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Kommentar:   

 
Manchmal hat man eben Lust darauf, etwas zu schreiben   ;0)

 
Web|log,  der;  -s,  <engl.>,  meist abgekürzt mit "Blog"
   
Digitales Tagebuch im Internet. Ein Weblog ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Es ist ein Medium zur Darstellung des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrung als auch der Kommunikation dienen und ist insofern mit dem Internetforum sehr verwandt. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als "bloggen" bezeichnet.

Quelle: http://www.wikipedia.de    


 
2017 04.
Jan

Als erstes m√∂chte ich treulose Tomate meinen treuen Lesern ein gesundes, gl√ľckliches und friedliches Jahr 2017 w√ľnschen!

Wir haben uns Ende 2016 f√ľr ein Experiment entschieden und bereits Mitte Juni eine Familienreise f√ľr die Weihnachts- und Silvesterzeit nach Side in der T√ľrkei gebucht. Leider kamen, verursacht durch den Mitte Juli unternommenen Putsch in der T√ľrkei und durch die daraus folgenden Konsequenzen, jede Menge Ver√§nderungen auf das Land und uns zu. Zum Beispiel, dass die Touristenstr√∂me angefangen haben, das sonst sehr beliebte Urlaubsland zu meiden. Wir sind aber unserer Buchung treu geblieben und mussten knapp drei Wochen vor der Abreise, mitten im allgemeinen Weihnachtstrubel, erfahren, dass die Fluggesellschaft die Route Dresden-Antalya nun doch nicht mehr anbietet und wir deshalb am fr√ľhen Morgen √ľber Berlin-Tegel fliegen sollen. Nach einigen √úberlegungen und verworfenen Pl√§nen A, dann B und dann C, hat sich unsere Familie entschlossen, wenn schon nicht den Dresdner, dann wenigstens den anderen Heimvorteil f√ľr die √úbernachtung vor dem Flug am fr√ľhen Morgen am 25.12. zu nutzen: Stephanies Studentenbude in Potsdam. Gesagt, getan … wir holten die M√§dels am Heiligabend um 19 Uhr mit einem Leihwagen bei ihrem Papa ab und d√ľsten gemeinsam in die Brandenburgische Hauptstadt. Nat√ľrlich gab es dort f√ľr uns auch noch eine Bescherung. Na, wer findet auf dem Bild unseren eigens f√ľr diesen Anlass organisierten und aufw√§ndig geschm√ľckten Tannenbaum? ¬† ¬†;)

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Wie erhofft und geplant, flogen wir p√ľnktlich und ohne gro√üe Komplikationen am 1. Feiertag ab Tegel in den sonnigen S√ľden der T√ľrkei, um dann gegen Nachmittag im Diamond Beach Hotel unser gebuchtes Familienzimmer zu beziehen. Hmm, den Fotografen der Webfotos w√ľrde ich nur zu gern einmal kennenlernen, denn leider war die Realit√§t etwas anders als bei den diversen Reiseveranstaltern abgebildet. Auf deren Fotos¬†gab es f√ľr die beiden Schlafr√§ume n√§mlich immer so etwas wie Sofas, Sitzgelegenheiten und Tische … bei uns bestand die Zimmerausstattung gerade mal aus vier Betten, nur einem (!) Stuhl, einem (!) Sessel und einem kleinen Beistelltischchen – gesellige Runden sollen ja schlie√ülich nicht im Zimmer stattfinden, sondern in der (leider zu dieser Zeit etwas zugigen) Lobby, in den mit Polsterm√∂beln gef√ľllten Aufenthaltsr√§umen und nat√ľrlich im Au√üenbereich. Im Sommer mag das v√∂llig ausreichend sein, aber bei winterlichen Temperaturen von 5-10 Grad eben keine so gute Wahl. Aber wir wollen nicht klagen, denn das Essen war gut und landestypisch, das Wetter spielte ziemlich gut mit und bei Spa und Sport konnte auch so manche Stunde genossen werden.

Bei Regen haben wir viele der mitgebrachten Gesellschaftsspiele rausgeholt, wobei sich im Laufe der letzten Zeit mit Wizard, Bezzerwizzer kompakt und Stadt, Land, Fluss als Kartenspiel ein paar Favoriten entwickelt haben, zu denen jetzt wohl auch und auch Potato Man und Erzähl mal hinzukommen könnten. Ansonsten nutzten wir gerne öfters mal mit Notebook, iPad, Playbook, Handy oder Kindle Fire das kostenlose WLAN in der Hotellobby.

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Dass es kein Internetzugang in den Zimmern gab, fanden wir anfangs zwar doof, mussten dann aber auch ehrlicherweise feststellen, dass man dadurch nicht ständig durch die Geräte abgelenkt wird und so die Urlaubszeit auf dem Zimmer (insbesondere morgens und abends) doch viel mehr zum Quatschen, Lesen, Schlafen und auch Spielen genutzt werden kann.

Nat√ľrlich haben wir uns auch innerhalb des Hotels sowie bei Au√üentouren etwas sportlich bet√§tigt, was bei einer AI-Futterversorgung mehr als¬†n√∂tig ¬†ist ¬† ¬†;) ¬† ¬†…

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… haben antike Sehensw√ľrdigkeiten aus der N√§he angesehen …

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… konnten die Sonne genie√üen und Katzen streicheln …

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… und verliebten uns unsterblich in die √ľberall angebotenen¬†Granat√§pfel …

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…so dass wir bei einem 14 km langen Strandspaziergang von unserem Hotel bis zur Altstadt von Side uns gleich mehrere¬†Gl√§ser¬†solches¬†frisch gepressten Granatapfelsaftes g√∂nnten …

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… und uns dazu gleich noch von einem Fachmann zeigen lie√üen, wie man diese Fr√ľchte¬†am geschicktesten verzehrfertig¬†auseinander bekommt.

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Gro√üe Anziehungskraft f√ľr mich hatte nat√ľrlich der nahe gelegene¬†Strand der T√ľrkischen Riviera …

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… und das Schauspiel zwischen Wasser und Wolken war wirklich unbeschreiblich sch√∂n!

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So in der Ferne (hinten links) lasse ich mir den Regen gern gefallen    zwinker

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Nat√ľrlich haben wir auch etliche Muscheln und¬†einige Handschmeichler-Steinchen gesammelt ¬† ¬†:) ¬† ¬†und wir haben √ľberraschend viele Muscheln mit einem Loch an genau der richtigen Stelle f√ľr eine Kette gefunden!

Zwischendurch erlaubten wir uns mit Hamam, Dampfbad und Massage etwas Wellness und schwitzten an manchen Tagen ein wenig im hoteleigenen Fitnessraum. Andrea traute sich sogar zum Hotel-Fris√∂r, um sich einen neuen, k√ľrzeren Haarschnitt zu g√∂nnen. Sie hat sich definitiv schon im Vorfeld einen sehr guten und zu ihr passenden Stil¬†ausgesucht und der dortige Figaro hat das wunderbar umgesetzt.

Tja, und dann kam auch schon Silvester:

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Da wir alle nicht so sehr f√ľr durchorganisierte Partys zu begeistern sind, verzogen wir uns nach einiger Zeit im Restaurant bzw. am Buffet zum Quatschen und Spielen auf unser Zimmer. Von unserem Balkon hatten wir zudem einen viel wunderbaren Blick auf das zugegeben recht kleine Feuerwerk in diesem Stadteil:

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Die Silvesternacht war f√ľr uns alle zudem oberkurz, denn bereits um 4 Uhr morgens wurden wir vom Transferbus abgeholt und zum Flughafen gebracht. Schon um 7:30 Uhr hob der Flieger ab und gegen 9 Uhr fr√ľh waren wir am Neujahrstag wieder in Berlin. Trotz des Schlafmangels bei der R√ľckreise f√ľhle ich mich nach dieser echt tollen Familienurlaubswoche genau so gl√ľcklich wie diese rote Katze in der Altstadt von Side¬†¬†¬† standard

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Ich hoffe, ihr hattet auch so wundervolle Feiertage im Kreise der Leute, welche ihr lieb habt und konntet die freie Zeit genau so genießen wie wir!

