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Kommentar:   

 
Manchmal hat man eben Lust darauf, etwas zu schreiben   ;0)

 
Web|log,  der;  -s,  <engl.>,  meist abgekürzt mit "Blog"
   
Digitales Tagebuch im Internet. Ein Weblog ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Es ist ein Medium zur Darstellung des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrung als auch der Kommunikation dienen und ist insofern mit dem Internetforum sehr verwandt. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als "bloggen" bezeichnet.

Quelle: http://www.wikipedia.de    


 
2016 11.
Dez

Wie jedes Mal im Dezember brauche ich dringendst einen Zeitumkehrer a la Hermine aus „Harry Potter“    lachen    es passieren so viele sch√∂ne und spannende Dinge, man trifft sich mit so vielen interessanten und lieben Menschen und hat kaum noch Zeit, hier dar√ľber zu berichten …

Deshalb gibt es erst jetzt mit einer Woche Versp√§tung einen Bericht √ľber unser Familienwochenende zu viert, genau wie in den guten alten Zeiten. Der Ausl√∂ser f√ľr die Anreise der Kinder war an und f√ľr sich mein Geburtstag, aber dann haben wir uns einfach insgesamt ein paar entspannte und gem√ľtliche Tage eingerichtet.

Stephanie konnte sogar schon am Donnerstagabend kommen, bei Andrea war die Ankunft erst am Freitag gegen Mittag machbar. Deshalb gab es am Freitagvormittag eine Wellnessaktivit√§t nur f√ľr meine Kleine und mich: wir haben uns 90 Minuten Thai-Massage geg√∂nnt … das tat echt gut    standard
Danach trafen wir uns alle zusammen in der N√§he der Uniklinik und auch Anna samt Leon kamen kurz dazu …

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… denn ich habe alle zu meiner Ausstellung „Teddyb√§ren auf Tour“ gef√ľhrt und voller stolz alle Bilder gezeigt. Ich kann irgendwie immer noch nicht so recht fassen, dass ich meine B√§ren wirklich zum Zeigen aufh√§ngen durfte    erroeten

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Nat√ľrlich wurde die gemeinsame Zeit auch dazu genutzt, viel zusammen in der K√ľche zu machen, denn wir essen nun mal alle sehr gern. Am Freitagabend √ľbernahmen die Kinder das Kommando und es gab Fern√∂stlich. F√ľr die „Fischverweigerer“ Stephanie und Carsten wurde eine Asia-Pfanne mit ausschlie√ülich frischen Zutaten gezaubert:

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Ich durfte unter Andreas fachkundiger Anleitung zum ersten Mal in meinem Leben ganz alleine Sushi rollen. Welche davon ich als erste fabriziert habe, kann man doch gut erkennen, nicht wahr    zwinker    ?

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Aber mein Kind hat mir best√§tigt, dass so ein Riss nicht nur an mir liegt, sondern dass die Algenbl√§tter aus dem Kaufland schon immer etwas d√ľnner gewesen sind, als die aus einem Asialaden. Da war ich schon etwas erleichtert    zwinker

Etwas zeitaufw√§ndiger waren da schon andere Rollen, welche ich an dem gemeinsamen Wochenende ebenfalls zum ersten Mal gemacht habe. Doch am Ende sind auch die echt superlecker geworden! Das Rezept habe ich von Ana√Įs, einer Franz√∂sin, welche schon lange in Dresden lebt und ihre K√∂stlichkeiten auf Facebook pr√§sentiert. Diesmal gab es nicht nur Bilder von den Zimtschnecken, sondern auch gleich ein Rezept und das musste ich einfach ausprobieren, weil meine M√§dels und ich nun mal Zimtliebhaberinnen sind. Und so sind meine Schnecken dann geworden:

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Leider ist das Rezept derzeit nur f√ľr Fazzebuck-Angemeldete zug√§nglich. Ich habe aber schon angefragt, ob ich es sp√§ter auch in unserem Kochbuch verwenden darf, ansonsten teile ich es gerne nach einer Anfrage per E-Mail oder PN    zwinker

Das war nat√ľrlich nicht das Einzige, was wir an dem kuschelig-chilligen Familienwochenende gebacken haben. Es war immerhin schon das 2. Adventswochenende und daher haben wir am Samstag drei Sorten Weihnachtspl√§tzchen gerollt, ausgestochen, gebacken und verziert:

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Diese Menge wurde am Ende, bevor die Kinder wieder zu ihren H√∂hlen in Chemnitz und Potsdam aufgebrochen sind, gerecht aufgeteilt. Ist ja genug f√ľr alle geworden:

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Vorher wurde diese riesige Pl√§tzchenlandschaft aber auch daf√ľr genutzt, unser diesj√§hriges Weihnachtsfoto zu versch√∂nern, welches seit heute auf www.marvinchen.de pr√§sent ist.

F√ľr mich ist es irgendwie v√∂llig unglaublich, aber in zwei Wochen werden wir wieder als Familie zusammenkommen und Zeit zusammen verbringen! Ich freue mich schon soooooo sehr darauf! Bis dahin muss ich mich allerdings auf jeden Fall noch um einige Weihnachtsgeschenke k√ľmmern    zwinker



2016 11.
Apr

In den vergangenen 2 Wochen gab es in meinem Leben jede Menge Highlights. Sie m√ľssen f√ľr mich nicht so wahnsinnig riesig sein, denn ich freue mich auch √ľber die kleinen H√∂hepunkte des Lebens von Herzen und will sie nat√ľrlich mit meinen Mitmenschen teilen. Also fangen wir einfach mal damit an¬†¬†¬† standard

  • Ich habe in einem Blogeintrag¬†im M√§rz √ľber einen Fernsehauftritt von unserer Kleinen / Stephanie berichtet. Nun kann ich auch mit unserer Gro√üen / Andrea genau so angeben. Sie hat es zwar¬†nicht ins Fernsehen geschafft, daf√ľr aber ins Radio. Beim MDR gab es neulich einen Beitrag √ľber ein ehrenamtliches Projekt namens Rockzipfel. Und weil Andrea diesen Verein seit September letzten Jahres unterst√ľtzt, kam sie in dem Beitrag sogar zu Wort und wird auch im Text namentlich erw√§hnt. Ich bin echt stolz auf meine Gro√üe!
    … leider gibt es den Radiomitschnitt nur noch als Datei, denn er¬†ist nicht mehr mit auf der Webseite zu finden.
  • Am 1. April bin ich mit Anna zu einem Konzert¬†der Gruppe¬†Project Pandora in den Club¬†Tante Ju gegangen. F√ľr mich ist das Besondere an dieser Gruppe, dass den Gesang mein ehemaliger Arbeitskollege, Daniel Zieschang, √ľbernommen hat. Ich wusste schon lange, dass er singen kann, nur hatte ich ihn bis dato noch nie auf der B√ľhne gesehen. Nun kann ich hinter diesem Wunsch auch ein H√§kchen setzen ¬† ¬†zwinker

Pandora

  • Logischerweise kamen auch einige andere Kollegen von meiner vorherigen Arbeitsstelle dazu, um Daniel und seine Mitstreiter auf der B√ľhne zu unterst√ľtzen. Es war ein fr√∂hliches Wiedersehen und nat√ľrlich haben wir die Zeit genutzt, um¬†alles zu bequatschen, was seit meinem Abschied im September letzten Jahres passiert ist. Es war echt sch√∂n, euch wieder zu sehen !

