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Manchmal hat man eben Lust darauf, etwas zu schreiben   ;0)

 
Web|log,  der;  -s,  <engl.>,  meist abgekürzt mit "Blog"
   
Digitales Tagebuch im Internet. Ein Weblog ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Es ist ein Medium zur Darstellung des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrung als auch der Kommunikation dienen und ist insofern mit dem Internetforum sehr verwandt. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als "bloggen" bezeichnet.

Quelle: http://www.wikipedia.de    


 
2019 14.
Jul

In meinem Leben passieren mal wieder jede Menge interessanter Dinge, die mir in dem derzeit recht anstrengendem Arbeitsalltag (aufgrund Urlaubsvertretung) immer wieder Aufwind geben.

Als erstes m├Âchte ich nat├╝rlich davon berichten, was mich ├╝berhaupt auf diesen etwas ungew├Âhnlichen Vergleich gebracht hat. Wie letztes Jahr wurde vom Sportstudio unseres Arbeitgebers auch in diesem Sommer als Spezialevent Fl├╝ge mit einem Segelflieger angeboten. Zwar ohne Carsten, aber daf├╝r mit meiner besten Freundin Anna, war ich deshalb erneut mal wieder auf dem Flugplatz des Fliegerclubs in Bronkow … da kannte ich mich also inzwischen schon ein wenig aus.

Anna wollte es diesmal eben auch ausprobieren und zum Gl├╝ck hatte sie vorher Geburtstag und somit fiel meine Entscheidung f├╝r ein geeignetes Geschenk sehr schnell: ein Gutschein f├╝r zwei Fl├╝ge    zwinker
So wie es aussieht, ist sie jetzt wohl ebenfalls (wie wir) auf den Geschmack gekommen    standard

Ich bin nat├╝rlich auch zweimal mit einem erfahrenen Piloten geflogen. Beim ersten Mal hatten wir sehr viel Gl├╝ck mit der Thermik und konnten kreisend immer mehr an H├Âhe gewinnen, beim zweiten Flug hat das leider nicht mehr so geklappt, weshalb es nur eine schnelle Nummer wurde – aber sch├Ân war es trotzdem! Die Jungs des Fliegervereins k├╝mmern sich au├čerdem immer ├Ąu├čerst r├╝hrend um ihre Flugg├Ąste! Nur das Catering an Bord l├Ą├čt bedauerlich sehr zu w├╝nschen ├╝brig    lachen

Im Gegenzug k├╝mmerten Anna und ich uns dann freiwillig und mit viel Herz um Max … ein schwarzer Hund, den der Pilot Manfred mit zum Flugplatz gebracht hat:

Es war aber auch ein so lieber, der Max … Manfred nat├╝rlich auch    standard

Wir hatten jedenfalls alle einen sehr tollen Freitagnachmittag und damit einen absolut hervorragenden Start ins Wochenende. Und dieses hatte f├╝r mich noch weitere Highlights im Angebot.

Zum einen konnte ich zwei ganz bezaubernde Models fotografieren, die ein gro├čes Faible f├╝rs Mittelalter haben – zumindest in Bezug auf die Kleidung. Ich pr├Ąsentiere euch an dieser Stelle „Schneewei├čchen und Rosenrot“ a.k.a. Romy und Julia:

Es sind sehr viele sch├Âne und lebendige Bilder entstanden. Vielleicht komme ich irgendwann mal zeitlich dazu, hier in meinem Blog in altbekannter Manier eine Geschichte damit zu „basteln“    zwinker
Romy ist allerdings nicht nur vom Mittelalter angetan, sondern hat au├čerdem noch eine Vorliebe f├╝r das Universum der Elfen, was man auf diesem Bild sicherlich unschwer erkennen kann:

An dem Wochenende konnten Carsten und ich zudem noch unser Interessen in Bezug auf Dresdner Geschichten auf einen weiteren bislang unbekannten Bereich richten: bei der Igeltour „Dresdens zweite Gartenstadt – die Eigenheimsiedlung in Briesnitz“ . Daf├╝r mussten wir nur ganz in die N├Ąhe unseres ehemaligen Wohnsitzes fahren und konnten dort beim Gang durch die Strassen am Rande des Zschonergrundes in die liebevoll erz├Ąhlten Geschichten aus den vergangenen Jahrhunderten eintauchen.

Am Ende dieser Tour haben wir noch einen kleinen Abstecher zur ehemaligen Grundschule unserer Kinder gemacht, da diese quasi auf dem R├╝ckweg lag. Wir waren beide sehr ├╝berrascht, wie pr├Ąchtig sich die 2006 eigenh├Ąndig von uns als Abschlussgeschenk gepflanzte H├Ąngebirke inzwischen entwickelt hat:

Hier ist das Vergleichsbild – so sah das Birkchen aus, als es in die karge und steinige Erde am Rande des Schulhofs eingebuddelt wurde:

Was die vergangenen 13 Jahre doch ausmachen, nicht wahr?

Am Montag haben Carsten und ich dann relativ spontan beschlossen, abends mal wieder ins Kino zu gehen.

Wir sahen vor einiger Zeit den Trailer zur Doku „Unsere gro├če kleine Farm“ und diese Vorschau hat uns so neugierig auf den Film gemacht, dass wir gleich die M├Âglichkeit der Preview genutzt haben – seit dem 11. Juli (Donnerstag) kann man ihn dann ganz regul├Ąr im Kino sehen … sehr wahrscheinlich aber auch nur in ausgew├Ąhlten Programmkinos.

Wir k├Ânnen ihn wirklich sehr empfehlen, denn die darin agierenden Leute, die aus einem unwirtlichen, ausgebeuteten und vernachl├Ąssigten St├╝ck Land bei Los Angeles im Einklang mit den Gesetzen der Natur ein gr├╝nes und bl├╝hendes Paradies erschaffen haben, erz├Ąhlen ihre Geschichte so pers├Ânlich, dass es einen einfach nur ber├╝hren kann. Und die Tiere, welche in diesem Film definitiv den gr├Â├čten Platz einnehmen, sind einfach nur goldig – wenn auch nicht immer artig    zwinker

Mit meinen Arbeitskolleginnen aus den Patientenaufnahmen habe ich dann am Donnerstag einen sehr sch├Ânen Abend im Biergarten „Paul Rackwitz“ verbracht, denn im Alltagsgeschehen kommt man ja eher selten dazu, ausgiebig (├╝ber private Dinge) zu schwatzen.

Wir verstehen uns alle recht gut und da war ein entspannter Abend zum Schnattern bei einem Bierchen bzw. Weinchen ein sch├Âner Ausklang nach getaner Arbeit. Ich bin an dieser Stelle den Mitarbeitern des Biergartens zudem sehr dankbar, dass sie nach nur einer kurzen Reservierung per Email am Vormittag extra f├╝r uns zw├Âlf Personen eine gro├če Tafel vorbereitet haben, die wir dann um 18 Uhr ganz f├╝r uns alleine hatten. In einem Biergarten eher selten, oder nicht?

Dieses Wochenende war wieder nahezu ein sehr ruhiges, denn wir mussten nicht gro├č raus oder waren zeitlich an irgendetwas gebunden. Carsten hat zwar seinem Arbeitskollegen versprochen, sich von Freitag bis Montag um dessen Stubentiger zu k├╝mmern …

… aber die jeweils kleinen, ca. 10 min langen Spazierg├Ąnge schoben wir irgendwann mal nachmittags zwischen das allgemein recht gro├če Faulenzen. War aber auch kein gro├čer Akt, denn wir ├╝bernahmen schon ab und zu mal diesen Dosen├Âffnerdienst, nur bei den vorherigen F├╝tterungsbesuchen hat sich die Katze immer nur in einer gesch├╝tzten Ecke hinter der Couch im Wohnzimmer versteckt. Erstaunlicherweise blieb sie jetzt trotz unserer Anwesenheit doch mal auf ihrem Beobachtungsposten:

Man beachte ihre Schwanzposition    zwinker    wir haben uns auf jeden Fall dar├╝ber gefreut, dass sie jetzt nicht mehr so ver├Ąngstigt ist. Allerdings konnten wir des Halters Wunsch nicht nachkommen, dem Tier auch noch eine Tablette zu verabreichen, denn so nah lie├č sie uns dann doch nicht an sich heran. Wir haben es beim ersten Besuch kurz versucht, aber ihre Z├Ąhne und Krallen sind nicht zu verachten …

Was vergessen? Ach ja, wir bekamen auch mal wieder f├╝r ein paar Tage Besuch von Stephanie. Diesmal hatte sie allerdings im Vorfeld ihres Dresdenbesuchs ziemlich viele Verabredungen mit ihren Freunden ausgemacht und daher haben wir nicht so oft zusammenhocken k├Ânnen. Aber das holen wir dann w├Ąhrend unseres vierw├Âchigen Urlaubs in Kanada nach … in etwas mehr als eine Monat ist es n├Ąmlich endlich soweit und wir werden mit ihr 30 Tage in einem Wohnwagen irgendwo zwischen Vancouver und Calgary verbringen.



2019 04.
Jun

Nach der Wikipedia-Definition ist „Quality Time“ die Zeit,  in der man seiner Familie und seinen Freunden besondere Aufmerksamkeit widmet. So gesehen hatte ich in der vergangenen Woche jede Menge Quality Time erleben d├╝rfen. Andrea kam am Montag f├╝r ein paar Tage in das Apartamento OLCA und da wir schon eine Weile nicht mehr ausgiebig miteinander quatschen konnten, holten wir das zum einen beim Sushi-Essen im „Tokyo-Kaiten-Sushi“ in der Innenstadt direkt am Montag und zum anderen im Rahmen eines Familientages am Donnerstag nach. Jener Donnerstag war n├Ąmlich Christi Himmelfahrt, ein deutschlandweit freier Tag. Insbesondere auch als Herren- oder M├Ąnnertag bekannt, wird er im Osten der Bundesrepublik allerdings gern von M├Ąnnern jeder Altersklasse dazu genutzt, in Gr├╝ppchen durch die Gegend zu ziehen und Bierprodukte sowie diverse kleine Schn├Ąpse zu vernichten. Da Carsten kein Alkohol trinkt und an einem solchen Zeitvertreib eh kein gro├čes Interesse hat, wurde es bei uns eben kurzerhand ein OLCA-Familientag … leider ohne Stephanie, die sich mit Freunden zu einem verl├Ąngerten Paintball-Wochenende inklusive Turnier verabredet hat. Nach einem gem├╝tlichen Fr├╝hst├╝ck in den eigenen vier W├Ąnden ging es f├╝r uns drei dann in den Gro├čen Garten zum Minigolfspielen. Das Wetter war ja an dem Tag spitzenm├Ą├čig!

Es spielten allerdings nicht nur Kinder und Frauen auf den 18 Bahnen    zwinker

Die Herren hinter Andreas R├╝cken waren mit 8 Spielern zwar zahlreicher als jede andere Minigolfgruppe, aber dennoch sehr umg├Ąnglich – sie fielen gar nicht mehr aus der Masse auf, wenn man denn mal endlich an ihnen vorbeigezogen ist (unsere Wege kreuzten sich auf dem Bahnen 6 bis 8).

In Bezug auf Minigolf kann ich nur eines sagen:  ich bin stets bem├╝ht …

… aber meine Familie wei├č dennoch meine spielerischen F├Ąhigkeiten realistisch einzusch├Ątzen    zwinker

Ich muss gestehen, dass ich gar keine Chance habe, hierbei einen Widerspruch einzulegen. Ich habe wie immer gedacht, dass der Gewinner die meisten Punkte haben muss … und die hatte ich mir auch diesmal wieder mit 87 Z├Ąhlern (von immerhin maximal 126 m├Âglichen: 6 Schl├Ąge + 1 Strafpunkt bei 18 L├Âcher) hundertprozentig gesichert    zwinker

Ich hoffe, dass ich wenigstens als Gewinnerin der Herzen gelten kann, denn meine Schl├Ąge haben am Ende nicht nur meine eigene Begleitung zum Grinsen gebracht, sondern auch zur Belustigung nebenan spielender Minigolfer beigetragen    standard     ja, auch die Herrengruppe wurde auf mich aufmerksam.

Nach der sportlichen Bet├Ątigung ging es dann weiter per Pedes zum Mittagessen in die Innenstadt.

Wir haben uns dort f├╝r das „Ontario“ entschieden, denn Steaks gehen in unserer Familie immer!

Der anschlie├čende Verdauungsspaziergang f├╝hrte uns ├╝ber die Br├╝hlsche Terrasse und am Altmarkt vorbei schlie├člich wieder zur├╝ck in den Gro├čen Garten. Am Ende unseres Ausflugs landeten wir in dem am Rande des Parks in diesem Jahr neu er├Âffneten Biergarten „Paul Rackwitz Neue Welt“ – wir hatten zwar keinen gro├čen Hunger mehr, aber es war einfach ein zu sch├Âner Tag, um so schnell wieder nach Hause in die eigenen vier W├Ąnde zu kommen.

