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Kommentar:   

 
Manchmal hat man eben Lust darauf, etwas zu schreiben   ;0)

 
Web|log,  der;  -s,  <engl.>,  meist abgekürzt mit "Blog"
   
Digitales Tagebuch im Internet. Ein Weblog ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Es ist ein Medium zur Darstellung des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrung als auch der Kommunikation dienen und ist insofern mit dem Internetforum sehr verwandt. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als "bloggen" bezeichnet.

Quelle: http://www.wikipedia.de    


 
2017 30.
Mrz

Ich sch√§tze, jeder von uns tr√§umt gelegentlich davon, dass ihm die Welt zu F√ľ√üen liegt. Ich geh√∂re nat√ľrlich auch dazu. Und im Februar habe ich verst√§rkt auf das geachtet, was in der Regel v√∂llig unverdient zu wenig von unserer Aufmerksamkeit abbekommt.

Nun kann ich euch zeigen, was ich alles gesehen habe    zwinker

Nat√ľrlich lag im Februar in Dresden noch Schnee, aber das Gras bem√ľhte sich bereits,  ganz  vorsichtig die ersten Halmnasen nach Drau√üen zu bewegen.

Da, wo der Schnee schon geschmolzen war, konnte man in den Pf√ľtzen noch nackte Baumkronen sehen.  Und mich beim Knipsen auch  zwinker

Einen Koffer am Bahnhof abstellen und besitzergreifend die F√ľ√üe drauf zu legen – eines der sch√∂nsten Vorurlaubsgef√ľhle!

Auf der kapverdischen Insel Boa Vista, wo wir eine Woche unseren 11. Hochzeitstag verbrachten,  gab es nat√ľrlich weitere, spannende Erfahrungen f√ľr meine F√ľ√üe. Auf einem mit Lavagestein bedecktem Boden l√§uft man besser mit Schuhen, aber nicht mit den dicken, schweren und warm gef√ľtterten Winterstiefeln, sondern eher mit leichten Stoffsch√ľhchen – da hatten dann auch meine „Tragfl√§chen“ sofort ihre Urlaubsgef√ľhle!

Bunte Steinmosaiken auf dem Hotelgelände Рda stellt man sich nur vorsichtig am Rand, um das mandalaartige Muster auf sich wirken zu lassen.

Schuhe aus Ozeanwellen – sanft, weich, aber leider nur f√ľr sehr kurze Zeit zu haben.

Wann habt ihr eigentlich beim letzten mal den Boden des Pools in eurem Feriendomizil genauer angesehen? Ich glaube, ich habe das zum ersten Mal richtig bewusst getan    lachen

Aber der helle, feine und weiche Sand und die sanft den Wellenbewegungen folgenden Meerespflanzen in Strandn√§he sind doch etwas sch√∂ner anzusehen    zwinker

Ein wackeliger Hochstand auf einer Sandd√ľne: Die Welt ist irgendwo da unten und ein paar Sandk√∂rnchen verhinderten das komplette √Ėffnen der Linse – zum Gl√ľck war das ein einmaliger Aussetzer dieser Art!

Unber√ľhrten W√ľstensand unter den Fu√üsohlen zu sp√ľren – unbezahlbar!

Zur√ľck in Dresden ging ich weiterhin mit auf dem Boden gehefteten Blick    standard    es war mitunter gar nicht leicht, sich f√ľr eine Richtung zu entscheiden    zwinker

Wenn man einen Weg eingeschlagen hat, war dieser so gut wie nie gerade    standard

Klar, es gab auch andere Wege, sogar bis zum Horizont und noch viel weiter. Man musste diese allerdings mit anderen Transportmitteln als meine Schusters Rappen in Angriff nehmen    zwinker

Gelegentlich ging es zu Fu√ü mal hoch hinauf …

… und danach war ein Abstieg nicht mehr zu vermeiden.

Nicht immer war ein Blick auf die Umwelt zu meinen F√ľ√üen ein Grund zur Freude    traurig

Gl√ľcklicherweise fand ich immer wieder etwas, was mich hoffnungsfroh uns fr√∂hlich gestimmt hat, denn der Fr√ľhling schickte bereits seine ersten Boten in die s√§chsische Hauptstadt, um seine baldige Ankunft zu verk√ľnden.

Somit war mein Monatsprojekt aus meiner Sicht letzten Endes eine wirklich runde Sache    zwinker

Wer m√∂chte, kann sich √ľbrigens jederzeit gern dazugesellen, denn auch wenn die Welt zu meinen F√ľ√üen liegt, bedeutet das nicht, dass ich diese nicht mit meinen Freunden teilen mag    verliebt



2016 12.
Aug

Bei unz√§hligen Touren und Spazierg√§ngen in verschiedenen St√§dten sind mir immer wieder bestimmte Gegens√§tze im Stadtbild aufgefallen: Eine Mischung aus alter Bauweise mit sehr viel¬†mehr an Verzierungen und schm√ľckendem Beiwerk und aus moderner, n√ľchterner Architektur … beides¬†ganz dicht nebeneinander springt mir¬†etwas disharmonisch ins Auge. Diesmal wollte ich ganz bewusst solche baulichen Gegens√§tze entdecken und auch im Bild festhalten. Eine Auswahl meiner Entdeckungen zu diesem Thema m√∂chte ich jetzt mit euch teilen.

