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Kommentar:   

 
Manchmal hat man eben Lust darauf, etwas zu schreiben   ;0)

 
Web|log,  der;  -s,  <engl.>,  meist abgekürzt mit "Blog"
   
Digitales Tagebuch im Internet. Ein Weblog ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Es ist ein Medium zur Darstellung des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrung als auch der Kommunikation dienen und ist insofern mit dem Internetforum sehr verwandt. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als "bloggen" bezeichnet.

Quelle: http://www.wikipedia.de    


 
2013 25.
Sep

Irgendwie habe ich inzwischen das Gef√ľhl, dass unser Urlaub schon von unglaublich langer Zeit war, denn inzwischen h√§tte ich wieder Lust auf weitere 3 Wochen Auszeit ¬†¬†¬† zwinker

Meine Spalte f√ľr September in unserem Familienplaner ist wirklich proppevoll. Ok, ok, dort sind nat√ľrlich nicht nur Ganztagstermine eingetragen, aber dennoch hat man jeden Tag etwas zus√§tzliches zu beachten.

Nat√ľrlich sind¬†aber auch sch√∂ne, witzige und spannende Eintragungen vorhanden. Nehmen wir als Beispiel¬†mal Freitag, den 13. … an diesem Tag sind wir alle schon um 5 Uhr aufgestanden, damit Stephanie rechtzeitig zur ihren praktischen Fahrpr√ľfung¬†aufbrechen kann. Sie hat selbst an diesem Ungl√ľckstag es nicht nur geschafft, p√ľnktlich anzukommen, sondern diese auch gleich beim ersten Mal zu bestehen! Nochmals Gl√ľckwunsch!

Am Mittwoch (18.9.) haben wir Carstens Geburtstags nur im kleinen und beschaulichen Kreis gefeiert und stellten fest, dass es ja sein letzter Geburtstag mit einer 3 als erste Ziffer sein wird     zwinker
Auf eine große Feier haben wir diesmal noch verzichtet, aber das wird nächstes Jahr bestimmt nicht mehr der Fall sein     zwinker

Am Samstagabend durfte ich wieder mal als Fotografin bei einem Auftritt der IDC-Tänzer auf dem Weinfest in Pesterwitz agieren. Die Lichtverhältnisse waren nicht wirklich optimal, aber ein paar Bilder sind doch noch vorzeigbar geworden Рhier ein Beispiel:

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Sogar die Werbung im Hintergrund ist gut lesbar     lachen

Allerdings gibt es keine Bilder vom Ausklang des¬†Abends zusammen mit meiner Anna. Zum Gl√ľck, kann ich nur sagen, denn wer will schon eine Wein trinkende, Lieder gr√∂lende und wild h√ľpfende Olga vor der Linse haben ¬† ¬† lachen

Am Sonntag darauf ging es dann gleich fr√ľh mit Gerd, Katja und¬†Colin sowie Dirk zum Wandern und Futtern sowie einer Fahrt auf dem Dampfer in die S√§chsische Schweiz –¬†es wurde ein langer aber echt toller Tag! Danke nochmals an Gerd f√ľr die Einladung!

Einen Termin habe ich mir dann auch selbst in den Kalender¬†eingetragen:¬†weil¬†ich ein Buch¬†namens¬†„Wyspa ZŇāoczyŇĄc√≥w“ von¬†Zbigniew¬†Nienacki¬†in polnisch ausgelesen habe, wollte ich auch noch unbedingt den Film dazu sehen. Ich habe sogar fast alles verstanden und bin deshalb auch total stolz auf mich¬†¬†¬†¬† standard

Apropos Filme. Ich hatte Lust, ein paar „echte Kerle“ auf ¬†der Leinwand zu sehen und da kamen mir die Neustarts von „White House Down“ mit Channing Tatum sowie „Riddick“ mit Vin Diesel gerade recht. Man merkt, die Jahreszeit wird d√ľsterer, denn dann interessiere ich mich irgendwie immer verst√§rkt f√ľr solche Actionfilme, wo am Ende immer die Guten gewinnen – als Ausgleich eben f√ľr das schlechte Wetter ¬† ¬† zwinker

Der Oktober sieht gl√ľcklicherweise laut Kalender derzeit noch ganz jungfr√§ulich¬†aus, aber irgendwie habe ich das Gef√ľhl, dass es nicht sehr lange so bleiben wird ¬†¬†¬† zwinker



2013 22.
Jul

Auch in Dresden ist der Sommer endlich zu Hause: die Sonne scheint, es ist warm und man f√ľhlt sich schon an einem einzigen Wochenende fast wie im Urlaub. Carsten und ich wollten diesen Effekt noch¬†verst√§rken und haben in den vergangenen 2 Tagen folgende sch√∂ne Sachen gemacht:

– im Garten in der H√§ngematte liegen oder auf den Gartenst√ľhlen mit den F√ľ√üen im Sand sitzen und lesen, lesen, lesen

Рausschlafen, was in unserem Fall ein Aufstehen um 9 Uhr bedeutet und schon als Luxus empfunden wird     zwinker

– abends, wenn die M√ľcken besonders bissw√ľtig werden, einen Film gucken. Diesmal gab es zwei „Klassiker“ in unserem Hauskino-Programm: den allerersten „Final Destination“ zusammen mit Stephanie und den Western „Die glorreichen Sieben“ nur zu zweit. Der¬†letzte Streifen war f√ľr mich √ľbrigens mal wieder eine Premiere und damit¬†konnte eine weitere cineastische L√ľcke in meinem Kopflexikon geschlossen werden¬†¬†¬†¬† zwinker

