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Kommentar:   

 
Manchmal hat man eben Lust darauf, etwas zu schreiben   ;0)

 
Web|log,  der;  -s,  <engl.>,  meist abgekürzt mit "Blog"
   
Digitales Tagebuch im Internet. Ein Weblog ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Es ist ein Medium zur Darstellung des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrung als auch der Kommunikation dienen und ist insofern mit dem Internetforum sehr verwandt. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als "bloggen" bezeichnet.

Quelle: http://www.wikipedia.de    


 
2012 07.
Mai

Habe ich schon mal erwähnt, dass die Zeit von Tag zu Tag offensichtlich immer stärkere Flügel bekommt und dadurch immer schneller fliegt? Ich weiß, ich weiß, das ist sowieso schon allen bekannt, nicht wahr?

Wir haben versucht, unser letztes Wochenende maximal auszufüllen und haben damit gleich am Freitagabend begonnen. Die bürofreie Zeit wurde mit einem Kinobesuch mit Freunden eingeläutet. Leider muss ich der Bewertung des Films “The Cold Light of Day” durch Cinema zustimmen. Positiv für mich war, dass dort Bruce Willis mitspielt, negativ, dass er viel zu schnell stirbt und somit frühzeitig von der Bildfläche / Leinwand verschwindet    lachen
Danach ist der Film trotz Verfolgungsjagden mit und ohne Schußwaffen nicht wirklich zu empfehlen, da die Story ziemlich schlicht gestrickt ist. Nach dem Film gönnten wir uns noch zusammen mit den Freunden einen Absacker in der benachbarten BK-Filiale. Unsere Schnatterrunde war im Gegensatz zu dem Streifen wiederum sehr interessant und die Zeit verging so schnell, dass wir irgendwann mit Schrecken feststellten, dass es schon weit nach Mitternacht ist.

Dabei wussten Carsten und ich, dass es für uns am Samstag kein Ausschlafen geben wird, denn wir haben uns schon um 10:00 Uhr mit einer Couchsurfer-Familie aus Polen verabredet … und zwar in Gönnsdorf, also ziemlich am anderen Ende der Stadt. Wir planten, sie in die Sächsische Schweiz zu entführen, denn sie haben diese Gegend in ihren 7 Tagen Dresdenaufenthalt noch nicht besucht. Wir lernten die Vier bereits bei einem Vorabtreffen am Mittwochabend in einem Biergarten kennen und stellten ziemlich schnell fest, dass die Chemie zwischen uns mehr als 100%ig stimmt. Wie erwartet haben wir mit Kasia, Rafal und ihren beiden Töchtern aus Breslau eine fabelhaften Tag verbracht und vermutlich alle Ecken auf Lilienstein abgegrast    standard

Leider änderte sich das Wetter am Nachmittag und statt mit unseren Gästen noch wie geplant zum Felsenlabyrinth zu fahren, mussten wir im starken Regen in die gemütliche und trockene Casa OLCA zurück kehren. Hier flog die Zeit beim Abendessen, Teetrinken und viel Erzählen für die Erwachsenen genau so schnell dahin, wie sie für die beiden Mädels beim Wii-Spielen und Playmobilkisteplündern verging.  Am Ende stellte man auch diesmal erstaunt fest, dass die Uhr bereits den Beginn des nächsten Tages anzeigte und wir verabschiedeten uns mit einem “Dobranoc” bis zum baldigen Frühstück.

Nach diesem packten unsere Besucher ihre Siebensachen zusammen, wobei diese Tätigkeit immer wieder von Spieleinlagen der Kinder sowie neuen Geschichten aus dem Reisefundus von allen Anwesenden unterbrochen wurde. Im Endeffekt blieben Carsten und mir gerade mal 10 Minuten zwischen dem Abschiedswinken von den Breslauern und unserem Aufbruch zum nächsten Termin – und ich musste noch unter die Dusche steigen!