Nun ist das neue Jahr schon l√§ngst in vollem Gange und bei uns hat es gleich damit begonnen, das sich w√§hrend unseres Wocheneinkaufes pl√∂tzlich und unerwartet unsere Waschmaschine (vielleicht sogar mit einem gro√üen Knall ?) in die ewigen Jagdgr√ľnde verabschiedete – aber das ist schon wieder eine ganz andere Geschichte¬†¬†¬† zwinker



2016 30.
Nov

Leider bin ich am letzten Wochenende nicht dazu gekommen, einen Blogeintrag zu schreiben. Aber ich habe auch wichtige Gr√ľnde f√ľr meine Schreibfaulheit gehabt    standard    denn am Samstag hatte ich einen ganz besonderen Tag: meinen Geburtstag    standard

Wer sagt schon, dass nur die runden Geburtstage gro√ü gefeiert werden k√∂nnen? Ich fand, die 46 ist auch irgendwie wichtig und habe mich deshalb schon beizeiten bei Eduard Ilg f√ľr eine gesellige Essensrunde angemeldet. Sein Ruf als Kenner und K√∂nner der georgischen K√ľche eilt ihm in Dresden und Umgebung inzwischen voraus. Also trommelte ich unsere Freunde zusammen, um eben genau dort gemeinsam meinen Ehrentag zu feiern. Als ersten Gang gab es eine riesige Sch√ľssel superleckeren Salat und gleichwohl leckeren Plow – einem besonders gew√ľrzten Reisgericht mit Fleisch und M√∂hren.

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Danach wurde eine typisch georgische Spezialität aufgedeckt РChinkali.

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Diese Teigtaschen sind zwar grunds√§tzlich mit Pelmeni und Wareniki „verwandt“, aber man isst sie ganz ohne Besteck. Daf√ľr muss man sie am Zipfel packen und so halten, dass es wie ein Pilz aussieht. Dann wird in eine Stelle vorsichtig reingebissen und der k√∂stliche Saft „ausgezutscht“. Ab da kann man voller Lust reinbei√üen, aber die kompakten Teigzipfel werden normalerweise nicht mitgegessen, sondern ganz (lebensmittel)verschwenderisch am Tellerrand abgelegt. Die Fleischf√ľllung der Chinkali ist saftig und mit Kr√§utern gew√ľrzt – oberlecker!

Nach diesem Gang waren wir alle erstmals richtig satt und haben um eine l√§ngere Essenspause gebeten, die wir zum Trinken, Quatschen und Tanzen nutzten. Wir haben zwar vorgehabt, einen georgischen Tanz zu schaffen, aber am Ende hatte dieser eine unerwartete √Ąhnlichkeit mit einem Sirtaki    zwinker
Wie dem auch sei, durch die Bewegung und durch das viele Lachen hatten wir letzten Endes wieder Appetit auf Fleischiges bekommen und da war der richtige Zeitpunkt f√ľr die typisch sowjetischen Riesenschaschlikspie√üe gekommen – ohne Zwiebel, Paprika und Gem√ľseschnickschnack … eben pure Fleischballen vom Feuergrill!

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Danach waren wir schier zum Platzen gedehnt, aber es war so unendlich gut und lecker!!! Nach dieser Runde versuchten wir es erneut mit dem Tanzen, aber diesmal mit einer irischen Polka – schlie√ülich hatte ich unter meinen G√§sten zwei gut ge√ľbte T√§nzerinnen der Irish Dance Company und das musste man doch einfach mal mit ausnutzen    zwinker
Unser Polka h√§tte vermutlich keinen Tanzwettbewerb gewonnen, aber wir hatten enorm viel Spa√ü dabei    zwinker

Und weil ich so tolle Menschen zu meinem Freundeskreis z√§hlen darf, war es mir ein Bed√ľrfnis, nicht nur einen Tost auf sie alle auszusprechen.

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√úbrigens, ich hatte mit diesmal keine Geschenke gew√ľnscht, sondern lediglich einen kleinen Beitrag zur Bewirtungsrechnung, aber nun wei√ü ich, was meine lieben Freunde (und mein M√§nnel) unter „keine Geschenke“ verstehen    zwinker

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Sind die Geschenke und Karten nicht b√§rig    verliebt    ?

Diese Blumen passten leider nicht mehr in diese Komposition, deshalb gibt es das Bild eben extra    standard

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Ich bin echt gespannt, ob die Christrose sich bei uns wohlf√ľhlt    :)

Am Sonntag haben Carsten und ich uns ein wenig vom Feiern erholt, man ist ja jetzt schlie√ülich keine 17 mehr. Da braucht man eben etwas l√§nger, bis man die vorher noch so schwungvollen Tanzbeine am Tag danach aus dem Bett hievt und selbst danach wollen sie einen auch noch gleich wieder am liebsten nur zur gem√ľtlichen Couch tragen    zwinker
Trotzdem wurde bei uns auch gearbeitet, denn am Montag sollte in der Abteilung weiter gefeiert werden und man steht ja nicht gerne mit nur einer Packung gekaufter Kekse bei den lieben Arbeitskollegen. Aus diesem Grunde wurde am Nachmittag noch kr√§ftig gekocht und gebacken    standard    und neben meiner zweist√ľndigen Vorbereitung f√ľr die n√§chste Russischstunde stand auch noch zusammen mit Carsten die abschlie√üenden Arbeiten f√ľr meine B√§renfotoausstellung auf dem unbedingt-zu-erledigen-Zettel: Bilder beschriften und meine Personenvorstellung schreiben. Es ist √ľbrigens arg schwer, √ľber sich in der dritten Person zu schreiben    zwinker

Aber nun ist alles vorbei, sogar die Bilder haben wir gestern schon am Ausstellungsort aufgeh√§ngt. Eigentlich kann jetzt auch im Apartamento OLCA endlich die Weihnachtszeit beginnen    standard    der wei√üe Vorbote ist heute – wenn auch noch etwas z√∂gerlich – in Dresden angekommen und am Wochenende schneien die Kinder bei uns ein … nat√ľrlich zum Pl√§tzchenbacken und Weihnachtsfotoschie√üen.



2015 26.
Dez

Wie die treuen Leser vermutlich schon gemerkt haben, bin ich meinem Schreibrhythmus untreu geworden¬†¬†¬† zwinker ¬† ¬†aber seit einer Woche hatte ich im wahrsten Sinne des Wortes ein volles Programm und¬†es gab¬†so viel¬†Interessantes zu erleben, da blieb einfach keine Zeit zum Schreiben √ľbrig¬†¬†¬† standard

Genau eine Woche vor Heiligabend waren Anna, Carsten und ich auf dem Loschwitzer Weihnachtsmarkt¬†– dieser ist im Vergleich zu denen in der Innenstadt klein … daf√ľr aber fein und mit liebevoll best√ľckten Marktst√§nden sowie leckeren Essen und Getr√§nken, wo¬†ein Orangenpunsch auch noch wirklich nach Orange schmeckt und Apfelgl√ľhwein noch echten Apfelgeschmack beinhaltet. Davor machten wir noch einen Abstecher zur Russischen Weihnacht¬†– dieser Markt war wirklich mini und bestand aus sage und schreibe drei St√§nden. Aber der Schaschlik¬†schmeckte gro√üartig und auch die Tschebureki¬†(flache gro√üe halbrunde Teigtaschen mit Hackfleischf√ľllung, welche¬†gebraten oder frittiert werden) waren nicht von schlechten Eltern ¬† ¬†standard
Nach dem Besuch beider M√§rkte bzw. auf dem Heimweg, liefen wir an einem Geschenkeladen vorbei, welcher extrem s√ľ√üe Keramikb√§ren verkaufte:

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Einer von ihnen durfte mit zu uns nach Hause und schaute ein paar Tage später zu, wie Heini und Kl. Dinkelmann unseren Tannenbaum dekorierten:

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Am Freitagabend waren wir zu Katjas Geburtstagsfeier in die L’Osteria eingeladen. Ich habe mich gegen eine wagenradgro√üe Pizza entschieden, welche zwar verlockend, aber auch zu riesig aussah,¬†und nahm stattdessen lieber Muscheln in Wei√üweinso√üe – sie¬†waren echt lecker!

