Home     I     Olgas Welt

     
 
 
   

 
Kommentar:   

 
Manchmal hat man eben Lust darauf, etwas zu schreiben   ;0)

 
Web|log,  der;  -s,  <engl.>,  meist abgekürzt mit "Blog"
   
Digitales Tagebuch im Internet. Ein Weblog ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Es ist ein Medium zur Darstellung des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrung als auch der Kommunikation dienen und ist insofern mit dem Internetforum sehr verwandt. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als "bloggen" bezeichnet.

Quelle: http://www.wikipedia.de    


 
2018 31.
Aug

Als ich mir dieses Thema f√ľr meinen Jahresplan ausgesucht habe, schwebten mir einige Aufnahmen mit trockenen Kr√§utern vor …

… dann kam ich aber auch auf den Gedanken, dass man die in der K√ľche h√§ufig verwendeten Kr√§uter nat√ľrlich auch frisch zeigen k√∂nnte:

Klar, zum Kochen bräuchte man schon etwas kleiner geschnitten

Ich habe sogar einen ehrgeizigen Plan entwickelt, eigenen Dill auszus√§en, um diesen immer frisch zur Hand zu haben …

… ich muss allerdings zugeben, dass ich das inzwischen mehr als nur einmal probiert habe. Jedes Mal keimen die Samen sehr schnell und die kleinen Pfl√§nzchen schie√üen eifrig in die H√∂he – aber dann klappen sie einfach zusammen. Ich gebe aber noch nicht auf    zwinker

Ich habe in Mai auch angefangen, mich intensiver mit den Pflanzen am Wegesrand zu befassen, denn es gibt ja wesentlich mehr essbare und heilende Pflanzen, welche man auch Heilkr√§uter nennen kann, als das, was man √ľblicherweise in eigener K√ľche immer zum W√ľrzen nimmt.

Dies hier erkennt bestimmt jeder auf Anhieb:

Eine Kamille ist immer leicht zu erkennen. Und wie sieht es mit diesem Pflänzchen aus?

Sch√∂llkraut kenne ich seit meiner Kindheit als „Zaubermittel“ gegen Kratzer und Sch√ľrfwunden    standard

Diese riesigen Blätter helfen auch als Heilkraut gegen Wunden:

Ja, hier reden wir von einer √ľberall wachsenden Klette    standard

Um mein Wissen √ľber das Gr√ľnzeug um uns herum zu erweitern, habe ich extra in diesem Monat bei einer Kr√§uterwanderung mitgemacht. Dabei habe ich mich unter anderem wieder daran erinnert, dass diese Blumen tats√§chlich s√ľ√ü schmecken und gar nicht giftig sind:

Man muss beim Zubei√üen lediglich darauf achten, dass man keine Hummel mitkaut, denn das m√∂gen sie bekanntlich nicht so sehr    zwinker    aber auf Klee fahren die dicken und felligen Bienenverwandten sehr wohl ab!

Im Klosterpark Altzella gab es auch einen mit viel Liebe angelegten, beschrifteten Kr√§utergarten. Dort habe ich jede Menge Pfl√§nzchen wiedererkannt und jede Menge neu kennengelernt. Manche habe ich schon als pflanzliche Heilmittel zu mir genommen, hatte aber keine Vorstellung, wie ein Ysop …

… oder ein M√∂nchspfeffer eigentlich aussehen:

Wesentlich leichter war es bei Oregano …

… Liebst√∂ckel …

… Thymian …

… und Rosmarin:

Dort, in dem Kräutergarten, habe ich auch festgestellt, dass Salbei ganz unterschiedlich aussehen kann.

Die wohl bekannteste Salbeiart ist diese:

Es gibt ihn aber auch als Muskat-Salbei:

Und auch als gr√ľn-gelbe Version:

Einen Sauerampfer auf der Wiese oder am Wegesrand zu erkennen fiel mir schon immer leicht …

… das kann ich √ľber die Bl√§tter von Blutampfer allerdings nicht behaupten:

Diese Wissensl√ľcke hat mich so aufgeregt, dass ich mich nicht entscheiden konnte, ob ich zur Beruhigung lieber auf Johanniskraut …

… oder auf Baldrian zur√ľckgreifen sollte    zwinker

Die Mojito-Minze w√§re vermutlich noch sehr viel besser (mit W√§sserchen drumherum) gewesen     zwinker

Das Thema hat mich w√§hrend der Suche nach passenden Motiven f√ľr mein Projekt wirklich gepackt. Und auf die Idee, dass Heilpflanzen auch eine ganz andere Wirkung, eher eine „lebensverk√ľrzende“, haben k√∂nnen,  brachte mich das Buch „Giftmorde: 15 t√∂dliche Anleitungen„. Ich habe das Buch von Francis Mohr, einem der Phrase4-Autoren geschenkt bekommen, er hat n√§mlich eine Geschichte zu diesem Buch beigesteuert. Leider war der Monat Mai dann schon zu Ende, als ich alle Kurzkrimis durchgelesen habe, sonst h√§tte mein Kr√§uter-Fotoprojekt bestimmt auch eine giftige Seite erhalten. Vielleicht mache ich das Thema „Giftiges“ irgendwann zu einem eigenst√§ndigen Projekt, wir werden sehen, wie sich das Marienblatt so wendet    zwinker



