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Kommentar:   

 
Manchmal hat man eben Lust darauf, etwas zu schreiben   ;0)

 
Web|log,  der;  -s,  <engl.>,  meist abgekürzt mit "Blog"
   
Digitales Tagebuch im Internet. Ein Weblog ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Es ist ein Medium zur Darstellung des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrung als auch der Kommunikation dienen und ist insofern mit dem Internetforum sehr verwandt. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als "bloggen" bezeichnet.

Quelle: http://www.wikipedia.de    


 
2010 09.
Jul

Da heute mal wieder Spätdienst angesagt ist, habe ich ein wenig Zeit die Ereignisse der Woche schon jetzt mal aufzuschreiben.

Meine Sehnsucht zu verreisen hat einen neuen Schub am Montagabend bekommen als ich mit 2 Couchsurfern aus Kemerovo (Russland) durch die Altstadt von Dresden schlenderte und eine Pause im Narrenhäusl-Biergarten mit ihnen einlegte. Da Carsten nicht mitgekommen war, mussten wir uns nicht in Englisch unterhalten, sondern tauschen unsere Erlebnisse und Erfahrungen in unserer Muttersprache aus, was immer wesentlich witziger ist. Ich brachte sie am Ende der Tour zu ihrem Gastgeber, der sie abends leider wegen der Arbeit nicht begleiten konnte, und auch da hocken wir noch weiter zusammen, bis ich kurz vor Mitternacht beschloss nach Hause zu fahren.

Dass ein paar Abende den Halbfinalspielen zu Opfer fielen, versteht sich ganz gewiss von selbst. Leider haben es die Deutschen diesmal bzw. wieder einmal nur ins kleine Finale geschafft, aber gegen die angriffslustigen Spanier nur mit 0:1 zu verlieren würdige ich als wirklich gute Leistung. Mein Star der diesjährigen Deutschen Elf ist definitiv Manuel Neuer.  

Gestern war Familienabend angesagt: Wäschezusammenlegen und der Film “96 Hours” mit den Mädels gucken. Diesmal habe ich bei Stephanie FSK gespielt und hielt ihr bei besonders heftigen Szenen die Augen zu. Ich hoffe, dass unsere Große sich jetzt ein paar Gedanken über ihr Verhalten während der bevorstehenden RUF-Jugendreise nach Spanien machen wird    lachen

Der heutige Tag wird bei mir ganz lang werden, denn ich muss bis 18:30 Uhr arbeiten und das bei den derzeitgen tropischen Temperaturen im Büro … unterm Dach und auf der sonnigen Seite des Lebens   cool    standard



2010 27.
Jun

Es ist endlich in Dresden Sommer an einem Wochenende!

Die Kinder haben am Freitag ihre Zeugnisse nach Hause gebracht, mit denen wir mehr als nur zufrieden sein können. Stephanie ist die Zweitbeste in ihrer Klasse und Andrea hat sich in den naturwissenschafltichen Fächern auf jeden Fall verbessert.  Andreas Lernen in diesem Halbjahr ist damit allerdings noch nicht abgeschlossen. Derzeit büffelt sie ganz fleißig für ihre Theorie-Führerscheinprüfung am Dienstag. Das große Ziel ist nämlich den begehrten Lappen noch vor ihrer Abfahrt nach Spanien in knapp 3 Wochen zu schaffen. Dazu muss natürlich zuerst die Theorie irgendwie bestanden werden    zwinker

Den guten Abschluß des Schuljahres feierten wir in Western-Inn Saloon, welches zwischen Dresden und Meißen ganz romantisch an der Elbe liegt.  Es war ein ganz lustiger Abend, es gab viel leckeres Essen und es war vor allen Dingen sehr entspannt.