Kerstin aus Kaisitz lud uns schon vor Wochen zur Nachfeier ihres Geburtstags ein und vor dem geplanten Kaffeetrinken war noch eine große Spazierrunde geplant. Typisch deutsch wollten wir uns natürlich nicht verspäten, um nicht den Anschluß an die Laufenden zu verlieren. Wir waren am Ende sogar doch noch überpünktlich    standard
Noch mehr Glück hatten wir mit dem Wetter, denn während des einstündigen Spazierganges gab sich der Himmel zwar gräulich, es blieb aber trotzdem trocken. Der Regen startete erst dann, als wir bereits alle in der gemütlichen Stube von Kerstins neu eingerichteten Wohnung saßen und uns äußerst leckere, selbstgemachte Kuchen schmecken ließen.

Unser schlechtes Gewissen gegenüber der in diesen Tagen etwas vernachlässigten Stephanie trieb uns allerdings etwas eher als die anderen nach Hause. Das fleißige Kind hatte zum Abendessen bereits Gemüsesalat zubereitet und schälte auch ein paar Erdäpfel, da sie einen unbändigen Appetit auf Bratkartoffeln verspürte     standard

Nach dem gemeinsamen Abendessen in trauter Runde forderten der Schlafmangel der letzten Tage und die ungewohnt vielen Stunden an der frischen Luft ihren Tribut. Deshalb endete unser sehr ereignisreiches Wochenende mit dem Steigen in unser Bett am Sonntagabend schon um 19:30 Uhr     erroeten     lachen

Aber supercalifragilisticexpialigetisch war’s!      (na, wer kennt’s noch ?)



2012 05.
Feb

Es war nach langer Zeit wieder ein absolut entspannter Sonntag. Wir hatten zwar um 10:00 Uhr in der Neustadt eine Verabredung, aber da Carsten und ich wie üblich schon um ca. halbacht wach geworden sind, blieb uns genug  Zeit, um in aller Ruhe im Bett zu lesen. Ich wandere gerade zusammen mit Rory Stewart durchs Afghanistan und ich denke, das ist für mich als Frau die allerbeste Alternative, eine Bekannschaft mit diesem Land zu machen. Abgesehen davon, dass die politische Stabilität dort für jeden Westbesucher wohl kaum einladend genug ist auf Schusters Rappen das Land auf eigene Faust zu erkunden    zwinker

Nach Afghanistan machten Carsten und ich noch eine “Reise” nach Südafrika und ließen es uns zusammen mit Kerstin, Claudi und Steffen inklusive ihrer jeweiligen Jungs richtig gut gehen. Ein Brunchen im “Mama Africa“ kann ich wirklich nur sehr empfehlen, schon allein wegen der superleckeren Pancakes und Gambas    zwinker
Dafür, dass wir uns dort von 10 bis 15 Uhr die Bäuche auch noch mit Süßkartoffelnauflauf, Pangasius, Krokodilfleisch und den üblichen Kleinigkeiten wie Käse, Wurst, Lachs, Corn Flakes, Brötchen, Kuchen, usw. (ich rede von allen Personen und nicht nur von mir uns meinem Mann!    lachen    ) vollgeschlagen und auch ein warmes und ein kaltes Getränk bekommen haben, fand ich den Preis von 14, 90 Euro sehr angemessen.  Viel zu bereden gab es am Tisch ohnehin, denn wir haben uns alle schon eine Weile nicht mehr gesehen. Dass dabei die Zeit wie im Fluge verging, versteht sich ja fast von selbst    zwinker

Als wir nach Hause aufbrachen, klingelten wir noch kurz auf Stephanies Handy an, um ihr eine Abholung von ihrer DVD- Nacht in Kleinopitz anzubieten. Eine verschlafene Teenie-Stimme offenbarte uns am anderen Ende der (Funk-)Leitung, dass sie grade gefrühstückt haben (es war ja erst 15 Uhr) und dass die Eltern der Gastgeberin alle Filmsüchtigen nach Hause bringen würden.