Die Getr├Ąnke- und Speisekarte lie├č sich sehr gut lesen. Man merkte allerdings, dass heuer die erste Saison ist und das auch gerade mal am unmittelbaren (Sommer-)Anfang, denn das Bewirtungsteam muss sich noch sehr viel besser einspielen – aber f├╝r uns war es nicht wirklich schlimm, denn wir hatten es ja nicht eilig. Ich sch├Ątze trotzdem, dass wir diesen Biergarten noch einige Male besuchen werden. Sicherlich lassen sich die Fortschritte bei der Bestellung und dem Abholen dann auch schnell erkennen …

Ein anderes Highlight der Woche war f├╝r mich der Ausflug nach Polen am Samstag. Die Stadt Liegnitz, auf polnisch hei├čt sie Legnica, hat eine lange und recht ereignisreiche Geschichte vorzuweisen. Mir ist der Name beim Lesen einer alten Chroniken aufgefallen – ja, gelegentlich lese ich auch solche B├╝cher    zwinker
Im Jahr 1241 fand bei Liegnitz eine gro├če Schlacht zwischen dem mongolischen Heer und einer deutsch-polnischen Streitmacht statt. Die Armee der Goldenen Horde (damals auch Tataren genannt) war st├Ąrker und konnte diese Schlacht am Ende siegreich f├╝r sich entscheiden. Dennoch hat Batu Khan danach nicht noch weitere Teile Westeuropas angegriffen und erobert, sondern kehrte ab dieser Stelle einfach wieder um – warum dies geschah, wei├č bis heute keiner genau. Als m├Âgliche Antworten liest man, dass sie einen neuen Anf├╝hrer w├Ąhlen wollten oder auch, dass sie vom Mut der deutschen und polnischen Krieger derart beeindruckt waren, dass sie ihre ├╝brig gebliebenen K├Ąmpfer schonen wollten.

Soviel aber zum Grund meines Interesses an diesen Ort. Es hat sich dazu noch ergeben, dass sowohl Anna als auch Julia an diesem Tag nichts weiter geplant hatten und somit recht spontan mitkommen wollten. Man f├Ąhrt zudem von Dresden nur ca. zwei Stunden dorthin – also ein perfekter Tagesausflug.

Die Stadtarchitektur ist eine Mischung aus Historischem und Sozialistisch-Modernem:

Diese Mischung gilt aber leider auch f├╝r den Markt bzw. den alten Stadtkern:

Auf der rechten Seite des Bildes sieht man ├╝brigens das Haus „Unter dem Wachtelkorb“ , das Geb├Ąude stammt aus dem 16. Jahrhundert und man erkennt es leicht an dem runden Erker mit zwei Etagen sowie an der mit Sgraffiti reich verzierten Wand.

Ebenfalls sch├Âne und sehr beeindruckende Sgraffiti gibt es an der Fassade des ehemaligen Scholz-Hauses:

Diese Art von Wandschmuck ziert auch eines der sogenannten Heringsbuden am Markt, aber leider kann man es auf dem Bild nur schwach erkennen (das f├╝nfte Haus), aber ich verlasse mich da einfach auf eure Vorstellungskraft    zwinker

Wir besuchten au├čerdem noch das Piastenschloss:

Heutzutage beherbergt es nur noch B├╝ros und Verwaltungsr├Ąume, deshalb hat man jetzt dort kaum noch Glanz und Gloria zum Anfassen.

Sehr ├╝berrascht hat es mich, im ansonsten sehr katholischen Polen eine evangelische Kirche, die Liebfrauenkirche zu sehen, die dazu noch einen farblich etwas au├čergew├Âhnlichen Innenausbau vorweisen kann:

Es war wirklich alles sehr interessant, aber eigentlich war es noch nicht das, weshalb ich urspr├╝nglich in diese Gegend wollte. Daf├╝r mussten wir noch ca. 10 km gen Osten fahren, um in das Dorf Legnickie Pole zu gelangen. Dort besuchten wir in der gotischen Dorfkirche das Museum der Schlacht von Wahlstatt:

Die Ausstellung ist klein aber fein und dazu noch gleich in mehreren Sprachen – auch in Deutsch.

Man kann zwar auch noch auf den Turm hochgehen, aber von dort l├Ąsst sich die Umgebung leider nur von Innen durch ein paar kleinere Fenster ansehen. Allerdings sind beim Aufstieg an den W├Ąnden jede Menge Fotos zu entdecken, welche die Geschichte der l├Ąngste vergangenen Tag noch etwas lebendiger machen – Freunde von „Ritterspielen“ und dem Nachstellen von Schlachten in Originalkost├╝men sei Dank:

Gegen├╝ber der kleinen Museumskirche befindet sich die Kirche zum Heiligen Kreuz und St. Hedwig von Schlesien,  welche einst ein Benediktiner-Kloster war:

Wir haben das gro├če Gl├╝ck gehabt, dass wir zwischen zwei hintereinander stattfindenden Hochzeiten kurz hineingehen konnten – es w├Ąre auch zu schade gewesen, wenn wir diese ├╝ppigen Fresken von Cosmas Damian Asam nicht gesehen h├Ątten!

Wir fanden seine Art der Malerei bereits vor Jahren, w├Ąhrend unseres Besuchs in der Asamkirche in M├╝nchen, wundersch├Ân.

Nach so vielen Eindr├╝cken und Herumlaufen hatten wir Hunger und kehrten in der von der Mitarbeiterin des Museums empfohlenen Gastst├Ątte im Hotel Dworek ein. Ich war etwas ├╝berrascht, dass in der Speisekarte Reibekuchen bei den Fleischgerichten standen – allerdings mit dem Zusatz „ungarischer Art“ … meine Neugier hat am Ende wie immer gesiegt und nach der Bestellung hatte die L├Âsung vor mir stehen:

Der sogenannte Ungarische Reibekuchen f├Ąllt ganz sch├Ân gro├č aus und ist sehr gro├čz├╝gig mit Paprika-Gulasch gef├╝llt. Lecker war es auf jeden Fall! Carsten nahm das Schnitzel mit Spiegelei und unsere Begleitungen haben sich f├╝r das in Polen sehr bekannte Gerichte Pierogi entschieden:

Am bezauberndsten fanden wir alle allerdings die „Freikarten“ f├╝r den ansonsten kostenpflichtigen Besuch der Toilette – diese Zettel mit Stempeldrucken waren wirklich f├Ąlschungssicher    zwinker

Es gab pro Kunde der Gastst├Ątte je ein Zettel und alle anderen WC-Suchenden mussten bei der Toilettenfrau f├╝r ihre Bed├╝rfnisse bar bezahlen.

Mit einem Schmunzeln und vollen B├Ąuchen rollten wir dann vergn├╝gt wieder nach Hause. Da der Sommer es jetzt wohl endlich auch nach Dresden schafft, sch├Ątze ich, dass nun noch jede Menge Quality Time mit unseren Freunden Einzug in unseren Alltag halten wird. So soll es doch auch sein, oder?



2019 10.
Mrz

Dieses Jahr wird irgendwie alles etwas sp├Ąter als die Jahre zuvor. Aber so ist das Leben    zwinker    ├╝berhaupt haben die Leute fr├╝her das Neue Jahr immer erst im Fr├╝hling gefeiert. Aber eigentlich ist es egal, welche Ausrede ich mir aussuche, die OLCA-Erinnerungskiste wurde diesmal auch erst im M├Ąrz geleert. So lange mussten die Erinnerungsst├╝cke f├╝r das neue Jahr 2019 strategisch in der Wohnung verteilt werden, denn die Kiste war ja noch mit 2018-Derivaten belegt. Aber nun haben Carsten und ich uns beim Herausholen diverser Rechnungen, Fahr- und Eintrittskarten, pers├Ânliche Zeilen, Infozettel und Brosch├╝ren an die zahlreichen Augenblicke des vergangenen Jahres erinnert … und sie werden alle einen Platz in unserem Ged├Ąchtnis sicher haben:

Auch im vergangenen Jahren haben wir wieder einmal zahlreiche neue Erlebnisse und Erfahrungen gesammelt.