Am Samstag besorgten wir neben Fleisch für das geplante abendliche Grillen noch 2 Säcke Blumenerde für mich. Da das Wetter das ganze Wochenende lang so gut sein sollte, nahm ich mir eisern vor, endlich die armen Zimmerpflanzen umzutopfen – Platz und Erde wurde eng! Als wir zu Hause waren, verschwand ich aber zuerst in der Küche und machte auf der Schnelle für unseren Grillabend noch je einen Kartoffel-, Nudel-, Gemüse- und Möhren-Knoblauch-Salat. Den letzten aß ich mehr oder weniger allein und war sehr froh, dass mein Mann aus Neugier einen richtig großen Haps davon probiert hat    lachen-xxl  

Die Zeit zwischen Kochen und Grillen verbrachten Carsten, Stephanie und ich auf dem Gelände der Messe Dresden bei der Prologveranstaltung der Rallye Dresden-Breslau, wo man viele außergewöhnliche Fahrzeuge, verschwitzte Männer und ähnliches zu sehen bekam. Wir positionierten uns an einem tiefen, mit Schlamm gefüllten Graben und sahen zu, wie die Motormonster erst da reingefahren und dann wieder rausgebrettert sind. Dass der Dreck gehörig durch die Gegend flog, brauche ich wohl kaum zu erwähnen. Und staubig war es in dem Gelände sowieso. Ein Teilnehmer aus Italien hat übrigens die Abfahrt in die Schlammgrube falsch eingeschätzt und deswegen sah für ihn das Ganze erst so aus:

und dann so:

Wir waren dagegen nur mit Schlammbröckchen voll gespritzt und fürchterlich verstaubt. Daher gingen wir zu Hause als erstes unter die Dusche bevor wir zum Grillen und anschließendem Zusammengucken von einigen Folgen ”Mein cooler Onkel Charlie” bzw. “Two And A Half Men” übergingen.

Heute machte ich die letzte Stunde Russisch für dieses Schuljahr mit meinen Mädels. Auf diesen Tag haben sie sehr lange gewartet, denn ich habe ihnen noch am Anfang dieses Jahres in Aussicht gestellt, dass ich ihnen ein paar russische Schimpfworte beibringe. Ich tat es wirklich, sowohl die halbwegs gesellschaftlich akzepierten als auch solche, die man lieber niemanden ins Gesicht sagt    zwinker

Und dann legte ich mit den Zimmerpflanzen los. Ich weiss schon, warum ich mir das nur maximal einmal im Jahr antue: ich war dreckig, mir war heiß, die Kakteen piksten, die Töpfe passten nicht so recht zu den gewachsenen Pflanzen, und die Übertöpfe passten auch nicht so richtig dazu, irgendwelche Viecher haben mich gestochen, die Spinnen nutzten mich als willkommene Stütze, um ein neues Netz anzufangen … dazu kam noch meine Familie auf die Idee, Hunger zu haben! Durch die Essenspause bin ich nicht rechtzeitig zu Beginn des Fussballspiels Deutschland-England fertig geworden und habe 2 deutsche Tore und das einzige englische verpasst    schreien veraergert  

Wenigstens konnte ich frisch geduscht noch die zweite Halbzeit ansehen -  zum Glück war auch diese nicht von schlechten Eltern    zwinker

Morgen trabe ich wieder ins Büro, während meine Brut ihre ganztägige Ferien- bzw. Freizeit geniessen kann … Kind müsste man wieder sein  *seufz*    zwinker



2010 17.
Jun

Der Tagesablauf in der Casa OLCA wird derzeit von der Fussball-WM regiert. Auf Arbeit hilft mir eine Handy-App immer den Überblick über die aktuellen Spielstände zu behalten, zuhause hocken wir jeden Abend vor der Glotze und hoffen auf das ultimativ spannende Spiel der Vorrunde. Glücklicherweise haben wenigstens ein paar Mannschaften Spannung und Unterhaltung für die Zuschauer abgeliefert. Die deutsche Mannschaft hat sich von der richtig guten Seite gezeigt und auch die Koreaner, egal ob kapitalistisch oder kommunistisch geführt, hatten das Spiel gut kontrolliert. Die große Spannung gab es dann gestern bei den Schweizern, denn sie haben tatsächlich geschafft, den amtierenden Europameister ohne Tor abtraben zu lassen. Die Favoriten spielen dagegen eher lausig. Hoffentlich ändert sich das noch, wenn es richtig ans Eingemachte geht, denn erst dann lohnt sich auch ein Gang an die Elbe zum gemeinsamen Mitfiebern.

