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Kommentar:   

 
Manchmal hat man eben Lust darauf, etwas zu schreiben   ;0)

 
Web|log,  der;  -s,  <engl.>,  meist abgekürzt mit "Blog"
   
Digitales Tagebuch im Internet. Ein Weblog ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Es ist ein Medium zur Darstellung des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrung als auch der Kommunikation dienen und ist insofern mit dem Internetforum sehr verwandt. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als "bloggen" bezeichnet.

Quelle: http://www.wikipedia.de    


 
2021 14.
Nov

Heute tue ich mich zugegeben etwas schwer mit dem Einteilen der Themen, denn sowohl ein Revue passieren lassen nach Tagen w√§re m√∂glich, aber eigentlich auch nach Fortschritten und Ereignissen – ich habe mich nun letztendlich f√ľr das zweite entschieden.

Am ereignisreichsten war wohl eindeutig der Donnerstag … der 11.11. … St. Martin … und f√ľr diesen Tag hat sich das Pflegezentrum mal wieder etwas ganz Tolles und R√ľhrendes einfallen lassen. Zun√§chst hat man alle Bewohner am sp√§ten Nachmittag zusammengeholt und gemeinsam gegessen – Stephanie war von der Ente und dem Rotkohl total begeistert! Danach brachte man die Anwesenden mit ihren, in den letzten Tagen gebastelten Laternen nach drau√üen und versammelte sie um den Rasen im Innenhof, wo mit Lichtern, Fackeln und Lagerfeuer eine richtig tolle Stimmung geschaffen wurde:

Und mit eben diesen Laternen in den H√§nden stimmten dann alle, Bewohner und Personal, in Begleitung einer Gitarre zu den typischen St. Martin-Liedern an: „Laterne, Laterne – Sonne, Mond und Sterne“ und „Ich geh‘ mit meiner Laterne“. Wir waren sehr erstaunt, wie gut Stephanie die Texte wieder aus ihren Erinnerungen kramen konnte und sie mit uns allen mitgesungen hat – so toll!

Anschlie√üend wurde w√§rmender Punsch gereicht und Stephanie kam sogar sehr sch√∂n mit ihrem hei√üen Getr√§nk in der Tasse zurecht. Nur das Pusten musste Carsten √ľbernehmen …

Und genau dieses direkte Trinken aus der Tasse, also ganz ohne Strohhalm oder andere Hilfsmittel, zeigte sie gleich mehrfach in dieser Woche – f√ľr uns w√§re damit mal wieder ein kleiner Meilenstein von der Aufgabenliste geschafft. Denn egal ob Kaffee aus der Tasse oder ein Kaltgetr√§nk aus dem Pappbecher, es wird nicht gekleckert, nichts zerdr√ľckt oder fallengelassen:

Ok, das Feintuning, wie z.B. das Halten einer Tasse am Henkel, fehlt noch    zwinker

Auch beim Essen geht nun immer weniger daneben bzw. f√§llt auf den Latz. Selbst beim ganz alleinigen Ausl√∂ffeln einer halben Dose Mais (sie war ja sooooo gl√ľcklich √ľber diese K√∂stlichkeit!) hat sie am Ende nicht ein einziges K√∂rnchen vom Teel√∂ffel verloren. Ihre rechte Hand f√ľhrt mittlerweile eine so ruhige und zielgerichtete Bewegung aus, an die vor ein paar Monaten noch gar nicht zu denken war:

Mit Linki konnten wir im Nachhinein noch das unterst√ľtzende Festhalten der Dose √ľben, da Stephanie derzeit noch das Abstellen auf dem Tisch f√ľr einen festeren Stand und das waagerechte Halten nicht ganz konsequent einh√§lt – sie hebt vieles automatisch hoch. Ein solche Maisdose ist n√§mlich doch etwas gr√∂√üer im Umfang als die bisher zu haltenden Yoghurtbecher und das wird dann eben sehr viel komplizierter und anstrengender f√ľr ihre linke Hand …

Eigentlich fehlt ihr jetzt (mal vom Zu- und Vorbereiten abgesehen) nur noch das Essen mit Messer und Gabel bzw. das Schneiden von Dingen. Demnach hat sie die Grundfertigkeiten doch relativ schnell wieder erlernen können, denn sie beherrscht völlig ohne Probleme:

  • die selbstst√§ndige Einnahme von Medikamenten, egal ob fl√ľssig im kleinen Becher oder in Tablettenform
  • das Trinken aus einem Becher, einer Tasse, einer Dose oder einer Flasche
  • das Essen mit Besteck vom Teller oder Brettchen
  • das relativ gute Leeren von Tellern, Sch√§lchen oder Dosen

(Mutter)Herz, was willst du mehr?!?!    standard

Und auch mit ungew√∂hnlicheren Darreichungen kommt sie nach einer kleinen m√ľndlichen und optischen Anleitung wunderbar zurecht. Diesen (neudeutsch) Schaum- bzw. Schokokuss …

… verputzte sie genau so souver√§n und „unfallfrei“, wie auch unsere mitgebrachten TicTacs und „Pfeffis“ (erst lutschen, dann zerbei√üen), Gummib√§rchen und Kaubonbons sowie ihre damalige und heute auch noch allerliebste Kalorienbombe: Donuts

Weil wir die Woche mal im Hamburger Hauptbahnhof waren, kauften wir bei ihrem favorisierten Donut-H√§ndler gleich mal ein Duzend dieser K√∂stlichkeiten ein, die wir dann an mehren Tagen unter uns dreien aufteilten, damit sie auch wirklich mal von jeder Variation probieren konnte. Und dabei strahlte sie wieder wie ein Honigkuchenpferd, mein √ľberaus gl√ľckliches Kind!

F√ľr sie und uns gab es die letzten Tage aber auch noch andere Gr√ľnde zum Freuen. Am Samstag bekam sie z.B. Besuch aus Berlin, mit dem sie wieder alte Erinnerungen austauschen konnte – manches ist sogar recht gut abrufbar gewesen:

Nur an den Besuch von Laura in der Klinik in Geesthacht Mitte Juli konnte sie sich leider so gar nicht mehr so genau erinnern. Doch die beiden haben sicherlich vieles wieder auffrischen k√∂nnen, denn in den fast vier Monaten von damals bis heute hat Stephanie laut wortw√∂rtlicher Aussage einer Therapeutin „einen Quantensprung“ hingelegt … auch wenn mein Kind das nicht immer so ganz sieht und obgleich ihrer Fortschritte immer ein klein wenig ungeduldig ist.

Und um eben genau diese Auffrischung von damaligen Ereignissen weiter zu f√∂rdern, verbringen wir beide an unseren M√§dels-Sonntagen gleich mehrere Stunden mit dem Bl√§ttern durch Fotoalben und dem gegenseitigen Austausch √ľber das Wann, Wo, Warum und vor allem mit wem:

Dadurch wird aber nicht nur ihr Geist und die Erinnerung trainiert, sondern gleich auch ihre Motorik Рguckt euch hier mal an, wie sie mittlerweile selbstständig die Seiten umblättert:

Vor nicht allzu langer Zeit hat sie die Seiten nicht einzeln in die Finger bekommen, beim Blättern geknickt und ihre linke Hand wusste auch noch nicht, welche Hilfestellung in ihr steckt. Ein weiterer Haken auf unserer langen Liste an Baustellen konnte somit endlich gesetzt werden.

