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Kommentar:   

 
Manchmal hat man eben Lust darauf, etwas zu schreiben   ;0)

 
Web|log,  der;  -s,  <engl.>,  meist abgekürzt mit "Blog"
   
Digitales Tagebuch im Internet. Ein Weblog ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Es ist ein Medium zur Darstellung des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrung als auch der Kommunikation dienen und ist insofern mit dem Internetforum sehr verwandt. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als "bloggen" bezeichnet.

Quelle: http://www.wikipedia.de    


 
2011 01.
Okt

Refrain: Die Zeit zum Blogschreiben ist rar, denn das echte Leben läuft wunderbar!    zwinker

Auf jeden Fall schafft die olle Langweile es nicht, bei uns einzuziehen und unser Familienplaner bekommt stattdessen jeden Tag neues Terminfutter.    standard

Aber ich will mich ja nicht beklagen, denn es passieren so viele sch√∂ne oder einfach nur spannende Dinge in meinem Leben. Ich habe z.B. mein Bewerbungsgespr√§ch bei der VHS gut √ľberstanden und werde f√ľr den „Reaktivierungskurs Russisch“ f√ľrs n√§chste Semester eingeplant. Falls also noch jemand in Dresden¬†seine Russisch-Kenntnisse auffrischen m√∂chte – ich freue mich auch √ľber bekannte Gesichter im Kurs.¬†¬† standard

Au√üerdem haben Carsten und ich das wundervolle Herbstwetter f√ľr viele Taten in unserem Garten genutzt. Die Blase von der Gartenschere auf meinem rechten Daumen ist inzwischen nahezu komplett verheilt. Wir haben es wirklich geschafft, zwei alte eckige Regentonnen aus unserem Garten, die leider mit der Zeit arg spr√∂de und deshalb reif f√ľr die Kippe¬†geworden sind, rappelvoll mit verschiedenstem kleingeschnittenen¬†Ge√§st zu f√ľllen. Die Fahrt zur¬†Abfallwirtschaft war daher ein kleines Abenteuer, aber wozu habe ich schlie√ülich ein so¬†gro√ües Auto!¬†¬† zwinker¬†¬†¬†

Wir haben¬†ebenfalls einige neue Filme angesehen und¬†die Abenteuer von Herrn MacGyver sind mir inzwischen auch zum Teil bekannt. Die M√§nner in meinem Leben sollen echt froh sein, dass ich diese Serie¬†nicht schon fr√ľher gekannt habe, denn das h√§tte meine Ma√üst√§be bei der Auswahl des Lebensgef√§hrten arg ver√§ndert und wom√∂glich w√§re ich immer noch auf der Suche nach einem charmanten Gentleman, der in jeder Situation eine kreative L√∂sung findet und sie mithilfe¬†eines Schweizer Messers auch umsetzen kann, nett zur Kindern ist und keine Feuerwaffen benutzt, um all die B√∂sewichte zu bestrafen. Gl√ľcklichwerweise¬†war Carsten¬†als Jugendlicher¬†gro√üer¬†Fan von ihm (wie schon im vorherigen Eintrag berichtet)¬†und er hat einiges davon √ľbernommen. Wir haben z.B.¬† nach wie vor keine Feuerwaffen im Haus, er besitzt ein (aus meiner Sicht¬†¬† zwinker¬†¬†¬† ) nettes L√§cheln und er ist in der Lage, auch sehr kreative handwerkliche L√∂sungen zu finden, welche im Alltag mit Bravour ihre Tauglichkeit beweisen k√∂nnen.¬†¬†¬† verliebt¬†

Aber das Leben hat nicht nur H√∂hepunkte im Programm.¬†Aktuell kann ich mein Wissen als diplomierte Krankenschwester der Zivilverteidigung bei meiner Gro√üen anwenden. Sie hat eine Entz√ľndung am Fuss¬†verschleppt und nun muss¬†sie nicht nur jede Menge Medikamente schlucken und sich mit Kr√ľcken anfreunden,¬†sondern es muss auch ihr Verband gewechselt werden … da komme ich ins Spiel. Gelernt ist gelernt.¬†Hoffentlich f√ľhlt sie sich am Dienstag wieder fit, denn dann beginnt n√§mlich schon ihr erstes Semester. Ich bitte also ganz doll um Daumendr√ľcken!



