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Kommentar:   

 
Manchmal hat man eben Lust darauf, etwas zu schreiben   ;0)

 
Web|log,  der;  -s,  <engl.>,  meist abgekürzt mit "Blog"
   
Digitales Tagebuch im Internet. Ein Weblog ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Es ist ein Medium zur Darstellung des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrung als auch der Kommunikation dienen und ist insofern mit dem Internetforum sehr verwandt. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als "bloggen" bezeichnet.

Quelle: http://www.wikipedia.de    


 
2018 21.
Mai

Diesmal habe ich bei der Auswahl meiner √úberschrift aus dem norddeutschen Dialekt bedient. F√ľr alle unter uns, welche mit diesem Begriff nicht anzufangen wissen, eine kurze Erkl√§rung: Es bedeutet „drau√üen und drinnen“. Und genau dar√ľber, was ich in den letzten Tagen drinnen und drau√üen erlebt habe, m√∂chte ich ja berichten    standard

Das Wetter wird immer sch√∂ner und man h√§lt es zu Hause kaum noch aus. Unser kleines Cabrio darf endlich wieder die Garage verlassen und bringt Carsten und mich zu einigen bezaubernden Gegenden in der N√§he. Zum Beispiel zum Klosterpark Altzella. Wir wollten schon seit Jahren dorthin fahren und nun haben wir es endlich geschafft. Der Eintrittspreis liegt bei 4 EUR, aber daf√ľr betritt man eine Oase der Ruhe und kann sich wenigstens ein wenig in die alten Zeiten versetzen:

Ich bin immer wieder von derartigen Decken beeindruckt, es sieht alles so leicht aus, wie ein gespanntes Sonnensegel!

Im Park selber hat man jede Menge Ruinen von der urspr√ľnglichen Klosteranlage, die man ohne Einschr√§nkungen betreten kann. Kinder von anderen Besuchern, welche gleichzeitig mit uns im Park weilten, kletterten √ľberall herum. Carsten dagegen hat sich etwas Ruhe geg√∂nnt und dem munteren Vogelgezwitscher zugeh√∂rt.

Die Fensteröffnungen waren beeindruckend groß!

Nicht minder beeindruckend fand ich die 5 m hohen und sehr massiven Klostermauern, die sich um eine gro√üz√ľgige Wiese und gut erhaltenen Wandresten des Sch√ľttgeb√§udes, in dem die M√∂nche einst ihre Getreideernte lagerten, zog.

Der Weg durch den Rasen entlang der Mauern f√ľhrte zum meinen eigentlichen Ziel – einem Kr√§utergarten, denn mein Fotoprojekt f√ľr Mai hei√üt „Kr√§uter“    standard
Auch wenn ich mit dem Ver√∂ffentlichen meiner Projektergebnisse immer wieder ins Verzug gerate, sie entstehen wirklich zum geplanten Zeitpunkt    zwinker

Da passte es nat√ľrlich wie die Faust aufs Auge, dass im Carus Vital, dem Fitnessstudio meines Arbeitgebers, in diesem Monat auch eine Kr√§uterwanderung angeboten wurde. Julia hat uns beide ganz flink angemeldet und so haben wir zusammen mit einigen anderen Mitarbeitern des Klinikums erfahren, wie viel Essbares wir auf den Wiesen schon im Gel√§nde haben – ich w√§re nie auf eine derartige Vielfalt gekommen! Wir haben in den zweieinhalb Stunden keine lange Strecke zur√ľcklegen m√ľssen, denn alles lag quasi zu unseren F√ľ√üen. Meine pers√∂nliche Lieblingsentdeckung bei dieser Wanderung ist der Sauerklee:

Ich bin ein gro√üer Anh√§nger von Sauerampfer, aber diesen gibt es eben nicht √ľberall. Den Sauerklee zu finden ist dagegen ein Leichtes    standard    und ist seine Blattform nicht herzallerliebst?

Der junge Mann, welcher uns in die Geheimnisse der hiesigen Kr√§uterwelt eingeweiht hat, trug seine Werbung ganz stolz auf der Brust    standard

Da er auch allerhand öffentliche Kräuterwanderungen auf seine Seite anbietet, bin ich am Überlegen, mal bei einer weiteren mitzumachen. Sollte mich jemand aus Dresden und Umgebung dabei begleiten wollen Рwir können uns bestimmt auf einen Termin einigen!

Eine weitere Veranstaltung, welche ich besucht habe, war kr√§uterfrei, daf√ľr aber prall gef√ľllt mit interessanten, spannenden und lustigen Geschichten – ich war bei der letzten Phrase4-Lesung vor der Sommerpause.

Der Gastleser der Mai-Ausgabe war diesmal Jens-Uwe Sommerschuh, der dem Publikum unter anderem einen Einblick in sein zweites „Mimi“-Buch gew√§hrte. Ich glaube, ich muss jetzt tats√§chlich mal das erste Mimi-Buch ganz dringend durchlesen, damit ich zur Ver√∂ffentlichung seines zweiten Buchs gut vorbereitet bin. Immerhin hat Jens-Uwe ein ganz besonderes Herz f√ľr die kleine Haus- und Hof-Fotografin der Phrase4    standard

Das lange Pfingstwochenende und eine vielversprechende Wettervorhersage lockte Carsten und mich gestern wieder nach Drau√üen. Diesmal zog es uns ins Lausitzer Seeland. Wir waren dort zuletzt vor ziemlich genau 10 Jahren, damals noch mit unseren Kindern. Es hat sich seitdem einiges ver√§ndert, denn die Stelle, welche wir uns damals f√ľr das Picknick ausgesucht haben, ist jetzt schon gar nicht mehr erreichbar. Daf√ľr fanden wir einen anderen Weg zum herrlich t√ľrkisblauen Wasser in den zug√§nglichen Gebieten!

Da stellt sich doch ganz schnell mal ein Urlaubsgef√ľhl ein, nicht wahr? Die Parkplatzgeb√ľhr betrug 3 EUR f√ľr den ganzen Tag und der von uns ausgesuchte Strand war frei zug√§nglich und noch nicht √ľberlaufen. Obwohl einige Familien ihre Spr√∂√ülinge ins Wasser gelassen haben, war es mir zum Baden noch zu frisch, aber im Wasser herumzulaufen ist bei mir ja Ehrensache    standard

Es gibt auch einen ordentlichen Fotobeweis: nat√ľrlich im Rahmen meiner 4. Obsession-Galerie.

Hier kann man den gesamten Strandabschnitt am Partwitzer See sehen, wo wir unter anderem auch in völliger Ruhe gepicknickt haben.

Da zwischen unserem Picknick mit „Meeresblick“ und unserer Heimfahrt doch einiges an Zeit verstrich, g√∂nnten wir uns vor dem Heimfahren noch ein schnelles Abendessen im F√§hrgarten Johannstadt.

Mein armer Mann hat allerdings bei dem gestrigen Ausflug ein wenig leiden m√ľssen, denn derzeit bl√ľhen alle Gr√§ser wie verr√ľckt, was den Leuten mit entsprechender Allergie gar nicht gut tut. Leider geh√∂rt er auch zu den Betroffenen, daher haben wir unser Abendessen schnell aufgegessen und verzogen uns anschlie√üend in unsere vier W√§nde, um auf der Couch liegend die von Videobuster zugeschickte DVD „Victoria und Abdul“ zu schauen.

Nun folgt dem langen Pfingstwochenende die vorerst letzte kurze Arbeitswoche, aber ich kann schon jetzt verraten, dass meine Abende inzwischen wieder ganz gut mit interessanten Dingen verplant sind    standard



2015 24.
Nov

Die vergangene Woche hatte immer wieder einige sch√∂ne Momente f√ľr mich parat.

