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Manchmal hat man eben Lust darauf, etwas zu schreiben   ;0)

 
Web|log,  der;  -s,  <engl.>,  meist abgekürzt mit "Blog"
   
Digitales Tagebuch im Internet. Ein Weblog ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Es ist ein Medium zur Darstellung des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrung als auch der Kommunikation dienen und ist insofern mit dem Internetforum sehr verwandt. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als "bloggen" bezeichnet.

Quelle: http://www.wikipedia.de    


 
2017 01.
Nov

Unser Arbeitgeber w├╝nscht, dass man bereits im November des Vorjahres seine Urlaubstage f├╝r das gesamte Folgejahr einreicht – f├╝r einen 24/7-Unternehmen sowie Abteilungen mit Schichtbetrieb und im Vorfeld auszuarbeitenden Dienstpl├Ąnen auf jeden Fall ein Muss. Wir fanden Ende November 2016 den Gedanken recht reizvoll, den in Sachsen schon immer freien Reformationstag am 31.10. (diesmal ein Dienstag) dazu zu nutzen, um mit zwei weiteren Urlaubstagen am Montag und Mittwoch fast eine ganze Woche verreisen zu k├Ânnen. Da aber das Jahr 2017 gleichzeitig auch die gro├če 500 Jahr-Feier der Lutherschen Reformation sein sollte, gab es eben diesen freien Tag ausnahmsweise auch mal f├╝r alle 16 deutschen Bundesl├Ąnder und nicht nur f├╝r die f├╝nf im Osten. Die Vorstellung, sich dann mit unheimlich vielen Leuten die Autobahnen und Ferienunterk├╝nfte teilen zu m├╝ssen, fanden wir am Ende wieder nicht so umwerfend. Zudem hatten wir in den letzten Wochen sehr viel um die Ohren gehabt, weshalb wir recht kurzfristig beschlossen, die freien Tage doch lieber zu Hause zu bleiben und endlich mal ungest├Ârt sehr viel Zeit f├╝r lange aufgeschobene Aufgaben, Treffen, Vorhaben und Projekte zu nutzen – unser ber├╝hmt-ber├╝chtigter To-Do-Zettel … ein seit Jahren stetig anwachsendes und gelegentlich auch mal schrumpfendes OLCA-Urgestein.

Das Ergebnis eines Vorhabens hat uns am Ende selber sehr ├╝berrascht, denn wir stellten unerwartet fest, dass wir das Ausschlafen bis um 10 Uhr doch noch nicht verlernt haben! Normalerweise sind wir n├Ąmlich auch an freien Wochenenden mit 7 bzw. 8 Uhr recht fr├╝h wach, doch wenn man ├╝ber mehr als zwei Tage ein bisschen zur Ruhe kommt, schl├Ąft man offensichtlich auch etwas entspannter … sogar unabh├Ąngig davon, ob man mit oder ohne Zeitumstellung    zwinker
Nur die Qualit├Ąt meiner Tr├Ąume hat sich nicht verbessert, denn sie waren bunt und verwirrt wie immer bei mir    lachen

An den Ausspanntagen habe ich mir au├čerdem reichlich Zeit zum Lesen von B├╝chern geg├Ânnt – das fehlt mir im Alltag doch ziemlich oft.

Halloween und Jahreszeit bringen etwas anderes Interessantes in den Fokus: K├╝rbis. Ich habe in der kurzen Zeit gleich zwei Male K├╝rbisbrot mit K├╝rbiskernen gebacken, wobei ich beim ersten Mal unabsichtlich etwas zu fl├╝ssigen Teig gemacht habe und es am Ende auf dem Backblech eher ein flaches Fladenbrot geworden ist. Die Besucher waren von dieser Darreichungsform zur Suppe und bestrichen mit Butter aber begeistert und so floss beim zweiten Mal schon etwas mehr Absicht in diese ungew├Âhnliche Form – sie l├Ąsst sich so eben sehr viel besser in kleine H├Ąppchen schneiden als bei einem „anst├Ąndigen“ Brot    standard
Logischerweise gab es auch dieses Jahr immer wieder mal K├╝rbissuppen, seitdem die Herbstfrucht k├Ąuflich erh├Ąltlich ist – zum Besuch der Kinder mal zur Abwechslung mit Kokosmilch und Ingwer:

Die K├╝rbisrezepte werden ├╝ber kurz oder lang in unserem Kochbuch erscheinen … ich gebe nach der Ver├Âffentlichung kurz Bescheid, versprochen    standard

Das erste (Fladen-)Brot wurde f├╝r einen Besuch von Andrea und Karl gebacken. Wir haben endlich mal wieder viel Zeit zum Quatschen gefunden und es blieb sogar genug Zeit, um zusammen zwei Runden Bezzerwizzer zu spielen. Die „Kinder“ ├╝bernachteten auch bei uns, aber leider konnten wir am darauffolgenden Morgen nicht mehr zusammen fr├╝hst├╝cken, da wir bereits mit Ines und Torsten f├╝r einen Brunch im Grunaer Espitas verabredet waren.

Das dortige Brunchangebot war wie immer umfangreich und lecker und diesmal gab es sogar noch eine ganz besondere Zugabe obendrauf! Da das mexikanische Fest Dia de los Muertos quasi vor der T├╝r stand, kam ├╝berraschend eine Gruppe entsprechend verkleideter Menschen ins Restaurant, welche tanzten und unentgeltlich Fotos von sich machen lie├čen:

Diese ├ťberraschungsaktion machte echt gute Laune, auch wenn es „nur“ eine Werbeaktion f├╝r das mexikanische Bier Sol war. Als weiteres i-T├╝pfelchen war im Angebot, dass man sich kostenlos passend zum bevorstehenden Feiertag schminken lassen konnte. Ines und ich haben von diesem verlockenden Angebot nat├╝rlich recht schnell Gebrauch gemacht    standard

Das beworbene Bier gab es dann sogar noch als Zugabe dazu, allerdings war es geschminkt nicht mehr so einfach, es auf gewohnte Art und Weise zu trinken    zwinker

Aber ich habe es dennoch mit etwas Zusatzgehabe geschafft    zwinker

Leider konnte ich meine Totenbemalung nur f├╝r ein paar St├╝ndchen und f├╝r Fotos im Gesicht behalten, denn am gleichen Abend war ich mal wieder mit Anna verabredet und wollten raus aus den Wohnungen. Wir gingen zusammen in den Club Tante Ju zu einem Konzert der Band Apparatschik:

Von Anna, welche diese Band schon einmal live erlebt hat, wusste ich, dass es keine Musik wird, bei der man ruhig auf seinem St├╝hlchen sitzen bleibt. Und so war es auch! Sie spielen j├╝disch-russisch-ukrainische Musik zum Mittanzen und es gab schon von Anfang an jede Menge Platz im Saal, um diesem Verlangen auch nachgeben zu k├Ânnen – wir hatten soooooo viel Spa├č!

Am Montagabend kam Julia vorbei, um sich von uns ├╝ber die Reise nach den Niederlanden erz├Ąhlen und Fotos zeigen zu lassen und speziell f├╝r diesen Zweck aus Friesland/Noord-Holland mitgebrachten K├Ąse sowie Bier zu genie├čen. Dazu gab es das bereits oben angesprochene, zweite K├╝rbis(fladen)brot. Das Bier ist alle geworden, vom K├Ąse haben wir ihr noch jede Menge mitgeben k├Ânnen und trotzdem liegt immer noch reichlich davon in unserem K├╝hlschrank. Aber es waren eben bei der Menge auch besondere Sorten dabei, wie z.B. mit Waldpilzen oder mit Spargel oder mit Nelken oder auch mit irischem Porter. Der klassische Gouda durfte bei der Auswahl nat├╝rlich auch nicht in mehreren Varianten fehlen    standard

Ich habe die letzten Tage zudem etwas Zeit gefunden, bei Tageslicht noch ein paar Bilder f├╝r mein Monatsprojekt „Blattwerk“ zu knipsen. Aber wie so oft, konnte ich mich nicht nur auf das eigentliche Thema konzentrieren, sondern fotografierte gleich noch ein paar andere Sch├Ânheiten entlang des Weges    standard

Das Wetter war leider nicht so wahnsinnig gut geeignet, um gro├če Spazierg├Ąnge zu machen. Aber eigentlich bin ich gar nicht so entt├Ąuscht, denn es passt perfekt zur meiner Erwartung an diese Jahreszeit, schlie├člich haben wir heute unsere Kalender ja auch schon auf November umgebl├Ąttert …

Morgen geht es nach f├╝nf Tagen Erholung und drei Tagen Pause wieder zur Arbeit. Doch schon am Freitag (also ├╝bermorgen !) sind wir beide schon wieder Mittagskinder, denn da kommen unsere M├Ądels zu uns nach Dresden ins Apartamento OLCA. Bei sowas z├Ąhlt schlie├člich jede Minute, die man zusammen verbringen kann, nicht wahr?



2017 01.
Okt

Die vergangenen zwei Wochen waren voll des Lebens, so dass sich mein virtuelles Tagebuch ganz bestimmt vergessen und vernachl├Ąssigt f├╝hlte. Ich hoffe aber, dass sowohl mein Blog als auch meine Leserschaft ein wenig Nachsehen mit mir haben werden, wenn sie all das gelesen haben, was ich euch jetzt erz├Ąhlen m├Âchte.

Eine zentrale Rolle in meiner Freizeitgestaltung hat zweifelsohne mein Mann schon allein durch die Tatsache, dass er Geburtstag hatte, bekommen. Ja, auch wenn die Ehem├Ąnner junger sind als ihre Frauen, werden sie dennoch von Jahr zu Jahr ├Ąlter    zwinker
Dieses Jahr hat er ein besonders gro├čes Geschenk bekommen, allerdings durfte er das auch selber bezahlen    zwinker    wir haben uns n├Ąmlich f├╝r ein neues Auto entschieden, weil jedes Mal, wenn wir als Familie etwas unternehmen wollten, es zu einer richtig spannenden und logistischen Herausforderung wurde, dass alle Familienmitglieder zum gleichen Zeitpunkt am vereinbarten Ort ankommen, obwohl wir manchmal sogar vom gleichen Ort aus starteten … im SMART gibt es eben nur zwei Sitze. Nun haben wir einen Suzuki Vitara in unsere Familie mit aufgenommen.

Und punktgenau an Carstens Geburtstag durften wir es aus dem Autohaus abholen … und das sogar mit meinem alten KIA-Nummernschild, welches ich von 2011 bis 2014 durch Dresden und das Umland gefahren habe. Eigentlich wollten wir so gerne wieder ein Cabrio haben, nur eben als Familienauto. Aber leider sind solche mittlerweile weit oberhalb des Betrags angesiedelt, welchen wir ausgeben wollten. Beim jetzigen Sandermobil (nat├╝rlich stilecht mit einem „S“ auf dem Lenkrad) haben wir beim Fahren immerhin ein Schiebedach f├╝r die Frischluftzufuhr    standard

Nachdem wir also nach der Arbeit den Wagen abgeholt haben, sind wir damit nat├╝rlich auch sch├Ân in die Dresdner Innenstadt gefahren, um in der M├╝nzgasse im „Steakhouse Alte M├╝nze“ lecker zu essen. Wir konnten sogar drau├čen sitzen, denn es war warm und der f├╝r den Abend angek├╝ndigte Regen blieb aus.

