gr├Â├če ├╝berrascht, denn sie ist um einiges gr├Â├čer als Stephanies Mr. Schnuffel … ist eben eine andere Rasse. Zusammen sind wir dann zu unserem Lieblingsrestaurant in Chemnitz gefahren, wo Andrea bereits vorsorglich einen Tisch f├╝r ein Geburtstagskind plus vier Mitesser bestellte. Da war dann nicht nur der Tisch feierlich dekoriert, sondern f├╝r den besondern Gast gab es auch einen passenden Kopfschmuck und extra liebevoll eingerichteten Nachtisch auf Kosten des Hauses:

Das (wieder selbst bezahlte) Geburtstagsfestessen meiner Orangenh├Ąlfte sah so aus:

Die Portionen der anderen Familienmitglieder waren nur unwesentlich kleiner, daher lag es auf der Hand, dass uns allen ein Verdauungsspaziergang um den hiesigen Schlo├čteich gut tun w├╝rde. Um Enten bei Paddeln, Schnattern und Fressen zuzuschauen und dabei viel Spa├č zu haben, ist man wohl nie zu alt    zwinker

Das Schlo├č in Chemnitz sieht jetzt im Herbst echt romantisch aus, findet ihr nicht auch?

Insgesamt habe ich das Gef├╝hl, dass wir dieses Jahr bislang sehr viel Gl├╝ck mit den sch├Ânen Herbsttagen hatten – ich kann mich an der t├Ąglich ver├Ąndernden Laubf├Ąrbung einfach nicht satt sehen!

Aber zur├╝ck zum Essen. Eine Woche vor dem Besuch in Chemnitz waren wir bei Dana zum Fr├╝hst├╝ck eingeladen – da gab es wesentlich ges├╝ndere, aber nicht minder leckere Kost    standard

Besonders toll finde ich, dass es keine enorm aufw├Ąndigen Rezepte sind, denn das Gros geht recht schnell zuzubereiten – ich bin jedes Mal sehr beeindruckt. Gerade heute habe ich mal ein K├╝rbisbrot nach ihrem Rezept gebacken – so lecker! Inzwischen ist wesentlich weniger davon ├╝brig als auf dem nach dem ersten Schnitt gemachten Foto    zwinker

Irgendwann werde ich mir auch mal Danas Lieblinge, diese Dinkelvollkornbr├Âtchen, vornehmen, denn bei ihr haben sie unbeschreiblich gut geschmeckt    standard

Aber auch wenn es so scheint, wir haben in den letzten Tagen nicht nur gegessen, sondern uns auch sportlich bet├Ątigt. Zum einen waren Carsten und ich ein Teil des Mitarbeiterteams, welches sich nach der Arbeit zusammengefunden hat, um die Regeln des Raftings auf der Wildwasseranlage in Markkleeberg kennen zu lernen. Wir waren von der dortigen Organisation der Abl├Ąufe sehr beeindruckt – es war alles so perfekt! Alleine vom Angucken hat z.B. ein Angestellter h├Âchst professionell die Gr├Â├čen der Neoprenanz├╝ge bestimmt und auch die Zeiten f├╝rs Umziehen, Anziehen, Sammeln und Einweisen konnten passender nicht sein. Nur beim ersten Blick auf die Anlage schoss mir ein zweifelnder Gedanke durch den Kopf: „Was hast du dir dabei gedacht!? Das ├╝berlebst du nie!“

Da sowohl die Ausr├╝stung als auch die Kommandos, welche die Mitarbeiter des Kanuparks an andere Teams gegeben haben und die Tatsache, dass  bereits vor uns so viele andere Menschen auf dem Wasser in den Gummibooten unterwegs waren und es anscheinend schadlos und gl├╝cklich ├╝berlebten, gab mir am Ende doch noch das Gef├╝hl, ich werde das schon irgendwie schaffen    standard