An und f√ľr sich empfinde ich die Dresdener Innenstadt als recht harmonisch, aber wenn man etwas genauer hinschaut, findet man immer¬†etwas, was zu meinem Monatsthema passt. Zum Beispiel ein Blick auf die Kunstakademie, diesmal nicht von der Frauenkirche, sondern von der Sch√ľtzengasse aus kommend:

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Die Hofkirche zwischen einem Haus aus der Nachkriegszeit (links) und einem aus der Zeit nach der Wende (rechts):

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Hier die Frauenkirche und QF-Passage, wenn man vom F√ľrstenzug her kommt:

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Die baulichen Unterschiede bei diesen beiden Gebäuden spiegeln sich sogar in den Fenstern wider:

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In einer der durchaus verwinkelten Gassen der Dresdner Altstadt habe ich diese Ansicht entdeckt:

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Das ehemalige K√∂nig-Georg-Gymnasium, welches einst sogar Erich K√§stner als Sch√ľler besuchte, geh√∂rt seit 1946 zur Medizinischen Akademie und¬†beherbergt inzwischen die Zahnpoliklinik des Universit√§tsklinikums Dresden. ¬†Das alte Sandsteingeb√§ude wurde vor ein paar Jahren¬†im wahrsten Sinne des Wortes um ein weiteres Obergeschoss deutlich sichtbar aufgestockt:

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Im Stadtteil Friedrichstadt habe ich dieses Haus mit dem „Abdruck“ seines ehemaligen kleinen Nachbars gefunden:

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Striesen, der Stadtteil in welchem wir jetzt wohnen, konnte ebenfalls so einiges zum Thema beisteuern. Oft stehen die Geb√§ude aus unterschiedlichen Epochen¬†einfach auf der gegen√ľberliegenden Seiten einer Stra√üe:

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Oder die¬†gro√üz√ľgig erbauten H√§user aus vergangenen Zeiten bekommen seit ein paar Jahren immer wieder nach gleichem Muster gestrickte Eigenheime als Nachbarn:

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Sehr oft sind unterschiedliche Bauweisen im wahrsten Sinne des Wortes unmittelbare Nachbarn:

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Etwas √Ąhnliches habe ich auch in Potsdam gesehen:

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Außerdem kann es passieren, dass die architektonischen Unterschiede durch den aktuellen Zustand der Häuser noch mehr unterstrichen werden:

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Ich fand, dass Potsdam insgesamt sehr gut zu meinem aktuellen Fotothema passt. Hier ein paar weitere Beispiele:

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… wo in Dresden eher der Barock vorherrscht, spielt dort immer wieder das Italienische bzw. R√∂mische eine Rolle im Stadtbild.

Ich denke aber, dass ein solcher Mix aus Altem und Neuen auf jeden Fall zum Leben und zur Weiterentwicklung an sich geh√∂rt. Au√üerdem: lieber neue Architektur neben alten Einfl√ľssen aufbauen, als das Alte dem Abriss freigeben, nur um dem modernen Zeitgeist eine B√ľhne zu schaffen¬†… davon k√∂nnen wir uns sicherlich in unserem bevorstehnden Urlaub in den Vereinigten Arabischen Emiraten sowohl in Dubai¬†als auch in¬†Abu Dhabi ein Bild machen.

Und wo holt die Menschheit sich am liebsten ihre Inspirationen? Genau, bei Mutter Natur, welche uns dann eben unter Anderem auch solche Bilder bietet    lachen

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Und nun werde ich beim Fotografieren einen Monat lang¬†meine besondere Aufmerksamkeit¬†den allgegenw√§rtigen T√ľren und Toren – ob offen oder geschlossen – widmen¬†¬†¬† zwinker



2016 26.
Jun

Bevor der Juni komplett vorbei ist, m√∂chte ich es vorher noch schaffen, hier meine Fotoausbeute zum Mai-Projekt zu pr√§sentieren ¬† ¬† zwinker ¬† ¬† Carsten und ich waren¬†auf der Suche nach passenden Motiven in vielen Gegenden unterwegs und am Ende kam eine¬†recht umfangreiche Sammlung aus Dresden, Chemnitz und Karlsbad¬†zusammen. Bei der Auslegung, Architektur als DDR-Relikte zu nehmen, musste ich mich allerdings sehr zusammenrei√üen, denn davon¬†gibt es ja – wie man so sch√∂n sagt – hier „noch und n√∂cher“ ¬† ¬† lachen

Eines meiner Lieblingsmotive sind aber ohne jeden Zweifel und schon seit Jahren¬†die Ost-Ampelm√§nnchen, denn sie sind f√ľr mich neben dem Gr√ľnen Pfeil immer ein sehr gutes Beispiel f√ľr gesunde Ostalgie ¬† ¬† zwinker ¬† ¬† und da es seit 2005 in Dresden ja auch eine passende Ampelfrau gibt, muss ich diese Variationen einfach mal in einem Bild zeigen ¬† ¬† zwinker

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Ich finde sie alle richtig knuffig!

Wollt ihr mal sehen, wie man „Wissenschaft und Produktivkraft“ in Stein mei√üeln kann? Wieland F√∂rster hat das im Jahr 1974 umgesetzt und man kann das Werk in Chemnitz im Park an der Stadthalle anschauen.

