Home     I     Olgas Welt

     
 
 
   

 
Kommentar:   

 
Manchmal hat man eben Lust darauf, etwas zu schreiben   ;0)

 
Web|log,  der;  -s,  <engl.>,  meist abgekürzt mit "Blog"
   
Digitales Tagebuch im Internet. Ein Weblog ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Es ist ein Medium zur Darstellung des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrung als auch der Kommunikation dienen und ist insofern mit dem Internetforum sehr verwandt. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als "bloggen" bezeichnet.

Quelle: http://www.wikipedia.de    


 
2015 20.
Sep

Nein, nein, es geht nicht um die derzeit¬†so stark¬†beworbenen Schokoerzeugnisse mit Kirschenf√ľllung¬†¬†¬† zwinker
Wobei, √ľber diese freuen wir uns derzeit, ehrlich gesagt, auch¬†¬†¬† zwinker
Aber da man sich nicht nur um den Leib k√ľmmern sollte, sondern auch um die Seele, geht es diesmal ausnahmsweise nicht ums Essen, sondern um Kultur¬†¬†¬† lachen

Meine Lieblingsleseb√ľhne Phrase4¬†hat sich in der Ferienzeit ebenfalls eine Sommerpause geg√∂nnt, aber nun im September ging wieder los mit den lustigen und nachdenklichen Kurzgeschichten. Diesmal endlich wieder in der urspr√ľnglichen Stammbesetzung: Francis Mohr, Lars Hitzing, Henning H.Wenzel und Sabine Dressler. Sabine musste f√ľr ein halbes Jahr aus beruflichen Gr√ľnden aussteigen und¬†jetzt kehrte sie wieder auf die Couch in der Ver√§nderBar¬†zur√ľck.

Vorher haben wir uns aber f√ľr ein Fotoshooting getroffen, bei welchem Carsten mir wieder mal als treuer und gewissenhafter Assistent zur Seite stand. Die Models wollten unbedingt eine „abgerockte“ Kulisse f√ľr diese Aufnahmen haben. Da zahlten sich meine Streifz√ľge f√ľr meine¬†diversen Fotoprojekte aus und ich sch√ľttelte ganz locker eine passende Gegend aus dem √Ąrmel.¬†Die¬†Vier¬†freuten sich ganz offensichtlich sehr dar√ľber ¬† ¬†lachen

IMG_0009

Aber sie konnten sich auch ganz geschickt völlig lässig ins Bild setzen oder stellen:

IMG_0124

Ich habe auch wieder meine Lieblingspose namens „K√§fer auf dem R√ľcken“ angenommen, um die Perspektive etwas zu ver√§ndern:

IMG_0183

Doch ich habe meine Chance zur Vergeltung ebenfalls genutzt    zwinker

IMG_0208

Ich sagen nur: Glitter und Glamour    standard

Bei der nächsten Einstellung kann ich nur hoffen, dass man dabei nicht zwingend an Anna Karenina und ihr Ende denken muss    zwinker

IMG_0243

Auch ihre¬†bereits erschienen B√ľcher durften mal ins Bild:

IMG_0376

Im November kommt noch eins dazu, denn auch Sabines Geschichten d√ľrfen demn√§chst die DIN A4-Bl√§tter verlassen und bekommen einen festen Einband beim Zwiebook-Verlag.¬†Aber auf dem¬†anschlie√üenden Leseabend nach dem Fotoshooting war noch die f√ľr lesende Nutzer unhandliche¬†Form angesagt:

IMG_0562

Alle acht vorgelesenen¬†Geschichten waren diesmal echt spitze! Und ist das nicht mit das sch√∂nste Lob f√ľr einen Autoren, wenn die Kollegen auf der Couch sich genau so wie¬†das Publikum kaputtlachen ?! ¬† ¬†zwinker

IMG_0540

Ich habe mich diesmal √ľbrigens ganz bewusst beim Erraten der aktuellen Phrase zur√ľckgehalten. Zum einen habe ich schon beim Plausch w√§hrend des Shootings mitbekommen, in welcher Geschichte sie¬†eingebaut wurde und zum anderen habe ich eine Phrase4-Weinflasche bereits vor der Lesung als Lohn f√ľr die Fotom√ľhen einstecken d√ľrfen¬†¬†¬† lachen

Also, egal wie ich den vergangenen Dienstagsabend betrachte Рes war rundum gelungen    standard
Leider werde ich demn√§chst wieder nicht so oft bei den Lesungen auftauchen k√∂nnen, denn¬†seit gestern steht fest, dass ich meine VHS-Gruppe der Russischinteressierten ein weiteres Semester in die Geheimnisse dieser Sprache einweihen darf … jeden Dienstagabend. Sorry liebe Autoren, aber das ist f√ľr mich nicht minder sch√∂n, als euren Geschichten zu lauschen. Ich darf auch mal der aktive Part sein, ok ?



2015 08.
Jul

Das sommerliche Wochenende habe ich nat√ľrlich nicht zu Hause, sondern drau√üen verbracht. Es war ja ohnehin schon seit Langem komplett¬†verplant¬†¬†¬† zwinker

Aber mein¬†fr√ľhestes Highlight der vergangenen¬†Woche hatte ich bereits am Dienstag. Denn da ging mein erster VHS-Russischkurs f√ľr Anf√§nger (vorerst) zu Ende. Ich bin echt stolz auf „meine“ Gruppe, denn das Gros von ihnen¬†ist tats√§chlich mit keinerlei Vorwissen eingestiegen und nach lediglich 14 Abenden konnten sie schon lesen, schreiben und sich auch ein wenig unterhalten. So wie das Abschiedsgeschenk aussieht, hatten die Kursteilnehmer wohl ebenfalls ganz viel Spa√ü beim Unterricht (man beachte die Karte¬†¬†¬† lachen¬†¬†¬† ):