Als sie dann zu Hause ankam, war sie munter genug, um eigenständig ein Blech Brownies zu machen während ich an ihrem Geburtstagskuchen werkelte. Nun sind beide Backwerke für den morgigen Ehrentag fertig und auch die Geschenke sind bereits verpackt und versteckt. Jetzt darf das Kind endlich 16 werden    zwinker



2012 04.
Feb

Ja, diese Frage beschäftigt in der Tat sehr viel mehr Leute als man ahnen kann    zwinker

Ich habe sie für mich jetzt ad acta gelegt und esse einfach alles, aber davon etwas weniger. Das läuft ganz gut während der Woche, denn auf Arbeit kann ich im Normalfall nur das mümmeln, was ich mitgenommen habe. Aber diese Woche geriet alles aus den Fugen, denn außer etlichen Geburtstagen gesellte sich nun auch noch die gestrige Hochzeit meiner ehemaligen Kollegin, zu der Carsten und ich eingeladen waren, dazu. Das ist aber noch nicht alles, denn morgen gehen wir mit Kerstin und einigen ihrer Freunde zum Brunchen ins “Mama Africa“. Wir habe uns schon sehr lange nicht gesehen und es ist kein schlechter Ort, um sich beim Erzählen und Futtern richtig viel Zeit nehmen zu können.

Wenn wir morgen mit vollen Bäuchen wieder zu Hause anrollen, kommt auch Stephanie zurück ins Haus. Sie geniesst seit heute Mittag ihre elternfreie Zeit und wird ganz bestimmt zusammen mit ihren Freundinnen viel zu viele DVDs angucken, statt sich eine groooße Mütze Schlaf zu gönnen. Wenn alle Familienmitglieder die Schwelle zur Casa OLCA betreten haben, wird bei uns die Vorgeburtstags-Backstube eröffnet. Stephanie hat sich für Montag für ihre Klasse eine Runde Brownies vorgestellt und für den gemütlichen Nachmittag mit der Familie hat sie sich Russischen Zupfkuchen gewünscht.

Es ist schon irgendwie merkwürdig, wenn auch das jüngere Kind schon 16 wird. Zum Glück habe ich diesmal nicht die gleiche Krise bekommen, als es vor zwei Jahren bei Andrea soweit war. Damals hatte ich das Gefühl irrsinig alt zu sein, wenn das Kind schon so groß ist. Ich glaube seitdem habe ich es verinnerlicht, dass nicht das Alter meiner Töchter ein Indikator dafür ist, wie alt ich mich fühlen darf, sondern ich selber    zwinker



2012 10.
Jan

Ja, das stimmt. Zumindest wenn es um meine Freizeitgestaltung geht    zwinker    das neue Jahr hat dort nahtlos angeknüpft, wo das alte aufgehört hat: Termine, Termine, Termine …

Dafür weiss ich nun nach 24 Stunden Summen und Brummen, dass mein Blutdruck sowas von in Ordnung ist, dass ich jetzt total ruhig schlafen kann.
Und ich weiss auch, dass der Film “Ziemlich beste Freunde” absolut genial ist und deshalb 100%ig empfehlenswert.
Und Dank eines Treffens mit Freunden habe ich neulich eine neue italienische Kneipe für mich entdeckt.
Und gestern habe ich im Teegadrom den leckersten Yogi-Tee ever getrunken.
Und wir haben zusammen mit den Kindern mal das Jahr 2011 Revue passieren lassen und einen wundervollen Familiensonntag verbringen können.
Und ich nutze noch immer den Umstand aus, dass nach Stephs Silvesterfete die Wii-Konsole, welche eigentlich ihrem Papa gehört, bei uns steht - Steph und ich üben regelmäßig zum Spiel “Let’s dance”, wobei meine 1,80 m Kleine wie vermutet bedeutend mehr Punkte einheimsen kann als ich    zwinker

Ich hoffe, dass ich demnächst für längere Zeit am Rechner bleiben darf, denn wir sind schon fast in der Mitte des Monats angekommen und mir kribbelt es schon in den Fingern: Ich möchte doch nur zu gern mit unserem Jahresbericht beginnen    standard    die Idee, wie ich das diesmal aufziehe, habe ich schon, jetzt muss ich das bloss noch umsetzen. Mal schauen, ob ich endlich am Sonntag damit loslegen kann    zwinker



