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Kommentar:   

 
Manchmal hat man eben Lust darauf, etwas zu schreiben   ;0)

 
Web|log,  der;  -s,  <engl.>,  meist abgekürzt mit "Blog"
   
Digitales Tagebuch im Internet. Ein Weblog ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Es ist ein Medium zur Darstellung des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrung als auch der Kommunikation dienen und ist insofern mit dem Internetforum sehr verwandt. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als "bloggen" bezeichnet.

Quelle: http://www.wikipedia.de    


 
2017 05.
Feb

Da mir bewusst geworden ist, dass ich im Februar wieder das Gl√ľck habe, an zwei Wochenenden mit meinem Schatz auf Reisen zu sein und damit das Pech, keine langen Blogeintr√§ge zu schreiben, wollte ich nicht den Fehler des Vorjahres wiederholen und meinen Bericht √ľber die Ergebnisse meines Fotoprojekts auf sp√§ter schieben    standard
Deshalb zieht euch jetzt sch√∂n kuschelig an, damit ihr bei den Bildern √ľber die Sch√∂nheit von Eis und K√§lte selber nicht ins Frieren geratet    zwinker

Dieses Jahr ist der Januar recht frostig gewesen. So hatte ich die M√∂glichkeit, bei meinen Streifz√ľgen durch die Gegend verschiedenes Eisiges im Bild festzuhalten. Mal war es ein einzelner Eiskristall …

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… mal mehrere …

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… mal die gesamte gefrorene Fl√§che …

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… und mal haben sich die Eiskristalle zu Linien zusammengef√ľhrt:

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Gefrorenes Wasser sieht f√ľr die Menschen einfach nur faszinierend aus:

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Zu Hause mussten sich dann Tiefk√ľhlbeeren als Fotomodelle opfern    zwinker

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Aber am sch√∂nsten sehen f√ľr mich die eigenh√§ndig eingefrorenen Blumen aus. Ich hoffe, diese werden auch euch gut gefallen    standard    ganz egal ob in rosa …

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… gelb …

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… rot …

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… lila …

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… oder bunt gemischt …

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… sie w√§ren bestimmt eine Bereicherung f√ľr Elsas Schloss im Disney-Trickfilm „Frozen“ … hey, das ist ja zuf√§lligerweise der Titel meines Monatsprojektes !    zwinker

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Ich f√ľr meinen Teil hoffe nun, dass die frostige Zeiten vorbei sind und ich mich in etwas w√§rmerer Umgebung meinem neuen Projekt und damit der „Welt zu meinen F√ľ√üen“ widmen kann    lachen



2017 29.
Jan

Ich habe meine Jahreskiste schon vor einigen Tagen zusammen mit meinem Mann geleert. Auch diesmal platzte sie buchst√§blich aus allen N√§hten, denn sie hatte erneut unfassbar viele sch√∂ne Erinnerungen zusammen zu halten. Nun genie√üt sie es vorerst wieder, lediglich ein paar Zettel im Inneren zu haben und deshalb auch mit einem geschlossenen Deckel zu sein    zwinker

Und beim Durchsehen haben wir unseren ersten R√ľckblick auf das vergangenen Jahr 2016 geworfen. Prinzipiell l√§sst sich behaupten, dass wir einiges an Zeit f√ľr Kultur, Bildung, Reisen und wie immer f√ľr Essen investiert haben    lachen

Erinnerungskiste-2016

Zum Thema Kultur:

  • Wir haben uns ein paar mehr Veranstaltungen als sonst in der Com√∂die Dresden geg√∂nnt. Das St√ľck „Ganz gro√ües Kino“ , bei welchen auch die Musikgruppe Firebirds eine gro√üe, gar tragende Rolle gespielt hat, gefiel uns ausgesprochen gut … machte es doch richtig gute Laune. Sehr herzlich gelacht haben wir beim Gastspiel von Gerburg Jahnke und ihrem Programm „Frau Jahnke hat eingeladen, mal gucken wer kommt“ –> gekommen sind Frieda Braun, Sarah Bosetti, Barbara Kuster und Katie Freudenschuss – alle sind sehr zu empfehlen!
  • Ich habe mit Ines, Torsten und Manu „eine Nacht im Russenpuff“ verbracht. Das dazugeh√∂rige Programm „Schwarze Augen“ mit Tom Pauls, Detlef Rothe und Katrin Weber ist echt grandios! Obwohl urspr√ľnglich die Intention war, Tom Pauls auf der B√ľhne zu sehen, war ich vom Auftritt der Katrin Weber wesentlich mehr beeindruckt – die Frau ist unglaublich wandlungsf√§hig!
  • Im „Theaterhaus Rudi“ schaute ich mit einigen Freunden und wissbegierigen Teilnehmern meines VHS-Russischkurses das St√ľck von Nikolai Gogol „Die Heirat“ an.
  • Nat√ľrlich hatten Carsten und ich auch wieder ganz viel Spa√ü beim vereinsinternen St. Patrick’s Day, welchen die Irish Dance Company Dresden dieses Jahr zum 10. Mal ausrichtete.
  • Eine Veranstaltung von Cornamusa hat ebenfalls f√ľr sch√∂ne Musik und flotte Tanzschritte auf der B√ľhne gesorgt.
  • Ein besonderes Highlight f√ľr mich war das Konzert von Juri Schewtschuk … eine Jugenderinnerung als alten Sowjettagen!
  • Und einen ehemaligen Kollegen singend auf der B√ľhne live zu erleben kann man auch nicht alle Tage. Also lie√ü ich es mir nicht entgehen, Daniel Zieschang im Club Tante Ju bei der Release-Party von Projekt: Pandora zu sehen und zu h√∂ren – irgendwie enorm beeindruckend.
  • Ins Kino haben wir es wieder einmal nicht sonderlich oft geschafft („nur“ 5x … die Jahre davor waren wir immer zweistellig!), was man an der geringen Anzahl von Eintrittskarten sehen kann. Immerhin haben wir auf der gro√üen Leinwand „X-Men: Apokalypse“, „Money Monster“, „Deadpool“, „Zoomania“ und „Star Trek Beyond“ angeschaut.
  • Mein eigener Beitrag zur Dresdner Kulturlandschaft war die Ausstellung „Teddyb√§ren auf Tour“ , welche in zwei Tagen zu Ende gehen wird. Aber ich habe schon Gespr√§che zu einem anderen Ausstellungsort aufgenommen und es sieht zumindest so aus, als dass meine B√§ren wohl noch mehr Leute sehen werden k√∂nnen    zwinker