Der Mittwoch war in Sachsen frei, weil wir immer noch den Bu√ü- und Bettag haben, wof√ľr wir als Arbeitnehmer nat√ľrlich blechen d√ľrfen. Aber so ein freier Tag im November, welchen¬†Carsten und ich zum Lesen, Kochen¬†und „Rocky“-Filme gucken genutzt haben, ist eigentlich schon eine √§u√üerst sch√∂ne Unterbrechung der Arbeitswoche ¬† ¬†zwinker

Am Donnerstagabend hatten wir zwei Besucher in unserer Wohnung, auf die wir uns immer freuen:¬†Anna kam nach einem Spaziergang mit dem Hund vorbei. Leon war platt und beanspruchte f√ľr sich recht schnell einen Platz auf dem Teppich vor der Couch. Diese¬†als solche¬†geh√∂rte aber ganz alleine Anna und mir, denn da Carsten wusste was wir vorhatten, fl√ľchtete er vorsichtshalber ins andere Zimmer. Ich habe w√§hrend unserer Ukrainereise auf einem Markt ein paar CDs mit Liedern aus den 70ern, 80ern und 90ern mitgebracht. Wohl gemerkt, alle Lieder sind aus der guten, alten Sowjetzeit, aber zum Gl√ľck nicht allzu¬†arg patriotisch ¬† ¬†zwinker
F√ľr diese H√∂r- und Erinnerungsfreuden trafen¬†Anna und ich uns schon einmal, denn es ist sehr interessant, die Lieder anzuh√∂ren, zu erraten und die pers√∂nlichen¬†Erinnerungen, welche mit diesen Liedern verkn√ľpft sind, zu teilen – es macht uns¬†beiden enorm viel Spa√ü ¬† ¬†standard ¬† ¬†und nat√ľrlich haben wir bei etlichen selber mitgesungen … worauf Leon¬†nach¬†einer gewissen Zeit¬†seine m√ľden Glieder vom Teppich erhob und sich in Carstens N√§he schleppte, wo er weder die alten Musikschinken, noch unser fr√∂hliches Gebr√ľll anh√∂ren musste¬†¬†¬† standard
Die ersten 210 Lieder, welche dank MP3-Format alle auf eine CD passten, konnten wir inzwischen durchhören, aber wir haben noch eine weitere, allerdings mit nur 136 Liedern, da liegen    lachen

Am Feiertag und Wochenende tauchten Carsten und ich ebenfalls in die Nostalgie der 80er/90er ein, denn die DVD-Box „Rocky-Saga“¬†wartete eigentlich schon etwas l√§nger auf ein Ansehen. Ich wusste zwar im Gro√üen und Ganzen noch, um was es in den Filmen 1-4 ging, aber da ich sie zum letzten Mal vor √ľber 20 Jahren angesehen habe, konnte ich mich nicht wirklich an etwas erinnern. Nun bin ich wieder Up-to-Date bez√ľglich¬†Adrian (seine Frau), Apollo Creed (Gegner in 1 & 2, Trainer in 3), Clubber Lang (Mr.T als Gegner in Teil 3), Ivan Drago (Dolph Lundgren als b√∂ser, russischer Gegner in Teil 4), Tommy Gunn (Rockys Trainerdeb√ľt in Teil 5) und Mason ‚ÄěThe Line‚Äú Dixon (Rockys Computergegner in Teil 6) ¬† ¬†standard ¬† ¬†… darauf eine Rocky-Fanfare !!!

Zum „Ausgleich“ schauten wir uns am Sonntagabend einen etwas anspruchsvolleren Streifen auf DVD¬†an:¬†Die Frau in Gold. Wer sich f√ľr das Thema Kunstraub und im Allgemeinen die Verbindung zwischen unseren Zeiten und dem Zweiten Weltkrieg¬†interessiert, soll diesen Film nicht verpassen. Ich fand, er ist sehr gut gemacht und Helen Mirren halte ich¬†ohnehin f√ľr eine gro√üartige Schauspielerin.

Auch wenn es scheinen mag, wir haben allerdings nicht nur Filme geschaut. Am Sonntagvormittag bekamen¬†wir √ľberraschend eine spontane Einladung in die Com√∂die Dresden, wo am Nachmittag richtig „Hei√üe Zeiten“¬†erlebt werden konnten ¬† ¬†standard ¬† ¬†Gundel und Peter haben nach einem Geburtstagsgeschenk f√ľr mich gesucht und kamen auf die Idee, zu fragen, ob ich ein Problem damit h√§tte, mein Geschenk schon ein paar Tage vorher zu erhalten ¬† ¬†zwinker ¬† ¬†… hatte ich nat√ľrlich nicht und so genossen wir zu viert eine lustige Vorstellung √ľber den Umgang mit und die √úberraschungen zu den Wechseljahren. Nun weiss mein Mann, worauf er sich bei mir √ľber kurz oder lang einstellen darf¬†¬†¬† zwinker ¬† ¬†Ich bin den beiden sooooo dankbar, dass sie diese geniale Idee hatten, mit uns spontan ins Theater zu gehen – es war ein toller Nachmittag!

Ansonsten haben Carsten und ich die letzten Tage etliche Spazierg√§nge unternommen, damit ich Bilder f√ľr mein Monatsprojekt „Fensterleben & ¬†-l√§den“ durch die Linse sammeln konnte. Bei unseren¬†Streifz√ľgen durch Striesen zeigte es sich f√ľr uns deutlich: der November war insgesamt sehr warm geraten. Das hat offensichtlich aber nicht nur den Menschen gut getan, den anscheinend ist die Natur wohl auch obgleich dieser Temperaturen voll reingefallen¬†¬†¬† zwinker

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Dieses Bild habe ich am Sonntagvormittag, den 22.11. aufgenommen !!!¬†Aber nun ist es auch bei uns in Dresden¬†sehr viel¬†k√§lter geworden und ich hoffe, dass das B√§umchen diese Wetterkapriolen ohne Sch√§den √ľbersteht …

Bei den Spazierg√§ngen haben wir √ľbrigens auch diese¬†Komposition auf dem Barbarossaplatz entdeckt.

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Wer lange Zeit auf dieser Bank verbringt, wird zwangsläufig zum Baumrindenexperten, denn irgendwas anderes sieht man bei dem Standort kaum    zwinker    da hat man wohl nicht nur sprichwörtlich ein Brett vor dem Kopf, sondern gleich den ganzen Baum    lachen

Die jetzige Woche wird f√ľr mich √ľbrigens auch weiterhin positiv verlaufen – trotz immens vollem Terminplan. Ich freue mich wie Bolle darauf, dass Stephanie wieder f√ľr ein paar Tage zu uns ins Apartamento OLCA kommt, dass ich am Donnerstag und Freitag frei bekommen habe, dadurch meinen Geburtstag am Donnerstag von morgens bis abends mit meinen drei Lieben¬†verbringen kann, am Tag¬†danach¬†so viel Zeit zur Verf√ľgung habe, um f√ľr den¬†Freitagabend leckere Sachen f√ľr meine Geburtstagsfeier mit Freunden zu kochen und nat√ľrlich freue ich mich unendlich auf den feierlichen Abend als solches – das muss eine besonders sch√∂ne Woche werden!



2015 09.
Aug

Eine der schönen Seiten unseren derzeitigen Lebens ist eine Mischung aus Planung und Spontanität. Vor allen Dingen muss man ohne Kinder und Verpflichtungen auch nicht mehr alles nur aufs Wochenende legen, es gibt ja zudem noch die freien Abende nach der Arbeit.

Am Dienstag haben Carsten und ich uns einen DVD-Abend geg√∂nnt: LoveFilm hat uns diesmal dazu den Film „Still Alice“ geliefert.¬† Das Thema Alzheimer ist eines, welches mich immer wieder besch√§ftigt. In dem Streifen „An ihrer Seite“¬†spielt diese Krankheit ebenfalls die Hauptrolle und den habe ich bereits vor einigen Jahren gesehen. „Still Alice“, f√ľr den Julianne Moore einen Oskar bekam, fand ich noch emotionaler, da¬†der Krankheitsverlauf auch aus der Sicht der betroffenen Person sehr eindrucksvoll gezeigt wird, sowie¬†die damit verbundenen √Ąngst, Unsicherheiten und das Begreifen, dass¬† man nicht wirklich etwas dagegen tun kann. Sehr emotional, sehr ergreifend und auch etwas deprimierend. Aber der Oskar als beste Darstellerin ist auf jeden Fall verdient – ich finde, sie hat diese Rolle wirklich brillant gespielt.