Die Pausen zwischen Arbeit und Fussball nutzte ich, um etwas Ordnung in meinem Garten zu schaffen, denn derzeit kann man dort einen starken Trend zur Dschungelentwicklung erkennen. Auf jeden Fall hocken im Jasmingebüsch gefährliche (für mich sind das alle    lachen   ) Spinnen:

Und auch ein Tiger beobachtete mich heimlich bei der Arbeit. Zum Glück hat er nicht zum Angriff ausgeholt     zwinker

Jetzt fahre ich meinen Rechner herunter und werde meine Spätdienstzeit und schönes Wetter dazu nutzen, die Wildnis vor unserem Zaun bzw. auf dem Gehsteig zu beseitigen.



2010 13.
Jun

So, die Woches des Ausnahmezustands ist vorbei. Es war eine genesende und recht außergewöhnliche Erfahrung für meinen Körper und Geist. Hier sind einige Fazitpunkte aus den vergangenen Tagen:

-  Das Leben lässt sich auch ohne Rechner ganz gut meistern.

- Erstaunlicherweise fanden die Kinder meine Anweisenheit nachmittags schön und nicht nervig.

- Das Vormittagsprogramm im Deutschen Fernsehen ist besser als sein Ruf. Man muss nur an Barbara Salesch und Co. vorbeizappen.     lachen    Die Berichte bei ARTE und ZDF NEO sind einfach toll gemacht. So habe ich meinen Horizont z.B. um die Höhlenhäuser in Andalusien, eine Rundreise durch Australien (äußerst passend als Urlaubsvorbereitung!), eine ausführliche Biographie von Jeanna d’Arc und noch mehr erweitern können.

- Das Buch ”Die Pubertistin: die willste nicht geschenkt haben” ist ein MUSS für alle Eltern mit pubertierenden Töchtern und auch für die pubertierenden Töchter selber (danke nochmals, dass du mir das mitgebracht hast, meine liebe Große!     kuessen    ).

- Für das Buch “Die Eleganz des Igels”  von Muriel Barbery muss man wirklich Ruhe zum Lesen haben, denn es ist sehr philosophisch und regt zum Grübeln über das Leben und Schicksal an.

- Für “Die Schachspielerin” von Bertina Henrichs sollte sich eigentlich jede Frau Zeit nehmen. Das Buch ist gut dafür, uns zu bestärken, sich nicht nur nach den Regeln der Gesellschaft zu richten, sondern auch eigene Begabungen auszuleben (Danke, meine liebe Anna für diese wundervolle Leihgabe    verliebt   ).

- Nicht ganz fertig geworden bin ich mit “Frühstück mit Kängurus” von Bill Bryson sowie mit der ausführlichen Biografie “Olga Benario” von Ruth Werner, aber bei beiden Lektüren bin ich zumindest sehr weit fortgeschritten.

- Der Film “Sterben für Anfänger” ist eine typisch englische Komödie, schräg und dennoch absolut liebenswürdig.

- Auch die DVD “Saint Jacues … Pilgern auf Französisch” hat mich sehr berührt, weil es ein schöner französischer Streifen ist, in dem es um die Menschen, ihre Wünsche und Sehnsüchte geht. Denn das, was ein Mensch lebt, ist oft gar nicht das wie ein Mensch in seinem Inneren ist …

Aber nun füllt die Fussball-WM unsere Tage bzw. Abende. Beim Anschauen der Fankleidung wurde mir übrigens schmerzlich bewusst, dass ich zum diesjährigem Sommerurlaub keine kurzen Hosen brauchen werde und auch keine Tops (es sei denn ich kann sie als Unterhemden einsetzen    zwinker    ).
Denn: Juli auf der Südhalbkugel = Wintermonat    lachen



2008 13.
Jul

Derzeit geniessen mein Mann und ich die traute, ungestörte Zweisamkeit.