Nun zur Bildung:

  • Gleich zur Beginn des Jahres durfte ich mich erneut als Ersthelfer bei DRK ausbilden lassen.
  • Carsten und ich haben wieder durch zahlreiche Igeltouren Teile unserer Stadt besser kennenlernen d√ľrfen.
  • Dass ich Russisch unterrichte, ist ja schon lange bekannt, aber seit Herbst gebe ich auch Nachhilfeunterricht in Spanisch f√ľr eine Kollegin. Ihren Dank hat sie zu Weihnachten u.a. auch mit sehr lieben Worten auf einer Karte zum Ausdruck gebracht, die selbstverst√§ndlich ebenfalls ihren Weg in die Erinnerungskiste fand.
  • Bei einem stundenlangen Besuch der Windsurfschule am Niederwarthaer Stausee lernten wir die Grundlagen und Sch√∂nheiten des Stand-Up-Paddlings.
  • Ist zwar nicht direkt Bildung, aber dennoch etwas Amtliches: Ich habe gleich im Januar meinen Doppelnachnamen gegen einen einfacheren eingetauscht und danach mussten nat√ľrlich mein Ausweis und mein Reisepass neu erstellt werden. Zumindest habe ich gelernt, was alles bei einer Namenskl√§rung zu tun ist    zwinker
  • Bei einem Vortrag von Prof. Dr. Norbert Franz erfuhren Carsten, Andrea und ich einiges √ľber die „Russen in Hollywood“ und deren Einfl√ľsse.
  • Einen anderen Bildervortrag besuchten Carsten und ich zusammen mit Ines und Torsten im Flughafen Dresden. Es ging um den Westen der USA und der Vortrag hatte mit „Go-West – Von den Rocky Mountains zum Pazifik“ den daf√ľr √ľberaus passenden Namen.

Und mit dieser √úberleitung kommen wir schon zu den Reisen   standard

  • Wir haben Annas Geburtstagsgeschenk vom letzten Jahr eingel√∂st und f√ľhrten ihr pers√∂nlich die sch√∂nen Seiten der Ostsee, speziell von der Insel R√ľgen vor.
  • Carsten und ich haben durch unsere Besuche bei Stephanie im Winter und im Sommer viele sch√∂ne, interessante und auch historisch bedeutende Seiten von Potsdam kennengelernt, u.a. die Gedenkst√§tte Lindenstra√üe und das Schlo√ü Cecilienhof.
  • F√ľr unseren Stadt-Dreisprung im Mai haben wir CZK (tschechische Kronen) ben√∂tigt und wie wir anhand der Quittung gesehen haben, organisierten wir uns diese in der Reisebank am Hauptbahnhof. Zu dieser kleinen Rundreise geh√∂rt auch eine auf Papier gedruckte Zimmernummer eines Ibis Budget Hotels in Chemnitz.
  • Eine Wegbeschreibung f√ľr die von Kerstin organisierte Wanderung zwischen Ober- und Niederwartha hat ebenfalls ihren Platz in meiner Erinnerungskiste gefunden. Beim sch√∂nstem Maiwetter wurde es ein total toller Tag mit gut gelaunten Leuten zum Teil nur aus ihrem, aber auch aus dem gemeinsamen Freundeskreis – so etwas k√∂nnte man in 2017 eigentlich gern wiederholen … mal sehen was mir da so einf√§llt.
  • Ein kleines P√§ckchen, auf welchem „Merica“ steht, ist eine kleine Erinnerung an unsere unbeschreiblich sch√∂ne Zeit auf Bali. Merica bedeutet auf Indonesisch „Pfeffer“ und ich habe es auf einem unserer Essensstopps bei den zahlreichen Ausfl√ľgen auf der Insel zur Erinnerung mit eingesteckt.
  • Die blauen AI-Plastikb√§ndchen sind Andenken an unseren Hochzeitstagurlaub im Februar auf der Insel Gran Canaria – die landschaftliche Vielseitigkeit dieser Insel hat uns wirklich sehr imponiert!
  • Die gelben AI-Plastikb√§ndchen, die Visa-Stempelkarten und Boarding P√§sse sind wirklich als Letztes in die Jahreskiste gekommen, denn das sind unsere Erinnerungsst√ľcke an den Familienurlaub zum Jahreswechsel mit den Kindern in Side.

Und last but not least – Essen:

  • Unsere Lieblings“futterstellen“ haben uns auch 2016 bei sich begr√ľ√üen d√ľrfen: „Shou Sushi-Running“ , „Ocakbasi“ , „Rivoli“ , „Odessa“ , „El Horst“ , „Olympia“ und „Dschingiskhan“ in Dresden, sowie das Caf√© „Guam“ in Potsdam … zum Gl√ľck bekommen wir bei unserem Haus-&-Hof-D√∂nermann, wo wir mindestens jeden Freitag das Wochenende einl√§uten, keinen Bon, denn dann w√ľrde die Kiste ja schon nach kurzer Zeit √ľberquellen!
  • Den Spanier „Espitas“ in Gruna haben wir dieses Jahr gleich mehrmals besucht, denn wir k√∂nnen seit unserem Umzug nach Striesen bis dorthin wunderbar laufen oder mit dem Rad fahren. Beide Optionen f√ľr den Heimweg sind nach einem reichlichen und leckeren Essen dort sehr hilfreich    zwinker
  • Der Besuch im „Zum Knipser“ war ein Dankesch√∂n von Kathrin und Axel f√ľr meine Familienfotos am Elbufer. Diese urige Gastst√§tte an der Dresdner B172 ist eine interessante und liebevoll gef√ľhrte Lokalit√§t – der Besuch lohnt sich wirtklich sehr.
  • Zu Ostern wurden wir von Andrea und Karl zum Brunchen ins Restaurant „Zum Atrium“ eingeladen. Danach war ein ausgedehnter Osterspaziergang f√ľr unsere prall gef√ľllten B√§uche auf jeden Fall ein Muss    lachen
  • Die „Elbterrasse Wachwitz“ entdeckten wir mehr oder weniger zuf√§llig, denn wir mussten mal in der Gegend etwas Zeit vor einer Igeltour √ľberbr√ľcken. Nach einem Radausflug auf dem rechtsseitigen Elbradweg ist das zum Beispiel eine √§u√üerst sch√∂ne M√∂glichkeit, mit einem fabelhaften Blick auf die Elbe etwas zu trinken und zu essen.
  • Eine andere Igeltour mit Essensverkn√ľpfung f√§llt mir beim griechischen Restaurant „Atlantis“ ein. Die Tour hat am Ende etwas l√§nger als gedacht gedauert und wir hatten einen Mordshunger. Statt wie geplant zuhause etwas zu kochen, sind wir kurzerhand dort eingekehrt. Zum Gl√ľck gab es trotz der nahenden Mittagspausenzeit doch noch etwas zu essen f√ľr uns – daf√ľr waren wir diesem Restaurant sehr dankbar!

Es gibt aber auch noch ein paar ganz besondere Erinnerungsst√ľcke zu erw√§hnen, z.B. die Einladung zum 125. Jubil√§um von Ines und Torsten, ein Brief von Andrea, in der sie sich w√§hrend unseres Sommerurlaubs mit unseren Nachbarn wegen der Schl√ľssel√ľbergabe f√ľr den Briefkasten und die Wohnung abstimmt, eine Vollmachtkarte der Post, welche einst von Andrea f√ľr mich ausgestellt wurde, damit ich ihre P√§ckchen abholen kann und welche nun nutzlos ist, weil sowohl mein Nachname nicht mehr stimmt, als auch weil Andrea ja seit September in Chemnitz wohnt, der Lieferschein eines Blumenversandes, √ľber den mir Stephanie zum Muttertag einen Blumenstrau√ü zustellen lie√ü, der Kassenzettel einer Zoohandlung f√ľr eine H√§ngematte f√ľr Stephanies Hamster Mr. Schnuffel und und und …

Dabei ist das alles eigentlich nur ein Bruchteil der wunderbaren Ausfl√ľge, Treffen und Begegnungen, welche wir in 2016 erleben durften – das Jahr war so ereignisreich wie wohl keines jemals zuvor. Ich glaube, ich sollte deshalb so langsam mal mit unserem Jahresbericht anfangen, damit uns am Ende nicht noch die eine oder andere Erinnerung durch die Lappen geht    zwinker



2017 16.
Jan

Nachdem ich mich immer wieder damit besch√§ftigte, Menschen und Gegenst√§nde beim Fotografieren nach M√∂glichkeit realit√§tsnah abzubilden, bekam ich auch mal Lust etwas zu machen, was man mit den Worten „Ist das Kunst oder kann das weg?“ wohl am besten beschreiben kann: abstrakte Bilder. Ein paar von meinen Kreationen aus Dezember m√∂chte ich nun hier pr√§sentieren.

Zuerst habe ich mit buntem Transparentpapier und einer Taschenlampe herumexperimentiert:

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Danach kam schwarzes Papier an die Reihe und als Beleuchtung diente ebenfalls nur unsere gute alte MagLight:

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Diese bunten Partyspie√üchen haben dank ihrer kr√§ftigen Farben aus meiner Sicht auch ein h√ľbsches, abstraktes Linienbild abgegeben:

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Sie habe ich danach nochmals verwendet, um diese Bilder zu machen:

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Aber auch ohne die farbige Hintergrundbeleuchtung konnte man mit Farbtropfen im Wasser wunderbar abstrakte Bilder erzeugen:

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In einem solchen Farbnebel sieht sogar ein L√∂ffel im Glas spannend aus … finde ich jedenfalls    zwinker

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So, das war das letzte Projekt aus dem vergangenen Jahr, welches fototechnisch hiermit abgeschlossen ist. Nun schulde ich euch noch beim n√§chsten Blogeintrag die Bilder meines Jahresprojektes „Schilder“ und danach kann ich mich voll und ganz den Themen der neuen 12 Monate sowie einem Jahresprojekt widmen.



2016 30.
Nov

Leider bin ich am letzten Wochenende nicht dazu gekommen, einen Blogeintrag zu schreiben. Aber ich habe auch wichtige Gr√ľnde f√ľr meine Schreibfaulheit gehabt    standard    denn am Samstag hatte ich einen ganz besonderen Tag: meinen Geburtstag    standard

Wer sagt schon, dass nur die runden Geburtstage gro√ü gefeiert werden k√∂nnen? Ich fand, die 46 ist auch irgendwie wichtig und habe mich deshalb schon beizeiten bei Eduard Ilg f√ľr eine gesellige Essensrunde angemeldet. Sein Ruf als Kenner und K√∂nner der georgischen K√ľche eilt ihm in Dresden und Umgebung inzwischen voraus. Also trommelte ich unsere Freunde zusammen, um eben genau dort gemeinsam meinen Ehrentag zu feiern. Als ersten Gang gab es eine riesige Sch√ľssel superleckeren Salat und gleichwohl leckeren Plow – einem besonders gew√ľrzten Reisgericht mit Fleisch und M√∂hren.

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Danach wurde eine typisch georgische Spezialität aufgedeckt РChinkali.