Kartenkollegen

  • An einem sch√∂nen Mittwochnachmittag sind Andrea und ich zu einem Lagerverkauf von Tranquillo¬†gegangen. Am Ende waren wir beide mit unseren Schn√§ppchen so gl√ľcklich, dass wir uns noch einen Kaffee und Kuchen im Elbsalon¬†auf der K√∂nigsbr√ľcker Stra√üe (gegen√ľber vom Kino Schauburg) g√∂nnten. Diese Lokalit√§t hat mich definitiv nicht zum letzten Mal gesehen – das Essen dort fand ich echt lecker und das Preis-Leistungs-Verh√§ltnis stimmt ebenfalls.
  • Am gleichen Abend trafen Carsten und ich noch seinen Cousin Michael, welcher einer Fortbildung wegen gerade in Dresden weilte. Und da das Wetter so sch√∂n war, haben wir zu dritt schon mal die Biergartenzeit f√ľr uns er√∂ffnet – F√§hrgarten Johannstadt sei Dank!

Biergarten

  • Am Dienstag, den 5. April, habe ich meinen neuen Russisch-Kurs angefangen. Die Gruppe ist wie immer gemischt, aber ich denke, wir werden zusammen noch sehr viel Spa√ü beim Lernen der Vokabeln und Grammatik haben, denn die Leute sind wirklich gut drauf! Nun bin ich bis Ende Juni mal wieder an jedem einzelnen Dienstagabend f√ľr alle anderen Aktivit√§ten¬†nicht verf√ľgbar¬†¬†¬† zwinker
  • Am Samstag gingen¬†Carsten und ich erneut bei¬†einer Igel-Tour mit und nun wissen wir dank einer F√ľhrung von Frank Frenzel, wo genau der Kaitzbach entspringt (die Quelle kann man auf dem Foto unten sehen)¬†und wie sein Weg bis zum Mockritzbad verl√§uft. Das ist aber nur die H√§lfte seines Weges, denn diese Igel-Tour ist zweigeteilt und den letzten Abschnitt¬†haben wir bereits im Juni 2015 absolviert – also vom Mockritzbad √ľber den Gro√üen Garten, in welchem alle drei Zierteiche von eben diesem Kaitzbach gespeist werden, bis zur B√ľrgerwiese. Aber eigentlich ist nicht mal das das eigentliche Ende des Bachlaufs, denn er f√ľgt sein Wasser zum Abschluss auch noch an¬†der Carolabr√ľcke der Elbe zu. Er verl√§uft dorthin allerdings fast nur noch unterirdisch durch Rohre und ist somit auf seinen letzten Kilometern v√∂llig unerkannt. Damals wie diesmal eine sehr interessante Tour, so dass 3 Stunden und 7 km sehr schnell vor√ľber gewesen¬†sind¬† ¬† standard

Kaitzbach

  • Wir waren am letzten Samstag zum runden Geburtstag von Torsten eingeladen. Ist schon irgendwie komisch, dass im Freundeskreis die Zahlen der Geburtstage neuerdings mit einer 5 beginnen. Aber diese Zahl sieht man den (meisten) Leuten zum Gl√ľck nicht an¬†¬†¬† zwinker
    Nochmals alles, alles Liebe zu deinem Ehrentag, lieber Torsten!
  • Last but not least: unsere Pl√ľschtierfamilie hat ziemlich unerwartet Zuwachs bekommen. Drei Wochen lang sind Carsten und ich an dem Schaufenster eines Spielzeugladens in unserer N√§he vorbeigetigert bis wir uns eines sehns√ľchtig wartenden Tieres erbarmt und es gekauft haben. Und wer denkt, das es mal wieder ein B√§r geworden ist, der liegt diesmal total falsch. Wir haben uns einen weiteren Wombat ins Haus geholt¬†¬†¬† lachen
    So hat der original-australische Wombat, welchen wir 2010 in Hahndorf¬†(bei Adelaide) gekauft und nach Hause eingeschifft¬†haben, nun eine Freundin namens Wombatine an seiner Seite ¬† ¬†zwinker ¬† ¬†sie ist die dralle Sch√∂nheit auf dem Foto links … hat also dickeres und l√§ngeres¬†Fell, l√§ngere Krallen, ein runderes Gesicht und einen richtig weiblichen Pops – es konnte also nur ein M√§del¬†sein¬†¬†¬† zwinker

wombats

Nun glaube ich, dass ich alles berichtet habe, was ich euch erzählen wollte    standard
War doch schon allerhand, oder? Ich hoffe, eure Tage sind derzeit genau so mit vielen kleinen Highlights gef√ľllt. Vielleicht erz√§hlt ihr mir auch mal bei Gelegenheit davon – ich w√ľrde mich freuen!



2016 10.
Jan

Seit ein paar Jahren geh√∂rt bei mir zu einem gelungenen Jahresbeginn auch das Auspacken meiner Jahreskiste. Nat√ľrlich staunt man dabei immer wieder, wann, wo und mit wem man unterwegs war und was man Sch√∂nes und Unvergessliches in den vergangenen 365 Tagen erleben durfte. Diesmal hatte ich das Gef√ľhl, dass das Jahr 2015 derart ereignisreich war, dass die Kiste bis zum Jahresende nicht mehr reichen w√ľrde … der Deckel ging auf jeden Fall nicht mehr zu¬†¬†¬† zwinker
Als ich alle meine Erinnerungssch√§tze¬†mit Unterst√ľtzung¬†meines gr√∂√üten Schatzes ausgepackt hatte, wurde mir klar, wieso die Kiste nicht mehr richtig zu ging:

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Im Vergleich dazu kann ich noch den Inhalt der Erinnerungskiste von 2013¬†sowie von 2014¬†pr√§sentieren. Das war ja noch relativ √ľbersichtlich¬†¬†¬† zwinker