Рeinen großen Eisbecher im Eiscafe Venezia geniessen und den Glanz des Goldenen Reiters aus nächster Nähe bewundern

– an zwei Stadtf√ľhrungen teilnehmen. Dank unserer „Dresden-For-Friends“-Karte¬†k√∂nnen wir n√§mlich¬†beide zum Preis f√ľr eine¬†Person an den Standardf√ľhrungen von „Igeltour Dresden“¬†mitmachen. Und wenn das, was wir bei diesen beiden F√ľhrungen erlebt haben, als Standard beschrieben wird, m√∂chte ich mal wissen, was noch danach kommen kann! Es war n√§mlich √§u√üerst interessant und wir¬†durften zwei¬†Stadtteile, von welchen wir dachten, dass wir uns darin gut auskennen, aus einem ganz anderen Blickwinkel sehen – so viel Neues entdeckt und gelernt!
Die erste Tour hie√ü “ K√ľhl√∂bte mitten in Dresden“ und wir waren ungef√§hr 30 Leute. Ich arbeite in dieser Gegend schon fast 15 Jahre und habe in meinen Mittagspausen schon einiges erkundet, wusste aber z.B. nicht, dass¬†Otto Dix ganz in der N√§he ein Atelier hatte oder dass L√∂btau bei der Eingemeindung zu Dresden bislang der einwohnerst√§rkste Ort ist.
Die Gruppe bei der zweiten Tour „Mythos Dresden – Zerst√∂rung und Erinnerung“ war mit 8 Pers√∂nchen wesentlich kleiner, was aber vielleicht auch an dem doch recht schwierigen Thema liegt. Aber gerade dabei habe ich besonders festgestellt, dass wir trotz unserer zahlreichen G√§stef√ľhrungen durch die Innenstadt einige Dinge niemals gesehen oder besser gesagt bemerkt haben. Zum Beispiel ist mir¬†das Mahnmal zum 13./14. Februar 1945 auf dem¬†Altmarkt nie aufgefallen und ich wusste auch nicht, dass in der Stadt¬†zahlreiche Mahndepots platziert wurden. Ein solches Mahndepot ist diese Edelstahlh√ľlse, auf welche unser Kursleiter gerade zeigt:

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Es gab auch einige andere Entdeckungen f√ľr Carsten und mich, aber dass ich bis jetzt noch nie diesen Schriftzug an der katholischen Hofkirche gesehen habe, hat mich schon etwas betroffen gemacht:

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Seit 1945 prangt er an einer S√§ule direkt am Hauptportal und¬†es steht dort geschrieben¬†„Schlo√ü ist √ľberpr√ľft. Keine Minen. Chanutin“.¬†Ein √§hnlicher Schriftzug im Zwinger f√§llt sofort auf, aber diese Meldung entdeckt man vielleicht doch nur an einem sonnigen Sommertag, so ausgeblichen und verwittert sind die kyrillischen Buchstaben nach all den Jahren schon.

Wir haben nun also festgestellt, dass¬†auch nach vielen Jahren an einem Ort noch vieles zu entdecken gibt und werden¬†andere Angebote¬†der „Igeltour Dresden“ wohl auch k√ľnftig immer wieder nutzen, um noch mehr Entdeckungen direkt vor der Haust√ľr machen zu k√∂nnen.

Summa summarum war das ein wirklich fabelhaftes Wochenende und irgendwie habe ich mich¬†schon wie in einem Kurzurlaub gef√ľhlt … jetzt nur¬†noch 2 Wochen, dann kann auch der lange Urlaub endlich kommen ¬† ¬† lachen



2013 14.
Jul

Die letzte Woche war irgendwie extrem seltsam, es ging t√§glich immer wieder auf und ab und man hatte recht oft das Gef√ľhl, dass es sich gar nicht lohnt, etwas zu planen – es klappt doch eh nicht¬†¬†¬†¬†¬†traurig
√úbrigens, ich habe festgestellt, dass es diesmal nicht nur mich betraf, denn auch viele anderen Leute haben √ľber das Gleiche geklagt. Aber interessanterweise behielten alle eine Art Galgenhumor aufrecht und das Leben schenkte als Belohnung¬†auch ein paar sch√∂ne Momente ¬† ¬†¬†standard

Stephanie¬†brachte am Freitag ihr Zeugnis nach Hause und ich bin mit ihren Leistungen¬†mehr als zufrieden. Dass sie¬†manches noch besser kann, brauche ich ihr nicht zu sagen, denn sie ist schon von allein sehr ehrgeizig. Gleichzeitig bekam¬†sie auch ihr DELF-Ergebnis (Dipl√īme d’Etudes en langue fran√ßaise, ein freiwilliger Zusatztest) und sie liegt nur 3 Punkte hinter ihrer sprachbegabten und nun auch Franz√∂sisch studierenden Schwester: Andrea hatte damals 86 von 100, Stephanie hat eben 83 von 100 Punkten. Dass ich auch damit sehr zufrieden bin, versteht sich von selbst ¬†¬†¬† lachen¬†¬†¬†¬† Super gemacht, mein Kind!