Die fast 45 min├╝tige Einweisung und Trocken├╝bung auf dem Rasen beinhaltete alles, was man dann im rei├čenden Wasser so ben├Âtigen w├╝rde: Was ist zu tun, wenn man selber im Wasser landet, wie ziehe ich meinen im Wasser treibenden Mitinsassen ins Boot und nat├╝rlich die wichtigsten Kommandos, wie z.B. „Vorw├Ąrts!“, „R├╝ckw├Ąrts!“, „Pause!“, „Achtung“ und andere, wurden witzig korrekt eingetrichtert. Und diese Vorbereitung auf alle Eventualit├Ąten war echt gut, denn das Team unseres Boots hat sich zwar gegen ein geplantes Kentern geeinigt, wurde aber dann kurz vor dem Ende doch noch durch eine ung├╝nstige Konstellation an einer Stelle das „Opfer“ eines ungeplanten Kenterns. Die anf├Ąngliche Theorie der Anweisung sa├č dann so gut, dass wir das unerwartete Baden in den Stromschnellen souver├Ąn und ohne Blessuren ├╝berstanden haben    standard    diese Erfahrung h├Ątte mir aber trotzdem auch gerne erspart bleiben k├Ânnen. Da hat mir das Fahren mit Bug voraus, mit Heck voraus, kreiselnd und auch kreuz & quer sehr viel besser gefallen. Selbst die vermeintlich kleinen Katarakte hatten es mitunter ganz sch├Ân in sich und man wurde zum Teil ganz sch├Ân durcheinandergewirbelt – trocken bleib man dabei auf keinen Fall!

Am Ende dieser aufregenden Fahrt wurden wir alle noch mit einem m├Ąrchenhaften Sonnenuntergang belohnt:

Wesentlich weniger Aufregung brachte da eine Fahrt mit dem Segway, doch der Spa├č kommt auch hier nicht zu kurz. Das war diesmal ein ganz uneigenn├╝tziges Geschenk an Anna    ;o)    denn Carsten und ich haben das ja bereits mal im Sommer ausprobiert und f├╝r ganz cool befunden. Da Anna mal in einem Nebensatz ihr Interesse daran verk├╝ndete, bekam sie kurzerhand einen Gutschein f├╝r einen gemeinsamen Ausritt mit mir    standard
Auch diesmal haben wir uns vertrauensvoll an S&V Mobility gewandt und hatten erneut ein ganz besonders sch├Ânes Erlebnis – ich auf dem motorisierten Zweirad und Carsten mit dem mittels Pedal angetriebenen. Zuerst gab es f├╝r Anna und mich eine Anweisung und ├ťbungen auf dem Parcours im Fun-Park …

… aber danach lie├č man uns auch wieder auf dem Elbradweg auf die Menschheit los. Carsten ist allerdings diesmal nur als Fotograf dabei gewesen und er d├╝ste um uns herum, um jede Menge Bilder von der Beschenkten, der Nutznie├čerin und dem Verantwortlichen zu machen. Dabei entstanden dann auch solche Actionfotos mit Dynamik:

Die Tour hie├č nicht umsonst Canaletto-Blick, denn diesen hatten wir tats├Ąchlich auf unserer Route und f├╝gten uns ganz harmonisch mit unseren modernen, fahrbaren Unters├Ątzen in die historische Landschaft Dresdens ein    standard

Ich f├╝r meinen Teil fand auch diesmal das Fahren auf dem Elbradweg bedeutend sch├Âner und entspannter als die ├ťbungen auf dem Parcour. Meine slawische Seele verlangt eben in allen Lebenslagen nach unendlichen Weiten und der Fun-Park ist eben doch nur ein eingegrenztes Gel├Ąnde    zwinker
Danke nochmals an Martin Moh von S&V Mobility f├╝r diesen tollen Nachmittag. Ich mag seine Art, den Anf├Ąngern die Angst zu nehmen, sehr und bewundere seine eigene Leichtigkeit beim Fahren – das will man dann nat├╝rlich auch selbst erlernen!