Wo sie aber derzeit gar keinen Draht zu findet, ist das √Ėffnen und Schlie√üen einer Pappbox. Wir √ľben jetzt sogar schon mit verschiedenen Gr√∂√üen, aber der z√ľndende Gedanke blieb bei ihr bislang aus. Auf Anweisung und mit kleineren Hilfestellungen bekommt sie zwar irgendwann den Deckel auf, aber eine eigene Strategie hat sich bei ihr leider noch nicht entwickelt. Es scheint so, als h√§tte sie noch immer nicht ganz verinnerlicht, was eigentlich das √Ėffnen und Schlie√üen des Deckels von ihr verlangt. Aber wir bleiben weiter am Ball, um ihr mit diversen gro√üen, kleinen, eckigen und runden Boxen aus Pappe und Blech immer wieder das Prinzip zu zeigen, zu erkl√§ren und zu verdeutlichen. Irgendwann wird es wie bei den anderen Dingen schon Klick machen und dann lachen wir alle √ľber die bisher sehr unbeholfen aussehenden Versuche und gelegentliche Verzweiflung – w√§re ja nicht das erste Mal.

Beim Schachbrett hat es so doch ebenfalls geklappt – was zun√§chst wie ein unm√∂gliches Unterfangen begann, bereitet ihr heute keinerlei Probleme mehr. Das Karomuster bringt sie nicht mehr aus der Ruhe, Schachfiguren und Damespielsteine werden auf Anweisung dort positioniert, wo sie hingeh√∂ren und auch mit dedizierten Feldangaben, wie z.B. A4 oder C7, kann sie durch Abz√§hlen jetzt schon etwas anfangen. Darin ist Stephanie allerdings noch nicht so ganz sattelfest, sodass sie oft noch m√ľhsam z√§hlend jedes Feld abh√ľpft oder manchmal auch statt nur schnurstracks nach oben mal nach rechts oder links abbiegt.

Und sie setzt immer selbstverst√§ndlicher Linki gleich mit ins Geschehen ein, sei es zum Herausholen und √úbergeben oder auch zum Fixieren und Festhalten. Selbst, wenn sie durch diese zus√§tzliche Fummelei (Greifen und Feinjustierung f√§llt ihr mit dieser Hand noch besonders schwer) meist sehr viel langsamer ist, sie gibt einfach nicht auf und von uns bekommt sie alle Zeit der Welt, die sie braucht. Unsere Ungeduld und das Bew√§ltigen der vielen Baustellen k√∂nnen wir heute sehr viel besser koordinieren und auf die jeweilige Gem√ľtslage des Kindes und der Umwelt abstimmen, als noch vor einem halben Jahr. In dem Sinne ist sie sowieso ihr sch√§rfster Kritiker    zwinker

Dabei sieht sie aber leider eben nicht immer die wirklichen „Fortschrittchen“ – wir aber. Und wir testen diese auch hin und wieder mal aus. So z.B. kurz vor dem Gehen, wo Carsten ihr einmal wortlos die Seniorenfernbedienung √ľbergeben hat und sie ohne Anweisungen oder √§hnliches ihren Fernseher einschaltete, den Kanal auf ihr geliebtes „Deluxe Music“ umstellte und auch weil n√∂tig die Lautst√§rke justierte. Wir waren sehr beeindruckt, denn bei der √úbergabe und dem Anlernen im Oktober sch√ľttelten wir beide noch die K√∂pfe dar√ľber, dass sie so viele Probleme mit den lediglich sechs Kn√∂pfen hatte … und jetzt trotz wenig √úbung durch uns: Profimodus!

Zum Abschluss möchte ich noch eine kurze Erklärung zu diesem tollen Bild abgeben:

Am Donnerstag ist eine Therapeutin noch einmal durch die Zimmer gegangen, um auch den Patienten ein kleines St√§ndchen auf der Gitarre zu geben, die eben nicht das Bett verlassen und mit in den Innenhof zum Feiern kommen konnten. So also auch f√ľr die Zimmergenossin von Stephanie. Wir haben nat√ľrlich auch mitgelauscht und wurden in die Findung des dargebotenen Musikst√ľckes mit einbezogen – die Entscheidung fiel am Ende auf ‚ÄěMarmor, Stein und Eisen bricht‚Äú und interessanterweise war unser Kind beim Refrain auch hier relativ textsicher. Man kam danach so ins Gespr√§ch und da Stephanie w√§hrend ihrer Dresdner Zeit mal sowohl Fl√∂ten- als auch Gitarrenspielen gelernt hat, durfte sie das Instrument halten und selbst an den Saiten zupfen – damit hofften wir eventuell noch weitere Erinnerungen ausgraben zu k√∂nnen und Stephanie war ebenfalls nicht ganz abgeneigt. Wir wollen daran nun irgendwann mal ankn√ľpfen und sie zuk√ľnftig auf ihrer Gitarre von damals herumklimpern lassen, denn ggf. kann dadurch sogar etwas mehr Anreiz f√ľr eine noch viel bessere Bewegung (und Verwendung) von Linki mit herausspringen. Das h√§ngt dann am Ende aber nat√ľrlich ganz vom Kind ab …



2016 20.
Mrz

In den letzten Tagen gab es wieder allerhand Interessantes zu erleben. Der M√§rz¬†verwandelt¬†sich f√ľr mich¬†schon seit einigen Jahren dank meiner Begleitung der¬†Irish Dance Company Dresden (IDC) als Fotografin in einen sehr gr√ľnen Monat und das eigentlich alles nur wegen des 17. !

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Da dieser Tag in Deutschland immer ein ganz normaler Arbeitstag ist, werden die entsprechenden Feierlichkeiten lieber auf die umliegenden Wochenenden verteilt. So feierten wir bereits am 12.3. den 10. St. Patrick’s Day, der von den Leuten der IDC ausgerichtet wird – diesmal wieder in der Golfscheune Possendorf. Dort konnte ich aber nicht nur Fotos machen, sondern auch mal die Kamera an Carsten abtreten und selber an den zahlreichen Mitmacht√§nzen teilnehmen, was mir schon seit meinem 40. Geburtstag in 2010 – damals ist die IDC zum ersten Mal in meinem Beisein aufgetreten – immer sichtlich eine riesige Freude bereitet:

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Gestern gab es dann ein regelrechtes¬†Mammutprogramm zu Ehren des Heiligen Patricks. Man traf sich schon um 14:00 Uhr, um einige Zeit sp√§ter mit dem Salonschiff „August der Starke“ , welches an dem Tag ausschlie√ülich f√ľr die G√§ste einer¬†St. Patrick’s Feier reserviert¬†war, abzulegen. Normalerweise geht diese Sonderfahrt ja immer in Richtung Pillnitz,¬†aber dieses Jahr musste¬†man in die entgegengesetzte Richtung fahren. Wohlgemerkt nicht freiwillig, denn seit Montag behindert ein tschechischer Lastkahn den gesamten Schiffsverkehr auf der Elbe in Dresden. Da¬†unser Schiff¬†erst bei der Albertbr√ľcke wendete, wo der Lastkahn festsitzt, konnte ich das Elend mit eigenen Augen sehen:

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Kein Wunder, dass nun kein anderes Schiff unter der Br√ľcke durchfahren kann … zum Gl√ľck¬†tat die Routen√§nderung dem Spa√ü an Bord aber keinen Abbruch¬†¬†¬† standard
Als wir wieder in Dresden angekommen waren, gab es eine St. Patrick’s Day-Parade durch die Stra√üen der Altstadt, zu der¬†ganz viele Leute, die vorher mit auf dem Schiff unterwegs waren, den Kl√§ngen von Dresden Pipes & Drums so bereitwillig folgten, als w√§ren das geschickte Rattenf√§nger aus einer allseits¬†bekannten¬†Sage¬†¬†¬† zwinker

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Unterwegs, direkt auf dem Platz vor der Frauenkirche, haben die flinken T√§nzerinnen vom IDC bewiesen, dass sie auch mit Stiefeln und Turnschuhen auf den Pflastersteinen der Stadt genau so leichtf√ľ√üig sind wie mit Soft- und Hardshoes¬†auf der B√ľhne:

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Anschließend wurde in einem großräumigen Partyzelt auf dem Dresdner Postplatz fröhlich bis kurz vor Mitternacht weitergefeiert.