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Bevor noch die¬†Frage aufkommt, ob ich bei unserem¬†straffen Terminplan der letzten Wochen in der Lage war, f√ľr mein Juni-Projekt auf Motivsuche zu gehen, kann ich beruhigen und sagen, dass es nat√ľrlich auch im n√§chsten Monat ein Bericht √ľber meine Jagd nach passenden Bildern geben wird ¬† ¬† lachen
Und so wie es derzeit aussieht, sogar schneller als es diesmal gedauert hat     zwinker

So, und nun zu weiteren Bildern mit dazugeh√∂rigen Kommentaren und Erkl√§rungen zum Thema „DDR-Relikte und Sozialismus im Alltag“:

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2016 17.
Mai

Im April habe ich den weisen Spruch meiner Mutter „Schau auf den Boden: Selbst wenn du kein Geld findest, bleibt wenigstens die Nase heil“ au√üer acht gelassen und meinen Blick Dank des gew√§hlten Themas immer wieder nach oben gerichtet. Im Alltag vergisst man diese Blickrichtung leider viel¬†zu oft. Lasst es euch sagen, dass es √ľber unseren K√∂pfen sehr viel Sch√∂nes zu sehen gibt¬†¬†¬† zwinker

Ich nehme euch einfach mal mit auf den Wolkenweg:

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Au√üerdem entf√ľhre ich euch nur zu gern auf einen Himmelsplaneten:

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Manchmal sieht das Lichtspiel zwischen Sonne und Wolken auch fast wie die Geburtsstunde einer neuen Galaxie aus:

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Wenn beim Kampf zwischen Licht und Dunkelheit die dunkle Seite gewinnt …

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… kommen ganz viele Tropfen auf unsere K√∂pfe und Wege¬†nieder:

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Zum Gl√ľck bieten uns weiche Sch√§fchenwolken immer wieder einen Ausgleich und einen Grund zur Freude, wenn sie vor¬†einem leuchten-blauen Himmel auftauchen:

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Wolken machen sich √ľbrigens¬†auch als Fensterbild supersch√∂n:

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Ist es euch irgendwann eigentlich aufgefallen, dass √ľber unseren K√∂pfen sich vieles gerne auch mal hinter Wolken versteckt? Hier ein Beispiel f√ľr das Versteckspiel der Sonne:

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Auf diesem Bild versucht der Mond das Gleiche zu machen:

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Auch ein Regenbogen f√ľhlt sich hinter den Wolken anscheinend sehr geborgen¬†¬†¬† zwinker ¬† ¬†:

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Vögel dagegen fliegen lieber darunter:

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Und wenn die Sonne am Horizont verschwindet, f√§rbt sie die Wolken in sanfte Pastellt√∂ne ein –¬†es sieht wie ein wunderbares Aquarellbild¬†der Natur aus:

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Bei diesem Bild¬†war die Bedeutung des¬†Worts „Wolkendecke“ f√ľr mich zum ersten Mal so richtig zum Greifen nah:

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Weil ich die Wolken jetzt so richtig ins Herz geschlossen habe, wollte ich gern eine f√ľr zu Hause haben ¬† ¬†zwinker

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Aber sie können sich draußen einfach besser austoben, darum habe ich (leider) immer noch keine zahme Wolke in meiner Wohnung    zwinker    :

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F√ľr mich hat sich das Monatsprojekt auf jeden Fall sehr gelohnt, denn ich habe so unglaublich¬†viel Sch√∂nheit √ľber meinem Kopf gesehen! Aber nun bin ich erneut auf dem harten Boden der Tatsachen gelandet und besch√§ftige mich im Mai sehr ausf√ľhrlich mit den Relikten eines Staates, welchen es seit 1990 nicht mehr gibt. Aber auch hier gibt es viel Spannendes und Interessantes zu finden – das w√ľrde ich euch in ca. einem Monat sehr gern zeigen wollen ¬† ¬†standard



2016 17.
Mrz

Heute¬†gab es¬†f√ľr Carsten und mich einen guten Grund, unseren Arbeitstag etwas eher zu beenden, denn seit gestern gibt es auf dem Dresdner Neumarkt, direkt vor der Frauenkirche, eine OpenAir-Ausstellung mit¬†dem Namen „Die W√∂lfe sind zur√ľck“ – diese wollten wir uns unbedingt ansehen. Das Wetter war uns hold und so konnten wir sogar ganz entspannt mit dem Rad in die Innenstadt fahren.

Was ist eigentlich das Interessante an dieser Ausstellung, au√üer dem Namen nat√ľrlich? Sagen wir es mal so: seitdem montags immer ein gewisses Klientel seine¬†„Spazierg√§nge“ durch die Dresdner Innenstadt durchf√ľhrt, werden √ľber die Stadt- und Landesgrenzen hinaus auch alle anderen Dresdner in den Augen vieler „gerechter“ Menschen zu dummen Nazis. Wir hatten sogar in unserem langj√§hrigen Bekanntenkreis eine ernste Auseinandersetzung zu diesem Thema und haben nun einen Namen weniger in unseren Adressb√ľchern stehen. Die Person wollte partout nicht einsehen, dass nicht der¬†Wohnort dar√ľber entscheidet, wie die Gesinnung aller Einwohner ist. Naja, ein heikles Thema. Und eigentlich um dieses heikle Thema dreht sich eben¬†diese Ausstellung, welche wir heute besuchten. Sie¬†soll n√§mlich zeigen, dass Dresden nicht nur auf Pegida heruntergebrochen werden soll und kann und, dass es¬†trotz der verst√§rkt negativen Darstellung in den Medien, nach wie vor eine weltoffene Stadt ist.