Nach dem Ausritt am Elbufer kehrten wir mit Anna noch f├╝r ein St├╝ndchen beim Dresdener City-Beach zum Sitzen und zum Schwatzen ein. Da quasi schon die Nachsaison war, konnten wir aufgrund des fehlenden Andrangs die sonst so sehr begehrten Schaukelpl├Ątze f├╝r uns erobern    standard

So, nun glaubt ihr mir bestimmt aufs Wort, dass ich dadurch kaum noch Zeit gefunden habe, mich zum Schreiben von Blogeintr├Ągen hinzusetzen? Dabei habe ich schon auf die ausf├╝hrliche Beschreibung und das Zeigen von Foto weiterer Freizeitaktivit├Ąten, wie z.B. dem Einstieg der Leseb├╝hne Phrase4 in die neue Saison, bei welchem ich nat├╝rlich mit dabei war, einem Treffen mit Julia und Grit zum Schwatzen und Fotografieren f├╝r mein Monatsprojekt, gleich mehreren Schnatterstunden und einem Besuch in der Salzgrotte mit der georgischen Patientin Tamara und einer Igeltour durch Trachenberge, verzichtet. Und nebenbei unterrichtete ich noch jeden Donnerstag ganz flei├čig Russisch an der VHS, sodass ich mir jetzt zwei Wochen Ferien redlich verdient habe    standard

Mal sehen, ob der Oktober genau so viel Sch├Ânes und Spannendes zu bieten hat wie sein Vorg├Ąnger    zwinker



2017 10.
Sep

Erneut liegt eine sehr intensive und ereignisreiche Woche hinter mir – sowohl auf Arbeit als auch im privaten Umfeld.

Mein Lieblingskollege durfte auf eine l├Ąngere Dienstreise gehen und ich mutierte zur H├╝terin und Verteidigerin unseres B├╝ros    lachen    … ich wei├č nicht, wie das immer wieder passiert, aber jedes Mal wenn ich allein im B├╝ro bleibe, dann kommen unz├Ąhlige Anfragen aus aller Herren L├Ąnder, die nat├╝rlich alle superdringend sind. Das muss man nat├╝rlich durch t├Ągliches, telefonisches Nachfragen immer wieder betonen. Und auch pers├Ânliche Patientenbesuche direkt im B├╝ro nehmen in solchen Zeiten rapide zu. Aber all das geh├Ârt nun mal zu meinem Job und so hei├čt es f├╝r mich, stets gem├Ą├č dem Spruch der Pinguine aus „Madagascar“ zu agieren: „L├Ącheln und Winken“    standard

Die Woche hatte selbstverst├Ąndlich auch jede Menge richtig tolle Sachen zu bieten, denn ich kann stolz verk├╝nden, dass Carsten und ich uns inzwischen f├╝r ein neues Auto entschieden haben. Und zwar so fest, dass wir bereits am Dienstagnachmittag einen entsprechenden Kaufvertrag unterschreiben konnten. Wenn jetzt alles nach Plan geht, dann haben wir in ca. drei Wochen die Z├╝ndschl├╝ssel eines Suzuki Vitara 1.6 Allgrip M/T Limited mit Panoramaschiebedach in der Hand – und das sogar mit meinem alten KIA-Kennzeichen von 2011 bis 2014. Auch wenn die Kinder nicht mehr zu Hause wohnen, wird es ein etwas gr├Â├čeres Auto f├╝r uns zwei, denn man nimmt hin und wieder ja gerne auch mal Freunde oder Bekannte mit. Unser SMART Baujahr 2004 wird trotz seines Alters nicht in Zahlung gegeben, sondern als Zweitwagen und OLCA-Spa├čmobil weiterhin an unserer Seite bleiben, bis dass der T├ťV uns scheidet.