2011 05.
Sep

Das¬† Wochenende war einfach umwerfend! Solche Freitage+Samstage+Sonntage w√ľnsche ich mir im n√§chsten Sommer regelm√§√üig!¬†¬†¬† standard

Bei diesem Wetter ging selbst die Arbeit fast wie von¬†Zauberhand: Unser W√§schesack namens Bulla war komplett leergewaschen, die Fahrr√§der haben sich von den letzten Schlamm- und Sandresten vom R√ľgen-Urlaub getrennt und auch unser Zaun hat endlich seinen Doppel-Anstrich bekommen:

Mein Mann hat sich erneut als großer MacGyver-Fan geoutet und hat richtig ausgefallene Ideen zur Trocknung der Zaunsegmente umgesetzt. Ich war von seiner kreativen Lösung wirklich sehr beeindruckt!    verliebt

Au√üerdem habe ich die Chance genutzt und Stephanie bei ihren Hausaufgaben f√ľr den Kunstunterricht geholfen. Sie hat daf√ľr n√§mlich einige Aufnahmen von sich selber gebraucht und ich habe mich als Fotografin angeboten.¬†¬†¬† zwinker

Hier sind ein paar Ergebnisse des Fotoshootings. Ich finde, meine Kleine macht sich gut als Model.    zwinker

 

 

Auf jeden Fall hatten wir viel Spaß dabei.    lachen

Von dieser Sommerfreude k√∂nnen wir nun ab heute in den schwer verregneten Tagen noch ganz lange zehren … und das ist auch¬†gut so!



2011 09.
Apr

Ich glaube, ich kenne jetzt das Patentrezept.    lachen  

Eigentlich¬†hat mein Mann¬†ein solches Gem√ľt, dass er sich¬†selten von mir √§rgern l√§sst¬†¬†¬† zwinker¬†¬†¬† verliebt¬†¬†¬† aber¬†jetzt kann ihn¬†nicht nur fragen, wann er denn endlich mal Zeit hat, meinen Australienbericht¬†zuende zu korrigieren (momentan sitzt er dr√ľber und ist ungef√§hr bei der Mitte der 60 Seiten angekommen), sondern nun auch noch den Reisebericht nach Prag. Ich bin n√§mlich¬†gerade damit fertig geworden, auf¬†21 Seiten unsere 4 Tage der f√ľnften Hochzeitsreise zu beschreiben.¬†¬†¬† lachen¬†¬†¬† Inzwischen habe ich es¬†absolut verinnerlicht, bei¬†unseren¬†Urlauben immer wieder die Zeit f√ľr Notizen zu finden, denn diese¬†und die geschossenen Fotos helfen mir enorm dabei, mich an¬†alle¬†Erlebnisse zu erinnern.

Aber nun werde ich nach Australien und¬†Tschechien mal eine Schreibpause einlegen m√ľssen, denn es gibt in meinem Leben noch zu viele angefangene und nicht zu Ende gebrachte Projekte. Au√üerdem fordert der Fr√ľhling im Garten zunehmend meinen verst√§rkten Einsatz, denn leider war die Story mit dem eigenen G√§rtner, welche ich am 1.4. auf „Fazzebuck“ ver√∂ffentlichte, nur ein Aprilscherz. Daher habe ich heute erneut etwas Geld in der benachbarten G√§rtnerei gelassen und muss¬†nun¬†die gr√ľnen Neuzug√§nge in meinen lehmigen Boden einbuddeln.

Morgen werde ich von einer superguten Bekannten besucht, die ich schon sein ca. 1 1/2 Jahren nicht mehr gesehen habe, da freue mich nat√ľrlich richtig darauf!¬†Allerdings muss ich vorher noch ein wenig Ordnung im Haus schaffen und f√ľr das Treffen einen Kuchen backen. Hoffentlich kann ich das √ľberhaupt noch, denn ich habe schon ewig nicht mehr gebacken. ¬†¬† standard