Der Mittwochabend war dann schon um vieles fröhlicher    zwinker    eine Geburtstagsfeier zur Sommerzeit im Garten und in lustiger Runde hebt die Laune, nicht zuletzt dank einem kleinen Beitrag in Form von Whiskey. Vielen Dank nochmals, dass wir vorbeikommen und dabeisein durften, liebe Ines    verliebt

Am Donnerstag haben wir relativ spontan entschieden, ins Kino zu gehen und uns „Learning to Drive – Fahrstunden f√ľrs Leben“¬†anzusehen. Ein sehr sch√∂ner Film, es gibt etwas zu lachen und etwas zu bedauern, aber zum Gl√ľck alles ohne Kitsch – sehr zu empfehlen. Und Ben Kingsley macht auch als Inder bzw. Sikh eine tolle Figur!

Am Freitag verbrachten wir unsere Freizeit erneut mit einem (Love-)Film, aber diesmal ging es blutiger und schie√üw√ľtiger zu¬†¬†¬†¬† lachen ¬† ¬† –> Keanu Reevs als „John Wick“ …¬†wer auf Rachefeldz√ľge mit skurrilem Humor steht, wird diesen Film m√∂gen. Immerhin siegt am Ende die Gerechtigkeit – daf√ľr liebe ich ja¬†solche modernen M√§rchen f√ľr Erwachsene¬†¬†¬† zwinker

Der Samstag war urspr√ľnglich g√§nzlich unverplant, aber da Claudia und Jan aus Uelzen mal wieder einen Abstecher nach Dresden gemacht haben, verbrachten wir zusammen beim Schwatzen, Essen und Trinken einen wundervollen Abend in Hinterhofbierg√§rten der Dresdner Neustadt. Zuerst kehrten wir im¬†Raskolnikoff ein und unser Besuch war komplett √ľberrascht, wie gem√ľtlich es hinter der br√∂ckelnden Au√üenfassade sein kann ¬† ¬†lachen ¬† ¬†auch das zweite Ziel, das¬†Oosteinde,¬†hat sie positiv beeindruckt. Beide Lokalit√§ten sind klein, machen von Au√üen nicht viel her und Touristen fallen hier bestimmt nicht ein.
Wir waren allerdings sehr √ľber das nicht mehr vorhandene Wasser im Flu√übett der Priesnitz (geht direkt am Oosteinde entlang) erstaunt, denn erst im Juni haben wir noch einen langen Spaziergang in der Dresdner Heide entlang dieses Flusses gemacht und damals f√ľhrte er jede Menge¬†Wasser. Aber in Dresden und Umgebung hat es schon seit geraumer Zeit eben nicht mehr so richtig geregnet …

Heute sind wir f√ľr einen Sonntag verdammt zeitig aufgestanden: ich habe mich schon um 7 Uhr in der Fr√ľh f√ľr ein Fotoshooting mit Hund und Frauchen zu¬†meinem August-Fotoprojekt verabredet, damit wir beim Posieren nicht mit der¬†sengenden Hitze zu sehr¬†ins Schwitzen kommen. Ich glaube, das hat uns die Sonne wirklich √ľbel genommen, denn sie hat sich immer wieder hinter einer Wolkendecke versteckt. So hatten wir eben einen blassen statt strahlendblauen Himmel, aber unserem Spa√ü beim Fotografieren¬†hat selbst¬†das nicht geschadet¬†¬†¬† zwinker

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Inzwischen vermeldet mir meine Backhilfe in Uhrform, dass unser Mittagessen fertig ist – ich sch√§tze, nach dem Essen werde ich mir erst einmal eine zus√§tzliche M√ľtze Schlaf g√∂nnen¬†¬†¬† zwinker
Auch das habe ich so gerade mal ganz spontan geplant    lachen



2015 27.
Jul

Das letzte, ziemlich entspannte Wochenende hat mich wieder einmal auf den Gedanken gebracht, dass unsere Beziehung in ganz vielen Dingen recht unkonventionell ist    standard

Normalerweise lernt sich ein P√§rchen kennen und f√§ngt an,¬†Zeit¬†gemeinsam zu verbringen: man geht essen, ins Kino, ins Theater, man kocht zusammen,¬†kuschelt bei einem Film auf der Couch,¬†geht spazieren … fr√ľher oder sp√§ter zieht man unter ein Dach und teilt, wie man das so sch√∂n sagt, Bett und Tisch miteinander. Und irgendwann sind die Kinder da, die dann aus einem P√§rchen eine Familie machen.

Bei uns entwickelte sich das Ganze schon dadurch anders, dass ich die Kinder (damals 5 & 8 Jahre alt) mit in die Beziehung eingebracht habe und das Leben f√ľr uns als P√§rchen gleich von Anfang an nach den Regeln einer Familie ablief – keine Kennenlernphase mit den √ľblichen H√∂hen und Tiefen. Aber nun, wo die M√§dels gro√ü geworden sind und in den eigenen vier W√§nden ihr eigenes Ding machen, haben Carsten und ich ab jetzt erst¬†die Zeit, all die romantischen Kleinigkeiten zu zweit¬†zu erledigen¬†¬†¬† verliebt

So zum Beispiel wieder einmal am letzten Wochenende, wo¬†wir zusammen ganz gem√ľtlich auf der Couch einen Film geschaut haben – Nachts im Museum – Das geheimnisvolle Grabmal. Der Film¬†war ganz s√ľ√ü und brachte die Geschichte vom wilden Nachtleben im Museum nach¬†zwei bereits existierenden Streifen endlich zu einem abgeschlossenen Ende. Niedlich ist das gesamte Werk¬†auf jeden Fall, aber man merkte, dass¬†den Machern¬†inzwischen etwas die Ideen¬†ausgegangen sind.

Danach kochten wir zusammen eine Rindfleisch-Gem√ľsesuppe ohne Rezept. Das ist wohl ein Vorteil, dass man nicht mehr so jung und unerfahren ist und eigentlich schon wei√ü, wie man auch ohne ein Kochbuch etwas auf den Tisch zaubern kann¬†¬†¬† zwinker
Wir hatten ganz viel Spa√ü sowohl beim Kochen als auch beim Vernichten des Ergebnisses und fanden unser¬†Kochwerk ganz vorz√ľglich¬†¬†¬† zwinker

Auch ein Spaziergang hat bei uns dieses Wochenende nicht gefehlt, nur¬†das Ziel war wohl etwas zu makaber f√ľr einen romantischen Ausflug … das h√§ngt nun mal¬†mit meinem Friedhofsfotoprojekt zusammen¬†¬†¬† standard

Übrigens ist Carsten als ein Fänger der Sonnenstrahlen inzwischen beinah ein Profi!

