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Kommentar:   

 
Manchmal hat man eben Lust darauf, etwas zu schreiben   ;0)

 
Web|log,  der;  -s,  <engl.>,  meist abgekürzt mit "Blog"
   
Digitales Tagebuch im Internet. Ein Weblog ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Es ist ein Medium zur Darstellung des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrung als auch der Kommunikation dienen und ist insofern mit dem Internetforum sehr verwandt. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als "bloggen" bezeichnet.

Quelle: http://www.wikipedia.de    


 
2015 06.
Apr

Wie jedes Jahr freute ich mich schon seit Tagen und Wochen auf 4 Tage Freizeit am St√ľck. Es wurde im Vorfeld zwar kein sch√∂nes Osterwetter prophezeit, aber da wir nicht mehr geplant hatten, bunte Eier im Garten zu verstecken, war uns das Wetter ziemlich gleichg√ľltig. Bei¬†kaltem Regenwetter kann man¬†sogar noch l√§nger im Bett lesen und braucht nicht einmal¬†ein schlechtes¬†Gewissen zu haben¬†¬†¬† zwinker

Am Gr√ľndonnerstag hatte ich schon seit dem fr√ľhen Morgen echte Freitagsgef√ľhle. Es war n√§mlich mein letzter Arbeitstag in der Woche, der Wochenmarkt, an welchem ich seit unserem Umzug jeden Freitag auf dem Weg ins B√ľro vorbeifahre, war aufgebaut und rege besucht,¬†an Abend gab es das OLCA-traditionelle D√∂ner-Wochenendessen und¬†danach folgte noch der Einkauf f√ľrs Wochenende¬†¬†¬† standard¬†¬†¬† … so ein herrliches Gef√ľhl!

Unser Karfreitag hatte danach die Rolle eines klassischen Gammeltages √ľbernommen: lange im Bett lesen, lange fr√ľhst√ľcken, Zeit am Rechner verplempern, entspannt Mittagessen kochen (Kartoffel-Blumenkohlauflauf – lecker, sage ich euch!) und¬†das¬†Gekochte dann auch ohne Hatz¬†verputzen zu k√∂nnen. Mit prall gef√ľllten B√§uchen landeten wir auf der Couch und g√∂nnten uns¬†die DVD¬†„Best Exotic Marigold Hotel“¬†als Vorbereitung f√ľr den bevorstehenden Kinobesuch am Samstag. Ganz ehrlich, die Woche davor waren wir¬†mit¬†zahlreichen Terminen so voll gepflastert, dass wir diesen einen Tag wirklich gebraucht haben, um von „Superschnell“ wieder auf „Normal“ zu kommen, besonders ich¬†¬†¬† zwinker

Am Samstag besorgten wir noch ein paar Kleinigkeiten im benachbarten Supermarkt und gönnten uns einen ausgedehnten Spaziergang durch Striesen. Vor dem Einkauf wollte Carsten unbedingt noch seine Sonnenbrille mitnehmen, nachdem wir die Einkäufe nach Hause brachten, nahmen wir statt dessen lieber einen Regenschirm mit. April, April, er weiss nicht, was er will    zwinker    so viel sei aber verraten: Aufspannen mussten wir den Wasserschutz jedoch nicht    lachen
Bei diesem Spaziergang haben wir ein Cafe entdeckt, welches wir ganz gewiss noch √∂fter besuchen werden – das Cafe L√∂sch. Sehr gem√ľtlich, sehr freundliche Bedienung, die Kuchen waren √§u√üerst lecker und auch das Preis-Leistungs-Verh√§ltnis fanden wir sehr angemessen.¬†Fast alle¬†Tische waren reserviert, das kennt man von einem kleinen Cafe eigentlich eher selten, aber das spricht daf√ľr, dass es nicht nur uns dort so gut gef√§llt¬†¬†¬† zwinker
Von da war es auch nur ein Katzensprung zum Programmkino Ost, wo wir uns um 17:30 Uhr den zweiten Teil des „Best Exotic Marigold Hotel“ angesehen haben. Der Erste war spitzenm√§√üig und es ist doch arg schwer so einen Film noch zu toppen. Der zweite war etwas schw√§cher von seiner Geschichte und hat etwas vom leichten Humor des Vorg√§ngers eingeb√ľ√üt, wir haben es aber nicht bereut, ihn uns angesehen zu haben. Da wir beim Heimgehen in der N√§he waren,¬†entscheiden wir uns zu einem Abendessen im „Paddy Foleys Irish Pub„. Das Lokal war rappelvoll!!! Wir haben gerade so noch¬†zwei Pl√§tze an der Bar und direkt¬†gegen√ľber der¬†Zapfh√§hne ergattert und konnten dem Wirt beim Zapfen und Malen¬†von Shamrocks im Stout-Schaum zugucken. Ich fand das v√∂llig faszinierend! Mal sehen, ob wir irgendwann es auch einmal schaffen, dort etwas eher aufzuschlagen und einen Tischplatz zu erobern¬†¬†¬† ;)

Ostersonntag¬†wurde ein richtiger Familientag, wenn auch alles andere als traditionell √∂sterlich gestaltet¬†¬†¬†¬†zwinker¬†¬†¬†¬†denn beide Kinder hatten Appetit auf Mamas Borschtsch und wollten¬†diesen im Vorfeld auch selber¬†mitkochen. Zusammen macht¬†das Schnibbeln und Zubereiten¬†nat√ľrlich wesentlich mehr Spa√ü. Ich habe au√üerdem noch ein neues Rezept¬†f√ľr Pampuschki (kleine Hefebr√∂tchen)¬†mit Knoblauchso√üe ausprobiert. Die Knoblauchso√üe war der Hammer: unsere Wohnung riecht immer noch danach¬†¬†¬† zwinker … leider¬†gibt es aber keine Bilder, denn das Essen war irgendwie zu schnell weg¬†¬†¬† zwinker
Zwischendurch gönnten wir uns noch einen Osterspaziergang im Großen Garten, das Wetter hat auch diesmal wie gestern perfekt mitgespielt!