2011 03.
Apr

Das Wochenende hat uns mit richtig warmen Tagen, viel Sonne, W√§rme und guter Laune regelrecht verw√∂hnt. Leider musste unsere geplante Wanderung aus organisatorischen Gr√ľnden ausfallen. Statt dessen habe ich die Zeit daf√ľr genutzt, mich um¬†unseren Garten zu k√ľmmern. Also wurden alte Bl√§tter aufgesammelt, auf den Beeten der L√∂wenzahn & Co ausgestochen, neue Blumen im Baumarkt besorgt und eingepflanzt, Rasen gro√üz√ľgig ged√ľngt und Platz f√ľr die zuk√ľnftige Neuzug√§nge im Kr√§uterbeet gemacht. F√ľr ganze 0,03 EUR habe ich au√üerdem eine Handvoll Futter-Sonnenblumenkerne gekauft und ebenfalls in die Erde gesteckt. Aus Erfahrung weiss ich, dass Sonnenblumen¬†aus der Tiernahrungsabteilung¬†widerstandsf√§higer sind, als ihre gez√ľchteten Geschwister, welche man¬†bl√ľhend in¬†T√∂pfen fertig kaufen kann. Mal sehen, ob meine Pl√§ne und somit auch die Sonnenblumen sowie die parallel dazu ausges√§ten Zuckererbsen aufgehen.¬†¬†¬† zwinker

√úbrigens, w√§hrend ich mich um das vorhandene und k√ľnftige Gr√ľnzeug gek√ľmmert habe, entdeckte ich im Garten ein paar G√§ste, welche dem lockenden Ruf der Sonne ebenfalls¬†nicht widerstehen konnten.¬†¬†¬† lachen¬†¬†¬† Sie haben¬†f√ľr das Osterfest schon fleissig ge√ľbt –¬†schaut mal hier:

 



2011 28.
Mrz

Irgendwie k√§mpfe ich heute ganz schlimm gegen meine Fr√ľhjahrsm√ľdigkeit an. Ich sch√§tze, dass die gestrige Zeitumstellung auch ihr Scherflein dazu beigetragen hat. Aus Erfahrung weiss ich, dass ich etwa eine Woche brauchen werde, um die fehlende Stunde am fr√ľhen Morgen wieder irgendwie zu kompensieren. Aber wenn das Wetter jeden Tag ein wenig besser wird, dann werden meine Abende k√ľnftig nicht nur mit Taxi-Diensten und etlichen Sport- und Sprachlernterminen ausgef√ľllt, sondern auch mit einem steten Garteneinsatz.

Mein Gr√ľnzeug vor, neben und hinter unserem Haus wird es hoffentlich freuen, wenn ich abends wenigstens ein St√ľndchen um sie herumschlawenzeln und alte √Ąste abschneiden oder gro√üz√ľgig passenden D√ľnger ausstreuen kann. Wobei man schon darauf achten soll, dass der Rhododendrond√ľnger nicht auf die Grashalme der Wiese kommt, denn diese verlangen nat√ľrlich nach Rasend√ľnger. Wenn ich f√ľr alle Pflanzenarten den wirklich perfekt abgestimmten Wachstumsunterst√ľtzer kaufen w√ľrde, h√§tte ich vermutlich in unserem Gartenh√§uschen kein Platz mehr f√ľr irgendetwas anderes.¬†¬†¬† zwinker

Aber wie schon erw√§hnt, in dieser Woche habe ich laut Familienplaner keinen freien Abend zur Verf√ľgung. Noch sieht die Woche danach etwas besser aus, aber ich f√ľrchte auch dort werden die leeren K√§stchen in meiner Spalte schnell gef√ľllt. Vielleicht sollte ich anfangen, die Termine auch mit mir selber einzutragen, sonst komme ich nie zu Ruhe.¬†¬†¬† zwinker



2011 14.
Mrz

Stolz: Ich habe die ersten Handgriffe im Garten getan und auch geschafft, wenigsten den ersten Tag unseres Prag-Hochzeitstag-Kurztrips in Worte zu fassen.

Trauer: Japan … die Bilder sind erschreckend … die Leute dort tun mir vom Herzen Leid, vor allen Dingen, weil sie dreifach getroffen werden. Erst Erdbeben, dann Tsunami und nun noch die Atomkathastrophe …

Freude: Der Fr√ľhling l√§sst sich immer mehr in unserer Gegend blicken und schickt viele Sonnenstrahlen als Boten.

Emp√∂rung: Wieso wissen selbst¬†Erwachsene nicht mehr, dass man im Kino w√§hrend des Film maximal fl√ľstern sollte?! Und¬†die in der Reihe hinter uns waren weiss Gott keine Teenager mehr!