Beziehung-R√ľckw√§rts

Aber¬†zu einer gute Beziehung geh√∂ren auch¬†Freir√§ume f√ľr jeden. Deshalb habe ich zum ersten mal¬†seit dem Umzug nach Striesen¬†die wenigen Pflanzen, welche es am Ende mit in unsere Wohnung geschafft haben, in der K√ľche auf dem Fu√üboden sitzend lieber wie immer allein umgetopft. Es w√§re ohnehin nicht genug Platz f√ľr uns beide in der Ecke gewesen¬†¬†¬† zwinker¬†¬†¬† Carsten k√ľmmerte sich w√§hrenddessen um¬†unsere Rechnerlandschaft. Und nach getaner Arbeit trafen wir uns erneut zum Kuscheln auf der Couch, um ein paar Folgen „Friends“ zu gucken …

Ganz ehrlich, hin und wieder solche entspannte Pärchenzeit tut mir persönlich echt gut    standard



2015 13.
Jun

Inzwischen ist sogar in Sachsen der Sommer angekommen. Noch wei√ü er zwar nicht, ob er hier¬†dauerhaft¬†bleiben m√∂chte, denn¬†die Au√üentemperaturen wechselten innerhalb einer Woche auch mal gern¬†von +18¬įC zu +32¬įC. Gl√ľcklicherweise passiert es hin und wieder aber, dass das Wetter auch wirklich zu unserer Wochenendplanung passt. So geschehen z.B. am vergangenen Wochenende. Wir waren¬†an beiden Tagen¬†mit so vielen Sachen besch√§ftigt, dass ich nicht einmal Zeit fand, zeitnah einen Blogeintrag zu verfassen¬†¬†¬† erroeten
Aber nun kann ich das ja nachholen und zumindest mal erklären, was mich denn so arg vom Schreiben abgehalten hat    zwinker

Am Samstag haben Carsten und ich mit unserem Cabrio¬†einen Ganztagsausflug nach Th√ľringen gemacht. Unser erstes Ziel war wie schon einmal im September 2010 der Alternative B√§renpark Worbis.

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Dieser Bär war ganz zahm, aber irgendwie fehlte mir bei ihm der Kuschelfaktor    zwinker

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Den hatten dann die anderen B√§ren daf√ľr um so mehr, nur war es leider nicht m√∂glich, sie zu streicheln oder anderweitig zu ber√ľhren ¬† ¬†zwinker ¬† ¬†wobei sich dieser Meister Petz bestimmt¬†gew√ľnscht h√§tte, dass man seinen Bauch krault. Da er aber keine kraulenden H√§nde in¬†seiner N√§he hatte,¬†musste er sich an einem Baumstamm schubbeln:

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Ein anderer Braunbärli machte einen Spaziergang durch das große Areal:

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Es gab f√ľr die B√§ren einige Leckerlies, welche von einer Parkmitarbeiterin gro√üz√ľgig √ľber den Zaun verteilt wurden. Besonders Waln√ľsse waren beliebt. Ich fand es vor allen¬†Dingen sehr knuffig, dass die B√§ren sich diese auf ihre Tatzen legten, sie m√ľhelos mit den Z√§hnen knackten, alles wieder ausspuckten und danach mit der Zunge nur das leckere Innere herauspickten. Die leeren¬†Nussschalen wurden am Ende¬†ganz einfach abgesch√ľttelt.

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Dass die Bären auch ein Mittagsschläfchen zu schätzen wissen, haben sie uns ebenfalls ganz nebenbei bewiesen:

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Ich war mal wieder √ľbergl√ľcklich, weil ich meine Lieblingstiere so entspannt aus der N√§he beobachten konnte ¬† ¬†standard

Unser zweites Ziel an dem Tag war der Nationalpark Hainich. Wir haben schon einiges √ľber den dortigen Baumkronenpfad geh√∂rt und wollten den nun endlich mal mit eigenen Augen sehen und nat√ľrlich auch dar√ľber laufen.

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Die Wege sind sehr breit und sehr stabil, aber auf manchen Abschnitten hat man¬†zur den behindertengerechten¬†Pfaden¬†eine Alternative angelegt, bei der doch schon ein gewisses Verst√§ndnis f√ľr die H√∂he, auf welcher wir uns befanden, sehr deutlich aufkam:

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Das sind schon gut 30 – 40 Meter …

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Zum Gl√ľck haben weder Carsten noch ich die H√∂henangst und somit¬†hatten wir auch auf den „Abwegen“ wirklich viel Spa√ü¬†¬†¬† standard

Der Ausblick von ganz oben (hier vom großen Aussichtsturm) ist auf jeden Fall einfach atemberaubend schön!

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Da hat man doch ein Gef√ľhl vom Urwald, oder?

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Nicht umsonst gehört dieser naturbelassener Buchenwald zum UNESCO-Weltnaturerbe. Ein Besuch dort ist auf jeden Fall sehr zu empfehlen.

Als wir gegen 22:30 Uhr nach diesem Ausflug wieder zur√ľck in Dresden ankamen, reichte unsere Kraft gerade mal dazu, alles auszupacken und sofort ins Bett zu fallen. Denn am Sonntag ging es bei uns schon wieder weiter mit sch√∂nen Dingen des Lebens¬†¬†¬† zwinker

Unser Sonntagsfr√ľhst√ľck gab es diesmal etwas sp√§ter als sonst und auch nicht zu Hause, sondern im Cafe Blumenau. Es war der ausdr√ľckliche Wunsch unseres Geburtstagskindes, denn Andrea ist an diesem Tag 22 Jahre alt geworden und nat√ľrlich wollten wir das mit ihr und Karl wenigstens ein bisschen gemeinsam feiern … die eigentliche Party √ľberlie√üen wir dann lieber ihren Freunden:

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Den misstrauischen Blick, wenn Mama die Kamera aus ihrer Handtasche hervorzaubert, haben die Kinder auch nach Jahren des Auszugs immer noch nicht verlernt¬†¬†¬† zwinker ¬† ¬†aber es war wirklich sch√∂n, mit den beiden zu essen und entspannt √ľber alles M√∂gliche zu plaudern. Nochmals alles Gute zum Geburtstag, meine Gro√üe¬†¬†¬† verliebt ¬† ¬†!

Danach kehrten Carsten und ich wieder f√ľr ca. 2 Stunden nach Hause zur√ľck, wo wir beim Verdauen der zahlreichen Leckereien die Lovefilm-DVD „Dein Weg“¬†angesehen haben. Nach dem Filmende¬†machten wir uns selber ganz schnell auf den Weg, denn wir wollten unbedingt zu unserer n√§chsten Igel-Tour nicht fehlen. Diesmal ging es um Plauen, ein Stadtteil im Westen von Dresden,¬† durch welchen ich nach unserem Umzug von Briesnitz nach Striesen nun t√§glich zur Arbeit fahre.

Die Tour war gro√üartig! Holger Lippert kann¬†unglaublich interessant erz√§hlen und wei√ü wirklich viel √ľber verschiedene Ecken zu berichten, welche ich als gehetzte Autofahrerin bislang nicht mal¬†richtig wahr genommen habe:

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Dieses Jugendstilhaus liegt allerdings nicht auf meinem Arbeitsweg, dieses hätte ich selbst hinter meinem Lenkrad wohl nicht so stark ignorieren können, denn es ist auf jeden Fall sehr auffällig, nicht wahr?

Nach der Exkursion g√∂nnten Carsten und ich uns noch einen Happen beim Shou Sushi, bevor wir umgehend zum¬†Programmkino Ost¬†fuhren, um eine Doku √ľber den Jakobsweg anzusehen – „Camino de Santiago„. Das war √ľbrigens nach „Dein Weg“ nicht unser letzter Film zu diesem Thema – am Mittwoch bekamen wir noch von LoveFilm die n√§chste DVD zu dem Thema zugeschickt, diesmal war es der franz√∂sische Streifen „Saint Jacques … Pilgern auf Franz√∂sisch„.¬†Wer weiss, vielleicht werden auch wir mal eines Tages unsere R√ľcks√§cke packen und auf diesem Weg laufen. Mit dem¬†Auto haben wir immerhin schon einige Teile davon¬†im Sommer 2012¬†gesehen und besuchten auch die Endstation Santiago de Compostela¬† ¬† zwinker ¬† ¬†aber ich und lange Strecken laufen …



2015 19.
Apr

Das Wetter wird schöner und man merkt sofort einen enormen Tatendrang in sich. Da geht es auch mir nicht anders, irgendwie passiert jeden Tag etwas Interessantes    zwinker