  • Carsten hatte sich im Biergarten so gut mit einer Schweinshaxe angefreundet, dass ihm ein St├╝ck davon im wahrsten Sinne des Wortes im Halse stecken blieb. An den Besuch in der Notaufnahme erinnerten uns die entsprechenden Befunde und der Entlassbrief.
  • ein paar Quittungen von Apotheken waren auch da, um mich an meine gelegentliche Erk├Ąltungen zu erinnern.
  • Wir sind selber schon einige Male umgezogen und haben auch unseren Kindern dabei geholfen, aber einen Umzug ├╝ber Landesgrenzen hinweg mussten wir bislang noch nicht gemeinsam durchf├╝hren. Jetzt ist Andrea aus unserer Familie die Erste, welche ihren Wohnsitz ins Ausland, genauer gesagt nach ├ľsterreich, verlegt hat. Deshalb war im Oktober ein ganzes Wochenende die Fahrten von Dresden ├╝ber Chemnitz in die Steiermark und wieder zur├╝ck nach Dresden notwendig, woran uns Tankquittungen aus Tschechien und ├ľsterreich, sowie eine Rechnung aus dem Cafe Styria in Leoben erinnerten.
  • Amira, eine Sch├╝lerin aus meiner VHS-Klasse, welche sonst immer mit Druckbuchstaben schreibt, gab sich unglaublich viel M├╝he und beschriftete eine kleine Pralinenschachtel in Russisch in Schreibschrift – ich habe mich sehr ├╝ber diesen Erfolg gefreut!
  • Wir besuchten im Fr├╝hling zum ersten Mal den B├Ąrenwald M├╝ritz. Es war wie schon im B├Ąrenpark Worbis einfach toll zu sehen, wie B├Ąren, die sonst bislang kein einfaches Leben hatten, sich jetzt in einem gro├čen Areal bewegen k├Ânnen und einfach mal B├Ąren sein d├╝rfen und keine Belustigung f├╝r Besucher von einem Wanderzirkus oder einer Kneipe.
  • Carsten hat zum Geburtstag von Ines und Torsten eine Einladung zum gemeinsamen Bowlen geschenkt bekommen – an dem Tag machte nicht nur das Spielen, sondern auch ein Spaziergang und ein Eis im Freien (wohlgemerkt: im November) ganz viel Spa├č.
  • Mit den beiden waren wir im Fr├╝hling auch mal in Chemnitz, woran uns die Rechnung vom Meyer’s Diner sowie an das tolle Essen, einen Spaziergang in der Innenstadt sowie im Stadtpark erinnerten.
  • Ein weiterer Tagesausflug mit Ines und Torsten f├╝hrte nach Prag … die Eintrittskarte f├╝r den Turmaufstieg auf den Petrin und diverse Bons erinnerten uns nochmals daran.
  • Im letzten Jahr war ich im Dezember ├Âfter auf den Weihnachtsm├Ąrkten der Stadt als die Jahre zuvor: gemeinsam mit Carsten mit Jesus aus Miami / Frankfurt und mit Claudia und Jan aus Uelzen, sowie als reine M├Ądelsrunde mit Anna, Ines, Manu und Romy. Carsten musste zum Treffen mit Karin und Eberhard trotz der urspr├╝nglichen Planung allein gehen, denn mich haben an dem vereinbarten Tag ein paar fiese Viren vollends ausgeknockt.
  • Mit Claudia aus Uelzen sind wir auch zum ersten Mal auf den Aussichtsturm der Dreik├Ânigskirche hochgestapft. Der Ausblick hat uns allen au├čerordentlich gut gefallen!
  • Im Februar waren Anna, Julia, Grit und ich auf dem Dresdner Winterzauber, um dort eine Runde Schlittschuh zu laufen und bei nicht nur einem Gl├╝hwein ausgiebig zu schnattern – all das haben wir v├Âllig unfallfrei geschafft!
  • An eine Wanderung in der S├Ąchsischen Schweiz mit Ines, Katrin, Kerstin und Lothar erinnerten die Karten f├╝r die Historische Kahnfahrt auf der „Oberen Schleuse“.
  • Mit Kathrin und Axel besuchten wir die Tissauer W├Ąnde in Tschechien … auch hier halfen die Eintrittskarten dem Ged├Ąchtnis auf die Spr├╝nge.
  • Die Sch├Ânheiten der S├Ąchsischen Schweiz f├╝hrten wir Lisa und Maria beim Wandern mit gr├Â├čtem Vergn├╝gen vor. Ein Mittagessen auf dem Lilienstein in der Felsenbaude geh├Ârte, wie die Rechnung in der Kiste beweist, ebenfalls dazu.
  • Kerstin aus Kaisitz bekam von uns zum Geburtstag einen Gutschein f├╝r eine Wanderung, welcher von ihr umgehend eingel├Âst wurde. Zur Belohnung gab es nach ca. 20 km ein Eis im Cafe Tortuga.
  • Meinen 10er-Gutschein der Salzgrotte habe ich lange genug und ├╝ber mehrere Jahre ausgedehnt, aber nun waren alle Sitzungen endg├╝ltig vorbei. Ab jetzt geht es wieder nur noch auf eigene Rechnung hin    standard
  • Jede Menge Tickets bezeugen, dass wir erneut an einigen Igeltouren teilgenommen haben. Die „Wahr “ und „Falsch“ Karten geh├Âren ├╝brigens auch zu solch einer Igel-Tour … Motto: „Alles L├╝ge oder was?“
  • Wir g├Ânnten uns auch dieses Jahr etwas Kultur bei diversen B├╝hnenprogrammen, Konzerten und Lichtspielh├Ąusern. Unsere Kinokarten zeigen allerdings, dass wir in Dresden nur insgesamt zwei Filme im Kino gesehen haben: „Unsere Erde 2“ und „Deadpool 2“ … das dritte Kinoeerlebnis hatten wir f├╝r insgesamt 40 Dollar in New York („The Grinch„) in ultragem├╝tlichen, elektronisch verstellbaren Sesseln mit Beinfreiheiten bis zur Fu├čspitze!
  • Mit Anna besuchte ich die Sonderausstellung „Monster & Mythen“ im Japanischen Palais.
  • Ebenfalls mit Anna war ich im Theaterst├╝ck „Azurro – wie z├Ąhme ich einen Italiener?“ im Boulevardtheater.
  • Im Boulevardtheater war ich auch mal mit Carsten, um das Programm „Superwomen“ von Gayle Tufts anzusehen. Die Frau macht allerdings nicht nur Comedy, sie kann auch hervorragend singen!
  • Das Programm „Gegendarstellungen“ von Max Uthoff sahen mein Mann und ich im Alten Schlachthof. Wir kennen und lieben diesen Kabarettisten aus der satirischen ZDF-Sendung „Die Anstalt“ … live auf der B├╝hne ist der Mann eine Wucht!
  • Nicht zu vergessen das gro├čartige Elif-Konzert mit Stephanie und einer Freundin, die gerade in Dresden zu Besuch waren.
  • Arbeitstechnisch besuchte ich Ende des Jahres eine Veranstaltung im Schlo├č Albrechtsberg, wo ich unter anderem die Veranstalterin der j├Ąhrlichen Hope-Gala pers├Ânlich kennenlernen durfte. Frau Klein ist eine unglaublich charismatische und dennoch sehr zug├Ąngliche Pers├Ânlichkeit!
  • Nat├╝rlich sind wir auch in diesem Jahr viel gereist. Aber eine Reise machte ich sogar ganz ohne meinen Mann. Es ging dienstlich in die Ukraine nach Kiew. Eine entsprechende SIM-Karte f├╝r das ukrainische Vodafone-Netz hat mein Mann mir ganz schnell besorgt, denn so konnten wir immer in Kontakt bleiben. Die Zeit nach getaner Arbeit vor Ort wurde unter anderem daf├╝r genutzt, abends mal zu einer „Carmen“-Auff├╝hrung zu gehen oder etwas mehr ├╝ber die ukrainische Geschichte im Freilichtmuseum „Mamayeva Sloboda“ zu erfahren. Meine Chefin, welche ich auf dieser Dienstreise begleitete, war jedenfalls von meiner Heimat sehr angetan!
  • Unseren 12. Hochzeitstag verbrachten wir diesmal in Miami, FL und wir haben uns in diese Stadt regelrecht verliebt! Sie hat Esprit!
  • Im Sommerurlaub haben wir uns einen langersehnten Traum erf├╝llt und besuchten innerhalb von vier Wochen die vier gr├Â├čten Hawaii-Inseln. Wir haben unwahrscheinlich nette Menschen kennen gelernt, haben an traumhaft sch├Ânen Str├Ąnden gebadet und geschnorchelt, waren auf dem Gipfel des h├Âchsten Berges im ganzen Pazifikraum (Mauna Kea) und damit am Ende den Sternen sogar so nah wie noch nie zuvor – kurzum es waren unvergessliche Tage!
  • Vor dem gro├čen Sommerurlaub g├Ânnten wir uns einen Tagesausflug zum Partwitzer See-Strand in der Lausitz – Karibikgef├╝hle k├Ânnen doch schon so nah sein    standard
  • In unserer unmittelbaren N├Ąhe entdeckten wir ein schmuckes Kleinod namens Klosterpark Altzella – einfach nur entspannend und bezaubernd!
  • Dass wir wie immer viel ausw├Ąrts essen waren, wei├č sicher jeder, der uns kennt    standard    eine Neuentdeckung in Dresden war f├╝r uns das karibische Restaurant „Turtle Bay“ … dort werden wir uns k├╝nftig wahrscheinlich immer wieder einmal blicken lassen. Dem Steakhaus „Estancia“ haben wir nach langer Zeit seit dem ersten entt├Ąuschenden Besuch eine zweite Chance gegeben – es hat sich auf jeden Fall gelohnt! Auch im „Raskolnikoff“ , wo wir uns mit Barbara zum Schwatzen getroffen haben, gab es viele leckere und gesunde Gerichte, vor allem mit Zutaten direkt aus der Region. Aber auch die mittlerweile lieb gewonnenen Lokale wie „Odessa“ , „Dschingiskhan“ , „El Rodizio“ , „Milchm├Ądchen“ , „Ballhaus Watzke“ , „Mama Afrika“ sowie B├Ąckereien mit Cafe in unserem Umkreis besuchten wir immer wieder mal. Von den unz├Ąhligen Freitagabenden beim D├Ânermann will ich erst gar nicht anfangen …

Ihr d├╝rft mir glauben, es ist nur ein kleiner Auszug der sch├Ânen und spannenden Erlebnisse des Jahres 2018. Es sind ja nur die, f├╝r welche es in der Kiste nachweislich einen Beleg gab und ich glaube sogar, nicht mehr alle auf dem Foto f├╝r den Blog wiedergefunden zu haben und habe sicherlich manches ├╝bersehen. Aber am Ende gibt es eben auch kein Kistenfutter f├╝r einen Schnatterabend mit guten Freunden, f├╝r einen Sonnenuntergang mit dem Mann meiner Tr├Ąume, f├╝r Spazierg├Ąnge, f├╝r Fototermine oder f├╝r einen Spielabend – daf├╝r hat man Tageb├╝cher, Bilder und, wenn die Zeit es zul├Ąsst, vielleicht auch mal wieder einen Jahresbericht    zwinker



2019 23.
Jan

Seit meinem letzten Blogeintrag ist inzwischen mehr als ein Monat vergangen – leider. Diese Tage waren aber eine sehr intensiv gelebte Zeit, mit diversen H├Âhen und einigen Tiefen.

Ich versuche mal, alles in K├╝rze zu fassen und zu berichten … mal schauen, ob es mir mit der ÔÇ×K├╝rzeÔÇť tats├Ąchlich gelingt.

Am 20.12. (Donnerstag) habe ich meiner VHS-Gruppe am Ende des Unterrichts sch├Âne Feiertage gew├╝nscht und bin flink gegen 20:30 Uhr nach Hause geradelt. Zu Hause habe ich nur kurz und schnell etwas gegessen und danach packten Carsten und ich noch fehlenden Utensilien in unsere zwei Reisekoffer. W├Ąhrend ich noch unterrichtete, hat mein lieber Mann bereits einen One-Way-Mietwagen abgeholt, mit welchen wir dann auch kurz nach Mitternacht gen Frankfurt am Main aufgebrochen sind. Dieses Jahr haben wir aufgrund der g├╝nstig liegenden Feiertage beschlossen, an zwei Arbeitstagen ebenfalls noch frei zu nehmen und somit f├╝r fast zwei Wochen zu verreisen. Unser Ziel hie├č New York City. Urspr├╝nglich wollten wir zwar auch noch beide Kinder mitnehmen, aber als wir sie fragten, hatten sie bereits ihre eigenen Pl├Ąne geschmiedet und so waren wir eben nur als P├Ąrchen unterwegs. Carsten m├Âchte gern noch seine eigene Sicht ├╝ber diese Reise schreiben, deshalb m├Âchte ich hier noch nicht zu viel erz├Ąhlen, um seine Story nicht zu verderben. Au├čerdem bem├╝he ich mich ja um K├╝rze …

Heiligabend verbrachten wir erst auf diversen Weihnachtsm├Ąrkten der Stadt und abends sahen wir im Kino einen zu diesem Tag sehr gut passenden Trickfilm an: ÔÇ×The GrinchÔÇť.

Carsten hat zwar beim Kauf der zwei Kinokarten etwas schlucken m├╝ssen (40 Dollar!), aber diese Wohnzimmeratmosph├Ąre hat so einen Preis sicherlich verdient:

Soooo viel Beinfreiheit hatten wir noch nie!!!

Hier sieht man auf der Leinwand noch die Werbung! W├Ąhrend des Films haben wir nat├╝rlich keine Aufnahmen gemacht ┬á ┬ástandard

Ausgerechnet am Silvesterabend hat es sehr heftig geregnet (insgesamt hatten wir aber auch nur zwei Regentage w├Ąhrend unseres gesamten Aufenthaltes – also wollen wir uns mal nicht beschweren) und als wir bei unserem abendlichen Ausflug um 21 Uhr┬ázur┬áGrand Army Plaza kamen, …

… um dort um Mitternacht das┬áFeuerwerk zu sehen, beschlossen wir kurzerhand, doch wieder zur├╝ck ins Hotel zu gehen. Zum einen weil wir mittlerweile trotz eines┬áRegenschirms klatschnass┬ágeworden sind und zum anderen, weil wir auf die Nachfrage, ob ein Feuerwerk tats├Ąchlich stattfinden wird, keine richtige Best├Ątigung vom Veranstalter kam … es sah somit sehr nach einer Absage aus.

Das Bild gibt die N├Ąsse an den Beinen und F├╝├čen leider nicht wieder, aber ihr k├Ânnt mir glauben, wir waren durch und durch bis auf die Haut nass!

So haben wir wenigstens den Menschen beim Jubeln auf dem Times Square im Fernsehen zugeschaut, waren aber im Gegensatz zu den seit Mittag auf dem Platz wartenden und sicherlich frierenden Massen in trockenen Sachen in unserem vertrauten Zimmer des Hotels in China-Town:

Am 1. Januar abends ging es zur├╝ck nach Hause und bereits am 3. Januar verdienten wir ganz munter wieder unsere Br├Âtchen und das Alltagsleben hatte uns erneut fest im Griff. Das erste Wochenende des Jahres verbrachte ich als erstes damit, meinen VHS-Unterricht gleich f├╝r drei Wochen vorzubereiten, denn die darauffolgenden Wochenenden waren bereits ÔÇ×verkauftÔÇť. Dazu kam noch jede Menge ├╝blicher Arbeiten, die man so um einen Jahreswechsel zu erledigen hat wie z.B. alle Kalender auf das neue Jahr anzupassen.

Die erste volle Arbeitswoche war zudem durch die Nachricht, dass Annas Hund Leon schwer krank geworden ist (Magen verdreht) und operiert werden wurde, ziemlich getr├╝bt. Irgendwie geh├Ârte „Spatzi“ ja inzwischen auch zu uns …

Am Freitagmittag, dem 11. Januar, als Carsten und ich bereits im Auto unterwegs waren, um unseren ukrainischen Wochenendbesuch in der Dresdener Neustadt abzuholen, kam der Anruf von Anna, dass Leon nach anf├Ąnglicher Besserung nun doch ├╝ber die Regenbogenbr├╝cke gegangen ist …

Da mussten sich Maria und ihr Freund Wowa noch etwas gedulden, weil wir unsere Route prompt abge├Ąndert haben und erst einmal zu Anna gefahren sind. Leon war schon am Vorabend und im Beisein der Tier├Ąrztin verstorben, aber trotzdem war sie nat├╝rlich noch tieftraurig und da war ein Abstecher Ehrensache – wir k├Ânnen es nur zu gut verstehen.┬áIch w├╝nsche, es geht ihm auf der anderen Seite des Regenbogens genauso gut, wie er es bei Anna hatte!

Nach dem Beileidsstopp bei Anna widmeten wir uns dann ganz dem Besuch aus der ukrainischen Stadt Dnipro. Maria war schon mal im Sommer bei uns, f├╝r Wowa war Dresden Neuland. Wir haben unser G├Ąstef├╝hrerprogramm daher so kombiniert, dass wir am Freitag das Schlo├č Moritzburg besuchten, denn das kennt jeder, der jemals ÔÇ×Drei Haseln├╝sse f├╝r Aschenbr├ÂdelÔÇť gesehen hat. Es hat geschneit und die ganze Anlage sah in der wei├čen Pracht genauso wie im Film aus!

