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Kommentar:   

 
Manchmal hat man eben Lust darauf, etwas zu schreiben   ;0)

 
Web|log,  der;  -s,  <engl.>,  meist abgekürzt mit "Blog"
   
Digitales Tagebuch im Internet. Ein Weblog ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Es ist ein Medium zur Darstellung des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrung als auch der Kommunikation dienen und ist insofern mit dem Internetforum sehr verwandt. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als "bloggen" bezeichnet.

Quelle: http://www.wikipedia.de    


 
2017 10.
Sep

Erneut liegt eine sehr intensive und ereignisreiche Woche hinter mir – sowohl auf Arbeit als auch im privaten Umfeld.

Mein Lieblingskollege durfte auf eine l√§ngere Dienstreise gehen und ich mutierte zur H√ľterin und Verteidigerin unseres B√ľros    lachen    … ich wei√ü nicht, wie das immer wieder passiert, aber jedes Mal wenn ich allein im B√ľro bleibe, dann kommen unz√§hlige Anfragen aus aller Herren L√§nder, die nat√ľrlich alle superdringend sind. Das muss man nat√ľrlich durch t√§gliches, telefonisches Nachfragen immer wieder betonen. Und auch pers√∂nliche Patientenbesuche direkt im B√ľro nehmen in solchen Zeiten rapide zu. Aber all das geh√∂rt nun mal zu meinem Job und so hei√üt es f√ľr mich, stets gem√§√ü dem Spruch der Pinguine aus „Madagascar“ zu agieren: „L√§cheln und Winken“    standard

Die Woche hatte selbstverst√§ndlich auch jede Menge richtig tolle Sachen zu bieten, denn ich kann stolz verk√ľnden, dass Carsten und ich uns inzwischen f√ľr ein neues Auto entschieden haben. Und zwar so fest, dass wir bereits am Dienstagnachmittag einen entsprechenden Kaufvertrag unterschreiben konnten. Wenn jetzt alles nach Plan geht, dann haben wir in ca. drei Wochen die Z√ľndschl√ľssel eines Suzuki Vitara 1.6 Allgrip M/T Limited mit Panoramaschiebedach in der Hand – und das sogar mit meinem alten KIA-Kennzeichen von 2011 bis 2014. Auch wenn die Kinder nicht mehr zu Hause wohnen, wird es ein etwas gr√∂√üeres Auto f√ľr uns zwei, denn man nimmt hin und wieder ja gerne auch mal Freunde oder Bekannte mit. Unser SMART Baujahr 2004 wird trotz seines Alters nicht in Zahlung gegeben, sondern als Zweitwagen und OLCA-Spa√ümobil weiterhin an unserer Seite bleiben, bis dass der T√úV uns scheidet.

Nach diesem Geldausgeben g√∂nnten wir uns noch ein wenig Kultur und besuchten eine Ausstellung, welche noch bis zum 14. September im Bahnhof Dresden-Neustadt zu besichtigen ist. Sie hei√üt „Faces behind the Voices“ und ist vom Berliner Fotografen Marco Justus Sch√∂ler ins Leben gerufen worden. Er hat zur Abwechslung mal die Leute fotografiert, welche fremdsprachige Filme synchronisieren und dadurch normalerweise nicht f√ľr den Zuschauer sichtbar sind – somit kennt man die Stimmen zwar aus dem Effeff, aber erkennen w√ľrde man die sprechende Person auf der Stra√üe nicht. Da Carsten und ich sehr gern Filme sehen, fanden wir es ganz spannend, bei dieser multimedialen Ausstellung die individuellen Vorstellungen dieser insgesamt 30 Personen per Kopfh√∂rer anzuh√∂ren und schon dabei versuchen zu erraten, woher wir diese Stimmen kennen. Bei manchen war es relativ einfach, bei anderen wiederum hatten wir bis zur Aufl√∂sung nur eine ganz leise Ahnung, wer es denn sein k√∂nnte. Und wenn der Sprecher mal Namen aufz√§hlte, die auf Anhieb keinem Gesicht zugeordnet werden konnten, so hatte man am Ende auf Knopfdruck noch kleine Bilder des jeweiligen Schauspielers auf einem Tablet angezeigt bekommen. Hier sieht man zum Beispiel das ber√ľhmte Gespann aus der Action-Filmreihe „Fast & Furios“: Martin Kessler ist die deutsche Stimme von Vin Diesel und David Nathan war die von Paul Walker

Wir hatten ganz viel Spa√ü dabei und eine Stunde bis 90 Minuten (so genau wissen wir das nicht einmal) vergingen beim Anh√∂ren, Raten und Bildbetrachten unglaublich schnell    standard

Der Mittwochnachmittag war bei mir schon vor ganz langer Zeit verplant worden. Anna hat mir letztes Jahr zum Geburtstag einen Gutschein von einer Schmuckwerkstatt namens Perlaffaire geschenkt und nun war es an der Zeit, diesen einzul√∂sen. Susanne hatte an diesem Tag ebenfalls noch freie Kapazit√§ten und kam kurzentschlossen zu unseren Bastelrunde noch dazu. Die Auswahl an Perlen ist dort echt √ľberw√§ltigend! Sich auf eine Auswahl f√ľr die eigene Kette zu konzentrieren fiel mir da genauso wie meiner Begleitung unglaublich schwer. Nachdem wir aber jeweils die ersten Perlen gefunden und auf einer Schablone aufgereiht haben, konnten wir uns in unseren Bastelraum zur√ľckziehen und bei einem (mitgebrachten) Weinchen die bunten Fundst√ľcke arrangieren und auff√§deln. Danach haben wir so richtig Blut geleckt, sodass sich Anna sogar noch an Ringen und Ohrringen ausprobiert hat und ich am Ende drei identische Ketten f√ľr uns alle machte, weil mein Entwurf den M√§dels so gut gefallen hat    standard