Und nun sind wir zeitlich schon wieder beim Ostermontag angekommen. Heute war fr√ľhes Aufstehen angesagt, denn Stephanies Bus gen Potsdam sollte um 9:15 Uhr fahren. So haben wir uns noch mit Andrea und Karl zum gemeinsamen Fr√ľhst√ľck beim B√§cker im Dresdner Hauptbahnhof verabredet und verabschiedeten danach alle zusammen unsere Kleine. Jetzt ist es wieder an der Zeit, sich um das Mittagessen f√ľr lediglich zwei Personen, n√§mlich nur noch Carsten und mich, zu k√ľmmern. Essenstechnisch gelten zu den Feiertagen¬†bekanntlich ganz andere Regeln, auch bei uns –> viel zu viel und voller Kalorien. Sogar¬†unser Ostergeschenk der Kinder hatte ein entsprechendes Beipackzettelchen¬†¬†¬†¬†zwinker

Andreas-Osterhasen2015

Und wie waren euer Ostern so?



2015 25.
Jan

Meine vergangene Woche hat diese Beschreibung in der Tat voll und ganz verdient. Die Olga-Spalte in unserem Familien- bzw. mittlerweile ja nur noch P√§rchen-Planer war berstend voll, denn die Termine¬†scheinen¬†sich meistens einfach magisch anzuziehen. Denn kaum tr√§gt man eine Verabredung ein, schon f√ľllen sich alle anderen Tage quasi von ganz allein¬†¬†¬† zwinker¬†¬†¬† dennoch war es eine wirklich sehr, sehr¬†sch√∂ne Woche!

Am Montag war ich mit Andrea im Theater, um mein Geburtstagsgeschenk einzul√∂sen. Sie hat mir n√§mlich eine Eintrittskarte f√ľr¬† das St√ľck „Wie es euch gef√§llt“ im Staatsschauspiel Dresden geschenkt und eine zweite f√ľr sich besorgt. So wurde es ein richtig¬†sch√∂ner Mutter-Tochter-Abend. Die Umsetzung von Shakespeares Kom√∂die war allerdings alles anders als klassisch, aber es war dennoch witzig und wir beide hatten jede Menge Spa√ü. Es wird vermutlich nicht mein Theaterfavorit des Jahres werden, aber es ist sehenswert, wenn man auf unorthodoxe Umsetzungen von¬†Klassikern gut zu sprechen ist.

Am Dienstag war es nach einem Monat wieder an der Zeit, zur Phrase4 zu gehen. Da Sabine Dre√üler f√ľr ein halbes Jahr nach M√ľnchen¬†ausgewandert ist, um ihre Doktorarbeit voran zu bringen, gab es als „Quotenfrau“ eine andere junge Autorin: Gesine Sch√§fer. Sie hat mich positiv √ľberrascht, nicht zuletzt durch ihre gesten- und mimikreiche Art, ihre eigenen Geschichten vorzulesen. Nach der Lesung sind Carsten und ich noch f√ľr eine Portion Pelmeni ins Bistro Samowar eingekehrt. Letzten Endes haben wir nicht nur ein paar vor Ort vernichtet, sondern¬†auch gleich noch unsere Vorr√§te mit 3 verschiedenen F√ľllungen aufgef√ľllt: ganz klassisch mit Schweinefleisch,¬†einmal Schweinefleisch mit Pilzen¬†und als s√ľ√üe Variante noch Wareniki mit Sauerkirschen¬†¬†¬† zwinker

im-Samowar

Am Mittwoch kam eine gute Freundin zum Abendessen vorbei.¬†Nachdem sie sich verabschiedete und von Carsten nach Hause gebracht wurde, g√∂nnten wir uns noch die DVD¬†„Guardians of the Galaxy„. Ich fand Anfang und Mitte recht gut, aber als K√§mpfe den Bildschirm minutenlang f√ľllten, fielen mir immer wieder die √Ąuglein zu¬†¬†¬† zwinker¬†¬†¬† und Carsten hat’s bemerkt.
Ich brauche bei¬†Kampfszenen eben irgendwelche Spr√ľche und Dialoge, um dran zu bleiben¬†¬†¬† lachen¬†¬†¬† aber das Finale war dann wieder ganz passabel¬†¬†¬† zwinker

Am Donnerstag habe ich wie gewohnt Russisch unterrichtet. Ich mag meine VHS-Gruppe wirklich! Aber nach 2 Jahren werden wir¬†wohl doch getrennte Wege gehen m√ľssen, denn es fehlen noch ein paar Teilnehmer f√ľr das Zustandekommen eines 5. Semesters. Also werde ich demn√§chst Russisch nicht mehr donnerstags als Reaktivierungskurs f√ľhren, sondern dienstags eine Gruppe¬†absoluter Anf√§nger bekommen.

Am Freitag kam unsere kleine Familie mal wieder komplett zusammen. Wir besuchten gemeinsam unseren neuen D√∂nermann und er fand unsere Kleine einfach nur bezaubernd¬†¬†¬† lachen¬†¬†¬† f√ľr ihn war er immer nur „STEFFI !“ und zum Abschied gab es sogar zwei Lutscher f√ľr unsere M√§dels (18 & 21 !!!).
Nach dem Essen setzten wir uns gem√ľtlich in¬†unserem Wohnzimmer zusammen und lie√üen unser¬†Jahr 2014 Revue passieren. Das ist mittlereile seit 2009¬†eine Tradition geworden und alle OLCAs haben immer viel Freude daran, zu berichten, was man geplant und doch nicht geschafft hat, was der Film des Jahres war, worauf man h√§tte verzichten k√∂nnen usw.
Diesen Fragebogen f√ľllen wir immer im Vorfeld aus und das ist eine sehr gute Basis, um sich √ľber alles unterhalten zu k√∂nnen.

Samstag war f√ľr uns der Tag, an dem wir zusammen mit Freunden dank Annas Organisation viele guten Seiten der georgischen K√ľche kennenlernen durften. In einem Blockhaus¬†des¬†kleinen Ortes namens Lampertswalde gab es durch Eduard Ilg mit viel Liebe und Erfahrung¬†frisch zubereitete K√∂stlichkeiten wie Plow:

plow

Chinkali:

chinkali

und nat√ľrlich Schaschlik:

schaschlick

Es gab zum Abschluss auch noch einen sehr leckeren, herzhaften Kuchen namens Chatschapuri, aber er war schon vor dem Foto aufgegessen    zwinker

Und heute¬†durften Carsten und ich den Stadtteil namens Striesen, wo wir jetzt wohnhaft untergekommen sind, n√§her kennenlernen. Die¬†dazugeh√∂rige Igel-Tour „Wer sein Leben will genie√üen, der nimmt sein Bett und zieht nach Striesen!“ war √§u√üerst interessant, aber trotz, dass wir uns passend zum Wetter dick angezogen haben, froren wir am Ende der Tour (2 Stunden und 20 Minuten) wie die Schneider. Daf√ľr waren die Neuigkeiten und Informationen √§u√üerst lehrreich:¬†