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Diese Teigtaschen sind zwar grunds√§tzlich mit Pelmeni und Wareniki „verwandt“, aber man isst sie ganz ohne Besteck. Daf√ľr muss man sie am Zipfel packen und so halten, dass es wie ein Pilz aussieht. Dann wird in eine Stelle vorsichtig reingebissen und der k√∂stliche Saft „ausgezutscht“. Ab da kann man voller Lust reinbei√üen, aber die kompakten Teigzipfel werden normalerweise nicht mitgegessen, sondern ganz (lebensmittel)verschwenderisch am Tellerrand abgelegt. Die Fleischf√ľllung der Chinkali ist saftig und mit Kr√§utern gew√ľrzt – oberlecker!

Nach diesem Gang waren wir alle erstmals richtig satt und haben um eine l√§ngere Essenspause gebeten, die wir zum Trinken, Quatschen und Tanzen nutzten. Wir haben zwar vorgehabt, einen georgischen Tanz zu schaffen, aber am Ende hatte dieser eine unerwartete √Ąhnlichkeit mit einem Sirtaki    zwinker
Wie dem auch sei, durch die Bewegung und durch das viele Lachen hatten wir letzten Endes wieder Appetit auf Fleischiges bekommen und da war der richtige Zeitpunkt f√ľr die typisch sowjetischen Riesenschaschlikspie√üe gekommen – ohne Zwiebel, Paprika und Gem√ľseschnickschnack … eben pure Fleischballen vom Feuergrill!

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Danach waren wir schier zum Platzen gedehnt, aber es war so unendlich gut und lecker!!! Nach dieser Runde versuchten wir es erneut mit dem Tanzen, aber diesmal mit einer irischen Polka – schlie√ülich hatte ich unter meinen G√§sten zwei gut ge√ľbte T√§nzerinnen der Irish Dance Company und das musste man doch einfach mal mit ausnutzen    zwinker
Unser Polka h√§tte vermutlich keinen Tanzwettbewerb gewonnen, aber wir hatten enorm viel Spa√ü dabei    zwinker

Und weil ich so tolle Menschen zu meinem Freundeskreis z√§hlen darf, war es mir ein Bed√ľrfnis, nicht nur einen Tost auf sie alle auszusprechen.

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√úbrigens, ich hatte mit diesmal keine Geschenke gew√ľnscht, sondern lediglich einen kleinen Beitrag zur Bewirtungsrechnung, aber nun wei√ü ich, was meine lieben Freunde (und mein M√§nnel) unter „keine Geschenke“ verstehen    zwinker

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Sind die Geschenke und Karten nicht b√§rig    verliebt    ?

Diese Blumen passten leider nicht mehr in diese Komposition, deshalb gibt es das Bild eben extra    standard

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Ich bin echt gespannt, ob die Christrose sich bei uns wohlf√ľhlt    :)

Am Sonntag haben Carsten und ich uns ein wenig vom Feiern erholt, man ist ja jetzt schlie√ülich keine 17 mehr. Da braucht man eben etwas l√§nger, bis man die vorher noch so schwungvollen Tanzbeine am Tag danach aus dem Bett hievt und selbst danach wollen sie einen auch noch gleich wieder am liebsten nur zur gem√ľtlichen Couch tragen    zwinker
Trotzdem wurde bei uns auch gearbeitet, denn am Montag sollte in der Abteilung weiter gefeiert werden und man steht ja nicht gerne mit nur einer Packung gekaufter Kekse bei den lieben Arbeitskollegen. Aus diesem Grunde wurde am Nachmittag noch kr√§ftig gekocht und gebacken    standard    und neben meiner zweist√ľndigen Vorbereitung f√ľr die n√§chste Russischstunde stand auch noch zusammen mit Carsten die abschlie√üenden Arbeiten f√ľr meine B√§renfotoausstellung auf dem unbedingt-zu-erledigen-Zettel: Bilder beschriften und meine Personenvorstellung schreiben. Es ist √ľbrigens arg schwer, √ľber sich in der dritten Person zu schreiben    zwinker

Aber nun ist alles vorbei, sogar die Bilder haben wir gestern schon am Ausstellungsort aufgeh√§ngt. Eigentlich kann jetzt auch im Apartamento OLCA endlich die Weihnachtszeit beginnen    standard    der wei√üe Vorbote ist heute – wenn auch noch etwas z√∂gerlich – in Dresden angekommen und am Wochenende schneien die Kinder bei uns ein … nat√ľrlich zum Pl√§tzchenbacken und Weihnachtsfotoschie√üen.



2016 20.
Nov

Zeit begleitet uns immer wieder im Form von Uhren und zwar von Kindesbeinen an bis zu dem Punkt, an dem unser letztes St√ľndlein schl√§gt … still steht sie eigentlich nur auf Fotos oder Bildern.

Schon am fr√ľhen Morgen werfen wir bei unserer Morgentoilette einen Blick auf die Uhr:

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Hoffentlich hat man danach noch Zeit f√ľr ein gem√ľtliches Fr√ľhst√ľck:

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Wenn man dann das Haus verl√§sst, wird man ebenfalls √ľberall von Zeitanzeigen begleitet, ob hoch oben an einer Kirche …

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… oder an einem Rathaus …

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… oder im Schaufenster eines Antiquit√§tenladens:

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Selbst wenn man lediglich die Schönheit der Natur betrachten möchte, hat man im Augenwinkel nicht selten die Zeit im Blick:

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Aber sollte man sich nicht stets die Zeit nehmen, um etwas Wundervolles ausgiebig betrachten zu können?

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Und auch Zeit daf√ľr nehmen, um einen R√ľckblick in die Vergangenheit zu wagen?

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Um sich vielleicht auch dann an Zeit zu erinnern, als man noch genug davon hatte, z.B. um stundenlang lesen zu k√∂nnen …

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… oder sich beim Lesen von Gedichten m√∂glicherweise Gedanken um die Jahreszeit zu machen ?

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Es gab mal eine Zeit, und das ist noch gar nicht so lange her, als wir uns noch richtige, lange und ausf√ľhrliche Briefe auf Papier geschrieben haben. Das waren noch keine Nachrichten, welche eine Beschr√§nkung auf 140 Zeichen hatten:

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Ich habe √ľbrigens bei diesen Fotoshootings auch die Gelegenheit genutzt, wieder viele der alten Briefe mit gro√üem Vergn√ľgen und oft auch mit einem Schmunzeln durchzulesen. Das gelingt mir bei einem Chatverlauf bei weitem nicht so gut, denn in der Regel man kann alte Botschaften kaum noch erreichen. Doch bei den Briefen konnte man alles lesen, was meine Freunde und Familie Anfang der 90er Jahre so besch√§ftigt hat – ein wirklich besonderes Erlebnis!