Weniger zufrieden bin ich allerdings damit, dass am Freitagnachmittag eine Frau an einer Ampelkreuzung mein kleines (!) Auto √ľbersehen und ihren Wagen f√∂rmlich in meine rechte Seite hinein geschoben hat. Ich wei√ü nicht, wer von uns blechschadentechnisch mehr betroffen¬†ist, aber alles wirkte irgendwie absurd und unwirklich – wie in einem Film ohne Drehbuch. Auf jeden Fall waren wir beide¬†bzgl. Unf√§lle¬†absolute Laien und haben aufgrund von¬†leidlichem Blech-¬†aber keinem Personenschaden¬†nicht die¬†Polizei gerufen. Nun bleibt es abzuwarten, ob ich mich noch auf einen Gerichtsstreit einlassen muss oder ob sich die Frau¬†genau so¬†aufrichtig benimmt, wie sie das schon am Unfallort tat, wo sie ihre Alleinschuld zugab. Mein Autoh√§ndler hat bei den Worten „HUK Coburg“ n√§mlich gleich dazu geraten, einen Anwalt zu nehmen, weil diese Versicherung wohl sehr ungern bezahlt und sich mit der Gegenpartei¬†auch gerne mal streitet. Ich bin gespannt, ob ich mein¬†gutgl√§ubiges Verhalten bereuen werde oder die Menschheit noch nicht so ganz die Regeln des Anstands¬†vergessen hat.

Diesen zerm√ľrbenden √Ąrger am Ende zu meistern halfen mir zwei wunderbare¬†Treffen mit Freunden. Am Freitagabend genossen wir mit Kathrin und Axel¬†ein leckeres Buffet beim¬†Griechen¬†und hatten wirklich viel Spa√ü. Am Samstagabend haben uns Ines und Torsten¬†zu¬†sich eingeladen und auch dieser Abend wurde lang (erst um 1:30 Uhr lagen wir im Bett), aber kurzweilig.

Der heutige Tag entwickelte sich¬†dann gl√ľcklicherweise zu einem¬†Tag der totalen Entspannung mit lange im Bett liegenbleiben, viel Lesen,¬†die DVD „Chinese zum Mitnehmen“ gucken, Fotos f√ľr mein Monatsprojekt schie√üen und alles ganz ruhig angehen lassen. War irgendwie auch n√∂tig – ich sp√ľre schon jetzt, dass mir ein Urlaub¬†gut t√§te, aber bis dahin muss ich noch 3 Wochen Geld verdienen ¬†¬†¬† zwinker

Und noch etwas zum Thema Auto ¬†¬†¬† lachen¬†¬†¬†¬† Carsten hat √ľberlegt, dass wir am Samstag vielleicht mal die US Car Convention¬†besuchen k√∂nnten. Aber am Eingang angekommen, war uns die Schlange einfach zu lang und das Wuhling f√ľr 6 EUR pro Nase zu gro√ü. Zudem konnte man einige Autos auch schon so auf der Stra√üe sehen und h√∂ren,¬†was uns am Ende sogar ausreichte¬†¬†¬†¬† zwinker

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Auf jeden Fall bleibe ich bei meiner Meinung: Es war eine seltsame Woche und ich hoffe stark, dass die kommende besser wird!



2013 30.
Jun

Nat√ľrlich merkt jeder von uns, dass die Zeit immer schneller vergeht, je √§lter man wird. Alles wird schneller, wir sind immer und √ľberall erreichbar und wenn unser Smartphone pl√∂tzlich keine Lust mehr hat oder man bei einer Umstellung durch Telefongesellschaften nicht mehr ins Internet kann, f√ľhlt man sich inzwischen wie von der Welt abgeschnitten.

Auch¬†aktuelle Filme bzw. Serien bringen uns mit ihren schnellen Schnitten, schnellen Abfolgen, k√ľnstlichem Ruckeln¬†und mehreren Kleinbildern in einem gro√üen Gesamtbild nicht unbedingt zur Ruhe, da man permanent h√∂llisch aufpassen muss, um nichts zu verpassen. Wir schauen uns zwar gern solche¬†Dinge an, aber wenn wir uns¬†etwas Ruhe und Gelassenheit inklusive¬†filmischer Unterhaltung g√∂nnen m√∂chten, greifen wir¬†immer wieder¬†mal zu¬†Machwerken aus guten alten Zeiten. Kameraschwenks laufen sehr viel entspannter ab, Verfolgungen werden nicht mit Ruckelpartien gleichgesetzt und auch die langsamen Schnitte entspringen sehr deutlich aus einer Zeit vor der MTV-√Ąsthetik mit „128 cuts per minute“.

Ich pers√∂nlich staune dann selber immer wieder, wie viel¬†Ruhe man¬†fr√ľher z.B. in eine Folge von „Auf Achse“ mit dem jungen Manfred Krug gepackt hat, denn f√ľr den¬†stimmungsvollen Aufbau von Fernfahreratmosph√§re werden auch mal 3 Minuten lang nur LKW-Fahrten durch die Landschaft gezeigt. Klar, LKW-Fahren ist an sich keine schnelle Sache, aber ich sch√§tze mal, dass man heute aus R√ľcksicht auf die erforderlichen Werbepausen die Reisebilder enorm abk√ľrzen w√ľrde. Damit ginge doch¬†aber das Gef√ľhl einer langen Fahrt verloren, nicht wahr?