Damit war das Feiern f├╝r Carsten aber noch nicht zu Ende. Seinen Geburtstag hatte er am Montag und am Sonntag verabredete sich unsere ganze Familie in Chemnitz zu einem Wiedersehen und Feiern. Stephanie kam nach dem W├Ąhlen in Potsdam kurz vorher zu uns nach Dresden, wir sackten unterwegs noch Andreas Freund ein und schon bald standen wir gegen Mittag vor der T├╝r unserer Gro├čen. In ihrer Wohnung galt aber zun├Ąchst die ganze Aufmerksamkeit ihrer neuen Mitbewohnerin Neda – einem Teddyhamsterm├Ądchen.

Noch ist sie ein wenig scheu, deshalb kann man auf dem Foto nur ein kleines bisschen von ihr sehen, aber ihr k├Ânnt mir aufs Wort glauben, sie ist eine wirklich S├╝├če! Allerdings war ich ob ihrer Gr├Â├če ├╝berrascht, denn sie ist um einiges gr├Â├čer als Stephanies Mr. Schnuffel … ist eben eine andere Rasse. Zusammen sind wir dann zu unserem Lieblingsrestaurant in Chemnitz gefahren, wo Andrea bereits vorsorglich einen Tisch f├╝r ein Geburtstagskind plus vier Mitesser bestellte. Da war dann nicht nur der Tisch feierlich dekoriert, sondern f├╝r den besondern Gast gab es auch einen passenden Kopfschmuck und extra liebevoll eingerichteten Nachtisch auf Kosten des Hauses:

Das (wieder selbst bezahlte) Geburtstagsfestessen meiner Orangenh├Ąlfte sah so aus:

Die Portionen der anderen Familienmitglieder waren nur unwesentlich kleiner, daher lag es auf der Hand, dass uns allen ein Verdauungsspaziergang um den hiesigen Schlo├čteich gut tun w├╝rde. Um Enten bei Paddeln, Schnattern und Fressen zuzuschauen und dabei viel Spa├č zu haben, ist man wohl nie zu alt    zwinker

Das Schlo├č in Chemnitz sieht jetzt im Herbst echt romantisch aus, findet ihr nicht auch?

Insgesamt habe ich das Gef├╝hl, dass wir dieses Jahr bislang sehr viel Gl├╝ck mit den sch├Ânen Herbsttagen hatten – ich kann mich an der t├Ąglich ver├Ąndernden Laubf├Ąrbung einfach nicht satt sehen!

Aber zur├╝ck zum Essen. Eine Woche vor dem Besuch in Chemnitz waren wir bei Dana zum Fr├╝hst├╝ck eingeladen – da gab es wesentlich ges├╝ndere, aber nicht minder leckere Kost    standard

Besonders toll finde ich, dass es keine enorm aufw├Ąndigen Rezepte sind, denn das Gros geht recht schnell zuzubereiten – ich bin jedes Mal sehr beeindruckt. Gerade heute habe ich mal ein K├╝rbisbrot nach ihrem Rezept gebacken – so lecker! Inzwischen ist wesentlich weniger davon ├╝brig als auf dem nach dem ersten Schnitt gemachten Foto    zwinker

Irgendwann werde ich mir auch mal Danas Lieblinge, diese Dinkelvollkornbr├Âtchen, vornehmen, denn bei ihr haben sie unbeschreiblich gut geschmeckt    standard

Aber auch wenn es so scheint, wir haben in den letzten Tagen nicht nur gegessen, sondern uns auch sportlich bet├Ątigt. Zum einen waren Carsten und ich ein Teil des Mitarbeiterteams, welches sich nach der Arbeit zusammengefunden hat, um die Regeln des Raftings auf der Wildwasseranlage in Markkleeberg kennen zu lernen. Wir waren von der dortigen Organisation der Abl├Ąufe sehr beeindruckt – es war alles so perfekt! Alleine vom Angucken hat z.B. ein Angestellter h├Âchst professionell die Gr├Â├čen der Neoprenanz├╝ge bestimmt und auch die Zeiten f├╝rs Umziehen, Anziehen, Sammeln und Einweisen konnten passender nicht sein. Nur beim ersten Blick auf die Anlage schoss mir ein zweifelnder Gedanke durch den Kopf: „Was hast du dir dabei gedacht!? Das ├╝berlebst du nie!“

Da sowohl die Ausr├╝stung als auch die Kommandos, welche die Mitarbeiter des Kanuparks an andere Teams gegeben haben und die Tatsache, dass  bereits vor uns so viele andere Menschen auf dem Wasser in den Gummibooten unterwegs waren und es anscheinend schadlos und gl├╝cklich ├╝berlebten, gab mir am Ende doch noch das Gef├╝hl, ich werde das schon irgendwie schaffen    standard

Die fast 45 min├╝tige Einweisung und Trocken├╝bung auf dem Rasen beinhaltete alles, was man dann im rei├čenden Wasser so ben├Âtigen w├╝rde: Was ist zu tun, wenn man selber im Wasser landet, wie ziehe ich meinen im Wasser treibenden Mitinsassen ins Boot und nat├╝rlich die wichtigsten Kommandos, wie z.B. „Vorw├Ąrts!“, „R├╝ckw├Ąrts!“, „Pause!“, „Achtung“ und andere, wurden witzig korrekt eingetrichtert. Und diese Vorbereitung auf alle Eventualit├Ąten war echt gut, denn das Team unseres Boots hat sich zwar gegen ein geplantes Kentern geeinigt, wurde aber dann kurz vor dem Ende doch noch durch eine ung├╝nstige Konstellation an einer Stelle das „Opfer“ eines ungeplanten Kenterns. Die anf├Ąngliche Theorie der Anweisung sa├č dann so gut, dass wir das unerwartete Baden in den Stromschnellen souver├Ąn und ohne Blessuren ├╝berstanden haben    standard    diese Erfahrung h├Ątte mir aber trotzdem auch gerne erspart bleiben k├Ânnen. Da hat mir das Fahren mit Bug voraus, mit Heck voraus, kreiselnd und auch kreuz & quer sehr viel besser gefallen. Selbst die vermeintlich kleinen Katarakte hatten es mitunter ganz sch├Ân in sich und man wurde zum Teil ganz sch├Ân durcheinandergewirbelt – trocken bleib man dabei auf keinen Fall!

Am Ende dieser aufregenden Fahrt wurden wir alle noch mit einem m├Ąrchenhaften Sonnenuntergang belohnt:

Wesentlich weniger Aufregung brachte da eine Fahrt mit dem Segway, doch der Spa├č kommt auch hier nicht zu kurz. Das war diesmal ein ganz uneigenn├╝tziges Geschenk an Anna    ;o)    denn Carsten und ich haben das ja bereits mal im Sommer ausprobiert und f├╝r ganz cool befunden. Da Anna mal in einem Nebensatz ihr Interesse daran verk├╝ndete, bekam sie kurzerhand einen Gutschein f├╝r einen gemeinsamen Ausritt mit mir    standard
Auch diesmal haben wir uns vertrauensvoll an S&V Mobility gewandt und hatten erneut ein ganz besonders sch├Ânes Erlebnis – ich auf dem motorisierten Zweirad und Carsten mit dem mittels Pedal angetriebenen. Zuerst gab es f├╝r Anna und mich eine Anweisung und ├ťbungen auf dem Parcours im Fun-Park …

… aber danach lie├č man uns auch wieder auf dem Elbradweg auf die Menschheit los. Carsten ist allerdings diesmal nur als Fotograf dabei gewesen und er d├╝ste um uns herum, um jede Menge Bilder von der Beschenkten, der Nutznie├čerin und dem Verantwortlichen zu machen. Dabei entstanden dann auch solche Actionfotos mit Dynamik:

Die Tour hie├č nicht umsonst Canaletto-Blick, denn diesen hatten wir tats├Ąchlich auf unserer Route und f├╝gten uns ganz harmonisch mit unseren modernen, fahrbaren Unters├Ątzen in die historische Landschaft Dresdens ein    standard

Ich f├╝r meinen Teil fand auch diesmal das Fahren auf dem Elbradweg bedeutend sch├Âner und entspannter als die ├ťbungen auf dem Parcour. Meine slawische Seele verlangt eben in allen Lebenslagen nach unendlichen Weiten und der Fun-Park ist eben doch nur ein eingegrenztes Gel├Ąnde    zwinker
Danke nochmals an Martin Moh von S&V Mobility f├╝r diesen tollen Nachmittag. Ich mag seine Art, den Anf├Ąngern die Angst zu nehmen, sehr und bewundere seine eigene Leichtigkeit beim Fahren – das will man dann nat├╝rlich auch selbst erlernen!

Nach dem Ausritt am Elbufer kehrten wir mit Anna noch f├╝r ein St├╝ndchen beim Dresdener City-Beach zum Sitzen und zum Schwatzen ein. Da quasi schon die Nachsaison war, konnten wir aufgrund des fehlenden Andrangs die sonst so sehr begehrten Schaukelpl├Ątze f├╝r uns erobern    standard

So, nun glaubt ihr mir bestimmt aufs Wort, dass ich dadurch kaum noch Zeit gefunden habe, mich zum Schreiben von Blogeintr├Ągen hinzusetzen? Dabei habe ich schon auf die ausf├╝hrliche Beschreibung und das Zeigen von Foto weiterer Freizeitaktivit├Ąten, wie z.B. dem Einstieg der Leseb├╝hne Phrase4 in die neue Saison, bei welchem ich nat├╝rlich mit dabei war, einem Treffen mit Julia und Grit zum Schwatzen und Fotografieren f├╝r mein Monatsprojekt, gleich mehreren Schnatterstunden und einem Besuch in der Salzgrotte mit der georgischen Patientin Tamara und einer Igeltour durch Trachenberge, verzichtet. Und nebenbei unterrichtete ich noch jeden Donnerstag ganz flei├čig Russisch an der VHS, sodass ich mir jetzt zwei Wochen Ferien redlich verdient habe    standard

Mal sehen, ob der Oktober genau so viel Sch├Ânes und Spannendes zu bieten hat wie sein Vorg├Ąnger    zwinker



2017 10.
Sep

Erneut liegt eine sehr intensive und ereignisreiche Woche hinter mir – sowohl auf Arbeit als auch im privaten Umfeld.