Am Samstag gab es dann noch einen Stadtrundgang samt vieler Dresdner Sehensw├╝rdigkeiten …

… und am Sonntag brachten wir die beiden nach Potsdam zur├╝ck, wo sie f├╝r die zweite Woche ihrer Reise Stephanies WG-Zimmer bekommen hatten. Nach dem Besuch in Dresden war ihre Reise nach Deutschland auch schon zu Ende, denn bereits in der Nacht von Sonntag auf Montag ging es f├╝r die beiden zum Flughafen und von da zur├╝ck in die Ukraine.

Warum in Stephanies WG-Zimmer? Unsere Kleine befindet sich seit dem 6. Januar erneut in Bremerhaven, wo sie diesmal mit vier Monaten recht lange bleiben wird, da sie dort (hoffentlich) mit viel Elan an ihrer Bachelorarbeit werkelt. So konnte sie also ihr Domizil den Besuchern auf unsere Empfehlung hin ohne Probleme überlassen.

Aufgrund unseres New York-Trips und ihretwegen haben wir diesmal unser Familientreffen zur Auswertung des letzten Jahres sowie der ├ťbergabe der (versp├Ąteten aber nicht minder liebevollen) Weihnachtsgeschenke in den Norden verlegt. Kaum sind also Maria und Wowa weg und die OLCAs haben gerade mal eine Woche gearbeitet, folgt schon gleich am n├Ąchsten Wochenende wieder Reisestimmung.

Andrea haben wir auf der Hinfahrt noch schnell in Bremen von der Endhaltestelle ihres Flixbusses abgeholt und sind dann zu viert in ein angemietetes Loft am Neuen Hafen eingezogen. Stephanies Hostelzimmer w├Ąre f├╝r das bevorstehende OLCA-Familienwochenende sicherlich zu klein und auch zu ungem├╝tlich geworden. So hatten wir mit der Unterkunft nicht nur eine gemeinsame Wohnung zum Schlafen, sondern auch gleich noch eine ger├Ąumige K├╝che zum Kochen.

Wir haben uns am Samstag f├╝r den Besuch der Dauerausstellung Klimahaus Bremerhaven 8┬░ Ost, entschieden. Darin bewegt man sich von Halle zur Halle entlang des 8. L├Ąngengrades einmal um die Erdkugel, wobei man in den Teilen auch die entsprechenden Klimaverh├Ąltnisse, z.B. f├╝r die W├╝ste in Niger, die eisige K├Ąlte in der Antarktis oder auch das tropische Klima auf Samoa, hautnah sp├╝rt. Sehr zu empfehlen!

Zum Schlu├č durfte man auch noch auf das Dach des Geb├Ąudes, wo wir in der Januark├Ąlte bibbernd einen farblich umwerfenden Sonnenuntergang erleben konnten:

Am Sonntag haben wir vor der Rückfahrt nach Hause noch die Kugelbake besucht, ein aus Holz gebautes Seezeichen in Cuxhaven.

Diese Konstruktion markiert die M├╝ndung der Elbe in die Nordsee und im Vergleich zu diesem Teil der Elbe (das gegen├╝berliegende Ufer ist am Horizont nicht mal zu erkennen gewesen!) wirkt der Abschnitt in Dresden wie ein Rinnsal.

Ansonsten habe ich auch mal wieder den acht Geschichten der s├Ąchsischen Phrase4-Autoren lauschen d├╝rfen und mich dabei k├Âstlich am├╝siert. An dem Abend war Mike Altmann als Gastleser mit dabei und er ist zweifelsohne ein┬áverdammt┬águter Vorleser seiner witzigen Storys. Somit passte er also perfekt zu den ├╝brigen drei Stammautoren.

Die Flasche Wein hat diesmal Gabi gewonnen … sie hat am schnellsten von allen Anwesenden auf die nebenbei vorgelesene Phrase „Bestell es beim Universum“ reagiert:

Aber es w├Ąre ja sowieso irgendwie doof, wenn man mit der eigenen Phrase, denn diese habe ich im November abgeben d├╝rfen, gewonnen h├Ątte. Ich warte dann lieber auf die n├Ąchste M├Âglichkeit. Dass der Gewinnerwein gut schmeckt, hat auch Maria festgestellt, als wir die von mir bei der Novemberlesung gewonnene Flasche zusammen beim Schwatzen in unserer K├╝che leer gemacht haben:

Zwischen all den gerade beschriebenen Ereignissen und den ├╝brigen Alltagsaufgaben┬áhaben Carsten und ich zus├Ątzlich noch unsere Hochzeitstagsreise f├╝r dieses Jahr ausgesucht und gebucht. Diesmal geht es auf Madeira und ich freue mich schon wahnsinnig darauf. Es wird wohl kein Badeurlaub werden, daf├╝r ist die Insel nicht ber├╝hmt, aber es┬áwird bestimmt viel gewandert.

Wir haben uns in diesem Jahr auch ein paar Neuanschaffungen geg├Ânnt: Im Bett liegen unsere K├Âpfe nun auf neuen Kissen und im Keller steht mein neues Fahrrad. Davon gibt es noch kein Foto, es wird aber schnellstens nachgereicht, sobald ich mit Carstens Hilfe alle Details an meiner himmelblauen ÔÇ×GazelleÔÇť erg├Ąnzt habe – versprochen!

├ťbrigens: ich habe dieses Jahr beschlossen, mal eine Pause bei den Fotojahrespl├Ąnen einzulegen, denn noch habe ich die Projekte des vergangenen Jahres ja nicht mal zu Ende bringen k├Ânnen, weil ich die Ergebnisse hier noch nicht pr├Ąsentieren konnte. Manchmal muss man sich wohl oder ├╝bel die Zeit nehmen, endlich mal alles Liegengebliebene nachzuholen. Deshalb werde ich die n├Ąchsten 12 Monate dazu nutzen, die ÔÇ×altenÔÇť Projekte komplett abzuarbeiten und die Themenbereiche f├╝r das kommende Jahr (also 2020) abzustecken – andere nennen das mitunter „eine kreative Pause einlegen“.

Und wie fing euer Jahr 2019 an?



2018 10.
Jun

Um ehrlich zu sein, ich kann keine vernünftige Antwort darauf geben, denn in meinem Leben kommt dieser Zustand so gut wie nie vor. Stattdessen gibt es über jede Menge Erlebnisse zu berichten, die in den vergangenen zwei Wochen meine Schreibzeit für sich beanspruchten    zwinker

Carsten und ich haben uns am Sonntag vor zwei Wochen recht spontan entschlossen, das sch├Âne Sommerwetter f├╝r einen Fahrradausflug auf dem Elbradweg zu nutzen. Es hat jede Menge Spa├č gemacht und nach der Tour bis Pillnitz waren wir uns einig, dass wir uns ein sp├Ątes Mittagessen im Biergarten redlich verdient haben. Als Radfahrerin g├Ânnte ich mir nat├╝rlich stilecht ein Radler┬á ┬á standard

Bei der Auswahl des Essens waren die Augen nat├╝rlich mal wieder etwas gr├Â├čer als der Mund ┬á ┬ázwinker

Diese sch├Âne, knusprige Haxe oben links bestimmte sogar v├Âllig unerwartet noch den Ablauf der folgenden Tage. Ein St├╝ck von ihr hat sich n├Ąmlich in Carstens Speiser├Âhre als Nahrungsbolus festgesetzt und er konnte ab Sonntagnachmittag nichts mehr trinken und essen, weil der Pfropfen den Zugang zum Magen fest verschlossen hat. Atmen ging aber noch problemlos, sodass Carsten am Montag sowohl zum Sport gehen als auch zwei Meetings als Einladender abhalten konnte. Aber gegen 14 Uhr war Schluss mit Lustig und meine Orangenh├Ąlfte bewegte sich in die UKD-Notaufnahme, um das Problem endlich l├Âsen zu lassen. Dank Magenspiegelung unter Vollnarkose war alles recht schnell erledigt und als ich nach meiner Arbeit an seinem Bett stand, war Carsten sogar schon wieder von allen Schl├Ąuchen befreit … nur die Kan├╝le sollte noch f├╝r den Fall der F├Ąlle bis zur Entlassung dran bleiben.

Und hier ist ein Bild von seinem, wie wir es in der Familie genannt haben, „Alien“:

Die Haxe konnte ├╝brigens nix daf├╝r, sie war wirklich lecker und ich habe sie am Dienstag noch v├Âllig unfallfrei aufgegessen.

Da mein armer Mann dank ├Ąrztlicher Hilfe nun wiederhergestellt war, konnte ich ganz beruhigt ein paar Tage sp├Ąter mit Anna zu einer F├╝hrung durch die Ausstellung „Monster und Mythen“ ins Japanische Palais gehen.

Die Ausstellung ist klein, aber oho! Die riesigen Bewohner der Meere haben uns am meisten beeindruckt. Die F├╝hrung war sehr entspannt und verst├Ąndlich abgehalten, dazu war die junge Dame bestens ├╝ber alle Ausstellungsst├╝cke und die damit verbundenen Legenden und Geschichten informiert – es war sehr interessant und kurzweilig. Nachdem wir unseren Bildungsauftrag erf├╝llt haben, g├Ânnten Anna und ich uns noch einen sch├Ânen Abend beim Trinken und Schwatzen im Freien, denn das Wetter war wirklich einladend, um so lange wie m├Âglich drau├čen zu bleiben. Inzwischen sind die Sonnenunterg├Ąnge in Dresden sehr farbenfroh und richtig romantisch geworden:

Bei solch sch├Ânem Wetter macht es auch wieder sehr viel Freude, Menschen drau├čen im Gr├╝nen zu fotografieren. So passte es hervorragend, dass Manu und Ines, welche inzwischen ihr eigenes Tanzprojekt Irish Dance Women Dresden┬áauf die Beine gestellt haben, ein paar Bilder f├╝r ihre Homepage und andere Gelegenheiten brauchten. Bei den beiden komme ich irgendwie nie drum herum, mich auch mal vor die Kamera zerren zu lassen ┬á ┬ázwinker

Wir haben sogar Kr├Ąfte gemessen, doch auf dem Foto sieht man ganz deutlich den Unterschied zwischen einer Elfe und einer (haxenessenden) Steinbei├čerfrau ┬á ┬ázwinker

Beide M├Ądels hatten in den letzten 14 Tagen auch ihren ersten gro├čen Auftritt auf dem┬á3. Freitaler Irish Folk Festival und ich durfte nat├╝rlich ebenfalls viel knipsen und blitzen. Dabei hat Julia mich kurz gebeten, ihr Bierglas gegen meine Kamera zu tauschen … da ich dem M├Ądel mit den gro├če Kulleraugen nichts abschlagen kann, ist so ganz nebenbei dieses Bild entstanden:

Hier haben Ines und Manu ├╝brigens die Rolle der Leprechauns ├╝bernommen. In den H├╝ten, welche sie in der Hand halten,┬á ist das Geld, welches zahlreiche Zuschauer an die Musiker und T├Ąnzer gespendet haben, denn es wurde kein Eintritt zu der Veranstaltung verlangt. Es war insgesamt ein sehr fr├Âhlicher und lustiger Abend!

Auf zum n├Ąchsten Ereignis: Wir haben schon lange vorgehabt, unsere OLCA-Mobile-Webseite auf den neuesten Stand zu bringen, schlie├člich ist der Suzuki Vitara schon seit dem 18. September letzten Jahres ebenfalls zum Familienmitglied geworden. Endlich haben wir es tats├Ąchlich geschafft, unsere beiden fahrbaren Unters├Ątze zu waschen und f├╝r ein gemeinsames Fotoshooting im Gr├╝nen herauzuputzen. Das Ergebnis k├Ânnt ihr hier bewundern┬á ┬á standard

Gestern haben Carsten und ich uns wieder etwas Geschichtsunterricht geg├Ânnt und liefen bei der Igeltour „Cottas Norden – Vom Wildwasser zur Best├Ąndigkeit“ mit. Der Dresdner Stadtteil Cotta grenzt direkt an Briesnitz an und war somit fr├╝her, als wir noch im Haus wohnten, quasi unser Einzugsgebiet und wir kannten eben sehr viele Stellen der Tour.

Wir haben wie immer viel Neues erfahren und sind nun auf eine Tour durch das gesamte Cotta gespannt. Wenn wir es richtig verstanden haben, dann d├╝rfte es wohl ├╝ber kurz oder lang eine solche F├╝hrung von einem Igelaner geben.

Da wir schon in Hinterkopf hatten, dass Kirschenzeit ist, sind wir nach der Tour noch etwas weiter westlich nach Brabsch├╝tz gefahren, wohin wir inzwischen beinah j├Ąhrlich mindestens einmal zum Kirschenpfl├╝cken fahren. Diesmal bemerkten wir, dass die unteren ├äste der Kirschb├Ąume fachm├Ąnnisch gestutzt worden sind und somit nicht mehr alles vom Boden aus so gut zu erreichen war. Daher durfte Carsten seine Kletterk├╝nste und seinen Gleichgewichtssinn unter Beweis stellen:

Ich h├╝pfte eher von unten, um an den einen oder anderen reich mit Kirschen best├╝ckten Ast ranzukommen. Aber die M├╝he hat sich gelohnt, denn in etwa einer halben Stunde hatten wir zwei volle Plastikeimer gesammelt – die heimische Waage hat uns stolze 6 kg angezeigt.