IMG_0008

Jetzt haben wir alle unsere wohlverdienten Ferien und ich hoffe, dass es Ende September mit dem Kurs weiter geht. Mal schauen, wer sich noch dazu entschließt, sich auch im Herbst und im Winter jeden Dienstagabend mit den fiesen Zischlauten und gemeinen 6 Fällen zu beschäftigen    zwinker

Aber zur√ľck zum Wochenende. Eigentlich ist 4. Juli schon seit¬†23 Jahren¬†mein pers√∂nlicher¬†Unabh√§ngigkeitstag und dieser wird meistens¬†mit Familie oder mit¬†Freunden gefeiert. Dieses Jahr habe ich meine eigene Feier aber ausfallen lassen, um bei einer anderen dabei zu sein. Zwei Menschen haben sich entschieden, ihre Unabh√§ngigkeit aufzugeben¬†und ich durfte sie an diesem besonderen Tag mit meiner Kamera begleiten:

IMG_0406

IMG_0306

IMG_0328

Vielen herzlichen Dank an das fr√∂hliche und gl√ľckliche¬†Ehepaar f√ľr ganz viel Spa√ü beim Fotoshooting in au√üerordentlicher Mittagshitze und die vielen emotionalen Momente, bei welchen ich euch begleiten durfte! Wir w√ľnschen euch auch von hier nochmals alles, alles Gute im¬†zuk√ľnftigen Eheleben¬†¬†¬† herz herz herz

Den nicht weniger heißen Sonntag haben wir ebenfalls mit Feiern verbracht. Diesmal ging es um den runden Geburtstag meiner besten Freundin Anna:

IMG_0019

Carsten hat sich¬†nebenbei als perfekter Helfer beim Ausrichten der Fete bewiesen, denn er k√ľmmerte sich hauptamtlich um die Musik und ums Grillen und nahm dem Geburtstagskind mit vielen geschickten, kleinen Handgriffen¬†so manchen¬†organisatorischen Kram von der Schulter. So hatten Anna und ich sogar einen Augenblick Zeit, um f√ľr ein gemeinsames Bild¬†von uns beiden¬†zu¬†posen (Danke sch√∂n, Ines!):

FB-von-Ines-5

Trotzdem wir uns eigentlich immer im Schatten aufhielten, habe ich wie jedes Jahr den Sommer mit einem Sonnenbrand begonnen …¬†diesmal hat es besonders meine linke Schulter getroffen¬†¬†¬†¬†erroeten
Aber inzwischen ist davon kaum noch etwas zu sehen    standard    und was ist ein kleiner roter Hautfleck im Vergleich zu einem fabelhaften Sommertag und einer unvergesslichen Feier    lachen !



2015 10.
Mai

Urspr√ľnglich dachte ich daran, mich mit der Kamera einfach durch die Stadt zu bewegen¬†und mich von den Kontrasten, welche das Leben bietet, inspirieren zu lassen. Aber Stra√üenfotografie hat inzwischen einige Fallstricke, denn man muss¬†dabei extrem auf die Pers√∂nlichkeitsrechte achten, um nicht vor den Kadi gezerrt zu werden. Also¬†wollte ich mir kurzfristig doch lieber etwas anderes √ľberlegen¬†¬†¬† zwinker
Ich hoffe, dass euch meine Auswahl der Kontraste, welche nicht nur optisch, sondern auch inhaltlich sind, dennoch gefallen    zwinker

Flachdächer vs. Turmspitzen (leider mit ein paar Bäumen, die einfach nicht weichen wollten !):

IMG_0002

Industrie vs. Natur:

IMG_0011

Aufgebl√ľht vs. ausgetrocknet:

IMG_0015_bearbeitet-1

Hier die gleiche Intention, aber mit den anderen Blumen:

IMG_0094

Fußgänger vs Autos:

IMG_0059

Auch schlichte B√ľromaterialien haben manchmal eine kontrastreiche √úberraschung in sich, wie diese Papierverpackung zeigt:

IMG_0059-1

Obst vs. Gem√ľse¬†bzw. heimische Kartoffeln vs.¬†eingewanderter Bananen. Farblich gesehen sind sie aber ziemlich nah beieinander¬†¬†¬† zwinker

IMG_0104

Mein Versuch, Feuer vs. Eis dazustellen, ist zwar nicht so geworden wie ich es mir vorgestellt habe, aber ich zeige es trotzdem    zwinker

IMG_0145

Und dieser Versuch könnte doch glatt als Licht vs. Dunkelheit durchgehen, oder    standard    ?

IMG_0126

Beinah w√§re meine „Ausstellung“ menschenleer geworden, aber Katja und Gil hatten ein wenig Zeit und Lust¬†mich bei meinem Fotoprojekt zu unterst√ľtzen, wof√ľr ich ihnen so¬†dankbar bin¬†¬†¬†¬†herz¬†¬†¬† !!!

IMG_0122_bearbeitet-2

IMG_0142_bearbeitet-1

IMG_0216_bearbeitet-1

Nun ist auch das Thema Kontraste f√ľr mich vorerst abgeschlossen. Aber es hat sich inzwischen herausgestellt, dass mich eigentlich kein Monatsprojekt¬†je wieder so richtig¬†verlassen hat.¬†Nachdem ich eine Zeitlang nach einer bestimmten¬†Motivart aufmerksam gesucht habe, entdecke ich solche auch immer wieder zu einem sp√§teren Zeitpunkt – z.B.¬†ziehen mich¬†Brunnen auch heute noch in ihren Bann, nachdem ich im Mai 2014 f√ľr sie durch halb Dresden gehirscht bin.¬†Eine solch intensives Interesse¬†sch√§rft sozusagen meine Wahrnehmung, was ich sehr¬†interessant finde, denn die Welt hat so viele sch√∂ne Kleinode, die ich sonst wohl √ľbersehen¬†w√ľrde¬†¬†¬† zwinker



2015 01.
Mai

Vor zwei Wochen hat meine B√§renmama mir gesagt, dass, wenn ich ganz, ganz fr√ľh aufstehe, ich eine sch√∂ne √úb√§rraschung erleben werde. Das wollte ich nat√ľrlich sehen! Deshalb bin ich sehr fr√ľh aufgestanden, habe mein Fell vorbildlich gek√§mmt und bin dann wie immer in Mamas Handtasche geschl√ľpft. Das war ein Fehler! Zum Gl√ľck hat sie mich da noch entdeckt und in ihre Fototasche umgesiedelt. Puh, das w√§re ja fast schief gelaufen!