Die Wolfsfiguren sind von Herrn Reiner Opolka erschaffen worden. Der K√ľnstler war¬†heute und ist¬†auch an jedem Tag seiner Ausstellung selber mit auf dem Platz und steht f√ľr jedermann zu jeder (vern√ľnftigen) Diskussion zur Verf√ľgung. Die¬†mannshohen, braungef√§rbten Wolfsfiguren sind¬†in unterschiedlichen Formationen aufgestellt und sehen auch verdammt angriffslustig aus:

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Sie sind jederzeit bereit, ihre Klauen und Zähne einzusetzen:

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Und das sind nicht die einzigen Waffen:

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Dabei versuchen sie nat√ľrlich die Menschheit zu¬†√ľberzeugen, dass sie ganz und gar harmlos sind und nur das Beste f√ľr alle wollen:

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Aber nicht nur die verkörperte Bedrohung hat ihren Platz in dieser Installation gefunden, denn es gibt auch einige Aufsteller mit Infos, welche zum Nachdenken anregen:

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Außerdem gibt es eine Tafel, auf welcher jeder, der möchte, seine Antwort auf eine wichtige Frage dazuschreiben kann:

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Es gab Einträge in unterschiedlichen Sprachen. Ich habe Spanisch entdeckt, Französisch, Polnisch und auch Russisch:

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Der Spruch in Russisch hei√ü √ľbersetzt: „Verhandeln k√∂nnen. Haltet durch, Europ√§er!“
Nur leider sind diese S√§tze in der rechten Ecke der Tafel gelandet, zwischen den Spr√ľchen auf „Pegidisch“, welche wie √ľblich gar nicht auf die gestellte Frage eingehen, sondern einfach nur als Beleidigung gedacht sind¬†…

Dabei hoffte ich wirklich, dass vielleicht der ein oder andere Montagsmitläufer bei dieser Ausstellung doch noch zum Nachdenken angeregt wird. Ich hoffe dennoch weiterhin, dass unsere schöne Stadt nicht auf Dauer mit solchen Gesten verunstaltet wird:

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Ich hoffe auch darauf, dass wir alle keine Angst vor dem b√∂sen Wolf haben m√ľssen und uns endlich mal darauf verlassen k√∂nnen, dass die J√§ger ihre Aufgaben ernst nehmen …

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Ich finde, dass es ein sehr gelungenes Projekt ist und dass es auf jeden Fall viel Potential hat, Menschen zum Nachdenken √ľber Toleranz und √ľber die Gefahr beim Fehlen dieser anregt:

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Diese Ausstellung kann man in Dresden noch bis zum 23. M√§rz besichtigen. Danach zieht sie weiter nach Potsdam und sp√§ter nach Berlin. Ich f√ľr meinen Teil kann einen Besuch dort sehr empfehlen.

Wenn die Spr√ľche, Informationen und Hinweise der Tafeln interessieren, der findet auch eine PDF-Version als Brosch√ľre auf der¬†Webseite. Leider hat nun mal nicht jeder einen kurzen Weg zu seiner jeweiligen Landeshauptstadt, denn die Ausstellung¬†ist¬†als Wanderausstellung eben nur in den Bundeshauptst√§dten geplant.



2015 15.
Dez

Fenster sind f√ľr mich so etwas wie die Augen eines Hauses. Mal ganz ehrlich, wer von euch guckt nie in fremde Fenster hinein ? ¬† ¬†zwinker ¬† ¬†Ich gebe zu, ich mache das ziemlich oft¬†¬†¬† lachen
Unser eigenes Fenster wird √ľbrigens auch sehr h√§ufig fotografiert. Das war schon im Haus so und bleibt auch in der Wohnung bestehen. Keiner kann¬†eben unseren beiden s√ľ√üen Katzen widerstehen¬†¬†¬† zwinker

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Den Leuten ist die Wirkung ihrer Fenster durchaus bewusst.¬†Viele von uns bringen durch die gerahmten Glasscheiben ihrer eigene Pers√∂nlichkeit zum Ausdruck. Dieses Fenster¬†hier fand ich sehr warm und gem√ľtlich gestaltet:

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Auf welche Art von Humor die Leute hinter diesem Fenster stehen, ist gleich auf den ersten Blick offensichtlich:

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Ich w√ľrde sch√§tzen, hinter diesen Fensterscheiben¬†legt man im Alltag sehr gro√üen Wert auf Symmetrie und Ordnung ¬† ¬†zwinker

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Hier dagegen herrscht das kreative Chaos    zwinker

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So viele Pflanzen w√ľrden bei mir (leider) gar nicht √ľberleben …

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… aber f√ľr so viele B√ľcher h√§tte ich bestimmt auch¬†eine Ecke freigemacht¬†¬†¬† zwinker

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Es ist aber nicht nur das interessant, was die Fenster vom Inneren offenbaren. Sie selber können ebenfalls eine wahre Schönheit sein:

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Eine passende Umrahmung in Stein und Stuck bringt selbst die schlichte, geradlinige Gestalt richtig zur Geltung:

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Holz ist da ebenfalls ein sehr schmucker Begleiter! Egal ob in eine runde Form gebracht …

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… oder in eine eckige und kantige:

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Leider beh√§lt Holz seine schicke Form nicht f√ľr alle Ewigkeiten:

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Und manchmal kann bei Fenstern auch das Glas weg sein. Dann muss man versuchen, einen adäquaten Ersatz zu schaffen:

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Oder man macht die Fenster einfach ganz dicht …

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… bevor sie im wahrsten Sinne des Wortes eine unendliche¬†Leere ausstrahlen:

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Aber, es gibt ja zum Gl√ľck Fensterl√§den und oft genug gibt es sie mit sogenannten Ladenm√§nnchen als Begleitung – ich liebe sie¬†¬†¬† verliebt

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Und weil sie so toll sind, gibt es hier noch eines in „Gold“ ¬† ¬†lachen

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Aber nicht alle Fensterl√§den brauchen einen Ladenm√§nnchen als Sahneh√§ubchen. Viele¬†von ihnen punkten bereits durch ihre kr√§ftige¬†Farbe, z.B. in Rot …

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… oder auch in Gr√ľn:

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Zudem gibt es ja nicht nur kleine und schnucklige Fenster an Wohnhäusern Рauch riesige Industriegebäude kommen durch speziell in Form gebrachtes Glas schöner zur Geltung:

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Übrigens, manche Fenster suchen sich auch ein außerordentliches Plätzchen am Haus:

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Andere bekommen¬†eine zweite Chance als passenden Rahmen f√ľr die eine oder andere Lebenserkenntnis:

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Und am Ende meiner November-Ausstellung liefere ich nun den eindeutigen Beweis, dass Fenster wahrhaftig die Augen des Hauses sind    zwinker

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Ich finde immer, dass Hausdächer dadurch sehr menschlich aussehen    zwinker

Und da wir gerade mittendrin¬†im Dezember¬†sind, m√∂chte ich nat√ľrlich auch dazu ein passendes Fenster zeigen und allen eine sch√∂ne Adventszeit w√ľnschen!