2011 26.
Dez

Heute ist schon der 2. Weihnachtstag und morgen heisst es für Carsten und mich wieder:  die Büromöbel der Arbeitgeber abzunutzen. Ich hoffe nur, dass das Gros der Kunden und Mitarbeiter anders mit der Zeit zwischen den Jahren umgeht und sie alle sich ganz gemütlich zu Hause ausruhen    standard

Da die Feiertage dieses Jahr auf ein Wochenende fallen, lebe ich persönlich eher in einem Wochenend- statt Feiertagsmodus.

Aber Heiligabend hatte für uns schon immer eine besondere Bedeutung. Ich habe bereits am Vorabend 49 unterschiedlich große Päckchen gepackt, Kartoffelsalat mit Stephanie zubereitet sowie meine Tannenbaumattrappe aufgestellt  und dekoriert. Einen Weihnachtsbaum habe ich auch dieses Jahr nicht holen wollen und besorgte statt dessen erneut drei Bündel Tannenäste, welche jetzt statt einem Baum das Wohnzimmer mit Duft ausfüllen. Ich persönlich brauche diesen Geruch, Carsten ist ein Weihnachtsmuffel und die Mädels verbringen die Feiertage eh bei ihrem Papa, also habe ich es nicht eingesehen, viel Geld für einen großen Nadelbaum auszugeben. Außerdem kann ich dadurch meine “Weihnachts-Ikebana” so hinstellen, wie es mir gefällt    lachen

Wichtig ist und bleibt nur, dass wir unter diesem Grün noch genug Platz für Massen von Geschenken haben. Auch die Kinder packen alles, selbst die kleinesten Kleinigkeiten, inzwischen einzeln ein. Um alles nacheinander auszupacken haben wir über 2 Stunden gebraucht und hatten wie immer viel Spaß dabei    standard
Da die Mädels abends zu Papas Bescherung wollten / mussten / durften haben wir unser typisches Weihnachtsessen, Kartoffelsalat mit Würstchen, schon vor dem Auspacken vertilgt. Eine Portion davon bewahren wir immer noch für Stephanie im Kühlschrank auf. Sie liebt meine russische Variante abgöttisch und hat um einen kleinen Rest für ihre Rückkehr am Dienstag gebeten. Sie wird dieses Jahr nicht die ganze Weihnachtsferienzeit bei Papa verbringen, sondern kommt schon etwas eher in die Casa OLCA zurück.

Gestern, am 1. Feiertag, gönnten Carsten und ich uns zwei Highlights: einen Weihnachtsbrunch in der Mongbar und einen chilligen Schnatterabernd mit unseren Freitalern.

Heute wollen wir zum Abendessen ins Steakhaus “Maredo” gehen. Hoffentlich gibt es dort noch 2 freie Sitzplätze zu dem Zeitpunkt, wenn wir Hunger bekommen    zwinker    ansonsten wird es wohl oder übel eine Hüttengaudi bei McD werden    zwinker

Einige Fotos vom Heiligabend habe ich bereits bei picasa hochgeladen. Viel Spaß beim Anschauen!



2011 16.
Nov

Ich habe es ja schon im vorherigen Post erwähnt, dass die Tür der Casa OLCA ein zweites Wochenende in Folge für russische Couchsurfer (es ist zugleich am 11.11.11 unser 33. CS-Besuchertreffen seit 2007) offen sein wird … am liebsten hätten wir diesen Besuch sogar glatt bei uns behalten!