Als ich aus der Fototasche wieder meine Nase rausstecken konnte, sp√ľrte ich dass es drau√üen ganz sch√∂n kalt war! Und ich dachte eigentlich, da ich den Fr√ľhling schon gefunden hatte, sollte er doch auch da sein! Hmm, ich glaube, ich sollte noch einmal zu ihm gehen und ein ernstes W√∂rtchen mit ihm sprechen! So friert¬†sich ein anst√§ndiger Teddyb√§r ja die Tatzen in seinem frischgek√§mmten Sommerfell ab, von anderen noch empfindlicheren K√∂rperteilen wie Nase und Ohren ganz zu schweigen.

Zum Gl√ľck habe ich an der Stelle ja schon meine √úb√§rraschung entdeckt! Und sie entdeckte mich auch! Wir freuten uns sooooo sehr auf unser Wiedersehen, da war uns die K√§lte¬†fast schon wieder egal. Aber nur fast¬†¬†¬† zwinker

IMG_0073

Meine Ines hatte ja eine schöne kuschelige und warme Strickjacke in Braunbärenfellfarbe    lachen
So w√§rmten wir uns gegenseitig. Ich durfte sogar meine arg unterk√ľhlte Nase an ihrer Wange wieder auf normale Teddyb√§rtemperatur bringen – bin ja schlie√ülich kein Eisb√§r!

IMG_0075

Dann durfte ich mich auf die Fototasche setzen und meiner B√§renmama und meiner Ines beim Fotosmachen zugucken. Ines war ganz, ganz tapfer, denn sie hat ihre Strickjacke f√ľr sch√∂ne Bilder ausgezogen! Und sie hat einen Hei√üluftballon am Himmel entdeckt und mir gezeigt:

IMG_0080

Habt ihr ihn auch gesehen? Dann hat sie wieder auf den Himmel gezeigt, ab√§r irgendwie hatte ich nicht das Gef√ľhl, dass sie mir noch einen gro√üen Luftballon zeigen wollte.

IMG_0125

Und dann habe ich gesehen, was sie mir zeigen wollte. Manchmal sind die gro√üen Ohren beim Gucken wohl¬†doch etwas hinderlich, wenn man den Kopf nicht dreht …

IMG_0092

Soooo schöne Vögelchen!

Endlich hatte Ines wieder eine kleine Photopause und wir konnten ein wenig √ľber dies und das plaudern:

IMG_0152

Und sogar ein wenig schmusen, denn schließlich bin ich ja ein Schmusebär    zwinker    verliebt

IMG_0153

Ines freute sich so sehr √ľb√§r unser Wiedersehen, dass sie echte Freudespr√ľnge machte:

IMG_0264

IMG_0324

Danach hat sie mir aller √ľb√§r die Br√ľcke „Blaues Wunder“ b√§richtet …¬†das war sehr interessant. Ich will bei Gelegenheit mal meinen Kumpel Klein-Dinkelmann fragen, ob er vielleicht am Anfang nicht auch gr√ľn war¬†¬†¬† zwinker¬†

IMG_0329

Die Sonne w√§rmte immer besser und schon bald froren wir √ľberhaupt nicht mehr. Wir gingen in ein G√§rtchen, wo man extra eine Bank f√ľr kleine B√§ren hingestellt hat:

IMG_0418

Dort haben wir noch ein wenig Zeit miteinander verbracht und ich konnte in ihre wunderschönen blauen Augen gucken    verliebt

IMG_0425

Nun leider hat alles Schöne ein Ende und auch meine Ines musste leider gehen.

IMG_0431

Abär ich hoffe sehr, dass wir uns schon bald wieder treffen können!



2015 22.
Mrz

Diverse Termine in meinem Leben haben schon immer eine seltsame Eigenschaft: Sie¬†treten meistens als geballte Ladung auf. So war das auch mal wieder in der vergangenen Woche. Es kamen einige sch√∂ne Veranstaltungen zusammen, welche ich nicht verpassen wollte. Ergo wurde meine Lese- und Schlafzeit ziemlich knapp, daf√ľr aber durfte ich allerhand interessante und witzige Sachen erleben.

Der Dienstag war der Dritte in diesem Monat, also hie√ü es f√ľr mich, dass es mal wieder an der Zeit¬†ist, 8 kurze und kurzweilige Geschichten bei der Phrase4 in der Ver√§nderbar zu h√∂ren. Wenn man schon nicht dazu kommt, selber zu lesen, so kann man sich doch auch¬†etwas Neues¬†direkt von Autoren vorlesen lassen¬†¬†¬† zwinker
Die Phrase habe ich allerdings etwas zu sp√§t entdeckt, was¬†f√ľr mich aber pers√∂nlich nur halb so wild war, denn diesen leckeren Erdbeerwein¬†hatte ich bereits im April 2014¬†schon mal als Hauptpreis¬†gewonnen¬†¬†¬† standard
Aber ich habe an diesem Abend beim Zuhören durch mein Lachen auf jeden Fall mindestens eine weitere Lebensstunde dazu gewonnen Рbesonders eine Hundegeschichte von Lars Hitzing hat sehr viel dazu beigetragen. Und es ging offensichtlich nicht nur mir so:

IMG_0231

Am darauffolgenden Mittwoch durfte ich als Gast¬†bei einer kleinen, internen St. Patrick’s Day-Feier¬†der IDC-H√ľpfer¬†mitmachen. Ich habe dazu einen Kuchen mit Kleeblatt beigetragen:

IMG_0229

Carsten hat mir beim Glasieren und Modellieren geholfen¬†¬†¬† :)¬†¬†¬† … das Grundrezept¬†des Kuchens findet man hier. Diesmal habe ich einfach Waldmeisterlimo in fl√ľssigen Form dazu getan und dem Ganzen noch ein P√§ckchen Waldmeisterpudding beigemischt, so wurde auch das Kucheninnere richtig sch√∂n gr√ľn¬†¬†¬† standard

Au√üerdem wurde ich an dem Abend aufgefordert,¬†an einem Mitmachtanz teilzunehmen. Davon gibt es (zum Gl√ľck) keine Bilder¬†¬†¬† lachen¬†¬†¬† aber ich hatte noch¬†zwei Tage danach ein leichtes Ziehen in den Waden¬†¬†¬† zwinker
Den Spaß war es auf jeden Fall wert!

Ich habe nat√ľrlich auch ein paar Bilder vom Training gemacht, bei dem¬†man¬†schon f√ľr den gro√üen Auftritt am¬†Wochenende geprobt hat. An dem Samstag war ich nat√ľrlich ebenfalls mit dabei, denn¬†wollte mir¬†die 4. Dresdner St. Patrick’s Ship-Parade bestimmt nicht entgehen lassen! Das Wetter, welches am Vormittag noch warm und sonnig war, zeigte sich um 16 Uhr p√ľnktlich zum Ablegen des¬†Kahns von seiner irischen Seite. Bloss gut, dass man bei diesem Salonschiff vor¬†solchen Wetterkapriolen gut¬†gesch√ľtzt ist¬†¬†¬† zwinker

√úbrigens, es war sehr interessant, das ich das, was ich bei der Mittwochsprobe gesehen habe, dann auch beim Auftritt wieder zu sehen bekam. Schaut mal her:

Training:

IMG_0147

Auftritt – Variante 1:

IMG_0646

Auftritt – Variante 2:

IMG_0714

Da merkt man doch leicht, dass der Spruch „Kleider machen Leute“¬†irgendwie ein K√∂rnchen Wahrheit beinhaltet¬†¬†¬† zwinker

In der kommenden Woche habe ich nicht mehr so viele kulturelle Highlights, daf√ľr wird es am Dienstag f√ľr mich erneut ganz spannend, denn ich fange als Leiterin mit einem neuen VHS-Russischkurs an. Eine v√∂llig neue Gruppe, dazu auch¬†kein Reaktivierungskurs mehr, sondern absolute Beginner. Ich bin sehr gespannt, f√ľhle mich aber ziemlich gut vorbereitet¬†¬†¬† zwinker
Dr√ľckt mir dennoch bitte vorsichtshalber die Daumen f√ľr den Abend, damit das Kennenlernen gut verl√§uft, ok?



2015 21.
Feb

Dass ich eine Schw√§che f√ľr B√ľcher habe, ist ein offenes Geheimnis. Schlie√ülich war einst meine Entscheidung, Philologie zu studieren, eine Entscheidung des Herzens und nicht des Gehaltszettels in Spe. Es ist dann nat√ľrlich auch sehr schmeichelhaft, einige Autoren in seinem Bekanntenkreis zu haben, z.B. das kreative Quartett von Phrase4. Ich geniesse jeden Monat deren Kurzgeschichten¬†wirklich sehr, weiss aber, dass¬†sie auch dickere B√ľcher schreiben k√∂nnen¬†¬†¬† zwinker

So hat Francis Mohr nun nach monatelanger Arbeit und ausgepr√§gter Geheiminskr√§merei ein neues Buch erschaffen und da ich schon sein „Flashback Ost“¬†verschlungen habe, konnte ich mir nat√ľrlich die Premiere von „Februar“, seinem neuen Buchkind, nicht entgehen lassen.¬†Der gestrige Freitagabend war extra daf√ľr in unserem FamilienP√§rchenkalender reserviert.

Der Weg in die Ver√§nderbar, wo auch die regelm√§√üigen Lesungen von Phrase4 stattfinden,¬†ist mir¬†nat√ľrlich schon¬†mehr als bekannt und so¬†traf ich¬†dort oberp√ľnktlich ein –¬†war aber¬†bei Weitem nicht die Erste! Zwischen den G√§sten habe ich dann auch noch einige bekannte Gesichter entdeckt, die ich sonst nicht bei¬†solchen Lesungen treffe, was mir ein weiteres Mal deutlich bewiesen hat, dass Dresden trotz √ľber 500.000 Einwohnern doch mehr als ein Dorf zu sehen ist¬†¬†¬† lachen

Damit die Lesestunde nicht zu „trocken“ wird, hat Francis als Unterst√ľtzung einen Musiker namens Rany eingeladen. Der Mann hat eine echt geniale Stimme!¬†Die von der Sorte,¬†bei der¬†auch eine gestandene und, zumindest dem im Ausweis stehenden Alter nach, erwachsene Frau schmachtend vor der B√ľhne¬†sitzt und dahinschmilzt¬†¬†¬†¬†standard

IMG_0177

Francis hat nat√ľrlich einiges¬†aus seinem neuen¬†Buch vorgelesen. So kenne ich jetzt zumindest schon einige Charaktere¬†der Geschichte¬†und weiss, dass es ein Krimi ist. Ich weiss wer stirbt und sogar auf welche Art und Weise,¬†aber¬†wer der T√§ter ist, hat der schlaue Autor nat√ľrlich nicht verraten¬†¬†¬† zwinker

IMG_0049

Ein Buch brauchte ich mir nicht zu kaufen, denn ich habe davon profitiert, dass ein Bild von mir in das neue Werk von Herrn Mohr geschafft hat und deswegen habe ich ein Belegexemplar bekommen    lachen
Ich bin sogar namentlich in der Danksagung¬†des Buches¬†erw√§hnt und ich gestehe, dass in einem solchen Fall eine gewisse Portion Eitelkeit auch mir nicht fremd ist, denn ich f√ľhle mich wirklich sehr geschmeichelt¬†¬†¬† erroeten

Nat√ľrlich habe ich mir das¬†frischgedruckte¬†Buch gleich vom Meister selbst signieren lassen!