√úbrigens, diese Legebretter, die man auf dem Foto sieht, sind eine ganz gro√üe Hilfe beim Zusammensuchen der Perlen f√ľr das k√ľnftige Unikat mit pers√∂nlicher Note, denn damit kann man sie von Anfang an in die richtige Position bringen und nach Lust und Laune noch austauschen, bevor man mit dem eigentlichen Auff√§deln anf√§ngt. Der Bastelladen ist alles in allem sehr gem√ľtlich, die Ladeninhaberin ist eine supernette, sehr hilfsbereite und dabei dennoch nicht aufdringliche Person. F√ľr uns M√§dchen – egal in jedem Alter – ist diese Schmuckwerkstatt ein wahrer Paradies    :)
Nach dem Basteln sind Susanne und ich noch zum Sushi essen in die Altstadt gefahren. Anna musste leider absagen, denn sie war leider in fordernder Begleitung: Leon, ihr vierbeiniger Begleiter, hat unsere Bastelorgie zwar noch ganz geduldig abgewartet, aber danach wollte er noch seine Runde an der Elbe drehen und anschlie√üend nach Hause auf seinen Schlafplatz gehen. Zum Essen kam deshalb noch mein Mann dazu und so haben wir ganz w√ľrdig das Bergfest der Woche mit japanischen Delikatessen an der Frauenkirche im Restaurant Tamakuchi gefeiert.

Am Donnerstag hatte ich meinen pers√∂nlichen Schulanfang: das n√§chste VHS-Herbstsemester ging f√ľr meine Sch√ľler und mich nun wieder los. √úberraschenderweise haben sich zu „meinen“ Teilnehmern aus dem vorherigen Halbjahr noch ein paar Neue dazugesellt, also werde ich an den Tagen, an denen alle vollz√§hlig im Klassenraum erscheinen, vor insgesamt 12 Russischinteressierten unterrichten d√ľrfen … und das im 3. Semester! Ich bin erstaunt (normalerweise waren wir dann nur noch zu sechst oder acht) und freue mich sehr √ľber diese indirekte W√ľrdigung. Mein Plan ist es nun, bis Weihnachten das Lehrbuch komplett zu beenden – also genau das letzte Drittel. Ich bin gespannt, wie leicht oder wie schwer sich das Vorhaben umsetzen l√§sst    zwinker

Am Freitagnachmittag lief alles wie gewohnt: Nach der Arbeit D√∂ner essen und einkaufen gehen. Nur ein Punkt der Planung hat leider nicht geklappt, denn Andrea wollte urspr√ľnglich gegen 18 Uhr zu uns sto√üen, musste aber absagen, da es ihr nicht so gut ging. Zum Gl√ľck f√ľhlte sie sich am Samstagvormittag wieder wohl und kam ins Apartamento OLCA. Wir hatten somit gestern und heute ganz viel Zeit zum Quatschen, Bilder gucken, zusammen Kochen und Abwaschen zu dritt    lachen
Ich habe mich au√üerdem schon vor l√§ngerer Zeit als Versuchskaninchen f√ľr ein Interview mit Andrea √ľber meine pers√∂nliche Intergrationsgeschichte angeboten – selbst daf√ľr hatten wir genug Zeit    :)
Im Gegenzug musste mein Kind als Model f√ľr mein September-Fotoprojekt „K√∂rpersprache“ herhalten. Das hat sie wirklich sehr gut und mit vollstem K√∂rpereinsatz gemacht    verliebt    hier schon ein kleiner Spoiler    zwinker

Sie ist inzwischen wieder bei sich in Chemnitz und ich bereite mich den Restsonntag schon mal mental auf die kommende Woche vor, denn auch in den n√§chsten Tagen sind einige interessante Treffen und Unternehmungen eingeplant. Und au√üerdem soll der Lieblingskollege ab Donnerstag wieder auf Arbeit sein und somit mehr Ruhe einkehren. Es wird also bestimmt wieder eine im positiven Sinne spannende Woche    zwinker



2016 17.
Jul

Die letzte Woche war erneut mit vielen sch√∂nen Treffen ausgef√ľllt. Gleich am Montag war¬†ich um 18 Uhr¬†mit Natalia und ihrem Sohn Gleb zum Quatschen im „El Horst“ verabredet, denn aus meiner Sicht ist dieser beschauliche Biergarten in Mitten einer Kleingartensparte wirklich super f√ľr solche¬†Begegnungen geeignet … er liegt f√ľr uns zudem fu√ül√§ufig ganz in der N√§he und man kann sich¬†dort stundenlang ungest√∂rt und ohne Trubel unterhalten.
Ich habe die beiden Besucher aus Russland auf meiner Arbeit kennengelernt, weil das Kind bei uns behandelt wird, und auf Anhieb stimmte die Chemie zwischen uns. Wir hatten an jenem Abend beim Schnattern √ľber Gott und die Welt in unserer Muttersprache sehr¬†viel Spa√ü und verabschiedeten uns auch erst, als der Biergarten um¬†23 Uhr langsam seinen Betrieb einstellte.