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Und weil die Pizzen alle so riesig waren, sodass unsere Nachbarinnen mit ihren alleine nicht fertig wurden, durften Carsten (er hatte sich Nudeln ausgesucht) und ich eben so von jeder etwas kosten    zwinker
Wir hatten ganz viel Spaß bei der Feier und bei den lustigen Gesprächen verging die Zeit superschnell. Am Ende verließen wir das Lokal gutgelaunt erst irgendwann gegen Mitternacht    unschuldig

Wie sich¬†am Tag danach herausstellte, war jene¬†Geburtstagsfeier quasi eine „Aufw√§rm√ľbung“ f√ľr den nun folgenden Geburtstag von Francis Mohr. Seine¬†Feier begann erst um 20 Uhr und auch hier geh√∂rten Carsten und ich zu den letzten G√§sten, denn es war eine sch√∂ne, bunte Gesellschaft und man hatte √ľber den gesamten Abend verteilt, ganz viele verschiedene Themen zu besprechen. Wie √ľblich fand¬†mein letztes Gespr√§ch in der K√ľche statt, diesmal¬†mit Claudia, der Hausherrin, welche ein gro√üartiges Talent hat, alles perfekt zu organisieren ¬† ¬†standard
Man wei√ü ja, K√ľchengespr√§che sind meistens die spannendsten ¬† ¬†zwinker ¬† ¬†und nach diesem wunderbaren Geburtstagsfest landeten wir sogar erst um 3 Uhr in unseren Betten!

Aber leider stand Ausschlafen an diesem Sonntag nicht zur Debatte, denn zum einen erwarteten wir gegen Mittag unsere lieben Freunde aus Breslau bei uns in Striesen und gegen Abend¬†sollte¬†Stephanie √ľber die nun noch verbleibende Adventszeit bei uns einziehen. Ergo, die Zeit bis zur Ankunft von Kasia, Rafal, Natalka und Zuzia wurde mit Budenschwung (s√§chsisch f√ľr Hausputz)¬†verbracht – blo√ü gut, dass ich nicht mehr ein ganzes Haus, sondern nur noch eine Wohnung¬†in Ordnung zu bringen¬†hatte ¬† ¬†zwinker
Unsere polnische G√§ste wollten nach einer kleinen F√ľhrung durch das Apartamento OLCA vorrangig die Dresdner Weihnachtsm√§rkte besuchen und so st√ľrzten wir uns entgegen aller Gewohnheiten auch mal an einem Wochenende ins Gew√ľhl, was sonst die Einheimischen lieber¬†versuchen zu vermeiden. Der mittelalterliche Weihnachtsmarkt im Stallhof wird unseren Freunden wohl als sch√∂nster in Erinnerung bleiben, denn da man dort am Wochenende Eintritt bezahlen muss, war dieser nicht ganz so √ľberlaufen, wie der anschlie√üend besuchte¬†Advent auf dem Neumarkt¬†und nat√ľrlich der mittlerweile √ľber die s√§chsischen Grenzen hinaus bekannte¬†Striezelmarkt.

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Zeitlich hat am Sonntag alles so perfekt gepasst, dass wir nach der Verabschiedung der Breslauer, welche auf der Heimfahrt noch einen Stopp in Bautzen und G√∂rlitz einlegen wollten, nicht ganz eine Stunde sp√§ter unsere Kleine am Busbahnhof abholen konnten. Danach geh√∂rte ihr und¬†zwei Tage sp√§ter auch ihrer gro√üen Schwester unsere (beihnah) ganze Aufmerksamkeit … abgesehen von ein paar Tagen (Mo & Di) auf Arbeit gehen. Unter anderem haben wir es in dieser Zeit sogar geschafft, ins Kino zu gehen und zusammen mit Stephanie „Star Wars VII – Das Erwachen der Macht“¬†anzusehen. Die Geschichte ist leider etwas d√ľnn, aber der Film ist dennoch sehenswert, besonders f√ľr die, welche die urspr√ľnglichen Teile aus den 70ern¬†m√∂gen. Stephanie hat es¬†auf dem Heimweg¬†aus meiner Sicht so richtig gut¬†zusammengefasst: „Chewbacca und Han Solo sind die besten“ ¬† ¬†zwinker

Am Montag waren wir bei Ines und Torsten zum Raclette in ihrer neuen K√ľche eingeladen. Diese ist nigelnagelneu, sehr modern und vollgespickt mit ganz viel High-Tech – sehr beeindruckend!¬†Aber die¬†Gem√ľtlichkeit beim Raclette ist zum¬†Gl√ľck so herrlich unver√§ndert altmodisch geblieben und¬†darum wurde auch dieser Abend seeehr lang¬†¬†¬† standard

Am Mittag des Heiligabend vernichteten wir mit den M√§dels den am¬†Tag zuvor¬†gemeinsam zubereiteten Kartoffelsalat a la OLCA¬†inklusive der obligatorischen W√ľrstchen, denn gegen 18 Uhr stand Uwe schon vor der T√ľr, um die Kinder f√ľr die restlichen Weihnachtstage zu sich nach Miltitz zu holen. Danach gab es aber kein Halten mehr und der Weg f√ľhrte ins Wohnzimmer, wo unser Tannenb√§umchen als Kr√∂nung schon auf dem √ľblichen Geschenkeberg thronte – bei uns wird eben auch jede noch so kleine Kleinigkeit eingepackt, um den Spa√ü des Auspackens unter Aufsicht der insgesamt drei wartenden Augenpaaren so richtig zu zelebrieren:

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Und dann ging endlich die Bescherung los und es wurde wie jedes Jahr ein stundenlanges Vergn√ľgen!

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Ich habe wie so oft, ein paar „b√§rige“ Geschenke bekommen: ein Buch¬†√ľber Paddington B√§r, denn diese Kultgeschichten haben bei mir in den B√ľcherregalen¬†tats√§chlich noch gefehlt, und die¬†Trickfilm-DVD „Ernest & Celestine“ – ich finde, es ist alles so liebevoll gezeichnet und auch die gesamte Geschichte drumherum mochte ich sehr. Die gr√∂√üte √úberraschung war f√ľr mich aber ein Gutschein von Carsten f√ľr¬†einen Weit-Weit-weg-Strandurlaub. Wenn wir uns festgelegt haben, werde ich euch verraten, wohin die Reise gehen soll ¬† ¬†zwinker ¬† ¬†mein Schatz ist eigentlich¬†ein Berge-Fan, aber nicht nur deshalb rechne ich ihm das Geschenk sehr hoch an!