Tanja und Anja fügten sich völlig unproblematisch in unsere alltäglichen Abläufe ein und erfrischten mit einer Lebensfreude, die man nicht beschreiben kann, sondern einfach erleben sollte    standard    Die Unterhaltungen verliefen meist dreisprachig, weil beide Mädels perfekt in Russisch und ziemlich gut in Englisch waren, aber nur Tanja konnte und wollte bei sich gebenden Gelegenheiten Deutsch sprechen. Wir haben übrigens wieder mal sehr gestaunt, wie schnell slawische Studentinnen die deutsche Sprache erlernen können, denn nach nur 3 Monaten in St. Gallen (liegt zudem ”nur” in der deutschsprachigen Schweiz) konnte sie wunderbare, lange Sätze bilden und das nicht nur zum Thema  Essen und Klamotten.

Wir latschten am Sonnabend durch die Stadt, wärmten uns mit einem Glühwein auf und schwatzten über Gott und die Welt.

 Zum Schluß kehrten wir noch bei Curry & Co ein, um uns eine typisch deutsche Spezialität zu gönnen. Für eine weitere habe ich übrigens meine eisernen Prinzipien verraten, als ich schon im November einen echten Dresdner Christstollen gekauft und zusammen mit den Mädels schon vor dem Weihnachtsfest gegessen habe. Sonst warte ich eigentlich immer recht brav bis zum Beginn der Adventszeit    zwinker

Da Tanja und Anja eine für Dresden unverzeihliche cineastische Lücke hatten, empfand ich es als meine Pflicht diese zu füllen. So verbrachten wir den Abend damit, unseren müden Füßen Ruhe und den Augen sowie Ohren den Genuss von “Drei Haselnüsse für Aschenbrödel” (auf Russisch) zu gönnen - Carsten hat sich bei dieser Kinovorstellung lieber an sein Rechner verzogen    lachen

Ich dagegen konnte bereits während des Films die Szenen mit Schloß Moritzburg betonen, denn am Sonntag nahmen wir dieses Bauwerk auch gleich live in Augenschein. Gegen Nachmittag brachten wir die beiden Reisemäuse in den Elbepark, da sie ab dort durch die Mitfahrzentrale eine Weiterfahrt nach St. Gallen ergattert haben.

Da ich die letzten beiden Wochenenden dann so gut im russischen Trott angekommen war, gönnte ich mir heute noch den krönenden Abschuß und traf mich im Ausländerrat zum Tag des Offenen Projektes mit einer Namensvetterin. Olga kenne ich von der Plattform odnoklassniki.ru und nach ca. 3 Jahren Schreiben haben wir uns nun entschieden, dass es mal an der Zeit ist, sich auch persönlich kennenzulernen. So nutzte ich den heutigen Buß-und Bettag um etwas Gutes für die Gesellschaft  (habe nach besten Wissen und Gewissen bei PR-Gruppe des Vereins mitgemischt) und für mich zu tun, denn die Chemie zwischen uns hat auf Anhieb gestimmt. Ganz ulkig war übrigens immer wieder die Situation, wenn jemand “Olga” gerufen hat, während wir beide uns unterhielten. Klar, haben wir uns beide sofort umgedreht und synchron “ja” gesagt    lachen
Zudem konnte ich bei dieser Veranstaltung einige bekannten Gesichter antreffen, z.B. Mädels, mit denen ich vor etlichen Jahren regelmäßig zu den feurigen Klängen afrikanischer Musik getanzt habe.

Die national gemischte Truppe vom Ausländerat war übrigens auch schon ein guter Übergang zur baldigen “deutschen” Freizeit, denn in ca. einer Stunde werden Carsten und ich ins germanische Mittelalter eintauchen und uns die Speisen und Getränke im “Anno Domini”  schmecken lassen. Dem Gerd, welcher uns eingeladen hat, sei Dank!



2011 18.
Jul

Es war eine schöne, sommerliche Woche und da sich auch unsere Mädels Urlaub von uns gönnen, fiel es mir nicht schwer, mich nach dem Feierabend so richtig zu erholen: Carsten und ich haben uns sowohl getrennt als auch gemeinsam mit eingen Bekannten zum entspannten Schwatz getroffen, wir haben die etwas verregneten Tage dazu genutzt, um unsere Trailersammlung anzusehen, ich komme mit dem Lesen von Büchern viel schneller voran und dabei habe ich sogar die Nerven und die Zeit, mich mal wieder der etwas ernsteren Literatur zu widmen.