Diesmal muss ich wirklich weit ausholen, genauer gesagt¬†ab dem¬†Samstag vor einer Woche. Zum¬†40. Geburtstag hat¬†Carsten einen Geschenkgutschein von Kathrin und Axel¬†f√ľr einen von ihnen gef√ľhrten Ausflug¬†nach Bautzen, inklusive¬†Mittagessen in einem sorbischen Restaurant, bekommen.¬†An besagtem Samstag¬†war es dann endlich soweit. Bautzen ist im Fr√ľhling wirklich sehr sch√∂n. Eine kleine, aber sehr h√ľbsche Stadt, finde ich. Dazu gilt sie inoffiziell als die Hauptstadt der Sorben. Gegessen haben wir im wundersch√∂nen und sehr zu empfehlenden Restaurant Wjelbik, wo wir von sehr freundlichen Frauen in traditionell sorbischen Trachten bedient wurden. Das Essen war sehr lecker, speziell die Nachspeise¬†und das sorbische Bier schmeckt ebenfalls sehr gut¬†¬†¬† standard

Da wir alles ganz brav aufgegessen haben, machte man auf unseren Wunsch hin auch ein Erinnerungsbild:

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Weil¬†die Stadt klein und gem√ľtlich ist, war auch unser Rundgang nicht sehr lang. Mein Mann f√ľhlte sich deshalb irgendwie nicht genug ausgelastet und nach langem Diskutieren f√ľgte ich mich am Sonntag meinem Schicksal und willigte mehr oder weniger freiwillig¬†zu einer 20 km langen Wanderung ein. Was man nicht alles¬†aus Liebe¬†macht! Das Wetter war auf unserer Seite, es gab nicht zu viele Wanderer und so¬†konnten wir sogar einige Tiere von ganz Nah sehen. Sogar ein schwarzes Eichh√∂rnchen lief ganz¬†ruhig vor uns her! Die Strecke haben wir dann in ca. 7 Stunden mit Pausen bew√§ltigen k√∂nnen. Hier ein typisches Olga-Pausenbild¬†¬†¬† zwinker

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Danach waren wir aber platt, besonders ich. Ich¬†erhielt als „Bonus“ einen Mini-Sonnenbrand auf der Stirn (nur ein schmaler Streifen direkt am Haaransatz, wo ich wohl zu wenig Sonnenmilch aufgetragen habe) und¬†eine Blutblase am Fu√ü. Daf√ľr habe ich mir anschlie√üend einen langen Badewannenaufenthalt¬†geg√∂nnt und konnte ungest√∂rt im Buch „Der Fremdling“ von Max Frei schm√∂kern.¬†Nebenbei beobachtete ich, wie sich das Ostergeschenk der Kinder, ein goldenes Bade-Ei, vollst√§ndig im Wasser aufl√∂ste. Danach duftete¬†nicht nur¬†ich penetrant nach einer Mischung aus Vanille und Honig, sondern gleich die ganze Wohnung¬†¬†¬†¬†zwinker

Am Montag trafen wir uns zum Essen und Quatschen mit Katja und Gerd im¬†griechischen Restaurant¬†Olympia. Ich brauche wohl nicht zu erw√§hnen, dass wir danach kugelrunde B√§uche hatten. Ich habe mich bis dahin zum Gl√ľck von der Sonntagsstrapazen ganz gut erholt und so liefen wir sogar zu Fu√ü dorthin¬†sowie auch wieder nach Hause. Jetzt ist es ja f√ľr uns nicht mehr so weit bis dahin¬†…¬†der Verdauungsspaziergang tat echt gut¬†¬†¬† zwinker

Am Dienstagabend durfte ich wieder meine Kursteilnehmer in die Geheimnisse der russischen Sprache einweihen – davon habe ich schon gen√ľgend erz√§hlt und werde keinen mit weiteren Ausf√ľhrungen langweilen.

Mittwochs hat sich bei uns irgendwie ein Filmabend manifestiert, da¬†wir¬†gerne den Lovefilm-Postversandservice nutzen und somit immer mittwochs und samstags eine neue Silberscheibe eintrifft, wenn wir sie p√ľnktlich am Montag- und Donnerstagmorgen in den Postkasten geworfen haben. Diesmal¬†bekamen wir die DVD „Madame Mallory und der Duft von Curry“ zugestellt. Vorher aber machte ich meinen ersten Fahrradausflug in diesem Jahr, denn Carsten und ich sind zusammen zum Blauen Wunder gefahren,¬†da ich¬†dort f√ľr Sonntag ein Fotoshooting geplant hatte.¬†Deshalb wollte ich mir die M√∂glichkeiten, mein Model zu positionieren, vorher genauer ansehen. Unterwegs g√∂nnten wir uns ein Abendessen bei Curry & Co. Die Curryw√ľrste von dort sind in Dresden ziemlich ber√ľhmt, aber sie kamen nat√ľrlich nicht an die Gerichte ran, welche wir danach in oben¬†besagtem Film sehen¬†durften¬†¬†¬†¬†standard
Der Streifen ist √ľbrigens √§u√üerst sehenswert, weil mit viel Liebe gemacht und¬†zudem mag ich Helen Mirren¬†sehr ¬†¬† zwinker

Am Donnertagabend ging es f√ľr Carsten und mich¬†auf die Schulbank, denn wir haben uns gemeinsam f√ľr einen Business English-Kurs bei der VHS angemeldet und¬†wir hatten nun unsere erste Stunde. Es war sehr interessant festzustellen, wie viel¬†wir in dieser Sprache doch schon wissen! Man untersch√§tzt sich offensichtlich doch zu sehr¬†¬†¬† zwinker¬†¬†¬† aber es gibt auch noch einiges zu lernen und darauf freuen wir uns beide sehr!

Freitagabend war mal wieder Familienzeit, denn Stephanie weilte erneut in ihrer Heimatstadt    zwinker
Auf den¬†gemeinsamem Besuch beim neuen Haus&Hof-D√∂nermann (Jusuf erkannte¬†„seine Stephie“¬†sofort wieder,¬†obwohl wir die Kleine zun√§chst ganz alleine reingeschickt haben)¬†folgte anschlie√üend¬†ganz viel Zeit f√ľr den regen Austausch von Neuigkeiten und alten Geschichten – das war echt sch√∂n!

Gestern traf ich mich am Nachmittag mit Barbara, um zusammen eine F√ľhrung zur derzeitigen Ausstellung im Kraszewski-Museum zu besuchen. Es ging um das Leben und die Werke von einer sehr interessanten, polnischen Regisseurin – Agnieszka Holland. Ich bin durch eine Empfehlung von unseren Freunden aus Breslau auf sie aufmerksam geworden und war von ihrem Film „In Darkness“ sehr beeindruckt!

Am heutigen Sonntag¬†war f√ľr mich ein Aufstehen in aller Himmelherrgottesfr√ľhe angesagt, denn ich habe mich mit Ines zum Bildermachen schon¬†f√ľr 7 Uhr verabredet. Die Sonne war zum Gl√ľck sehr auf unserer Seite, aber es war am Anfang doch ganz sch√∂n kalt! Da durfte mein tapferes Model nat√ľrlich ihre Daunenjacke f√ľr die warme Schultern und den Heini f√ľr ein warmes Herz haben¬†¬†¬† zwinker

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Und nach etwa 3 Stunden Knipsen und Posieren hatten wir uns definitiv ein Kaffee und ein kleines St√ľck Kuchen verdient, oder nicht ?¬†¬†¬† zwinker

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Obwohl so voll, war es¬†eine echt tolle Woche! Allerdings ist die kommende schon jetzt genau so prall mit diversen Terminen gef√ľllt – ich werde nat√ľrlich wieder in gewohnter Blog-Manier berichten¬†¬†¬† standard



2015 06.
Apr

Wie jedes Jahr freute ich mich schon seit Tagen und Wochen auf 4 Tage Freizeit am St√ľck. Es wurde im Vorfeld zwar kein sch√∂nes Osterwetter prophezeit, aber da wir nicht mehr geplant hatten, bunte Eier im Garten zu verstecken, war uns das Wetter ziemlich gleichg√ľltig. Bei¬†kaltem Regenwetter kann man¬†sogar noch l√§nger im Bett lesen und braucht nicht einmal¬†ein schlechtes¬†Gewissen zu haben¬†¬†¬† zwinker

Am Gr√ľndonnerstag hatte ich schon seit dem fr√ľhen Morgen echte Freitagsgef√ľhle. Es war n√§mlich mein letzter Arbeitstag in der Woche, der Wochenmarkt, an welchem ich seit unserem Umzug jeden Freitag auf dem Weg ins B√ľro vorbeifahre, war aufgebaut und rege besucht,¬†an Abend gab es das OLCA-traditionelle D√∂ner-Wochenendessen und¬†danach folgte noch der Einkauf f√ľrs Wochenende¬†¬†¬† standard¬†¬†¬† … so ein herrliches Gef√ľhl!