Im vergangenen Jahr waren wir auf jeden Fall ziemlich oft essen    zwinker

  • Wir a√üen¬†f√ľnf Mal (zu Zweit¬†oder mit Freunden) im t√ľrkischen Restaurant¬†Ocakbasi, wobei wir zweimal davon alleine in der neuen Filiale auf der Gewandtstra√üe¬†waren und dann beschlossen haben, dass wir da nicht mehr hingehen wollen: das Personal ist schlecht organisiert und dazu sind auch noch die Preise um 3-4 Euro h√∂her als in dem urspr√ľnglichen Restaurant in der Dresdner Neustadt.
  • Shou Sushi¬†mit dem Running-Sushi-&-AYCE-Prinzip wird uns sehr wahrscheinlich auch 2016 wie schon im vergangenen Jahr (3x) wieder nicht nur einmal¬†sehen.
  • Eine sch√∂ne Neuentdeckung f√ľr uns war das Kaffee Wippler¬†am K√∂rnerplatz. Eine perfekte Adresse f√ľr ein Fr√ľhst√ľck ausw√§rts, vor allen Dingen auch am Sonntag.
  • Der Mexikaner¬†Espitas ist f√ľr uns eigentlich nicht neu, aber jetzt haben wir auch eine Filiale davon relativ in N√§he, im Stadtteil Gruna, gefunden und f√ľhlen¬†uns dort wohl … da werden wir gewiss wieder einmal mit Freunden oder der Familie hingehen.
  • Zu den sch√∂nen Neuentdeckungen der Dresdner Gastronomie im Jahre 2015 geh√∂ren auf jeden Fall¬†Caf√© L√∂sch, Oosteinde, England, England, Agra¬†und Zur Schmiede.
  • Dieses Jahr waren wir mit 17 Mal wieder √∂fter im Kino (2014 = 8), nicht zuletzt deswegen, weil wir zum Programmkino Ost nur einen gem√ľtlichen Spaziergang entfernt wohnen und den Kauf einer 10er-Karte zu sch√§tzen gelernt haben. Mit der Stra√üenbahn kommen nun wir im Gegensatz zu Briesnitz sehr entspannt zum UFA Kristallpalast, wo wir zudem noch die Vorteile einer Dresden-for-Friends-Karte¬†(von Mo-Fr nur 11 Euro f√ľr zwei Logenkarten) auskosten k√∂nnen.
  • √úberhaupt spielt seit dem Umzug nach Striesen der √Ėffentliche Personennahverkehr (√ĖPNV) mit den Dresdner Verkehrsbetrieben (DVB) in unserem¬†Leben inzwischen¬†eine recht gro√üe Rolle, was einige Fahrkarten in die Innenstadt, aber auch zu Wanderungen mit Freunden in der S√§chsischen Schweiz beweisen.
  • Die entfernteren Trips¬†f√ľhrten uns in 2015 stets gen Osten, denn die meisten Kassenzettel und¬†Eintrittskarten dieser Urlaubsreisen¬†sind in Polnisch oder Ukrainisch geschrieben.
  • Nat√ľrlich waren auch wieder einige IgelTouren-Tickets mit dabei – allerdings nur 5 St√ľck im Gegensatz zu 11 in 2014. Es werden im 2016 garantiert wieder ein paar Igelianer-Papierabschnitte in der Erinnerungskiste landen, denn aus dem aktuellen Programm haben wir uns die Termine von insgesamt 23 interessanten F√ľhrungen notiert.
  • Es sind einige bezaubernde Erinnerungsst√ľcke in Form von eingel√∂sten Gutscheinen¬†dabei, wie der Besuch einer Teddyb√§renausstellung mit Ines, ein Chicken-Curry-Essen, welches von Andrea und Karl gekocht wurde und ein¬†Familienbrunch mit beiden Kindern. Auch eine √§u√üerst liebevolle Muttertagskarte mit der Einladung zu einem Geheimtipp-Cafe von meiner Gro√üen fand damals ihren Weg¬†in die Kiste¬†¬†¬† zwinker
  • Theaterkarten … ja, die darf ich nat√ľrlich auch nicht vergessen!¬† Die meisten St√ľcke haben wir in der Com√∂die Dresden gesehen: „Rentner haben niemals Zeit“ mit G√ľnter und Barbara, „Ziemlich beste Freunde“¬†alleine und „Hei√üe Zeiten“¬†zusammen¬†mit¬†Gundel und Peter, welche ich als vorgezogenes Geburtstagsgeschenk bekommen habe.¬†Und mit¬†Andrea war ich gleich am Jahresanfang im Staatsschauspiel das St√ľck „Wie es euch gef√§llt“¬†angucken (ein Geschenk von ihr).
  • Unser sportliches Highlight war dieses Jahr auf jeden Fall der Schnuppertag vom Gleitschirmzentrum Dresden,¬†bei welchem¬†Carsten und ich die Kraft des Windes mal f√ľr uns arbeiten lie√üen¬†¬†¬† zwinker
  • Dass ich die Projekte von Phrase4¬†und Irish Dance Company Dresden (IDC)¬†nach M√∂glichkeiten und Kr√§ften unterst√ľtze, ist f√ľr meine Leser wohl ein offenes Geheimnis. Aber im Herbst 2015 unterst√ľtzte ich mit einer kostenlosen √úbersetzung zweier Geschichten von Sabine Dre√üler¬†ein gemeinn√ľtziges, musikalisch-literarisches Projekt namens Projekt –Ē. Drei Dresdner Musiker bereisten drei Wochen lang¬†diverse St√§dte in Sibirien, sangen dort und lasen Geschichten¬†von¬†Dresdner Autoren der Phrase4 auf Russisch und Deutsch f√ľr die russischen Besucher. Eine bessere Art zu zeigen, dass man trotz der allgemeinen politischen Entwicklung¬†kein (Klassen-)Feind ist, kann es aus meiner Sicht kaum geben. Irgendwie hat es mich stolz gemacht, dass ich ebenfalls einen Beitrag dazu leisten konnte und ich freute mich nat√ľrlich nicht nur √ľber die Schneckenpost aus dem fernen Russland von Stefan, Martina und Wilhelmine, sondern auch √ľber eine Einladung zur fotografischen Auswertung der Reise, welche wir uns nat√ľrlich nicht entgehen lassen konnten.

Glaubt mir, das ist nur ein kleiner Auszug meiner vielen sch√∂nen Gedanken und Erinnerungen, welche mir beim Auspacken der Kiste durch den Kopf gingen. Vor allem die tollen Besuche aus Nah und Fern kamen bei den diversen Tickets und Kassenzetteln zur√ľck ins Ged√§chtnis:

  • Begegnungen mit CouchSurfern aus Russland (Ivan & Julia, Sibirien), aus der Ukraine (Khrystyna & Familie, Kolomyja, und Andrij,¬†Lviv) und aus Polen (Ryszard & Agata in Hutki bei Kattowitz, sowie ein erneutes Wiedersehen mit Kasia, Rafal, Natalka und Zuzia aus Breslau in Dresden)
  • Besuche von Freunden aus entfernteren Gegenden, wie z.B. Adelaide in Australien (Marina, Sascha & Tim), Uelzen in NRW (Claudia & Jan) und Lyon in Frankreich (Anne & Nao) und ein¬†Gegenbesuch von uns in Hamburg (Constanze)
  • Nat√ľrlich verbrachten wir auch sehr, sehr viel Zeit mit unseren beiden M√§dels und trafen uns als vollst√§ndige OLCA-Familie √ľber das Jahr verteilt mehrmals in Striesen oder bei ihnen zuhause.
  • Zu guter Letzt kamen bei der Sichtung auch die Erinnerungen an die verschiedenen Anl√§sse und Unternehmungen mit unseren lieben Dresnder Freunden und Bekannten in¬†Dresden und der Umgebung hoch – eine vollst√§ndige Aufz√§hlung w√ľrde¬†allerdings den Rahmen dieses Blogeintrages sprengen, deshalb an dieser Stelle ein kollektives und sehr dankbares „Ihr seid einfach spitze !“

2015 … es war mal wieder ein sehr ereignisreiches Jahr und ich muss sogar zugeben, dass in dieser Erinnerungskiste eigentlich nur¬†ein Bruchteil unserer zahlreichen Erlebnisse wiederzufinden ist, denn meinen neuen Arbeitsvertrag habe ich z.B. lieber ordentlich abgeheftet und nicht zusammengefaltet dort hineingestopft¬†¬†¬† zwinker
Aber damit unsere erlebten Dinge und tollen¬†Ereignisse auf keinen Fall verloren gehen, wurde auch dieses Jahr nat√ľrlich ein ausf√ľhrliches Tagebuch geschrieben, auf dessen Basis es demn√§chst wieder einen zusammenfassenden Jahresbericht von den OLCAs geben wird ¬† ¬†lachen

Aber nun ist¬†wieder viel Platz in dem aufklappbaren, gr√ľnen Buch „Die Wichtigkeit kleiner Dinge“ und dieser muss jetzt durch das Jahr 2016 und euch aufgef√ľllt werden. Ich bin schon jetzt tierisch gespannt, welche Erinnerungsst√ľcke ihren Platz darin finden. Ihr auch?