Mein Lieblingskollege durfte auf eine l├Ąngere Dienstreise gehen und ich mutierte zur H├╝terin und Verteidigerin unseres B├╝ros    lachen    … ich wei├č nicht, wie das immer wieder passiert, aber jedes Mal wenn ich allein im B├╝ro bleibe, dann kommen unz├Ąhlige Anfragen aus aller Herren L├Ąnder, die nat├╝rlich alle superdringend sind. Das muss man nat├╝rlich durch t├Ągliches, telefonisches Nachfragen immer wieder betonen. Und auch pers├Ânliche Patientenbesuche direkt im B├╝ro nehmen in solchen Zeiten rapide zu. Aber all das geh├Ârt nun mal zu meinem Job und so hei├čt es f├╝r mich, stets gem├Ą├č dem Spruch der Pinguine aus „Madagascar“ zu agieren: „L├Ącheln und Winken“    standard

Die Woche hatte selbstverst├Ąndlich auch jede Menge richtig tolle Sachen zu bieten, denn ich kann stolz verk├╝nden, dass Carsten und ich uns inzwischen f├╝r ein neues Auto entschieden haben. Und zwar so fest, dass wir bereits am Dienstagnachmittag einen entsprechenden Kaufvertrag unterschreiben konnten. Wenn jetzt alles nach Plan geht, dann haben wir in ca. drei Wochen die Z├╝ndschl├╝ssel eines Suzuki Vitara 1.6 Allgrip M/T Limited mit Panoramaschiebedach in der Hand – und das sogar mit meinem alten KIA-Kennzeichen von 2011 bis 2014. Auch wenn die Kinder nicht mehr zu Hause wohnen, wird es ein etwas gr├Â├čeres Auto f├╝r uns zwei, denn man nimmt hin und wieder ja gerne auch mal Freunde oder Bekannte mit. Unser SMART Baujahr 2004 wird trotz seines Alters nicht in Zahlung gegeben, sondern als Zweitwagen und OLCA-Spa├čmobil weiterhin an unserer Seite bleiben, bis dass der T├ťV uns scheidet.

Nach diesem Geldausgeben g├Ânnten wir uns noch ein wenig Kultur und besuchten eine Ausstellung, welche noch bis zum 14. September im Bahnhof Dresden-Neustadt zu besichtigen ist. Sie hei├čt „Faces behind the Voices“ und ist vom Berliner Fotografen Marco Justus Sch├Âler ins Leben gerufen worden. Er hat zur Abwechslung mal die Leute fotografiert, welche fremdsprachige Filme synchronisieren und dadurch normalerweise nicht f├╝r den Zuschauer sichtbar sind – somit kennt man die Stimmen zwar aus dem Effeff, aber erkennen w├╝rde man die sprechende Person auf der Stra├če nicht. Da Carsten und ich sehr gern Filme sehen, fanden wir es ganz spannend, bei dieser multimedialen Ausstellung die individuellen Vorstellungen dieser insgesamt 30 Personen per Kopfh├Ârer anzuh├Âren und schon dabei versuchen zu erraten, woher wir diese Stimmen kennen. Bei manchen war es relativ einfach, bei anderen wiederum hatten wir bis zur Aufl├Âsung nur eine ganz leise Ahnung, wer es denn sein k├Ânnte. Und wenn der Sprecher mal Namen aufz├Ąhlte, die auf Anhieb keinem Gesicht zugeordnet werden konnten, so hatte man am Ende auf Knopfdruck noch kleine Bilder des jeweiligen Schauspielers auf einem Tablet angezeigt bekommen. Hier sieht man zum Beispiel das ber├╝hmte Gespann aus der Action-Filmreihe „Fast & Furios“: Martin Kessler ist die deutsche Stimme von Vin Diesel und David Nathan war die von Paul Walker

Wir hatten ganz viel Spa├č dabei und eine Stunde bis 90 Minuten (so genau wissen wir das nicht einmal) vergingen beim Anh├Âren, Raten und Bildbetrachten unglaublich schnell    standard

Der Mittwochnachmittag war bei mir schon vor ganz langer Zeit verplant worden. Anna hat mir letztes Jahr zum Geburtstag einen Gutschein von einer Schmuckwerkstatt namens Perlaffaire geschenkt und nun war es an der Zeit, diesen einzul├Âsen. Susanne hatte an diesem Tag ebenfalls noch freie Kapazit├Ąten und kam kurzentschlossen zu unseren Bastelrunde noch dazu. Die Auswahl an Perlen ist dort echt ├╝berw├Ąltigend! Sich auf eine Auswahl f├╝r die eigene Kette zu konzentrieren fiel mir da genauso wie meiner Begleitung unglaublich schwer. Nachdem wir aber jeweils die ersten Perlen gefunden und auf einer Schablone aufgereiht haben, konnten wir uns in unseren Bastelraum zur├╝ckziehen und bei einem (mitgebrachten) Weinchen die bunten Fundst├╝cke arrangieren und auff├Ądeln. Danach haben wir so richtig Blut geleckt, sodass sich Anna sogar noch an Ringen und Ohrringen ausprobiert hat und ich am Ende drei identische Ketten f├╝r uns alle machte, weil mein Entwurf den M├Ądels so gut gefallen hat    standard

├ťbrigens, diese Legebretter, die man auf dem Foto sieht, sind eine ganz gro├če Hilfe beim Zusammensuchen der Perlen f├╝r das k├╝nftige Unikat mit pers├Ânlicher Note, denn damit kann man sie von Anfang an in die richtige Position bringen und nach Lust und Laune noch austauschen, bevor man mit dem eigentlichen Auff├Ądeln anf├Ąngt. Der Bastelladen ist alles in allem sehr gem├╝tlich, die Ladeninhaberin ist eine supernette, sehr hilfsbereite und dabei dennoch nicht aufdringliche Person. F├╝r uns M├Ądchen – egal in jedem Alter – ist diese Schmuckwerkstatt ein wahrer Paradies    :)
Nach dem Basteln sind Susanne und ich noch zum Sushi essen in die Altstadt gefahren. Anna musste leider absagen, denn sie war leider in fordernder Begleitung: Leon, ihr vierbeiniger Begleiter, hat unsere Bastelorgie zwar noch ganz geduldig abgewartet, aber danach wollte er noch seine Runde an der Elbe drehen und anschlie├čend nach Hause auf seinen Schlafplatz gehen. Zum Essen kam deshalb noch mein Mann dazu und so haben wir ganz w├╝rdig das Bergfest der Woche mit japanischen Delikatessen an der Frauenkirche im Restaurant Tamakuchi gefeiert.

Am Donnerstag hatte ich meinen pers├Ânlichen Schulanfang: das n├Ąchste VHS-Herbstsemester ging f├╝r meine Sch├╝ler und mich nun wieder los. ├ťberraschenderweise haben sich zu „meinen“ Teilnehmern aus dem vorherigen Halbjahr noch ein paar Neue dazugesellt, also werde ich an den Tagen, an denen alle vollz├Ąhlig im Klassenraum erscheinen, vor insgesamt 12 Russischinteressierten unterrichten d├╝rfen … und das im 3. Semester! Ich bin erstaunt (normalerweise waren wir dann nur noch zu sechst oder acht) und freue mich sehr ├╝ber diese indirekte W├╝rdigung. Mein Plan ist es nun, bis Weihnachten das Lehrbuch komplett zu beenden – also genau das letzte Drittel. Ich bin gespannt, wie leicht oder wie schwer sich das Vorhaben umsetzen l├Ąsst    zwinker

Am Freitagnachmittag lief alles wie gewohnt: Nach der Arbeit D├Âner essen und einkaufen gehen. Nur ein Punkt der Planung hat leider nicht geklappt, denn Andrea wollte urspr├╝nglich gegen 18 Uhr zu uns sto├čen, musste aber absagen, da es ihr nicht so gut ging. Zum Gl├╝ck f├╝hlte sie sich am Samstagvormittag wieder wohl und kam ins Apartamento OLCA. Wir hatten somit gestern und heute ganz viel Zeit zum Quatschen, Bilder gucken, zusammen Kochen und Abwaschen zu dritt    lachen
Ich habe mich au├čerdem schon vor l├Ąngerer Zeit als Versuchskaninchen f├╝r ein Interview mit Andrea ├╝ber meine pers├Ânliche Intergrationsgeschichte angeboten – selbst daf├╝r hatten wir genug Zeit    :)
Im Gegenzug musste mein Kind als Model f├╝r mein September-Fotoprojekt „K├Ârpersprache“ herhalten. Das hat sie wirklich sehr gut und mit vollstem K├Ârpereinsatz gemacht    verliebt    hier schon ein kleiner Spoiler    zwinker

Sie ist inzwischen wieder bei sich in Chemnitz und ich bereite mich den Restsonntag schon mal mental auf die kommende Woche vor, denn auch in den n├Ąchsten Tagen sind einige interessante Treffen und Unternehmungen eingeplant. Und au├čerdem soll der Lieblingskollege ab Donnerstag wieder auf Arbeit sein und somit mehr Ruhe einkehren. Es wird also bestimmt wieder eine im positiven Sinne spannende Woche    zwinker



2017 27.
Aug

Normalerweise ist f├╝r mich der Mittwoch ein Bergfest der Arbeitswoche: Man hat bereits zwei Arbeitstage geschafft und hat lediglich nur noch zwei weitere vor sich. In dieser Woche wurde ein einfacher Mittwoch allerdings zu etwas ganz Besonderem. Carsten und ich haben rechtzeitig Antr├Ąge auf Gleitzeitabbau gestellt und auch genehmigt bekommen, d.h. am letzten Mittwoch mussten wir nicht beim Arbeitgeber erscheinen … es lohnt sich also tats├Ąchlich auch mal l├Ąnger zu arbeiten, um dadurch etwas mehr vom Leben zu haben    zwinker

Dieser arbeitsfreier Tag war f├╝r uns beide sehr wichtig, denn noch haben unsere M├Ądels Semesterferien und sie verabredeten sich, einen kleinen, gemeinsamen Schwesternurlaub in Sachsen und Th├╝ringen zu verbringen. Die letzte Station ihrer Kurzreisen war Chemnitz, Andreas derzeitige „Heimat“. Wir haben die Kinder gefragt, ob wir dazusto├čen k├Ânnen, um einen OLCA-Familientag zu machen und beide haben sofort „ja“ gesagt.

Um 9 Uhr sa├čen wir in unserem Smartie und brachen gen Chemnitz auf. Unserer Treffpunkt war das amerikanische Restaurant „Meyers Diner“ , um dort gemeinsam und ausgiebig zu fr├╝hst├╝cken. Wir hatten das Restaurant mal zuf├Ąllig bei unserem Stadt-Dreisprung im Mai 2016 entdeckt und inzwischen ist unsere ganze Familie richtig begeistert davon. Es stimmt einfach alles: Das Essen ist lecker, die Bedienungen sind immer gut drauf und das Ambiente ist sehr liebe- und humorvoll gestaltet.

Alle Familienmitglieder waren p├Ąrchenweise p├╝nktlich vor Ort angekommen und schon bald konnten wir beim Quatschen unseren Hunger stillen.