Carsten hat von Kindern z.B. etwas zum Spielen bekommen:

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Irgendwie habe ich aber das Gef√ľhl, er wird nicht sehr lange damit spielen k√∂nnen ¬† ¬†zwinker
Ein¬†anderes Spiel, welches die Kinder uns schenkten, wird da wohl etwas l√§nger √ľberleben:¬†Bezzerwizzer. Das wurde nat√ľrlich auch gleich nach der Bescherung eingeweiht und ob man es glaubt oder nicht, ich habe tats√§chlich sogar¬†eine von zwei Runden gewonnen¬†¬†¬† lachen !

Au√üerdem haben die Kinder meinen Wunsch, unseren Tassenvorrat zu erweitern, erf√ľllt:

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Ich war wirklich sehr √ľberrascht, als ich erfahren habe, dass sie beide¬†die Tassen selbst bemalt haben, denn ich dachte, sie wurden bereits mit diesen Zeichnungen verkauft. Ich bin wirklich sehr stolz auf meine kreativen Kinder und freue mich auf den Einsatz des neuen Geschirrs in unserer K√ľche!

Da die Mädels uns noch am Heiligabend verließen, um in Miltitz weiterzufeiern, gönnten Carsten und ich und gestern, am 1. Feiertag, ganz viele entspannten Stunden in der Toskana Therme in Bad Schandau Рvom Liquidsound-Becken kann ich einfach nicht genug bekommen! Aber auch das entspannte Saunieren samt Ausprobieren aller vorhandenen Schwitzbuden hat mir und meinem Körper sehr gut getan.

Und nun heute, am 2. Feiertag, kommen wir endlich einmal dazu, all die vielen sch√∂nen Erlebnisse Revue passieren zu lassen und voller Dankbarkeit an unsere Familie und unsere Freunde von Nah und Fern zu denken, welche uns in den letzten Tagen so viel Freude geschenkt haben – sch√∂n, dass es euch gibt und das zum Gl√ľck nicht nur zu Weihnachten¬†¬†¬† standard ¬† ¬†verliebt



2015 06.
Dez

Selbst wenn meine eigenen Feierlichkeiten beendet waren, stand wieder das Backen eines Gebutstagskuchens auf meiner To-Do-Liste, denn zum 1.12. hat die Leseb√ľhne Phrase4¬†zum Feiern ihres¬†2. Geburtstages eingeladen. Deshalb bat¬†ich an dem besagten Dienstag sogar um Verst√§ndnis meiner Russischkurs-Teilnehmer, damit ich eher als sonst meine Unterrichtszeit beenden und rechtzeitig zur Geburtstagsfeier auftauchen konnte.¬†Ich bin sehr dankbar f√ľr¬†Carstens Unterst√ľtzung, denn er¬†war mit unserem SMART p√ľnktlich um 20 Uhr am VHS-Geb√§ude und hat mich¬†abgeholt. Er¬†verga√ü auch nicht, den fertigen¬†Kuchen und meine Kamera mitzubringen. Die G√∂tter des Stra√üenverkehrs waren uns dann auch noch so gn√§dig, dass¬†wir trotz der knappen Zeit zwischen VHS-Ende und Lesungsbeginn rechtzeitig vor Ort waren. Ich konnte damit noch schnell den Geburtstagskuchen √ľberreichen und schon¬†ging es mit den Kurzgeschichten der vier Autoren los.

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Wie auch im letzten Jahr gab es diesmal sowohl neue als auch Wunschgeschichten aus den vorherigen¬†Lesungen und es herrschte allgemein¬†feierliche Stimmung im Publikum. Am Ende des Abends wurde ich sogar mit einem Dankesch√∂nstrau√ü f√ľr meine Fotodienste √ľberrascht!

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Dazu bekam ich einen selbstgebackenen Stollen von Lars Hitzing. Er hat sich nämlich vor einem Jahr gemerkt, dass ich immer ein sehr großes Interesse an so einem Backwerk habe    standard
Pl√§tzchen aus privater Eigenproduktion bekommt man ja immer wieder, aber einen selbstgebackenen Stollen habe ich wahrlich zum ersten Mal in meinem Leben bekommen und ich freue mich schon so sehr darauf, ihn mit meinen Lieben bis zum letzten Kr√ľmmel zu verspeisen.

Am Donnerstag traf ich mit meinem gro√üen Kind, um in Innenstadtn√§he ein paar Weihnachtseink√§ufe zu t√§tigen. Ausl√∂ser war eigentlich die allgegenw√§rtige Werbung in der Stadt, dass Tranquillo¬†einen Lagerverkauf veranstaltet. Dieser Laden hat tolle M√∂belst√ľcke und andere Einrichtungsgegenst√§nde im Angebot und die Kleidung, welche sie verkaufen,¬†ist sehr farbenfroh. Ich konnte¬†diesmal f√ľr mich sogar ein Sommerkleid finden! Hoffentlich passt es dann immer noch, wenn es warm wird ¬† ¬†zwinker
Danach schlenderten Andrea und ich noch gemeinsam durch ein paar weitere L√§den, denn es ist immer sch√∂n, einen solchen¬†Einkaufsberater zur Hand zu haben … besonders, wenn es um die Weihnachtsgeschenke f√ľr ihre eigene Schwester geht¬†¬†¬† zwinker

Am Samstagmorgen gab es bei uns zu Hause kein Fr√ľhst√ľck, denn schon seit Wochen stand in unserem Familienplaner der¬†Termin „Brunch mit IDC im Dubliner“. Wie ich schon mehrmals in diesem Jahr berichtete, feierte die¬†Irish Dance Company Dresden ihren 10. Geburtstag mit einer, aus meiner Sicht spitzenm√§√üigen, Show namens „Treasure of The Celts – Ein Tanzm√§rchen„. Und nun wurde in Form eines gemeinsamen Brunchs im Restaurant The Dubliner¬†ein gro√ües Dankesch√∂n an alle T√§nzer und ihre meist unsichtbaren Helfer und¬†Unterst√ľtzer ausgerichtet. Da auch ich bei diesem Verein oft als Helferlein bzw. Fotografin einspringe, durften Carsten und ich ebenfalls mit von der Partie sein. Es wurde ein √§u√üerst¬†gem√ľtlicher Vormittag, mit leckerem Essen, vielen Gespr√§chen und nat√ľrlich dem einen oder den anderen kleinen Whiskey f√ľr mich ¬† ¬†zwinker ¬† ¬†sch√∂n war’s! Danke nochmals, dass wir dabei sein durften!!!

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Der Abend geh√∂rte dann einer v√∂llig anderer Art von Unterhaltung. Die Musikgruppe „Die Ukraniens“ veranstaltet eine Kneipentour zum Jahresende, nur leider waren deren andere Termine mit unseren bislang nicht kompatibel. Diesmal hat es aber gepasst und so gingen Carsten und ich ins Hechtviertel in die Kneipe „Zur Schmiede„. Als wie dort ankamen, war der Laden brechend voll! Allerdings¬†trugen die meisten Leute statt¬†Ukrainiens-typischer oder ganz normaler Alltagskleidung Zylinder oder andere H√ľte sowie Zimmermannskluft! Wir dachten schon, wir haben uns geirrt, aber dann sahen wir zum Gl√ľck den S√§nger der¬†Ukrainiens ¬† ¬†zwinker ¬† ¬†und im Laufe des Abends stellte sich raus, dass diese Walz-Leute sich heute hier versammelten, um die Sesshaftigkeit einem ihrer Gesellen zu feiern. Nach 4 Jahren Wanderschaft hat dieser sich in Dresden niedergelassen und nun kamen die Freunde und Bekannten¬†aus nah und fern, um¬†in dieser Kneipe sechs von ihm gesponserte F√§sser Bier auf seine Kosten auszutrinken! Ich hatte aber¬†ebenfalls meinen Spa√ü¬†und konnte bei dem einen oder anderen russischen bzw. ukrainischen Lied, welche das Besondere im Programm der Musikertruppe ausmacht,¬† fr√∂hlich mitgr√∂len ¬† ¬†zwinker