Wie gesagt, es gibt noch eine weitere sch√∂ne Art, Zeit zu „konservieren“, n√§mlich in Fotos …

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Vielleicht ist das auch einer der Gr√ľnde, warum ich immer wieder so viele davon mache    zwinker

Ansonsten sollte man darauf achten, dass Zeitdiebe unsere kostbare Lebenszeit nicht stehlen:

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Denn irgendwann werden die Zeiger f√ľr jeden von uns auf „5 vor 12“ stehen …

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… und genau dann muss man sich die Frage stellen, ob man den Rest seiner Zeit daf√ľr verwendet, um √ľber Gott und die Welt nachzudenken …

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… oder sich auf die alten Zeiten zu besinnen …

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… oder diese einfach in der Gesellschaft zu verbringen, die einem gut tut:

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Denn auch wenn man sagt, dass Zeit Geld ist …

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… kann man sie auch daf√ľr verwenden, um sich mehr den Dingen zu widmen, denen uns gut tun:

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Einst sagte der arabische Dichter Amrilkais: „Gott hat dem Menschen die Zeit gegeben, aber von Eile hat er nichts gesagt“ … in diesem Sinne w√ľnsche ich allen Lesern, dass ihr die Zeit f√ľr die wirklich wichtigen Dinge des Lebens finden k√∂nnt. Wenn ihr das nicht von allein schafft, dann kommt die Zeithexe und, glaubt mir, sie wird ganz doll mit euch schimpfen    zwinker

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2016 22.
Okt

Als ich am Anfang des Jahrs meine Planung bekannt gegeben habe, wurde ich gefragt, ob es nicht zu langweilig ist, wenn man schon im Januar wei√ü, was man im Herbst fotografiert. Nun ja, der September ist der beste Beweis, dass zwischen Pl√§ne schmieden und Pl√§ne umsetzen eine gro√üe L√ľcke klafft. Eigentlich schwebten mir einige Ger√§tschaften, aufgenommen mit meiner Spiegelreflexkamera bei sch√∂nem Licht in den eigenen vier W√§nden, vor.¬†Im September weilten wir jedoch¬†im Urlaub und ich schleppe¬†auf solche Reisen meine gro√üe Kamera aus einer Vielzahl von Gr√ľnden nicht mit, zumal sich unsere kleine Canon PowerShot auf Reisen als tolle Alternative bewiesen hat. Diesmal allerdings vertrug¬†unsere kleine Reisebegleiterin wohl die hohe Luftfeuchtigkeit und Meerwassern√§he nicht sehr gut und quittierte¬†ihren Dienst unwiderruflich am vorletzten Tag unserer Katamaranfahrt, sprich in der zweiten Urlaubswoche. Zum Gl√ľck hatten wir noch unsere Unterwasserkamera bei uns, mit welcher wir auch „normale“ Erinnerungsbilder machen konnten. Zur√ľck auf Bali versuchten wir eine neue PowerShot zu kaufen, aber paradoxerweise war dieses Canon-Produkt dort immer teurer als in Deutschland. So holten¬†wir uns die preiswertere Alternative Canon Ixus. Und die Qualit√§t war – na ja … aber eben besser als gar nix. Erst in Dubai, genauer gesagt in der Dubai Mall, gelang es meinem Mann in einem Laden unsere Wunschkamera zu unserem Wunschpreis zu bekommen. Ergo, die Qualit√§t mancher¬†Bilder ist nicht so wie gewohnt, aber ich hoffe, wenigstens die Motive werden euch gefallen.¬†Nun genug gequatscht, jetzt kann ich euch mal das Leben mit der Technik in den Vereinigten Arabischen Emiraten¬†zeigen – wir sind punkt am 1. September mit dem Flieger in Dubai gelandet ¬† ¬†lachen

F√ľr das Gros der modernen Technikwelt braucht man jede Menge Strom. Die Stromversorgung kommt zwar f√ľr den Endverbraucher aus der Steckdose, aber bis dahin wird¬†die Elektrizit√§t √ľber gro√üe Strecken bewegt:

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Danach muss der Strom sich in einem wirren Kabelsalat zurecht finden:

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Aber dann kann man z.B. in einem Hotel die Gäste direkt mittels Fernsehbildschirms persönlich ansprechen:

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Der Bildschirm ist nicht mal besonders gro√ü, aber passte gr√∂√üenm√§√üig optimal zu den Zimmerausma√üen – diese Mega-Ausf√ľhrung w√§re definitiv √ľberdimensioniert, ist aber mit 500.000 Dirham bzw. 125.000 Euro geradezu ein Schn√§ppchen:

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Ein noch gr√∂√üerer Screen ist uns im integrierten Eisstadion der Dubai Mall aufgefallen. So kann man die Schlittschuhl√§ufer optimal mit aktueller Werbung f√ľr die 1.200 Gesch√§fte aus eben diesem Einkaufsparadies¬†versorgen.

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In dieser Mall konnten¬†wir √ľbrigens einen Blackberry Store entdecken. Als √ľberzeugte BB-Nutzer war das f√ľr uns nat√ľrlich ein Muss, einmal alle Modelle darin¬†anzusehen:

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Apropos Mobilfunk. Handys sind in VAE genau so kaum wegzudenken wie woanders auf dieser Welt. Uns hat besonders der Kontrast zwischen dem traditionellen Kleidungsstil und den modernen Smartphones fasziniert:

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Au√üerdem haben wir immer wieder Leute gesehen, welche mehr als nur ein Handy besitzen und nutzen – f√ľr mich pers√∂nlich¬†ist das schon ganz sch√∂n dekadent!