  • Warum gibt es¬†ausgerechnet an Schulen oft einen oder mehrere Maulbeerb√§ume ?¬†
  • Wie genau entstand der Jugendstil und was ist es ?
  • Warum gibt es ausgerechnet in Dresden noch so viele Gr√ľnderzeith√§user ?
  • Warum war der Elch im letzten Jahr nicht der erste in Dresden ?
  • Wie genau war das mit den Germanen, Sorben und Deutschen ?
  • Warum gibt es in Striesen z.T. verschiedene Stra√üenbreiten in einem Stra√üenzug ?
  • Welche Bedeutung hatten damals Stuck- & Lampenkranz bzw. was steckt dahinter ?
  • Warum gab es damals trotz Abwasserinfrastruktur so viele Trocken- & Au√üentoiletten ?

Inzwischen haben wir uns aber wieder gut in der Geborgenheit unserer Wohnung aufgew√§rmt und werden¬†gleich noch eine Lovefilm-DVD, diesmal „Lucy„, anschauen.

Die n√§chste Woche sieht terminlich noch vergleichsweise entspannt aus … hoffentlich beschw√∂re ich mit dieser Aussage nicht noch etwas herbei¬†¬†¬† zwinker



2014 27.
Dez

Dem sehr erlebnis- und arbeitsreichen November folgte ein nicht minder ausgef√ľllter Dezember. Aber nun hatten wir den l√§ngst erwarteten Endspurt erreicht und die Weihnachtstage waren endlich da. Zum Gl√ľck lief an denen wenigstens alles so, wie ich es mir gew√ľnscht habe: sie waren entspannt, lustig und wundervoll menschlich.

Die Kinder¬†verbrachten bereits die Nacht vom 23. auf den 24.12. bei uns¬†und somit hatten wir einen ganzen Tag, um uns ruhig und ohne Hetze¬†auf das „abendliche Ritual“ und die Bescherung einzustellen. Unser Tannenbaum war dieses Jahr mit Abstand der kleinste seit ich Weihnachten in Deutschland feiere, zum Gl√ľck war aber wenigstens die Gr√∂√üe des Geschenkebergs so geblieben wie in den letzten Jahren … ich habe einfach alles einzeln eingepackt¬†¬†¬† zwinker

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Zum Auspacken aller Sch√§tze haben wir¬†erneut √ľber 2 Stunden gebraucht. Wie √ľblich, waren die meisten (sehr n√ľtzlichen) Geschenke f√ľr unsere armen Studentinnen¬†¬†¬† standard

Aber auch sie wussten, uns zu √ľberraschen, denn sie haben uns einen Gutschein f√ľr gemeinsame Zeit mit Brunchen, Spazierengehen und Quatschen geschenkt – ich freue mich schon jetzt auf diesen Tag! Und f√ľr mich hatten sie ein Gegenstand organisiert, mit welchem ich schon lange lieb√§ugelte, aber doch noch nie gekauft habe: einen Dekanter. Nun kann sich auch in meinem Haushalt¬†ein Rotwein frei entfalten¬†¬†¬† zwinker

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Carsten hat wieder einen technischen Beitrag f√ľr meine Fotoleidenschaft beigesteuert, somit bin ich nun eine uneigeschr√§nkte Herrscherin √ľber Blitzakkus¬†¬†¬† lachen
Jetzt k√∂nnen sie mich beim Aufladen nicht mehr hinters Licht f√ľhren und so tun als ob sie voll w√§ren und dann vor Ort pl√∂tzlich schon nach ein paar Bildern schw√§cheln.

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Nach der Bescherung im Apartamento OLCA brachten wir die beiden Mädels zur zweiten Bescherungsrunde zu ihrem Papa und bei uns kehrte vollständige Ruhe ein.

Den ersten Feiertag haben wir mit Lesen, Film gucken, Essen und Chillen verbracht – das war nach den turbulenten Umzugszeiten eine Wohltat vom Feinsten. Nur¬†zwei Besuche haben wir noch an diesem Tag gemacht: zwei Katzen bei Carstens Arbeitskollegen gef√ľttert (haben wir knapp eine Woche gemacht) und bei Anna vorbeigeschaut.

F√ľr den 2. Feiertag waren wir schon seit Langem mit G√ľnter und Barbara zum Brunchen verabredet. Da wir uns dieses Jahr etwas zu sp√§t um eine Brunchlokalit√§t gek√ľmmert haben, landeten wir letzten Endes beim Griechen. Wir waren die ersten, welche¬†an den Tisch gewiesen¬†wurden und die letzten, welche aus dem Restaurant gegangen sind. Das Buffet war zwar gut, aber leider¬†beinhaltete¬†die Fr√ľhst√ľcksabteilung etwas zu wenig und vielleicht aufgrund der Feiertage auch nichts Spezielles, wie z.B. Br√∂tchen, Omlette, Crepes, Donuts oder Butter. Im Gro√üen und Ganzen gab es eigentlich die gleichen Gerichte, welche man dort auch am Dresdenweit bekannten Abendbuffet dieser √Ėrtlichkeit findet. Aber selbst wenn es unsere Erwartungen nicht ganz erf√ľllt hat, ¬†lecker war’s¬†¬†¬† zwinker

√úberhaupt konnte ich gestern nicht irgendwie unzufrieden sein, denn bereits mein erster Blick aus dem Fenster nach dem Aufstehen¬†zauberte mir ein √ľbergl√ľckliches Kinderl√§cheln ins Gesicht: es hat in der Nacht v√∂llig unerwartet geschneit und es schneite sogar immer noch weiter!

borsi

Was lag es daher n√§her, als nach dem Essen mit unseren Freunden noch eine Verdauungsrunde spazieren zu gehen. Und mir gingen dabei so viele verschiedene Schneesachen durch den Kopf: Rolf Zuckowski oder Dean Martin alternativ Michael Buble mit Walking in a Winter Wonderland … passte es doch alles perfekt auf diesen m√§rchenhaften Tag:

spaziergang1

Und oben auf der Tr√ľmmerhalde im Heller wurden wir sogar freudig von einem fr√∂hlichen Schneemann begr√ľ√üt:

spaziergang2

Das ist endlich mal Winter nach meinem Geschmack!

