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Kommentar:   

 
Manchmal hat man eben Lust darauf, etwas zu schreiben   ;0)

 
Web|log,  der;  -s,  <engl.>,  meist abgekürzt mit "Blog"
   
Digitales Tagebuch im Internet. Ein Weblog ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Es ist ein Medium zur Darstellung des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrung als auch der Kommunikation dienen und ist insofern mit dem Internetforum sehr verwandt. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als "bloggen" bezeichnet.

Quelle: http://www.wikipedia.de    


 
2009 24.
Mai

Schon vor einer Woche (nach unserer Wanderung durch die Hintere SĂ€chsische Schweiz mit GĂŒnter und Barbara) hatte ich vor hier mal wieder zu schreiben. Aber erstens kommt es anders zweitens als man denkt…

Bei der Wanderung um die Kleinsteinhöhle bin ich unglĂŒcklich gelaufen, blöd gestolpert, aber noch einigermaßen glĂŒcklich auf der Erde angekommen. Das Ergebnis von diesem Adlerflug sah man sowohl augenblicklich nach der Landung als auch noch Tage spĂ€ter (einiges ist immer noch sichtbar). Am hĂ€rtesten hat es mein linkes Schienbein getroffen und meine rechte Schulter. Das mit dem Bein ging ja noch, aber die Schulter hat mir sofort eine ziemlich schlaflose Nacht beschert. Da ich aber mit den Idealen des sowjetischen Heldentums groß geworden bin, schleppte ich mich am Montag pflichtbewusst ins BĂŒro. Das Autofahren war ein KunststĂŒck, besonders das Einlegen des RĂŒckwĂ€rtsgangs, denn das ging nur mit der linken Hand.

Ich trug alles wie immer mit einer guten Portion schwarzen Humors und habe versucht, noch einige Dinge auf meinem Schreibtisch abzuarbeiten, aber gegen 13 Uhr verabschiedete ich mich doch von den Kollegen und ging zum Arzt.

Erst habe ich bei der HausĂ€rztin gewartet, danach fuhr ich mich mit einer Überweisung zum Chirurgen. Der gute Mann konnte mich nach Sichtung der Röntgenbilder beruhigen und sagte, dass ich mir nichts gebrochen und auch nichts gerissen habe. Aber mein HĂ€matom an der Schulter behindert die normale „Arbeit“ von Muskeln und Nerven. Ich durfte also meinen Arm bewegen, aber nicht permanent belasten und blieb daher fĂŒr den Rest der Woche zu Hause.

Der Befehl meinen rechten Arm nicht zu belasten bezog sich unter anderem auf die Arbeit am Rechner, aber bei den Schmerzen hatte ich ohnehin keine Lust darauf, ebenso gering war mein Verlangen nach Garten- oder Hausarbeit. Ich verbrachte daher zwei familienfreien Tage mit dem Sichten von alten Fotos und Videos.

Ab Donnerstag waren wir alle vier zu Hause und mit ihnen wird mir auch ohne Arbeit nie langweilig, da wir viel Zeit mit Schwatzen, Muttertag-Nachfeiern und Filmeschauen verbracht haben – seit Oktober 2008 haben wir nun alle 7 Staffeln „Buffy die VampirjĂ€gerin“ (insgesamt 144 Folgen) nach und nach auf DVD angeschaut.

Morgen geht es fĂŒr mich wieder ins BĂŒro. Die blauen Flecke haben inzwischen eine gelbe Farbe angenommen und verblassen allmĂ€hlich. Die Ruhephase hat mir wie erhofft die nahezu gewohnte Bewegungsfreiheit zurĂŒckgegeben. Einige Bewegungen schmerzen noch ein wenig, aber es ist schon recht gut zu ertragen, bedeutend besser als es noch am Montag der Fall war.



2009 21.
Apr.

Bei uns ist seit gestern wieder der Alltag eingekehrt, denn die Schulferien gingen zu Ende.