Aber es gab¬†in den vergangenen Tagen f√ľr Carsten und mich nicht nur musikalische Unterhaltung. Am Dienstagabend fanden wir uns nach einer relativ langen Pause mal wieder in der „Ver√§nderbar“ bei der Lesung von den¬†Phrase4-Autoren wieder. Ich war von den F√§higkeiten meines Mannes mal wieder¬†sehr positiv √ľberrascht, denn er war der Einzige aus dem Publikum, der bei den unauff√§llig eingearbeiteten Worten „kurz und knackig“ mit einem leisen „Phrase!“ reagierte … eben weil das die diesmal gesuchte Phrase war, bei deren Entdeckung man eine Flasche Wein gewinnt. Ich habe das auch schon zweimal geschafft, aber diesmal habe ich echt etwas gepennt ¬† ¬†zwinker ¬† ¬†da Carsten ja selber keinen Wein trinkt, hat er sich von Francis beraten lassen, denn er muss MIR am Ende schlie√ülich gut schmecken ¬† ¬†zwinker

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Damit w√§ren schon zwei Themen aus der √úberschrift abgearbeitet. Ich muss also nur noch √ľber das Blutvergie√üen im TV berichten. Diesmal geht es aber nicht um irgendwelche besonders blutr√ľnstige Actionfilme oder √§hnliches ¬† ¬†zwinker
Unsere Stephanie¬†ist, wie auch schon meine Oma und ich selber, zur Blutspenderin geworden. Allerdings wurde¬†ihre allererste Blutspende etwas ganz Besonderes, denn sie kam damit sogar ins Potsdamer Lokalfernsehen. Ich muss zugeben, die Stelle im Bericht, als die dicke Nadel in ihre Vene eingestochen wird, ist f√ľr mich als Mutter nicht einfach anzusehen¬†¬†¬† standard ¬† ¬†ansonsten bin ich nat√ľrlich sehr stolz auf meine tapfere Kleine und diesen grandiosen Medienauftritt. Damit ihr euch ein eigenes Bild von der gesamten Aktion machen k√∂nnt, m√ľsst ihr nur mal kurz¬†>> HIER <<¬†anklicken.

Nun habe ich √ľber alles berichtet, was ich in meiner √úberschrift versprochen habe¬†¬†¬† standard ¬† ¬†n√§chste Woche ist noch nicht so stark verplant, aber es eine kurze Arbeitswoche mit einem gaaaaaanz langen Wochenende, denn Ostern steht vor der T√ľr –> mal sehen, was uns OLCAs da so alles passiert !



2016 01.
Jan

Der erste Tag des Jahres ist am besten daf√ľr geeignet, gleich einen Punkt von meiner gedanklichen To-Do-Wunschliste umzusetzen: die Idee, √∂fter was zu schreiben, hat auch dieses Jahr ein Pl√§tzchen darauf gefunden¬†¬†¬† standard

Diesmal haben wir Silvester mit meiner besten Freundin Anna gefeiert. Sie hat das Problem der meisten Hundehalter: ihre¬†lieben Vierbeiner, neben zwei Katzen insbesondere ein ausgewachsener¬†Rhodesian Ridgeback, vertragen die Knallerei √ľberhaupt nicht gut. Deshalb sind wir am Abend des 31. zu ihr gegangen und urspr√ľnglich war nur eine kleine Gesellschaft aus ihr, dem Hund Leon und uns beiden¬†geplant. Aber wie es so¬†sch√∂n hei√üt: Wenn du Gott zum Lachen bringen willst, erz√§hl ihm von deinen Pl√§nen ¬† ¬†lachen
Sehr kurzfristig kam noch eine weitere Freundin von ihr dazu und¬†noch spontaner erschien eine halbe Stunde¬†vor Mitternacht ein weiteres P√§rchen aus ihrem Bekanntenkreis. Alles kein Problem,¬†wir hatten f√ľr alle genug Essen auf dem Tisch¬†¬†¬† standard

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Und das auf dem Foto ist bei Weitem noch nicht alles, denn wir hatten noch weitere¬†Vorr√§te auf dem k√ľhlen Balkon zwischendeponiert! So ist das eben, wenn zwei slawisch-gepr√§gte Gastgeberseelen aufeinandertreffen …
Da Anna alleine ist und im Alltag nicht besonders viel isst, schleppten wir am Ende der Feierlichkeiten noch einiges wieder zur√ľck in unsere OLCA-K√ľche. Zusammen mit dem √ľblichen Wochenendeinkauf sah¬†der Inhalt unseres K√ľhlschranks dann am ersten Morgen des Jahres 2016 so aus:

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Egal, wird schon weggehen – zur√ľck zu gestern: Die Zeit bis zum Jahreswechsel haben wir mit viel Quatschen und Essen wunderbar √ľberbr√ľckt. Au√üerdem konnten¬†wir einige andere zeitzonenbedingte Jahresbeginne durch das Ansto√üen mit einem Gl√§schen mitfeiern, denn unsere Familienmitglieder, Freunde und Bekannte leben eben nicht nur mit der mitteleurop√§ischen Zeit. So haben wir mit etwa 5 Stunden Versp√§tung zuerst¬†auf das australische Neujahr getrunken, danach kamen rechtzeitig das georgische, russische, ukrainische und letzten Ende auch das einheimische dazu ¬† ¬†standard

Aus R√ľcksicht auf Leons zartes Gem√ľt gab es dieses Jahr kein Feuerwerkgucken und auch keine selbstgez√ľndeten Wunderkerzen. Zudem knallte es drau√üen ja schon seit Nachmittag ganz doll¬†und der „kleine Zartbesaitete“ stapfte sehr nerv√∂s und etwas hysterisch hechelnd durch die Wohnung. „Sp√§tzchen“ (so ruft Anna ihn gerne)¬†f√ľhlte sich erstaunlicherweise in Carstens N√§he, genauer gesagt unter seinem Stuhl, irgendwie am wohlsten. Ich sch√§tze, er hoffte auf seinen gesicherten Schutz vor den b√∂se zischenden und knallenden Geistern von Drau√üen durch meinen gro√üen und starken Mann¬†¬†¬† lachen

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Carsten und ich¬†waren dann irgendwann zwischen 2 und 2:30 Uhr wieder in unseren eigenen vier W√§nden und ich landete umgehend¬†im Bett, wo ich augenblicklich einschlief. Mein lieber Mann r√§umte noch ganz im Alleingang unsere Futterk√∂rbchen mit den¬†vielen Resten aus und verstaute alles im K√ľhlschrank – daf√ľr bin ich ihm so dankbar ¬†¬† verliebt

Ich hoffe, ihr alle habt den Rutsch ins Neue Jahr auch so problemlos √ľberstanden wie wir. Ein leichtes √úbergewicht nach so einer Nacht z√§hle¬†ich nicht zu einem Problem, es ist doch vielmehr ein allj√§hrliches Ritual¬†¬†¬† lachen

Ich w√ľnsche euch allen ein gesundes, gl√ľckliches und friedliches Jahr 2016!!!