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Ich werde derzeit an meinem n√§chsten Fotoprojekt „Scheibchenweise“ arbeiten, damit ihr im Januar auch wieder etwas zum Anschauen habt¬†¬†¬† standard



2015 29.
Nov

Wie ich schon in meinem letzten Blogeintrag angedeutet habe, hatte ich sehr gro√üe Erwartungen an diese Woche. Was soll ich nun sagen: sie wurden nicht erf√ľllt, ich finde, sie wurden sogar √ľbertroffen ¬† ¬†standard

Die Feierlichkeiten gingen schon am Donnerstag los, kaum, dass wir die Mitternacht geschafft hatten. Wir waren nach langer Zeit wieder mal zu viert unter einem Dach vereint und so habe ich meine Geschenke und die Gl√ľckw√ľnsche von meinem Mann und den beiden Kindern bereits vorm Schlafengehen bekommen. Es war so s√ľ√ü! Carsten war sogar¬†etwas √ľbereifrig und hat mir schon meine „Sherlock“-DVD-Box √ľberreicht, obwohl er sie eigentlich als Weihnachtsgeschenk gekauft¬†hatte. Unseligerweise hat er sie zusammen mit den Geburtstagsgeschenken an einem Ort versteckt und so landete diese Box zusammen mit einem Brotausstecher¬†in B√§renkopfform und einem Gutschein f√ľr¬†zehn Besuche in der Salzgrotte¬†auf meinem Geschenketisch. Von den Kindern ¬†bekam ich einen Korb. Genauer gesagt einen Korb, welcher als Adventskalender dient und voll mit verschiedenen √úberraschungen gef√ľllt ist,¬†die ich im n√§chsten Monat¬†nach und nach¬†auspacken werde. Nur das P√§ckchen f√ľr den 1. Dezember war schon ausgepackt: ein Moosb√§r, was nicht nur sprichw√∂rtlich, sondern tats√§chlich eine Moosfigur in B√§renform ist. Der braucht eben auch schon vor dem n√§chsten Monat¬†etwas Wasser¬†in seiner Schale, damit er nicht austrocknet¬†¬†¬† zwinker

Der Geburtstag selber war ein richtig sch√∂ner und gem√ľtlicher Familientag! Am Anfang g√∂nnten wir uns ein Fr√ľhst√ľck vom Buffet in¬†der „Planwirtschaft“ – kein √úberangebot, aber alles, was man zum Fr√ľhst√ľck braucht und das, was es dort gab, fanden wir sehr lecker.¬†Au√üerdem ich war echt froh, dass es¬†dieses M√∂glichkeit √ľberhaupt gibt, denn mitten in der Woche (Donnerstag) ein Fr√ľhst√ľcksbuffet zu finden ist wahrlich keine leichte Aufgabe! Nach dem Essen fuhren wir in die „Bowling Arena“ zum Spielen. Bloss gut, dass ich weit im Vorfeld eine Bowlingbahn f√ľr uns reserviert hatte ¬† ¬†zwinker ¬† ¬†denn wir konnten uns vor anderen Spielern auf den √ľbrigen 14 Bahnen gar nicht retten … nee, wir waren die absolut einzigen Bowlern¬†an diesem Nachmittag ¬† ¬†lachen

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Auch wenn ich auf dem Foto so zufrieden aussehe – gespielt habe ich echt miserabel und belegte¬†auf der Familienrangliste des Tages sowohl bei der Gesamtpunktzahl als auch bei den Einzelwertungen der vier Spiele den untersten Platz. Selbst meine Hoffnungen, wenigstens einmal eines der Kinder zu √ľberholen, wurden schon bei den ersten W√ľrfen j√§h zerst√∂rt. Naja,¬†hoffentlich lerne ich¬†nun mit (weisen) 45 Jahren, wie man richtig eine ruhige Kugel schiebt¬† ¬† zwinker

Nach der sportlichen Bet√§tigung kehrten wir erneut in die Innenstadt zur√ľck und nutzten die Gelegenheit √ľber den Mittelalterlichen Weihnachtsmarkt im Stallhof¬†zu schlendern, nachdem wir die Menschenmassen auf dem 581. Striezelmarkt¬†hinter uns gelassen hatten. Leider spielte¬†das Wetter nicht so richtig mit, denn es begann immer st√§rker zu regnen. Gl√ľcklicherweise hatten wir schon vor Tagen einen Tisch im „Ayers Rock„, einem australischen Restaurant nicht weit vom Dresdner Schloss entfernt, reserviert und konnten diesen schon ein paar Min√ľtchen vorher als regensch√ľtzenden Unterschlupf f√ľr uns beanspruchen¬†¬†¬† standard ¬† ¬†f√ľr mehr als drei Stunden wurde es ein richtig gem√ľtlicher Ort, warm, mit supergutem Essen und sehr nettem Personal – perfekt f√ľr ein Geburtstagsessen im Kreise der Familie¬†¬†¬† verliebt