Am Freitag haben Carsten und ich uns noch einen Tag frei genommen, um mehr Zeit mit unseren MĂ€dels zu verbringen. In 3 Tagen haben wir ein richtiges Unterhaltungsprogramm fĂŒr uns alle geschafft. Gleich am Freitag sind wir nach Leipzig gedĂŒst, aber wegen des Regens haben wir nur das Völkerschlachtdenkmal und den Bahnhof gesehen, bzw. die LĂ€den im Bahnhof abgegrast. Abends gingen wir in eine Dresdner Kneipe namens „MaxiMahl“ essen, wo wir alle zusammen eine große Grillplatte verputzt haben und davon am Ende echt voll waren. Da in der NĂ€he der Kneipe ein russischer Videoverleiher ist, habe ich dort fĂŒr mich den Film „Admiral“ und fĂŒr die Kinder eine Sammlung kurzer lustiger Kinderfilme namens „Eralasch“ ausgeliehen. Der Preis von 1 EUR je DVD pro Woche ist in meinen Augen einfach unschlagbar !

Am Samstag war das Wetter nicht besser und wir haben einen richtigen Spieletag gemacht. In unserem Schrank liegen wirklich reichlich Gesellschaftsspiele, aber einige davon sind sozusagen noch original verpackt bzw. noch nie in dieser Familie gespielt worden. Ein paar davon habe ich noch mit meinem ersten Mann besorgt, ein paar hat Carsten aus seinem Vorrat in die Familie gebracht. Nach dem ganzen Tag sind uns trotzdem 4 Spiele noch ein RĂ€tsel geblieben, denn wir haben sie einfach nicht mehr geschafft :0). Am Abend waren wir zu einer „Baustellenparty“ im Waldbad Weixdorf eingeladen. Carsten unterstĂŒtzt Gerd, den Kneipenbetreiber vom Zschonergrundbad und nun auch vom Waldbad, indem er seine Homepage auf dem Laufenden hĂ€lt. Daher waren wir sozusagen EhrengĂ€ste :0)) War ein richtig schöner Abend !

Am Sonntag sind wir ins benachbarte Tschechien gefahren. Wir wollten den Kindern die Felsenstadt Tisa (Tyssauer WĂ€nde) zeigen. Es ist dort wirklich schön zum Laufen, nicht sonderlich anstrengend, aber die Felsenlandschaft ist wundervoll ! NatĂŒrlich haben wir unser Auto vollgetankt und ich durfte mich in einem kleinen Supermarkt austoben. Da kann ich meine slawische Herkunft einfach nicht leugnen, denn ich habe vorrangig die Lebensmittel eingepackt, welche in einem deutschen Supermarkt schwer zu finden sind und fresse mich nun durch, um den Vergleich zu dem russisch-ukrainischen Geschmack festzustellen.

Ansonsten haben wir es geschafft, noch mehr aus dem Leben von Buffy der VampirjĂ€gerin zu sehen, haben mit den Kindern die DVD „Eiskalte Engel“ (Originaltitel: Cruel Intentions) geguckt und als reine MĂ€dchengesellschaft 2 Stunden lang die Kurzfilme von „Eralasch“ reingezogen. Carsten wollte es sich nicht antun, so gut ist sein Russisch leider noch nicht ;0)



2009 04.
Jan.

Ich habe mich wohl wirklich lange darĂŒber beklagt, dass in Dresden im Winter der Schnee eher eine RaritĂ€t ist. In den letzten Tagen hatten wir bereits eine leichte weiße Schneedecke bekommen, aber heute ist ein Wintertag ganz nach meinem Geschmack!

Als ich um etwa halb neun aus dem Fenster hinausschaute war ich richtig begeistert, denn alles um uns herum war schön weiß und vom Himmel fielen weitere Schneeflocken auf Dresden herab.

Einen Augenblick spĂ€ter hatte ich aber auch bemerkt, dass der allwinterliche Schneekehrwettbewerb ebenfalls bereits begonnen hat. Die Nachbarn von der rechten Seite haben ihren Teil des Weges vermutlich schon vor einer Stunde schneefrei gemacht, denn die Schneedecke auf dem Kopfsteinpflaster vor ihrem Haus war um einiges dĂŒnner als unsere. Die Nachbarschaft von der linken Seite schob die Schneemassen wohl erst vor Kurzem weg, denn da waren sogar die einzelnen Steine zu sehen.

Ich schĂŒttelte den Kopf und verkroch mich erneut unter meiner warmen Bettdecke, um eine Kinozeitschrift zu lesen. Erst als ich auf dem neuesten Stand ĂŒber die laufenden und kommenden Filme war, meine Kinder und der Mann bereit zum FrĂŒhstĂŒck waren und die Aufbackbrötchen die heiße Luft im Backofen spĂŒrten, fegte auch ich unsere Strecke.