Unser Karfreitag hatte danach die Rolle eines klassischen Gammeltages √ľbernommen: lange im Bett lesen, lange fr√ľhst√ľcken, Zeit am Rechner verplempern, entspannt Mittagessen kochen (Kartoffel-Blumenkohlauflauf – lecker, sage ich euch!) und¬†das¬†Gekochte dann auch ohne Hatz¬†verputzen zu k√∂nnen. Mit prall gef√ľllten B√§uchen landeten wir auf der Couch und g√∂nnten uns¬†die DVD¬†„Best Exotic Marigold Hotel“¬†als Vorbereitung f√ľr den bevorstehenden Kinobesuch am Samstag. Ganz ehrlich, die Woche davor waren wir¬†mit¬†zahlreichen Terminen so voll gepflastert, dass wir diesen einen Tag wirklich gebraucht haben, um von „Superschnell“ wieder auf „Normal“ zu kommen, besonders ich¬†¬†¬† zwinker

Am Samstag besorgten wir noch ein paar Kleinigkeiten im benachbarten Supermarkt und gönnten uns einen ausgedehnten Spaziergang durch Striesen. Vor dem Einkauf wollte Carsten unbedingt noch seine Sonnenbrille mitnehmen, nachdem wir die Einkäufe nach Hause brachten, nahmen wir statt dessen lieber einen Regenschirm mit. April, April, er weiss nicht, was er will    zwinker    so viel sei aber verraten: Aufspannen mussten wir den Wasserschutz jedoch nicht    lachen
Bei diesem Spaziergang haben wir ein Cafe entdeckt, welches wir ganz gewiss noch √∂fter besuchen werden – das Cafe L√∂sch. Sehr gem√ľtlich, sehr freundliche Bedienung, die Kuchen waren √§u√üerst lecker und auch das Preis-Leistungs-Verh√§ltnis fanden wir sehr angemessen.¬†Fast alle¬†Tische waren reserviert, das kennt man von einem kleinen Cafe eigentlich eher selten, aber das spricht daf√ľr, dass es nicht nur uns dort so gut gef√§llt¬†¬†¬† zwinker
Von da war es auch nur ein Katzensprung zum Programmkino Ost, wo wir uns um 17:30 Uhr den zweiten Teil des „Best Exotic Marigold Hotel“ angesehen haben. Der Erste war spitzenm√§√üig und es ist doch arg schwer so einen Film noch zu toppen. Der zweite war etwas schw√§cher von seiner Geschichte und hat etwas vom leichten Humor des Vorg√§ngers eingeb√ľ√üt, wir haben es aber nicht bereut, ihn uns angesehen zu haben. Da wir beim Heimgehen in der N√§he waren,¬†entscheiden wir uns zu einem Abendessen im „Paddy Foleys Irish Pub„. Das Lokal war rappelvoll!!! Wir haben gerade so noch¬†zwei Pl√§tze an der Bar und direkt¬†gegen√ľber der¬†Zapfh√§hne ergattert und konnten dem Wirt beim Zapfen und Malen¬†von Shamrocks im Stout-Schaum zugucken. Ich fand das v√∂llig faszinierend! Mal sehen, ob wir irgendwann es auch einmal schaffen, dort etwas eher aufzuschlagen und einen Tischplatz zu erobern¬†¬†¬† ;)

Ostersonntag¬†wurde ein richtiger Familientag, wenn auch alles andere als traditionell √∂sterlich gestaltet¬†¬†¬†¬†zwinker¬†¬†¬†¬†denn beide Kinder hatten Appetit auf Mamas Borschtsch und wollten¬†diesen im Vorfeld auch selber¬†mitkochen. Zusammen macht¬†das Schnibbeln und Zubereiten¬†nat√ľrlich wesentlich mehr Spa√ü. Ich habe au√üerdem noch ein neues Rezept¬†f√ľr Pampuschki (kleine Hefebr√∂tchen)¬†mit Knoblauchso√üe ausprobiert. Die Knoblauchso√üe war der Hammer: unsere Wohnung riecht immer noch danach¬†¬†¬† zwinker … leider¬†gibt es aber keine Bilder, denn das Essen war irgendwie zu schnell weg¬†¬†¬† zwinker
Zwischendurch gönnten wir uns noch einen Osterspaziergang im Großen Garten, das Wetter hat auch diesmal wie gestern perfekt mitgespielt!

Und nun sind wir zeitlich schon wieder beim Ostermontag angekommen. Heute war fr√ľhes Aufstehen angesagt, denn Stephanies Bus gen Potsdam sollte um 9:15 Uhr fahren. So haben wir uns noch mit Andrea und Karl zum gemeinsamen Fr√ľhst√ľck beim B√§cker im Dresdner Hauptbahnhof verabredet und verabschiedeten danach alle zusammen unsere Kleine. Jetzt ist es wieder an der Zeit, sich um das Mittagessen f√ľr lediglich zwei Personen, n√§mlich nur noch Carsten und mich, zu k√ľmmern. Essenstechnisch gelten zu den Feiertagen¬†bekanntlich ganz andere Regeln, auch bei uns –> viel zu viel und voller Kalorien. Sogar¬†unser Ostergeschenk der Kinder hatte ein entsprechendes Beipackzettelchen¬†¬†¬†¬†zwinker

Andreas-Osterhasen2015

Und wie waren euer Ostern so?



2015 25.
Jan

Meine vergangene Woche hat diese Beschreibung in der Tat voll und ganz verdient. Die Olga-Spalte in unserem Familien- bzw. mittlerweile ja nur noch P√§rchen-Planer war berstend voll, denn die Termine¬†scheinen¬†sich meistens einfach magisch anzuziehen. Denn kaum tr√§gt man eine Verabredung ein, schon f√ľllen sich alle anderen Tage quasi von ganz allein¬†¬†¬† zwinker¬†¬†¬† dennoch war es eine wirklich sehr, sehr¬†sch√∂ne Woche!

Am Montag war ich mit Andrea im Theater, um mein Geburtstagsgeschenk einzul√∂sen. Sie hat mir n√§mlich eine Eintrittskarte f√ľr¬† das St√ľck „Wie es euch gef√§llt“ im Staatsschauspiel Dresden geschenkt und eine zweite f√ľr sich besorgt. So wurde es ein richtig¬†sch√∂ner Mutter-Tochter-Abend. Die Umsetzung von Shakespeares Kom√∂die war allerdings alles anders als klassisch, aber es war dennoch witzig und wir beide hatten jede Menge Spa√ü. Es wird vermutlich nicht mein Theaterfavorit des Jahres werden, aber es ist sehenswert, wenn man auf unorthodoxe Umsetzungen von¬†Klassikern gut zu sprechen ist.