Nach diesem Geldausgeben g├Ânnten wir uns noch ein wenig Kultur und besuchten eine Ausstellung, welche noch bis zum 14. September im Bahnhof Dresden-Neustadt zu besichtigen ist. Sie hei├čt „Faces behind the Voices“ und ist vom Berliner Fotografen Marco Justus Sch├Âler ins Leben gerufen worden. Er hat zur Abwechslung mal die Leute fotografiert, welche fremdsprachige Filme synchronisieren und dadurch normalerweise nicht f├╝r den Zuschauer sichtbar sind – somit kennt man die Stimmen zwar aus dem Effeff, aber erkennen w├╝rde man die sprechende Person auf der Stra├če nicht. Da Carsten und ich sehr gern Filme sehen, fanden wir es ganz spannend, bei dieser multimedialen Ausstellung die individuellen Vorstellungen dieser insgesamt 30 Personen per Kopfh├Ârer anzuh├Âren und schon dabei versuchen zu erraten, woher wir diese Stimmen kennen. Bei manchen war es relativ einfach, bei anderen wiederum hatten wir bis zur Aufl├Âsung nur eine ganz leise Ahnung, wer es denn sein k├Ânnte. Und wenn der Sprecher mal Namen aufz├Ąhlte, die auf Anhieb keinem Gesicht zugeordnet werden konnten, so hatte man am Ende auf Knopfdruck noch kleine Bilder des jeweiligen Schauspielers auf einem Tablet angezeigt bekommen. Hier sieht man zum Beispiel das ber├╝hmte Gespann aus der Action-Filmreihe „Fast & Furios“: Martin Kessler ist die deutsche Stimme von Vin Diesel und David Nathan war die von Paul Walker

Wir hatten ganz viel Spa├č dabei und eine Stunde bis 90 Minuten (so genau wissen wir das nicht einmal) vergingen beim Anh├Âren, Raten und Bildbetrachten unglaublich schnell    standard

Der Mittwochnachmittag war bei mir schon vor ganz langer Zeit verplant worden. Anna hat mir letztes Jahr zum Geburtstag einen Gutschein von einer Schmuckwerkstatt namens Perlaffaire geschenkt und nun war es an der Zeit, diesen einzul├Âsen. Susanne hatte an diesem Tag ebenfalls noch freie Kapazit├Ąten und kam kurzentschlossen zu unseren Bastelrunde noch dazu. Die Auswahl an Perlen ist dort echt ├╝berw├Ąltigend! Sich auf eine Auswahl f├╝r die eigene Kette zu konzentrieren fiel mir da genauso wie meiner Begleitung unglaublich schwer. Nachdem wir aber jeweils die ersten Perlen gefunden und auf einer Schablone aufgereiht haben, konnten wir uns in unseren Bastelraum zur├╝ckziehen und bei einem (mitgebrachten) Weinchen die bunten Fundst├╝cke arrangieren und auff├Ądeln. Danach haben wir so richtig Blut geleckt, sodass sich Anna sogar noch an Ringen und Ohrringen ausprobiert hat und ich am Ende drei identische Ketten f├╝r uns alle machte, weil mein Entwurf den M├Ądels so gut gefallen hat    standard

├ťbrigens, diese Legebretter, die man auf dem Foto sieht, sind eine ganz gro├če Hilfe beim Zusammensuchen der Perlen f├╝r das k├╝nftige Unikat mit pers├Ânlicher Note, denn damit kann man sie von Anfang an in die richtige Position bringen und nach Lust und Laune noch austauschen, bevor man mit dem eigentlichen Auff├Ądeln anf├Ąngt. Der Bastelladen ist alles in allem sehr gem├╝tlich, die Ladeninhaberin ist eine supernette, sehr hilfsbereite und dabei dennoch nicht aufdringliche Person. F├╝r uns M├Ądchen – egal in jedem Alter – ist diese Schmuckwerkstatt ein wahrer Paradies    :)
Nach dem Basteln sind Susanne und ich noch zum Sushi essen in die Altstadt gefahren. Anna musste leider absagen, denn sie war leider in fordernder Begleitung: Leon, ihr vierbeiniger Begleiter, hat unsere Bastelorgie zwar noch ganz geduldig abgewartet, aber danach wollte er noch seine Runde an der Elbe drehen und anschlie├čend nach Hause auf seinen Schlafplatz gehen. Zum Essen kam deshalb noch mein Mann dazu und so haben wir ganz w├╝rdig das Bergfest der Woche mit japanischen Delikatessen an der Frauenkirche im Restaurant Tamakuchi gefeiert.