Am Dienstagabend waren Carsten und ich bei Dana zum gemeinsamen Kochen nach Radebeul eingeladen. Sie kocht n√§mlich f√ľr ihr Leben gern und weil sie gleichzeitig auch Fitnesstrainerin ist, landen auf ihrem Teller eben verst√§rkt solche Sachen, welche man in Kochb√ľchern unter der Rubrik „Bewusste Ern√§hrung“ findet. Dass aber solches Essen nicht immer fad und farblos sein muss, davon haben wir uns sehr schnell √ľberzeugen lassen ¬† ¬†standard
Sie kreierte uns als Vorspeise einen Melonen-Feta-Salat mit Chilisosse und packte dazu gef√ľllte Zucchinir√∂llchen sowie die Eigencreation „Knusperchampignons“:

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Als Nachspeise gab es weiße Mousse au Chocolat und Baileyscreme:

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F√ľr den Hauptgang war allerdings ich zust√§ndig und deshalb gab es etwas aus meiner Heimat: Buchweizen mit Fleisch und Gem√ľse nach diesem russischen Rezept. Da ich das bereits schon einige Male gekocht habe, dachte ich am Ende leider gar nicht daran, ein Foto davon zu machen¬†¬†¬† lachen ¬† ¬†aber es sah so √§hnlich aus wie auf der verlinkten Seite¬†¬†¬† zwinker

Am Mittwoch landete erneut Gesundes auf meinem Teller, denn unsere Abteilung war nach dem Arbeitstag zu einem kleinen Gesch√§ftsessen im vegetarischen Restaurant „Brennnessel“ verabredet. Wer einmal in der Dresdner Innenstadt einen fleisch- und fischlosen Tag einlegen und trotzdem lecker essen gehen m√∂chte, der wird sich dort sicherlich sehr wohl f√ľhlen. Das Essen wird frisch zubereitet, die Speisekarte wird immer wieder alle drei Monate dem Obst- und Gem√ľseangebot entsprechend angepasst, die Portionen sind √ľppig und die Bedienung nett und nicht aufdringlich. Da das Wetter unbest√§ndig war, blieben wir drinnen sitzen, aber der gem√ľtliche Innenhof h√§tte mir an einem sonnigen Tag sicherlich auch ganz gut gefallen ¬†¬† standard

Donnerstag war bei mir ein Filmtag. Schon seit Langem wollte ich einen russischen Streifen¬†aus der neuen Zeit, er ist aus 2008, ansehen: –°—ā–ł–Ľ—Ź–≥–ł (Stilyagi) … in englischsprachigen L√§ndern ist er besser als Hipsters bekannt und er gilt als einer der besten Werke des modernen russischen Kinos. Wie es nun mal so ist, habe ich aber nie wirklich Zeit gefunden, ihn mir anzusehen. Zum Gl√ľck habe ich aber ein Kind, welches Russisch studiert und diesen Film einst¬†sogar in einem Seminar behandelte. Sie war schon damals sehr davon angetan und nun kam sie extra zu mir, damit wir ihn uns zusammen anschauen k√∂nnen ¬† ¬†verliebt
Ich schließe mich nun, nachdem ich ihn gesehen habe, der allgemeinen Meinung, dass dieser Streifen gut ist, auf jeden Fall an    standard

F√ľrs Wochenende hatte sich bei uns ein CouchSurferp√§rchen aus Indonesien (sie) und Pakistan (er) angemeldet und so haben wir am Freitag zu¬†unserem¬†traditionellen Kaufland-Wochen(end)einkauf die¬†Essensvorr√§te noch etwas umfangreicher als sonst aufgef√ľllt. Wir freuten uns schon sehr auf diesen Besuch, denn neben dem geplanten gemeinsamen Kochen (vegetarisch/halal/koscher) hatten wir so einige Fragen bzgl. ihrer L√§nder und Religion auf dem Herzen. Leider mussten sie uns aber kurzfristig am Samstagmorgen absagen, weil es dem M√§dchen schon in Prag, der Stadt, aus der sie zu uns mit dem Fernbus anreisen wollten, nicht sonderlich gut ging und vorzeitig nach Hause abreisen musste. Carsten und ich¬†hatten also¬†ganz pl√∂tzlich¬†jede Menge¬†unverplante Zeit zur Verf√ľgung …

Ergo¬†nutzten wir diese, um so manche Dinge der To-Do-Liste mit einem „leckeren Abend“ zu kombinieren. Wir fuhren am Nachmittag in die¬†Dresdner¬†Innenstadt, um mir¬†eine¬†Schnorchelausr√ľstung (Brille, Schnorchel & Flossen) f√ľr den baldigen Sommerurlaub¬†zu kaufen.¬†Danach kehrten¬†wir im Restaurant „Wohnstube“ im Swiss Hotel ein, um¬†in den Genuss eines¬†S√§chsisch-Schweizerischen Abendbuffets¬†zu kommen. Dadurch, dass wir seit Jahren eine Dresden-for-Friends-Karte¬†haben,¬†zahlten wir f√ľr das gute¬†Essen¬†zu Zweit nur die H√§lfte ¬† ¬†standard ¬† ¬†und probierten uns durch die lange Tafel an Vorspeisen, warmen Hauptg√§ngen, Salaten und vielf√§ltigen Nachspeisen. Zum herrlichen Abschluss setzen wir uns noch 30 Minuten zum Quatschen mit unseren Getr√§nken in den Innenhof und anschlie√üend rollten wir auf indirektem Weg durch die Stra√üen zum Altmarkt. Bei unseren Abstechern zur Br√ľhlschen Terrasse¬†und zum Neumarkt,¬†lauschten wir noch ein wenig den Kl√§ngen der Musik von K.I.Z., die gerade ein Konzert bei¬†den Filmn√§chten gaben, und Ludovico Einaudi, gespielt von einem Fl√ľgelspieler auf dem Platz vor der Frauenkirche. Wir genossen diesen sch√∂nen Sommerabend in vollen Z√ľgen!