Das Schuljahr der sächsischen Kinder ist am Freitag zu Ende gegangen. Die Zeugnisse unserer Mädels konnten sich sehen lassen. Andrea hat sich in einigen Fächern verbessert, Stephanie hat geschafft, nach wie vor nur Einsen und Zweien nach Hause zu bringen. Wir waren mit den Ergebnissen sehr zufrieden, auch wenn ich es (pädagogisch in dem Moment wohl überhaupt nicht wertvoll ;0) ) gesagt habe, dass in den beiden noch mehr Potenzial steckt.

Wie immer hatte Stephanie am Freitag Fussballtraining gehabt. Zur Feier des Tages haben wir sie sogar zum Sportplatz hingefahren und uns dort ein wenig mit den Trainern und anderen Eltern über dies und jenes unterhalten, dann sind wir nach Hause verschwunden. Allerdings durften wir uns gar nicht lange daheim ausruhen, denn es hat angefangen ganz toll zu blitzen und zu donnern und natürlich wie aus Eimern zu giessen. Prompt kam ein Anruf und wir haben unser untrainiertes Kind abgeholt.

Die Mädels haben ihre Sachen für den Urlaub schon vorher in die Koffer gepackt und so schoben wir die Reiseutensilien der Ferienkinder ins Auto und haben sie zum Papa gebracht. Laut Plan sollten sie gleich am Samstag früh gen Südtirol aufbrechen, inzwischen dürften sie dort angekommen sein und ihr Zeug ausgepackt haben.

Wir nutzen die kinderfreie Zeit zum Entspannen, Bummeln und um meinen verspannten Hals zu kurieren. Das Wetter ist zum Glück so, dass wir nicht zwingend raus müssen, es hat sich nämlich eingeregnet. Carsten leidet allerdings ein wenig, denn gestern haben wir unter anderem für ihn Rollerblades gekauft und natürlich hat er jetzt Lust sie auszuprobieren, aber da muss er sich wohl ein wenig in Geduld üben.



2008 02.
Jul

Vorbei ist die Zeit des Mitfieberns und Mitfühlens – die Fussball-EM ging am Sonntag mit dem verdienten Sieg der spanischen Mannschaft zu Ende.

Carsten hat Stephanie bereits vor einigen Tagen versprochen, dass wenn die deutsche Nationalelf es schafft, ins Finale zu kommen, wir zusammen zu Fanmeile ans Elbufer gehen werden. Andrea hat ebenfalls beschlossen, das Finale mit uns gemeinsam anzuschauen. Wir haben uns recht früh auf den Weg gemacht, dennoch als wir um 18:30 an der Carola-Brücke angekommen waren haben wir unseren Augen nicht geglaubt: alle Sitze waren bereits besetzt, die angrenzenden Wiesen hatten immer weniger grün zur Schau gestellt, da dort immer mehr fans sich niedergelassen haben und die Menschentrauben an den beiden Eingängen war wirklich überwältigend!.

Somit haben wir sehr schnell beschlossen, das Spiel woanders zu schauen, damit war das Zuhause gemeint. Um den umgemodelten Abend ein wenig zu versüßen, sind wir zu unserem Lieblingsitaliener “La Contadina” gegangen, um eine leckere Pizza zu essen. Dort fiel uns spontan ein, dass in der Nähe Andreas liebste Schulfreundin wohnt, mit ihrer Mutter sind wir auch befreundet. Also schnell das Handy gezückt und gefragt, ob man gemeinsam Fussball gucken könne und wolle. Ja, es hat geklappt! Also hockten auf der Couch drei aufgeregten Mädels, gekleidet mit Fussbaltricots oder in den Farben “schwarz, rot, gelb” (sollte gold darstellen) und haben lebhaft mitgefiebert.

Leider war das Spiel aus der Sicht der Deutschen nicht wirklich toll gelaufen, unseren Spaß hatten wir dennoch gehabt.

Jetzt versuchen wir uns wieder in den Alltag zurückzufinden, was gar nicht so einfach ist, denn zum einen ist es unglaublich heiß geworden und zum zweiten, das Ende des Schuljahres in die Nähe rückt. In Sachsen werden die Zeugnisse am 11.Juli ausgegeben. Wir glauben, die Noten unserer Grazien zu kennen und schätzen, dass uns böse Überraschungen erspart bleiben.