Einer dieser Eimer ist übrigens inzwischen schon wieder leer    standard

Auf dem Heimweg hielten wir noch ganz kurz an der ehemaligen Grundschule unserer M├Ądels an, denn Stephanies Klasse hat 2006 als Abschlussgeschenk an die Schule eine H├Ąngebirke gepflanzt. Dieses magere B├Ąumchen haben wir damals im Auftrag der Klasse in einer G├Ąrtnerei besorgt und in den steinigen Untergrund eingegraben:

12 Jahre sp├Ąter sieht es schon ganz anders aus – wow:

Nur das Holzschildchen hat nicht lange überlebt    zwinker
Die Birke aber hat sich trotz des mageren Bodens unglaublich pr├Ąchtig entwickelt, oder?

Beim Kirschenpfl├╝cken haben wir schon stetiges Grummeln aus der Ferne geh├Ârt, aber das darauf folgende Gewitter ├╝ber Dresden hat uns zum Gl├╝ck erst bei der Fahrt nach Hause erwischt:

Den Abend verbrachten wir in den eigenen vier W├Ąnden und schauten uns beim gleichzeitigen Vernichten der ersten Kilos frischer Kirschen die von Videobuster zugeschickte DVD „Reset“ an. Obwohl ich Filme mit Action und Zeitreisen mag, fand ich diesen aber leider nur eher durchschnittlich. Da bereiteten mir die Kirschen mehr Gl├╝ck und Freude┬á ┬á zwinker



2018 31.
Mrz

Was erwartet ein Einwohner der Bundesrepublik Deutschland in der zweiten M├Ąrzh├Ąlfte? Etwas Sonne, etwas W├Ąrme und einen beginnenden Fr├╝hling – das m├╝ssten meiner Meinung nach die ├╝blichen Antworten sein. Aber das Klima hatte in diesem Jahr mit uns ganz andere Pl├Ąne: Es gab richtig harten Frost und nochmals Schneefall …

Aber selbst diese ungem├╝tlichen Begleiterscheinungen haben Carsten und mich nicht daran gehindert, jede Menge au├čerh├Ąusliche Unternehmungen ins Auge zu fassen    standard    besonders voll ist der Tag am 18. M├Ąrz geworden. Carsten und ich standen bereits um 10 Uhr am Dresdner Zwinger, denn wir wollten unbedingt bei der Igel-Tour „Dichter, Denker, Literaten – eine LiteraTour“ dabei sein.

Carsten hat beim Verlassen der Wohnung leider seine Handschuhe und sein „Ohren“ (= ein Fleece-Stirnband mit Ohrensch├╝tzern) vergessen mitzunehmen. Bei der fast 2-st├╝ndigen F├╝hrung und viel Wind hat er das nat├╝rlich sehr bereut, wusste sich aber wenigstens etwas zu helfen:

Zudem schneite es auch etwas, doch wenigstens gab es jede Menge geometrisch perfekte und somit sehr kunstvolle Schneeflocken zu sehen, die auf unserer Kleidung landeten und verweilten:

Aber die F├╝hrung war das Frieren wert! Der Igel-Mitarbeiter Matthias Stresow ist nicht nur sehr wissend, sondern teilt sein Wissen auch gern und unterhaltsam. Wir haben bislang schon mindestens an drei seiner F├╝hrungen in diversen Stadtteilen bzw. zu verschiedenen Themen teilgenommen und alle waren ├Ąu├čerst interessant. Nur, so durchgefroren wie bei dieser, waren wir bislang noch nie    zwinker

Da ich gegen 14 Uhr auf dem Dampfschiff „August der Starke“ sein sollte, um bei der inzwischen traditionellen St. Patrick’s Feier die Auftritte der T├Ąnzerinnen von der Irish Dance Company im Bild festzuhalten, wollten wir uns nach der F├╝hrung nur ganz schnell noch bei der Kutschersch├Ąnke etwas Hei├čes zu essen g├Ânnen, um wenigstens von Innen wieder ein bisschen warm zu werden.

Zu Feier des (gr├╝nen) Tages habe ich gleich mal die Gelegenheit genutzt, einen meiner neu erworbenen Verlaufsfilter, nat├╝rlich den Gr├╝nen, auszutesten. Bildlich gesehen wirkt das Ergebnis, wenn man viel Fantasie hat, wie eine Mischung aus wei├čem Winter und der Hoffnung auf frisches Gr├╝n des Fr├╝hlings    zwinker

Da man diesen Filter problemlos drehen konnte, habe ich auch ein Bild mit einem gr├╝nen Himmel anzubieten    standard

Das Schiff war nat├╝rlich auch passend zur Feier des Tages geschm├╝ckt …

… und ich selber trug nat├╝rlich auch gr├╝n:

Die Kombination aus „aufgrund des Windes durchgefroren“ und „zum Einstieg ein Minibecher Whiskey“ steht mir sichtlich ins Gesicht geschrieben –> ich sehe nach beidem immer so knallrot aus!

Die M├Ądels haben insgesamt vier Auftritte auf zwei unterschiedlichen Decks absolviert, wobei eine Ecke aus meiner Sicht zum Tanzen vom Platzangebot her leider sehr minimalistisch ausfiel    standard

Nachdem das Schiff am Abend wieder in Dresden anlegte, gab es eine St. Patrick’s Day Parade durch die Dresdner Innenstadt. Ich bewunderte die M├Ądels echt, da sie mit Winterstiefeln auf dem Kopfsteinpflaster genau so leicht tanzten, also wenn sie mit Softschuhen auf einem Teppichboden herumwirbeln:

Das gleiche haben sie nochmals in der N├Ąhe der Wilsdruffer Stra├če auf dem von zahlreichen Touristen fest getretenen, aber gl├╝cklicherweise zum gr├Â├čten Teil schon weggefegten Schnee, unfallfrei wiederholen k├Ânnen:

Es war ein toller (Sams-)Tag und ein wundersch├Âner Abend, der im geheizten St. Patrick’s Day-Festzelt auf dem Postplatz langsam ausklingen durfte – toll gemacht, M├Ądels!

Am darauffolgenden Dienstag packte ich erneut meine Kamera ein, diesmal aber ohne irgendein Farbmotto, denn bei der Leseb├╝hne Phrase 4 geht es mehr darum, zuzuh├Âren, um neben der tollen acht Kurzgeschichten auch eine vorab bekannt gegebene Phrase von einem der vier Autoren zu erkennen und sich schnell bzw. laut zu melden. Spoiler: ich war diesmal zu langsam    standard    es muss an dem immer noch anhaltenden Winter gelegen haben:

Die Betreiber der Ver├ĄnderBar, in der die Leseb├╝hne seit Jahren ihre Heimat gefunden hat, haben ├╝brigens einen leuchtenden, stimmungsvollen Hinweis mit auf den Weg gegeben:

Drinnen war es allerdings noch etwas k├╝hl, aber nachdem man sich ein Glas Wein geg├Ânnt und die Geschichten einen abwechselnd ber├╝hrt, bewegt, zum Nachdenken und zum Lachen anregt haben, wurde es schon sehr bald warm ums Herz.
Zur Stammbesetzung Francis Mohr, Henning H.Wenzel und Lars Hitzing gesellte sich diesmal Arne Hirsemann aus Leipzig dazu und er hat seine Geschichten sehr lebendig und emotional mit dem Publikum geteilt:

Und das war erst der Anfang, was mich davor abgehalten hat, einen f├Ąlligen Blogeintrag schon eher zu schreiben    zwinker

Mit Carsten war ich einen Abend im Kino, um uns „Unsere Erde 2“ anzusehen … und wir haben ihn f├╝r richtig gut befunden! Das einzige, was auf uns etwas befremdlich wirkte, war G├╝nther Jauchs Stimme als Erz├Ąhler – aber das ist wohl Geschmackssache …

Mit Anna war ich einen anderen Abend im Boulevardtheater, wo wir die Premiere von „Azzurro – Wie z├Ąhme ich einen Italiener“ gesehen haben – das St├╝ck macht echt gute Laune, zumindest f├╝r unsere Generation, welche mit Italo-Pop immer wieder sch├Âne Erinnerungen an die Jugendzeit verbindet und die den Film „Der gez├Ąhmte Widerspenstige“ vermutlich mehr als nur einmal gesehen hat. Warum? Weil man diesen damals soooooo toll fand    standard    Anna und ich waren uns einig: das St├╝ck ist auf jeden Fall einen Besuch wert!!!

Und wie man an uns sieht, sind die winterlichen Tage inzwischen Geschichte geworden    standard    man muss einfach nur die Zeit, bis der Fr├╝hling richtig ankommt, mit vielen sch├Ânen Unternehmungen und Menschen ausf├╝llen, dann kann das Warten auch sehr kurzweilig sein!



2018 19.
Jan

Der Jahreswechsel ist f├╝r uns / mich diesmal auf besonders leisen Pfoten angekommen und irgendwie habe ich das Gef├╝hl, dass es gar keine zeitliche Z├Ąsur gegeben hat. Gl├╝cklicherweise gibt es sch├Âne Rituale bei den OLCAs, die in meinem Fall einerseits ein Beweis daf├╝r sind, dass ein Jahr meines Lebens wieder vorbei ist, anderseits aber zeigen, wie sch├Ân das Jahr insgesamt war, was man so alles erlebt hat und auch mit wem. Dazu geh├Ârt zweifelsohne eben auch das Auspacken meiner Jahres- bzw. Erinnerungskiste. Ihr wollt sicher wissen, was sich diesmal so alles angesammelt hat, oder ? Das m├Âchte ich euch selbstverst├Ąndlich auch dieses Jahr (wie die anderen bisher: 2013, 2014, 2015 & 2016) nicht vorenthalten    zwinker

Und nun im Detail, was ein paar dieser Sachen zu bedeuten haben – ein Klick auf das Bild vergr├Âssert die ├ťbersicht und nach jeder Beschreibung wird ein Hinweis zur Position des Belegs gegeben.

Premieren des Jahres:

  • Zum ersten Mal bin ich dank S&V Mobility auf einem Segway gefahren (es war einst ein ganz uneigenn├╝tziges Geschenk an meine Orangenh├Ąlfte). Dabei habe ich so viel Spa├č gehabt, dass wir einen weiteren Segway Ausflug – ebenfalls ganz uneigenn├╝tzig – an Anna schenkten, damit auch ihr lang gehegter Wunsch mal in Erf├╝llung gehen konnte.    [oben links]
  • Carsten durfte zum ersten Mal in seinem Leben einen Trabant 601 lenken. Beim Kurven durch die Dresdner Stra├čen war ich mit meiner Beifahrerin-Rolle ganz zufrieden und so hat nur mein Mann nach der Fahrt ganz berechtigt seinen Trabi-F├╝hrerschein erhalten!    [oben links & oben rechts]
  • Beim 18. Dresdner Pflegetag durfte ich zum ersten Mal mit dabei sein und ich muss sagen, es gab wirklich jede Menge interessante Vortr├Ąge. Einen gro├čen Dank an meine Chefin, dass sie mich mitgenommen hat.    [mittig links]
  • Zum ersten Mal habe ich eine eigens kreierte Kette zusammengestellt und aufgef├Ądelt. Dabei war ich so erfolgreich mit meinem Entwurf, dass ich nach exakt dem gleichen Muster noch zwei weitere im Perlenladen herstellte: eine f├╝r Anna und eine f├╝r Susanne … ich habe auch schon gesehen, dass sie diese Werke tats├Ąchlich tragen und nicht nur aus H├Âflichkeit dankten    standard    [unten links]
  • Zum ersten Mal konnte ich beim Sommerfest meines jetzigen Arbeitgebers teilnehmen und war sehr von der gro├čen Organisation und der Zusammenkunft der vielen Mitarbeiter beeindruckt. Mehr durch Zufall habe ich dort auch eine Mutter getroffen, die wir bislang nur von gemeinsam besuchten Elternversammlungen von Stephanies Klasse im Gymnasium kannten. Beim Quatschen stellten wir allerdings fest, dass wir inzwischen seit fast zwei Jahren immer wieder dienstlich miteinander telefonieren, doch da wir beide nicht die gleichen Nachnamen wir unsere M├Ądels haben, war weder ihr noch mir klar, wer sich am anderen Ende des Telefon befand. Was f├╝r ein Aha-Erlebnis!!!    zwinker    [oben links]
  • Zum ersten Mal in meinem Leben bin ich ganz legal (nat├╝rlich gegen ein entsprechendes Zusatzentgelt) an jeder gro├čen und langen Schlange in einem Freizeitpark vorbeigetrabt. In den Universal Studios in L.A. darf man f├╝r 90$ mehr v├Âllig tiefenentspannt von ganz hinten nach ganz vorne gehen … mit einem „Front of Line“-Ticket um den Hals. Einen gro├čen Dank an Ines f├╝r die Idee, uns zu ├╝berzeugen, diese „Schummelp├Ąsse“ doch zu kaufen!    [lila Anh├Ąnger mit schwarzen B├Ąndchen mittig links]
  • Zum ersten Mal habe ich zu Ostern ein Geschenk bekommen, welches eigentlich gar nicht f├╝r mich bestimmt war. Andrea hat n├Ąmlich bei Oxfam Geld f├╝r ein Zicklein gespendet, damit das an eine bed├╝rftige Familie gegeben werden kann. Ich habe im Gegenzug einen K├╝hlschrankmagneten mit dem „kleinen Milchgesicht“ bekommen und bin zudem sehr stolz auf meine Tochter, die wirklich versucht, unsere Welt ein bisschen besser zu machen.    [mittig rechts]