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2015 26.
Dez

Wie die treuen Leser vermutlich schon gemerkt haben, bin ich meinem Schreibrhythmus untreu geworden¬†¬†¬† zwinker ¬† ¬†aber seit einer Woche hatte ich im wahrsten Sinne des Wortes ein volles Programm und¬†es gab¬†so viel¬†Interessantes zu erleben, da blieb einfach keine Zeit zum Schreiben √ľbrig¬†¬†¬† standard

Genau eine Woche vor Heiligabend waren Anna, Carsten und ich auf dem Loschwitzer Weihnachtsmarkt¬†– dieser ist im Vergleich zu denen in der Innenstadt klein … daf√ľr aber fein und mit liebevoll best√ľckten Marktst√§nden sowie leckeren Essen und Getr√§nken, wo¬†ein Orangenpunsch auch noch wirklich nach Orange schmeckt und Apfelgl√ľhwein noch echten Apfelgeschmack beinhaltet. Davor machten wir noch einen Abstecher zur Russischen Weihnacht¬†– dieser Markt war wirklich mini und bestand aus sage und schreibe drei St√§nden. Aber der Schaschlik¬†schmeckte gro√üartig und auch die Tschebureki¬†(flache gro√üe halbrunde Teigtaschen mit Hackfleischf√ľllung, welche¬†gebraten oder frittiert werden) waren nicht von schlechten Eltern ¬† ¬†standard
Nach dem Besuch beider M√§rkte bzw. auf dem Heimweg, liefen wir an einem Geschenkeladen vorbei, welcher extrem s√ľ√üe Keramikb√§ren verkaufte:

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Einer von ihnen durfte mit zu uns nach Hause und schaute ein paar Tage später zu, wie Heini und Kl. Dinkelmann unseren Tannenbaum dekorierten:

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Am Freitagabend waren wir zu Katjas Geburtstagsfeier in die L’Osteria eingeladen. Ich habe mich gegen eine wagenradgro√üe Pizza entschieden, welche zwar verlockend, aber auch zu riesig aussah,¬†und nahm stattdessen lieber Muscheln in Wei√üweinso√üe – sie¬†waren echt lecker!

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Und weil die Pizzen alle so riesig waren, sodass unsere Nachbarinnen mit ihren alleine nicht fertig wurden, durften Carsten (er hatte sich Nudeln ausgesucht) und ich eben so von jeder etwas kosten    zwinker
Wir hatten ganz viel Spaß bei der Feier und bei den lustigen Gesprächen verging die Zeit superschnell. Am Ende verließen wir das Lokal gutgelaunt erst irgendwann gegen Mitternacht    unschuldig

Wie sich¬†am Tag danach herausstellte, war jene¬†Geburtstagsfeier quasi eine „Aufw√§rm√ľbung“ f√ľr den nun folgenden Geburtstag von Francis Mohr. Seine¬†Feier begann erst um 20 Uhr und auch hier geh√∂rten Carsten und ich zu den letzten G√§sten, denn es war eine sch√∂ne, bunte Gesellschaft und man hatte √ľber den gesamten Abend verteilt, ganz viele verschiedene Themen zu besprechen. Wie √ľblich fand¬†mein letztes Gespr√§ch in der K√ľche statt, diesmal¬†mit Claudia, der Hausherrin, welche ein gro√üartiges Talent hat, alles perfekt zu organisieren ¬† ¬†standard
Man wei√ü ja, K√ľchengespr√§che sind meistens die spannendsten ¬† ¬†zwinker ¬† ¬†und nach diesem wunderbaren Geburtstagsfest landeten wir sogar erst um 3 Uhr in unseren Betten!

Aber leider stand Ausschlafen an diesem Sonntag nicht zur Debatte, denn zum einen erwarteten wir gegen Mittag unsere lieben Freunde aus Breslau bei uns in Striesen und gegen Abend¬†sollte¬†Stephanie √ľber die nun noch verbleibende Adventszeit bei uns einziehen. Ergo, die Zeit bis zur Ankunft von Kasia, Rafal, Natalka und Zuzia wurde mit Budenschwung (s√§chsisch f√ľr Hausputz)¬†verbracht – blo√ü gut, dass ich nicht mehr ein ganzes Haus, sondern nur noch eine Wohnung¬†in Ordnung zu bringen¬†hatte ¬† ¬†zwinker
Unsere polnische G√§ste wollten nach einer kleinen F√ľhrung durch das Apartamento OLCA vorrangig die Dresdner Weihnachtsm√§rkte besuchen und so st√ľrzten wir uns entgegen aller Gewohnheiten auch mal an einem Wochenende ins Gew√ľhl, was sonst die Einheimischen lieber¬†versuchen zu vermeiden. Der mittelalterliche Weihnachtsmarkt im Stallhof wird unseren Freunden wohl als sch√∂nster in Erinnerung bleiben, denn da man dort am Wochenende Eintritt bezahlen muss, war dieser nicht ganz so √ľberlaufen, wie der anschlie√üend besuchte¬†Advent auf dem Neumarkt¬†und nat√ľrlich der mittlerweile √ľber die s√§chsischen Grenzen hinaus bekannte¬†Striezelmarkt.

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Zeitlich hat am Sonntag alles so perfekt gepasst, dass wir nach der Verabschiedung der Breslauer, welche auf der Heimfahrt noch einen Stopp in Bautzen und G√∂rlitz einlegen wollten, nicht ganz eine Stunde sp√§ter unsere Kleine am Busbahnhof abholen konnten. Danach geh√∂rte ihr und¬†zwei Tage sp√§ter auch ihrer gro√üen Schwester unsere (beihnah) ganze Aufmerksamkeit … abgesehen von ein paar Tagen (Mo & Di) auf Arbeit gehen. Unter anderem haben wir es in dieser Zeit sogar geschafft, ins Kino zu gehen und zusammen mit Stephanie „Star Wars VII – Das Erwachen der Macht“¬†anzusehen. Die Geschichte ist leider etwas d√ľnn, aber der Film ist dennoch sehenswert, besonders f√ľr die, welche die urspr√ľnglichen Teile aus den 70ern¬†m√∂gen. Stephanie hat es¬†auf dem Heimweg¬†aus meiner Sicht so richtig gut¬†zusammengefasst: „Chewbacca und Han Solo sind die besten“ ¬† ¬†zwinker

Am Montag waren wir bei Ines und Torsten zum Raclette in ihrer neuen K√ľche eingeladen. Diese ist nigelnagelneu, sehr modern und vollgespickt mit ganz viel High-Tech – sehr beeindruckend!¬†Aber die¬†Gem√ľtlichkeit beim Raclette ist zum¬†Gl√ľck so herrlich unver√§ndert altmodisch geblieben und¬†darum wurde auch dieser Abend seeehr lang¬†¬†¬† standard

Am Mittag des Heiligabend vernichteten wir mit den M√§dels den am¬†Tag zuvor¬†gemeinsam zubereiteten Kartoffelsalat a la OLCA¬†inklusive der obligatorischen W√ľrstchen, denn gegen 18 Uhr stand Uwe schon vor der T√ľr, um die Kinder f√ľr die restlichen Weihnachtstage zu sich nach Miltitz zu holen. Danach gab es aber kein Halten mehr und der Weg f√ľhrte ins Wohnzimmer, wo unser Tannenb√§umchen als Kr√∂nung schon auf dem √ľblichen Geschenkeberg thronte – bei uns wird eben auch jede noch so kleine Kleinigkeit eingepackt, um den Spa√ü des Auspackens unter Aufsicht der insgesamt drei wartenden Augenpaaren so richtig zu zelebrieren:

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Und dann ging endlich die Bescherung los und es wurde wie jedes Jahr ein stundenlanges Vergn√ľgen!