Gl√ľckseligkeit: Die empfinde ich immer, wenn ich Zeit mit meinem Mann verbringen darf. Einfach mal zusammen zu sein und sich etwas erz√§hlen oder zeigen k√∂nnen – diese Momente sind f√ľr uns immer noch wundersch√∂n.

Zweifel: Ich bin mir gar nicht sicher, ob ich die Hausaufgaben f√ľr Spanisch richtig gemacht habe, aber wenigstens sind sie erledigt.

Spannung: Keine Ahnung, ob man das noch als Gef√ľhl bezeichnen kann, aber „Unknown Identity“ bietet jede Menge davon.

Vorfreude: Ab dem heutigen Montag beginnen Andrea und ich mit Yoga.

Hoffnung: Nach bloss 5 Arbeitstagen werden wir wieder das Wochenende erreichen.



2010 04.
Dez

Diese Frage haben neuerdings mir meine B√§ren gestellt, da sie in den letzten Tagen¬†von √ľberallher immer nur „Schneefall“, „Schneechaos“, „Schneefegen“ und √§hnliches zu h√∂ren bekommen haben.

Im Januar haben sich 4 von Ihnen die seltsame weiße Decke auf dem Dach des Nachbarshauses und in unserem Garten ganz vorsichtig aus dem Fenster beobachtet.

Jetzt waren alle, aber wirklich alle Pl√ľschtiere bereit f√ľr das Experiment „Ausflug in den Schnee“. Zum Gl√ľck haben wir im Garten mehr als genug davon. Hier sind einige Bilder von heute:

¬†Heini fand, dass der Schnee seinen Pops ganz sch√∂n abk√ľhlt:

Da war ihm meine Fleecejackentasche schon lieber:

Bruno dagegen rollte gleich einen Schneeball zurecht, er war aber zu gro√ü f√ľr eine Schneeballschlacht der kleinen B√§ren¬†geworden:

Kl. Dinkelmann traute sich in Carstens Fußstapen:

Sleepy staunte: „Bei uns in Australien ist der Sand rot und hot, aber hier ist er wei√ü, kalt und nass!“

Sunny hat versucht einen Schnemann zu machen, aber leider hielt der Schnee nicht wirklich zusammen:

Bonnie freute sich √ľber den Ausflug und nutzte die Gelegenheit, um einen Schneeengel zu machen:

Gr. Dinkelmann gesellte sich zu ihr und schob ihr einen kleinen Schneeball zu:

Die zwei Neuzug√§nge, welche seit meinem Geburtstag die Couch im Wohnzimmer f√ľr sich erobert haben und auf die Namen Yin (der dunkelbraune) und Yang (der Helle) getauft wurden, konnten sich da nat√ľrlich¬†auch nicht beherrschen und bei so einem lustigen Ausflug einfach nur in der warmen Stube bleiben:

Am Ende waren sich alle einig: es hat viel Spa√ü gemacht! Danach wird das Fell zwar etwas zu feucht, was aber auch nicht schlimm ist, denn Olga k√ľmmert sich ja schon darum, dass es ihnen allen wieder gut geht.



2010 17.
Jun

Der Tagesablauf in der Casa OLCA wird derzeit von der Fussball-WM regiert. Auf Arbeit hilft mir eine Handy-App immer den √úberblick √ľber die aktuellen Spielst√§nde zu behalten, zuhause hocken wir jeden Abend vor der Glotze und hoffen auf das ultimativ spannende Spiel der Vorrunde. Gl√ľcklicherweise haben wenigstens ein paar Mannschaften Spannung und Unterhaltung f√ľr die Zuschauer abgeliefert. Die deutsche Mannschaft hat sich von der richtig guten Seite gezeigt und¬†auch die Koreaner, egal ob kapitalistisch oder kommunistisch gef√ľhrt, hatten das Spiel gut kontrolliert. Die gro√üe Spannung gab es dann gestern bei den Schweizern, denn sie haben tats√§chlich geschafft, den amtierenden Europameister ohne Tor abtraben zu lassen. Die Favoriten spielen dagegen eher lausig. Hoffentlich √§ndert sich das noch, wenn es richtig ans Eingemachte geht, denn erst dann lohnt sich auch ein Gang an die Elbe zum gemeinsamen Mitfiebern.