Stephanie hat heute einen Turnier in Wilsdruff und sie musste um ca. 13 Uhr in der Halle sein. Carsten und ich haben uns daher einen Spaziergang in der gleichen Gegend vorgenommen, denn keiner von uns wollte das schöne Winterwetter ungenutzt verstreichen lassen.

An der Ortseinfahrt „Birkenhein“, ca. 3 km von Wilsdruff entfernt, stellten wir unseren Wagen ab und stapften durch die Schneewehen, -haine, -felder und –wĂ€lder. Ich habe bei dieser Gelegenheit meinen neuen, selbstgestrickten, superlangen Schal ausgefĂŒhrt. FĂŒr seine Fertigstellung habe ich die Zeit von 3 œ Staffeln „Buffy“ und 6 KnĂ€uel Wolle gebraucht. Aber er ist wirklich lang geworden und hat von Carsten inzwischen den Namen „Python“ erhalten.

Als wir zu Hause mit nassen Schuhen und schneebedeckten Hosenbeinen ankamen, schauten wir als erstes nach unserer krĂ€nkelnden Großen. Andrea hat bereits beim FrĂŒhstĂŒck Unwohlsein verkĂŒndet und ihr nicht aufgegessenes RĂŒhrei an uns alle aufgeteilt. Wir haben sie ins Bett geschickt, das hat aber nicht sonderlich geholfen, denn sie hatte recht starke Bauchschmerzen. Wir waren sogar schon soweit, mit ihr zur Notaufnahme zu fahren, aber als wir im Vorraum unsere Jacken und Schuhe anziehen wollten, versĂŒrte sie einen starken Wunsch nach einem Eimer. Den gewĂŒnschten BehĂ€lter bekam sie im Nu und dann hat sie ihm lautstark erzĂ€hlt und gezeigt, was sie neuerdings alles so gegessen hat. Zum GlĂŒck fĂŒhlte sie sich danach augenblicklich wesentlich besser und verbringt den heutigen Tag zwar in Bett mit Kamillentee und Zwieback, aber sie sieht nicht mehr so blassgrĂŒn aus und kann auch schon wieder freche SprĂŒche loslassen.

Hoffen wir, dass es ein einmaliger Ausrutscher in diesem Jahr war, denn wir haben so viele WĂŒnsche fĂŒr ein gesundes 2009 bekommen – da muss es einfach funktionieren!



2008 25.
Dez.

Es ist Weihnachten!!!

Allerdings spielt das Wetter dieses Jahr nicht wirklich mit. Vom Schnee ist keine Spur zu entdecken, meine FrĂŒhjahrsblĂŒher stecken schon jetzt die BlĂ€tter aus der Erde – man wĂ€re eher dazu geneigt, die Eier zu verstecken und nach einem Hasen statt nach einem bĂ€rtigen Mann im roten Mantel Ausschau zu halten.

Ok, der Weihnachtsmann ist in unserem Haus schon lange kein Thema mehr. Wen wundert’s, wenn die Kinder schon zu richtigen Teenager mutiert sind. Auf jeden Fall kann man bei ihnen mit Barbie oder Lego nicht mehr die große Freude herzaubern.

Da die Kinder von Sonntag bis Heiligabend bei Papa waren hatte ich genug Zeit, um den bei uns beliebten russischen Kartoffelsalat „Olivje“ zu machen und TannenĂ€ste in einer Vase auf unserem Glastischchen weihnachtlich zu dekorieren. Knapp 2 Stunden habe ich zum Einpacken der Geschenke fĂŒr meine Lieben gebraucht, wobei ich natĂŒrlich alles, selbst die kleinsten Sachen, wie GlĂŒckskekse, einzeln verpackt habe. Mit den beiden Geschenken fĂŒr Uwe und Conny wurden es am Ende 36 PĂ€ckchen.

Etwa um 18:30 Uhr wurden die Kinder vom Papa nach Hause gebracht. Zuerst haben wir in aller Ruhe an dem schön gedeckten Tisch den Kartoffelsalat mit WĂŒrstchen gegessen und die Erlebnisse der letzten Tage ausgetauscht, danach haben die Kinder uns ein paar Weihnachtslieder mehr schlecht als recht vorgesungen. Stephanie spielte auf der Gitarre „Jingle Bells“, aber ich hoffe, dass sie sich fĂŒrs nĂ€chste Jahr mehr Zeit zum Üben nimmt.