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Ich habe wie so oft, ein paar „b√§rige“ Geschenke bekommen: ein Buch¬†√ľber Paddington B√§r, denn diese Kultgeschichten haben bei mir in den B√ľcherregalen¬†tats√§chlich noch gefehlt, und die¬†Trickfilm-DVD „Ernest & Celestine“ – ich finde, es ist alles so liebevoll gezeichnet und auch die gesamte Geschichte drumherum mochte ich sehr. Die gr√∂√üte √úberraschung war f√ľr mich aber ein Gutschein von Carsten f√ľr¬†einen Weit-Weit-weg-Strandurlaub. Wenn wir uns festgelegt haben, werde ich euch verraten, wohin die Reise gehen soll ¬† ¬†zwinker ¬† ¬†mein Schatz ist eigentlich¬†ein Berge-Fan, aber nicht nur deshalb rechne ich ihm das Geschenk sehr hoch an!

Carsten hat von Kindern z.B. etwas zum Spielen bekommen:

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Irgendwie habe ich aber das Gef√ľhl, er wird nicht sehr lange damit spielen k√∂nnen ¬† ¬†zwinker
Ein¬†anderes Spiel, welches die Kinder uns schenkten, wird da wohl etwas l√§nger √ľberleben:¬†Bezzerwizzer. Das wurde nat√ľrlich auch gleich nach der Bescherung eingeweiht und ob man es glaubt oder nicht, ich habe tats√§chlich sogar¬†eine von zwei Runden gewonnen¬†¬†¬† lachen !

Au√üerdem haben die Kinder meinen Wunsch, unseren Tassenvorrat zu erweitern, erf√ľllt:

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Ich war wirklich sehr √ľberrascht, als ich erfahren habe, dass sie beide¬†die Tassen selbst bemalt haben, denn ich dachte, sie wurden bereits mit diesen Zeichnungen verkauft. Ich bin wirklich sehr stolz auf meine kreativen Kinder und freue mich auf den Einsatz des neuen Geschirrs in unserer K√ľche!

Da die Mädels uns noch am Heiligabend verließen, um in Miltitz weiterzufeiern, gönnten Carsten und ich und gestern, am 1. Feiertag, ganz viele entspannten Stunden in der Toskana Therme in Bad Schandau Рvom Liquidsound-Becken kann ich einfach nicht genug bekommen! Aber auch das entspannte Saunieren samt Ausprobieren aller vorhandenen Schwitzbuden hat mir und meinem Körper sehr gut getan.

Und nun heute, am 2. Feiertag, kommen wir endlich einmal dazu, all die vielen sch√∂nen Erlebnisse Revue passieren zu lassen und voller Dankbarkeit an unsere Familie und unsere Freunde von Nah und Fern zu denken, welche uns in den letzten Tagen so viel Freude geschenkt haben – sch√∂n, dass es euch gibt und das zum Gl√ľck nicht nur zu Weihnachten¬†¬†¬† standard ¬† ¬†verliebt



2015 29.
Nov

Wie ich schon in meinem letzten Blogeintrag angedeutet habe, hatte ich sehr gro√üe Erwartungen an diese Woche. Was soll ich nun sagen: sie wurden nicht erf√ľllt, ich finde, sie wurden sogar √ľbertroffen ¬† ¬†standard

Die Feierlichkeiten gingen schon am Donnerstag los, kaum, dass wir die Mitternacht geschafft hatten. Wir waren nach langer Zeit wieder mal zu viert unter einem Dach vereint und so habe ich meine Geschenke und die Gl√ľckw√ľnsche von meinem Mann und den beiden Kindern bereits vorm Schlafengehen bekommen. Es war so s√ľ√ü! Carsten war sogar¬†etwas √ľbereifrig und hat mir schon meine „Sherlock“-DVD-Box √ľberreicht, obwohl er sie eigentlich als Weihnachtsgeschenk gekauft¬†hatte. Unseligerweise hat er sie zusammen mit den Geburtstagsgeschenken an einem Ort versteckt und so landete diese Box zusammen mit einem Brotausstecher¬†in B√§renkopfform und einem Gutschein f√ľr¬†zehn Besuche in der Salzgrotte¬†auf meinem Geschenketisch. Von den Kindern ¬†bekam ich einen Korb. Genauer gesagt einen Korb, welcher als Adventskalender dient und voll mit verschiedenen √úberraschungen gef√ľllt ist,¬†die ich im n√§chsten Monat¬†nach und nach¬†auspacken werde. Nur das P√§ckchen f√ľr den 1. Dezember war schon ausgepackt: ein Moosb√§r, was nicht nur sprichw√∂rtlich, sondern tats√§chlich eine Moosfigur in B√§renform ist. Der braucht eben auch schon vor dem n√§chsten Monat¬†etwas Wasser¬†in seiner Schale, damit er nicht austrocknet¬†¬†¬† zwinker

Der Geburtstag selber war ein richtig sch√∂ner und gem√ľtlicher Familientag! Am Anfang g√∂nnten wir uns ein Fr√ľhst√ľck vom Buffet in¬†der „Planwirtschaft“ – kein √úberangebot, aber alles, was man zum Fr√ľhst√ľck braucht und das, was es dort gab, fanden wir sehr lecker.¬†Au√üerdem ich war echt froh, dass es¬†dieses M√∂glichkeit √ľberhaupt gibt, denn mitten in der Woche (Donnerstag) ein Fr√ľhst√ľcksbuffet zu finden ist wahrlich keine leichte Aufgabe! Nach dem Essen fuhren wir in die „Bowling Arena“ zum Spielen. Bloss gut, dass ich weit im Vorfeld eine Bowlingbahn f√ľr uns reserviert hatte ¬† ¬†zwinker ¬† ¬†denn wir konnten uns vor anderen Spielern auf den √ľbrigen 14 Bahnen gar nicht retten … nee, wir waren die absolut einzigen Bowlern¬†an diesem Nachmittag ¬† ¬†lachen

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Auch wenn ich auf dem Foto so zufrieden aussehe – gespielt habe ich echt miserabel und belegte¬†auf der Familienrangliste des Tages sowohl bei der Gesamtpunktzahl als auch bei den Einzelwertungen der vier Spiele den untersten Platz. Selbst meine Hoffnungen, wenigstens einmal eines der Kinder zu √ľberholen, wurden schon bei den ersten W√ľrfen j√§h zerst√∂rt. Naja,¬†hoffentlich lerne ich¬†nun mit (weisen) 45 Jahren, wie man richtig eine ruhige Kugel schiebt¬† ¬† zwinker

Nach der sportlichen Bet√§tigung kehrten wir erneut in die Innenstadt zur√ľck und nutzten die Gelegenheit √ľber den Mittelalterlichen Weihnachtsmarkt im Stallhof¬†zu schlendern, nachdem wir die Menschenmassen auf dem 581. Striezelmarkt¬†hinter uns gelassen hatten. Leider spielte¬†das Wetter nicht so richtig mit, denn es begann immer st√§rker zu regnen. Gl√ľcklicherweise hatten wir schon vor Tagen einen Tisch im „Ayers Rock„, einem australischen Restaurant nicht weit vom Dresdner Schloss entfernt, reserviert und konnten diesen schon ein paar Min√ľtchen vorher als regensch√ľtzenden Unterschlupf f√ľr uns beanspruchen¬†¬†¬† standard ¬† ¬†f√ľr mehr als drei Stunden wurde es ein richtig gem√ľtlicher Ort, warm, mit supergutem Essen und sehr nettem Personal – perfekt f√ľr ein Geburtstagsessen im Kreise der Familie¬†¬†¬† verliebt