Ich lasse mich oft von Kinotrailern beeinflussen, besonders wenn sie Filme präsentieren, die aus einer Buchvorlage heraus entstanden sind. So bin ich auch zum Buch “Sarahs Schlüssel” von Tatiana de Rosnay gekommen. Eine Geschichte, die sich mit jüdischen Kindern in der Zeit des 2. Weltkriegs befaßt, kann man niemals eine entspannte Lektüre nennen. Es ist ein trauriges, sehr bewegendes Buch, welches mich wohl noch eine Weile beschäftigen wird. Denn mögen die Ereignisse noch so weit zurück liegen, es gibt immer noch eine Verbindung zwischen “damals” und “jetzt”. Das Buch ist auf jeden Fall sehr empfehlenswert.

Da das Wetter am Wochenende schön war, waren Carsten und ich nahezu die ganzen Tage unterwegs. Wir haben uns am Samstag das “All You Can Eat”-Mittagsangebot des Asiarestaurants “Dschingiskhan” schmecken lassen und schlenderten danach noch ganz gemächlich über die Prager Straße. Ich habe wirklich nur einen einzigen Laden besucht, aber ich habe darin endlich mal wieder eine Handtasche nach meinem Geschmack gefunden: schlicht, bequem und mit vielen Fächern.    standard    Anschließend verbrachten wir den gesamten Nachmittag und Abend mit Kerstin und Andreas, einem Pärchen, welches wir beim Spanischunterricht kennengelernt haben. Es war eine lustige Zeit und der Besuch in ihrem Garten hat mich in meinem Wunsch bestärkt, mir endlich mal eine Hängematte zu gönnen. Diesen hat mir Carsten nun auch schon fast erfüllt, denn gestern Abend hat er schon eine großzügige Hängematte und ein Stahlgestell bei Amazon bestellt.    lachen

Am Sonntag konnte ich nichts anderes tun als meine Kamera einzuschalten, denn ich habe in einem Kornfeld etwas Außergewöhnliches entdeckt:

Schaut mal, was sich dort versteckt hat:

Ein Bär im Kornfeld!!!!

Erst bestaunte er die Höhe der Ähren, aber dann entdeckte er, dass man darin sogar Trockenschwimmen kann:

Irgendwie haben die Kornfelder auf die Teddybären einen besonderen Einfluss, denn darin scheinen sie erfolgreich der Erdanziehungskraft trotzen zu können:

Irre, nicht wahr?    zwinker



2011 20.
Mrz

Wenn die Leute in ihren Blogs nicht schreiben, dann kann das im Großen und Ganzen nur zwei Ursachen haben: entweder ist das Leben zu langweilig und es gibt einfach nichts zu berichten oder im Gegenteil, man erlebt  so viel, dass das Schreiben darüber viel zu kurz kommt. Ich bin froh, dass bei mir nach wie vor die Ursache Nummer 2 gilt.

Mein Highlight der vergangenen Woche war der Georgische Abend am Freitag. Meine Freundin Anna, welche selber vor ihrer Übersiedlung nach Dresden in Georgien ihr ganzes Leben verbrachte, hat mich zu dieser Veranstaltung eingeladen. Geworben wurde mit einer modernen Diashow, also ein Reisebericht mit digitalen Bildern und nicht wie früher mit kleinen, eingeramten Fotos.