Gut ges├Ąttigt parkten wir unseren Zweisitzer anschlie├čend vor Andreas Wohnung und stiegen alle in Stephanies „(Zucker-)W├╝rfelchen“ um … das wei├če Auto auf dem obigen Fr├╝hst├╝cksbild, direkt neben unserem Smart. Die Kinder haben f├╝r unseren Familientag etwas Spezielles ausgesucht, doch bis dahin mussten wir noch ein wenig fahren: es ging zum Labyrinthehaus im Altenburg. Bereits der Weg dorthin glich einem Labyrinth, denn wir haben unterwegs keine Hinweisschilder am Stra├čenrand gesehen. Aber wie hei├čt es so sch├Ân: Wer suchet, der findet    standard    … oder wer vorher eine Webseite besuchen und ein Navi bedienen kann, kommt auch an    zwinker

Man merkt, es wird noch eifrig daran gebastelt, aber die vier Labyrinthe (Tinka Tempel, Kongo King, Tiefseelabyrinth und Zauberlabyrinth) im Inneren dieses Hauses sind schon perfekt vorbereitet. Man bekommt am Eingang ein Ticket zum Lochen und muss in den vier Welten insgesamt f├╝nf versteckte Locher finden, um zu beweisen, dass man alles entdeckt hat. Drinnen ist es ziemlich dunkel, also mussten die Locher in den verwinkelten G├Ąngen auch mal nur per Abtasten der W├Ąnde gefunden werden. Stephanie hat an diesem Tag bewiesen, dass sie ein richtiges Gesp├╝r f├╝r solche Aufgaben hat, denn sie hat vier der f├╝nf m├Âglichen ganz allein entdeckt. Lediglich den letzten noch fehlenden fand mehr oder minder per Zufall meine Wenigkeit – ich bin selber ├╝berrascht, dass ich das geschafft habe    erroeten

Wenn man diese Welten und Labyrinthe erkunden m├Âchte, sollte man keine Angst vor Dunkelheit haben und besser keine kleinen Kinder mit rein nehmen. Aber mit gro├čem Nachwuchs und etwas Geduld macht das echt Spa├č    zwinker

An diesem „Fluffy“ (wir haben ihn so aufgrund des mehrk├Âpfigen Hundes aus Harry Potter genannt) sind wir auf der Suche nach dem endg├╝ltigen Ausgang aus den Labyrinthen gef├╝hlt 1000x vorbeigekommen    standard

Wir erreichten das Ziel zuerst nur mit vier Lochungen und es wurde uns gesagt, dass doch noch eine fehlt – zum Gl├╝ck pr├Ązisierte die nette Dame an der Kasse aber den Stempelort („Sucht mal bei der Mumie im Tinka Tempel“) , sodass wir wenigstens einen kleinen Anhaltspunkt hatten. G├Âttlich waren aber wohl unsere Gesichter mit der aus allen M├╝ndern gleichzeitig gestellten Frage: „Mumie?!?!?“. Also st├╝rmten wir noch einmal die T├╝r zu den Labyrinthen und kamen nach weiteren 20 Minuten Suche endlich mit vollst├Ąndig gelochten Karten durch die T├╝r „Zauberer“ heraus. Daf├╝r durfte sich dann jeder von uns als Belohnung etwas S├╝├čes aus der gro├čen Kiste nehmen.

Nachdem wir so knapp eineinhalb Stunden in den dunklen R├Ąumen verbrachten, freuten wir uns auf den sonnigen Tag im Freien. Der Spielplatz vor dem Haus, welcher an Wochenenden und in den Ferien garantiert gut besucht wird, war nun mitten in der Woche menschenleer. Das haben wir nat├╝rlich ein wenig f├╝r uns ausgenutzt    zwinker    Andrea f├Ąhrt einmal mit der Seilbahn …

… Carsten und Stephanie drehten mehrere Runden im h├Âlzernen Hamsterrad, w├Ąhrend ich lieber die gro├če und gem├╝tliche Liegeschaukel zu meinem Entspannungsplatz erkl├Ąrt habe. Ich blieb so lange darin, bis von ganz allein aufh├Ârte zu schaukeln    zwinker

Blo├č gut, dass Carsten mich vorher ganz flei├čig und hoch angeschubst hat    standard

Da er daf├╝r bestimmt ganz viel Kraft aufwenden musste, hat er sich seinen „Mission Impossible Burger!?!“ ganz ehrlich verdient. Und ja, wir waren auch zum Abendessen wieder im Meyers Diner gelandet    lachen-xxl

Wir M├Ądels waren zwar etwas zur├╝ckhaltender bei der Wahl der Portionsgr├Â├čen unserer Gerichte, aber es war auch diesmal bei allen superlecker!

Alles in allem ein wirklich sch├Âner, lustiger und kuscheliger Familientag und es fiel uns wie immer, ein wenig schwer, sich zu verabschieden. Aber wenigstens bleibt uns das sch├Âne Familienbild, welches unser Lieblingskellner von uns gemacht hat, als eine wundervolle Erinnerung an diesen einfachen und gleichzeitig au├čergew├Âhnlichen Mittwoch.

Danke an alle Beteiligten … den Kindern f├╝r die Organisation … dem Labyrinthehaus f├╝r die Bespa├čung … dem Diner f├╝r das leibliche Wohl … und nat├╝rlich allen OLCAs f├╝r diesen gro├čartigen Zusammenhalt, der auch mit erwachsenen und ausgezogenen Kindern immer noch sehr innig besteht. Ich nehme das keineswegs als Selbstverst├Ąndlichkeit hin!



2017 15.
Jun

Wie ihr schon sicher gemerkt habt, hat die Anzahl und die Regelm├Ą├čigkeit meiner Blogeintr├Ąge in den letzten Wochen ziemlich nachgelassen. Der Grund daf├╝r waren einige Kurzreisen, welche wir auf ein normales und zwei verl├Ąngerte, aber alle aufeinander folgende Wochenenden gelegt haben.

Unser erstes Reiseziel war vom 19. bis 21. Mai die Hauptstadt von ├ľsterreich. Ich war zwar schon einmal da, aber nur auf Dienstreise und das bereits vor knapp 20 Jahren. Diesmal wollten wir Wien richtig kennenlernen und daf├╝r habe ich mir sogar extra Schuhe mit einer wolkenweichen Sohle gekauft. Ich muss gestehen, dass sich diese Investition wirklich sehr gelohnt hat.

Wir waren gut vorbereitet (dreimal d├╝rft ihr raten, wer die meiste Arbeit in die Vorbereitungen gesteckt hat    standard    nein, ich war es nicht) und Carsten hat sogar einen Audioreisef├╝hrer vom ADAC als MP3 herunterladen k├Ânnen, sodass wir interessante Geschichten ├╝ber diverse Sehensw├╝rdigkeiten dieser Stadt zu zweit, auf einer Bank sitzend und mit Knopf im Ohr lauschen konnten.

├ťbrigens, B├Ąnke gab es ├╝berall in der Stadt und in jedem Park und davon wirklich jede Menge! Ich fand das echt super! Selbstverst├Ąndlich g├Ânnten wir uns ein paar richtig leckere Sachen und fr├╝hst├╝ckten unter anderem direkt im Cafe Sacher, um mit einer Sacher-Torte unsere Ern├Ąhrung kurzzeitig auf „zuckerhaltig-ungesund“ umzustellen … wenn schon, dann wenigstens mit einem Original    lachen

Wir haben ein St├╝ck zusammen gegessen, denn die Torte ist zwar megalecker, aber auch ganz sch├Ân m├Ąchtig …

Zum Schnitzelessen haben wir nat├╝rlich auch etwas ganz Feines aufgesucht und landeten ohne Reservierung beim Figlm├╝ller. Wir mussten ein wenig auf unseren Sitzplatz warten, aber dieser kleine Aufschub war perfekt im Eingangsbereich platziert und wir bekamen einen niedlichen 2er-Tisch direkt an der Bar und am Fenster. Das Warten aufs Essen hat sich ebenfalls mehr als gelohnt:

Was wir ansonsten gemacht haben? Wir haben immer auf die Warnschilder wie diese geachtet, weil es schon recht windig war:

Au├čerdem haben wir unseren Mist immer wie vorgeschrieben entsorgt und das, ohne das Misttelefon benutzen zu m├╝ssen    standard

Nat├╝rlich haben wir auch jede Menge bekannte Sehensw├╝rdigkeiten angeschaut, denn davon hat Wien wirklich allerhand im Angebot. Hier nur ein paar davon, denn ich kann hier unm├Âglich unsere gesamte Fotoausbeute von 800+ Bildern unterbringen    zwinker

Uns hat z.B. die Karlskirche sehr gut gefallen:

Darin durften wir sogar bis unters Dach steigen und das Innere der Kirche sehen, wie es sonst nur die Deckenmaler sehen k├Ânnen:

Ich fand das alles wirklich sehr beeindruckend!

Ich wollte auch unbedingt das Hundertwasserhaus mit meinen eigenen Augen sehen – wenn wir schon mal da sind:

Dabei habe ich festgestellt, dass bei den Internetbildern dieses Hauses ganz sch├Ân kr├Ąftig an der Farbs├Ąttigung gedreht wurde … oder das Haus hatte fr├╝her tats├Ąchlich eine sehr viel kr├Ąftigere Farbe an der Fassade gehabt. Sehr interessant war es, in einem Cafe am Haus einen Film ├╝ber Herrn Hundertwasser und seine Philosophie in Bezug auf dieses Bauwerk zu erfahren. Dieser ist wirklich sehr empfehlenswert und der Kaffee schmeckte dort auch gut    standard

Es ist bei Weitem nicht das Einzige, was es von diesem K├╝nstler in der Stadt zu sehen gibt:

Nat├╝rlich waren wir auch im Prater und konnten aufgrund des Preises jeder Versuchung, mit dem einen oder anderen Fahrgesch├Ąft mitzufahren, grade noch so widerstehen    ;)

Alleine eine 30 min├╝tige Fahrt mit dem durch den Film „Der dritte Mann“ bekannten Riesenrad h├Ątte 10 Euro pro Person gekostet. Nee, das war es uns wirklich nicht wert.

Selbstverst├Ąndlich schauten wir uns in der ├Âsterreichischen Hauptstadt auch die wundersch├Ân angelegten Parkanlagen mit dazugeh├Ârigen Palais an. Zuerst waren wir in Belvedere:

Dort ist von vorn bis hinten alles ganz ganz toll und h├╝bsch:

Das Schlo├č Sch├Ânbrunn hielt auch m├╝helos das ein, was sein Name versprach – es war dort sch├Ân an sich und dazu gab es auch noch sch├Âne Brunnen    standard

Leider waren wir dort gerade dann da, als die Vorbereitungen f├╝r das Sommernachtskonzert auf Hochtouren liefen und aus dem Grund einige Wege, Parkabschnitte und auch Brunnen abgesperrt und nicht zug├Ąnglich waren.