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Am Freitag habe ich anfangs ganz viel Zeit in der K√ľche verbracht, um f√ľr meine werten G√§ste Borschtsch, Plow und Napoleon¬†zu machen.¬†Bei der Zubereitung der verschiedenen Vorspeisen wie Salate und gef√ľllte Eier konnte ich mein neues,¬†in Lviv gekauftes Buch „Ukrainische K√ľche“ nutzen. Da¬†all das, was¬†ich aufgetischt habe, mit viel Appetit und¬†Freude in¬†Begleitung von lobenden Worten fast komplett aufgegessen wurde, l√§√üt es mich annehmen, dass¬†mein Speiseplan den Geschmack der Freunde getroffen hat¬†¬†¬† standard ¬† ¬†Das hat mich echt gefreut! Und ich erfreute mich nat√ľrlich auch an den¬†vielen sch√∂nen und liebevoll ausgesuchten¬†Geschenke meiner Freunde:

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Am Samstag haben wir – leider ohne Andrea – einen ganz ruhigen Familientag mit Stephanie gemacht: ausschlafen, gem√ľtlich fr√ľhst√ľcken, ins Kino gehen und „Die Tribute von Panem – Mockingjay Teil 2“ anschauen – wobei ich zugeben¬†muss, dass die Endszenen mein Kind und mich sogar zu Tr√§nen ger√ľhrt haben. Zur√ľck im Apartamento OLCA kochten wir zusammen Wirsingrouladen, vernichteten diese auch mit viel Genuss und beendeten den Tag abschlie√üend mit Spielen, wie „Kniffel“, „Mensch-√§rgere-dich-nicht“ und „Mikado“. Das war soooooo sch√∂n! Soll ich mal am Rande erw√§hnen, dass ich auch diesmal bei keinem der Spielerunden (2x/2x/1x) gewonnen habe ¬† ¬†zwinker ¬† ¬†?

Heute fr√ľh¬†packte¬†Stephanie dann nach dem Fr√ľhst√ľck¬†ihren Rucksack, um mittags von Papa abgeholt zu werden.¬†Ich musste mich allerdings schon um halb 10 von ihr verabschieden, da ich mich mit Andrea und Karl¬†in der Stadt verabredet hatte, denn sie wollten vom mir ein paar Fotos¬†von Dresden und sich machen lassen. Nun ja, es sind etwas unkonventionelle Aufnahmen geworden ¬† ¬†zwinker

Man, was muß der Wind aber stark gewesen sein    zwinker

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Zudem¬†war es so¬†kalt, so dass man sich gegenseitig w√§rmen musste … und das unter den strengen Blicken dieser Herren aus dem Morgenland ¬† ¬†zwinker

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Ihr merkt, die letzte Woche war eine sehr familienverbundene Zeit, in der ich meine Schnapszahl (44) in ein halbrundes¬†Lebensjahr¬†(45) verwandeln konnte.¬†Und ich freue mich¬†bereits jetzt schon wieder sehr darauf, dass in weniger als einem Monat die ganze Familie wieder zusammenkommen wird. Bis dahin¬†werde ich allerdings noch verst√§rkt auf Geschenkejagd gehen m√ľssen, denn die verst√§rkten Weihnachtsvorbereitungen werden bei uns immer erst nach dem letzten Familiengeburtstag (6.2., 7.6., 18.9. & 26.11.) in Angriff genommen. Gl√ľcklicherweise habe ich wenigstens ein paar Ideen, welche P√§ckcheninhalte es¬†f√ľr meine Lieben¬†geben soll ¬† ¬†zwinker



2015 08.
Jul

Das sommerliche Wochenende habe ich nat√ľrlich nicht zu Hause, sondern drau√üen verbracht. Es war ja ohnehin schon seit Langem komplett¬†verplant¬†¬†¬† zwinker

Aber mein¬†fr√ľhestes Highlight der vergangenen¬†Woche hatte ich bereits am Dienstag. Denn da ging mein erster VHS-Russischkurs f√ľr Anf√§nger (vorerst) zu Ende. Ich bin echt stolz auf „meine“ Gruppe, denn das Gros von ihnen¬†ist tats√§chlich mit keinerlei Vorwissen eingestiegen und nach lediglich 14 Abenden konnten sie schon lesen, schreiben und sich auch ein wenig unterhalten. So wie das Abschiedsgeschenk aussieht, hatten die Kursteilnehmer wohl ebenfalls ganz viel Spa√ü beim Unterricht (man beachte die Karte¬†¬†¬† lachen¬†¬†¬† ):

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Jetzt haben wir alle unsere wohlverdienten Ferien und ich hoffe, dass es Ende September mit dem Kurs weiter geht. Mal schauen, wer sich noch dazu entschließt, sich auch im Herbst und im Winter jeden Dienstagabend mit den fiesen Zischlauten und gemeinen 6 Fällen zu beschäftigen    zwinker

Aber zur√ľck zum Wochenende. Eigentlich ist 4. Juli schon seit¬†23 Jahren¬†mein pers√∂nlicher¬†Unabh√§ngigkeitstag und dieser wird meistens¬†mit Familie oder mit¬†Freunden gefeiert. Dieses Jahr habe ich meine eigene Feier aber ausfallen lassen, um bei einer anderen dabei zu sein. Zwei Menschen haben sich entschieden, ihre Unabh√§ngigkeit aufzugeben¬†und ich durfte sie an diesem besonderen Tag mit meiner Kamera begleiten:

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Vielen herzlichen Dank an das fr√∂hliche und gl√ľckliche¬†Ehepaar f√ľr ganz viel Spa√ü beim Fotoshooting in au√üerordentlicher Mittagshitze und die vielen emotionalen Momente, bei welchen ich euch begleiten durfte! Wir w√ľnschen euch auch von hier nochmals alles, alles Gute im¬†zuk√ľnftigen Eheleben¬†¬†¬† herz herz herz

Den nicht weniger heißen Sonntag haben wir ebenfalls mit Feiern verbracht. Diesmal ging es um den runden Geburtstag meiner besten Freundin Anna:

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Carsten hat sich¬†nebenbei als perfekter Helfer beim Ausrichten der Fete bewiesen, denn er k√ľmmerte sich hauptamtlich um die Musik und ums Grillen und nahm dem Geburtstagskind mit vielen geschickten, kleinen Handgriffen¬†so manchen¬†organisatorischen Kram von der Schulter. So hatten Anna und ich sogar einen Augenblick Zeit, um f√ľr ein gemeinsames Bild¬†von uns beiden¬†zu¬†posen (Danke sch√∂n, Ines!):

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Trotzdem wir uns eigentlich immer im Schatten aufhielten, habe ich wie jedes Jahr den Sommer mit einem Sonnenbrand begonnen …¬†diesmal hat es besonders meine linke Schulter getroffen¬†¬†¬†¬†erroeten
Aber inzwischen ist davon kaum noch etwas zu sehen    standard    und was ist ein kleiner roter Hautfleck im Vergleich zu einem fabelhaften Sommertag und einer unvergesslichen Feier    lachen !



2015 03.
Jan

Man konnte gar noch so schnell gucken, dennoch waren die 365 Tage von¬†2014¬†im Nu vorbei. Diesmal haben wir das neue Jahr in Freital, zusammen¬†mit Ines und Torsten, begr√ľ√üt. Eigentlich sollte noch ein weiteres P√§rchen dabei sein, aber die R√ľsselseuche hat bei denen leider¬†ganze Arbeit geleistet¬†¬†¬† traurig

Das sollte unserer Vorfreude auf die Silvesterfeier dennoch kein Abbruch tun und so kamen wir perfekt gelaunt mit unseren Leckereien an, um diese auf den bereits gedeckten Tisch dazu zu stellen. Es war gar nicht so leicht, denn es standen schon allerhand andere leckere Häppchen darauf    standard
Es gab auch eine echte Feuerzangenbowlezubereitung, was¬†f√ľr mich¬†eine Premiere¬†war … ein fantastisches Flammenschauspiel!