Und heute, ja heute wollten wir urspr√ľnglich aufgrund des freigewordenen Wochenendes einen Ganztagsausflug unternehmen, aber die Wettervorhersage fiel f√ľr alle von uns angepeilten Ziele sehr ung√ľnstig aus … deshalb gibt es¬†eben einen v√∂llig entspannenden Sonntag im Apartamento¬†OLCA.

Ich hoffe, auch ihr könnt trotz der aktuell herrschenden Wetterkapriolen den Sommer und die Freizeit genau so gut genießen wie wir    verliebt



2014 29.
Dez

In den letzten paar Tagen ist mir richtig bewusst geworden, dass ich ein echtes Winterkind bin. Was will  man ja auch sonst von einer Person erwarten, welche Ende November in den ukrainischen Weiten geboren wurde    zwinker

Auf jeden Fall geh√∂re ich hierzulande zu einer Minderheit, welche sich nun aufrichtig √ľber den reichlichen Schneefall freut¬†¬†¬† standard
Denn w√§hrend die Leute sich √ľber das Schneechaos aufregen, versuche ich immerzu einen Blick aus dem B√ľrofenster zu erhaschten, um das m√§rchenhafte Wei√ü zu sehen. Sobald alles schneebedeckt ist, f√ľhle ich mich wie in alten, guten Kindertagen …¬†mittendrin in einem Winterm√§rchen. Die B√§ume sehen so aus, als ob sie einer Strichzeichnung entwichen sind: nur schwarz und wei√ü, nichts weiter, was das Auge¬†von Wichtigem ablenkt und alles um sie herum wirkt so neu und so frisch!

Heute hat es in der Nacht noch mehr geschneit und da ich¬†fr√ľh aufgestanden bin,¬†weil ich zur Arbeit nicht zu sp√§t¬†aufbrechen¬†wollte, konnte ich aus dem Fenster eine beinah komplett unber√ľhrte, weiche Schneedecke sehen. Mein Auto abzufegen ging ganz¬† leicht, es war zum Gl√ľck nichts angefroren. Und dann genoss ich es mit einigen Gleichgesinnten (oder Leidensgenossen – je nachdem wie man das betrachtet)¬†in¬†einer Stadt ohne Hektik,¬†mit nur 30 km/h zu fahren. Es gab zum Gl√ľck heute Morgen kaum ein Auto auf der Stra√üe. Die Stra√üen waren noch nicht ger√§umt, und so glitzerte der Weg wei√ü statt dem gew√∂hnlichen Schwarz vom Asphalt. Diese Ruhe beim Fahren, der¬†Schein des Schnees im Licht der Stra√üenlaternen und den¬†Autolichtern¬†sowie mit bezaubernden Musik von Ludovico Einaudi im Hintergrund – das war der perfekte √úbergang von chilligen Feiertagen zum Einstieg in eine kurze Arbeitswoche¬†¬†¬† standard

Als ich abends nach¬†Hause fuhr, war es √§hnlich, aber nun waren die Stra√üen ber√§umt und von wesentlich mehr Autos befahren – der Zauber hat etwas an Ausstrahlung eingeb√ľ√üt. Aber¬†dann sah ich Familien mit kichernden, gl√ľcklichen Kindern, welche von ihren Eltern auf¬†Schlitten gezogen wurden und eine neue Seite vom¬†diesj√§hrigen Winterm√§rchen √∂ffnete sich wieder vor meinem Auge.¬† Das Buch der Winterfreuden hat unglaublich viele sch√∂ne Seiten und ich hoffe, ¬†auch ihr k√∂nnt diese geniessen!

winterfreude-web



2014 14.
Dez

Nach langer Zeit komme ich, Heini, endlich mal wieder dazu, hier zu schreiben    standard
Wie wohl schon jeder mitbekommen hat,¬†dauert es nicht mehr lange und¬†der Weihnachtsmann oder das Christkind (je nach B√§renhabitat) kommt. Damit es b√§rig-gem√ľtlich wird, muss nat√ľrlich unbedingt auch ein Tannenbaum in die Bude¬†¬†¬† zwinker¬†¬†¬† und dieses Jahr gibt es einen bei uns, welcher b√§rfekt auf unsere Gr√∂√üe abgestimmt ist. Es bleibt nur zu hoffen, dass die Geschenke nicht auch so¬†klein ausfallen, nur weil¬†es eben keinen Platz f√ľr die Pakete¬†darunter gibt¬†¬†¬† zwinker

Ihr wollt ja sicher sehen, wie unser Bäumchen aussieht, nicht wahr? Schaut mal her:

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Die beiden Gro√üen haben ihn uns¬†gezeigt und gesagt, dass Kleiner Dinkelmann und ich das Schm√ľcken in die Pfoten nehmen sollen. Ich versuchte also schon mal hochzuklettern:

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Kleiner Dinkelmann war abär schneller. Ich denke, auf seiner Seite waren die Nadeln eben nicht so stachelig wie auf meiner:

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Ich habe ihm dann per Flaschenzug schon mal ein paar Glitzerkugeln nach oben durchgegeben:

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Er hat sie daraufhin irgendwie da oben fest gemacht:

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Ich schaffte es schließlich auch mal, da hochzuklettern und brachte dabei noch ein paar schöne Kugeln mit:

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Der arme Dinkelmann hat sich dann in den Bändern etwas verheddert, das sah aber irgendwie auch lustig aus    zwinker

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Weil¬†das B√§umchen von¬†uns B√§ren geschm√ľckt wurde, durfte nat√ľrlich auch ein passendes Schmuckst√ľck nicht fehlen¬†¬†¬† zwinker

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Tja, und dann¬†entdeckten wir zwei, dass es noch ganz, ganz viele Kugeln gibt und √ľberlegten schon mal, wie wir diese am Baum anbringen k√∂nnen:

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Nach dem Auspacken gönnten wir uns erst einmal eine Pause:

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Und nach dem Ausruhen schoben wir erst einmal eine ruhige Kugel¬†… davon gab es wie schon gesagt, ganz, ganz viele¬†¬†¬† zwinker

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Ab√§r fr√ľher oder sp√§ter mussten wir sie doch noch zum B√§umchen rollen und nun sa√üen wir von diesem Kugelb√§rg …

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Um mir den Aufstieg zu vereinfachen, hat der liebe Kleine Dinkelmann vorgeschlagen, dass wir eine Räubärleiter machen.

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Aber dann kam eine seltsame Eule vorbei (sie murmelte irgendwas von Geburtstagsgeschenk an Olga, oder so) und wir haben erst einmal wieder eine Pause gemacht:

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Sie fragte, ob wir sehen wollen, wie sie Schlittschuhlaufen kann. Kleiner Dinkelmann hat ein Bild gemacht und ich habe der Eule bei ihrem Herumfahren zugeschaut. Ich war wirklich sehr beeindruckt!

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Dann fuhr sie immer schneller und ganz plötzlich war sie wieder weg! Aber nun kam ein Rentier mit einer roten Nase vorbei. Es schob aus letzter Kraft einige Mandarinen vor sich her:

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Es war ganz offensichtlich schon ganz sch√∂n m√ľde und dabei haben wir¬†gerade mal¬†Adventszeit und noch gar nicht Heiligabend! Aber Rentiertraining ist eben ganz sch√∂n hart …

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Wir hatten Mitleid mit ihm und haben es zum Sitzen und Ausruhen unter unserem (so gut wie) fertig geschm√ľckten Tannenb√§umchen (ohne die doofen vielen kleinen Kugeln) eingeladen.

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Die Mandarinen waren bei dem gem√ľtlichen Quatschen ganz zuf√§llig in unseren B√§uchen gelandet¬†¬†¬† unschuldig
Als Rudolf, so heißt das Rentier nämlich, weiter ziehen musste, um rechtzeitig im Stall zum Abendessen zu sein, machten wir noch schnell ein Erinnerungsbild zusammen.

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Und die vielen kleinen Kugeln? Naja, diesmal haben sie es noch nicht auf den Baum geschafft, abär es sind ja noch ein paar Tage bis zur Bärscherung Рbis dahin werden wir ganz bestimmt fertig sein!



2013 14.
Apr

In den letzten Tagen haben¬†sich Viren aller Art¬†eingebildet, dass sie bei uns willkommen sind … was definitiv nicht der Fall ist, aber sie sind trotzdem gekommen ¬† ¬† teufel

Zum einen haben sie meinen K√∂rper √ľberfallen und schon am Mittwoch¬†fing ich an, sie mit allen m√∂glichen Mittelchen zu verscheuchen. Aber irgendwann habe ich dann doch aufgegeben und¬†am Freitag beschlossen, einen ganzen Tag¬†zusammen mit Kissen und Teddyb√§ren nur im Bett zu verbringen – die Teddys¬†sind ja wenigstens hustenvirenresistent. Somit bestand mein Freitag eben aus ein wenig Lesen, ein wenig Schlafen, von einem Reizhustenanfall wach werden, Tee trinken und die st√§ndige Wiederholung dieses Ablaufes. Meine Familie und Freunde hatten Mitleid mit mir und richteten¬†aufgrund dessen alle Pl√§ne nach mir aus. Eine f√ľr den Sonntag geplante Wanderung mit G√ľnter und Barbara wurde um zwei Wochen vertagt. Carsten und Stephanie haben ohne meine Hilfe die dringend ben√∂tigten Bretter f√ľr unseren Garten besorgt, um am Folgetag unseren Hang wirksam zu befestigen, sie haben¬†alle Eink√§ufe erledigt und auch die f√ľr Samstag geplante Gartenarbeit einfach perfekt erledigt. Ich bin mit dem Aussehen unseren Hangs auf der Terrassenseite sehr zufrieden und muss die neuen Bretter einfach nur mal zwischendurch etwas dunkler anstreichen, damit sie zum einen nicht mehr so ins Auge springen und zum anderen vielleicht etwas l√§nger halten. Bilder folgen – versprochen.