Ich fand die vergangene Woche echt klasse und freue mich schon sehr auf die kommende, denn auch diesmal verspricht unser Familienplaner einige interessante Treffen und Termine    lachen



2015 29.
Nov

Wie ich schon in meinem letzten Blogeintrag angedeutet habe, hatte ich sehr gro√üe Erwartungen an diese Woche. Was soll ich nun sagen: sie wurden nicht erf√ľllt, ich finde, sie wurden sogar √ľbertroffen ¬† ¬†standard

Die Feierlichkeiten gingen schon am Donnerstag los, kaum, dass wir die Mitternacht geschafft hatten. Wir waren nach langer Zeit wieder mal zu viert unter einem Dach vereint und so habe ich meine Geschenke und die Gl√ľckw√ľnsche von meinem Mann und den beiden Kindern bereits vorm Schlafengehen bekommen. Es war so s√ľ√ü! Carsten war sogar¬†etwas √ľbereifrig und hat mir schon meine „Sherlock“-DVD-Box √ľberreicht, obwohl er sie eigentlich als Weihnachtsgeschenk gekauft¬†hatte. Unseligerweise hat er sie zusammen mit den Geburtstagsgeschenken an einem Ort versteckt und so landete diese Box zusammen mit einem Brotausstecher¬†in B√§renkopfform und einem Gutschein f√ľr¬†zehn Besuche in der Salzgrotte¬†auf meinem Geschenketisch. Von den Kindern ¬†bekam ich einen Korb. Genauer gesagt einen Korb, welcher als Adventskalender dient und voll mit verschiedenen √úberraschungen gef√ľllt ist,¬†die ich im n√§chsten Monat¬†nach und nach¬†auspacken werde. Nur das P√§ckchen f√ľr den 1. Dezember war schon ausgepackt: ein Moosb√§r, was nicht nur sprichw√∂rtlich, sondern tats√§chlich eine Moosfigur in B√§renform ist. Der braucht eben auch schon vor dem n√§chsten Monat¬†etwas Wasser¬†in seiner Schale, damit er nicht austrocknet¬†¬†¬† zwinker

Der Geburtstag selber war ein richtig sch√∂ner und gem√ľtlicher Familientag! Am Anfang g√∂nnten wir uns ein Fr√ľhst√ľck vom Buffet in¬†der „Planwirtschaft“ – kein √úberangebot, aber alles, was man zum Fr√ľhst√ľck braucht und das, was es dort gab, fanden wir sehr lecker.¬†Au√üerdem ich war echt froh, dass es¬†dieses M√∂glichkeit √ľberhaupt gibt, denn mitten in der Woche (Donnerstag) ein Fr√ľhst√ľcksbuffet zu finden ist wahrlich keine leichte Aufgabe! Nach dem Essen fuhren wir in die „Bowling Arena“ zum Spielen. Bloss gut, dass ich weit im Vorfeld eine Bowlingbahn f√ľr uns reserviert hatte ¬† ¬†zwinker ¬† ¬†denn wir konnten uns vor anderen Spielern auf den √ľbrigen 14 Bahnen gar nicht retten … nee, wir waren die absolut einzigen Bowlern¬†an diesem Nachmittag ¬† ¬†lachen

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Auch wenn ich auf dem Foto so zufrieden aussehe – gespielt habe ich echt miserabel und belegte¬†auf der Familienrangliste des Tages sowohl bei der Gesamtpunktzahl als auch bei den Einzelwertungen der vier Spiele den untersten Platz. Selbst meine Hoffnungen, wenigstens einmal eines der Kinder zu √ľberholen, wurden schon bei den ersten W√ľrfen j√§h zerst√∂rt. Naja,¬†hoffentlich lerne ich¬†nun mit (weisen) 45 Jahren, wie man richtig eine ruhige Kugel schiebt¬† ¬† zwinker

Nach der sportlichen Bet√§tigung kehrten wir erneut in die Innenstadt zur√ľck und nutzten die Gelegenheit √ľber den Mittelalterlichen Weihnachtsmarkt im Stallhof¬†zu schlendern, nachdem wir die Menschenmassen auf dem 581. Striezelmarkt¬†hinter uns gelassen hatten. Leider spielte¬†das Wetter nicht so richtig mit, denn es begann immer st√§rker zu regnen. Gl√ľcklicherweise hatten wir schon vor Tagen einen Tisch im „Ayers Rock„, einem australischen Restaurant nicht weit vom Dresdner Schloss entfernt, reserviert und konnten diesen schon ein paar Min√ľtchen vorher als regensch√ľtzenden Unterschlupf f√ľr uns beanspruchen¬†¬†¬† standard ¬† ¬†f√ľr mehr als drei Stunden wurde es ein richtig gem√ľtlicher Ort, warm, mit supergutem Essen und sehr nettem Personal – perfekt f√ľr ein Geburtstagsessen im Kreise der Familie¬†¬†¬† verliebt

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Am Freitag habe ich anfangs ganz viel Zeit in der K√ľche verbracht, um f√ľr meine werten G√§ste Borschtsch, Plow und Napoleon¬†zu machen.¬†Bei der Zubereitung der verschiedenen Vorspeisen wie Salate und gef√ľllte Eier konnte ich mein neues,¬†in Lviv gekauftes Buch „Ukrainische K√ľche“ nutzen. Da¬†all das, was¬†ich aufgetischt habe, mit viel Appetit und¬†Freude in¬†Begleitung von lobenden Worten fast komplett aufgegessen wurde, l√§√üt es mich annehmen, dass¬†mein Speiseplan den Geschmack der Freunde getroffen hat¬†¬†¬† standard ¬† ¬†Das hat mich echt gefreut! Und ich erfreute mich nat√ľrlich auch an den¬†vielen sch√∂nen und liebevoll ausgesuchten¬†Geschenke meiner Freunde:

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Am Samstag haben wir – leider ohne Andrea – einen ganz ruhigen Familientag mit Stephanie gemacht: ausschlafen, gem√ľtlich fr√ľhst√ľcken, ins Kino gehen und „Die Tribute von Panem – Mockingjay Teil 2“ anschauen – wobei ich zugeben¬†muss, dass die Endszenen mein Kind und mich sogar zu Tr√§nen ger√ľhrt haben. Zur√ľck im Apartamento OLCA kochten wir zusammen Wirsingrouladen, vernichteten diese auch mit viel Genuss und beendeten den Tag abschlie√üend mit Spielen, wie „Kniffel“, „Mensch-√§rgere-dich-nicht“ und „Mikado“. Das war soooooo sch√∂n! Soll ich mal am Rande erw√§hnen, dass ich auch diesmal bei keinem der Spielerunden (2x/2x/1x) gewonnen habe ¬† ¬†zwinker ¬† ¬†?