Auf dem H├╝gel steht ├╝brigens die Kleine Gloriette. Wir sind nat├╝rlich auch dort gewesen und haben den wunderbaren Ausblick auf den Park und das Schlo├č von der Anh├Âhe sehr genossen    standard

Da ich immer wieder gro├čen Wert auf Denkmale der Sowjetischen Armee ├╝berall in Europa lege, haben wir auch ein solches in Wien besucht. Hier hei├čt es ├╝brigens Heldendenkmal der Roten Armee:

Eine weitere Begegnung mit Erinnerungen an diverse k├Ąmpferische Auseinandersetzungen der Menschheit entdeckten wir relativ zuf├Ąllig erst aus der Ferne und dann aus der N├Ąhe:

Das Motto des Heeresgeschichtlichen Museums stimmt mit meiner pers├Ânlichen Meinung absolut ├╝berein:

Leider war unsere Zeit f├╝r den Besuch der Ausstellungsr├Ąume zu knapp, deshalb schauten wir nur die Ausstellungsst├╝cke an, welche frei zug├Ąnglich im Hof standen.

Es gab bereits in diesem offenen Pavillon jede Menge zu besichtigen…

Was mir in Wien au├čerdem sehr gut gefiel, waren v├Âllig unterschiedliche und nicht unbedingt klassische Kunstobjekte, wie zum Beispiel das Fat House von Erwin Wurm:

In seinem Eingang f├╝hlte ich mich pl├Âtzlich so schlank und rank wie sonst sehr selten    zwinker

├ťbrigens, insgeheim hoffe ich immer noch, dass wir beim Projekt Pi von Ken Lum auch unseren kleinen Beitrag leisten konnten, indem wir diese Kennziffer durch unsere Anwesenheit in Wien beeinflussten    zwinker

Nach unserem sehr ausgef├╝llten und lauffreudigen Wochenende in dieser bezaubernden Stadt sind wir von ihr wirklich sehr angetan. Nat├╝rlich haben die Einheimischen auch sehr viel dazu beigetragen, dass wir Wien so in unser Herz geschlossen haben. Alle waren unglaublich freundlich, nett und immer f├╝r einen kleinen Schmunzler zu haben. Und ich bin immer noch in die Kellner dieser Stadt unsterblich verliebt – so eine Professionalit├Ąt mit Leichtigkeit und mit sehr gutem Sinn f├╝r Humor – unbezahlbar! Aber auch von ihnen mussten wir uns an jenem Sonntag trennen, denn besonders die sch├Ânen und die interessanten Tage vergehen wie im Fluge.

Wir wussten aber, dass es erst nur ein Auftakt f├╝r die weiteren Wochenendausfl├╝ge war. In der Woche darauf ging es f├╝r uns nach Tschechien und danach nach London – aber diese Geschichten sind einen Extraeintrag wert    zwinker



2017 17.
Apr

Es hat lange gedauert, aber nun l├Ąsst sich endlich der Fr├╝hling an einigen Tagen auch in unserer Gegend samt Begleitung von Sonne und W├Ąrme blicken. Noch hat er sich zwar nicht f├╝r einen dauerhaften Aufenthalt entschieden, aber wir lassen uns nicht durch seine Unentschlossenheit entmutigen und genie├čen einfach all das, was man nach einem langen Winter vermisst hat.

Zum Beispiel einen Wandertag als Familie (so passiert am 2.4.):

Hier haben wir schon wieder gut zu lachen, denn der lange und mit Steigungen gespickte Weg zu den Schrammsteinen liegt bereits hinter uns.

So haben wir den recht steilen Auf- und Abstieg absolut unfallfrei gemeistert    lachen

Die W├Ąrme eines sch├Ânen Freitagnachmittags (es war der 31.3.) lockte Julia, Randy, Carsten und mich auch zu einem Treffen bei unserem Haus- und Hofd├Ânermann und danach beschlossen wir ganz spontan, dass sich dazu perfekt eine Portion Eis bei „Willy Vanilli“ als Nachtisch anbietet. Damit noch nicht genug, g├Ânnten wir uns anschlie├čend sogar noch einen gem├╝tlichen Schwatz im nicht weit entfernten Biergarten „El Horst“ – mal ehrlich, so f├Ąngt ein Wochenende doch wirklich toll an, oder nicht ?    standard

An einem anderen sch├Ânen Sonntag (9.4.) war unser Tagesprogramm ziemlich stark auf gutes Essen in noch besserer Gesellschaft ausgerichtet    standard    und wer uns kennt, weiss, dass wir beides stets sehr gut zu sch├Ątzen wissen    zwinker

Vormittags gab es leckeres und wirklich gesundes Fr├╝hst├╝ck bei Dana …

… und weil wir ganz schlecht im Schnorren sind, haben wir nat├╝rlich ein paar Beitr├Ąge aus der russischen K├╝che beigesteuert: eine kalte Gem├╝sesuppe namens Okroschka (die Sch├╝ssel mit milchig-wei├čem Inhalt in der Mitte), einen traditionellen Schichtsalat mit Hering (hinten neben der Kaffeekanne), eine 1 Liter-Packung Birkensaft (leider nicht auf dem Tisch) und eingelegte Patissons (die gelben, kleinen K├╝rbisse hinter der K├Ąseplatte). Ihre Dinkelvollkornbr├Âtchen (ganz vorne rechts) mit Waln├╝ssen passten jedenfalls perfekt dazu! Und erst recht die zahlreichen selbstgemachten Aufstriche in den vielen kleinen Glasd├Âschen! Wir hatten nach dem Essen kugelrunde B├Ąuche, aber wenigstens ein reines Gewissen, weil man sich immerhin recht gesund ern├Ąhrt hat    lachen

Nachmittags genossen wir die Sonne im Garten von Ines und Torsten. Wie man sehen kann, ist deren Katze Lisa besonders gut im Genie├čen:

Sie wusste immer ganz genau, wo sie gerade am besten ihre Streicheleinheiten abholen konnte    zwinker

Ich f├╝r meinen Teil freue mich au├čerdem enorm dar├╝ber, jeden Tag das Erwachen der Natur zu entdecken. Ist es nicht faszinierend, zu sehen, wie die alten, schwarzen und knorrigen ├äste frische, gl├Ąnzende Bl├Ątter bekommen?

Auch ├╝ber die Bienen und andere Summ-Tierchen, welche sch├Ân eifrig bei der Arbeit sind,  freue ich mich sehr!

Da man bei dem Wetter wieder ├Ąu├čerst gerne seine gem├╝tliche Wohnung verl├Ąsst, kann man auch einiges Neues entdecken. So haben Andrea, Carsten und ich gestern mehr oder weniger zuf├Ąllig entdeckt, dass es in Dresden einen Edward-Snowden-Platz gibt … wenn auch nur inoffiziell:

Wir waren ├╝brigens zu dem hinter dem Stra├čenschild beworbenen Cafe „Eivissa“ beim Osterbrunch:

Das Essen war wirklich klasse, nur organisatorisch lief dort leider noch nicht alles rund. Wir wollen aber Nachsicht ├╝ben, denn es war f├╝r die Mitarbeiter dieses Caf├ęs wohl das allererste des bald regelm├Ą├čig stattfindenden Brunchens. Hoffen wir, dass sie k├╝nftig das Buffet schon vor dem Eintreffen der G├Ąste aufbauen und dass die Zuordnung der Kellner zu den Tischen klarer definiert wird. Vielleicht probieren wir es nochmals mit einem weiteren Brunch irgendwann in der Sommerzeit, denn diesmal war an das Sitzen unter Sonnenschirmen auf der Terrasse aufgrund von viel zu klein geratenen Temperaturen und immer wiederkehrenden Regeng├╝ssen leider nicht zu denken …

Der Nachmittag, welchen wir in einer anderen, f├╝r uns ebenfalls neuen Lokalit├Ąt verbracht haben, war zwar schon um einiges sonniger, aber auch im Caf├ę „Milchm├Ądchen“ blieben wir dennoch lieber drinnen, denn wir wissen ja, dass man im April nicht auf best├Ąndiges Wetter bauen kann    zwinker

Die selbstgemachten Kuchen dort waren wirklich oberlecker und sehr zu empfehlen!

Sie passen perfekt zu meinem ersten Eiskaffee dieses Jahres    standard    na, wer erkennt darin auch einen Osterhasen?

Dass es am Ende eine Milchm├Ądchenrechnung (so stand es original auf der Quittung!) gab, versteht sich ja von selbst    standard

Wir haben dieses Jahr alles in allem ein eher gem├╝tliches Osterfest gefeiert und eine sehr sch├Âne, entspannte und lustige Zeit sowohl zu zweit als auch in Gesellschaft von Andrea und Karl verbracht, z.B. mit einem Spieleabend. Zum Zuge gekommen sind Halt mal kurz, das gute alte „Mensch ├Ąrgere dich nicht“ und Potato Man – es gab bei jedem Spiel wirklich sehr viel zu lachen    lachen

Ansonsten haben Carsten und ich unsere viert├Ągige, dienstfreie Zeit dazu genutzt, einiges vom Tisch zu bekommen, was schon viel zu lange darauf gewartet hat, endlich erledigt zu werden. Ich habe mir au├čerdem nach einer langen Pause wieder mal richtig viel Lesezeit verordnet – das tut immer wieder so gut!

Nun seid ihr an der Reihe, mir zu berichten, was ihr an den sch├Ânen Fr├╝hlingstagen und zu Ostern erlebt habt    zwinker



2017 29.
Jan

Ich habe meine Jahreskiste schon vor einigen Tagen zusammen mit meinem Mann geleert. Auch diesmal platzte sie buchst├Ąblich aus allen N├Ąhten, denn sie hatte erneut unfassbar viele sch├Âne Erinnerungen zusammen zu halten. Nun genie├čt sie es vorerst wieder, lediglich ein paar Zettel im Inneren zu haben und deshalb auch mit einem geschlossenen Deckel zu sein    zwinker

Und beim Durchsehen haben wir unseren ersten R├╝ckblick auf das vergangenen Jahr 2016 geworfen. Prinzipiell l├Ąsst sich behaupten, dass wir einiges an Zeit f├╝r Kultur, Bildung, Reisen und wie immer f├╝r Essen investiert haben    lachen

Erinnerungskiste-2016

Zum Thema Kultur:

  • Wir haben uns ein paar mehr Veranstaltungen als sonst in der Com├Âdie Dresden geg├Ânnt. Das St├╝ck „Ganz gro├čes Kino“ , bei welchen auch die Musikgruppe Firebirds eine gro├če, gar tragende Rolle gespielt hat, gefiel uns ausgesprochen gut … machte es doch richtig gute Laune. Sehr herzlich gelacht haben wir beim Gastspiel von Gerburg Jahnke und ihrem Programm „Frau Jahnke hat eingeladen, mal gucken wer kommt“ –> gekommen sind Frieda Braun, Sarah Bosetti, Barbara Kuster und Katie Freudenschuss – alle sind sehr zu empfehlen!
  • Ich habe mit Ines, Torsten und Manu „eine Nacht im Russenpuff“ verbracht. Das dazugeh├Ârige Programm „Schwarze Augen“ mit Tom Pauls, Detlef Rothe und Katrin Weber ist echt grandios! Obwohl urspr├╝nglich die Intention war, Tom Pauls auf der B├╝hne zu sehen, war ich vom Auftritt der Katrin Weber wesentlich mehr beeindruckt – die Frau ist unglaublich wandlungsf├Ąhig!
  • Im „Theaterhaus Rudi“ schaute ich mit einigen Freunden und wissbegierigen Teilnehmern meines VHS-Russischkurses das St├╝ck von Nikolai Gogol „Die Heirat“ an.
  • Nat├╝rlich hatten Carsten und ich auch wieder ganz viel Spa├č beim vereinsinternen St. Patrick’s Day, welchen die Irish Dance Company Dresden dieses Jahr zum 10. Mal ausrichtete.
  • Eine Veranstaltung von Cornamusa hat ebenfalls f├╝r sch├Âne Musik und flotte Tanzschritte auf der B├╝hne gesorgt.
  • Ein besonderes Highlight f├╝r mich war das Konzert von Juri Schewtschuk … eine Jugenderinnerung als alten Sowjettagen!
  • Und einen ehemaligen Kollegen singend auf der B├╝hne live zu erleben kann man auch nicht alle Tage. Also lie├č ich es mir nicht entgehen, Daniel Zieschang im Club Tante Ju bei der Release-Party von Projekt: Pandora zu sehen und zu h├Âren – irgendwie enorm beeindruckend.
  • Ins Kino haben wir es wieder einmal nicht sonderlich oft geschafft („nur“ 5x … die Jahre davor waren wir immer zweistellig!), was man an der geringen Anzahl von Eintrittskarten sehen kann. Immerhin haben wir auf der gro├čen Leinwand „X-Men: Apokalypse“, „Money Monster“, „Deadpool“, „Zoomania“ und „Star Trek Beyond“ angeschaut.
  • Mein eigener Beitrag zur Dresdner Kulturlandschaft war die Ausstellung „Teddyb├Ąren auf Tour“ , welche in zwei Tagen zu Ende gehen wird. Aber ich habe schon Gespr├Ąche zu einem anderen Ausstellungsort aufgenommen und es sieht zumindest so aus, als dass meine B├Ąren wohl noch mehr Leute sehen werden k├Ânnen    zwinker

Nun zur Bildung:

  • Gleich zur Beginn des Jahres durfte ich mich erneut als Ersthelfer bei DRK ausbilden lassen.
  • Carsten und ich haben wieder durch zahlreiche Igeltouren Teile unserer Stadt besser kennenlernen d├╝rfen.
  • Dass ich Russisch unterrichte, ist ja schon lange bekannt, aber seit Herbst gebe ich auch Nachhilfeunterricht in Spanisch f├╝r eine Kollegin. Ihren Dank hat sie zu Weihnachten u.a. auch mit sehr lieben Worten auf einer Karte zum Ausdruck gebracht, die selbstverst├Ąndlich ebenfalls ihren Weg in die Erinnerungskiste fand.
  • Bei einem stundenlangen Besuch der Windsurfschule am Niederwarthaer Stausee lernten wir die Grundlagen und Sch├Ânheiten des Stand-Up-Paddlings.
  • Ist zwar nicht direkt Bildung, aber dennoch etwas Amtliches: Ich habe gleich im Januar meinen Doppelnachnamen gegen einen einfacheren eingetauscht und danach mussten nat├╝rlich mein Ausweis und mein Reisepass neu erstellt werden. Zumindest habe ich gelernt, was alles bei einer Namenskl├Ąrung zu tun ist    zwinker
  • Bei einem Vortrag von Prof. Dr. Norbert Franz erfuhren Carsten, Andrea und ich einiges ├╝ber die „Russen in Hollywood“ und deren Einfl├╝sse.
  • Einen anderen Bildervortrag besuchten Carsten und ich zusammen mit Ines und Torsten im Flughafen Dresden. Es ging um den Westen der USA und der Vortrag hatte mit „Go-West – Von den Rocky Mountains zum Pazifik“ den daf├╝r ├╝beraus passenden Namen.

Und mit dieser ├ťberleitung kommen wir schon zu den Reisen   standard

  • Wir haben Annas Geburtstagsgeschenk vom letzten Jahr eingel├Âst und f├╝hrten ihr pers├Ânlich die sch├Ânen Seiten der Ostsee, speziell von der Insel R├╝gen vor.
  • Carsten und ich haben durch unsere Besuche bei Stephanie im Winter und im Sommer viele sch├Âne, interessante und auch historisch bedeutende Seiten von Potsdam kennengelernt, u.a. die Gedenkst├Ątte Lindenstra├če und das Schlo├č Cecilienhof.
  • F├╝r unseren Stadt-Dreisprung im Mai haben wir CZK (tschechische Kronen) ben├Âtigt und wie wir anhand der Quittung gesehen haben, organisierten wir uns diese in der Reisebank am Hauptbahnhof. Zu dieser kleinen Rundreise geh├Ârt auch eine auf Papier gedruckte Zimmernummer eines Ibis Budget Hotels in Chemnitz.
  • Eine Wegbeschreibung f├╝r die von Kerstin organisierte Wanderung zwischen Ober- und Niederwartha hat ebenfalls ihren Platz in meiner Erinnerungskiste gefunden. Beim sch├Ânstem Maiwetter wurde es ein total toller Tag mit gut gelaunten Leuten zum Teil nur aus ihrem, aber auch aus dem gemeinsamen Freundeskreis – so etwas k├Ânnte man in 2017 eigentlich gern wiederholen … mal sehen was mir da so einf├Ąllt.
  • Ein kleines P├Ąckchen, auf welchem „Merica“ steht, ist eine kleine Erinnerung an unsere unbeschreiblich sch├Âne Zeit auf Bali. Merica bedeutet auf Indonesisch „Pfeffer“ und ich habe es auf einem unserer Essensstopps bei den zahlreichen Ausfl├╝gen auf der Insel zur Erinnerung mit eingesteckt.
  • Die blauen AI-Plastikb├Ąndchen sind Andenken an unseren Hochzeitstagurlaub im Februar auf der Insel Gran Canaria – die landschaftliche Vielseitigkeit dieser Insel hat uns wirklich sehr imponiert!
  • Die gelben AI-Plastikb├Ąndchen, die Visa-Stempelkarten und Boarding P├Ąsse sind wirklich als Letztes in die Jahreskiste gekommen, denn das sind unsere Erinnerungsst├╝cke an den Familienurlaub zum Jahreswechsel mit den Kindern in Side.

Und last but not least – Essen:

  • Unsere Lieblings“futterstellen“ haben uns auch 2016 bei sich begr├╝├čen d├╝rfen: „Shou Sushi-Running“ , „Ocakbasi“ , „Rivoli“ , „Odessa“ , „El Horst“ , „Olympia“ und „Dschingiskhan“ in Dresden, sowie das Caf├ę „Guam“ in Potsdam … zum Gl├╝ck bekommen wir bei unserem Haus-&-Hof-D├Ânermann, wo wir mindestens jeden Freitag das Wochenende einl├Ąuten, keinen Bon, denn dann w├╝rde die Kiste ja schon nach kurzer Zeit ├╝berquellen!
  • Den Spanier „Espitas“ in Gruna haben wir dieses Jahr gleich mehrmals besucht, denn wir k├Ânnen seit unserem Umzug nach Striesen bis dorthin wunderbar laufen oder mit dem Rad fahren. Beide Optionen f├╝r den Heimweg sind nach einem reichlichen und leckeren Essen dort sehr hilfreich    zwinker
  • Der Besuch im „Zum Knipser“ war ein Dankesch├Ân von Kathrin und Axel f├╝r meine Familienfotos am Elbufer. Diese urige Gastst├Ątte an der Dresdner B172 ist eine interessante und liebevoll gef├╝hrte Lokalit├Ąt – der Besuch lohnt sich wirtklich sehr.
  • Zu Ostern wurden wir von Andrea und Karl zum Brunchen ins Restaurant „Zum Atrium“ eingeladen. Danach war ein ausgedehnter Osterspaziergang f├╝r unsere prall gef├╝llten B├Ąuche auf jeden Fall ein Muss    lachen
  • Die „Elbterrasse Wachwitz“ entdeckten wir mehr oder weniger zuf├Ąllig, denn wir mussten mal in der Gegend etwas Zeit vor einer Igeltour ├╝berbr├╝cken. Nach einem Radausflug auf dem rechtsseitigen Elbradweg ist das zum Beispiel eine ├Ąu├čerst sch├Âne M├Âglichkeit, mit einem fabelhaften Blick auf die Elbe etwas zu trinken und zu essen.
  • Eine andere Igeltour mit Essensverkn├╝pfung f├Ąllt mir beim griechischen Restaurant „Atlantis“ ein. Die Tour hat am Ende etwas l├Ąnger als gedacht gedauert und wir hatten einen Mordshunger. Statt wie geplant zuhause etwas zu kochen, sind wir kurzerhand dort eingekehrt. Zum Gl├╝ck gab es trotz der nahenden Mittagspausenzeit doch noch etwas zu essen f├╝r uns – daf├╝r waren wir diesem Restaurant sehr dankbar!

Es gibt aber auch noch ein paar ganz besondere Erinnerungsst├╝cke zu erw├Ąhnen, z.B. die Einladung zum 125. Jubil├Ąum von Ines und Torsten, ein Brief von Andrea, in der sie sich w├Ąhrend unseres Sommerurlaubs mit unseren Nachbarn wegen der Schl├╝ssel├╝bergabe f├╝r den Briefkasten und die Wohnung abstimmt, eine Vollmachtkarte der Post, welche einst von Andrea f├╝r mich ausgestellt wurde, damit ich ihre P├Ąckchen abholen kann und welche nun nutzlos ist, weil sowohl mein Nachname nicht mehr stimmt, als auch weil Andrea ja seit September in Chemnitz wohnt, der Lieferschein eines Blumenversandes, ├╝ber den mir Stephanie zum Muttertag einen Blumenstrau├č zustellen lie├č, der Kassenzettel einer Zoohandlung f├╝r eine H├Ąngematte f├╝r Stephanies Hamster Mr. Schnuffel und und und …

Dabei ist das alles eigentlich nur ein Bruchteil der wunderbaren Ausfl├╝ge, Treffen und Begegnungen, welche wir in 2016 erleben durften – das Jahr war so ereignisreich wie wohl keines jemals zuvor. Ich glaube, ich sollte deshalb so langsam mal mit unserem Jahresbericht anfangen, damit uns am Ende nicht noch die eine oder andere Erinnerung durch die Lappen geht    zwinker



2017 15.
Jan

Eigentlich sollte ich schon mal einen R├╝ckblick auf das vergangene Jahr wagen, aber ich werde euch statt dessen ├╝ber unsere ersten Wochen des neuen Jahres berichten – da war schon jetzt so viel los, wie es sonst f├╝r ein ganzes Jahr reichen k├Ânnte    standard

Wie ich bereits erw├Ąhnt habe, hat sich gleich am ersten Arbeitstag des Jahres unsere Waschmaschine in den Elektrohimmel verabschiedet. Nach vier Tagen ohne Waschknecht haben wir endlich eine Nachfolgerin ins Haus geliefert bekommen … zwischenzeitlich verfiel ich in die alte Hausarbeitsh├Âlle und musste W├Ąsche wie vor 40 Jahren mit der Hand waschen. Da lernt man doch gleich wieder die modernen Errungenschaften der Technik ganz anders zu sch├Ątzen!