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Am Freitag habe ich anfangs ganz viel Zeit in der K√ľche verbracht, um f√ľr meine werten G√§ste Borschtsch, Plow und Napoleon¬†zu machen.¬†Bei der Zubereitung der verschiedenen Vorspeisen wie Salate und gef√ľllte Eier konnte ich mein neues,¬†in Lviv gekauftes Buch „Ukrainische K√ľche“ nutzen. Da¬†all das, was¬†ich aufgetischt habe, mit viel Appetit und¬†Freude in¬†Begleitung von lobenden Worten fast komplett aufgegessen wurde, l√§√üt es mich annehmen, dass¬†mein Speiseplan den Geschmack der Freunde getroffen hat¬†¬†¬† standard ¬† ¬†Das hat mich echt gefreut! Und ich erfreute mich nat√ľrlich auch an den¬†vielen sch√∂nen und liebevoll ausgesuchten¬†Geschenke meiner Freunde:

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Am Samstag haben wir – leider ohne Andrea – einen ganz ruhigen Familientag mit Stephanie gemacht: ausschlafen, gem√ľtlich fr√ľhst√ľcken, ins Kino gehen und „Die Tribute von Panem – Mockingjay Teil 2“ anschauen – wobei ich zugeben¬†muss, dass die Endszenen mein Kind und mich sogar zu Tr√§nen ger√ľhrt haben. Zur√ľck im Apartamento OLCA kochten wir zusammen Wirsingrouladen, vernichteten diese auch mit viel Genuss und beendeten den Tag abschlie√üend mit Spielen, wie „Kniffel“, „Mensch-√§rgere-dich-nicht“ und „Mikado“. Das war soooooo sch√∂n! Soll ich mal am Rande erw√§hnen, dass ich auch diesmal bei keinem der Spielerunden (2x/2x/1x) gewonnen habe ¬† ¬†zwinker ¬† ¬†?

Heute fr√ľh¬†packte¬†Stephanie dann nach dem Fr√ľhst√ľck¬†ihren Rucksack, um mittags von Papa abgeholt zu werden.¬†Ich musste mich allerdings schon um halb 10 von ihr verabschieden, da ich mich mit Andrea und Karl¬†in der Stadt verabredet hatte, denn sie wollten vom mir ein paar Fotos¬†von Dresden und sich machen lassen. Nun ja, es sind etwas unkonventionelle Aufnahmen geworden ¬† ¬†zwinker

Man, was muß der Wind aber stark gewesen sein    zwinker

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Zudem¬†war es so¬†kalt, so dass man sich gegenseitig w√§rmen musste … und das unter den strengen Blicken dieser Herren aus dem Morgenland ¬† ¬†zwinker

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Ihr merkt, die letzte Woche war eine sehr familienverbundene Zeit, in der ich meine Schnapszahl (44) in ein halbrundes¬†Lebensjahr¬†(45) verwandeln konnte.¬†Und ich freue mich¬†bereits jetzt schon wieder sehr darauf, dass in weniger als einem Monat die ganze Familie wieder zusammenkommen wird. Bis dahin¬†werde ich allerdings noch verst√§rkt auf Geschenkejagd gehen m√ľssen, denn die verst√§rkten Weihnachtsvorbereitungen werden bei uns immer erst nach dem letzten Familiengeburtstag (6.2., 7.6., 18.9. & 26.11.) in Angriff genommen. Gl√ľcklicherweise habe ich wenigstens ein paar Ideen, welche P√§ckcheninhalte es¬†f√ľr meine Lieben¬†geben soll ¬† ¬†zwinker



2015 13.
Okt

Ein Blick in den Spiegel oder auf eine Fl√§che, welche etwas widerspiegeln kann, ver√§ndert immer unseren eigenen¬†Blickwinkel auf die Dinge, die¬†uns umgeben: manches wird dadurch spannender, vieles interessanter oder manchmal auch gruseliger. Bei der letzten Aussage habe ich sofort mein eigenes Spiegelbild am fr√ľhen Morgen vor meinem inneren Auge¬† ¬† zwinker
Aber etwas später am Tage, in einer anspruchsvolleren Umgebung und bei schmeichelnden, weichen Zwielicht sieht jeder Mensch einfach noch ansprechender aus    zwinker

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Um nicht das Gef√ľhl haben zu m√ľssen, verzweifelter und einsamer¬†Weintrinker zu sein, kann man sich dank eines Spiegels einen Trinkpartner organisieren, welcher zudem nicht zu viel quatscht und aufmerksam zuh√∂rt. Um in diese, zugegeben etwas psychologisch etwas bedenkliche Stimmung zu kommen, braucht man aber auf jeden Fall noch ein zus√§tzliches Gl√§schen Wein … oder zwei … oder drei … ¬† ¬†zwinker

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Man kann mit dem physikalischen Effekt der Spiegelung auch recht flott gem√ľtliches Kerzenlicht verdoppeln:

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Man kann an die Fenster ganz viel Himmel mit Wolken projizieren:

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Oder sogar noch mehr als nur das Blaue vom Himmel widergeben:

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Auch in einem Tagungsraum kann man sich damit ein wenig Himmel √ľberm Kopf erschaffen:

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Man kann aber auch ein bekanntes Bauwerk in einem Getränkeautomaten unterbringen:

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√úberhaupt nutzen Bauwerke nur zu gern die M√∂glichkeit, sich in Glasfassaden so richtig gut zur Geltung zu bringen, wie z.B. hier das Japanische Palais in Dresden …

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… oder die Dresdner Kunstakademie:

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Hamburg bietet ebenfalls genug Glasfassaden zum Widerspiegeln. Dies ein Teil der Tanzenden T√ľrme an der Reeperbahn:

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Und die Tanzenden T√ľrme selber?¬†Selbstverst√§ndlich haben auch sie eine sch√∂ne Fl√§che, um sich von einer¬†anderen Seite zu zeigen:

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Nat√ľrlich m√∂chte ich auch¬†den Hamburger Fernsehturm und sein Spiegelbild in einem der zahlreichen Teiche im Park „Planten un Blomen“ zeigen:

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In der gleichen Parkanlage haben wir auch ein Haus am See entdeckt, bei dem der Gedanke an den gleichnamigen Film mit Keanu Reeves und Sandra Bullock fast von allein ins Gedächtnis kam:

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Dank Spiegel kann man bei einem Ausflug in der Sächsischen Schweiz mehr als nur eine schnöde Straße sehen:

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Wenn das Straßenbild schön ist, dann hat man es gleich am Auto, quasi zum Mitnehmen    zwinker

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Durch die Spiegelwirkung sehen sogar Pf√ľtzen nach tagelangen Regen¬†sehr optimistisch und sch√∂n aus:

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Manchmal kann mit einem Spiegelbild die Welt auch buchstäblich auf den Kopf stellen:

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Eine Spiegelung kann im eigenen Bad aber manchmal auch einen Schreck einjagen:

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Eine andere dagegen verdoppelt schlagartig die gute Laune:

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Und eine dritte verwandelt ein modernes Glas&Beton-Gebäude in ein asiatisch anmutendes Bauwerk:

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Aber ganz egal, was f√ľr Spiegelwunder man jeden Tag drau√üen entdecken kann, ein¬†fr√ľhmorgendlicher Blick in den eigenen Badezimmerspiegel bleibt wohl immer gleich ¬† ¬†zwinker

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2015 28.
Jun

Langsam, aber sicher neigt sich der erste Sommermonat zu Ende. Er hat uns allen ziemlich oft seine kalten Schulter gezeigt, besonders in der vergangenen Woche. Ich habe an einem Tag sogar wieder mal meine Halbstiefelchen aus dem Schrank geholt, irgendwie war mir bei dem Blick auf unser Thermometer so danach. Die Zahl 12,8¬įC in Verbindung mit Dauerregen fand ich f√ľrs Tragen von Ballerinas eher unpassend.

Aber an dem Abend, als es auf schönes Wetter wirklich ankam, hat sich der Juni anständig benommen. Das war am Donnerstag der Fall. Wir hatten unsere letzte Stunde vom English Business-Kurs und verbrachten nur die Hälfte der Unterrichtszeit im Klassenzimmer. Den restlichen Abend ließen wir im Fährgarten Johannstadt bei einem Bierchen ausklingen. Das war echt schön! Und der Sonnenuntergang war einfach ein Traum!

English-Abschied

Am Freitag war ich wieder mal wieder an der Reihe, etwas l√§nger als sonst, sprich bis 18:00 Uhr statt 16:30 Uhr, im B√ľro zu bleiben – um so lange wie m√∂glich als Ansprechpartner f√ľr die Kunden zu sein, wechseln¬†sich unsere Kundenbetreuer mit diesem „Sp√§tdienst“ alle mal ab. Danach fuhr ich schnellstens nach Hause, denn wir haben uns diesmal zu¬†unserem Freitagsritual „D√∂nermann“ mit Anna verabredet.¬†Mit ihr gibt es ja immer viel zu besprechen¬†¬†¬† standard
Nach dem Essen trollten sich Carsten, Anna und ihr treuer Begleiter Leon¬†in unsere Wohnung und ich seilte mich noch schnell ab, um aus dem benachbartem Kaufland 2-3 Sachen f√ľrs Wochenende zu besorgen.¬†Diesmal hatte ich in dem¬†Laden eine v√∂llig unterwartete Begegnung:¬†Ich¬†traf Stephanies ehemalige Kindergartenerzieherin Frau Sch√ľtte! Das war nach so vielen Jahren eine echte √úberraschung! Ich finde nach wie vor, dass sie eine besondere und sehr positive Rolle im Leben meiner Kleinen gespielt hat und halte ganz gro√üe St√ľcke auf sie. Aber nun ist sie in Rente gegangen, wobei rein optisch h√§tte ich sie nicht in diese Kategorie eingeordnet. Wir haben uns auf Anhieb wiedererkannt und konnten¬†ein wenig¬†miteinander plaudern. Nun hoffen wir jederzeit auf ein erneutes Wiedersehen, denn sie wohnt eigentlich ganz in der N√§he unseres „neuen“ Domizils.

Eine weiteres Wiedersehen am Samstag war dagegen verabredet und geplant. Claudia aus Uelzen kennen Carsten und ich ziemlich genau so lange wie wir beide uns kennen. Wir sind uns damals im Internet auf der gleichen Austauschplattform begegnet und haben uns sogar schon ein paarmal Vis-a-Vis getroffen Рzuletzt im Juli 2013.

Ihr Mann Jan¬†war in¬†Dresden, um an einer Weiterbildung teilzunehmen und sie durfte mit. Wir trafen uns um 11 Uhr, „entf√ľhrten“ sie zu dem wohl bekanntesten Baum in unserer Gegend – der Babisnauer Pappel– und¬†gingen anschlie√üend durch den Gro√üen Garten,¬†bis wir von einem Regenschauer √ľberrascht wurden. Vor dem sind wir ins gem√ľtliche¬†Carolaschl√∂√üchen (√ľbrigens mit einer sehr leckeren und guten Auswahl an tollen¬†Kuchen!) gefl√ľchtet.