IMG_0248

Und da ich heute mein¬†aktuelle¬†Lekt√ľre zu Ende gelesen habe, kann ich sogar schon morgen mit dem Lesen von „Februar“ loslegen … ich m√∂chte ja schlie√ülich wissen, warum das Opfer¬†starb und wer daran schuld ist¬†¬†¬†¬†zwinker



2015 16.
Feb

Es kommt uns gar nicht so lang vor, aber der Kalender sagte eindeutig, dass unser diesjähriger Valentinstag bereits unser 9. Hochzeitstag sein soll. Da wir keine schulpflichtigen Kinder mehr unter unserem Dach haben, ist es etwas schwieriger geworden, in der heißbegehrten Zeit der sächsischen Winterferien Urlaub zu bekommen. Deshalb blieb uns diesmal nur ein Wochenendausflug ins Nachbarland, man wohnt hier ja schließlich quasi im Dreiländereck    zwinker

Ich¬†habe als Ziel ein kleines St√§dtchen namens Jelenia G√≥ra, in Deutschland eher als Hirschberg bekannt, ausgesucht, welches im polnischen Riesengebirge liegt. Die Entfernung zu Dresden betr√§gt 180 km, ein Hotel direkt im Stadtzentrum war schnell gefunden und gebucht, Carsten √ľbernahm alles, was¬†die Planung der Reiseroute anging und schon waren wir recht schnell ger√ľstet, dort hinzufahren.

Am Freitag, dem 13. Februar,¬†verlie√üen wir beide eher¬†als sonst √ľblich die Arbeitsst√§tte und brachen nach einem kurzen Wechselstopp (EUR gegen PLN) am Hauptbahnhof gen Osten auf. Die Anreise verlief ohne Probleme. Etwas eigenartig ist f√ľr uns allerdings immer noch¬†eine √∂stliche Grenz√ľberquerung ohne jegliche Kontrolle …¬†sch√∂n, aber immer noch irgendwie ungewohnt. In Polen merkten wir sofort im wahrsten Sinne des Wortes die gravierende Luftver√§nderung, denn¬†auf unserer Route¬†wird dem Geruch nach immer noch ganz viel mit Kohle beheizt, denn die Rauchwolken aus den Schornsteinen hatten die Farbpallette zwischen hellgrau und fast schwarz. Ich kannte diesen Geruch nur noch zu gut¬†aus meinen Greizer Zeiten Anfang der 90er, als ich selber noch eine Ofenheizung hatte.¬†Ganz ehrlich, vermisst habe ich diese bis heute¬†nicht wieder¬†¬†¬† zwinker

In Hirschberg fanden wir Dank Planung und Navi recht schnell unser Hotel, bekamen unsere Zimmerschl√ľssel und waren mit dem zugewiesenen √úbernachtungsort¬†ausgesprochen zufrieden. Unser Auto stand direkt vor unserem Fenster im 1. Obergeschoss auf einem bewachten Parkplatz, das machte unseren Schlaf noch entspannter¬†¬†¬† zwinker
Aber wir gingen ja nicht gleich und sofort schlafen – es war ja auch erst um F√ľnf! Erst machten wir noch eine erste Kennenlernrunde durch die Innenstadt im Dunklen und¬†dann kehrten wir in das Lokal Kuznia Smaku f√ľr unser Abendessen ein. Diese Lokalit√§t¬†direkt am Rathausplatz kann man echt nur empfehlen! F√ľr den Nachtisch¬†haben wir uns noch einmal auf die Suche begeben und endeten ganz gem√ľtlich¬†im Restaurant¬†Sofa.¬†Hier trifft man vor allem¬†auf junges Volk, aber wir f√ľhlten uns dort keineswegs deplatziert. Gegen 21 Uhr waren wir wieder im Hotel bzw. im Bettchen.

Am Hochzeitstag selber haben wir die Stadt schon fr√ľh Morgens (andere drehen sich um 9:15 Uhr an einem Samstagmorgen gerade zum ersten Mal im Bett um) im Hellen erkundet und sind dabei immer wieder irgendwo eingekehrt, um weitere K√∂stlichkeiten der polnischen K√ľche kennenzulernen, sowohl die herzhaften als auch die s√ľ√üen:

IMG_0158

Ja, ihr habt es richtig gesehen, Heini war diesmal auch mit von der Partie¬†¬†¬† zwinker¬†¬†¬†¬† also wird es √ľber kurz oder lang an dieser Stelle auch noch seine Sicht auf diese Reise geben¬†¬†¬† lachen
Nachdem wir alle Sehensw√ľrdigkeiten abgegrast haben, g√∂nnten wir uns noch einen sch√∂nen Spaziergang im Stadtpark auf dem Cavalierberg, denn das Wetter war einfach perfekt daf√ľr! Abends entschieden wir uns aus Bequemlichkeit im hoteleigenen Gasthof zu essen. Das Essen war sehr lecker, nur die Sitzgelegenheit (Holzhocker) lie√üen kein gro√ües Gef√ľhl der Gem√ľtlichkeit aufkommen – wir blieben dennoch fast¬†zwei Stunden.