Am Donnerstag hatte ich meinen pers├Ânlichen Schulanfang: das n├Ąchste VHS-Herbstsemester ging f├╝r meine Sch├╝ler und mich nun wieder los. ├ťberraschenderweise haben sich zu „meinen“ Teilnehmern aus dem vorherigen Halbjahr noch ein paar Neue dazugesellt, also werde ich an den Tagen, an denen alle vollz├Ąhlig im Klassenraum erscheinen, vor insgesamt 12 Russischinteressierten unterrichten d├╝rfen … und das im 3. Semester! Ich bin erstaunt (normalerweise waren wir dann nur noch zu sechst oder acht) und freue mich sehr ├╝ber diese indirekte W├╝rdigung. Mein Plan ist es nun, bis Weihnachten das Lehrbuch komplett zu beenden – also genau das letzte Drittel. Ich bin gespannt, wie leicht oder wie schwer sich das Vorhaben umsetzen l├Ąsst    zwinker

Am Freitagnachmittag lief alles wie gewohnt: Nach der Arbeit D├Âner essen und einkaufen gehen. Nur ein Punkt der Planung hat leider nicht geklappt, denn Andrea wollte urspr├╝nglich gegen 18 Uhr zu uns sto├čen, musste aber absagen, da es ihr nicht so gut ging. Zum Gl├╝ck f├╝hlte sie sich am Samstagvormittag wieder wohl und kam ins Apartamento OLCA. Wir hatten somit gestern und heute ganz viel Zeit zum Quatschen, Bilder gucken, zusammen Kochen und Abwaschen zu dritt    lachen
Ich habe mich au├čerdem schon vor l├Ąngerer Zeit als Versuchskaninchen f├╝r ein Interview mit Andrea ├╝ber meine pers├Ânliche Intergrationsgeschichte angeboten – selbst daf├╝r hatten wir genug Zeit    :)
Im Gegenzug musste mein Kind als Model f├╝r mein September-Fotoprojekt „K├Ârpersprache“ herhalten. Das hat sie wirklich sehr gut und mit vollstem K├Ârpereinsatz gemacht    verliebt    hier schon ein kleiner Spoiler    zwinker

Sie ist inzwischen wieder bei sich in Chemnitz und ich bereite mich den Restsonntag schon mal mental auf die kommende Woche vor, denn auch in den n├Ąchsten Tagen sind einige interessante Treffen und Unternehmungen eingeplant. Und au├čerdem soll der Lieblingskollege ab Donnerstag wieder auf Arbeit sein und somit mehr Ruhe einkehren. Es wird also bestimmt wieder eine im positiven Sinne spannende Woche    zwinker



2017 03.
Sep

Ganz unbemerkt, mitten in der Arbeitswoche, verabschiedete sich der kalendarische Sommer bis zum n├Ąchsten Jahr und gab dabei die T├╝rklinke in die Hand des Herbstes.

Dieser hat nun beschlossen, uns allen gleich von Anfang an zeigen zu m├╝ssen, worauf wir uns die n├Ąchsten Wochen einzustellen haben. Warum ? P├╝nktlich am 1. September hat es den ganzen lieben Tag durchg├Ąngig geregnet – so viel wie schon lange nicht mehr in Dresden. Und bereits einen Tag sp├Ąter besserte sich die unberechenbare Jahreszeit schon wieder und wir hatten erneut jede Menge Sonne. Ein st├Ąndiges Hin und Her, wobei die Temperaturen so langsam immer mehr in den Pulli- und Jackenbereich fallen. Morgens verlasse ich in w├Ąrmender Kleidung das Haus, aber f├╝r den Nachmittag ist man noch ungewiss, ob es warm wird oder man besser Schirm bzw. Regenponcho mitzunehmen hat.