Abends schauten Carsten und ich uns noch 2 DVDS an, welche uns bereits seit einigen Wochen von Lovefilm zugeschickt worden waren, wir aber nie Zeit und Muße fanden, uns diese auch anzuschauen. Insgesamt haben wir in dem letzten Tagen 4 Filme angesehen:

– „Expendables 3“ aus eigenem Bestand. Action wie¬†sie im Buche steht¬†¬†¬† zwinker

– „Eine Scheidung zum Verlieben“ von Lovefilm. F√§llt wohl unter die Kategorie „romantische Kom√∂die“. Kann man sich ansehen, muss man aber nicht. Der Trailer war (leider) weitaus vielversprechender als der Film an¬†Ende wurde.

– „Nachtblende“¬† auch von Lovefilm. Dramatischer und spannender Trailer und ein etwas verworrener Film. Vor allen Dingen kann ich den Filmen mit einem zu offenen Ende nach wie vor nichts abgewinnen. Ich schlie√üe die Sachen in meinem Kopf nun mal auch gerne ab.

– „Lovesong f√ľr Bobby Long“ – unser dritter von Lovefilm. Ich fand ihn gut, Carsten etwas zu depressiv. Ich w√ľrde diesen auf jeden Fall an ein paar Leute weiter empfehlen. Wobei mich die Menge der gerauchten Zigaretten¬†bei diesem Streifen doch ganz sch√∂n st√∂rte¬†¬†¬† zwinker

Au√üerdem haben wir uns nach sehr langer Abstinenz¬†wieder einmal mit dem deutschen Fernsehprogramm befasst – gruselig! Nur Wiederholungen (nicht mit Monaten dazwischen, sondern gerade mal 24 Stunden !) und f√ľr unseren Geschmack v√∂llig sinnfreien Unterhaltung. Da bleibe ich doch lieber bei dem kritischen Blick von fernsehkritik.tv, denn ich musste Holger Kreymeier fast bei jeder Sendereinsch√§tzung zustimmen und es dauerte gar nicht lange,¬†bis wir seinem Rat „Schalten Sie mal wieder ab“ folgten¬†¬†¬† zwinker

Nun geniessen wir noch das Wochenende, gehen danach 2  Tage arbeiten und freuen uns daraufhin auf weiteren freie Tage    standard



2014 19.
Aug

Diesmal bin ich nicht nur am Wochenende, sondern auch noch am Montag nicht zum Schreiben gekommen    traurig

Aber ab Donnerstag ging es bei uns mehr oder weniger Schlag auf Schlag mit Verabredungen, Terminen und Verpflichtungen.¬†Schon vor dem Wochenende sind wir erst ziemlich sp√§t ins Bett gekommen, da ich als Hochzeitsfotografin unterwegs war. Es war ein Freundschaftsdienst¬†¬†¬† zwinker¬†¬†¬† und ich m√∂chte auch an dieser Stelle nochmals Peggy und Rene alles Gute f√ľr ihren gemeinsamen Lebensweg w√ľnschen!

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Am Freitag kehrte Stephanie aus ihrem ersten elternlosen Campingurlaub nach Hause zur√ľck und nat√ľrlich wollten wir in allen Einzelheiten wissen, wie es gelaufen ist und im Gegenzug berichten, was wir in den vergangenen Tagen erlebten. Daf√ľr haben wir uns beim Schnizz¬†ein leckeres Abendessen geg√∂nnt und lange gequatscht. Zu Hause schlossen wir gemeinsam eine weitere cineastische Bildungsl√ľcke und schauten die DVD „Hobbit 2 – Smaugs Ein√∂de“ an. Mein Fazit: naja¬†¬†¬† unschuldig
Ich mag einfach keine Filme, wo lange gek√§mpft und gar nicht geredet wird, das wirkte schon immer recht einschl√§fernd auf mich und verfehlte auch diesmal nicht seine Wirkung, denn im letzten (gef√ľhlten) Drittel des Films wurde irgendwie nur noch gek√§mpft – die Hobbits auf der Leinwand und meine Augenlider gegen die Bleischwere. Ich bin vermutlich in meinem Inneren doch mehr M√§dchen als ich es mir eingestehen m√∂chte¬†¬†¬† zwinker

Am Samstag kamen Andrea und Karl vorbei. Zusammen mit den beiden¬†sowie Stephanie haben wir unseren Haushalt unter die Lupe genommen und schon mal unseren Hausrat¬†gerecht und wunschgem√§√ü¬†aufgeteilt, um den Aufbau eigener Nester f√ľr unser Jungvolk zu f√∂rdern¬†¬†¬† zwinker¬†¬†¬† und unsere Umzugskartons zu entlasten … wie nennen das immer wieder „Pl√ľnderparty“. Nach der Vernichtung eines leckeren Nudel-Schinken-Auflaufs verzogen sich die Drei wieder. Ich setzte mich¬†zwar an den Rechner, aber nur, um¬†die reichliche Bildausbeute von Donnerstag nochmals anzufassen: sortieren, bearbeiten, l√∂schen, aufh√ľbschen¬†usw.¬† Die Zeit war schneller verflogen als ich es mir denken konnte.

Am Sonntagvormittag wurstelte ich noch ein wenig im Haushalt, bevor ich dann¬†nachmittags¬†mit meinen unerm√ľdlichen Irish-Dancerinnen unterwegs war, denn sie hatten einige Auftritte¬†auf dem¬†Dresdner Stadtfest. Ich habe es wie immer sehr genossen! Und nat√ľrlich UNMENGEN fotografiert¬†¬†¬† lachen

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Am Montag geh√∂rte mein Feierabend erneut der Familie. Unsere M√§dels haben uns zu Ostern alles f√ľr eine homemade Sushi-Zubereitung geschenkt und jetzt war es endlich an der Zeit,¬†kennenzulernen wie man Sushi selber¬†rollt¬†¬†¬† lachen
Wir hatten ganz viel Spa√ü beim Basteln der Seetang-Reis-Gurke-Surimi-W√ľrstchen-Fischcreme-Kombinationen und es sind dabei eben auch¬†au√üergew√∂hnliche Kreationen f√ľr Nicht-Fischesser wie Stephanie herausgekommen:¬†speziell f√ľr sie Wiener W√ľrstchen-Gurken-Sushi¬†¬†¬†¬†lachen¬†¬†¬† ehrlich, schmeckt besser als es klingt¬†¬†¬† zwinker