2018 05.
Apr

Ich sehe die Welt beim Fotografieren √ľberwiegend durch die Kameralinse – nur ganz ganz selten nutze ich das Display. Im Februar wollte ich allerdings noch einen Zusatz einbauen, um die Umgebung wie ein offenes Buch wahrnehmen zu k√∂nnen … ok, die Idee mit dem Buch als Cutout-Vorlage kam relativ spontan und dieser Text ist wahrlich darauf zugeschnitten    zwinker
Zu meinen Vorbereitungen Anfang Februar hat Ines f√ľr mich viele interessante Entw√ľrfe in DinA4-Gr√∂√üe gezeichnet, welche ich auch brav alle mal ausgeschnitten und getestet habe. Aber leider bestanden sie den Reisetauglichkeitstest nicht … postkartengro√üe Vorlagen aus Pappe haben sich in Miami bzw. in der Handtasche einfach besser bew√§hrt. Eines meiner ersten Cutouts war, passend zur noch im Ged√§chtnis befindlichen Weihnachtszeit, ein Tannenbaum. Damit soll an dieser Stelle auch gleich noch mal das Prinzip der Cutout-Fotografie verdeutlicht werden:

Und los geht’s … mit Himmel:

… mit Palmenwedel:

… und mit Strandsand:

Aber nun zur√ľck zu meiner Ank√ľndigung, dass ich die Welt wie ein offenes Buch vor mir haben wollte – mit der entsprechenden Cutout-Vorlage war das ja gar nicht so schwer    zwinker

Hier sind nun einige offene Seiten unseres Florida-Urlaubs extra f√ľr euch aufgeschlagen:

Ich hoffe, euch hat das „Bilderbuch“ gefallen    standard    ich jedenfalls habe wirklich Gefallen daran gefunden, solche Aufnahmen zu machen, und es wird wahrscheinlich nicht das letzte Mal sein. Und vor allem auch nicht die letzte Cutout-Vorlage    standard



2018 03.
Jan

2017 ist nun seit einigen Tagen Geschichte … ich hoffe, ihr seid alle gesund und munter im neuen Jahr angekommen. Ich w√ľnsche jedem von uns in 2018 Gesundheit, Gl√ľck, Spa√ü, Freude, nur sch√∂ne Erlebnisse und dass die Kraft f√ľr die guten Vors√§tze im Laufe der Tage und Wochen nicht nachl√§sst    standard

Ich habe ja eigentlich noch nichts √ľber unsere Feiertage berichtet – das m√∂chte ich nun nachholen, bevor das neue Jahr auch schon wieder zu alt wird    zwinker

Der Tag, an dem ich bei allen Adventskalendern die Zahl 24 gesehen habe, läutete das Ende der Vorweihnachtszeit ein und ist gleichzeitig viel zu schnell gekommen:

Beim Lotto-Adventskalender haben wir sage und schreibe 2 Euro gewonnen … nachdem unsere Kinder 7,50 Euro daf√ľr ausgegeben haben. Unser Sparschwein freute sich aber dennoch √ľber diesen „Gewinn“    standard

Die Kinder kamen bereits am Freitag ins Apartamento OLCA und gemeinsam nutzten wir die Familienzeit unter anderen daf√ľr, das nachzuholen, was eigentlich eine schon lang gepflegte OLCA-Tradition ist, aber aufgrund der Entfernungen zwischen uns und beiden M√§dels innerhalb der Adventszeit leider noch nicht machbar war: Pl√§tzchen backen

Hier mal ein Teil des Ergebnisses unserer M√ľhe – dekoriert wie eh und je mit viel Liebe und viel bunter Zuckerdeko    standard

Es hat sich bei uns inzwischen auch eingeb√ľrgert, dass das B√§umchen zwar von Jahr zu Jahr immer kleiner wird, aber wenigstens der Geschenkeberg hat seine traditionelle Gr√∂√üe zum Gl√ľck beibehalten    zwinker

Es gab bei der Bescherung wie immer einige √úberraschungen, wie z.B. Eintrittskarten f√ľr ein neues Programm von Gayle Tufts f√ľr meinen Mann und mich:

Eine personalisierte Toblerone-Schoki gab es aber nicht nur f√ľr meinen Mann, wie er das in seinem Gastbeitrag neuerdings gezeigt hat …

… sondern f√ľr die gesamte Familie:

Beim Besorgen der Geschenke wurde nat√ľrlich auch R√ľcksicht auf Sonderw√ľnsche genommen. Ein Buch mit Kurzgeschichten von Lars Hitzing samt pers√∂nlicher Autorenwidmung und die Angabe der eigenen Mama als Urheberin des Autorenportraitbilds stand bei Andrea genau so auf der Liste, wie zahlreiche andere B√ľcher. Aber eine Widmung gab es eben doch nur hierbei    standard

Vielleicht klappt es ja auch mal, dass Andrea mich zu einer Lesung der Phrase 4 begleitet – w√§re ein guter Vorsatz f√ľr meine Gro√üe    zwinker    der n√§chste Termin ist schon am 16.01.2018!

Zwischen den Feiertagen sind Carsten und ich brav zur Arbeit getrabt, w√§hrend die Kinder mit Papa und seiner Familie an der Ostsee urlauben konnten. Silvester haben wir dann aber alle jeweils wohnortnah gefeiert – Stephanie mit Freundin in Potsdam, Andrea in Chemnitz und wir in Dresden. Carsten und ich entschieden uns diesmal f√ľr einen Ausblick von der Bergstationsaussichtsplattform der Dresdner Schwebebahn:

Zum Jahreswechsel hat sich sogar eine ber√ľhmte Sehensw√ľrdigkeit von Dresden „verkleidet“: Das Blaue Wunder war rot und gelb angeleuchtet:

Selbstverst√§ndlich haben Carsten und ich uns um Mitternacht des Jahreswechsels auf das Jahr 2018 angesto√üen – die Wahl der Getr√§nke sagt mal wieder ganz viel √ľber unseren Geschm√§cker aus    zwinker