Am Sonntag packten wir¬†nach dem Fr√ľhst√ľck¬†unsere Siebensachen ein und brachen nach Karpacz, den Deutschen mehr als Krummh√ľbel bekannt, auf. Die Entfernung von 20 km ist ja wirklich nur ein Katzensprung! Daf√ľr kamen wir bis direkt an den Fu√ü der¬†Schneekoppe, welche mit 1603 m als h√∂chste Erhebung¬†des Riesengebirges gilt. Unser Plan war, mit der Seilbahn¬†sowie weit es geht („Kopa“) nach oben zu fahren und dann den Rest des Weges bis zur Bergspitze zu laufen, aber aufgrund des starken Windes gab es keine Liftverbindung nach oben! Daher entschieden wir uns wenigstens eine Wanderung in der bezaubernden Schneelandschaft zu machen und von ca. 640 m die Hampelbaude in der H√∂he von 1258 m zu erreichen. Ich finde¬†Bergwanderungen an und f√ľr sich sch√∂n, aber dieses Gestapfe nach oben macht mich echt fertig¬†¬†¬† zwinker¬†¬†¬†¬† !

IMG_0319

Aber letzten Endes haben wir das angepeilte Ziel doch noch erreicht und g√∂nnten uns¬†in der¬†„Schronisko Strzecha Akademicka“¬†etwas Ess- und Trinkbares (meine quarkgef√ľllten Eierkuchen sind noch nicht fertig, deshalb sitze ich nur mit dem Tee da)

IMG_0345

Man glaubt es kaum, wie komisch und unbeholfen Leute laufen können, wenn sie die nur die klobigen Schuhe der Abfahrtskier anhaben! Und welches Getrampel dadurch in einem Holzhaus entstehen kann! Seitdem liebe ich meine bequemen Wanderschuhe noch viel mehr!

Auf dem Weg nach unten hatten wir sogar ein wenig Zeit f√ľr das eine oder das andere kleine P√§uschen.

IMG_0365

Die Strecke, welche wir ins Auge gefasst haben, war allerdings f√ľr¬†Wanderer wegen Lawinengefahr gesperrt, aber der alternative Weg war auch sehr gut zu erlaufen.

Als wir zur√ľck im Karpacz ankamen, schauten wir uns noch von Au√üen die wohl au√üergew√∂hnlichste Kirche in ganz Polen an¬†– die Kirche Wang:

IMG_0431

Was f√§llt euch bei dieser Kirche auf? Genau,¬†es ist eigentlich eine typisch norwegische Stabkirche! Sie ist sogar tats√§chlich norwegischer Herkunft und sollte einst im √Ėrtchen namens Vang¬†abgerissen werden, um durch eine modernere Bauweise ersetzt zu werden. Zum Gl√ľck hat¬†der in Deutschland lebende Maler J.C.C. Dahl¬†diese gekauft und dann im Riesengebirge wieder aufbauen lassen. Dort f√§llt sie wirklich sehr auf, passt aber ganz gut zu den Schneelandschaften –¬†finde ich.

Das war der letzte Höhepunkt unseres Ausflugs. Von dort ging es mit einem kleinen Zwischenstopp zum Essen und zum Einkaufen von polnischen Lebensmittel direkt nach Hause.

Ich habe bei dieser Reise √ľbrigens festgestellt, dass mein Polnisch inzwischen ziemlich gut geworden ist, denn ich¬†wurde sowohl verstanden als auch verstand ich das geschriebene und gesprochene Wort, vorausgesetzt, es¬†wurde nicht zu schnell ausgesprochen¬†¬†¬† zwinker
Das war insofern sehr n√ľtzlich, da sich die Deutsch- und Englisch-Kenntnisse¬†der von uns kennengelernten, polnischen Bev√∂lkerung als nicht wirklich gut erwiesen haben, obwohl der Wille, sich in diesen Sprachen zu unterhalten, stets vorhanden war.¬†Allerdings d√ľrfte¬†mein Polnisch auch¬†noch seeeeehr ausbauf√§hig sein¬†¬†¬† zwinker

Das war also die kurze Zusammenfassung von unserem Hochzeitstagausflug in die slawische Nachbarschaft    standard



2015 04.
Feb

Wie schnell 31 Tage bloss vorbeiziehen k√∂nnen! Der Januar ist bereits seit einigen Tagen¬†zuende und nun ist es schon wieder mal an der Zeit, die ersten Ergebnisse meines Fotojahresplans zu pr√§sentieren¬†¬†¬† zwinker ¬†¬†¬†„Stra√üen der Stadt“ als Thema hat mir die M√∂glichkeit gegeben,¬†Bilder an verschiedenen Ecken von Dresden, an unterschiedlichen Tagen und auch zu unterschiedlichen Tageszeiten¬†zu machen. Dann lade ich euch hiermit mal¬†auf einen Spaziergang durch einige Stra√üen von Dresden ein¬†¬†¬† standard