In den kommenden Tagen stehen wieder etliche Aktivit√§ten auf dem Familienplaner, aber ich hoffe, ich kann dar√ľber wie gewohnt am Wochenende berichten¬†¬†¬† zwinker



2014 09.
Aug

Auch wenn ein Eindruck entsteht, dass ich au√üer Fotografieren nichts anderes mehr im Kopf habe, sei es an dieser Stelle erw√§hnt, dass ich nach wie vor reichlich Zeit mit dem Lesen verbringe¬†¬†¬† lachen¬†¬†¬† eigentlich versuche ich sogar in letzter Zeit noch mehr zu lesen als sonst und¬†m√∂chte mich dabei wirklich nur auf die B√ľcher¬†konzentrieren, welche schon seit Jahren ungelesen meine B√ľcherregale bev√∂lkern. Das ist echt schwer! Ich mache immerzu einen gro√üen Bogen um alle Buchl√§den, denn wo sich¬†die meisten Frauen nicht bei Schuhen beherrschen k√∂nnen, werde ich immer bei B√ľchern¬†schwach¬†¬†¬† zwinker

Da¬†unsere Kinder nun nicht mehr zeitlich intensive¬†Betreuung ben√∂tigen wie noch vor einigen Jahren, habe ich tats√§chlich am Wochenende immer etwas Zeit zum Schm√∂ckern.¬†Und wenn¬†wir¬†an den beiden Tagen¬†nicht so fr√ľh aufstehen m√ľssen, dennoch aber um die gleiche Zeit wach werden, wie in der Arbeitswoche, kann ich ganz gem√ľtlich im Bett lesen und erst danach fr√ľhst√ľcken. So beginnt ein entspannter Tag, oder ? Nachmittags findet sich zudem h√§ufig¬†noch ein zus√§tzliches Zeitfenster, wo¬†ich in der Haush√§ngematte liegend weitere Kapitel lesen kann.

Die letzten schnell, weil sehr interessant, durchgelesenen B√ľcher waren bei mir „–Ď–Ķ–Ľ–į—Ź –≥–ĺ–Ľ—É–Ī–ļ–į –ö–ĺ—Ä–ī–ĺ–≤—č“ (Die Wei√üe Taube von Cordoba) von Dina Rubina und „Unknown Identity“ von Didier van Cauwelaert.

Die B√ľcher von Dina Rubina finde ich schon seit Langem faszinierend: Geschichte, Menschen und besonders die Sprache – es ist ein Genuss, ihre Werke zu lesen! Leider sind nur wenige ihrer B√ľcher ins Deutsche √ľbersetzt worden, vielleicht liegt es ja gerade an ihrer Sprache, denn sie ist so pr√§zise und bl√ľmerant zugleich, dass ich mir vorstellen kann, dass eine √úbersetzung von diesen besonders gew√§hlten Worten extrem schwierig sein k√∂nnte.

Bei dem zweiten Buch gibt es diesen Umstand nicht – vielleicht kommt einigen von euch der¬†Titel „Unknown Identity“ sogar irgendwie bekannt vor. Wie so oft¬†(z.B. „Timeline“, „Sarahs Schl√ľssel“) bin ich auf das Buch durch einen gleichnamigen Film mit Liam Neeson in der Hauptrolle¬†gekommen. Es ist kein Buch zum Film, das geschriebene Wort diente wie so oft¬†nur als Vorlage („based on“) f√ľr den Streifen. W√§hrend der Film¬†zum Beispiel ganz sch√∂n actionlastig ist,¬†bewegt sich¬†die Geschichte im Buch mehr auf der menschlichen Ebene. Die beiden Werke unterscheiden sich so sehr, dass man sie wie den Roman/Film¬†„Bourne Identity“ eigentlich als zwei v√∂llig unterschiedliche Geschichten betrachten k√∂nnte, denn bis auf den gemeinsamen Nenner der Hauptperson und der eigentlichen Intrige sind das in der Tat recht unterschiedliche Entwicklungen, wenn auch mit den gleichen finalen Tendenzen¬†¬†¬† zwinker

Ein weiteres Buch werde ich wohl weniger anpreisen, auch wenn ich¬†vorhabe, es bis¬†zum Ende durchzulesen. Es ist¬†das Taschenbuch¬†„Der helle Tag bricht an. Ein Kind wird Nazi“ von Margarete Hannsmann.¬†Meine Erwartung, mehr √ľber die Kinder- und Jugendzeit in den 30ern zu erfahren, wird leider kaum erf√ľllt. Da kommen eher belanglose Ausf√ľhrungen √ľber Liebesgeschichten vor. Es ist eine Autobiografie mit Anspruch, welchem sie allerdings gar nicht gerecht wird. Aber wie gesagt, die letzten 50 Seiten werde ich auch noch zu Ende lesen …



2014 21.
Apr

Die vergangenen vier Tage waren f√ľr mich schon fast wie ein kleiner Urlaub! Es ist mir in der Tat gelungen, vieles zu erledigen und zu erleben, ohne¬†sich immer nach einem Terminkalender¬†richten zu m√ľssen. Meine H√§ngematte habe ich¬†ebenfalls mal wieder¬†ausgiebig¬†mit D√∂sen und Lesen getestet – sie ist nach wie vor perfekt f√ľr beide T√§tigkeiten¬†¬†¬† standard
Ein paar Pl√§ne wurden im Vorfeld gemacht, verworfen und¬†eine neue Planung trat an mancher Stelle in die Kerbe. Was soll ich sagen, ich vertrete nach wie vor die Meinung, dass alles was passiert, selbst wenn es im ersten Moment f√ľrchterlich entt√§uschend ist, Platz f√ľr etwas Neues und Sch√∂nes freigibt.

So wollten wir urspr√ľnglich eine Wanderung am Karfreitag machen, aber unsere Begleitung¬†f√ľhlte sich¬†am Tag davor nicht wohl und¬†wir haben das Ganze abgeblasen. Gl√ľck im Ungl√ľck f√ľr uns alle, denn¬†das Wetter war vormittags v√∂llig verregnet!¬†Vormittags¬†meldeten sich dann unsere¬†Freitaler mit der Frage, ob wir abends zusammen etwas Essen und Kl√∂nen wollen. Wir haben uns am Ende f√ľr Altk√∂tzschenbroda entschieden und genossen¬†zuerst das leckere Mahl im Restaurant „Alte Apotheke“ – die dortigen Apotheker verstehen¬†wirklich viel von guter K√ľche¬†… ich kann es nur empfehlen! Nach einem kleinen Spaziergang zur Elbe und durch¬†diese herrlich ruhige Gegend, kehrten wir dann auch noch bei „Stumpf’s Hof“ ein … war auch nicht von schlechten Eltern¬†¬†¬† zwinker

Lange konnten wir aber nicht bleiben, denn¬†Samstagfr√ľh wollten wir¬†(doch noch) zum Wandern in die¬†S√§chsische Schweiz aufbrechen. G√ľnter hat mit Barbaras Unterst√ľtzung¬†wieder mal eine tolle und anfangs ziemliche anspruchsvolle Wanderroute ausgesucht. Wer die¬†Zwillingsstiege an den Affensteinen kennt, wird mich verstehen¬†¬†¬† ;)

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Die Aussichten waren anfangs leider etwas tr√ľbe, denn der Morgennebel war √§u√üerst hartn√§ckig.