Auch ein „James Bond“-Streifen mit einem jungen Sean Connery wirkt inzwischen nahezu entspannend auf mich. Selbst die B√∂sewichte sind, verglichen mit den modernen Ausf√ľhrungen solcher Rollen, nicht so gruselig wie jetzt.¬†Zudem hat die Brutalit√§t bei den K√§mpfen inzwischen ganz andere Dimensionen angenommen, die Waffen sind krasser und¬†die technische Ausstattung ebenfalls … stundenlange Nahk√§mpfe wirken aber auch¬†heute¬†noch einschl√§fernd auf mich¬†¬†¬†¬†¬†zwinker

Bitte, versteht mich nicht falsch, ich werde auch weiterhin dem Genre Actionfilm treu bleiben, hoffe allerdings, dass die Filmindustrie vielleicht nicht mehr nur noch auf das gro√ü inszenierte „KA-Wumm!“ achtet, sondern nebenbei auch eine interessante und wenigstens an manchen Stellen langsam erz√§hlte Geschichte vorweisen kann.

Nat√ľrlich hat die Schnelligkeit nicht nur in¬†realen Verfilmungen – insbesondere durch die 3D-Effekthascherei – ihren Platz erobert, sondern findet sich auch immer mehr in der Trickfilmindustrie wieder. Gestern haben wir uns „Die Monster Uni“ im Kino angesehen (wir waren vermutlich das einzige P√§rchen ohne Kind im ganzen gro√üen Saal¬†¬†¬†¬†¬†lachen¬†¬†¬†¬† ). Es war zweifelsohne nette Unterhaltung, aber die Geschichte¬†ist nicht mehr so gut und √ľberraschungsreich wie noch beim ersten Teil „Die Monster AG„. Schade fand ich √ľbrigens, dass die Leute immer noch nicht verinnerlicht haben, dass es sich lohnt, bei Pixar-Filmen bis zum bitteren Ende im Kinosaal zu bleiben. So haben die witzige Stelle ganz zum¬†Schlu√ü au√üer uns nur noch eine handvoll Familien gesehen – Pech f√ľr die Anderen!

Das¬†Schlu√üwort¬†geh√∂rt „Auf Achse“:¬†noch mindestens 60 Folgen lang¬†werde¬†ich mir immer wieder mal etwas Entspannung beim Begleiten von G√ľnther Willers und Franz Meersdonk¬†g√∂nnen –¬†einfach, um ganz gem√ľtlich andere L√§nder von meiner Couch aus zu bereisen und deren Abenteuer ohne Handy, Kreditkarten, Navi, Laptop oder Tablet usw. zu erleben ¬† ¬† zwinker



2013 02.
Jun

Heute fr√ľh, so um 7 Uhr morgens, wachte ich auf und stellte fest, dass es bei uns im Haus keinen Strom gibt. Da es in Dresden bereits seit einigen Tagen nahezu ununterbrochen regnet, f√ľhlte ich mich prompt zur√ľck in den August 2002 versetzt, denn auch damals begann¬†das Jahrhunderthochwasser¬†mit einem mehrt√§gigen Regen und auch damals mussten wir ein paar Tage g√§nzlich ohne Strom meistern.

Nat√ľrlich habe ich prompt meinen Mann aus seinen Tr√§umen gerissen und ihm erz√§hlt, dass wir ohne¬†Strom sind. Da Carsten mehr von Elektrik versteht als ich, trabte er in den Keller zum Sicherungskasten, um mal nachzusehen, ob wirklich alle oder nur wir ohne Elektrizit√§t sind. Sein Bauchgef√ľhl best√§tigte sich, denn die Hauptsicherung (er nannte das Ding immer „Eff-i“) war rausgesprungen. Die L√∂sung war schnell in Sicht: Sicherung rein – Licht wieder da – perfekt … denkste ! Zu allem √úbel hatte ich zus√§tzlich zum FI-Rausfliegen auch noch den Tiefk√ľhlschrank gestern nicht richtig geschlossen und so suppte zusammen mit Wasser eine gr√ľnliche Fl√ľssigkeit auf den Boden,¬†da fast das ganze Tiefk√ľhlgut so gut wie aufgetaut war. Nach unseren Recherchen sprang die Sicherung um ca. 2 Uhr raus …

W√§hrend wir grummelnd die Pf√ľtze und alle Spuren des Abtauens aufwischten, flog¬†der FI¬†erneut heraus (???). Systematisch wie immer √ľberpr√ľfte mein Mann nun alle Elektroger√§te, welche im Kellergescho√ü eine Macke haben k√∂nnten und stellte¬†letzten Endes fest, dass die Schuld unserer Stromausfallmisere der Au√üenlampe an der Haust√ľr¬†zuzuschieben war. Nach mehr als 14 Jahren¬†scheint¬†die Dichtigkeit dieser¬†dem Dauerregen wohl¬†nicht mehr gewachsen zu sein – eine genauere Untersuchung wird zu einem sp√§teren, trockeneren Zeitpunkt folgen. Carsten deaktivierte sie und blockierte den Einschalter¬†–> siehe da,¬†wir waren wieder voll mit Strom aus der Steckdose versorgt ¬† ¬† lachen

In den¬†ersten Minuten ohne Elektrizit√§t ging mir, in Gedanken immer die 2,5 Tage Stromlosigkeit in 2002, meine Tagesplanung und vieles andere¬†durch den Kopf: Zeit am Rechner und Vorbereitung f√ľr mein Russischunterricht kann ich genau so vergessen, wie W√§schewaschen, Staubsaugen, Essenkochen, B√ľgeln,¬†DVD-Gucken … man wurde wieder mal daran erinnert, dass ohne Strom¬†so gut wie gar nichts in einem modernen deutschen Haushalt geht! Selbst warmes Wasser zum Duschen w√ľrde es¬†nicht geben, da k√∂nnte man sich wohl¬†nur noch¬†im Garten nackt tanzend einseifen ¬† ¬† zwinker