Heute fr√ľh¬†packte¬†Stephanie dann nach dem Fr√ľhst√ľck¬†ihren Rucksack, um mittags von Papa abgeholt zu werden.¬†Ich musste mich allerdings schon um halb 10 von ihr verabschieden, da ich mich mit Andrea und Karl¬†in der Stadt verabredet hatte, denn sie wollten vom mir ein paar Fotos¬†von Dresden und sich machen lassen. Nun ja, es sind etwas unkonventionelle Aufnahmen geworden ¬† ¬†zwinker

Man, was muß der Wind aber stark gewesen sein    zwinker

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Zudem¬†war es so¬†kalt, so dass man sich gegenseitig w√§rmen musste … und das unter den strengen Blicken dieser Herren aus dem Morgenland ¬† ¬†zwinker

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Ihr merkt, die letzte Woche war eine sehr familienverbundene Zeit, in der ich meine Schnapszahl (44) in ein halbrundes¬†Lebensjahr¬†(45) verwandeln konnte.¬†Und ich freue mich¬†bereits jetzt schon wieder sehr darauf, dass in weniger als einem Monat die ganze Familie wieder zusammenkommen wird. Bis dahin¬†werde ich allerdings noch verst√§rkt auf Geschenkejagd gehen m√ľssen, denn die verst√§rkten Weihnachtsvorbereitungen werden bei uns immer erst nach dem letzten Familiengeburtstag (6.2., 7.6., 18.9. & 26.11.) in Angriff genommen. Gl√ľcklicherweise habe ich wenigstens ein paar Ideen, welche P√§ckcheninhalte es¬†f√ľr meine Lieben¬†geben soll ¬† ¬†zwinker



2015 28.
Apr

Die Woche verging wie gewohnt im Nu. Die Abende am Dienstag und Donnerstag sind nun bis Ende Juni durch Russisch- und Englisch-VHS-Kurse¬†fest verplant. Die anderen Tage f√ľllen sich erneut quasi von allein mit diversen Aktivit√§ten. So haben wir uns am Montag nach der Arbeit und dem Abendessen daheim die Doku „10 Milliarden –¬†Wie werden wir alle Satt?“¬†im Kino angesehen. Sehr interessant und zum Nachdenken anregend, wenn auch an manchen Stellen ein wenig langatmig. Aber es ist nun mal eine Doku und kein Actionfilm¬†¬†¬† zwinker

Eine √§hnliche Frage haben √ľbrigens¬†Carsten und ich uns am Samstag gestellt. Ok,¬†es ging dabei nur um 10 Leute und nicht 10 Milliarden¬†¬†¬† zwinker¬†¬†¬† und wesentlich brennender f√ľr uns war die Frage, wie wir sie alle an einen Tisch in unserer Wohnung unterbringen k√∂nnen – diese ist ja bekanntlich bedeutend kleiner¬†als unser Haus, wo das jahrelang problemlos ging. Das Essen,¬†allem voran¬†Pelmeni, Wareniki und polnische Pierogi, waren schon vor einer Weile gekauft worden und warteten nun¬†auf diesen einen Tag,¬†wo sie unseren B√§uchen zur Verf√ľgung¬†stehen sollten. Mein Mann¬†konnte mich wie immer¬†sehr beeindrucken und hat¬†in der Tat alles perfekt geplant, so dass wir alle an dem betagten, aber von mir hei√ü geliebten ovalen Tisch in der K√ľche Platz nehmen konnten. Wir hatten mit unseren Freunden wie immer unglaublich viel Spa√ü! Es gab viele interessante Geschichte zu h√∂ren und¬†viele Reiseerlebnisse, besonders aus dem asiatischen Raum, wurden ausgetauscht. Die Gespr√§che gingen kreuz und quer – es war einfach so sch√∂n lebendig! Ich habe das richtig genossen! Gastgeschenke hatten wir uns zwar nicht gew√ľnscht (jeder sollte nur viel Hunger mitbringen), aber es gab dennoch allerhand Blumen und Pflanzen. Ein Pfl√§nzchen¬†beeindruckt mich¬†wirklich sehr, denn ich wusste bis dato nicht, dass es Basilikumb√§umchen gibt. Ich rieche diesen Duft¬†so gern und so kann ich nun mein Nase immer wieder in die kleinen zierlichen Bl√§tter eintauchen und jederzeit den einmaligen Geruch nach Sonne und Urlaub¬†geniessen¬†¬†¬† zwinker¬†¬†¬† hoffentlich kann ich das B√§umchen auch richtig pflegen¬†¬†¬† ueberrascht¬†¬†¬† und somit lange erhalten !
Es waren bei den Mitbringseln auch¬†Gew√ľrze, Schokolade, Wein und¬†selbst gemalte Bilder¬†dabei – ich liebe unsere Freunde auch ohne diese, aber¬†es¬†hei√üt¬†ja kleine Geschenke erhalten die Freundschaft und ich habe mich sooooo sehr √ľber alles gefreut¬†¬†¬† verliebt

Am Sonntag danach war das Wetter nicht wirklich beständig, Aprilwetter eben. Aber Carsten und ich haben uns doch entschieden bei einer Igel-Tour mitzulaufen. Es ging um einen Stadtteil von Dresden, welchen wir beide bis jetzt nur vom Namen her kannten:

Kleinzschachwitz

Das Wetter drohte zwar eine Zeit lang mit Gewitter, aber zum Gl√ľck kamen f√ľr 5 Minuten bloss ein paar Tr√∂pfchen¬†von oben¬†herunter, bevor sich die Sonne¬†wieder am Himmel voll entfalten konnte. Die Tour war wie immer sehr interessant. Bei mir hat besonders die Geschichte √ľber den russischen F√ľrsten Putjatin gewirkt. Die von ihm einst gestiftete Schule dient auch heute noch als Kinder- und Jugendhaus und sieht au√üerdem f√ľr mich richtig toll aus!

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Es war also ein rundherum ein sch√∂nes Wochenende nach einer spannenden Woche. √úber die schon laufende Arbeitswoche freue ich mich auch, denn diese ist Dank des Feiertags am Freitag¬†f√ľr B√ľromenschen kurz und das Wochenende dagegen umso l√§nger¬†¬†¬†¬†zwinker
Ich hoffe also, dass ich viel¬†Zeit zum B√ľcherlesen finde und Heini hat bereits verk√ľndet, dass auch er wieder mal einen eigenen Eintrag schreiben m√∂chte¬†¬†¬†¬†standard



2014 27.
Dez

Dem sehr erlebnis- und arbeitsreichen November folgte ein nicht minder ausgef√ľllter Dezember. Aber nun hatten wir den l√§ngst erwarteten Endspurt erreicht und die Weihnachtstage waren endlich da. Zum Gl√ľck lief an denen wenigstens alles so, wie ich es mir gew√ľnscht habe: sie waren entspannt, lustig und wundervoll menschlich.

Die Kinder¬†verbrachten bereits die Nacht vom 23. auf den 24.12. bei uns¬†und somit hatten wir einen ganzen Tag, um uns ruhig und ohne Hetze¬†auf das „abendliche Ritual“ und die Bescherung einzustellen. Unser Tannenbaum war dieses Jahr mit Abstand der kleinste seit ich Weihnachten in Deutschland feiere, zum Gl√ľck war aber wenigstens die Gr√∂√üe des Geschenkebergs so geblieben wie in den letzten Jahren … ich habe einfach alles einzeln eingepackt¬†¬†¬† zwinker

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Zum Auspacken aller Sch√§tze haben wir¬†erneut √ľber 2 Stunden gebraucht. Wie √ľblich, waren die meisten (sehr n√ľtzlichen) Geschenke f√ľr unsere armen Studentinnen¬†¬†¬† standard

Aber auch sie wussten, uns zu √ľberraschen, denn sie haben uns einen Gutschein f√ľr gemeinsame Zeit mit Brunchen, Spazierengehen und Quatschen geschenkt – ich freue mich schon jetzt auf diesen Tag! Und f√ľr mich hatten sie ein Gegenstand organisiert, mit welchem ich schon lange lieb√§ugelte, aber doch noch nie gekauft habe: einen Dekanter. Nun kann sich auch in meinem Haushalt¬†ein Rotwein frei entfalten¬†¬†¬† zwinker

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Carsten hat wieder einen technischen Beitrag f√ľr meine Fotoleidenschaft beigesteuert, somit bin ich nun eine uneigeschr√§nkte Herrscherin √ľber Blitzakkus¬†¬†¬† lachen
Jetzt k√∂nnen sie mich beim Aufladen nicht mehr hinters Licht f√ľhren und so tun als ob sie voll w√§ren und dann vor Ort pl√∂tzlich schon nach ein paar Bildern schw√§cheln.