Auf Reisen versuchen wir immer etwas Neues zu entdecken und davon gab es im Jahre 2017 zum Gl├╝ck auch wieder reichlich:

  • Unseren 11. Hochzeitstag verbrachten wir diesmal in einem RIU-Hotel auf den Kapverden. Die Anreise nach Boa Vista war mit ca. 5200 km die bislang gr├Â├čte Entfernung, die wir f├╝r diesen Anlass im Februar zur├╝ckgelegt haben … vom Hochzeitstag in Las Vegas mal abgesehen    zwinker   bin gespannt, wann das wieder getoppt wird und wie es weitergeht in den Reihen der OLCAschen Hochzeitstagsurlaube: Hamburg (Norddeutschland) – Bad Schandau (Ostdeutschland) – Antalya (S├╝dt├╝rkei) – Torremolinos (S├╝dspanien) – Prag (Tschechien) – Corralejo auf Fuerteventura (Spanien) – Weimar (Ost-Deutschland) – Schnaittach bei N├╝rnberg (S├╝ddeutschland) – Jelena G├│ra (Westpolen) – Playa del Ingl├ęs auf Gran Canaria (Spanien) – Praia de Salines auf Boa Vista (Kapverden). Ihr seht: mal zieht es uns in die W├Ąrme und mal bleiben wir in der Februark├Ąlte … Boa Vista z├Ąhlt da nat├╝rlich zu wohltemperierten Destinationen und hat uns mehr als beindruckt – die Insel ist auf jeden Fall eine Reise wert.    [diverse Dinge links/mittig oben]
  • In Wien schlenderten wir nicht nur ein verl├Ąngertes Wochenende durch die sch├Âne Innenstadt und die m├Ąrchenhaften Parks samt Schl├Âsser, sondern g├Ânnten uns auch ein oberleckeres St├╝ck Sachertorte im gleichnamigen Cafe.    [beiges Zuckerp├Ąckchen mittig]
  • Im Nachbarland Tschechien erkundeten wir bei einer einw├Âchigen Rundfahrt mal wieder ein paar St├Ądte: in Gablonz kauften wir selbstverst├Ąndlich den weltweit bekannten Glasschmuck, in Pilsen durften wir im Rahmen eines Braureibesuchs durch die unterirdischen G├Ąnge der Innenstadt wandeln, in Krumau galt es die Sch├Ânheit der Stadt zu bestaunen und in Budweis konnten wir bei einem kleinen Stadtfest hautnah mit dabei sein.    [diverse Dinge mittig]
  • London war schon seit Ewigkeiten ein Ziel meiner Reiselust und der Traum wurde im Jahre 2017 endlich erf├╝llt! Auch wenn es nur ein verl├Ąngertes Wochenende war und zeitgleich der schreckliche Amoklauf an der London-Bridge und im Bereich des Borough Market stattfand, hat mich diese Stadt mehr als nur in den Bann gezogen – da fahren wir bestimmt noch einmal hin!    [gar nicht erst suchen – zu versteckt]
  • Unseren Sommerurlaub verbrachten wir zusammen mit Ines und Torsten als Rundreise im Westen der USA: Los Angeles, Las Vegas und San Francisco, dazu zahlreiche Nationalparks (z.B. Joshua Tree, Death Valley, Zion, Bryce & Yosemite) und jede Menge anderer Highlights (z.B. Highway 1, Geisterstadt, Autostrand, Tierbegegnungen & ein Speedingticket ├╝ber 400$). Sorry Carsten, aber mit den beiden hat das Testen der verschiedenen Biersorten an jedem Ort viel mehr Spa├č gemacht als mit dir Abstinenzler … daf├╝r konnte er aber eben immer ohne vorheriges Auslosen mit dem US-typischen Monster von Auto fahren    standard    [die zwei Bottle Caps mit B├Ąren mittig]
  • Auch die IJsselmeer-Gegend war f├╝r Carsten und mich absolutes Neuland, ist aber ebenfalls f├╝r uns ein sehr lohnendes Ziel, um nach einer gewissen Zeit nochmals dorthin zu fahren. Insbesondere das nigelnagelneue Auto samt Fahrradtr├Ąger hat sehr zur guten Laune und Erkundung per Pedes und Drahtesel beigetragen.    [ebenfalls gar nicht erst suchen]

Und was haben wir sonst noch so im Jahr 2017 gemacht, unternommen, entdeckt und zelebriert ?

  • Wir konnten gl├╝cklicherweise wieder sehr viel Zeit mit unseren Kindern verbringen: gegenseitige Besuche in Dresden, Potsdam und Chemnitz, haben viel gekocht und vielleicht noch mehr ausw├Ąrts gegessen, konnten stundenlang spielen und quatschen, haben gemeinsam die Ausg├Ąnge in den verwinkelten Wirren des Labyrinthehauses in Altenberg gesucht (und gefunden!) und machten uns gegenseitig immer wieder kleine und gro├če Geschenke mit und auch ohne Anlass. Auch wenn wir jetzt nicht mehr so nah beieinander wohnen (oder vielleicht gerade deswegen?)    zwinker    sch├Ątzen wir die gemeinsame Zeit nun umso mehr.
  • Wenn meine Kinder mal nicht in greifbarer N├Ąhe sind und ich dennoch jemanden zum Knuddeln und Schwatzen brauche, dann gibt es da noch das „Adoptivkind“ Julia von meiner Arbeit. Sie hat mich mich diese Jahr zudem immer ganz unkompliziert bei diversen Fotovorhaben unterst├╝tzt, wie z.B. bei den Monatsprojekten „Gegen das Licht“ und „K├Ârpersprache“ – daf├╝r gibt es im Gegenzug auch gerne immer wieder mal ein K├Ąffchen beim B├Ącker und etwas zu essen    zwinker
  • Apropos Essen. Diese, unsere Lieblingsbesch├Ąftigung ist nat├╝rlich auch im vergangenen Jahr bei uns nicht zu kurz gekommen, was die diversen Rechnungen durchaus eindrucksvoll belegen: 
    • Dank Andreas Umzug nach Chemnitz haben wir jetzt ├Âfter einen Grund, im Meyers Diner einzukehren.    [mittig links]
    • Wir waren mit Kindern beim allerersten Osterbrunch des Eivissa Cafes.    [mittig]
    • Im Milchm├Ądchen kann man bei sehr leckerem Kuchen und dazu passendem Kaffee auch f├╝r ganz lange Zeit versacken.    [mittig]
    • In der L’Osteria f├╝llten wir zu f├╝nft nach einem Wandertag unsere Energiereserven auf. Wer der f├╝nfte ist? Karl, Andreas Freund. Ja er geh├Ârt nach mittlerweile 5 Jahren schon irgendwie fest zur OLCA-Familie    zwinker    [mittig]
    • Nach ewigen Zeiten haben Carsten und ich uns mal wieder Essen nach Hause liefern lassen – im Schnizz vor Ort wird man ganz prompt bedient, zu Hause mussten wir eine gute Stunde auf unsere Bestellung warten … beim n├Ąchsten Mal gehen wir lieber wieder direkt dorthin    standard    [unten links]
    • Im mexikanischen Restaurant Espitas haben wir zusammen mit Ines und Torsten gebruncht und dabei live bzw. sogar hautnah miterlebt, wie man Dia de los Muertes auch in Deutschland feiern kann.    [unten mittig mit den Glitzersteinchen vom Schminken]
    • Wir haben inzwischen das ganz in unserer N├Ąhe befindliche, indisches Restaurant Agra sehr zu sch├Ątzen und lieben gelernt. Gutes, leckeres Essen und eine immer nette Bedienung. Dieser Genusstempel hat uns in 2017 gleich mehrmals gesehen und es wird sicherlich auch in 2018 so weitergehen    standard    [unten mittig und rechts]

├ťber Essen k├Ânnte ich sicherlich noch etliche Seiten f├╝llen (traditionell deutsch im Brauhaus am Waldschl├Âsschen, griechisch im Olympia, sommerlich im Biergarten El Horst, fleischig im Steakhaus Alte M├╝nze/Applaus, alpenl├Ąndisch im Swiss├┤tel, t├╝rkisch im Ocakbasi, russisch im Odessa, Running-Sushi im Shou, chinesisch im Dschingiskhan, …), aber Platz f├╝r ein bisschen Kultur muss auch noch sein:

  • Zusammen mit Anna waren Carsten und ich im Boulevardtheater bei einer Lesung von Vladimir Kaminer – egal wie oft man ihn schon geh├Ârt und gesehen hat, wie k├Ânnen nicht genug von ihm bekommen! Und Anna hatte am Ende ebenfalls Bauchschmerzen vor Lachen …    [oben mittig]
  • Am Abend des Konzerts von Apparatschik hat Carsten nur Taxidienste ├╝bernommen, denn Anna und ich hatten jede Menge Spa├č bei der Veranstaltung im Club Tante Ju, wo wir auch mal ganz verr├╝ckt unbeschwert das Tanzbein schwingen konnten, und er brachte zeitgleich Andrea mit dem Auto zur├╝ck nach Chemnitz, da aufgrund des Sturms keine Zug mehr gefahren ist.    [hellgr├╝nes B├Ąndchen samt Ticket unten mittig]
  • Das Programm „Schwer im Stress“ von Markus Maria Profitlich, welches wir gemeinsam mit Ines und Torsten besuchten, war leider nicht so spritzig wie wir es nach dem TV-Format „Mensch Markus“ erwartet h├Ątten … unseren Spa├č hatten wir dennoch.    [ebenfalls gar nicht erst suchen, da zu versteckt]
  • Im Kino waren wir in 2017 gerade drei Male – vor ein paar Jahren was das allerdings noch ganz anders: „Fast & Furious 8“ (super Action), „Valerian – Die Stadt der tausend Planeten“ (sagenhafte Bilder und das sogar mit starker Story!) und nat├╝rlich „Paddington 2“ (so s├╝├╝├╝├╝├╝├╝├╝├╝├╝├╝ss und knuffig!).    [1x links mittig & 2x rechts mittig]
  • Auch nominell weniger als die letzten Jahre sind wir im vergangenen bei Igel-Touren mit dabei gewesen. Aber zum einen gibt es dieses Jahr vielleicht mehr Gelegenheiten f├╝r die verpa├čten F├╝hrungen und zudem kamen auch schon wieder ein paar neue Interessante dazu – d.h. es k├Ânnte 2018 durchaus wieder mehr werden    zwinker    [rechts unten]
  • Nat├╝rlich durfte ich auch diesmal wieder die T├Ąnzerinnen von IDC als Fotografin beim St. Patricks Day und auch bei ihrer eigenen Veranstaltung „Tap&Clap“ begleiten.    [links unten]
  • Und ich habe in 2017 sogar selber einen kleinen Beitrag zum Kulturleben von Dresden beitragen k├Ânnen, denn meine Bilder „Teddyb├Ąren auf Tour“ wurden im Rahmen einer Vernissage in der Ver├ĄnderBar ausgestellt und zusammen mit einer Phrase4-Lesung er├Âffnet:

Puh ist das schon wieder viel Text geworden und eigentlich k├Ânnte ich noch viel viel mehr ├╝ber die bislang nicht erw├Ąhnten oder auch ├╝ber jedes einzelne St├╝ck schreiben, denn so viele Erinnerungen stecken in jedem Fetzen Papier und in der noch so kleinen Kleinigkeit, welche meine Jahreskiste vor ein paar Tagen preisgegeben hat. Aber ob man immer alles erz├Ąhlen sollte? Ich denke, ein paar Sachen lasse ich einfach mal nur als Bild so stehen … aber wenn ihr dennoch Fragen zu irgendetwas auf dem Foto habt (z.B. zum wei├čen Kn├Ąul da oben rechts    zwinker    ), beantworte ich euch diese sehr gern.