F√ľr Knaller und Raketen hatten wir, wie in den letzten Jahren auch, wieder kein Geld ausgegeben … aber auf meine Wunderkerzen verzichte ich nie    zwinker

F√ľr uns war es ein sch√∂ner und ruhiger Rutsch ins neue Jahr. Ich hoffe, ihr habt auch so gefeiert, wie es f√ľr euch am besten gepasst hat. Uns war diesmal ein entspannter √úbergang ganz recht, denn das vergangene Jahr war √§u√üerst turbulent und abwechslungsreich und megakurz bzw. schnell vorbei. Mal schauen, was das Jahr 2018 f√ľr uns bereit h√§lt – ich hoffe, nur Gutes …



2016 20.
Nov

Zeit begleitet uns immer wieder im Form von Uhren und zwar von Kindesbeinen an bis zu dem Punkt, an dem unser letztes St√ľndlein schl√§gt … still steht sie eigentlich nur auf Fotos oder Bildern.

Schon am fr√ľhen Morgen werfen wir bei unserer Morgentoilette einen Blick auf die Uhr:

img_0077

Hoffentlich hat man danach noch Zeit f√ľr ein gem√ľtliches Fr√ľhst√ľck:

img_0028

Wenn man dann das Haus verl√§sst, wird man ebenfalls √ľberall von Zeitanzeigen begleitet, ob hoch oben an einer Kirche …

img_0552

… oder an einem Rathaus …

img_0462

… oder im Schaufenster eines Antiquit√§tenladens:

img_0483

Selbst wenn man lediglich die Schönheit der Natur betrachten möchte, hat man im Augenwinkel nicht selten die Zeit im Blick:

010

Aber sollte man sich nicht stets die Zeit nehmen, um etwas Wundervolles ausgiebig betrachten zu können?

img_0076

Und auch Zeit daf√ľr nehmen, um einen R√ľckblick in die Vergangenheit zu wagen?

img_0057

Um sich vielleicht auch dann an Zeit zu erinnern, als man noch genug davon hatte, z.B. um stundenlang lesen zu k√∂nnen …

img_0021

… oder sich beim Lesen von Gedichten m√∂glicherweise Gedanken um die Jahreszeit zu machen ?

img_0062

Es gab mal eine Zeit, und das ist noch gar nicht so lange her, als wir uns noch richtige, lange und ausf√ľhrliche Briefe auf Papier geschrieben haben. Das waren noch keine Nachrichten, welche eine Beschr√§nkung auf 140 Zeichen hatten:

img_0073

Ich habe √ľbrigens bei diesen Fotoshootings auch die Gelegenheit genutzt, wieder viele der alten Briefe mit gro√üem Vergn√ľgen und oft auch mit einem Schmunzeln durchzulesen. Das gelingt mir bei einem Chatverlauf bei weitem nicht so gut, denn in der Regel man kann alte Botschaften kaum noch erreichen. Doch bei den Briefen konnte man alles lesen, was meine Freunde und Familie Anfang der 90er Jahre so besch√§ftigt hat – ein wirklich besonderes Erlebnis!

Wie gesagt, es gibt noch eine weitere sch√∂ne Art, Zeit zu „konservieren“, n√§mlich in Fotos …

img_0044

Vielleicht ist das auch einer der Gr√ľnde, warum ich immer wieder so viele davon mache    zwinker

Ansonsten sollte man darauf achten, dass Zeitdiebe unsere kostbare Lebenszeit nicht stehlen:

img_0060

Denn irgendwann werden die Zeiger f√ľr jeden von uns auf „5 vor 12“ stehen …

img_0301

… und genau dann muss man sich die Frage stellen, ob man den Rest seiner Zeit daf√ľr verwendet, um √ľber Gott und die Welt nachzudenken …

img_0047

… oder sich auf die alten Zeiten zu besinnen …

img_0128

… oder diese einfach in der Gesellschaft zu verbringen, die einem gut tut:

img_0065

Denn auch wenn man sagt, dass Zeit Geld ist …

img_0097

… kann man sie auch daf√ľr verwenden, um sich mehr den Dingen zu widmen, denen uns gut tun:

img_0025

Einst sagte der arabische Dichter Amrilkais: „Gott hat dem Menschen die Zeit gegeben, aber von Eile hat er nichts gesagt“ … in diesem Sinne w√ľnsche ich allen Lesern, dass ihr die Zeit f√ľr die wirklich wichtigen Dinge des Lebens finden k√∂nnt. Wenn ihr das nicht von allein schafft, dann kommt die Zeithexe und, glaubt mir, sie wird ganz doll mit euch schimpfen    zwinker

img_0255



2016 13.
Mrz

Mein Februar-Fotoprojekt diente vorrangig dazu, mal wieder eine technische Spielerei auszuprobieren. Um neue Ideen zu holen, kaufe ich mir ab und zu verschiedene Fotozeitschriften. Sie sind meistens mit DVDs bzw. unterschiedlichen Infos und Tutorials ausgestattet. Bei diesem bekam ich Lust, es auch einmal selber auszuprobieren: man nehme schwarze Pappe, bastle damit einen Filter und dann kann man mithilfe einer handels√ľblichen Weihnachtsbaumlichterkette sch√∂ne Effekte zaubern. Malen ist zwar nicht wirklich meine St√§rke, aber f√ľr ein paar Motive haben meine K√ľnste doch noch ausgereicht und so hatte ich am Ende meiner Bem√ľhungen vier unterschiedliche Filter zur Hand.