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Was wir ganz witzig fanden, waren die als Palmen getarnten Funkmasten. Diese Idee der Verschleierung gefiel uns wiederum äußerst gut     standard

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Es gab aber noch ein paar andere technische Errungenschaften in den VAE, die uns¬†sehr¬†interessiert haben, wie z.B. diese Anlage f√ľr eine Fu√üg√§ngerampel:

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In den beiden Moscheen, welche wir als Nicht-Muslime auch von innen besuchen durften, haben wir elektronische Uhren entdeckt, welche nicht nur die t√§glich wechselnden Zeiten f√ľr die obligatorischen f√ľnf Gebete, sondern auch die Zeit des Sonnenaufgangs anzeigen. Dies ist besonders¬†wichtig, weil das erste Gebet des Tages schon davor¬†abgehalten¬†sein sollte¬†– so wurde es uns zumindest bei den beiden F√ľhrungen erkl√§rt.

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Aber DIESES Wunderwerk der modernen Technik hat uns zweifelsohne am meisten beeindruckt     zwinker

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Zu dem Holzrahmen mit der Aufschrift „Please touch the screen to brwoser photos“ fehlte wohl das kleine Extra, denn egal, wie oft wir da mit unseren Fingern rumtatschten, das Bild hat sich leider nicht ver√§ndert¬†¬†¬† zwinker

Derzeit widme¬†ich mich schon wieder intensiv zusammen mit meiner gro√üen Spiegelreflexkamera dem diesmonatigen Projekt „Die Zeit steht still“, denn auch wenn der Titel etwas anderes vermuten l√§√üt,¬†die Wirklichkeit ist leider etwas anders … die Zeit fliegt viel zu schnell vorbei!



2016 13.
Jan

Auch dieses Jahr habe ich mir wieder einige Themen ausgedacht, welche ich entweder technisch oder inhaltlich als eine Herausforderung f√ľr mich sehe. Und so sieht nun mein Fotojahresplan f√ľr 2016 aus:

  • Januar –>¬†K√∂rner
  • Februar –> Bokehrfilter (nein, kein Schreibfehler !)
  • M√§rz –> Minimalismus
  • April –> Himmel, Wetter und Wolken
  • Mai –> DDR-Relikte und Sozialismus im Alltag
  • Juni –> Transportmittel
  • Juli –> Alt & Neu – Architekturgegens√§tze
  • August –> T√ľr und Tor
  • September –> Sch√∂ne neue Technikwelt
  • Oktober –> Die Zeit steht still
  • November –> Ein Frucht-Bad
  • Dezember –> Abstrakte Fotografien

Außerdem habe ich mir diesmal ein Ganzjahresthema ausgesucht, sprich ich habe 12 Monate lang Zeit, Aufnahmen dazu zu machen -> Ampeln und Schilder

Ich bin selber gespannt, wie die Ergebnisse meiner Experimente und Fotofeldz√ľge aussehen werden. Aber egal wie es wird, ich werde diese¬†wie immer hier mit Stolz zeigen. Falls jemand vergessen hat, welche Themen ich schon „abfotografiert“ habe, braucht sie oder er nur bei¬†www.marvinchen.de¬†auf den Klingelknopf „Olgas Fotojahrespl√§ne“ zu dr√ľcken ¬† ¬†lachen

√úbrigens, ich bin nach wie vor gerne f√ľr kleine Fotosessions, vorrangig im Freien, zu haben ¬† ¬†zwinker

Eins ist auf jeden Fall sicher: Solche gem√ľtlichen Pausen wird meine Kamera bei diesen Pl√§nen vermutlich nicht sehr oft genie√üen k√∂nnen¬†¬†¬† zwinker

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2015 09.
Nov

Die Stra√üen der Stadt waren schon dieses Jahr im Januar dran, im Oktober sind nun die Wege in der Natur an der Reihe. Und da ich¬†schon seit Langem f√ľr meine Bilder¬†Zitate bekannter Pers√∂nlichkeiten und andere gute Spr√ľche verwenden m√∂chte, werde ich das¬†bei dem aktuellen Thema nun tun ¬† ¬†standard


„Gehe nicht, wohin der Weg f√ľhren mag, sondern dorthin, wo¬†kein Weg ist und hinterlasse eine Spur“
— ¬† Jean Paul ¬† —

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„Der gerade Weg ist der k√ľrzeste, aber es dauert meist am l√§ngsten, bis man auf ihm zum Ziele gelangt.“
— ¬† Georg Christoph Lichtenberg ¬† —

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„Wer auf der Strecke bleibt, kommt dem Ziel oft n√§her.“
— ¬† Dr. Hanspeter Rings ¬† —

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„Ausgetretene Pfade sind die sichersten, aber es herrscht viel Verkehr.“
— ¬† Jeff Taylor ¬† —

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„Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Sch√∂nes bauen.“
— ¬† Johann Wolfgang von Goethe ¬† —

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„An den Scheidewegen des Lebens stehen keine Wegweiser.“
— ¬† Charlie Chaplin ¬† —

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„Wer ein Ziel will, darf den Weg nicht scheuen, er sei glatt oder rauh.“
— ¬† Theodor Fontane ¬† —

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„Was uns oft im Wege steht, sind die Ziele anderer.“
— ¬† Ernst Ferstl ¬† —

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„Zum Reichtum f√ľhren viele Wege, und die meisten von ihnen sind schmutzig.“
— ¬† Peter Rosegger ¬† —

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„Wer das Ziel nicht wei√ü, kann den Weg nicht haben.“
— ¬† Christian Morgenstern ¬† —

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„Der Weg, den du einschl√§gst, h√§ngt in erster Linie davon ab, wohin du gehen willst.“
— ¬† Lewis Carroll ¬† —

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„Der kommt am weitesten, der nicht wei√ü, wohin er geht.“
— ¬† Oliver Cromwell ¬† —

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„Wer nirgends hingeht, kann auch nirgends hinkommen.“
— ¬† aus Rum√§nien ¬† —

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Und zum Schluß kommt ein Spruch von Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach:
„Am Ziel deiner W√ľnsche wirst du jedenfalls eines vermissen: dein Wandern zum Ziel.“

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Denn sie hat absolut recht, jetzt, wo ich euch einige Bilder zeige, vermisse ich das unaufh√∂rliche Suchen nach sch√∂nen und interessanten Wegen beim Wandern mit den Freunden¬†oder Spazierengehen mit meinem lieben Mann, welcher unter anderem¬†f√ľr mein Fotohobby an einem freien Tag ganz fr√ľh aufgestanden ist, um mich zu begleiten. Glaubt mir, ich habe weitaus mehr¬†sch√∂ne Aufnahmen zu diesem Thema als ich hier eingestellt habe¬†¬†¬† zwinker



2015 01.
Nov

Es war mal wieder so eine Woche, die mit einer Vielzahl netter Begegnungen in unsere Familiengeschichte eingehen wird.