2008 25.
Jun

Fussball-EM hat uns nach wie vor fest in der Hand!

Das Ende rückt immer näher und die Spiele gewinnen immer mehr an der Spannung. Nicht alle, aber die meisten :0).

Mein Favorit ist die russische Mannschaft, welche bislang aus meiner Sicht die schönsten Spiele geliefert hat. Es macht immer Spaß, ihnen zuzusehen, denn sie spielen wirklich präzise und mit viel Kampfgeist.

Heute ist aber ein anderes spannendes Duell angesagt: Deutschland-Türkei. Ich schätze, nicht nur das Spiel an sich ist von Bedeutung, sondern auch , was in Deutschland nach dem Abpfeifen abgehen wird. Es kursieren schon einige witzigen Bilder zu dem Thema im Netz und nahezu jeder unterhält sich, ob die Türken in Deutschland heute abend feiern oder trauern dürfen. Ein Durchschnittsdeutscher ist naturgegeben überzeugt, dass die Elf von Jogi Löw weiter kommt. Vielleicht klappt es dann sogar mit meiner persönlichen Traumfinale: Russland-Deutschland. Wenn man an den Ausgang der etlichen Kriege in der Geschichte denkt, dann könnte das halbasiatische Land am Ende doch vielleicht mal….. ;0)

Nun muss ich mich wettergerecht anziehen, denn das heutige Spiel werden wir in dem Garten bei unseren Freunden anschauen. Leider ist der Tag des großen Spiels ziemlich von Unwettern überschattet: Es hat schon mal ganz heftig gewittert und gestürmt und noch sieht es nicht wesentlich besser aus. Dennoch lassen wir uns die Freude des Mitfieberns nicht nehmen!



2008 19.
Jun

Casa OLCA lebt nach wie vor stark unterm Fussballstern. Leider waren die meisten gesehenen Spiele nicht so spannend wie erwartet, dennoch geben wir die Hoffnung nicht auf, das ultimative Spiel zu sehen. Es muss doch spätestens in Finale klappen!

Gestern war allerdings schon ein gut organisiertes und lebendiges Spiel zu erleben. Das Wetter war gut, ich wollte unbedingt aus dem Haus raus und so haben Carsten und ich uns zu dem schönsten Public Viewing Platz in Dresden bewegt – Elbufer.

Die Dresdner Altstadt als Kulisse, lauer Sommerabend, ein Radler und eine Cola, die Möglichkeit, auf einen freien Stuhl die Beine hochzulegen und unbemekt den Gesprächen von den Rußland-Fans zuzuhören – das Warten auf den Spielbeginn war sehr leicht zu ertragen.

Wie schon erwähnt, war das Spiel wirklich gut, die Russen haben wirklich schön gekämpft und haben das Ergebnis 2:0 redlich verdient. Wenn sie die Torchancen noch effektiver genutzt hätten könnten sie sogar bedeutend mehr Tore schaffen, aber es fehlten immer wieder nur paar Centimeter.

Die russische Fangemeinde, mit Flaggen, Fähnchen und sogar mit den Wintermützen mit den Farben der russischen Fahne haben lebhaft mitgejubelt. Übrigens ein Mädel hat sogar die Zopfgummis in der Reihenfolge der Fahnenfarben um ihre Mäuseschwänzchen gebunden!

In der Pause hatte eine koreanische Breakdance-Gruppe uns von den Antlitzten von Delling und Netzer verschont. Als Begleitungsmusik haben die pfiffigen Tänzer sogar Fragmente aus einem sowjetischen Lied eingebunden, womit sie die Herzen der Russen doppelt so schnell erobert haben.

Überhaupt hatten die alten guten sowjetischen Lieder Hochkonjunktur an diesem Abend. Ein Fanblock schien das Singen sehr zu mögen. So konnte man zumindest die Refrains von “Katjuscha” und am Ende des Spiels passend zum Thema “Tag des Sieges” ganz klar erkennen.

Die Fahrt nach Hause mit dem offenen Cabrio durch die wie immer wunderschön angestrahlte Altstadt hat den tollen Abend wirklich perfekt abgerundet!