Zack, 420 Euro weg …

Und nun wissen wir, dass diese kaputte Wei├čware nur der Anfang war, denn am Morgen darauf verabschiedet sich eine Gl├╝hbirne mit einem Knall, sodass von mir noch mehr Aufmerksamkeit beim Aussuchen der Klamotten f├╝r die Arbeit im nun nicht mehr so gut beleuchteten Schrank gefragt war. Eine weitere Nebens├Ąchlichkeit ist der Plastikring von meinem Sport-BH, welcher direkt vor einem SYNRGY-Kurs kaputt ging – wahrscheinlich eine Folge der straffen Handw├Ąsche und des Auswringens. So musste ich zwischen den kurzen Pausen immer wieder an dem Stofffetzen rumr├╝cken, welcher eigentlich meiner linken Brust Halt geben sollte, aber so immer nach unten rutschte. Bis hier zum Gl├╝ck alles Peanuts, denn diese Kleinigkeiten konnten eigenh├Ąndig wieder in Ordnung gebracht werden.

Anders verhielt sich da schon der Riss bzw. Bruch an Carstens Fahrradlenker, denn hier war die einzige Konsequenz, dass sich meine Orangenh├Ąlfte nach einen neuen Drahtesel umsehen musste. Das alte Sch├Ątzchen ist ja eigentlich sein Jugendrad aus 1986 und da hilft wohl nur ein Austausch des Lenkers nicht mehr so richtig, denn die Tretlager knirschen bereits herzerweichend und auch andere Auff├Ąlligkeiten wurden in letzter Zeit immer nur mit ├ľl, Werkzeug und Erhaltungswillen ein paar Wochen lang auskuriert.

Zack, erneut 500 Euro ausgegeben … und glaubt mir, was man heute so alles f├╝r ein Fahrrad hinbl├Ąttern kann, hat ja fast schon den Wert einer kleinen Einbauk├╝che! Wir h├Ątten nie gedacht, dass alleine schon weniger als 20 G├Ąnge die Auswahl so derma├čen einschr├Ąnken kann …

Nun wurde das Jahr gerade mal eine Woche alt und schon folgten die n├Ąchsten Opfer, denn am vergangenen Sonntag waren auch wir beide selber so etwas von kaputt. Wir f├╝hlten uns kurz nach dem Aufstehen und Fr├╝hst├╝ck ganz komisch, es rumorte im Bauch, man war v├Âllig antriebslos und wir bekamen immer heftig werdende Kopf- und Gliederschmerzen. W├Ąhrend ich (wenn auch nicht 100%ig konzentriert) noch meine Dinge am Rechner erledigen konnte, hat Carsten nahezu 2/3 des Tages im Bett gelegen und geschlafen. Wir haben es auf das Essen vom Vortag geschoben, denn ich war der Meinung, der Rotkohl war schuld, doch Carsten dagegen vertrat die Meinung, meine Bratenso├če w├Ąre zu fettig gewesen. Eine Freundin meinte jedoch am Tag darauf, dass das auch ganz nach dem Norovirus klingen w├╝rde und nachdem wir die Symptome (Durchfall wie bei uns oder Erbrechen oder gar beides zusammen) gelesen haben, teilen wir diesen Gedanken immer mehr. Zum Gl├╝ck sind somit in unseren Augen die Lebensmittel wieder rehabilitiert    zwinker    und wir konnten sogar am Montag ganz pflichtbewusst auf Arbeit erscheinen.

Wenigstens mal ein „Kaputt“ ohne finanzielle Einbu├čen …

Ganz nebenbei haben wir dann noch in den letzten zwei Wochen das Vorhaben, unsere mittlerweile doch recht betagte Rechnerlandschaft aufzupeppen, zumindest soweit vorangetrieben, dass wir schon die neue Hardware bestellten und geliefert bekamen. Drei Rechner und ein neues Speichersystem (NAS) muss mein Mann jetzt „nur noch“ einrichten und zu den in unserem Haushalt funktionierenden Computerteilen hinzuf├╝gen … warum hat denn der Weihnachtsmann auch dieses Jahr wieder keinen Zeitexpander f├╝r die OLCAs im Geschenkesack gehabt?!?!

Zack, wieder verlie├č eine nicht ganz unerheblich Summe Euronen unser Konto …

An diesem Freitag bzw. Wochenende kam Stephanie bei uns vorbei, um sich zusammen mit Carsten um die Beschaffung eines neuen Laptops zu k├╝mmern, denn bei ihrem alten, ebenfalls in die Jahre gekommenen Rechenknecht ist schon im Dezember letzten Jahres die Festplatte kaputt gegangen.

Das n├Ąchste Zack, auch wenn es diesmal nicht unbedingt unser Geld ist …

Und da das Kind schon seit geraumer Zeit mit dem Gedanken schwanger geht, sich ein kleines Auto f├╝r Potsdam bzw. Berlin zu kaufen, war das ebenfalls wieder mal ein Thema ├╝ber das stundenlang diskutiert wurde. Besonders eine Studentin muss ja bei der Anschaffung eines solch kostenintensiven Teils alles gut abw├Ągen: Kauf, Versicherung, Steuern, Sprit, Reparaturen und was sonst noch alles dazukommt. Nachdem die theoretischen L├Âsungen gefunden waren, griff Stephanie dankbar Carstens Idee auf, am Samstagvormittag in Dresden ein paar Autoh├Ąndler abzuklappern, um wenigstens die in Frage kommenden Marken und Modelle (z.B. VW up!, Skoda Citigo, Peugeot 108, Renault Twingo, Dacia Sandero und Citroen C1) bez├╝glich Platz, Haptik und Aussehen genauer unter die Lupe zu nehmen. Ich klinkte mich aus dieser Aktion aus, denn einer musste daheim bleiben, um das Paket mit den oben schon erw├Ąhnten Rechnern entgegen zu nehmen und auch das Mittagessen vorzubereiten    lachen

Im Endeffekt hat das stundenlange Anf├╝hlen und Ansitzen diverser fahrbarer Unters├Ątze dazu gef├╝hrt, dass das Essen nicht mehr hei├č war, als die beiden nach Hause zur├╝ckkehrten … und dass Stephanie sich ausgerechnet beim letzten H├Ąndler spontan f├╝r einen kleinen Gebrauchten entschieden hat. Nun geh├Ârt zu unserer OLCAschen Autofamilie eben auch ein wei├čer Hyundai i10, 8 Jahre alt und ca. 45.000 km auf dem Buckel, aber er scheint noch in einem sehr guten Zustand zu sein    lachen    ich habe ihn ja noch nicht live gesehen.

Auto

Egal, geschmeckt hat das Mittagessen trotzdem und das Kind ist ├╝bergl├╝cklich, denn sie fand den Kleinen zu ihr passend (nicht nagelneu und somit als erstes Auto f├╝r sie als Fahranf├Ąngerin zu kleineren, unbeabsichtigten Ber├╝hrungsaktionen etwas besser geeignet) und sie musste daf├╝r nicht mal an ihre finanziellen Grenzen bzw. an das ganze ersparte Budget gehen, um sich diesen leisten zu k├Ânnen    standard

Aber: Zack, erneut wandert Geld von unserem Konto in die deutsche Wirtschaft, da Carsten nat├╝rlich erst einmal Kaufvertrag und Anmeldung auf seinen Namen und mit Dresdner Kennzeichen genommen hat. Mit den ganzen b├╝rokratischen H├╝rden und M├Âglichkeiten w├Ąre unsere Kleine bestimmt zu sehr ├╝berfahren worden … es ging eben alles so schnell!

Aber versteht mich nicht falsch: wir wollen und k├Ânnen als Fazit nat├╝rlich nicht meckern! Die ersten Tage des neuen Jahres sind einfach nur schon so mit Termine, Ereignissen und Unvorhergesehenem vollgepackt (ich habe euch einfach nicht alles erz├Ąhlen k├Ânnen!), dass ich gerade fast schon wieder reif f├╝r die Insel bin – aber die muss noch etwas warten … ja, zu unserem Hochzeitstag geht es erneut ans Meer, denn auch das haben wir jetzt in der letzten Woche gebucht und bezahlt    *katsching*    zwinker

Oh, bei all diesen Ereignissen habe ich es gestern v├Âllig au├čer acht gelassen, dass mein Blog seinen 10. Geburtstag hatte    erroeten
Ich fand diese Zahl selber wirklich erstaunlich, denn auch wenn ich nicht so oft schreibe wie manch andere Blogger, daf├╝r wenigstens aber jetzt schon seit dieser ziemlich langer Zeit. Also kann ich jetzt meinem Blog nur noch Folgendes sagen:

Nachtr├Ąglich-Wein-web

Ich bin sehr gespannt, was die kommenden Tage noch mit sich bringen werden, bin aber der Meinung, dass ich nichts dagegen habe, wenn es nun etwas beschaulicher und entspannter zugehen k├Ânnte    zwinker



2017 04.
Jan

Als erstes m├Âchte ich treulose Tomate meinen treuen Lesern ein gesundes, gl├╝ckliches und friedliches Jahr 2017 w├╝nschen!