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Nach der Bescherung im Apartamento OLCA brachten wir die beiden Mädels zur zweiten Bescherungsrunde zu ihrem Papa und bei uns kehrte vollständige Ruhe ein.

Den ersten Feiertag haben wir mit Lesen, Film gucken, Essen und Chillen verbracht – das war nach den turbulenten Umzugszeiten eine Wohltat vom Feinsten. Nur¬†zwei Besuche haben wir noch an diesem Tag gemacht: zwei Katzen bei Carstens Arbeitskollegen gef√ľttert (haben wir knapp eine Woche gemacht) und bei Anna vorbeigeschaut.

F√ľr den 2. Feiertag waren wir schon seit Langem mit G√ľnter und Barbara zum Brunchen verabredet. Da wir uns dieses Jahr etwas zu sp√§t um eine Brunchlokalit√§t gek√ľmmert haben, landeten wir letzten Endes beim Griechen. Wir waren die ersten, welche¬†an den Tisch gewiesen¬†wurden und die letzten, welche aus dem Restaurant gegangen sind. Das Buffet war zwar gut, aber leider¬†beinhaltete¬†die Fr√ľhst√ľcksabteilung etwas zu wenig und vielleicht aufgrund der Feiertage auch nichts Spezielles, wie z.B. Br√∂tchen, Omlette, Crepes, Donuts oder Butter. Im Gro√üen und Ganzen gab es eigentlich die gleichen Gerichte, welche man dort auch am Dresdenweit bekannten Abendbuffet dieser √Ėrtlichkeit findet. Aber selbst wenn es unsere Erwartungen nicht ganz erf√ľllt hat, ¬†lecker war’s¬†¬†¬† zwinker

√úberhaupt konnte ich gestern nicht irgendwie unzufrieden sein, denn bereits mein erster Blick aus dem Fenster nach dem Aufstehen¬†zauberte mir ein √ľbergl√ľckliches Kinderl√§cheln ins Gesicht: es hat in der Nacht v√∂llig unerwartet geschneit und es schneite sogar immer noch weiter!

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Was lag es daher n√§her, als nach dem Essen mit unseren Freunden noch eine Verdauungsrunde spazieren zu gehen. Und mir gingen dabei so viele verschiedene Schneesachen durch den Kopf: Rolf Zuckowski oder Dean Martin alternativ Michael Buble mit Walking in a Winter Wonderland … passte es doch alles perfekt auf diesen m√§rchenhaften Tag:

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Und oben auf der Tr√ľmmerhalde im Heller wurden wir sogar freudig von einem fr√∂hlichen Schneemann begr√ľ√üt:

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Das ist endlich mal Winter nach meinem Geschmack!

Abends schauten Carsten und ich uns noch 2 DVDS an, welche uns bereits seit einigen Wochen von Lovefilm zugeschickt worden waren, wir aber nie Zeit und Muße fanden, uns diese auch anzuschauen. Insgesamt haben wir in dem letzten Tagen 4 Filme angesehen:

– „Expendables 3“ aus eigenem Bestand. Action wie¬†sie im Buche steht¬†¬†¬† zwinker

– „Eine Scheidung zum Verlieben“ von Lovefilm. F√§llt wohl unter die Kategorie „romantische Kom√∂die“. Kann man sich ansehen, muss man aber nicht. Der Trailer war (leider) weitaus vielversprechender als der Film an¬†Ende wurde.

– „Nachtblende“¬† auch von Lovefilm. Dramatischer und spannender Trailer und ein etwas verworrener Film. Vor allen Dingen kann ich den Filmen mit einem zu offenen Ende nach wie vor nichts abgewinnen. Ich schlie√üe die Sachen in meinem Kopf nun mal auch gerne ab.

– „Lovesong f√ľr Bobby Long“ – unser dritter von Lovefilm. Ich fand ihn gut, Carsten etwas zu depressiv. Ich w√ľrde diesen auf jeden Fall an ein paar Leute weiter empfehlen. Wobei mich die Menge der gerauchten Zigaretten¬†bei diesem Streifen doch ganz sch√∂n st√∂rte¬†¬†¬† zwinker

Au√üerdem haben wir uns nach sehr langer Abstinenz¬†wieder einmal mit dem deutschen Fernsehprogramm befasst – gruselig! Nur Wiederholungen (nicht mit Monaten dazwischen, sondern gerade mal 24 Stunden !) und f√ľr unseren Geschmack v√∂llig sinnfreien Unterhaltung. Da bleibe ich doch lieber bei dem kritischen Blick von fernsehkritik.tv, denn ich musste Holger Kreymeier fast bei jeder Sendereinsch√§tzung zustimmen und es dauerte gar nicht lange,¬†bis wir seinem Rat „Schalten Sie mal wieder ab“ folgten¬†¬†¬† zwinker

Nun geniessen wir noch das Wochenende, gehen danach 2  Tage arbeiten und freuen uns daraufhin auf weiteren freie Tage    standard



2014 14.
Dez

Nach langer Zeit komme ich, Heini, endlich mal wieder dazu, hier zu schreiben    standard
Wie wohl schon jeder mitbekommen hat,¬†dauert es nicht mehr lange und¬†der Weihnachtsmann oder das Christkind (je nach B√§renhabitat) kommt. Damit es b√§rig-gem√ľtlich wird, muss nat√ľrlich unbedingt auch ein Tannenbaum in die Bude¬†¬†¬† zwinker¬†¬†¬† und dieses Jahr gibt es einen bei uns, welcher b√§rfekt auf unsere Gr√∂√üe abgestimmt ist. Es bleibt nur zu hoffen, dass die Geschenke nicht auch so¬†klein ausfallen, nur weil¬†es eben keinen Platz f√ľr die Pakete¬†darunter gibt¬†¬†¬† zwinker

Ihr wollt ja sicher sehen, wie unser Bäumchen aussieht, nicht wahr? Schaut mal her:

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Die beiden Gro√üen haben ihn uns¬†gezeigt und gesagt, dass Kleiner Dinkelmann und ich das Schm√ľcken in die Pfoten nehmen sollen. Ich versuchte also schon mal hochzuklettern:

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Kleiner Dinkelmann war abär schneller. Ich denke, auf seiner Seite waren die Nadeln eben nicht so stachelig wie auf meiner:

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Ich habe ihm dann per Flaschenzug schon mal ein paar Glitzerkugeln nach oben durchgegeben:

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Er hat sie daraufhin irgendwie da oben fest gemacht:

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Ich schaffte es schließlich auch mal, da hochzuklettern und brachte dabei noch ein paar schöne Kugeln mit:

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Der arme Dinkelmann hat sich dann in den Bändern etwas verheddert, das sah aber irgendwie auch lustig aus    zwinker

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Weil¬†das B√§umchen von¬†uns B√§ren geschm√ľckt wurde, durfte nat√ľrlich auch ein passendes Schmuckst√ľck nicht fehlen¬†¬†¬† zwinker

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Tja, und dann¬†entdeckten wir zwei, dass es noch ganz, ganz viele Kugeln gibt und √ľberlegten schon mal, wie wir diese am Baum anbringen k√∂nnen:

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Nach dem Auspacken gönnten wir uns erst einmal eine Pause:

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Und nach dem Ausruhen schoben wir erst einmal eine ruhige Kugel¬†… davon gab es wie schon gesagt, ganz, ganz viele¬†¬†¬† zwinker

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Ab√§r fr√ľher oder sp√§ter mussten wir sie doch noch zum B√§umchen rollen und nun sa√üen wir von diesem Kugelb√§rg …

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Um mir den Aufstieg zu vereinfachen, hat der liebe Kleine Dinkelmann vorgeschlagen, dass wir eine Räubärleiter machen.