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Carsten hat sogar ein Bild¬†mit mir geschossen und es prompt „Olga im Fegefeuer“ genannt – trotz der Verballhornung sieht es doch irgendwie imposant aus¬†¬†¬† lachen

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Nach dem Quatschen, Trinken und Essen hatten wir noch genug Zeit, um ein paar Spiele zu spielen. Zuerst¬†besch√§ftigten wir uns mit den (Spiel-)Regeln der DDR und haben „√úberholen ohne Einzuholen“ gespielt:

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Dreimal d√ľrft ihr raten, wer am Ende gewonnen hat¬†¬†¬† zwinker

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Ausgerechnet einer, der Sozialismus nie erlebt hat!¬†Aber Torsten war dicht hinter ihm dran. Carsten hatte zuerst das sozialistische Soll erf√ľllt: ein Telefon f√ľr 2000 Mark, ein Auto f√ľr 5000 Mark und 5 Anmeldescheine, eine Parteimitgliedschaft sowie das Erreichen von Wandlitz … nebenbei war er¬†auch noch der verdeckte Stasi, hatte einen Diplomaten-Persilschein f√ľrs Gef√§ngnis, konnte viel Geld scheffeln, mu√üte nicht ein einziges Mal¬†eine „Passiert-was-Karte“ ziehen und hatte nebenbei auch noch das Amt des Geldverwalters inne. Wenn das mal keine spionageverd√§chtige Infiltirierung war …

Daf√ľr haben wir M√§dels (mit dem gelben Pin) dann bei „Activity“ gegen die M√§nner eine bessere Partie hinlegen k√∂nnen.

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So vergingen die letzten Stunden von 2014 mit viel Spa√ü und es¬†wurde so langsam Zeit, die Sektgl√§ser zu f√ľllen:

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Auf den Tag genau nach einem Jahr war mein Gewinnsekt von der „Shamrock“-Silvesterfeier endlich¬†an der Reihe gek√∂pft zu werden¬†¬†¬† standard

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Und dann kamen meine heißgeliebten Wunderkerzen zum Einsatz    lachen

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Wir haben bestimmt genug von ihnen verbrannt, um alle b√∂sen Geister¬†in 2015 abzuschrecken! Danach nutzten wir noch das frische Jahr zum Quatschen und erst gegen 3 Uhr nachts sind wir¬†gen Striesen¬†aufgebrochen. Wenn das Jahr genau so gem√ľtlich, spa√üig und immerzu in guter Gesellschaft l√§uft, h√§tte ich gar nichts dagegen einzuwenden! Ich bin mal gespannt, wie die kommenden Tage, Wochen und Monate sich gestalten.

Aber vorher werde ich noch einmal meine Erinnerungskiste sichten und an die vielen sch√∂nen Erlebnisse aus 2014 zur√ľckblicken, um dann Platz f√ľr die neuen zu schaffen. Auch mein neuer Fotojahresplan wartet darauf, zusammengestellt zu werden, wobei ich ihn dieses Jahr aufgrund der geplanten Ver√§nderungen und anstehenden Auswanderungsaktivit√§ten wohl etwas lockerer setzten¬†muss¬†¬†¬† zwinker¬†¬†¬†¬† ich werde¬†an dieser Stelle wie immer¬†berichten¬†¬†¬† lachen



2014 30.
Nov

Den November dieses Jahres werde ich wohl so schnell nicht vergessen. So voll habe ich¬†einen Monat noch nie in Erinnerung gehabt¬†¬†¬† lachen¬†¬†¬†¬† aber voll ist ja nicht automatisch mit „schrecklich“ gleichzusetzen¬†¬†¬† zwinker
Auf jeden Fall haben sich in diesem Monat ganz viele unserer Erwartungen erf√ľllt. Ein paar davon kann ich euch ja nun erz√§hlen¬†¬†¬† standard

Zum Beispiel haben wir es in der Tat geschafft – dank Carstens hervorragender Planung – unser Haus komplett leer zu r√§umen, zu putzen und heute endg√ľltig an unsere K√§ufer zu √ľbergeben. Hier die Ecke aus meinem Workshopraum, welche alle Leute kennen, die jemals bei mir zu einer Fotosession zu Besuch waren:

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Und dabei haben wir wie erwartet hinter dem Schrank, auf welchem einmal unsere Brotschneidemaschine stand, einen ganz gro√üen Haufen trockener Brotkr√ľmmel gefunden ¬†¬† lachen¬†¬†¬† ohne Abschlu√üleiste zur Wand hin fiel wohl so manches Schnittgut in den offenen Spalt …

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Wie erwartet, konnten wir die letzten Wochen sehr auf tatkr√§ftige Unterst√ľtzung unserer Freunde beim Renovieren und Umziehen z√§hlen:

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So verabschiedeten¬†wir uns heute wie erwartet von dieser Nummer an unserem Haus mit einem guten Gef√ľhl:

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Wer unsere neue Adresse braucht (z.B. f√ľr¬†Weihnachtspost¬†¬†¬† lachen¬†¬†¬† ), sie ist auf¬†unserer Homepage¬†(Button „Ruf“) zu finden.

Wie erwartet, haben wir uns auch recht schnell in der neuen Wohnung eingelebt und das Gros der Arbeiten¬†ist bereits erledigt. Solche Bilder geh√∂ren inzwischen (gl√ľcklicherweise !!!) der Vergangenheit an:

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Aber noch gef√§llt es dem Werkzeug sehr gut in unserer Wohnung (statt im Keller), denn es wird nach wie vor immer wieder f√ľr¬†weitere Versch√∂nerungsarbeiten gebraucht und somit stets und st√§ndig¬†aus dem Transportkorb ausgepackt, am Ort des Einsatzes kreuz und quer verteilt und am Ende wieder im Korb verstaut:

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Aber zur√ľck zu den¬†erf√ľllten Erwartungen¬†¬†¬† zwinker

Wie erwartet hatte ich auch dieses Jahr Ende November Geburtstag und da ich¬†zum vierten Mal in meinem Leben eine SCHNAPSzahl erreichte, durfte¬†jener bei unserer kleinen Zusammenkunft mit einigen Freunden im Restaurant Odessa¬†nat√ľrlich nicht fehlen, genau so wenig wie leckere Pelmeni …

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Wie erwartet kam auch Stephanie nach 2 Monaten Aufenthalt in Potsdam zu meinem Geburtstag in die Heimat. Und wie erwartet verbrachten wir gestern zu viert einen wundervollen Nachmittag mit¬†leckerem Essen im Ocakbasi, mit einem Besuch der Com√∂die Dresden, wo wir ganz viel Spa√ü bei dem St√ľck „Die Feuerzangenbowle“ mit Volker Zack in der Hauptrolle hatten und anschlie√üend noch mit einem Cocktail als Absacker in der Bar vom Motel One am Postplatz. Das obligatorische M√§delsknuddeln zwischendurch¬†durfte dabei nat√ľrlich auch nicht fehlen¬†¬†¬† zwinker

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Übrigens die Damentoilette in der Comödie hat eine herrliche Gestaltung    standard
Das habe ich wirklich nicht erwartet, aber ich fand es echt ganz toll    standard

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Besonders passend fand ich diesen Spruch:

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Passt ja perfekt zu mir    zwinker



2014 29.
Jun

Am Freitag bin ich so fr√ľh von der Arbeit verschwunden wie schon lange nicht mehr. Aber der Grund hierf√ľr war auch extrem wichtig, denn an diesem Tag¬†war bereits am fr√ľhen Nachmittag im Congress Center Dresden¬†die Zeugnisausgabe¬†und im Anschlu√ü der Abiball von Stephanies Jahrgangsstufe angesetzt worden.