Wir haben uns Ende 2016 f├╝r ein Experiment entschieden und bereits Mitte Juni eine Familienreise f├╝r die Weihnachts- und Silvesterzeit nach Side in der T├╝rkei gebucht. Leider kamen, verursacht durch den Mitte Juli unternommenen Putsch in der T├╝rkei und durch die daraus folgenden Konsequenzen, jede Menge Ver├Ąnderungen auf das Land und uns zu. Zum Beispiel, dass die Touristenstr├Âme angefangen haben, das sonst sehr beliebte Urlaubsland zu meiden. Wir sind aber unserer Buchung treu geblieben und mussten knapp drei Wochen vor der Abreise, mitten im allgemeinen Weihnachtstrubel, erfahren, dass die Fluggesellschaft die Route Dresden-Antalya nun doch nicht mehr anbietet und wir deshalb am fr├╝hen Morgen ├╝ber Berlin-Tegel fliegen sollen. Nach einigen ├ťberlegungen und verworfenen Pl├Ąnen A, dann B und dann C, hat sich unsere Familie entschlossen, wenn schon nicht den Dresdner, dann wenigstens den anderen Heimvorteil f├╝r die ├ťbernachtung vor dem Flug am fr├╝hen Morgen am 25.12. zu nutzen: Stephanies Studentenbude in Potsdam. Gesagt, getan … wir holten die M├Ądels am Heiligabend um 19 Uhr mit einem Leihwagen bei ihrem Papa ab und d├╝sten gemeinsam in die Brandenburgische Hauptstadt. Nat├╝rlich gab es dort f├╝r uns auch noch eine Bescherung. Na, wer findet auf dem Bild unseren eigens f├╝r diesen Anlass organisierten und aufw├Ąndig geschm├╝ckten Tannenbaum? ┬á ┬á;)

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Wie erhofft und geplant, flogen wir p├╝nktlich und ohne gro├če Komplikationen am 1. Feiertag ab Tegel in den sonnigen S├╝den der T├╝rkei, um dann gegen Nachmittag im Diamond Beach Hotel unser gebuchtes Familienzimmer zu beziehen. Hmm, den Fotografen der Webfotos w├╝rde ich nur zu gern einmal kennenlernen, denn leider war die Realit├Ąt etwas anders als bei den diversen Reiseveranstaltern abgebildet. Auf deren Fotos┬ágab es f├╝r die beiden Schlafr├Ąume n├Ąmlich immer so etwas wie Sofas, Sitzgelegenheiten und Tische … bei uns bestand die Zimmerausstattung gerade mal aus vier Betten, nur einem (!) Stuhl, einem (!) Sessel und einem kleinen Beistelltischchen – gesellige Runden sollen ja schlie├člich nicht im Zimmer stattfinden, sondern in der (leider zu dieser Zeit etwas zugigen) Lobby, in den mit Polsterm├Âbeln gef├╝llten Aufenthaltsr├Ąumen und nat├╝rlich im Au├čenbereich. Im Sommer mag das v├Âllig ausreichend sein, aber bei winterlichen Temperaturen von 5-10 Grad eben keine so gute Wahl. Aber wir wollen nicht klagen, denn das Essen war gut und landestypisch, das Wetter spielte ziemlich gut mit und bei Spa und Sport konnte auch so manche Stunde genossen werden.

Bei Regen haben wir viele der mitgebrachten Gesellschaftsspiele rausgeholt, wobei sich im Laufe der letzten Zeit┬ámit Wizard,┬áBezzerwizzer┬ákompakt┬áund┬áStadt, Land, Fluss als Kartenspiel ein paar┬áFavoriten entwickelt haben, zu denen jetzt wohl auch┬áund auch┬áPotato Man┬áund┬áErz├Ąhl mal┬áhinzukommen k├Ânnten. Ansonsten nutzten┬áwir gerne ├Âfters mal mit Notebook, iPad, Playbook, Handy oder Kindle Fire das kostenlose WLAN in der Hotellobby.

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Dass es kein Internetzugang in den Zimmern gab, fanden wir anfangs zwar doof, mussten dann aber auch ehrlicherweise feststellen, dass man dadurch nicht st├Ąndig durch die Ger├Ąte abgelenkt wird und so die Urlaubszeit auf dem Zimmer (insbesondere morgens und abends) doch viel mehr┬ázum Quatschen, Lesen, Schlafen und auch Spielen genutzt werden kann.

Nat├╝rlich haben wir uns auch innerhalb des Hotels sowie bei Au├čentouren etwas sportlich bet├Ątigt, was bei einer AI-Futterversorgung mehr als┬án├Âtig ┬áist ┬á ┬á;) ┬á ┬á…

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… haben antike Sehensw├╝rdigkeiten aus der N├Ąhe angesehen …

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… konnten die Sonne genie├čen und Katzen streicheln …

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… und verliebten uns unsterblich in die ├╝berall angebotenen┬áGranat├Ąpfel …

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…so dass wir bei einem 14 km langen Strandspaziergang von unserem Hotel bis zur Altstadt von Side uns gleich mehrere┬áGl├Ąser┬ásolches┬áfrisch gepressten Granatapfelsaftes g├Ânnten …

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… und uns dazu gleich noch von einem Fachmann zeigen lie├čen, wie man diese Fr├╝chte┬áam geschicktesten verzehrfertig┬áauseinander bekommt.

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Gro├če Anziehungskraft f├╝r mich hatte nat├╝rlich der nahe gelegene┬áStrand der T├╝rkischen Riviera …

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… und das Schauspiel zwischen Wasser und Wolken war wirklich unbeschreiblich sch├Ân!

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So in der Ferne (hinten links) lasse ich mir den Regen gern gefallen    zwinker

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Natürlich haben wir auch etliche Muscheln und einige Handschmeichler-Steinchen gesammelt    :)    und wir haben überraschend viele Muscheln mit einem Loch an genau der richtigen Stelle für eine Kette gefunden!

Zwischendurch erlaubten wir uns mit Hamam, Dampfbad und Massage etwas Wellness und schwitzten an manchen Tagen ein wenig im hoteleigenen Fitnessraum. Andrea traute sich sogar zum Hotel-Fris├Âr, um sich einen neuen, k├╝rzeren Haarschnitt zu g├Ânnen. Sie hat sich definitiv schon im Vorfeld einen sehr guten und zu ihr passenden Stil┬áausgesucht und der dortige Figaro hat das wunderbar umgesetzt.

Tja, und dann kam auch schon Silvester:

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Da wir alle nicht so sehr f├╝r durchorganisierte Partys zu begeistern sind, verzogen wir uns nach einiger Zeit im Restaurant bzw. am Buffet zum Quatschen und Spielen auf unser Zimmer. Von unserem Balkon hatten wir zudem einen viel wunderbaren Blick auf das zugegeben recht kleine Feuerwerk in diesem Stadteil:

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Die Silvesternacht war für uns alle zudem oberkurz, denn bereits um 4 Uhr morgens wurden wir vom Transferbus abgeholt und zum Flughafen gebracht. Schon um 7:30 Uhr hob der Flieger ab und gegen 9 Uhr früh waren wir am Neujahrstag wieder in Berlin. Trotz des Schlafmangels bei der Rückreise fühle ich mich nach dieser echt tollen Familienurlaubswoche genau so glücklich wie diese rote Katze in der Altstadt von Side    standard

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Ich hoffe, ihr hattet auch so wundervolle Feiertage im Kreise der Leute, welche ihr lieb habt und konntet┬ádie freie Zeit genau so genie├čen wie wir!

Nun ist das neue Jahr schon l├Ąngst in vollem Gange und bei uns hat es gleich damit begonnen, das sich w├Ąhrend unseres Wocheneinkaufes pl├Âtzlich und unerwartet unsere Waschmaschine (vielleicht sogar mit einem gro├čen Knall ?) in die ewigen Jagdgr├╝nde verabschiedete – aber das ist schon wieder eine ganz andere Geschichte┬á┬á┬á zwinker



2016 11.
Dez

Wie jedes Mal im Dezember brauche ich dringendst einen Zeitumkehrer a la Hermine aus „Harry Potter“    lachen    es passieren so viele sch├Âne und spannende Dinge, man trifft sich mit so vielen interessanten und lieben Menschen und hat kaum noch Zeit, hier dar├╝ber zu berichten …

Deshalb gibt es erst jetzt mit einer Woche Versp├Ątung einen Bericht ├╝ber unser Familienwochenende zu viert, genau wie in den guten alten Zeiten. Der Ausl├Âser f├╝r die Anreise der Kinder war an und f├╝r sich mein Geburtstag, aber dann haben wir uns einfach insgesamt ein paar entspannte und gem├╝tliche Tage eingerichtet.

Stephanie konnte sogar schon am Donnerstagabend kommen, bei Andrea war die Ankunft erst am Freitag gegen Mittag machbar. Deshalb gab es am Freitagvormittag eine Wellnessaktivit├Ąt nur f├╝r meine Kleine und mich: wir haben uns 90 Minuten Thai-Massage geg├Ânnt … das tat echt gut    standard
Danach trafen wir uns alle zusammen in der N├Ąhe der Uniklinik und auch Anna samt Leon kamen kurz dazu …

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… denn ich habe alle zu meiner Ausstellung „Teddyb├Ąren auf Tour“ gef├╝hrt und voller stolz alle Bilder gezeigt. Ich kann irgendwie immer noch nicht so recht fassen, dass ich meine B├Ąren wirklich zum Zeigen aufh├Ąngen durfte    erroeten

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Nat├╝rlich wurde die gemeinsame Zeit auch dazu genutzt, viel zusammen in der K├╝che zu machen, denn wir essen nun mal alle sehr gern. Am Freitagabend ├╝bernahmen die Kinder das Kommando und es gab Fern├Âstlich. F├╝r die „Fischverweigerer“ Stephanie und Carsten wurde eine Asia-Pfanne mit ausschlie├člich frischen Zutaten gezaubert:

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Ich durfte unter Andreas fachkundiger Anleitung zum ersten Mal in meinem Leben ganz alleine Sushi rollen. Welche davon ich als erste fabriziert habe, kann man doch gut erkennen, nicht wahr    zwinker    ?

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Aber mein Kind hat mir best├Ątigt, dass so ein Riss nicht nur an mir liegt, sondern dass die Algenbl├Ątter aus dem Kaufland schon immer etwas d├╝nner gewesen sind, als die aus einem Asialaden. Da war ich schon etwas erleichtert    zwinker

Etwas zeitaufw├Ąndiger waren da schon andere Rollen, welche ich an dem gemeinsamen Wochenende ebenfalls zum ersten Mal gemacht habe. Doch am Ende sind auch die echt superlecker geworden! Das Rezept habe ich von Ana├»s, einer Franz├Âsin, welche schon lange in Dresden lebt und ihre K├Âstlichkeiten auf Facebook pr├Ąsentiert. Diesmal gab es nicht nur Bilder von den Zimtschnecken, sondern auch gleich ein Rezept und das musste ich einfach ausprobieren, weil meine M├Ądels und ich nun mal Zimtliebhaberinnen sind. Und so sind meine Schnecken dann geworden:

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Leider ist das Rezept derzeit nur f├╝r Fazzebuck-Angemeldete zug├Ąnglich. Ich habe aber schon angefragt, ob ich es sp├Ąter auch in unserem Kochbuch verwenden darf, ansonsten teile ich es gerne nach einer Anfrage per E-Mail oder PN    zwinker

Das war nat├╝rlich nicht das Einzige, was wir an dem kuschelig-chilligen Familienwochenende gebacken haben. Es war immerhin schon das 2. Adventswochenende und daher haben wir am Samstag drei Sorten Weihnachtspl├Ątzchen gerollt, ausgestochen, gebacken und verziert:

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Diese Menge wurde am Ende, bevor die Kinder wieder zu ihren H├Âhlen in Chemnitz und Potsdam aufgebrochen sind, gerecht aufgeteilt. Ist ja genug f├╝r alle geworden:

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Vorher wurde diese riesige Pl├Ątzchenlandschaft aber auch daf├╝r genutzt, unser diesj├Ąhriges Weihnachtsfoto zu versch├Ânern, welches seit heute auf www.marvinchen.de pr├Ąsent ist.

F├╝r mich ist es irgendwie v├Âllig unglaublich, aber in zwei Wochen werden wir wieder als Familie zusammenkommen und Zeit zusammen verbringen! Ich freue mich schon soooooo sehr darauf! Bis dahin muss ich mich allerdings auf jeden Fall noch um einige Weihnachtsgeschenke k├╝mmern    zwinker