2015 27.
Jul

Das letzte, ziemlich entspannte Wochenende hat mich wieder einmal auf den Gedanken gebracht, dass unsere Beziehung in ganz vielen Dingen recht unkonventionell ist    standard

Normalerweise lernt sich ein P√§rchen kennen und f√§ngt an,¬†Zeit¬†gemeinsam zu verbringen: man geht essen, ins Kino, ins Theater, man kocht zusammen,¬†kuschelt bei einem Film auf der Couch,¬†geht spazieren … fr√ľher oder sp√§ter zieht man unter ein Dach und teilt, wie man das so sch√∂n sagt, Bett und Tisch miteinander. Und irgendwann sind die Kinder da, die dann aus einem P√§rchen eine Familie machen.

Bei uns entwickelte sich das Ganze schon dadurch anders, dass ich die Kinder (damals 5 & 8 Jahre alt) mit in die Beziehung eingebracht habe und das Leben f√ľr uns als P√§rchen gleich von Anfang an nach den Regeln einer Familie ablief – keine Kennenlernphase mit den √ľblichen H√∂hen und Tiefen. Aber nun, wo die M√§dels gro√ü geworden sind und in den eigenen vier W√§nden ihr eigenes Ding machen, haben Carsten und ich ab jetzt erst¬†die Zeit, all die romantischen Kleinigkeiten zu zweit¬†zu erledigen¬†¬†¬† verliebt

So zum Beispiel wieder einmal am letzten Wochenende, wo¬†wir zusammen ganz gem√ľtlich auf der Couch einen Film geschaut haben – Nachts im Museum – Das geheimnisvolle Grabmal. Der Film¬†war ganz s√ľ√ü und brachte die Geschichte vom wilden Nachtleben im Museum nach¬†zwei bereits existierenden Streifen endlich zu einem abgeschlossenen Ende. Niedlich ist das gesamte Werk¬†auf jeden Fall, aber man merkte, dass¬†den Machern¬†inzwischen etwas die Ideen¬†ausgegangen sind.

Danach kochten wir zusammen eine Rindfleisch-Gem√ľsesuppe ohne Rezept. Das ist wohl ein Vorteil, dass man nicht mehr so jung und unerfahren ist und eigentlich schon wei√ü, wie man auch ohne ein Kochbuch etwas auf den Tisch zaubern kann¬†¬†¬† zwinker
Wir hatten ganz viel Spa√ü sowohl beim Kochen als auch beim Vernichten des Ergebnisses und fanden unser¬†Kochwerk ganz vorz√ľglich¬†¬†¬† zwinker

Auch ein Spaziergang hat bei uns dieses Wochenende nicht gefehlt, nur¬†das Ziel war wohl etwas zu makaber f√ľr einen romantischen Ausflug … das h√§ngt nun mal¬†mit meinem Friedhofsfotoprojekt zusammen¬†¬†¬† standard

Übrigens ist Carsten als ein Fänger der Sonnenstrahlen inzwischen beinah ein Profi!

Beziehung-R√ľckw√§rts

Aber¬†zu einer gute Beziehung geh√∂ren auch¬†Freir√§ume f√ľr jeden. Deshalb habe ich zum ersten mal¬†seit dem Umzug nach Striesen¬†die wenigen Pflanzen, welche es am Ende mit in unsere Wohnung geschafft haben, in der K√ľche auf dem Fu√üboden sitzend lieber wie immer allein umgetopft. Es w√§re ohnehin nicht genug Platz f√ľr uns beide in der Ecke gewesen¬†¬†¬† zwinker¬†¬†¬† Carsten k√ľmmerte sich w√§hrenddessen um¬†unsere Rechnerlandschaft. Und nach getaner Arbeit trafen wir uns erneut zum Kuscheln auf der Couch, um ein paar Folgen „Friends“ zu gucken …

Ganz ehrlich, hin und wieder solche entspannte Pärchenzeit tut mir persönlich echt gut    standard



2015 21.
Jun

Dieses Wochenende hat sich irgendwie nach und nach zu einem kleinen Marathon schöner Begegnungen mit Menschen entwickelt, welche man nicht all zu oft sieht.

Es begann mit einer Familienzusammenkunft am Freitagabend. Stephanie hat nach einigen Wochen mal wieder ihrer Heimat¬†einen Besuch abgestattet. Da kam selbstverst√§ndlich auch Andrea gern nach Striesen. Das Wochenende wird bekanntlich bei uns traditionell mit einem Besuch beim D√∂nermann eingel√§utet und das war nat√ľrlich auch diesmal trotz Kinderzusammenkunft so – sehr zur Freude von Yusuf, der sich total in Stephie „verguckt“ hat. Als Nachtisch hatten wir¬†etwas ganz besonderes, denn Stephanie hat vor ihrer Reise nach Dresden noch gearbeitet und brachte uns allen somit leckeren K√§sekuchen¬†ihres Arbeitgebers mit. Wir¬†konnten ja schon so einige Sorten bei unserem Polenkurzurlaubzwischenstopp in Potsdam testen und haben sie f√ľr au√üerordentlich essenswert befunden. Nun wissen wir seit diesem Wochenende auch, dass¬†die Sorten Stracciatella und Mohn ebenfalls den bereits gegessenen Sorten in¬†Nichts nachstehen¬†¬†¬† standard

Am Samstagmorgen fr√ľhst√ľckten wir bereits um 7 Uhr zusammen mit Stephanie, denn Carsten und ich haben schon vor langer Zeit unsere Teilnahme¬†bei einer Wanderung zugesagt. Das Wetter war zwar nicht so, wie man es sich f√ľr die Mitte Juni gew√ľnscht h√§tte, aber wir haben ja schlie√ülich auch Regenjacken und Regenschirme in unserem Haushalt und¬†diese Utensilien durften diesmal eben mitreisen. F√ľr mich war diese Wandertour unter anderem dadurch so sch√∂n, weil sie von 3 meiner ehemaligen Russischkursteilnehmern ins Leben gerufen wurde. Wir¬†sahen uns nach¬†vier gemeinsamen VHS-Semestern¬†seit Ende Januar nicht mehr, da hatten wir egal bei welchem Wetter viel zu bereden¬†¬†¬† standard¬†¬†¬†¬† nat√ľrlich¬†schnatterten wir¬†vorrangig¬†beim Laufen¬†¬†¬† standard

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Ganz nebenbei erklommen wir den Gohrisch, Papststein¬†und erkundeten unter anderem einige H√∂hlen auf dem Kleinhennersdorfer Stein. Das Wetter benahm sich wie ein Teenager, so hatten wir sowohl den sch√∂nsten Sonnenschein als auch unerwartete und heftige Regeng√ľsse auf der Strecke verteilt. Aber am Ende der Wandertour konnten wir unsere nassen Sachen im Wochenendhaus von Kerstin aufh√§ngen, sich vom selbstgemachten Kuchen und Gegrilltem verw√∂hnen lassen und den Tag bei¬†einem Rotwein¬†und Knistern der Holzscheite in der Feuerschale¬†ausklingen lassen.