├ťbrigens, das Sammeln von Erinnerungsst├╝cken f├╝r 2018 hat in der nur kurz leer gewesenen Kiste schon l├Ąngst wieder begonnen   zwinker



2017 26.
Nov

Heute ist ein ganz besonderer Tag f├╝r mich. Es ist der einzige Tag im Jahr, an welchem ich das absolute Recht habe, mir diese Krone aufzusetzen    standard

Da Andrea sich zum Kaffeetrinken angek├╝ndigt hat, gab es bei uns eine besondere Torte, welche traditionell bei den OLCAs schon seit fast 20 Jahren zu Geburtstagen gekauft wird: Benjamin-Bl├╝mchen-Torte. Diesmal durfte ich die Elefantenfigur behalten – Geburtstagskind zu sein hat eben auch gewisse Vorteile    zwinker

Dieses Jahr habe ich keine gro├če Feier gemacht, da mein Geburtstag auf den Toten-, oder wie ich heute bei einem Radiosender geh├Ârt habe, Ewigkeitssonntag gefallen ist. Aber es ist auch sch├Ân, wenn man mit guten Freunden in seinen Geburtstag von gestern auf heute reinfeiern kann – so geschehen gestern mit Kathrin und Axel,  nachdem wir neben Quatschen und leckerem Essen auch noch einen „Fotovortrag“ ├╝ber unsere USA-Reise aus dem Sommer zum Besten geben konnten.

Heute haben mir aber sogleich ganz viele Leute telefonisch, per Email und SMS gratuliert und sogar der Briefkasten hatte die noch am Samstag zugestellte Geburtstagspost parat. Ich f├╝hle mich auch ohne gro├če Feierlichkeiten gl├╝cklich!

Wie gesagt, erst kam zum Mittag Andrea vorbei und auch Anna hatte mal kurz Zeit f├╝r Tee und Leckerlis sowie nat├╝rlich auch, um pers├Ânlich zu gratulieren. Aus dem „ich schau nur mal kurz vorbei“ wurden am Ende ├╝ber 2 Stunden, aber beim Quatschen und Lachen vergeht die Zeit wie im Fluge … egal ob mit 46 oder 47 Lenzen auf dem Buckel    zwinker

Am Ende meines 46. Lebensjahres habe ich gestern eine Art „Midlife-Crisis light“ durchlebt und wenn sich Carstens scherzhafte Bemerkung bewahrheiten sollte, d├╝rfte ich somit ├╝ber 90 Jahre alt werden, denn 46 Jahre * 2 = 92 Jahre   zwinker
Warum kleine Kriese? Diesmal hat mich der Novemberblues irgendwie besonders stark in seinen Bann gezogen und ich k├Ânnte echt immer und ├╝berall nur noch schlafen, denn gef├╝hlt war es drau├čen durchg├Ąngig grau, dunkel und ungem├╝tlich. Aber zum Gl├╝ck hatte ich auch jede Menge Highlights – insbesondere mit Freunden und Bekannten. Bei solchen grauen Tagen sind die Zeiten mit lieben Menschen einfach unbezahlbar und au├čerdem ist es ├Ąu├čerst gem├╝tlich, wenn man beim Kerzenlicht und Weinchen (oder anderen Getr├Ąnken) zusammensitzt und kl├Ânt –> ob mit Klaudia & Uli am Samstag (18.11.), mit Anna & Julia am Dienstag (21.11.) oder eben gestern mit Kathrin & Axel – es ist einfach immer wieder sch├Ân, dass man ganz entspannt mit jemandem ├╝ber Gott und die Welt reden kann!

Und ein weiteres November-Highlight m├Âchte (und kann ich!) euch nicht vorenthalten: Carsten und ich waren am vergangenen Sonntag in der Preview von „Paddington 2

Der erste Teil kam vor 3 Jahren in die Kinos und schon damals habe ich mich in diesen wunderbar und liebevoll animierten Realfilmb├Ąren verliebt. Die zweite abendf├╝llende Geschichte ist ebenso gut gelungen und absolut zum Liebhaben! Der Film ist lustig und ein bisschen traurig, spannend und r├╝hrend zugleich – einfach sehr zu empfehlen! Und das sage ich nicht nur, weil ich so b├Ąrenverr├╝ckt bin    ;)

Heute ist der letzte Sonntag im November, der n├Ąchste wird bereits der 1. Advent sein. Ich freue mich schon auf die vielen Lichter in den Fenster der H├Ąuser, auf die weihnachtliche Deko in den Stra├čenz├╝gen, auf die sch├Ânen Dresdner Weihnachtsm├Ąrkte (habe bereits etliche Verabredungen im Kalender stehen) und einfach darauf, dass bereits in weniger als einem Monat die Wintersonnenwende stattfindet und ab da dann auch die Tage wieder l├Ąnger und heller werden.

Und heute noch? Heute g├Ânne ich mir zu meiner eigenen Feier des Tages wahrscheinlich noch ein Sektchen    zwinker    trinkt ihr auch ein Gl├Ąschen mit mit bzw. auf mich?



2017 01.
Nov

Unser Arbeitgeber w├╝nscht, dass man bereits im November des Vorjahres seine Urlaubstage f├╝r das gesamte Folgejahr einreicht – f├╝r einen 24/7-Unternehmen sowie Abteilungen mit Schichtbetrieb und im Vorfeld auszuarbeitenden Dienstpl├Ąnen auf jeden Fall ein Muss. Wir fanden Ende November 2016 den Gedanken recht reizvoll, den in Sachsen schon immer freien Reformationstag am 31.10. (diesmal ein Dienstag) dazu zu nutzen, um mit zwei weiteren Urlaubstagen am Montag und Mittwoch fast eine ganze Woche verreisen zu k├Ânnen. Da aber das Jahr 2017 gleichzeitig auch die gro├če 500 Jahr-Feier der Lutherschen Reformation sein sollte, gab es eben diesen freien Tag ausnahmsweise auch mal f├╝r alle 16 deutschen Bundesl├Ąnder und nicht nur f├╝r die f├╝nf im Osten. Die Vorstellung, sich dann mit unheimlich vielen Leuten die Autobahnen und Ferienunterk├╝nfte teilen zu m├╝ssen, fanden wir am Ende wieder nicht so umwerfend. Zudem hatten wir in den letzten Wochen sehr viel um die Ohren gehabt, weshalb wir recht kurzfristig beschlossen, die freien Tage doch lieber zu Hause zu bleiben und endlich mal ungest├Ârt sehr viel Zeit f├╝r lange aufgeschobene Aufgaben, Treffen, Vorhaben und Projekte zu nutzen – unser ber├╝hmt-ber├╝chtigter To-Do-Zettel … ein seit Jahren stetig anwachsendes und gelegentlich auch mal schrumpfendes OLCA-Urgestein.

Das Ergebnis eines Vorhabens hat uns am Ende selber sehr ├╝berrascht, denn wir stellten unerwartet fest, dass wir das Ausschlafen bis um 10 Uhr doch noch nicht verlernt haben! Normalerweise sind wir n├Ąmlich auch an freien Wochenenden mit 7 bzw. 8 Uhr recht fr├╝h wach, doch wenn man ├╝ber mehr als zwei Tage ein bisschen zur Ruhe kommt, schl├Ąft man offensichtlich auch etwas entspannter … sogar unabh├Ąngig davon, ob man mit oder ohne Zeitumstellung    zwinker
Nur die Qualit├Ąt meiner Tr├Ąume hat sich nicht verbessert, denn sie waren bunt und verwirrt wie immer bei mir    lachen

An den Ausspanntagen habe ich mir au├čerdem reichlich Zeit zum Lesen von B├╝chern geg├Ânnt – das fehlt mir im Alltag doch ziemlich oft.

Halloween und Jahreszeit bringen etwas anderes Interessantes in den Fokus: K├╝rbis. Ich habe in der kurzen Zeit gleich zwei Male K├╝rbisbrot mit K├╝rbiskernen gebacken, wobei ich beim ersten Mal unabsichtlich etwas zu fl├╝ssigen Teig gemacht habe und es am Ende auf dem Backblech eher ein flaches Fladenbrot geworden ist. Die Besucher waren von dieser Darreichungsform zur Suppe und bestrichen mit Butter aber begeistert und so floss beim zweiten Mal schon etwas mehr Absicht in diese ungew├Âhnliche Form – sie l├Ąsst sich so eben sehr viel besser in kleine H├Ąppchen schneiden als bei einem „anst├Ąndigen“ Brot    standard
Logischerweise gab es auch dieses Jahr immer wieder mal K├╝rbissuppen, seitdem die Herbstfrucht k├Ąuflich erh├Ąltlich ist – zum Besuch der Kinder mal zur Abwechslung mit Kokosmilch und Ingwer:

Die K├╝rbisrezepte werden ├╝ber kurz oder lang in unserem Kochbuch erscheinen … ich gebe nach der Ver├Âffentlichung kurz Bescheid, versprochen    standard

Das erste (Fladen-)Brot wurde f├╝r einen Besuch von Andrea und Karl gebacken. Wir haben endlich mal wieder viel Zeit zum Quatschen gefunden und es blieb sogar genug Zeit, um zusammen zwei Runden Bezzerwizzer zu spielen. Die „Kinder“ ├╝bernachteten auch bei uns, aber leider konnten wir am darauffolgenden Morgen nicht mehr zusammen fr├╝hst├╝cken, da wir bereits mit Ines und Torsten f├╝r einen Brunch im Grunaer Espitas verabredet waren.

Das dortige Brunchangebot war wie immer umfangreich und lecker und diesmal gab es sogar noch eine ganz besondere Zugabe obendrauf! Da das mexikanische Fest Dia de los Muertos quasi vor der T├╝r stand, kam ├╝berraschend eine Gruppe entsprechend verkleideter Menschen ins Restaurant, welche tanzten und unentgeltlich Fotos von sich machen lie├čen:

Diese ├ťberraschungsaktion machte echt gute Laune, auch wenn es „nur“ eine Werbeaktion f├╝r das mexikanische Bier Sol war. Als weiteres i-T├╝pfelchen war im Angebot, dass man sich kostenlos passend zum bevorstehenden Feiertag schminken lassen konnte. Ines und ich haben von diesem verlockenden Angebot nat├╝rlich recht schnell Gebrauch gemacht    standard

Das beworbene Bier gab es dann sogar noch als Zugabe dazu, allerdings war es geschminkt nicht mehr so einfach, es auf gewohnte Art und Weise zu trinken    zwinker

Aber ich habe es dennoch mit etwas Zusatzgehabe geschafft    zwinker

Leider konnte ich meine Totenbemalung nur f├╝r ein paar St├╝ndchen und f├╝r Fotos im Gesicht behalten, denn am gleichen Abend war ich mal wieder mit Anna verabredet und wollten raus aus den Wohnungen. Wir gingen zusammen in den Club Tante Ju zu einem Konzert der Band Apparatschik:

Von Anna, welche diese Band schon einmal live erlebt hat, wusste ich, dass es keine Musik wird, bei der man ruhig auf seinem St├╝hlchen sitzen bleibt. Und so war es auch! Sie spielen j├╝disch-russisch-ukrainische Musik zum Mittanzen und es gab schon von Anfang an jede Menge Platz im Saal, um diesem Verlangen auch nachgeben zu k├Ânnen – wir hatten soooooo viel Spa├č!

Am Montagabend kam Julia vorbei, um sich von uns ├╝ber die Reise nach den Niederlanden erz├Ąhlen und Fotos zeigen zu lassen und speziell f├╝r diesen Zweck aus Friesland/Noord-Holland mitgebrachten K├Ąse sowie Bier zu genie├čen. Dazu gab es das bereits oben angesprochene, zweite K├╝rbis(fladen)brot. Das Bier ist alle geworden, vom K├Ąse haben wir ihr noch jede Menge mitgeben k├Ânnen und trotzdem liegt immer noch reichlich davon in unserem K├╝hlschrank. Aber es waren eben bei der Menge auch besondere Sorten dabei, wie z.B. mit Waldpilzen oder mit Spargel oder mit Nelken oder auch mit irischem Porter. Der klassische Gouda durfte bei der Auswahl nat├╝rlich auch nicht in mehreren Varianten fehlen    standard

Ich habe die letzten Tage zudem etwas Zeit gefunden, bei Tageslicht noch ein paar Bilder f├╝r mein Monatsprojekt „Blattwerk“ zu knipsen. Aber wie so oft, konnte ich mich nicht nur auf das eigentliche Thema konzentrieren, sondern fotografierte gleich noch ein paar andere Sch├Ânheiten entlang des Weges    standard

Das Wetter war leider nicht so wahnsinnig gut geeignet, um gro├če Spazierg├Ąnge zu machen. Aber eigentlich bin ich gar nicht so entt├Ąuscht, denn es passt perfekt zur meiner Erwartung an diese Jahreszeit, schlie├člich haben wir heute unsere Kalender ja auch schon auf November umgebl├Ąttert …

Morgen geht es nach f├╝nf Tagen Erholung und drei Tagen Pause wieder zur Arbeit. Doch schon am Freitag (also ├╝bermorgen !) sind wir beide schon wieder Mittagskinder, denn da kommen unsere M├Ądels zu uns nach Dresden ins Apartamento OLCA. Bei sowas z├Ąhlt schlie├člich jede Minute, die man zusammen verbringen kann, nicht wahr?