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Aber zum Gl√ľck verzog er sich letzten Endes und wir hatten einen sch√∂nen und sonnigen Wandertag f√ľr uns.

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Picknick gab es bei strahlendem Sonnenschein und einer traumhaften Aussicht:

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Mein Mann hat seine neuen Wanderschuhe eingeweiht und ist nach 15 km durch die Schrammsteine sehr zufrieden. Abends schauten wir mit Stephanie noch einen kleinen „Meilenstein der Filmgeschichte“ namens „Species„,¬†als Andrea und Karl angemeldet vorbeischneiten, da wir den morgigen Tag gemeinsam beginnen wollten.

Am Ostersonntag gab es zuerst ein langes Fr√ľhst√ľck zu f√ľnft und als Karl zur eigenen Familiensippe wechselte, stand auch schon fast wieder das Mittagessen auf dem Tisch. Danach scheuchte die gro√üe¬†Eier- und Kleingeschenkesuche Alt und Jung durch die zwei Zimmer: im Wohnzimmer versteckten sich die Geschenke f√ľr die Kinder und im Wortkshop-Raum die der Erwachsenen. Abends¬†gingen wir drei M√§dels noch ins Theater und lachen herzlichst √ľber die Abenteuer von Truffaldino im St√ľck „Diener zweier Herren„. Christian Clau√ü war in der Hauptrolle wie auch schon im St√ľck „Der Drache“ einfach bezaubernd – eine perfekte Besetzung, da¬†sind wir drei uns auf jeden Fall einig!

Heute habe ich noch viel Zeit mit Fotografieren f√ľr mein Monatsprojekt verbracht. Die bereits¬†im Kopf kreisenden¬†Ideen sind schon l√§ngst umgesetzt, aber nun haben sie Platz f√ľr neue gemacht. Ergo, es folgen noch¬†ein paar weitere Shootings¬†zu diesem typischen Frauenthema¬†¬†¬† zwinker

In einigen Minuten treffen Stephanie, Carsten und ich uns wieder im Fernsehraum, um die DVD „Scream“ zu gucken – auch das muss mal sein¬†¬†¬† zwinker¬†¬†¬†¬†morgen geht es ja wieder zur√ľck in¬†den geregelten Arbeits- und Alltagstrott …



2014 26.
Jan

Ich bekenne mich schuldig, lange Zeit nichts geschrieben zu haben     standard

Allerdings möchte ich sehr gern auf mildernde Umstände plädieren:

– Am Freitag der Woche davor (17.) haben wir unser Abschiedsessen¬†von Andrea gehabt – sie ist jetzt¬†die n√§chsten 10 Wochen f√ľr ein Praktikum im Elsa√ü in Frankreich. Dann brachte ich sie in ihr Wohnheim zur√ľck und beeilte mich selbst, um noch in die Innenstadt zu kommen, wo ich mit Anna, ihrer Mama und einer¬†weiteren Bekanntschaft im Schauspielhaus Dresden das St√ľck „Bl√ľtentr√§ume“¬†ansehen wollte. Das St√ľck ist ganz witzig gemacht, bringt einen aber auch zum Nachdenken dar√ľber, was die Generation 55+ so bewegt – sehr empfehlenswert!

– Andrea ist am¬†Samstag der vergangenen¬†Woche (18.) ganz fr√ľh gen Frankreich aufgebrochen, um ihr Praktikum bei der Zeitung L’Alsace¬†ab Montag zu beginnen. Carsten und ich haben sie √ľberrascht, denn sie hat gar nicht damit gerechnet, dass wir am Wochenende freiwillig um 6 Uhr morgens bei ihr vor der T√ľr stehen, um sie zum Fernbus zu bringen. Aber¬† gefreut hat sie sich wie ein Schneek√∂nig¬†¬†¬†¬† standard
Sie hat √ľbrigens auch ihren Blog „wiederbelebt“ – viel Spa√ü beim Lesen!

– Wir haben an dem gleichen Samstag noch G√ľnter und Barbara besucht, sich mit ihren Laptops befasst und einen am√ľsanten Abend¬†bei leckerem Essen (Ente mit Kl√∂√üen – mhhh …), Wein bzw. Cola und Betrachten¬†alter Fotos verbracht.

– Am Sonntag (19.) waren wir bei Kerstin und Elli zum Kaffeetrinken und L√∂sen kleinerer PC-Probleme eingeladen. Um die Arbeiten hat sich mein Schatz gek√ľmmert, ich dagegen geno√ü den Kaffee und die Plaudereien¬†¬†¬†¬† lachen

РDie darauffolgende Woche war dann bei mir die letzte in diesem VHS-Semester, in der ich zweimal Russisch zu unterrichten habe. Wobei der Unterricht am Donnerstag besonders lecker war     standard
Da es f√ľr meine Donnerstagsgruppe (2. Semester) ein Abschluss war, wurde¬†von den Teilnehmern gew√ľnscht,¬†dass wir mal wieder¬†ins Restaurant¬†Odessa zum Essen gehen. Der Abend wurde sehr viel l√§nger als sonst √ľblicherweise die Unterrichtseinheiten vorsehen, aber wir hatten wie immer ganz viel Spa√ü zusammen.

– Das¬†Ausgehen und Essen¬†ging munter am Freitag weiter, nur diesmal mit Ines und Torsten in der Mongbar. Auch diesen beiden hat mein Mann mal unter die Arme gegriffen, als sie ein paar Wehwehchen mit ihren elektronischen Freunden hatten. Erst nach Mitternacht waren wir wieder zu Hause angekommen – sch√∂n, unterhaltsam¬†und lecker war’s!