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Auch heute war wieder an ein l√§ngeres Verweilen im Bett nicht zu denken, nur diesmal¬†waren wir die Gastgeber. Unsere Freunde aus Adelaide, welche uns im Sommer 2010¬†drei Wochen lang bei sich beherbergten, sind gerade mit dem Auto¬†durch Europa unterwegs. Wir konnten sie daf√ľr gewinnen,¬†bei uns auf ihrem Weg von Leipzig nach Wien eine kleine Reisepause einzulegen und¬†gemeinsam mit uns zu fr√ľhst√ľcken. Wir kehrten in der¬†dresdenweit bekannten¬†B√§ckerei Wippler am K√∂rnerplatz ein und liefen danach noch ein wenig durch die Innenstadt von Dresden, um auch Tim, ihrem j√ľngeren Sohn, unsere wundersch√∂ne Stadt zu zeigen … Marina und Sascha waren ja schon einmal vor einigen Jahren¬†bei uns zu Besuch. Da durfte der Zwinger nat√ľrlich genau so wenig fehlen …

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… wie der F√ľrstenzug am Dresdner Schloss:

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Aber alles Schöne geht irgendwann zu Ende und nun sitzen Carsten und ich wieder ganz allein in unserer Wohnung    zwinker    ihr braucht uns dennoch nicht  zu bedauern, denn auch in der kommenden Woche sind schon wieder einige interessante Unternehmungen und Treffen geplant    lachen



2015 19.
Apr

Das Wetter wird schöner und man merkt sofort einen enormen Tatendrang in sich. Da geht es auch mir nicht anders, irgendwie passiert jeden Tag etwas Interessantes    zwinker

Diesmal muss ich wirklich weit ausholen, genauer gesagt¬†ab dem¬†Samstag vor einer Woche. Zum¬†40. Geburtstag hat¬†Carsten einen Geschenkgutschein von Kathrin und Axel¬†f√ľr einen von ihnen gef√ľhrten Ausflug¬†nach Bautzen, inklusive¬†Mittagessen in einem sorbischen Restaurant, bekommen.¬†An besagtem Samstag¬†war es dann endlich soweit. Bautzen ist im Fr√ľhling wirklich sehr sch√∂n. Eine kleine, aber sehr h√ľbsche Stadt, finde ich. Dazu gilt sie inoffiziell als die Hauptstadt der Sorben. Gegessen haben wir im wundersch√∂nen und sehr zu empfehlenden Restaurant Wjelbik, wo wir von sehr freundlichen Frauen in traditionell sorbischen Trachten bedient wurden. Das Essen war sehr lecker, speziell die Nachspeise¬†und das sorbische Bier schmeckt ebenfalls sehr gut¬†¬†¬† standard

Da wir alles ganz brav aufgegessen haben, machte man auf unseren Wunsch hin auch ein Erinnerungsbild:

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Weil¬†die Stadt klein und gem√ľtlich ist, war auch unser Rundgang nicht sehr lang. Mein Mann f√ľhlte sich deshalb irgendwie nicht genug ausgelastet und nach langem Diskutieren f√ľgte ich mich am Sonntag meinem Schicksal und willigte mehr oder weniger freiwillig¬†zu einer 20 km langen Wanderung ein. Was man nicht alles¬†aus Liebe¬†macht! Das Wetter war auf unserer Seite, es gab nicht zu viele Wanderer und so¬†konnten wir sogar einige Tiere von ganz Nah sehen. Sogar ein schwarzes Eichh√∂rnchen lief ganz¬†ruhig vor uns her! Die Strecke haben wir dann in ca. 7 Stunden mit Pausen bew√§ltigen k√∂nnen. Hier ein typisches Olga-Pausenbild¬†¬†¬† zwinker

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Danach waren wir aber platt, besonders ich. Ich¬†erhielt als „Bonus“ einen Mini-Sonnenbrand auf der Stirn (nur ein schmaler Streifen direkt am Haaransatz, wo ich wohl zu wenig Sonnenmilch aufgetragen habe) und¬†eine Blutblase am Fu√ü. Daf√ľr habe ich mir anschlie√üend einen langen Badewannenaufenthalt¬†geg√∂nnt und konnte ungest√∂rt im Buch „Der Fremdling“ von Max Frei schm√∂kern.¬†Nebenbei beobachtete ich, wie sich das Ostergeschenk der Kinder, ein goldenes Bade-Ei, vollst√§ndig im Wasser aufl√∂ste. Danach duftete¬†nicht nur¬†ich penetrant nach einer Mischung aus Vanille und Honig, sondern gleich die ganze Wohnung¬†¬†¬†¬†zwinker

Am Montag trafen wir uns zum Essen und Quatschen mit Katja und Gerd im¬†griechischen Restaurant¬†Olympia. Ich brauche wohl nicht zu erw√§hnen, dass wir danach kugelrunde B√§uche hatten. Ich habe mich bis dahin zum Gl√ľck von der Sonntagsstrapazen ganz gut erholt und so liefen wir sogar zu Fu√ü dorthin¬†sowie auch wieder nach Hause. Jetzt ist es ja f√ľr uns nicht mehr so weit bis dahin¬†…¬†der Verdauungsspaziergang tat echt gut¬†¬†¬† zwinker

Am Dienstagabend durfte ich wieder meine Kursteilnehmer in die Geheimnisse der russischen Sprache einweihen – davon habe ich schon gen√ľgend erz√§hlt und werde keinen mit weiteren Ausf√ľhrungen langweilen.

Mittwochs hat sich bei uns irgendwie ein Filmabend manifestiert, da¬†wir¬†gerne den Lovefilm-Postversandservice nutzen und somit immer mittwochs und samstags eine neue Silberscheibe eintrifft, wenn wir sie p√ľnktlich am Montag- und Donnerstagmorgen in den Postkasten geworfen haben. Diesmal¬†bekamen wir die DVD „Madame Mallory und der Duft von Curry“ zugestellt. Vorher aber machte ich meinen ersten Fahrradausflug in diesem Jahr, denn Carsten und ich sind zusammen zum Blauen Wunder gefahren,¬†da ich¬†dort f√ľr Sonntag ein Fotoshooting geplant hatte.¬†Deshalb wollte ich mir die M√∂glichkeiten, mein Model zu positionieren, vorher genauer ansehen. Unterwegs g√∂nnten wir uns ein Abendessen bei Curry & Co. Die Curryw√ľrste von dort sind in Dresden ziemlich ber√ľhmt, aber sie kamen nat√ľrlich nicht an die Gerichte ran, welche wir danach in oben¬†besagtem Film sehen¬†durften¬†¬†¬†¬†standard
Der Streifen ist √ľbrigens √§u√üerst sehenswert, weil mit viel Liebe gemacht und¬†zudem mag ich Helen Mirren¬†sehr ¬†¬† zwinker

Am Donnertagabend ging es f√ľr Carsten und mich¬†auf die Schulbank, denn wir haben uns gemeinsam f√ľr einen Business English-Kurs bei der VHS angemeldet und¬†wir hatten nun unsere erste Stunde. Es war sehr interessant festzustellen, wie viel¬†wir in dieser Sprache doch schon wissen! Man untersch√§tzt sich offensichtlich doch zu sehr¬†¬†¬† zwinker¬†¬†¬† aber es gibt auch noch einiges zu lernen und darauf freuen wir uns beide sehr!

Freitagabend war mal wieder Familienzeit, denn Stephanie weilte erneut in ihrer Heimatstadt    zwinker
Auf den¬†gemeinsamem Besuch beim neuen Haus&Hof-D√∂nermann (Jusuf erkannte¬†„seine Stephie“¬†sofort wieder,¬†obwohl wir die Kleine zun√§chst ganz alleine reingeschickt haben)¬†folgte anschlie√üend¬†ganz viel Zeit f√ľr den regen Austausch von Neuigkeiten und alten Geschichten – das war echt sch√∂n!

Gestern traf ich mich am Nachmittag mit Barbara, um zusammen eine F√ľhrung zur derzeitigen Ausstellung im Kraszewski-Museum zu besuchen. Es ging um das Leben und die Werke von einer sehr interessanten, polnischen Regisseurin – Agnieszka Holland. Ich bin durch eine Empfehlung von unseren Freunden aus Breslau auf sie aufmerksam geworden und war von ihrem Film „In Darkness“ sehr beeindruckt!