Nach der „OLCA sucht den Superstar“ – Einlage ging man zum vergnĂŒglichen Teil des Abends ĂŒber: Geschenke auspacken.

Insgesamt haben wir wohl etwa 2 Stunden dafĂŒr gebraucht, denn wie immer wurden die PĂ€ckchen einzeln ausgepackt, von allen begutachtet und ein Dankeschön im Anschluss wurde durch das KĂŒsschen und eine Umarmung ausgedrĂŒckt.

Im Großen und Ganzen sind wir alle mit unserer Ausbeute glĂŒcklich geworden. Nur Andrea war etwas enttĂ€uscht, dass sie die neue CD von The Ting Tings nicht bekommen hat. Man muss allerdings sagen, dass sie diese sich schon seit Monaten auf ihrer Amazon-Wunschliste stehen hat und sie hat es nie ausgesprochen, dass sie diese sooo sehnlichst wĂŒnscht.

Der Abend wurde mit dem abgeschlossen, was die Kinder sich gewĂŒnscht haben: eine Folge von „Buffy“. Ich habe ja schon gesagt, Teenager
 Mir wĂ€ren „Drei HaselnĂŒsse fĂŒr Aschenbrödel“ lieber ;0)

Die Bilder zu unserem gestrigen Tag sind jetzt ebenfalls online und können hier bestaunt werden

http://picasaweb.google.de/nimkenjaKH/Weihnachten2008InCasaOLCA#



2008 30.
Nov.

Dieses Wochenende war richtig schön geworden!

Gestern vormittags habe ich noch Brownies und Bananenbrot fĂŒr meine GeburtstagsgĂ€ste gebacken, danach mit Andreas großartiger Hilfe das Haus empfangstauglich geputzt und mit Stephanies Hilfe noch 2 GemĂŒsesalate gemacht. Alles andere Essbare war schon am Freitagabend fertig geworden.

Nachmittags ab 15:00 Uhr kamen nach und nach unsere Freunde. Sie haben gute Laune und tolle Geschenke fĂŒr mich mitgebracht und zum GlĂŒck war auch ausreichend Hunger vorhanden. Ich habe nĂ€mlich wie immer mehr als genug gekocht und gebacken :0).

Es wurde ein ganz vergnĂŒglicher Abend, da wir unter anderem „Nobody is perfect“ gespielt haben und meine hauptsĂ€chlich deutschen GĂ€ste sich mit der russischen Version von „Scrabble“ beschĂ€ftigt haben. Dabei sind reichlich solche hochinteressanten Worte wie z.B. „ĐČĐžĐ»ŃŒĐŽĐ»Đ”ĐŽĐ”Ń€Ń‚Đ°ŃˆĐ”Đœ“ entstanden. :0)))

Diesmal habe ich eine Tradition der Casa OLCA gebrochen und nicht wie ĂŒblich den russischen Vodka aufgetischt, sondern einen guten polnischen – aber auch der ging ganz schnell zu Neige!

Am Ende des Abends haben wir sogar ganz plötzlich einen Übernachtungsgast bekommen, Andreas Freundin Elli wollte bei uns schlafen. Die großen MĂ€dels waren gnĂ€dig, so durfte auch Stephanie im gleichen Zimmer nĂ€chtigen.

Heute frĂŒh kurz vor 10 Uhr kratzten wir die mĂŒden MĂ€dels aus ihren SchlaffstĂ€tten heraus und in KĂŒrze setzten wir uns zu einem gemĂŒtlichen FrĂŒhstĂŒck zusammen. Danach musste Elli nach Hause fahren und ich habe mit meinen Kindern die ĂŒblichen 2 Stunden Russisch gemacht. Anschließend machte ich meine eigenen Hausaufgaben fĂŒr den HebrĂ€isch-Kurs, was auch fast eine Stunde beansprucht hat. Nach getaner Arbeit schauten Carsten und ich uns „Alien vs.Predator“ auf DVD an und nach dem Film wollten wir uns den Rechnern widmen.