IMG_0102

Meine „fabelhaften“ Skizzen seht ihr √ľbrigens auch unten links. Ich hatte zwar noch mehr Ideen, aber schon nach den ersten Versuchen stellte ich fest, dass es gar nicht so einfach ist, zu feine Motive in dieser Mini-Gr√∂√üe aus der Pappe heraus zu schneiden ¬† ¬† zwinker

Als erstes gab es vor meiner Linse den Filter „Sternchen“ und das ist nun, was ich am Ende damit erreichen konnte ¬† ¬† lachen

IMG_0018

IMG_0034

IMG_0085

Danach kam das andere typische Mädchenmotiv auf das Objektiv: Herzchen     verliebt

IMG_0059

IMG_0078

Aber das ist wohl mit Abstand die kitschigste Version     zwinker

IMG_0055

Mit einem Kleeblatt als Filterbild kommt man da auf ganz andere Ideen ¬† ¬† standard ¬† ¬†z.B. auf gl√ľckliches Landleben

IMG_00181

IMG_0023-

Oder auch auf die im M√§rz anstehende sogenannte „Gr√ľne“ Jahreszeit der Iren

IMG_0011_bearbeitet-1

IMG_0047-1

Die Katzensilhouette kam nat√ľrlich stillecht mit Opfer zum Einsatz

IMG_0032

Was f√ľr eine Maus wie ein Alptraum wirken mag, ist f√ľr einen kleinen Engel wohl eher ein Traum

IMG_0047

Auch ein Hase hat nix gegen Katzen

IMG_0037

Dieses Bild wollte unbedingt gemacht werden    zwinker

IMG_0041

Übrigens, man muss nicht zwingend eine Lichterkette haben, um mit Bokehfilter zu fotografieren Рselbst Straßenbeleuchtung kann diese hervorragend ersetzen

IMG_0085-1

Nach anfänglichen Startschwierigkeiten habe ich inzwischen Blut geleckt und kann mir gut vorstellen, dass ich dieses Fotospielzeug auch in der Zukunft ab und an mal benutzen werde     lachen



2016 31.
Jan

Ein fl√ľchtiger Blick, welchen ich heute beim Fr√ľhst√ľck auf¬†den Kalender geworfen habe, machte mich schlagartig munter. Ich habe n√§mlich mit Erschrecken feststellen m√ľssen, dass heute bereits der letzte Tag des ersten Monats im neuen Jahr ist¬†¬†¬† fragend

Es sind schon wieder 31 Tage vorbei und ich habe erneut noch nicht all das erledigt, was ich mir eigentlich vorgenommen habe. Das liegt bestimmt auch daran, dass meine Pläne leider immer etwas viel zu ehrgeizig sind    zwinker    aber man muss die Sachen ja schließlich positiv sehen und angehen    lachen

Immerhin habe ich es bisher vollbracht, sehr viel √∂fter zu lesen. Besonders die B√ľcher von Tom Rob Smith¬†haben es mir derzeit angetan. Das Buch Kind44 habe ich quasi verschlungen und nun verbringe ich meine zugegebenerma√üen rare Lesezeit mit Kolyma. Wenn¬†ich dieses Buch ausgelesen habe, dann hoffe ich, dass ich mir bei Francis auch das letzte Buch mit dem Protagonisten¬†Leo Demidow ausleihen kann – Agent 6. Ich finde die B√ľcher sehr spannend und gut recherchiert, denn es handelt sich dabei um viel Historisches, speziell aus Stalins Zeiten, was die Geschichten aber gleichzeitig auch ziemlich gruselig macht …

Gleich zu Anfang 2016 bin ich √ľber meinen Schatten gesprungen und habe mich trotz gedanklichem Aufschub bis April doch gleich am ersten Montag im Jahr bei einem ziemlich anstrengenden Sportangebot meines neuen Arbeitgebers angemeldet und qu√§le mich seitdem jeden Montag und Donnerstag mit¬†gewisser masochistischer Freude eine Schulstunde lang durch das¬†SYNRGY360-Trainingsprogramm.¬†Ich f√ľhle mich direkt danach zwar regelrecht kaputt, aber grunds√§tzlich tut das meinem B√ľrok√∂rper echt gut!

Zudem koche ich seit Jahresbeginn wieder etwas mehr selber und vor allen Dingen mit deutlich weniger Zucker. Apropos Zucker, ich verzichte zwar nicht komplett darauf Рdann wäre ich bestimmt unausstehlich Рaber ich versuche, die Zufuhr davon etwas besser zu kontrollieren und mir das nicht immer wieder in irgendwelchem Essen aus dem Supermarkt unterschieben zu lassen. Klappt!

Ach ja, das darf bei meinem kleinen Res√ľmee auch nicht fehlen: Ich habe den Januar gesund √ľberstanden!!! Dabei kr√§nkelten um mich herum etliche Leute … vielleicht bringt es ja doch etwas, dass ich jeden Morgen eine Messerspitze Ascorbins√§ure nehme und¬†so sehr¬†auf VitaminC in Pulverform schw√∂re ¬† ¬†standard ¬† ¬†und wenn nicht, dann liegt es eben am Placeboeffekt – so! ¬† ¬†zwinker

Wir haben nun unsere Hochzeitstagreise im Großen und Ganzen organisiert bekommen und ich freue mich schon auf ein paar sonnige Tage auf einer Insel in Atlantik, wo wir unseren 10. Jahrestag feiern werden. 10 Jahre! Und wir haben uns immer noch nicht umgebracht, sondern hängen nach wie vor jede freie Minute gern zusammen    zwinker
Ich finde das echt erstaunlich, freue mich aber sehr dar√ľber ¬† ¬†zwinker

Im Januar haben wir als Familie zu viert ein¬†tolles¬†Wochenende in Potsdam erlebt und an den anderen Tagen jede Menge Zeit mit unseren Freunden verbringen k√∂nnen – beides ist f√ľr mich pers√∂nlich enorm wichtig!