carolaschlößchen

Gegen 15 Uhr¬†war auch Jans Weiterbildung zu Ende. Wir holten ihn ab und¬†zeigten unseren G√§sten ein paar sch√∂ne Ecken der Dresdner Neustadt, wie z.B. die¬†Kunsthofpassage und¬†unsere Lieblingseisdiele Mimi’s Eismanufaktur,¬†um dann f√ľr ein leckeres Abendessen im t√ľrkischen Restaurant Ocakbasi¬†einzukehren. Da die B√§uche danach sehr kugelrund geworden sind (das Essen dort ist einfach so unbeschreiblich gut¬†!!!),¬†g√∂nnten wir uns noch einen langen Spaziergang durch die Dresdner Heide, wobei Carsten und ich zum ersten Mal in unserem Dresden-Leben den Garnisonfriedhof der gefallenen K√§mpfer der Sowjetischen Armee entdeckten.

garnisonsfriedhof

Mit jedem Besuch kann man¬†ab und an¬†auch v√∂llig unbekannte Wege gehen ¬† ¬†zwinker ¬† ¬†auf jeden Fall war das ein wundervoller Tag mit den beiden. Danke nochmals f√ľr die gemeinsame Zeit!

Mit-Jan-und-Claudia

Aber auch das sch√∂nste Wiedersehen wandelt sich mit der Zeit leider immer wieder in einen Abschied um. Den heutigen Sonntag nutzen wir, um die vielen kleinen, liegengebliebenen und angesammelten Dinge aufzuarbeiten und um ehrlich zu sein, um auch ein wenig zu faulenzen bzw. ausgeschlafen f√ľr die n√§chste Woche zu sein ¬† ¬†lachen ¬† ¬†diese¬†verspricht n√§mlich ebenfalls¬†wieder voller Termine und sehr ereignisreich zu werden¬†¬† standard



2015 22.
Jun

Ich wei√ü nicht, ob es bereits irgendjemandem aufgefallen ist, aber ich habe es wirklich bis heute noch nicht geschafft, meinen Bericht √ľber die Fotoausbeute vom Mai zu schreiben¬†¬†¬†¬†unschuldig¬†¬†¬† und die Gr√ľnde daf√ľr kennt ihr ja eigentlich¬†aus meinen letzten Blogeintr√§gen¬†¬†¬† zwinker
Dennoch habe ich mit Hilfe meines flei√üigen Mannes¬†im Hintergrund Schritt f√ľr Schritt alles getan, um euch meine Fundst√ľcke pr√§sentieren zu k√∂nnen.

Anfang des Jahres, als ich meine Fotopl√§ne schmiedete, wusste ich noch nicht, dass wir ausgerechnet im Mai zwei Ausfl√ľge nach Polen unternehmen. Darum habe ich entgegen meiner urspr√ľnglichen Intention, nur die wenig bekannte Skulpturen¬†in Dresden zu finden, zu fotografieren und euch zu zeigen, nun auch einige Skulpturenbilder aus dem Nachbarland mit in die Galerie einsortiert.

Ansonsten ist¬†mir bei meinen Streifz√ľgen durch Striesen, Johannstadt und Plauen¬†aufgefallen, dass es noch jede Menge interessante Denkm√§ler aus DDR-Zeiten gibt. Au√üerdem kristallisierten sich beim Bildersichten¬†bestimmte Themenbereiche heraus: Familie bzw. Frau mit Kind, Tiere, ber√ľhmte Pers√∂nlichkeiten, ganze Lebenszyklen sowie abstrakte Kunst. Ich habe¬†deshalb versucht, die Bilder in meiner¬†gro√üen¬†Galerie etwas nach diesen Gesichtspunkten zu gruppieren. Aber nun genug geschwafelt, jetzt werden zuerst die Bilder gezeigt und danach noch einmal ein paar Worte verloren¬†¬†¬† zwinker

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Zu meinen pers√∂nlichen¬†Favoriten (neben den B√§ren nat√ľrlich,¬†sie sind¬†au√üer Konkurrenz¬†¬†¬† zwinker ¬†¬† ) geh√∂rt auf jeden Fall die au√üergew√∂hnlich beeindruckende Arbeit von Jerzy Kalina.¬†Die Gesamtskulptur¬†ist allerdings sehr schwer zu fotografieren gewesen, denn die 14 Einzelskulpturen verteilen sich auf zwei gegen√ľberliegende Stra√üenseiten:

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Auf einer Seite steigen die Menschen in den Untergrund, um auf der anderen Seite wieder nach oben zu kommen. Das Werk dient als Symbol f√ľr die schicksalstr√§chtigen Zeiten¬†der j√ľngsten, polnischen Geschichte, speziell¬†im Zeitraum 1977 – 2005, und stellt den Untergang des Kommunismus und den Aufstieg in die Demokratie dar.

Ein anderes Bild w√ľrde eigentlich viel besser in ein¬†Fotoprojekt aus dem vergangenen Jahr passen – Brunnen. Bis zum¬†Fr√ľhjahr war „Flugwille des Menschen“ nur eine Skulpturengruppe,¬†seit Neustem¬†ist das allerdings zus√§tzlich noch ein sch√∂nes Wasserspiel geworden:

Dresden-Flugwille

Ich habe es aber schon so lange fotografieren wollen, selbst wenn meine Skulpturengalerie dadurch etwas verwässert wird    zwinker    ich hoffe, euch gefällt es trotzdem    lachen

Eigentlich k√∂nnte ich zu einigen Werken¬†noch¬†sehr viel mehr¬†berichten, aber zu manchen konnte ich dagegen nicht einmal die Namen der K√ľnstler ausfindig machen … dennoch war zumindest f√ľr mich mal wieder sehr interessant, sich mit diesem Thema zu befassen und wer wei√ü, vielleicht achtet nun auch ihr¬†etwas mehr auf die kleinen Kunstwerke in den Parks¬†oder am Wegesrand¬†¬†¬† zwinker