– Nat√ľrlich haben wir¬†zwischenzeitlich auch mal wieder zusammen ein paar¬†Filme im Fernsehraum angeschaut („World War Z“ mit Brad Pitt, „Wolverine – Weg des Kriegers“ mit Hugh Jackman und „Elysium“ mit Matt Damon – alle drei sind¬†nicht f√ľr sanfte Gem√ľter geeignet, aber f√ľr die Liebhaber der jeweiligen Genres sehr sehenswert¬†¬†¬†¬† zwinker¬†¬†¬†¬† )

– Und¬†Zeit f√ľrs Lesen durfte¬†nat√ľrlich auch nicht zu kurz kommen … im Grunde genommen gilt dies¬†ebenfalls f√ľr Zeit mit unserem Kind.

Ich hoffe nun aufrichtig, die oben¬†aufgef√ľhrten Gr√ľnde werden¬†das Urteil √ľber meine Schreibfaulheit etwas mildern, meine lieben, treuen Leser ¬†¬†¬† zwinker¬†¬†¬†¬† ich muss allerdings gleich zu meiner Entschuldigung hinzuf√ľgen, dass die n√§chste Woche terminlich nur unwesentlich leerer aussieht¬†¬†¬†¬† zwinker



2014 12.
Jan

Eines der sch√∂nsten Geschenke von meinen M√§dels ist ganz gewiss¬†eine Pappkiste in Buchform. Sie ist liebevoll gestaltet und dient schon seit √ľber einem Jahr dazu, meine Erinnerungen an die sch√∂nen Momente aufzubewahren. Ich habe damals beschlossen, kleine Andenken an besonders sch√∂ne Erlebnisse das¬†ganze Jahr¬†√ľber zu sammeln und¬†diese dann¬†im¬†Januar¬†zu sichten – so erinnert man sich einmal mehr an das, was das Leben in den 365 Tagen liebenswert gemacht hat.

Darf ich vorstellen: meine Erinnerungskiste

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Beim Sichten der Zettel, Eintrittskarten, Fotos, Schnipsel und Kassenbons staunte ich zum Beispiel¬†nicht schlecht, dass ich mir laut Kassenbeleg erst in 2013 meine neuen Wanderschuhe geg√∂nnt habe …¬†eigentlich wurden sie bereits ausgiebig in freier Natur getestet –¬†ich h√§tte gedacht¬†schon seit Jahren! Selbst wenn ich das Gef√ľhl habe, dass wir jetzt wesentlich seltener ins Kino gehen, gab es doch noch etliche Kinokartenabschnitte in der Kiste. Insgesamt¬†war das Jahr den¬†Andenken nach sogar recht irisch-lastig¬†¬†¬†¬† zwinker

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Man sieht doch recht deutlich:

  • die Eintrittskarten zum St. Patrick’s-Day
  • ein Dankesch√∂n-Kobold bzw. Leprechaun
  • Erinnerungen an Silvester¬†(Eintrittskarten, Los- bzw. Gl√ľcksnummer, Tischreservierung, Konfetti, …)
  • ein Fototb√ľchlein von der¬†Irish Dance Company (Danke, Ines!)¬†samt sch√∂nem Segensspruch, welchen ich an meinem Weihnachtsgeschenk hatte
  • im KIF haben wir Anfang des Jahres mit unseren Freitalern einen guten Film¬†zusammen gesehen
  • an einem Weihnachtstag¬†waren wir mit G√ľnter und Barbara in der Mongbar essen
  • in der¬†Zirkelstein-Gastst√§tte rasteten wir bei der Fotowanderung am 1. Mai
  • im Espitas sind wir vor gar nicht all zu langer Zeit mit Kerstin eingekehrt und haben dort unendlich lange das Brunch-Angebot¬†genossen (eigentlich wollten wir wandern gehen, aber das Wetter hat nicht mitgespielt!)
  • die Eintrittskarte ins Theaterhaus Rudi erinnert mich an¬†ein lustiges Musical in russischer Sprache
  • im¬†Samowar wollten Carsten und ich nur ein paar Pelmeni essen und schwatzten dann am Ende fast 2 Stunden mit dem Inhaber
  • Abfallgeb√ľrenquittungen¬†der Landeshauptstadt Dresden erinnern mich¬†an den radikalen Schnitt in unserem Garten … da gab es reichlich Gr√ľnabf√§lle, welche wir mit mehreren Fahrten zum Wertstoffhof gebracht haben!
  • im Schauspielhaus haben Stephanie und ich¬†das wirklich tolle St√ľck „Der Drache“ gesehen
  • mit IgelTours¬† haben wir mehr √ľber die Stadt erfahren, in welcher wir leben (wir wollen auch dieses Jahr ab und zu mal wieder mit dieser Organisation durch Dresden laufen)
  • im Hoftheater von Rolf Hoppe haben wir nicht nur eine exzellente Unterhaltung, sondern auch ein leckeres Essen bekommen (Danke an¬†Gerd und Katja f√ľr die Einladung!)
  • die¬†Belege vom St. Petersburg und¬†Odessa¬†verdanke ich meiner fleissigen¬†Russisch-Gruppe, welche nicht nur an Grammatikregeln interessiert ist
  • das¬†Tagesticket f√ľr 22,50 EUR wurde f√ľr einen √§u√üerst interessanten Tag in der Bunkeranlage Kossa notwendig
  • … und … und … und …

Nat√ľrlich war mir bewusst, dass wir im Jahre 2013 wieder allerhand erleben konnten und durften, aber durch solche anfassbare Dinge str√∂men auch noch Wochen und Monaten noch reichlich¬†r√ľhrende und am√ľsante Bilder durch den Kopf und das ist ein wirklich einmaliges Gef√ľhl.

Danke, meine lieben M√§dels, dass ihr mir diese Kiste f√ľr die Aufbewahrung solcher Erinnerungen geschenkt habt! Jetzt ist sie geleert, denn ich hoffe, dass auch das Jahr 2014 reich an sch√∂nen Augenblicken sein wird, welche ich in Form von kleinen Dingen etwas l√§nger im Ged√§chtnis bewahren kann.



2013 31.
Dez

Bis zum Ende des Jahres 2013 sind nur noch ein paar Stunden √ľbrig. Das Jahr war wie immer ereignisreich und zum Gl√ľck sind uns gro√üe Katastrophen erspart geblieben. Wir erinnern uns ja ohnehin viel lieber an sch√∂ne Sachen ¬† ¬† standard

Es wird im nächsten Jahr auf jeden Fall wieder einen Jahresbericht von uns geben. Aber schon jetzt können wir ganz stolz zwei Fotosammlungen, welche aus Projekten des Jahres entstanden sind, präsentieren.