Mein Russischkurs neigt sich nun allm√§hlich dem Ende zu. Am letzten Dienstag war ich mit meinen Kursteilnehmern sogar schon im „Odessa“¬†essen, weil bei der allerletzten Stunde in 2 Tagen leider nicht alle Teilnehmer dabei sein k√∂nnen. Danach ist dieser Anf√§ngerkurs definitiv¬†vorbei und ich habe bis April Ferien … dabei sp√ľre ich Freude √ľber¬†die zus√§tzliche Freizeit, aber leider auch etwas Wehmut, denn ich werde diese Sch√ľler nun in diesem Kreise bestimmt nicht mehr wiedersehen.

und-da-ist-der-Monat-rum-we

Ich habe die letzten 4 Wochen irgendwie auch immer wieder Zeit f√ľr mein Monatsprojekt „K√∂rner“ gefunden, konnte aber wie √ľblich bei Weitem nicht alle Ideen umsetzen, welche ich im Kopf hatte. Ob das, was ich geschafft habe, euch gef√§llt, k√∂nnt ihr mir bitte dann in ca. einer Woche sagen, wenn ich euch die Bilder hier in gewohnter Art und Weise pr√§sentiere¬†¬†¬† zwinker

Und nun gilt es Рbloß noch einmal schlafen und dann haben wir schon den Februar in unseren Kalendern aufgeschlagen    lachen    dabei vertippe ich mich gelegentlich noch immer bei der Angabe der Jahreszahl    zwinker



2015 13.
Dez

Eigentlich denkt man, dass der Dezember sozusagen der Freitag des Jahres ist und dass man seine Zeit daf√ľr verwenden sollte, all die Sachen zum Abschlu√ü zu bringen, welche man in den vorherigen 11 Monaten angefangen hat. Aber das Leben bietet auch am Jahresende jede Menge Neues:

1.) Carsten und ich durften bei der Premiere-Lesung des Erstlingswerks von Sabine Dre√üler¬†als G√§ste mit dabei sein. Sie hat sich f√ľr ihre Buchvorstellung einen f√ľr uns ganz neuen Ort ausgesucht, der Name passte aber perfekt zum Ziel –>¬†Hole of Fame¬† ¬†zwinker
Das Buch von Sabine ist eigentlich nicht nur 1 Buch, nein es ist ein Zwiebook. Ich glaube, ich kann das am einfachsten mit einem Bild erklären   zwinker

IMG_0001-(2)

Es sind zwei vollst√§ndige B√ľcher („Therese“ & „Andererseits – Ausschweifungen im Paradies“) in einem Einband und das Ende jeder Geschichte hat seinen Abschluss¬†somit platztechnisch immer in die Mitte des Druckwerks … man kann es damit sogar¬†von beiden Seiten anfangen zu lesen. Durch Phrase4-Lesungen kenne ich bereits einige Kapitel aus beiden Werken¬†und freue mich, dass ich nun die Wissensl√ľcken bei jeder Story schlie√üen kann.

2.) Ich habe √ľbrigens bereits vor der Ver√∂ffentlichung ehrenamtlich zwei Geschichten daraus ins Russische √ľbersetzt. Denn diese Geschichten sind im Rahmen des Projekts D, welches sich der¬†Verbesserung der V√∂lkerverst√§ndigung zwischen Deutschland und Russland widmet, nach Sibirien und Fernosten gefahren, um dort an diversen Unis vorgetragen zu werden.¬†Am Samstagabend lauschten¬†wir in der Ver√§nderbar¬†den Reiseeindr√ľcken der drei Dresdner Musiker¬†und es war, glaube ich, nicht nur f√ľr¬†Stefan und Martina von „Die Ukrainiens“ und Wilhelmine von „Baran Butz“¬†ein unvergessliches Erlebnis, sondern auch¬†f√ľr die Zuh√∂rer ihres¬†Fotovortrags¬† ¬† zwinker
Bei ihren Ausf√ľhrungen war auch f√ľr mich¬†die ein oder andere neue Information dabei, sodass ich sogar schon manches f√ľr eine Vertiefung meines Wissens nachgeschlagen habe.

IMG_0026

3.)¬†Ein weiteres Novum ergab sich f√ľr mich beim Backen der OLCA-Weihnachtspl√§tzchen. Ich habe von meiner Freundin Kerstin aus Wiesbaden zum Geburtstag ein Ausstechf√∂rmchen im B√§rchenform bekommen … das musste ich nun nat√ľrlich einweihen¬†¬†¬† lachen
Ich muss gestehen, die vorgefertigte Augen aus dem „Kaufland“ sind etwas zu gro√ü f√ľr die zarten Keksb√§rengesichter¬†¬†¬† zwinker

IMG_0007

Irgendwie erinnerten sie mich mit diesen Glubschies an die ber√ľhmte Katze von Simon¬† ¬† unschuldig

Und da am Ende eine Packung dieser¬†Augen nicht f√ľr alle B√§ren gereicht hat, gab es am Ende sogar ein paar B√§ren a la Minions – ein√§ugig. Als auch die mir ausgegangen sind, bastelte ich ganz am Ende einfach auch welche nur mit bunten Streuseln ¬† ¬†zwinker

IMG_0001

4.) Zu guter Letzt gibt es von unserer Familie einen neuen Weihnachtsgruß, welcher hier angesehen und bewundert werden kann.