Damit man einen richtigen Vorgeschmack auf echte georgische Verhältnisse bekommen konnte, haben die Veranstalter bei der Werbung manchmal 18 Uhr und manchmal 19 Uhr geschrieben. Dass 19 Uhr als Ausweichtermin genommen wurde, habe ich allerdings erst vor Ort mitbekommen. Mein Mann, lieb wie er ist, hat mich zur JohannStadthalle gebracht und ist danach wieder gefahren, um mit den Kindern zum Abendbrot Döner zu essen. Übrigens, ich habe mir vorher lange den Kopf zerbrochen, wo denn diese geheimisvolle Halle sein mochte, denn ich wohnte vor 11 Jahren selber noch in der Gegend und damals gab es in der Straße noch nichts derartiges. Ich war wirklich überrascht zu erfahren, dass man hierfür das Gebäude eines Teppichladens übernommen hat, in dem mein erster Mann und ich noch vor dem Umzug ins Eigenheim alles Notwendige für die Reinigung des Teppichbodens unserer damaligen Mietwohnung ausgeliehen haben.

So stand ich um 17:45 Uhr mit 3 weiteren Georgien-Interessierten vor geschlossenen Türen und ich war froh, dass ich nicht wie die anderen zum “Edeka” in der Nähe traben musste, um die Zeit zu überbrücken. Glücklicherweise wohnt Anna ganz in der Nähe und so verbrachten wir die Restzeit zusammen mit Tee, Schnittchen und Schnattern.

Vor dem Vortrag konnte man sich mit einem Glas georgischen Wein eindecken und dazu Spezialitäten kaufen, wie z.B. Chinkali oder Saziwi. Der Koch war überraschenderweise ein alter Bekannter: Annas Nachbar in Georgien, der langjähriger Freund Edik (zu deutsch: Eduard). Da wusste ich, dass das Essen erstens autentisch ist und zweitens hervorragend schmecken wird … so war es auch.

Als der Vortrag begann, waren wir uns alle recht schnell einig, dass die Bilder sehr interssant sind und die beschriebene Reise sehr ereignisreich war, aber die beiden Erzähler weder geborene Redner noch gute Vorleser sind. Wir hatten trotzdem unseren Spaß an dem Abend, denn außer Anna und Edik waren noch andere Leute dabei, die früher in Georgien lebten und so vervollständigte man die etwas langweilige Berichtserstattung noch mit eigenen Erfahrungen und Erinnerungen. Es war ein wirklich toller Einstieg ins Wochenende!

In der kommenden Woche hoffe ich, dass es mir endlich gelingt, den Film “Black Swan” im Kino zu sehen, denn er ist schon auf dem besten Weg, die Leinwände zu verlassen. Mal sehen, ob es diesmal klappt.    zwinker



2011 24.
Feb

Dank meiner Familie habe ich keine Zeit mich zu langweilen und irgendwie auch mal dafür kurz hier zu schreiben. Die Mädels haben noch Ferien und unsere Mahlzeiten dehnen sich immer aus, da wir irre gern miteinander reden und kommen dabei von einem Thema auf das andere. Das macht echt viel Spass und dabei erfährt jeder von uns mehr aus dem Leben der anderen Familienmitglieder, als sonst im straff organisierten Alltag. Carsten kann jetzt seine Nebenverdiensterfahrungen aus der Jugendzeit mit Andrea austauschen, denn sie verdient neuerdings auch etwas Geld, indem sie bei einem Discounter in der Nähe an der Kasse sitzt.

Aber leider stand Carsten uns in den letzten Tagen nicht immer für ein Schwatz zur Verfügung, denn am Wochenende lag der Gute mit Fieber auf der Couch, aber sein starker Körper hat das bis Montag auch ohne Antibiotika erfolgreich bekämpft. Zwischenzeitlich brütete er (fast im wahrsten Sinne des Wortes) an einem anderen Problem. Sein Sitzfleisch wurde an einer Stelle rot und hart, die Stelle vergrösserte sich immer mehr und ich habe ihn schliesslich behüpft, doch mal zum Arzt zu gehen. Mir zuliebe hat er das getan und prompt wurde er geradewegs von dort in die Notfallchirurgie überwiesen. Aber auch hier hat sich sein Körper von der robusten Seite gezeigt, denn er hat es wirklich vollbracht, dass er bereits einen Tag bzw. Nacht im Krankenhaus schon wieder ins Familien- und Berufsleben entlassen wurde.
Wie gesagt, langweilig wird es in der Casa OLCA wird es wirklich nicht    ;0)