Zum einem nat√ľrlich meine 12 Fotomonatsprojekte aus 2013, welche nun als einer Linkssammlung zu den jeweiligen Blogeintr√§gen zusammengefasst sind. So muss sie keiner mehr m√ľhsam durch¬†langes Scrollen suchen, falls jemand¬†sp√§ter mal etwas nachsehen m√∂chte ¬† ¬† zwinker

Zum anderen hat Carsten alle Bilder, welche wir f√ľr die Facebook-Gruppe „Mittwoch, 17:30 Uhr“ seit unserem Beitritt im Januar geschossen und online gestellt haben, ebenfalls zur einer Ausstellung¬†zusammengefasst.
Die Idee dieses Projektes ist einfach: Man¬†schiesst jeden Mittwoch um 17:30 Uhr ein¬†Foto von dem, was man gerade sieht oder macht. Die Idee¬†gef√§llt uns wirklich sehr gut und¬†deshalb machen wir auch mit viel Spa√ü bei dieser Gruppe mit. Wer also wissen m√∂chte, was wir Mittwochabends so erlebt haben, kann sich¬†das Ganze gerne auch ansehen, ohne Mitglied der Gruppe zu sein und/oder¬†ein Fazzebuck-Profil haben zu m√ľssen.

Ansonsten kann ich an dieser Stelle noch mit¬†zwei weiteren Zahlen aus meinem Leben in 2013 dienen:¬†Ich habe in diesem Jahr insgesamt 142 Filme im Kino (18, Tendenz aufgrund der Preise abnehmend), im Fernsehen (2, quasi ein Boykott¬†aufgrund der Werbepausen und des abnehmendes Niveaus¬†vieler Sender), auf DVD (105, davon alleine 58 von Lovefilm ausgeliehen) oder als Datei (17, insbesondere Dokumentationen aus dem Internet) gesehen¬† – Serien werden nicht mitgez√§hlt –¬†und 77 B√ľcher bzw. eBooks in unterschiedlicher Dicke gelesen.

Heute, an letzten Tag des Jahres,¬†treffen wir uns¬†um 19 Uhr mit Ines und Torsten im Shamrock, um¬†gemeinsam 2013 zu verabschieden und 2014 zu begr√ľ√üen. Ich hoffe, ihr habt¬†ebenfalls eine gute Gesellschaft f√ľr diese denkw√ľrdige Nacht gefunden …¬†dann bleibt mir nur noch eines √ľbrig:

Ich w√ľnsche allen einen guten Rutsch ins Jahr 2014! M√∂gen in diesem Jahr alle guten W√ľnsche und Vors√§tze in Erf√ľllung gehen, gro√üe Katastrophen ausbleiben und uns sch√∂ne Momente¬†mehrmals am Tage gl√ľcklich machen!

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2013 03.
Nov

Heute ist der letzte freie Tag meines Kurzurlaubs. Wir haben die Gunst der Herbstferien und gleichzeitig des Reformationstages am 31.10 genutzt sowie noch 2 Urlaubstage dazu genommen Рfertig war der Kurzurlaub.

So unbelehrbar naiv wie ich ich nun mal bin, dachte ich, dass ich in dieser Zeit Millionen unerledigter und aufgeschobener Dinge abhaken kann, aber letzten Endes entschied ich¬†mich statt der Erf√ľllung des Pflichprogramms lieber f√ľr viel Zeit mit Familie und Freunden.

Tag 1 – Stephanie und ich haben uns am Mittwoch eine Shoppingtour in der Innenstadt geg√∂nnt und sind mit unserer Ausbeute¬†sehr¬†zufrieden. Auch bei Klamotten ist eine Teuerung nun mehr als festzustellen, aber wir beide sind schon mehr als ge√ľbt darin, nach den wenigen Schn√§ppchen zu suchen und so sind wir auch diesmal wieder f√ľndig geworden ¬† ¬† zwinker

Tag 2 – Den darauf folgenden Feiertag haben wir komplett als Familie verbracht. Nach dem Fr√ľhst√ľck verzogen wir uns in den Fernsehraum, um gemeinsam den Film „The Purge – die S√§uberung“ anzusehen. Es ist kein Meilenstein der Filmgeschichte, aber dennoch durch seine blutige ¬†Geschichte sehr zum Nachdenken anregend –¬†allerdings ist er¬†bestimmt nicht jedermanns Geschmack. Nach dieser DVD widmeten wir uns dann fr√∂hlicheren Sachen, welche¬†wir an diesem sonnigen Herbsttag machen konnten: Minigolfen im Gro√üen Garten, Schlendern¬†√ľber den Dresdner Herbstrummel¬†(allerdings ohne Fahrgesch√§fte zu nutzen) und abschlie√üend¬†ein AYCE im griechischen Restaurant „Olympia„, wo wir zum Gl√ľck rechtzeitig¬†Pl√§tze reserviert haben.¬†Viele Leute ohne Reservierung mussten leider sofort wieder gehen.

√úbrigens, beim Minigolf freute ich mich √ľberschw√§nglich √ľber jeden eingelochten Ball … es hat mir am Ende dennoch nix gen√ľtzt, denn ich habe mit¬†69 Schl√§gen¬†kl√§glich¬†gegen Carsten (58) und Stephanie (47) verloren ¬† ¬† zwinker

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Tag 3 bis 5 – Ansonsten haben wir die freie Zeit genutzt, um viel mit¬†zwei Kerstins zu quatschen, um mit den beiden etwas Leckeres zu essen,¬†um mit einer von ihnen spazieren zu gehen, um einem Volleyballspiel von Stephanie zuzugucken und¬†um ein paar James Bond-Filme und „Auf Achse“-Folgen anzuschauen. Es blieb sogar noch reichlich Zeit f√ľr mich zum Lesen. Summa summarum kam mir dieser Kurzurlaub ziemlich lang, daf√ľr aber sehr erholsam vor, wenngleich¬†meine Pflichtaufgabenliste nicht sonderlich k√ľrzer geworden ist. Daf√ľr ¬†f√ľhle ich mich wieder gut gest√§rkt, die anstehenden, dunklen Herbsttage zu √ľberstehen. Mal sehen, wie lange ich von diesem Erholungsdepot zehren kann ¬† ¬† zwinker