2017 01.
Okt

Die vergangenen zwei Wochen waren voll des Lebens, so dass sich mein virtuelles Tagebuch ganz bestimmt vergessen und vernachl├Ąssigt f├╝hlte. Ich hoffe aber, dass sowohl mein Blog als auch meine Leserschaft ein wenig Nachsehen mit mir haben werden, wenn sie all das gelesen haben, was ich euch jetzt erz├Ąhlen m├Âchte.

Eine zentrale Rolle in meiner Freizeitgestaltung hat zweifelsohne mein Mann schon allein durch die Tatsache, dass er Geburtstag hatte, bekommen. Ja, auch wenn die Ehem├Ąnner junger sind als ihre Frauen, werden sie dennoch von Jahr zu Jahr ├Ąlter    zwinker
Dieses Jahr hat er ein besonders gro├čes Geschenk bekommen, allerdings durfte er das auch selber bezahlen    zwinker    wir haben uns n├Ąmlich f├╝r ein neues Auto entschieden, weil jedes Mal, wenn wir als Familie etwas unternehmen wollten, es zu einer richtig spannenden und logistischen Herausforderung wurde, dass alle Familienmitglieder zum gleichen Zeitpunkt am vereinbarten Ort ankommen, obwohl wir manchmal sogar vom gleichen Ort aus starteten … im SMART gibt es eben nur zwei Sitze. Nun haben wir einen Suzuki Vitara in unsere Familie mit aufgenommen.

Und punktgenau an Carstens Geburtstag durften wir es aus dem Autohaus abholen … und das sogar mit meinem alten KIA-Nummernschild, welches ich von 2011 bis 2014 durch Dresden und das Umland gefahren habe. Eigentlich wollten wir so gerne wieder ein Cabrio haben, nur eben als Familienauto. Aber leider sind solche mittlerweile weit oberhalb des Betrags angesiedelt, welchen wir ausgeben wollten. Beim jetzigen Sandermobil (nat├╝rlich stilecht mit einem „S“ auf dem Lenkrad) haben wir beim Fahren immerhin ein Schiebedach f├╝r die Frischluftzufuhr    standard

Nachdem wir also nach der Arbeit den Wagen abgeholt haben, sind wir damit nat├╝rlich auch sch├Ân in die Dresdner Innenstadt gefahren, um in der M├╝nzgasse im „Steakhouse Alte M├╝nze“ lecker zu essen. Wir konnten sogar drau├čen sitzen, denn es war warm und der f├╝r den Abend angek├╝ndigte Regen blieb aus.

Damit war das Feiern f├╝r Carsten aber noch nicht zu Ende. Seinen Geburtstag hatte er am Montag und am Sonntag verabredete sich unsere ganze Familie in Chemnitz zu einem Wiedersehen und Feiern. Stephanie kam nach dem W├Ąhlen in Potsdam kurz vorher zu uns nach Dresden, wir sackten unterwegs noch Andreas Freund ein und schon bald standen wir gegen Mittag vor der T├╝r unserer Gro├čen. In ihrer Wohnung galt aber zun├Ąchst die ganze Aufmerksamkeit ihrer neuen Mitbewohnerin Neda – einem Teddyhamsterm├Ądchen.

Noch ist sie ein wenig scheu, deshalb kann man auf dem Foto nur ein kleines bisschen von ihr sehen, aber ihr k├Ânnt mir aufs Wort glauben, sie ist eine wirklich S├╝├če! Allerdings war ich ob ihrer Gr├Â├če ├╝berrascht, denn sie ist um einiges gr├Â├čer als Stephanies Mr. Schnuffel … ist eben eine andere Rasse. Zusammen sind wir dann zu unserem Lieblingsrestaurant in Chemnitz gefahren, wo Andrea bereits vorsorglich einen Tisch f├╝r ein Geburtstagskind plus vier Mitesser bestellte. Da war dann nicht nur der Tisch feierlich dekoriert, sondern f├╝r den besondern Gast gab es auch einen passenden Kopfschmuck und extra liebevoll eingerichteten Nachtisch auf Kosten des Hauses:

Das (wieder selbst bezahlte) Geburtstagsfestessen meiner Orangenh├Ąlfte sah so aus:

Die Portionen der anderen Familienmitglieder waren nur unwesentlich kleiner, daher lag es auf der Hand, dass uns allen ein Verdauungsspaziergang um den hiesigen Schlo├čteich gut tun w├╝rde. Um Enten bei Paddeln, Schnattern und Fressen zuzuschauen und dabei viel Spa├č zu haben, ist man wohl nie zu alt    zwinker

Das Schlo├č in Chemnitz sieht jetzt im Herbst echt romantisch aus, findet ihr nicht auch?

Insgesamt habe ich das Gef├╝hl, dass wir dieses Jahr bislang sehr viel Gl├╝ck mit den sch├Ânen Herbsttagen hatten – ich kann mich an der t├Ąglich ver├Ąndernden Laubf├Ąrbung einfach nicht satt sehen!

Aber zur├╝ck zum Essen. Eine Woche vor dem Besuch in Chemnitz waren wir bei Dana zum Fr├╝hst├╝ck eingeladen – da gab es wesentlich ges├╝ndere, aber nicht minder leckere Kost    standard

Besonders toll finde ich, dass es keine enorm aufw├Ąndigen Rezepte sind, denn das Gros geht recht schnell zuzubereiten – ich bin jedes Mal sehr beeindruckt. Gerade heute habe ich mal ein K├╝rbisbrot nach ihrem Rezept gebacken – so lecker! Inzwischen ist wesentlich weniger davon ├╝brig als auf dem nach dem ersten Schnitt gemachten Foto    zwinker

Irgendwann werde ich mir auch mal Danas Lieblinge, diese Dinkelvollkornbr├Âtchen, vornehmen, denn bei ihr haben sie unbeschreiblich gut geschmeckt    standard

Aber auch wenn es so scheint, wir haben in den letzten Tagen nicht nur gegessen, sondern uns auch sportlich bet├Ątigt. Zum einen waren Carsten und ich ein Teil des Mitarbeiterteams, welches sich nach der Arbeit zusammengefunden hat, um die Regeln des Raftings auf der Wildwasseranlage in Markkleeberg kennen zu lernen. Wir waren von der dortigen Organisation der Abl├Ąufe sehr beeindruckt – es war alles so perfekt! Alleine vom Angucken hat z.B. ein Angestellter h├Âchst professionell die Gr├Â├čen der Neoprenanz├╝ge bestimmt und auch die Zeiten f├╝rs Umziehen, Anziehen, Sammeln und Einweisen konnten passender nicht sein. Nur beim ersten Blick auf die Anlage schoss mir ein zweifelnder Gedanke durch den Kopf: „Was hast du dir dabei gedacht!? Das ├╝berlebst du nie!“

Da sowohl die Ausr├╝stung als auch die Kommandos, welche die Mitarbeiter des Kanuparks an andere Teams gegeben haben und die Tatsache, dass  bereits vor uns so viele andere Menschen auf dem Wasser in den Gummibooten unterwegs waren und es anscheinend schadlos und gl├╝cklich ├╝berlebten, gab mir am Ende doch noch das Gef├╝hl, ich werde das schon irgendwie schaffen    standard

Die fast 45 min├╝tige Einweisung und Trocken├╝bung auf dem Rasen beinhaltete alles, was man dann im rei├čenden Wasser so ben├Âtigen w├╝rde: Was ist zu tun, wenn man selber im Wasser landet, wie ziehe ich meinen im Wasser treibenden Mitinsassen ins Boot und nat├╝rlich die wichtigsten Kommandos, wie z.B. „Vorw├Ąrts!“, „R├╝ckw├Ąrts!“, „Pause!“, „Achtung“ und andere, wurden witzig korrekt eingetrichtert. Und diese Vorbereitung auf alle Eventualit├Ąten war echt gut, denn das Team unseres Boots hat sich zwar gegen ein geplantes Kentern geeinigt, wurde aber dann kurz vor dem Ende doch noch durch eine ung├╝nstige Konstellation an einer Stelle das „Opfer“ eines ungeplanten Kenterns. Die anf├Ąngliche Theorie der Anweisung sa├č dann so gut, dass wir das unerwartete Baden in den Stromschnellen souver├Ąn und ohne Blessuren ├╝berstanden haben    standard    diese Erfahrung h├Ątte mir aber trotzdem auch gerne erspart bleiben k├Ânnen. Da hat mir das Fahren mit Bug voraus, mit Heck voraus, kreiselnd und auch kreuz & quer sehr viel besser gefallen. Selbst die vermeintlich kleinen Katarakte hatten es mitunter ganz sch├Ân in sich und man wurde zum Teil ganz sch├Ân durcheinandergewirbelt – trocken bleib man dabei auf keinen Fall!

Am Ende dieser aufregenden Fahrt wurden wir alle noch mit einem m├Ąrchenhaften Sonnenuntergang belohnt:

Wesentlich weniger Aufregung brachte da eine Fahrt mit dem Segway, doch der Spa├č kommt auch hier nicht zu kurz. Das war diesmal ein ganz uneigenn├╝tziges Geschenk an Anna    ;o)    denn Carsten und ich haben das ja bereits mal im Sommer ausprobiert und f├╝r ganz cool befunden. Da Anna mal in einem Nebensatz ihr Interesse daran verk├╝ndete, bekam sie kurzerhand einen Gutschein f├╝r einen gemeinsamen Ausritt mit mir    standard
Auch diesmal haben wir uns vertrauensvoll an S&V Mobility gewandt und hatten erneut ein ganz besonders sch├Ânes Erlebnis – ich auf dem motorisierten Zweirad und Carsten mit dem mittels Pedal angetriebenen. Zuerst gab es f├╝r Anna und mich eine Anweisung und ├ťbungen auf dem Parcours im Fun-Park …

… aber danach lie├č man uns auch wieder auf dem Elbradweg auf die Menschheit los. Carsten ist allerdings diesmal nur als Fotograf dabei gewesen und er d├╝ste um uns herum, um jede Menge Bilder von der Beschenkten, der Nutznie├čerin und dem Verantwortlichen zu machen. Dabei entstanden dann auch solche Actionfotos mit Dynamik:

Die Tour hie├č nicht umsonst Canaletto-Blick, denn diesen hatten wir tats├Ąchlich auf unserer Route und f├╝gten uns ganz harmonisch mit unseren modernen, fahrbaren Unters├Ątzen in die historische Landschaft Dresdens ein    standard

Ich f├╝r meinen Teil fand auch diesmal das Fahren auf dem Elbradweg bedeutend sch├Âner und entspannter als die ├ťbungen auf dem Parcour. Meine slawische Seele verlangt eben in allen Lebenslagen nach unendlichen Weiten und der Fun-Park ist eben doch nur ein eingegrenztes Gel├Ąnde    zwinker
Danke nochmals an Martin Moh von S&V Mobility f├╝r diesen tollen Nachmittag. Ich mag seine Art, den Anf├Ąngern die Angst zu nehmen, sehr und bewundere seine eigene Leichtigkeit beim Fahren – das will man dann nat├╝rlich auch selbst erlernen!

Nach dem Ausritt am Elbufer kehrten wir mit Anna noch f├╝r ein St├╝ndchen beim Dresdener City-Beach zum Sitzen und zum Schwatzen ein. Da quasi schon die Nachsaison war, konnten wir aufgrund des fehlenden Andrangs die sonst so sehr begehrten Schaukelpl├Ątze f├╝r uns erobern    standard

So, nun glaubt ihr mir bestimmt aufs Wort, dass ich dadurch kaum noch Zeit gefunden habe, mich zum Schreiben von Blogeintr├Ągen hinzusetzen? Dabei habe ich schon auf die ausf├╝hrliche Beschreibung und das Zeigen von Foto weiterer Freizeitaktivit├Ąten, wie z.B. dem Einstieg der Leseb├╝hne Phrase4 in die neue Saison, bei welchem ich nat├╝rlich mit dabei war, einem Treffen mit Julia und Grit zum Schwatzen und Fotografieren f├╝r mein Monatsprojekt, gleich mehreren Schnatterstunden und einem Besuch in der Salzgrotte mit der georgischen Patientin Tamara und einer Igeltour durch Trachenberge, verzichtet. Und nebenbei unterrichtete ich noch jeden Donnerstag ganz flei├čig Russisch an der VHS, sodass ich mir jetzt zwei Wochen Ferien redlich verdient habe    standard

Mal sehen, ob der Oktober genau so viel Sch├Ânes und Spannendes zu bieten hat wie sein Vorg├Ąnger    zwinker