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Aber dann kam eine seltsame Eule vorbei (sie murmelte irgendwas von Geburtstagsgeschenk an Olga, oder so) und wir haben erst einmal wieder eine Pause gemacht:

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Sie fragte, ob wir sehen wollen, wie sie Schlittschuhlaufen kann. Kleiner Dinkelmann hat ein Bild gemacht und ich habe der Eule bei ihrem Herumfahren zugeschaut. Ich war wirklich sehr beeindruckt!

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Dann fuhr sie immer schneller und ganz plötzlich war sie wieder weg! Aber nun kam ein Rentier mit einer roten Nase vorbei. Es schob aus letzter Kraft einige Mandarinen vor sich her:

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Es war ganz offensichtlich schon ganz sch√∂n m√ľde und dabei haben wir¬†gerade mal¬†Adventszeit und noch gar nicht Heiligabend! Aber Rentiertraining ist eben ganz sch√∂n hart …

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Wir hatten Mitleid mit ihm und haben es zum Sitzen und Ausruhen unter unserem (so gut wie) fertig geschm√ľckten Tannenb√§umchen (ohne die doofen vielen kleinen Kugeln) eingeladen.

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Die Mandarinen waren bei dem gem√ľtlichen Quatschen ganz zuf√§llig in unseren B√§uchen gelandet¬†¬†¬† unschuldig
Als Rudolf, so heißt das Rentier nämlich, weiter ziehen musste, um rechtzeitig im Stall zum Abendessen zu sein, machten wir noch schnell ein Erinnerungsbild zusammen.

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Und die vielen kleinen Kugeln? Naja, diesmal haben sie es noch nicht auf den Baum geschafft, abär es sind ja noch ein paar Tage bis zur Bärscherung Рbis dahin werden wir ganz bestimmt fertig sein!



2013 09.
Feb

Dass sich dieser Spruch nicht mehr auf mich bezieht, versteht sich wohl von selbst ¬† ¬† lachen¬†¬†¬†¬† aber es gab bis Mittwoch noch eine Person in der Casa OLCA, die in diesem s√ľ√üen Alter war. Nun ist auch Stephanie ein Jahr √§lter geworden und insbesondere f√ľr mich ist es ein wenig schrecklich, sich vorstellen zu m√ľssen, dass sie bereits in einem Jahr vollj√§hrig sein wird! Wenn ich als Mutter daran denke, komme ich mir ganz sch√∂n al… ¬†√§hm… reif und weise vor¬†¬†¬†¬†¬†lachen¬†¬†¬†¬† aber ein Jahr lang darf ich noch das Kommando in Sachen Lebensgestaltung¬†der Kleinen¬†behalten ¬† ¬† standard

Am Mittwoch sind wir um 17 Uhr alle in der Casa OLCA zusammengekommen und das Geburtstagskind durfte ihre Geschenke von uns und von ihrer großen Schwester auspacken:

Es gab die in unserer Familie √ľbliche Mischung: etwas zum Lesen, etwas zum Anziehen, etwas zum Naschen, etwas zum Spielen, etwas f√ľr die Erhaltung der nat√ľrlichen Sch√∂nheit und nat√ľrlich ein paar witzige √úberraschungen – es geht bei uns einfach nicht ohne (und das ist gut so!)¬†¬†¬†¬†¬†standard

Danach sind wir zusammen¬†ins Western-Inn nach Scharfenberg, ein kleines √Ėrtchen zwischen Dresden und Mei√üen, gefahren, um gem√ľtlich zu feiern. Ich war sehr erstaunt, dass das Restaurant auch mitten in der Woche richtig gut ausgebucht war und freute mich innerlich, dass ich vorsorglich einen Tisch f√ľr uns reserviert habe. √úbrigens: sie bieten dort um diese Jahreszeit einen richtig leckeren und offensichtlich selbstgemachten Apfelgl√ľhwein an!
Wir haben aber dieses Lokal aber wegen einer anderen Besonderheit ausgesucht.¬†Auf Kosten des Hauses gibt es als „Vorspeise“ immer ein Tellerchen ungesch√§lter Erdn√ľsse¬†und wenn man¬†diese sch√§lt, darf man die Schalen einfach auf den Fu√üboden werfen …¬†genau DAS¬†wollte Stephanie schon immer mal machen.¬†Beim ersten Versuch im November 2008 hatten wir an einem Freitagabend nicht vorbestellt und mu√üten unverrichteter Dinge wieder abziehen und beim zweiten Versuch im Sommer 2010 sa√üen wir drau√üen auf Kies, wo man bitte keine Schalen mittels Schwerkraft entsorgt. Jetzt aber hatte sie endlich das herrliche Gef√ľhl, sowas mal machen zu d√ľrfen! ¬† ¬† unschuldig
Das restliche Essen ist √ľbrigens ebenfalls sehr zu empfehlen.

Unseren Nachtisch haben wir allerdings dann noch woanders geholt – das Angebot¬†des allseits bekannten Lokals mit dem goldenen M inklusive Caf√© hat immer¬†das Passende f√ľr jeden von uns parat ¬† ¬† lachen
Dass wir den ganzen Abend unabh√§ngig¬†der Lokalit√§t mit viel Reden verbracht haben, ist garantiert jedem Leser auch so klar, denn solch entspannten Zusammenk√ľnfte genie√üen wir vier immer sehr intensiv und au√üerdem gilt f√ľr uns, dass es sich beim Essen¬†eh¬†besser redet¬†¬†¬†¬†¬†standard

Unseren n√§chsten Familiengeburtstag wird es in Juni geben¬†und danach werden wir nur noch einen Teenager im Kreise der OLCAs haben, denn Andrea wechselt dieses Jahr von Teen zu Twen …



2012 24.
Dez

Jetzt hat die Wartezeit (fast) ein Ende. Ich habe heute die letzten √úberraschungen aus den Adventskalendern herausgeholt und mir die ganze Sammlung angeschaut. Meine M√§dels haben sich wirklich viel M√ľhe gemacht und hatten viele sch√∂nen Einf√§lle: die Geschenke waren kreativ, humorvoll, aufmunternd, r√ľhrend und einfach praktisch. Ich hatte wirklich 24 Tage lang eine doppelte Menge an Spannung, Spa√ü und Spiel ¬† ¬†zwinker

Nun ist alles f√ľr einen sch√∂nen Familien-Heiligabend vorbereitet: Unser „Weihnachtsb√§umchen“ steht in der Stube, ein Berg Geschenke ist auch schon liebevoll davor ausgebreitet, Kartoffelsalat ist seit gestern fertig (wurde heute vorgekostet und f√ľr gut befunden) und¬†jetzt fehlen nur noch die M√§dels, damit die Casa OLCA komplett in Weihnachtsstimmung verfallen darf.¬†

Ich w√ľnsche allen ein sch√∂nes, friedliches und fr√∂hliches Weihnachtsfest, Geschenke, welche man sich schon lange gew√ľnscht hat, fr√∂hliche Gesichter der von euch Beschenkten, leckeres Essen, entspannte Stimmung und die Aufl√∂sung aller Heimlichkeiten aus der Vorweihachtszeit. Geniesst die Zeit mit euren Lieben, sie ist viel wichtiger als alle Geschenke!

Und ich werde wohl heute genau so wie viele anderen nur von wei√üer Weihnacht tr√§umen¬†…