Das war Virenstory Nr.1¬†… die andere fiel mir ganz beil√§ufig durch den un√ľbersehbaren Google Chrome-Hinweis „Achtung: Malware!“ auf, der sowohl meinen Blog als unsere gesamte Homepage betraf. Das √ľbrigens nat√ľrlich auch am eh schon √ľberf√ľllten Freitag. Ich habe¬†sofort meinen pers√∂nlichen Sysadmin informiert und nach einigen Nachforschungen hat Carsten sich zur√ľckgemeldet. Diese Meldung ist tats√§chlich wahr, allerdings lag¬†es nicht direkt an uns, sondern an unserem Webseitenhoster 1&1. Sowohl unsere Webseite inklusive meinem WordPress-Blog als auch die reine HTML-Webseite von der Feiermanufaktur¬†sind durch Schadcode erweitert worden – bei getrennten Pa√üw√∂rtern, unterschiedlichen Umgebungen und Sicherheitsmechanismen bleibt die einzige Gemeinsamkeit der Speicherplatz-Server. Als mein Mann von der Arbeit nach Hause kam, hat er in m√ľhevoller Handarbeit schnellstm√∂glich alle Dateien „desinfiziert“. Nun kann ich sagen, dass wir jetzt wieder clean sind.

Und die Schnupf- & Hustenviren werde ich auch demnächst los!     lachen



2012 25.
Nov

In den letzten zwei Wochen habe ich kaum Ruhe gehabt, etwas zu schreiben, denn Langeweile ist bei uns nach wie vor ein v√∂llig unbekanntes Wort. Allerdings kommt zu meinen eigenen Aktivit√§ten, welche bereits an- und aufregend genug sind, noch ein weiterer H√∂hepunkt: wir¬†k√§mpfen gerade¬†mit dem Gipfel der pubert√§ren Entwicklung bei Stephanie und hoffentlich¬†ist eine R√ľckkehr zum normalen Familienleben nicht mehr weit entfernt. Mehr Worte sollen zur Wahrung des Familienfriedens an dieser Stelle nicht verlautet werden …

Aber es gab auch sehr viele schönen Erlebnisse in meinem Leben in den letzten Tagen     zwinker

– Alles, was mit dem Tod von Carstens Mutter zu tun hatte,¬†damit sind¬†die amtlichen und beh√∂rdlichen Vorg√§nge gemeint und¬†nicht die Gef√ľhle und Erinnerungen, ist nun endg√ľltig abgeschlossen. Die letzte K√ľndigung bzw. R√ľckzahlung ist¬†eingetroffen und nun kann mein Mann sich mit voller Konzentrtation den anderen, derzeit auf Eis gelegten Projekten widmen.

– Ich habe √ľber Couchsurfing eine neue Dresdnerin namens Evelyn kennengelernt und festgestellt, dass wir sprachlich und auf Interessen bezogen¬†√§u√üerst viele Gemeinsamkeiten haben. Ich sch√§tze, es wird in diesem Fall nicht nur bei einer losen Bekanntschaft bleiben ¬† ¬† zwinker

– Mit Evelyn habe ich z.B. auch die 1. Dresdner Literaturmesse „Schriftgut“ besucht: noch ist diese Veranstaltung klein, gem√ľtlich und¬†au√üerdem sehr familientauglich. Hoffentlich bewahrt sie sich auch noch nach weiteren Messeterminen¬†etwas diesen Charme.

– Andrea hat f√ľr sich und mich Konzertkarten organisiert und wir haben einen wundersch√∂nen Abend mit Musik und Gesang von Cecile Corbel miterleben d√ľrfen: bezaubernd und elfenhaft! Wer Harfenmusik liebt, sollte sich diese K√ľnstlerin wahrlich nicht entgehen lassen!

– Ein weiteres kulturelles Highlight der letzten Tage war f√ľr mich eine Lesung von der bekannten russischen Schriftstellerin Ljudmila Ulitzkaja. Ich liebe ihre B√ľcher, denn ihre Geschichten und ihre Art zu erz√§hlen ber√ľhren mich sehr. Ihr neues Buch „Das gr√ľne Zelt“ („–ó–Ķ–Ľ–Ķ–Ĺ—č–Ļ —ą–į—ā–Ķ—Ä“) habe ich allerdings nicht direkt im Anschlu√ü an die Veranstaltung gekauft, denn es¬†war nur in Deutsch vorhanden. Meine Bestellung f√ľr¬†eine Ausgabe in der Originalsprache¬†konnte ich gestern bei¬†einem der zahlreichen Onlinebuchhandlungen f√ľr¬†Russischsprachige aufgeben. Zur der Lesung bin ich aber nat√ľrlich nicht allein gegangen, sondern mit der oben erw√§hnten Evelyn und meiner Anna. Ich war zudem sehr froh, dass ich die beiden M√§dels richtig eingesch√§tzt habe – die Chemie zwischen ihnen hat auf Anhieb gestimmt ¬† ¬† standard

– Carstens sportliche Vergangenheit und sein engagiertes Mitwirken beim SG Gittersee vor einigen Jahren hat uns im positiven Sinne eingeholt: Wir beide¬†sind zur Jubil√§umsfeier „55 Jahre¬†Abteilung Badminton“ eingeladen worden und es hat uns sehr gefreut, all die vielen bekannten und netten¬†Gesichter wiederzusehen und nebst einem leckeren Buffet das ein oder andere Schw√§tzchen¬†halten zu k√∂nnen.