Die Pausen zwischen Arbeit und Fussball nutzte ich, um etwas Ordnung in meinem Garten zu schaffen, denn derzeit kann man dort einen starken Trend zur Dschungelentwicklung erkennen. Auf jeden Fall hocken im Jasmingeb√ľsch gef√§hrliche (f√ľr mich sind das alle¬†¬†¬† lachen¬†¬† )¬†Spinnen:

Und auch ein¬†Tiger beobachtete mich heimlich bei der Arbeit. Zum Gl√ľck hat er nicht zum Angriff ausgeholt¬†¬†¬†¬† zwinker

Jetzt fahre ich meinen Rechner herunter und werde meine Spätdienstzeit und schönes Wetter dazu nutzen, die Wildnis vor unserem Zaun bzw. auf dem Gehsteig zu beseitigen.



2010 24.
Mai

Drei Tage am St√ľck frei¬†– ich habe es nach der sehr anstrengenden Arbeitswoche wirklich gebraucht. Wir Eltern haben diese Pfingsttage ohne Kinder verbracht und uns redlich bem√ľht,¬†viel Zeit zusammen zu¬†geniessen und endlich die Dinge zu tun und zu machen, welche uns Freude machen. Was nicht heisst, dass wir das Schlafzimmer nie verlassen h√§tten¬†¬†¬† zwinker

Wir haben uns an zwei Tagen mit meinen Bekannten getroffen, welche nun zu unseren gemeinsamen Bekannten geworden sind. Am Samstag¬†war Lisa (ich habe sie bei einer Lesung im Kulturhaus Loschwitz kennengelernt) mit ihrer bezaubernden kleinen Tochter Miriam bei uns zu Hause, doch eigentlich hatten¬†Lisa und ich¬†uns zum Besuch einer kleinen Fotoausstellung im Kreativzentrum „Omnibus“¬†getroffen. Die Ausstellung war nicht schlecht, aber wie gesagt – klein. Daher hatten wir noch jede Menge Zeit, welche wir mit gem√ľtlichem Quatschen in der Casa OLCA nutzten. Am Sonntagnachmittag kam Margarete mit ihrem Mann bei uns vorbei. Ich kenne sie durch meinen Hebr√§ischkurs und wir haben uns immer wieder in K√ľrze zwischen T√ľr und Angel √ľber alles M√∂gliche unterhalten. Diesmal hatten wir endlich¬†etwas mehr Zeit zum Teetrinken und Schnacken.¬†¬†¬†¬† standard¬†

Ich habe mich¬†auf ein paar neue¬†kulinarische Felder¬†gewagt. Aber jetzt weiss ich, dass man mit Dinkel-Vollkornmehl und¬†Himbeermarmalde superleckere¬†Doppelkekse backen kann und dass¬†eine Soljanka georgischer Art meinem Mann auch gut mundet. Spargel und Borschtsch¬†z√§hlen¬†zwar nicht¬†mehr¬†als unbekannt in meiner K√ľche und auch das schmeckte allen Essern¬†¬†¬† *freu*¬†¬†¬† ¬†standard¬†

Wir haben uns zudem noch 3 Filme aus der Videothek ausgeliehen. Davon kann ich nur einen, n√§mlich „Der Informant“ mit Matt Damon in der Hauptrolle nicht weiterempfehlen. „Die Stadt der Blinden“¬†(mit Julianne Moore) und „Defiance“ (mit Daniel Craig und Liev Schreiber) dagegen sind aus meiner Sicht auf jeden Fall sehenswert. Sie sind allerdings keine leichte Kost, denn im Grunde genommen geht es in¬†beiden Streifen darum, wie weit darf ein Mensch gehen, um andere zu retten, f√ľr die er/sie sich verantwortlich f√ľhlt. Es ist keine leichte Aufgabe, aber eine machbare,¬†allerdings muss man unter Umst√§nden auch in Kauf nehmen, dass¬†besondere Umst√§nde oft auch au√üerordentliches Handeln erfordert.

Ich habe¬†zudem auch¬†noch ein wenig Zeit zum Lesen gefunden und so kann ich verk√ľnden, dass „Eine kurze Geschichte von fast Allem“ von Bill Bryson ein tolles Buch f√ľr¬†jeden ist, der sich gern mit Wissenschaften besch√§ftigen m√∂chte, ohne daf√ľr ein Studium machen zu m√ľssen. Egal, ob es dabei¬†um die menschliche DNA, das Weltall, diverse Entdeckungen oder¬†skurilles Benehmen¬†von Ber√ľhmheiten geht, das Buch liest sich ziemlich leicht. Manches habe ich zwar nicht 100%-ig verstanden oder behalten, aber f√ľr die sogenannte Allgemeinbildung ist es eine fabelhafte Lekt√ľre. Jetzt stecke ich mitten in¬†Polizeiermittlungen, welche von Jan Seghers im „Partitur des Todes“ beschrieben sind.