Aber sonst lassen wir uns trotz eines verregneten Mai und nun inzwischen ja wohl auch Juni nicht unterkriegen. Es gibt so viel, was man auch in abgeschlossenen Räumen (mit Strom!) machen kann     lachen
So haben wir in der letzten Woche mal wieder allerhand erlebt: Ich hatte¬†an der VHS meine erste Stunde im Folgekurs √ľber Photoshop Elements, lebte 2 Tage lang als Strohwitwe, da¬†meine Orangenh√§lfte zu einer Veranstaltung nach Hamburg verschwand, besuchte¬†ganz allein eine Lesung von Francis Mohr¬†und¬†zusammen mit Carsten verbrachte¬†ich unz√§hlige Stunden beim Quatschen mit Kerstin am Montag (PC-Notdienst plus Pizza als Bezahlung), mit Susanne¬†und Manfred am Freitag (6 Stunden Verbalaustausch in der Mong-Bar) und mit Doro am Samstag (eigentlich hatten wir zum Grillen eingeladen, doch¬†es wurde ersatzweise ein Indoorplausch).¬†Zwischendurch guckte ich mit Stephanie mal wieder die DVD „X-Men“ und mit Carsten die Lovefilm-Zusendungen „Red Dawn“ und „Argo“¬†an. Nur das Lesen von Belletristik kam bei mir in dieser Woche definitiv¬†zu kurz, aber daf√ľr bin ich mit meinen vielen Fotozeitschriften ein gutes St√ľck vorangekommen. Und eine weitere Erkenntnis¬†gesellte sich in den letzten Tagen zu meiner jetzt schon schier unersch√∂pflichen Lebenserfahrung dazu: man kann beim Trommeln der Regentropfen auf das Schlafzimmerdachfenster verdammt gut schlafen¬†¬†¬†¬† standard

Ach so: und mein Garten findet den Regen √ľbrigens total toll, denn es w√§chst alles wie verr√ľckt! Nun h√§tte ich aber, ehrlich gesagt, absolut nichts dagegen, endlich mal wieder¬†ein sonniges Wochenende erleben zu k√∂nnen …¬†hauptsache¬†meine B√§ume und B√ľsche entwickeln sich¬†durch den¬†vorherrschenden Dauerregen nicht zu einem Regenwald¬†¬†¬† ¬†lachen



2013 10.
Mrz

In der vergangenen Woche habe ich mich¬†zun√§chst recht zur√ľckhaltend, aber mit jedem Tag etwas kr√§ftiger in den Alltag zur√ľckgek√§mpft. Mein Schnupfen ist so gut wie besiegt und¬†die Halsschmerzen sind ebenfalls auf dem absteigenden Ast. So konnte ich am Montag auch wieder¬†arbeiten gehen. Abends war ich daf√ľr allerdings meistens ganz sch√∂n platt und schlief relativ fr√ľh ein¬†– noch dazu wie ein Stein. Wenn ich meinem Mann Glauben schenken ¬†darf,¬†sogar wie ein ganz laut schnarchender Stein¬†¬†¬†¬†¬†zwinker

Aber Ende der Woche war ich¬†dann endlich wieder¬†fit f√ľr die Sachen, welche Spa√ü machen. So gingen Carsten und ich mit einem anderen superlieben P√§rchen in ein italienisches Restaurant, um geb√ľhrend den Internationalen Frauentag am 8. M√§rz zu feiern.¬† Das „Delizia“¬†liegt ¬†zwar nicht gleich bei uns um die Ecke, aber die Fahrt dorthin hat sich auf jeden Fall gelohnt – das Essen war einfach total umwerfend!!! Die Preise sind zwar etwas h√∂her als bei unserem Lieblingsitaliener, aber man merkt, dass vieles nicht aus dem Gro√ümarkt dazugekauft, sondern wirklich selbst hergestellt wurde (z.B. Oliven√∂l) und dass die Chefin selbst¬†einen direkten Draht zu Ihrer Kundschaft hat – es wurde viel beredet. Wir hatten einen ganz bezaubernden Abend!

Am Samstag gingen Carsten und ich zu einer f√ľr uns au√üergew√∂hnlichen Zeit ins Kino (bereits um 14.45 Uhr) und schauten uns die Familienkom√∂die¬†„Die Bestimmer – Kinder haften f√ľr ihre Eltern“¬†an.¬†Solche Familiengeschichten gehen uns beiden ziemlich zu Herzen und so mussten wir¬†bei dieser Vorstellung des √Ėfteren so tun, als ob¬†irgendwas im Auge kribbelt ¬† ¬† zwinker¬†¬†¬†¬† oskarreif ist der Film gewiss nicht, aber dennoch fanden wir ihn sehr sehenswert.