Aber ich wurde mal wieder von meiner Familie ganz nett ĂŒberrascht. An meinem eigentlichen Geburtstag habe ich einen RĂŒckenmassagengutschein von meinen Lieben bekommen. WĂ€hrend Carsten mit mir die heftigen KĂ€mpfe der zwei Außerirdischen angesehen hat bereiteten die MĂ€dels alles vor: sie haben Matratzen auf den Boden gelegt, jede Menge Teelichter angezĂŒndet, das Zimmer kunstvoll mit TĂŒchern drapiert, schöne beruhigende Musik ausgesucht und eingeschaltet, um ihre HĂŒfte haben sie die TĂŒcher mit klingelnden MetallplĂ€ttchen gebunden, welche sie schon vor Jahren in der TĂŒrkei gekauft haben – es war alles sehr stimmungsvoll gestaltet! Erst massierten mich 4 zarte MĂ€dchenhĂ€nde, danach habe ich die krĂ€ftige Massage von meinem Mann bekommen – einfach toll! Ich könnte mich glatt daran gewöhnen! ;0)

Jetzt bereiten sich die Kinder fĂŒr die Schule vor, wir zwei sitzten kurz am Rechner und danach zieht es uns mal wieder in den Fernsehraum – da Stephanie eine Woche im Schullandheim verbracht haben hatten wir so lange eine „Buffy“-Pause gemacht. Jetzt können es die Kinder kaum abwarten, die weiteren Abenteuer der VampirjĂ€gerin endlich zu sehen!



2008 16.
Nov.

Gestern waren wir alle nach ca. 3 Jahren Pause mal wieder in der russischen Samstagsschule „Raduga“. Diesmal gingen wir nicht wie sonst als SchĂŒler, Lehrer oder Helfer hin. Wir haben eine Einladung zum 10-jĂ€hrigen JubilĂ€um der Schule bekommen und angenommen.

Es war sehr interessant nach langer Zeit die alten Bekannten und Mitstreiter zu sehen, denn ich war in den ersten 2 Jahren als Lehrerin fĂŒr Russische Sprache dort tĂ€tig und Andrea hat diese Schule 8 Jahre lang besucht. Sie war einer der ersten SchĂŒlerinnen, welche am 10. Januar 1998 angefangen haben, dort Russisch „richtig“ und nicht nur allein mit Mama zu Hause, sondern in der Gruppe der ebenfalls zweisprachigen Kinder, zu lernen . Stephanie kam ein Jahr spĂ€ter hinzu, sie war eine zeitlang die jungste SchĂŒlerin, machte sich aber wirklich gut.

Die Feier war recht gut organisiert, man hat einen kurzen RĂŒckblick gemacht und die jetzigen SchĂŒler haben ein Konzert vorbereitet. Manche Lieder kannten meine MĂ€dels noch aus ihrer Schulzeit. Neu war es fĂŒr uns, dass die „Raduga“ jetzt eine eigene Hymne hat, diese konnten wir nur mit Hilfe eines Textblattes mitsingen.

Im Anschluß gab es ein Buffet, dabei konnte man die Zeit gut zum ungestörten Schwatzen nutzen. Unsere Kinder haben ihre damaligen Freunde wieder getroffen und sie hatten sich so viel zu erzĂ€hlen, dass wir sie in dem SchulgebĂ€ude einfach zurĂŒckgelassen haben. Die ganze Gruppe machte sich allerdings bald ins Stadtzentrum auf, um in einem Cafe zu sitzen und zu quatschen.

Carsten und ich haben die unerwartete Freiheit und traumhaftes Wetter genutzt und gingen fĂŒr eine gute Stunde spazieren. Als wir nach einigen Stunden unsere Kinder wieder eingesammelt haben schauten wir noch gemeinsam den Film „Inside Man“ an, welchen Andrea aus der BiBo mitgebracht hat. Der Film ist interessant gemacht und lebt sehr viel von der Spannung der Geschichte. Danach verschwand unser großes Kind zum Schlittschuhlaufen mit den Freunden aus der Klasse.

Wir Daheimgebliebenen nutzen die Zeit zum Spielen, Lesen, Blödeln und Entspannen. Nachdem wir Andrea abgeholt haben, schauten wir uns noch eine Folge „Buffy“ an. Ja, vorbei ist die Zeit, wo man den Kindern schöne Geschichten vorm Schlafengehen vorgelesen hat, jetzt ist eine Episode ĂŒber die VampirjĂ€gerin wesentlich interessanter geworden :0)