Manchmal ist auch eine ganz¬†banale Sache, wie z.B. ein Laptop mit¬†dem Hang nach ein paar Streicheleinheiten und Neuinstallationen, ein¬†guter Anlass,¬†ins Apartamento OLCA zu kommen. Also hatte Barbara am Montag ihren elektronischen Freund unterm Arm und w√§hrend Carsten als Computertherapeut¬†agierte, g√∂nnten wir zwei M√§dels uns eine sch√∂ne Tasse Tee und hatten etwas Zeit, um¬†√ľber alles M√∂gliche zu quatschen.

Am Dienstag waren meine Ferien als VHS-Lehrerin dann endg√ľltig vorbei und¬†meine Teilnehmer stiegen¬†unter meiner Anleitung nach zweiw√∂chigen Pause¬†in die T√ľcken und Fallstricke¬†von Bewegungsverben¬†bei der russischen Sprache¬†ein. Es gab sogar einen Gasth√∂rer, welcher, so wie es aussieht, vielleicht am Ende sogar noch zur Stammbesetzung meiner Russischklasse¬†dazustossen m√∂chte¬†¬†¬† standard

Der Mittwoch hat bei uns normalerweise einen ziemlich festen Ablauf, zumindest in seiner zweiten Tagesh√§lfte: ein¬†17:30-Bild f√ľr eine gleichnamige Facebook-Gruppe schie√üen und mit einem¬†kleinen Erkl√§rungstext¬†hochladen, die anderen Bilder in der Gruppe angucken und wo es geht etwas kommentieren und so ab 20 Uhr die LoveFilm-DVD anschauen, welche an diesem Tag in unserem Briefkasten gelandet ist. Aber in dieser Woche¬†ist vorher noch ein Termin dazwischengekommen – eine Tiefgaragenstellplatzbesichtigung. Nach unserem Umzug im November 2014 und als wir mit dem KIA auch noch¬†ein zweites Auto¬†hatten, fanden wir f√ľr unseren SMART-Cabrio nur einen TG-Platz ca. 2,5 km von unserer Wohnst√§tte entfernt. Da der Kleine¬†nun seit Oktober¬†aber zu unserem einzigen fahrbaren Untersatz mit einem Dach und vier R√§dern geworden ist, suchten wir nat√ľrlich einen Stellplatz in der unmittelbaren N√§he¬†unserer Wohnung. Die erste M√∂glichkeit, welche wir fanden,¬†sah sehr vielversprechend aus, worauf wir auch schon schnellstm√∂glich¬†den alten Platz gek√ľndigt haben. Aber nach knapp einem Monat Hinhaltetaktik und einem ewigen HickHack um den (richtigen) Schl√ľssel zur Garage, hat Carsten sich doch¬†nochmals umgesehen. Mit Erfolg! Der neue¬†Platz in ca. 400 m Entfernung gef√§llt mir pers√∂nlich auch viel besser als der, mit welchem es ohnehin nicht geklappt hat. Nun bleibt es abzuwarten, ob wir diesen jetzt auch bekommen. Dr√ľckt mal bitte die Daumen, ok¬†¬†¬† standard¬†¬†¬† ?

Am Donnerstag¬†trafen wir uns nach langer Zeit mal wieder mit Anne und Nao aus Frankreich. Sie waren f√ľr kurze Zeit in Dresden zu Besuch und haben netterweise an uns gedacht. Wir¬†verbrachten mit den beiden sowie mit ihrer Gastfamilie und gleichzeitig Annes langj√§hrigen Freunden einen wundervollen Abend im Viet Thanh Bistro.

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Der Freitagnachmittag geh√∂rte wie immer dem Besuch beim D√∂nermann und einem chilligen Wochenendeinkauf im Kaufland gegen√ľber. Man¬†merkte an dem Tag allerdings, dass das Gros der Menschen realisiert hat, dass am Samstag¬†aufgrund des Reformationstages alle L√§den geschlossen sein werden, denn es wurde eingekauft, was das Zeug hielt … und als ob es keinen Montag mehr geben w√ľrde! Hie√ü f√ľr uns: schnell rein, Einkaufszettel abarbeiten und schleunigst wieder raus¬†…

Am Samstag hatten wir eine besonders interessante Herausforderung zu meistern: ein Familienshooting mit insgesamt 17 Personen im Alter zwischen 3 und 83 Jahren bzw. vier Generationen. Glaubt man den R√ľckmeldungen √ľber die Fotos, haben wir es tats√§chlich mit Bravur gemeistert! Der Termin stand schon seit ca. einem Monat und wir organisierten extra daf√ľr einen entsprechenden Raum, der vor 10 Uhr „nur noch“¬†durch Carstens MacGyver-Geschick f√ľr das Ereignis entsprechend vorbereitet werden musste. Als Belohnung durfte er anschlie√üend auch gleich noch als Lichtmodell herhalten …