Übrigens, diesen Eintrag habe ich ungewohnterweise mit unserem iPad geschrieben, Tippfehler sind deshalb nicht ausgeschlossen    ;0)



2011 01.
Jan

Ich wünsche allen ein gesundes, glückliches und erfolgreiches neues Jahr!   Heute ist ein wirklich ein witziges Datum: 1.1.11    standard

Ich hoffe die Silvesterfeier war bei allen so gut, wie sich jeder sie vorgestellt hat - der eine hat es nun mal lieber ruhig-gemütlich und ein anderer freut sich mehr auf die feucht-fröhliche Fete. Wir sind eher die gemütlicheren Typen und haben das neue Jahr in Gesellschaft von Barbara und Günter begrüsst.

Zuerst haben wir aber das Jahr 2010 gebührend bei Raclette  in Begleitung von Bier, Wein, Cola und einem eisgekühlten Wodka verabschiedet. Auch wenn unser Getränkemix gefährlich klingt, so ist er es doch nicht gewesen, da die Menge der Anzahl der Trinker sehr gut angepasst waren.

So konnten wir noch ganz munter zusammen zur Dresdner Marienbrücke laufen, um von dort einen tollen Blick auf die Altstadt zu geniessen. Da die größte Veranstaltung der Stadt (auf dem Theaterplatz) unter dem Motto “Knallfrei – ich bin dabei” lief, gab es ein vergleichsweise kleines Feuerwerk von dieser Seite der Elbe (siehe rechts). Am Neustädter Ufer (auf dem Bild nicht zu sehen) waren immer etwas mehr Lichter am Himmel …

Auf der Brücke knallte es auch recht viel, allerdings gab es in unserer Nähe vorrangig krachendes Spielzeug der jungen Leute. Ein Bursche neben uns hat seine Knaller angezündet und in die Elbe geworfen, um danach die Explosion unter Wasser zu beobachten. Das sah schon sogar interessant aus, zeigte aber gleichzeitig, was für eine Feuerkraft diese Krachmacher beinhalten. Dass die Menschheit unter anderem um die Mitternacht schon leicht desorientiert war, konnten wir beim Mitlauschen der obligatorischen Neujahrestelefonate mitbekommen. “Hallo, Gesundes Neues! Ich stehe jetzt auf der Carola-Brücke und was macht ihr?” – Wer aufmerksam gelesen hat weiss allerdings, dass wir auf der Marienbrücke standen.    lachen

Barbaras und meine Versuche, unsere Wunderkerzen auf der Brücke anzuzünden wurden permanent vom Wind vereitelt, da war es wirklich egal, ob wir ein Feuerzeug oder Streichhölzer einsetzen wollten    veraergert    Dabei hat Barbara extra 1m-lange Wunderkerzen organisiert! Zwei von ihnen konnten wir allerdings für einen Nachhausefackellauf benutzten, da wir anderen Zündlern begegneten und diese ihr Feuerchen bereitwillig mit uns geteilt haben.

In der Wohnung wurde dann nochmals das Raclette eingeschaltet und eine weitere Flasche Rotwein aufgetischt. Erst um etwa 3 Uhr fuhren wir zurück nach Hause. Ich habe auf dem Weg von der Tiefgarage allerdings einen meiner Ohrringe verloren, aber dank des scharfen Blicks meines Mannes konnten wir ihn ganz flott im Schnee wiedergefunden.

Heute schliefen wir zwei bis Mittag, sind dann aufgestanden, um wie versprochen gegen 13 Uhr unsere Mädels von ihren Freunden abzuholen. Diesmal hat es jede von ihnen vorgezogen mit Freunden zu feiern, was uns aber eigentlich auch nicht ganz unrecht war.    zwinker

Nun ist die Familie wieder verient und gleich gehen wir zusammen ins Kino, denn ein weiterer Trickfilm von unserer Wunschliste (“Megamind”) muss angesehen werden, bevor er gänzlich von den Leinwänden verschwindet.     standard