– Am Bu√ü- und Bettag (eigentlich ein Feiertag in Sachsen) war ich √ľbrigens arbeiten, denn f√ľr unsere deutschlandweiten Kunden¬†gibt es in meiner Firma jedes Jahr eine Notbesetzung¬†– und nun war auch ich mal wieder an der Reihe. Mein Hauptspruch¬†in diesen 8 Stunden:¬†“ Warum ich trotz Feiertag ihren Anruf entgegennehme ? Ich bin eben gern f√ľr Sie da und au√üerdem wollte ich Ihnen sagen, dass¬†heute bei uns eben¬†eigentlich frei ist.“¬†¬†¬†¬†¬†lachen

Ach ja, die zwei Wochen¬†sind mal wieder ratzfatz an mir vorbei geflogen … aber wie der Sachse sagt: „Schee war’s“¬†¬†¬†¬† standard



2011 05.
Sep

Das¬† Wochenende war einfach umwerfend! Solche Freitage+Samstage+Sonntage w√ľnsche ich mir im n√§chsten Sommer regelm√§√üig!¬†¬†¬† standard

Bei diesem Wetter ging selbst die Arbeit fast wie von¬†Zauberhand: Unser W√§schesack namens Bulla war komplett leergewaschen, die Fahrr√§der haben sich von den letzten Schlamm- und Sandresten vom R√ľgen-Urlaub getrennt und auch unser Zaun hat endlich seinen Doppel-Anstrich bekommen:

Mein Mann hat sich erneut als großer MacGyver-Fan geoutet und hat richtig ausgefallene Ideen zur Trocknung der Zaunsegmente umgesetzt. Ich war von seiner kreativen Lösung wirklich sehr beeindruckt!    verliebt

Au√üerdem habe ich die Chance genutzt und Stephanie bei ihren Hausaufgaben f√ľr den Kunstunterricht geholfen. Sie hat daf√ľr n√§mlich einige Aufnahmen von sich selber gebraucht und ich habe mich als Fotografin angeboten.¬†¬†¬† zwinker

Hier sind ein paar Ergebnisse des Fotoshootings. Ich finde, meine Kleine macht sich gut als Model.    zwinker

 

 

Auf jeden Fall hatten wir viel Spaß dabei.    lachen

Von dieser Sommerfreude k√∂nnen wir nun ab heute in den schwer verregneten Tagen noch ganz lange zehren … und das ist auch¬†gut so!



2011 15.
Mai

Der gestrige Tag war f√ľr uns alle wirklich etwas spannend geworden. Wir haben uns schon lange vorgenommen, unseren alten, maroden und inzwischen sogar etwas l√§dirten Zaun durch einen neuen zu ersetzen. Wir wollten das schon vor einer Ewigkeit machen, aber¬†die ersten Versuche, passende Zaunst√ľcke im Ganzen zu kaufen, haben sich als ein Problem erwiesen.¬†Der Ursprungszaun wurde noch vom¬†Bautr√§ger eingesetzt und vermutlich hat er damals g√ľnstig ein Auslaufmodell erworben. Jedenfalls passten bei den modernen Ausf√ľhrungen die Abst√§nde zwischen den nicht verschiebbaren Metallpfosten und den aktuell verf√ľgbaren Zaunbl√∂cken gar nicht mehr zusammmen. Daher wussten wir, dass wir mehr¬†Aufwand betreiben m√ľssen, um alles einzeln passend¬†zu bauen. Das war der¬†eigentliche Grund, warum wir das¬†lange vor uns hergeschoben haben. So viel zur Vorgeschichte.¬†¬†¬† standard

Jetzt ¬†hatten wir schon alles vorbereitet und die Aufgaben verteilt. Andrea musste wieder ihr Geld an der Kasse eines Discounters verdienen und noch¬†etwas zu Essen besorgen,¬†deshalb war sie gestern von der Zaunbauorgie befreit. Carsten hat schon vorher die bereits¬†gekauften¬†Zaunelemente in seine Einzelteile zerlegt und¬†dabei ist ihm leider ein¬†langer Balken durch- und ein paar Zaunlatten¬†angebrochen, was wir zun√§chst nicht als gro√üe Trag√∂die betrachteten.¬†Gestern Morgen¬†war dann alles f√ľr den Neuaufbau vorbereitet. Stephanie und ich haben die Schleifarbeiten aller Holzteile (Vorbereitung zum baldigen Streichen) √ľbernommen und¬†Carsten¬†nahm zuerst den alten Zaun auseinander, um¬†dann den neuen nach und nach zusammenzubauen. Sein Holzunfall beim vorherigen Zerlegen hatte allerdings zur Folge, dass wir in der Mittagszeit nochmals zum Baumarkt ged√ľst sind, um die¬†noch fehlende¬†Anzahl an Balken und Latten zu besorgen. Zwischen 13.00 und 15:00 Uhr sollte man ja sowieso¬†keinen L√§rm machen …

Aber flott und fleissig wie wir nun mal sind, hatten wir schon kurz nach 16 Uhr alle Säge- und Abschleifspuren zusammengefegt und das Werkzeug wieder im Keller verstaut.    cool    Nun muss ich nur noch auf ein regenfreies Zeitfenster warten, um das Holz mit Zaunlasur zu bearbeiten.