2008 15.
Jun

In den letzten Tagen war erneut viel los in Casa OLCA! Am 7. Juni haben wir den Geburtstag von Andrea gefeiert, das Mädel ist jetzt 15 geworden! Sie hatte jede Menge Klassenkameraden eingeladen, zusammen hatten sie enorm viel Spaß und das war die Hauptsache :0) Diesmal haben Carsten und ich uns nur als Köche und Kellner nützlich machen können, um die Unterhaltung mussten wir uns nicht mehr kümmern. So konnten wir ganz ungestört die Erföffnung von EM erleben und wir versuchen seitdem halbwegs regelmäßig die Spiele zu sehen.

Dennoch steht Fussball nicht im Mittelpunkt unseres Lebens. Am Montag kam eine Freundin wegen paar Internetfragen vorbei und weil das Wetter noch so richtig schön sommerlich war saßen wir am Ende auf der Terrasse, erzählten über dies und jenes, tranken eine Flasche mitgebrachten Rotwein leer und haben viel gelacht. Die beiden Spiele wurden in der Situation zur absoluten Nebensache.

Genau so wie gestern bei mir allein. Die Firma, wo ich meine Brötchen verdiene, organisierte dieses Jahr einen Ausflug an die Neiße zum Paddeln. Außer dem Spaß auf dem ruhigen Wasser mitten in der nahezu unberührten Natur konnte man Tontauben schießen (ich habe immerhin 2 von 10 getroffen und bin somit die beste unter den Frauen ;0) und den Tag beim Grillen und Bierchen schön ausklingen lassen. Die Fussballergebnisse waren auch in dieser Situation nebensächlich.

Heute bin ich vormittags ganz allein zu Hause und möchte die Zeit für meine PC-Aufgaben nutzen. Um 14:00 Uhr bin ich eingeladen zum Eierkuchenessen, um 17:00 Uhr muss ich aber wieder zu Hause sein, da die Kinder heute etwas eher gebracht werden. Andrea fährt am Montag für eine Woche ins Schullandheim und die Tasche ist noch nicht zu Ende gepackt.

Schauen wir mal, wie Stephanie ihr Alleinsein in der kommenden Woche meistert ;0)



2008 16.
Apr

Der April ist ja schon bald rum und ich habe in diesem Monat noch gar nichts geschrieben! *schäm*

Es ist immer wieder das Übliche: frau hat einfach reichlich um die Ohren und findet keine Ruhe, um paar Zeilen zu tippen. Es sind zum Glück nicht nur Kummer und Sorgen, was uns in den Tagen beschäftigt hat, sondern viel mehr das Geniessen unseres Familienzusammenseins, egal ob als Pärchen oder als Pärchen mit 2 Kindern.

Viele Abende werden mit “Galileo” verbracht – ganz gemütlich auf der Couch in dem Fernsehraum. Am Wochenende versucht man auch so viel wie möglich zusammen zu machen. So waren wir z.B. am letzten Samstag in der Lausitz, um die traumhaft-bizarre Seenlandschaft anzuschauen und zu picknicken, auch wenn es draußen noch recht frisch war.

Ein paar Bilder von diesen Ausflug habe ich heute bei flickr reingestellt. http://www.flickr.com/photos/11386130@N04/

Am Sonntag hatte Stephanie mal wieder ihr Fussballspiel und hat es geschafft, ein echt schönes Tor zu schießen! Leider hat das Tor das letzendliche Ergebnis doch nicht gerettet…

Nach dem Fussball haben die Kinder wie immer mit mir 2 Stunden Russisch gemacht. Danach gab es im Wohnzimmer ein Nintendo DS – Spielparadies, aber ich habe das sonnige Wetter genutzt und im Garten eine neue Azalee eingepflanzt und aus dem völlig verwahrlosen Rasen wenigstens den Löwenzahn entfernt.

Übrigens, ich gehe jetzt mittwochs für eine Stunde zum AOK-Gesundheitskurs namens “Schritt für Schritt – richtig fit”, da ich mich sonst echt kaum bewege. :0) Hoffentlich wirkt sich das positiv auf meine Bikini-Figur aus ;0)