Am heutigen Sonntag¬†war f√ľr mich ein Aufstehen in aller Himmelherrgottesfr√ľhe angesagt, denn ich habe mich mit Ines zum Bildermachen schon¬†f√ľr 7 Uhr verabredet. Die Sonne war zum Gl√ľck sehr auf unserer Seite, aber es war am Anfang doch ganz sch√∂n kalt! Da durfte mein tapferes Model nat√ľrlich ihre Daunenjacke f√ľr die warme Schultern und den Heini f√ľr ein warmes Herz haben¬†¬†¬† zwinker

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Und nach etwa 3 Stunden Knipsen und Posieren hatten wir uns definitiv ein Kaffee und ein kleines St√ľck Kuchen verdient, oder nicht ?¬†¬†¬† zwinker

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Obwohl so voll, war es¬†eine echt tolle Woche! Allerdings ist die kommende schon jetzt genau so prall mit diversen Terminen gef√ľllt – ich werde nat√ľrlich wieder in gewohnter Blog-Manier berichten¬†¬†¬† standard



2015 06.
Apr

Wie jedes Jahr freute ich mich schon seit Tagen und Wochen auf 4 Tage Freizeit am St√ľck. Es wurde im Vorfeld zwar kein sch√∂nes Osterwetter prophezeit, aber da wir nicht mehr geplant hatten, bunte Eier im Garten zu verstecken, war uns das Wetter ziemlich gleichg√ľltig. Bei¬†kaltem Regenwetter kann man¬†sogar noch l√§nger im Bett lesen und braucht nicht einmal¬†ein schlechtes¬†Gewissen zu haben¬†¬†¬† zwinker

Am Gr√ľndonnerstag hatte ich schon seit dem fr√ľhen Morgen echte Freitagsgef√ľhle. Es war n√§mlich mein letzter Arbeitstag in der Woche, der Wochenmarkt, an welchem ich seit unserem Umzug jeden Freitag auf dem Weg ins B√ľro vorbeifahre, war aufgebaut und rege besucht,¬†an Abend gab es das OLCA-traditionelle D√∂ner-Wochenendessen und¬†danach folgte noch der Einkauf f√ľrs Wochenende¬†¬†¬† standard¬†¬†¬† … so ein herrliches Gef√ľhl!

Unser Karfreitag hatte danach die Rolle eines klassischen Gammeltages √ľbernommen: lange im Bett lesen, lange fr√ľhst√ľcken, Zeit am Rechner verplempern, entspannt Mittagessen kochen (Kartoffel-Blumenkohlauflauf – lecker, sage ich euch!) und¬†das¬†Gekochte dann auch ohne Hatz¬†verputzen zu k√∂nnen. Mit prall gef√ľllten B√§uchen landeten wir auf der Couch und g√∂nnten uns¬†die DVD¬†„Best Exotic Marigold Hotel“¬†als Vorbereitung f√ľr den bevorstehenden Kinobesuch am Samstag. Ganz ehrlich, die Woche davor waren wir¬†mit¬†zahlreichen Terminen so voll gepflastert, dass wir diesen einen Tag wirklich gebraucht haben, um von „Superschnell“ wieder auf „Normal“ zu kommen, besonders ich¬†¬†¬† zwinker

Am Samstag besorgten wir noch ein paar Kleinigkeiten im benachbarten Supermarkt und gönnten uns einen ausgedehnten Spaziergang durch Striesen. Vor dem Einkauf wollte Carsten unbedingt noch seine Sonnenbrille mitnehmen, nachdem wir die Einkäufe nach Hause brachten, nahmen wir statt dessen lieber einen Regenschirm mit. April, April, er weiss nicht, was er will    zwinker    so viel sei aber verraten: Aufspannen mussten wir den Wasserschutz jedoch nicht    lachen
Bei diesem Spaziergang haben wir ein Cafe entdeckt, welches wir ganz gewiss noch √∂fter besuchen werden – das Cafe L√∂sch. Sehr gem√ľtlich, sehr freundliche Bedienung, die Kuchen waren √§u√üerst lecker und auch das Preis-Leistungs-Verh√§ltnis fanden wir sehr angemessen.¬†Fast alle¬†Tische waren reserviert, das kennt man von einem kleinen Cafe eigentlich eher selten, aber das spricht daf√ľr, dass es nicht nur uns dort so gut gef√§llt¬†¬†¬† zwinker
Von da war es auch nur ein Katzensprung zum Programmkino Ost, wo wir uns um 17:30 Uhr den zweiten Teil des „Best Exotic Marigold Hotel“ angesehen haben. Der Erste war spitzenm√§√üig und es ist doch arg schwer so einen Film noch zu toppen. Der zweite war etwas schw√§cher von seiner Geschichte und hat etwas vom leichten Humor des Vorg√§ngers eingeb√ľ√üt, wir haben es aber nicht bereut, ihn uns angesehen zu haben. Da wir beim Heimgehen in der N√§he waren,¬†entscheiden wir uns zu einem Abendessen im „Paddy Foleys Irish Pub„. Das Lokal war rappelvoll!!! Wir haben gerade so noch¬†zwei Pl√§tze an der Bar und direkt¬†gegen√ľber der¬†Zapfh√§hne ergattert und konnten dem Wirt beim Zapfen und Malen¬†von Shamrocks im Stout-Schaum zugucken. Ich fand das v√∂llig faszinierend! Mal sehen, ob wir irgendwann es auch einmal schaffen, dort etwas eher aufzuschlagen und einen Tischplatz zu erobern¬†¬†¬† ;)

Ostersonntag¬†wurde ein richtiger Familientag, wenn auch alles andere als traditionell √∂sterlich gestaltet¬†¬†¬†¬†zwinker¬†¬†¬†¬†denn beide Kinder hatten Appetit auf Mamas Borschtsch und wollten¬†diesen im Vorfeld auch selber¬†mitkochen. Zusammen macht¬†das Schnibbeln und Zubereiten¬†nat√ľrlich wesentlich mehr Spa√ü. Ich habe au√üerdem noch ein neues Rezept¬†f√ľr Pampuschki (kleine Hefebr√∂tchen)¬†mit Knoblauchso√üe ausprobiert. Die Knoblauchso√üe war der Hammer: unsere Wohnung riecht immer noch danach¬†¬†¬† zwinker … leider¬†gibt es aber keine Bilder, denn das Essen war irgendwie zu schnell weg¬†¬†¬† zwinker
Zwischendurch gönnten wir uns noch einen Osterspaziergang im Großen Garten, das Wetter hat auch diesmal wie gestern perfekt mitgespielt!

Und nun sind wir zeitlich schon wieder beim Ostermontag angekommen. Heute war fr√ľhes Aufstehen angesagt, denn Stephanies Bus gen Potsdam sollte um 9:15 Uhr fahren. So haben wir uns noch mit Andrea und Karl zum gemeinsamen Fr√ľhst√ľck beim B√§cker im Dresdner Hauptbahnhof verabredet und verabschiedeten danach alle zusammen unsere Kleine. Jetzt ist es wieder an der Zeit, sich um das Mittagessen f√ľr lediglich zwei Personen, n√§mlich nur noch Carsten und mich, zu k√ľmmern. Essenstechnisch gelten zu den Feiertagen¬†bekanntlich ganz andere Regeln, auch bei uns –> viel zu viel und voller Kalorien. Sogar¬†unser Ostergeschenk der Kinder hatte ein entsprechendes Beipackzettelchen¬†¬†¬†¬†zwinker

Andreas-Osterhasen2015

Und wie waren euer Ostern so?