Am Dienstag war es nach einem Monat wieder an der Zeit, zur Phrase4 zu gehen. Da Sabine Dre√üler f√ľr ein halbes Jahr nach M√ľnchen¬†ausgewandert ist, um ihre Doktorarbeit voran zu bringen, gab es als „Quotenfrau“ eine andere junge Autorin: Gesine Sch√§fer. Sie hat mich positiv √ľberrascht, nicht zuletzt durch ihre gesten- und mimikreiche Art, ihre eigenen Geschichten vorzulesen. Nach der Lesung sind Carsten und ich noch f√ľr eine Portion Pelmeni ins Bistro Samowar eingekehrt. Letzten Endes haben wir nicht nur ein paar vor Ort vernichtet, sondern¬†auch gleich noch unsere Vorr√§te mit 3 verschiedenen F√ľllungen aufgef√ľllt: ganz klassisch mit Schweinefleisch,¬†einmal Schweinefleisch mit Pilzen¬†und als s√ľ√üe Variante noch Wareniki mit Sauerkirschen¬†¬†¬† zwinker

im-Samowar

Am Mittwoch kam eine gute Freundin zum Abendessen vorbei.¬†Nachdem sie sich verabschiedete und von Carsten nach Hause gebracht wurde, g√∂nnten wir uns noch die DVD¬†„Guardians of the Galaxy„. Ich fand Anfang und Mitte recht gut, aber als K√§mpfe den Bildschirm minutenlang f√ľllten, fielen mir immer wieder die √Ąuglein zu¬†¬†¬† zwinker¬†¬†¬† und Carsten hat’s bemerkt.
Ich brauche bei¬†Kampfszenen eben irgendwelche Spr√ľche und Dialoge, um dran zu bleiben¬†¬†¬† lachen¬†¬†¬† aber das Finale war dann wieder ganz passabel¬†¬†¬† zwinker

Am Donnerstag habe ich wie gewohnt Russisch unterrichtet. Ich mag meine VHS-Gruppe wirklich! Aber nach 2 Jahren werden wir¬†wohl doch getrennte Wege gehen m√ľssen, denn es fehlen noch ein paar Teilnehmer f√ľr das Zustandekommen eines 5. Semesters. Also werde ich demn√§chst Russisch nicht mehr donnerstags als Reaktivierungskurs f√ľhren, sondern dienstags eine Gruppe¬†absoluter Anf√§nger bekommen.

Am Freitag kam unsere kleine Familie mal wieder komplett zusammen. Wir besuchten gemeinsam unseren neuen D√∂nermann und er fand unsere Kleine einfach nur bezaubernd¬†¬†¬† lachen¬†¬†¬† f√ľr ihn war er immer nur „STEFFI !“ und zum Abschied gab es sogar zwei Lutscher f√ľr unsere M√§dels (18 & 21 !!!).
Nach dem Essen setzten wir uns gem√ľtlich in¬†unserem Wohnzimmer zusammen und lie√üen unser¬†Jahr 2014 Revue passieren. Das ist mittlereile seit 2009¬†eine Tradition geworden und alle OLCAs haben immer viel Freude daran, zu berichten, was man geplant und doch nicht geschafft hat, was der Film des Jahres war, worauf man h√§tte verzichten k√∂nnen usw.
Diesen Fragebogen f√ľllen wir immer im Vorfeld aus und das ist eine sehr gute Basis, um sich √ľber alles unterhalten zu k√∂nnen.

Samstag war f√ľr uns der Tag, an dem wir zusammen mit Freunden dank Annas Organisation viele guten Seiten der georgischen K√ľche kennenlernen durften. In einem Blockhaus¬†des¬†kleinen Ortes namens Lampertswalde gab es durch Eduard Ilg mit viel Liebe und Erfahrung¬†frisch zubereitete K√∂stlichkeiten wie Plow:

plow

Chinkali:

chinkali

und nat√ľrlich Schaschlik:

schaschlick

Es gab zum Abschluss auch noch einen sehr leckeren, herzhaften Kuchen namens Chatschapuri, aber er war schon vor dem Foto aufgegessen    zwinker

Und heute¬†durften Carsten und ich den Stadtteil namens Striesen, wo wir jetzt wohnhaft untergekommen sind, n√§her kennenlernen. Die¬†dazugeh√∂rige Igel-Tour „Wer sein Leben will genie√üen, der nimmt sein Bett und zieht nach Striesen!“ war √§u√üerst interessant, aber trotz, dass wir uns passend zum Wetter dick angezogen haben, froren wir am Ende der Tour (2 Stunden und 20 Minuten) wie die Schneider. Daf√ľr waren die Neuigkeiten und Informationen √§u√üerst lehrreich:¬†

  • Warum gibt es¬†ausgerechnet an Schulen oft einen oder mehrere Maulbeerb√§ume ?¬†
  • Wie genau entstand der Jugendstil und was ist es ?
  • Warum gibt es ausgerechnet in Dresden noch so viele Gr√ľnderzeith√§user ?
  • Warum war der Elch im letzten Jahr nicht der erste in Dresden ?
  • Wie genau war das mit den Germanen, Sorben und Deutschen ?
  • Warum gibt es in Striesen z.T. verschiedene Stra√üenbreiten in einem Stra√üenzug ?
  • Welche Bedeutung hatten damals Stuck- & Lampenkranz bzw. was steckt dahinter ?
  • Warum gab es damals trotz Abwasserinfrastruktur so viele Trocken- & Au√üentoiletten ?

Inzwischen haben wir uns aber wieder gut in der Geborgenheit unserer Wohnung aufgew√§rmt und werden¬†gleich noch eine Lovefilm-DVD, diesmal „Lucy„, anschauen.

Die n√§chste Woche sieht terminlich noch vergleichsweise entspannt aus … hoffentlich beschw√∂re ich mit dieser Aussage nicht noch etwas herbei¬†¬†¬† zwinker



2014 27.
Dez

Dem sehr erlebnis- und arbeitsreichen November folgte ein nicht minder ausgef√ľllter Dezember. Aber nun hatten wir den l√§ngst erwarteten Endspurt erreicht und die Weihnachtstage waren endlich da. Zum Gl√ľck lief an denen wenigstens alles so, wie ich es mir gew√ľnscht habe: sie waren entspannt, lustig und wundervoll menschlich.

Die Kinder¬†verbrachten bereits die Nacht vom 23. auf den 24.12. bei uns¬†und somit hatten wir einen ganzen Tag, um uns ruhig und ohne Hetze¬†auf das „abendliche Ritual“ und die Bescherung einzustellen. Unser Tannenbaum war dieses Jahr mit Abstand der kleinste seit ich Weihnachten in Deutschland feiere, zum Gl√ľck war aber wenigstens die Gr√∂√üe des Geschenkebergs so geblieben wie in den letzten Jahren … ich habe einfach alles einzeln eingepackt¬†¬†¬† zwinker

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Zum Auspacken aller Sch√§tze haben wir¬†erneut √ľber 2 Stunden gebraucht. Wie √ľblich, waren die meisten (sehr n√ľtzlichen) Geschenke f√ľr unsere armen Studentinnen¬†¬†¬† standard

Aber auch sie wussten, uns zu √ľberraschen, denn sie haben uns einen Gutschein f√ľr gemeinsame Zeit mit Brunchen, Spazierengehen und Quatschen geschenkt – ich freue mich schon jetzt auf diesen Tag! Und f√ľr mich hatten sie ein Gegenstand organisiert, mit welchem ich schon lange lieb√§ugelte, aber doch noch nie gekauft habe: einen Dekanter. Nun kann sich auch in meinem Haushalt¬†ein Rotwein frei entfalten¬†¬†¬† zwinker

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Carsten hat wieder einen technischen Beitrag f√ľr meine Fotoleidenschaft beigesteuert, somit bin ich nun eine uneigeschr√§nkte Herrscherin √ľber Blitzakkus¬†¬†¬† lachen
Jetzt k√∂nnen sie mich beim Aufladen nicht mehr hinters Licht f√ľhren und so tun als ob sie voll w√§ren und dann vor Ort pl√∂tzlich schon nach ein paar Bildern schw√§cheln.

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Nach der Bescherung im Apartamento OLCA brachten wir die beiden Mädels zur zweiten Bescherungsrunde zu ihrem Papa und bei uns kehrte vollständige Ruhe ein.

Den ersten Feiertag haben wir mit Lesen, Film gucken, Essen und Chillen verbracht – das war nach den turbulenten Umzugszeiten eine Wohltat vom Feinsten. Nur¬†zwei Besuche haben wir noch an diesem Tag gemacht: zwei Katzen bei Carstens Arbeitskollegen gef√ľttert (haben wir knapp eine Woche gemacht) und bei Anna vorbeigeschaut.