Sozusagen als Belohnung trafen wir uns abends mit Freunden vor dem Fernseher und schlossen Wetten dar√ľber ab, wer der Gewinner des Eurovision Song Contests sein wird. Die¬†Favoritenrunde der 5 Anwesenden bestand aus Deutschland, Ireland, Island, Bosnien-Herzegovina und Spanien. Wie man nun weiss,¬†hat das Duett aus Azerbaijan gewonnen, wor√ľber unsere ganze ESC-Runde etwas √ľberrascht und verwundert war.¬† Aber¬†daf√ľr k√∂nnen wir im n√§chsten Jahr mal sehen was Baku an Unterhaltung zu bieten hat.



2011 16.
Apr

Diese Woche hat mich ein wenig verwöhnt, naja, eigentlich ganz schön verwöhnt    lachen

Zum einen kam der Arbeitskollege, dessen Vertretung ich √ľbernommen habe, 2 Tage eher in die Firma zur√ľck als geplant. Dann sa√ü pl√∂tzlich ein B√§r auf meiner Tatstatur. Die Frau des Kollegen hat ihn eigenh√§ndig ausgestopft. Er hei√üt Mario und hat eine etwas schiefe Nase, daf√ľr aber einen derart s√ľ√üen Blick, dass sogar mein Mann dem nicht lange standhalten konnte. Eigentlich habe ich inzwischen keine B√§renzuzugsgenehmigung mehr von ihm, aber Mario darf jetzt mit Ying und Yang auf der Couch sitzen und quatschen. Immerhin haben die drei Teddys¬†ein gemeinsames Thema, denn ich habe sie alle nach und nach¬†in meinem B√ľro gefunden. Zwei weitere B√ľrozuz√ľgler haben andere Positionen in meinem Haus bezogen, aber diese drei haben nun die Couch f√ľr sich¬†allein. Wenigstens so lange, bis auch wir den Anspruch auf den entsprechenden Sitzplatz erheben.¬†¬†¬† zwinker¬†¬†

S√ľ√ü, die Drei, nicht wahr?

Aber das ist noch nicht alles! Das Bild von den Bärlis habe ich mit MEINER NEUEN DIGITALSPIEGELREFLEXKAMERA GEMACHT, WELCHE MEIN MANN MIR EINFACH SO GESCHENKT HAT!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Es ist eine supertolle Canon EOS 1000D und ich freue mich wahnsinnig dar√ľber und kann es immer noch nicht fassen, dass sie mir geh√∂rt!!!! Carsten und ich haben abgemacht, dass wir uns zu Ostern nichts schenken und er wusste von meinem lang gehegten¬†Wunsch, eine Kamera in dieser Art zu haben.¬† Ich habe allerdings immer gesagt, „wenn ich gro√ü bin, dann kaufe ich mir eine“¬†. Und nun habe ich sie!!!!¬†¬† Ist mein Mann nicht der allerbeste auf der Welt?!¬†¬†¬† kuessen¬†¬† verliebt

Er hat noch eine gute Tat jetzt auf seinem Olgakonto, denn auch unsere Terrasse ist jetzt wieder komplett mit frischem, feink√∂rnigen Sand bedeckt. Der Sommer kann¬†kommen!!!! Hauptsache die Katzen aus der Nachbarschaft¬†entdecken diesen¬†Traum im Sand¬†nicht zu fr√ľh.¬†¬†¬† zwinker

In einer Viertelstunde kommen ein paar Freunde vorbei und wir werden zum ersten Mal unseren Grill herausholen und einen sch√∂nen, wenn auch etwas k√ľhlen, Aprilnachmittag geniessen.¬†¬†¬† standard



2011 28.
Mrz

Irgendwie k√§mpfe ich heute ganz schlimm gegen meine Fr√ľhjahrsm√ľdigkeit an. Ich sch√§tze, dass die gestrige Zeitumstellung auch ihr Scherflein dazu beigetragen hat. Aus Erfahrung weiss ich, dass ich etwa eine Woche brauchen werde, um die fehlende Stunde am fr√ľhen Morgen wieder irgendwie zu kompensieren. Aber wenn das Wetter jeden Tag ein wenig besser wird, dann werden meine Abende k√ľnftig nicht nur mit Taxi-Diensten und etlichen Sport- und Sprachlernterminen ausgef√ľllt, sondern auch mit einem steten Garteneinsatz.

Mein Gr√ľnzeug vor, neben und hinter unserem Haus wird es hoffentlich freuen, wenn ich abends wenigstens ein St√ľndchen um sie herumschlawenzeln und alte √Ąste abschneiden oder gro√üz√ľgig passenden D√ľnger ausstreuen kann. Wobei man schon darauf achten soll, dass der Rhododendrond√ľnger nicht auf die Grashalme der Wiese kommt, denn diese verlangen nat√ľrlich nach Rasend√ľnger. Wenn ich f√ľr alle Pflanzenarten den wirklich perfekt abgestimmten Wachstumsunterst√ľtzer kaufen w√ľrde, h√§tte ich vermutlich in unserem Gartenh√§uschen kein Platz mehr f√ľr irgendetwas anderes.¬†¬†¬† zwinker

Aber wie schon erw√§hnt, in dieser Woche habe ich laut Familienplaner keinen freien Abend zur Verf√ľgung. Noch sieht die Woche danach etwas besser aus, aber ich f√ľrchte auch dort werden die leeren K√§stchen in meiner Spalte schnell gef√ľllt. Vielleicht sollte ich anfangen, die Termine auch mit mir selber einzutragen, sonst komme ich nie zu Ruhe.¬†¬†¬† zwinker