Da das Wetter am 2. September es aber gut mit uns meinte, nutzten Carsten und ich den Samstagvormittag, um zwei Stubentiger von Carstens Arbeitskollegen zu versorgen, aber dies gleich auch noch mit einem Spaziergang zu verbinden. Das Programm der Katzenpflege beinhaltete wie schon die gesamte Woche das Bef├╝llen von Nass- und Trockenfutter in die entsprechenden N├Ąpfe, das Ausmisten des Katzenklos, etwas Kraulen und nat├╝rlich ein wenig Spielen. Da wir durch diesen Hausbesuch eh gerade in der N├Ąhe waren, gingen wir noch zum 24. Geburtstag des Dresdner Backhauses, wo wir uns unter anderem auch mal die Produktionshallen besichtigen durften. An einer Stelle schauten wir unter anderem dem ersten Brotsommelier Tino Gierig beim Stollenmachen auf die Finger – der Teig gehorchte ihm aufs Wort und lie├č sich bedingungslos kneten! Im Hof des Backhauses durften wir mit einer Brott├╝te, welche vor zwei Wochen als Werbung f├╝r diese Veranstaltung in unserem Briefkasten landete, eine ├ťberraschung abholen: ein kleines K├╝rbiskernbrot. Das war ja soooo lecker!

Unterwegs haben wir ├╝brigens noch ganz zuf├Ąllig eine Bekannte von mir getroffen … unsere gro├čen T├Âchter waren beste Freundinnen im Kindergarten. Andrea wurde allerdings schon ein Jahr eher eingeschult w├Ąhrend Janine noch ein weiteres schulfreies Jahr genie├čen durfte oder musste. Doch nach unserem damaligen Umzug in einen anderen Dresdner Stadtteil riss die Verbindung irgendwann g├Ąnzlich ab. Nun haben wir uns mal wieder auf den aktuellen Stand des Lebens unserer Kinder gebracht und voller Erstaunen festgestellt, dass die Zeit viel zu schnell vergeht. Zudem best├Ątigte sich damit erneut, dass Dresden ein Dorf oder zumindest Provinz sein muss, denn trotz 500.000 Einwohnern trifft man sehr h├Ąufig Leute, die man von irgendwoher kennt.

Was aber nun die Herbstzeit angeht, scheint diese jetzt gerade mal richtig anzufangen und ich muss gestehen, dass ich mich sogar sehr darauf freue. Ich hoffe, dass ich wieder einen richtig goldenen Herbst erleben darf. Ich freu mich auf den frischen und w├╝rzigen Geruch der bunten Bl├Ątter. Ich freue mich ├╝ber die Kastanien und wei├č ganz genau, dass ich wie jedes Jahr welche einsammeln und voller Gl├╝ck und Freude in meinen Jackentaschen nach Hause und ins B├╝ro tragen und dort dekorativ hinlegen werde. Ich freue mich auf den baldigen ├ťberschuss von einheimischen, appetitlich riechenden ├äpfel. Ich freue mich auf die pausbackigen, orange leuchtenden K├╝rbisse und gehe im Geiste schon durch, was ich daraus kochen und backen k├Ânnte. Ich freue mich auch darauf, mit gutem Gewissen und nicht mehr mit dem Gef├╝hl, etwas verpasst zu haben, zu Hause bleiben zu d├╝rfen, um einen Film zu gucken oder ein Buch zu lesen. Aber nat├╝rlich kenne ich auch die Kehrseite der Herbstmedallie: Regen, Dunkelheit und K├Ąlte. Dennoch ├╝berwiegt bei mir die Vorfreude    standard

Ich w├╝nsche uns allen eine m├Ąrchenhafte und gem├╝tliche Herbstzeit!