Heute erlebten wir¬†den Auftakt zu unserem Irish-Dance-Monat M√§rz, denn¬†zum ersten Auftritt¬†des IDC gingen wir auf die¬†Messe „Aktiv+Vital„. Ich durfte wieder Fotos machen und¬†bei Carsten waren seine handwerklichen F√§higkeiten gefragt, da vor dem Auftritt auf der B√ľhne die Holzplatten f√ľr den richtigen Sound der „Hard Shoes“ schnell verlegt und nach dem Auftritt wieder wegger√§umt werden mussten – nat√ľrlich nicht nur er alleine, sondern zusammen mit ein paar anderen Nichtt√§nzern und inoffiziellen IDC-Groupies … √§h … Crewmitgliedern. Am n√§chsten Wochenende wartet auf uns und die IDCler¬†der Auftritt bei der¬†„2nd St. Paddy’s Day Ship Parade“ und die Woche darauf wird der „St. Patrick’s Day“ im Golfclub Possendorf gefeiert. Am Monatsende zeige ich dann in einem Rutsch die Bilder von allen drei Events, ok?¬†¬†¬†¬†¬†lachen



2013 17.
Feb

Aus verschiedenen Gr√ľnden lag das Ziel unserer allj√§hrlichen Hochzeitstagreise diesmal nicht so weit vom Zuhause entfernt wie es noch vor einem Jahr der Fall war. Statt Sonnenschein und Sand auf Fuerte landeten wir diesmal im kalten und verschneiten Th√ľringen. Ich m√∂chte aber keineswegs unken, denn diverse Ziele, welche in diesem benachbarten Bundesland liegen, standen schon lange auf unserer Wunschliste –¬†somit passte es ausgezeichnet.

Wir sind bereits am Sonntagmorgen (10.2.) aufgebrochen und haben noch ein paar¬†Zwischenstopps auf dem Weg zu unserer Pension „Hinz und Kunz“ in Weimar eingelegt. Zuerst haben wir uns ganz kurz die G√∂ltzschtalbr√ľcke angesehen – sehr beeindruckend! Es war vor ca. 21 Jahren eine meiner ersten Sehensw√ľrdigkeiten hierzulande und was habe ich damals als Ausl√§nder trotz¬†Goetheinstitut-geschultem Deutsch mit der Aussprache dieses Bauwerkes gek√§mpft! Man k√∂nnte das ja schon fast¬†zu einem Bestandteil des Einb√ľrgerungstests¬†betrachten ¬†¬†¬† zwinker
Danach haben wir mit dem Auto eine kleine Runde durch Greiz gedreht, da wir nun schon mal in der N√§he waren. In diesem St√§dtchen habe ich meine ersten Deutschlandjahre verbracht und¬†hier wurde auch meine Gro√üe geboren. Aber leider fehlt in dieser Ecke ein gro√üer Arbeitgeber und man merkt, dass auch das Geld f√ľr die Instandhaltung und Renovierung vieler Geb√§ude demzufolge¬†fehlt – schade!

Daf√ľr fanden wir Plauen – unsere n√§chste Station an diesem Tag –¬†echt schick! Dort habe ich etwas durch Zufall meinen allerersten Karnevalsumzug erlebt.¬†Eigentlich spielt Fasching in unserer Gegend eine sehr untergeordnete Rolle und¬†ich war bislang¬†auch nur mit den Kindern aus dem Hort in der Siedlung unterwegs. Mir hat es gefallen! Ordentlich durchgefroren und mit Kamellen beworfen sind wir danach direkt nach Weimar gefahren.

Am nächsten Tag haben wir uns die Burgenkonstellation Drei Gleichen angesehen. Eine ca. 16 km lange Wanderung an einem sonnigen Wintertag durch schneebedeckte Landschaften Рwunderschön!

Das Ziel des darauffolgenden Tages war nicht so erfreulich, aber das Thema interessiert mich nach wie vor sehr und deshalb sind wir nach Buchenwald gefahren, um an einer F√ľhrung durch das ehemalige KZ teilzunehmen.

Am¬†Dienstag stand die Landeshauptstadt Th√ľringens auf unserer Wunschliste. Erfurt ist gotisch-sch√∂n, aber um einiges kleiner als Dresden, darum¬†konnten wir uns die wichtigsten Sehensw√ľrdigkeiten in relativ kurzer Zeit anschauen.¬†Bestimmt haben wir auch irgendetwas verpasst, aber unseligerweise war ausgerechnet an unserem Besuchstag die Touristeninformation geschlossen. Da wir noch viel Zeit hatten, fuhren wir zur nicht weit entfernten, aber sehr ber√ľhmten¬†Wartburg – eine weitere historisch wichtige St√§tte f√ľr die Deutschen. Damit waren die Ausfl√ľge, welche mit einer Autofahrt verbunden waren, schon jetzt alle erledigt.

Die n√§chsten zwei Tage, inklusive unseres 7. Hochzeitstages, haben wir in Weimar verbracht. Wir erlebten eine interessante und sehr am√ľsante F√ľhrung durch die Stadt, in welcher solche Pers√∂nlichkeiten wie Goethe, Schiller, Bach, Liszt, van de Felde, Gr√∂pius und einige anderen¬†beheimatet waren. Das Abendessen zum Ende¬†unseres verflixten 7. Jahres¬†g√∂nnten wir uns¬†deftig-th√ľringisch im „Schwarzbierhaus„. Am Tag danach nutzten wir ein sonniges Winterwetter f√ľr die Besichtigung noch nicht entdeckter Sehensw√ľrdigkeiten und¬†f√ľr einen¬†Spaziergang im Park an der Ilm … direkt an dem¬†Goethe seinem¬†Gartenh√§uschen¬†¬†¬†¬† zwinker¬†¬†¬†¬† vorbei.