F√ľr den 2. Feiertag waren wir schon seit Langem mit G√ľnter und Barbara zum Brunchen verabredet. Da wir uns dieses Jahr etwas zu sp√§t um eine Brunchlokalit√§t gek√ľmmert haben, landeten wir letzten Endes beim Griechen. Wir waren die ersten, welche¬†an den Tisch gewiesen¬†wurden und die letzten, welche aus dem Restaurant gegangen sind. Das Buffet war zwar gut, aber leider¬†beinhaltete¬†die Fr√ľhst√ľcksabteilung etwas zu wenig und vielleicht aufgrund der Feiertage auch nichts Spezielles, wie z.B. Br√∂tchen, Omlette, Crepes, Donuts oder Butter. Im Gro√üen und Ganzen gab es eigentlich die gleichen Gerichte, welche man dort auch am Dresdenweit bekannten Abendbuffet dieser √Ėrtlichkeit findet. Aber selbst wenn es unsere Erwartungen nicht ganz erf√ľllt hat, ¬†lecker war’s¬†¬†¬† zwinker

√úberhaupt konnte ich gestern nicht irgendwie unzufrieden sein, denn bereits mein erster Blick aus dem Fenster nach dem Aufstehen¬†zauberte mir ein √ľbergl√ľckliches Kinderl√§cheln ins Gesicht: es hat in der Nacht v√∂llig unerwartet geschneit und es schneite sogar immer noch weiter!

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Was lag es daher n√§her, als nach dem Essen mit unseren Freunden noch eine Verdauungsrunde spazieren zu gehen. Und mir gingen dabei so viele verschiedene Schneesachen durch den Kopf: Rolf Zuckowski oder Dean Martin alternativ Michael Buble mit Walking in a Winter Wonderland … passte es doch alles perfekt auf diesen m√§rchenhaften Tag:

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Und oben auf der Tr√ľmmerhalde im Heller wurden wir sogar freudig von einem fr√∂hlichen Schneemann begr√ľ√üt:

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Das ist endlich mal Winter nach meinem Geschmack!

Abends schauten Carsten und ich uns noch 2 DVDS an, welche uns bereits seit einigen Wochen von Lovefilm zugeschickt worden waren, wir aber nie Zeit und Muße fanden, uns diese auch anzuschauen. Insgesamt haben wir in dem letzten Tagen 4 Filme angesehen:

– „Expendables 3“ aus eigenem Bestand. Action wie¬†sie im Buche steht¬†¬†¬† zwinker

– „Eine Scheidung zum Verlieben“ von Lovefilm. F√§llt wohl unter die Kategorie „romantische Kom√∂die“. Kann man sich ansehen, muss man aber nicht. Der Trailer war (leider) weitaus vielversprechender als der Film an¬†Ende wurde.

– „Nachtblende“¬† auch von Lovefilm. Dramatischer und spannender Trailer und ein etwas verworrener Film. Vor allen Dingen kann ich den Filmen mit einem zu offenen Ende nach wie vor nichts abgewinnen. Ich schlie√üe die Sachen in meinem Kopf nun mal auch gerne ab.

– „Lovesong f√ľr Bobby Long“ – unser dritter von Lovefilm. Ich fand ihn gut, Carsten etwas zu depressiv. Ich w√ľrde diesen auf jeden Fall an ein paar Leute weiter empfehlen. Wobei mich die Menge der gerauchten Zigaretten¬†bei diesem Streifen doch ganz sch√∂n st√∂rte¬†¬†¬† zwinker

Au√üerdem haben wir uns nach sehr langer Abstinenz¬†wieder einmal mit dem deutschen Fernsehprogramm befasst – gruselig! Nur Wiederholungen (nicht mit Monaten dazwischen, sondern gerade mal 24 Stunden !) und f√ľr unseren Geschmack v√∂llig sinnfreien Unterhaltung. Da bleibe ich doch lieber bei dem kritischen Blick von fernsehkritik.tv, denn ich musste Holger Kreymeier fast bei jeder Sendereinsch√§tzung zustimmen und es dauerte gar nicht lange,¬†bis wir seinem Rat „Schalten Sie mal wieder ab“ folgten¬†¬†¬† zwinker

Nun geniessen wir noch das Wochenende, gehen danach 2  Tage arbeiten und freuen uns daraufhin auf weiteren freie Tage    standard



2013 03.
Nov

Heute ist der letzte freie Tag meines Kurzurlaubs. Wir haben die Gunst der Herbstferien und gleichzeitig des Reformationstages am 31.10 genutzt sowie noch 2 Urlaubstage dazu genommen Рfertig war der Kurzurlaub.

So unbelehrbar naiv wie ich ich nun mal bin, dachte ich, dass ich in dieser Zeit Millionen unerledigter und aufgeschobener Dinge abhaken kann, aber letzten Endes entschied ich¬†mich statt der Erf√ľllung des Pflichprogramms lieber f√ľr viel Zeit mit Familie und Freunden.

Tag 1 – Stephanie und ich haben uns am Mittwoch eine Shoppingtour in der Innenstadt geg√∂nnt und sind mit unserer Ausbeute¬†sehr¬†zufrieden. Auch bei Klamotten ist eine Teuerung nun mehr als festzustellen, aber wir beide sind schon mehr als ge√ľbt darin, nach den wenigen Schn√§ppchen zu suchen und so sind wir auch diesmal wieder f√ľndig geworden ¬† ¬† zwinker

Tag 2 – Den darauf folgenden Feiertag haben wir komplett als Familie verbracht. Nach dem Fr√ľhst√ľck verzogen wir uns in den Fernsehraum, um gemeinsam den Film „The Purge – die S√§uberung“ anzusehen. Es ist kein Meilenstein der Filmgeschichte, aber dennoch durch seine blutige ¬†Geschichte sehr zum Nachdenken anregend –¬†allerdings ist er¬†bestimmt nicht jedermanns Geschmack. Nach dieser DVD widmeten wir uns dann fr√∂hlicheren Sachen, welche¬†wir an diesem sonnigen Herbsttag machen konnten: Minigolfen im Gro√üen Garten, Schlendern¬†√ľber den Dresdner Herbstrummel¬†(allerdings ohne Fahrgesch√§fte zu nutzen) und abschlie√üend¬†ein AYCE im griechischen Restaurant „Olympia„, wo wir zum Gl√ľck rechtzeitig¬†Pl√§tze reserviert haben.¬†Viele Leute ohne Reservierung mussten leider sofort wieder gehen.

√úbrigens, beim Minigolf freute ich mich √ľberschw√§nglich √ľber jeden eingelochten Ball … es hat mir am Ende dennoch nix gen√ľtzt, denn ich habe mit¬†69 Schl√§gen¬†kl√§glich¬†gegen Carsten (58) und Stephanie (47) verloren ¬† ¬† zwinker

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Tag 3 bis 5 – Ansonsten haben wir die freie Zeit genutzt, um viel mit¬†zwei Kerstins zu quatschen, um mit den beiden etwas Leckeres zu essen,¬†um mit einer von ihnen spazieren zu gehen, um einem Volleyballspiel von Stephanie zuzugucken und¬†um ein paar James Bond-Filme und „Auf Achse“-Folgen anzuschauen. Es blieb sogar noch reichlich Zeit f√ľr mich zum Lesen. Summa summarum kam mir dieser Kurzurlaub ziemlich lang, daf√ľr aber sehr erholsam vor, wenngleich¬†meine Pflichtaufgabenliste nicht sonderlich k√ľrzer geworden ist. Daf√ľr ¬†f√ľhle ich mich wieder gut gest√§rkt, die anstehenden, dunklen Herbsttage zu √ľberstehen. Mal sehen, wie lange ich von diesem Erholungsdepot zehren kann ¬† ¬† zwinker