Ich finde, dass waren ganz sch√∂n viele neue Sachen und Erlebnisse f√ľr die viertletzte Woche des Jahres ¬† ¬†zwinker ¬† ¬†und nun kann ich mich wieder den altbew√§hrten Dezemberritualen, wie z.B. Weihnachtsgeschenke besorgen und mit Freunden durch die Weihnachtsm√§rkte stapfen widmen¬†¬†¬† standard

In diesem Sinne w√ľnsche ich euch auch eine sch√∂ne Zeit auf den jahresendzeitbedingten Kaufveranstaltungen unter freiem Himmel und m√∂ge euch immer eine Handbreit hei√üer Gl√ľhwein, Punsch,¬†Kakao oder¬†Tee w√§rmen.



2015 20.
Sep

Nein, nein, es geht nicht um die derzeit¬†so stark¬†beworbenen Schokoerzeugnisse mit Kirschenf√ľllung¬†¬†¬† zwinker
Wobei, √ľber diese freuen wir uns derzeit, ehrlich gesagt, auch¬†¬†¬† zwinker
Aber da man sich nicht nur um den Leib k√ľmmern sollte, sondern auch um die Seele, geht es diesmal ausnahmsweise nicht ums Essen, sondern um Kultur¬†¬†¬† lachen

Meine Lieblingsleseb√ľhne Phrase4¬†hat sich in der Ferienzeit ebenfalls eine Sommerpause geg√∂nnt, aber nun im September ging wieder los mit den lustigen und nachdenklichen Kurzgeschichten. Diesmal endlich wieder in der urspr√ľnglichen Stammbesetzung: Francis Mohr, Lars Hitzing, Henning H.Wenzel und Sabine Dressler. Sabine musste f√ľr ein halbes Jahr aus beruflichen Gr√ľnden aussteigen und¬†jetzt kehrte sie wieder auf die Couch in der Ver√§nderBar¬†zur√ľck.

Vorher haben wir uns aber f√ľr ein Fotoshooting getroffen, bei welchem Carsten mir wieder mal als treuer und gewissenhafter Assistent zur Seite stand. Die Models wollten unbedingt eine „abgerockte“ Kulisse f√ľr diese Aufnahmen haben. Da zahlten sich meine Streifz√ľge f√ľr meine¬†diversen Fotoprojekte aus und ich sch√ľttelte ganz locker eine passende Gegend aus dem √Ąrmel.¬†Die¬†Vier¬†freuten sich ganz offensichtlich sehr dar√ľber ¬† ¬†lachen

IMG_0009

Aber sie konnten sich auch ganz geschickt völlig lässig ins Bild setzen oder stellen:

IMG_0124

Ich habe auch wieder meine Lieblingspose namens „K√§fer auf dem R√ľcken“ angenommen, um die Perspektive etwas zu ver√§ndern:

IMG_0183

Doch ich habe meine Chance zur Vergeltung ebenfalls genutzt    zwinker

IMG_0208

Ich sagen nur: Glitter und Glamour    standard

Bei der nächsten Einstellung kann ich nur hoffen, dass man dabei nicht zwingend an Anna Karenina und ihr Ende denken muss    zwinker

IMG_0243

Auch ihre¬†bereits erschienen B√ľcher durften mal ins Bild:

IMG_0376

Im November kommt noch eins dazu, denn auch Sabines Geschichten d√ľrfen demn√§chst die DIN A4-Bl√§tter verlassen und bekommen einen festen Einband beim Zwiebook-Verlag.¬†Aber auf dem¬†anschlie√üenden Leseabend nach dem Fotoshooting war noch die f√ľr lesende Nutzer unhandliche¬†Form angesagt:

IMG_0562

Alle acht vorgelesenen¬†Geschichten waren diesmal echt spitze! Und ist das nicht mit das sch√∂nste Lob f√ľr einen Autoren, wenn die Kollegen auf der Couch sich genau so wie¬†das Publikum kaputtlachen ?! ¬† ¬†zwinker

IMG_0540

Ich habe mich diesmal √ľbrigens ganz bewusst beim Erraten der aktuellen Phrase zur√ľckgehalten. Zum einen habe ich schon beim Plausch w√§hrend des Shootings mitbekommen, in welcher Geschichte sie¬†eingebaut wurde und zum anderen habe ich eine Phrase4-Weinflasche bereits vor der Lesung als Lohn f√ľr die Fotom√ľhen einstecken d√ľrfen¬†¬†¬† lachen

Also, egal wie ich den vergangenen Dienstagsabend betrachte Рes war rundum gelungen    standard
Leider werde ich demn√§chst wieder nicht so oft bei den Lesungen auftauchen k√∂nnen, denn¬†seit gestern steht fest, dass ich meine VHS-Gruppe der Russischinteressierten ein weiteres Semester in die Geheimnisse dieser Sprache einweihen darf … jeden Dienstagabend. Sorry liebe Autoren, aber das ist f√ľr mich nicht minder sch√∂n, als euren Geschichten zu lauschen. Ich darf auch mal der aktive Part sein, ok ?