Am Samstag fuhren wir nach dem Fr√ľhst√ľck direkt nach Hause, da wir f√ľr den¬†Nachmittag mit¬†Andrea (samt Karl) und Stephanie geplant haben, den neuen Streifen aus der „Stirb Langsam“-Reihe im Kino anzuschauen. Das musste einfach sein¬†¬†¬†¬†¬†lachen

Jetzt¬†h√§ngt mittlerweile schon die vierte Ladung W√§sche auf dem Trockner und morgen geht es¬†*seufz* erneut ins B√ľro – das Geld f√ľr den n√§chsten Urlaub will mal wieder verdient werden¬†¬†¬†¬†¬†lachen

P.S.: Ich habe auch in diesem Urlaub mein ultimatives Symbol f√ľr die gute Erholung gefunden – eine Palme darf nie fehlen!

P.P.S. : Nat√ľrlich war wie immer ein B√§r mit dabei – Heinis Sicht auf diesen Urlaub folgt in K√ľrze in Wort und Bild!



2013 13.
Jan

Die erste vollständige Januarwoche entwickelte sich bei mir recht schnell zu einer Filmwoche. Ein paar neue Streifen im Kino, gepaart mit dem wohlverdienten Feierabend während das Kind zum Training verschwunden ist und schon stehen Carsten und ich an der Kinokasse     lachen

Und nun kann ich √ľber meine Eindr√ľcke √ľber das Gesehene aufschreiben ¬† ¬†¬† standard

„Silver Linings“¬†– auf diesen Film von Bradley Cooper und Jennifer Lawrence habe ich schon lange gewartet. Besonders Jennifer wegen, ich finde sie einfach klasse¬†¬†¬†¬†¬†standard¬†¬†¬†¬† Pat, gespielt von Mr. Cooper, hat ein paar arge psychische Probleme, da seine Frau ihn nach einem (berechtigten!) Wutausbruch nicht nur verlassen, sondern auch eine einstweilige Verf√ľgung gegen ihn erwirkt hat. Er, anfangs noch in der Psychiatrie sitzend, ist jedoch der Meinung, dass er sie zur√ľckgewinnen kann, wenn er sich √§ndert: mehr liest, abnimmt, regelm√§√üig zum Psychologen geht usw..
Da hat Tiffany ein paar andere Probleme am Hals, allerdings ebenfalls psychischer Art. Wie die beiden sich auf einen Deal einlassen erz√§hle ich Euch nicht, aber auf einen ausdr√ľcklichen Wunsch von Tiffany muss Pat mit ihr bei einem Wettbewerb tanzen. Der Weg bis dorthin ist allerdings nicht leicht … so, mehr verrate ich euch nicht¬†¬†¬†¬†¬†unschuldig

Diesen Film als nette Unterhaltung anzusehen, wird¬†ihm gerecht, allerdings von dem Titel „Olgas Streifen des Jahres“ ist er leider ziemlich weit entfernt.

Wesentlich n√§her dran ist der Film „The Sessions – Wenn Worte ber√ľhren“. Ich weiss nicht, warum Programmkinos in letzter Zeit am Jahresanfang immer¬†Filme mit Schwerbehinderten zeigen, aber diese Schicksale, mit einem lachenden und einem weinenden Auge erz√§hlt, ber√ľhren mich und meinen Mann sehr. Zumal hier genauso wie bei „Ziemliche beste Freunde“ eine wahre Geschichte verfilmt wurde. Mark O’Brien ist ein „Polio“ und verbringt die meiste Zeit seines Lebens in der „Eisernen Lunge“. ¬†Mit 38 Jahren beschlie√üt er, animiert durch seine Recherche f√ľr einen Artikel √ľber das Sexualleben¬†von Behinderten, eine neue Erfahrung in seinem Leben zu machen und endlich seine Jungfr√§ulichkeit loszuwerden. Zum Gl√ľck gibt es in diesem Leben auch¬†Therapeuten, welche¬†Leute mit derartigen Einschr√§nkungen unterst√ľtzen … und zwar mit Haut und Haar. Helen Hunt ist in dieser Rolle absolut perfekt und sie sieht trotz Baujahr 1963 einfach umwerfend aus! Der Film ist richtig gut und aufgrund dessen, dass¬†im Kinosaal ein Raunen durch die Zuschauerreihen ging, als die Therapeutin¬†das Ohrl√§ppchen bei Mark massierte, wussten wir, dass die meisten genau so wie wir „Ziemliche beste Freunde“¬†kannten¬†¬†¬†¬† zwinker
Wer also diesen französischen Film gemocht hat, wird auch Gefallen am aktuellen USA-Streifen finden. Dieser ist allerdings etwas leiser erzählt als sein Vorgänger.

Nun bleibt abzuwarten, was dieses Jahr noch im Kino gezeigt wird und¬†vielleicht schafft es „The Sessions“ doch noch an¬†die Spitze meiner allj√§hrlichen Auswertung zu¬†gelangen¬†¬†¬†¬† standard



2013 01.
Jan

Kaum bin ich nach einer wundersch√∂nen¬†und entspannten Silvesterfete mit vertrauten Leuten (wir haben mit diesen Freunden¬†schon¬†sechsmal zusammen auf das neue Jahr gewartet und¬†es begr√ľ√üt) ohne Kater aufgewacht, schon fange ich an zu planen, was ich in diesem Jahr so alles¬†unterbringen m√∂chte ¬† ¬† lachen¬†¬†¬†¬† offensichtlich hat man mir das Ruhe-Gen irgendwie vorenthalten.

Nat√ľrlich m√∂chte ich noch mehr lesen als im letzten Jahr – es waren insgesamt 60 B√ľcher, alle unterschiedlich dick, teils in Russisch, teils in Deutsch und¬†eines davon sogar in Englisch.