2015 25.
Jan

Meine vergangene Woche hat diese Beschreibung in der Tat voll und ganz verdient. Die Olga-Spalte in unserem Familien- bzw. mittlerweile ja nur noch P√§rchen-Planer war berstend voll, denn die Termine¬†scheinen¬†sich meistens einfach magisch anzuziehen. Denn kaum tr√§gt man eine Verabredung ein, schon f√ľllen sich alle anderen Tage quasi von ganz allein¬†¬†¬† zwinker¬†¬†¬† dennoch war es eine wirklich sehr, sehr¬†sch√∂ne Woche!

Am Montag war ich mit Andrea im Theater, um mein Geburtstagsgeschenk einzul√∂sen. Sie hat mir n√§mlich eine Eintrittskarte f√ľr¬† das St√ľck „Wie es euch gef√§llt“ im Staatsschauspiel Dresden geschenkt und eine zweite f√ľr sich besorgt. So wurde es ein richtig¬†sch√∂ner Mutter-Tochter-Abend. Die Umsetzung von Shakespeares Kom√∂die war allerdings alles anders als klassisch, aber es war dennoch witzig und wir beide hatten jede Menge Spa√ü. Es wird vermutlich nicht mein Theaterfavorit des Jahres werden, aber es ist sehenswert, wenn man auf unorthodoxe Umsetzungen von¬†Klassikern gut zu sprechen ist.

Am Dienstag war es nach einem Monat wieder an der Zeit, zur Phrase4 zu gehen. Da Sabine Dre√üler f√ľr ein halbes Jahr nach M√ľnchen¬†ausgewandert ist, um ihre Doktorarbeit voran zu bringen, gab es als „Quotenfrau“ eine andere junge Autorin: Gesine Sch√§fer. Sie hat mich positiv √ľberrascht, nicht zuletzt durch ihre gesten- und mimikreiche Art, ihre eigenen Geschichten vorzulesen. Nach der Lesung sind Carsten und ich noch f√ľr eine Portion Pelmeni ins Bistro Samowar eingekehrt. Letzten Endes haben wir nicht nur ein paar vor Ort vernichtet, sondern¬†auch gleich noch unsere Vorr√§te mit 3 verschiedenen F√ľllungen aufgef√ľllt: ganz klassisch mit Schweinefleisch,¬†einmal Schweinefleisch mit Pilzen¬†und als s√ľ√üe Variante noch Wareniki mit Sauerkirschen¬†¬†¬† zwinker

im-Samowar

Am Mittwoch kam eine gute Freundin zum Abendessen vorbei.¬†Nachdem sie sich verabschiedete und von Carsten nach Hause gebracht wurde, g√∂nnten wir uns noch die DVD¬†„Guardians of the Galaxy„. Ich fand Anfang und Mitte recht gut, aber als K√§mpfe den Bildschirm minutenlang f√ľllten, fielen mir immer wieder die √Ąuglein zu¬†¬†¬† zwinker¬†¬†¬† und Carsten hat’s bemerkt.
Ich brauche bei¬†Kampfszenen eben irgendwelche Spr√ľche und Dialoge, um dran zu bleiben¬†¬†¬† lachen¬†¬†¬† aber das Finale war dann wieder ganz passabel¬†¬†¬† zwinker

Am Donnerstag habe ich wie gewohnt Russisch unterrichtet. Ich mag meine VHS-Gruppe wirklich! Aber nach 2 Jahren werden wir¬†wohl doch getrennte Wege gehen m√ľssen, denn es fehlen noch ein paar Teilnehmer f√ľr das Zustandekommen eines 5. Semesters. Also werde ich demn√§chst Russisch nicht mehr donnerstags als Reaktivierungskurs f√ľhren, sondern dienstags eine Gruppe¬†absoluter Anf√§nger bekommen.

Am Freitag kam unsere kleine Familie mal wieder komplett zusammen. Wir besuchten gemeinsam unseren neuen D√∂nermann und er fand unsere Kleine einfach nur bezaubernd¬†¬†¬† lachen¬†¬†¬† f√ľr ihn war er immer nur „STEFFI !“ und zum Abschied gab es sogar zwei Lutscher f√ľr unsere M√§dels (18 & 21 !!!).
Nach dem Essen setzten wir uns gem√ľtlich in¬†unserem Wohnzimmer zusammen und lie√üen unser¬†Jahr 2014 Revue passieren. Das ist mittlereile seit 2009¬†eine Tradition geworden und alle OLCAs haben immer viel Freude daran, zu berichten, was man geplant und doch nicht geschafft hat, was der Film des Jahres war, worauf man h√§tte verzichten k√∂nnen usw.
Diesen Fragebogen f√ľllen wir immer im Vorfeld aus und das ist eine sehr gute Basis, um sich √ľber alles unterhalten zu k√∂nnen.

Samstag war f√ľr uns der Tag, an dem wir zusammen mit Freunden dank Annas Organisation viele guten Seiten der georgischen K√ľche kennenlernen durften. In einem Blockhaus¬†des¬†kleinen Ortes namens Lampertswalde gab es durch Eduard Ilg mit viel Liebe und Erfahrung¬†frisch zubereitete K√∂stlichkeiten wie Plow:

plow

Chinkali:

chinkali

und nat√ľrlich Schaschlik:

schaschlick

Es gab zum Abschluss auch noch einen sehr leckeren, herzhaften Kuchen namens Chatschapuri, aber er war schon vor dem Foto aufgegessen    zwinker

Und heute¬†durften Carsten und ich den Stadtteil namens Striesen, wo wir jetzt wohnhaft untergekommen sind, n√§her kennenlernen. Die¬†dazugeh√∂rige Igel-Tour „Wer sein Leben will genie√üen, der nimmt sein Bett und zieht nach Striesen!“ war √§u√üerst interessant, aber trotz, dass wir uns passend zum Wetter dick angezogen haben, froren wir am Ende der Tour (2 Stunden und 20 Minuten) wie die Schneider. Daf√ľr waren die Neuigkeiten und Informationen √§u√üerst lehrreich:¬†

  • Warum gibt es¬†ausgerechnet an Schulen oft einen oder mehrere Maulbeerb√§ume ?¬†
  • Wie genau entstand der Jugendstil und was ist es ?
  • Warum gibt es ausgerechnet in Dresden noch so viele Gr√ľnderzeith√§user ?
  • Warum war der Elch im letzten Jahr nicht der erste in Dresden ?
  • Wie genau war das mit den Germanen, Sorben und Deutschen ?
  • Warum gibt es in Striesen z.T. verschiedene Stra√üenbreiten in einem Stra√üenzug ?
  • Welche Bedeutung hatten damals Stuck- & Lampenkranz bzw. was steckt dahinter ?
  • Warum gab es damals trotz Abwasserinfrastruktur so viele Trocken- & Au√üentoiletten ?

Inzwischen haben wir uns aber wieder gut in der Geborgenheit unserer Wohnung aufgew√§rmt und werden¬†gleich noch eine Lovefilm-DVD, diesmal „Lucy„, anschauen.