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Meine Aufgabe war es ab dann, die Leute¬†alle so weit davon zu √ľberzeugen, dass sie auf den Bildern l√§cheln und mit offenen Augen in die Kamera gucken. Nachdem 120 Minuten sp√§ter alles vorbei war, konnte die Technik und das Equipment wieder abgebaut und der Raum in seine urspr√ľngliche Gestalt gebracht werden – zum Gl√ľck war das innerhalb von nur 30 min erledigt.
Sorry,¬†aber von diesem Ereignis kann ich leider keine Bilder zeigen, denn¬†manche Familienmitglieder m√∂chten nicht im Netz erscheinen – ich hoffe, ihr versteht das! √úbrigens, ich m√∂chte an dieser Stelle ausdr√ľcklich meinen handwerklich begabten Mann loben – ohne ihn h√§tte ich den Raum nie und nimmer so einrichten k√∂nnen, dass wir¬†dieses Fotoshooting h√§tten darin veranstalten k√∂nnen!¬†¬†¬† *thumbs-up*

Nach getaner Arbeit g√∂nnten wir uns ein Mittagessen beim Running Sushi und anschlie√üend einen gem√ľtlichen Spaziergang in der Innenstadt, denn¬†auf dem Altmarkt fand gerade¬†ein doch recht gro√üer Stoffmarkt statt. F√ľr mich kommt ein solcher allerdings¬†etwas zu sp√§t –¬†ich w√ľrde behaupten so um die 3-4 Jahre zu sp√§t – denn¬†inzwischen hat mein Verlangen,¬†neben meinen vielen zeitintensiven Hobbys noch irgendwas selber zu n√§hen, doch sehr stark nachgelassen¬†¬†¬† zwinker
Nach der Mittagsv√∂llerei war zuhause allerdings nur noch ein Verweilen auf der Couch oder dem PC-Stuhl m√∂glich, h√∂chstens noch unterbrochen durch gelegentliches Aufstehen und an die T√ľr gehen, wenn mal wieder Halloween-Kinder „S√ľ√ües oder Saures“ riefen.

Und heute? Heute wird zu Hause viel Kleckerkram erledigt und ein wenig gechillt Рdas muss ja schließlich auch mal drin sein    zwinker



2015 20.
Sep

Nein, nein, es geht nicht um die derzeit¬†so stark¬†beworbenen Schokoerzeugnisse mit Kirschenf√ľllung¬†¬†¬† zwinker
Wobei, √ľber diese freuen wir uns derzeit, ehrlich gesagt, auch¬†¬†¬† zwinker
Aber da man sich nicht nur um den Leib k√ľmmern sollte, sondern auch um die Seele, geht es diesmal ausnahmsweise nicht ums Essen, sondern um Kultur¬†¬†¬† lachen

Meine Lieblingsleseb√ľhne Phrase4¬†hat sich in der Ferienzeit ebenfalls eine Sommerpause geg√∂nnt, aber nun im September ging wieder los mit den lustigen und nachdenklichen Kurzgeschichten. Diesmal endlich wieder in der urspr√ľnglichen Stammbesetzung: Francis Mohr, Lars Hitzing, Henning H.Wenzel und Sabine Dressler. Sabine musste f√ľr ein halbes Jahr aus beruflichen Gr√ľnden aussteigen und¬†jetzt kehrte sie wieder auf die Couch in der Ver√§nderBar¬†zur√ľck.

Vorher haben wir uns aber f√ľr ein Fotoshooting getroffen, bei welchem Carsten mir wieder mal als treuer und gewissenhafter Assistent zur Seite stand. Die Models wollten unbedingt eine „abgerockte“ Kulisse f√ľr diese Aufnahmen haben. Da zahlten sich meine Streifz√ľge f√ľr meine¬†diversen Fotoprojekte aus und ich sch√ľttelte ganz locker eine passende Gegend aus dem √Ąrmel.¬†Die¬†Vier¬†freuten sich ganz offensichtlich sehr dar√ľber ¬† ¬†lachen

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Aber sie konnten sich auch ganz geschickt völlig lässig ins Bild setzen oder stellen:

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Ich habe auch wieder meine Lieblingspose namens „K√§fer auf dem R√ľcken“ angenommen, um die Perspektive etwas zu ver√§ndern:

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Doch ich habe meine Chance zur Vergeltung ebenfalls genutzt    zwinker

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Ich sagen nur: Glitter und Glamour    standard

Bei der nächsten Einstellung kann ich nur hoffen, dass man dabei nicht zwingend an Anna Karenina und ihr Ende denken muss    zwinker

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Auch ihre¬†bereits erschienen B√ľcher durften mal ins Bild:

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Im November kommt noch eins dazu, denn auch Sabines Geschichten d√ľrfen demn√§chst die DIN A4-Bl√§tter verlassen und bekommen einen festen Einband beim Zwiebook-Verlag.¬†Aber auf dem¬†anschlie√üenden Leseabend nach dem Fotoshooting war noch die f√ľr lesende Nutzer unhandliche¬†Form angesagt:

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Alle acht vorgelesenen¬†Geschichten waren diesmal echt spitze! Und ist das nicht mit das sch√∂nste Lob f√ľr einen Autoren, wenn die Kollegen auf der Couch sich genau so wie¬†das Publikum kaputtlachen ?! ¬† ¬†zwinker

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Ich habe mich diesmal √ľbrigens ganz bewusst beim Erraten der aktuellen Phrase zur√ľckgehalten. Zum einen habe ich schon beim Plausch w√§hrend des Shootings mitbekommen, in welcher Geschichte sie¬†eingebaut wurde und zum anderen habe ich eine Phrase4-Weinflasche bereits vor der Lesung als Lohn f√ľr die Fotom√ľhen einstecken d√ľrfen¬†¬†¬† lachen

Also, egal wie ich den vergangenen Dienstagsabend betrachte Рes war rundum gelungen    standard
Leider werde ich demn√§chst wieder nicht so oft bei den Lesungen auftauchen k√∂nnen, denn¬†seit gestern steht fest, dass ich meine VHS-Gruppe der Russischinteressierten ein weiteres Semester in die Geheimnisse dieser Sprache einweihen darf … jeden Dienstagabend. Sorry liebe Autoren, aber das ist f√ľr mich nicht minder sch√∂n, als euren Geschichten zu lauschen. Ich darf auch mal der aktive Part sein, ok ?