2015 19.
Apr

Das Wetter wird schöner und man merkt sofort einen enormen Tatendrang in sich. Da geht es auch mir nicht anders, irgendwie passiert jeden Tag etwas Interessantes    zwinker

Diesmal muss ich wirklich weit ausholen, genauer gesagt¬†ab dem¬†Samstag vor einer Woche. Zum¬†40. Geburtstag hat¬†Carsten einen Geschenkgutschein von Kathrin und Axel¬†f√ľr einen von ihnen gef√ľhrten Ausflug¬†nach Bautzen, inklusive¬†Mittagessen in einem sorbischen Restaurant, bekommen.¬†An besagtem Samstag¬†war es dann endlich soweit. Bautzen ist im Fr√ľhling wirklich sehr sch√∂n. Eine kleine, aber sehr h√ľbsche Stadt, finde ich. Dazu gilt sie inoffiziell als die Hauptstadt der Sorben. Gegessen haben wir im wundersch√∂nen und sehr zu empfehlenden Restaurant Wjelbik, wo wir von sehr freundlichen Frauen in traditionell sorbischen Trachten bedient wurden. Das Essen war sehr lecker, speziell die Nachspeise¬†und das sorbische Bier schmeckt ebenfalls sehr gut¬†¬†¬† standard

Da wir alles ganz brav aufgegessen haben, machte man auf unseren Wunsch hin auch ein Erinnerungsbild:

IMG_0068

Weil¬†die Stadt klein und gem√ľtlich ist, war auch unser Rundgang nicht sehr lang. Mein Mann f√ľhlte sich deshalb irgendwie nicht genug ausgelastet und nach langem Diskutieren f√ľgte ich mich am Sonntag meinem Schicksal und willigte mehr oder weniger freiwillig¬†zu einer 20 km langen Wanderung ein. Was man nicht alles¬†aus Liebe¬†macht! Das Wetter war auf unserer Seite, es gab nicht zu viele Wanderer und so¬†konnten wir sogar einige Tiere von ganz Nah sehen. Sogar ein schwarzes Eichh√∂rnchen lief ganz¬†ruhig vor uns her! Die Strecke haben wir dann in ca. 7 Stunden mit Pausen bew√§ltigen k√∂nnen. Hier ein typisches Olga-Pausenbild¬†¬†¬† zwinker

IMG_0040

Danach waren wir aber platt, besonders ich. Ich¬†erhielt als „Bonus“ einen Mini-Sonnenbrand auf der Stirn (nur ein schmaler Streifen direkt am Haaransatz, wo ich wohl zu wenig Sonnenmilch aufgetragen habe) und¬†eine Blutblase am Fu√ü. Daf√ľr habe ich mir anschlie√üend einen langen Badewannenaufenthalt¬†geg√∂nnt und konnte ungest√∂rt im Buch „Der Fremdling“ von Max Frei schm√∂kern.¬†Nebenbei beobachtete ich, wie sich das Ostergeschenk der Kinder, ein goldenes Bade-Ei, vollst√§ndig im Wasser aufl√∂ste. Danach duftete¬†nicht nur¬†ich penetrant nach einer Mischung aus Vanille und Honig, sondern gleich die ganze Wohnung¬†¬†¬†¬†zwinker

Am Montag trafen wir uns zum Essen und Quatschen mit Katja und Gerd im¬†griechischen Restaurant¬†Olympia. Ich brauche wohl nicht zu erw√§hnen, dass wir danach kugelrunde B√§uche hatten. Ich habe mich bis dahin zum Gl√ľck von der Sonntagsstrapazen ganz gut erholt und so liefen wir sogar zu Fu√ü dorthin¬†sowie auch wieder nach Hause. Jetzt ist es ja f√ľr uns nicht mehr so weit bis dahin¬†…¬†der Verdauungsspaziergang tat echt gut¬†¬†¬† zwinker

Am Dienstagabend durfte ich wieder meine Kursteilnehmer in die Geheimnisse der russischen Sprache einweihen – davon habe ich schon gen√ľgend erz√§hlt und werde keinen mit weiteren Ausf√ľhrungen langweilen.

Mittwochs hat sich bei uns irgendwie ein Filmabend manifestiert, da¬†wir¬†gerne den Lovefilm-Postversandservice nutzen und somit immer mittwochs und samstags eine neue Silberscheibe eintrifft, wenn wir sie p√ľnktlich am Montag- und Donnerstagmorgen in den Postkasten geworfen haben. Diesmal¬†bekamen wir die DVD „Madame Mallory und der Duft von Curry“ zugestellt. Vorher aber machte ich meinen ersten Fahrradausflug in diesem Jahr, denn Carsten und ich sind zusammen zum Blauen Wunder gefahren,¬†da ich¬†dort f√ľr Sonntag ein Fotoshooting geplant hatte.¬†Deshalb wollte ich mir die M√∂glichkeiten, mein Model zu positionieren, vorher genauer ansehen. Unterwegs g√∂nnten wir uns ein Abendessen bei Curry & Co. Die Curryw√ľrste von dort sind in Dresden ziemlich ber√ľhmt, aber sie kamen nat√ľrlich nicht an die Gerichte ran, welche wir danach in oben¬†besagtem Film sehen¬†durften¬†¬†¬†¬†standard
Der Streifen ist √ľbrigens √§u√üerst sehenswert, weil mit viel Liebe gemacht und¬†zudem mag ich Helen Mirren¬†sehr ¬†¬† zwinker

Am Donnertagabend ging es f√ľr Carsten und mich¬†auf die Schulbank, denn wir haben uns gemeinsam f√ľr einen Business English-Kurs bei der VHS angemeldet und¬†wir hatten nun unsere erste Stunde. Es war sehr interessant festzustellen, wie viel¬†wir in dieser Sprache doch schon wissen! Man untersch√§tzt sich offensichtlich doch zu sehr¬†¬†¬† zwinker¬†¬†¬† aber es gibt auch noch einiges zu lernen und darauf freuen wir uns beide sehr!