Vorher sollten¬†sich noch alle h√ľbsch machen k√∂nnen und das am besten ohne zu hetzen. Es hat alles gro√üartig funktioniert. Wir waren sehr p√ľnktlich vor Ort und hatten damit genug Zeit, um noch das Familienfoto mit einer gl√ľcklichen Abiturientin und superstolzem Rest der Familie zu machen:

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Die Veranstaltung war f√ľr uns wundervoll. Stephanie musste insgesamt dreimal auf die B√ľhne: einmal um ihr Abizeugnis in Empfang zu nehmen, einmal um eine besondere Anerkennung der Tutoren zu bekommen und noch einmal um die Dankesrede ihres Kurses zu halten.

Das Essen war sehr lecker und das Ambiente richtig feierlich – alles stilvoll, aber nicht √ľberkandidelt.

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Es gab nat√ľrlich auch Spiele, bei welchen Sch√ľler, Eltern und Lehrer gegeneinander gespielt haben. Am Ende gewannen die Eltern – auch wenn ich nicht direkt mitgespielt habe, hat mir dieses Ergebnis schon irgendwie gefallen¬†¬†¬† zwinker

Kurz vor Mitternacht sind wir nach Hause gegangen und haben unterwegs unsere Gro√üe wohl zum letzten Mal¬†an ihrem Wohnheim abgesetzt, denn sie zieht im Juli¬†in ein anderes um. Eines, wo sie etwas mehr Platz f√ľr sich hat, als ihre derzeitigen 11 qm.

Also passt in unserem Leben derzeit wie immer der Spruch „Geht eine T√ľr zu, dann √∂ffnet sich daf√ľr eine andere“ und¬†auch bei uns bleibt nach einer erreichten Etappe nicht einfach alles stehen, sondern es¬†halten sich schon die n√§chsten Herausforderungen bereit. Aber auch diese werden wir alle in OLCA-Stehaufm√§nnchen-Manier meistern, da bin ich mir sicher¬†¬†¬† standard



2014 24.
Mrz

Heute¬†werde ich (Heini) mal wieder schreiben, denn am Samstag durfte ich meine Mama zu einem¬†„gr√ľnen“ Fest auf einem gro√üen Schiff begleiten –> zum St. Patrick’s-Day auf dem¬†Kutter¬†August der Starke.

Zuerst durfte ich mich ein wenig umschauen und einfach abhängen:

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Drinnen habe ich geholfen, den Salon mit Irland-Fähnchen zu dekorieren. Und dort habe ich auch meine geliebte Ines entdeckt! Meine Mama ist eine ganz Listige: sie wusste, dass Ines mit diesem Schiff an diesem Tag mitfährt und hat mir gar nichts verraten! Das war eine schöööööööne Überraschung!

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Ines hat mir gezeigt, wo und wann sie mit den anderen Tänzerinnen der Irish Dance Company (IDC) auftreten wird:

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Dann musste sie weg, um noch irgendwas zu organisieren und ich habe, w√§hrend sie weg war,¬†vorsichtshalber schon mal mit meinem R√ľcken¬†den echten irischen Whiskey angew√§rmt. So entfaltet sich sein Aroma n√§mlich viel, viel besser!

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 Aber dann wollte ich lieber wieder an die frische Luft:

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Dort habe ich den anderen Tänzerinnen von IDC beim Trainieren zugeschaut. Übrigens, die kleinere Frau von beiden ist Mamas Freundin Anna Рdie beiden kennen sich schon ewig, denn als ich in die Familie kam, gehörte Anna schon längst dazu. Aber sie darf in ihrer eigenen Wohnung leben.

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¬†Dann gab es f√ľr mich Streicheleinheiten von meiner Ines – davon kann ich nie genug bekommen!

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Wie sie sich gefreut hat, dass wir uns wieder getroffen haben!

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Eine der T√§nzerinnen hat mich gebeten auf¬†ihr Bier aufzupassen. Das habe ich nat√ľrlich getan, aber eigentlich h√§tte das bestimmt kein Fremder genommen¬† – das Glas war sehr eindeutig markiert … mit Lippenstift:

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Ich kehrte dann nach der R√ľckgabe des Bierglases an die Bar zur√ľck, der Geruch von¬†gutem, irischen Whiskey ist einfach b√§rig!

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Ines hat mich eingeladen, zusammen ein Foto mit einem schicken Rahmen zu machen, aber das Schiff schaukelte zu sehr, deshalb sind wir völlig aus dem Rahmen gefallen:

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Ich finde an Ines ganz, ganz viele Sachen supertoll, unter anderem, dass sie es so gut versteht, mir ein Gef√ľhl zu vermitteln echt gro√ü zu sein:

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Dann habe ich versucht, Geburtstagskalender an den¬†man zu bringen. Das absolut Coolste an diesen Kalendern ist, dass¬†sie nicht nur s√ľ√ü und witzig sind, sondern, dass alle Bilder darin von Ines pers√∂nlich gemalt wurden. Meine Hilfe war aber gar nicht n√∂tig, die Dinger verkaufen sich quasi von ganz allein. Aber ein paar sind noch √ľbrig. Wenn jemand Interesse hat, kann ich¬†Vermittler ohne Provisionsanspruch spielen – einfach meine Mama anschreiben¬†¬† lachen

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Aha, die¬†Menschenwhiskeygl√§ser¬†sind ja viel viel gr√∂√üer als die¬†der B√§ren! Na gut, wir sind ja auch selber etwas kleiner …

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Und Mamas Anna ist immer wieder zu Sp√§√üen aufgelegt. Ein Gl√ľck, dass Ines das nicht gesehen hat – was h√§tte ich mich da vor¬†ihr¬†blamiert …

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… denn sie himmelt mich genau so an wie ich sie!

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Und sie hat immer gute Laune und ist beim Tanzen so fröhlich!

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Da habe ich √ľberlegt, dass ich am liebsten auch bei dieser Gruppe mittanzen m√∂chte und organisierte mir schon wenigstens mal einen Hardshoe zum √úben:

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Das sieht bei Ines und ihren Freundinnen alles so leicht und locker aus, aber in Wirklichkeit ist das total anstrengend! Nach dem Üben hatte ich einen Bärendurst!

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Aber dann haben wir uns zusammen im Irish Pub „Shamrock“ erholt:

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Als wir ein gemeinsames Foto mit Ines, Anna und Mama¬†machen wollten, sagte Anna pl√∂tzlich „Ein V√∂gelchen“. Ich Drops habe dann nat√ľrlich in Richtung Himmel geschaut, weil ich vergessen habe, dass wir zum einen in einem Lokal sind und zum anderen, dass man¬†bei diesem Spruch¬†zur Kamera sehen sollte. Naja, wenigstens meine Nase und mein Bauch kommen gut zur Geltung:

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Ich wollte nach so einem irischen Tag am liebsten mit diesem Auto nach Hause fahren, aber nach der StVO darf man das nicht, weil man ja zur Seite nur Werbung und gar keinen Durchblick bei den Fenstern hat:

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Da ließen wir uns lieber von unserem Bärenpapa abholen.

Es war ein toller Tag, genau wie auf dem Luftballon stand:

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Ich hoffe, auch euer St. Patrick’s Day – egal ob am Montag , den 17. M√§rz oder am Wochenende gefeiert – war genau so gro√üartig¬†wie meiner!

Bis demnächst
Euer Heini