Die n√§chste Woche sieht terminlich noch vergleichsweise entspannt aus … hoffentlich beschw√∂re ich mit dieser Aussage nicht noch etwas herbei¬†¬†¬† zwinker



2014 30.
Nov

Den November dieses Jahres werde ich wohl so schnell nicht vergessen. So voll habe ich¬†einen Monat noch nie in Erinnerung gehabt¬†¬†¬† lachen¬†¬†¬†¬† aber voll ist ja nicht automatisch mit „schrecklich“ gleichzusetzen¬†¬†¬† zwinker
Auf jeden Fall haben sich in diesem Monat ganz viele unserer Erwartungen erf√ľllt. Ein paar davon kann ich euch ja nun erz√§hlen¬†¬†¬† standard

Zum Beispiel haben wir es in der Tat geschafft – dank Carstens hervorragender Planung – unser Haus komplett leer zu r√§umen, zu putzen und heute endg√ľltig an unsere K√§ufer zu √ľbergeben. Hier die Ecke aus meinem Workshopraum, welche alle Leute kennen, die jemals bei mir zu einer Fotosession zu Besuch waren:

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Und dabei haben wir wie erwartet hinter dem Schrank, auf welchem einmal unsere Brotschneidemaschine stand, einen ganz gro√üen Haufen trockener Brotkr√ľmmel gefunden ¬†¬† lachen¬†¬†¬† ohne Abschlu√üleiste zur Wand hin fiel wohl so manches Schnittgut in den offenen Spalt …

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Wie erwartet, konnten wir die letzten Wochen sehr auf tatkr√§ftige Unterst√ľtzung unserer Freunde beim Renovieren und Umziehen z√§hlen:

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So verabschiedeten¬†wir uns heute wie erwartet von dieser Nummer an unserem Haus mit einem guten Gef√ľhl:

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Wer unsere neue Adresse braucht (z.B. f√ľr¬†Weihnachtspost¬†¬†¬† lachen¬†¬†¬† ), sie ist auf¬†unserer Homepage¬†(Button „Ruf“) zu finden.

Wie erwartet, haben wir uns auch recht schnell in der neuen Wohnung eingelebt und das Gros der Arbeiten¬†ist bereits erledigt. Solche Bilder geh√∂ren inzwischen (gl√ľcklicherweise !!!) der Vergangenheit an:

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Aber noch gef√§llt es dem Werkzeug sehr gut in unserer Wohnung (statt im Keller), denn es wird nach wie vor immer wieder f√ľr¬†weitere Versch√∂nerungsarbeiten gebraucht und somit stets und st√§ndig¬†aus dem Transportkorb ausgepackt, am Ort des Einsatzes kreuz und quer verteilt und am Ende wieder im Korb verstaut:

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Aber zur√ľck zu den¬†erf√ľllten Erwartungen¬†¬†¬† zwinker

Wie erwartet hatte ich auch dieses Jahr Ende November Geburtstag und da ich¬†zum vierten Mal in meinem Leben eine SCHNAPSzahl erreichte, durfte¬†jener bei unserer kleinen Zusammenkunft mit einigen Freunden im Restaurant Odessa¬†nat√ľrlich nicht fehlen, genau so wenig wie leckere Pelmeni …

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Wie erwartet kam auch Stephanie nach 2 Monaten Aufenthalt in Potsdam zu meinem Geburtstag in die Heimat. Und wie erwartet verbrachten wir gestern zu viert einen wundervollen Nachmittag mit¬†leckerem Essen im Ocakbasi, mit einem Besuch der Com√∂die Dresden, wo wir ganz viel Spa√ü bei dem St√ľck „Die Feuerzangenbowle“ mit Volker Zack in der Hauptrolle hatten und anschlie√üend noch mit einem Cocktail als Absacker in der Bar vom Motel One am Postplatz. Das obligatorische M√§delsknuddeln zwischendurch¬†durfte dabei nat√ľrlich auch nicht fehlen¬†¬†¬† zwinker

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Übrigens die Damentoilette in der Comödie hat eine herrliche Gestaltung    standard
Das habe ich wirklich nicht erwartet, aber ich fand es echt ganz toll    standard

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Besonders passend fand ich diesen Spruch:

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Passt ja perfekt zu mir    zwinker



2014 20.
Okt

Viele Elternpaare machen sich schon lange Zeit vor dem Auszug der Kinder viele Gedanken dar√ľber, wie es ohne den Nachwuchs in den eigenen vier W√§nden sein wird. Manchen wird ganz mulmig bei dem Gedanken, dass man dann nur noch mit dem eigenen Partner aufeinanderhockt, andere freuen sich wiederum darauf. Wir geh√∂ren wohl eher zur zweiten Kategorie¬†¬†¬† zwinker

Aber auch f√ľr Carsten und mich¬†fing¬†durch Stephanies Umzug nach Potsdam ein neues Leben an. Zum Gl√ľck haben wir schon Jahre vorher immer sehr gerne Freizeit miteinander verbracht, z.B. die gemeinsame Liebe¬†f√ľr¬†Filme ist etwas, worauf wir definitiv bauen k√∂nnen. Auch gehen wir trotz unserer Abnehmerei nach wie vor gern ausw√§rts essen¬†¬†¬† standard¬†¬†¬† zudem¬†spazieren wir gern¬†in der Gegend umher¬†oder wandern oder lassen uns¬†von einem kundigen Fremdenf√ľhrer etwas Neues erz√§hlen. Und mit dem etwas unerwartet schnellem Verkauf des Hauses und dem bevorstehenden Umzug haben wir ja sowieso beide H√§nde voll zu tun und m√ľssen demn√§chst viel Neues entdecken¬†¬†¬† lachen

Ich stelle¬†au√üerdem¬†fest, dass es nicht mehr so viel dreckige W√§sche zu waschen gibt und auch der Einkauf wirkt im Vergleich zu den Kinderzeiten seeeeeeehr spartanisch. Es ist √ľberhaupt eine der schwierigsten Aufgaben, finde ich, sich an die kleinen Mengen beim Einkaufen und Kochen zu gew√∂hnen. Man war immer auf gro√üe Gelage vorbereitet¬†¬†¬† lachen
Auch¬†Vorr√§te werden nun nach und nach anders strukturiert, denn ich muss ja nicht mehr in der Lage sein, augenblicklich einen Kuchen f√ľr einen Kuchenbasar zu backen, weil es sonst keiner aus der Klasse – warum auch immer – machen kann.

Das Kochen wandelt sich ganz nebenbei auch etwas, denn nun kann ich √∂fter mit irgendwelchen Gem√ľsezeugs oder neue Rezepte experimientieren, ohne dass Heulen, rollende Augen und tiefen Seufzer beim Kauen der Speisen am Tisch mitsitzen. Gerade jetzt, w√§hrend ich diese S√§tze schreibe, ist meine K√ľche voller „Halloweenduft“: Es¬†werden gleichzeitig K√ľrbisst√ľcke im Backofen gegrillt und eine K√ľrbissuppe blubbert auf dem Herd vor sich hin. Meine Kinder haben immer beide¬†einstimmig f√ľr diese riesige orangefarbene Frucht √ľberhaupt nix √ľbrig gehabt. Carsten macht da schon etwas eher mit¬†¬†¬† zwinker

Aber trotz, dass ich das besser weiss, h√∂re ich manchmal immer noch hin, ob die Eingangst√ľr aufgeschlossen wird, obwohl Carsten und ich gerade zusammen sitzen … bis ich mich von dem Gedanken komplett l√∂sen kann, wird es wohl noch eine Weile dauern. Ich sch√§tze, dass¬†sp√§testens in der neuen Wohnung, da die gesamte Umgebung schlie√ülich anders sein wird, dieses Horchen endlich nachl√§sst. Immer Willkommen sein werden die beiden M√§dels aber nach wie vor bei uns, das ist sicher.