Außerdem möchte ich gern mehr Filme in Russisch angucken, denn die kommen bei mir irgendwie zu kurz und das muss auf jeden Fall geändert werden     lachen

Meine sportlichen Aktivit√§ten m√∂chte ich (wie jedes Jahr in Planung) ausbauen und verst√§rken …¬†der innere Schweinehund MUSS an die kurze Leine!

Und die Blogpflege darf selbstverständlich nicht zu kurz kommen     standard

Das gilt ab sofort auch f√ľr mein neues Hobby namens Fotografie. Ich habe mir jetzt f√ľr jeden Monat einen Themenbereich ausgedacht und versuche damit mein Fotoverhalten zus√§tzlich zu allen anderen Bildern ganz gezielt darauf auszurichten. Nat√ľrlich¬†verrate ich Euch, was mir da so vorschwebt ¬†¬† lachen

  • Januar: Nachtbilder von Dresden
  • Februar: Makroaufnahmen
  • M√§rz: Food-Fotografie
  • April: Fish-Eye- Bilder
  • Mai: Blumen und Bl√§tter
  • Juni: S√§chsische Schweiz (zum Sonnenuntergang¬†stelle ich mir das richtig toll vor)
  • Juli: Fr√ľchte und Beeren
  • August: unser Sommerreiseziel¬†–> Schweiz (in den Bergen¬†kommt das Teleobjektiv endlich richtig zum Einsatz!)
  • September: Wein in jeder Form
  • Oktober: Herbstbilder (nat√ľrlich extrem wetterabh√§ngig¬†¬†¬†¬†¬†lachen ¬†¬†¬† )
  • November: Handarbeiten¬†bzw. Basteln
  • Dezember: Weihnachtsm√§rkte

Selbstverst√§ndlich werde ich das eine oder das andere Bild auch hier pr√§sentieren. Und wenn jemand mal mitmachen m√∂chte, ich bin offen f√ľr jede Art von Gruppenarbeit ¬† ¬† standard

Andere Dinge,  wie z.B. Zeit mit der Familie und Freunden, Kennenlernen neuer Menschen, Couchsurfing, Sprachenlernen und -unterrichten sollen aber auf etwa dem gleichen Level bleiben wie bisher Рich fand das bislang recht harmionisch aufgeteilt, nur weniger davon darf es nicht werden     standard



2012 28.
Okt

In der kälteren Jahreszeit kommt unser gemeinsames Hobby РFilmegucken Рwieder mal so richtig zur Geltung. Dank regelmäßiger Versorgung durch Lovefilm haben wir zwar auch zu Hause ein recht abwechslungsreiches Programm, aber ein Kinobesuch ist nach wie vor immer noch etwas Besonderes. Klar, wir sehen uns ziemlich viele Blockbuster an, aber auch Dresdner Programmkinos haben zum Teil ziemlich gute Chancen, uns auf ihre Sitzplätze zu locken.

So auch letzte Woche – es war ein deutscher Film, welcher uns in die „Schauburg“ lockte: „Sushi in Suhl„. Urspr√ľnglich mal als reiner Frauenkinoausflug mit Barbara ins Auge gefasst, entwickelte sich dieses „Event“ zu einem Zwei-P√§rchen-Kinobesuch … erstaunlicherweise haben sich sowohl Barbaras G√ľnter, als auch mein Carsten ebenfalls f√ľr diesen Streifen interessiert. Vor dem Film haben¬†Carsten und ich unsere Begleiter zu Hause besucht¬†und bekamen¬†dort ein superleckeres Abendessen serviert: gebackener Karpfen und selbstgemachter Kartoffelsalat –¬†bei dem Gedanken daran l√§uft mir immer noch das Wasser im Mund zusammen¬†¬†¬†¬†¬†standard

Tja, Karpfen wurden somit letzten Endes zum heimlichen Star des Abends, denn auch im Film √ľber¬†das erste¬†Sushi-Restaurant in der DDR mussten sie ihre beste Seite zeigen und bew√§hrten sich in Zeiten der Mangelwirtschaft hervorragend bei der Sushiherstellung als Lachsersatz¬†¬†¬†¬† lachen
Der Film ist echt gut und ich kann ihn nicht nur f√ľr¬†ehemaligen DDR-B√ľrger empfehlen.

Zu¬†einem anderen Film kann ich leider keine Empfehlung aussprechen¬†und zwar nicht deshalb, weil der Streifen so schlecht war, sondern weil der Film „Premium Rush“ bereits nach einer Woche¬†wieder aus dem Programm verschwand¬†¬†¬†¬† traurig¬†¬†¬†¬† dabei haben wir uns einen recht spannenden Kinoabend mit viel Fahrradaction erhofft. Unsere Spekualtionen reichen derzeit von Kinosaalreservierungen f√ľr den neuen Bond-Streifen (dieser steht z.B. beim UCI 8x auf der Programmseite !) bis zu Floppotential. Das gleiche hatten wir schon mal vor einigen Jahren mit dem Film „Timeline“ erlebt, den wir dann sp√§ter in einer Videothek ausgeliehen haben und sogar f√ľr so gut befanden, dass die Kauf-DVD mittlerweile in unserem Regal steht. Aber zur√ľck zu „Premium Rush“:¬†Dank Lovefilm-Service werden wir den Film fr√ľher oder sp√§ter ebenfalls in unserem Briefkasten haben und danach werde ich auch berichten k√∂nnen, ob dieser Film zu Recht oder zu Unrecht so schnell von der Leinwand verschwunden ist.