Diesmal einfach alphabetisch und nicht nach Stadtteilen aufgelistet    zwinker

Hier sind wir an der Alberstraße angekommen:

albertstr4

Altl√∂btau ist so wie der Stra√üenname schon verr√§t der urspr√ľngliche Kern von L√∂btau:

altlöbtau

Dort fand ich unter anderem ein sch√∂nes „Mosaik“ der Stra√üenbel√§ge: Asphalt, Pflaster, Kopfstein, Platten, Randstein, …

altlöbtau1

Die Bienertstraße nach einem kleinen Schneefall:

bienert1

Die Stra√üe ist ganz in meiner N√§he: Borsbergstra√üe, den Dresdnern¬†auch unter dem Namen „Borsi“ bekannt:

borsi1

Jetzt springen wir mal wieder gen Löbtau und gehen auf der Burgkstraße spazieren:

burgk

Im Nachbarstadtteil namens Plauen sind wir hier auf der Chemnitzer Straße unterwegs:

chemnitzer

Willkommen auf der Fritz-L√∂ffler-Stra√üe. Im Hintergrund sieht man √ľbrigens die blauen T√ľrmchen der Russisch-Orthodoxen¬†Kirche:

fritz-löffler-platz1

Und so sieht der anschließende Fritz-Löffler-Platz aus, wenn die Straßenbahn voll in Fahrt ist    standard

fritz-löffler-platz7

Wenn man vor dem Goldenen Reiter steht und gen Neustadt schaut, dann sieht man die Hauptstraße:

hauptstr2

Die nächste Straße aus meiner Nachbarschaft РHaydnstraße und rechts das Nexö-Gymnasium:

haydn

Erinnert ihr euch noch an die Hauptstraße? Diese Straße verläuft parallel zu ihr und heißt Königsstraße:

königstr1

Die Lenn√©stra√üe am fr√ľhen Morgen:

lenne

und am späten Abend:

lenne1

Die L√ľbecker Stra√üe habe ich dagegen im Hellen fotografiert:

l√ľbecker1

Wenn die Leute am fr√ľhen Morgen zur Arbeit √ľber die M√ľller-Berset-Stra√üe d√ľsen, dann sieht das so aus:

m√ľller-berset-stra√üe

Auf der M√ľnchner Stra√üe ist ebenfalls die Eile vor dem Beginn des Arbeitstages angesagt:

m√ľnchner

Die Nieritz-Stra√üe, welche zur K√∂nigsstra√üe f√ľhrt:

nieritz

An der Kreuzung Pennricher und L√ľbecker Stra√üe:

pennricher-l√ľbecker

Die Reisewitzer Straße nach einem Sturm:

reisewitzer

Die Ritterstraße mit Blick auf die Neustädter Markthalle (rechts) und im Hintergrund auf die Dreikönigskirche:

ritterstr1

Die St√ľbelallee in der Dunkelheit:

st√ľbelallee

So sieht die Tharandter Straße aus, wenn man nach Freital fährt:

tharandter1

Und so sieht sie aus, wenn man aus Freital kommt und nach Dresden reinfährt:

tharandter4

Und weil ich die Pflastersteine so schön finde, hier noch ein Bild von Theresienstraße:

theresien

Zum Schluß gibt es noch eine Aufnahme von der Zwickauer Straße:

zwickauer1

Ihr merkt, nun sind vor von A bis Z in Dresden unterwegs gewesen, wenn auch ein paar Buchstaben nicht in der Aufzählung vorgekommen sind    zwinker

Wenn ihr noch mehr entdecken wollt, dann k√∂nnt ihr bei der Reise durch Dresden geradeaus fahren oder abbiegen – es gibt √ľberall auf den Stra√üen dieser Stadt viel Interessantes zu entdecken, das versichere ich¬†euch¬†¬†¬† standard

tharandter3



2014 06.
Okt

Ok, ich gebe zu, dass das Thema wesentlich mehr beinhalten k√∂nnte: es flie√üen die Zeit, der Verkehr, Bier und Wein und und und. Allerdings¬†hatte ich im Januar schon unsere Reise nach Norwegen ins Auge gefasst und ich freute mich auf die verschiedenste Gew√§sser dieses Landes. Meine Erwartungen wurden mehr als erf√ľllt und das m√∂chte ich euch nur zu gerne¬†zeigen.

Wasser ist nat√ľrlich sehr, sehr nass¬†¬†¬† zwinker

IMG_3262

Wenn man schon versucht, Gew√§sser mit Hilfsmittel zu √ľberqueren, um¬†trockene F√ľ√üe¬†zu behalten, kommen doch ¬†schnell ein paar¬†ungebetenen „Mitfahrer“¬†¬†¬† zwinker

oslo02

Aber wenn man sich dem fließenden und spritzenden Nass aussetzt, wird man unter Umständen auch mit einem Regenbogen belohnt:

IMG_0037

Einen Wasserfall mit Regenbogen kann man sehr schön aus allen Blickwinkeln ansehen, denn bei diesem veränderte sich zum Beispiel je nach Beobachtungsposition der Ort und die Intensität des Farbbogens Рabsolut faszinierend!

IMG_0978

Apropos Wasserf√§lle: sie sind in Norwegen einfach m√§rchenhaft sch√∂n! Dabei waren wir in einer Jahreszeit dort, wo sie nicht¬†besonders viel mit Wasser gef√ľllt waren, da die Schneeschmelze in der Regel im Fr√ľhjahr und Sommer ihren H√∂hepunkt hat.

IMG_0407_bearbeitet-1

oder dieser:

IMG_0525_bearbeitet-1

Auch kleinere Abschnitte sind einfach bezaubernd:

IMG_0529

Oft suchen sie sich die schrägsten Wege:

IMG_2349

Auch hinter einem Wasserfall zu stehen hat einen gewissen Reiz Рman sieht die Welt durch einen Wasservorhang    standard

IMG_0886

Im September¬†erkennt man schon √ľberall die herbstliche F√§rbung der Laubb√§ume … Herbst und Wasser sind ja ohnehin quasi unzertrennlich, zumindest in Form vom Regen:

IMG_1409

Davon hatten wir zum Gl√ľck ziemlich wenig. Deshalb konnte ich ein paar Wasser-¬†und Herbstbilder mit¬†einer gr√∂√üeren¬†Farbintensit√§t als √ľblich¬†schie√üen. Hier Beispiel Nummer 1:

IMG_1230

Und hier die Nummer 2:

IMG_3269

Das Wasser war zum Gl√ľck nicht immer so schnell¬†¬†¬† zwinker

IMG_2392

IMG_1039

Sehr oft war es einfach die Ruhe selbst:

IMG_0340

Besonders in den Fjorden

IMG_0932

Ein Steint√ľrmchen unterstreicht diese Ruhe zus√§tzlich … ist nicht von mir gebaut¬†¬†¬† zwinker

IMG_1708

Auch die städtischen Gewässer waren wunderschön. Hier Alesund:

IMG_2670

und hier Stavanger:

IMG_3411

Um in Westnorwegen von einem Ort zum anderen zu kommen, muss man oft Wasserwege nutzen:

IMG_2557

Nach so vielen Eindr√ľcken tut einem abends ein Gl√§schen Tee richtig gut¬†¬†¬† lachen

IMG_2871

Und nach drei wunderbaren Wochen mussten wir¬†an einem Wochenende von Norwegen nach D√§nemark √ľbers Wasser fahren, damit wir dann auf dem Landweg nach Hause kommen konnten:

IMG_4111

Wie immer habe ich wesentlich mehr Bilder im Projektordner als ich hier zeigen kann. Ob das auch f√ľr mein Oktobervorhaben so wird, kann ich nicht versprechen, da wir, wie die meisten schon wissen,¬†derzeit¬†stark¬†mit dem Umzug besch√§ftigt sind. Aber ich gebe mir M√ľhe und versuche¬†mir die Zeit doch noch zu nehmen¬†¬†¬† standard



2014 26.
Mai

Ich habe ja schon im vorherigen Eintrag verraten, dass auch unser Sonntag voller interessanter Erlebnisse war. Nun ist es wohl an der Zeit, auch √ľber den gestrigen Tag¬†zu berichten¬†¬†¬† zwinker

Der 25. Mai war ja unter anderem ein Wahltag: Europa- und Kommunalwahlen. Auch Stephanie durfte zum ersten Mal ihre Stimme abgeben, also trabten wir zu dritt bei schönstem Sommerwetter in ihre ehemalige Grundschule, um unsere Kreuzchen zu setzen. Etwas seltsam fand ich allerdings, das man sich nur mit dem Wahlbrief anmelden konnte, die Ausweise waren gar nicht gefragt bzw. wurden nicht kontrolliert    ueberrascht

Nach dem Gang an die Urne verschwand Stephanie mit ihrer Freundin nach Radebeul, um sich mal¬†ein Spiel beim deutschen¬†American Football anzusehen. Ein Kumpel spielt bei den¬†Suburbian Foxes¬†und durfte √ľber ein paar Freikarten verf√ľgen¬†¬†¬† lachen
Carsten und ich bauten derweil unseren Smartie zum¬†Cabrio um und fuhren zum Barockgarten Gro√üsedlitz, wo wir beide, trotzdem wir schon¬†weit √ľber ein Jahrzehnt in Dresden wohnen, noch niemals waren. Dabei verfolgten wir zwei Ziele gleichzeitig: sch√∂n im Gr√ľnen spazierengehen und dabei noch einige Bilder f√ľr mein Monatsprojekt (Klingelkopf „Olgas Fotojahrespl√§ne“) zu erhaschen. Ein paar andere Bilder sind dabei nat√ľrlich ebenfalls entstanden und wollen nun gezeigt werden¬†¬†¬† lachen

Kurz gesagt Рes war ein bezaubernder Vormittag. Ich habe am Ende wie gewohnt einen kleinen Sonnenbrand bekommen, denn ich habe mich zwar ordentlich eingecremt, aber meine Haut kennt eben keinen anderen Sommerbeginn    zwinker

Zwischen¬†Fr√ľhst√ľck und Heimfahrt ist¬†viel Zeit vergangen und somit meldete sich unser Hungergef√ľhl gen Dresden immer st√§rker. Wir entschieden uns, in der¬†Neustadt essen zu gehen. Bei unseren Hin- und Herfahrten zwischen der verschiedenen Kirchen am Vorabend haben wir auf der K√∂nigsbr√ľcker Stra√üe¬†ein neues und¬†sehr gut besuchten¬†Restaurant entdeckt: es heisst Ocakbasi. Wir werden uns diesen Namen auf jeden Fall sehr gut merken, denn das Essen dort wird richtig frisch zubereitet und schmeckt schlicht und einfach umwerfend, „Efes“ gibt es vom Fass¬†(das schmeckt man!), und das gesamte Team ist sehr¬†fleissig, entspannt und freundlich. Nur eine Beobachtung brachte uns etwas ins Gr√ľbeln, denn¬†da die K√∂che zwar eindeutig¬†landestypische Lieder mitgesungen haben, war¬†uns klar, dass sie echte T√ľrken sein m√ľssen.¬†Das junge M√§dchen allerdings, welche uns bediente, sprach mit leichtem Akzent und sah ebenfalls s√ľdl√§ndisch aus, doch¬†mit den K√∂chen sprach sie Englisch¬†¬†¬†¬†fragend
Also fragte ich beim Bezahlen der Rechnung einfach mal nach, ob sie wirklich aus T√ľrkei stammt. Ihre Antwort war „nein“ und dass sie aus Moldawien sei. Danach haben wir beide uns blendend¬†auf Russisch unterhalten und ich erfuhr dabei, dass¬†die zweite¬†Kellnerin des heutigen Tages aus Kasachstan ist und der s√ľ√üe Kellner aus dem Iran¬†kommt. Das nenne ich mal international¬†¬†¬† standard¬†¬†¬† man merkte, dass die Chemie unter ihnen allen perfekt stimmte. Ich glaube deshalb ganz fest, dass wir dort nicht zum letzten Mal waren, zumal die angebotenen Gerichte irgendwie¬†ganz gut zu unseren Abnehmpl√§nen passen –¬†dort wird so viel leckeres Gem√ľse und Joghurt angeboten¬†¬†¬† zwinker¬†¬†¬† !