Freitagabend war mal wieder Familienzeit, denn Stephanie weilte erneut in ihrer Heimatstadt    zwinker
Auf den¬†gemeinsamem Besuch beim neuen Haus&Hof-D√∂nermann (Jusuf erkannte¬†„seine Stephie“¬†sofort wieder,¬†obwohl wir die Kleine zun√§chst ganz alleine reingeschickt haben)¬†folgte anschlie√üend¬†ganz viel Zeit f√ľr den regen Austausch von Neuigkeiten und alten Geschichten – das war echt sch√∂n!

Gestern traf ich mich am Nachmittag mit Barbara, um zusammen eine F√ľhrung zur derzeitigen Ausstellung im Kraszewski-Museum zu besuchen. Es ging um das Leben und die Werke von einer sehr interessanten, polnischen Regisseurin – Agnieszka Holland. Ich bin durch eine Empfehlung von unseren Freunden aus Breslau auf sie aufmerksam geworden und war von ihrem Film „In Darkness“ sehr beeindruckt!

Am heutigen Sonntag¬†war f√ľr mich ein Aufstehen in aller Himmelherrgottesfr√ľhe angesagt, denn ich habe mich mit Ines zum Bildermachen schon¬†f√ľr 7 Uhr verabredet. Die Sonne war zum Gl√ľck sehr auf unserer Seite, aber es war am Anfang doch ganz sch√∂n kalt! Da durfte mein tapferes Model nat√ľrlich ihre Daunenjacke f√ľr die warme Schultern und den Heini f√ľr ein warmes Herz haben¬†¬†¬† zwinker

IMG_0155w

Und nach etwa 3 Stunden Knipsen und Posieren hatten wir uns definitiv ein Kaffee und ein kleines St√ľck Kuchen verdient, oder nicht ?¬†¬†¬† zwinker

IMG_0540

Obwohl so voll, war es¬†eine echt tolle Woche! Allerdings ist die kommende schon jetzt genau so prall mit diversen Terminen gef√ľllt – ich werde nat√ľrlich wieder in gewohnter Blog-Manier berichten¬†¬†¬† standard



2015 21.
Feb

Dass ich eine Schw√§che f√ľr B√ľcher habe, ist ein offenes Geheimnis. Schlie√ülich war einst meine Entscheidung, Philologie zu studieren, eine Entscheidung des Herzens und nicht des Gehaltszettels in Spe. Es ist dann nat√ľrlich auch sehr schmeichelhaft, einige Autoren in seinem Bekanntenkreis zu haben, z.B. das kreative Quartett von Phrase4. Ich geniesse jeden Monat deren Kurzgeschichten¬†wirklich sehr, weiss aber, dass¬†sie auch dickere B√ľcher schreiben k√∂nnen¬†¬†¬† zwinker

So hat Francis Mohr nun nach monatelanger Arbeit und ausgepr√§gter Geheiminskr√§merei ein neues Buch erschaffen und da ich schon sein „Flashback Ost“¬†verschlungen habe, konnte ich mir nat√ľrlich die Premiere von „Februar“, seinem neuen Buchkind, nicht entgehen lassen.¬†Der gestrige Freitagabend war extra daf√ľr in unserem FamilienP√§rchenkalender reserviert.

Der Weg in die Ver√§nderbar, wo auch die regelm√§√üigen Lesungen von Phrase4 stattfinden,¬†ist mir¬†nat√ľrlich schon¬†mehr als bekannt und so¬†traf ich¬†dort oberp√ľnktlich ein –¬†war aber¬†bei Weitem nicht die Erste! Zwischen den G√§sten habe ich dann auch noch einige bekannte Gesichter entdeckt, die ich sonst nicht bei¬†solchen Lesungen treffe, was mir ein weiteres Mal deutlich bewiesen hat, dass Dresden trotz √ľber 500.000 Einwohnern doch mehr als ein Dorf zu sehen ist¬†¬†¬† lachen

Damit die Lesestunde nicht zu „trocken“ wird, hat Francis als Unterst√ľtzung einen Musiker namens Rany eingeladen. Der Mann hat eine echt geniale Stimme!¬†Die von der Sorte,¬†bei der¬†auch eine gestandene und, zumindest dem im Ausweis stehenden Alter nach, erwachsene Frau schmachtend vor der B√ľhne¬†sitzt und dahinschmilzt¬†¬†¬†¬†standard

IMG_0177

Francis hat nat√ľrlich einiges¬†aus seinem neuen¬†Buch vorgelesen. So kenne ich jetzt zumindest schon einige Charaktere¬†der Geschichte¬†und weiss, dass es ein Krimi ist. Ich weiss wer stirbt und sogar auf welche Art und Weise,¬†aber¬†wer der T√§ter ist, hat der schlaue Autor nat√ľrlich nicht verraten¬†¬†¬† zwinker

IMG_0049

Ein Buch brauchte ich mir nicht zu kaufen, denn ich habe davon profitiert, dass ein Bild von mir in das neue Werk von Herrn Mohr geschafft hat und deswegen habe ich ein Belegexemplar bekommen    lachen
Ich bin sogar namentlich in der Danksagung¬†des Buches¬†erw√§hnt und ich gestehe, dass in einem solchen Fall eine gewisse Portion Eitelkeit auch mir nicht fremd ist, denn ich f√ľhle mich wirklich sehr geschmeichelt¬†¬†¬† erroeten

Nat√ľrlich habe ich mir das¬†frischgedruckte¬†Buch gleich vom Meister selbst signieren lassen!

IMG_0248

Und da ich heute mein¬†aktuelle¬†Lekt√ľre zu Ende gelesen habe, kann ich sogar schon morgen mit dem Lesen von „Februar“ loslegen … ich m√∂chte ja schlie√ülich wissen, warum das Opfer¬†starb und wer daran schuld ist¬†¬†¬†¬†zwinker