Und während ich mich am Samstagspätnachmittag mit meinem, von Unkraut befallenen Kräuterbeet beschäftigt war, schlichen sich meine Bären heimlich aus dem Haus und genossen die Annehmlichkeiten von ungemähten Rasen.    lachen

Hier sind die Fotobeweise:



2009 12.
Apr

Der halbe April ist schon fast vorbei und mein Blog braucht dringend eine neue F√ľllung.

Als erstes m√∂chte ich mich bei allen f√ľr die netten und verst√§ndnisvollen Kommentare auf den letzten, etwas frustgeladenen Eintrag bedanken. Es hat mir wirklich geholfen, die Welt etwas lockerer zu sehen und dann l√∂ste sich das eine oder das andere Problemchen schon fast von allein.

Auch das Wetter ist inzwischen wundersch√∂n geworden, was nat√ľrlich auch dazu beigetragen hat, dass ich wesentlich weniger Zeit am Rechner verbringe. Ich habe mir f√ľr diesen Fr√ľhling ernsthaft vorgenommen, etliche Schandflecke in unserem Garten zu bek√§mpfen und kann jetzt mit schmerzenden R√ľcken, l√§dierten Knien und nach Entspannung lechzenden H√§nden auf eine Reihe von erledigten Arbeiten zur√ľckblicken. Der Vorgarten ist vorzeigbar, auch eine vorher v√∂llig verwahrloste Ecke oben am Hang sieht ansprechend aus, die Gartenm√∂bel sind gestrichen, der Zaun hat erstmals nach 9 Jahren einen Anstrich bekommen, alles Abgefrorene ist abgeschnitten, der Rasen ist vertikuliert und die kahl gewordenen Pl√§tze mit Schattenrasensamen bedacht ‚Äď es sind nur noch 2 kleinere Ecken √ľbrig geblieben. Ich denke, eine davon kann ich vielleicht sogar morgen schon vorzeigbar machen. Daf√ľr muss ich nur noch ein paar unerw√ľnschte Pflanzen aus dem Kr√§uterbeet entfernen und einen Sack Blumenerde verteilen.

Gestern Nachmittag habe ich mir schon eine richtig sch√∂ne Pause geg√∂nnt und lag auf meinem frisch gestrichenen Liegestuhl unter dem von Carsten aufgespannten, neuen Sonnensegel auf der Terrasse und habe das vierte Buch √ľber Jason Bourne gelesen. ‚ÄěDas Bourne Verm√§chtnis‚Äú ist allerdings nicht von Robert Ludlum geschrieben, da er leider 2001 gestorben ist. Dieses Buch wurde nach seinen Skizzen von Eric von Lustbader verfasst. Ich habe es noch nicht zu Ende gelesen, aber es liest sich ziemlich gut – ich stehe eben auch auf Action und Spionengeschichten.

Den Abend haben wir mit Kerstin, der Mutter von Andreas Schulfreundin, ebenfalls bei uns auf der Terrasse verbracht, mit Grillen und Vernichten der Rose-Weinvorr√§te. Eine Unterhaltung mit ihr ist immer toll und wir hatten einen wirklich vergn√ľgten Abend zusammen verbracht.

Heute widme ich mich ein wenig meinen Computersachen, wie Emails, Foren und Blogs, auch wenn das Wetter nach wie vor ein Traum ist. Gl√ľcklicherweise ist morgen auch noch ein freier Tag und die Sonne bleibt uns, wenn man den Prognosen glauben darf, auch man Montag erhalten.

Noch etwas: ich habe auch diesmal meine Fastenzeit gut gemeistert und habe in der ganzen Zeit keine Schokolade gegessen, was ich heute feierlich mit der Pralinenkollektion ‚ÄěAus Meisterhand‚Äě aus der Halloren Schokoladenfabrik http://www.halloren.de/sortiment/pralinen.html beendet habe.

Ich w√ľnsche allen Freunden ein sch√∂nes Osterfest und viel Spa√ü beim Finden der Ostereier und anderer Geschenke!